Ar. 46. Sonntag, den 6. Juni 1880. V. Jahrgang. d'illifr Milllg. Pränumerations-Bedingungen. Tsür Silli: ?I»tI litt ... — .w i'un .iiliiij - . 1.50 f'albjixtKig . . . »»ntisdri^. . . 6.— lammt A»«cl»»i vrinzelne Nummern 1 fr Mit Voft-»ersendung: 95ifTl Her» tcmos«c Kt. « i*»iii}br«:-n. nnb oltrn bfbcutritbcn Slt»l«n b< l Sonlin«»»'. Juf. »itn-reich in «r»,. »I. Ovpelik «nb Z«»N«» k 4»ras. In fflitn. <). • «jcitlji in (altÄ Hl>oliti(tl)c Rundschau. CiUi. 5. Juw. Der Unterrichtsminister Baron Co » rad hat sich d-eilt, das Versprechen einzulisen, welches er in seiner Rede über das UnterrichlS-Budget fee.i Clericalcn des Abgeordnetenhauses gegeben. In Dieser Rede hat es brfanntti ti Baron Cour ad als unrichtig bezeichnet, daß bei einem Aufsteigen von einer Classe der Volksschule in die andere die ReiigionSnote nichts bedeute. Die Religion»-note hat nun wieder ihre alte Bedeutung erhalten. Das neuesie Veiordnungsblatt des Unterichts-Ministeriums enthält nämlich folgende Verordnung: „Zur Sicherung einer gleichmäßigen Durchjührung des § 44 der Schul- und UnterrichtSordnunz vom 20. August 1870, Z. 7648, ordne ich an, daß bei Vertheilung der Schulkinder in die ein-Seinen Classen und Abtheilungen auch die Kennt-nisse aus der Religionslehre die gebührende volle Berücksichtigung zu finden haben." Die Cleriealea können aber durch derlei Abschlagszchlungen nur zu neue» Angriffen auf unsere VolkSjchulgesetzgebung erwulhigt werden. Bon Seile der c^echischen Presse werden die gewaltigsten Anstrengungen gemacht, aus der Kai-ferreife »ach Böhmen Kapital zu schlagen. Das deutsche Czechenblatt erklärt ganz ausdrücklich, daß der Kaiser durch den Besuch in Böhmen sich mit dem Taaffe'ichen System vollständig identisicirt. „Indem der Monarch/ so heißt die betreffende Stelle, „unter weiser Ausnutzung jenes »»erschöpf-lichcu Einflusfcs. über welchen das Staatsoberhaupt unter jeder Regierungsform naturgemäß versitzt, die fein r Initiatire entsprungene VersöhnungS- Mission ces Cabinei« Taaffe auch in der gegen« wänigen, etwas unruhigen Phase ihrer stetigen Fortbildung wohlwoll-iid unterstützt, benimmt er derselben den episodenhaften Charakter und erhebt sie zur Höhe eine« zielbewußten politischen Systems, an dem nicht nur die Regierung, sondern auch die «rone festzuhalten einschlössen ist und mit welchem auch die Parteien den Fried!n schließen müssen." Die mißbilligenden Artikel der römischen Piessc über die Bismarekschen Gesetzvorlagen scheinen deren Schicksal endgiltig entschieden zu habe». Bereits bei den Berathungen des ersten Aitikels der Vorlagen wurden die ultramontanen Mitglieder der Commission kampsscheu. Derselbe handelt von den DiSpensatione» bezuglich der in den Maigesetzeu geforderte» Vorbildung der Geist-Uchen, speciell des dreijährigen Studiums an einer deutschen Universität und der Ablegung des sogenannten „Culturexamens", und sollte der Re» gierung die Möglichkeit geben, wenigstens einen großen Theil der gegenwärtig erledigten tausend Pfarreien wieder zu besetzen. O»e Majorität gegen den Artikel fetzt: sich aus den Centrum und Den National-Liberalen zusammen. ErsteieS hatte, nachdem ihm vom Papst die Antheiinohme an der meritoriichen Behandlung des Gesetzes untersagt worden, ourch den protestantischen Hospitanten Brüel das Amensement eindringen lassen, da« Cutturexamen überhaupt aufzulassen, worauf Herr v. Pullammer nicht eingieng. Gestern erfolgte in der Kirchen Commission des preußischen Landtages eine entscheidende Abstimmung, nämlich die üver Art. 4 der Kirchen-vorläge, welcher von der Rückberufuug der Bi» schöje Handel«. Die Conservativen beantragten. diesen Artikel dahin abzuändern, daß die Bischöfe zwar zurückkehren können, aber ihre« Amte« ver« lustig erklärt werden und die bischöflichen Func-lioncn nicht ausüben dürfen. Der Cultusminister erklärte diesen Antrag für unannehmbar, da hie» durch Art. 4 ganz beseitigt würde. Windlborst bemerkte, daß ohne den Art. 4, für den da« Centrum stimmen wird, das Gesetz unannehmbar wäre, da die Rückberufung der Äischöfe das Wichtigste de« ganzen Gesetzes sei. Die Katholiken, die man auf chnische Weise behandle, werden ä oatrance kämpfen. Bcnnigse» erklärte nawenS der Rational--liberalen den Art. 4 in jeder Fassung für unan-nehmbar. Da« Volk werde es nicht verstehen, wenn die abgefetzten Bischöfe zurückkommen. Einem Wie»er Blatte zufolge hat der P^pst ei» äußerst versöhnliche» Schreiben an Kaiser Wilhelm gerichtet, worin er denselben inständigst bittet, die Lösung der kirchenpolitischen Wirre» nicht länger hinauszuschieben. Schließlich soll der Papst seine Bereitwilligkeit ausdrücken, dem Kaiser für eine gewisse Zeit die diScretionären Vollmachten zuzugestehen, obgleich dieselben in den Händen von RegierungSbeamlen leicht zu Miß.'räuchen verleiten könnten. Die französische Regierung fährt fort, Com-munardS zu begnadigen. Allerdings hat sie mit manchen von ihnen schlimme Erfahrungen g, macht; sie scheint sich jedoch sür stark genug zu halten, deren etwaige Ausschreitungen zu unterdrücken. Vielleicht auch will sie durch ihre andauernde Milde die von den Radikalen täglich wiedeiholte Forderung »ach vollständiger Amnestie gegcnstaudS-los machen und Jenen somit eine ihrer belieb» testen Angriffswaffen entwinden. Möglich freilich, Feuilleton. Das