JiMt«»« Mit» TilWtzM M ZuM»» . « » » Durch Psß . » » . jD-'» Ausland: »onaMch « » G M-» Somltaas»Nu»«« . . . t'--»«« «iiSmW W» W>„»> U »» «>» ne««»t»»et«i M W«>o>>!tW »» etnMen vri»te »hn««a«r» »«tz«»tchtz»»OMch«M t> M»»»» DU M »dM»t«»«>»to» h-rtzltWW: »»M«W »wo ». t> «Lb»w»^ »HO» LK^/iVtVg OLl.c) --------prliOci Der steigende Dinar und das teure Brot. A. L. Maribor, 7. Jänner. Der Dinar wächst ln den letzten Monaten, itian möchte fast sagcn „unaufhaltsam". In Zürich notiert er schon 3. Nur das eine will sich nicht «insteilen,, dw folgerichtig erhöhte Kaufkraft in der Heimat. Im Gegenteil, das Mehl und damit das Brot als wichtigstes Konsummittel wird sogar teuerer. Eine günstige Handelsbilanz — unsere Ausfuhr übersteigt dre Einfuhr soll die unmittelbare Ursache der wachsenden Tendenz des Dinars sein und dieses Ergebnis wird vielfach als besonderer Wirtschaftsersolg eingeschätzt. Es ist ja richtig, der ljochstehcnde Dinar i?ft ein Erfolg, aber nur für jenen engHe-grenzten Wirtschaftskreis, der mit dem besser gewordenen Dinar im Auslande entweder Käufe abschließen will oder Schulden zu bezahlen hat. Die große Menge des Voltes, die unter der Teuerung ohnehin schon bedenklich Fßjdst und besonders die auf ein srxes Einkommen angewiesenen Kreise können dieser Art Wirtschaft^ und Finanzpolitik keine Sympathien abgewinnen. Wenn in unserer Fi'nanzpolitik in erster Linie drei Wünschen und den Bedürfnissen der großen Volksmassen Rechnung getragen würde, und das sollte doch sein, dann müßte der ganze Ehrgeiz dieser Politik mit unermüdlicher und zielbewußter Ausdauer der Berbilligung de^ Grotes stelten. Billiges Brot ist ja die Vorbedingung jeglichen wirtschaftlichen Aufschwunges. Dieser Ehrgerz scheint aber bei uns keine R lle zu spielen, ein viel größeres Gewicht l,.'gt er auf eine hochsteben-de Währung, die nur speziellen Kreisen, keinesfalls aber der Allgemeinheit Vorteile eindringen kann. Die Teuerung ist eine Mitursache der herrschenden großen Nnzusriedenheit. Die Unzufriedenheit hinwieder ist der beste Nährboden für jene Strk^mung. die man als kommunistische Gefahr bezeichnet und die eben jetzt der Regierung fchwere Torgen zu ber^'ken scheint Der steigende Dinar, m?t einer anhebenden neuen ?"uerunaswelle, scheint ein sef>r schlechter Bundesgenosse im Kampfe gegen den angeblich drohenden Kommunismus zu sein. Der auf der Züricher Börse mit 8 Punkten notierende Dinar ist infolgedessen kcm Ersolg und wenn die kommunistische Gefahr bei uns wirklich aktuell geworden sein sollte, dann empfiehlt fich als verläßlichstes VorSeugungS-mittel gegen d^se Gefahr — billigeres Brot. Begräbnis bcs verftorbenen Beogradee Bür. Ser«eift«rs. ZM. Veograd, 7. Jänner. Heute um l.45 Ähr fand die feierliche. Bestattung des verstorbenen Beograder Bürgermeisters Marjano-vis statt. Der Sarg war im Präsidium der Gemeinde aufgebahrt. Der Gottesdienst fand in der Kathedrale statt, wo der Beograder Metropolit eine Rede hielt. Kämpft in Alb,»nien? WKB. Rom, 6. J.nner. „Tribuna" meldet «uS Albanien, daß dort die Ruhe noch keineswegs hergestellt sei, sondern daß noch viele Kämpfe zwischen den bei^den Parteien stattfinden. Fan Nolt habe noch viele Anbänaer wt Land^ Maridsr. Dsni^erstag. ve» » Zjmkr Mr s — SS MuNo'wl tn der SaSzzZse. Dsi' der B ivung eines reia fasclülsHin Rom, tt. Jänner. Gestern abends haben alle Minister und Unterstaatssekretäre dem Ministerpräsidenten ihre Portefeuilles zur Berfiigung gestellt. Musiolini wird ein rei« faszistisches llabinett bilden und dieses der Kammer, die höchstwahrscheinlich schon am 20. d. M. zuammentr^ten wiro, vorstellen. Ueber dclt Aufbruch der Kabinettskrise erfährt man, daß ncrch der Demission der zwei libevalen Minister auch der Justizminister und'ter JndMriominister ihre ^'Mission gaben. Da si? auf ihrer Demission bestanden und auch der Mmine- und der Kriegsminister ihren Rücktritt anki'lndiglen, 'stellten auch die übri-gen Minister i'hve Portefeuille zun'ick, um Mussolini eine U.mbil'^nng des jit'ciibinettes zu ermöglichen. Mit dem Austritt der liberalen Minister aus dcm K^c?Äinett Mussolini wor die Verantwortung den fassisUschen Politikern allein ube'rlossen. Die Regierung lonnte sich heute da die Denu)kraten Orlandos, sie Giolitti- aner und die Ealandriner der faszistischen Re gierung ihr Vertrauen entzogen hmmen isoliert. WM. ^onl, 6. Jänner. Die Oppositi.)nS-blätter erscheinen nicht oder bringen, selbst wenn sie erscheinen, keinerlei Äommentar znr Mnlh'.ldnng der Regierunli. In oppositionellen Kreisen behauptet man, daß die Lane durch die Umbildung des Mmiftsriums kei-neSweys geklärt und gebessert sei. Man be-hliuptet ferner, daß auch der Handclsmiuister Navc?in nächster Zeit demissionieren wird, wenn auch der nationale katholische „Cor-ricre d'Italia" dies in Abrede stellt. Wenn die K^c^Mmer. wie verlautet, bereits ani I:?. Jänner zusamuientri'tt, so qlaubt "^au in oppvsitione!l<'n Kreiie?!, dnß es dem Minister-präsi'oenten wrauf ankonune, das WnUqesetz so schnell wie möglich durchsetzen und d^nn Ne-uwahlen auszuschreiben. —m— Die Konfefenzen de« oppo-MloneNen Blocks. IM. Veohtad, 7. N^^ner. Heute gin^ eS i-m dcnwl'iatischen Klub sehr ledHaft zu. Da-vidovik^ erschien vormittags im Klub und konis'ericrte mit ein^^elnen Abgeordneten seiner Part^. '^ipöter konferierte er ynt Tpaiho, Poul Raloiü und Nudc Baeiniü. Einem Teile dieser Konferenz wolmte oucb der Vorsitzende des demokratischen Erekutiv'somiteeS Minister a. D. Dr. Krstelj bei. Z»>oro.^ec ist durcki eine leichte Erkrankung ver'tiindert, vor morgen fril'h nach Vevi^raid zu kommen, hat jedoch Dti.vidovi<5 ersucht, den Parteichefs mitzuteilen, dc.