-?« 0onn«»,tts 6L» 17. NiHod«? Rll? es«»-Ii^ I» t^il«»tdoe «öckinvlch «ß>b«>M>t tzwiekvGWDl» Le»viftI»Nii«g. V«»v»Iwi»s «6 Su«l»öni«k«e«I» I^doe, .wiIttMl 7»i«pko» kiwmb«» K<» Vfl«AodW A»h»g>» I«t «ww IVKiiq>«G I»I ^7^ » KdaiWMUcki Kimid«! w >K«Gaet «kiiMW» M. 4 «Z>>»g,pe>I>G . Kdtwl»». «—O«. » OK. »4 01^ ck»vtz «»O»«. « «l^ » M» ««»».« a» «»Illii»»» »»»>»«». icllNO TIlAROIA IS. k«5 22. Oktodei: i,. t<. 7<,l5toZ K08^KL!>l leiepkon I39S7 Vor ^schlang Kai-Sche»s Sturz Die nahende Katastrophe w Nanking. Tsch!ang-A^i-Sch«r, der Vorsitzen^ der Zentralregierung in Nanking, steht vor seinem Sturz. Nur ein Wunder kann ihn ret-ten. Dieser begabte chinesische Mar^ch«ll hat noch vor einem Jahr «lach eineni entschei« deniden Siege Über seine sämtlichen Gegner, in erster Linie über den nordchinesischen Dik tator Tschang-Tso-Lin, alles in feiner Z^nd peha'bt. um die größte Ausgabe der chinesischen Revolution, die Wiedervereinigung Chinas, zu li>^en. ES galt damals, die Prin-^ipicn, die der Gründer und Whrer des neu. eu China, der Ehef der national-demokratischen sKuomintang-) Partei «Snn-^ljat-Sen aufgestellt hat, zu verwirklichen. Nach auj^en — Chinas Bo^reiung von ungleichen Verträgen mit den Grofzmcichten, nach innen ^ eine entscheidende Reform der Verwaltung und radikale Cntm4litarisierung des Landes, d. h. seine ErlAsung von der Willkür dcr einzelnen <^nerSle. Dieses Programm hat Tschi ang-^i'Schek bis setzt in keinem einzigen Punkte zu lösen vermocht. Die internationale Lage Chinas hat sick) zwar durch die Bildung der Aentralregie-rung, durch die Schliefinng der vorläufigen Verträge mit den (^ros^mächten etwas gebessert, aber zunt gleichberechtigten Glich im kreise der Nationen ist Cbina doch nicht qe-wDrden. CS f'lit sich vielmehr gezeigt, da^ die l^rofimAchte es ausae^e'ichnet verstanden ba-ben, Tschia^m-Kai-Cchc'k und seine Negierung „einzuwickeln" u. den ark^sttmöglichcn Nnj.'cn aus ihr zu zichen. Die Regierung in Nanking ist b^'ute nicht minder k^n Gpielbk^ss txr Grof,mächte, wie alle frülieren Regierungen CliinaS der letzten Jahrzehnte. Viel schwieriger ist sedoch das Versagen Tchiang-^ai-SchekS auf der innerpolitischeqi s^ront.^Cr hat zwar einen Versuch zu der Ne organisierung der Staatsmacht auf Grund des Vermächtnisses Sun-Pat-Sens vorgenom men. vor k!rt. Aber diese Vemühunaen einer staatS-politischen Umwandlung blieben rein äus^e' rer Natur. CS ist ?sc^lang-Lsai-Sck>ek nicht gelungen, allch den kleinsten Teil von dem großartigen sozialen Programm Sttn-?)at-SenS zu verwirklichcn und die furchtbare La ge der chinesisckien Bevölkerung durch reor' ganifatorische Ma^n^^bmen in iraendeiner Hinsicht zu erleichtern. Cr hat im Gegenteil die drückendsten Stenern und die härtesten ZwanaSanleilien dnrchaefilhrt, obne andererseits die ans die altnkiliche brutale Weise auk-gesa-mmeltcu Gelder iraendwie besier zu ver wen^den, tzMM^^^rü^eren ^iMNchen Machthaber ^tän miVn. ^ klingt — eS werden beute in Cüina bi« ^ Prozent der StnatSeinuak^men für Militär-zwecke verauvaabt, sür die'zalillosen einander bekämpfenden Armeen, die im'übriaen infolge des ivMigen Manaels am rationellen Pro^isio»rSsvstem auf -St'lfistvervrovlsionie-rung angewiesen sind und die friedliche Be- Ävgus Thronrede Mit ver Negieruno zufrleden — Trotzde« AekonstniNlonsgerüldte Auflvfuna der albanischen Kammer? T i r a n a. IS. Okwber. Die albanische Telegr<^ph«ag«ntur berichtet: Anläßlich der Sröf^ung der z«ek-te» Sesiion des albanisi^n Parlaments gab König Zog« w seiner Thronrede seiner Zufriedenheit iiber die Tätigkeit des Kabinetts Ausdruck. Die diplomatischen Beziehungen mit den Nachbarstaaten seien a»«s bestem Wege, was insbesondere das grotze und edle verbündete Königreich Italien de-tresfe. Die Thronrede zählt sodann die wich tigsten zwischenstaatlichen VertrSge und iSesetze auf, die die Regierung zum Wohle von Volk und Staat verabschiedet habe. Innenpolitisch wird namentlich auf das Gesetz über die Organisation der Gemeinden Hingewiese», serner aus die gesetzlich gewähr leistete konsesjionelle Freiheit und die libri-gen bürgerlit^n Freiheiten. Der 5tünig gab in diesem Zusammenfüge seiner Freude dariiber Ausdruck, dah die orthodoxen Albaner vom Bestreben geleitet seien, ffine eigene autotesale Kirche zu errichten. Der Lerlesttng der Thronrede wohnten in den Logen sämtliche Prinzessinnen, die Vertreter der AuSlandsmissionen und dere Wlirdenträger bei. T i r a n a, 16. Oktober. Anläßlich, der Eröffnung d«S Parlaments durch die Thronrede des Königs verlautet in hiesigen Kreisen, dah eine Kabinettskrise ausgebrochen sei. «s seien jedenfalls größe. re Veränderungen zu erwarten. Western abend fand ein Kronrat statt. Es ist. »ie be hauptet wird, gar nicht ausgeschlossen, 1»aß Zogu die Auflösung deS Parlaments dgt wurde. General Lutschu-glin wird beschuldigt, seit langem an einer Verschwörung gegen die Regierung beteiligt zu sein. I'M Zusam'inenhang mit den? Aufstand im Norden gewinnt der Vormarsch des Generals Tschangfakweis in Kwangsi erhebliche Bedeutilng. In maszgebenden chinefisckx'n Kreisen wird die Ansicht vertreten, daß die L o n d o n, 15. Oktober neue Aufstandsbewegnng in Kwalugsi und in den südwestlichen (Gebieten mit größter Wahr scheinlichkcit dazu führen wird, der Nanking-Regierung die Kontrolle des Landes aus der .'