«/?-". TB«M* ^ HU H<^ ^ ^ ^ „^__^__ Samstag den It) Augu st. VN i e n Vemc k. k. Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom l7. Februar v. I. , den, Gutsbesitzer in Tyrol, Carl Frechen» Umerrlchter o. Rech^ tenthal, d«e Annahme des großherzoglich toscanischen St. Stephan-Ordens allergnadigst zu gestatte» geruhet. Sc. k. k. Majestät habe» »üc allerhöchster Ent.-schließuug vom 8. Iull d. I. die durch Beförderung des Jacob David zum Hofrathe der obersten Justiz« sttlle bei dem mährisch, schlesische» Appellationsgerlchte erledigte Nachstelle del» »lährisch - schl.'sische» Land-rathe, Carl Nltter vo>, Nogko.vSky, allcrgilädigst zl« velleihei, geiuhet. Se. r. t. Majestät habcu »>it Allerhöchslcl (3>N' schließung vo»» 8, Juli d. I. d«e bei dem böhmische» AppeUatioüsgerichte erledigte» Rathsstelle» dem Franz Scharfen, Stadt. und Landrathe zl> Klagcnfuit; Msriz Steyrer, ^a»drathe zu Prag, und dem Joseph Wischil,, Magistratörathc z» Prag, allergnädigst zu verleihe» geruhet. (W. Z.) Tyrol. All, I. August Nachmittags si,,d Ihre kaiserliche Hoheit die Frau Großfürstin» Hcle»e von Rußland, sammt ihre'l beide» Töchtern, de» Großfürstinnen Marie «lid Katherine, auS Ischl in Innsbruck eingetroffen, und habe«, am folgenden Morgen t>»c Reise nach Ge-«ua fortgesetzt. (W. Z.) V r e u y f n. D,'r Ar, men Negcnsblirgs gedenkend, diesen Ertrag.der geson» derte» AuSgabe juwies, macht einen Abdruck in der Zeituilg uüthlmlich, und wir begnügen uns, aus den» Ganzen dic Stelle auszuheben, »uo nach einer lcbens-warmen Darlegung des Geistes und Wirkens des Ka-thaliclsmus der hochgeachtete Oderhirt auf die Ansein-düngen zu sprechen kommt, welchen die katholische Kirche seit ihrer Begründung ausgesetzt war „nd noch ist, indem diese Stelle d«e Tagesocrhaltnisse am nächste!» berührt, »nd zugleich die liebcoolle und versöhnliche Ge» sinuung des Verfassers des Hirtenbriefes aufs Klarste erweist. ,Wenn es »mu aber,« sagt der Herr Fürst» bischsf auf Seite 45, »so mit der katholische» Kirche und Lehre sich verhält, wenn in ihrem wahren Wesen so klar die göttliche Weisheit, die Gnade und Erbarmung ihres Gründers sich offenbart: wie kommt es, daß sie von jeher, und heut ^u Tage mancher O'ten mehr als jemals, verkannt, gelästert und wohl auch in ihren Dienern und treue» Anhänger» heftig verfolgt wird? Soll ich offen reden, so muß ich sag"', daß, wer so frägt, das Wesen, den Zweck und die Bcdmgmigen der Kirche in der Zeit selbst "och nicht erkannt hat. Ist sie die Braut des an, Kreuze gestorbenen Welter, löserS, »st sie der Leib des verspie'neu und mit Dornen gekrönten HaupteS: wie kann Vcrkennung, Lciden und Schmach sie überraschen, auch wenn ihr göttlicher Herr ,s ihr nicht ausdrücklich vorausgesagt hätte, daß dieß <32 häusig ihr ?lntheil sey» werde? „Wenn die Well euch hasit, so wisset, daß sie Mich zuvor gehaüt hat. Der Jünger ist »icht über seinen Meister, noch der Knecht über seinen Herrn, nnd es muß den, Jünger genügen, wen» er wie sein Meister, dem Knechte, wenn cr wie sein Herr behandelt wird. Hab.