koitnllu» pI»L»oa V Fvtovio^ Ach?m««>»s, VÄUUWH .-.'üx tvOrih«»' ?>süteva »ltc» «. 7,lep^»^ v«MS«p?tzts«. ^ ttdhoten, »»»atttch VW A>.»» Zujtelte« . ... Z1-«. vNrch vost . ... tt»»»lontz, «»natkch . . . einz«»N«m«er bi> 1 ckr drei M«»««e <<><»1«»»«».»« >li»«>»Ich«»«»«>BchOW t»^»»,«««»«tz«« »» M«?»»», »«> »W »»«» 4. w cjivtz«»« »O m»» csWPany, t« 5«G»«t d«< I» ». » , I» ^ «r. 204 Marldvr. Samstag den t0. vevlember ty»? »7. S«»ra. Sroßalbanitn — der Traum Achmed Beg Logus Er erhebt Anspruch aufjugoslawNche und grlechl che Gebiete! o. B e r l i n, 0. September. Die hiesige deln, dem südslawische« Gebiet bis Ekoplje (!) Presse veröffentlicht Erklärungen des albanischen Staatspräsidenten AchmedBeg Zog», wonach er entschlossen sei, sein tlei' nes Land in ein Troflalbanien zu verwan- und Prilep und ein Teil des PiräuS zusallen mlißten. Die jugoslawischen un^ griechischen Regierungskreise verfolgen angeblich ge. spannt die Pläne Achmed Beg ZoguS. Biel Lärm um nichts Ablehnung des Angriffskrieges, Nichtangrisss-Verträge und andere schöne Dinge mehr ».Paris, 9. Septeniber. Nach einer Information des „Petit Parisien" wurde der urfpriillgiiÄie Text der polnischen Nesolution, betreffend die Ablehnung des A n g r i f s S-t r i e g e s, solgendermahen geändert: „Der Völkerbund anerkeimt die in internationa» len Bindungen sestgelegte Solidarität. Beleitet vom sesten Willen, den Frieden zu erhal« ten, serner in Anbetracht dessen, bah der Krieg niemals als Mittel zur Beilegung zwischenstaatlicher Konflikte zu gelten hat und demnach der Angriffskrieg als internationales Verbrechen zu betrachten ift, erachtet der völkerbnnd es flir notwendig, den Standpunkt einzunehmen, dah die feierliche Ablehnung des Angriffokrieges geeignet wäre, die Atmofphäre des Ariedens herzustellen und die Nbriistungsarbeiten zu erleichtern. Der Völ-kerlzund befchlieszt dal)er folgendes: Der Versuch, den Krieg als Mittel zur Beilegung zwischenstaatlicher Konflikte zu gebrauchen, ist uud bleibt verboten. Sämtliche zwisckienftaat-liche Konflikte haben nur mit friedlichen Mit. teln beigelegt zu werden. Die Versammlung fordert daher die Mitglieder deS Plenums auf, diefen Standpunkt zur Kenntnis zu nehmen und fich danach richten zu wollen. Der „Petit Parisien" fiilft diefer Mitteilung hinzu, diese I^assung sei mähig gehalten, sie stelle aber keine Allusion auf das Venser Protokoll dar. Der Antrag des polnischen Delegierten Sokal wurde von T t r e s e m a n n, llhamberlain und Briand unterzeichnet. » o. G e n f, 9. September. Die polnische Völkerbunddelegatlon bat nach Anleitung ih-rer Reaiernnq aus Warschau die von den Gros'mächten voraeschlaaene Aenderung der polnischen Resoltttion abgelehnt und eine neue Fassung in Vorschlag «"»bracht, derzufol-ge die Mitgliedstaaten des Ni>l?erbnn»'es auf» gefordert werden, untereinander Nichtan. grifssverträfte abzuschliesjen, um auf diese Weife alle S^«nzen hin, die Polen dringendst verwirklicht sehen möchte. » o. G e n f, 9. September. Der Völkerbundrat hat in seiner gestrige» Tijzung d«m Antrag, die Zahl der ständigen Mitglieder der Mandatskommission um ein deutsches Mitglied zu vermehren, grundsätzlich zugestimmt. Die Wahl ines deutschen Vertreters in die Kommission slir die Verwaltung der Kalo-nlalmandme wird demnach schon ln Bälde in einer geheimen Sitzung des Völkerbund-rateS stattfinden. » o. G e n f, 9. Äptember. In der gestrigen Nachmittagssit^ung der Völkerbundsversamm lung erklärte der 8.^jährige ungarische Delegierte Wras A p p o n n i. es werd? in tkuro-pa solange keinen wirklichen Frieden geben, solange die Teilung der Nationen in „Sieger" und Besiegte" zu Recht bestehe. Börsenberichte Z ü r i ch, 9. September. Beograd 9.1gü, Paris 20.3325, Mailand S8.S0, London Newyork U8.00, Berlin 1S3.3.' Prag 15.37, Wien » L j u b l s a n a, 9. September. Devisen: Berl^ 13.5275 bis 13.525. Zürich 199.^.5^, Wien 8.91, Lowdon 27l^.25, Newpork 5lt.7ü, Prag liV.50, Mailand 398.59, Paris 222.75 Ware. Valuten: Lit. 307 Ware. Effekten: Ecljska posojilniea 197 bis 199. Lcilbackier Kreditbank 140 Geld. Mer. kantilbank 75 Ware. Erste Issroatischc 8.'>0 (Yeld. Kreditanstalt lK0. VevLe 135, Stickstoff Ru^e 2ki9 bis 270, .^rainisclie Industriefles.'lll schaft 3.'',0. Ball sie sellschaft 5<;, Seiiir 104. Ma sisunenfabrik 85 Mre. H 0 l z ln a r k t. Tendenz unverändert. 7 ttN'd zwar tt Wati^ons trockene^; franko Wnggon k^ren« ze 21.80 und 1 Wa^on Balken nach Note des .^^nferS, fran>ro Waggon Suilnk 190. — Landwirts chaftlicheProdu k-t 0 : Tendenz ru^ifl. AlischluH Wasilion amerikmiMeS Mes)l. Kino Apolo ^nte Liaue Haid: Die Lsarvasfllrstln verstärkte Musik! Frl. Marie« Ljubej singt! I00(»g Genfer Profile Oras Zaleski — polnischer Auhenminister^ Polens Delegierter Sokal. VorXsIioverksll scliütit nur eine Taa für Tng durch-tiefllhrte richtige In jedem Ialir werd-'n 5>l) M'Nio ncn Mnstliche Zi'ibne etnaelet,:. Schüpen kie Ii r » durch den 0>ks»rauch der Die „VerfAwömng des Schweigens" I>r. p. G e n f, 7. veptsmöee. Jiinmer mehr wächst sich der Völkerbund zu einer BerwaltungÄnaschine auS, dessen Räder gut eingelaufen sind und tadellos isunktionicren. Aeufzerlich klappt alles vorzüglich. Keinerlei Hcnimnngen noch Störungen. Ein Automat, der unter Küns^'-gen Umständen ohne jeden weiteren Anstoh bis in alle Ewigkeit weiterlauifen würde. Cozu« sagen ein pcrpetuum mobile, der Traum aller politischen Alchimisten .... Aber man vergleicht den Völkerbund' auch mit einer Parlamentär!« s ch e n Maschine, utw hier tritt die erste Schlvieriigkeit aus. Die meisten kleineren und kleiilften Nationen haben sich derein erge-bell: der allnnächtige R a t besorgt alles. Er ist die VoEichung, die über Alle wacht. Im. denlokratischen Zeitalter verlangt mon nur Emes: das; d^r VerwaltUllgSrat jedes Jahr einen Bericht feilter Tätigkeit ablege. aS Leben der Nationen, dhre politischen, kulturellen, moralischen nird materiellen Sorgen irgendwie be-triist, ist darin vorsorglich aufgezählt. Man erk)alt den Eindruck: Hi^'r hat sich eine liebende Mutter abgemMt, von dein .Haupte ihrer Kinder jeglick^n Kummer und Schinerz wsstzulen-ken. DaS Dasein eineS Volkes wie des ein^ln<^: Menschen sesit sich a»lS Tausend Kleinigkeiten zusammen. Wenden fie sich zlnn lauten, so ist das Allgemeinglnck gesichert. .?>ie und da nur bricht die An^cht durch: Es gche Über all den Kleinigkeiten hinnus noch etwas größere?, daS nicht durch die bescheidene Arbeit des Tages erle<>igt werden könne. Dann entste-ht das, was man eine sensationelle Debatte nennt. Der hcch« Rat liebt im Allgemeinen diese Dinge nicht. Die breite Oessentlicki^eit der Vol^di^amm-lttng schafft keine günstiae Atmo^äre. Ne?>-m»7n wir dafür ein Cchnlbeispiel: Die A b« rü st n n g s f r a g e. Sie interessiert natürlich die Kleinen wie d^e l^rvsten. die Kleinen vielleicht mehr als die l^ros^n und das entwo^net>'. we?irlo^e Deutschland an erster stelle. Welche? nun war bis setzt der o'd»)sseiitische Weg dieses 9eVenSprov blem«? .^l'nächst: eS gibt in Mz l^nrova "nid wahrscheinlich auf der Mzen Welt 'eine zwei ?än^r. die darilber gemnt die ''seiche Ansicht haben. Was den einen ..fi-chert". l'edrobt den anldern; seder Wils den ^-a^'arn entw^^'fnen und bl^anptet. dann sei dk'ä aan^e Vroblem gelstst. f^ranfreich und l^naland in? Vese^Tideren, deren Meinungen sich in dieser .iniicht viel sch-räfter ^e-^nüber ste^'.'u. man geivA^nlich denft. ^ei^en gleich zu Veginn der 5. Vollmer' '>mmsnng die gleick'^' Ten^^z: Die «lesamte ?s^rsi^tnO>?smae mit C^chineigen ^u iilx'rge« k»en. sie ..^sinc die" lui nor.tnncn » ' *_^ TaS ist ja unqcheuer schmeichelhaft --- und sicherlich eine Beletdiqung für die Vertreter der 4^ andern Ländern. Aber er sngte hin-,zu: Leider sei wenig Aufsicht vorl^niden, daß die'se Intelligenz nnd d^ieser Willen in den Tienst des ?