PrLimmerations-PreNe: Für Laibach: . Ganzjährig . . 8 fl. 40 fr. Halbjährig . . 4 „ 20 „ Vierteljährig . 2 „ 10 „ Monatlich ■■■ — ,> 76 „ Mit der Post: Ganzjährig..............12 f* Halbjährig............... 6 » Vierteljährig............ 3 „ Für Zustellung ins Haus tfcrtetj. 25 tr., monatl. 9 kr. Einzelne Nummern 6 kr. Laibacher Nedactio«: Bahnhofgaffe Nr. 132. Tagblatt. Anonyme Mittheilungen werden nicht berücksichtigt; Manuskripte nicht zuriickgesendet. Expedition- & Inseraten-Bureau: Congreßplatz Nr. 81 (Buchhandlung von Jg. v. Älein-mayr & Fed. Samberg.) Jnsertionspreise: Für die einspaltige Petitzeile ä 4 tr., bei wiederholter Anschauung L 3 fr. Anzeigen bis 5 Zeilen 20 kr. Bei größeren Inserate: öfterer Einschaltung ehender Rabat Für complicierten Sa! dere Vergütung Mittwoch, 17. Februar 1875. — Morgen: Flavian. 8. Jahrgang. Die Verfolgung des Diocletian. (Fortsetzung.) Diese sichtbare Welt des Teufels und der -7tirannei ging offenbar ihrem Ende entgegen. „Wir," faaten die Christen mit dem heiligen CyprianuS, Ktoir werden uns in aller Ewigkeit an dem Anblick der Qualen derer laben, die eine kurze Zeit ftrfi an unseren Martern weidet n. und für das kurre Vergnügen, welches unsere barbarischen Verfolger daran fanden, ihre Augen an einem unmensch-tjJL Schauspiele zu ergötzen, werden sie selbst als rin ewiges Schauspiel der Todesqual ausgestellt sein" Machtlos gegen die kaiserliche Gewalt, dem heidnischen Pöbel ausgeliefert, halten die Christen t„in. ^dere Zuflucht als das Jenseits; das war 2-7 ihr Trost und ihre Rache. Acht Jahre lana dauerte der Schrecken, das Entsetzen, die Ver. fvlauna- denn obgleich Diocletianns von Gewissens-Pilsen aeängstigt und im ahnenden Geiste erkennend, Ä sein Kamps gegen die Kirche Christi nntzlos fein würde 305 seiner kaiserlichen Würde entsagt i/ die Einsamkeit zurückgezogen hatte, setzte bA Valerius sein Wüthen fort. Aber eine schmerz-b0fl, itltt langsam vernichtende Kran'heit ließ auch hi-fen Tyrannen endlich seine Hinfälligkeit und die Allmacht Gottes fühlen; er sah ein, daß es der Kirche bestimmt sei, über die Pforten der Hölle triumphieren und schenkte der vielgeprüften Christenheit durch sein Toleranzedict vom 30. April 311 den Frieden. Darin sagte er: Unter den wich ligen Sorgen, welche unfern Geist zum Nutzen und zur Bewahrung des Reiches beschäftigt haben, war es unsere Absicht, alles und jedes nach den alten Gesetzen und der öffentlichen Zucht der Römer wie der herzustellen. Insbesondere war es unser Wunsch, auf den Weg der Vernunft und Natur die bethör ten Christen zurückzuführen, welche auf die Religion und die Gottesverehrung ihrer Väter Verzicht ge leistet, in hochmüthiger Verachtung der Gebräuche des Alterthums ausschweifende Gesetze und Mei nungen nach den Eingebungen ihrer Phantasie erfunden und in den verschiedenen Provinzen unseres Reiches eine große Gesellschaft gebildet haben. Da die (biete, welche wir erlassen, um die Verehrung der Götter zu erzwingen, viele Christen der Gefahr und Nolh ausgesetzt, da ihrer viele den Tod erlitten haben und noch mehrere, welche fortwährend bei ihrer gottlosen Thorheit beharren, jeder öffent litten Ausübung der Religion beraubt sind, so fühlen wir uns geneigt, auf diese unglücklichen Menschen die Wirkungen unserer gewohnten Milde auszudehnen. Wir erlauben ihnen daher, ihre Privatmeinungen frei zu bekennen und sich in ihren Versammlungen ohne Furcht ober Belästigung zu versammeln, vorausgesetzt nemlich, daß sie stets die gehörige Ehrfurcht vor den bestehenden Gesetzen und vor der Regierung bewahren. Durch ein anderes Rescript werden wir unsere Absichten den Richtern und Obrigkeiten bekannt machen und wir hoffen, daß unsere Milde die Christen bewegen werde, für unser Heil und Wohlergehen, so wie für ihr eigenes und das der Republik ihre Bitten zur Gottheit emporzusenden." So enDctc die letzte, längste, am weitesten sich ausbreitende und wahrscheinlich auch unmenschlichste Verfolgung der Christen im römischen Reiche. Aber es ist klar, daß sie noch länger fortgedauert haben würde, wenn es nach den gegenwärtigen katholischen Bischöfen in Preußen und ihren Anhängern gegangen wäre: denn die erste Bedingung, die Galenus den Christen stellt, ist Gehorsam gegen das Gesetz; umgekehrt heißt es jetzt: Widerstand und Verhöhnung der Gesetze ist das Merkmal des katholischen Christen. Indessen stellt sich die Sache anders, wenn wir uns von dem Diocletian der Legenden zu dem Diocletian der Geschichte wenden. Diocletian und Galerius, heißt es da, haßten die Christen als eine politische, anti-nationale Partei. Der Erfolg hat bewiesen, daß sie als Römer Recht hatten. Durch Wiedererweckung des alten Cultus wollten sie eine Staatsreligion begründen. Auf ihrer Seite standen die Philosophen, die Beamten, die altgesinnten Römer, das heidnische Volk, die Juden.