A 1 taasteg-Souitafl 14 lyl Miuratt geilung Amtliches Organ de Verlag nml SebrtftMtvag: Marbors a.i. Dran. Badgam Nr. Parnmf: 25-67 85-^ Ab 18.30 Uhr Ist die Schriftlettont aar auf rernruf Nr. 26-67 •rreiakbar. -> Unverlangte ZoscbrIfteD werden nicht rückgestndt — Bei Antrasren ist dat RDckporto beizulegen. — Postscheckkonto Wien Nr. M.608 Steirlschen Heimatbundes Erscheint wcrktfiglicta als Morgenaeitung. Bestigspreis (Im voraus zahlbar) monatlich RM 2,10 einschl. 19,8 Rpf. PostzeitungSKebühr; bei Lteferuns: im Streifband suzflgl. Porto; bei Abholen in der Geschäftsstelle RM 2,—. Altreich durch Post monatl RM 2,10 einschl. 19,8 Rpf. Postzeitungsgebülir u. 36 Rpf. Zustellarebtihr ?tr. 330/340 01tar6ttrg-3>rau, Qain«tag/6onntag, 5./6.3)wnt&er 1942 82.3oDrgang Erfolgrekhe Abwehr am Terek Sowlelangrlff« iwischm Wol^s und Den und Im Abschnitt Kallnin-]lmen-S«e zusammen' g«brociimi —• 8S Pani«r vernichtet — Schnellbeete versenkten einen Zerstörer PflhrMhavptquartter, 4. DeMmk«r Da« ObartMiunaado dar Wehnnacbt gibt bekannt: Dl« Sowjets irtllaB BeffdOslUdi tob Teepf# «d4 aai Terek wieder nslt aUrkee Krllten ▼ergeMlch an. Deutacke schnelle VerbAnde fflhrten wihrend dei beiden letzten Tage In Raum nöfdUcb dee Terek erfolgreiche Aa-grMfiUBlernehnwngee durch, erslelten erheblichen Gellndegewlttn nnd vernichteten aaeh-rere feindlich« Kavallerie- nnd metortilerte Einheiten. Zahlreiche Gafangene nnd nmfang-relche leole an Wallan nnd Fahnengen »mrden «ingnbracht ba Vertanln der Kiaiple in der Kalaatlk-kenslepp« wurde weiterhin ein Mndllchee bfanterlebatalllon sersprengt, acht Panaer nnd sahireich« Fahrsenge vernichtet and die wichtigste Versorgnngsslral« dea Gegn«rs nnter krochen. In Portsatanng der erbltlerten Abwehr-k&aapfa zwischen Wolga nnd Don brachen am gealrigen Tage wiederholte starke An-grlfe der Sowjets unter hohen Verlusten su-sawnen. 36 Panser wnrden vernichtet Hunderte von Gefangenen, Waffen tind sonstige Beute Selen In die Hand unserer Truppen. lai grofen Don-Bogen nahmen eigene An-grUto Irots hartnScklgen Widerstandes dea Feindes einen gflnsUgen Verlanl. Im Abschnitt Kalinin—Ilmen-Se« schelter-len wiederum starke Panzer- und Infanterie-engrifle der Sowjets unter hohen blutigen nnd MateriaWerliislan. Der F«ind verlor er-, neut 49 Panzerkampfwagen. Kampf- nnd Storskampfgeechwader griffen erfolgreich in die erbitterten Abwehrkampfe ein. Jagdflieger stellt«« stirkere feindliche Lnftverbinde anaa Keaspf und schössen 22 sowjetisch« Flugseage ab. Vier weitere wurden durch Flakartillerie der Lnftwaffe ▼emieklet. Drei eigene Pingsenge werden veralSt. An der Crrenalka-Proot beiderseitiger Ar-Ulleriekeapl. In Tunesien nahmen dietitsch« Truppen iHchtige Stellungen, ttallenlsche Truppen vernichteten einen Verband britl-scber PaHschirrnJIder, 754 Gefangene wurden eingebracht Verb&nde der deutschen nnd Italienischen Luftwaffe bek&mpften In Sturs-nnd Tiefangriffeu feindliche Panzerkampfwagen und Pahneugkolennen. Nachtengrifito Ftiadllclies D-Bost vemicltet Rom, i. Deaember Wdinnnohtberielit fibt Dar Bekannt; Ueftiferas felndMchea ArUnerlefeuer auf unsere vorgeschobenen Stellongen der Cy-renalka-FVont wurde wirksam erwidert In Tunesien eroberten deutsche Abteilungen eine wichtige Stellung und machten 454 Gefangene, darunter 18 Offiziere. In einer wolteren glänzenden Kampfhandlung nahm ein Boreaglierl-Bataillon mehr ala 300 eng-llaehe Fallaohlrmjäger gefangen. Die Anfriffa von Aohsenverbändsn gegen die Häfen von FranaOaisch-Nordafrlka und die dort liegenden Schiffe nahmen Tag und Naoht ihren Fortgang. Im Verlaufe heftiger Luftkämpfe mit deutschen Jägern verlor die feindliche Luftwaffe 16 Flugneuge. Im mittleren Mittelmeer schoß einer tin-aerer Aufklärer im Kampf mit vier 8plt-flre eine Spitflre ab und beechädigts eine weitere schwer. Br kehrte mit zahlreichen SchuQverletsungen an -»"'n-n Stütnpunkt surQck. Das Lazai-ettachiff >Citta dl Trapani« Wurde torpediert und ging unter. Ba hatte keine Verwundeten an Bord. Von den 120 an Bord befindlichen Peraonen wurden 104 gerettet, darunter alle Krankenpflegerinnen vom Roten Kreuz. Britische Flugzeuge unternahmen ElnflUge auf Orte In Sizilien. Die Zivilbevölkerung hatte zwei Verletzte Bin Flugzeug wurde von den Flakbatterien gfetroffen und stürzte brennend bei Augusta ab. Blnes uneerer Torpedoboote unter dem Bpfehl dee Korvettenkapitäns Benjamino Farlna versenkte ein feindliches Unterseeboot wurden gegen dl« Hafenanlagen and den Flogplats hi Bon« nnd gegen feladlichen Nachschnbverkehr in Algerien geführt Deutsche Jäger schössen 16 britische Plugzeuge ab. Zwei eigene Flugzeuge werden vermißt Während der Zeit vom 21. bis 30. November verlor die britische Luftwaffe Iii Flugzeuge, davon 62 im MlttsImeerrauBL Während d«r gleichen Zeit gingen in Kampf ge- fien Oroöbritannien 50 ^gene Phigxeuge vsr-oren. In wlederkoNen YorslAOen gagen die britische Klist« varssakten deutsche Schnellboote am 1. Dezember ein Handelsschiff von 3000 brt nnd ein Slchemngslahrzeug, am 3. De-lember einen Zerst6rer der „H«nts"-Klasse and zwei Handelsschilfe von Busamn|en 4300 brt Nach heftigen nächtlichen Kämpfen mit feliMlllclien Zerstörern kekrten sUe Boote In ikron BiSlspanBl rers der ,4funts"-Klasse durch deutsche Schnellboote Im Kanel teilt das Oberkom-stando der Wehrmacht mit dal es sich bei diesen Zerstörern um einen Spezialtyp handelt, der eigens fSr Geleitzugsicherung gebaut wird. Die Zerstörer dieser Klasse haben durchwegs eine Wasserverdrängung von 890 Tonnen. Ihre Bestückung besteht aus sechs 10,1 rm-Geschfltzen sowie aus acht weiteren Geschützen kleineren Kalibers. Im Gegensatz zu den Übrigen Zerstörern haben sie jedoch keine Torpedobeweffnung. Mit dem Bau dieser Schiffe wurde In England 1940 begonnen. Ms Hnpic In Raskssss Berlin, 4 Dezember fen Kenkflsnageblet traten die Bolschewi-sten nordostwärta Tuapse nnd nördlich des Terek nach starker ArtlUarlevorbareitaDg er- neut nun AagrMf an. Im susammengefaBten Pener aller Waffen wurden sie überall, zum Teil in erbitterten Nibkimpfea, zurückge-schlagea, wobei sie emp&ndllcfae Verluste erlitten. Bei eigenen Gegenstößen nördlich des Terek wurden Geländegewinne erzielt, mehrere hundert Gefangene eingebracht sowie acht Panzerspähwagen und 25 Gsschfltie erbeutet. StoBtrnpps stießen durch die feindlichen Linien und sperrten eine wichtige Versorgungsstraße der Bolschewisten. Dabei fielen Ihnen vier Geschütze, viele Fahrzeuge und über hundert leichte und schwere Infanteriewaffen in die Hände. Der Feind. verlj;»r bei diesem Unternehmen zahlreiche Tote. Briltsche Verlssie an Panzem, Sp&liwagen BDd Rfafllahrzeagen Die Briten haben tai der Cyrenalka- täglleh sriiebliche Verluste und Ausfälle an Panzern, Spähwagen und Kraftfahrzeugen, die ihnen durch die zu allen Tagea. und Nachtstunden angreifenden deutschen Kampfflugzeuge zugefügt werden. Auch am 3, Dezember bombardierten unsere Ju 88-Kampfflug-seuge Kraftfahrzeuganaommlungen der Briten Im Raum oetwärta El Agiiella. In den Mittagsstunden erschienen sie über den feindlichen Kraftwagenparka und warfen zahlreiche Bomben ab, die Inmitten der hier zusanunsagecogenen Kraftfahrzeuge detonierten. Infanterleeteanngssi, die die Briten hi der WUst« angelegt hatten, wurden ebentalla schwer in Mitleidenechait gezogen. Unsere Jäger beteüigten sich wirkimgsvoU an der Bekämpfung des Feindea und schössen in schneidigen Tiefangriffen vier Panaerspäh-wagen und eine größere Anzahl motoriker-ter FahrMWf« Bi Bsnpd, Erdkämpfe in Tunesien Oroflangriff auf Bon« — Dautiche Truppen wstürmtea wichtig« HOhenttellungen — Feindliche Palischirmjäger vernichtet Berlin, 1. Im tuneeisohen Kampf-imim nehmen von Tag m größeren Umfang an. Das vielfach gebirgige, unwegsame Gelände mit den wenigen Straßen und die unabläasig bohrenden Angriffe der deutach-Italieniachen Luftwaffe auf Truppen und Nachschub, Häfen und Flugplätze hatten dem Gegner bisher das schleppende Tempo seiner lätwlcklung diktiert und Ihn zwang:s-läufig In die taktische Pöaltlon gebracht, die unsere Ftlhrung^ jetzt energisch axiaaunützen beginnt Am S. Deaember griffen dentsoiie and Itnr Uenische Bliüieiten an mehreren Stellen den Gegner erfolgreich an. Deutsche gemischte VerlilLnde, von Schlachtfllegem In pausenlosen Einsätzen imtenitUtst, erstürmten eine wichtige Höhenatellung. Italien'sehe Truppen vernichteten eine größere Abteilung feindlicher Fallachlrmjäger. 