^ er, im Falle er u'l^erhaupt verhindert wäre, zur Konferenz zu koin-men, r^n (Davidovi,^) ermächtisie. alle eventuellen Beschlüsse des Blocks in seinen: Namen zu unterfertigen. Auch Petrovi<< hat an DWidovi<^ ein-e Depesche si7'-ichtet, in der er sich mit allen Neschlnsien des Blocks soli'sarisch ertscirt und Davidovi«^ ermächtigt, diese in seinem Namen zu unterz<.'ichnen, da er in Parteiiin-gelogenheiten in I'nl^odina n>silen müsse. Die CHefs 'dcir Blockplnteien haben in Erwartung 'der beiden Politik^'r nnr die Frage der Kandidaturen in den (Gebieten jenseits der Save mit Rücksicht anf die Auflösung der behandelt. Di^ Konferen^^ wir'd nachmittas's fortgesetzt werden. Allgemein ist es anfges.il-len, dvß den Bera^nngen auch der Abgeordnete Toma IalMeti.Z (HN'stZ-Dissident) beigewohnt ha-t. der hente vormittags in B^o M>lü» einstetrr's!..'n war. Wie ans Blockkreisen betont wirv, hat Ial.^albeti,« an dieser Konferenz e^Mrt, er sei überhaupt nicht ans der ausgetreten. Die eventU''ll?n Ilnitlm-migseiten bestehen nur innerhalb d^r !Larlei und tragen einen rein internen ('»liaiokior. Er wer^ auch weiterhin in d^r MZ s arbeiten und verurteilt die MaMa:)ttl.'n der Regierung. Er bedanre nur, nichl auch er sich unter den Verhafteten b-zfisi^». Riiikkehr des Königs aus Paris. ZM. Beograd, 5. Innner. Der König wird erst am Donnerstag aus Barg's zuriick-kehren. Er wird sich während der Wechnachts feiertage in Bled anfhalten. Radiü dem Gerichte in Zagreb ausgeliefert. ZM. Zagreb, 7. Jänner. Gestern um W Ubr wi'.rde Nadii^ von der Polizei der Gc-.richtSlwel in c^uKgelicjctt, Amertta und die Wledergut-machung. WKB. Washington, 6. Jänner. sReuter.) Die amerikanische Note, betreffend die Ri'ick-zal>lungsanspriiche, erklärt, die Vereinigten Staaten haben nach Recht und Billigkeit einen Anspruch darauf, sowol)l an dv'n Repa-rationslelitungen nach dem Tawes-Plan teilzunehmen, als auch einen Vertrag mit Deutsch land über die Wiedergutmachung der Tach-schäden und Menschenverluste abzuschließen. Die anierikanischen Vertreter werden an den Verhandlimgen ini t^ieiste der Verständigung teilnehmen. Die Vereinigten Staaten sind jedoch der Ansicht, das^ die ^'-rage kein Sckieds-qer'.M erfordere und hoffen, daß eine Annä-bernng der Standpunkte auf der Pariser ^on serenz erfolgen werde. WKV. Washington, 6. J.nner. sReuter.) Die Vereinigten l?^aaten sollen in der Antwort auf die bri'tische Note nicht zn große Ansprüche hinsichtlich der Frist für die Zahlungen stellen und einem .Kompromiß hinsicküich der Zahl der Jahre, auf welche die Zahlungen verteilt werden können, zustimmen. WKB. London, 6. Jänner. Wie das Reuterbüro meldet, besteht in amtlichen britischen Kreisen keinerlei Neignng, die Antwort der Vereinigten Staaten auf die letzte britische Note wegen Beteiligung Anierikas an den dentschen Rjipar^ti'onen zn erörtern. Protest Deutsi^k^nds i^egen die Nichtr' der Kölner Z .e. WKB. Berlin, 6. Jänner. Da? „Aa^i-Uhr-Abendblatt" meldet, das Ergebnis der heutigen Kabinettssitzung war, daß noch im Lanfe ! des heutigen Abends eine Note der deutschen ^^iegierung an die in Berlm weilenden Vertreter der alliierten Mächte i'ibcrreicht werden wird, in der gegen die Nichträumung der Kölner Zone ij^rotest eingelegt und die Un-Stichhaltigkeit aller gegen Deutschland erHobe nen Vorwürfe ausführlich dargelegt wird. Der heutige Vvrsenberiäit aus Zürich ist heilte mez^"« einer Lcitttnen mit ihm gesehen, wo sie Konferenzen mit den Bolschewisten abhielten, die Krone allem aber setzte seine Verhastung in — Zagreb auf. Schon vor Anordnung der Maßnahmen gegen die hatte die Zagreber Poli- zei, wie jetzt beric.tet wird, vertrauliche Nachrichten erbalten, daß sich Nadi<^ in Zagreib oufl)alte und di'ts; alle Gerüchte über seine Mucht ins Ausla.^d aus der Luft gegriffen seien nnd mit der Absi6)t verbreitet worden wären, um die Behörden und div Lesfe'^^lichkeit irrezuiübven. Man wußte zu erzählen, daß sich RadiL im Prpii^-PalaiS aufhalte. Nicht gering aber war die Enttäuschung der Polizei, als sie am 2. Jänner daS Gebäude genau dur6?snchte und keine Spur von Radr«^ entdeckte. Tie ständigen Nachrichten über Nadie, seine oft überraschend schnelle Stellnngnahme zu den einzelnen Ereignissen aber bestärkte die Berinutung, daß Radi^ in Zagreb oder wenigstens in der Nähe ver« steckt i^. An^ diesem Grunde ließ die PolTzei das Prpi<^-Palais strenge iiberwachen. Di/ .^^au'>untcrsuchun^en wurden unterlasien, um sie in einem unerwarteten Moment wieder auf^nnehnlen und so vielleicht die "Insassen zn überraschen. Der Trick gÄang. D?e Wohnung deS Herrn Nadie wnrde schon bc'i der ersten Untersuchung genau gepriift und einwandfrei festgestellt, daß sich dort kein Versteck befindet. Radio muffte also anderswo versteckt sein. Der Verdacht fiel in erster Linie auf seinen ZckwX'gersohn Jug. Koöuti<^, der im selben .'^'>ause wohnt. Montag unternahm die Zagreber Polizei die entscheidenden Schritte. Um 10 Uhr vormittags begab sich ein starkes Aufgebot der Polizei in das Palais, sperrte alle Ausgänge und nahm gleichzeitig in mehreren Teilen des Hanfes die Durchsuchung vor. Der Kommandant der Polizeiwache Bokko Pavlovi^ und der Polizeikonzipist Cvetko .Horvat begaben sich in die Wohnung des Ingenieurs KoKnti«^. Div Frau wollte auf das Äingeln nicht öffnen. Sie protestierte gegen die „Belästigung", verlangte Zeugen usw., da sle allein zu .Hause sei, und öffnete erst nach eini^ gen Minuten, als mit Gewalt gedroht wur« de. Dies alles erschien den Organen sehr ver-dächti'g. Noch grösser war dos Staunen, alß man in der Wohnung auch den Radi^aibgt» ordneten Paul Radi«^ vorfand. Auf einem Tische standen drei Teetalsen, während sich in der Wohnung augenscheinlich nur zwei Personen befanden. Die Frage nach der drit« ten Person blieb unbeantwortet. Die Polizei nahm sofort eine genaue Durchsuchung vor. Als sie im Schlafzimn^er die Möbel von den Wänden abrückten, bemerkten sie hinter den» Waschtische eine neue Tapete. Die Wandbodenleiste war in der Länge eines Meters entfernt. Bei genauerer Untersnchnng dnrch ebnen anwesenden Ingenieur wurde ein Rah-nienstück hervorgezogen, welches eine ^csf-nung von kannl 7.