^14._________________Donnerstag, 17. Jänner 1889. 108. Jahrgang. Mbacher Zeitung. ^?^""?."""^""' ^it Poftvllsendung : «anzjählig fi, ill, halbjilhrig sl. ?.l0. 3« «omploii: ^ Dl« „Laib»»« ><«itnn»" «i«y»"« ^nlerat« »i« ,« 4 Zeilen »5 tr.. «rößere ve,- »eile « kr,« be« »tteren wlederholungen v» .»<«il« » ll. ^ IO b!« 1» Nhr vormittag«.— UnllllNli«t«Vr!ef, w«den n,chl anzenommeo und »lonnscrivl« nicht „nlüllzeftellt. UmtNchei Hheil, ^ Se. t. und k. Apostolische Majestät haben mit «Uerhöchst unterzeichnetem Diplome dem Obersten und ^vmmandantetl des Landes-Gendarmerie Commandos ^r. 2 Frlcdrich Dürr den Adelstand allergnädigst zu verleihe geruht. Se. k. und k. Apostolische Majchät haben den °«t dem Titel und Charakter eines Hofrathes beklei« Men Regierungsrath und Kanzleidi rector Allerhöchst-« Ob^rsthofmarschallamtcs Dr. Rudolph Kubasek ^wirklichen Hofrathe allera.iiadia.st zu ernennen . Se. l. und k. Apostolische Majestät haben mit Merhüchster Entschließung vom 21.December v.J. über ""wlnterthänigsten Antrag des Präsidenten des k. und l. Leinsamen Obersten Rechnungshofes dem Hofsecretär ^' dlksem Rechnungshöfe Gustav Möller taxfrei den "tel und Charakter eines Sectiousrathes allergnädigst " verleihen geruht. __________ H„ Se. t. und k. Apostolische Majestät haben mit Altthgchsjer Entschließung vom 2. Jänner d. I. dem e °ntrolor der Staatscentralcasse Franz Fuchsig tax- " den Titel eines kaiserlichen Rathes allergnädigst Nichtamtlicher Mil. Wilhelm III. im Sterben. ^, Holländische Depeschen melden uns. dass Wil-Di? ^'' ^"lg der Niederlande, im Sterben li^ge. lin! 3^"khl'it des Königs ist ein organisches Alasen-Li^> kleiden, das ihn an das Schloss Loo, seinen h.'^'Ngsaufenthalt in Gelderland. gefesselt hält. Bei Ml< ^" Alt.r des fürstlichen Patienten — dechlbe «"U bereits 72 Jahre — ist eine Genesung kaum N? karten. ^. .'"llhelm NI. ist der letzte männliche Sprosse des G.''^ Dranien; er wurde 1817 in Brüssel geboren. Nilb l "' ^ im Jahre 1849 verstorbene König Eckw r ^' '"^ ^'"^ Mutter Anna Pavlovna. eine lnit? . ^'^ 6""' Nikolaus von Nussland. wohnten ^^orliebe in dem damals noch mit Holland ver- einigten Belgien. Die Trennung der beiden Länder fand in seiner Jugend statt und stand ihm stets in lebhafter Erinnerung. Seine Jugend vcrfloss übrigens sehr ruhig. Im Jahre 1840 vermählte er sich mit der Prinzessin Sophie von Württemberg. Damals regierte noch sein Großvater, König Wilhelm I., und es war wenig Aussicht, dass er bald zur Regierung gelangen werde, aber Wilhelm I. entsagte 1840 dem Throne, und Wilhelm II. starb schon zehn Jahre später an einer Herzkrankheit. Dessen Sohn, der jetzige König, war gerade verreist und wurde schleunigst nach seinem Va-tcrlande zurückberufeu. Unter dem Einflüsse der revolutionären Ereignisse des Jahres 1848 war kurz zuvor eine neue Constitution in Holland sanctioniert worden, wodurch directe Wahlen eingeführt und die Befugnisse des Parlamentes (Gcmral-Staaten) eine große Erweiterung erhielten. Der junge König überwand mit Hilfe des Ministers Thorbrcke glänzend alle Schwierigkeiten. Ein großes Ereignis während seiner R»gieruug war die 1853 erfolgte Besetzung der durch 300 Jahre erledigt gebliebenen Bischofstühle mit von dem Papste ernannten Clerikern, wodurch die Frage der Stellung der Katholiken im Lande zur Lösung gebracht wurde. Die absolute Trennung des Staates vou jeglicher Confession wurde ausgesprochen, und die Katholiken genießen seitdem in dem protestantischen Holland die größte Freiheit. Zwei Jahre später hatte der König Gelegenheit, sich durch aufopferullgsvolle Thaten populär zu machen, es war dies gelegentlich einer großen Ueberschwemmung, durch welche die Provinzen Gelderland, Utrecht lind Brabant überaus hart betroffen würden. Der König betheiligte sich persönlich an den Reltungkarbeiten und rettete mit eigener Hand Menschen und Thiere. Die Regierung Wilhelms III. r»rlief glücklich. In den letzten Jahren riss ein tückisches Geschick alle mänu-lichm Sprossen seines Hauses vom Leben hinweg. Zuerst starb suuch der Königin) sein ältester Sohu, der Prinz von Oranien, dann Prinz Friedrich, d,r Onkel des Königs uud persönlicher Freund Kaiser Wilhelms I. Um das Erlöschen des Mannesstammci zu verhüten, gieng Prinz Heinrich, der Bruder des Königs, eine zw?ite Ehe mit einer Tochter d»s verstorbenen Prinzen Friedrich Karl ein; diese Ehe blieb jedoch kinderlos, und der Prinz, welcher als Statthalter in Luxemburg residierte, starb kurz nach der Vermählung. Nun gieng der König selbst eine zweite Ehe mit der Prinzessin Emma von Waldeck-Pyrmont