754 Mann, darunter 18 Offiziere, wurden gefangengenommen. Dreißig Panzer, fürrf Panzerspähwagen, dasu zahlreiche leiehte und schwere Infanteriewaffen sowie mehrere Munllion»-kraitwagen waren die Beute dieser Angriffe. Völlig ns4t Betnben eingedeoht Die deutsche und italienische Luftwaffe führte am 8. Dezember netmn der Unterstützung unserer Brdtruppen ihre selbständigen Aktionen gegen die britisch-amerikanischen Eindringlinge weiter fort. Eine Ortschaft wurde von einem stärkeren Verband Ju 88 völlig mit Bomben eingedeckt Bereitstellungen feindlicher Panzerkräfte wurden zerschlagen, Hunderte von Sprenglx>mben schwerer Kaliber fielen In Materiallager, Fahrteugpat ks, vollgefüllte Depots und Truppenquartiere. Dieaer Angriff itam dem Feind so Uberraschend, daß die feindllahe Flak erst nach geraumer Zeit ihr Feuer eröffnete. Die Batterien wurden von dem Bombenhagel schnell num Schweigen gebracht Der etwa eine halbe Stunde währende pau- esnloee Angriff wurde von deutschen Jtgem erfolgreich abgeschirmt Ein Verband feind-tlch'er Jagdflugv.euge, darunter zahlreiche amerikaiüache vom Muster »Lockhead Light-nln£:€, wurde von unseren Jagdstaffeln in ein förmlicliee Kesseltreiben verwickelt, wobei ohne eigene Verliiate fünf feindliche Fkig-zeuge abgeschossen wurden. Damit verlor der Gegner in den beiden letzten Tagen In diesem Kampfraum 22 Flugzeuge bei nur zwei eigenen Vertusten. Kukmno von ZeratorerflngMiifea gefaAt Deutsche Zerstörerflugzeiige faßten in einer Paßenge des östlichen Atlasgcbirges in den Morgenstunden des 3. Dezember eine große brltisch-iunerlkanlsche Kolonne. Drei gepanaerte Flakkampfwagen wurden gleich beim ersten Anflug außer Gefecht gesetzt, die aus den brermenden Wagen flüchtenden Besatzungen mit Bordwaffen beschossen. Auch eine westlich dee Passes feuernde feindliche Batterie stellte unter der Wirkung gut sitzender Bomben bald das Feuer ein. Der aus etwa zwanzig großen Lnsr Auffassung vom modernen Krieg ausgerüstete und ausgebildete Kriegsmaschine einsetzen, ohne daß die Westmachte die Initiative ergreifen konnten. Dennoch hatte der Führer in Voraussicht einer feinillichen Offensive mit einer für unmöglich gehaltenen Schnelligkeit den Westwall errichten lassen. Die Briten und Franzosen wagten sich nicht an ihn heran. Erst anfangs 1940 faßten u« endlich einen ausweichenden Entschluß. Britische Streitkräfte sollten Norwegen besetzen, von dort aus Ober Pinnland den Sowjets die Hand reichen, mit anderen Tollen In die deutsche Nordflanke einbreciTm und den an der Westr^renze Wache halt^'n-den deutschen Armeen In den Rücken fallen. Kein übler Plan, wenn Könner docjewesen wären, die Ihn in die Tat umzusetren verstanden. Aber es waren nur Stümnfpr. l'nd acht Stunden, bevor England zur Stelle war, hatte der Führer Norwegen in Besitz genommen. Nun aber wollte die Presse Englands mid Frankreichs endlich auch einmal Taten ihrer I Staatsmanner und militärischen Führer sehen. So wurde Frankreich von Ennland zum An-' griff qetrieben mit der Versicherung, daß das Expeditionskorps, die Luftwaffe und Flotte der Briten zur Unterstützung bereitstanden. Ehe bei der l.anqsamkeit der britischen Führung diese Absichtrn zur Tat reif-I ten, waren beim Fflhrer Erkenntnis der Feindpläne, Entschluß und Ausführung eins. : Und genau so, wie der Führer es geplant, lie-! fen die Kriegsereignisse in Belgien. Holland ' und Frankreich ah. Planung wie Durchführunfj 1 waren durch ihre Kühnheit, durch die völlig Tneuartlqe Panzerverwendung und die über ] alle Voraussetzung hohen Marsch- und Kampfleistungen der Truppe ebenso überraschend für die feindliche Führung wie rer-schmetternd für die feindlichen Heere. Entsetzt flohen die Trümmer der Briten unter Zurücklassunq ihrer Waffen hol D^lnkirchen über den Kanal und flberllenen Frankreich seinem Schicksal. Wieder hatte ein Könner den Stümpern seine Überlegenheit gezeigt. Aber die Briten glaubten immer noch, einiQe Elsen tn Feuer zu haben. Eins dieser i waren dia Sowjets. Diese hatten seit 24 Jahren kein wichtigeres Ziel gekannt als den Aufbau einer riesenhaften Rüstungsindustrie. Sie hatten damit eine Wehrmacht geschaffen, die Über alles hinausging, was bis dahin für mönllrh gehaTten worden war. In Enqland, wo Inrwlsrhen der brutale Churchill den altersmüden Chamberlain beiseitegeschoben hatte, war man fiherglückllch. Denn dieser ungeheuerlichen D.impfwalze konnte, wenn sie plötzlich in das nichts-' ahnende Deutschland einbrach, niemand I widerstehen Aber der Führer durchschaut« auch dies« I finsteran Pläna Bs gehörte schon ein genie- Zdtuflg« 5./Ö, Deiember NimimcT 339/340 ler Konner uad aii _______ _______ lim sich ?ü dem Entich)a6 durchruringen, dieser unheiniUchen Drohung durch die Tat zuvorzukommen. Die deutsche Wehrmacht marschiert« ebenfalls an der Grenze auf, «benso geheim wie ror Ihr die Sowjets, aber schneller und »chlagbereiter. Und am 22. Juni erfolgte überraschend der gewaltigste Angriff der Weltgeschichte. Wieder erwies sJch die verblüffende tTberlegenheit des Führers nnd seiner jungen Generale über die bolschewistischen, die in zu großem Vertrauen auf die Masse ihrer Menschen und Waffen von der historischen Taktik Rufllands abwichen, keinen Nutzen aus der Weite und den Wegeschwierigkeiten ihres Landes zogen und nicht der Entscheidung auswichen, sondern standzuhalten versuchten. So wurden sie von blitzschnell zupackenden deutschen Armeen in einer ganzen Serie von Kesselschlachten eingekreist und vernichtet. Und erst im Sommer 1942, als die Taktik des Ausweichens nicht mehr am Platze war, da wandte Timo-schenko sie an nnd g&b damit die letzten großen europäischen Weizengebiete nnd In-riustriereviere der Sowjets dem deutschen Zugriff preis. Von all den großen Schlachten mag eine r rohrer und seine Generale überall be-wiestn, zeigte der sogar beim Feinde zu einer sagenumwobenen Heldengestalt gewordene Feldmarschall Rommel gegenüber dll den auftauchenden und nach einem ersten verunglückten Auftreten wieder verschwindenden britischen Generalen in Ägypten. Keiner von ihnen reichte an Rommels Reichtum an taktischen Überraschungsideen, an seine f'-chmSnnisch sorgfältige Vorbereitung und karftvolle Durchführung der Operationen und an seine wagemutige persönliche Iiin-natzbereitschaft auch nur im entfenitesten heran. Auch in den jetzigen Kämpfen in der fV^riaika brachte R'^mmels überlegene taktische Kunst es immer wieder fertig, sich von der weitaus stärkeren brHischen ö. Armee abzusetzen und die von London schon im voraus als ganz s:c*ifr angemeldete Umklammerung abzuschütteln. Bis die Nach-Bchublinie der Briten so lang geworden war, daß sie deren taktische Bewegungsfreiheit lähmte. Genau so, wie Adolf Hitler dem Angriff der Sowjets, kam Japan den cinqlo-amerikd-nischen Absichten zuvor. Wieder war die Rechnung, die der unüberlegte und militärisch von jeher am Ziele vorbeischießende Churchill gemacht hatte, falsch. Japan war fix und fertig, England und Amerika waren es aber nicht. Die Kühnheit der japanischen Planungen, gestützt auf eine vortrefflich ausgebildete und hingebend kämpfende Wehrmacht mit Fii'irern von ebenso großer Erfahrung wie untsf hlossener Tatkiiift, war der der britischen und nordamerikanischen Militärs meilenweit voraus. Wie grundfalsch die stümperhafte anglo-amerikanische Führung J-indn beiirleilte, das beweist schlagend das oft zitierte Wort des USA-Marineministers Knox, der die japanische Flotte in 90 Tagen von den Ozeanen hinwegfegen wollte, das ergibt sich aus den ununterbrochenen und noch längst mcnt abgeschlossenen Niederlagen der Engländer und Amerikaner zu Lande und zur See in den weiten Gebieten des Pazifik. Eine ununterbrochene Kette von Erfolgen der * "hsenführung und Mißerfolgen der anglo-amerikanischen, das ist der bisherige Verlauf dieses weltumwaizonden Ringens. Nun glaubten die Feinde, durch ihre Landung in Französisch-Nordafrika*endlich das Gesetz des ltf""'elns an sich gerissen zu hatten. Gewiß, im ersten *"""nblick sah dieser Schritt, der noch dazu durch den Verrat Darlans begünstigt wurde, gefährlich genug aus. Aber das Tempo der Vernichtung feindlicher Transporter mit ihren Ladungen schob den ersten Riegel vor die anglo-amerikani-»chen Hoffnungen, den zweiten das überraschende Auftreten deutsch-italienischer Verbände in lunesien. Auch hier, so schwierig die Lage noch vor wenigen Tagen aussah, wird sirh die üt)erlegenheit der Könner über die Stumpter erweis*m. Die Utopie des Herrn Beveridge Dr. Ley rechnet mit Sir William Beveridge ab — Sein Plan Opiam für die Massen Berlin, 4. Dezember Reichsorgdnisationsleiter Dr. Ley rechnet tm „Angriff", der Tageszeitung der Deutschen Arbeitsfront, in einem großen Leitartikel unter der tJberschrift „Die Utopie des Herrn Beveridge" mit dem von der englischen Presse unter großer Reklame veröffentlichten sogenannten britischen Sozialplan scharf ab und nennt ihn Opium für die Massen. Dr. Ley schreibt n. a.: „Sir William Beveridge hat einen Plan, des er im Auftrag Churchills ausgearbeitet hat und der angeo-lieh für den geringen Preis von 800 Millionen Pfund Sterling im Jahr jeden Engländer die „Freiheit von der Not" für all« Zeiten garantiert. Bei näherem Zusehen freüich erweist steh bald, daß der Beveridge-Plan nicht viel mehr zu sein scheint als eine neue Blüte am Baum der zahllosen Vorschläge und Pläne, an da-nen England so reich ist und die dinn lu geeigneter Zeit wieder in der Versenkung verschwinden. Beveridge nimmt sich vor, bei einem durchschnittlichen Stand von 1,5 MillioneB Arbeitslosen (das entspräche fUr unsere Bevölkerung umgerechnet etwa drei bis vier Millionen) jedem Engländer in Notzeiten, im Alter nnd ^i Krankheit ein Mindesteinkommen zn garantieren, allerdings anr „eventuell", wie es In dem Plan wdrtTlch heiflt. Als der Führer am 24. Februar 1920 ztim ersten Male die 25 Thesen des Parteiprogramms verkündete und erläuterte, lautete der Punkt 15 bereits so wie heutet „Wir fordern einen großzügigen Aushau der Altersversorgung." Der Auftrag vom 15. Februar 1940 an mich, die Verwirklichung dieses Programmpunktes durch konkrete Vorschläge vorzubereiten, war kein propagandistischer Zweck, sondern die logische Schlußfolgerung aus der inneren Gesetzmäßigkeit der Bewa-gung. Das wissen sogar die Engländer, die einen immer größeren Teil ihrer Felle allmählich davonschwimmen sehen. Und so haben sie einige Monate nach dem Führerauftrag vom 15. Februar 1940 einen ihrer wendigsten und gerissensten Nationalökonomen, eben Sir Willian Beveridge, beatiftragt, „auch so etwas" vorzubereiten. Wenn man aber schon In der Ankündigung eines angeblich te gewaltige« Sozialwerkes für dl« nächsten zwanzig Jahre mit einem Durchschnitt von anderthalb Millionen Arbeitslosen bei 19 Millionen Erwerbstätigen rechnen muB, dann kann man sich die Wirklichkeit unschwer ausmalen. Diese Tatsache allein, das das reiche England ständig mit mindestens 10 ▼. H, Arbeitslosen rechnen muß, bewebt die Heuchelei aller englischen Sozialpolitik. Der Aufsatz Dr. Leys schlleAt mit den