« sie den Hansvater Beelzebub geualn.t, »vie vielmehr seine Hausgenossen." Die Kirche GotteS i>^ ja eben die Erlösnngsanstalr einer mit Gott und sich'selbst zerfallenen, der Sünde anhöimgefallenen Welt, in welcher Empörung und Feindschaft gegen Gott herrscht. Mlt dicsen feindseligen Kräften, Bestrebungen und i/eidenschaflen geistig z" kämpfen, sie zu besiegen durch Glaube und Liebe, sie unter das siisie Joch Christi zu beug", und Gottes Reich in Gerechtigkeit, Friede u»d ttiebe auf der Erde zu verbreiten, daS >st ja >hr alleonger Beruf, der sich mit jeder l'eue», Generation erneneit, Ihr Daseyn seht also den feindllcheü Gegensatz nothwendig voraus: sie ist die streitende Kirche. Darum heißt eS: „Wäret ihr von der Welt, so würde die Welt euch als das Ihre lieben; weil ihr aber nicht von der Welt seyd, sondern Ich euch ausgewählt habe von der Welt, darum hasset euch die Welt. Haben sie „nch verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen.....« i?iegt nun aber «t»va hierin eine Entschuldigung, eine Rechtfertigung für die Hassenden, Verfolgenden? Der Herr hat die Antwort ausgesprochen: „Dieß alleS werden sie euch thun um Meines Namens willen, weil sie Den nicht kennen. der Mich gesandt hat. Wäre Ich nicht ge> kommen nnd hätte zu ihnen geredet, so hätten sie keine Sünde, jetzt aber haben sie keine Entschuldigung für ihre Tüude.« Und obwohl sie keine Entschuldigung für chre Sünde, für ihren Hasi hatten, der Ihn endlich ans Krenz schlug, so betete Er doch auf diesem seinem Opferaltar-. «Vater! vergib ihnen, denn sie wissen mcht, waS sie thua,« und alS Er der Erhörung gewiß war, senkte Er sterbend Sein Haupt und sprach: »Es ist vollbracht!« Das sey unser Vor-bild, Geliebte! Zeugniß für die Wahrheit geben, Zeug, „iß in Wort und Wandel mit unerschrockener Stand-hasligkcit „nter Haß, Lästerung und Verfolgung bis in den Tod wenn eS seyn müßte; und doch, wie Er mcht lästern, wenn wir gelästert werden, nicht drohen wenn wir leiden, sondern durch GuteS das Böse überwinden, und auf Den vertrauen, der da spricht: »,Mu- gebührt daS Strafen; Ich werde vergellen. Das ist wahrhaft christlich, wahrhaft katholisch. Dann übernimmt Gott unsere Sache und m Ihm sind wir unüberwindlich.« (Dest. B.) V e I o i e n. Zu Antwerpen wird vvu dem Hause Cockerill «in Wcrft zum Bau eiserner Schiffe angelegt; der Plan da;u ist schon entworfen, nnd die Arbeiten wer, den nächstens beginnen; es kömmt in di« Nahe des alten Arsenals. Außer den beiden Packetb'öten, deren die belgische Negierung für den Dienst zwischen Dover u»d Ostende bedarf, sollen dorc sogleich noch zwei bis drei andere Fahrzeuge gebaut werden, die von Rherern in Gent und Antwerpen bestellt sind. Die Anwendung des Eisens zum Schisssbau scheint sehr vor.-theilhaft befunden zu werden, da man, obgleich dieß MccaU sehr in, Preise steigt, so bedeutende Bauteil dieser A't unternimmt. In diesem Augenblick l.egc auf dcr Rhede von Antwerpen die sicillainsche Fregatte »Urania«, die noch vierzehn Tag/ daselbst verweile!» wird. Dieses schone Schiff wird schr viel besucht, webei die Off,-ciere und Eleven desselben, die größten Theils angesehenen Familien de5 Königreichs Neapel angehören, sich äußerst zuvorkommend zeigen. In den Magazinen der Stadt werden von der Mannschaft viel Einkäufe gemacht. Die »Urania" begibt sich von hier nach den Häfen Englands und Irlands. Sie hat Neapel im Juni 1844 verlassen und Nord, und Süd.Amerika, die Antillen, dle Insel St. Helena, Spanien, die nördlichen Meere und Holland besucht. Die Fahrt ist zur Ausbildung der auf dem Schiff befindlichen Elite« Mannschaft unternommen. ^W. 3 ) Frankreich Manschreibt auSDellys von, 24. Juli: Heute Früh um halb 4 Uhr kam das Dampfschiff »Tartare-auf unserer Rhede an. An Bord desselben befand sich der General - Gouverneur, Marschall Bugeaud, mit einem zahlreichen Stab, wovon ei» The»! „ach Algier zurückgehen