I^r. 76. l84l). MMal^zu^LMachcr Zeitung. Dinstag den 26. Juni. Gubermal - Verlautbarungen. Z. IN5. (3) Nr. 11304. (Zurrende des kaiserl. königl. il lyrischen Guber-niums. — Hinsichtlich der Polto^efreilmg der l^orrespondcnzcll zwischen den Staatsbehörden und allen öandwirthschasts-Vereinen des Inlandes. -Nach einer Mittheilung des k t Ministeriums des Handels, hat dasselbe die Verfügung getroffen, daß die Correspondent zwischen den Staatsbehörden und allen Landwirthschafts-Vereinen des Inlandes vom Porto befreiet wird, wenn unter Beobachtung der im Allgemeinen bei Portofreihei-ten bestehenden Vor,christen die Adresse mit den Worten: »In Angelegenheiten der ^andescultur portofrei" versehen ist. — Was zu Folge Erlasses des hohen Ministeriums des Innern vom 30 Mai l. I., Zahl 12055, hiemit zur Kenntniß gebracht wird. — Laibach am N». Juni 1U49. Leopolo Graf v. Welsersheimb, Landls-Gouverneur. Z. 11U8. (3) Nr. 1.103 -.ä 12347. Kundmachung. Wegen Herstellung und Ablieferung der für die südliche t. k. Staatsei sen bahn in der Strecke zwischen Cilli und Laibach erforderlichen Signalmittel. —> Von dem k. k. Ministerium für Handel, Gewerbe und öffentliche Bauten ist die Sicherstcllung der für die südliche k, k. Staats» eiscnbahn zwischen (Ml und Laibay im Laufe d. I. erforderlichen Signalmittel im Wege der Con-currenz durch Ueberreichung schriftlicher Offerte angeordnet worden. — T^r Bedarf an diesen Gegenständen ist aus dem angeschlossenen Ausweise zu entnehmen und als Termin zur Ablieferung wird der ,. August l«49 für '/^ und der 15. August i8lt> fm- die übrigen ^ des Bedarfes festgesetzt. ^ Die au^ einem !5 kr. Sta'm-pelbogen ausgefertigten Offerte sind versiegelt, und mit der Aufschrift ..Offert zur Lieferung von Signalmitteln für die südliche k. k. Staat seifen bahn" verseyen, längstens bis 30. Juni 1649 Mittags 12 Uhr bei der Staatseisendahn-Betriebssection im Ministerium für Handel und Gewerbe und öffentliche Bauten in Wien, Herrengaffe Nr. 27, zu überreichen. — Die Offerte muffen mit Bezug auf den Bedarfsausweis die Bedingniffe, die denselben beigefügten Beschreibungen, Zeichnungen und Muster geschehen, und die Erklärung enthalten, daß diese Behelfe, welche sowohl bei der Eisenbahn-Betricbs-Section im Ministerium für Handel, Gewerbe und öffentliche Bauten in Wien, als bei der k. k. Obcrittg^nicur-Abtheilung für die Neberwachung des Betriebes in Gratz vorliegen, eingesehen worden sind, und daß sich bei der Erzeugung und Ablieferung der angedeuteten Gegenstände genau darnach werde gehalten werden. — In den einzelnen Offerten sollen wenigstens alle unter einer im Bedarfsausweise angeführten Arbeitsgattung enthaltenen Gegenstande angeboten werden; es können aber auch in einem Offerte mehrere Arbeits-Gattungen offerirt werden, ohne daß jedoch die k. t. Section für den Betrieb der Staatseisenbahncn gehindert seyn soll, zu bestimmen, welche Gegenstände der verschiedenen Ardeitsgattungen dem Offerenten überlassen werden ; daher sie sich auch vorbehält, billige Anbote, welche weniger als den ganzen Bedarf enthalten, nach Umstanden zu berücksichtigen. — Zur Erzie» lung möglichster Gleichförmigkeit aller gleichnamigen Stücke wird noch bemerkt, daß jene, Offerte besonders werden berücksichtiget werden, in welchen derGesammtbedarf einzelner Ardcitsgattun-! gen angeboten wird. — Die Offerte müssen die Er- z klärung enthalten, auf welche der in dem Bedarfs-ausweise benannten Stationen dcr Offerent die, Gegenstände abliefern will. — In den Offerten muffen die Gegenstände, welche