tt4 Ilrettag» den W. September 1871. X. JaheganA. Die „Marburger Seituna" erscheint jeden aus monatlich 10 k. itag. Miwoch und Kreitag. Preise ^ sür Marburg: aanzjahrig - mit Postversending: ganzjährig 8 s»., halbjährig 4 fl., viertel 6 fl.. halbjähri^^^L fl.. vierteljährig 1 fl^ S0 kr: für Zustellung Abteynen — w Aanfch und Aogm! Marburg, 21. Sept,mb,r Eine beffere Wahlordnung — eine ordnung, aus deren Grunde eine BolkSvertre tung stehen und tagen kann, gehitrt zu jenen Korderungen, für die wir schon seit Langem unsere Stt««e erhoben. Kindeu wir in der Regierungsvorlage über die Landtags - Kahlordnung daS Vrod. ivelches wir begehrt, oder hat man uns nur ein,n Stein geboten? Nach dieser Borlage ist die Interessenvertretung beibehalten — tvelche Interessen sollen aber »ach dem Plane Hohenwarts mit besonderer Liebe gepftegt werden? Das Lorrecht der Hochschule ist aus,;ehoben. jenes der Bischöfe bleibt — die Wiffenschaft wird also z«r«ckges,l»t. die ultramontane Einwirkung auf die Gesej^gebung daliegen als berechtigt an elkannt. Das Wahlricht der Hanl^elS- und Ge werbetammern wird beseitigt, um der O,oßindustrir eingeräumt zu werden — dos Btlrglrthum der Arbeit soll der Aristokratie weichen und soll eine gewisse Zugänglichkeit der Gewählten für die Wünsch? und Bedürfnisse der Regierungspartei ermöglicht werden. Das Borrecht des Großgrundbesitzes bleibt ..........H« gleichfalls uuangetaltet — »vohl in dcr Hoffnung, später erreiche« zu können, was die Ungunst de» Augenblicks versagt. Die Bertreter der bäuerlichen Bevölkerung sollen vermehrt werden — nicht zu« Bortheile des allgemeinen Rechtes, sonder» um ein Gegengewicht zu schien wider die Arei. sinuigkeit der Städter und Marktbürger. Aus welcher Höhe aber im Steirerlande die Kunst der Wahlkreisbildung angelangt ist. seben wir an einem Beispiele in unserer Nähe. St. Lo-renzen und St. Leonhardt wähltui bisher mit den Landgemeinden der betreffeudeu Gerichtsbezirke; ^t sollen beide in die Gruppe der Städte und Marktgemeinde« eingereiht werden und mit A. geistriß. Vi«djsch < Graz, Salde«hofen, Hohe« mauthen ««d Mahrenberg stimmen. Die Berech, tigten des Wahlkreises Windisch-Graz (Städte und Marktorte) hoben immer freisinnig gewählt; das Srgebnih derWahlen i« diesem Kreise ändert ftch nicht, ob nun St. Lorenzea und St. Leon« Hardt mittvirken, oder nicht. Die Wahle», im bisherigen Landbezitke Marbnrg haben jedoch stets bewiesen, daß beide Marktorte treu zum Banner des Fortschritts halten; werden nun diese Orte von der Landbevölkerung getrennt, so gehen sie sür die freisinnige Partei derselben verloren, ohne dieser Partei im neuen Wahlkreise zu nüßen. Die frühere Zusammensetzung des Wahlkreis, s Windisch'Graz tStädte und Märkte) war schon eine der «erkwürvigsten; kommt aber gar noch St. Leonhardr zu demselben, so dürfen tvir stolz sein und sragen: iver ivill es nachmachen und eine« Wahlkreis abgrenzen, dessen östlichster Punkt vom westlichsten zweiundzwanzig Stunden tveit entfernt liegt? Nngam und Koyeinvart. Das bedeutendste deutsch-ungarische Blatt, der „Pester Lloyd" behandelt die kaiserliche Botschaft an den böhmischen Landtag und schreibt über die Folgen, welche die Hohenwart'sche Politik nicht allein für Oesterreich, sondern auch für die ge-emeinsame österreichisch-ungarische Rechtsordnung aben mut. „Es