soll, während der andere an der Erptdi« tion Theil nimmt. Um dieselbe Stulde sehten sich di» seit mehreren Tagen zu Dellys versammelten Truppen unter Trommelschlag und Hörnerklang iu Bewegung. Die Brigade, command,rt voll, Obersten Pelliss,^ besteht aus vier Bataillonen Infanterie, einer Abtheilung Berg-Artillerie und zwei Compagnien Kano. mere, die eine versehen mit Flinten zum Abfeuern cylindro-conischer Kugeln, die andere eingeübt auf das Werfen von Brand. Raketen. Diese Ka»omere hat der Herzog von Montpensier unlängst aus Frankreich mit nach Algerien gebracht; sie waren bei den Operatio. nen in dem Gebiet Ouarensenis; aber eS zeigte sich keine Gelegenheit, sie zu verwenden; s,e werden daher jetzt zum ersten Male, als neues BezähmunaMittel, gegen die Kabylen, gebraucht. Um 5 Uhr Morgens stieg der Marschall an'S Land; gefolgt von den Ge< neralen des Genie. Corps und der Artillerie besah er die sämmtlichen Neubauten — daS Lazarett), die M°« schee, die Ringmauer; er schien sehr zufrieden mit den «33 Fortschritt.'», welche die neue Stadt macht, bemerkt, jedoch zugleich m,t bedauern, daß es au reichlichen Wasscrzuflüsscn f^hlt. Um 2 Uhr Nachmittags brach der General-Gouverneur auf, um sich ^ der Bri gade des Generals Ge„t,l zu begeben, d,e bei Am. «l.Arba campirc. I>" Monate Mai d.eses Jahres war DellyS »och '"chts mehr als ein großes kabyli. sches Dorf, erbaut auf einem d^s Meer dominirendcn Felsen; ma» sah da eine ungeordnete Masse steinerner Häuser, m>r Schiefer g/deckr, enge und krumme Straßen blitzend. Eüies schönen Morgens klönt sich der liahe Berg mit heranziehenden Truppen; ungewohnte Töne wecken die Echos der alten Moschee; die Civilisation ,st durch ihre Pforten gedrungen. Seitdem geht sie mit wetten Schritten vorwärts; vo>, allen Leicen her erheben sich Gebäude, werden Straßen durchgebrochen; in diesem Augenblicke wird in der Mitte der Stadt ein großes und schönes Hotel aufgeführt, daS zugleich als Kaffchhaus dienen"soll. — Mulei Abdcrrahman, der Sultan vou Marocco, hat zwölf Scherns der regierenden Familie in die Daira deS E^-Enurs Abd-el. Kader abgeschickt, um sie durch Zureden zur Unterwerfung unter die Befehle des Sultans zu bewegen. Nach den, Rathe Frankreichs hat Abderrahman endlich begriffen, daß, wenn er wiltllch Kaiser von Marocco seyn und bei seinen Unterthanen Gehorsam finden will, es durchaus nö, thig sey, ai» Ol'g.,l>!sation regulärer Truppe» zu den» keu; er ist jeßl beschäftigt, 3ietr„tei, zu emeu, Heere von 30,000 Mann auSheben zu lassen. Zu Fez ist eine Art Militärschule errichtet worden ; hier sollen un, ter Anleitung ägyptischer Lehrmeister die künftigen Of. ficiere der maroccanischen Armee gebildet werden. (W. Z.) ParlS, 4. August. Briefe aus Toulon vom 1. August melden ' ^Eiu großes Unglück ist heute über unsere Stadt hereingebrochen; der herrliche Schiffswerft, Mourillon genannt, steht in Flammen. Um halb zwölf Uhr Vormittags ertönte die Lärmkanone und die Sturmglecke des Arsenals; gleichzeitig sah man dichte Rauchwolken sich über dem Mourlllon erheben. Alle Feuerspritzen, die Truppen, Arsenalarbeiler und «in großer Theil der Bevölkerung eilten an Ort und Stelle; aber die Flamme hatte bereits die Magazine erreicht, m denen das Schisssbauholz aufgeschl.chtet war. Von diesem Augenblick an stellte die Brandstätte den Anblick eines großen Feuermeeres dar. Die Sä-yeanst.lt, eine mit beträchtlichen Kosten errichtete An-stall, so wl« die im Bau begriffenen Schiffe