^'»and zu nehmen. Es laufen hartnäckige Gerüchte um, nach denen die Generäle Vl!n u. Feng ihr.Hauptquartier in Peking aufschlagen werden. Auch darin wird ein An^^eichen dafür gesehen, in welch .hohem Gra^ die aufständischen »Führer Vertrauen in ihren Endsieg über Nanking burch s^eng, haben ein ernstes Zusammentreffen mit den Regierungsstreitkräften. Der Ausgang ist noch ungewiß. Größere Mmpfhandlungen sind sedoch erst in etwa acht Tagen zu erwarten. Auf S^'itcn der Nan king-Regierung liegt die Zentrallcitung wiederum ausschließlich in den Händen von Tschiangkaischek, wäl^rend die oberste Führung iiu Lager der Aufständischen Geueräle von den Generälen Feng und ?)en geteilt wird. Die Aussichten, daß Tschiangkaischek sich halten kann, werdon als gering angesclien, da auch für den keineswegs sicheren Fall '„Marlborer ^^eitung" Nummer Kai-Scheks, gespalten. Und das rächt sich. Zu d^n jtwangsi-Generälen gesellen sich nunmehr die gefährlichsten Feinde Tschtang-Kai-Ccheks, der christliche General Feng-?)ue-Hsiang und der einflußreiche Schanfi-<^ouver7leur Den-Hai-Schan. Diese beiden Generäle, heute in China oft als daS ,,^weigsame Paar" bezeichnet, stehen seit lan gvm in der Opposition zu Tschiang-Kai-Schek. Vor einigen Monaten hieß es, daß Feng und flen sich bereit erklärt haben, eine länigere Auslandsreise anzutreten. Daraus wurde aber nichts. Sie sind in China geblieben, und eS war klirr, daß sie nur d für mich?" „Ja, könnte ich es nur! Ich wünsche nichts mehr als 'dies." Er beugte sich voller Eifer vor und sah i-hr fest in die Au^n. „Dan.i — sagen Sic niir, wo Fräulein Stansmöre ist!" „Ich ^iß es nicht, .Herr Mi,chelle!" „Sie wissen es nicht? Sagen Sie auch die Wahrheit?'^ „Ja ^ die volle Wahrheit!" „^nn haben Sie «lso gelogen, als Sie jagten, sie befände sich hier im .vause?" „Ja." „Sie ist also nicht hier?^ „Nein." „Ist sie in London?" „Vielleicht. Ich weiß es nicht, haUe es aber für sehr möglich." „Sie sehen — Sie können nichts sür mich tun. Sie haben Fräulein Etansmore Böses zugefügt und ebenso mir. Sie haben mich um zehntausend Pfund beraubt. Nun, nachdem Sie das alles getan haben, koninien Sic zu mir und erklären, Sie wollten mir l)el» fen; dabei wissen Sie selbst, daß es lei.ien Weg gibt, auf dem Sie mir helfen können. Sie werden verzeihen, daß ich Sie nicht verstehe, Prinzessin." „Ich verstehe mich selbst nicht, Herr Michelle. Ich n>eiß nur, daß ich Sie — d'ch ich eine qroße Zuneigung zu Ihnen empfinde. Sie sind der erste Mann, dem ich begegnet bin, welcher niich meiner Schlecht'-"eit bewußt gemacht hat. Sie haben mich gelehrt, mich selbst zu verachten." Sie wandte sich ab, um ihre Tranen zu verbergen. Ihre echte Ergriffenheit, ihre Zerknirschung machten tiefen Eindruck aus ihu. Mochte sie auch stets bisher Komödie gespielt haben — in diesem Augenblick nx^r sie ausrichtig. Aber was konnte er tun oder sagen? Nichts. „Sie verachten mich!" wieberholte sie. „Nein, ich habe Mitleid mit Ihnen. — Wenn icl) Ihnen Helsen könnte, ich täte es." Diese Worte, die er in einem fast zärtlichen Ton gesprochen hatte, verwandelten sie plötzlich. Sie brach in ein unaufhaltsames Schluchzen aus, ivährend sie vor ihm nieder sank. Sie saßte seine Hand, drückte sie gegen ihr Gesicht, daß er ihre Tränen spürte, Sie preßte die Hand an ihre Lippen in lel-denschastlicher Erregung. Obwohl er ganz verlegen war, versuchte er nicht, ihr seine Hand zu entziehen. Er empfand tiefes Mit' gefühl nlit dieser Frau, die ein böses, aber freudloses Dasein hinter sich haben mußte. Der Ausbruch ihrer .Verzweiflung. erschöpfte sie, so daß sie allmählich ganz ruhig wurde und mit gebeugtem ^Pf still an jei-ner Seite kniete. „Ich -denke nicht fo schlecht von Ihn?n, wie Sie meinen. Prinzessin," sagte er leise. „Ich habe schon dariMr nachgedacht, '>ie Sie mir vielleicht einen Dienst erweisen sön nen. Ist es Ihnen nicht möglich, den Aufenthaltsort FrMein Stansmores ausfindig zu machen?" „Ich weiß nicht. Vielleicht morgen, "^ann wird Herr Gros hierherk'ommen. Er ist unser Führer, lder Chef. Vielleicht verrät er mir, wo Fräulein Stansmore sich befindet. Wenn nicht, so werde ich seine Briesschasten durchsuchen und Ihnen im Falle des Erfolges Mitteilung machen." „Aber mor<^en ist es vielleicht schon zll spät.