ist ein schwerer, verhängnißvoller Schritt, zu dem sich GrafHohenwart entschlossen hat. Er, der konservative Rath des Kaisers, berufen, die Rechte der Krone zu schützen, wirst die konservativen Ideen, das erhaltende Prinzip, welches seit mehr als zwei Jahrhunderten maßgebend lvar für die Stellung der Krone zu Böhmen, von sich und schafft freie Bahn den ungemessenen Ansprüchen, die sich in Böhmen seit einem Dizenninm gegen die Krone nicht minder als gegen die Länder her-ausgestellt haben, mit denen es in staatlicher Ge-nossenschaft lebt. Als ein armseli^s. mästen- und steuerberaubtes Wrack soll die Berfaffung auS diesem Schiffbruche des Rechtes und der Kultur hervorgehen. Aus den tvidernatürlichen Grundlagen der Herrschaft der Besitzlosigkeit nnd Bildungslosigk«it über Besitz und Intelligenz wird die neue Ordnung aufgerichtet. Und sie wird aufgerichtet trotz des Widerstandes der Deutschen, ja mit Verhöhnung dieses Widerstandes, mit einer Beugung und Ber-leugnurig aller der Rücksichten, welche der Staat dem wichtigsten BolkSelemente seiner gusammen-setzung schuldig ist, welche Richtungen auch er selbst, welche Richtungen dieses Element vcrfolgen möge. Mit alledem tvird stch aber so sürchten wir — die Unmöglichkeit herausstellen, die zis-leithanischen Ereignisse in den Schranken einer lokalen Krifis zu erhalten. Ist Graf Hohenwart entschlossen, die unseligen Wege weiter zn verfol-^n, die er betreten, so kann dies nicht ohne Rückwirkung auf die gemeinsame Rechtsordnung der Monarchie bleiben. Mögen immerhin die Landtage, die von den Deutschen verlassen wurden, beschlußfähig gebliebe« sein. Riemanl» wird behaupten können, daß die Protkste der Berfassungspartei durch bloße Ignorirung abzuthun sein iverden. Berweigern auch die reindeutschen Landtage die Reichsrathswahlen bis zu dem Augenblicke, in tvtlchem die Regierung die legalen und verfassungsmäßige« Landtage zu Stande aebracht und insbesondere den verfassungsmäßigen Anstand i« Böhmen hergestellt haben wird, so wird kein Mensch den Reichsrath, den Graf Hohenwart ans den slavischen Majoritäten der Landtage gemischter Rationalität tvählen läßt, mag er hundertmal beschlußfähig sein, als die legitime Vertretung bisleithaniens betrachten. Im günstigsten Falle besiegelt man damit wenigstens die künstige Anfechtbarkeit aller Beschlüsse dieser Versammlung und schafft einen Zustand von Rechtsverwirrung, gegen lvelchen daS khaos der bisherigen Widersplüche alS ein Musterprodukt der Ordnung und staatlicher Regel-Mäßigkeit erschiene. Wäre aber schon der ReichSrath in seiner Legalität zweifelhaft, was würde erst bei der aus dem Reichsrathe gelvählten Delegation der Fall sei«? Hier ist der Punkt, wo wir in Ungarn Stellung nshmen müssen. Dürfen wir mit einer Delegation in Ver« Handlung treten, deren RechtSbasis zweifelhaft ist, welcher wichtige.Kriterien deS gesetzlichen Zustande« tommenS fehlen? AuS dem Reichsrathe wird in die Delegation bekanntlich nach Ländern gewählt;! Insertiontgebilhr S kr. pr. geile. ist es möglich, eine Delegation als zu Recht be-stehend zu betrachten, in der aller menschlichen Voraussicht nach Ntederösterreich, Äeiermark, Kärnten. Salzburg und Schlesien unvertreten, Böhmen. Mähre« und Krain nur durch ihre slavischen Majoritäten unter Protest der Minlier-heiten repräsentirt sein werden? Die