Ni.289. __________Dienstag, 18. December 1900. Jahrgang 119. Aibacher Zeitung. !«kl"^. ^ vormittag«. Unfranlierte Vrilf« werden nlH n?F,urü«l ft"llt ^ Amtlicher Theil. «,ss Seine k. und k. Apostolische Majestät haben mit ^"höchstem Handschreiben vom 10. December d. I. ^ Senatspläsidenten des Verwaltungs-Gerichtshofes ^'"udolfRitter Nlter von Waltrecht die Würde ^ Geheimen Rathes taxfrei allergnädigst zu ver-^n geruht. ! ^f^eine l. und l. Apostolische Majestät haben dem h "ueutenant Karl Freiherrn Dlauhowesky von ^endorf des Uhlanenregiments Fürst zu h^arzenberg Nr. 2, dem Lieutenant Gabriel Freiherrn ^ Gudenus des Dragonerregiments Albrecht ^"i von Preußen Nr. 6, dem Gerichtsadjuncten ^ Wenzel Grafen Gleispach und dem Concepts-^?"en für den auswärtigen Dienst im k. und l. ^'Mnurn des kaiserlichen und königlichen Hauses tz. des Neuhern Ladislaus Ritter v. Slrzynno-k!)? " jz k i ^.^ Kämmererswürde taxfrei allergnädigst "blechen geruht. __________ ^^ine t. und k. Apostolische Majestät haben mit ,^Vster Entschließung vom 10. December d. I. !^"hen des Verwaltungs-Gerichtshofes Doctor Mkl? ö^berer und Dr. Heinrich Reissig das !^""uz des Leopold-Ordens mit Nachsicht der Taxe ^d,gst zu verleihen geruht. ^A^ k und l. Apostolische Majestät haben mit ^tion?'!^ Entschließung vom 15. December d. I. den ^ «»rathen im Finanzministerium Dr. Eugen Ritter »»<> <^° n Mannagetta, ^. Hermann Mayr zilel,- Wilhelm Edlen v. Scheuchen stuel den Hsickl >. Charakter eines Ministerialrathes mit '^ der Taxe allergnädigst zu verleihen geruht. Böhm lu. p. ^b^K l. und k. Apostolische Majestät haben mit >U?'l" Entschließung vom 5. December d. I. ^'s"er Peter Rezel in Altenmarlt das goldene N»^ '""uz "it der Krone allergnädigst zu verleihen ?^i?ck!^ December 1900 wurde in der l. l. Hof. und >be»,"" das XC. Stück des NeichsgesehblatteS in beutscher ^^««»eben und versendet. Den 16. December 1900 wurde in der l. l. Hof» und Staats, druckerei da« XN. Stücl des iNeichsgesehblattes in deutscher Aus» gäbe ausgegeben und versendet. Nacb dem Nmtsblatte zur «Wiener Geltung» vom Ib. und 16. December 1900 (Nr. 28« und 287) wurde die Weiter« lielbreitun« folgender Preseerzeugnifse verboten: H. Druckwerke: 1.) Vuch mit Text in Versen und Vildern, betitelt «Blutenlese spanischer Vollspoesie»; 2.) Vuch mit Vildern und T<-xt in Versen, betitelt «Berlin bei Nacht». — Z. Bilder mit Text, darstellend: 1.) Ein Aehrenfeld i 2. eine Männergestalt und auf der anderen Seite eine Frauengestalt; 3.) auf der einen Seite ein Liebespaar, auf der anderen ein Storch; 4.) Ein Mädchen in Balltoilette, vor ihr Iniend ein Hrrr; 5.) ein Mädchen in Balltoilette, vor ihr zwei Herren; 6.) einen Mann, in der Hand ein Gewehr haltend, vor ihm strhend eine Frauensperson; 7.) einen Maler, vor der Staffelet stehend. — 6. Eine kreisförmige fächerartig in Felder getheilte Leinwand, in den einzelnen Fi-ldern obscöne Nilder mit Citaten aus «Schillers Glocke». 0. Nnsichtslarten, darstellend: 1.) Einen latholischen Cleriler neben einer Statue und neben einer Frauensperson, mit Ueberschrift «Klex Heinze», Druck und Verlag von Vruno Bürger und Ottilie, Leipzig Nr, 6260; 2.) eine Frauensperson mit zwei Herren im Frack; 3.) «Marine« bilder Panzer I. Classe»; 4,) eine Frauengestalt in einem Nehrenfeide; 5.) einen Mann und eine Frau, Druck und Verlag von Vruno Bürger und Ottilie, Leipzig Nr. 6080; 6.) eine Frauengestalt mit einer Schlange mit Bezeichnung «Eva und die Schlange»; 7.) eine Frauengestalt in orientalischer Tracht mit einem Tambourin in zwei Stillungen; 8.) «Nr. 999 der SaisonSstrrn»; 9.) eine Frauengestalt mit Bezeichnung «Nphro» dite»; 10.) zwei Frauenaestalten mit der Marle Dess, Nr. 347 Lürnrwslys Neuheit, Vertrieb Leipzig: 11.) eine Serie von DarsteUlmaw mit der Bezeichnung Dr. H. C. Nr. 1431. 1432, 1433, 1434, 1439. 1440, I, II. III, IV. IX, X; 12.) eine Männer, und eine Frauengestalt mit Bezeichnung Nr. 3480. — L. Sogenannte . das. ?'"nerte sich, in einer Zeitung gelesen zu '>i,l^ dem Moder das rechte Auge fehle. Er sah ^ d«g l^?' in der That, der Gast besaß nur ein 'Figaro, neigte sich zu seinem >tl N»? lkser des «Gaulois», und weihte chn f. «so I, t"cht ein. «Wenn er es ist., erwiderte ,'ll ibn '* " mit dem südlichen Accent sprechen. V"d A"" bas Feuerzeug bitten.» Mn Si °" 'M"' wendend, bemerkte er: «Ent- ^dbiN "ein Herr, würden Sie mir gütigst '^l 5,«? slch. einen Polizisten von der Wache Mzeic^nb ein Leser des «Echo de Paris, nach ^et'Hmm'ssariat s^rzte. !,, In HHm AugeMäe !am der PoVlzncommMr des Stadtviertels hinzu, den der Leser des «Echo de Pans, hergeleitet hatte. Er hatte seine Schärp? an-gelegt und begann Aort ein Verhör. Dann begaben stch alle nach dem Polizeipräsidium, um der Behörde die gute Nachncht zu überbringen. ^ Der Polizeipräsident und der Polizeidirector waren hocherfreut Was den Unterfuchungsr.chter an. betraf fo brauchte er nur den Namen. Vornamen Geburtsort some d,e Beweggründe zur That nieder. Watt'di^ 'bm b" "eser des «Journal de« . Wir wollen noch hinzufügen, bafs der Präsident dm Lefer des «Temps, warm dafür danke da?« Weser errathen der Mord sei mit einem scharfen In. strument ausge ührt worden, dem Leser de? «Wertt. und der .Patr.e., die der Polizei so wertvolle Auf. klarungen geUefert hatten, dem Leser des «F qaro der der Beobachtung des Oberkellners beigepflichtet' dem Leser des «Gouloi«., der sich hatte, von einem Mörder das Feu rzeua ?u verlandn dem Leser des -Eclair., der dem Leser es -Echo de Paris., de/ den CommK benachnchtlgte den Lesern de« «Radical., des «X X ^7."." be« «Intransigeant., die den Schuldigen m Respect zu hatten gewusst. dem Leser des «Mat n. der d.e vortreffl.che Idee hatte, ihn auszumessen ««,! dem Leer des «Journal des Debais. der ti^ >^. Wohl der Menschheit einen Faust chlag^mps na n hatte. Sodann drückte er dem «VeM ^„rn«l ? > Beileid aus dass dieses einen !^Vn ^'H Laibacher Zeitung Nr. 289. _______ 2404 _______________________________ 18. December 1900.