wurden gerettet; dennoch w.rd der Verlust auf 60 bis 80 Millionen Francs geschätzt. Auffallend ist es, daß bei hellem Tage die Feuersbrunst so sp^ wahrgenommen wurde, welcher Umstand allein an ihrem raschen Umsichgreifen Schuld tragt. Mehrere im Mourillon als Arbeiter verwendete Sträflinge sind ,»tsprl,ngen, und »in Gerücht will wissen, sie hätten das Feuer gelegt. Dle Bevölkerung von Toulon hat sich bei diesem An» las, schr rührig ge^igt ; selbst di, Frauen bleiben nicht zurück: sie tragen den vor Hihe verschmachteten Sol» date,, und Arbcilern Erfrischungen zu. — Nach-schift: Um 6 Uhr Abends. Das Feuer wüthet noch """'"'« ^ .' Feuersbrunst vom 28sten Mai und nahe an dem Platze, wo derselben damals Emhalr geschah, brach in der Vorstadt St. John ein neuer Brand aus, der be» dem sehr trockenen Wetter und starkem Nordost-wlnd rasch um sich griff. Fast die ganze Vorstadt, ss wie ein Theil der Vorstadt St. Lois und einige au» stoßende Straßen wurden in Asche gelegt. Nur wenige Häuser in dem wetten Bereiche der FeucrSbrunst blieben ganz oder thellweise verschont. Soviel man weiß, sind nur ein oder zwei Menschen umgekommen, da sich, obgleich es Nacht war, fast alle Bewohner mit einem Theile ihrer beweglichen Habe, in so weit sie fortgeschafft werden konnte, zeitig geflüchtet hatten. Erst am 29sten, MorgenS gegen 8 Uhr, hörte daS Feuer auf, nachdem man mehrere Häuser, um den Flammen die weitere Nahrung zu entziehen, in die Luft gesprengt hatte. Der nach dem vorigen Brande niedergesetzte HllfsauSschuß versammelte sich sofort und befahl die Vertheilung von Lebensmitteln »c. an die Hilflosen, die sofort in alle öffentlichen Gebäude aufgenommen wurden, wahrend man westlich von der Citadelle Zelte aufschlug. Viele Obdachlose wurden auch von ihren Verwandten und Freunden in der Stadt und Umgegend aufgenommen; dennoch aber lagerten längS deu Sradtwällen und auf den Feldern noch viele Personen mit ihrer Habe im Freien, da dieser neue Brand, welcher l60ft Häuser zerstörte, wenigstens 6000 Personen obdachlos gemacht 434 hat. Eine Feuerverslcherungs. Gesellschaft, welche bei dem porigen Brande 50,000 Pfund. Sterl. verlor, büßt bei dcm jetzigen 40,000 ei». Der Werth deS zer. störten Eigenthums soll dießmal größer seyn, als das vorigemal. Quebeck besteht jetzt nur noch aus der obern Stadt innerhalb der Mauern und aus einem Theile der unteren Stadt; in den Vorstädten sind nur we» ulge Häuser stehen geblieben. Seit siebenzig Jahren hat Quebcck, alle Fcuersbrünste zusammengerechnet, nicht so viele Gebäude verloren, als jetzt »unerholb eines Monats, und me zuv«r hatte es eine Feuers, brunft von Bedeutung zu beklagen. Von den 35,000 Einwohnern, welche die Stadt zahlt, sind m, Gau--zen 20,000 »hrer Wohnungen beraubt worden. Sonderbar ist es, daß eine verrückte Weibsperson das Ab, brennen deS jetzt zerstörten Stadttheiles vorhei-gesagt hatte. Sie s,tzc in Haft, andere Verhaftungen aber »aren noch nicht erfolgt, obgleich man auS guten Gründen glaubt, das; das Feuer ruchlosen Brandstlf, lern seine Entstehung verdankt. — Aus Montreal erfährt man unterm 5. Juli, daß dort eine Depuration aus Quebeck mit den zwei Bischöfen an ihrer Fritze angelangt war, um den General «Gouverneur zu ersuchen, daß er unverzüglich daS Provmzial < Parlament versammeln möge, damit dasselbe den Abgebrannte« cine ansehnliche Geldspende bewillige und ihnen behilflich sey, ihre Hauser aus minder feuergefährlichem Material wieder aufzubauen. Die