^' „Wie meinen Sie ^s?" „Das kann ich Ihnen nickü erklären. Jedenfalls möchte ich gerne sch'^n heute Bescheid haben." Donnerstag, den 17. Oktober eines Sieges der Zentralregierung die Stellung Tschiangkaischeks durchaus in der Schwe be bleibt. Die sehr rücksichtslos angewandte Zensur in allen Teilen des Landes erschwert im Augenblick einen klaren Uebcrblick. Nund um die Gaarfrage Französische Argumente. — Kaligruben, Franken, Investitionen und ähnliches. P a r i s, 15. Oktober. Ter „Petit Parisien" befaßt sich in einem langen Artikel mit der bevorstehenden Regelung der Saarfrage. Der wichtigste Teil der Verhandlungen, so meint das Blatt, sei unbedingt die weitere wirtschastliche Entwicklung, von der sowohl sür das Saargebiet al» auch für Frankreich sehr viel abhänge. Am schwierigsten sei die Frage der Kali-Gruben, da durch >die Wiedereinverleibung des Saargebietes an Deutschland auch die deutsche Währung wieder in Krast trete und damit sämtliche Preise gegenüber den sranzSsischen Preisen steigen würden. Dann heiße eS, in den Kaligruben dem sranzösiscj^n Wettbe-werlb standznhslten. Außer lden Saargruben seien aber in den verschiedenen Unternehmungen des Saargebietes etwa 1800 Mil. Franten angelegt, die bei der zu treffenden Regelung unbedingt berücksichtigt werden müßten. Der französische ^ndel mit dem Saargebiet stehe a>ußevdem in hoher Blüte. Für 2 Milliarden Franken Waren wandere ten jährlich ins Saargebiet und brächten sür Frankreich einen höheren Reingewinn, als der Außenhandel mit Italien und Spas nien. Ja, selbst Amerika komme noch hinters her, da Frankreich, wenn es sür 3 Milliarden Waren nach Amerika ausführe, für die doppelte Summe einführe. Die Saarlände? wüßten aber auch ihrerseits, öaß sie ohne die lothringischen Erze nicht bestehen könnten und daß sie Frankreich als Absaßge>>iet sür die Kohle brauchten. Alle diese Gesichts-Punkte dürften bei den kommenden Vsr« Handlungen sowohl von der einen, als auch von der anderen Seite nicht außer Acht gelassen werden. Das Sedelmnis von Therme! Das Schloß der gräflichen Familie Ther-met in der Nähe von Lyon ist vor kurzem von einem amerikanischen Millionär erworben worden. Mit diesem Schloß ist eine i?o-mantische Geschichte verknüpft, die, wie man behauptet, nicht Kuletzt dazu beigetragen hat, daß der Amerikaner das alte Schloß erwarb, Im Jahre 1827 wurde in Lyon eine Verschwörung gegen den damals regierenden König Karl 10. entdeckt. Als die Verschwörer sich unsicher sühlten. slüchteten sie ins Ausland. Nur der junge Dichter St. Cray hatte keine Zeit, sich rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. Es blieb ihm nichts anderes übrig, als sich, jung und schön wie er war, als Mäd „Sobald das Geld da ist, werden Sie ja beide sofort freigelassen." Er war versucht, ihr bereits mitzuteilen» daß das Geld niemals ointressen würde, daß in dieser Minute bereits die Londoner Kriminalpolizei von dem Pariser Schlupfwinkel Kenntnis hatte, daß wahrscheinlich bereits Vorbereitungen getroffen wurden, die Prinzessin festzunehmen. A^r er folgte der Eingebung nicht. Gern wollte er ihr hel sen, wenn er konnte, aber tausendmal wichtiger war doch jetzt die Befreiung Irenes. „Jedenfalls wäre ich beruhigt, wüßte ich, wo sie sich befindet." „i^rr Mi-c^lle, ich bin auf Ihrer Seite, denken Sie daran! Ich will Ihnen helfen, wo ich nur irgend kann. Aber seien Sie schon jetzt ruhig und unbesorgt; Sie und Fräulein Stansmore werden in kurzem einander wiederhaben." Sie erhob sich und verließ schnell daS Zimmer. IX. Am Nach,nittag^AM Tages saß Prinzessin Marens?^ Mem sleinen Boudoir und litt unter seelischer Depression. Ihre Trauer galt dem Manne, dem einzigen in der Welt, dem sie gehören wollte und der für sie imuier verloren war. Mit einem Mal u>ar Frank Mitchell in ihr Leben getreten und rüttelte, ohne eS zu wellen und vielleicht auch ohne es zu wissen, an ihrem Innersten. DSnMc'stäg, ?i?n^ »M?r'Vö^e^ Zektmrg^'NÜ«er'?7A? chen zu v«rklebden; in dieser Verkleidung ge« lang es ihm, unter den Avgen der Soldaten, die auf Befehl des ASntgS Lyon bef-^tz-ten, zu flüc^en. ^ jvnge Verschwörer svch te das Schloß der GrA^in Thennet auf. Die Gräfin, durch ihr« EchKnhei^ und IntelliA^'nz bekannt, führte eine ScheivuMsKage gegen ihren Dwnn, dlirfte aber vor Aus^ng Prozesses ihr St^ß nicht verlassen. Die Gräfin engagierte das vermeintliche junqe Mäi^n als j^imerzofe. St. Erat) erAss-nete seiner Retterik^ wer er sei. Di« Träftn gab ihm ihr Wort, ihn unter keinen Um-ständen KU verraten. Cray verkiebte flch in die schöne l^räftn, die mit ihm nach ltng-land flüchten wollte. Eines TageS wuvde dennoch der Aufenthalt deS steckbrieflich