^ Die Manifestationen der europäischen Presse, insbesondere derjenigen in Oesterreich-Ungarn und Deutsch« land, in welchen das Mitgefühl mit dem russischen Volke und der aufrichtige Wunsch nach baldiger Wiederherstellung des Kaisers Nikolaus II. zum Ausdrucke gelangten, wurden von der kaiserlichen Familie und von allen Russen mit tiefer Befriedigung vernommen. Das russische Voll ist dem Auslande dankbar, dass es seine Sorgen mitempfunden und die Persönlichkeit seines edlen Kaisers bei diesem Anlasse in vollem Maße gewürdigt hat. Politische Uebersicht. Laibllch , 17. December. Im Verficherungsbeirathe kündigte der Ministerpräsident Dr. von Ko erber die Einführung der Altersversicherung der Arbeiter mit fol« gerder Rede an: Neue, schwierige und bedeutsame Arbeiten werden an Sie herantreten, denn eine organische Zu-! sammenfassung aller Zweige der Arbeitsversicherung und ihre Ergänzung durch neue Einrichtungen ist ein dringendes Gebot der modernen Auffafsung der Pflichten der menschlichen Gesellschaft sowohl wie des Staates. Die Regierung befasst sich seit geraumer Zeit mit dieser Angelegenheit und hat die nöthigen Vorarbeiten eingeleitet. Sie ist zur Ueberzeugung gelangt, dass auch eine Mithilfe des Staates wird eintreten müssen. Wenn nun diese Erkenntnis alle Bedachtnahme auf die thunlichste Vereinfachung und Verbesserung der bereits be« stehenden Institutionen erheischt, so bezeichnet doch erst die Einführung der Alters» und Invalidität s-Nersicherung die Vollendung der ganzen Ein» richtung. Zum Vorsitzenden des Beirathes wurde der Director der Nordwestbahn, Dr. Ferdinand Zehetner, gewählt, der in seiner Danlrede die Bedeutung der Ansprache des Ministerpräsidenten hervorhob und die Hoffnung aussprach, dass das von ihm entwickelte! Programm möglichst bald der Verwirklichung zugeführt werde. ^ Die «Reichswehr» und das «Deutsche Volks blatt» geben ihrer Befriedigung über den^ Nusgang der Relchsrathswahlen in der fünften Eurie in Galizien insoferne Ausdruck, als sie den Rückgana. der socialdemokratischen Bewegung hervor«^ heben, die durch die Wahlen documentiert werde. Die «Reichswehr» verzeichnet zugleich, dass dem Polenclub durch die Wahlen die verdiente Genugthuung für die Unbilden, denen er ausgesetzt war, zutheil geworden ist. Wie man aus Paris schreibt, veröffentlicht die «Ngence Havas» nachstehende, ihr von ihrem Wiener Vertreter zugegangene Mittheilung: Es ist das Gerücht aufgetaucht, FürstNikolausvonMonte-negro beabsichtige, anlässlich des vierzigsten Jahres« tages seiner Thronbesteigung am 19. December sich zum Könige ausrufen zu lafsen. Dieses Gerücht ist un« begründet und wahrscheinlich auf folgende Thatsache zurückzuführen: Das montenegrinische Volk wird zum Zeichen seiner Dankbarkeit für die dem Lande vom Fürsten geleisteten großen Dienste an denselben die Bitte richten, den Titel «Königliche Hoheit» an-zunehmen. Dieser Wunsch wird in einer vom Staats» rathe zu überreichenden Adresse zum Ausdrucke ge. bracht werden. Es ist vorauszusehen, dass der Fürst dieser Bitte willfahren und für sich, sowie für seine Nachfolger den bezeichneten Titel annehmen wird. Aus glaubwürdiger chinesischerQuelle verlautet, der Kaiser habe folgenden zehn Förde-rungen der Mächte zugestimmt: 1.) Zahlung einer Entschädigung von 700 Millionen TaiNs, zahlbar innerhalb 60 Jahren, wofür die Litiu«Einkünfte als Sicherheit dienen follen. 2.) Errichtung eines an-gemessenen Denkmals zum Gedächtnisse des Freiherrn von Ketteler in Peking. 3.) Ein dem Kaiser nahe verwandter Prinz begibt sich nach Berlin. 4.) Die fremden Truppen halten die Verbindungslinien zwischen Taku und Peking besetzt. 5.) Bestrafung der zu den Boxern gehörigen Beamten. 6.) Candidates» aus solchen Plätzen, wo Ausländer misshandelt wurden, werden auf die Dauer von fünf Jahren zu den chinesischen Staatsprüfungen nicht zugelassen. 7.) Das Tsungli - Iamen wird abgeschafft. 6.) Die Gesandten haben jederzeit Zutritt zum Kaiser. 9.) Die Einfuhr von Waffen und Munition wird verboten. 10.) Die Land und See» sorts zwischen Shanghai - Kwan«Talu»Peking werden geschleift. Die Nachricht, dass die Gesandten der Mächte in Peking den Vollmachten Li-Hung«Tschangs als Friedensunterhändler ihre Anerkennung versagen, ist unzutreffend. Es feien allerdings schon seit einiger Zeit Bedenken hinsichtlich der vollen formalen Legalität der Beglaubigungsschreiben der chinesischen Unterhändler ausgedrückt worden; man habe aber die Entscheidung dieser Frage bis nach der Ueberreichung der die Friedensbedingungen der Mächte formulierenden Collecliv-note an die chinesischen Delegierten verschoben. Tagesneuigleiten. — (Die sprechende Lampe.) Cine interessante physikalische Neuerung ist letzthin in einem Ber- ! liner Privatlaboratorium vorgeführt worden. Es handelt sich um nichts Geringeres, als um eine pfeifende, musi- ! cierende, ja sogar sprechende Bogenlampe. Tie Erfindung stammt aus Amerika und ist in der letzten Zeit so ver- i bessert worden, dass jeder von dem an Zauberei erinnernden Experimente geradezu verblüfft ist. Die Klangwirkung, die von der Nogenflamme ausgeht, ist derart, dass man fie in einem großen Saale deutlich wahrnehmen kann. Dabei ist an der Lampe selbst nichts verändert worden. Man hört die Sphärenmusik und weiß gar nicht, wo sie eigentlich herkommt. Sollte diese Mittheilung nicht stark übertrieben sein oder es sich nur um einen schlechten Scherz handeln, so werden sich demnächst wohl viele Vogenlampen das Musicieren angewöhnen müssen, um hinter ihrer Collegin nicht zurückzubleiben. — (Ein kleiner Burenfreund.) Von kühnem Wagemuthe beseelt war ein kleiner Vurenfreund, der diesertage mit einem Berliner Vorortzuge in Spandau eintraf. Ner etwa sieben Jahre alte Junge trat gleich nach seiner Ankunft an den Stand des Bahnhof-Vuchhändlers heran und erstand für 50 Pfennig ein Coursbuch. Sodann sah er sich in der Bahnhofshalle um und erblickte einen Chocolade-Automaten, dem er sich alsbald näherte. Diesem entnahm er nach Einwurf verschiedener Iehnpfennlg-Etücke eine entsprechende Anzahl Tafeln und beschenkte damit kleinere Kinder, wovon sich schnell eine ansehnlichere Schar um den kleinen Wohlthäter sammelte. Schließlich nahm der Knabe aber eine ernste Miene an und schritt