Provinzlal-Regierung hatte auch schon beschlossen, sofort 20,000 Dol> lars für das dringendste Bedürfniß herzugeben und ohne Verzug unter Gewährleistung der Provinz eine Anleche von 400,000 Dollars, welche den Grundbesitzern der abgebrannten Stadttheile zu niedrigen Zm-sen vorgestreckt werden sollen, in England zu unterhandeln. — Nach den neuesten Berichten auö Quebeck stand am I. Juli auch die obere Stadt in Gefahr, ein Raub der Flammen zu werden, indem durch die Funken aus den Pfeifen zweier Arbeiter das Schin-deldach eines Haukes in Brand gericth. (W. Z.) Gomaulscheo Ne»ch. Man llest im »Otjljyrv. 'l,i«»t." nachstehende Nachrichten aus Beirut vom l3. Juli: Der Bürgerkrieg im Libanon ist eingestellt, wiewohl beide Par» teien ihre Waffen behalten. Eine «us Drusischen und maroninschen Chefs unter dem Vorsitze des Pascha hier befindliche Commission unterhandelt über die Bll-dung eineS Libanons - Gouvernements. Die Noth ist mittlerweile sehr groß und die Aussicht auf Abhilfe sehr f«rue. Die Straßen von Damascus und vom Küsten- lande sind, zum großen Nachtheile des Handelsver» kehrS, sehr unsicher. Die Beduinen sind fortwährend im Besitze des Gebiets von Acri, was dem Acker bau sehr schadet. Viele Bauern sind, durch Hunger gedrängt, nach dem Horam, Saphet und nach Aegypten ausgee wandert. In Folge eines am 23sten Abends hier ausg«, brochcnen Orkans sind außer verschiedenen Kähnen auch zwei hier vor Anker gelegene Kriegsschiffe gescheitert. Die osterr. Brigg ..Gepido«, w,Iche i,l, Hafen vsn Ras Beirut gctheert wird, entkam mit Mühe dem Schmauche, wiewohl sie dabei Takelwerk, Ankertaue und Kähne einbüßte; d.V große Schaluppe der engl». schen Fregatte «WarSpite« dagegen, welche am Vor< vertheile des ^Gepido« unterging, verlor sechs Indi. viduen auS ihrer Mannschaft, und ohne die thätige Beihilfe von Seite der Matrosen der österr. Brigg, waren auch die übrigen sechs Mann sammt einem Oft siciere ertrunken. Nach Berichten aus Damascus waren die Be«^ volkerungen der Bezirke von Hasbeya und Rasceya neuerdings nahe daran, handgemein zu werden; leider gibt Anlaß hierzu die harte Behandlung von Sei^e deS Pascha; Entvölkerung, Henschrcckenschwärn,f,Mifi. wachs und die Einfälle der Beduinen ins <.'and ver-vollständigen das Elend. Neuere Nachrichten auS Damascus vom lO, Juli berichten, daß, um endlich energisch aufzutreten. Ali Pascha eine Abtheilung leichter Reiterei dahm gesendet und zugltich die zwei einflußreichsten Drusen-Chefs von Hasbeya, nämlich Schach C'min Shems und Schach Mchamed Kes zu sich berufen hatte. Diese haben nicht »»r Folge geleitet, soiidein auch alle die» jenigen drusische» Chefs in Ketten e,>,gelicfelt, die sich durch die letzten gegen d»e Christen begangenen Grausamkeiten ausgezeichnet hatten; anderer Setts er» ließ der Gouverneur den Befehl zur Verhaftung eines christlichen Ch.fs aus Hasbeya, welcher durch soue Aufreizungen zum Kampfe mit den Drusen Hauptfach» lich beigetragen hatte. Auf den Vorschlag des dortigen englischen Consuls sollten sämmtliche verhaftete Chefs zur Aburthellung nach Constantinopel gesendet werden (W. Z.) Um mehrfach geausserteu Wünschen zu entsprechen, wird vom 1. September d. J. angefangen, das Vereins-Locale täglich von 5 bis 7 Uhr Nachmittags für die P. T. Herren Vereinsmitglieder geöffnet seyn. Von der Direction des historischen Vereins für Krain. - Laibach am 15. August 1845. Verleger: Ignaz Alois Edler v. Kleinmayr. Anhang zur Im^aHerSeitmlH. <7oul» t»om l l. Ällgust z«4H petto detci « 4 , (in CM.) »«» ^,6 Darl. mit V,rlo>. v. ) ,85g für 25o ll. (u, CM. < 22.^ .^4 oetto occl» detto .. 5o ,. s>n EM.1 6j 3^4