Worten; „Was In England der Bervölkenmg gegenwärtig als Silberstreifen am Horizont vorgesetzt wird, ist jedenfalls nichts weiter als schlechteste soziale Flickschusterel. Es paßt ausgezeichnet fai da« englische „Sozialsy-stem", das statt eines wirklichen Sozialismus nichts kennt als Almosen, Heuchelei, Wohltätigkeit, schwarze Listen, Shmui, Kinder-elend und Ausbeutung aller Art Wa« Beveridge Jetzt vorschlägt, ißt Opitm fftr die Massen. Noch nie ist aber OpiumgemiA bekömmlich gewesen." Piutokratenstreit um Afrika USA-Flugzeugstützpunkte ki Liberia — Im Hintergrund die britkch-amerikanische Eifersucht Berlin, 4. Dezember Genau einen Monat nach der offiziellen Mitteilung, dali der nordainerikanische Dollar Nalicnalwälirunff Lil)crias wird, veröffentlicht man in Nfonrovia und Ncwyork die Mitteilung, daß Lü)cria don USA für die Dauer des Krieges Luflslfttzpunkte zugebilligt hal>e und eine Politik vöIlig).T Zusammenarbeit niil den angelsächsischen Mächten anzunehmen beschloß. Es ist seit langem durch die Äußerungen liberischer Uegierungsmitglii'der bolvannt, daJi man hier von keiner freioji Willensäußerung der liberischoii Regierung sprechen kann, sondern daß die.so. vielmehr einem seil zwei Jahren dauernden Druck nachgeben mußte. Darüber hinaus ist der Inhalt der .Mnnachun^^n, die mmmehr offiziell iM'släligt werden, seit längerem, vor allem durcli eine Reulcr-Indiskix^lion im OklobtT dieses Jahres bekannt. Schon der rein kommerzielle Vertrag Li-iH'rias mit der panamerikanischen Luft-verkehrs^esellsehurt vom 14. Juli 1911 enthielt m Artikel 15 die Klansei, daß dit-Gesellschaft ihre Rechtc aus dein Verlrag auch an andere Personen und Gcsellschaf-l<'n und an die nordamerikafiiischc Regierung abtreten könne. Auf Grund di<>ses Verlragcts wurden bereils mehreitJ riufj-felder angelegt und si'it Mai 1912 mit wet-ßon. und farbigen USA-Trupinm und ArliL lerie besetzt. Im März dieses Jahivs halle Lit^ria überdies ein Geheimabkommen mit den USA geschlossen, wonach diese berechtigt sind, militärische uikI kommerzielle rhigplälze zu errichlen, zu konLnol-lieren und zu verl4'iunkien kehie neue Lage schafft, Me&bt bemerken^ wert, warum zu diesem Au^nbllck die Veröffentlichung erfolgt E» jst anruneh-men, daß die nordamerikajiisclie Fußfassung im afrikanischen Konlinent in dem Aug^mblick nachdrücklich nnlcrstrichcn werden sollte, als von britischer Seile der Empiregedanke besonder» stark betont wird und der Ministerpräsident der Südafrikanischen Union, Smuts, dessen Besuch in Washington offenbar trotz der persönlichen Hotschaft Rooseyelts nicht zustande kommt, sich der britischen Empirefront bewußt und deutlich genähert hat. Olwrdies ist erinnerlich, daß Liberia 1940, offensichtlich über norda'merikanii-sche Veranlassung, ein englisches Ansuchen um Gewährung von Luftstützpunkten abgeschlagen hat. Es handelt sich also offensichtlich um einen taklischen Zug im Kampf um die Verteilung des schwarzen Kontinents, ITSA-Klelnkrieg gegen brillsehe Presse Nun erfährt man aus r.oudon, daß die Direktoren der englischen Zeitungen Itei der Regierung Sclu*itte unlernoaimen halben, um sich über die Ilaltuna der amerikani-sehen Behörden zu beschweren, die den englisclien Pressever Ire lern nicht geslatlen, in I'Yanzösisch-Nordafrika frei herumzureisen. Die Pre^sediivktoren haben hc-nuM'kl, (laß die englische Presse verpflichtet Ist. Neuigkeiten ^ioderzugel)en, die von den amerikanischen iVachrichtenagenturen herausgegeben werden, daß also die USA-Nachrichtenagenluren mit Unlerslützimg ihrer Behörden einet» unlauleixjn Wctllw-werb gegen ihre engliacheu Konkurreulca fülu-en. Politische wochenscflao Marionetten im Yerräterspiel USA tchnappt England Französisch-Nordafnka vor der Nase weg Washington für Oarlan — London für de Gaulle Pireita^, 27, November: U-Boote vernichteten wieder Schiffs mit 123 000 brt. — Wortbrüchige franzöBiache hohe Offixiere wollten die Featung und Hafen von Tou-lon dem Feinde aualiefern. Deutsche und italienii>che Truppen haben deshalb blitzartig Toulon beaetzt und die französiache Flotte am Aualaufen verhindert. Der Führer richtete an Marschall Potain einen Brief, in dem er die Besetzung von Toulon aowie die Entwaffnung der imzuverläaaigen französischen Armee begründet. — Bolachewi-sten verloren 247 Panzer. — Der rumänische General Laacar wurde vom FÜhref mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisemen Kreuzea ausgezeichnet. Saraatag, 28. November: Sowjetische Panzerangriffe wurden unter hohen Verlusten für den Feind abgewieaerL Seit dem 20. November wurden 449 Sowjetpanzer vernichtet. Sonntag, 39. November: Weitere Panzer-angriffe abgewiesen, — In Tunesien wurde eine Höhenatellung dem Feind entrissen. — Italiener versenkten ein feindliches U-Boot und mehrere Handelsschiffe. Montair, 80. Novembers Heftige Sowjetangriffe zwiachen Wolga und Don abgeschlagen. Sowjets verloren 135 Panzer. — In der Zelt vom 7. bla 25. November wurden vor Französisch-NordafrSka 23 Schiffe mit 165 000 brt versenkt, 11 Schiffe mit 100 000 brt 8o schwer beschädigt, daß sie aller Vor* aussieht nach gesunken sind. 65 Schiffe mit 398 000 wurden beschädigt. Zwei Sehlaeht-schiffe, drei Träger wurden beschädigt. 5 Kreuzer, 5 Zerstörer und Oeleitboote wurden vernichtet und 28 Kreuser, Torpedoboote und andere Geleiteinheiten beschädigt. — Der FUhrer stiftete ein Rei^issportabzeicheo für Vera^hrte. Dienstag, 1, DeBcmbtr: Dia Versenkungen durch deutsche Streitkräfte im November hatten höchstes Ergebnis dieses Krieges: M wurden 166 Schiffe mit 1085360 hri ler-stört. Weibsrs 102 Sdilffe wurden schwer beschädigt. Aji Kriegssdiiffeii wurden S Kreuzer, 6 Zerstörer, 2 Korvetten und 2 Unterseeboote vamlditet. — In 16 Tagen verloren die Sowjets 102i Panzer. Mittwoch, S. Deocember: Mussolini gab In einer großen Rede einen Überblick über das Kriegsgeschehen- — Sowjets verloren wieder 95 Panzer. Donnerstag» 3. Dnnstnber: Starke Feindangriffe acheiterten im Wolga-Don-Geblet. Sowjets verloren 166 Panzer. — Italiener torpedierten feindlichen leichten Kreuzer. —• In der Nähe des Hafens Lunga auf Guadal-canar vernichteten japanische Torpedoboote ein USA-Schlachtschiff, einen schweren Kreuzer und zwei Zerstörer. Zwei Zerstörer wurden in Brand gesetzt. Stockholm, 4. Dezember Die Btabliening eines Darlan-Regimes unter nordamerikanischem Protektorat in NordairUta iAt, wie aus allen aus London vorliegenden Meldungen und Berichten hervorgeht, ohne Fühlungnahme mit den zuständigen Londoner Stellen und zu deren größter Verblüffung erfolgt. Noch am Mittwochabend, so berichtet der diplomatische Korrespondent der »Tlmeec, sei Eden mit seinen Mitarbeitern nusammen-gekommen, um den Text der Proklamation Darlans durchzuberaten. Viele Punkte dieser Proklamation, so will >Tlmo8« weiter wiasen, bedürfen einer Aufklärung, besonders die Stellung Tuneslena. Über Darlan aber, der die Staatsgewalt für sich in Anspruch nehme, könne mitgeteilt werden, daß die britische Regierung von den Befugnissen und Würden, die sich Dwlan zulege, vor der Verlesung der Proklamation keine Kenntnis hatte. Man erwarte in London einen neuen Bericht aus dem Hauptquartier der Verbündeten. Bis dahin halte man sich an die Erklärung Roosevelta, wonach d'e Befugnisse Darlans nur zeitweiligen Charakter haben. In London stelle man sich auf den Standpunkt, daß Darlpns Krklttnirgen den Zweck verfolgten, seüie Position zu fest'gen. In diesem Zusammenhang, so füge man In eingeweihten Kreisen hin^, erscheine für London auch die Stellimg der anderen trauitbsi-schen Gebiete in Nordafrika in neuem Lichte, Die >Timefl«-Informationen bestätigen erneut, daß Washington und London in bezug auf Ihre Nordafrika-Politik >getrennte Wege« gehen. Während London sich auf den Verrätergeneral de Gaulle stützt und im Glauben war, daß auch Roosevelt diesen Kurs mitgehen würde, stellt dieser plötzlich aen Verräter Darlan als seinen Mann heraus, und zwar offensichtlich im Gegensatz zu »einer Erklärung vom 17. November, wonach, wie auch die >Times€ unterstreicht, die Befugnisse Darlans nur zeitweiligen Charakter hätten. Dieses Spiel Roosevelts läßt eindeutig die dahinter steckenden Absichten erkennen, nämlich den europäischen Kotonialbesitz für alle Zelten mit Beschlag zu belegen. In London ist nwm über dieses Doppelspiel des USA-Präsidenten beunruhigt und verblüfft. Dan obwohl man es dort' zu durchschauen glaubt, weigert man aich noch, es vor edch selbst einzugestehen und man klammart sich noch an die Hoffnung, daß ea nicht wahr sein möge, in dies-^m Spiel » um Verräter selbst der Verratene zu «ein. NSRR bildef Slormbfiollskrer aas Berlin, 4. Dezember Das NSKK hat neben seinen vielfachen Aufgaben auf dem Gebiete der motorischen Wehrertüchtigimg eine neue wesentliche übernommen, die Ausbildung von Sturmboot-fahrem und Fahrern anderer motorisierter Wasserfahrzeuge der Pionierwaffe. Mit dem ersten Ln^hrgang, der Im Zusammenhang hie-mit stattfand, verband Korpaführer Kraus eine Einweisung der Führer der Motor-Ober-gruppen und Motorgruppen des NSKK, der auch der General der Pioniere, Jacob, beiwohnte. Kriegsmäßige Vorführungen der Pioniere zeigten das hohe Ausbildungsziel dieser stolzen Waffe. lapan versenhte 10 DSA-Sdiladilsdiilie Tokio, 4. Dezember Die Gesamtzahl der atnerikatiischen Schluchtschiffe, die von den japanischen Streitkräften versenkt wurden — zusammen mit dem Solilachtschiff, daß in der Nacht-.sclilacht bei Lunga versenkt wurde, beträgt zehn Schlachtschiffe, und zwar eins der Klasse »Arizona«, eins der Klasse »Maryland«, eins der Klasse »California«, die übri-Ken von nicht näher zu bezeichnenden Kla.s-sen. Außerdem sind sieben Schlachtschiffe beschädigt worden. »ff-Hanzer-Orenadier-Diviskmen«. Der