auf den Schalter zu, wo er eine Fahrkarte nach Hamburg forderte. Auf Befragen des Schalterbeamten nach seinem eigentlichen Reiseziele erzählte der kleine Passagier, er sei unterwegs nach de>n Uurenlande; jetzt sei es noch Zeit, denn der Krieg gleng" von neuem ordentlich los. Der Beamte ließ nach dieser Mittheilung des Kleinen den wachehabenden Polij^ beamten herbeirufen, der den Transvaalreisenden freund lich in seine Obhut nahm. Der m,ternehmm,gsluMe Junge hatte seinem Vater, einem Kaufmanne in de Rathenowerstraße zu Berlin, 20 Mark genommen; außerdem hatte er noch seine Echulbüchertafche bei si^ ? Brot und Wurst sowie ein Buch über Südafrika entM-Aus der Reise wurde nun nichts, worüber der Kleines Thränen ausbrach; dafür wurde er aber einige Stunden fpäter von seinem telephonisch herbeigerufenen Vater na«? Berlin zurückgeholt. — (Ein Naturwunder.) Die in Pavla " scheinende «Revista di Fisica» veröffentlicht eine nie" würdige Beobachtung über ein Naturwunder aus Fedcr des Grafen Almerico. In dem Bezirke Cerva«'. zwischen Padua und Vicenza. traten, so berichtet ° Graf, im vorigen August höchst seltsame Erscheinung ein, die vom 3. bis 23. des Monates dauerten. ^ wurden von Arbeitern gesehen, die in jenem Theile Gegend arbeiteten, der als «1'rkV6l-8o äei ^'^'.H lannt ist. Hier und dort sprangen Erdklumpen, die d" eine unsichtbare Macht getrieben wurden, sechs bis i ^ Fuß in die Höhe und fielen drei bis vier Meter oa«^ wieder auf den Voden. Dieses Phänomen war häufigsten während der heißen Stunden des Tages, von 9 bis 4 Uhr, und geschah ungefähr aA «^ Minuten gleichzeitig an verschiedenen Stellen. »" Ankunft der kalten Regenzeit hörte es auf. Die lwm sahen ganz gewöhnlich aus. Man prüfte einen dm ^ und fand, dafs er gegen vier Pfund wog und eine kreisrunde Form hatte. M — (Seltsame Geschenke.) Als M^ rence Dolan, eine Bewohnerin der Fünften Avenue, "^ in Newyorl den 35. Geburlstag ihres Gatten du^ ^ glänzenden Ball feierte, fand man unter den eingega^^ zahlreichen Geschenken einen kostbaren, fast g°"'^ massivem Golde gearbeiteten Käfig mit 35 seltenen »^ schen Vögeln, wovon je einer ein Lebensjahr ^ "^ lichen Hausherrn bedeuten sollte. — Unweit NH^ lebt ein reicher Grundherr, welcher, um s^"^M etwas magere Frau künstlich zum Fettwerden zu ^g> bei jedem Geburtstage ihre Gewichtszunahme in w"'^t Golde auf den Geburtstagstisch legt. — In ^"" iF eine vornehme Signora, welche von einem 3"^" ' e>»t seit ihrer frühesten Kindheit zum Geburtstage in»"' ^ kostbare Puppe bekommt, und zwar jetzt, wo be" ^ mehr als Nachbarsklnder zusammen spielen kön" '^zll mit einem kostbaren Brillanten. — In En^°n° ^ ein bekannter Sportsman zu jedem Geburt«"»'^eK einem anonymen Geber ein Kistchen mit zwölf ° .^l», weißen Mäusen, und alle Versuche, den Geber zu e . ^ sind an dessen Unausfindbarleit kläglich ge^"'F^' Daa/gen schenkt der amerikanische Pulvcrlönla 2" ^e der glückliche Besitzer der größten Pulverfabriken" M Welt, seiner schönen Hälfte zu j?dem Gebu"«'^ M und sagte dann: ,Es wird gerade gehen ^ ,^ Dollars. Mr. Punch/ — Mtl< erklärte ^ achtzig Dollars werden Sie bei mir sinden, ^ 5 , gestorben sein werde. Sie werden nach lN ^h.^, in meiner Stube auch einen verschlossenen ^ , ein versiegeltes Päckchen mit dem Schlüssel,^ "z Sie sind ein redlicher Mann, Mr. MI>> deshalb bitte ich Sie weiter noch. den "0' ^ "^ versiegelte Päckchen mit dem Schlüssel "^is^ milie aufzubewahren, bis einmal jemand M^ — gleichviel, in welcher Weise -^ ^^U' Mr. Punchs suchen wird. Diesem übergev ^ und Schlüssel und lassen sich von ihm I" S^ bewabrung ein angemessenes Honorar bez v ^„ ^ sind in dem Korbe nicht, nur Reliq"",.^! ^ vielleicht für den. der Möglicherwelse ^' ^ Mr. Punch und dessen Nachlass forM.^ ^ / jeden anderen. Sie versprechen mir A^gha^is erfüllen, getreulich zu erfüllen. M-W> ^ ^ ,Ich verspreche es Ihnen. Mr. Punchl ^, und schlug in die dargebotene Hand Plr. ^ WF Mr. Punch starb, und ich fand " I"^^F einem verschlossenen Convert, welch» "" B^^» war. die verabredeten achtzig Dollar» .^ t^' dafür sein Begräbnis. Desgleichen M" sso^ und das Päckchen mit dem Schluss" ^7 MHH und stand, bis endlich jetzt der Ansr"^ s"^ erfolgte. Ich sprach daraufhin von ^ „ Mr. Gibson und >agtt ihm, dass «v ^Laibacher^Zettung Nr. 289. _________________________2405_______________^___________ ___________^ December 1900. Local- und Provinzial-Nachrichten. , -»(Audienz.) Seine Majestät der Kaiser ^t gestern Herrn Hosrath d. R. Alexander von "chemerl in Audienz empfangen. 5 -^ (Oesterreichisch-ungarische Nanl.) «Mlntliche Bankanstalten begannen am 15. d. M. mit °" Ausgabe der in beiden Staaten der Monarchie bei ^ Entrichtung von Zollgebüren statt baren Goldes ver-«cndbaren Zoll-Goldanweisungen. Die letzteren werden °"I jeden durch zehn theilbaren Betrag effecttver deutscher "elchsmarl oder Francs lauten und seitens der Bank« Walt über freies Verlangen der Geschäftskunden, ohne ^derung irgend eines Zollzahlungs-Nachweises, gegen -Nag der berechneten Kaufsumme in inländischem Gelde M auch in effective« vollwichtigen Goldmünzen der 3^' °b" Marllvährung ausgefolgt werden. Die Mn Hauptanstalten schreiben Zoll-Goldanweisungen ^ lebe beliebige Summe aus, während bci den Filialen ? Mazimal-Anweisungsbetrag bis auf weiteres per Altel und Tag auf 500 Marl, respective 500 Francs Miinlt ist. Die Geschäftsleitung kann aber in speciellen Men über Ansuchen auch Filialen die Ausstellung von Weisungen auf höhere Beträge bewilligen. Zoi-Golt». Msungen auf Veträge bis zu 2000 Reichsmark oder ^ zu 2000 Francs können innerhalb des betreffenden 3"sgebietes bei allen Zollämtern (Iollstellen) zur Mahlung verwendet werden, hingegen darf derlei An-jungen, wenn sie auf einen höheren Betrag lauten, »^ ^" Anwelsungsläufer vorweg genau zu bezeich' "de. auf der Anweisung angemerkte Iollstelle in Zahlung "Men. «a ^ (Ernennung.) Das Präsidium der l. k. Fl-section für Krain hat den Finanzconcipisten Doctor /Mf Sajovic zum Finanzcommissär in der neunten "Mlasse ernannt. ^, ,^ (Tagesordnung der heutigen Ge-^lnberathssitzung.) 