böse »hat gebiert hier nicht nur fortlaufend Böfts, sondern im quadratischen Verhältniffe wachse« die Bedenken, die Schwierigkeiten, die tiefen ErschütteruWn des öffentliche« Rechtes und der öffentlichen Moral. Hier muß Einhalt geboten werden, soll nicht Alles zusammenstürzen. waS bisher noch Wider-stand geleistet, widerstandsfähig und festgefügt zu sein schien. ES gibt eine Partei in unserem Baterlande, die aus alledem nur die Bekräftigung eines Satzes folgern wird — deS Satzes von der Unmöglichkeit, die reale Verbindung mit Eisleithanien aufrechtzuerhalten. deS Satzes von den Segnungen der Personal-Union. Und in der Zhat: steht man, in welche Rechtslagen Ungarn durch zislei-thanische Ministerhände geräth. so wäre man W geneigt, dieser Partei zuzustimmen. Aber vor-übeWhende Krisen dürfen uns nicht irremachen in der Srkenntniß des sachlich Richtigen, des wahren, diese Krisen überdauernden Verhältnisses. Die Situation wird uns nur aneifern können, uns unter Utnftänden auch die äußerste AuSübu^ der Ungarn im Ausgleichsgesetze vorgezeichneten Mickten vorzubehalten. Denn das Eine erscheint jetzt schon gewiß, die Aktion des Grafen Hohenwart, möge er sich nun Rechenschaft davon geben oder nicht, rüttelt nicht nnr am ziSleithanischen Rechte, sondern tastet auch an das gemeinsame Recht der Monarchie und sordert darum unseren vollen Widerstand, die volle und rücksichtslose Energie der Abwehr." Im Hefchichte des Hages. Der steiermärkische Landtag hat die Aufforderung der Regierung, die Wahlen für das Abgeordnetenhaus vorzunehmen, mit dem Be-fchlusse beantwortet, das betreffende Schreibe« dem politischen Ausschusje zur Berichterstattung »«zuweise«. Bei der Stellung, welche die große Mehrheit unseres Landtages dem Ministeri«» gegenüber einnimmt, kann der Antrag des Ansschnsses nnr dahin gehen, zu erklären: daß der Reiths-rath nur dann beschickt werde, falls derselbe ver-fassungsgemäß berufen worden nnd auf gesetzlilhe Weise zu Stande gekommen. Der Altkatholiken -Tag in Mün-chen hat eine Bedeutung erlangt, von welcher die schlauen Jesuiten sich nichts träumen ließen: nicht allein aus ganz Deutschland, aus Oesterreich. Uttgarn und aus der Schweiz find Vertreter erschienen. auch von England und Holland, von der spanischen Regierung u«d von der „heiligen Synode" in Petersburg ist derselbe beschickt worden. Der 18. Juli 1871 trägt Früchte. Die bonapartistischen Umtriebe im Heere verursachen dem französischen Kriegsminister schwere Stunden und ist es namentlich die Kavallerie, in welcher der napoleonisch gesinnte Adel die meisten Bertreter zählt. Der Kavallerie-General M. von Valliset, einer der berüchligsten Parteigänger Napoleons, ist plötzlich seines Kommando S enthoben worden. Ein hervorragender General. »vahrschei»lich Duerot, soll dieser Tage in Chiseihurst einen Besuch gemacht haben. Thatsache ist serner, daß man einer qrS-ßeren bonapartiftischen Verschwörung auf die Spur gekommen — eiuer Verschwörung, die eine Wieder' holuug von Boulogue — Landung Kapoleons — bezwe^e. v-r«tfcht- Stachrichte«. (Was man von den in Zeitungen abgedruckten Zeugnihen zu halten hat.) In einem Londoner Blatt stellte die Sängerin Tittjens einer Zahn > Tinktur das Z?ugniß aus. „dieselbe habe trefslich gewirkt und das gahnw,h so plöKlich gestillt, als Hütte sie nie daran gelitten." Die