Föhrer hat in Anerkennung des pflichtgetreucn Einsatzes der Waffen-ff im Kampf um die Freiheit und Zukunft des deutschen Volkes den f^-Divisionen >Leibstandarte-ff Adolf Hitler«, »Das Reich«, »Totenkopf« und »Wiking« an Stelle der bisherigen Benennung »^f-Division« die Bezeichnung >ff-Panzer-ürenadier-Division« verliehen. Glückwünsche Viktor Emanuels zum 50 Geburtstag des Caudilk). Kaiser und König Viktor Emanuei III. hat dem Caudillo General Franco anläßlich seines Geburtstages seine herzlichsten Glückwünsche telegraphisch übermittelt. Sturm über Buenos Aires. Ein heftiger Sturm, der über Buenos Aires wütete, verur-I sachte beträchtliche Schäden. Telegrnphen-' und Telephonvicrbindungen wurden unterbro-j chen. Es gab zahlreiche Tote und Verletzte. Drnck and Verlas MarburKer VerlaKi- nnd Druckerei-Oes. m. b. H. — VerlaRSlrttunK Ceon tlauniKartner: HauDtschriftlelter: Aninn Qerschack all« In Marbum I a. d. Drau ßadeasse 6 Zur Zelt tflr AnrrlKen die Preisliste Nr. 2 vom I Juli 1042 kUIüx. Ausfall der Ltcleruni des Blatte» bei höherer Gewalt oder Reirubsstftrimi! Eibl Keinen Annmch I UUvkiiitiiuug d«i UvsuKtgflIdti sanMo mm i MUiiti/ütUi Mit H/UltUtA JUMt ^tßilt£ii Dm 4. Psiawbar •in G«cl#iiklag In d«f O^tchicht« dm% llnnit€h«n Volkes »SckHd des Nof4«nM luit omi Pfauilandvoa «Iten htr genuiat Durch die J^hrtiumkrt« Mhi«r Oescniciite iMit m Umpfrad «ad IMih iMd ttifidffehalltii feM abtrmichtigt Ot* walt u«d Mrietztndci ^aos, dit de« akaiidi-Mviechcn R«uin mehr alt cininiil vo« Ottan btdrohtan. Es ist dabti iMt tMumr afitia ft> bMebtn. Alt Ftanland sa Schwades gtMrta, tafug aa die Last dar Kriofe and «la aa bat Rufilaad war, wurda aa daa ZIal panalawiati-scher UnterdrflckungapoUtiL la den latiten aS Jahrea aber bearohte der Boischewtsmua voni Osten her Volk ood Staat mit dem Uo* tmanf« S^eit den 2, jahrhundart miaarer Zeitrcch-Mifig vollzog sich die allmäMIche Einwanderung der Finne« ia ihre heutige Heimat im Mittelalter kamen sia dann unter schwedische Herraehaft. 1721 maßte Kareliei^ 1743 ciawei-teraa Stück de« aOdöstlichan Finnland an das niaaiache Zarenreich abgetreten werden und 1806/00 wurde daa ganze Land ein Bestandteil Rußlands. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts setzte eine Gewaltpolitik der mssischea Regierung ein, die die letzten Reste der Son* dersteUung Finnlands l)e9eitlgte, die Kaiser Alexander 1. (1777—1825) dem Land zugesichert hatte. Als dana Im Weltkrieg das russische Kaisertum gestürzt wurde, erklärte Finnland am 6. Dezember 1917 seine Unabhängigkeit Aber gleichseitig griff eine kommuniBfiache, von Mo^au nschürte Erhebung um aich; einft nationale Gegenbewegung unter der po> btischan Leitung Svinufhuds und der miUtiri-schan Lehung dea Generals A/lannerheim befreite mit Hilfe des deutschen Generals Oraf von dar Goltz im FrUhling 1918 das Land. Die Vielheit der Parteien veranlaßte einen raachen Wechsel der parlamentarischen Regierungen. Ein Vorstoß der bäuerlich-nationalen Lappo-bewagung füiirta 1930 zur vOUigen Nieaer-läge der kommui^tischen Partei. Dia Folge davon war, M Svlnufliud atum Staatspräsidenten Kewflhlt wurde. Die Qfschichta Betithungen ist RechtobrUchen un waltakten der Bolschewlsten, die dem finnischen Volk immer wieder die Waffe in die Hand zwang, weil es sein Leben verteidigen mußte. Dabei verschlechterte sich die auQen-olitiache Stellung Pinnlands von Jahr zu dar flnnisch-apwietischen «n« einfi£[a Kette von d Erpressungen und Gs- po ahr. Als der Oewaltfrieden vöo Moslcau den Vinierktieg 1930/40 abgeschlossen, schien das Schichsal des Landes oeslegtlt zu 6e{n, aber das gleiche fahr 1940, das den Anfang vom Ende zu bringen tchien, brachte auch die Rettung. Dei PQhrer» Weigerung, den Sowjets Trete Hand fifegeo Pinnbnd zu geben, war die große Wende im Schicksal des finnischen Volkes. Der Beitritt Finnlands zum Antikominternpakt am 29. November 1941 bedeutete nur noch di« äußert internatlonnl i;Qltige Dokumentterung des Clnstehens für eioe Aufgabe, die du finnische Volk im Lande der Zeiten unter schweren Blutopfem fanfflef wieder vertreten hat. Das Bekenntnis zu dan iltifbauendefl Krflftcn des neuen Europas, däs der finnische Außenminister Witting damals in Wien namens seiner Regierung und seines VoUres ablegte, schloß eine jahrhun-dartalanga Periode völkischer und staatlicher Gefahr für Pinnland ab. im Bunde mit Deutschland und den anderen jungen Nationen des Kontinents konnte das finnische Volk endlich daran gehen, für sich eine gesicherte Zukunft au schaffen und mit voller Zuversicht das Werk anzupacken« daa seine Lage als aordöstiicher Eckpfeiler ihm weist; Schutz und Schild des tkanflinavischen Raumes für den Aufbau einer neuea eiftropälacheji Kultur zu sein. Und dw tMMMid S«m Man k€Bnt uad rühmt Finnland gemaln-ktaa als das „Land der tausend Seen". Aber dieses Land bat nicht weniger als 35 000 größere Seen. Stille Waldseea, gewaltig gedehnte, inselreiche • Wasserflächen, Ober Schnellen (ee gibt deren allein anderthalb tanaeodi) ittnende Waaser, FloAsims, die raoachend voa See n See und weiter int Meer greife». Das Laad ■beae. aaf Fela fegifladet, hetat dea swelte aiMrail laa Auge falleada Merkmal Ptnn-landa. „Gebirge" ist daa nicht, wohl aber Fels. Horixontaier Fels, dessen Landschaft Khoa aaa geringer HAIm wie eine endlose Ebfflie erscheint Granit, Gneis, Querzit sind der Untergrand, den gewaltige Biszeitgletscher geschliffen haben, nicht ohne endlose Buckel und Mulden und Mor&nenwSlIe und -wfllstA nnd dementsprechende Kulturerde-Ablagcrrnngan. Klippen und Schftren (n verwirrender Fülle selctmen den Land-Rand gegen daa weit begrenzende Meer. Wald ttidllch ist daa dritte, das grüne, oft allea nmschiieSende Kennaelchen. Es tkt fast immer Nadelwald, von Birken durchsetzt. Drei Viertel des festen Landes sind mit Wald bedeckt Der Wald ist Herrscher, l>is zur Waldgrenze jenseits des Polarkreises, we nlschen Meerbusens liegt die schöne und moderne Landeshauptstadt Helsinki mit Ober 300 000 Einwotuem. Finnland hat, mit dem wiedergewonnenen Karellen, 383 000 Quadratkilometer Fläche, wobei freilich ein rundes Drittel (130 000) auf Tundra, Moor, Sumpf, und über 34 000 auf Seeflächan entfallen. Unendliche Wilder Die Häuser tn Finnland, fast überall (auAer in den größeren Städten) aus Holz und meist rot gestrichen, sind von allzeit freundlichen und gastfroben Menschen bewohnt, die ein einfaches, natürliches, trotz vieler und schwerer Arbelt frohes, zukunftsbewußtes Leben führen. Wir Doutschen Insbesondere werden uns in Finnland allzeit wohl fühlen, unsere Soldaten beweisen es, Und es wird nach dem Kriege ein buntes Wandern und Reisen und Freunde-Besuchen in schönen Ferien geben. Finnlands Reichtum sind entschieden seine gewaltigen Wälder. Uber 500 Sägewerke tun, mit der billigen Elcktro-Kraft der Stromschnellen und Wasserläufe betrieben, Tag Berlin—-Rom = Orel—Elbrus inthfwangmt Timt - Afmai • KeHfiti - krt^, M«7dn^-M)f(a » Chtrktm Safrkußg-ttr* MtHM 152^--.-,»__ tmhmin imämffkUta» inUpimm 1^1 Air I Stahngrody^ Wkntmilowan I msdriiQWJi rasnoaar Notvtn/sijsk B»tvm la aechs Monaten Im Osten erobert Weltblld-Elchleb-QrapbU Ua Oklahar aaf '< 1M2 von unseren Truppen und ihraa Varbündeten im Osten eroberten Gebleta Lapplanda Taadra beherrschend wird. Ua- ermeAlich ist dlesea grüns Waldmeer, das übrigens auffallend wenig Tiar- und Vogel-leben beherberft Dia Maaacbeai Siedler auf dem Qebieta des heutigen Finnland. Seit der Stainsait iat menschliche Kultur im Lande nachgewiesen. Die orsprüng-liehe Heimat dea heutigen Volkes Ist wissenschaftlich noch einigermaßen strittig, doch dürfte sie wohl im Wolga-Kama-Gebiet zu suchen aein. Die Mnongollsche" Rasse- und Sprachsugehdrigkeit ist lange widerlegt, eine Blutmischtmg mit siedelnden Germanen bleibt sehr wahrscheinlich. Dia Hauptcharaktar-elgenschaften dar Finnen sind Zähigkeit, Beharrlichkeit Ordentlichkeit nach Jeder Richtung hin, Rechtlichkeit, absolute Ehrlichkeit Dia Lappen des hohen Nordens, eine verwandte fhinlsch-ugrlacha Sprache sprechend, sind körperlich kleiner als die Hauptstänune dar Finnen. Die Bewohner Finnlands (1930 — 3 846 000) gliedern sich ia 502 ausgedehnte Landgemeinden (mit zusammen rimd 3 Millionea Einwohnern) and 38 Städte, diese zumeist recht Jungen Datums. An der Kflste dos Fin- 6RT lOMMOa -1945 1 10SS2of 1 f 0_ Ä orsa 1 / r • i MS *9*1 7 73 # □ M r ■haam Zj 1 i4sa fiHP( _ j rÄ r ■■■" ¥mtnkvngen durch ICrinsmarine m. Ut/hm^ ■■■1 1 äurdt U- ßsok aHein p—Js; _ 1 1 1 1 1 1 r lOMMOa -1945 Scberl-Bild«r«lloaft(-M Scberl-Bild«r«lloaft(-M ^ Der Noveari>er brschto das lehord- Vsfsenkuagsergebnis dieses Jslires IM iehilfe mit 1005 000 brt 'beben Kriegsmarine und Luftwaffe im Monat November In die Tiefe geschickt und damit die höchste Versenkungsziffer in diesem Kriege erreicht An diesem gewaltigen Erfolg, der in Deutschland und den mit ihm verbündeten Ländern helle Begeisterung, im neutralen Ausland Bewunderung und im feindlichen Lager tiefste Bestürzung auslöste, sind die U-Boote allein mit 955 200 brt beteiligt. — Unsere graphische Darstellang'zeigt die Versenkungsergebnisse der letzten zwölf Monate, und zwar bezeichnet die schwarze Linie die Gesamtversenkungen und die gestrichelte Linie die Varaonkungaa durch nnswe U-Boote ailain aaa Tag Ihraa Dienst Holl heißt die älteste, ausdauerndste und bisher unerschöpfliche Erwerbsquelle des Landes. An fünfzig Millionen Festmeter mag normalerweise die Holz-JaLhresausbeute betragen. Dieses Holz geht lumeist nnverarbeitat für Bergbau und Pa-pierherstellung tn die Ausfuhrt ein immer beträchtlicherer Teil wird in Finnland zu Zellstoff oder Papier verarbeitat Hendel uad Verkehr Der Bergbau, vorerst noch wealg