  • l<ü.<5l^0c B."'" Odl. zu , »^, ^.<^>, ^i„^M.» 65 3,4 ^ctie» der .^>se,» 5<>ldi:l.n,öö Ncrdbalin zu luou ft. C. M. - ' . . . ,,,<> ft. ^„ ^. V. Vlljtlchllig ner hier VerNordencn Den 7. August «8,5. Dem Herr,, Jacob Ianlsch.r. BHck.r'neifter. sein z. H02 , «n Fraisen. Den 9. Dein Barlholomäus K.,chnt, Toalöh ner, sein Kind Iohan»«. all 7 Wochen, in der Po, lana-Vorst^dl Nr. 53. an ?er Auszehrung. Den .0 Marcus Holle»,, chirurgisches Subject, «lt ,9 Jahr«, im Livilspilal Nr. z, an dir Lun. zensuchl. Den l l. Dem LucaS Suetl!«, Taglöhner s. K. Johanna, all » Jahr und a Monate. >n der St. Peters - Voistadl Nr .^>l. am Durchfall. — Dem Herln Joseph Rakolch, Tischlermeist.r . sein Kind Ama< li«, all 2 Monate, in der Cradischa Vorstadt Nr, 6, am Durchfall, in Zolge der Mundfäule. — Mal. thäus Seckau. Hausmeister, all 5? Jahre, in der Ocadischa- Vorstadt Nr. 5», an der ^ungcnluckt D»n ,2. Der Hochwüldig, Hr. Joseph Trenz. Deutsch » Olb.uS -Prielte, und emtrilirtlr Probst von Mötlli'ig. starb Un 90. Jahre sliues AlltrS, ln der St«dl 3lr <80. an Ailelssch'väche. — Dem Heirn Johann Nepomut Ios. Biahowßky, Medicinä» Doc-tor und k. k. oroenlllcher öffelulicher Plef'ssor am hieroltigen k. k. Lyceum, s«ine Frau Elisabeth Cuphro-sine, g'borne Superöbelgs», , alt az Jahr,, in der Pylana. Vorstadt Nr. 87, an der Luiigensucht. — Dem Herrn Johann Künl. Spediteur, sein Kind Julius, alt 5 Monate, ln o.r Krakau. Vcista^t Nr. 80, an d«r Magencrwiichung- — Franz Hofmcister, Strasiing, all /g 5ul, Urb Nr. 252^», Ä'cct. Nr. 226^ dienst-valen Realität für MalMrell) und Theresic Moditz mlabullrten zwci Schuldschrincn doo. ^l. Februar l6l9, dann auf Ane^kcnnung des Rechtes zur Erhebung dcs in Folge Vcschcidcs ddo. 20. Scpccmbcr l»U, Nr. !697«t ddo. 27. M.nz ,8'.5, Nr. 534, gerichtlich dcposilirleil Meistbolrestes pr. 887 fi. 50'/< tr., nach dem Verhältnisse dcr liquioirten ge dachten Fordcmllgen angebracht und um richleNiche Hilfe gebeten, worüber eine Tagsatzung aus den 23. October l. I jn'il) um 9 Ul)l ciilgrordml worden ist, — D.^t' Gericht, dcm der O>t ihres Aufeilhaltes unbekannt ist, und da sie vielleicht aus den k. k. Erb' landen abwesend ft«n köinnen, h,tt auf ihre Gefabr und Kosten den Henn Johann Pei'z von Schneeberg /,u ihrem (Zurator aufgestclll, mit welchem die aüge^ brachte Rechtssache n.nh dcr für dic k. f. Elblande bcstiminteil Gerichtsordnung ausgeführt und entschie» den weiden wird. Dieselben weiden daher dessen durch dieses El'i^t zu dein En?c erinnert, daß sie allenfalls zu rechter Zcit selbst zu erscheinen, oder dem bestimmten ^enrcier ihre Rechtodehelse an Hai^dco zu lassen, oder aber auch sich selbst cinen andern Sachwaller zu bestellen uno diescm Gerichtc namhaft zu machen, und überhaupt in alle dic rechtlichen ordnungöma^ ßigen Wege cinzuschrciten wissen mögen, die sie zu ihrer Vcttheidign.ig diensam finden wmden; w'dri' gcnsaUs sie sich sonst die aus ihrer Vcrabsaninang lNtstehendcn Folgen selbst beizumcfftn daben werden. Bezirksgericht Schneeberg den 17. Juli l.845. Z l362. (1) N». 43l. Einberufung des schon über 30 Jahre verschollenen Gregor Sal-lar von Louranou. Von dem Bc,nksa/»ichle Echnccberg wiro über Ansuchen deo Andreas Hou.