zu liefern übernommen werden, mit der Benennung, wie sie im Bedarfsausweise enthalten sind, und mit Bei- setzung der Nummer des Gegenstandes, einzeln , aufgeführt, und der Einheitspreis für ein Stück I deutlich angesetzt seyn. — Zugleich wird bestimmt, !daß der Ersteher sich verpflichten muß, wenn es i erforderlich seyn sollte, ein um 10°/, größeres Quantum, als in dem Bedarfsau6weise angege? den ist, um dieselben Einheitspreise beizustellen; worüber jedoch die Ersteher jedenfalls 4 Wochen vor Ablauf des Ablieferungstermins verständigt werden würden. ! V e d a r fs - A u s w e i s über die für die k k. südliche Staatseisenbahn in der Strecke zwischen Cilli und Laibach erforderlichen Signalmittel. ^ Anzahl ^ Arbeits- Gattungen. ^erft>l- Anmerkung. A Stück. Z i m m e r m a n n s - A r b e i t. 1 Große Slgnalstangcn, 5" bis ?° lang, mit Beigabe eines 7' langen, 2" starken eichenen Pfostens und 20 Stück 27" langen Sproßen U0n Iungcichcnholz .... 13g 2 Klelne Slgnalstangcn, 4" lang, mit Beigabe von 20 Stück 2?" langen Sproßen von Iungeichenholz .... 4 3 Slgnallatern-Pfähle, 12< lang, ^ ^ll swk, aus weichem L"lze...............,5g 4 tzixe Signalschciben, aus 1'/," starken Brettern bestehend, 3' im Durchmesser haltend, und auf einem beizugebenden !.V langen, "^ Zoll starken Pfahl von weichem Holze deftst.gt.............. 5 Korbflechter-Arbeit. 5 Große Sigl.altöroe, 3' im Durchmesser, sammt Anstrich 437 U Kleine Sigilaltörbe, 2' bis 6" im Durchmesser, sammt Anstrich ft 7 Signal schein für die Wächter, auf einem kt>enbe>chlagene» Stiel befestigt, sammt Anstrich.......45g Seiler-Arbeit. 8 Seile von der stärkeren Gattung, V," stark, jedes Stück Ht," lang und gecheert.........142 9 Seile von der schwächeren Gattung, '//' stark, jedes Stück l0" lang und getheert..........142 Schlosser«Arbeit. 10 Die für ein gewöhnliches Tagsignal erforderliche Schlosser-ardeit, bestehend in 2 Ollerstutzen, I Ring sammt Pratzen, 4 Kloben sammt den erforderlichen Befestigungsschrauben, Nageln, Ringen und Haken aus Schmiedeten, ferner 4 gußeljerne Rollen, wnd zusammcn für ein Stück gerechnet, daher sind erforderlich.......139 l I Deßgleichcn dic bei rinem Tunnelsignale erforderliche Schlosserarbeit, welche ebenfalls aus den obige» Bestandtheilen, jedoch in einer andern Collstruction, zu bestchen hat, wo von erforderlich sind.......... 2 ,2 Die Schlosserardeit zu den Pflöcken für die Nachtsignale, bestehend in 2 Kloben und 2 Schraudenbolzen sammt Schrauben, wird nach der Anzahl der Pflöcke, nach der Stückzahl gerechnet; t'ahcr sind erforderlich . . . . 144 Spenglerppach Adelsberger Kreises, liegenden landtästichcn Gutes Trillek gewilligct, und hiezu drei Termine, und zwar: auf den 27. August, 1. October und 5 November 1849, jedesmal um Itt Uhr Vormittags vor diesem k. k. Stadt- und Landrcchte mit dem Beisatze bestimmt worden, daß, wenn dieses Gut weder bci der ersten noch zweiten Fcilbietungs-tägsatzung um den Schatzungsdetra^ oder oarüoer an Mann gebracht werden könnte, selbes bci der dritten auch unter dem Schätzungsbetragc hintangegcben werden würde. Wo übrigens den Kauflustigen frei stcht, die diesifälligcn Licitationsbcdlng-nisse, wie auch die Schätzung in der dießlandrecht-lichen Registratur zu den gewöhnlichen Amtostun-den, oder bei dem Execunonöfühl'er, Herrn O>. Wurzb^cd, einzusehen und Abschriften davon zu verlangen, Laibach am 5. Juni 1849. Z. 11YU. (2) Nr. 5923, Kion dem k. k. Stadt- und Landrechte in Krain wird bekannt gemacht: C's sey über Ansuchen der Frau Katharina, verwitweten Malaverch, im eigenen Namen, und als Vormündcnn ihrer mmdcrj, Kinder: Amalie, verehel. Tö'nies, Friedrich, Maria, Katharina und Juliane, dann des Hrn. Anton 1*oä!v!