____________________(Schluß folgt) Politische Rundschau. Laibach, 17. Februar. Inland. Dem Abgeordnetenhanse legte in feiner vorgestrigen Sitzung der Justizminister einen Gesetzentwurf vor, womit die Para» IeuMon. Der Sftt in der Schule. (Eine Geschichte aus Missouri.) Die Schule hat sich versammelt. Die letzte Schülerin, mit blauem Naschen und wäfferi-Qto Auaen hatte ihren Sitz eingenommen, nachdem Ne einen Moment versucht, ihre erstarrten Händ-<$tn in «nen Zustand zu bringen, der cs ihr er ^glitte eine rfeder ober einen Bleistift zu er fqffen, wobei die besagten Händchen derart in die Its in einem großen Kamin brennenden H^eiterholzeS kamen, daß sie eine laute Remon-ft>.3;on der Lehrerin hervorriefen, welche dem Kinde lqn,. wie sie es schon oft gegenüber anderen ^rfüfern gethan, daß ein solcher Vorgang eine Mre Methode fei, Frostbeulen in den Händen zu tnmen 0 die Kinder bringen die Kenntnis dessen, Frostbeulen sind, nicht mit auf die Welt, und & Vtiqung, sich rasch zu erwärmen, überwiegt die t^cfieu vor dem angedrohten unbekannten Etwas, ^ xs mit der auf Grund von Thatsachen kom-Kenntnis zu spät wird, von dem guten KL Nutzen zu ziehen. So ist es überall, und so eg auch in der Dorfschule zu Banbury Croß. Viele von den Kindern hatten einen weiten Weg durch dichten Schnee zurücklegen müssen, um in die Schule zu gelangen, denn die Farmen liegen weit auseinander, und die letzte, deren kleine Be wohner aus die Wissenschaft dieser Schule Anspruch machen, mag von dem Schulhause wohl an drei englische Meilen entfernt liegen. Die Lehrerin, eine Dame mit strenger Miene und Augengläsern, bereitete sich eben vor, um die schöne Kunst des Lesens bei ihrer Schuljugend zu vertiefen (es war dies am Vormittage des 14. Dezember des abgelaufenen Jahres), als plötzlich ein kleiner Junge, der kurz zuvor die Erlaubnis erhalten hatte, sich außerhalb des SchulhaufeS zu begeben, wieder hastig in das Lehrzimmer stürzte, und die Thüre hinter sich weit offen ließ. Kälte war gewiß nicht die Ursache der Blässe, die sich über seine kurz zuvor noch rothen Wangen verbreitet hatte. 9tod) konnte sie die Veranlassung seiner scheuen Blicke sein, als er, nichts beachtend, was vor ihm war, durch die lesende Klasse brach, und fast die Lehrerin mitsammt ihrem Tische, an dem sie ihres Amtes waltete, umwarf. Er ließ auch so fort hinter dem Stuhle der Mistreß (ein jämmerliche« Geschrei hören, dem die artikulierten Laute zu entnehmen waren: „Ein großer Bär kommt!" Und dann schrie und weinte er weiter, ohne seine Laute zu articulieren. Die Dame, athemlos vor Erstaunen über diesen Bruch des DecorumS, hatte keine Zeit, den Delinquenten aus seinem Versteck zu ziehen uni» Aufklärung über sein seltsames Benehmen zu fordern, denn einige andere Schüler, welche Gelegenheit gefunden hatten, durch die offene Thüre hinau» zu sehen, erhoben das Geschrei: „Ein Bär — ein Bär!" und dann in größter Hast und wirrem Durcheinander stürzten Mädchen und Knaben der ganzen Klasse in die von der Thüre entfernteste Ecke des SchulzimmerS, und da preßten sich alle zusammen in einen großen zitternden Knäuel, der immer seine Form wechselte, da kein Kind in der vordersten Reihe bleiben, sondern eben alle so weit als denkbar nach rückwärts kriechen wollten. Und dabei schrieen und kreischten alle aus Leibeskräften. Die alte Dame hatte am Beginne dieser Scene sprachlos dagesessen. Das alles ging ganz über ihre Erfahrungen und ihr Verständnis; aber sie erhob sich rasch und zog sich, mit einer keineswegs würbevollen Schnelligkeit ber Bewegung hinter einen Theil ihrer Schüler zurück, als ihre Augen einen gigantischen braunen Bären entdeckten, der durch die offene Thüre in bas Schulzimmer sah! (Fortsetzung folgt.) graphe 6, 7 und 9 der kaiserlichen Verordnung vom 9. November 1858, betreffend die cumulative Anlc« gung deS Waisenvermögens, abgeändert werden. Der Finanzminister legte einen Gesetzentwurf über die Verzehrungssteuer von Fleisch, außer den für die Einhebung der Verzehrungssteuer als geschlossen erklärten Orten, vor. Die Minister Lasser, Stremayr und Horst beantworteten eine Reihe von Interpellationen , darunter Lasser die Interpellation Bosnjaks wegen der Matrikelführung in Steiermark, indem er erklärte, daß kein Anlaß vorhanden sei, von der seit zehn Jahren üblichen Matrikelführung in deutscher Sprache abzugehen. Das Haus lehnte nach einer Rede des Ministers Horst den Antrag RazlagS betreffs einiger Abänderungen des