^iekvns und dcr Verskchmln>q qe. tellt werden?. Damit fällt die Beleidi>gunff ohne Zweifel auf den Aufzenmini-ster deS Deutschen Reiches Mrsici: d<'nn wer in (^)enf mirklich sabotieren will, der findet auf'^er« kj-alb des Hotcl Metropole ein reiches Wir« kulNgÄfeld. Niemand weif; besser als Aristidc B r i a n d, worum die qrof;en PrMem<', wie sie im Ratsb«richt auch diesmal ange« Wrt werden, in der ^Zc^ebe^ bloiben müssen. Nach dem dentwÄrvigen Ministerrat in Paris, dessen Datum, 2. SeptonGer 1927, aus verschiedenen Gründen sestgcchal-ten zu wer^n verdient, war für jeden halb-we>W Eingeweihten klar, daß in Genf über alle Dincie v'l'rhandelt würde, ausgenommen die, von denen (^iropns Zukuttft zum guteil Teil abhängig ist. Die „Verschwörung deS Schwergens" maq auch diesmal noch gelingen. Ein mai wird i>och gesprochen wer->den müssen . . . Nachrichten vom TsM Auch „Old Slory" verloren! Nach 14 Stunden ins Waffer geflttrzt Erfolglose Rachforschuogen N e w y o r k, 8. September. Der Dampfer „Transsylvania" hat ein Notsignal der „Old Glory" erhalten, die sich wahrscheinlich unter 45 Grad 50 MW. nördlicher Breite und 41 Grad 15 Min. westlicher Länge befindet. N e w y o r t, 8. Septeniber. Die Dampfer „Germania" und „Lappland" melden, dah sie drahtlose Notsignale der „Old Glory" auf» gefangen habe. » H a m b ur g, 8. SeptsinKer. Wie die deutsche Sewarte zu den 808'Rufen der „Old Glory" bemerkt, befindet sich das Flug« zeug in einem kritischen Mbiet, wo kalte Luft Massen vom Pol her gegen den Aequator vor stohen. Es herrschen dort böige Gtidwestwinde bei starkem Regenfall. « N e w y o r 9. Se-Pteniber. Da seit dem Notruf der „Old Glory" bisher kein weiterer Funkspruch vom Flugzeug eingetrossen ist, nimmt die Sorge um das Schicksal des Flugzeuges immer^ mehr zu. Das bei Beginn des Fluges gefunkte Signal „Das Flugzeug ist fchmer" erinnert an eine Besprechung, die vor dem Abfluge zwischen dem Vertreter der Fokkerwerke und dem dritten Insassen des Flugzeuges, Philipp Payne, stattfand. Der Vertreter der Folkerwerke änderte sich besorgt iiber das Gewicht des Flugzeuges und sagte, die Ladung fei unnijtigerweise vergrößert worden. Die Ausnahme eines weiteren Paffagiers könne den Flug verhindern oder fogar zur .Katastrophe führen. die ihm offenbar nicht erlaubt hat, dem Un« wetter durch Aufsteigen in eine höhere Region auszuweichen. Seit dem Berlaflea Amerikas spielte der Radio-Apparat der „Old Glory". Das Rotsignal wurde von einem zweiten Apparat abgegeben, der fÄr den Rot-fM eingebaut war. Auf das Vgnal 8.0» 8-folgte kurz Ortsangabe: die „fünf Stunden östlich von Reufundland". Das amerikanische Marineamt hat festgestellt, daß daS Notsignal aus einem Sturmgebiet abgegeben wurde. Die ergänzenden Berichte der Rettungsschiffe lassen erkennen, daß das Flugzeug einen viel nördlichere« Kurs eingefchla- gen hatte, als vorgesehen war. « N e w Y o r k, 9. Sptsmlber. Die Dampfer „Germania" und „TranSfylvania" berichten in Funksprüchen, dah ihre Suche nach dem Ozean-Flugzeug ergebnislos verlaufen seh; auch die übrigen Dampfer konnten bisher nicht die geringste Spur des Transozean slugzeuges mit feiner Befatzung auffinden, lieber die Natur des Unglticks ist niiht das ge. ringste bekannt. Ein Hoffnungsfchimmer bildet die Tatfa che, dah zwischen dem 8-0. S 'Funkruf der „Old Glory" und der zweiten radiotelegra phischen Miteilung des Flugzeuas über seine Position eine Pause von sei^ Minuten liegt, woraus man den Schluh ziehen kann, daß das Flugzeug nicht sofort abgestürzt ist. September. Dem „Cor-wird auB Newyork ge- Ma i l a n d, 9. rierad della Sera" meldet: 31 Ueberseedampser, die sich in dem Uusallsgebiet aushielten, wendeten sich mit Volldampf der vermutlichen llnglücksstelle zu, um das Flugzeug „Old Glory" zu retten. Die „Old Glory" war 14 Stunden unterwegs, als sie ins Wafser siel. In seinem letzten Funkspruch hatte Berts)aud immer die auher-gewöhnliche Schwere des Apparats betont. Eine Vorgängerin der Xl^erefe Neumann Fast über Nacht hat Konnersre u th, der kleine Ort in der Oberpsalz, durch Therese Neu mann, die Stigmatisierte, Welt-rm erhalten. Mlle von Stigmatisierten sind nicht unbekannt in der GeschiMe. Der berühmteste ist der der stigmatisierten Nonne Anna Katherina Emmerich im Kloster Dülmen. Am SS. August 1813 begann die Reihe ihrder verbanden sich mit Zuständen höchster Eksdase. Ost la^ die Nonne unbeweA-ich, steif wie eine Bildjäule da, daTM wieder glich ihr Zustand einer Geistesabwesenheit, n der alle GlieS>er gelSst und locker waren. Sie hvtte B .sione« vom Leben des Herrn, sah hn wirken, ^rte seine Worte. Erlebte sie die Kreuzigung mit, so litt sie furchtbare Qualen. Bar Anigst und lkntsetzen perlten ihr Blutstropfen auf der Stirn. Elf Jaihre long hotte Aacharina ihren Leidensweg zu gchen; a» 8. s^er 1824 setzt« der Tod ihr^ >S:!^er« M.ein Ende. Das Kranfenlager der Emmerich war stets von Besuchern und Beobachter« mnrinyt. Selbst di« Behörde nahm Stellung in dsm Streit mn die Echtheit der Wunden und Visionen. Eine gerichtsSrztliche Untersuchung verlief ohne greifbare Ergebnisse. Zu den nahen ^eunden und Besuchern der Nonne gehörten vor allem Graf Kiedrich Leopoy» Stovberg, Luise Hensel und der Diij^er Clemen« Vvmtano, der sie länger« Zeit beobachtete und ihre Geschichte niederschrieb. Furchtbare Bluttat im Bmea« el«es «ewyorkir ?ttchtkirment, d-as olle Le-benSfraigrn der Natwnen behandelt, bis spä-testeins S en)glisct»en Delegierten nlxh d<'n ungünstigen Eindnick. Der (^me-ralsekretär des Völkerbundes Sir Eric Drummnnd teilte nämlich mit, über die so wichtilge Mrüstun-gsfrage seien bis setzt nur drei Redner eingeschrieben, und davon keiner, der das Proble,n in seinen (Grundzinsen behandeln wolle. Darmifhin schlug (^hamberlain vor, die Ein-schreibefrist für die Abnlstungsdebatte bereits am Montag zu schließen: aus diese Weise werde Zeit geivvnnen und u,mütze Redereien vers)inhert. Der Eindnick dieser überraschenden ?leußcrung war so peinlich, daß Briand iihn durch eines seiner bekannten „Bonmots" zu vermischen trxichtete: „Behalten wir die drvi Redner bei und geben wir jedem 12 Stunden Redezeit; dann wird sicherlich keiner mehr behaupten können, man habe ihn am Worte gehindert." Durch diese und ähnliche Manöver, die sich ganz im Geheimen aibspielen und nur in den seltesten Fällen zur .^^nntnis der Oef-fentlichkeit gelangen, gelinigt es schließlich, auch die lebenÄvichtisisten Probleme geschickt zu iMgehen und die Aussprache darüber un-beMmmt zu vertagen. Das Merkwürdigste dnibei ist, daß seder aus ei?len „Dheatercollp" wvrrtet. Die Atmvsjiil^äre wird stets in sen-sonen selb<'r. Man spricht erst ge-heiminiÄwll, dann immer lanter von der „polnischen Offensive". Die (Deister stellen sich auf diese Sensation ein, diskutieren, wagen ab, verhandeln mitereinander, stellen im Vormls ihre Taktik, is^re Nmm'irfe bereit. Tiagelang herrscht eine „Politik des Als-Ob". Nene Ü^lnOii^^ktionen erblicken das Licht der Couloirs inch .?>ot^'lsalons, deren DasemöHerechtistung nur eine rein bedingte ist: Wenn nanilich die polnische fo!^ irgend welche andre) Osffensive erfolat. M'.t solchen politischen S^^ielen verstreicht pine geraume Zeit, die sür andere, ebenso drincMde wie nützliche Arbeiten verloren ist. Die Völker erhalten den (Eindruck, daß Shre Vertreter in (^enf Pssmntasiegebilden nachlaufen. Die Ansicht ist nicht ganz unberechtigt. Der nationalistische Schriftsteller P ertina ^ berichtete von ans an fem Blatt, das „Echo de Paris": Der ein-.^ige Staatsmann, der Intelligenz nnd Willen besitze, heiße (^«ustav Stresemann. Die blonde Alex Kriminalroman von Hans Mitteweider. Lopz^rixkt dzs Martin feuctitv/gnser. tialle ». ck 8. 34 (Nachdntck Verbote«.) Er entsernte sich und begab sich wirklich nach den Ruinen hiuüber. Daß Alexandra sich zufällig ebenfalls dort befand und daß sie, als sie ihren Feind koni-men sah, rasch lu einen alten Betstuhl schlüpfte, der durch dichte Vorhänge abgeschlossen war, ahnte er freilich nicht. Jedenfalls hatte er eine besondere ?IS-slcht, als er jetzt in die Ltapelle trat und sich rasch dem Altar näherte. Alexandra, die ihn durch einen Spalt Fwifck)en den Vorhängen beobachten konn-ivie der Kamnierdiener sich imuier wieder uinschaute, als fürchte er, von jemand beobachtet zu werden, und ihr Herz schlug lieftig, als sie bemerkte, daß er die Marinor-stufen hina>bstieg, die hinter dem Altar in die l^ruft hinabsührten, in welcher alle die verstorbenen Narrows beigeseltt worlt>en waren. Sofort wnßte sie, daß sie ihm dorthin sol-^n mußte, so groß auch die (Gefahr ivar, sich ihm zu verraten, und kaum war er in der Tiefe verschnnl«,den, da verließ sie ihr Versteck und huschte ebenfalls die Treppe hinab. Vorsichtig schlich sie sich Stuse um Stn« fe hinunter, bis sie auf einen breiten Gang gelangte, der an einer jetzt offenen Doppeltür endete. Diese bildete den Eingang in die eigent-lickie (^ruft, und daß der .