sveehlos-sen, bietet Eisen, Kupfer und Nickel, für die Deutschland lange der Hauptabnehmer ist. Häute und Leder, Butter und Käse sind weitere nicht unwichtige Ausf^rartikel. Finn-Isnd hat für den Ackerbau tffls nicht ungünstige Böden (zumal im Tonmergel der Kü-stenlandschaften). Für die Kürze der Vegetationsperiode schafft die Mitternachtssonne wohl ergiebigen Ausgleich. Rogyen, Gerste, Hafer und Kartoffel gedeihen, während Weizen, Zucker und Gemüse normalerweise im Austausch gegen Holz, Zellulose und Papier (Gesamtausfuhr 1935: 3^2 Millionen RM, Einfuhr 265 Millionen) eingeführt werden mußten. Pinalend bat eine beträchtliche eigene Flotte (etwa 3200 Fahrzeuge mit niod 550 ODO brt) und demgemäß eine tüchtige Schiffer-Küstenbevölkerung, die im Frieden weithin anzutreffen war. Auch die Fischerei und der Verkehr im Inneren des Landes sind wichtig. Die Eisenbahnen weisen zwar erst rund 6000 km auf. werden aber durch gute Autostraßen wesentlich ergänzt Auch und gerade die neue „Eismeerstrafle", nach dem Petsamo-fjord führend, Ist berühmt und von grundlegender Bedeutung für dieses zähe, natürlich denkende, heimatgläu1)iqe, immer nach echtem Fortschritt und wohlgeordneter Freiheit strebende, so oft unterdrückte nnd immer schwer opfernde Volk dieses ewig schönen, naturgewahigon Landes. K. M. Abblit« Im Dnterliain ha achtzehnten Jahrhundert hatte einmal ein englischer Edelmann recht drastische Äußerungen Über das Unterhaus getan und wurda wegen dieser gof&hrlichan Achtungs-rerletsung lu schwerer Buße verurteilt; Er mußte vor versammeltem Parlament niederknien usd eine ihm vorgeschriebene Bnt-schuldigtingsformel sprechen. Der Sünder tat, wie ihm auferlegt war. Sobald er indessen die befohlene feierliche BuB-rede beendet hatte, erhob er sich, klopfte sich mit angewiderter Gebärde den Staub von den Knien und sagte laut: „In meinem ganzen Leben bin ich noch nicht in einem so schmutzigen Hause gewesen-" Karl Lerbs n Admlral Nlmltz Portrll: Dehuea-Dleast Um die Salomon-lnselo Das Grab dor USA-Flotta Als der USA-Aik»iral Chester A. Waula vor meiir als einem halben Jahr das Oberkommando der Flottenstreitkräfte UfT Stilleu Ozean übernahm, war er sich seiner Aufgabe bewuQt die darin bestand, mit Hilfe der nordamerlkanisthen PazifHtflotto »die jreüe Offensive für die ZurttckgewinnunR der verlorenen Gebiete« tn beKinnen nnd durchzuführen. Bereits damals hatten die ihm unterstehenden F'ottcnverbSnde seit den Tagen von Pearl Harbour schwerste Einbu-6en erlitten, so dsB der Admiral nach seinen ersten verlustreichen Unter-nehmuniren nicht darauf vereichten konnte, zur Un-terstützunn seiner südpazifisclien Offensivpläne auch Einheiten dar atlantischen USA-h'lotte heranzuziehen. Sollen der Auftakt der j;roQen Auseinandersetzung im Süd pazifischen Insel räum, die See- and Luftschlacht im Korallenmeer am tl. Mal versetzte aber der Plottenkraft der CnRlfinder und . ^ c. .Nordamerikaner tiarte Schläfe und führte unter anderem zur VersenkufiK eines amerikanisciien Schlachtschiffes und zweier fluKzeugträRer. Jedoch ins Unermeßliche stiegen die Verluste der USA, als der Kampf um die Salomon-Inseln einsetzte. Hier hatten die Japaner anfangs Mal zunächst die nördliche Insel Bougaln-ville besetzt und dann ihre Besetzungen auch auf die südlicheren Salomon-Inselu vorgetragen. Am 7. August wagten die Amerikaner dann den Sprung anf die im südlichen Teil der Salomonen gelegenen Inseln Quadalcanar und Tulagi. Das Kommando dieses Unternehmens lag bei Admiral Ghormley, der dabei. neben Zerstörern und Transportern dreizehn Kreuzer verlor. Um den von den Japanern schwer be-drüngten Amerikanern auf Quadalcanar Hilfe zu bringen, versuchte Ghormley am am 24. August gegen die Insel vorzustoOen. Aber unter Verlusten nmßte er vor deu Japanern flüchten. im Oktober wurde dann Admiral Ghom)-ley abgesetzt und dem Uberkommandierenden Nimitz wurde für die südpazifischen Gewässer der Vizeadmiral Halsey beigegeben. Dieser befehligte die verstärkte USA-Flotte in der neuerlichen See- und Luftschlacht bei den Salomonen am 10. bis 14. November, die wieder für die USA unglücklich endete. Halsey verlor zalilreicbe Kreuzer und U-Boote. Tokio gab für die Zeit vom 7. August bis 14. November die Verluste der Amerikaner bekannt Darnach wurden in diesem Zeitraum von etwas mehr als drei Monaten bw den Salomon-Inseln 119 amerikanische Kriegsschiffe und Transporter vernichtet oder schwer beschädigt und 870 USA-Flugzeuge abgeschossen. Unter anderem wurden versenkt: drei amerlkanisciie Schlachtschiffe, vier Flugzeugträger, dreißig Kreuzer, neunzehn Zersturer, neun U-Boote und siebzehn Transporter. Am 22. November wurden abemiaU drei USA-Zerstörer zwischen den Salomon-Inseln und den südlich davon gelegenen Inseln von Neu-Kaledonien versenkt Am 30. November wurden schließlich in der Nähe de» Hafens Lunga der Insel Quadalcanar ein USA-Schlachtschiff, ein Kreuzer und zwei Zerstörer auf den Meeresgrund geschickt und zwei weitere USA-Zerstörer ia Brand gesetzt Die Seegeblcte um die Salomon-Inseln sind schon bisher zu einem Grab tur die USA-Flotte geworden. Karlluitw; lISvlur/Dekiiea-DieM« Diu beiden Räuber und der deutsche Riegel Churchill: „Verdammt, die Deutschen haben uns das Tor verriegplti" Roosuvelt: ^l^nd noch dazu so fsstl" S«fVe 4 »Martmrpef Zetlwig« 5.^5. Dewmber I fftmmer 330/34*. »4us Stadt und £xmd Glauben und opfern D«r teste Glaube an die Zukunft unserei V^Kg« gab uns die Kraft, aus (jlena tiefen Niedergang im. Jahre 1918 wictief eniporzu-steigen. Daa Opfer, daa jeder deutsche Menach unbegrenzt zu geben bereit iat, sicherte den Aufstieg. Nur der Glaube und das Opfer waren anfangs die Waffen des deutschen Volkes, durch die dann in kürzester Zelt alle anderen Waffen geschmiedet Werden konnten. Die Lasten dea Schicksalskampf oa trägt dais gesamte deutsche Volk. Der Soldat uji der Front, der Arbeiter an den Majschtnen, der Bauer auf seinen Feldern, das Heer von Angestellten, die,Frauen und Kinder. Opferbereit stehen alle wie^ der vom Glauben beseelt, daß Deutschlands Weg zum Ziel führt. Das Opfer der Soldaten ist das größte. Diesem kommt keines gleich und wenn*das eine oder andere daheim auch noch so groß erscheinen würde. Doch ebenso opferbereit wie der Soldat an der Front ist die Heimat. Dies beweist sie immer wieder und Lst so der beste Garant für den deutschen 'Sieg. Sonntag iat Opfersonntag. Wieder einmal wird daj» deutliche Volk zeigen, daß es der Taten ihrer Söhne und Väter an den Fronten würdig ist. In allen Haushalten des Reiches Werden an diesem Tage wieder die Sammler erscheinen und jeder Haushalt wird opfern und nicht spenden- Wenn in de> Untersteiemmrk der Biockführer oder dessen Helfer oder Helferin mit dem Sammel-bogen erscheinen, soll sich jeder Haushalt bemülien, den letztisn ßeti'ag noch zu vergrößern und so materiell und vor allem auch ideell zum Sieg beizutragen. Den Glauben und die Opferbereitschaft wollten die Feinde Deutachlanda unserem Volke nehmen. Es gelang ihnen dies im Jalire 1918» als die Fix>nt von der Heimat schnöde verlassen wnirde. Auch In diesem Ringen hat der B'eind mit dieaer einst bewährten Methode versucht, eine Bre«che zu achln^en is di« VoUcsgem^imchaft. Jedes iryendwi« «folfvenpreclieiul«« ICittal ward« im Lauft dar Zelt anc^ercft imd fta-gewuult Heute «teht «in andere« deutectaee Volk den Feinden gegenüber. Kompromlßloe steht ea cur Führung, immer wieder bereit n dokumentleren, daß ee den Glauben nicht verloren hat und immer wieder In stArke-rem Maße zu opfern versteht- Dies wollen auch wir in der Unterstelermark an diesem Soontaif erneut beweisen. Daran denke, Volksgenome, weor dich der Sammler auf-!4ucht. Der Untersteirer schützt seine Heimat Feierliche Entlassung der Wehrmannscbaltskompanle Pettan aus dem Einsatz Liebe des deutschen Volkes zu seinem Führer aufzeigt, der allein das Schicksal und die Verantwortung für sein Volk trägt. Donnernd bricht das Sieg-Heil aus den Kehlen der Männer. Die Hymnen der Nation beenden den Einsatz der Wehrmannschaft. Der Vorbeimarsch der Wehrmannschaftskompanie beschließt die Kundgebung. Kürzlich fand in Pettdu die feierliche Eni lassung der Wehrmannschaftskompanje Pet-tau statt. Strahlende Sonne lag übar der Stadt, als die Kompanie um die Mittagsstunde am Bahnhof eintraf. Dort hatte der Musikzug der Wehrmannschaftsstandarte Pet-tau-Süd Aufstellung genommen. Mit klingendem Spiel marschierte die Wehrmannschaftskompanie durch den Ort zum Empfangsplatz. Kommandos ertönten, feierliche Ruhe breitet sich über den Platz. Unter den Klangen des Präsentiermarsches meldet dei Kompaniefäh-rer dem Führer der Standarte, SA-Haupt-sturmführer Schrelthofer, die Kompanie zur Entlassung. Hellauf leuchteten die Augen der Wehrmanner, als der Führer der St.ind.ute mit dem Kreisführer des Steirischen Heimatbundes und dem Kommandeur des Wehrbezirkskommandos die bewaffnete Front abschreitet. Dann spricht der Führer der Standarte zu seinen Männern: ,,Wir waren gezwungen", so erklärt er, ,-,zu einem Problem Stellung zu nehmen, das von der Feindseite an uns herangetragen wurde. Dieses Problem wird solange mit den Waffen gelöst, bis das ganze Banditenqesindel aus der Untersteiormark ausgerottet ist." Mit eindringlicher Klarheit betont er, daß jeder, der sich zu irgendwelcher Unterstützung der Banditen entschließt, als Bandit gewertet und vernichtet wird. Mit Worten höchster Anerkennung gedenkt der Führer der Standarte der toten Kameraden, die im Einsatz für Deutschland ihr Leben ließen. Da» Bild vom guten Kameraden läßt in allen Männern wieder das Bild des gemeinsamen Kampfes aufleben, in dem aus dem Kreis Pettau 20 Männer ihren Einsatz für das Reich mit dem Leben besiegelten. Ihre Namen sind eingegangen, werden geschrieben sein mit ehernen Lettern im Buch des in unsere Reihen glorreichsten Sieges aller Zeiten. „Ich habe den stolzen Auftrag", ruft der Führer der Standarte seinen Männern su, „euch den Dank und der Anerkennung des Ganleitere «nd dei Bnndee-führerf auszusprechen." Zu einem machtvollen Bekenntnis steigert lieh die Kundgebung, als der Führer der Stendarte den fanatischen Glauben «nd die ' W. Heinz, HerrengaMa, n haben. SAAAAAAAAAAAAAAAAAAA/ AA.