Wehr-gesetzeS zu gunsten Theologie Studierender ab. Hier-, auf wurde die zweite Lesung der Regierungsvorlage, betreffend die Eröffnung von Specialcrediten zu Zwecken des Eisenbahnbaues vorgenommen. Ein echter Augur schreibt der wiener Officiöse der „Karlsr. Ztg.": „Es ist dem Vernehmen nach zu intimen, sehr intimen Erörterungen über den Zwischenfall Erzherzog Johann von Tos-k a n a zwischen dem Grasen Andrassy und dem deutschen Botschafter gekommen. Eine Aufklärung oder gar eine Genugthuung ist von deutscher Seite nicht verlangt, von österreichischer Seite nicht gegeben worden, der Gegenstand ist in der zwanglosesten Weise im Laufe einer längeren Zusammenkunft zur Sprache gebracht, und als Generallieutenant Schweinitz sich verabschiedete, hat er seiner Ucber-zeugung Ausdruck gegeben, daß das Einvernehmen Deutschlands und Oesterreichs auf zu festen Grundlagen ruhe, als daß irgend eine Publikation, von welcher Seite immer, dasselbe zu trüben vermöchte. Ein erfreuliches Symptom wird aus Böhmen gemeldet: die Bildung von verfassungstreuen Clubs in czechischen Gemeinden. Zweck derselben ist Pie Agitation für die Wahl von Ab. ordneten, welche in den Landtag eintreten und auf dem Boden der bestehenden Verfassung für die Wähler wirken sollen. Das neueste in der ungarischen Mi-nisterkrise ist, daß nichts neues zu melden ist. Alle Meldungen von Pest sowohl als von Wien stimmen darin überein, daß die Dinge noch aus dem alten Flecke stehen. Bitto'S Demission ist formell noch nicht angenommen, Tisza hat noch nicht die bündige Erklärung, die dem Vernehmen nach von ihm begehrt wird, abgegeben. Ghyczy weilt in Pest, weil er nach Wien nicht berufen wurde, während Tisza dem Rufe des Kaisers nach Wien bereits gefolgt ist. Am meisten Chancen soll noch immer ein Cabinet Bitto-TiSza haben, während die Eombination Tisza-Sennyey-Lonyay, wenn auch unwahrscheinlich, doch nicht unmöglich ist. Die Krone verlangt für das neue Ministerium eine compacte Majorität, und erst wenn diese auf die eine oder die andere Art gesichert ist, wird die Entscheidung erfolgen. Ausland. Welche Stellung die preußische Negierung zu dem Antrage Virchows wegen Ausdehnung der Verwaltungsgesetze auf die westlichen Provinzen nehmen wird, darüber dringt vorläufig noch kein Aufschluß in die Oeffentlichkeit. Eulenburg steht, wie er selbst im Abgeordnetenhause erklärte, der Sache kühl gegenüber; aber Bismarck stemmt sich gegen die geforderte Ausdehnung der Reform, weil er die Angelegenheit als eine Machtfrage gegenüber den Ultramontanen auffaßt. Die nächsten Sitzungen der mit der Sache betrauten Commission werden wohl über die Entschließungen der Regierung Licht verbreiten. Ist K o n r a d, der P a d e r b o r n e r, in der Festung Wesel mürbe geworden? Fast scheint es so, wenn man erfährt, daß er sich zu einem auf dm 23. d. angesetzten Termine vor dem paderborner Nppellation-gerichu persönlich einfinden will. Er >h«t zu diesem Zwecke die Commandantur von Wesel um einen dreitägigen Urlaub ersucht. Sonst ließen die Herren sich hartnäckig in contumaciam ver» urtheilen. In Versailles ist alles in der Schwebe, lieber den Eindruck, welchen die Verwerfung des Senatsgesetzes in Paris machte, liegen in deutschen Blättern ausführliche Telegramme vor. So wird der „Köln. Ztg." unterm 13. Februar gemeldet: „In den Mac Mahon'fchen Kreisen erregte die gestrige Verwerfung des Senatsgefetz-Entwurfs Jubel. Der Marschall, heißt es, werde sofort die neue Majorität benützen, um sein Cabinet zu erneuern; Broglic werde den Vorsitz übernehmen, DscazeS, Mathieu Bodet, Cailloux, Grivart und Ciffey sollen bleiben; dagegen Cumont, Tailhaud, Monlaignac und Cha-baud-Latour austreten. Der Admiral la Ronciere le Noury (bonapartistisch gesinnt) soll Marineminister werden. Fourton soll kein Portefeuille ange-boten sein. Das neue Cabinet soll der Kammer sofort einen neuen Entwurf für die Organisation des Senats vorlegen, da die Regierung sich der Annahme der Entwürfe Waddington's und Bautrain's widersetzen will. Das linke Centrum und die beiden anderen Gruppen der Linken find fortwährend einig. Das linke Centrum stimmte nur nicht für die Auflösung, um den letzten Versuch zugunsten einer Verfassung nicht zu behindern. Mißlingt dieser, so wird Casimir Perier selbst sofort den Antrag auf «uf-löjung stellen." Eine Depesche der „National-Ztg." von demselben Tage besagt: „Die Aufregung in Paris anläßlich der jüngsten Vorgänge in der Nationalversammlung war gestern abends sehr groß. Eine ungeheuere Menschenmenge befand sich auf den Boulevards. Die Börse war infolge der Verwerfung des Senatsgesetzes sehr beunruhigt; die große Baisse