ein. Wohl war noch des Königs zweiter Sohn, Prinz Alexander, am Leben, aber dessen schwache Gesundheit ließ kein hohes Alter erhoffen; diese Befürchtungen bewahrheiteten sich, denn der Prinz starb 1884. Zum Glücke für die Dynastie blieb die zweite Ehe des Königs nichl kinderlos, da sonst der Erbgroß» herzog von Weimar, als ältester Sohn der regierenden Großherzogin von Weimar, einer Schwester des Königs, thronberrchtigt geworden wäre. Auf das Leben der jungen Prinzessin Wilhelmine, geboren 1880. welche nach des Königs Ableben zur Königin ausgerufen wird, beruht die Erhaltung der nationalen Dynastie Nassau-Orauien, welche mehr als 300 Jahre die Geschicke des Landes lenkt. Laut der 1887 revidierten Verfassung wirb die Königin Emma während der Minderjährigkeit der Prinzessin zur Regeutin ernannt, und auch die Mitglieder der Regentschaft sind schon nominiert. In Luxemburg, wo dir weibliche Nachfolge ausgeschlossen ist. wird die Krone auf den Ht-rzog Adolf vou Nassau übergehen; zwischen Holland und Luxemburg hat übrigens ein politisches Band niemals existiert und beide Länder wurden stets getrennt verwaltet. Die Schwcincscuchc. «om e. t. Vczirls.Thierarztc Th. Wirgler. II. Wird der Ansteckungsstoff durch Beseitigung oder Vertilgung nicht unschädlich gemacht, so kann derselbe in Höfen und Stallungen sich so einnisten, dass auf eine Schweinezucht nicht mehr zu denken ist, da nicht allein die angekauften, sondern auch die selbstgezogenen Schweine der Krankheit zum Opfer fallen. Perartige Höfe habe ich während meiner Thätigkeit in der Tilgung der Thierseuchen schon viele vorgefunden. Die Krankheit befällt vor« zugsweise junge Schweine vom halben bis zum Alter von einem Jahre, kommt aber auch bei jüngeren und älteren Thieren vor. Die Krankheitsausbrüche erfolgen nicht überall gleichmäßig, und man kann in dieser Hinsicht die Beobachtung machen, dass auch unter größeren Schweinebeständen nur vereinzelte Fälle vorkommen, die sich nach Ablauf bald kurzer, bald längerer Ieit wiederholen, Gewöhnlich wird ein Theil der Schweine in der Früh schwer krank oder todt im Stalle vorgefunden. In manchen Fällen greift Feuilleton Ganz nach den Regeln der Kunst. lvar /H"p". Ihr kennt ihn ja. schätz'ich. Nichl? Nun. e'gentb'! . ^er Kauz durch und durch, seltsam und lüchtia « ^' ^^ eigenthümlich sogar. Uebrigens ein WisspA c ^ und gewissenhaft. Ganz verdammt ge-" ">Mt sogar. Und 3°^ ". Schrullen hatte, hab' ich schon gesagt. «Aich ^kn einige davon sonderbarer Art genug, um spiel«, ? ö" werden. War einer der Patienten bei» daz ,V "'Hl zu retten — nach seiner Ansicht, heißt Atitte ^ ^" ^Ml — dann griff er nach dem letzten "ichtz ^" "'s "annte. War aber dies letzte Mittel ^jhiskr, "^ ^ schnaps, verilabler Schnaps. Ein besser n k^ ^ '" b" ganzen glorreichen Union nicht wisz :^""nt wurde. Nun weis; aber. schätz' ich, ge-^asser - ^" uns. was für ein wunderbares, edles bieg un^'" echter Whisky ist und wie er gut ist für W. c^, .s u"d immer 'ne herrlich gloriose Wirkung H'lst p« O "cht- Gemmens? Nun, glaub's wohl. es alle so gut wie ich. »nt> t>z''° wle zur Bekräftigung that er einen Schluck °lso. ^ ""deren auch. dann fuhr er fort: «War ^chnavs 'H 'Ho" sagte, sein letztes Mittel nichts als °a half'« bauche wohl nicht zu sagen, hie und kb<>n inn« l."- b'e und da half er nicht, wie das aber l,./.'" «" zedem anderen Mittel anch ist. Meist '""'n, 3L "/"Hl. 's ist zwar sonderbar, aber bei *""", s war so. wahr und wahrhaftig. Mit einem Worte also, jedermann wusste, jcht wird's Ernst, wenn Harper die Whislyftasche heraus» zog und dem Patienten an den Mund setzte. Entweder gieng's so oder so. Ein Ende aber hatte es jedenfalls. Entweder die Krankheit oder der Patient, eines von beiden. Ward er gesimd, dann sagte er nur: ,W6lI, habe meine Pflicht gethan, hab' nichts mehr zu suchen hier. Adieu/ und gieng, wenn er aber starb, und kam, wie gesagt, verzweifelt oft vor. dass einer starb, dann sagte er lein Wort, steckte die Flasche wieder ein und gieng auch. Erinnere mich da eines Tages, wo Jim Rodgers, kanntet ihn ja, den tollen Jungen, ihn fragte: Halloh. Doctor, habt wohl wieder 'mal den Geist dem Griste vermählt? Was?' Harper abcr blirb stehen und fragte: ,Wic das?' Jim aber lachte: ,Nu. meinte nur eben, dass. währeud Ihr den Geist eingabt, gab ihn der an« dere auf? War's nicht so? He?' und lachte ihm der Bursche unter die Nase. Soll ein verdammtes Gesicht geschnitten haben, der Doctor, bei dieser Rede. Jim aber klopft ihm auf die Schulter, der Teufelskerl, uud sagt ruch. so ganz gleichmüthig und begütigend: ,Na. tröstet Euch, Doctor. Habt wenigstens das Brwusst-sein, dass er selig im Herrn entschlafen ist, das selig habt Ihr, uud das ist auch was wert. Mit so viel Schnaps im Leibe!' Sprachs. schlug noch lachrud ein Schnippchen und gieng. War aber seit der Zeit gar nicht gut zu sprechen der Doctor auf Jim. Uud als er eines Tages zu ihm gerufen wird, und es heißt, er liege auf den Tod, da wollte er erst gar nicht kommen. Oieug aber doch. 