1.) Berichte der Personal-^echtssection: ») über die Altersversorgung städtischer tz^Uer (Referent Prosenc) ; d) über das Gesuch des ^l°n Bentina, Dieners an der zweiten städtischen H "endollsschule. um Pensionierung (Referent Svetel); ^uder die Zuschrift der Firma G. Tönnies, betreffend ü^auf eines Theiles der Parcelle Nr. 326 am Wege kbus« °^w' Catastralgemeinde St. Petersvorstadt 1., F« Aufführung des l. l. Militär-VerpfleaMagazins »)!?" Plantan). — 2.) Berichte der Flnanzsection: lg^," den Voranschlag des Vürgervermögenssonos pro ^, Deferent Seneloviö); d) über den Voranschlag i) nf^enfonds Pro 1901 (Referent Senelovii); llehen^ Voranschlag der in der städtischen Verwaltung 5«n . allgemeinen Stiftungen pro 1U01 (Referent lh"f"°vic); 6) über die Zuschrift des Magistrates, Eilend den Umtausch eines Theiles des städtischen ltm °" an der Blelweisstrahe gegen den den Besitzern °) Ük ^enthümlichen Grund (Referent Dr. Stare); ^n ^" besuch der Gemeinde Waitsch, betreffend die tl^'tung einer Schuld (Referent Lenke).— 3.) Ve-^lllu, ^"elnlzten Schul- und Finanzsection über den llk,,!?/^" Bauplatzes für den Bau einer Staats-^m'hule (Referent subic). — 4,) Berichte der , ^«l'^"°": ») über die Wahl eines Vertreters der Stadt->>) ^" in den l. l. Landesschulrath (Referent Subic); '^r die Bewilligung einer Remuneration an den Lehrer Franz Schiffrer für den Handfertigleltsunterricht (Re-ferent Groselj); e) über die Bewilligung eines Credites für die Eröffnung eines Curses für stotternde Kinder (Referent Kozal); ä) über die Verwendung der Dotation für 1899/1900 an der zweiten städtifchen Knaben-Volksschule (Referent Dim nil). — 5.) Bericht der Stadtverschönerungssection über die Zuschrift des Ma-gistrates, betreffend die Anlagen an der Franz Josef-Straße (Referent Dim nil). — 6.) Berichte des Di-rectoriums der städtischen Wasserleitung: ») über den Voranschlag der städtischen Wasserleitung pro 1901 (Re-ferent Aubic); d) über eine Personalangelegenheit (Referent Groselj). — ?.) Berichte der Personal- und Nechtssection: ») über das Gesuch des Bartholomäus Matevz« um Verleihung des Bürgerrechtes (Referent Dr. Stare); d) über die Zuschrift des Bürgermeisters, betreffend die Pensionierung eines städtischen Bediensteten (Referent Svetel). — 3.) Bericht der Finanzsection über zwei Personalangelegenheiten (Referent L e n i e).— 9.) Bericht des Directoriums der städtischen Verzehrungs-steuer-Pachtung über den Ausgabenetat dieser Pachtung pro 1901 (Referent Senetovic). -- (Der städtische Tivoll - Park) soll im kommenden Frühjahre eine Aenderung erfahren, indem die unschöne Wacholdergruppe rechts am Eingänge sowie die Hollunder- und Haselnusssträucher, welche den Ausblick auf den Springbrunnen behindern, entfernt und durch hübsche Solitärpflanzen ersetzt werden sollen. Der unmuthige Park wird dadurch eine wesentliche Verschönerung erfahren. — (Zur Errichtung der genossenschaftlichen Sodawassersabril in Laibach.) Wie wir erfahren, beabsichtigt — gleich der hiesigen — auch die Triester Gastwirtegcnossenschast eine eigene gleiche Fabril zu errichten. Die Statuten derselben sind jedoch noch nicht genehmigt. 2. — (Centralcommission für Kun stund historische Denkmäler.) Aus der Sitzung vom 23. November: Nach den von Nartholomäus Peknil vorgelegten Verzeichnissen fand derselbe: 1.) bei Grabungen! auf den Gemeindegründen in Krainburg ein Sleletgrab aus der VöllerwanderungS-Ieit mit Slelet, zur rechten Hand ein Schwert, 32 Pfeilspitzen, beim Kopfe jederseits ein Messer; 2.) in Nassenfuß ein Vranbgrab, darin zwei bronzene Pferde-Maulzäume, eine Haarnadel und ein Halsring (zerschlagen); 3.) bei Precna einen Halsring, eine bronzene Fibulascheibe, zwei Bronzeringe aus einem Brandgrabe; 4.) in Weihlirchen eine große Fibula, ein Armband, ein Eisenkcttchen, ein Eisenstück, eine Koralle und Bernstein (Referent: Regierungsrath Dr. Much). — Der Centralcommission wird eine Anzahl von thell-weise sehr interessanten Gegenständen vorgelegt, welche aus dem Grüberfelde aus der Vüllerwanderungs-Zeit bei Krainburg stammen, aus welchem vor circa zwei Jahren der bei der Centralcommission viel besprochene Goldfund gehoben wurde. Das Territorium steht im Privatbesitze. Bei den vom Eigenthümer vorgenommenen Ausgrabungen wurden eine Anzahl von Fibeln mit Almandinen, eine Gürtelschließe mit Ablerlüpfen, bronzene Schließen, Haar-, zangen, ein silberner Hammer, ein goldener Ring u»d! eine Furlanla (Wurfbeil) u. s. w. zutage gefördert. Der Inhalt des Gräberfeldes scheint noch lange nicht erschöpft zu sein. Die Centralcommission beschloss daher, mit dem Eigenthümer in neuerliche Verbindung zu treten, dass weitere Grabungen im kommenden Frühjahre durchgeführt werden, dass hiebei eine fachmännische Aufsicht und Leitung eintrete und auch auf jene Funde, welche weniger einen materiellen als wissenschaftlichen Wert repräsentieren, namentlich die Skelette, ein größeres Augenmerk als bisher gerichtet werde (Referent: Regierungsrath Dr. M u ch). — (Schulfperre.) Infolge des in unserer gestrigen Nummer erwähnten ungünstigen Gesundheitszustandes unter den Kindern wurden mit heutigem Tage auch die Ue bungs schule und der Kindergarten an der hiesigen l. l. Lehrer- und Lehrerinnen-Vildungs-anstalt geschlossen. —0. — (Scharlach und Diphtheriti «fälle in Laibach.) Wie uns in Ergänzung unserer gestrigen Nachricht mitgetheilt wird, sind in Laibach in der Zeit vom 12. November bis inclusive 15. December 24 Erkrankungen an Scharlach und 18 Erkrankungen an Diphtheritis zu verzeichnen. Gestorben sind in diesem Zeiträume an Scharlach 8, an Diphtheritis 2 Personen. Mit Rücksicht auf die hohe Mortalität und die rasche Ausbreitung der genannten epidemischen Krankheiten hat sich der l. l. Stadtschulrath entschlossen, die Sperre sämmtlicher städtischer Volksschulen und Kindergärten zu verfügen. Vorläufig wurde der Unterricht bis 2. Jänner 1901 sistiert. Selbstverständlich werden in jedem einzelnen Falle alle prophylaktischen und Desinfections-maßregeln strenge durchgeführt und so eine weitere Ausbreitung der Krankheit hoffentlich verhindert werden. — (Genossenschaft der Gastwirte und