wich aber auf die Nachricht von der Ablehnung der Dringlichkeit für den Auflösungsantrag einer noch größeren Hausse. Heute morgens wird versichert, der Marschall Mac Mahon sei entschlossen, unver. züglich ein konservatives Cabinet zu bilden, welches am Montag mit einem Regierungsprogramm vor der Kammer erscheinen würde, dis ein neues Wahl gesetz und das Recht des Veto für den Marschall Mac Mahon fordert" Local- und Provinzial-Angelcgeriheiten. Fidelis Terpin) 7. Heute ward in unserer Stadt ein Mann zu Grabc getragen, der in unserer Gesellschaft eine so hervorragende Stellung einnahm und der sich um unser Land so hervorragende Verdienste erwarb, daß wir nicht umhin können, seinem Leben und seinem Wirken, soweit wir davon Kenntnis haben, einige Worte zu widmen. Fidelis Terpinz war 1799 in Krainburg geboren und stammte aus einer sehr geachteten Bürgersamilie. Er absolvierte in Laibach die Philosophie und trat als junger 16jäbriger Mann in das ausgedehnte Landespro. ductengeschäft seines Vaters ein, welches Geschäft durch die Tüchtigkeit und den rastlosen Eifer des jungen Mitarbeiters bald zur höchsten Blüte gebracht wurde. Ein besonderes Jutereffe widmete er der Strohflechterei in Jauchen, welcher Industriezweig von seinem Bater ins Leben gerufen wurft und jetzt von großer Wichtigkeit für unser Land ist. Doch für ihn hatten diese Geschäfte zu enge Grenzen, sein reger Geist und seine Unternehmungslust riefen ihn zu größeren Thaten auf dem Gebiete der Industrie, es drängte ihn Großes zu schaffen, das ihm und seinem Lande Gewinn, seinen Landsleuten Arbeit und reichen Lohn bringen sollte. Im Jahre 1826, erst 27 Jahre alt, errichtete er ein großes Landesprodnctengefchäft in Laibach, das er bis zum Jahre 1836 fortführte, und kaufte in demselben Jahre — 1826 — die Herrschaft Kaltenbrunn; nicht nur die reizende Lage, sondern insbesondere die kolossale Wasserkraft, die er zu industriellen Unternehmungen auszubeuten beschloß, waren das Motiv zu diesem Kaufe. In dem kurzen Zeiträume von 4 Jahren errichtete er in Kaltenbrunn 5 Getreidemühlen mit 38 Säugen, welche nicht nur den Mehlbedarf der Umgebung Laibachs vollkommen deckten, sondern auch einen bedeutenden Export von Mehl über Triest ermöglichten. Um diese Zeit führte er eine ausgezeichnete BiitgetM. tochter aus Laibach als Frau heim, eine Frau von selten« Herzens- und Geistesbildung, eine treue Gefährtin feind Lebens, eine Mitbegründerin feines Glückes und industriell!! Ruhmes. Mit neuem Muthe und erneuter Freude widmete « sich jetzt der Industrie und Landwirtschaft; er machte ti* derholt mit seiner Frau — denn beide waren unzertrem lich — große Reisen durch Deutschland, Frankreich, Englanl die Schweiz und Italien, besuchte in diesen Ländern dir hervorragendsten Fabriken und Musterwirtschaften kehrte dann mit einem reichen Schatze von Kenntniffen utf Erfahrungen in feine Heimat zurück, beseelt von dt« Wunsche, sein Wissen zum Wohle feines Vaterlandes } verwerthen. Er gab zur Gründung einer der großartigsten Uttin nehmungen unseres Landes, der Josefsthaler Papierfabrik den Impuls, welche Fabrik er mit Hilfe feines Schwaz« Herrn Zeschko und seines Freundes Herrn Franz @1$ zu ungeahnter Blüte brachte. Aus allen seinen bedeutenderen Unternehmungen 8 der richtige Gedanke erkennbar, sich, wo nur möglich, K i Wasserkraft dienstbar zu machen, leuchtet aber auch tf : weitere humane Gedanke durch, der Bevölkerung in « Umgebung seines Wohnsitzes nach Möglichkeit zum Br« zu verhelfen. j >1 So errichtete er vom Jahre 1840 an in Kaltenbro» und dessen nächster Umgebung eine große Oel-, Farbhsh j und Kunstwollsabrik, dann eine Tuch-, Kotzen- nnd 28a# i fabrik. Diese Fabriken verschafften nicht nur mehr als M Menschen Arbeit und Verdienst, sondern sie lieferten «I dem Lande billige Producte. Ein besonderes Augenmerk richtete er aus die um schöpfliche Wasserkraft in Zwifchenwässern. Wie lange brauste da nicht die Save ungestört f#j und keinem fiel es ein, ihre Kraft zu verwenden. Xttfo war der erste, der den Mnth hatte, auch dem Strome Fe^ anznlegen. ! Und wie herrlich ihm sein Plan gelang, davon 3* heutzutage die große Fabrik an diesem Orte ein gfW des Zeugnis. Nicht minder erfolgreich für ihn und segensreich das Land war feine Thätigkeit auf dem Gebiete der wirthfchaft. Die reichen Erfahrungen, die er im In- und AuÄ gemacht und in feiner Heimat praktisch verwerthete, »ersH ten ihm auch ans diesem Gebiete einen wohlverdienten, nnd seine Kenntnisse und fein Eifer aus diesem waren so reich und groß, daß er im Jahre 1849 f Präsidenten der l k. Landwirthschastsgesellschast in # gewählt wurde, welches Ehrenamt er