-^.^k, Mitvormund derselben, alü erklärten Erben, zur Erforschung der Schuldenlast nach dem am 5. Mai l. I. h,er in der Gradischa-Vorstadt «"d Consc. Nr. 45 verstorbenen Marcus Malavcrch, die Tagsatzung auf den 23. Juli, Vormtttags um 9 Uhr, vor diesem k. k. Ltadt-und Landrechte bestimmt worden, bei welchir alle Jene, welche an diesen Verlaß aus was immer für einen, Rcchtsgrunde Anspruch zu stellen ver. meinen, solchen so gewiß anmelden und rechts-geltend darthun sollen, widrigens sie die Folgen des §. 814 b. G. B. sich selbst zuzuschreiben daben werden. — Laibach den 1«. Juni 1849. Z. l1U4. (3) Nr. 5721. Edict. Von dem k. k. Stadt- und Landrechte in Krain wird bekannt gemacht: Es sey über Ansuchen des Herrn Anton Gregoranz, Vormundes der minderj. Johann, Franz, Rosalia u. Iosepha Koppazh, als erklärten Erden, zur Erforschung der Schuldenlast uach dcm am 25. April 1849 mit Hinterlassung einer letztwilligen Anordnung verstorbenen Nealltätenbesitzer HrnIoh. Koppazh, — die Tagsatzung auf den 9. Iull 1849, Vormittags um 9 Uhr, vor 0le>em t, k. ^radt- und Lan5-rechte bestimmt worden, bei welcher alle Jene, welche an diesen Verlaß aus was immer für einem Rechcsgrunde Anspruch zu stellen vermeinen, solchen so gewiß anmelden und rechtögeltend darthun sollen, widrigens sie die Folgen des H. 814 b. G. B. sich selbst zuzuschreiben haben werden. Lalbach am 9. Juni 1849. Z. 1138. (!) Nr. 8U87. Kundmachung. Am 30. Juni 1849, Vormittags, wird im Neustadtler Rreisamte eine Verhandlung zur Sicherstellung verschiedener Verpstegsbedürfnijse für dle k. k. Milltär-Garnison in Neustadt! und Concurrenz, dann die Verhandlung zur Sicherstellung des Brotfuhr- und Tragerluhnes für die Postirungen der k.k. Finanzwach-Mllitar-Assistenzuno Landessicherheits-Mannschaft, auf die Dauer des letzten Verwaltungs-Quartals 1849, das ist vom 1. August bls i^nde October 1849, abgehalten werden. — Dle beiläufige Erfordcrniß der k. t. Garnison in Ncustadtl und lZoncurrenz besteht in taglichen tt?9 Brotportioncn, nebst den allenfalls vorkommenden Durchmärschen, an Brot, Hafer und Heu, dann einvietteljährig in 5W Bund Bettenstroh ü 12'Pfund. Die Cautioner! werden festgesctzt: beim Brot und Hafer mit 7, beim Heu mit U und beim Stroh mit 5 Procent der ganzen Natural-Beköstigung nach den Offerts-preisen, und bclm Brotfuhrlohn für jede Finanz-wach-Section mit 39 st. (5, M. — Die Unternehmungslustigen werden eingeladen, sich c»m ein-gangsbezeichneten Tage hier clnzufinoen. — H. K. Kreisamt Neustadtl am 18. Juni !8-l9. Z. IW1 (H) Nr. 9357. Kundmachung. Zur Sicherstellung des VerpflecMcdarses für das ln Laldach und Concurrenz >ialionirle Militär und die durchmarschircnden Truppen, für die Zeit vom 1. August bis Ende October 1849, wird die öffentliche Subarrendirungsbehandluug bei diesem k k. Kreisamte am 28. Juni 184l), Vormittags um 15» Uhr, Statt finden. — Daä Erfordern,ß besteht >n: 1!155 Portionen Brot ü 5i1'/, Loth, 110 Pott Hafer 5 '^ Metzen, 18 Porr. Heu i. d Psuxo, 92 Port. Heu ü 10 Ps>, 2i>2 Port. ötreustroh ü 3 Pfo. tägllch, und in 25UU Bund Bettenstroh H 12 Pfd. vierteljährig; endlich in dem unbestimmten Bedarf ln erster« 3 Artikeln fur Durchmärsche. — Ferners wird zur Richtschnur bekannt qegebcn: — 1) Hat jeder Offerent vor der Behanolun) e>n Vadlum von 5U9 fl (Z. M bar zu erlegen, welches am Schlüsse d.rselbin der, Nlchterstchern rückge-st.Ut, uoni