^ Zentimeter Höhe fretz-lgab, die in eine Mauerhöhle führte. Aus der .Höhle ragten zwei Füsze — die des .Herrn Nadi,5. Langsam kroch Herr Radi'«^ ans seinem nicht gerade ange« nehn^en Verstecke heraus und protestierte gegen die angesagte Verhaftung. Nach einigen ! bewegten Auftritten seiner inzwischen erschie«^ ^nenen Frau und seines Sohnes mit dex K» «e« V >t .'NNN " lizei wurde Radie unter sicherer Bedeckung k, einem Polizciauto zur PolizeidireNivn vlberführt. Das Mauerversteck war zwei Meter lan-i, ebenso hoch und emen Meter br^it und hulte ein Luftrohr, das zur .<^>olz- und Speiseknm-mer der Fuinilie Koduti«! führte. Auf dein Boden befand sich eine Schlafgelegenheit, die aus einer Matratze und zinei .^t'opfkisien be« stand. Am jiopfeude war an der Mauer el'il Brett angebraäit, auf welchem ein Biiudel Schriftstücke gefunden wurde .Tarunter siisl sich schwerbelastendes Material gec^en Radi^: «nd die befinden, wie Briefe von ^rassin, Z>torrespond<'nzeu init Moskau soi:ue ein Vertragsentwurf init Ungarn i'ib.'r die Anfte^'lung der Gebiete zwischen der kroatischen Republik und Ungarn. Tai Versteck soll Jng. gebaut haben. Radi^ war anfangs sehr uiederg.'imlagen, später aber gewann er uneder die Ruhe und gratulierte den? Poli.zeidirektor .^u seiueni kcho neu Erfolge nrd beglückwünscht.' sin zu der bald folgenden ')ll!.7.^eichnnng. Tie ei'ii^^elnen fragen beantn^ortete er mit grosser Nes.;rye und wollte dac- alifsreseitte Protoki^l^ nicht uu-torll-lireiben. da er sieli in seiner ^^ininuni^ät ver^eyt vetrachtele. Nadi,^ wurde ^'ine besondere Zelle angewiesn?. Die Nachricht über Nadi^' Verkiafrung oerbrei'iete sich blitzschnell und rief verschiedene .^iommeutare bervor. N'raends sedoch kaui es, wie von lierschi'.'dencn Seiten auge'^ündig: wurde, AU Unruf^en. RoNzea. - Italien qe^zen Uic Nüökehr der Habsburger nach Unjzarn. Der italienische ?lbgeordne-te Dr. Ernesto Belloni? änszerte sich einem Mitarbeiter des Pester ,.?laplo" gegenüber in einem Intervieui über die?srnge d-'r ÖabSburger-Nestanration in Ungarn u. a.: Trvt) aller Stuupathien für llngarn mliffi' er zu seinem Bedauern erkläre«, das; die Betäti-t^unq ungarischer Natiouali'sten, ein Mitglied des .'^'>auses .<'>nbsburst auf den Thron des heil. Stephan zu seken, die internationale Situation über den .^laufen ux'isen würde. Italien habe alle Ursache, die ^lufrechterbaltnug der Ruhe iu der derzeitigen enroväischen Si'tiia-tion zu wünschen, da seiner Ansicht nach die .^'^aböburger-Nestanratiou in Ungarn einen §tonflikt mit der Tschechoslowakei. Nuznäuien uud Iugoslawi'eu h^'rbeifiihrcu würde. ?^ür Italien würde diese Nestallration iu ?^-iume, Triest und deu anderen durch den?vrieden-?-vertrag iu den Besitz Italiens gelaugten 0;e-!^ieten infolge der delitfchen und slawischen Propaganda alles iu Brand set^n'n und nnab-sehbare Konsequenzen nach sich ziehen. In di'e sem Punkte können nur dalier niit den ilnga-rischen ??ationalisteu nicht übereinstimmen. Tageschrovik. t. Der Bürgermeister von Heolirad qes^ar- den. Montag den 5. Jänner ?s'. der Bürger^ Meister von Beograd i^err Marjailovi^ ilmh-rend einer Sitzung des Haiiprau^schusses der radikalen Partei einem p?rz>chlage erlegen. ES wurde zwar sofort ein Arzt qerllfeu, doch starb Marjauovit» bereits in li) Miuuten. t. Der Vorsitzende unserer Journalistenver-eini^unq in dcr Tschechoslowakei. Der Vorsitzende der jugoslawischen .Iourllalistelmel.ei-uiguug uud Ehefredalteur des Zagreber Tagblattes „Novosti". .Herr .^tre-^iinir ^ooai^i(^, crhielt elue E'inladmlg zu einer "^tüdienreise nach dcr Tschechoslowakei. Herr ist während seines Aufenthaltes iu kier Republik Gast des tschechoslolvatischen Aus^euminijteis. t. Sch^oszerej im religiösen Wahnsinn. Ue-ber einen seltsamen ^all von religiiiseul Wahnsinn berichtet das „Berliner Tageblatt" aus Stettin: In der Ortschast Prebendow im ^kreise Stolp ivurde eiue ganze Familie von religiösem Wahnsinn befallen. Der Förster Mahnte, sein Schwi-egersohn, sein Sohn und zwei erwachsene Töchter traten Plötzlich aus ^ ihreni .'^wus auf die Straße und gaben 28 Ge-! weh: schüsfe ans die Einwohner ab, die aber zuin Glück nicht trafen. In dem Trubel hat-^ten sie eineu Scheiterbaufeu errichtet, auf dein die Frall des Fiirsters. die berei'ts seit zwölf Iahren krank und fast blind ist, ver-bri7ii" '.r^rdsn sollte. Auch ein zweisährigcs .^^ind sollte dein .^^eiland geopfert werden. Auf Befefil des Landrates eilte ein Gendarmerie-koinniando nach Prebendow. um die Familir in Schllhhaft zn nehmen. Als die Landjäger erschienen, wurden acht Gewehrläufe auf sie gerichtet. Nur nnt Lift gelaug es, ohne Blut-vergiesjen die Fainilie einzukreisen und vor-läii^i'g nach Lauenburg in die Irrenanstalt zu bringen. t. N?us ^^-^Lschungen in der Mongolei. Nach zwan'iamonatiaem Aufenthalt in der Mongolei kehrte der berühmte rufsische Forscher uild Gelehrte P. Kozlow nach Petersburg zurück. Er brachte mebr als 5l) riesige Kisten nnt den kostbarsten Gegenständen mit, die er besond rs in der ?^'üste Gob? gesammelt l'at. K^ozlow hat dort die untergegangene Stadt .