Kaffeesieder in Laibach) Der Ausschuss derselben hielt am 13. b. M. nachmittags eine außerordentliche und zugleich letzte Sitzung im lausenden Jahre ab, in welcher außer dem Berichte des Obmannes und Secretärs mehrere wichtige Angelegenheiten behandelt und zum Be« schlusse erhoben wurden. So wurde beschlossen, bezüglich der durch Inserate betriebenen Lockung von Gasthaus-gästen auf sogenannte «Prioatlost», an maßgebender Stelle die nöthigen Schritte zur Wahrung der Genossenschaftsinteressen einzuleiten. Weitere wurden die üblichen Begünstigungen, betreffend die Polizeistunde an den Weih-nachtsfeiertagen und am Syloesterabende, in Berathung gezogen und der nöthige Beschluss gefasst. — Sodann erwähnte der Obmann, dass der neue Genossenschafts-mltglieder^ataster bis 1. Jänner 1901 fertiggestellt sein werde. Schließlich erörterte der Obmann die Angelegenheit der abgestraften Mitglieder ob Brantweinschanles, worüber der Auöschuss zu seinem Schutze eine öffentliche Aeußerung in den hiesigen Tagesblättern beschloss. 2. — (Infectionslranlheiten im Bezirke Gurlfeld.) In der Zeit vom 11. November bi« 8. d. M. find in diesem Bezirke außer Keuchhusten und Abdominaltyphus leine Infectionslrankheiten vorgekommen. Letzterer trat im Dorfe Großmraschevo der Gemeinde Zirkle epidemisch auf. Die Erkrankungen sind zumeist mittelschwere und endigen nach dreiwöchentlichem Leiden mit Genesung. Im ganzen erkrankten in diesem Dorfe seit Anfang der Epidemie zehn Individuen, von welchen zwei starben und acht genasen. — In der Gemeinde St. Varthelmä sind bis dahin die Ortschaften Groblje, Altendorf und Mihovica inftciert; auch hier sind die Er-lranlungen mittelschweren Grades und verlaufen ohne Complicationen nach drei bis vier Wochen mit Genesung. Im ganzen sind von elf Erkrankten bisher fünf genesen, einer ist gestorben. Der Keuchhusten, welcher den gemeindeämtlichen Berichten zufolge in der Gemeinde TrMe erloschen zu sein scheint, trat sprradisch in der Gemeinde Nassenfuß auf, wofelbst in fünf Dörfern 15 Kinder er-krankten. —c. — (Schadenfeuer.) Am 3. d. M. brach im Schuppen des Besitzers Johann Pavlin in Sapusche, Gemeinde Obernussdorf, ein Feuer aus, das sich infolge des herrschenden Windes aus den Dreschboden, den Stall und das Haus des genannten Besitzers, sowie auf den Dreschboden, den Heuschuppen, die Getreidetammer, den Stall und die mit Heu gefüllte Harfe des Besitzer« Johann Simonkic ausdehnte und diese Objecte in zwei Stunden einäscherte. Pavlin, dem auch sämmtliche Futtervorräthe und Lebensmittel verbrannten, erleidet einen Schaden von 4000 X, welchem eine Versicherungssumme von nur 600 X gegenübersteht; Johann Simontit, dem gleichfalls alle Futtervorrälhe und Lebensmiltel zugrunoe giengen, erleidet einen Gesammtschaden von 6000 X, gegen welchen er um den Betrag von 2000 k versichert war. — Das Feuer wurde durch den fünfjährigen Knaben Johann Pavlin, welchen der beschädigte Besitzer Pavlin von seinen Verwandten an Kindesstatt angenommen hat, durch Spielen mit Zündhölzchen verursacht. —y— * (Missionsandachten.) In der Jett vom 29. December 1900 bis 6. Iännr 1901 werden in der Pfarrkirche zu Wodih Missionsandachten durch I». ?. Franciscaner aus Laibach abgehalten werden. —r. — (Sanitäres.) In Gorjuöe. Nezirl Rad-mannsdorf, «krankten vor kurzem sieben Erwachsene und sechs Kinder an Scharlach-Diphjheritis; drei Kinder find daran gestorben. Im Verlause der letzteren Zelt wurden im genannten Bezirke acht an der Divhtheritis erkrankte Ander mit Hellserum behandelt, welche Vehandluna sich in fteben Fällen gut bewährte. —o. bch sicher b. geben wolle. Da meinte Mr. Gibson, b°t ^ bie Angelegenheit erleichtern könnte, wenn ich ^st N, be" Tod Mr. Punchs eidlich bekunde, und l° bw !!"be «lit hierher nähme. So geschah das und !»l,z ''ch nun mit Korb und Schlüssel und Mr. Gib» lel^lotololle hierher nach Detroit zu Mr. F'tger ^ w-"' "" zu sagen, was ich weiß, und abzuliefern, ^tger ' "vertraut ward. Das Protokoll hat Herr Wz la bereits an sich genommen. Hier ist dazu das V cv ""t dem Schlüssel und da steht der Korb, Küße^nhalt ich nicht kenne, der aber von desto ^llick. Interesse !"r Sie sein wird, wenn S,e ^t.Z, ?r- Punchs Nachlass suchen — meines «s. des Puppenspielers, Nachlass l-"lkend ' 6ssl"gham hatte, von einem zum andern . .^""egehalten. bevor er fortfuhr: M H^lr. Gibson habe ich für die Eidesabnahme und ft Nloll elf Dollars gezahlt. Sie werden mir Melns, aen erfehen, Gentlemen, mir auch meine «tw" hatten und mir eine Vergütung für meine ? su> N? in diefer Sache zubilligen. Ich erachte ? h,t /^verständlich. Aber, Gentlemen, wie wird ' ? d °em Honorar fein, da« Mr. Punch mir einst ^ Hl°3 ?"h"ßen hat. der früher oder später seinen >l. ,3 Mdern werde?. I Ml ANanaen Sie, bitte, eine bestimmte Summe >l Xlifhj "-Mingham,, fagte ich zu dem Manne, der sich °l. ,U "uen Augenblick befann und dann entgegnete: ! ?le °?' ^'l. ich habe den Korb länger als dreißig ^ ^° VÄ^ch aufbewahrt, Sie werden hiefür sechzig Hen, ^ zuviel finden. Lassen Sie un« also alleö yundertundfünfzig Dollars sagen.» Ich sah Mr. Fitger an. und als dieser mir zuwinkte, antwortete ich: «Ich bin es zufrieden, Mr. Tfslnal)am.» Mr. Fitger zahlte, und Mr. Tffingham gieng, nachdem er das ihm nochmals vorgelesene Protokoll genehmigt und unterschrieben hatte. Wir öffneten jetzt, begierig auf dessen Inhalt, den Korb fanden aber zu unserer Enttäuschung, da wir auf 'aufklarende Schriftstücke gehofft hatten, nichts weiter darin vor als, eingebettet in eine Unmasse weißer und farbiger Papierschnihel, die den Mr. Punch, den Hanswurst von Mr. Punchs Punch-Theater, dar-stellende Puppe, eine Figur mit beweglichen, schlackern-den Armen und Beinen, einem riesigen Kürbiilopfe, in dem schön bemalten, gedunsenen Porter-Gesicht ein breiter Mund, eine braunrothe Nase von Gurtengröße und ein paar listig, verschlagen und verschmitzt blickende «Verwünscht!» brummte Mr. Fitger, die Papierschnihel wiederholt durchwühlend, halb ärgerlich, halb lachend über den Fund, «verwünscht! Einen Mr. Punch gesetzlich todt und einen Mr. Punch in ü^ur» einer Puppe, doch im Grunde genommen eigentlich nichts Reelles alsßhundertundfünfzig Dollars bare Kosten. Was nun, Sir?» «Ia, was nun, Mr. Fltger?» entgegnete ich. «Wenn man die Namen der früheren Mitinhaber der Walton°Comvany im Handelsregister nachschlagen ließe, sollte man nicht dort irgend einen Anhalt finden, der eine weitere Spur böte?» (Fortsetzung svw.) Laibacher Zeitung Nr. 289._____________________________________2406_____________________________________________IS.