^^ammerdiener diese betreten hatte, wurde durch einen Streifen gelben Lichtes lAhrraten, der aus ihr hervordrang. Langsam schlich Alez^andra sich so nvit vor, daß sie in die Grust schauen konnte, und als sie darin Pierre Renard gewahrte, aber auch erkannte, daß er ihr den Ri'icken zukehrte, schli'lpfte sie hine-in und barg sich in einer dunklen Ecke. ^ Nttu sah sie iul Scheine der Laterne, die der Lrannnerdiener hoch einporhielt, die Doppelreihen der prnn^ollen Sarkophage stehen und b<.'obachtete ^oeiter, wie Pierre zu einem in der ziveiten Reihe trat. Er kniete ans den Stufen nieder, die zu dem Sarkophag emporführte« und berührte eine d<'r vier Engelgestalten, die dessen Elken krönten. Mit einiger Mühe hob er die Figur herab, stellte sie neben sich auf den Boden und beugte sich über die Höhlung, die er auf solche Weise freigelegt hatte. Dann streckte er die Hand hinein und als er sie wieder zurückzog. hielt sie ein metallenes Kästchen. Auch dieses stellte er auf den Boden, zog unter seiner Jacke eine silbcr»^e Kette hervor, an welck«!r ein kleiner Schlüsiel hing, sührre diesen in das Schloß der Kasiette nnd öffnete sie. Nun erfaßte er die Laterne und ließ den Lichtschein aus den Inhalt des Kästchens fallen. Beinahe hätte Alexandra sich durch einen Aufschrei verraten, als sie gewahrte, t»aß das Licht sich sprühend in den kostbarsten Edelsteinen brach, mit denen der Behälter bis oben angefüllt war, als sie sah, wie Pierre Renard die Hand hineintauchte und die s)errlichen Steine wieder zurückvinnen ließ. Möhrmals wiederholte er dieses Spiel, das er mit gierig sunkelnden Blicken verfolgte, bis er endlich einen besonders großen Edelstein an sich nahm und ihn in einem Ledertäschchen barg, das er ebenfalls an einer Schnur um den Hals trug. Während er daraus das Kästchen wieder in seinem Versteck barg u»,d darauf den Marmorengel an seinen frlcheren Platz hob, huschte Alexandra hinaus und verbarg sich abermals in dem Betstichl. An allen Gliedern zitternd vor Erregung saß sie dort, beide Hände auf das heftig schlagende .Herz gepreßt, und wartete, bis der Kammerdiener aus der Grust emporkam. In diesem Augenblick ttoch sie selbst, einer Plötzlichen Eingebul^g folgend, geräuschlos unter die Ba«i>k des Betstuhles. Pierre Renard k'am langsam vorbei, und als er den Betstuhl erreichte, zog er die Bor-hänT« zurück und schaute hinein. TÄ Gestalt unter der Bank gewahrte « nicht, nnd so fchr^t er zur Tür und entfern« te sich, aber noch lange blieb das jmlye MSdc^ regungÄoS in dem Versteck. Ganz nahe war diesmal der Toid an Hr vorbeigegangen. Sie wußte, daß der Kam« merdiener sie erbarmungslos getötet hätte, hätte er sie entdeckt. Darin aber, dag das nicht gesaß Pierre Renard die Edelfteinsammlsing besaß, dve bei dem Tode des Marquis verschwunden war. War er vielleicht auch nicht der Mörder, so n?ar er doch auf alle Fälle der Dieb, und schon d<^ war eine U'nb«!^h'lbare Entdeckung. Alexandra hatte edtvas herausgefunden, wonach Detektive und Polizisten so viele Jahre vergebens gesucht hatten! Aber fie wußte atlch, daß diese Entdeckung all^'m ihr nichts nützen konnte. Sie mußte nach anderen Spuren suck)en, die au-ch den letzten Zweifel zu befestigen vermochten. Als sie ins Schloß zurückkehrte, erfuhr fie durch die alte Haushälterin das erste Wort von dem geplanten Feste, und voll froher Erwartung fah sx dem Eintreffen ihrer Mutter entgegen. cFortsetzung folgt.) » yM«??«tffe? 5kfk«»ff> D,ske S. Der Fmanzmimstcr hat einen Erlaß hera-us-gageben, wonach der Verband d^r ä^nossen» fchasten in L.'jul'ljana bei der Einreichung oon Eingaben an stn>atl:che Behörden von der Entrichtung d-^'? vorgeschriebenen Taren be-freit ist. t. Fürst Alfred Montenuooo gestorben« Fürst Alfred von M o n t e n u o v c>, der letzte Oberschofmeiiter Kci^ser ?srani Josefs vnjd Intendant der b^'iden Hoithenter ist i-m Alter von 75 Iahren in seinem Wiener Palais gestorben. t. Attentat aus den Metropolitrn von Rho» dos. Aus Achen wird berichtet, das^ g<>^cn den apcKstoli^sck)<'n Metropc'Iitc' von Modö'Zl, al'Z er von einer Inspektion'Zr^nse auf seinem Vi-schosssiti rücklciin, ein Attent^n n^'rk'cht 'rnird?^ Der Metropolit ^'vhielt einen Lungenschnfi u. mußte in l<'be,'..?si<.'Mrlich.^7N Zttstan?>.' ins jkr'ankcnh^us gebracht werden. Dem Tiiter gelang cs, ans einem Segelsäiifs zu entkommen. Ter Verdacht richtet sich qegnl einen Geistlichen, der vor kurzem s^'iiie.? Amtes vom Patriarchen enthoben worden ist. t. Das Auto ans der (^ufeterassc. Ans reb wird berichtet: (Gestern um 18 Mr. nach dem ersten Regengiif;, kam ein Postauto in der Ilica her««gefahren, nm in scharfer Kur-ve in die GunduliLena ulica ein-^ubiegen. Der CHnufsenr rechnete nicht mit dem glit-sch'igen Asvhnlt so wurde das Allw mit dkm riislwmtigen Teil in die Terasse des Cafe „Corso" geschseud?rt, auf der sick? noch sÄhr viele l^äste befanden. Das Auto diirch-. brvch die B«' Pairik bemächtigte, iiamen mit d<*m bloszen Schrecke?: dc^wn. t. Fünf Millionen Wallfahrer auf ^aSna Nora in Czenstochau. Nie polnische Blätter berichten, wnrde der Wall^o'hrtsort Iasn<7 ^^orn im !<'i^ten In>hre von insgefcimt fsl?n Millimmi Wallfahrern besucht. Zum 1.^. ÄTfglnst, dem Ta>ge des „Wunders an der Weichsel", waren 250.000 Wallfa-hr-'r alls gmiz Polen nach Ezenstochan gekonimen, wvbei die Feier ^'in? ganze Woche danerte. Messen wuoden t>.^0 qelesen, wälirend 400.s)00 Personen das ?lb?ndqnfis>l gereicht wurde. Zum 2s'.. Ai'gnft, dem Feiertaq d<'r Muttergottes von E.^enftochnn, waren eine halbe Million WaNabrer in E^^em'tochan ein getroffen, wobei l! l0 Messen aeles^'n wnr-dkn und NN zwei Tbnianken?,ans gen Tagen verbreitete sich in ^rusalem und Umgebung ein ('Gerücht, dak Taufende rech^löubiger ^uden der „K lag ema -n-e r Mström'n u:achle. Am o>benm Ncinde der Malier sei Wasser hervorgetreten, das igle.ch Tranen die Tteine entlang herunter» tro^'e. Als die Menge, von zal?lreichen Po» lizisten begleitet, die Maner erreichte, sa» hen l^e^ taf'^chlich das heraibrieselnde Was. scr. 'i70sort bildeten sich Parteien, die «n äußerster Erregung die Erscheinnng be. sprachen. Wäs?rend Skeptiker be-^airvtetlm, es müsse sich llm einen Kniff von' s<'iten der Araber handeln, vertragen Natienalisten den wissenschaftlichen Sdandpunlt, das; das Wasser ein Ergebnis des Erdbebens und d«« hinaupgvdrAngten Grundwassers sei. Ti< al« ten, r^itgläubigen Atden aber ^lcwbten keit an das Wunder: die alte Mauer beweme das Siten «MWWIWWWWWWWWIWI^W»»»»»»! ein lln/d verlangten mit norgchaltenem Revolver die Barschaft. Als Elarence d^m Ränibern inS Auc^' sah, ersannte er in einem der beiden feinen Bri^^er. Auch dieser er-kannte ihn, ri^'f aus: „Verdmnmtes Pech!", feuerte zwei Kugeln in die Decke und ver» schwand unverrichteter Dinge. Elarence ver-brachte eine Nacht voll Se^'lenqualen, dann begab er sich zu Gericht und mevdcte, wer der Bandit gewesen sei. Eine hallbe Stunde später nxir Lawreno^' verhastet uni> mit ibm sein Kumpan. t. Ausgeburt de« Moskauer Gr5f;en. wahnS. In Moskau ist man mit dem l^e-dvnken beschäftigt, die l^cliirne beri'chmter Bol'cheiviken für Stl'idi^'nz^veeke der ?!ach-melt auszubivahren. Abgeschen von den Resultaten, die dadurch der Wissenfcl^aft geliefert werben sollen, ist man d».'r Melming. diese l^ehirne verdienen ein besseres Lo?, als in der Erde zu verderben od^n- durch die Flmwnen im Z^rematorinm verzehrt zu werden. Rachrichten aus Marwor Vandolismus Den Passanten der I u r ö i L e v a und der Z l 0 v e n s k a ulica bot sich am Don-nerstagmorgeq^ ein ganz eigenartiges Bild: die in gotischen Lettern angebrachten, der^ ^övsen der „M arburgerZeitung" nnd des „M 0 rg e n b l a t t" nachgeahmten Bezeichnungen der beid<'n Tageszeitungen waren offensichtlich in der vorhergeli^-den Mcht mit Karbolinenm besprij;t worden. Es mar von vornherein klar, daß ein ver-bre.ch.'rischer L-ausbubeirstreich begangen wnr de, der unumgänglich auf da^5 Konto ffttvils-ser srbcrsvannter nationalistischer Element?, dieser Totewkopfschwärmer nweres öffentlichen Lebzns, zu buchen ist. Man hatte in der letzten Zeit von diesen Helden der Nacht, die sich jetzt in feiger Art uni» Weise als ^sia-denanstreicher Welstvr Sorte entpiippt haben. schon lange nichts mehr gehört. Offenbar gehore»l t^erartige ..Taten" dazu, sich noch irberhaupt bemerkbar zu mack>en! Nun, das breiteste Bedürfnis der Bevölkerung nach einer neutrer Welt schaffen. Äuch wird man es dem Verlag nicht verübeln .nlr fen. n,enn er die Firmaaufs.chrift nach eigenstem (^eichmack und Willen atvbringin läs'.t. unenen Umständiiche Wahlell. Die Druckereien lvulldern sich ^'ber den Mangel an Plakataufträgen. Die Parteien l>aben es in Anibetracht des Ueberflus-ses an E-eldmangel unterlassen, lnit schreienden Maueranschlägen an die H'irne und zen der Wähler zu avpegieren. Die Agitation schlängelt sich durch die Kanüle des öffentlichen Lebens, sie ^'nützt lieb-^r die Unter-grund'l'abn, aus Angft vor Enttäuschungen, ans stiller Vorfrc^udL über die zu erwartenden Ueberraschungen. Unbeirrt sind nur die Kafseohauspolitik^'r. Die beschmieren die Me der Oberkellner. Wetten werdeit abgeschlossen, in de>;ren der Verlierer nach Aufhebung des Alkoholverb^ tes als ^lnaneier gröf^rer lnid kleinerer Trinkgelage auszutreten hat. Aber in d^'n Ttraßen. auf den Perrons nnd in den Zügen wird j'lber so vieles gesprochen, rrnr sehr we-^ nig über Politik. Dieser ll. September ist ein Tag der Abkühlnng, er durste iwch al? nation-aler ?veiertag der Ernilchtenrt.'g gefeiert werden. Die Wähler haben ei? jetzt bed<'ute,ld besser. Tie können nihig schlafen. Unrithige und schloflose Nächte haben mlr viele aiiöi'chtlos? .Kandidaten. Heißt es dech in der Bibel: Viele sind bernsen, aber n'eni-ge auÄ'nvählt . . . ^b. m. Vermählung. Vorgestern wurde der technische Unternebinir Herr Karl Dadicu mit Frl. Grete.Warner gctrailt. Unsere herzli chste l t Gl iicklv uns che! IN. Perbot des Aussclbankes von alkoholischen Getränken anläßlich der Walilen. Im Zinne des Wahlgesetzes dürfen am 1l1., N. und 12. d. alkoholiscl>e Getränke nicht ver-kaitst oder al»?geschenkt n>el'den. Uebertretun-gen dieser Bestimmuitg werden nach Art. Ii? dieses Gesetzes mit Gefängnisstrafen von 15 Tagen bis Monaten und Geldbußen von 1l^> bis 5j(X) Din>ar bestraft. IN. Schwurgericht. Die .