^an von Laas, der schon über 30 Jahre verschollene Gregor Sailar von Lou-vanou, h'.emit ausgeforderl. billnen Cinem Jahre so--gewiß ditscs Gericht, oder dcn ihm letter Cinrm in dtr Person des Herrn Batthelmä Nassen von Neu^ dorf aufgestellten Kurator, von ftinem "»'ben und 'Aufenthalte in Kenntniß zu seyen, widriges er für todt erklärt, und sein hierlanolges Vermögen dcn sich legitimnenden Erben eingraillwortet wtldcn würde. Bezirksgc-ichl Schneeberg den 20. ^lp-N l845. Z7^337. (3)" . Nr. ,99?7 E d , c t Vc>m Sezlitsgelichti des Herzogthum) Gott-schce wird allZemei,» brennt gemacht: Es fty über 435 Ansuchen des Herrn I»»hann Kosler, von Trtencg, in die ereclltive Versteigerung der dem Johann Tscheme gehörigen, in Stockendorf «ul> <öonscr. ^)lr. 20 und Rectf. Nr. >5l3 v« »537 liegenden, m»f 650 si. gc schätzten 4jl6 Urd. Hübe sanmtt Wohn-- und Wirth-schüflsgel'äuden, wegcn schuldiger 56c»fi. s^mmt Interessen u»d Nedengedliwen gewilliges, und hiezu die Tagsahvtcn auf den 19. Augnft, !8. September, und 1». Ottoder l8^5, jedesmal um «0 Uhr Vormittags in loco Slockendors mit dem Beisätze an« geordnet wovden, daß diese Realität, wenn sie bei de-.' ersten oder zweien Tagsahung nicht um oder über den Schätzmigswcrth an Mann gebracht wer den könnte, bci dcrdritttn auch uiucrdemselben hmlan-gegeben werden würde. Grundbuchsextlacc, EchälzungZprctocoll und Feilbielnngsbedingnisse können l'icrgerichts emgeie-Yen und hiel,'on Abschriften dchoden weioen. Bezirksgericht Gvtlschee am l9. Juli l8^l5. Z. ^356. (,) Wirthshaus - Verpachtung. V"s> Se»te de? an das Ägramer» Dem« capttel gehöriger,, un» bei Warasdi»'! gelegclien HerlsHaft Törlitz wird hiemit zu rv'ssen gcgc« h,n: Da d,e für den 5. «ugust l. I. angeg-7 bene Vt'pachtulig drr beidl,, W>rthshau'er, wege» t'ngetsllenln Hindeimff^! nicht l'vr sich gehen sonnte, so wird über dieselben euie erneu» trte ^citation den l5- September l I »m Schlosse Töplltz früh um 9 Uhl «bgchallen, mit dcm Vcdcuten: daß für b»e namllchen beiven Wlrlhbhausrr nach U»ftal.dcn «uch bloß 3'a»ttl»rc ango'ommen werden. Dl« nähere,, Ncdingnlsfe über die Velp«cbtu,iß der Wochshauser können la>,-lich alldort, ül»rr die T'a,:,urle «ber be» der L'clt«tion s'ldss «»»^eschen werden. Pachtluftige weid!», t)»em»t dszu hösiichst eingeladen. A^ram dcn ,<» Aug" lß heute q - n , y 0 ll <^ ändlg. /»5 st. Dieselbe für Kraln uno den Vlllacher Kreis v^tl l63l bis m>l lg/ji , zusammen »i stnf gkd. Bande. 12 fi Dieselbe, für 1820, »826 und »829, l der l st. D^ i e s e l b e Elställj'lngs - «viimmlung or vollt>sch<„ F«, meral' und I^st jgeleyi, dann für dl.l >n 3 Banden. 9. ^lixlch lS35- '830, Netf3 ss. Nllr dle zuerst einlaufende Bestellung kann zu oil sen nleoeren Preisen tsfecluirl werden. K. K. ausschließend ^^^W ftriu . l eg " t, Universal - Erdbeeren - Pomade von 18T3! E.zc^gt aus d.eßjahrigen Erdbeeren vom EbsM.sten und Parfumeur kcll ?eo<« in G.äy, erhalt ich so eben, und ko5 Oubernial - Verlautbarungen 3 1372. (l) Nr. l89bO. ßurrende des k k. illy lisa) en Guberniums zu Laibach. — Wege» Uederjcl^un.c; des zu Oder-dranl'ura in Harnten zum Behuse der Einhe, bl.ng der Berzehrungssteucr für gebrannte geistige Flüssigkeiten «ufqcstollttn GcfaNsamtes nach (shnsantcn in Tirol. — In Folge hohe» Hoffammer r Erlesses vom 20. November 1LN, ijahl '^5175 , wnd nach der Erössounst der t. t. vereinten iüyr'sch - l^Y'rmälklschcn CHmeral« Gefallen'Verwaltung <^^. 