verfolgten VerÄrechers durch JndiÄretion des Dienstpersonals der Polizei mitgeteilt. Tol-daten erschienen vor dem Schloh und besel)-ten alle ?lttSalinl^e. Di-e Gräfin drückte auf einen Knopf in ihrem Schlafzimmer, worauf sich ein großer Spiegel- wendete. In deni Versteck sollte der Geliebte «arten, bis die Haussuchung zu Enide war. MttelS ein^r Schnur konnte man ein geheimes Fensd-'r öffnen, de?m sonst ivöre der Insasse des Bet-stecks unweigerlich dem Erstickungstod preis-gegeben worden. Kaum hatte sich St. l5ray hinter dem Spiegel versteckt, als die Soldaten in das ^lafzinrmer eindrangen. Airf die Fra^ des Offiziers, der den Aufendhalt des Gesuchten wissen wollt«, erwiderte i>ie Gräfin: „Finden Sie ihn, wenn Sie ISn-nen." Der Offizier ließ die Gräfin von drei Soldaten bewachen, und unternahm eine Haussuchung, die dieganze Nacht in Anspr'.ich nahm. Der Verfolgte wur^ nicht gefunden, die Gräfin aber verhaftet und nach Paris tt!^rführt, wo sie drei Jahre in strengster Einzelhaft verbrachte. Als die Revolution des Jahres 1830 jdarl 19. stürzte, wurde die Gräfin Dhermet freigelassen. Ihr Schei. dungsprozeß war inzwiscl^ beendet, und Graf Thermet hatte bereits eine ani>ere ge-k>!!iratet. Die Gräfin wartete auf St. Cray, denn sie war fest überzeugt, daß er das Versteck verlassen hatte.Jm Innern desselben be fand sich nämlich ein anderer. Zdnopf, der das Oeffnen der Tür von innen veranlaßte. Der Name St. Cray stand in allen Zeitungen. Die Gräfin suchte eine Versammlung auf, in der ihr Geliebter auftreten sollte, und sie konnte sich überzeugm, ein Usurpator sich den Namen St. CrayS angeeignet hatte. Der richtige St. Cray war verschnzunden. Enttäuscht kehrte die Grilfin dert: „Persönlich ja— aber nicht dem Namen »ach.* Z. H. R. Die Wahl des neuen rumänischen Regenten eine bedeutende Berbilligung des Brennstoffes ein. Eine zweite Neuerung, die zn>ar in der Idee schon längere Zeit bekannf ilt. jedoch noch ni« praktische Verwendung gefunden hat, liegt in der konstrukti^n Aus-bildung des SchiffÄörpers. Sämtliche Querspanten sind unverspannt und in sich biegungSstvi?. Die Hauptlängsträger sind sechr stark gebaut, wo^ir die Zwischenguer-ringe wegfallen. Anstatt Dularimn wurde i^um Bau des Gerippes, das heißt für die hochbeanspruchten LänqSgurtungen der Längs- und Querträger, zum ersten Male Edelstahl ver^vendet. Das L»>ftschiff besitzt vier übereinander liegenlde Decks, und zwar unten die Führer«' gondel, darüber daS Karten- und Navigationszimmer. ausserdem die Kapitänskabine, die Schlasräume und Messe für die Mann-z schaften, Mithrend die beiden an^rn DeckZi den Passagieren dienen. Zur Erziehung' eines geringeren Fahrtwiderstandes ^fin- ovoi. für den verstorbenen Regenten Buzdugan fiel auf einen Vertrauensmann der Bauernr«gic-rung Maniu, den Richter am Kassationshof, sterpräsidmt Maniu. Konstantin Saratzeanu Mitte). Links neben ihm Pariarch Miron Ehriistea, der gleichfalls dem Regentschaftsrat angehört, rechts Mini- Die Slowake! -- eln Korruptlonsbabel Se«sait»«elle» NiiikIriN»schr«tbe« des Pr«db«rger BiirAer-metfters — Alles f«r di« Fremden, nichts s«r das Ilowakilche Vol» Prag, 1ö. Oktober. I?slnlgsn6 — Lt'fi'iseksnd »- Tpafsam In der Slowakei erregt der plittzliche Rücktritt des Bürgermeisters von Preßburg, Dr. Okantk, großes Aussehen. Okanik, Mtglied der tschechischen Agrarpartei, sandte heute an den Zentral<»usschuß der ^rtei nach Prag ein Schreiben, in dem es heißt? „Mit dem heutigen Tag bin ich vom Amte des Preßburger BlirgermeisterS, das ,ch mehr als sieben Jahre bekleidet habe, zurück getreten und ich zie^ mich «ich vom ganzen politischen Leben zurück, well ich nicht weiterhin an dem politischen System teilnehmen will, das bisher in der Slowakei herrschte. Das ganze System in der Slowakei war bisher nicht anderes als eine lange Reihe von Korruptionsasfären, Die ganze Bodenreform, die Wälderbewirtschaftung, die Nationalisierung der Finanzinstitute und Geld anstalten wurde nur zugunsten von Fremden, nicht aber zugunsten des slowakischen Volkes durchgestihrt. Unter solchen Umständen ist es mir nicht langer mitglich, weiter im Amte zu verbleiben." Dr. Okanik kündigt in seinem Priese serner an. daß er auch aus der Alirarpartei austrete und alle Aemter, Berwaltungsratstellen und Funktionen, die er oon der Partei erhielt, zur Disposition stelle. Der neue Luftriefe Zum Slarl des engUschei, Mesenlnstschiffe» »,R In den letzten Tagen konnte man in der Weltpresse lesen, daß die englische Oeffent-lichieit sich eingehend nlit de,» beiden Luftschiffneubauten, dem „R 101" und „R 100" beschäftigt und sie filr Fehlkonstruttionen hält. Die Regierung hat sich um diese Kritik nicht gekümmert und veriveist daraus, da^ man sich erst darüber äußern könne, ivenn