^"^erbsttagintg de^ SclMurgerichtes in Mm'ibor b^'ginnt am S6. d. M. Bislier wnrden folgende Fälle ausgeschrieben: ?lm d. gegen Josef Z ilak wegen Mordes, mn d. gegen Ioihann B laZek wegen schwerer .'^ör^'erbeschädi-glmg. .^0. d. gegen Johann P 0 lasiar wegeir Totschlages, ferner gegen Ann« O s-Wald ivegen snndesniordes, Mchael M e-n 0 n i wegen Verimtrenuirg, Edo R sP und Pmtl Dertnik wegen Mißbrai«hes der Amtsgnvalt, Franz R 0 j ? 0 und Otto V 0 ka 5 wegen Verlintrntung. m. Eritffnung einer Gebäranstalt i» Ma» ribor. Wie schon vor kurzein gemause Vlahoviö steht ein Kastanienbalnn in vollster Blüte. ln. Wetterbericht vom l). Septrnrber, 3 Ubr srüh: Luftdruck 723, Feuchtigkeitsmesser ^25, Varoineterstand 7^5, Temperatur lk», Windrichtung —, Niederschlag: Rogen. Reg--nerisches Wetter zu gewärtigen. * Messelegitimationen für die Gra>zer und Wiener Messe zum Prc?isc von Din. 40, ^ür di-L Präger Mesie Din. 22, sür die Osijsker ?l>lcsse Dill. 10, iür die Ljublianaer Mesie Din. W. im Bankgeschäfte Iosip Bezjak, Go« sposka ul. 25, erhältlich. 10144 * Heute Freitag Kal^rett-Avend in der Velika kav-arna. 10S47 -lü- NacdricttienausVMj p. Versammlung der Weiilimuern. Ävnn- tag den 18. d. NN! 10 Uhr sili'det im S'ijsung>5 faale des StadtinagistratS eine vom Ausschuß der ^treis-Weinbauausstellung einberufene Versammlung der Weinbaucnm statt. Airs d<'r Tag^'sovdlllttlg steht u. a. die Liglndierung der .^ireis-A^in!l>auausstelllrng 1927 nebst Vorschlag für die nächstjährige Ausstellung w wie die Auszeichnllng der AnSstellcr mit Dipl ollt«n iKd Prälnien, Nachrichten aus Leye Eröffnung der neuen llvigtbungsvolksfchule T e l j e, 9. Septem^.?. Siach üS Jichre lcmgen B<'?nüHu!Ngen und Sampjen hat die Umgebungsgenlemde Celje endlich ««ine neue, moderne K'n'albenvoltsschu-le betsmmen. Gestern DonnerSwg vormittags lmrrde dos staatliche Gebäude in Dolgo Polje eingeweiht unid feierlich eröffnet. Nach eiiiem Fostgottesdienste, !>er um 8 Uhr früh m der PfarrTirche abgehalten wurde, Kogen die Teilnehmer unter den Klängen der Eisenbahtierka^lle durch die Stadt vor das Schulgei^ude. Die Einweihung des Ge-bäudes mchm Herr Abt I u r a ? vor. Nach eine-r Festrede des oh-^maligen Dbma-nAes des vrt^<^lrates Herrn Dr. I. tz r a S o v e c und Ansprachen eimger andrer Funktionäre folgte die feierliche Uebergabe der Schul-Müfsol an den Schulverwalter. Bei ^r dar-au^lyenden Beficht ig'mg des festlich ge-schMckten Gebäudes kannten sich die Teil-Njehluer überzeu-ffen, daß die Schule ni^ch den msdernsten Vorschriften erbaut wurde und dah sie der Gemeinde zsinn Stolze gereich«. Um !0 Uhr begmm im Turnsa«le sine Schulfeier. die zur grSstten Zusriedenhei-t >>zrlief. Am Schlüsse wmZ^n ^e Gäste und die Echuilsuqent» mit einem Imbiß bew-irtet. Der Fcner wohinten Vertreter der Behörde« imd Vereine sowie slne große Anzahl Gbadt- und Umgebunqsbewoihner bei. Am BsvecheTrd und zur Zeit der Feier tönten Pi^tterschüsse übei^s Land. l»m halb 9 Ilhr abends unter den Aug gestürzt, der zu dieser Zeit in das <^nntal sShrt. Der Leichnam des Arbeiters wurde in die Botenhalle des Umgebungssriedhofes überführt. Sln grauendafter Fund E e l ^ e, 9. September. Gestern gegen d-vei Uhr früh fand, der Streckenlbegsher aus der Sanntaler Visen bcchnstrecke etwa 100 Schritte vom Unterlan Hof enitfernt in der Richtung cvegen Sava ei m« mämrbrchen Lei^chnam mit abgetrenntem Kaps. In den ersten Vormittagsstunden lang te eiiw Kommission an Ort und Stelle ei..'.. Der Tote wurde als der öSiährige Arbeiter Anton H u S «ms Kasoze bei ?^trovLe agno jiAtert. Allem Anschein nach beging er Selbst Mord oder Mittvlosigleit. Mord oder Un-Mck scheint ausgeschlosien zu sein. Der Be-dlmernÄverte hat sich o^!^ am Mittwoch Monate alter hellbrauner Wolfshund, „MS", entwendet. Der Hund ist 200 Dinar wert. c. Im städtischen Schlachthause wurden in der vorigen Woche b Pferd«, l Stier, 23 Ochsen, Sl Kühe, k Kvlbinnen, 37 Sälber und 47 Schweine geschlachtet. Eingeführt wurden I l56 K^lo Rind-, 1080 Kilo Kalb« und 174 Wo Schweinefleisch. e. Sitzung des Gemeinderates. Wie verlautet, sindet in der nächsten Woche eine ordentliche Sitzung des Celjer Gemeinderates statt. e. Die Hundekontumaz aufgehoben. Dieser Tage wurde die Hundekontuma^ für Teljc aufgehoben. c. Zirkus Rebemigg kommt »ach Celje. In den ersten Tagen der kommenden Woäi« la«Vt der gegenwärtirg in Ljubljana weilende Zirlkus Reberntggin Celje ein, um hier einige Vorstellungen zu geben. c. Veim Berwaltungsgericht i« Eelj« ist die Stelle eines Sekretärs mit absolvierter juridischer Fakultät ausgeschrieben. Gesuche sind bis 15. d. beim Präsii^um des B-rwal-tunMerichtes in Celje einzureichen. c. StaatSrealgymnasium in Celje. In der Anstalt hatten am S<^usse des Ähuljahres 1926/27 84 Schüler Klassen Prüfungen, die bei ^ Schülern mit Ersolg ausfielen. Im vergangenen Schuljahre wurden insgesamt 12 von Schülern und Schülerinnen reprobiert. Zu Begann des Schuljahres 1927/2.'? zählt das Gymnasium 40l ^üler und 90 Schülerinnen, und zwar: die 1. Klasse 114, (darunter 26 Schülerinnen), die 2. Klasse 82 (14), die 3. Klasse 11 (23), die 4. Klasse iS (10), die S. Klasse 51 (6), die 6. Klasse 2Ä f1), die 7. Klasse 20 (2) und die 8. Klasse 28 (8 Schülerinnen). c. Sin Kind überfahren. Am Sonntag vormittags wurde die 5jährige Paula Kranjc auf der Straße in Zavodna vom Flelischhauer gehilsett Johann K. mit ein«n Rai^ überfahren. Das Kind erltt hieibe leichtere Verletzungen. c. Die öffentliche städtische Bibliothek lieh im August 1063 Bücher aius. Neu eingeschrieben wur^n 30 Mi^lieder. Vom 15. d. an wird die Bibliothek dreimal wöchentlich, u. zwar an Donnerstagen und Samstagen von 18 bis 20 und an Sonntagen von 10 bis 12 Uhr geöffnet sein. c. Ein Hund gestohlen. Herrn Franz L o-k a r in Celje wurlx dieser Tage ein drei tkm? und Atkralur 4- Jeritza in der Operette. Marie Jeritza, der Wcltftar der Wiener Oper, wird im heurigen Sipieljalhr, bevor sie nach Aimerita abdwmpf, den Wienern noch eine kleine Sensation bieten. Sie will Operette singen und Mar „Die lustige Witwe" und im „Grafen von Luxemburg" die beiden Rollen mit Hubert Maritza unter dem Dirigentenstob Le-hars persönlich. -j- Erwin Gchulhofss „Erstes Streichquartett (Univcrsal-Edition) gelangt durch ^s Flonzale^-Quartett in zwanzig Städten der Bereinigten Staaten Nord- und Südamerikas, ferner in Skandinavien und der Schweiz Kur AufMrung. Das gleiche Werk, wie auch das „Zweite Streichquiartett" wird vom Pariser Roch-Quartett in En-gland, Holland, Belgien, Frankreich und Spanien gespielt werden. -t- Mufikalische Notizen. Laut einer Mitteilung des Kuratoriums der Bayreuther Büh nens est spiele war das künstlerische und auch das finanzielle Ergebnis der diesjährigen ^stspiele durchaus befriedigend, von auMärtigon Besuchern stellten das größte Kontingent die Amerikaner, sodann die Engländer; man einigte sich dahin, die Festspiele im Sommer 1928 wieder durchzu führen. — In P a ri s sinden im Mai nächsten Jahres sostliche Vorstellungen von Mozart-Opern sdatt, wobei die „EntsÄhrung aus dem Serial", „FigaroS Hochzeit, „Co-si fan tutte", „Don Juan" und „ZaulberflAte" in einer ganz neuartigen In szomerung Max Reinhardts und unter Lei tunq Bruno Walters im Odeontheater Kur AuWhrung gelangen sollen; die Solisten sol len unter den besten Mozart-Interpreten ausgiMlhlt worden und es sollen deutsche, fvanzWche und «österreichische Künstler an der Bewnsbaltung mitwi^en; die mitwirken den Ehöre und Orchester sollen a-uS srvn Mischen Künstlern gebildet werden. — In Dresden findet vom 3. bis 9. Oktober eine vom SÄchWhen Ministerium für Volksbil dung einberufene Reichsschulmusik- Woche statt. — In Stuttgart starb, siebzigjährig, der durch zahlreiche Orchesterwerke, Lieder und Chorwerke b^'kannt gewordene Komponist Pr^. Karl Do p p l e r. Ein Uebersetzungs-PreisausschreibeA. The Forum, daß gwße ameriltanische Magazin, hat einen Preis von 160 T^llar sür die beste englische Uebertrag^ng eines kurzen <^edichtes von Paul Claulx^l ausgesetzt, daS der Dichter selbst vorschlug. Und zwar wählte er „L'Enfant Jesus de Prag". Siftorischer Kalender Samstag den Z. September: 1706. Er^ Herzog Karl siegt bei Würzburg. 