Heheimniß der Orafenfamitie. Roman von Emil Henry. lichen Herde, im Kreise der Familie haben. Doch die LebenSverhältnisse der verschiedenen Stände sind für die sorgsame Erziehung der Kleinen nicht immer günstig. So wird die ä r-mere städtische Bevölkerung vom Er-werd de« tägliche» Brode« im Taglohn und in den Fabriken in Anspruch genommen. In nicht wenigen Familien ist dann die Aufsicht und die Sorge für die Kleinen nicht immer die erwünschte; sie werden entweder gar nicht beaufsichtigt, oder ältere Geschwister »hüten" sie, spielen mit ihnen oder auch nicht. Der Vater und die Mutter müssen arbeiten und werden so durch die Arbeit selbst bei Glauben Sie, ein Weib, da« so schmählich be-trogen worden ist, wie ich, vermöge zu verpessen und zu vergeben? O, gewiß, da« haben Sie nie geglaubt! Sie konnten sich durch die Maske der Frcundschast nicht täuschen lassen. Ich hasse Thi-bault. und mit Wonne sah ich ihn bliodling« dem Abgrund eiitgegen rennen, in dem er untergehen mußte. Ihn trifft jetzt die gerechte Strafe für einen Verrath. Wir aber wollen ernten, wa« er nicht zu ernten verstand. — Wie? Sie denken noch daran, etwas zu gewinnen, wo u»S doch nichts übrig bleibt al« beschleunigte Flucht? — Ich hoffe im Gegentheil noch sehr viel zu gewinnen ... für mich und für Sie . . . wenn Sie mir dazu Ihren Beistand leihen wollen. — Verfügen Sie über mich! — Ich weiß, daß Fürst Iwan eine große Summe . . . hunderttausend Rubel ... bei einem hiesigen Banquier liegen hat. welche er am Morgen nach der Verlobung dem Brautpaar al« Geschenk übergeben wollte. Diese Summe konnte er nicht erheben, da er in der Nacht nach der Verlobung starb . . . — Da« ist eben da« Unglück, wäre da« Geld in seinem Zimmer, dann wäre es leicht, sich seiner zu bemächtigen. Ader nun . . . bestem Willen gehindert, sich mit ihren Kindern abzugeben. Wenn dann der kindliche Geist seine Empfänglichkeit und Regsamkeit lange nicht auf eine erfreuliche Weise entfaltet, wen» er wie in Dämmerung, Schlummer und Verschlossenheit zu-rückbleibt, so ist die« leicht erklärlich. Aber selbst Eltern au« denmittlere» und höheren Ständen haben nicht immer Gelegenheit, sich der nöthigen weisen, treuen und' rechten Kinder-erziehung zu widmen und sind gehöthiget. diese Erziehung Dienstmädchen oder Bonnen anzuver-trauen. Und welchen Gefahren an Leib und Seele sind die Kleinen in diesem Zustande der Ver» lassenheit ausgesetzt. Schlechte Beispiele und ver-kehrte Behandlung machen da die traurigsten Ein-drücke auf das jugendliche Gemüth. — Die körperliche und geistige, besonder« die moralische Behütung und Bildung der Kinder in den ersten LebenSperioden ist für da» ganze Leben von Wich-tigkeit. Unbeschreiblich sind die Nachtheile, die au» einer früh vernachlässigten Erziehung der Kinder sür ein ganze« Geschlecht erwachsen, vergevlich kämpft auch die Schule dann gegen die böse, frühzeitig gestreute Saat: denn die Eindrücke, welche da« Kind gerade in den sechs ersten Lebens« jähren eu pfangen Hot, bleiben in seinem Herzen, in seiner Seele tuf eiiigegraben. Die hohe Wichtigkeit diese« ErziehungSab-schnitte« erkennend hat der S t a d t s ch u l t a t h in Cilli da» gefertigte Comitö mit der Auf-gäbe betraut, nach Mitteln zu forschen, welche geeignet wären die mangelhafte und ungünstige häusliche Erziehung in den ersten Kinderjahren zu ersetzen, welche aber auch geeignet wären, eine ersprießliche Abwechselung auch in die vessere Familienerziehung zu bringen und sie in dieser Richtung zu vervollkommnen. Da« Comitö muß al» da« beste Mittel dieErrichtung eine« öffentlichen unter Aufsicht der Stadtschulbehörde stehenden Kin-dergarten« bezeichnen. Ein solcher Kinder-garten soll für Kinder aller Familienkreise eine berechtigte Stelle haben. Ein solcher Kindergarten bietet den Eltern seine Mitwirkung an, wenn diese nicht im Stande sind, ihren Kindern eine geeig-nete Erziehung in den ersten Jahren zu geben, oder da, wo die Familien durch diese Anstalt ihrer ErziehnngSiveise überbaupt nachhelfen willen. Der Zweck dieses Kindergarten« ist, die Kinder naturgemäß körperlich und geistig zu entwickeln und sie leiblich und geistig zu bewahren. Der Kindergarten ist eine Anstalt, worin die Jugend von 3 — 6 Iahren durch AnschauungSübungen, Bewegungsspiele, Beschäftigung mit allerlei Spiel-gaben und leichten Arbeiten, durch Sprechen und Singen sich kindlich angemessen und frei bethätigen, ihre Glieder, Sinne und Kräfte üben und stärken soll. Der Kindergarten hat nicht den Charakter einer Schule, d. i. einer Lehr- und Unterricht«. Anstalt mit ihrer Stundeneintheilung und ihren — Liegt e« für un« doch nicht auf dem Grunde de« Meere«! unterbrach ihn Cornelia. Und selbst wenn e« aus dem Grunde de« Meere« läge, würde ein geschickter Taucher e« können. Dieser Taucher sollen Sie sein! — Sehr gern! Sagen Sie nur, wie? — Hören Sie also meinen Plan und ge-stehen Sie dann, daß Frauenlist doch mehr vermag al« männlicher Scharfsinn! — Ich höre! Sprechen Sie I — Der Banquier wird da« Geld Nieman-den ausliefern, der nicht eine von dem Fürsten unterzeichnete Vollmacht vorweist. — Gewiß! — Wenn eine solche Vollmacht auch vor-Handen wäre, so wird der Banquier doch jetzt, nachdem der Tod des Fürsten bekannt geworden, Anstand nehmen, eine so große Summe auSzu-zahle», bevor er die Vollmacht