man das praktische Experiment aöc^eivartet habe. Diese neuen Luftschiffe sollen nach der Meinung der Fachleute nur reme Versuchsbauten sein. Man muß deni^ufolge damit rechnen, daß sie auch nur als Versu6)ö-objekte in Dienst gestellt werden. Die ersten Probeflüge des „R 101" werden nunmehr in dieser Woche stattfinde!,, und das Interesse am Start des »vilen Luftriesen ist so groß, daß man in Cardinz-ton, dem Heimathafeil des Luftschiffes, inlt einer Besucherzahl von Menschen rechnet. Aber nicht nur in England ficht man den Proibeflügen des „R Ivl" init größter Spannung entgegen, sondern auch in der ganzen Mlt, l^esonders ober in Deutschland, da man natürlich Vergleiche mit dem „Graf Ze>^pelin" ziehen will. Der neue englische Lustriese „R 101" wurde von ^den Royal Airship Morles in Cardington in lder Nahe von Bedsord erbaut und hat in seiner äußeren Linie gros;e Aohttlichkeit mit deni „Graf Zeppelin". Allerdings sind seine Maße im allgemeinen bedeutend grösser, und nur die Länge macht «davon eine Ausnahme. Der engliscl^ Luftriese mißt 29V.7 Meter, wahrend „Gras Zeppelin" 235 Meter lang ist. D>ageg>in besitzt „R w!" einen Nauniinhalt von 141.(>(X) c^m gegenüber 105.M cbm beim „Graf Zeppelin". Der größte Dlirchmesser des englischen Luftriesen ist Meter (30.5 Meter beim .Graf Zeppelin"^ uild die größte Höhe über der Führergondel 42.7 Meter (33.5 Meter). Besonders interessant sind einige Nen-eriingen von grundsätzlicher Bedeutung. Es k^elangen nämlich hier zum ersten Male in der Luftschiffahrt Schlvermotore (filnf Die-selmotore) zur Verwendung, die auß^^r-ordentlich große Vorteile gegenüber den Venzinnwtoren besitzen. Sic bewirken eine viel cirößere Sicherheit, und zivar deshalb, weil die Brandgefahr herabgeset^-^t nnd außerdenr weniger i!^triebSstoff, dadurch auch weniger Gewicht (das bedeutet eine hijhere Nutzlast) gebraucht wird; auch tritt den sich alle Wohnräume im Innern des Schiffes, und nur Führergondel liegt außerhM 'des Schiffsrumpfes. Ueber eine Million Rinder mußten ^zn dienen, um die Darmhäute für die benötigten sechzehn Gaszellen zu liefern. Hinsichtlich der Nordeinrichtung tveist „R 101" alles auf, was die modernen Ln-xusdampfer ihren Passagieren heutzutage bieten. Man hat für die Fahrgä-ste alleS getan, was man konnte, da ja das neue Schiff ausschließlich fjir den ^ssagieverlehr best'Mmt ist. Außer dem Navigations- unb Funkraum befinden sich in einem der.i.n« teren Decks auch eine elektrische Küche, von der ein Aufzug zu den im Oberdeck gelegenen Speisesaal geht, und ein seuersicherek! Rauchsalon, wie «r bis heute noch auf keinem Luftschiff eingerichtet war. Dieser Rauchsalon wurde dadurch ermöglicht, daß das verwendete Rohöl als Betriebsstoff eine besonders große Explosionssicherheit besitzt» ivährend das Benzin und das bei dem „Graf Zeppelin" verwandte TraggaS besonders feuergefÄhrliche Stoffe sind. Jit den z»vei oberen Decks, die für die Passagiere eingerichtet sind, liegt der Spei-sesaal sür fünfzig Personen, eine große, in weiß und gold gehaltene Halle, die mit großen Klub» möbeln und Sofas auSgestiattet ist, das Schreibzimmer und die ein- und zweibet^ tigen Kabinen. Auf beiden Seiten ^ gro^ ßen Hotelhalle befinden sich Wandeldecks mit Liegestühlen ausgestattet, von ldenen man durch große Fenster einen wunderbaren Ausblick genießen kann. „R 101", der in diesen Tagen seine ersten Probeflüge absolviert, soll für ewen regelmäßigen Luftverkchr Mischen England, Aegypten und Indien mit Z^vischenlandung in Jsmaila am Suez-Kanal bestimmt s?in. Zur Bewältigung ^dieser Strecke glaubt man nur vier Tage zu benötigen. Die Fahrzeit soll ohne Zwffchenlandung auf zwei Tage reduziert wer^n können. Man liat bereits in Jsmaila einen Ankermast errichtet und ^ als Landungshafen Karachi in Indien be-> stimmt und dort eine Halle gebaut. WWWW WBMW W Das englische Riesenlustschifs „R 101", das nach mehrsährige>m Bau jetzt sertigge-l mast gebracht worden und hat von dort auS wurde, ist in Cardington an den Anker-1 am 14. Oktober seinen ersten Probeflug un« ternommen. Donnerstag, .17, OktoVcr 19?A. ^«ZealS OHZ^vZiFZc Maribor, den 16. Dttober. Errichtung eines Sanatoriums am Bachem Ei«» F»lge der Srbavung ter SetIIch«et«b>h« — Der Bachern im Auge t« AnslSnder Ter Vizepräsident des Komitees zur Erbauung der Eeilschweibebahn auf den Aa« chern erhielt dieser Tage über Wunsch einer ?lerztin auf der Warschauer Klinik (Polen) den Besuch eines Arztes (Name soll ungenannt blclben), )velcher gemeinsam mit der crtvähnten Aerztin ein Sanatorium am Vachern errichten will und zu »^me^^e eine größere^ Zeichnung von Anteilen der. Seilschwebobahil vornahm und »veitere, c^rö« ßere Zeichnungen in Aussicht stellte, sofern die Verhandlungen mit dem Komitee