^December 1900^ — (Militärisches.) Transferiert wird der Oberlieutenant Johann Lehner vom Infanterieregimente Nr. 17 zum militär-geographischen Institute. Mit Warte« gebür wird beurlaubt der Lieutenant Franz Kette des Infanterieregiments Nr. 14 auf ein Jahr nach Reifnitz in Krain. — (Ernennungen im Postbienste.) Die Postassistenten Iofef Tomazin und Alois Wernig in Laibach wurden zu Postofficialen ernannt. — (Nach der Hochzeit gestorben.) Wie bereits gemeldet, starb im vorigen Monate der Grund-besiherssohn Andreas Korban in Mariathal drei Tage nach feiner Hochzeit, nachdem er über furchtbare Schmerzen im Magen und in den Eingeweiden gellagt hatte. Ueber behördliche Weifung fand nun am 16d. die Exhumierung der Leiche statt, da man allgemein eine Vergiftung vermuthete. Die Obduction der Leiche ergab indessen Magengefchwüre fowie Perforierung des Magens als Todesursache. —ik. — (Sohn und Tochter verunglückt.) Am 15. d. M. wurden vom Vefiher Varthelmä Slivml in Viselnice, Gerichtsbezirk Radmannsdorf, fein 18 Jahre alter Sohn Johann und feine 20 Jahre alte Tochter Min a in den Wald «Pollula» geschickt, um dort Laub-ftreu zu fammeln. Die beiden nahmen ein Ochfengefpann mit, um abends die Streu nach Haufe zu führen. Als sie zur angefetzten Zeit nicht zurückkehrten, begab sich der Vater mit drei Männern aus dem Dorfe Pollula auf die Suche nach den Vermissten. Bruder und Schwester wurden gegen 9 Uhr abends unter dem umgestürzten Streuwagen erstickt aufgefunden. —l. — (Brandfchaden.) Am 10. d. nachts kam im alleinstehenden Haufe in Staragora des Besitzers Josef Planinjel von Neudegg ein Feuer zum Ausbruch?, dem sämmtliche Einrichtungsstücke, Ackergeräthe und mehrere Fässer sowie 40 Centner Heu zum Opfer fielen. Der Schaden ist bedeutend. Demselben steht nur eine geringe Versicherungssumme gegenüber. Die Entftehungsurfache des Brandes ist unbekannt. 8. — (Schadenfeuer.) Am 11. b. M. kam in Außergoritz am Dachboden der Kaifche der Ursula Vrolih ein Feuer zum Ausbruche, welches den Dach-ftuhl bis auf das Mauerwerk und einige Holzreste vernichtete und hiedurch einen Schaden von ungefähr 140 X verurfachte. Die Kaifchlerin war nicht versichert. Das Feuer dürfte durch Unvorsichtigkeit der Besitzerin entstanden fein. —1. — (Verlaufene Kalb in.) Auf der Hutweibe bei Pleiivca, Gemeinde Schalna im Gerichtsbezirle Sittich, wurde vor kurzem eine Kalbln von gelber Farbe mit spitzigen, nach abwärts gebogenen Hörnern, Steppenvieh-Rasse, aufgefunden; deren Eigenthümer ist nicht bekannt. Die Kalbin befindet sich beim Besitzer Johann Kosak in Pleäivca in Obhut. Das Thier dürfte auf der durch Plesivca führenden Landes« ftraße Seisenberg«Oroßlupp zum Viehmarlte nach Laibach getrieben worden sein und sich unterwegs verlaufen haben. —ik. — (Rehjagb.) Sonntag, den 16. d. M., veranstaltete die Jagdgesellschaft von Oberlalbach die alljährliche Rehjagd im Reviere «Raslooec». Erlegt wurden 40 Stück Rehe. — (Cur-Lifte.) In Nbbazia sind in der geit vom 6. bis 12. d. M. 190 Perfonen zum Cur-gebrauch eingetroffen. Theater, Kunst und Literatur. * (Deutfche Bühne.) Vom musilalifchen Standpunkte betrachtet, kann die Operette «Der Hofnarr» von Müller zu den wertvollsten Schöpfungen auf dem Gebiete ^ der leichteren Kunstgattung gezählt werden, und der als gediegener Musiker bekannte Componist hat sein bestes Können an dieses Werk gefetzt. Die Handlung, welche die Dichter dem «Hofnarren» zugrunde legten, ist ernster, als es sonst im weiten Reiche der Operette passiert, und dementsprechend nimmt auch die Musik — und nicht zum Nachtheile des Ganzen — zum Theile einen ernsteren, opernhaften Charakter an. Die Partitur ist reich an schön aufgebauten Nummern, die Stimmführung sorgsam und feinfühlig, die Enfemblesähe haben Schwung und Glanz, die lyrischen Blüten erheben sich durchaus auf ein höheres Niveau, die Finales fchwingen sich pomphaft und effectvoll auf. Der Ernst wechselt übrigens mit packender Operetten-Pilanterie, und an reizenden Walzern und flotten Märschen ist kein Mangel. Ausgezeichnet ist das Orchestrale be-handelt; die Instrumentation ist die eines ungewöhnlich llangverftändigen Musikers, und mancher lönnte von Müller lernen, wie's gemacht wird. Bei den vielen Vorzügen, die die Operette aufweist, erfchelnt es befremdend, dafs sie fo fetten auf dem Vpielplan erschien und da im Grunde genommen nur eine kühle Aufnahme fand, während manche Operetten, die ihr an mufilalifchem Werte weit nachstehen, weit mehr vom Glücke begünstigt wurden. Die Ursache dieser Vernachlässigung siel unseres Erachten« nicht dem Werke, vielmehr der mangelhasten Aufführung und Aus-stattung zur Last, denn bei der samstägigen Wiedergabe gefiel die Operette ausnehmend und errang einen großen Erfolg, der ihr bei ihre« nächsten Reprise g«wis« ein gut besuchtes Haus verbürgt. Es hatte sich jedoch auch alles vereinigt, um den schönen Sieg zu erringen. Herr Kapellmeister Gottlieb arbeitete mit dem Orchester alle charakteristischen Feinheiten wirkungsvoll heraus; unter seiner Leitung kamen die sorgsam studierten Chöre, Ensemblesätze und Finales bestens zur Geltung. Die Darstellung war, abgesehen von den Unebenheiten der Prosa, die das starke Geschlecht in der Operette verschuldete, sehr animiert. Die Damen Kittel-Sitta und Eckert sangen ihre reizenden Lieder und Duette, die an Stimme und Vortrag große Anforderungen stellen, mit Geschmack, Empfindung sowie wirksamem musilalifchen Ausdruck und sanden insbesondere nach dem anmuthigen Liebeszweigesang im ersten Acte, der Perle der Operette, großen, verdienten Beifall. Den Hofnarren fpielte und fang Herr Pistol, von den Gedächtnislücken in der Prosa