genau geprüft hat. El würde vielleicht auch Bedenken hegen, sie einem Unbekannten gegen Rückgabe de« Depotscheine« auszuzahlen. — Da« ist mehr al« wahrscheinlich, da die Vermuthung nahe liegt, daß der Fürst ermordet wurde, um sich in den Besitz diese« Depotscheine« zu ersetzen. — Der Depotschein, der sich in meinen Händen befindet, ist daher so gut wie werthlos. methodischen Abwicklungen. Die Kinder lernen hier nur ausschauen. anschauen, aufmerken, denkend und angenehm spielen; sie hören erzählen und lernen erzählen; sie betrachten die Bilder, uno die Kindergärtnerin spricht darüber mit ihnen; sie werden an die Ordnung gewöhnt, sie springen, hüvsen und schaukeln mit inniger Lust; sie fjjerzen und lachen mit ihre« Gleichen; sie lernen eUiche Lieder singen und einige ganz kurze Sprüchlein hersagen, sie arbeiten in ihrer Art; rührn und schlafen mit Genossen ihre« Aller«; sie gewinnen dieses Thun und Treiben lieb, uns in ihren Vorftellungskrcise» sprossen immer dichter allerlei GeisteSpflänzchen hervor: sie werden auf diese Art in der zweckmäßigsten Weise für die eigentliche Schule vorbereitet. Die Errichtung dieser Anstalt ist freilich mit Opfern verbunden, die jedoch gering anzuschlagen sind, wenn man den reichen Segen, der durch sie sür die ganze Bevölkerung der Stadt erwachst, in Betracht zieht. Da« gefertigte Comite ist der innigsten Ucderzeugung. daß die Bewohnerschaft von Eilli vei ihr r trefflichen Denkun,,«!»« die hohe Wichtigkeit und den großen Nutzen einer solchen Anstalt erfassen und da« Comite in seinem Streben, einen öffentlichen Kindergarten zu er-richten, durch die altbewährte Opserwrllizkeit aus da« Kräftigste unterstützen wird. Da« Comite. Kleine Chronik. Lilli, 5. Juni, (Ernennung.) Da» Ober-LandeSgericht hat den Rechispraktikanten Dr. Gustav Wokaun znm Auskultanten für Steiermark ernannt. (DasArchidiaeonatTaunien oder Sannthal und Draufeld.) Der mit so großem Interesse erwartete dritte Theil de« Wer-ke« „Da« BiSthum und die Diözese Laoani" vom Domkapitular IgnazOro). en ist nun-mehr im Verlage von Johann Rakusch in Eilli erschienen. Wie vorauszusehen, bat d?r Verfasser an der Hand eine« reichhaltigen Ouellenmateriale« eine Chronik geliefert, welche, odzwrr sie in erster Linie, wie ja schon der Tittl ausspricht. kirchliche Angelegenheiten behandelt, namentlich unsere Vaterstadt betrifft und über deren Entwicklung wichtige Daten bringt. Die bedeutsamen Ereignisse der frühesten Periode, wie. die Christianisirung Cilli'S im dritte» Jahrhunderte, die Errichtung eine« BiSthum» im sechsten Jahrhunderte, die Einwanderung der Slovenen aus Pa-nonien. da« Erlöschen de» Christenthums und der Verfall der einst blühenden Claudia Celeja werden darin berührt. Die Verdienste de« stolzen Grafen-geschlechte» von Cilli gebührend gewürdiget. da« SW Fortsetzung im Einlageblatt. ~9G — Wie? Der Depotschein ist in Ihre« Händen? — Hier ist er! — Wie komme» Sie . . . — Durch Zufall! Sie wissen, daß ich die Zuneigung de« Fürsten gewonnen hatte und daß er mir unbeschränkte« Vertrauen schenkte. Am Tage vor der Verlobung theilte er mir seine Ab» ficht mit, dem Brautpaar ein Geschenk von hunderttausend Rubeln zu machen. Ich schlug ihm vor, um die Ueberraschung zu erhöhen, den Schein nicht einfach zu überreichen, sondern ihn, m ein Schmuck-Etui versteckt, aus Wanda'« Toiletten-tisch legen zu lassen, wo sie ihn finden sollte, wenn sie sich in ihr Zimmer zurückzog. Dem Fürsten gesiel meine Idee, und er wußte ihce Ausführung keiner geeigneteren Persönlichkeit an-zu vertrauen al« mir. So krm in ich den Bcljtz de« Documeiue«, das ich selbstverständlich, nachdem ich von Wanda'« Flucht Kenntniß erhalten, in meiner Verwahrung behielt. Eolin hatte den Schein ergriffen, entfaltet und rasch gelesen. Unwillig legte er ihn wieder auf den Tisch. — Er ist werthlo«, sagte er. Er enthält die Bestimmung, ohne eine» beiliegenden schriftlichen Auftrag de« Fürsten da« Geld auch gegen Znrück-gäbe de« Scheines nicht auszuzahlen. Der Fürst war leide, ein vorsichtiger Mann. Beilage zur Nr. 46 der„Cillier Leitung." > Lntherthum, die Türkischen Raubzüg^ dir Pest, die FeuerSbrünste «. geschildert, naoenllich aber die Alterthümer erklärt und ihr Ursprung nach-gewiesen. Die Broschüre enthält ein gutes Stück« chen steiermürkischer Geschichte; scheiden und an-spruchslo« mit vollkommener Obiectivität geschrieben, birgt sie des Interessanten un» Wissenswenhen so viel, daß wir ihre Lectüre allen Freunden der Stadt Cilli und des steirischen Unterlandes nur besten« empfehlen können. Für ihre Gediegenheit spricht schon der Name de« Verfasser«, der bereit« in seinen bisher veröffentlichten Werken der steier-märkischen Geschichtsforschung so wichtige Anhalts-punkte gegeben hat. Die Broschüre selbst ist 38 Bogen stark und um den Prei« von l fl. f>0 kr. in der Verlagsbuchhandlung von Ich. Rakusch in Cilli zu beziehe». (Gemrinderathssitzung.) Montag den 7. d. 6 Uhr Nachmittag« findet eine Gemeinde-rathssitzung statt. (Deutscher Schulverein.) Um schon in den nächsten Tagen eine vorläufige Uebersicht über die Zahl der bisher erfolgten Beitrittserklärungen zu gewinnen, richtet der piovisorische Ausschuß an alle Förderer des Vereines, die sich im Besitze von Sammelbögen befind.