<(>arohotu, die frühere .siauptstadt des Kaiser-reic-;es Tangntli. entdeckt. Zu seinen kostbarsten Schätzen gebort eine Bi'bliotliek von Bi'chern in sieben Sprachen. Darunter gibt es Bände, die in einer bi's setü unbekannten Sprache verfaftt sind. Glücklicherweise fand K^ozlow allch ein Wörterbuch diefer Sprache. Anherdein wnrdeu viele Bilder, Kunstgewerbe-, Gold- i«nd Bronzeschmuckgegenstände ge-fiknden. Die Petersburger 5iunstakademic veranstaltet eine Spe.ualansstelluua dieser unge-wöbnll'ch reichen Bellte ihres Mitgliedes. t. Das Ukier der Erde. Nach dem „New-t?vrk 5>erald" hat Prof. Alfred E. Lane, einer der berühmtesten Gelehrten der Vereinigten Staate-?, nach langjährigen Arbeiten, Berechnungen nnd Experimenten das Alter d<.'r Erde festgestellt. Indem er das Radinm als Ber-aleil-^sbak'-i annale,n. berechnete er das Alter der Erde auf Millionen Jahre. — Dergleichen Berechnuugeu sind weder neu noch zuverlässig. t. Allzu??merik-^n^i-chss. Aus London wird gesch'""l?en: Eine Zeitung in Norfolk (Virginia) hatte einen Preis ausgeschrieben für ein junges El'epaar, das eine Zeitlang wiv Adaln und Eva im Urwalde leben würde Unter den vielen .utzend Meldungen wurden Robert Dav, Iabre alt, und Florette Popejoy, 19 Jahre alt, ansg^'sucht. Die (v^-eit w-.de noch am 12. November in dcr Stadt gefeiert und hatlc Tauseude von Zuschc lern hcrbei-gezog?n. Dann begab sich das jnnge Paar auf seinen Posten, wo cs nun wie s?ine bib-ll'schen Vorgänger lebt, das hei^t, sich von den Früchten der Wildnis nähren muß. Eine Wohnung bat das junge Paar natürlc., ' !cht, geschweige denn ein Bett. Einzig ihre Kleider durften Herr und Frau Day, abweichend von Adam und Eva, nntnehmen. Ob sie dl'ese in ihrem „Paradies" ablegen sollen, wird nicht gesagt. Ganz Amerika ist gespannt, ob die beiden die Probe bestehen werden. Als Lohn winkt eine bohe Gcldsuinnie und eme vollständige f'inrlchtung mit allen modernen B ^" ni ^ ^ i f e n. t. mertansend Jahre altes Grab. Der „Berlmer Lokalanzeiger" meldet aus jitopen-he^'^n, daß bei ' -^^-''s/ichen Ausgrabungen in Lliebaard iu Däneinark ein 4900 Jahre altes Grab ausgehoben wurde. In der Grabhöh"' wurden verschiedene Waffen und viel Bernsteinschmuck gefunden. Dieser Fund ist der bede""''ndste in Dänemark seit Jahrzehnten. Die Mordoffare von Studtnci. (ie in Trieft verhaftet. Gestern erhielt das hiesige Kreisgericht aus Triest die Nachricht, das; der langg!?suchte Komplize des Tischlermeisters ^lahtiö, Franz Oiö, verhastet wurde. Die Polizei in Triest verhastete Öiö bereits am 22. Dezember, als er beschäftigungslos in der Umgegend von Triest herumstreifte. Die Polizei o.s «im- «ochrkhte« ax Morwor. Mari bor, 7. Jänner. Ein Märtyrer des Zeitgeistes. Herr Baumg rtner, der pensionierte Ma« schinführer der ehemaligen Südbahn, ist gestorben. Die Pension war zu bescheiden, mn davon leben zu können, er war gezwungen, einen Nebenverdienst zu suchen. Die Institution der Paßvisen und der Vorzug, als Eisenbahner billig fahren zu können, chtm ihn auf die Idee, sich in den Dienst der Reise-bedürftigen zu stellen. Er besorgte die Paßvisa in Ljubljana und von dem Honorar skr in Triest seine Mühewaltung fristete er sew Leben. hatte freilich keine Ahnung, welch guten Fang sie gemacht hatte. Erst als dieser Tage der vom hiesigen Kreisgerichte herausgegebene Steckbrivf in Triest einlangte, wurde die „Grösse", die sich in dem unscheinbaren Tischlergehilfen verbarg, erkannt. (liü wird schon in den nächsten Tagen dem hi sigen Eerichte ausgeliefert, falls die italienischen Beyörden keine Schwierigkeiten machen werden, da ö:L italienifcher Staatsbürger sein soll. Der verschwundene Komplize verursachte lmseren Behörden, speziell in den letzten Tagen, viel Kopfzerbrechen. Einige Personen wollten ihn in Tezno, andere wieder in Selnica an der Drau und in Ptuj gesehen haben. Die eingeleiteten Untersuchungen blieben jedoch erfolglos. Öiö verschwand aus Ptns am IN. Dezeni-ber, nachdem er noch der Verhaftung ''.lah-tiö' beiwohnte und die berüchtigten Koffer auf die Polizei trug. Wie er über die Grenze gelangte, wurde noch nicht festgestellt. Es ist zu erwarten, daß die Untersuchung gegen Aahtiö nunmehr beschleunigt wird, da sie durch die Verhaftung des Komvlizen bedeutend erleichtert erscheint. Die Gerüchte, wonach Z^lahtiö seine Untaten sangeblich 12 Mor de) bereits eingestanden hätte, entsprechen nicht der Wahrheit. Vielmehr leugnet Äah-tii«, wie uns vom kompetenter Stelle vers^ch?rt wird, noch immer die i^m Last gelegten Morde und gestaud uur einige Dieb stähle in?^tuf. Moderne Romane und andere klassische Werke der Weltliteratur werden zu höchsten Preisen gekauft. Anträge an di'e Verwaltung. Doch das Schicksal hatte mit diesem Manne noch nicht ganz abgerechnet. Er oerlor sei?ne Wohnung und es gelang ihm nicht, eine andere zu finden. Seine Möbel lagen, preisgegeben dem Zahn der Zeit, im Hofe des Hauses, in dem er zuletzt gewohnt. Obdachlos schlief er auf den Eisenbahnfahrten, in Wartesälen oder sonstwo, wo sich eine bAige Gelegenheit bot. Die WeihnachtSfetertage mi^gen ihn an beffere und glücklichere Tage erinnert haben und in dieser Erinnerung begab er sich am Neujahrstage in den Hof, um seine Möbel wieder eimmal zu sehen. Dieser Besuch und alles, was damit zusainmenhing, wirkten derart erschütternd auf ihn ein, daß er auf dem Wege — ohne bestimmtes Ziel — ohnmächtig zusammenfiel. In das Spital gebracht, schrieb er cinenl Freunde, nach dessen Besuch er sich sehnte, doch erlebte er diese Fre.'oe nicht .i?ehr — er fand, moralisch und Physisch entkräftet, den Märtyrertod. Das ist nur ein Fall von den vielen, wo Männer, die ihre Lebensarbeit dem Staate und der gesellschaftlichen Ordnung gewidmet, ein so unverdientes Ende fanden Baumgartner ist als M.rtyre grestorben. Gott schenke ihm di? ewige Ruhe, die er als Ruhektäudser nicht finden konnte. A. L. m. Evangelisches. Am Mittwoch den 7. d. um 7 Uhr abends findet in