's erste Wort abcr. was Jim ihm zurief, war: ,Hal< loh, Harper, habt Ihr anch den Whisky mitgebracht? Kaun ihn wohl brauchen, schätz' ich/ und lachte dabei. War aber ein ganz verzweifeltes Lachen das und hatte gar keine Aehulichteit mit Jims Lachen, wie mans sonst wohl gewohnt war von ihm. Harper aber sagte nichts, griff nur dem Burschen nach dem Puls, und ohne auch nur mit einer Miene zu zucken, nahm er gleich die Flasche zur Hand und reichte sie ihm. ,Hollah, steht's also doch so!° rief Jim. ,Nu meinetwegen, habe das nüchterne Leben so wie so satt/ Sprachs, setzte die Flasche an und trank sie aus, rein aus. Und sei's, dass der Schnaps ihm den Athem verschlug, sei's, dass es so wie so hätte sein müssen, kurzum es gab ihm einen Ruck, er fuhr im Bette hoch auf wie ein Lachs, und — war todt. War todt. Maustodt. Weiß aber eigentlich gar nicht, warum ich euch die Geschichte erzähle, gehört ja eigentlich gar nicht hie« her, absolut nicht Hieher, denn wollte euch ja vou Har» per erzählen und nicht von Jim, ob er gleich ein Teufels-kerl war uud es wohl verdiente.» Und er that wieder einen Schluck, wie zur Stär-kuug, und nahm aus's neue das Wort. «Wie gesagt also, jedermanu wustte, was das hieß. wrnn Harper die Flasche hervorzog, und gab stets Jammern und Gchcul dann. Bei den Weibern natürlich. Heulen ja immer die Weiber. Und so war er eines Tages auch hiuqegangen zu — erinnere mich noch, als wär' es heule, ob es gleich schon an die zwanzig Jahre sind — war also hingegangen ^u Mary Nibbles. Habt vielleicht niemals von ihr a/hött. denn auch sie ist lange schon todt. just wie ihr Mädel, und könnt euch nicht an sie erim'ern, deuu wart selber damals noch ganz kleine Rangen, die sich mit den Fingern schneuzten, wenn ihr überhaupt schon auf der Welt wart. Xlllbachct Zettung Nr. 14.____________________________________________108___________________________________________________17. Jänner 1889. die Krankheit so rasch um sich, dass Schweine bei der Frühsütterung anscheinend gesund waren, während dieselben beim Verabreichen des Mittagsfutters todt im Stalle liegen. In manchen Gegenden ist die Krankheit bereits stationär geworden, und der Schwcinestand wird durch diese Seuche decimiert. Um einen Ueberblick über die Verluste, welche die Krankheit verursacht, zu geben, erlaube ich mir anzuführen, dass nach den amtlichen Ausweisen im Jahre 1837 154 Schweine in die Wasenmeisterei zu Haselbach, welche an Rothlauf gefallen sind, zur Verscharrung kamen. Diese gefallenen Schweine stammten zumeist von den Gebieten der Gemeinde Cirkle und Gurtfeld. Nimmt man den Durchschnittspreis per Stiick nur mit 20 fl. an, so ergibt sich ein Schaden von 3080 fl,, den die Züchter in diesem kleinen Terrain tragen mussten. In diese Verlustziffer sind jene Fälle nicht eingerechnet, wo die Krankheit geheim gehalten und die Cadaver von den Vesitzern selbst beseitigt wurden. Aus diesen Verlustziffern ergibt sich, dass es an der Zeit ist, von allen Seiten diesem Feinde der Schweinezucht an den Leib zu rücken, um ihn endlich zu vernichten. Insolange es aber gemeindeamtliche Func-tionäre gibt, welche beim Einlangen der Anzeigen über Todesfälle bei Schweinen infolge Rothlauf anstatt ihres Amtes zu walten, den Parteien den Rath geben: «Gebet die Cadaver den Zigeunern, wenigstens haben wir damit keine Scherereien,» insolange kann man an eine Tilgung dieser gefährlichen Krankheit nicht denken. Zum Beweise, dass man die Schweine von dieser Krankheit befreien kann, will ich den Gerichtsbezirt Nassenfliß hervorheben, wo besonders in der Gemeinde St. Ruprecht der Rothlauf jahrelang arg wüthete. Die Krankheit wurde hier durch das Eingreifen der k. k. Bezirkshauptmannschaft den Gemeindevorständen und hauptsächlich durch das einsichtsvolle Entgegenkommen von Seite der Besitzer selbst zur Tilgung gebracht. ! Erfolgt die Erkrankung im Freien, so trachten die Thiere, so bald als möglich ihren Hof zu erreichen, um instinctmäßig in der menschlichen Behausung Hilfe zu finden. Die Thiere sind betäubt, schwanken im Hintertheil und haben das Aussehen, als wären sie berauscht. Zu diesen Erscheinungen stellt sich bald ein schmerzhaftes