«, die dringende Bitte um beschleunigte Zusendung der bereit« ausgefüllten oder abgeschlossenen Sammelbögen unter der Adresse eines der im Aufrufe namhaft gemachten 7 Ausschußmitglieder. (Pettau, am I. Juni.) Nach einer mehr olck einjährigen Pause hat unser Männer-gesang-Verein unter Mitwirkung der vollständige» Musik-BercinS-Kopelle am 30. Mai l. I. im Casino-Saale eine Liedertafel gegeben. Auf dem Programme standen 6 Gesang- und 4 Musik-Pieren, von denen wir unter anderen „des Spielmanns Lied", Tenor-Solo mit Clavier-Begleitung, seiner Neuheit wegen insbesondere erwähnen, und welches von Herrn Perko recht gelungen vorgetragen wurde; die übrigen Gesangnummern brachten hier schon öfter gehörte Chöre, wie „Gebet vor der Schlacht" von Storch, „Waldandacht" von Franz Abt, „Grüß Dich Gott!" von CngelSberg ic. In den Zwischenpausen executirte die Musik diverie Ou-verturen und PotpourrieS u. A. „den Wunderer" Lied für Trompelen-Solo von Frauz Schubert. Da« Concert war recht gut besucht und nach er-schöpftem Programm folgte ein animirte« Tanz-kränzchen. Wir seeuen un« sehr über tie neuerliche Aufnahmt der Thätigkeit von Seite de« Männer-gesang-Vereinee und rufen demselben ein wackeres „Vorwärt« !" zu. (Waffenübuitg der Reservisten.) Da« k. k. Gencral-Commando hat angeordnet, daß die Waffenübung der dauernd Beurlaubten und Reservisten bei den Reserve-Compagnien der — Aber der Fürst ist todt I rief Cornelia. — Dadurch wird doch die Situation sür un« nicht günstiger. — Vielleicht doch I Alle Welt weiß heute, daß Thibault oder Dimitri von dem Fürsten Iwan adoptirt und sein voraussichtlicher Crbe ist. Seine Unterschrift al« Fürst Dimitri Petrosf ist heute ebensoviel werth al« die de« Fürsien. Wenn er den Banquier auffordert, die hundert» tausettd Rudel auszuzahlen, und wen t er dieser Aufforderung den Depotschein beilegt, wird der Banquier da« Geld ebenso anstandslos auszahlen, wie auf einen Brief des Fürsten. — Daran zweifle ich nicht. Leider können wir die Unterschrift Dimitri Petroff'S nicht niehr erlangen, ohne unsere Freiheit zu riSkiren. — Es ist durchaus nicht nöthig, Thibault deshalb aufzusuchen. Colin blickte Cornelia verwandelt an. — Erklär.» Sie . . . — Sie schreiben selbst den nöthigen Brief an den Banquier und unter zeichnen ihn mit: Fürst Dimitri Petrvff. D.r Banquier kennt Dimitri'« Handschrist nicht, und e« ist sehr frag-lich, ob überhaupt Jemand in Warschau dieselbe kennt. Den Brief fassen Sie so ab, daß Dimitri wegen seiner plötzlichen Abreise seinen Sekretär Colin beauftragt, den Brief persönlich de»> Bank-hauje zn üverge.en und da« Geld im Palais des . Feldjäger Bataillone Nr. 8 und Nr. 20 in der Herdslperiode, anstatt vom 16. bi« 25. August, in der Zeit vom l(i. August bis 7. September l. I. stattfindet. (linst. Aran;. Versicherung^ Ac tien-Gesellschaft.) (Franco Hongroise.) Im Mai l. I. wurden bei der Lebensvcrsicherungs-Abtheilung der Francs Hongroise 426 Antrüge auf 1,046.100 Gulden VersicherungS-Capital ein-gereicht und 344 Polizze» über 886.600 Gulden Capital ausgefertigt. Seit Beginn der Operation in der LelenSbranche, da« ist seit 1. Februar l. I. wurden' l 148 Anträge mit 2,923.100 Gulden VersicherungS-Capital eingereicht und 924 Polizzen über 2,404.200 Gulden ausgefertigt. (Parkmusik.) Morgen Sonntag den 6. d. um ll Uhr Vormittags roncertirt die Cillier-Musikoereinskapelle im Stadtparkt. Möge der Regengott diesmal ein gnädiges Einsehen haben und nicht auch diese» Concert, wie die beiden letzt-argesetzten verhindern. (Musikalisch deklamatorische Aka» demie.) Der Gefangskomiker und Regisseur vom „Teatro Armonia" in Triest, N e d e k o, unstrrm Pu> blicum auS der Zeit der Bollmannschen Gastspiele be-sten» bekannt, veranstaltet morgen Sonntag den 6. d. im Hotel „zum goideneu Löwen" im Vereine mit seiner Gattin und seiner siebenjährigen Tochter Bianca, die bereit« in Triest und Laibach durch die staunenSwertden Nuancirunge» ihrer Vortrüge Sensation erregte, eine musikalisch deklamatorische Akademie. (Ttandrecht sür Deserteure.) Wie man aus Maros-Vasarhelq schreibt, wurde am 30 Mai dort ein Militärgericht eingesetzt, welt es die zahlreichen Deserteure der 9. Honved Hußaren-Escadron standrechtlich aburtheilen wird. (Selbstmord im Arreste.) Paul Pinter ein schlechtbeleumundete« Iasioiduum, wurde am 3. d. eine« Verbrechen« dringend verdächtig verhaftet :>nd im Gemeindearreste untergebracht. — In der Nicht, bevor er dem KreiSgerichte über-geben werben sollte, nahm er Arsenik und brachte sich außerdem mehrere Verletzungen mit einem Messer (Taschenveitl) bei. Er wurdt nach dem Gisela-Spitale gebracht, woselbst er in kurzer Zeit verschied. * « * (Literarische».) Das 9. Heft bc-j vierten Jahrganges der im Beilage Leylam.Jofefsthat in Graz er-scheinende» Monatsschrift Heimgarten herauSaegeben von P. £ Rosegaer, enthält folgende lefen?werthe Aussähe: Gräfin.Hedivig. Errähluna von C Schirmer — Vor zehn Jahren. Zwei Geschichten aus der preußischen In-vasion in Frankreich von Alohonse Daudet. Drei Stun-den vor dein Sterben. Nach einer wahren Begebenheit erzählt von P K Rosegqer. — Wenn Zwei sich innig lieben Gedicht von R Bileck — Der Ritter von Pim-pelshausen. Aus dem vliuenbuch von Robert Hamerling. — Galle». Gedicht von Johann Anzengruber, — Eine Grafen Kowaleki gegen Aushändigung dtS Depot-scheincS in Empfang zu nehmen. Dit letztere Be-mnkung wird jede.