durch volle 20 9 , führte. AlS Landwirth war er unablässig bemüht, edle V raffen in Ärain einzuführen und seinen Landsleute« großen Nutzen einer rationellen Bodenkultur recht ai$ lich zu machen; er führte auch in Kaltenbrunn eine Mul wirthfchaft ein. Was an landwirthschasilichen Maschinen erfunden o* ward von ihm gründlich studiert, und war cS praktisch' gut, daun konnte man auch sicher sei», solche aus j< Besitzung zn finden Seine Kenntnisse in diesen Fächern waren fo bedeu» daß ihn selbst Se. kai!. Hoheit Erzherzog Johann wiede^ aus seinem Landsitze auffuchte und sich gerne mit ihm? Landwirthfchafl und Industrie berieth. Keine Ausstellung von Bedeutung fand in 6* statt, welche er nicht besuchte, auf der nicht die SN der von ihm gegründeten Fabriken und seiner Heni Kaltenbrunn vertreten waren und von welcher er > Preise, bestehend in Ehrendiplvinen und Medaillen heimbl» WaL that er nicht für die Armen, für die Kunst. WMl . und edel war, fand in ihm den Helfer, Unterstützet, i»j, , eS da anders kommen, als daß ihm in feinem iSattrWl ein Ehrenamt nach dem ändern anvertraut wurde «rtj ihn Se. Majestät der Kaiser mit dem Ritterkreuze det 8 j < Josefsordenö decorierle? In seinem 26. Jahre m j war er Directvr der laibacher Sparkasse und Cbetwj der Umgebung Laibach, später durch viele Jahre rath der Stadt Laibach, auch wurde er zum ShreMq^l , Stadt Laibach und zum Ehrenmitgliede deS qffrvereines ernannt, in den Landtag gewählt und zum ^uidishauptmann-Stellvertreter ernannt. Doch die Politik war nicht sein Liebling, er war durch *nbburd) Patriot, doch scheute er den Kampf, der die Gemüther »Uftegt und erbittert, er liebte nur die ruhige Arbeit, die ftegen fürs Land brachte, und so kam es denn, daß er die politischen Ehtenstellen bald niederlegte. Wie bedeutend sein Ruf war, wie geschätzt seine Kenntnisse von jedermann wurden, dies beweisen die Anerkennungen, die ihm das Ausland zollte. Bei der pariser Ausstellung im Jahre 1856, an welcher t* s>ch als einziger Kramer betheiligte, trat er mit den hervorragendsten französischen Landwirthen in Verbindung Hub er wußte den Franzosen solche Beweise von der grünt), linnen Kenntnis der Landwirthschast zu geben, daß ihn (|t.{ oejt darauf die Acailemie Agricole Nationale Co-Manufac. et Agricole in Paris mit der goldenen Medaille erster Klasse auSzeichnete und zu ihrem Ehren-^iceptäftbenten für Ocherreich ernannte. Gewiß eine seltene Auszeichnung. SBon seiner rastlosen Thätigkeit und Wißbegierde, seinem ^gen Eifer für alles, was in sein Fach einschlng, geben auch ^ $treine und Gesellschasten Zeugnis, tiftjacn Verkehre stand. ©r war Ehrenmitglied der 1. f. patriotisch-ökonomischen tz . tf(*aft in Böhmen, des ökonomischen Vereines für Kroaten und Slavonien und der k. k. Landwirthschasisgefellschaft itn ßenoqthunte Salzburg, wirkliches Mitglied des geogra-dh,1» montattist>sche» Vereines von Jnnerösterreich und dem dH der Enns, des Industrie- und Gewerbevereines jnnerösterreich; korrespondierendes Mitglied der k. k. Land-^Ibichaftsgesellsch-ft in Wien, der Societä Agraria di Go-kJ z Vereines für Landeskultur- und Landeskunde im Her^ögthume Bukovina und der k. k. Landwirthschaftsgesell- ta-ft irt Galizien. U d alle diese Verdienste und alle diese Anerkennungen t, " it,n ni*t ans seiner beispiellosen Bescheidenheit WvLrfcn — war die That vollbracht, der Plan ge-<7^>gte er, wie alle edlen Charaktere, in den Untergrund 3« treten lind sitf über das Gelingen seines N traScn in il,m Einen bedeutenden Mann **8ra&e Ärain verliert in ihm einen begabten, edlen Sohn; mit denen er im wie schätzte und liebte er auch sein Vaterland! ffier mit ihm Umgang hatte, bewunderte sein leutseliges fi,mUnbeite in ihm den gediegenen Mann und konnte C'vjVLe AÜ'tung nicht versagen. Wenige Monate noch, tr {.Le feine gotbene Hochzeit gefeiert; dock, bet Tob Kw au* ben Braven. Eblen heim, ber Tob hat ihn vorher ^‘“«„„.„en werden wir ihn nicht, unser Land wird i N in srenndlich-m und dankbarem , Schutz den Säuglingen.) Es existieren vierem hnmanen Zeitalter Vereine, die sich den Schutz Je,:.... aeacii unverständige oder böswillige Quälereien iUr Aufgabe machen. Auch in Laibach existiert ein solcher ÜqL fi' bcn dies lobeiiswerth. Nichtsdestoweniger mochten ^ m a(Icm für einen Menschenschuhverein plaibieren besondere für einen Schutzverein der neugebornen Erben neaen ben Itnmftaub und die Bosheit gewisser VnWntlaficn, die d°S Eintreten der armen Würmlein it, tog ctaminerthal schon mit ausgesuchten Qualen zu •ttmqebm „iffen. Die armen Geschöpfe müssen oft, kaum bQt jje tad ujcht der Welt erblickten, in einem Wetter und *ei einer Temperatur, bei