i Husten ein, wobei auch die Thiere durch Krümmen,! Wälzen und Wühlen in der Streu Schmerzen im Bauche! verrathen. Am Körper treten Anfangs begrenzte rothe Flecken auf, die sich ausbreiten und gegenseitig zusammenstießen ; an den Ursftrungsstellen wird zuweilen die Oberhaut zur Blasenbildung emporgehoben. Die Thiere zeigen viel Purst und nehmen Milch gerne auf, während sie andere Nahrungsmittel verschmähen. Bei günstigem Ausgange nehmen die Erscheinungen bald ab, die Thiere erholen sich bald, die Blasen trocknen zu Borken ein und die Haut reinigt sich durch Abschuppen. Da die äußerlichen Erscheinungen bei dieser milden Form der Rothlaufkrankheit eine Aehnlichkeit mit der Blatternkrankheit des Menschen haben, wird der Zustand allgemein als Blatternkrankheit angesehen. Bei ungünstigem Verlaufe nehmen die rothen Flecken rafch an Ausbreitung zu und die Haut erscheint am Vorkopfe, den Ohren, der Hals-, Unterbrust- und Bauchgegend, dann an den Unterfüßen und der Schamgegend sowie zwischen den Hinterschenkeln geröthet, geschwellt und gegen das Lebensende sogar blauroth gefärbt. In diesem Stadium findet man immer eine Schwellung in der Kehlkopfgegend und der oberen Halslymphdrüsen. Während des Verlaufes dieser Krankheit stellt sich Brechreiz ein, und in vielen Fällen erfolgt ein Erbrechen von Futterstoffen oder glasigem, mit Galle untermischtem Schleim. Durch die Schwellungen in der Kehlkopfgegeud ist das Grunzen bei den Thieren heiser und schmerzhaft. Was die rothlaufartige Färbung der Haut anbelangt, will ich besonders hervorheben, dass dieselbe nicht in allen Fällen so intensiv auftritt, ja bei manchen Schweinen wenig oder gar nicht wahrgenommen werden kann. Diefe Krankheit ist immer mit hohem Fieber und Schüttelfrost begleitet. Neben der zum Schlüsse der Krankheit eingetretenen allgemeinen Abstumpfung gefellt sich eine Lähmung im Hintertheile, und die Thiere verenden ruhig nach einer Krankheitsdauer von oft wenigen Stunden. Bei dcn rasch verlaufenden Nothlauffällen wird gewöhnlich Vergiftung oder das Verabreichen von hrißem Brühfutter vermuthet. Neben den äußeren, bereits be-! schricbenen Veränderungen an der Haut der Cadaver zeigt ider pathologisch-anatomische Befund ein schwarzrothes, !nur schlaffe Gerinnungen bildendes Nlut, Die Lungen-^ stügel sind durchfeuchtet und zeigen partielle Entzündungsfarbe, Die Schleimhaut des Magens, des Dünn- und Dickdarmes ist geröthet, geschwellt und mit erweiterten ^ Gefäßen durchzogen. Die Zwischengekrösdrüsen, dann alle, ^ Lymphdrüsen des Körpers sind geschwellt, erweicht und! deren Umgebung blutreich. Der Vlutreichchum der Ge-^ ! säße ist auffallend im Bauchfelle zwischen den Blättern in! ! der Gegend der Gekrösdrüsen. j Die Krankheit, welche allgemein als Nothlauskrank-^ heit bezeichnet wird, hat ihren Namen von den Veränderungen, welche auf der Haut auftreten; dem Wesen nach ist aber dieselbe eine Lungen-Darmentzündung, die infolge der Pilzbildungen eine anstsckende Eigenschaft besitzt und nur bei den Schweinen vorkommt, daher mit der Noth-' lauflrankheit des Menschen nichts Gemeinsames hat. Was ^ die Behandlung der kranken Thiere anbelangt, so kann' man nur von der Anwendung der Hausmittel sprechen/ da eine rationelle Hilfeleistung, welche in den seltensten Fällen in Anspruch genommen wird, gewöhnlich zu spät kommt und der herbeigeholte Thierarzt verendende Thiere oder Leichen vorfindet. Von den häuslichen Hilfeleistungen haben sich besonders bewährt kalte Uebergießungen des Körpers mit nachherigem Frottieren. Einreiben mit Essig und das Einathmen von Essigdämpfen. Im Anfange der Krankheit sind ausgiebige Aderlässe am Platze, welche bei den Thieren dadurch gemacht werden, dass man die Blutgefäße an den Ohren oder dem Schweife durch Abhacken eines Stückes öffnet. Süße oder sauere Milch soll den Thieren so'viel gegeben werden, als dieselben vertragen können. Eine weitere innerliche Behandlung kann nur unter Aufsicht und Leitung eines Sachverständigen erfolgen, weil die Verabreichung von Arzneimitteln, welche bei Schweinen nur in flüssigem Zustande möglich ist, nur unter Anwendung von Gewalt erfolgen kann. Ein unrichtiges Eingeben kann das Eindringen der Arznei in !die Luftwege zur Folge haben, was mit der Aufregung ! des Thieres mehr Nachtheil bringen kann, als die Arznei !zu nützen vermag. Viel wichtiger als die Behandlung ist zur Bekämpfung der Krankheit die Einhaltung von geeigneten Vor-! sichts- und Durchführung der gebotenen Tilgungsmaßregeln.! 