« Verdacht, wenn ja einer «nt-steht» sollte, beseitigen. — Cornelia! rief Colin enthusiastisch, ihre Hand ergreistnd und kräftig drückend, Sie sind eine Meisterin, ich beuge mich vo- Ihnen! Sofort werde ich den Brief schreiben. Er wollte sich entfernen, kehrte ober noch-inalS zurück und wollte den auf dem Tisch liegen-den Depotschein zu sich uehnien. Cornelia kam ihm zuvor. Mit rascher Hrnd-bewegung zog sie den Schein weg und verbarg ihn an ihrem Busen. — Den Schein bedürfen Sie erst bei In-empfangnahme d?S Gelte«, sagte sie. Bi« tahin bleibt er in meiner Verwahrung. — Cornelia! rief Colin sichtlich enttäusät. Sie mißtrauen mir? — Wir haben noch nicht über meinen An-theil an den hunderttausend Rubeln gebrochen, ei widerte sie ruhig. Ich glaub« in Anbetracht der Wichtigkeil de» Dokumente«, da« sich iu meiner Hand befindet, ist e« sehr bescheiden oo.i mir, wenn ich für mich nur die Hälfte der Summe beanspruche. Doch da« wollen wir nachher be-sprechen. Gehen Sie nun und schreiben Sie den Blief. Erinnerung an Lberammergau. Bon R. G — Jdillische» Bon .Heinrich Nok. — Lose Gedanken. Bon Luise Lecher. Klosler Typen Bon Oskar Teuber. III. — Bäuerliche Fopperei' Ein Beitrag rur Charakteristik des Landvolkes von P fl. Rosegger. — Waldandacht tZedicht von Dr F. Grober. — Kleine Laube- Die böhmischen Lehrjungen in Wien Von Prof. « I. Schröer. — Ein Fauftschlag. Episode aus dem Soldatenleben, erzählt von Robert Fränzl in Riga. — Die Kartenschlägerin der alten Schule. Bon fl. Bnich-Sin». — Hoffnung. Gedicht von Emil Richter. — Ern Richterspruch. Nach Gottfried Keller. — Roch ein Richterspruch. — Die böse Glocke. - FÄr's Herrgottskind d° Wiagn. In fteirifcher Mundart vsn P. K Rofegqer. — Forrfe^ung des Alphabetes. — Bücher. — Postkarten de-z „Heimqarten". Der Preis beträgt pro Heft kr. ö. W- per Jahrgang fl. 3.60; nach Aus wärt« KS kr- für Francs-Zusendung mehr. Schwurgericht. Mittwoch, den 2. Juni. Der Grundbesitzer Georg Drasch hatte wiederholt sein Stallge-bände anzuzünden versucht, um die Versicherung«-Prämie pr. 5350 fl. von der Versicherung«-gesellschast „Concorvia" zu erhalten. Da« Feuer wurde indeß jedesmal vo» den dortselbst wohnen-den Eheleuten 6 u p s ch a rechtzeitig entdeckt und ge-löscht. Georg Drasch wurde nach dcm Wahrspruche der Geschworenen wegen VcrbrechcnS der Brand» legung zu schwerem Kerker in der Dauer von 4 Jahren verurtheilt. WeiterS wurde am gleichen Tage der Winz-rS-söhn Johann P l a n i n s ch e k au» Pristova, wegen Verbrechens der Nothzucht begangen an einem 9jährigen Mädchen zu einjährigem schweren Kerker verurtheilt. Donnerstag, den 3. Juni. Der 17jährige Schuhmacherlehrlinz Anton S t a m p e r wurde wegen eines unsittlichen Attentate« an einem 4'/, jährigt» Mädchen zu einjährigem schweren Kerker verurtheilt. Der 23jährige Bergknappe Franz G o r i n-sch e k au« Plankensteinbeig. welcher am 24. April d. I. Paul Grill, derart mißhandelte, daß Letzterer an dcn erlitten Verletzungen starb, wurde wegen Verbrechen« des Todtschlage« zu vier-jährigem schweren Kerker verurtheilt. Der GrundbesitzerSsohn Josef Kreßnik au« Ozenitz. welcher die in gesegneten Umständen befindliche taubstumme Agnes Schacher durch ein mit Arsenik bestreute« Maisbrvd vergiften wollte, wurde nachdem dieGeschworenen die Schuldfrage ein-stimmig bejaht huteu.zum schwerenKerker in der Dauer von 12 Iahren verurtheilt. Bei dieser Verhandlung erschien auch ein taubstummer Belastungszeuge, dessen Aussage» durch den Taubstummenlehrer k ü g e r l aus Graz verdolmetscht wurden. Dieser Z^uge nun gab an. gesehen zu haben, wie Josef Kreßnik au» der Rocktasche das vergiftete Vrod zog und e« der Agnes Schoter reichte. Aus Agne« Schacher selbst, die taubstumm u d blö?e ist, ließ dagegen sich nicht die kleinste Angabe weder über die Provenienz des Brode« noch über die Colin verließ da« Zimmer und begab sich in sein Cabinet, um Cornelia'« Auftrag auszuführen. XVl. Während der erregten Scene in der Schloß-kapelle, wo Dimitri sich vergeben« bemühte, die Trauung zu verhindern und Wanda ihrem Bräu-tigam zu entreißen, hatte sich eine nicht minder erregte in dem andern bewohnten Flügel de« Schlosse« abgespielt. Wir wissen, daß Graf Roman Kowalski, als der Polizei-Commissär zur Verfolgung Ma-linski'« nach M. aufbrach, feinen Entschluß er-klärte, ihn dorthin zu begleiten, und daß sie so-fort abreisten. Der Graf, der Commissär und ihr berittene» Gefolge setzten ihre Reise fort, und erreichten nach rascher Fahrt da« Städtchen M, wo sie vor dcm Hause Malinski'« vorfuhren und, während einige der Polizisten da« H.iu« umstellten und von außen bewachten, in dasselbe eindrangen. Sie fanden sich in ihren Erwartungen ge-täuscht. Aus dem Verhör der Dienerschaft er^ab »ich al« zweifellose Thatsache, daß Malinski und Wanda das Haus des alten Kaufmannes nicht betreten hatten. Dieser selbst war nicht anwesend. Keiner der Diener vermochte anzugeben, wehin er gegangen war. Person de« BaterS ihres mittlerweile geborenen Kindes herauslocken. Die Verhandlung, welche am I. d. begonnen hatte wurde über Antrag des StaatSanwalteS vertagt und eine Durchsuchung der Kleider des Angeklagten angeordnet, ob sich in denselben nicht vielleichlArsenikköinHen vorfänden. Der Zufall fügte, daß gerade in dem Rocke, welchen