günstig verlaufen. ^ (5s ist bezeichnend, welches Interesse das Projekt der Seilschwebebahn auf den Bnchern auch im Auslande wachrief. ' . Unseren .Eöbcingesessenen müssen erst, die fremden und vor allem die Ausländer auf unser schönes Bacherngebirge aufmerksam machen. Nur jene wissen die Nähe eines l^ebirges zu schätzen, deren Auge nur graue Stadtmauern, gesck)wärzte Kamiire oder end lose Ebenen zu schauen gezwungen ist. Sollen wir Häher nicht den uns von der Natur so nahe an ldie Stadt gese^ten Bachern dein Fremden zugänglich machen, welcher uns 'dafür bezahlt und froh ist, seine Lungen in der Höhenluft und Sonne ort bauen, wo eine bedeutende Fre-guen,z von Fusj^vanderern gegeben erscheint. Äe. trifft !^inl Bachern mit seinen 35.000 Besuchern iin Jahre bestens zu, iveshalb ^eine'logisch eintretende gesteigerte Frequenz durch eine Seilschn>ebelbahn eine Rentabilität ^ sichert. Der moderne und gesu.nde Drang nach Berg- und Wintersport läßt jährlich viele neue Seilschwebebahnen erstehen und ist es eine wohl nur freudig zu begrüßende Tat, daß sich uneigennützige Männer fanden, »velche auch der Stadt Maribor zu ihrem Wohl und Nutzen eine den Fremdenzuftrom fördernde (5inrichtuig schaffen ivollen. Möge sich daher niemand von der Anteil-zeichnung ausschließen. Jeder Anteil ist ein Baustein, denn wenn die Aktion diesmal, wenn auch wider Erwarten, nicht gelingen sollte, dann können die Bürger MarilwrS ihren Schlaf weiter schlafen und zusehen, wie sich andere Orte und Städte durch den Fremdenverkehr bereichern. Srabdtnkmal für Dr.VauI Turner Ende September d. I. wurde auf städtischen Friedhofe in Pobrcixjc fi'r dev großm Patrioten.und Wohltäter der Universität in Ljubljana, Dr. Paul Turner, ein einfaches, jedoch würdiges (!trabdenkmal errichtet. Gerade fünf Jahre sind seit feinem To'de verflossen, als an diesen letzten Akt der Pietät gegenüber, dem Verblichenen Dank dveis;grauem Marnior zeigt in der Mitte ein poliertes Kreuz und ist mit gestutztem Bu6)s von einem Nahinen aus Kunststein umgeben. Den Grabstein flankieren zwei junge Zypressen. Das Porträt ist gegen den Vachern gewendet, uw der Verstorbene das Licht der Welt erblickt hat. Die Universib^sverwaltung gibt ihrer Zufriedenheit Ausdruck, daß cs möglich war, die Angelegenheit des Turncr«^Grabdenkmals in einer Zeit zu liquidieren, als die ersten Stipendisten sei«?er Stiftung mit dem Doktordiplom der Universität in Ljubljana ausgestattet, seinem Wunsch entsprechend die Kiiltur-und Wissenschaftszentren des AuSlpndcS auf-siichen, unr dort die Fachstudien fortzusetzen imd sich jene allgemeine und Gesellschaftsbil-dung anzueigVe?. äurck velcben 6!s Xrankkeitzerrezei' in unsoreu Köroer einärin-LLN Icönnen. Im Xxkloslislls sctiützen 8ie 5lcll SM de8ten vor 8clin»^pfen. Inkluen?a unä Nals« krsnkkeiten äurcti äen rexelmälZjjzen Qe» brauLk 6er vodlsckmeeksr'tlen Or. V/sncler's Hütet Luck vor prÄDsraten, die In letzter ?ejt unsere ^nacot-pasttllen imitieren. m. Das Amtsblatt für- das Draubanat veröffentlicht u. a. -das Gesetz über den Vertrieb von Sprengstoffen und Waffen, die Verordnung über die Organisation deS Ackerbauministeriums und das Reglement .über die Durchführung des Gesetzes zum Schutze der heimifchen.Holzindustrie. m. Stand der ansteckenden Krankheiten. Nach einer Mitteilung des städtischen Phyfl-lkats waren in der Zeit vom 8.. bis I4. d. M. im Bereiche der Stadt Maribor sechs 'Scharlacherkrankungen zu verzeichnen. m. Ein selten großer Kürbis. Beim Kan? mann Herrn Ivan B e r d a j s in der Burg ist derzeit ein 40 Kilo schwerer Kürbis, der vonl Besitzer Herrn F r a s in Jelence a. d. P. stammt, ausgestellt. Das ausnehmend schöne Exemplar regt . jeden Passa.nten zur - Betrachtung an. IM. Auch der zweite Einbrecher kns Klel» derhaus Cverlin erwischt. Unsere Polizei erhielt gestern von der Poli^ibehör^ auS Zagreb die Mitteilung, daß der flüchtige Kumpan des sezst^nommenen Einbrechers Damjanoviö, Josef Gjurgjeviö, in Zagteb ausgeforscht und festgenommen.lverden te. Bei ihin wur^ noch ein Gelbbetraß Bon 5500,Dinar vorgefunden. Damjanaviü wurde heute vyTMlttags dem Kreisgericht eingei liefert, lvährend Gjurgjeviü nach Zagreb überführt werden wird, da er vom dortigen Gericht wegen zahlreicher Einbrüche un!» Diobstähle verfolgt würde. m. Die Polizeichronik des gestrigen Tage? verzeichnet insgesamt 14 Anzeigen, davon je eine wegen Diebstahls, nächtlicher Nuhestö^ .rung und öffentlicher Gewalttätigkeit, so^ wie 4 wegen Ueberschreitung der Verkehrs-Vorschriften. m. Verhaftet wurden im. Laufe des gestr?