abgesehen, gewandt, mit gutem Humor; den größten Erfolg hatte er freilich in den Duofcenen mit Frau Wolf-Seletzly, welche die Poonne und fpäter Hofnärrin reizend, mit fprudelnder Laune und pikantpointiertem Gefangsvortrage charakterisierte. Das originelle, so charakteristisch orche» strierte Narrenduett zwischen Frau Wolf und Herrn Pistol musste über stürmischen Beifall wiederholt werden. Herr Rochell gab den Obersten schneidig und flott und setzte auch feine Stimmkraft energisch für ihn ein. Herr Schiller ließ nicht allein leinen Witz des Textes ohne i Nachdruck verpuffen, er machte auch manchen gelungenen dazu und fand dankbare Zuhörer. Herr Sodel und Frau Burg halfen durch ihre brave Mitwirkung zum Gelingen des Ganzen mit. Die Ausstattung war geschmackvoll und sehenswert, insbesondere das Lagerbild des zweiten Actes bot einen malerischen Anblick. Das Publicum hatte sich in ansehnlicher Zahl eingefunden.— Die Schänthan'sche Komödie «Comtesse Guckerl», die gestern nach mehrjähriger Pause aufgeführt wurde, ist ein verwienertes Zeitidyll aus dem Jahre 1818, mit einigen cultur» und literargeschichtlichen Reminiscenzen, in dem sich ein ganz regelrechtes Liebcsspiel, ausgestattet mit allerhand Neckereien und Requisitenscherzen echt Schön-than'schen Geistes, entwickelt. Wenn noch hinzugefügt wird, dafs das herzige Diminutiv im Sinne derj bekannten Wiener Gemüthlichkeit eine gewisse anheimelnde ^ Behaglichkeit verbreitet, ist die Charakteristik des Stückes ziemlich erschöpft. Diefe Behaglichkeit in der Komödie wie tn der Darstellung gefiel feinerzeit dem Publicum fehr gut, und auch gestern gab es sich derselben willig hin und vergnügte sich augenscheinlich an den lustigen, harmlosen Vorgängen auf der Bühne. Ueber das liebenswürdige und lustige Zusammenwirken der Darsteller, ihr gegenseitiges Indiehandsplelen, ihren natürlichen Plauderton sind nur Worte warmer Anerkennung zu sagen. Ein solches Zusammenspiel ist jedenfalls wertvoller, als das virtuose Hervordrängen einer einzelnen Persönlichkeit auf Kosten ihrer Umgebung und auch des Gesammteindruckes. — Die Gräfin Trachau, die den Namen Comtesse Guckerl bekommen hat, weil sie so treue, freundliche Augen besitzt, die jedem Menfchen unverzagt ins Gesicht fehen und deren Reiz nicht zum geringsten in ihrer gemüthlichen Wiener Plaudermanier liegt, wurde von Fräulein Seyfferth liebenswürdig und gewinnend gegeben. Diese Rolle wurde seinerzeit schneidiger, rascher, mit einem Anstrich ins Derbe von einer Lustspielsoubrette creiert; wenn man jedoch berücksichtigt, dass die Comtesse trotz ihrer Wiener Mund-art eine elegante Weltdame ist, so kann man sich auch mit der milderen, discrete«« Auffassung von Fräulein Seyfferth. die überdies die Mundart der gebildeten Wienerin gut beherrfchte, zufriedenstellen. Das Hangen und Bangen des naiven Seelchens, das der ersten Liebeserklärung entgegenzittert, wurde von Fräulein Schwartz mit reizvoller Natürlichkeit dargestellt. Beide Damen erfreuten sich wiederholten, warmen Beifalles und wurden durch prächtige Blumenfpenden ausgezeichnet. Den Be« Werber um die Gunst von Comtesse Guckerl gab Herr Kühne mit frischer Männlichkeit, weltmännischen Manieren und schöner Wärme. Mit gesunder, philisterhafter Komik charakterisierte Herr Weißmüller den bepantoffelten Hofrath und fand in Frau Burg, feiner philisterhaften Haustyrannin, eine ebenfo komifche Partnerin. Herr Werner hatte die Rolle des fchüchternen Liebhabers inne, dem das Herz über-, der Verstand hingegen nachgeht. Solche Rollen dürfen nicht durch possenhaftes Auftrag/n vergröbert, sie müssen im Gegentheile durch Vclstinerung glaubwürdiger gestaltet werden. Cine bessere Controle feiner Sprechweis?, Haltung und Bewegungen sei nebstbei Herrn Werner nochmals empfohlen. Herr Sodel stellte als russischer General wie gewöhnlich seinen Mann. Das Theater war gut besucht, das Publicum gut gelaunt und drückte seine Zufriedenheit durch lebhaften Beifall aus. 5. — («Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild.») Inhalt der 362. Nummer (Kroatien und Slavonien): 1) Von den Anjou bis zur Neuzeit, von Ivan Nojniii Pfünder und fünf mit Munition beladene ^z Ein anderes Burencommando, welches den T"^?^ nehmen wollte, wurde abgewiefen. Der 6^^ he» Haasbrol, welcher mit einem Commando ^HF" Sprilighaustpafs bei Tabanchu freie Bahn erz ^ wollte und zwei Geschütze mit sich führte, n" schlagen und verlor 40 Mann an Todten. Die Vorgänge in Vhina. ^ London, 17. December. «Daily New«' t>ie aus Shanghai von gestern: Der Kaiser ""'.^„g Ausfertigung neuer Vollmachten für Li-H""g'H ^ und Tsching als Commiffäre Chinas an, ^" ,M^ mit den Verbündeten verhandeln und mit ""^M' sein Siegel verwenden können, das er in Pe""l» gelassen habe. ^ London, 17. December. Die «T'tne» ^ei vom 16. d.M.:Li-Hung.Tschang richtete "Ul^F des Fürsten Uchlomsli ein Telegramm an ^ ^^ von Russland, in welchem er der Danlbarle' ^ für die von Russland ertheilte ErlaubmS " ^ 0" gibt, dass China unter russischem P"l^lieh^ Civilverwaltung in der Mandschurei wieder u" M dürfe, wie früher. Die Depesche an den deut y ^F besagt auch dieses Telegramm, es rühre " ^B. von China her, der indessen von beiden " Pg" nichts wisse. Fürst Uchtomsli verlässt in elN'U Peking, da seine Aufgabe erledigt ist. ----------- i W "Ä Wien. 17. December. Heute um ^estöt ^, mittags wurde in Anwesenheit Seiner ^"^ßr^ Kaisers, der Erzherzoge, der Minister, 0"H^, ^ trager, des Statthalters, des Bürgerm^^,..e. diplomatischen Corp» das Guttenberg-" azM-hüllt. Seine Majestät der Kaiser wurde vo-lebhaft acclamiert. _________________________________^I______________ 16. December 1900. Angekommene Fremde. Hotel Elefant. », Am 17. December. Deunig, l. u. t. Fregattenkapitän, i""'" Krainer, Fleischhauer, Klagenfurt. — Ftysova, Nrchitelt; V°, llfm.. Prag. - Lavrenöiö, Jurist, Graz. - Weiß, 5Malter, Laibach. — Fischer, Director; Lucas. Neumann, MMacher, Schubert, Waldmann, Litwin, Gerger, Göh, Koradam, ^"win, Eaher, Kflte., Wien. — Hassner, Restaurateur. Sanct M^«" Premru, Oberbeamter der Wiener Versicherungs»Oe< ^"M, Graz. — Vügeli, Privat. Sophia. — Maliner, Privat, wc«. __ Nraunisar. Privat, Oörz. — Neumann, Kern, Spitz, Muer, Kflte., Trieft. — Lagives, Kfm., Ngram. — Kolowrat, ^«ubapest. — Domicelj, Kfm., Ralel. Verstorbene. ^Nm 16. December. Josef Krizaj, Stabtcommissär, , z^/' Polanastraße 17, Herzlähmung. — Maria Krimmer, j ""»lersgattin, 76 I., Vahnhofgasse 20, ^r^mug 8eni!i5. ' «... .