«-f.A S'AVA Franz NabI liest ans eloenen Werken Zur Veranstaltung der Marbuiger Volks-blldungsstätte am 9. Dezember Mittwoch, den 9. Dezember liest auf Einladung der Marburger Volksbildungsstätte der Dichter Franz Nabl im Marburger Lichtspielsaal am Domplatz aus eigenen Werken. Seit dem Erscheinen seiner großen Romane, des „Ddhofs", der „Ortliebschen Frauen" und der „Galgenfrist" gilt Franz Nabl für einen der besten deutschen Erzähler. Geboren sm 17. Juli 1883 in Läutschjn,zwischen Iser und Elbe, gehört er seit seiner Kindheit dem nie-derösterreichisch-steirischem Raum an. Hier liegt die Welt, in der seine Gestalten leben und handeln. Der Gedanke, der sein Dichten beherrscht, ist heute eine entscheidende Forderung der Bewegung, nicht dem selbstsüchtigen und hemmungslosen Ich, sondern einer Gemeinschaft zu dienen. Dieser Gedanke wird bei, Nabl außer in jenen Romanen, zu denen noch „Der Mann von Gestern" gehört) in einer Fülle seelenkundiger und dichterisch reifer Erzählungen, wie „Der Tag der Erkenntnis", „Das Meteor", „Kindernovelle", „Der Fund", künstlerisch geformt, ferner auch In einigen bühnengerechten Dramen, von denen hier aur ,«Trie-schübel" und „Schichtwechsel" genannt seien. Vor allem aber tritt dieser Gedanke in seinem tiefen und innigen Heimatbuuh „Steiri-sche Lebenswanderung" hervor. Die Eintrittskarten für diesen, groAam Interesse erwarteten Vortragsabend sind' in der Kartenstelle des Amtes Volkbildung, Te-getthoffstraOe 10 a und tn der Buchhandlung GIsle SDS Inderbnrg in der Sanistadt Heute, Sanrurtag, haben die Clllier zum er- i'ten Male Gelegenheit, im Deutschen Haus liebe Gä.ste aus Anderburg begrüßen zu können. Die Anderburger Gesang- und Mu-»iUgenieinschaft tritt nicht nur zum ersten Male in der Kreisstadt auf. sondern sie iat die erste untersteiriache Mtuj'kgemeinschafl im Kreis Cilli, die .sich durch ihr Wirken in der Öffentlichkeit und ihre guten Kräfte schon einen guten Ruf erworben hat. Atrf der Vortragsfolge der Anderburge: «t.eht eine Reihe .schöner Volkslieder und Musikstücke aus dem reichen Schatz unseres Volkes. Die Verbundenheit der Untar-Rteirer mit dem deut.-ichen Volke kann niemals be-isser zum Ausdnick kommen, als in der Liebe, die .<^r Abend beginnt um 20 LTir. • : j • TiiilMl-J.iiiei TT ^ immimm Was noch inner lOttu genacfel wiro Werm wir durch uie Straßen unserer Stadt gehen, so kommen die schönen Bauten meist nicht zur Geltung. Man sieht nur eine Anhäufung von Ausateckschildem, Werk)eauf-schriften, Schaukästen, die in ihren Aua-inassen keine Grerizen fmden, sondern nur den egoistischen Trieb zeigen, den Nachbar zu übej^bieten und sich auffälliger zu ma« chen. Diese Art der Werbung s.ammt aua den letzten Jahrzehnten. iat eine jüdisch-egoistische Geechäftsgicr, die zur schlechten Gewohnheit wurde. Schlechte Gewohnheiten eignet man sich zwar wohl sehr leicht an, karm sie aber nur schwer wieder überwinden. Der Deutsche hat es nicht notwendig, aua seüiem Geschäft eine Jahrnvarktsbude zu machen, die mit schreienden Reklamen die Käufer anlocken soll. Dazu stehen ihm andere ■ Werbemittel, wie Zeitungen, Zeitschriften usw. zur Verfügung. Die beste Werbung und die verlockendste Anziehung bietet wohl das Schaufenster, in dem die Qualitätswaren, die dem Kaufmarm oder Handwerker seinen guten Ruf geben, geschmackvoll zur Schau gebracht werden. Die hervorstehenden Werbeelnrichtuixgen wie Fahnenschilder, Aushänger und dergleichen sind daher nur an Stellen berechtigt bei denen das Gemeinwohl es verlangt, wie bei Unfallstellen, Apotheken usw., femer bei Handwerlts- und Innungszeichen. Diese müssen sich im Maßstab, Form, Farbe und Werkstoff dem architektonischen Aufbau der baulichen Anlage sowie dem Orts- und StraßenbUd anpassen. Um während des Krieges schon unserem StadtbUd soweit als nur möglich da« schöne Gepräge wieder zu geben, wäre es notwendig, daß jeder Bürger diese Spuren der una fremden Reklamesucht von selnena Hauae endgültig entfernt. Dem Geachäftanoann sei gesagt, daiä das Kaufhaua samt allen Einzelheiten ein imbestechliches Zeugnis ist Über seüie Gestaltungakraft und seine geistige Haltung. Sr gewinnt an Ansehen und ^ deutung, wenn er slcli seiner Pftteht dir Allgemeinheit gegenüber bewußt Ist tmd ala Treuhänder Beweise unserer Kulturhöhs und Gestaltungskraft durch sein SchAffen übermittelt. Der erste Schnee im Waide Auintih.nc .(ir&i SfmplionieliORnrf is RHi Musikdirektor Gustav Müller veranstaltet mit dem Städtischen Symjklionieorcliester Cilli am Freitag, dem 11, Dezember, Im Deutschen ^ua das dritte Symphontekon-zert, das.aujäachließllch Beethoven gewidmet ist Das Programm iat vielseitig tind viel-versprechend Es beg^t mit der pjraqhtvöl-len Egniont-Öüvertüre. ln;i Mittelpunkt Stellt das' Klavierkonzert in C-<;tur op. 15, in dem Frau Maria Sancin, die, 6n^ Klavierlehrerin der Kreismusfkschule, als Solistin mitwirkt. Den Höhepunkt, 'bildet ftie Vierte Symphonie in B-dur, .N|^, den |*joben ernsten künstlerischen" Sti«,^ns und gültiger Leistungen» die uns Direktor ittlt sei- ner treyen Gefolgschaft l^9her gegeben haben, ist ein besonders gMuDreiC^ef'.Abend zu erwarten.. ' . . jC I 1 A r m. Ins Marburger Krankenhaus worden ein- KClieiert: Der'65 Jahre alte Maurer Peter F'filaiietz au.s l.apriach, der sicli bei einem fall die linke Hand brach. — Der (»5jährige StraBenbauarheitcr Ftanz Tomanitsch aus St. Nikolai, der bei elnetn Sturz mit Kopfverletzungen davonkam und die 7jährige ilüfsarbeiterstochter Stefanie Skoritsch aus Nfußdorf bei Schleinitz,'' die so unglücklich fiel, daß sie einen rechten Schlüsselbeinbruch erlitt. DIE SCHULD 30 INGE TOLMAIN ROMAN VON M. B^KGEMANN j Urheber-RecJiisschutz: Ürct Oucllea-Vcrlatt KöniEiibrücli ( Und plötzlich wurde es in ihren Angen tptjcht, und heiße Tranen perlten wie ein Barhlf.in an ihren blassen Wantjen hinunter. Aber noch bevor sie sich ?ti einem klaren Gedanken tlurrh/iiringen vermochte, klopfte es leise an die Tür und tlas Zimmermädchen trat ein. ..Zwei Herren wünschen die gnädige Frau dringend zu sprechen." Tn diesem Augenblick hatte sie die Empfindung, daß ihr etwas Furchti)dres nahte. .Sic fühlte, wie ihre Knie zitterten; sie mußte ■leb an einem Stuhl halten, um nicht zu fallen. ntwas wie Wehmut wollte in ihr aufsteigen. Aber sie riß sich zusammen. Sie nnußte hart bleiben und alle Energien zusammenreißen, wenn sie dem Kommenden gewachsen sein wollte. „Ich lasse bitten", sagte sie ruhig und trocknete schnell ihre Tränen. Kommissar Aqsten trat ein. Ein ihr fremder Horr folgte ihm. Als die junge Frau in sein Gesicht schante, wußte sie, daß es ernst wurde. Agsten verbeugte sich und stellte' seinen Raglelter vor* .Kommissar Wolters!" Inge Ferchland nickte und deutete auf ein püor Stühle, ,,Trh nlaube zu wissen, was Sie hierher führt, meine Herren", ergriff sie zuerst das Wort. ,,Sio kornmen gewiß, um mir über das Sfh'r-ksal meines Gatten Nachricht 7:u bringen?' „Nein. Uber dem Verbleib Ihres Gatten liegen bisher noch immer keine Nachrichten vor. Doch ist bereits eine neue, große Suchaktion eingeleitet worden", antwortete Agsten. Und wie sie feslstellle, nicht besonders höflich. Cr deutete nach der auf dem Tische liegenden Zeitung und fuhr dann fort; „Wie ich sehe, haben Sie bereits die Morgenzeitungen durchblättert, wobei Sie sicherlich auch den Polizeibericht über den Tod Ihrer Schwester Helga gelesen haben?" „Allerdings, Herr Kommissar", gab sie zu. Es war ihr nicht entgangen, daß Agsten sie nicht mehr mit ,gnädige Frau' anredete. Eine Tatsache, die das Schlimmste befürchten ließ. Ai)er sie hatte jetzt wieder ihre alte Spannkraft zurückgewonnen, und fühlte sich auch dagegen gewappnet. Man sollte sie nicht unterkriegen oder gar zusammenbrechen sehen, nachdem sie so Schweres durchgemacht hatte, ohne in Verzweiflung geraten zu sein. Genau so, wie man ihr entgegen kam, wollte auch sie sich geben. „Und — haben Sie dazu nichts zu sagen?" „Nein, Herr Kommissar." Sie machte eine lässige Handbewegung. „Höchstens, daß ich mich darüber sehr gev/undert habe. Was nämlich da in dem Artikel behauptet wird — daß meine Schwester einem Verbrechen -/um Opfer fiel —, entspricht keineswegs der Wahrheit!" „Wirklich nicht? Woher wissen Sie denn das so genau?" Inge Ferchland richtete sich straft auf. „Weil ich noch kurz vor ihrem Tode mit ihr gesprochen habe und auch in ihrer Todesstunde zugegen war!" Agsten zeigte ein etwas schiefes Lächeln. ,,Das Ist eine sehr fadenscheinige Begründung Ihrer Ansichten. Sie befinden sich Im Irrtum, wenn Sie annehmen, daß wir uns lediglich auf Vermuturuien stützen, Ihre ****** Schwester, das ist eindeutig erwiesen, beging nicht etwa Selbstmord, wie Sie uns vielleicht glauben machen möchten. Sie wurde veigif-tet! Und zwar, wie die Untersuchung eindeutig ergab, mit demselben Gift, mit dem gestern Herr Direktor Ferchland aus der Well geschaflt werden sollte! Mit demselben Gift, das auch schon Ihren Vater vor einigen Jahren hinwegraffle!" antwortete der Kommissar, jedes einzelne Wort scharf betonend. Inge Ferchland hatte darauf im Augenblick keine Antwort, was Agsteu mit Genugtuung feststellte. „Daß es sich hier um zwei vorsätzlich begangene Mordtaten handelt, ist einwandfrei crwiesenl Worum es jetzt geht, brauche ich