der Pfarrkanzlei eine Bi?belstunde statt, zu der alle Glaubeus-geuossen herzlich eingeladen ^nd. — Am Geburtstage Ihre Majestät der Königin Maria wird in der Christuskirchc e'n F.'stgottesdienst c'bgchalten. W wi iltl Zriint«. GW Ro««» «ß Nmnoege» vo« N»«» Wothe N««lt»«tich«S Toyvriffb» iy N«»y Voth«, «2 (Nachdruck verboten.) Nun, dzu bereit sei — die ^''^ii-'^r glaubten ja so vieles — aber er ivollte die Geschichte schon an'oers deichseln, obwohl seine Mu>tter ihin auch taAich in den ^hren laig, Terje den Hof zu geben. Es lvar zivi-sck)en ihm und seiner Mutter schon desl^alö zu den hestigsten Auftritten gekoinni.m. Ebe Flage wollte nvit aller Ent^schiedeulzelt daß ihr ältester Soihn 'den >^>of er'hielt. S..'it-dem sie gehört, daß Terje Moe die Klage gegen seineil Bruder f Herausgabe des Hoscs eingcreichit, war sie wie ven Sinnen. Sie hatte alles versucht, T^'rje zu veranlassen, die Klage zuvückziineihinen. Herzbewegende Briefe schrieb sie ihm, er aiber hatte nur eine Antwort: „Es iist lueiiie Pslicht, Mlitter. 'oei-»rer Hmvd lag einst niein Schicksal. Dil aber ließest mich und wandtest dich Henrik zu, nun muß ich se-hen, wie ich ziirechttoluine. Es liegt inir nicht an dem B.'sih nicl/t ai? Geld und Gut. Was i'ch gebrauche, habe ich mir in harter Arbeit errnngen, aber meines totlzn Vaters wegen, dessen Name hier ausgelöscht wurde, NM einem anderen Platz zu nlachen, inlis^ ich feststellen lassen, wer das erjte Anrecht an den Flagenhof hat. Mocs Hof er wieder heißeir." Und Mutt-'^r Ebe hatte verzweifelt die Hän de gerungen, und eines Tages hatte sie sich selbst auf den Weg geinacht nach Tromsö zu Terse Moe. Als sie über den Sund fuhr, be-luerkte sie schon, das; der „Drachen" nicht iin Hafen lag, aber sie glanbte dennoch, dasz er vielleicht ein Stück uieiter hinaus einen Ankerplatz gefunden, wohin ihr Ailge nicht reichte. Zu ihrein Tc'l""cken miis'tte sie aber erfahren, das; der Drachen" mit unbekanntem Zi^'l gestern berei'ts wieder Tro.nsö verlassen. Völlig vernichtet lehrte sie in den Flagenhof zllrück. Als sie Borgbild ihr Leid klagte, z'ckte auch das Herz der jungen Frau schuierzlich zusannnen. Terje Moe hatte Wohl Tronlsö verlassen, weil er erfahren, daß sie wieder heiingekehrt. Und obwohl sie ilnu diese zarte Nücksiclit dank te, schrie doch i-hr Herz in banger Sehnsncht nach ihin wild auf. ilud in Mutter Ebes geöffnete Arme sinkend, inischte sie ihre Tränen init denen der Mutter. Borgbild alK'r raffte sich schnell auf. EZ iuar nicht ihre Art, Schinerz zu zeigen oder sich ihnl hinzugeben. Was Terje konnte, sie ineii" das inußte sie auch könilen. Ihr blieb nichts als die Psli'cht. Ihr guter Glaiibe an Henrik, als er sich damals in Hainmersest bereit erklärte, Terje d"" <^.f abzutreten, war längst wieder da« hin. Der war schon gestorben, als sie, in Tromsö --"langend, sofort zu ihrem kranken Vater eilte, der sie ganz verwnndert ansah, daß sie sich ihm so leidenschaftlich in die Ar-i'" '"sii'f. „Wie froh bin ich, daß es dir wieder besser geht, Vater," hatte sie ansgeatmet. „Gott war gnadig, er ließ dich nicht st rben, ehe w'" ""ä wi"dergesehen." „Sterbeil, Mädchen?" hatte der alte '^"t-ters aufgelacht. „Sterben? Wer denkt denn an Sterben? Das will ich noch la''^" nicht. Den Magen hatte ich mir verdorben an den vielen, frischen Humnieru. die mir Henrik Flage gespendet — na, und da ging es denn ein bißrlieu schref. aber — sterben — nee uech lanae nicbt." Da wüßt- sie, daß ihr Verdacht. Henrik belüge sie, begründet geniesen. Sie biß die Zähne "lsamiiien, aber sie sagte nichts. Es war ja doch alles nuhlos. Das; sie so töricht geweseil, einem Menschen zu vertraneu, von dei'- sie doch ikinl Lug und Trug war. Aber Terje Moe sollte aucli nicht be^ro-^en lverd?n. den Hof sollte er U'i'e-der sia-ben, der tl)in znkain — dafiir wollte sie küinpfen bis ".'7, Ateinnlge. enrik Flage tat sehr bereitwillig, wenn sie davon snrlich. läuft er denn weg." meinte er. ^ So-l er ' d''r'>'nl,nt, können ' ir ja alles ordnen und c '^^nn dann die Klage zurück-uebn'en. ^s ist, denke ich, selbst^-^rständlich, daß du mi^ dafür dein gesamtes <,ermögen überscl-reibst, sowohl das gegenwärtige wie Ein tückisches Lauern barg sich in seinen zusammeugeknisseuen Augen. Borghild hätte ihm scharf erwidern mögen, aber sie sagte ganz ruhig: „Meine Mitgift gehört dir. Auch was ich dcrmaleiust von »neinem Vater erhalte, will ich dir gern für Terje Moes Hof hingeben, aber u^as uiir die Muhme geschenkt, behalte ich für mich allein. Daran sollst du keinen Teil haben." „Du trailst mi?r nicht? Ist das recht? Ist das eine Sache zwischen Mann und Weib?^ wetterte er. „Nein," gab Borghild ernst zurück, „ich traue dir nicht. Der Besitz soll mich freimachen von deiiler Willkür. Zeige mir durch dern Leben, daß dn ein anderer geworden, daß dn versuchst, gutzllmachen, was du gefehlt." Da wandte sich Henris Flage hohnlachend von ihr. Heiiulich ballte er die Faust. Er woll te diefts stolze Weib, das ihu so abkanzelte, schon noch zivingen. Sie zwingen und Terje Moe vernichten, das waren die beiden Pole, zwischen denen seine Gedanken hin und her irrten. Borghild aber legte nach solchen Gesprächen nlit ihrein Manilc ihre Schneeschuhe an und glitt auf ihnen hinans ülier die weiten, weißen Flächen, die so schimmernd lockten. Akummer ü vom S. IäMtN lv2H z n«»D» m. Aus dem Klerus. Herr UnivzrsitStSvrs-sessor Dr. Franz Lukman und Herr Joses ölie?, Dechant in Jarcnina, wurden zu Ehrendomherren des hiesigen ^apit^lZ ernannt. m. Budgetproviisorium der Stadtgemeiude. Der Obergespan von Maribor hat der Stadtgemeinde Maribor das Budgetprovisorium für die Monate Jänner und Feber ILÄb bewilligt. Für diese Zeit dürfen auch alle bisherigen Gemeindesteuern (Umlagen, Zulagen usw.) emgehobcn werden. Der Kostenvoranschlag Pro 1925 ist bis spätestens Ende Iän« ner dem Obergcspan zur Genehmigung vorzuliegen. m Statistik der Geburteu, Gterbesölle und Trauungen in Maribor im Jahre 1924. Im verflossenen Jahre wurden in Maribor 922 Kinder, und zwar 484 männlichen und 438 weiblichen Geschlechtes geboren. Es starben insgesamt 695 Personen, und zwar 372 männ lichen und 323 weiblic^n Geschlechtes. 