« gen Tages wieder drei Personen und zwar Konrad U. tvegen Nichteinhaltens der Meldevorschriften, Franz M. wegen öffentlicher Gewalttätigkeit und Franz K. wegen Betruges. m. Ein rücksichtsloser Radfahrer. Der hiesige Kaufmann Herr Matthias L a h, wurde gestern abend, als er nichts Schlimmes ^eine 1!ede Qsttin' f'rgu ^4033 eilil MM R MM ist deute, äen 16. Oktober 1929, von il^rem 8ciiveren I^elcken äurcii den 1'ock erlöst v^oräen. Vie sterdiicden l^ederreste v^ercken sm 17. Oktoder um auk dem ^»^äslenen-k^rieätioke in pobreije zur letzten l^uiie x^ebettet. Die Ileil. Leelenmesse wirä 2m 19. Oktoder um 7 Ul?r in c!er Dom- unä Ltscktpksrrklrcke gelesen >vercken. Kueßslk Staudvi', Ostte, im I^smen sller ^nxeI:Snxen. RÄnÄ'etSias, vkkövs Maribore? ?^itung^ Nummer ?7^. k^rrad daherführ, von einsm lmbekanntm Wildling, welcher mli einem unbeleuchteten Rod plötzlich herangerast kam, so heftig zu Boden geschleudert, dast er fich ^im Sturze eine Frakwr des Schlüsselbeines zuzo<; und im hingen ArankenhauS Unterkunft suchen „mkite. Der rücksichtslose Fahrer konnte im Dunkel der Nacht spurlos verschwinden. m. Heudiebstahl. Im Lause der letzten Nächte kam von einer Wiese unweit der Wein bauschule insgesamt 1ber SV Jahre bestand, wurde zu Beginn dieses Jahres in ein Aichamt mit verringertem Mrkungskreis umgewandelt. Dem Amt wurde nur das Prüfen der Reinheit und das Punzieren der Mimischen Gold«, Sil» der- und Platinerzeugnisse sowie die Kvn-trolle und das Aichen der Fässer überlassen. Auf Wunsch der hiesigen WirtschastSkreise hat sich die Handels-, G<»werbe- und Jndu-striekammer in Ljubljana für die Erweiterung des Aichamtes in Celje in ein vollständiges Amt eingesetzt. Wie nun verlautet, wurde diese Aktion mit Erfolg gekrönt und das Aichamt soll mit 1. Jänner 1930 wieder erweitert und vervollständigt iverden. c. Trauertag der KriegSinvaliden. Die Ortsgruppe des Kriegsinvalidenverbandes in Celle wird am SamStag. den 19. d. M. den alljährlichen Trauertag für die gefallenen uiÄ» verstorbenen Krieger nrit einer Seelenmesie, die um 8 Uhr früh in der hiesigen Psan^rche gelesen n?ird, begehen. Aus Dravograd g. TadeSfLlle. In der vergangenen Nacht ist in Kvqji vrh bei Dravograd die dort wohnlhafte Aus^gt'erin Frau Margarethe SakerSnikim Alter von S4 ^hren gestorben. — Am 11. d. ist in Dravograd die 7Ssäihrige Private Frau Maria M ü-ch a r verschieden. Beide wurden am hiesigen Ortssriedhose zur ewigen Ruhe beigesetzt. g. Die heurige Kartoffelernte in Dravograd und Um<;eb^lng läßt nichts zu wünschen Übrig, ^r heurige Ertrag ül>ertrlfft beiweitem den vorjährigen, . sowohl "aS die Qualität als auch t^e Quantität anbetrifft. Eine Folge der guten Ernte ist ein starkes Zurückge^n der Kartofselpreise. Da die hiesigen Kartoffeln, die unter der Be-zeichnunfl „Kärntner Kastanien" iveg?n ihrer besonderen Güte weit und breit be^ kannt sind, ist mit Sicherheit zu erwarten, daß die reiche Ernte rasch abgesetzt wird. Meater «n» Kunst Natlonaltdeatei' In Martbor Reperk»ire t Mittwochs 16. Oktober: veschloflen (Gastspiel in Eelje). Donnerstag, den 17. Oktober um 20 Uhr: „KirchenniauS". Ab. C. Kupons. Freitag, den 18. Oktober: Geschlossen. GamStag, den 19. Oktober mn 20 Uhr: „Aer-gernis im St. Florianstal". Ab. B. Ku-pone. Sonntag, den 30. Oktober um 20 Uhr: „Bür germeister von Stilmond". Kupone. Moral der Frau Dulsta. Nach zehn Jahren wurde diese äußerst Unterhaltende polnische Komödie wieder in den Spielplan des Theaters in Maribor aufgenommen. Die Titelrolle liegt in den Hkwden der Frau D r a g u t i n o v i 6, der besten Jnterpre-tin dieser, gewiß nicht leichten Rolle. DaS Lustspiel geht bereits in den nächsten Tagen in Szene. B—26 „Grad-janski", 1SS6—27 „Hajduk", 1927-28 „GradjanSki" und 1928-29 „.Hajduk". Die Mmpse wurden bis 1926 nach dem Eup^ system bestritten, während sie seit 1927 nach Punkten getvertet wurden. : G. K. Zelezniear. Die .c>erren Kosi, Jur-ko, Fasching, Safran, Glaser, KlajderiL, Skrabar. Matl, Vraöko. Czaszer und Gliim^ic nlögen sich Freitag, den 13. d. um 18 Uh'^ abends im Gasthause Lauser zuverlässig einfinden. : Borotra schlügt Tilden. Der .Hallen-tennis-Länderkampf zwischen Borotra und Tilden, welcher vergangenen Sonntag in London zum Austrag gelangte, zeitigte ein sensationelles Ereignis. Tilden, der diesmal für England antrat, wurde nach aufregen^ dem Kampf von Borotra mit 8:10, 7:9 ge^ schlagen. Die Franzosen siegten bekanntlich mit 10:5 Punkten. Kino Union-Kino. Mittwoch geht zum letzen Mal der reizende Gesellschaftsfilm „Verbotene Geniisse" mit dem schönsten Filmstar Ranwn N o v a r r o in der Hauptrolle über die Leinwand. Donnerstag wird der herrliche, überall mit größtem Erfolg ausgeführte Landschaftsfilm „Im Paradiese Europas vorgeführt. Die wunderschönen Landschaftsbilder auS der lieblichen Schweiz iverden von Alpenliedern begleitet. Burg-Kino. Heute, Mittwoch wird zum letzten Maie der abenteuerliche Filmschla» ger „In Allahs