I^"en wohl kaum noch zu sagen. Um die Sühne der Verbrechen!" Die junge Frau schwieg noch »mmer. ,,Es scheint ihnen nicht gerade senr nahe zu gehen, daß die beiden Menschen erm«>rdet wurden; obwohl es sich dabei um Ihren Vater und Ihre Schwester handelte." „Uber meine Gefühle bin ich weder Ihnen noch sonst jemand Rechenschaft schuldig!" gab Inge jetzt kühl zurück. „Ich kann sie zeigen oder auch nicht. Im übrigen bin ich sehr erstaunt über Ihre Anmaßung und den Ton, den Sie mir gegenüber anzuschlagen wagen!" „Die Entrüstung werden Sie kaum lange aufrecht erhalten können", antwortete Agsten, ihre Zurechtweisung völlig übergehend. „Wir wissen nämHch nicht nur, daß die beiden Morde begangen wurden, sondern kennen auch den Täter, der sie beging!" ,,Das ist ja sehr interessant", gab Inge zurück. „Wenn es tatsächlich der Fall wäre, daß meine Schwester ermordet wurde, so würde Ich Ihnen jetzt mein Kompliment machen zu Ihrer schnellen Arbeit! Aber Gott z::'IT- —TmmmrnmmzT.. irn-_.i sei Dank sind Sie das Opfer einer Mystifikation!" „Einer Mystifikation!" ging Agsten jetzt aus sich heraus. „Ist es vielleicht eine Mystifikation, daß gestern das Essen Ihres Galten vergiftet war!?" „Nur das Essen meines Gatten?" fragte Inge, von dem immer schärter -werdenden Ton des Kommissars geieizt. Es könnte der Untersuchung kaum entgangen sein, daß auch mein Essen vergiftet war! Außerdem bin ich in der Angelegenheit noch gar nicht befragt worden." Sie machte eine kurze Pause und fuhr dann mit erhobener Stimme fort: „Mir allein ist es nämlich zu verdanken, daß'mein Gatte die Gefahr noch rechtzeitig genug er* kannte i^id zu essen aufhörte'" „Ach — das ist mir völlig neu!" sagte Agsten ironisch lächelnd. „Dann wundert es mich nur, daß Herr Direktor Ferchland nicht em Wort davon erwähnte, als er Inspektor Hartmann die beiden Teller anvertraute mit dem Bemerken, daß Essen untersuchen zu lassen?" ,,Dazu war weder Zeit noch Gelegenheit. Denn als mein Gatte Inspektor Hartmann den Auftrag gab, hatte er weit Wichtigeres zu tun, als an solche Nebensächlichkeiten zu denken. Wenn Sie aber meine Worte anzuzweifeln wagen, so habe ich tu diesem Punkt nichts mehr zu sagen." „Für mich ist es wichtig, daß Ich auf dei richtigen Spur bin", erklärte Agsten. ,,Übrigens bin ich wirklich neugierig, zu erfahren, wie Sie festgestellt haben, daß das Essen Gift enthielt?" „Natürlich am Geschmack," „So so — am Geschmack!" Der Kommlssai sah Inge scharf an. „Auch das beweist nur, daß Sie mich soeben angelogen haben!" „Herr Komm'ssar! Ich verbitte mir einen solchen Toni" Ihre Aunen ten feindselig an Ntrnmi^ 399/340 »Mai^wrger 35ekting« 5./1. Deaembtr SHt« 5 Unser täglich Brot! / Besuch bei einem Landbäcker Köstlich duftet es aus unseren Bäckerläden, die unsere Krauen am Morgen betreten, um das tägliche Brot für die Familie zu holen. In langen Reihen sind die mehlbestäubten Ürote geschichtet, daneben die Würfel des Vollkornbrotes, das auch im Unterland rasch Freunde gefunden hat und in Körben leuchtende Berge von goldgelben, knusprigen Semmeln. Und wir denken immer wieder daran, wie anders es doch im Weltkrieg war; da gab es im Verlauf des vierten Kriegsjahres nur mehr krünimeliges. muffiges Maisbrot und das Weiflmehl war ein Schieberartikel geworden. Heute aber ist eine gerechte Brotzuteilung sichergestellt, keiner darbt an diesem unseren wichtigsten Ernähpngsgut, der Segen der Getreidefelder wird treu und gerecht verwaltet und ein Blick in die Schaufenster unserer Bäcker zeigt uns, daß dem Geschmack des einzelnen noch weiter Spielraum gelassen Ist Da gibt es noch Weckerin, »Panzerin« und Stritzeln, Milchgebäck, Kipferln und »La-berln«, Lebzelt und Keks — also für das vierte Kriegsjahr eine reichhaltige und beträchtliche Auswahl. Wir wollen die Schnitte Brot oder die Semmel aber nicht gedankenlos zum Mund führen, wir wollen einmal daran denken, welche Arbeit dahintersteckt, bevor das tägliche Brot in der Einkaufstasche heim getragen werden kann. Wir wollen einmal der Arbeit unserer Bäcker gedenken — der Treuhänder unseres Getreides. Wen« verspätete Bummler nach Mitternacht nach Hause eilen und sich die Mehrzahl unserer Mitmenschen noch in Morpheus Armen befindet, dann steigt schon aus Hunderttausenden von Backstuben im Reich dicker Qualm zum Himmel. Die Arbeit der Bäcker hat begonnen, die Öfen werden angeheizt! Wir statten unseren Besuch nicht einer jener Brotfabriken ab, die die Versorgung von groBen Städten dienen. Wir suchen eine Landbäckerei auf, die noch mit einem alten, steirischen Holzofen arbeitet, deren Erzeugnisse aber — um es vorweg zu sagen — sich sicher mit jenen der modernsten Bäckereibetriebe messen können. Am Lande nimmt der Bäckermeister eine gar gewichtige Stelle ein, er ist der Freund von iung und alt, die Backstube im Dorf ist einer der Grundpfeiler im ländlichen Wirtschaftsleben. Fast fünfundreißig Jahre wirkt Bäckermeister Rudolf Smonis schon in Witscliein, dem kleinen, schmucken Ort in den üülieln, der uns in seinen Betrieb Einsicht gewährte. Fünfunddreißig Jahre lang gingen aus seinem Ofen Millionen und Abermillionen von Brotlaiben hervor, die dann vom Verkaufsladen i'hre Wanderschaft antraten. Unvorstellbar, welche Berge von Mehl in dieser Zeit verarbeitet wurden! Viele Kilometer im Umkreis beliefert die Bäckerei, die Ware wird von der bäuerlichen Bevölkerung teils abgeholt, teils mit Fahrzeugen zugeführt. Es ist eine richtige Bäckerfamilie von Schrot und Korn, die v,ir kennenlernen, in Wir müssen früh aus den Federn, um dem Backen zusehen zu können. Bitterkalt ist der Morgen, am Himmel steht noch der Mond in leuchtender Fülle, als uns der Wecker um vier Uhr früli aus dem Schlaf rasselt, ' Aber in der Hackstube ist es schon mollig 1 warm. Ein wunderbarer Duft von schwel-1 lendem Buchenholz und Mehl durchzieht die Räume. Während die Scheite im Ofen lustig knattern und knistern, hat nebenan die Arbeit schon begonnen. Das »Dampfl« wurde schon tags zuvor bereitet, nun wird gemischt und gektietet. Nach altem Brauch noch ni't fif* H'""' So wetdee die Senunela enf JHochglau' poliert Aufnahmen: ätetfon-Lichtbild, Uraz Der Meister prütt — das Brot ist gut Ihrer Generation treu ihrem Gewerbe. Herr SmoiDig heiratete ein Mädel aus einem obersteirischen Bäckereibetrieb und begründete mit seiner jungen Frau die Witscheiner Bäckerei, die er seit dem Jahre 1908 betreibt. Heute ist ein großer Teil seines Nachwuchses — seine Familie ist kinderreich gesegnet — in der Bäckerei tätig. Und dann noch »der Fritz«, der Geselle, allen Witscheinern wohlbekannt, em nicht wegzudenkendes Faktotum der Bäckerei, der über zwanzig Jahre schon auf seinen Posten neben dem Backofen steht Im besonderem Maß zeichnet die Treue zum Beruf den Bäckerstand aus. Herr Smonig, ein geborener Unterstei-rer aus Qeorgenberg, erzählt uns viel aus seinem Berufsleben und wohl auch von seiner unermüdlichen Arbeit für das Deutschtum in diesem ehemaligen Grenzgebiet. Mit Stolz weist er auf seine gefüllten Mehlsäcke. Ja, das gab es in der Zeit vor der Wiedereingliederung nicht — da 'herrsclite größter Mangel an Mehl, und ab und zu sah man nur ein paar kleine Säcke mit schlechtem Maismehl in der Backstube. Wir sehen dem Sohn des Bäckermeisters Smonig zu. Mit fröhlichem Gesicht besorgt er seine schwere Arbeit, den sie erfordert schon ein bedeutendes Maß an Kraft, was wir aus seinem Muskelspiel ersehen. Auf dem Tisch wird dann die »Tafelarbeit« besorgt, das Formen der Laibe und Semmeln. Mittlerweile wurde schon die Glut aus dem Backofen genommen, die Platte reingefegt, die heiß und backfreudig der Füllung wartet. Dann wird »eingeschossen«. Fritz, der Geselle, besorgt das meisterhaft flink. Laib auf Laib gleitet, vom Holzbrett geführt, an einem langen Stiel in den Ofenbauch, und nach einiger Zeit verkündet der herrliche Gcruch frischgebackenen Brotes, daß die erste Reihe des Morgenbrotes zu Ende gebacken ist Dann wird wieder eingeschossen, solange der Bedarf gedeckt ist. Rasch vergeht die Zeit und die erste Sonne leuchtet schon durch die eisblumen-überzogenen Fenster. Nun ist die Arbeit in der Backstube beendet — eine andere beginnt, der Verkauf im Laden nebenan. Schon kommen die ersten Kunden, Bäuerinnen, die Zwerg- und Riesenkrampusse — zum Nikolaustag selir begehrt in den köstlich naph frischem Brot duften-ten Raum eingelassen werden. Der Verkaufstisch weist heute eine besondere Zierde auf. Da stehen sciinmcke »Bar-teln« mit Rosinenaugen und langer roter Zunge da, aus Teig geformte Teufelchen verschiedener Größe. Denn heute kommt ja der Krampus und der Nikolaus und es ist ein alter Brauch in Steiermark, dieses Sondergebäck anzufertigen, der auch im Kriege nicht vermißt zu werden braucht. Selir zur Freude der Kinder — die »Barteln« waren auch im Nu verkauft! In der Backstube ist es wieder bis zum Nachmittag still geworden. Eigentlich nicht: ein lustiges Zirpen hebt rund um den Ofen ; an — es sind die »Heimchen am Herd«, die Grillen, die in den warmen Mauerritzen sicl> wärmen und ihr lustiges Liedlein anstimmen, treue Begleiter der ländlichen Backstuben. Wir aber lassen noch einmal unser Auge über die gefüllten Brotregale gleiten und die großen Semmelkörbe — Segen, den uns unsere Erde geschenkt hat! Hans Auer Krampusse am lauienden Band Schon dar Marne „KrtmgswInterhlUswerk** verptlichtet ^ " V ^' " unser Vofit zu saiiz bmsonderen Leistungen lor. oeabbaiu am 6. omMmmbw I ^ Jack wird gehSngt Von K. H. Waggerl Es stand schlimm um unsere kleine Gesellschaft, damals, als wir am Roßriver in Alaska Winterquartier bezogen hatten und sehnsüchtig auf den Frühling warteten. Unser Erfolg, ja, tinscr Leben, alles hing davon ab, daß es endlich wärmer wurde, daß wir mit