1627:! V^'nnählung des Erzherzogs Johann u«t der Postmeisterstochter Anna Plöchl. 1914: Die französische Regierung flüchtet nach Bordeaux. — Die JoPaner erscheine^ vor Kiautschau. ^ Sonntag den 4. Äptem^ ber: 1830: Eri^ffnung der DanipfsckMahirt auf der Donau zwischen Kaiser-Ek«rsdsi^ Pcst. — 1870: Absetzung Napoleons des Dvit^ ten, Proklamierung der Republik, Flucht der Kaiserin aus Paris. — 1872: Drei-K^ev-Zusammeirkunft in Berlin. — Montag de» ö. September. 1üS6: Sultan Solimmr fälW bÄ der Belagerung von Sziget. — 1800^ Die Engländer nehmen Malta in Besttz. ^ Die En-^änder besetzen .Helgoland. — 1D0ki Friedensschluß zwischen Japan und Rußlant»« — Dienstag de« G. September: 1634: Die Kaiserlichen unter Gallas sch'lagen bei NSvd-lingen die Schweden und Protestanten. tS88:i Eroberung Belgrads durch Prinzen Eugen, — 1812: Sieg Napoleons über die Ruffeui bei Norodino. — 1813: Schlacht bei Dene« Witz. Sieg über Franzosen. — 1871: begegnung in Gaftein. — 1900: Attentat gegen den PrSfidenten Mac Kinley. — Frankreich, England und Rußland verpMH^ ten sich, VÄnen.Separatfrieden zu schNehen« V«M»e Zuviel verlangt. ' ^ Verteidiger: ,Lum Beweis der UnfchtM des Anyek^ten genügt ein Atom gesunde« Menschenverstandes." ^ Richter: „Innerhalb welcher Frist kölnmen Sie dieses fehlende Beweismittel herbei, schassen?" („Muskete".) ' Der Fund. ,Mstern habe ich in der Straßenbahn ein« Flasc^ KvgnÄ vergessen." ^ „Ißt sie bei der Polizei aGgegebe» worden?" — „Nein, aber der Mann, der gefunden hat." §9 Seeräuber »»» Wlmthe Anrrdre. Der Rotbart Kog aus seinem Gürtel ein EnterbeÄ und hob es mit der Linke,:, sie Kchnieide nach obsn: ,^Davaus," sagte er, ,Zeliebt es mir zu fchy>Kren. Denn darauf — auf das scharsge-sthiWene Eisen eines Beils — werden wir in Zukunft unsere Eide schwören, wir alle, t!>ie w^ — einst Flibustier — wenn's not wt, a«ch Flibustien überleben und aus Llbentevrern Mtd >5^rsaren, die wir waren, «ovgen, wenn man uns dazu zwingt, Helden der offenen See und Glücksritter werden wollen!" ^ „WückSritter, so sei es!" rief Thomas. Und «uf der Schneide Beils-schwor er, Thomas, d« Lämmchon, als erster. t. ' . ' 2. Ho nahm denn Thomas daSs Lämmchen, sobald er auf die Tortuga zurückgekehrt war, das Kaperhandwerk wieder auf und siebte von neuem die amerikanischen Gewässer, ganz wie einstmals, ohne im geringsten sich dvmn zu sorgen, ob'die Zeiten sich geändert hatten oder nicht . . . Gleich ihm begannen übrigens alle die ^libusdier von damals wieder ihr Seeräuberdasein» alle diejenigen wenigstens, welche die zahllosen Gefahren eines dermaßen schreck-Lebens ülbevstanden hatten. Daher begegnete Thomas zwischen dem Cap Catochc und den spanischen Häfen und von Florida bks Venezuela einem nach dem andern all denen, die er in vergangener Zeit gekannt ihatte; und in einer gehörigen Anzahl von JKTlien machte er bei gehörig großen Unter-Tvchmungen mit ihnen gemeinsame Sache, sei eS, daß er einen Kapervertrag mA ihnen Woß, sei es, daß er den Schwur auf das Beil leistete. Denn sie waren alle da: der Mepper, noch fetter und noch tollkühner «ls früher, der Abenteurer von^Olsron, noch immer aus hugenottis^n Heucheleien zusam-»kkvnyesetzt, —^ d^ Mibustierin M«ry kam, diie sich noch nicht vom Rotbart losgemacht hatte, obgleich sie ihn oft genug mit dem Venetianer Loredan betrogen hatte, wie man verlsicherte, die aber trotzdem nach wie vor in Begleiwng des EnMnders auf seinem „Flying King" heruimsegelte und mrt-kämpfte, — und noch andre dazu, die Thomas weniger oder gar nicht kannte. So kam es, daß die verschiedenen Statthalter und Generalleutnants der Könige von Frankreich und von England, obwohl ihnen von ihren Herren ausdrücklich aufgetragen war, segliiche ungesetzliche Kaperei AU unterdrücken und allen Korsaren den Frieden auf-zuMingen, von Bewunderung hingerissen wurden für den zauberhaften Mut und die immer von neuem tr>iumph>ierend hewor-brechende Tatkraft eben derselben Abenteurer, die sie hätten Achten sollen. Dergestalt, daß diese Statthalter und Generalleutnants lange die Bekanntmachung der ihnen gewordenen Bef^le hinauss^elten und sogar, i^cht umhin konnten, im geheimen die Flibustier zu begünstigen. Unter ihnen ging der Edle Herr von Cussi Tarin sogar so weit, daß er mehreren ftanzösischen Schikfs-kapitänen die alten Kaperbreife zurückgab, die er ihnen zuvor genommen: „Auf diese Weise," dachte er (denn er war, wie der verstorbene Herr von Ogeron, ein Mann, der diis Herz auf dem rechten Fleck hatte, und den tapferen Leuten günstig gesinnt), ,Mis di'.^se Weise wird auf Kosten eines kleineren Uebcls ein größeres Uebel vermieden: denn gewißlich würden diese allzu kriegerischen Kapitäne nicht verfehlen, ihren Dickschädel durchzusetzen, und würden allen Erlässen und Verordnungen den Krieg erklären. Und da ich sie nicht überreden kann, das zu lassien, so fft es mir lieber, sie tun, was sie nicht lassen können, als Korsaren, statt es als Piraten M tun. Denn auf diese Weise erhalte ich SÄ-n^ Majestät wenigiste,^ tveue Untertanen, dir er aufs allerbeste wird brauchen können, wenn seine Feinde ihn neuervinys zwingen werden, den Säbel zu giehen."' In den Monaten vom April 1679 bis zum Mai 1682 befuhr also Thomas nach altem Brauche die Meere, plünderte alle Schiffe, die ihm begegneten, ohne viel unnützes Fragen nach Flagge und Herkunft, und er kaperte solcheriveise Awanzig spanische Schiffe, acht holländische, drvi portugiesische, zwei ostindi-sche, ein dänisches, noch sünf von verschiedenen anderen Mtionen und drei, die sich zu keiner Äestiimmten Nationalität bekannten. Zu diesen vorgeblich seindlichen Fahrzeu. gen, deren Gesamtzif^r volle zweiunidvierjig bettug, mußte man noch vier zu allererst als befreundet angesehene Schikle hinzufügen (denn dre-i von diesen trugen die endglische Flagge und das vierte die französische), mit den aber, aus.tnelgestalten und b^uerns-werten Ursachen,, das „Schöne Wiesel" gezwungen war, hapdgvmein zu werden. 'Zws Gan^ ergab eine ansehnliche Beute, die mit Borteil verkaufte wur!^, ein Teil auf der Tor buga selbst, ein anderer Teil auf den Märkten von Jamaika, und wieder einer auf denen von San Dom'ingo und von Sankt Christoph. Juana durfte als ihren Prisenanteil einen so großen Haufen kostbarer Steine und Perlen behalten, als sie nur wollte, in'it denen sie sich denn auch dermaßen be??ing, daß sie mit all dem'Gchnluckwerk am Ende der Schwarten vvn der Macarena selber glich, die der Gegenstand ihrer glühindsti'n Verehrung war. Sie war 'Mv zwanzig Jahre alt geworden, die Juana. Und dieses Alter brachte alle die seltenen Schönheiten eines Körpers, und ei.nes Antlitzes, wie Thomais nie dergleichen gesehen, zur prachtvollsten Entfaltung. Ohne Lüge oder poetische Uobertveibung, erschien Juana während der ganzen Zeit dieser erneuten Aaperfahrten, welche die letzten Korsarenfalhrten der Flibustier werden sollten, in d. Augen aller, die sie ^trachten konn ten, so strahlend u. begehrenswert, daß ein wahrhaftes Kielwasser von brennenden und wrldsn Leidenschaften chr bald überallhin fol^ und von Tag zu Tag stürmischer und bveiter wurde. Es bedurfte n'ichts geriugevdm, um diese Leibeaschaften zurückKuHalien und zu bändigen, als des tiefen Schreckens^ Ä den allein s<^n der Name von Thomas da» Lämmchen jetzt ganz Ameriika und auch die verwegensten Abenteurer versetzte. Er selber jedoch, Thomas, blieb deshaA wicht weniger in der Knechts'c^ft seiner Her-rin und von ihr mit jedem kommenden Ä>ge mehr an Körper und Goiist unterfocht. Es handelte sich i^bei nicht um die Ähönheit, und mochte sie auch sonst noch so untadeHaift sein. Es handelte sich um Besseres — uM! Schlimmeres: Jtuma, die jetzt heißer UMy und hitziger auf Lieb So lief drei Jahre lang und länger noch das „Schöne Wies-'r" aitf den Wogen und' trug mitten durch tmisend Zufälle und taufend Abi?nteuer die wunderliche Vereinigung dieser zwei erbitterten Liebenden, tne '.mbe-küntmert waven um alles, was nicht sie selW ivar, ferner den ernsten, frommen Guöno^, der neiben ihnen wie ein versehentlich in die .