Sängerin muß sehr zerstreut sein, denn in demselben Blatte, ia dem die Retlame für die Zahn - Tinktur enthalten ist, kündigt ei« Zahntechniker seine wunderbaren Gebiffe an. wobei er sich auf ein Zengniß des gräulein Tietjens beruf», die ihm bestätig», daß seine ..ganzen Ge-biße vollendete Aunstwerke find und fich so wenig fremdartig im Munde fühlbar machen, als Hütte nian gar kein falsches Gebiß." Jetzt wird es uns auch erklärlich, weshalb die Zahn Tinktur bei Fräulein Tietjens stets das Zahnlveh so gründlich heilt, als hätte sie ..nie daran gelitten." (Altkatholiken-Tag in Solothurn.) Am 18. d. M. haben zu Solothurn vierhundert Abgeordnete der Altkatholiken aus allen Gauen der Schweiz getagt und einstimmig folgende Er-klätnng abgegeben; »Die Kantons - Regierungen sind anzugehen: !. Das Dogma von der Unfehlbarkeit des römischen Papstls. welches unter dem 18. Juli 1870 in der vatikanischen B-rsammlung »u Rom pro-mu^irt wurde, sowie den von Pius lX. am 8. Dezember 1864 erfaffenen Syllabus als mit dem Schweizer Verfaffungsrecht unvereinbar zu erklären, insbejoudere lieren Lehre im Jugend-Unterrichte sowohl in der Schule als in dem konfessionellen Religions - Unterrichte mit allen dem Staate zu Gebole sleh,nden Mitteln (aiS: Ausübung der Oberaufsichl, Dienftentlaffung, Vesol-duugs Entziehung tt.) zu verhindern. Z. Daß. wenn sich katholische Kirchengemein-den oder einzelne derselben (Mehrheiten oder Minderheiten) von der Kirche der päpstlichen Unsehl-barkeit trennen wolle«, ihr Miteigenthumsrecht an dem gesammten Kirchen- und Pfründvermögen anerkannt werde, beziehungsiveise dieselben das Recht der Mitbeaützung der Amobilie« (Kirchen. Psarrhänser. Begrübnißstatte« u.) erhalte« und vou dem übrigen Vermögen ihnen so viel, als zur Einrichtung und Dotatlou eines eigenen Kultus ersorderlich ist. oder zum mindesten ihr pro-portioneller Antheil nach der Seelenzahl herausgegeben werde. L. Das fseie Wahlrecht der Gemeinde bei Besetzung der Pfründen anzuerkennen und zu schützen, so daß d»e Verweigerung der bischösilchen Admissiov keine« Hinderungsgrund für einen ge» wühlten Geistlichen bilden dürfe, sein Amt mit Zustimmung der Gemeinde auzu»rete»." (Vereinsleben in Deutschland.) Bei deu Brrhandluntlkn des zwölften Verband-tages deutscher Genossenschaften zu Rütnberg wurde u. A. bekannt gegeben, daß 186S in Deutsch, land 1720 Vorschußvereiue, Z67 Erwerbsgenossen-schasten und S27 Verbrauchsvereine, 1870 dagegen 18KS Vorschußvereine, Z7S Erwerbsgenos-stnschasten und 750 Verbrauchsvereine bestanden — ei« Zeichen, wie trotz der Ungunst der Kriegszeit das Genossenlchaftswesen fich entwickelt hat. Dafür spricht auch die Steigerung der Mi^liedtrzahl und des Verkehr»: 1866 304,772 Mitglieder. 181.602900 Thlr. Kreditgrschäfte und 13,2S3.00Z Thlr. eigenes Kapital — 1870 314 6ö6 Mitglieder, 2v7.618.