5 Was die Vorsichtsmaßregeln anbelangt, so soll schon bei! ,der Anlage der Schweinestallungen darauf Rücksicht ge-^nommen werden, dass dieselben geräumig angelegt, leicht zu reinigen und trocken gehalten werden können. Ge» mauerte Stallungen, deren Boden aus Stein-, Asphalt oder Cementpflaster besteht, sind die besten. Gewöhnlich findet man die Stallungen aus Holz über Mistpfühen oder Düngerstätten wie Pfahlbauten errichtet oder so an» gelegt, dass die Mistjauche nicht abfließen kann und die unter dem Stallboden befindliche Erde durchtränkt. Diese Art der Stallungen ist an und für sich deshalb schad' lich, weil die Schweine genöthigt sind, die Gährungs- und Fäulnisgase, die besonders zur Zeit des Sommers aufsteigen und die Luft verunreinigen und verpesten, einzu-athmen. Auf die Reinlichkeit der Futtertröge soll zu allen Zeiten Rücksicht genommen werden; dieselben sind öfter mit siedendheißem Wasser oder Lauge auszubrühen und gut zu reinigen. Zurückbleibende Futterstoffe sind nach jedesmaliger Fütterung zu entfernen, weil dieselben aw meisten geeignet sind, die in der Luft schwebenden Pilz' keime aufzunehmen und dem Thierkörper einzuverleiben! nebenbei verderben diefelben infolge des Eintrittes der saueren Gährung das nachfolgende Futter. Ebenso soll man stels auf trockene und reinliche Haltung des Stall' Hodens und der Streu Rücksicht nehmen. In den Sow-mermonaten sollen die Schweine öfter mit kaltem Waffel Übergossen oder da, wo es möglich ist, gebadet werden, Freie Bewegung ist den Thieren sehr zuträglich, weshalb bei jedem Schweinestall ein Auslaufsraum vorhanden sein soll. Ist die Krankheit bereits in einem Orte oder dessen Nähe, so sollen die angeführten Maßregeln möglichst strenge gehandhabt, die Schweine bei Hause gehalten und der Zutritt von fremden Personen, besonders jenen aus Seuchenhöfen, zu den Stallungen verwehrt werden. Ebenso müssen die eigenen Pienstleute angewiesen werden, jeden Verkehr mit Personen verseuchter Höfe zu vermeiden und die Höfe nicht zu betreten. politische Ueberlicht. (Aus dem ^ fessor Dr. Zucker sprach gleichfalls seine Besorgnisse wegen des Systemwechsels infolge des Anwachsens del jungczechischen Bewegung aus und meinte, dass dies die Czechen vielleicht überdauern könnten. Allein welch^ Schicksal hedrohe dann die Slovenen und anderen Sla-vm Oesterreichs? (Kärnten.) Die Landtagsbeschliisse wegen E'"' Hebung einer 16proc. Grundentlastungs- und 44prol> Landesfonds-Umlage ai,f die directen Steuern saMlNl außerordentlichen Zuschlägen für 1689 haben die kaiserliche Genehmigung erhalten. (Die deutsche Sprache.) Ein Artikel des Krakauer «Czas» stellt die Einleitung der jüngste" Wurde als zu Mary Ribble gerufen, deren Mädel krank war und in heißem Fieber lag. Warf sich ihm die Frau förmlich zu Füßen und schluchzte und rang die Hände, wie die Weiber schon sind, und schrie: ,Rettet nur mein Kind, Doctor, rettet nur mein Kind. Ist ja mein Einziges, und habe nichts sonst mehr auf der Welt/ War vollkommen wahr, was sie da sprach. Hatte wirklich sonst nichts mehr auf der Welt. War ihr der Mann zuerst gestorben, und dann ein Kind nach dem anderen, und war ihr nichts geblieben als das eine, das Mädel. Der Doctor also gieng, hin, schüttelte mit dem Kopfe und sagte: Merde thun, was möglich ist. Wisst ja, bin gewohnt, es zu thun, ganz nach den Regeln der Kunst, und kein Haar mehr und keins zu wenig/ Und war das sein Leibspruch: ,Ganz nach den Rea/ln der Kunst/ und kein Mensch hätte geglaubt, dass ihm der das Genick brechen sollte. Aber so geht's, und leiner weiß, wie er d'ran ist.» Er machte eine neue Pause, und griff wieder nach dem Olafe, weiß der Teufel aber, was es war, er setzte es wieder hin und trank keinen Tropfen. «Wie gesagt also, er behandelte sie ganz nach den Regeln der Kunst. Sei's aber. dass die Kunst nicht sonderlich viel taugt, sci's aus was immer für 'nem anderen Grunde, kurz das Mädel wurde schlechter und schlechter, und das Fieber schüttelte sie und schüttelte sie, und eines schönen Tages kam er, der Doctor, und zog seine Flasche her« aus: seine Flasche mit Whisky. Die Mutter aber das sehen und aufschreien und beinah' hinfallen zu Boden vor Schrcck. war eins. Dann aber, ch' er noch den Schnaps ansetzen konnte an des Mädels Mund. stürzt sie auf ihn zu und reißt ihm 'die Flasche weg und schleudert sie, mögt mir's glauben! !oder nicht, schleudert sie aber in den äußersten Winkel, 'wo sie zerbricht in tausend Scherben und der Whisky !nur so umherschwimmt auf dem Boden. War der Doctor drauf im ersten Augenblicke ganz starr. Zuckte dann aber mit den Achseln. Habe gethan, was möglich ist/ sagte er. Hab' sie behandelt, all ao coi-^in^ w