2«. v.M., Zahl 7^(N, das mit hohl'n, Hoskammcr. Decrete vom 2». September lN35, Zahl »2()l9, zu Oberoraublng in Kärnlen zum Behufe der Etnhebung der Veizehllnigösteuer für gebrannte geistige Flüssigkeiten ausgestalte Gcfällsamt n«ch Chrisclltten in Tirol, und zwar mit l. September l8tz5 versetzt werden; welche Amls-übcrfttzung mit ocm Beisahe zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird, daß die Amtshandlungen des V.rzehrul,gssteuer > Amtes Ovtr-rraudurg vom obigen Tage angefangen zu Chrisanten werden vorgenommen werden. — Laiboch «m h. August 18t5. Joseph Freiherr v. Weingarten, Landes-Gouverneur. s«rl Graf zu Welsperg, Railenali und Prin, ör, k. f. Vice - Präsidrnc. Carl Freiherr v. Flödnig, k. k Gubernialrath. 3- i)72. (l) Nr. »7,1^- surrende. D»e Verfertigung und der Gebrauch vc», Punzen Slampcln und Gl,ßmi.'dellcn zur Erzcu» glll'g von galigda'ln Mül,jfll !M I„ cdec Auslande, zu welchem Zwecke lmmer, sind «ls schweit Polizelübertrctungm nach §. U^ deS Str«fgcsqunq alS der Gtvl«uch l'^n Punzen, ^lampcln und Guß-Modellen von was ,mmtr für eoier Form, mit welchen Abdecke oder plansche stachmld^ngen von M^,e.) nach einem „n In- oder Aus-lanoe gcsthl.ch g.ngdaren Gcrrage in Metallen erzeugten fün,en, d.csclben mügcn zum ^p.ela)e.ke,z„ Verdungen, oder s. .st w.< '"""7 l" '""'"/ "gle.cd a. sich f,l«ukten Zwecke bemmnn sey.,, ,ls schw,rc Pol.^.üder-lretung gegen d,e öffc.nl.chi» Vlnst.ltcn ^u be. (Z. Amts-Bl. Nr. gL ,. ,5. August ,9^5.) handeln / und nach dem §. 64 dls II. Theilet t>e«l Sliafgeslhbuches zu blstr«fen sind. — Wel-cheö »n Folge di ßfalls herabgelangten hohen Hofkanzlei - Decretes oom 1. b. M., Z. 22,296, zur öffcnllchen Kenntniß gebracht wird. — ka'bach am 28, Iull lg^5. Iose'phFreiherr v. Weingarten, Landes - Gouverneur. E"rl Nraf zu Welsperg, Raltena» nnd Prtmör, k. k. Vice^Pläsit'ent. !>'-. Georg Mathias Sporer, k- k. Guoeilnalrach. i lavt- uuv lllNvrrchtliche ^erlautdaruugen. 3. ,366. sl) Nr. tzg.g. G d , c l. Vcn dm k. k. Sladl - u»»d ^ndrechte »n Krain nmd bcm Johann Adaln ^ant»n mM lelX geatl'wartigen 3ollles erinnert: Es habe wider del^s.lden dll diesem Gerichte der Sig» mund Bals, Realltalcnbesiyer ,n La,dach, Kl8/,5 früh 9 Uhr vor diesem Gerichte best,mmt Wild, angesucht. — Da der Tufenlhalcsorl des Beklagten, I^h^nn Adam Fanlon, diesem Ge« richte »lnbckannt, und well er vielleicht aus den k. k. El>land.n abwesend ist, so hat m«n zu dessen Vertheidigung, und auf seine Ae» f^hc und Unkostcn den hitrortigen Genchts-Aduoc^ten Dr. Johann Zwsier als ?ur«tor bestellt, mit welchem die angebrachte R chts-sache nach der bestehenden Gelichls.rdnung aus^efüh't und entschieden werden wn tinnn Reisepauschal? ja'hrl'chlr ,2c) st E. M , wo« raus die Fuhrkcilkn und lläl,n für ligene dllNlUlch« Excursionen und für jtne des unter« geoidnetin Rcnlbeamten - Personals zu bistltl« len sind. Dagtge,i »st delielbe zur ^cl!Nnig , dculschcn ll,,d kram.schn Sprach,, g'ü^dliche ölulicmi,che und gliche ssennlmsse »m llntcrthilne » uno N„lrtchliu.igsfuche sl„H unablafflge Bedingungen. — Hic,z!idewerber haben lhre, d>e ootblllch-ttn Eigenschaften, nebst Alter, Sla„d, blshlligc Verwendung uno sonstige Kennltnssc, worunter jene der »tallemsch.-n Sprache gcwün'cdl n?ud, unt» end, llch dle Fahlgkcll zur ^on, befrlcdlgcnd nachwt'senbe Otsuche tns zu« 22. Sevltmi'er l. I. «n d»e graft'ch Thadaus Clemens lalldlhlensche sldln»n>sts«lion« - 3u» ratel »n Gorz poltof,ei einzusenden, undjzu» glclch bestimmt anzugtbfn, ,v«nn sie hen » t« l^uroini,, dtl lll?lto per l)f»l!ni und volini,, der «lulln u I^«sl,ott,lii Nel)rl l'l)Iii kni--luui, der