ö87 Thlr. (2ö Millionen mehr) Kredit-qeschüste, 14,663.397 Thlr. eigenes Kapital. Zur Zki». d. h. am Schlüsse des ersten Halbjahres 1871, bestehen etwa 3210 Vereine; der sei»herige Mitgliederstand betrügt 1.200.000 Personen. (Die ..Wacht amRhei n.") Der Pra-aer Poiizeidirektor hat im Auftrage des Mirusters Hohentvart den dortigen Werkelmännern das Spielen dkr „Wacht am Rhein" verboten. Diese» Verbot wird dem Minister Hohenwart vielleicht übel genbmmen werde», wir aber ßude« dasselbe ganz in der Ordnung uud deu im „glorreichen" Königreiche Böhmen hergestellten Zustünden vollkommen entsprechend. Was geht die Prager die „Wacht am Rhein" au? Aür die „Wacht am Rheiu" ist wahrlich schou im vorigen Zahre von a«derer Seite genügend Fürsorge «tragen worden. Die „Wacht am «Hein" steht fest und wird besorgt durch Metz und Gtraßburg» durch Kauoue« uud Hinterlader, durch einen Friedensvertrag und ei«e nach Milliarden zählende Kriegsentschädigung. Die Präger Wertelmänner find also bei dieser „Wacht am Rhein" ganz überstüffig und was die Deutschen in Oesterreich betrifft, nun so müffen diese jetzt die „Wacht an der Donau" halten und werde» es gewiß treu, redlich und tapfer thuu Allein eine andere Frage entsteh» durch dieses Verbot, die Frage nämlich, wer wird den W'r-k'lmänner« die Walzen ersetzen, die durch das polizeiliche Verbot unbrauchbar gewordeu? Die Walzen find doch ei« Privateigenthum der Wer-kelmanuer, sie haben fte bezahtt und zahlen für den Gebrauch derselben, so viel wir wiffen. auch ihre Steuer. Würde die Geschichte in England passireu uud es klagte eiu solcher Werkelmaun die Regierung beim ersten besten Richter, so würde die Regierung gauz gewiß zum Schadenersatz vel' urtheilt werden uud müßte außerdem die unbrauch« bar gewordene Walze bezahlen. (Sehr aeheime Wahl). Apotheker: „Na, mein Lieber, wen hast denn du g'wählt?" Bauer (^erstaunt); „Dös kann i doch net wiffen. was auf dem Zettel g'standk« is. den mir der Pfarrer ins Eouvert einig'legt und zupappt hat. well jetzt Alles geheim gehen muß; nach der Wahl werd' i's scho ersahen." — Keine Anek-dote, schließt das Jnnsbrucker „Tagblatt" dieGe« schichte — traurige Wahrheit! A«« der La«dst«be. In der dritten Sitzung des Landtages (19. Septembei) tvurdeu unter Anderem ausgelegt r der Bericht über die Zustände der allgemeinen Krankenhäuser in Marburg, Radkersburg. Pettau. Eilli. . . — der Antrag des Herren Friedrich Brandstetter. betreffend die Einsetzung eines Ausschusses zur Revifion der Gemeindeordnung — der Antrag des Herrn Bar. Rast, betreffend die Aufhebung des Schulgeldes an den Volksschulen. Herr Konrad Seidl meldete für die nächste Sitzung eine Frage an den Statthalter an, betreffend die Einberufung von Volksjchullehr h«?tich»« Lebewohl! bei meiner Z^breise alle» Marburger«. Prof. Rieck. Danksag«»«. Nachdem heute d»r Ausschank im „Jnsti-tutsMüldchen" geschloffen wird, erlaube ich mir dem geehrten ?. ?. Publikum für den gü» tigen Besuch meinen innigsten Dank hiemit auS' zusprtchen. (615 Marburg 22. September 1871. Der Birth im Kadetten-Institut. auf ävu »odQten Vksil vmo8 lllU8. türic. 4(X^ ?r»Qoi ^ S vuIÄS» K. vis uävll8tv ^ivliuvx erkolxt «in I. ßVtttvdvr I. L»upttrskk«r TVO.OVO?ro» i» Kllvlclcauf naed ävm 'I'a8e3-(?0ur8e. — Lmittirt uüä üu do^isken soxov L!u8elläuvs cks8 votrazes äurol» Sie KLZILMtlLtilZML -K/^K, >Vtsr», Stoek tm l^r, S Uö. Uvssrv HV«eIi»«I»tud« do8orxt äsv Liu- uvä Vorlc»uk »Her ÜUttuvxeQ uuä wäustrio?apioro, volö- uuä Si!d«rmün-vv, L»vkvotsll uuä Voviioa ^suku Q»od äsm jvvviUzx«» 'k»Fvs-Lour«o. W>^ kuftritA« fvr il>» >l. k. vviHs v«ul»mt»»t «ssiotulrt. 