welcher man keinen Hund vor kie Tbür hinansjagt. meilenweit zur Taufe gebracht werben % ewfsn dann stundenlang in der eiskalten Kirche oder ^üfriilei warten, bis es einem hochwürdigen Herrn Pfarrer XiUcm gefällig, seine Tarock, oder- Preferencepartie auf % Biertelstündchcn zu unterbrechen und das arme Würm-mit einer Kelle eiskalten Wassers zu übergtefjen. Wie *L£ b« kleinen Geschöpfe habe» sich bei dieser grausamen Xcebnr Derzeitiges Siechthum ot*r gor den Todeskeim Do» was schadet'«, sagt ber menschliche Blödsinn^ ia toch eiv ßnaelchw .bawtuö. erwä-c einmal IlTmutterleibc befindet sich das Kind in einer Temperatur \7 gQ G^b Wärme, eine wenig geringere herrscht ge v [i(6 Zimmer der Wöchnerin. Und nun soll der Weltbürger auf einmal -bei einer Temperatur von 10 und mehr Grad Kälte athmen, und zudem wird ihm plötzlich eiskaltes Wasser über die zarte Hirnschale gegossen. Einem so jähen Temperaturwechsel von einigen und dreißig Graden könnte sich selbst ein rüstiger Erwachsener nur mit Gefahr seines Lebens aussetzen, um wie viel gefährlicher ist dies für ein zartes Kind. Das geben wir allen Menschenfreunden, ber bochwürdigen Geistlichkeit und insbesondere dem Kaplan der St. Peterspfarre in Laibach, Herrn Anton Mastal, zu bedenken. Letzterem namentlich deshalb, weil es ihm beliebte, dem heiligen Taufact eine nicht sonderlich auferbauliche Scene voran gehen zu lassen, die durch gar nichts ptovociert war. Herr Franz Jeraj als Vater, Herr Winter als Tauszeuge und die Hebamme brachten nemlich ant letzten Sonntag nachmittags ein Kind in die Pfarrkirche St. Peter zur Taufe. Der Kaplan du joar mußte den nachmittägigen Gottesdienst abhalten; auf fein Anrathen ließ der Vater einen ändern Kaplan zur Vornahme der Taus Handlung ersuchen. Dieser, Hr. Mastal, erschien auch, aber voller Aufregung über die unliebsame Störung begann er alsbald zu schelten und zu poltern, warum das Kind, das schon einige Tage alt, nicht unter ber Woche, fonbern gerade am Sonntage zur Taufe gebracht werde. Vater und Tauf zeuge, ehrsame Gewerbsteute, entschuldigten sich damit, daß sie an Werktagen schwer abkommen könnten, daß übrigens das Kind vollkommen gesund und keine Gefahr ob des ge ringen Verzuges der heil. Handlung zu befürchten war, und baten nochmals um Vornahme beS Tanfactes. Der Kaplan uhr aber fort, bie Leute auszuzanken, da sie es nicht bet Mühe werth gefunden, früher zu erscheinen, so hatten sie zu warten, bis der Gottesdienst aus wäre. Auf die Entgegnung des Vaters, daß sie jo lange in ber kalten Sakristei mit dem Sinbe nicht warten könnten, und daß ihnen nichts anderes übrig bleibe, als in der Domkirche nachzusehen, ob nicht dort ein Priester so gefällig wäre, beit Taufact vorzu-nehmen, bequemte sich endlich unser Hochwürdiger, wiewohl ehr unwillig, die Kaufhandlung vorzunehmen. Nach Beendigung derselben entledigte er sich des Chorrockes und der Stola, wickelte sie zusammen und schleuderte sie zornig in einen Winkel, als ob es ihm ordentlich leid thate, einen jungen Weltbürger in den Schoß der alleinseligmachenden Kirche ausgenommen zu haben. Ein würdevolleres Benehmen am Tage des Herrn, an heiliger Stätte und bei Spendung eines heiligen Sakramentes und etwas mehr Mitleid im Herzen für ein zartes Kindesleben wäre dem genannten Herrn dringend anzuempfehlen. — (iSanitatSwochenherichtbesloibacher Stadtphysikates) vom 31. Jänner bis inclusive 6ten Februar 1875. Es starben 23 Personen (gegen 20 in ber Vorwoche. Von diesen waren b männlichen und 15 weiblichen Geschlechtes, 12 Erwachsene und 11 Kinder; bähet bas weibliche Geschlecht entschieden überwiegend, die Erwachsenen um ein geringes mehr als Kinder an der Sterblichkeit partici-pierten. Als häufigste Todesursache traten ans: Diphtheritis ömal, d. i. 21-8°/0; Tuderculose 4mal, b. i. 17-4%; Krebs» krankheiten 3mal, d. i. 13 0°/0; Fraisen, Lungenentzündung, Lungenlähmung je 2mal, d. i. 8-7% aller Verstorbenen. Im Civilspital starben 6 Personen, im Elisabeth - Kinberspital 1 Kinb, in ber Stadt und ben Vorstäbten 16 Personen. — (Populär-wisfenschaftliche Vorträge.) Wie wir vernehmen, sollen im Laufe des nächsten Monates ähnliche populär - wissenschaftliche Vorträge zugunsten des krain. Schulpsennigs abgehalten werden, wie im vorigen Jahre, die mit so vielem Beifall vonfeite des Publikums ausgenommen wurden. In Anbetracht bes wohithätigen Zweckes, der dabei Verfolgt wird, wäre auch Heuer wieder eine recht zahlreiche Beteiligung zu wünschen. So viel wir wissen, werden diese Vorträge Heuer im Redoutensaale stattfinden ; das Nähere bariiber, namentlich das Programm der Vorträge, werden wir seinerzeit bekanntgeben. — (Die