«Hölle geratener Heiliger wirtte, und daAu einige Hundert brave malonesische JungeuS, die anfangs freie Korsaven und treue Untere tanen des Königs gewesen, aiber die nicht lange gebraucht hatten, um zu Flibustiern zu wer^n und übrigens noch tiefer sanken, je mehr Kämpfe sie im vollen Frieden gegen le Flaggen der Welt zu b^trhen hatten, se mehr sie sich auch mischten mit einer unaaf-« hörlich zuströmenden Verstärikung von NbM-tnlvern aller Nationen . . . de^m das bÜ!^ Fieber und das Feuer der Feinde riß Lücken in die Besatzung: und bald v>on hiei^ balid von da, aus englischem, holland^ösichem, ja selbst auf spanischem Boden sben^bwoK wie auf sranzMchem fand sich Thomas dvS Lämmchen ssi-i« neueir Genosse« MM»! men... Nummer 204 vom M. Cepisms« kW?« Aus der Sportwelt Die Äagreber „Äsen-baftner" ln Maribor t. SGK. Maribor — Gtk. Z^letaitar (Zagreb) SÄ (2:l). Das Resultat entspracht nicht den gebotenen Leistungen und wäre ein Äeg der „Ma-riHor"-Elf verdient gewesen. Ihr Angriff, sich ständ-ig in engster Fühlung mit der Half reihe befindend, zeigte ein flüssiges Kombinationsspiel. Die Gäste waren diesem Spiele nicht gewachsen un-d nllißten sich m der ersten Halbzeit eine fa^t stälidige Einschnürung gefallen lassen. Tak diese Tatsache nicht zu m«hr Treffern führte, ist einzig und allein ein Verdienst des Zagrebcr Goalhüters, der durch sein flinkes und entschlossenes Handeln so manches bereits sichere Goal im letzten Moment retten konnte. Er, der sich durch sein Spiel die Sympathien aller Zuschauer errang, verdient als der Beiste im s^de genannt zn werden. Gut waren auch seinsri<^ Herr RadoliL ^ut. Besuch gut. ,.Marlbor"-Iunivren — »Merkur" komb. 8 : o (S : 0) vorbildliches Spiel des Mmibor-RachwuchseS Die Sieger traten gestern bis auf den Goalmann mit ihrer kompletten, für das Pokalspiel gegen die „Jliria"-Junioren nominierten Mannschaft an. Die Mannschaft der Gegner, die durch 5 Mann ihrer Ersten verstärkt antrat, konnte keinen ebenbürtigen Gegner ivbgeben. Ihr Können verlegte sich mehr auf Einzelleiistungen, während v. zweckmäßiger Kombiimtion fast gar nichts zu sehen war. Der „Maribor"-Nachwu. Im gestrigen Meilsberschaftskampfe kannte die Familie des SK. M u r a in Mur*a Sodota über den M«ster von Slowemen einen schönen Si?? feiern. Die Gegner waren zwar im Felde ebenbürtig, nur i^tte ra" im Goal eirve unverwüstliche Stühe. Gestern repräsentierte wied^ Frl. Maries Cimperman ihre hohe Klasse und zeig, te sich als beste Goalhüterin Jugo,"^iens. Die übrigen „Muras" kämpften mit viel Geist und waren Gegenstand stündiger Ovationen des begeisterten Publikums. „I l i r i j a", die nach schönen spielen in ^r Tschechoslowakei se^ guten Ruf genießt, unterschätzte anfangs etwas den Gegner, kämpfte später aufopferu,?gZvoll, konnte aber am Resultat nichts mehr ändern. Ihre besten Kräfte hatte sie in der HalfrMe, die mit großem Erfolg viele Aktionen ,.Muras vernichtete. Des Schiedsrichteramtes waltete Herr C ?-zel aus Mariibor einwandfrei. Maribor — Ptuj 9:3 (3:1). Parallel mit dem leichtathletischen Meeting absolvierten gestern in Ptuj die Hand-ballfamilen des Kreismeisters SSK. Mari bor und des SK. Ptuj ein Freundschäftsspi^^l unter Leitung des Verbandsschiedsrichtsrs B o g l a r. Um „M a ri ibo r s" Farben fochten di?s« m^I seine Allerjüngsten, die eine der Ersten fast ebenbürtige Fmmlie bilden. Zwar waren sie im Anfange etwas befangen, konnten aber später und besonders in der zweiten Halbzeit durch ihr schnelles Spiel schöne Er, folge erzielen. Bon ihrem technischen, und tak tischen Kennen zeigten sie zwar nicht das Aanzc, da sie immer und wieder das drauf-gängerisoie Spiel SK. Ptujs nachahmten. Seine Stellen hatte „Maribor" in der Hakfreihe, die jener der ersten Familie um wchts nachsteht, gerade so die stark beschäftigte Goalhüterin, die ruhig und sicher auch der schälten Bälle Meisteriii wurde. Auch der Angriff spielte gut, nur verfolgte ihn unglaubliches Sch»chj^ und litt stark an Egoismus. Die Verteidigung war körperlich zu schwach besetzt. SK. Ptuj besitzt in seinen Sieben körperlich kräftiges un-d gefundeS Material. Am erfolgreichsten spielte diesmal der Sturm, d«r ^n und wieder wütend in Front ging, leider aber wurde viel zu viel auf eigene Faust gespielt und der Ball viel zu spät abgegeben. Aiuch schadete da>s ewige Wechseln sehr, da dadurch die Orientierung nur erschwert wurde. Mt v^el gutem Willen und systematischem Trainirrg könnte die Familie noch namhafte Erfolge erkämpfen. Automobilismus i Semmering-Rennen. Sonntag veranstaltet der Oesterreichische Automobilklub daS Semmerinig-Rennen, das älteste österreichische Rennen, das seit lyyy offiziell geiflchren wird, nachdem es l8VY als Kluvrsnnen abgehalten wurde. Rennstrecke ist die Sem-meringstraße von Schottwien bis zur Paiß-lhöhe. Sie ist IV Kilometer lang, die durck)-schnittliche Steigung 4.??S, die marimale 10.4 ?z. Das Ziel befindet sich beim Hotel „ErHerzog Johann". : 2844 Silometer in SS StMlden. Die Dauerifahrt Knopps auf einer Type P. Walter endete mit einem vollen Erfolge.. Knapp, der zur ersten der neun Etappen Samstag um 1? Uhr mittags startete, legte die Strecke, ohne Unterbrechung Tag und Nacht fahrend, mit mathematischer Genauigkeit zurück und schlug den biSheriyen Weltrekord u>m volle fünf Stui^iden. Er langte gestem unter großen Ovationen am Ausstellungsplatze an, nachdem er die Strecke von 28^4 Km., die ungefähr der Entfernung Prag-Bagdad entspircht, zurückgelegt hatte. : Ein neuer Weltrekord Frl. konopackas. Warschau, si. September. Bei den leichtathletischen Damenkonkurrenzen stellte Fraulein Ko n op a ck a sPolen) mit 39.18 Meter einen Weltrekord im Diskuswerfen aus. Jni DiskuÄv^rfen (beidarmig) schlug die Polin den Weltrekord mit einer Leistimg von 64 Meter 6l) Zentimeter. ValltZvßrtLcbskt Äa^ reber Börse Lelchtathletifches Meeting in Vtuj Gestern veranstaltete die agile Leitchathle-titsektion des SK. Ptuj auf seiner Laufbahn sinleichtathletischesMee-t i n g, das wiederum sehr schöne Fortschritte wie auch gute Resultate in den mannigfachen Disziplinen zeitigte. Von den auswärtigen Teilnehmern waren nur die Leichtathleten des SK. Ilirija aus Ljubljana erschienen; die Mannschaft des HaZk kam zwar von Zagreb bis nach Pragersko, mußte aber dort ^vegen der schlechten Bahnverbindungen unverrichteter Dinge Kehrt machen. Unverständlich ist es, daß die Marburger Klubs nicht einen einzigen Leichtachleten auf den Kampfplatz entsmlt^en. Ein solches Ignorieren einer so willkommenen Veranstaltung ist wohl nicht am Platze. Von den Leichtathleten ans Ljnbljana dominierten Stepi 8 nikim 100-Meterla:if und G u g o r k a im St>achsprung, die übrigen ^^igten schönen Stil. Unter den hei-mischen Repräsentanten waren die Besten Pav8i6, Penteker und S ch m i- Am 6. d. wi:rde in der Börsenratssitzung der neue Verwaltungsaiusschuß deS Börsenrats gewählt. Zum Präsidellten wurde Generaldirektor Dr. Stanko överljuga, zu Vi-zrpräsidenten Großindustrieller D. S. Alexander mid Mlm, Mili 6 und zu Mitgliedern Generaldirektor Makso A n-t >i ,5, Generaldirektor Milivoj C r n a d a k, ferner'die Herren Albert v. Deutsch, Ernst G r ü n w a l d, Dr. Nikola K o st r e n-L i ^ und Djordje B e l i s a v l j e v i 6 gewählt. -Der Börsenrat beschloß in seiner Sitzung vom K. d., dem Ansuchen um Streichung der Kotierung folgender Aktien stattzugeben: Vsr einigte Zentralbanken A. G. in Sarajevo und Stamparsti zavod d. d. Zagreb. Die Streichung der Aktien erfolgt ab S. Oktober d. I. Die Lebensmittelpreise in Äugosiawien Es ist eine bekannte Tatsache, daß die Le-bens-nttttelpreise in den einzelnen Ortschaften Iugos^wiens stark variieren. Im ^mch-folgenden bringen wir einen Vergleich der hauptsächlichsten Lebensmittel in den größeren Städten unseres Staates. Rindfleisch: Maribor Din. lv—18, Celje 15—2l), Ljubljana 15—20, Zagreb —13, Beograd Iii—18, Subotica 15—18, Zemun 14—SV. Osijek 16-18, Sarajevo 10—12, Novisad 14—SO. Kalbfleisch: Maribor Din. 15—30, Eelje 18—SS, Ljubljana 20-35, Zagreb S0—24, Beograd SO—24, Silbotien 18—38, Zemun 30—24, Osijek 20—22, Sarajevo 12—25, Novisad 18—20. Schweinefleisch: Maribor Din. 15—30, Celje 35—A, Ljubljana ^?0—25, Zagreb 30—32. Beograd 20^21. Subotiro 18^28. Zemun 20^34, Osijck 20—33, Sarajevo 13, Novisad 20—24. Fett: Maribor Din. 23—^36, Celje 27, Ljubljana 34—25, Zagreb 2^—W, Beograd 22—24, Subotica ^—34, ,^mun 13 Osijek 22, Sarajevo 34, Niwisaid 32. Eier: Mnribor Mn. 1—1.25, Celje 1.50, Ljubljmui 1—1.50, Zogreb 0.75—1.25, Beo grad 1—1.20, Subotica 1—1.35 Osijek 1 bis 1.35, Sarajevo 0.80—0.W, Novisad 1.35 bis 1.50 per Stück. Milch: Maribor Din. 2_2.50, Celje 2.50 bis 3, Ljubljana 2.50—3, Zagreb 3^.50^ Beograd ^-6, Subotica 3.50—3, Zemun 2.50—3..5<), Osijek 2—2.50, Sarajevo 4—5, Novisc^d 3.50—3 per Liter. Mehl: Maribor „0" 5L0, „2" 5.25, „6" 4.50; Ljubljana „0" .5^ 50, „2" 5.25; greb „0" 5-5.10, „2" 4.65-4.70, „6" 3.80 bis 3.90; Beograd „0" 5—5.50, „2" 4.50 bis b, „tt" 4—4.50; Subotica „0" 4.50—5 „2" 4.25-^.50, 3.80: Osijek „0" 5 bis 5.10, „2" 4.70—4.80, „6" 4.10; Sarajevo „0" 5.75, „2" 5.50, „6" 4.75; Novisad „0" 4.75, „2" 4.S0, „6" 3.80—4.20 per Kilo gramm. Brot: Maribor weiß Din. 6.50, schwarz 5.50, Celje weiß 6.50, schwarz 5.50, Ljub ljana weiß 6, sMvarz 5, Zagreb weiß 5..