348 Trauungen wurden geschlossen. In den einzelnen Pfarren ist das Verhältnis folgendes: Stadtpfarre 185 Geburten (89 männliche, 96 weibliche), 134 Stevbefälle und 85 Trauungen; in der Pfarre der Franziskaner: Geburten 235 (122 männlichen, 113 wei'bl'rchen Geschlechtes), Todesfälle 132 und 145 Trauungen; in der Pfarre St. Magdalena: 502 Geburten (273 männlichen, 2Ä weiblichen Geschlechtes), Todesfälle 429 und 118 Trauungen. Die Zahl der Geburten überstieg im Jahre 1924 jene der Stevbefälle üm 227. m. Frühlingsnahen. Ein Abonnent sandte uns ein Sträußchen Frühlingsblumen mit folgender Zuschrift: Am Hl. Dreikönigstage hatte ich amtlich in Bele v de (Weißwafser) nahe der kärntnerifchen Grenze zu tun "nd fand dort bei'liegende Frühttngsverkünder. In den oberen Höhen schneite es recht winterlich, in den unteren Lagen herrschte aber das schönste Frühlingswetter. Die Auen sind mit den ersten Frühlingsblumen besät. Gewiß in dieser Jahreszeit ein seltener Fall. I. S. m. Konzert der GlaSbena Matica. Das Konzert der Glasbena Matica fmdet unwider ruslich am Montag den <4. d. statt. Der Sänger des Baritonpart, der Franziskanerpater Kolb, ist bereits auS Zagreb hier eingetrok^ fen. Die Mittelschüler haben beim Konzerte keine Ermäßigungen, dafür gelten aber für sie bei der Generalprobe am 13. d. ermäßi^lte Preise. Kartenvorverkauf ab h^'ute bei Höfer und Zlata BriSnik. Ne^f'abrsqeschenk der Eisenbahnpenfio-aiften. Aus Pensionistenkreisen wird uns geschrieben: Mit großer Geduld haben die Ei-fenDahner und die Eisenbahnpensionisten auf die schon so lange versprochene Aufbesserung ihrer kärglichen Bezüge gewartet. Die Zei-tungen berichteten schon wiederholt von diesbezüglichen Krediten; einmal waren es 100, dann nur 50 Milli'onen, und zuletzt wußte man schon konkret von einer 50prozentigen Erhöhung zu berichten. Jeder Kaufmann gab sich s '^on der Hoffnung hin, endlich auch einmal bei den Pensionisten auf seine Rechnung zu kommen, die Hausbesitzer wollten sogar schon den Mietzintz in Gold baben. und da waren auch wir Pensionisten schon fast überzeugt, daß auch wir ni^t durchfallen werden. Doch es kam der 1. Jänner 192!^ mit einer neuen Enttäuschung. Die Eifenvahnpensioni-sten der Unterbeamten- und Dienerkategorie sind be? der so sebnlich erwarteten „Aufbesserung" wieder gän.^lich t»urchaefallen! (Die Millionen haben wahrfebeinilich nur für die Beamten ausgereicht.) Aber nicht nur, daß wir keiner Erl'öliung teil^^aft wurden, sondern nr"'^ bisberigen Bezüge wurden uns verkürzt. Ich z. B. bin Kronenpensionist Mn-terveamt«r) und bekomme ab 1. Jänner 1925 ^^ 222 (zweihnndertzweinndzwanzig!) Dinar WeUHGNt als bisher. lind so wurde einem se-den abg^ogen, dem einen mehr, dem ande-weniger. Dies ift das ??euiahrsgefchen? für di-e Eifenbahnvensionisten. Vielleicht findet sich jemand, der uns ein Rezept geben kann, wie wir nun noch leben sollten. P., Eisenbahnpensionist. Heute Mittwoch um ^lubsitzung und Einzahlung der Mttgliederbeiträge pro Jänner I9S5. m. «ine seltene HimmetSerschetn'knq. Am Dreikonrnstage abends gegcn k Uhr wurde w nordöstlicher Nichtunz am Himnlel ein wunderschöner greller Stern sichtbar, welcher die ztveifache Größe des im Herbst o. sichte baren Mars hatte. Auf einmal lösten sich vom Sterne kleine Sternschnuppen riitlichael« der Farbe ab, einer Rakete ähnlich. Der Stern in seinem schönen grellen Lichie sauste dann siegen den Horizont und verschwand. Die ganze Erscheinung danerte ca. c? Sekunden. m. Ein Kind erstickt. Ain Iohanniestaq otn-Pen die Eheleute Franz und Panline Cei, in LimbuS bei Maribor auf den üblich.'n Kanniswein". Die beiden s^i'nder daheim; eines sperrten sie hinaus, das zweite.^ ein vierjähriges Mädchen, aber sperrten sie in das Zimmer. Am Sparherd befand sich ein Rock und etwas Ksenholz, welches nach einiger Zeit zu glimmen begann und eineu erstickenden Rauch entwickelte. Als die Eltern nach Hause kamen, fanden sie das Mädchen bewußt los vor. Trotz der foforrigen 1?eberfübrung ins Allgemeine Krankenhaus ist das Kind einige Stunden darauf infolge Erst?ctunz gestorben. Die unvorsichtigen Eltern werden sich vor dem Gerichte wegen ihrer Fahrlässigkeit zu verantworten haben. m. LimbnS bei Maribor. In diesem Heli'eb* ten Ausflugsorte hat man nun mit der Regulierung des Baches „Bla?-evnica" l^e.ionn?n. Der Weg vom Bal?nhof zum Dor?s f der Weg längs des Baches war schon sehr verwahrlost und nahezu gefährlich. Die Regulierungsarbeiten sind nun in vollein Gange und es ist zu hoffen, daß die neuen Wege bereits bis zum Frschjahre fertigMellt werden, so daß den Ausflüglern der He!mweg erleichtert w'rd m. Sin gemütlich^ ISqerkrSnzchen inoet am SaiMstag, den 10. Jänner um 19 Nhr abends in der neuen Restauration „Höchen-Warth" in Fram statt. Außer ver'chiedenl'n Belustigungen werden zur Erheiteruaq auch zwei bekannte Schrammelquartetts aus M.i-ribar beitragen. Jäger und Ja^d^reun!»