«m 17. December. Johanna Nonas, Arbeiterin, 36 I., ""rsftraße 2b, Lungentuberculose. Im Siechenhause. Uu««^'" 16. December. Katharina Fellcian, Magd, 2? I., ^nwberculose, Paronie. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. ^___Eeehvhe 306 2 m. Mittl. Luftdruck 786 0 mm. s ^Z W^ ß" «"" °e,"Wmel. ^Z n. Nr«. -?3^b"i2 0 wlndstill Diebel ^^«b^ ?4b 6 -3 2 windstill Nebel > 'l^U. Mg. 745.7, 5, g, EW. schwach > Nebel >00 ! «Xll«:^^^2eSmittel der gestrigen Temperatur -35°, Not' ^^Verantwortlicher Redacteur- «lnton Funtel. Bestellungen ans Donaukarpfen, Schill und Fogasch werden bis Mittwoch abends entgegengenoamea bei (4111) Kham & Murnik. Marsala - Florio (Marke Austria) renommierter Dessertwein für Gesunde, Kranke und (4700) Reconvalescenten. ö—1 Direct aus Sicilien importiert vom Apotheker Gabriel Piccoli in Laibach Apotheke «zum Engel», Wienerstrasse. Eine V« Llterflaaohe 2 Kronen. _A_Ta.s-wä.rtJ.gr<» -A.-u.ftra.er® eroerer». XTotcla.M.ia.lu3Q.o_ Katharina Pratos „Süddeutsche Küche" hat sich hierzulande über alle anderen Kochbücher erhoben, ist mehrfach preisgekrönt und als das verbrcitctste bekannt. Man verlange ausdrücklich das Kochbuch von der Prato. Start vermehrt, mit Farbentafeln und Textfiguren geschmückt, kostet es gebunden, wie vordem, nur ""ln, Slaal.schuld. "" «^« »NAAnte «n Noten Via«. "^'lb Än'^ip"«^'^° »»',0 »»30 >^" . «^.'H"""''l^^' »»" 9« 3«, ^"Ot°^.'^" <"«^^° W lo su eu M4tt " lou l. 5°/» ,st4 _ ,g^. . . ^"'schuld d.r l«,.lch.. ^w»r°nenwähr'st^ '"""«" ' >'«t««l««lbv«' /»«»««.. steuerfre., ^ ». ' "" ' >^° »5,0 9S>--^.____ ^......4»? — «S - Vo« Vt«ate znr Zahlung Übernommene Gisenb.'Prwr.» Obligationen. «l«»bethbahn «00 n- » dt«. bto. Silber I0N ii»- bto. EchanlregaloNblel.-obll«. . 98 45 99 45 bto. Vram.»«l. k100sl.--»lX)Kr. 10« ?k ,«7 ?b dlo. bto, k «>fl.->-»00«ti. i«»?b,«7?b Ihe<ß»«ea.'üose 4°/» .... i«9 30 ,40 30 4"/, ungar. Vrunbentl.»vbl. 91 »l» 9» ip.-«nft.4°/, 9S'S0 9?-»0 oeft.'un«. «ant 4U'/»jahl. verl. 4°/,......... 98— »9 — dto. bt». 50j»hr. verl. 4°/, . 98'-. »9 — Vp«rcasse,1.est.,S«I.,verl.4°/, V8»5 99,5 giftnbahn-Priorltzl«« Gbllgationln. Ferbln»nd«.N°rdbahn »m. 188« 9? «0 98 40 vesterr. Norbwestbahn . . . 10? 50 10« 30 Ltaatsbahn....... 429 — — — Lübbahn i» 3«/n ver,. Iünn.^uli 333 50 834 7l» bto. ^5°/»...... 1I9»0i»(^»N Unll.-aallz, Vahn..... 104 b0 10b b0 4«/, Untertrainer «ahnen . . 99 50 100 — Dluerft z«s» (per Stuck). »er,«»«»che ««se. «°/, Vodencrebit'Lole 4 - »to. dto. dto. Ui. U . . »45 »47 — VöbM. Norbbllhn 150 fl. . . 4»« — 430 — «ujchtiehiaber Vif. 500 fl. «Vl, »100- »120 dto. dto. slit, L) »00 fl. . II»» 11»« Donau ' Dampnchlffahrt« . Ges. Oeste«., 500 fl. «M. . . 750—?54>- Dul'Vodenbllcher «.»», 400 »r. «»0 — s»4 — Yerbinllndz-Äordb. 1000fl.Gl«z)»00fl.T. 41? 50 419 — Wiener üocalbahnen» »ct.-Gef. — — — — Dank«». »n«lo«0efi. «anl 1»0 fl. . . »70-50 »71-50 «antuereln, Wiener, »00 fl. . 4N3 5« 4»4 b« Vodcr.<«nst., Oest., »00 fl, G. 885 — 888- Giro» u. «lassen»., Wiener, »0» fl. 480 — 485 — Hyp»thtlb., 0eft., «0 fl. >0°/,«. ,98 - »00 »5 l »,lb ««« I L2nd»rbanl, vest., »00 fl. . . 4V« -407' - vesterr-ungar. «anl, »00 fl. . I»9» 1«»« Unlonbanl »00 fl..... 548 — 549 — Verlehrlbanl, «ll»., «40 fl. . »5 — «7 — zndustrl»«Dnter-nehmnng»». VllUgtf., «lllg. öft., 100 fl. . . 1b«'— 1« — «kgybier ltisen» und Stahl'Inb. ii> Wien 100 fl..... 187 - 191 — Ei!enbll!,nw,.Le Kr........ 1010- lO35- Wr. «augelellschaft 100 fl. . . ,47 - ,50 — Wlenerberzer ijle«el>«ctin»»Gtj. 6bS — ««» — D»vis«n. Kurze Vichten. «mfteibam....... 199 30 199 50 Deutscht Plitz«...... ,17 «0 1,? 80 London........ »40'IV »4V »5 Pari»......... »70 »S0 St. Peter«b»r»...... —— — —. Palnltn. Ducaten........ ,139 u 4« »0'Francl'Vtülle..... ,9 14 19 I» Deutscht Neilblbanlnoltn . . 1,7 «» 117 80 Italienische «anlnoten . . . 90 70 90 90 «ubel°N«ten. ..... »54.« ,55 , »^ EiA-xoi4Tr.rk-.vL/ , *V* C/« Mayer a. Priyat- Depot«i (Sftfe-D«ilogita).........*"' V^^..... Loi.Ver^ohening. .......^............ ....., .^irfäfffürtT ,, ¦ ¦......,..........,?"'"?"' "rEJ""" '¦ *M«fi» .««fBrH^ j ^-«—^._________________________________________________________-----------------------------------------¦-------------—--------------------------------------—____________. '" L ^ubljanska kreditna banka »-ÄÄ =L ^-'S^ÄÜKC1^ "V^r^e 2SKS? ^11^^ ^-bacher Creditbank ..-asaff- die80n Spareinlagen zaUtdieBank a~-^»«p., (*«08) AjgQ/00^586/00, 593/00, 594/00, ~~2 i. l. i. i; p Oklio. ^°»liia'-da 8e Je d°voI'la upeljava \\ .8TclJft na proSnjo, in sicer: ^Urguie ^umeh v Vei pregki; 8V *ranceta Ziberta iz Artiö; 4*( ^etra Pole iz Znojil in ' Juri« Golönik iz Znojil — za- stran vknjiženih ierjatev pri posestvu : ad 1. pri vlož. ßt. 111 kat. obème Goba. Jožefa Poise iz dolžnega pisma z dne 20. septembra 1849 per 260 K; ad 2. pri vlož. fit. 45 kat. obèine Kofica, Neže, Marjete, Vincencije in Mihela 2ibert iz dolžnega pisma z dne 31. maja 1844 glede prve per 32 gld. 56 kr. in ostalih ä po 132 gld. 56 kr. 8 Pad 8. pri vlo2. 8t. 88 kat. obtine Kotredež, Agate Dernovšek iz izroöilne' pogodbe z dne 30. januarja 1838 per 140 gld. s prip.; ad 4. pri vlož. st. 81 kat. obfcine Kotredež, Antona, Blaža, Marije in Neže Plaznik iz izroèilne pogodbe z dne 21. septembra 1808 ä po 120 gld. Ker je od tedaj, kar so bile te terjatve vknjižene, minulo vže veö ko 60 let, ker ten upnikov, njihovih ded-nikov in nasledoikov ni moèi nikjer j najli in ker oni niso v tem èasu iskali svojih pravic, pozivljejo «e vsi oni, kateri si prisvajajo pravice do teh lerjatev, da ee zglasijo do 15. decembra 1901 fako gotovo, sicer m bode na za-btevanje udeležencev dovolilo, da se umrtvijo te terjatve in da se zemlje-knjižno izbriäejo. C. kr. okrajna Bodnija v Litiji, odd. I, dne 16. novembra 1900.