^ schwarz 4-50, Beograd weiß 5—6, schwar 4, Subotica weiß 4.50—5.50, sch»varz 4 bis 4.50, Osijek weiß 5, schwarz 4.50, Sarajevo weiß k, schwarz 5.60, Novisad weiß 5, schwar^^ 4—4.50 ^ Kilogramm. slowakischen RebenlLndern 10.000 Ztr., somit in der Tschechoslowakei 360.000 Ztr. Polen re^-t auif 50.0s10 Ztr., Jugoslawien 78.lM Ztr., Oberöstcrreich, Ungarn und verschiedene kleinere Gebiete ouif 3000 Ztr. In Deutschland dürsen etwa 171 Tausenb Ztr. erwartet werden. Ellsaß rechnet aus 75.000 Ztr., Burgund und das übrige Frankreich auif 50.000 Ztr., Belgien aus 40 Tomsend Zentner. Michin dürste die Ho^en-ernte auf dem kontinentalen Festland insgesamt 727.lX)0 Ztr. betragen, außer Rnßlo^, über dessen Ertrag uns noch keine Schätzungen vorliegen. Das gleiche gilt von England und Amerikla, während Australien wohl wie in früheren !^Mren mit 15.000 Ztr. einge^cht werden darf. Unter Absetzung von Belgien UTtd Nordfrankreich dürfen wir somit eine Ernte von über 600.000 Ztr. 50 Kilogrmnm Edelhopfen erwarten, ein Quantum, das den Bedarf unter BerücMchtigung der Vorräte mehr als reichlich deckt; ss ist daher auch nur mit Mttelpreisen zu rechnen, die zur Einlagerung vmr Vorräten Wer den JohreS« bedarf einladen dürften. Haute- unb LedermarN A. G. Z a g r e b, 7. September. Auf dem Rohledermarkte ist die Ändenz anhaltend fest. Nie Nachfrage t noch wie vor schr groß, das Gefälle je-lwch vechältnismäßig sehr gering, so daß ^e hei-lnische J>ndustrie gezwungen ist, besonders n schweren Häuten Auslandsware, vorwiegend italienische, zu beziehen. D^ Z a« greberFleischhauergenos-e n s ch a s t hat beschlossen, fortan die aus den allinwnatlich stattfindenden Auktionen erzielten Preise nicht zu veröffentlichen. Dieser Beschluß wurde in interessierten Kreisen lei^aft bedauert und berechtigterweise verurteilt. In allen anderen Staaten bestehM Fleischhauervereinigungen, die sogenannte Jnnungsware d. i. nach Gewicht und Qualität genau sortierte Ware sammelt, die auf öffentlichen Auktionen verkaust und dem Höchstbieteniden zugeschlagen wird. Die Grünwlng der Fleischhauergenossenschast ließ hosfen, daß auch aus dem juyoslawis«^« Nlchhäutemarkt derartige Ware auf den Markt kmnmen wird und der Handel mit ?1iohhäutvn in geordnete Bahnen vommm werde. Für die jugoslawische Volkswirtschast ist die EinDhrung von Jnnungsware von hoch wichtiger Bedeutung, da dadurch verm'^den wer^n sollte, daß minderwertige, schnittige und läßige Ware aus den Markt kommt. Es hatte sich in der Praxis gezeigt, daß in Momenten gesteigerten ^darfs die Fleischhauer beiur Abziehen des Viehs jede Sorgfalt verimssen lasten und die Fabriken vaum gute fchlerfreie Ware erlangen konnten. Zelbstverstwndlich war dadurch die jugoslawische Lederindustrie, die zu fast gleich ho^ Preisen Me im Auslände minderwertige Rohware kaufen mußte, gegem'iber der Auslandskonkurrenz stark im Nachteil. Durch die Gründung ^r Fleischhauervereini gung glaubte man diesem Mißstande abzuhelfen, andererseits war der Fabrikant in der Lage, sich je nach seinem Bedarf aus den Auktionen durch Erstellung günstigerer Offerte zu decken. Im Laufe der Zeit haben sich die aus deit Auktionen der Fleischhauervereinigung erzielten Preise als Richtpreise für den Roih-häutchandel herausgebildet. ?^nmöhr ^ natürlich dieser Preismaßstab der Oeffent-lichkeit nicht mchr zugangig und der Roh-häutemarkt ohne Orientierung. Es muß berücksichtigt werden, daß die Zagreder Fleische Hauewereinigung einen Großteil des G^ Mes in Kroatin sammelte. Der Beschluß der Fleischhauervereinigung ist umso mehr zu verwui^rn, als ja die Fleischer, die l^e .Häute der Organisation abg<^n, dadurch selbst benachteiligt sind, da bei einem freien Wettbeioerb sde die (^"»oißheit haben, die günstigsten Preise zu erzielen und auch jederzeit die Kontrolle über die Preisgestaltung haben. Die 1927er Sopsenernte Die Svvzer Hopfensirn»a M.'G Ii t e r-mann Ähne stellt uns folgenden Bericht über die heurige Hvpfcnwelternte zur Verfügung: Im Saazer Lande, wo die Hopfenernte bereits allgemein begonnen hat, erhofft man 180.000 Ztr., in Auscha und Dauba 70.000 Ztr.. in MÄren und «Widerev chibecho- JmFertigled'ergeschäfs war in dieser Berichtsivoche in Verbindung mit der Mustermesse, die zahlreiche Besucher und Interessenten aus der Provinz brachte, eine wesentliche Belebung und Hebung der UnMtze zu verzeichnen. Es zeigte sich fast sÄr alle Sorten regeS Interesse und Kauflust. Die Preise blie^^n im allgemei. nen um>erändert fest. Das Inkasso ist zwar etwas gebessert, kann jedoch noch immer niclu als voll befriedigend b^ichnet werden. UeV» Vl. yZunMc» M 10. 5UNV «M0 .VM0M. tlr»«» Der schvn«, ^hr ergreifende und doch wieder ergötzlich« Film: .Die Veliebte". mitvarrvLiedtke und TddaCroy läuft bis einschUekIich Freitaq. Man hat in die« Film Gl'Ieftenhett. ein wunderschdneS ^ptel ^ beiden Hauptpartner zu selzen. sttir aus>?i> biqen .^''umor forsten unser« bekannten Lieblinsh« Hans Iunkermannal« schlotteriger, etwas schwachsinniqer Herzog-Vater und Paul Heidemann als urkomischer Adjutant. Unicm-Mno sieht sich leide? siezwunsien, für di«» morflis^e Saison - Erdffnunflsvorstellunq eine Aeniderunq dr« Repertoir« vorzunehmen. Statt des anqekündiaten Filmes ,.DaS Land in Flammen de: Leidenschaft", der leider nicht ein« getroffen ist, wird nun etn eb«7,so gleichwertifler und erstklassister starker Schlaffer russischer Prvvenienz: „Die Bärenhochzelt" zur Vorfiihrung flelanyen. ist die» ein Film von wirklich stitrkstem dramatischen und künstlerischem ?^nbalt, ein Oriqinal-RlUscnfilm. die auf diesem Äebiete bekanntlich nur Vorzügliches bie« ten. den Hnllptiollen die beriihmten Film- to a und K. ?!. E g« g « r t. Morgen darüber Näheres. künstler E. E o l n z ^b In der Folqe der darry-Piel.Filme nimmt „Der Mahar«»»s«^h von Iahore" nicht den letzten Ran« ein. lo^^ischer, scharfsinniger Weise aneinanderaereiht, entwickelt sich vor unseren Augen ein senmtioneller Iuwe« lendiebstahl. Eine verwegene Anunerbande führt eitlen raffiniert durchdachten Diebstahl durch, and an der Tpsy« d^r ?^nd« stÄ)t: der Mutiamdscha von Iahore selbst. Piel fänqt die Kerle samt und fonderS -» wie immer — in eii^er planmäs^iq anqeleflten Schlinge. Und wie er da» macht, daS ist eben seine Eensation: verblüffend. Ceine wag« ^lsigen Tricks kann man auch in diesem F^iim bewundern, und er spielt dt« Doppelrolle: eimn Vertreter der Iuwelenfirma und dann ^ihn", den Helden und Abenteurer, mit gewohnter Lebhaftigkeit und sicherer Routine. Nie Übrigen Nol« len sind alle vorzüglich befedt. Eine Rrihe wun« derhttbschn Rattlrmlfnahmen ziert drn interes« santen Film, der wiederum einmal !<'ine An« ziehunqskraft in vollstem Mafie zeiqt, wie durch« schnlttlich alle Piel-Filme, denn sie bringen immer etwas ganz Besonderes, Apartes. Der Film läuft bis Eonntaq. «IM) kinen au^raewbhnlich starken Erfolg hat im Apollotin« der schöne Film: „Dsaroasfitrstin" der ziemlich flenau nach der bekannten Meift^'r« ottrette gedreht wurde. Neben einer tilanzvolleit Ausstattung, die sich besonders in den Variete«« und Tanzszenen wunderschön äußert, können nir ein packendes, temperamentvolles Spiel der Titelträgerin, L i a n e .H a i d und ihres Partners Oskar M a r i o n, der den Prinzen mimt, bewundern. Die übrige Nollenbesetznng ist ?bv'n« falls glänzend. Die recht stimpatkiilche L^l'tndlnni. die jcr aus der Operette schon bekannt ist. n>nd m 7 ausgiebig langen Akten vorffeführt. (5in recht sauberer Film, lebhaft, temperamentvoll, zündend-ungarisch gebracht, filidet lebhaften Beifall. Ein «^schickt zusammengestelltes Orchester, das lei6)lich Operettenmotive bringt, trägt unter Herrn ?