Erstehc-r aber bis zum ^aulionäerlage rückbehaltcn ivcrdcn wird; ferners sich vor der (5omml>sion auszuweisen, daß er für die zur übernehmenden Verbmdlichr'elten solid und hinreichend vermögllch jey. — 2) Werden auch Offerte für einzelne Artikel angenommen, jedoch wird dem Anbote für gesammte Artikel bei gleichen Preisen der Vorzug gegeben. —^Zur Beseitigung von Veirrungen müssen die Offerte schriftlich mit dem vorgeschriebenen Stampel der Commission über-gcven werde», und darin erklärt seyn daß der Offerent sich allen jenen Bestimmungen, in Beziehung auf die Conlractsdauer, den Umfang des <Äe>chästcs und dergleichen, fügen wolle, welche dle Landesbehörden zu beschließen finden. — 3) Anbote von stellvertretenden Offercnten wcrdelt nur dann berücksichtiget, wenn sie mit einer gerichtlich legalisirten Vollmacht versehen sind. — 4) Nachtragsofferte, als den bestehenden Vor« scyriften zuwider, werden zurückgewiesen. — 5) Muß der Ersteher bei Abschluß des Lontractes eine (äaution mlt 8 F der gesammten Geldertrag/ niß, entweder im Baren oder in Staatspapiercn nach dem Course, oder auch sideijufforisch zur k.k. Militär - Hauptverpflegs - Magazmscassa allhier leisten, wobei noch bemerkt wird, daß nur die von der k. k. Kammerprocuratur als giltig anerkannten Cautions-Instrumente angenommen werden. — Dse Poslootenfcchrten an den darauf folgenden Txgen, das ist M,ttwoch, Samstag und Sonntag, um 7 Uhr Früh, mit den für Mottling cinge-langten Vriefpacketen und Fahrpostsendungen zurück zu expcoiren, damit sie in Mottling längstens um l l Uhr Vormittags eintreffen. — K. K. illyr. Oberpostverwaltung. Laib^ch den 9. Juni 1849. Z Ill4. (3) Nr. 2049. K u n d m a ch u n g. Bei dem k, k, Absatzpostamte in Olmütz ist die controllircndeOfficials- und Post-Inspicientcn-Slelle, mit dem Ichrcsgchaltc von 8M> st., gegen Erlag der Dienstcaution im Bcsoldungsbetrage, in Erledigung gekommen — Die Bewerber um diese Stelle habcil die gehörig instruirten Gesuche unter Nachweisung der erforderlichen Eigenschaften und der Kenntniß der beiden Landessprachen, längstens bis 24. Juni l. I., bei der Obcrpostvcrwaltung in Brunn im vorgeschriebenen Wege einzubringen. — K. K illyr. Oberpostverwaltlmg. Laibach den 17. Juni l849. 5 l118. (2> Nr. 2W1. K u n d ni a ch ll n g. Bei der k. k. Oberpostverwaltung in Lemberg ist die Adjlmctcnstc'llc, mit welcher der Iah-resgehalt von >20l» st. C, M. verbunden ist, in Erledigung gekommen. — Die Bewerber um diese Stelle haben ihre gehörig instruirten Gesuche längstens bis Ende Juli 1^49 bei der Obcrpostoerwallutig in Lcmberg im vorschriftsmäßigen Wege einzubringen. — K. .n. illyr. Oberpostverwaltung. Laibach am ltt. Juni 18^9. Z. 'U97. (5) Nr?l579- Edits. ^ Von dein Bezirksqoichle der f. k. Camenil« Herrschaft l!,,H wild bcr,uutt ftnuackl: Es h^dc in hie öss.mliche Veräußeruiiq der, zum verlasse des verflogenen Nikolaus Lckrcy ^on Hailaulc, stehörigcn Ncaliläien, als: dcr im ^irund-duche der (>amelall)etrschafi ^^^ ^„s, ^^ N». 582, uorcomincnden SritlelhllbeHautz.-Äir. 1-), im Lchäy» werthe von 600 si., und der in el'cn dicftm GrunV« duche uo>kummeüd«n Acckcr n e von 50U fl. <5. M. gewilil^et, und hiezu die Tags^sung auf dcn 25. Juni d.'I> um >0 Uhr Vc>,mutaas im Orte der.Realitäten mit dem Anhange bestimmt, daß das Schayungßprotoi coU, der Gnmdbuchserllacl »nd die Lililationsde-dliignisse zu dcn gewöMUiä'en ^lmrsstunden l)ier, und am Tage der Veräußerung bei der iiicitalions-' (^onnmffion eingesehen weiden können. H. K. iUezilksgelichl Lack am 4. Juni 1849.