Garten" mit Svetislav P e-t r o v i L und Mice T e r r t, ge^igt. Er-schütternde Erlebnisse eines jungen Mön« ches ini heißen Süden. Morgen, Donners« tag beginnt der erstklassige russische Groß« film „<^n Liebestraum" mit dem Frauen« liebling Nils A st he r und der wunder« schönen Joan C r a w f o r d als.Hauptak« teure. Ein gewaltiges Drama voll Liebe -u. Haß. Verstärkte Musik. In Vorbereitungi „Manolescu, der Könia der Sochftanlei j H« s^en 's7. IN^. Hvva VIn»r «kle !ck lkae», ve>» lkre Vstiea »ailNVUIISSN K«Ilen. llarck vmLelvertilxer u 6r«t 7>een nlekt gekmet?!o,. slcker unä xek»krlo, ok»e 5»^«»«? eitternt »tn«!. X«r»tliclie Lmpfeklunßx. l)r. v., Vle», gekreibt. ,öln mtt »ukrieclen.. zeaoet veltere t4 vtll lilese det meioen p»tlenten «nvenlte«.' ?rels mit 0«r>atl«d,lek VIn 9 >, 3 7»ae! vln 18-. 6 l'izel via 3Z.. 0r. t^Ic. Xoiice tKisckiu), po>tk«ck l2/I^lS fr,e!iec»ioslov»kei) Monatzimmer /fti vermieten. Pobreika cesta 1b/2, links. 1402Z Kleiner ^nieiqer vVF^SC^V«?«»«» »unge» «iwltigft »««ben! BelästiMngen, Spesen ersparen Vte sich durch kostenfreie An« meldlUlm Freiwohnunsi bei kin« b^övdl. konzefs. 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Schrift liche Angebote unter „Gute Be Handlung" an die Verw. lZ9<'>9 BerlSblicher Diener oder Prak-tikant für den ganzen Tag w. sofort aufgenommen in Kino Union, Casova ulica. 13980 Friseurgehilfe, tüchtiger Herren bediener, wird aufgenommen. Riedl. Friseur, Sloveuska ul. 10, Maribor._13994 Gesunde Lehrmädchen für Damenschneiderei werden aufgenommen. Slovenfka ulica 12. H^s 1^^_13518 Deckennäherin und geübte Staf-fiererin werden aufgenommen. Bettdelkenerzeugung A. Stuhec, Slovenskcl ul. L4. 14023 Erstklassiger Mechaniker zur selbständigen Leitung einer grö sieren Autc-« und Motorradwerk stätte wird sofort aufgenommen. Anträge unter „Ehrlich nnd strebsam" an die Verw. 14052 Solides Mädchen iür alles, das kochen kann, rein und ehrlich ist, wird zu 3 Personen gesucht. Adr. Verw. 14021 Bedienerin sucht MareS, Bar-varska-ulira 0. 11331 Zu meinen 2 jiindern benötige deutsches Fräulein, welche in Kinderpflege vollst bewandert ist, so aucs) im Haushalte mitwirkt. 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Weshalb findest Du keine? Ent» weder weil Du nicht genug geschickt bist, oder weil Du darauf wartest, ein anderer soll Är eine entsprechende Stelle findm. Du wartest also schön geduldig, vielleicht ungeduldig, eventuell verzweifelt, höchstwahrscheinlich auf bessere Zeiten, oder aber auf gebratene Tauben. Jedenfalls siehst Du, daß Dir niemand hilft, wenn Du Dir nicht selbst zu helfen weißt. — Du siehst aber auch, daß, wer arbeilet, sein Fortkommen findet. Solche Menschen sind dann auf die Gnade und Unterstüjzung anderer nicht angewiesen. Also suche nicht weiter, es ist schade um fede Minute, da Du ohnehin seit Monaten keine .findest". Komme endlich zur Ve? nunst und beschäftige Dich selbst. Werde selbständig und Dein eigener Herr! Du brauchst dazu nur die Kleinigkeit von Din.31.g2.^ und dieS nicht auf ein» mal. Hingegen hast Du dann sofort sür Dich und Deine Fa« milie eine ständige Beschäftigung und taglichen Verdienst. Im Verlaufe von einigen Tagen kannst Du bei uns unentgeltlich auf einer tteinen ^Ilaschine eine leichte u. schöne Hausindustrie erlernen, mittels welcher Du spielend täglich in Deinem Zimmer Tin. 120-'150 verdienen kannst. Wenn Dir Deine Ang?s)öcigen dabei helfen wollen, kannst Du Dir den Verdienst auch verdoppeln. Diese Hausindustrie knnn selbst im kleinsten Dorfe bei 5— Familien betrieben werden, n'eil Du damit einen billigen Artikel erzeugen kannst, den groß, klein. Dame, Herr oder Bauer gleichmäßig benötigen. Den Preis dieser kleinen Maschine hast Du Dir, wenn nicht früher, aber in 3—4 Wochen verdient und wenn Du nur ein bis^chen lieschickt bist, kannst Du im zweiten Monat bereits eine zweite Maschine in Deinen Betrieb einstellen. In Deutschland haben sich durch die Erlernung und den Betrieb dieser populären .^nuZindustrie über 700.000 Männer, Frauen, jung und alt. gewesene Beamte. Kaufleute. Gewerbetreibende und Pensionisten eine schöne, sichere Enstenz gegründet. 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Du erhältst eS gegen Voreinsendung von Dinar 12.— bei der Generalvertretung und Niederlage der deutschen Maschinenfabrik Akt. Ges. »Grauert" WI. W! Per Nachuahme wird nicht gelieseU- Im Briese soll weder Geld, noch Briefmarken eingesendet werden. Verantwortung wird nnr für mittels Postamveisung eingesandte Beträge übernommen. eliGirellaktsor oock tilr illv Roäsktlon vvrintvortlfcli: VÄo — vruelt äer ./Narldnrslt» tisksrna« In /Nsridar. — ffllr clen llersus^eder on6 cloo lZruelt voraat. vortlleb- Virelltvr Lt»ollo Lvicl» Modobskt lo INaril'ar.