>erzers Leitung stark zum Erfolg bei. Die GesangSeinlageil bringt vor Veginn der Vorstellung das beliebte Mitglied unserrs Natio. naltheaters, Frl. L u b e j. mit ihrer stimpathi-schen Stimme recht wirkungsvoll zu Gehör und erntet dafür stürmischen Beifall. Nk^0 sivveHCl. Nur noch heute Freitag: ^Der lodesschrei". itUßergewöhnlich spannend«s Automobilrenn^, von einer nervenpackenden Gestaltung. Tine Lie« besgeschicht« von zwingender Schönheit. Äb morgen Samstag der spannende Aben-teuersilmk „Der stehelmntsoot« Tohesberß^' mit Fred Tkiomson und dem berühmten Pferde „Vilver ffing". Hochspannend!_ MW «ttd Vvmoe Schmeichelhafter Vergleich. HmlAfwu (zur Küchin): „Mit der GanS, da bin ich rocht ansieführt worden. Sie iist alt und zU) uttd sicht doch so jung'ous." st öch'.in: „Nn, ja! Nach dem Aussehen kann m»ct>IeI5 kllr 5. tt. 5 Klelim Anzeiger. Treibriemen bester Qu.rsität, maschinell vollkommen ausgezo-aen, für Mühlen, SSg«werke, Dreschmaschinen, Fabriken usw. sowie auch Näh- und Äindrie-men auf Lager bei Ivan K»«» »o<» Aleksandrova cesia IS. Ver langen Sie Offerte! 98(18 Aonseroatoriftin erteilt Unterricht in K'lavier uud Theorie. Auch im Hause. Günstiges Honorar. Adr. Veriv. 10574 Schultaschen, Rucksäcke, ^uchrie-men irsw. en groS und en detail bei Ivan K r a v o S, Aleksandrova cesta 13. 0Il)0 Blrt weich, in Blöcken, liefert weit unter Tagespreisen jedes Quan tum: „Calln" k. d., Zagr-^b, Mandaliöina 1. VSöl Muma » i^stillen sind daS reste Mittel )^um teilweisen od. vollkommenen Abgewöhnen des schädlichen Rauchens. In Apotheken und Drogerien Schachtel zu SO Tin., wo nicht erhältlich: Apotheke Blum, Cubotica. _VZ47 _ Unterricht in der französischen und deutschen Sprache. — Vera Kerrien, Gosposkg ul. 56, Part. _lMSa _ Otanztäftiq« Kost zu 12 und 1k Dinar erhalten Sie im Narobn! dom. Heute abends erhalten T!e Wein zu Din. 3 bei Oset. lOllkiZ .^wei Häuser mit (^rund billi« zu verkaufen. Studenci, Kra. lja Petra cesta IL. Kause Wohnhaus mit qri^sterem Warten in Maribor, weiters mittleren Krundbeslh, passend f. Führung einer Gemisckitwaren-handlung am Lande. Offerte an die Berw. unter »P. Kassa". 10tt11 Haus. 4—g Zimmer, Garten, linkes Drauufer zu kaufen gesucht. Anträge unter „Barzahlung" an die Verw. lOiZlZv Zwei Paar schwere Pferde für <^ebirgSfuhrwcrk werden gekauft Sägewerk M. Obran, Maribor, Tattenbackiova ul. 1l).')8y Preßobst, 7b Para pro kg., abzugeben in Budina 12 bei Ptuj. Fast neues Damensahrrad preis wert zu verknllfen. TvonliSka ce sta 22, Tür 9._ 1VÜ10 Klapp . ,,Prinzeb" . Ninderwa-gen, wenig gebraucht, gut gefedert, vernickelt, zu verkaufen. Tattenbachova ul. 27/2. I05(i7 Sehr gut erhaltener Stutzfliis^el ist weg. Uebersiedluna billig zu verkaufen. Anfmgen bei Anton ölik. Gornia Radgona. il)ük Klavier. Firma Böseudorfer, edler Ton, zu verkaufen. FranLii-kanska ul. 21. _ Wolfshund, 4 Moilate alt, reinrassig. ist sofort an einen Ti?r^ freund gegen ein Tri'ik.ield ab» zugel>en. ^rismeister, Pokosnin s^zavod.^_IlkiüA 2 mittelgroße Grabsteine zu verkaufen. Anzufr. Alekfaiidrovz cc« sta li5/1 links. Il)6Ä> Bekannt guter und billiger ltoft-plati für Etudenten. Manjina ul. 10/3, Tür 8^ I05i1 Gtudentin wird auf Kost und Wohnung genommen. KeiZarje-va ul. 9. Tür 1l)5>^3 Kostplatz für zwei Studentinnen l^osposra^l^50. Tür 1. 10573 Schönes sonnseitiqes Zimmer mit 2 Betten, streng separ., mit clektr. Beleuchtung, ^>«5 sofort zu vergeben. (Cv. auch Kiichon« benützung.) Gtritarseva ul. 37. 10583 Grosses, schön möbl. Zimmer, sep. Eingang, clektr. Licht, zu vermieten. Anfr. bei Hansm.'i« sterin, Slovenska ul. 8. 10MY SckiöneS. groszes, leeres Zimmer für Kanzlei oder Familie «'hue .'it'inder sofort zu nsrmiet,:n. — j?opitarseva ul. 1?. _10<^L1 Szimmer. Wohnung nnd 1 leeres Zimmer, sevar., !n N.'nb-iu, Bahnnähe. Parkviertel, ab 1. Ok tober zu vergeb"" ' '!?eriv. I0l;27_ Möbl. Zimmer, separ., elektrisch. Licht, mit ganzer Verpflegung zu vermieten. Anfr. Verw. _10«;.?.^__ Ein Zimmerherr wird sogleich aufgenommen. Maistrova ul. lil 2. St., Tür 9._ Mitbl. Zimmer sind zu vermieten. VoiaSnikka ul. 1k^. Fräulein mit Französisch sucht St''lle zu grösseren Kindern od. !'.'l alleinstehender Dame. — Frl. Nuk, OroZ^nova ul. ü. 1l)(i02 ?lungcr Beamt« sucht Heimarbeit oder Nebenbeschäftigung. Perfekt slowenisch, kroatisch und deutsch. Anträge erbeten unter ..Schr guter Rechner" an die Verw. 1l)4g5 Reine und brave Bedicnetin sucht Posten von 6—0 Uhr vormittags und 1-^ Ulzr nachm. Vrbcinova iil. t'>, ^cirt. Verläßliches Gtubenmädcheu m. Nähkenntnissen sucht Posten. ^ Marie Kokall, PreSernova ul. 1, 2. St. links. _loazs Bessere Schneiderin empfiehlt sich. Geht auch ins HttuS. 1W54 Garderobier, kapitalsfähig, der auf eigene Rechnung G!iri.'erobl? ül'eniehmen kann, wird güsucht. Offerte unter „Iahreöverpnch-tttng" an die Berm. 1gV17 Packerin für Modewarengeschäft wird aufgenommen bei E. Bii-defeldt, Gosposka ul. 4. 10W1 V»rtr«terinnen mit hohem Ta. gesverdienst dringend gesucht. Salomon, Aleksandrova cesta 55 1. St. _ 10553 Oberteilherrichtet, erstklassige Ar beiter. senden ihre Offerte an Brae.a Snblek, Lederhandlung. Clav. Poiega._10533 Besseres Mädchen für alle» gesucht, das sich in der Nachmittagszeit mit einem zweijährig. Kinde beschäftigt. Mauzer Am-tal, Subotica, Wilsonova ul. 24. 1YÜZ2 KPerselte selbständige Köchin für alles zu zwei Personen gesucht bis I. September. Vorzustellen Aleksandrova cesta 35 im schäft._llXM Arbeiterinnen, eingearlvitet im Kartonnagenfach, werden aufgenommen. Anfr. KartonaZa Pre-Sernova'ul. 18. 1lXj2(l Bersiortes Stubenmädchen, daS perfekt bügeln und auch etwas n^hen kann, wird sofort ausgenommen. Adresse: Frau Fanny Bayer-Swaty, Maribor, Maistrova ul. 5. 10<^22 Ein tüchtiger Weininnae füc ein besseres Lokal in Maribor wird aesttcht. Anfr. Verw. Bedienerin für Nachtdienst wird ausgenommen. Vorstellen Veli« ka kavarna von 2—4^^ ll)64I Verlas,liche Frau zum Kochen und für alle häuslichen Arl^i-ten für 1. Oktob?r gesucht. Vorzustellen Sonntag nachm. Pre-Sernova ul. 1/2 links. 1l)VZ7 Lehriun,ie aus gutem Hause, m. guten Schulzeugnissen, nicht unter Jahre alt. wird in erstklassiger Stadtböckerei aufgenom men. Anfr. Verw. lyaZZ Tischlerlehrling wird aufgenommen. Krekova ul. 18. 10a«0 Ltstt i>ie.Mrbmtr ! kAsin gratis eilis lieueste (ZviifSOk, I^pö lisllzssi, ^eiin msn clss )^dos>nemsnt cjst- popuIAi'en, illusif-isi^sn f^scjiO^eitsolii'ift „«»MoRssGlt" aufein ulicj füi' f'orto- unö Vsrpsokung-spsseri Oin 25'— f^roberium» mei- gl-stiZ. ^isns5 fiacjiovsrlsg, V/isn, f'sstaIo?2lg.S/21 „Slavija" Iugoslovanska zavarov. banka Crpositur Maribor, iibersiedelte mit ihren Kanzleirkumen aus der Slovenska ul. L in die Aleksandrova cesta in das Palais der «ZadruZina gospodarska banka". 10651 '»»»»»«»»»»»>» Gasthaus, Wein- und Obstgai:' ten, zirka 7 Joch, 15 Minuten von der Stadt Maribor. Anfrag. Verw. 1002» »»»»»»»»«W»»»»»»»»» Vrtma MltrilM sind täglich auher Sonn- und Feiertageir von 4 bis k Nh< nachm. abzugeben auf dem eh» malS Dr. Tnrner'schen Besih nv» ben der Weinbauschule. IlKAK Inserate have« >n ver Marvuraer Äeituno den grvKten Srfolo. Kaufe alteß Gold, Silber, Münzen und falsche Gebisse fauch zer krochen) zu höchsten Preisen. A. Stumpf. Voldarbeiter. Koroiika cesta 34. 93VÜ kovekiibiv»« Veitllclies ?sm!IIen Lrilelrunx8delm ersten l^tuze» - 5?. Vkir pAli«xoxI»cker I.«it«r: Ltuclienrst Professor 8obot>. VeNsnjzen Sie Pro8yelit« I?c>bert. Ornrer'kelepiion lS-1I. VZlllfZZÄiie MM > Gesund»» - Verlöre« Damenhandtasch« mit 2 Legitimationen von der Vrbanova ul. bis zum .Heu-Steg verloren. Der ekirliche Finder wird gebeten, dieselbe in der Iuri^iöeva ul. 1 oder in der Cisenbahnwerkstntte Studenci abzugeben. Auf das darin befirrdliche Geld wi'd nicht reflektiert. 10652 Auf dem Wege durch den Stadlpark und ToniZiLev drevored wurde eine (Geldtasche mit Geld von einer Studentin verloren. Der ehrlickse Finder wird gebeten, selbe gegen Finderlohn in der Redaktion abzugeben. 1l)l'lU Morrefpondenz F. M. B. Z2 soll Brief l»?hebcn. lvY45 zu alltinslehendtM Fierrn gesucht. Persön' ltche Vorstellung zw!» schen 4 und S Uhr nach-mittags: Vartborska mehaniöna tkalnlca Doctor Drug, gegen-über dem Kärntner-Bahnhof. ksttsn un«ß ^Sus« vernichten Sie am lichersten mit A«t»I, welches mU goldener Medaille ausaezcichnkt-wurde. Wanzen tilgen Sie mit MttcheH»MgOzteI«r mit Onge Miitel sind für Menschen und Tiere unschädlich. Erhältlich überall. Erzeuger VNs Sirosjmayrrova 4. Telephon 11—31. Danksaguna. Wir daitken sänttlichen Verwaildten unÄ Bekannten sowie allen übngerl für die Blumen- und jtrclnzspcukx'n "nd dio Teilnahnic cnn Lei'ä)cnb<.'gäugn!sse uns^'rer Tochter. Reubauer. Lkekrellsllteur uml lüi' iIIs ps«li>ltlloi» vorsatvortlleli: ril)t> .I»u «»«IlÄ. — k'iii^ den Ilei^üiizred«!' uml «Ion ririiek varnntvl'i'tllcll: r»r«Ir<«' virrcl..^ .. ««>.»»