der Angeklagte bei der Schlußoerhandlung trug, sich Brodtrumen und Arsenikkörnchcn vorfanden. Am 3. wurde sodann die Vr Handlung, die mit dem abgemeldeten Urtheile endete, wieder ausge« nommen. Freitag, den 4. Juni. Im verflossenen Winter wurden in der Stadt Pclrau Zehngulden-Falsisicate in Umlauf gebracht, ohne daß es der Behörde gelungen wäre dem Thäter und seinen Genossen auf die Spur zu kommen. Erst die Ver« ouSgabung neuer Falsisicate durch den Winzer Martin Krainz in einem Gasthause der Um-gcbung führte zur Entdecknug de« Fälschers in der Person de« SchristenmalcrS Josef Laßbacher, welcher sich nun vor dem Schwurgerichte als Verfertige? zu verantworten hatte, während seine Schwägersleute Martin undAuna Krainz als Verausgabet angeklagt erscheinen. Die aus freier Hand mit Feder und Farben angefertigten Falsisicate bekunden ein enschiedenes Zeichentalent. Nach der mit gewohnter Umsicht und Sachkenni-niß durch den Vorsitzenden des Schwurgerichtes durchgeführten Verhandlung und den Schlußreden des Anklägers und der Vertheidiger, wobei insbe-sondere bezüglich der auf Verausgabung der Fal» sisicate angeklagten Martin und Anna Krainz sich ein scharfer Wort kämpf entspann, wurden nach dem Verdicke der Geschworenen Joses Laßbacher zu sechsjährigem und Martin Krainz zu dreijährigem schweren Kerker verurtheilt. Anna Krainz aber von dcm ihr zur Last gelegten Ver-brechen freigesprochen. Buntes. lDer reichste Mann der Erde.) Von den vier reichsten Menschen, die jetzt leben, ist der reichste Herr Mackey in Newyark, «in Jr-länder von Geburt. Vor 30 Jahren besaß er keinen Heller, vor 16 Jahren machte er Va»ke-roll, heute besitzt er die ergiebigsten Silbergruben der Erde, die ihm ei» jährliches Einkommen von 2®/4 Millionen Pfd. Sterl. abwerfen. Ihm zu-nächst steht das Haupt des Hauses Rothschild mit »inem Jahreseinkommen vo» 2 Millionen Pfd. St. Dann kommt Senator JoneS von Ncvada mit jährlich einer Million Pfd. Sterl., uud als Vierter >y der Reihe der Herzog von von West-minister, der auf eine armselige Rente von 800,0vj0 Pfd. Stcrl. (nur 8 Millionen Gulden) angewiesen ist. (Gefälschte Kartoffeln.) Eine neue Verfälschung von Nahrungsmittel». wie sie wohl ___ Da kam einer der Agenten, den der Com-mifsär zu dem Pfarrer geschickt hatte, um ihn vorzuladen, mit der Nachricht zurück, daß vor etwa einer Stunde der alle Malinski in Be-glcituug eines fremden Herrn zu dem Pfarrer ge-kommen fei und daß sich dann Beide rasch ent-fernt hätten. Das war der erste Anhaltspunkt, und fer-»ere Nachforschungen leiteten rasch auf die richtige Spur. Man hatte Malinski, den Pfarrer und roch einen Herrn auf dcm Wege gesehen, der von dcm Städtchen zum Jagdschlösse de» Grafen fiihrie. Sofort bestiegen der Graf und der Com-mifsär die Wagen wieder und fuhren, gefolgt von den Reitern, zum Schloß. Sie kamen dort »in dieselbe Zeit an, als Dimiiri, der instinctmäßig die richtige Fährte ge-funden, durch das zertrümmerte Fenster in die Sch oßkapelle eindrang. Der Graf fragte sofort nach Hedwig. Niemand wußte, wo sie war. Mann halte sie vor Kurzem daS Schloß verlasse, geschcn, doch war sie noch nicht zurückgekehrt. Der Pförtner, der seit mehreren Siunden seinen Posten in der Thor-stube nicht verlassen hatte, schwur hoch uud theuer, daß an diesem Tage noch kein Fremder das Schloß betreten habe. Es war also nicht wohl noch nie vorgekommen sein dürfte, wurde auf dem Wochcnmarkte in Mainz am 23. April d. I. constatirt. Ein Kartoffelhändler hielt neue Kar-löffeln feil und hatte trotz des enormen Preises (40 Pfennige per */» Kg.), den derselbe dafür forderte, ziemlich raschen Absatz, bi» zufällig die Polizei, darauf aufmerksam gemacht, dieselben un-tersuchen ließ, wo es sich herausstellte, daß es alte mit Ocker gefärbte Kartoffel» seien. Die Kartoffeln halten ein ziemlich täuschendes Aussehen von neuen, und der Betrug konnte nur an den Keimen ent-deckt werden. Die Folge davon war, daß die Kar-toffeln consiscirt und der Verkäufer verhaftet wurde. Nun stellte eS sich heraus, daß dieser selbst der Betrogene war, denn derselbe bewies durch die vorgelegte Factura, daß er die gesälschten Kartoffeln von einer Firma in Paris als neue Kartoffeln aus Algier bezogen hatte und sie theuer bezahlen mußte. (Zur Selbstmord-Statistik.) Im letzten Decenium haben in den meisten deutschen Staaten die Selbstmorde um 80—16L) Perc. zugenommen. Auf je eine Million Einwohner kom-men gegenwärtig im Durchschnitte in Sachscn 300. in Württemberg 180. in Mecklenburg 167, in Preußen 133 und in Oesterreich 122 Selbstmorde im Jahre. Die wenigsten SellnnorSe kommen in Schireven (81). Belgien (73) und Norwegen (40) vor. Verzeichnis de? im Monate Mai in Cilli getauften Kinder. Krajnc Aloifia; Cpetto Friedrich; Hudolin örnilic; Stari, Johann; Raniigaj Anton ; Brazda Magdalena Bett ha; Hören Aloifia; Kotzbeck Hermine Ludoimka; Zaven«ek Simon; Äiiftl Franz Valentin: Baum Pal. mira Maria tiaroline: Gaber^ek Maria: Teichtmann Wilhelm Josef; Sebvn-ei Anton; C'cOto Anton ; Kumer Maria. Verstorbene im Monate Mai. Prucha Jakob, Uhrmacher, 57 I., Gehirnlähmung. Kladnit Johann, Steinmetz, 2G I., Lungenblutung BaderJosesa, Bürgers Witwe, 7II., Unterleibseiitarlung Ärftnit Mariin, Weber, 7«) I., Lungenlähmung. Allzicbler Rudolf, Privalenslind, I M, Schwäche. Huber Agnes, Tienstmagd 75 I,. Altersschwäche. Hudolin Emilie, Gruudbefitzerslind. 