Beantwortung der Interpellation Barbo's,) Betreffend die Interpellation des Abg. Grafen Barbo, in welcher angeführt wird, daß bei der Verkeilung der Nothstandsunterstützung im Bezirke Rudv 1 sswerth ein Grundbesitzer, der sich, als durch bas Elementarereignis vom 19. Juli 1873 betroffen, um eine Unterstützung meldete, von dem bei der Verkeilung ber Unterstützung verwendeten k. k. Commissäre mit dem Bedeuten abgewiesen wurde, daß et von der Betheilung schon betzhalb ausgeschlossen bleibe, weil er bei ber voraus gegangenen ReichLrathöwahl feine Stimme einem btt Re gientng mißliebigen Canbibaten gegeben habe, und daß ein zweiter Grundbesitzer, ber Zmgc tzieser Scene war, als er auf BieSahlfreihett yinjuweifen (ich erlaubte, uon demselben k Kommissar mit Arrest bedroht wurde, erwiderte ber Minister bes Innern Freiherr v. Laster, daß bei der Be» tHeilung ber Unterstiitzungsgelder in Ravolsswerth ganz correct votgegangen wurde, indem der damalige Leiter der Landesregierung Hofrath Fürst Metternich die Vertheilung der Gelder persönlich vorgenommen habe. Fürst Metternich habe in allen zu betheilenden Gemeinden hervorgehoben, daß die Staatsaushilfe nicht ganz ein Ersatz für den erlittenen Hagelschaden fein kann. Da bei der commissionellen Amtshandlung in Döbernik mehrere Grundbesitzer bezeichnet wurden, deren Vermögen von 8- bis 30,000 fl. bewerthet werden mußte, strich Hofrath Fürst Metternich selbst und eigenhängig die Betreffenden aus der Liste und darunter auch ben von ben Interpellanten bezeichneten Grundbesitzer, von dem vorlag, daß er zwar bedeutenden Schaden erlitten, aber ein Vermögen von 8003 B;s 10,000 fl. habe und in der Liste mit einem Unterstützungsbetrage von 72 fl. eingetragen war. Erft nach Vollzug dieser Amtshandlung ber Betheilung der Beschädigten ans Grund der festgestellten Liste entspann sich zwischen dem Grundbesitzer und dem den Hofrath Fürst Metternich begleitenden, blos mit ber Verwahrung ber Vertheilungsgelder betrauten, aber auf die Entscheidung, wer und mit wie viel jeder zu Betheilen sei, keinen Einfluß nehmenden Regierungssecretär, dann zwischen einem dritten sich unberufen Einmengenden dasjenige Gespräch, welches von dem Interpellanten zum Gegenstände der Anklage gegen diesen Funktionär gemacht wurde. Fürst Metternich habe in allen Gemeinden klar dargelegt, daß bei ber Setheilung kein Unterschied zwischen Anhängern ber Regierung und jenen der oppositionellen Partei gemacht, sondern blos der Nothstaud der einzelnen zur Grundlage der Unterstützung angenommen wurde. Was denjenigen Grundbesitzer, den diese Sache nichts anging, betrifft, dem anläßlich feiner Haltung bei der Commission mit einer Strafamtshandlung gedroht wurde, so wäre es demselben, falls ihm Unrecht widerfahren wäre, ein leichtes gewesen, seine Beschwerte vor bem in loco anwesenden damaligen Landesches vorzubringen. Da bieS nicht geschehen, muß ber Minister annehmen, baß er keinen gerechtfertigten Anlaß bazu gehabt hat. — (Erlöschung ber Rinderpest.) Infolge ber am 13. b. M. in Domegg, Ortsgemeinde gleichen Namens, Gerichtsbezirk Feistriz, vorgenommenen Schluß; teviston wird die Rinderpest alldort von der Bezirkshaupt-mannschafc Adelsberg am 14. b. als erloschen erklärt, und werden gleichzeitig alle Verkehrsbeschränkungen in ber gedachten Ortschaft ausgelassen. Witterung. Laibach, 17. Februar. Morgens und vormittags bewölkt, nachmittags theilweife Aufheiterung, Sonnenschein, schwacher W. Temperatur: morgens 6 Uhr — 7 2°, nachmittags 2 Uhr + 16" C. (1874 f 33®; 1873: 0 0° 0.) Barometer im Fallen, 732'97 Millimeter. Das gestrige Tages mittel der Temperatur — 3 0°, um 2 7° unter dem Normale. Angekommene Fremde. Am 17. Februar. Hotel Stadt Wien Jngovitz, Privatier und Degaspari, Agent, Triest. — Setz, Gäringer, Reisende; Hirsch, Mendez, Kaufl., und Winter, Wien. Detela, (Kitts -bes., Ehrenau. — Bohutinsky, Director, Hos. — Schönbaum, Geschäfts!!!., Kreutz. Hotel Elefant. Pnfttsch, Handelsm., Tarvis. — Maier, Gottschee. — Znidar, Agent, Wochein. — Killer, Littai. — Graf Paie, Ponovii. Hotel Europa, v. Touazza, Beamtensgattiil, Klagenfntt. — Ried, Villach. Mohren. Butti, Agent, Triest. Verstorbene. D e ii 15. Februar. Franz Bizjak, Knecht, 64 I., Civilspital, Lungenentzündung. — Johann Gril, Arbeiter, 40 I., Civilspital, Brustwassersucht. Den 16. F e b r u a r. Maria Hribar. Jnstitntsarme, 81 I., Versorgungshaus Nr. 4, und Ursula Mraf, Bedienerin, 78 I.. Civilspital, Altersschwache. — Leopold Strell, Viktualienhändlers Kmd, 2'/, I - «>tadt Nt. 172, SBJaffer-kopf.________________________________________________________ Gedenktafel über die am 19. Februar 1875 ftattfinbenben Lici, tatloaen. 