tks rule» ok art, ganz nach den Regeln der Kunst. Was aber jetzt geschieht, hm. wasche meine Hände in Unschuld/ Sprach's, sehte seinen Hut auf und gieng. Die Mutter aber kümmerte sich nicht um ihn, lag dort halb besinnungslos über ihrer sterbenden ! Tochter. Und ein Tag vergieng. und noch einer, und wie-der einer, und sie starb nicht. Und harper wurde blass und unruhig. Selber aber wollte er nicht hingehen und ' sich erkundigen und fragen, wie es gehe, und wann sie denn eigentlich sterben wolle, wie sich's gehöre, und so schickte er denn des Tobby Handerson kleines Mädel hinüber, fragen, wie es g he. Und die kam wieder und sagte, es gehe schon besser, und die kleine Mary — hieß nämlich das Mädel just !so wie ihre Mutter — die kleine Mary also werde ! wieder gesund. Den Doctor aber trafen diese Worte. l kein Schlag hätte ihn härter wssen können. Vanz bleich wurde er und ganz verstört a>ng er nach hause. Hatte 'sie doch behandelt ganz nach den Regeln der Kunst !und war keine Hoffnung mehr geweseu, gar keine. Und nun wurde das Mädel gesund allen Regeln zum Trotz! Und mir scheint, er wurde sctM damals irr an seiner Kunst und seinen Regeln, ob ers auch noch immer nicht eingesland. Als er aber hörte, die kleine Mary gehe heute zum echenmale wieder aus und ihre MlM sei so glücklich, so glücklich, da schloss er sich ein i" seine Wohnung und sagte, er wolle niemanden sehe" und zog alle Vorhänge herunter vor seinen Fenster War aber doch einer, der behauptete, er habe ih" abends gesehen, wie er hinschlich zu dem Hause VlalY Ribble' und hineinlugte durch das Fenster, ob er nicy' die Kleine sehe. Und scheint fast. als habe er sie ^ sehen, denn von dem Tage an begann's Er wurde zerstreut. Es war. als quäle ihn ste" eiu Gedanke, den er nicht los wurde, er mochte wolle" oder nicht, und er machte allerlei Fehler, gab dem da? eine und jenem jenes, wo er sich dann sagen nilM' er hätte ganz was anderes geben sollen, uud l'^ wurde er irre nicht nur an den Regrln seiner ssunft' sondern an sich selber, und das war schlimmer. SA schllmm sogar. Er vernachlässigte sich »md vernaaM sigte seine Kranken und, mit einem Worte bald lM ihn kein Mensch mehr und er qieng auch zu leinel" mehr hin. denn seit das Mädel der Kunst zum 2M lebte und gut aussah und blühend wie man nur aus' sehiil kann. seit der Zeit war es aus mit ihm, g«"" alis, und ...» «Doch da kommt er ja eben,, unterbrach " s^ selber. «Seht ihr. nm, lennt ihr ihn doch, ,das ^ soffene Schwein/ Wisst nun aber den Grund, war»"" er sich besauft und denke, gebt ihm fürderhin Ruhe ^ lasst lhn mit eurem Witze. Verdient es wi'klich "'^' der Arme. das könnt ihr glauben.. ^ Und that noch einen herzhaften Schluck, leckte . Tropfen von seinem Barte, lstand auf. «Adieu. -^' gens,. fagte er und gieng. Nobby Jones« jacher Zeitung Nr. 14. 109 17. Jänner 1lW. Nede des Statthalters Grafen Vadeni über die deutsche Sprache mit der letzten Rede des Grafen Csaky neben-"nander. coustatierend, dass fast gleichzeitig von zwei ulweMchtigen Seilen das Bedürfnis nach gründlicher ttrnntnis der deutschen Sprache als Ausdruck gemein-»r politischer, militärischer und cioilisatorischer Kraft hervorgehoben wurde und dass die i» diesen Reden be« kündete Wahrheit in der Praxis zu wenig Anwendung Munden hätte. «Czas. wünscht, dass die in beiden Men bekundeten Ziele sich bei jeder Gelegenheit durch Thaten bewahrheiten und die richtigrn Mittel M gründlichen Erlernung der deutschen Sprache an-gewendet werden. . (Galizien.) Die Vorlage des Landesausschusses, vetreffeud die Ablösung des Propinationsrechtes. wurde an eimn speciellen Ausschuss geleitet. In der Vorlage wird die Emission von I« Millionen in 4pruc.Sch»ld-verschreibungeu in Aussicht genommen und den Verech-Wen das Zwanzigfache des Einkommens als Entschä-v'glll'gzcapital zuerkannt. Hierauf folgte die Debatte u>>er d n Gesetzentwurf inbrtreff der neuen Dieustbotm-Uldunng. Da beinahe zu sämmtlichen Paragraphen «mendements angemeldet wurden, beschloss der Landtag, den Gesetzentwurf an den Verwaltunas-Ausschliss zutÜckMeiten. . (Der Minister für Cultus und Unter-^cht) hat der neueröffneten fünften Classe drsPrivat-UMnasiums mit böhmischer Unterrichtssprache iu Un-Usch-Hradisch vom ersten Semester dls Schuljahres 1«U8/89 angefangen das Oefftntlichkeitsi-echt für die "auer der Erfüllung der gesetzlichen Bedingungen verlu hen. . (Der böhmische Landtag.) dessen Legis-"llttperiode mit der jetzigen Session zu Ende a/ht. ^td nach dem «Hlas Näroda. am 19. Jänner ge-'^lo,sen werden. s. ,(9m ungarischen Unterrichts mini» V^'U"l) hat vorgestern in Angelegenheit der den ^ "lahrig.Freiwilligen ^ Rücksicht auf die neue Wehr-^ietzvorlagr eventuell zu bietendrn Erleicht« rangen eine lH,p"chung stattgefunden. Die Enquete fasste leine Be-3s ^' ^"^"l äußerte sich nur von den verschiedenen költt '""^" ^"^ ^^^ ^ uon den einzelnen Lehr-die Iu' ^?