2 1., Schwäche. Dolin^ek Lorenz, Schuhmacher, IS I., Knochenfraß. Jcrebi'iiik Martin, Tischler, 66 I., Gchirnlähmung. Gondel Josef, Tag-löhner, 72 I., Emphysem. ?upnek Anton, Taglöhner, 40 I, Pneumonie Bizjak Anton, Schuhmacher, 70 I., Asthma. Lednil Georg, Magazinswächter, 65 I., Aer-blutung. Weber Theresia, jteufchlerin, KV I.. Emphysem. Malet Maria, JnwohnerSlochter, 3 I. Gedarmelaiarrh. öohar Anna, Zimmermannsivitwe, 62 I., Wassersucht. Baum Palmira, LieutenanlSkind, 5 T-, Schwäche. Jvanc Peter, Taglöhner, 51 I., Wechsel-Fieber. Cilensek Paul, Lederer, 76 I., Tuberkulose. anzunehmen, daß Malinski und Wanda sich im Schloß verbargen. — Ich bin dennoch überzeugt daß sie hier sind, sagte der Gtaf zu dem Commissär. Durch die Gartenpforte, deren Schlüssel die Castellanin besitzt, konnten sie auch bei Tage ungesehen herein-gelangen. — Wir werden daher das Schloß genau durchsuchen, erwiderte der Comniiffär. Der Graf schüttelte den Kopf. — Ich fürchte, daß Ihre Bemühungen ver-geblich sein werden, sagie er. DaS Schloß hat so viele geheime Gänge uns Treppen, die ich selbst nicht alle kenne, daß Jemand, der .mit denselben vertraut ist, sich leicht allen Nachforschungen ent-ziehen kann. . — Trotzdem weide ich nicht» unversucht lasse». In diesem Augenblick nähere sich der Pfö t-ner den Beiden. — Ich habe gesagt, daß Niemand herein gekommen ist, begann er, und das ist richtig. Aber hier gewesen ist doch ein Frenider, obwohl er das Schloß nicht belreien hat. Ein Mann kam an'« Thor und verlai gte Fran Hedwig zu sprechen, die sofort aus dem Hause hcrunler kam. Nachdem sie einige Worte mit dem Mann gewechselt, ging dieser fort, und bald darans verließ auck Frau Hedwig das Schloß. (Fortsetzung folgt.) Eontte der Wiener Äörse vom 4. Juni 1860. Goldrente...........88.85 Einheitliche Staatsschuld in Noten . . 73.45 . „in Silber . 73.&Q 1860er StaatS-AnleheuSlose .... 129.80 Bankaktien........... 833.— Creditactien...........275.— London............117.45 Navoleond'or.......... 9.35'/, t. f. Münzducatea........ 5.54 100 Reichsmark.........57.75 MknMt und Mfaßrt der Eilen-öaknjüge in GUTi. Richtung Wien. Triest: Ankunft Abfahrt Eilzug...................... 3.29 3.31 Acht;. ...................... 3.43 3-45 Nachm. Localzug....................—5.30 Früh. Poftjug.....................1L32 11.40 Hittfl Gemischter Zug.............. 5.22 5.32 AbbS. Postzug.....................11.33 11.38 Rchls. Richtung Triest « Wien : Eilzug......................12.16 12.18 Nchtö. ........................ 1.12 114 Mittg PostjUä..................... 4.— 4.6 Früh. Gemischler Zug.............. 8.55 9.03 Borm, Postzug...................4 34 4.40 Nchm. Localzug....................10.3 —Nchts Aöfaört der Kosten. von Cilli nach: Sachsenfel», Et. Peter, «t. Paul, !srauz, Miittaig, Trojana, Lukilwev, Ziir, ^aiiach um ü Uhr Früh. ZraSlau, Prasberg, Laufe», Ob erdiicg um »Uhr Früh. Wölla», Schnufleiu, Misliug, Wiubifchgraz um 5 Uhr Früh. Neuhaus um 7 Uhr .uüb und 12 Uhr Mittag» Hoheuegg, Weitenfteiu um 12 Uhr Mittags, «achfeiifel», -I. Pcler, »t. Paul, Zran, um 1 Uhr 15 M. Nachm. Mit 1. Juni 1880 beginn ein neues Abonnement auf die wöchentlich zweimal m'chrine tee „Cil'lu'r Zeitung". Ccr Adonn mentspreis betrügt: Für (5illi mit Zustellung ins Haus: Monatlich fl. —.55 Vierteljährig „ 1.50 Halbjährig „ 3.— Ganzjährig „ 6.— Mit PostVersendung (Inland): Vierteljährig fl. 1.60 Halbjährig , 3.20 Ganzjährig „ 6.40 Jene P. T. Abonnenten, deren Abonnement mit 31. Mai d. I. zu Ende ging, ersuchen wir um sofortige Erneuerung, damit in der Zusendung keine Unterbrechung eintrete. Administration der „Cillin Zeitung." Eisenbahn-Frachtbriefe stets vorräthig in der Drntsches furniUrnlHatt vlerteljSlsrig M>i. 1.60. 3n ijefUn ju 50 ps. zu Neuer Pomail von L. LennecK. = Kai drfieOt jrfpttjtlt >» »l>«» »»« Jungfer Rattler, 253-1 braun. Brust geflcckt. auf den Namen ,.Hionu gehend, ist entlaufen. Selber wolle gegen Belohnung abgegeben werden bei Morlz Unger, Schweizerhof. Die vorzüglich eingerichtete Mühle in Schönstem nebst Hochwald und Grundstück ist au« freier Hand tu verkaufen. Nähere Bedingungen sind bei Michael Gollob. Gasthaus- und fiealltätenbesitier in Schönstein zu erfragen. 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Indem ich stets bestrebt sein werde, durch vorzügliche Erzeugung die geehrten Kunden zu befriedigen, sehe ich einer recht namhaften Abnahme entgegen. Hochachtungsvoll 24f>—2 Johann Kreider. Hotel Elefant, Cilli. Heute Sonntag den K. Juni CONCERT der 252—1 Cillier Musik-Vereins-Kapelle. Anfang 8 Uhr. Eintritt 25 kr. Das Concert findet bei ungünstiger Witterung im Salon statt. Hochachtungsvollst Joh. Knbn. Runkelrüben-Pflanzen bester Sorte, pr. 100 Stück 10 kr, IVXiloli Ac Obers. 255—1 Hcrrengasae Nr. 122. Bad Gallenegg in Krain, 1 Fahrstunde von der Südbahnstation Sagor entfernt, mit letzterer in täglicher Postvorbindung, — durch chemische Anal) so, manigfache ärztliche Gutachten nnd vielfältige, seit Jahrhunderten erfolgte Heilungen als äusserst nützlich erwiesene Therme gegen Gicht, Rheumatismus, Hantgeschwüre, Contractiouen, verschiedene Frauenkrankheiten etc., insbesondere aber gegen Hiimorrhoidalleiden — empfiehlt sein seit 1. 