3. Felib., Skodela'sche Real., Budanje, 8®. Wippach. — 1. Feilb., tirin’sche «cal., Bojakov», BO. Möttiing. Wiener Börse vom 16. Fe-ruar. Staatsfonds. bperc. Rente, öst Pap. dto. Mo. 6(1. in Silb. Lose ton >854 . . Loft von 18t o, ganze Lose ton 1860, Fünft. Prämiensch. e. 1864 . Crnndcnt.-Obl. Siebenbürg. Ungarn Actien. Anglo-Dank . . . Creditanstalt . . . Depositenbank. . scomPte-Anftalt p ranco - Bank ... ^Handelsbank......... ONaticnaldanr .... Lest. BanfgeseVs. . . Vnirn-Banr............. Dereinsban!......... BerkehrSban?........ Alföld-Babn......... Karl-Ludwig-Bahn . 5foif. Elisabeth-Bahn Kais. Franz-Iosefsb. EtaalSbahn.......... Eüdbahn............. Geld 70 96 75 80 104*7» 118'25 115 50 140.50 76*— 79'2d 137.25 220 — 125 -8 5-51 — 62 75 961 173.— 103.60 35 -89-75 7^6— 233*25 184*50 16.J-50 286'—! 133*—I Ware 71*05 7h*9< 105 50 112.75 116-141'- 76-50 79-7.' 137*50 220 25 >26* 815 — -1 25 63'-S62-- 103*75 35-5 S025 i$6 50 233..' € 185-— 164 50 2>8* 133 50 Pfandbriefe. Geld Ware Allg. ost. Bod.-Credit. dlo. in 33 9 Nation, ö. W Ung. Bod.-Creditar.fi P6-5V 87-- »4-70 86-75 97'- 87-50 94-90 87.25 Prioritäts-Obl. Franz-Josefs-Bahn . Oest.-Nordwestbahn . Siebenbürger . . . . Staaisbahn Südb.-Ges.zu500Fr. bto. Bon« 10t.-95-80 7H*f 1» 14S"2j 108-7' 224-- 101.25 96.- 19-— 143-50 109*— 22«*- Lose. Credit - Lose Rudolf« - Lose .... 167-- 13-75 1R7-50 14-25 Wechs.(33Rcn.) Augsb.lvOfl.südb.W Franks. 100 fl. „ „ Hamburg London 10 Pfd. Sterl. Pari« 100 Franc» . . 92-55 54.25 54-25 lli-35 4415 92 7° 54.30 54-30 111-50 44 15 Münzen. Kais. Münz-Ducaten 20-Francsstück .... Preuß. Kassenscheine. Silber . . . . 5*24* 8-90' 1-64- 105-65 525' 8-91— 1-64” 105.75 Telegraphischer Cursbericht am 17. Februar Papier-Rente 70 90 — Silber-Rente 75 80 — 1860m Staats-Anlehen 112 15 — Bankaktien %0. — Credit 220 75 — London 111 35 — Silber 105 50 — K. t. Münz tmcoten 5 25. — 20-FrancL Stücke 8 90'/,. — 100 Reichsmark —. Theater. Heute: „Martha oder der Markt zu Rickmond" Komische Oper in 4 Abtheilungen von W. Friedrich. Musik von F. v. Flotow. Morgen: „Die Tochter Belial s." Original-Lustspiel in 5 Auszügen von Rudolf Kneisel. Telegramme. Budapest, lß. Februar. Tie Erklärungen Tisza's in der kaiserlichen Audienz bestimmten den Kaiser, die Fusionsverhandlungen zwischen beiden großen Parteien forisetzen zu lassen. Als Vertrauensmann bei diesen Verhandlungen bcfiimmtc der Kaiser den gegenwärtigen Cabinel«chcs Billo. Fräulein T. Mein ungerechtes Vorgeben gegen Sie, bebufs Einbringung einer vermeintlichen Schuld, beruhte auf Jrrthnm, ich leiste Ihnen daher öffentliche Abbitte. Achtungsvoll Josef Wach, (111) Pbotograph (vorm. Funtek's Wilwe.) Zur Nachricht! Fein geschlissene Bcttfcdcrn ä fl. 1’40 das Pfund sind zu haben bei Anna Ehrfeld (110) in der Casino-Restauration. Danksagung. Für die vielen Beweise inniger Theilnahme und für so zahlreiche Begleitung zur Ruhestätte des unvergeßlichen Galten, resp. Vaters und Bruders, Herrn Franz Legat, Hasuermeisters, sagen allen Beteiligten den innigsten Dank die troucrnbcn Hinterbliebenen. Bezugnehmend auf obige Danksagung statte ick gleichzeitig auch den p. t. Herren Kunden für das meinem verstorbenen Gatten bisher geschenkte Zutrauen den verbindlichsten Dank mit der ergebenen Anzeige ab, daß ich das Geschäft weiter führen und bestrebt sein werde, alle Bestellungen prompt und bestens auszuführen, mich daher den Herren Abnehmern hochachtungsvoll empfehle. Laibach, 17. Februar 1875. Maria Legat, Hafnerrneisterswitwe. 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V7f>, 2, " La,L6°“n feilftem sranrösi,ch-n r>°'ist. d°« h°lbc Tutzend fl. 7 50 biö fl. 10.______________ au» tdift Leinwand, glaii mit Aug ii fl. 1 50, 1-15; ausgeschlnugen -!0, 3, hochfein fl. 3-50, 4, 4 50 bi» fl. 5; Batifltiichel mit farbigem Rand, 1. 1-50; von seinem Leinen a fl. 350, 4, 5, 6; extra hochfeine mit l'iickcl* fl 2 s:m L fl. 3.50! mit Scklitz oder auf der 8 »|cl ,»m Rnöpsen n»t geschl. Streifen fl. 3, 3-50; "mit geflickte» Cireisen iHoNdstickere.) fl. 3-5-, 1, 4;f0 b.s st. 5; T°n,k»hemdcn Mit Saumcheu oder Pl'antastrhemben. garniert, «nt gefiicktkN Streifen ^ st. 3 50, 4; hochfein g!> stickte Tawevbkniden h fl 4-/0. fi, 7 tifr fl. 8; ^piycichcmdcu a fl. 8, 9, 10; Danicnhcmden eng,ifchÄ ehirting oder Chiffon, glatt mit „VA st. l-M, mit Schlitz oder au, der Achsel zun, ruepleu k fl. 1-5(1, 2, 2 25, mit Caunichen st. 2, i-25 bi« fl. 2-50. Dan rr-Kiicliil für 6 Personen fl. 8, 9, io, 12 bis fl. 15; Garnituren ä 12, 18 imb 24 Personen im Bc>»alin>» theurer. 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