^9^ngenen Gutachten. Im allgemeinen herrschte ^^"eigthril ^^ hen Studierenden alle jene Er-lick !"'^"' "klche den Erfolg der Studien nicht ernst, "l gefährden, zutheil werden zu lassen. Vz.^"lllssland und der Vatican.) Einer eine« ^ "'^ Petersburg zufolge ist die Ernennung E^Momatischen Vertreters Russlands beim heiligen die ^Menwärtig im Principe beschlossen, so dass nur 'Aliening """ Persönlichkeit für diesen Posten „ab ""hr eine Frage der Zeit bildet, deren Lösung in , Zäunst zu erwarten steht. «zy^-l dächtig er Reichthum.) Der Pariser ln sp»!"'' ^^^ "lcht immer so grausam war. druckt ausl„s. ältern eine Note ab, iu wclcher Voillanger hrr s' ? '"^b, den Pariser Wählern zu sagen, wo-den«!" ^"'kommen stammt. Der «Radical» halte für Ar ^^"""^ "" Ausgabenbudget von 3.200.000 Frcs. ais^ verflossene Jahr aufgestellt und die bonlan-Er^? ^se mit keinem Worte desselben auch nur zier^ "6 «^han. «Aber Herr Boulanger mag sich solchrr Ü" " "'^' " ^st Candidat und gehört als Dievfitt'" ^o'hlei-n, um deren Stimmen cr bettelt, nicht t" Pariser, welche seinen Hexenmeisterkünsten gern , ""'' werden ihn wohl zwingen, gern oder un- äu gestehen: Woher das Geld'stammt., den n,, )-""!sche Fahrkartensteuer.) Unter der Vnr^s ""^^lectcn in Italien befindet sich auch karten '9' sämmtliche italienische Eiscntmhn-Fahr» ,^'!/lner Steuer zu belegen. Peters l't^'sches «"s' Russland.) Die licht snl ^! Gordische Telegraphen.Agentnr. veröffent-Stelle «'"^ Communique': Nach an maßgebender b°rte i? ^^llkner Erkundigung >st die gestern verlaut-und eini« <^""6 "0" zwanzig Schützenbataillonen ter ^? ,^'"ve Infanterie-Bataillonen in Regimen-^liittern? ^^'llonen, wovon schon wiederholt in den wurde be . ^ ""' "'^^ ^ucs. Diese Mahnahme "Nt Nl«:I^ „ ^ Laufe von drei Jahren allmählich s?'s c: Den 1 4. Iänner. Michael Toman, Arbeiter, 34 I>, Meteorologische VcolmchtulMll in ^ailmch^__ 3 ZL'2 D2 M« 8 -I M ^ »„.^. K-Z 16. 2» N. 737 6 1'0 NO. schwach bewölkt Kchnce !1 . Ab. 739-N ! 0 8 NO. schmacht hrwdlkt Anhaltend bewölkt, abwechselnd schwache Sch -eefall, theil' weise Aufthauung. Das Tagesmittel der Temperatur — d'1 ' um 22" über dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: I. N a a. l i ö. Casino-Verein. \\ ---------------------------------------------------________.__________ jj Ueber mehrfach ausgesprochenen Wunsch s, findet übermorgen Samstag, den 19. d. M., j kein Gesellschaftsabend statt. \ Der Zeitpunkt der Abhaltung des nächsten Gesellschaftsabends wird rechtzeitig bekannt- \ gegeben werden. II Laibach, 17. Jänner 1889. Ü ^. Die Direction, fr Kür Gaube. Eine Person, welche durch ein einfaches Mittel von LiM ngcl Taubheit und Ohrcngeräuschen geheilt wurde, ist bett"' eme Beschreibung desselben in deutscher Sprache allen AnsuchA ssrat.s zu übersenden. Adresse: I. H. Nicholson, Wien. >>> Kolmgasse 4_________________ " (5194)104--^ . Nlbert Vamassa, k. f. Hofglockengießer, Maschinen, und Feurrlöschgcräthe-Fabrilant, gibt hie» Ml trauernd Nachricht von dem Hinscheiden seines v'chährigen verdienstvollen Mitarbeiters, Herrn Earl Gottfried Pucher Besitzer des silbernen Verdienstfreuzes mit der Krone welcher heute vormittags selig im Herrn entschla« Das Leichenbegängnis findet Freitag, den I8tcn fanner, um 4 Uhr nachmittags vom Trauerhause Floriansgasse Nr. 27 aus statt. Laib ach, 16. Jänner 1889. Mocha Pucher, n>l> Tlerjanc, gilt '"' eigenen und ml Naiucu ihrer beiden Töchter Maria Lascha« Edlen von Solstein, geb. Pucher, und Emma Sch.schtar. geb. Pucher.sowie ihr" Schwiegersöhne Friedrich Laschan Edlen vo« Totstem, k.t Landeszahlamts-Cassiers. und !Nai' mund Schlschlar, Controlors der lrain. SM' casse wfbetrübten Herzens Nachricht von dem Hinscheiden ihres innigstgclicbtcn Gatten, bezichungs' Welse Vaters und Schwiegervaters. Herrn Carl Gottfried Pnchcr Besitzer des silbernen Verdicnstkreuzcs mit der Krone, gewesener Werksleiter bei der Firma A.Samass« und Hausbescher welcher nach kurzem Leiden, versehen mit den heil. Sterbe acramenten. am 16. Jänner d. I. um Huh/ schlafen ist "" ' ^bensjahre selig im Herin ent< N l?