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J. an . ais Saucrbrunn nach Cilli zurückgekehrt, künstliche Zähne und Gebisse nach dein so sehr bewährten amerikanischen System, in vollendetster Form, vollständig das natürliche Gebis« ersetzend, zu erzeugen iui Staude sein wird. Zahnoperationen jeder Art werden mit Localan-ästhesie oder Narkose für den Patienten vollkommen schmerzlos ausgeführt j Plomben in allen Sorten von Gold, Amalgam, Cement etc. eiact ausgearbeitet. Auch macht der Gefertigte bekannt, dass es ihm gelungen ist, einen der renomirtesten Wiener Zahntechniker, der Jahre lang nur nach amerikanischen System arbeitet, auf die Dauer von 4—5 Wochen (im Monate September) für Cilli zu acquiriren uud wird diesbezüglich eine weitere Veröffentlichung seinerzeit erfolgen. 179 Dr. J. Hoisel landschaftl. Brunnenarzt in Sauerbrunn Lotto! Lotto! 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Ich gebrauchte nach der beigegebenen Vorschrift davon und — Gott sei Dank — schon nach den ersten 11 lagen des Gebrauche» war ich im Stande anseiuitzen und etwas herum *11 ggtsHen Ich sage daher dem Erfinder, Herrn Osoar Silber« teln in BrexUu meine,, lnniMten »«' ««in n«MMfe*eloI»Bct«B Breslaner Universum, welches ich jedem Leidenden nicht genug unemptMiIen kann. Hm-f/ntittttiri Srfitnjer, Grundbesitzer in Schünberg bei Oberwftlz in Steiermark. Obige* wird hiermit der Wahrheit Kenia.*» pfarrämtlich bestüttigt. SchHnberg bei OberwOl* den 26. März 1880. Pfarramt Ad. St. Udalricum in Schönberg. Alois Hammer Pfarrprov. Anmerkung;. Langwierige, veraltet«, tief im Organismus eingewurzelt» Krankheiten aller Art, insbt snndenGicht un: Rheumatismus, Lähmungen , Bruat-, Lungen- and Magenleiden, H&morrhoiden, Knochenfrass, Flechten und sonstige Hautausachl&ge Frauenkrankheiten u. s. w.. bei welchen bisher jede Behandlung ohne Erfolg geblieben ia»~ wenlen durch du Gebrauch des Blut- und Bäftereinigungsmittels BRESLAUER UNIVERSUM für immer beseitigt. Dos ßreslaiier Universum ist per Flasche zu 2 zum Gebrauche auf 6 Wochen ausreichend, zu haben: iu Cilli bei J. Ku|»IV»r«cllilll«l. Apotheker. iJn Ocstcrreich.Ungarn, Deutschland, Frankreich, England. Rnmünien, Spanien. Holland und Portugal ist geschützt Wilhelm's antiarttrilischer autirdrumatischer f Blutreinigungs - Thee (Hnttrinigrak grfltit Wicht und ÜihkitmatiSmuK» ist al» IrühjnhrsCur als das einzige und sicher wirkende Bl»t° reinignngsmittel anerkannt. t-n,. Mit der f. t. Ici laut Willi. 1. Ttctm- 1(1 IM«. E»lich>cden d<-w-illH, Wirkung tfctlknl. itrfol« eminent. XatiS «Bccli ®t. t. T. R«irl>iil P°. (tut glg«n »»» qcM Atca. >». ~ WO. t. l*.l , Dieser Thee reinigt den ganzen Organismus! wie tein anderes Mittel, durchsucht er t ic Jbcile des ganzen Körpers und entsernt durch innerlichen Ee-brauch alle unreinen abgelagerten Krankbeitsftosse aus d>M!elben! auch ist die Wirkung eine sicher an-dauernde Gründliche Heilung von Gicht, Rheumatismus .ftinherfüften und veralteten hartnäckigen Uebeln, stets eiternden Wunden, sowie allen Geschlechts- und Haut-ausschlags.Xrantheilen. Wimmerln am Körper oder im Gesichte. Flechten, syphilitischen Geschwüren Vesondcrs günstigen Erfolg zeigte dieser Tbee ' bei Anschoppungen der ^'eber und Milz, sowie bei t Hämorrhoidal Zuständen. Gelbsucht, hestiqen Nerven-, l, Muskel- und Gelenkichmerzen. dann Magendrücken, sj Windbeschwerden. UnterleibS-Berftopsung, Harnbe !. schwcrden, Pollutionen, Mannesschiväche, Zlust bei V Frauen und io weiter. i/lide«, wie Skrophelkrankkeiten, Trüsenqe-schwulst werden schnell und gründlich geheilt durch anhaltendes THeetiinlen, da derselbe ein mildes EolvenS ^auslösendes» und nrintreibendes Mittel ist Allein t c hl rrzeiiftl von Franz Wilhelm, Apolhekcr in Nrnnkirchen <'Kir».-Oestcrr.) Ein Packet, i« X Gabe» getheilt, nach Por-schrist des Arztes bereitet, sammt GebrauchS-Anwei sung in diver,en Lprachen: i Gulden, separat sür Stempel und Packung iü It lVnrniinif. Man sichere sich vor dem An-kaus von Mischungen und wolle stets „Wilhelm's antiarthritischen antirbeumatischen Blutreinigungs-Thee" verlangen, da die blos unter der Bezeichnung antiarthritischer antirbeumattschcr Blunetnigungs-Thee anstand enden Erzeugnisse nur Nachahmungen sind, vor deren Ankauf ich ste:S warne. Zur Bequewli'dkeit des P. T. Publikums ist txr echte Wilchclm'S atttiarthritijchc aniirhenmatischc ^inlreiiligitits-Thei auch zu haben in Eilli Baninback'scbe Apotheke, „ bei Ios. Knpferschmid, Apotheker. „THE (iREiSIIAM" Lebens - Versicherungs - Gesellschaft in Filiale fiir Oesterreich, Wien, Opernring 8. Rechenschaft« - Bericht vom 1. Juli 1877 hl« inel. 30. Juni 1878. London. 18,050.747 ■ 86.O0U.OOO • 5-1,736.050 1 15 Ac4teIoi*itiiii*l<. Valentin Zeschko. 54 uhh Triester i>tras«e Nr. :i in Laibach Die ungarisch - französische Versicherungs - Aetien - Gesellschaft (Franco - Hongroise) Actiencapital von 8 Millionen Gulden in Gold worauf 4 Millionen Guldtfn in Gold haar eingezahlt versichert: «»1—s 3 ß gegen I euer-, Blitz-. Dampf- und Gas - Explosion* - Schäden: gegen Chomage. d. h. 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Dio General-Agentschaft für Steiermark, Zimten nnd Krain in Gras, Badetzkvstra 8. ocoooooooooooo« Pruck und Verlag von Johnnn Iiaknavh in Cilli. Verantwortlicher Redacteur Max Besozzi.