«: ans Mari'bor u. Umgebung sind eingl?Iaden. Für eine vorzügliche Küche iWildschmunä«) sowie einen guten Tropfen wird b-'?tens gesorgt. Das Jagdkomitee. N m. vereknkflnng der Militiirgagiften des Ruhestandes. Am Samstag den >0. d um 10 Uhr vormittags findet eine Generalvl'rsi'nm lung statt. N 69 m. ^neralv-rsammlung der Fiaker und FvhrwerksbefiKer. Die Genoisenschafr der Fia k^r und Fuhrwerksbesitzer in Maribor ..:bt ren Mitgliedern bekannt, daß die dkesluhrige Generalversammlung am Freitag den 9. d. um 7 Ukir abends im Hotel Halb»n7ds stattfinden wird. Um zahlreiches Ersch.ln^n wird eUil-*^!. . N 70 m. Generalversammlnnq des Mieterschutz-Vereines für Maribor und Nmqedung findet am Sonntag den 11. d. um <,ilb >0 Nür vvr-mittags im Saale deS (^'.asthaus.'s „Jadran" am RotovZki trg statt. Taq.'sordnung- 1. Re-richt des Obmannes, 2. Bericht des Sckretcirs, 3. Kassabericht, 4. Bericht der Rechnnngsvrü« fer, 5. Mahl dcS Ausschusses und t?. fles. Eintritt nur gegen Vorweis der ' gliedskarten! Sämtliche Mitglieder »vt aufgefordert, sich vollzählig an der .d.luvt!»^ r-samml'" ' 7,, beteiligen. m. Spenden für die RettungSubtettung. .Herr Alois Horvat. Gastwirt und Hausbesitzer in Maribor, spendete an Stelle von ^??eujabrs arüßen der biosiaen Rettungsabteilnng D. Meiters liefen folgende Spenden ei-n: Narod-na banka, »Filiale Maribor, 2.^ Din.; Herr Jgnaz Tischler, Kaufmann in Maribor. für die .Hilfeleistung bei einem Pferdeunfall 100 Dilmar. Allen Spendern berzlichen Dank! m. Heu. und Gtrobinarkt in Maribor. Heu te wurden k Wagen Heu und 1 Wagen Stroh zum Verkaufe angeboten, und zwar wurden für Heu 80—und für Stroh 62.50 Di?,. (Pro Zentner) bezahlt. m. Wetterbericht. Maribor. 7. Jänner Barometerstand 752, Thermobvdroskop -i- 10, Maximaltem-Peratnr —2. Minimaltemperatnr —S. Dunst druck 45 Millimeter. Windrichtung W. Be-wölkung X. Niederschlag 0. * Neue Kurse für Maschinenschreiben. 5te-no^rap^«. Buchhaltung nnd.Gerbokrontikch lauch (^lnzelnnterrichtl beginnen an der Vx?. vat Lek^rinstatt Ant. Rud. Legat in M^ »b ». am 3. ^b.'r d. I. Eisnckreibunaen, An?kiknf- Spezialgeschäft für «chreibmaschlnen nnd Büroartikel Ant. Rud. Legat u. Eo.. Maribor, Glovenska ul^-a 7. Telephon Keine Filiale! i8^> -lH- ««»chrichwi o»O vwl. p. Dr. KoroSee in unserer Ttadt. Die Slowenische Volkspart"! veranstaltete vergang-?-n'.'n uud gegen Hajdina entflohen. Unsere Sicherf^eitsoranne konnten selbstverständlich nicht umh'n. diesen sensationellen Gerüchten auf dre Sv zu gehen und sie auf ihre Richtigkeit zu prüfen. Während dieser Arbeit ist nun die Nachricht von der bereits erfolgten Verhaftung eingetroffen. P. Weitere Verhaftungen. Im Zusammenhange mit der 7.lahtiö-Affäre wurde vergangenen Montag der ehemalige Maaa.^inenr der Lederfabrik ..Petovia" in Breg bei Ptui, Pla-ninc. und am Dienstag der gewesene Presoß des hiesigen Bezirksgerichtes Versel verhaftet. Dem ersteren wird zur Last aelegt, dem ermordeten Schllbmachermeister ^j^en Wagen gestohlenen Leders nach Mari'bor geliefert zu baben. ??laninc war nämlich zu jener krittschen Zeit, wie bereits oben erwähnt, Magazineur der „Vetovia" und hatte als sol-'^)er die Schliisiel allen Leder^-orräten. ^er sel wiederum sei Planinc bei« der Fortschaf-sung der gcstoblenen Waren bebilflick gewe-''cn. Psaninr wurde beri^its am Montaa m't-telst Autis nach sl^^aribor i'bersnbrt und dem Kreisgerichte eingel^fert. Die 2sahtl?-Affäre '.ie^t. wie wir sehnen, immer weitere Kreise und man stebt vor weiteren aufsehenerregenden Verhaftungen. Theater und Kunst Rationaltheater in Maribor. Mittwoch den 7. Jänner: „Pctcrleins letzter Trauui", Ab. D. (Koupone.) Donnerstag den 8. Jänner: „Es" l.stoupons. auch für die Abonnenten. lNur einmal in der Saison. Freitag den 9. Jänner: Geschlossen. Samslag de:^ ^än:. r: „'^as Dreiin"' l-haus", Ab. D. s^oupone.) -i- „Es" von Schünherr. Donnerstag den 8. d. wird das ans der vorletzten Snison noch gut bekannte Drama „Es" von Schönherr neuerlich in Szene gehen. Mit dem obgenann-ten Stück haben Frau Vuk^ek und Herr Di» rektor Bralina auch im Zagreber National-tb"ater großen Erfolg geerntet. Anläßli-ch die. seS Gastspieles wurde von der gesamten Za« greber Theaterkritik die Dnrstettungskunst un-serer beiden ^tünstler mit großem Beifall auf. genommen. Wir z/tieren ein Exzerpt der Kri, tik des „Zagreber Tagblattes" vom 20. Juni 1924: „Es kamenslowenische Schauspie« ler aus Maribor i,'. Bratina und Berta Buksek, und zeugten l^wn großen kimstlerischen Ambitionen. . . wir sahen zwei Dramen^ die sich uns tref in die Seele geprägt haben.. Die beiden Gäste erkannten wir als große Künstler . . . Das S' iel der beiden vibrierte vor der Näl?e des schauerlichen und jedes ihrer Worte, auch die kleinste Geste, wuchsen machtig empor. Die Regie wurde sehr gut erfaßt. . . Mit Pathos wurde gespart und doch war alles ergreifend nah . . . Das Zktünst lervaar kann mit seiner Leistung zufrieden sein . Vielleicht sehen wir die Gäste wieder . . . Diejenigen, die sie gestern sahen, Hof fen dies bestimmt . . -in- Kino k. Burg-.^ino. .Heute Mittwock» gelangt zum setzten Male der herrliche, erstklassige Tensa-tiansfilm ..Helena — die Zerstörung Trojas" (zweiter Teil) znr Vorfi'chrung. bei Sick». 7uekerler»n>kkeli erv? '!