^^"bigung der entseelten Hülle des theure" Verblichenen findet am 18. Jänner d. I. um 4 M nachmittags vom Trauerhause ssloriansgasse Nr. 2? auf dem Friedhofe zu St. Christoph statt. Nie heil. Seelenmessen werden in mehreren K»r-chen gelesen werden. Der theure Verblichene wird dem frommen Andenken emftfohlen. Laibach am 16. Jänner 1889. «^ Verlage. ^W, Ner heutigen .Laibacher Ieituna» ist für die P- t- " abonnenten eme Präuumerations-Einladung auf die Oartsnlclnbe ^^legt. - Abonnements übernimmt und versendet ^ 3^, N'N Pünktlich nach Erscheinen gefertigte Buchhandlung' ,elvtt auch Probenummern zur Einsicht aufliegen. ^ Jg. v. Kleinmayr k Fed. Mmvers l^7) Buchhandlung. Ill Course an der Wiener Börse vom 16. Jänner 1889. N°« dem offcieaen C°ursbl°«e ^. , «lid Ware Stllllts-Aulthm. eiN?^N°»tc ln Ncten »2 45 «2 «5 M»erü"/ ^l''- '""st, 135-^136- l««H^ i"i'' '" Si'bcr . ,1250 I18 50 «Ns°l,H,, V'< "' Silber 10280 10.1-4« sl. Ü, W, 206- 207- ' "-"'<> "6'10 3?»zIoIc.ilm? ,5/^ - - 12150 122- ^"^illy» «tiniss. ,8»4 9260 ... ' ' - - ""35.101.5.. ^-G,z"^.° ?'/,, . . , U3-70 9390 °- 3 ' ^"^«'W.S. ,44-«« 1«.- °' 0stbai„Ä" "l/2!ttlle . , ,4460 145- ° ^inXV/ "-».,«76 „6'70 117-»O ° Präm'T "l> , Ob. IWst. !,9-!l0 100 30 ^ "^ «!>l, ^ 1.,,, st, g ^ 1815.0 132.- 4-°!e 4"/, 100 st. ,25.72 ,26-25 Wtlb Ware Grundentl.-Oblialltionen (für 100 fl. CM.). l>"/., aalizlschr..... l»4'25 105- 5"/<> mährisch?...... 109 — — — 5"/., Nraiii mid Küstenland . . 10»'— — — 5"/„ üiederüsterreichilchs . , . 1N9 5,0 110 — 5>'V„ steirischr...... 10475 - — 5"/,. lroatischr »iid slavonlsche . 104 — 10N — !>"/„ sirdcnbürssische . . , . ,04501U5'25 5>"/„ Temcscr Nanat . . , . ,0425 104 75 5"/„ »nnarische...... 104 50 105'25i Andere öffcntl. Anlehen. Duiill» Ness. Lose !>"/„ W0 fl. . l2:'75lL2'LZ dtu. Anleihe 1»?« . . ,0N,— 107 — slnlehe» der E/,"/n. . . 10U"75> ,01 25 dtl). » 4"/„ . . . 9» 20 9»'70 bto, Prüm.-Schuldvelschr. »"/„ 103 50 l«4 — Oest, Hypothelenbanl 10j. 5»0"/„ 101 — — — Oest.'iing, lUllül vcrl, 4>/,"/n - <«1 40 in, »0 dctto » 4«/„ . . 9U <>« 100 — detto 50jHhr, . 4"/„ . . 9!>'«u!,00 - Prioritäts-Oblinationcn (fiir u«> f>,), sserdinand«! Nordl>al>ii n,,»»« 99 «0 ,0030 Valizischc Karl-Lubwig-Nahn ltm, 1«8l 800 fl. S. 4>/,"/i> - 100-25 100 75 Geld ! Ware Oesterr, Ätorbwestbal,,! , . . los.-s.l) 107 1« Elaatsbahn....... 2<»u"?5 i>oi'75 SlldbllhN il »"/„..... I43N0 144 — » it 5"/,,..... 121 — 12, 50 Ung.-galiz. Bahn . . , . »9 25 99 35 Divcrfe Lose (per Ell'icl), Creditlose ,00 st...... ,8,5« ^4,... Clar», Lose 40 fl...... 59 _ <,<,.^ 4"/„ Dunail Daillpfjch, 100 fl. . ,8150 122-25 Laibacher Prniil. Änlch, 20 fl, 5,4,^. 24 25» Osener «use 4» ft..... ^,^ ^ ^, Palfsy Uose 4» fl...... ,..<,.__ «„ 5,,» »!o!l,en «reüz, üst. Ges. l,.. 10 st. 19-.. ,9,30 Niüdulp!) Lose l<» fl..... 8, 50 L2 - Salm Lose 4« fl...... _..^ ....^ St. Genois Lose 40 fl. . . . ßgzz ßß.75 Waldsleiü Lose 20 fl..... __ _ .^ _ Wiüdisch Orä!., Lose 20 fl. , . 5,«li5 — — Grw,Sch,b,.^/„Präm, Schuld versch. d, Äobencreditanstalt , ,7 — i« ._^ Bank. Acticn (per Stile!). Nnglo'Oest. Ban! 200 fl, N0"/„ lt. <27 — ,27 50 Vaülliereiü, Wiener ,00 fl, . . 10730 107 90 Ädxcr. Äüsl, os!, 2!«> fl, S, 40"/,, 270 50 271- Crdt. Anst, f, Ha»b, u, V. ,«X>fl. 31190 »12 20 l!redi!l>a,!l, Allz,. nnss, 200 st. . 8,2 75 31« 25, Depositenbaul, Ällg, 2l»0 fl. . ,83-- 1»5— ltseomplc Gcs,,Nbrüsl. 5.00 st, . 520—523'— Giro »!, (lasseiw., Wiener 200st, 201 — 205 — Hypothelcnli.üst, 200st. 25"/„,'5> » Westlm!,,! 200 fl. . , . .Il«-50,:lt9 5>!> Vuschtiehraber 0fl,(lM, 2503 250« Val,CarI Lubw, V, 20<»fl CM 20675 20725 Lemb, llzernow. Iassy Eisen bahn Oesellsch, 200 fl, S, . , 220— 22t-- Llo!,d,0st, »!!a,,Ir!est5st,7'20 Siibbah» 200 fl, Silber. . . 10,-50 102 - Süd «orbdVerb. V, 20»stCM. ,62 — ,62 5« Tramway Ges.Mr.,,70fl.0.W. —— —-— » neue Wr., Priorität«« Ac«en ,00 fi...... 99-bl» ,0U — Ung.Mliz. ltisenb. 200 fl. Silber ,84 L5 18475 ^ Veld Ware Una., Nordostbal,!! 2W fl. Silber ,77 75 ,7« 25 Una.Westb,(«aab Graz)2«0fl V, 1»l> — 1»0-5o IndustrieActien (per Stück), Va»aes,. «llss. Oesl, ,00 st. . »750 >»'5l» ,'— 68 — ltüenbalmwLeilia, erste, 80 fi. 9, 5,5 l»0 56 - Liesiuarr Vrauerei ,00 fl, . , ,06 5,0 :> — 'Schlüglmülil'. Papiers. 2l><» fi, —— -- — .Stenrermiihl.,Papiers,u,«,'V. ,«850 ,«4bi> Lrifailcr jtohlenw-Ves, 70 fl, . — — —-— Wafsenf.G,Oesl,inWien,A'fi. 858— 8«4 — Waggon Leihans!.. «llg. in Pest »0 fi.........—-—------- Wr, Baugesellschasl ,00 fl. . . «u — ,1 — Wienerberger Ziegel «etienVes. 1»»'- 1l>3 - Devifen. Deutsche Plahe...... 5»12, Ü9 »0 London........ 1«3 Si 1L1,5 Pari«......... »? 70 47 75 Valuten. Ducaten ... 5 «8 ^'70 20ssranc« Stücke , ! »5»» 9 5^ Deutsche Meichibanloolen . ,59 12.59 17^ Papier «uuel...... l'L8^> ,»8,, Italienische Uanlnoten (,!)U «,) 47 »5> «'75