5L7 ^Issodäruvlc virä viokt dovorirt.) Eil Kluinßi««». Eine Stimmung um «« ?r Geneigte Anfragen elbittet man im Dr. Reiser-schen Hause Nr. 12. Tkgetthoffftraße, im Hof' gebäude. (60^ eiHt« vLvntlloi« kvi-fs Hiitck- Lehrailstalt, ! LtqxttfiM. Priterftraße ZL. Karl viroktor. Die absolvirten Hörer aenießen die Vegünftigung des einährigen Arewilligen-dienste« tn der k. t. Armee, ohne fich der Freiwilligen'Prüfung unterziehen zu müssen. prQGrMwme find im Instituts-Lokale und tn der LeLschen UniverfitätSbnchhand-lnng, Wien, Nothenthurmftraße Nr. lb, »tl> »a tl»d«a Das Institut zerfällt tn zwei «btheilnngen: >) die Gchule, b) die E^eetalrurse. Die Eochvle umfaßt drei Jahrgänge: I. Das Vorbereitungsjahr: II. Den Schulunterricht; M. Die praktische Thätigkeit. — Die Speeialknrse: I. Die Separat Abtheiluna ; II. Der Eisen- bahnturs . III. DerBerficherungsturs i IV. Der Wiederholunaskurs für die abWirten Hörer (EinjahrtaAreiwillige). V. DerAbenokurs. Der Schulunterricht beginnt Anfangs Oktober. In der mit dem Institute verbundenen Separat Abtheilnng: Untsrrlodt» VomMi' sllr K»m>«I»«l»»m»vI»N«a, für Jene, die durch Alter, Stellung. Borbildui ver Schnle entrückt find, finden fortwährende Stellung. BorbildunA und veschäftignng ufnahmen statt. Am S. Vktol^er beginnt ein >^K>si»ÄHQK»r'S in der Dauer von drei Monaten über einfache und doppelte Buchführung, das taufmSnnische Rechnen, die Handelskorrespondenz und Wechsellehre . Dir. Porges. Aerner treten Borbereitnngskurse Ar den kommerziellen Eisenbahn, Betriebs- nnd Telegraphendienft für Jene ins Leben, die fich um Anstellungen bei Eisenbahnen bewerben wollen. Der Lehrkörper ist aus bewährten Beamten der k. k. a. priv. Rordbahn gebildet. ^rner wird ein Specialkurs über das Gesamnitgebiet des Nerfichervngswesens eröffnet. Die Anstalt wurde von Seite des hohen Ministerinms für Kultus und Unterricht den in Oesterreich bestehenden Akademien gleichgestellt und diese Auszeichnung auf die vorzügliche Tinrich« tung der Lehranstalt und der erzielten Unterrichts. Erfolge zurückgeführt. Durch die erzielten Unterrichtserfolge und rastlosen Bestrebungen der Direktion hat diese eine so erfolgreiche Ronkurrenz aeschaffen, daß die übrigen Lehranstalten die musterhafte Organisation des Instituts nachzuahmen sich bestreben. — Einschreibungen finden vom ZV. lSOpt«ml»«r «» statt. 494 Bon der hohen k. k. Statthalterei konzeffionirte ^ lvat-Agentie, Gentral-Hefchästs-Kanjtei des Anton Mniggj in !»«»Il»«eU. Herrengasse Nr. 112. vL8-a-vis Caf^ Pich». Et>lad«»g zu der «« z ««» 4. «ktiter l8?l . ^______ i» Ll. «« «rden aber i«0«i««r schrM»«Iii,, ->«: »h«»« Itd«»!«! ic. aii« d«» Sahrgiii-eii lSS7, l8«S, I»«» «nd l»7<>, ««g»i, Nä«m»iii d«< >«»«« «rtaufs. ve«kS«se tehrere gut gelegene zlnserträgliche Stadt- und Borstadthäuser. Pitisstrle, »hr gut erhalten, 6'/20klavig, wegen Mangel an Platz. Kßcher. Börnes. Saphirs. Lichtenbergs sümmtliche Werke, Webers ^Demo-tritos", Renans ^Leben Ielu nnd Hostel". Schedas Generalkarte von >est»treich und viele andere Werke gediegensten Anhaltes in elegantester Ausstattung unser dem halben Preis. Werßtzi« Ailesche ^um schließen, m gut brauchbarem Zustande, billig. «»richli»,«»». .................. iEm polltirter »redenzkasten. einWnf «indsmädchen. politirter Wasch kästen, ein poli-ZSin Praktikant. tirtee Schreibtisch mit Aufsatz und Ladeln, ein Speisetisch zum Auseinanderlegen, zwei neue Rollettenu. Spitzenvorhänae, wegen Domizilveränderung billig. AMii. 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