« (Is8 ZV5K?" VMsnukÄsser sls Sukers» «okUuenäes /^dfUkrminel. IIS BoMMchast Das Warenhaus. Die Urheimat deS heutigen modernen Warenhauses ist draußen im Westen Amerikas zu sucheu, wo Bergwerksstädte wie die Pilze aus der Erde schössen und der Zustrom der vielen Tausende von Menschen, die der Arbeit einerseits, dem leichten Gewinn andererseits nachliefen und mit allem versorgt werden wollten. Aus di'^'ser Zeit stammen die ersten Anfänge zum Kaufhaus, denn der ame rilanische Kaufmann mußte neben Lebensmitteln und Branntwein den Arbeitern auch Wäsche, Schuhe und Kleider liefern können. Das Verdienst, diese ersten Vorläufer des nio-dernen Warenhanses in die Städte überpflanzt und zu ihrer heutigeu .Höhe emporgebracht zu haben, gebührt John Wanema-ker. Bald entstanden in Ameri'ka Riesenpaläste mit Dntzendcn von Stockwerken, des Nachts im blendenden Lichte Tausend^ elektrischer Lampen erstrahlten, und deren ganze Hausfronten einnehmende Auslagen mit geschmackvoll gruppierten Waren lockten. Bald fanden diese Typen den Weg über England nach Deutschland und es entstanden dort div Wmlde5palaäste der Wertheim, Ti<'-tze usw. Schon rein änßerlirh uuterscheideu sich die großen Warenhänser von den genii^hnlichen Kaufläden durch den reichen Anfn>and an architektonischen Mitteln, um aus der Umwelt hervorzutreteu, ohne jedoch aufdringlich werden zu wollen. Diesen Zweck erreichten sie dadurch, daß sie die Pläue von ersten Architekten machen ließen. So hat z. B. der Architekt Alfred Messel den als bestgelungenen künstlerisch wie praktisch einwandfreien Typ eines Warenhauses geliefert. Um aber der juugen heranwacs)senden Künstlerschaft immer neue Betätiguugsfelder zu gebeil nnd sie zur Weitrrforfchimg anzueifern, veranstaltete z. B. das .Haus Wertheim in der Vorkriegszeit Preisausscbreibeu für Ware.,hausentwürfe, die mit Prämivn bis zu .'iMO Goldmark bedacht wurden. Die 5^eklame der Wa-t-enhäufer ist diskret. Js'r f>a>'l't"en,scht lieg; ik d»r zur CchaiüteLuua der Ware, die entsprechend gruppiert, in stilvollem Arrangement in den zahlreichen Auslagen sich dem Publikum empfiehlt und es zuui .Kaufe einlädt. So z. B. hat das Hans Tietze in Hamburg au der Binnenalstcr die ganze Vorderfront des Hauses, die zirka vier Stockwerke ausmacht, aus Glas, so daß das promenierende Publikum bis ti'ef hinein in das Haus, auf das ganze Warenlager und das enge Getriebe Einblick bat. Ein hervorstechen des Merkmal des modernen Warenhauses liegt darin, daß es jedem Besucher ermöglicht ist, seinen ganzen Warenbedarf von den jiohlen bis zu den Hutnadeln, vom Tafelobst bis zu den Möbeln, zu decken. Der gute Ruf des Wareuhauscs li'.'gt darin, daß es keine Ramschware führt und den Kunden feste Preise angibt. Deshalb gibt es dort auch kein Feilschen nnd auch nur in seltenen Fällen ein Schuldigbleiben. In diese idealen Verbältnisse, was besonders den lettten Punkt betrifft, brachte wobl die heutige Wirtschaftskrise einen starken Wandel. So veranstalten heute z. B. die meisten österreichischen Warenhänser sogenannte ?tktionen. Diese bestehen darin, daß sie ^Körperschaften Kredite zn Wareneinknufen gewäbren, '^ie dann i^ drei bis vier Monatsraten amortisiert werden müssen. Ein weiteres hervorstechendes Merk-tnal des Warenhauses ist der beispiellos höfliche Verkehr mit den .stunden und die dem ^ .^linden gegenüber geübte, beinahe grenzen-^ lose Kulanz. Es besteht absolnt kein Kauf-^ztvaug uud kein Besucher wird durch Zudringlichkeiten der Verkäufer belästigt. Nichtpassendes wird anstandslos zurückgenommen, und es soll bei Wertheini in Berlin sogar folgender Fall voraekonnncn sein: Eine sogenannte bessere Aaut^lie kanste dort Silberbestecke tlnd einen prachtvollen Perser, da hoher Vesllch angesagt war. Nachdem die Festtage vorbei waren und n?an nlit deti Werthcini-schäken geprlnlkt latte. wnrde alles hübsch wieder ins Neii^e gebracht uud Wertheim mit dem Beinerken zurückgeschickt, daß mau sich den ttauf überlegt babe und das Geld zu re-touruicrcu Odwol^l der Abteiwnasche^ Gekke U sofort demerkte, daß dies nur ein Borwand war und die Stücke gebraucht worden waren, zahlte man den Betrag anstandslos zurück. Der Bequemlichkeit der Besucher dienen sm Sommer wohlig-kühle Erfrischungsräume, während sie im Winter ein angenehm durch-wärmter Wintergarten zum Besuche einlädt. Daß dort den Besuchern illustrierte Blätter und Tageszeitungen zur Verfügung stehen, braucht wohl nicht erst erwähnt zu uicrden. Erwähnt sei aber, daß sich z. B. bei Wert-Heim in Berlin an diese Räume noch eine Buchhandlung mit Leihbibliothek, ein Kaffeehaus und eine Hausbank mi?t einem Haus« Postamt anschließt. Diese HauSbank übernimmt auch die Einlagen und Gehaltsrück-lässe der Angestellten und verzinst sie besocn-ders gut. Ein ganz besonderes Augenmerk erfordern in den Warenhäusern die zahlreichen Diebstähle von selten der Angestellten und Kunden. Den Angestellten winken hohe Er-greiserprämien, während im übrigen meist eine eigene Hciuspolizei für die Ueberwnchung sorgt. Um die Angestelltenschaft nicht zum Diebstahl und anderen Nnredlickkeiten zn zwingen, geben ihnen die Warenhäuser alle Bekleidunflsarti'kel zu einem bedeuten^' ermäßigten Preise und gegen kleine Ratenzahlungen ab. Ten Junggesellen gibt das ftaurant gegen mäsügcn Preis ein gutes Mittagessen. während ihnen in vielen Fällen in eigene.. NsbenrSumen Ruhelager zur Verfügung stehen. Lange Jahre vor dem Krk?ge schon war die Frage aufgeworfen worden» ob im Waren-Hans die laschste und idealste Weiterbildung des Detailgeschäftes zu suchen sei. Heute ist man sich darüber klar, daß das Warenl^a ' in seiner jetzigen Form nur die höchste Entwicklung einer Type darstelle, der wei?tore Entwicklunq'?<'s^^^ des Detailgeschäftes führt schon jetzt und noch mebr in der Zukunft zum Spezialqesck'äft. So findefker. Rollen fürÄoniermajchtnen. Voll-»tssen. Skempel'arben, Wackspa-piersorden. Massenl»ch«r. Erstes Spe^^i«lpeschält tür Slbreibmaschl-nen und Bllroartikel. Aul. Aub. veßak^ Co.. M«ri»»r, S»o-»euska »lie« 7, Telephon 100. Keme Fllmle! Sp«»ial.REv«rok«»- »«rkNAß»« lUr >«u. «s Zur Anfertigung sämtlicher Strickarbeiten zu den billigsten Preisen empfiehlt sich Mnschin-strickerei Svlcivarsla ulica sFlößerqnsse). Franzöfiche und englische Stun. den gibt O. Vlcbon. 'i^rtna uli-ca 12. ___1:^0 ^zimmerige Villenwohnung suf. zu tauschen gesucht. Anträge unter „Villenwohmmg" an die Verwaltung. l.')0 s Verschiedene gut erhaltene Mö» belstlicke, Ottomane, Nachtkasten usw. 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