dem Goldwaschen beginnen und dieses elende Land verlassen konnten. Wir waren gemachte Leute, das stand fest, wir hatten es durchaus nicht mehr nötig, uns jeden Tag am Seilzuge müde zu schinden. Aber vor fünf Tagen hatten wir den ersten Gefrorenen verscharrt, Battie litt unerträglich an seinem erfrorenen Daumen, und ich selbst merkte des Nachts, daß meine Glieder lahm wurden, wenn ich zu lange auf derselben Seite lag. Ja, es stand schlimm mit uns allen, wir saßen untätig und kochten Tee aus bitterer Weidenrinde, um den Skorbut abzuwehren, und wenngleich niemand klagte, so wußten wir doch, daß uns nichts mehr retten konnte, nichts als frisches Fleisch, Wärme und Bewe^ng. Wir waren mißmutig und gereizt, wie Tiere in der Not, und selbst McShot der ein so tapferer Kerl war, selbst ihn mußte ich einmal von der Sandbank holen, als er dort im Schnee hockte und weinte wie ein Kind. In diesen Tagen, die so trostlos langsam verrannen, grau und kalt — in dieser Zeit blieb jack der beste Mann im Lager. Ich muß sagen, daß er mir nicht auffiel, solange es uns gut ging, er schwieg und arbeitete und sah übrigens nicht gut aus mit seiner untersetzten Figur und seinem platten Gesicht Aber je mehr uns die Plagen des furchtbaren Nordlandwinters übermannten, desto mehr trat Jack hervor seine unverwüstliche Kraft, sein prächtiger Mut. Als es so kalt war, daß unser kanadischer Speck spröde wurde wie Milchglas, da hieb er noch Löcher in das dicke Flußeis und versuchte, Fische zu fangen. Er verfoljfte auf Schneeschuhen einen Elch. Nach drei Tagen kam er zurück, erschöpft und bleich, aber er trug frisches Fleisch auf der Schulter. Elchbraten für drei Tage, jawohl. Allein, auch das half nichts, wir sahen das Ende grausam nahe. Es mag sein, daß ich damals eben daran war, den Verstand zu ver-jieren, jedenfalls geriet ich ganz unversehens in sinnlose Wut als Jack eines Morgens vor mein Zelt kam und Proviant für drei Tage verlangte. »Proviant.« brüllte ich. »Bist du betrunken?« »Schrei nicht sof« sagte Jack ruhig. «Gib mir vier Mahlzeiten. Ich will fort, ich habe eine Spur.« »So, eine Spur! Schön, mein Sohn. Aber da sind acht Leute, du Grindkopf, und da ist Essen für fünfzehn Tage, nicht mehrt Vier Mahlzeiten I Bist du hier Koch? Ein Dreck bist du — wenn du das wissen willst!« Ich hätte so etwas natürlich nicht sagen sollen. Jack schlug augenblicklich zu. Es war der gewisse tödliche Hieb mit der Haodkante an den Hals, und ich fiel auch sofort um wie ein Sack, war für etliche Minuten .so tot, wie man es nur sein kann. Aber der Schlag halte meine Schulter gestreift, er saß nichi ganz richtig, und so kam ich nach einer Weile doch wieder zur Besinnung. Ja, ich war ganz klar im Kopf und versuchte natürlich gleich, mich aufzurichten. Aber das ging nicht. Ich wollte den Kopf wenden — nein. Eine ganze Weile brauchte ich, um herauszubekommen, was mit mir los war. Am meisten störte es mich zunächst, daß ich nur mit einem Auge sah. Das andere war geschlossen, es schmerzte nicht, aber ich konnte es nicht autmachen! Kurz, ich war gelähmt, es mußte wohl irgend etwas an meinem Rückgrat in Unordnung geraten sein. Ich fühlte keinerlei Schmerzen, iind übrigens hörte ich auch ganz gut. Hinter mir vernahm ich ein mörderisches Geschrei, ich konnte die Stimmen genau unterscheiden: »Ruhe, Jack!« brüllte Battie. — »Halt still, Kerl! — Donald. He! So faß doch endlich seine Beine!« Was nun folgte, war nicht gemütlich für mich. Die sechs Leute rauften mit Jacli und plötzlich geriet ich sellist unter ihre Füße. Ich lag da und konnte meinen Schädel keinen Hinger breit wegrücken, wenn ein eisenbe-schlagener Absatz über meiner Nase schwebte, Was für ein Prachtkerl war Jack übrigens! Sechs Leute mußten eine halbe Stunde daran arbeiten, ihn hinzulegen. Endlich bekam Donald doch seine Ueine zu fassen, und das entschied den Kampf. McSliot nahm das Wort. »Jack«, sagte er keuchend, »ich verstehe dich nicht mein Freund! Recht muii sein, das weißt du. Es ist eine Schande, wie du dich aufführst!« Jack konnte das offenbar nicht einsehen, er schwieg zwar, aber zuweilen versuchte er, mit einem Ruck die Riemen zu sprengen, die ilim wie ein Bündel zusammenschnürten. »Es tut uns ja leid«, fuhr McShot fort »du kannst mir glauben, daß es uns leid tut wenn wir dkh hängen müssen, in dieser verfluchten Gegend, Du bist unser bester Mann, Jack, aber das hilft nichts, hängen müssen wir dich.« Battie nickte und betrachtete trübsinnig seine erfrorenen Daumen. »Ja«, sagte Mc Shot, »es ist ein klarer Fall, denke ich. Nimm dich zusamtnen, ich will es selbst inachen. So gut ist noch kein Mann im Westen geiiängt worden. Jack, wie ich dich liilngen werde,« So stand es also, Jack, der Totschläger. wurde aufgeknüpft. McShot wußte recht daß ei mit Jack wahrsclieinlich aucli die übrigen /..im Tode verurteilte. Aber kein Recht ist unbeugsamer, als das Recht im freien Norden — es erhob sich keine Stimme für ihn. Ich selbst aber, der Ernmrdete, icti lag da, und mußte alles mit ansehen. Meiner Treu, ich habe allerlei mitgemacht, ich saß einmal eine Nacht in den Sümpfen auf einem Grasschopf, der zollweise unter mir wegsank; aber nichts war scJirecklicher als die wenigen Minuten, die es währte, bis Donald die Rolle des Seilzuges höher geknüpft hatte. Ich strengte mich an und versuchte jedes Glied meines Körpers zu bewegen, aber vergeblich. Um jeden Preis mußte ich ein Mittel finden, mich bemerkbar zu machen, ich wurde fast wahnsinnig bei dem Gedanken, daß ich vielleicht eine Minute, eine Sekunde damit zu spät kommen könnte. Eine Weile hoffte ich auch, man werde mich doch noch einmal untersuchen; aber schon schleppten drei Leute den armen Jack zur Rolle. Donald stritt mit Battie darüber, ob die Leine halten werde. »Sie ist gut«, sagte er erregt. »Jack, was meinst du, genügt sie dir?« Ich sah gerade vor mir, wie man Jack an den Mast lehnte, und seine Fieine losband — in wenigen Minuten mußte alles entschieden sein. ^ Da bemerkte ich plötzlich einen bereiften Spinnfaden, der über mir an dem Ast "einer Weide hing. Er pendelte langsam hin und her, und es fiel mir ein, daß es vielleicht mein schwacher Atem war. der diesen weißen Faden bewegte. Sofort versuchte ich. recht kräftig und gleichmäßig tu atmen. Wenn nur einer von den Leuten bei Verstand war, so mußte er diesen Faden bemerken, der in der Windstille so sonderbar baumelte, Mc Shot rückte eine Proviautkiste unter Mtc 0 *Mart>urfer Zefhtnf« 5.^ Dezember rtummef 330340 Abschied vom Affbeitsdienst Und a!s es hieß* — Zum letzten Male angetreten! Die ^ahne hoch! — Den Spaten präsentiert! Pa war es fast ein feierliches Beten — So hat der Abschied uns ans Merz gerührt Und als wir standen dann in langer Reihe Da fühlte jeder es — wie heiligen Schwur Nun hat das Leben erst die rechte Weihe Nun ist ein jeder eine Kampfnatur — Nun sind wir der Gemeinschaft treu verschworen Nun ist ein jeder erst — ein Kameradi Der seitiem Volke wurde neu geboren — Durch harte Manneszucht und MannestatI Matthäus Sil^rer iiiiiiiiiiiiiii iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiriittiiiiiiiiiitiuiiiiiKiiiiiiniiiiu Marburgs banler VeranstaltDimsreigeii Großem Interesse begegnet der Bunte Abend, den die Ortsgruppe II Marburg-Stadt des Steirischen Heiniatbundes heute, Samstag, abends (20 Uhr) im Heimatbundsaal zur Durchführung bringt. Bunt ist das Programm, das abrollt und von bekannten Marbu/ger Künstlern, die sich mit größter Bereitwilligkeit uneigennützig in den Dienst des Wentel-hilfswerkes gestellt haben, bestritten wird. Wir smd gewiß, daß dieser Abend, schon in Anbetracht dfs guten Zweckes, für die Vsr-anstaller ein voller Eifolg wird und oni den Besuchern beifällige Aufnahme findet. « Die »Pernseh-Melodie«, eine Vcranstal- tung des Welirniaclitgefolges des Standortes Marburg-Drau, bringt niorijen, Sonntag, den 6. Dczcniher. ein buntes Spiel voll Frohsinn und Meiterkcit, das im Hciniatbundsaal zuKunstcn des Kne>{s-\V11\V 194i,43 durch-Kefülirt wird. Zu ikin reiclihaltigen bunten Projj[raintn haben, außer den Kräften aus dem \\'ehrriiuchtKcf()!«e, frl. Kaufitsch, Herr Boirer und Herr Ratey vom Stadttheater Marburg ihre Mitwirkung zugesagt, ebenso wird f"rl. Spittaj, die bekannte Marburger Vortragskün^tlcrin, einige Lieder zum besten geben. Der Kaplenberger Viergesang bringt heitere Vortrüge, der ürazer Illusionist lüden wird mit seinem vielseitigen Können ebenso wie d e vorzilgliche Kapelle der i'^AW-Mar-burg zum Gelingen des Abends beitragen. heitere Weisen, flottes iiaüctt, ein Feuer-vyerk des Mutnors, alles das erleben sie im f ernselisenderaum auf dem Podium des Mei-tnatbundsaales Sonntag abend. Der Kartenverkauf ist bis Samstag 13 Uhr in der Verkaufsstelle des Amtes VolKbildung, Tegett-iioffstraüe 10a und an der Abendkasse Sonntag ab 18 Uhr 30. • Im Rahmen einer Veranrtaltnnq der Ortsgruppe Brunndorf (Amt Volkbildung) des .Steirischen Heimatbundes bringt die fJrunn-(lorfer Liebhaberbühne Im Gemeinschaftshaus m Brunndorf morgen, Sonntag, um 18 Uhr, i'inen Theaternachmittag zur Durchfüiirung, m dessen Mittelpunkt die Aufführung des Schwanks „Dcis Verlegenheitskind" steht. Eintrittskarten erhält man im Vorverkauf bei lien Zellen- und Ulockführern der Ortsgruppe. »Bunte Tänze« uno »Die Puppenfee« ^"ge^acht*«' Also, der Schlossermeister Feilgraber hatte Tuiizab^nd im Marburifer SUiltliiealar m. Todesfälle. In der ßrandlsgasse 5 In Marburg verschied der Oberdirektor i. R. Hans Scitonsky im Alter von 76 Jahren. — In Klanzbcrg hei HaJ Ncuhau.s starben der Tfiülirige .Inkob Topnhchek, der 77 Jalire alte A^artin Marosclick aus St. Johann und der 73jährige Johann Dergainer aus Loko-win. — f'-erner verschieden: in Fraulieiin im Alter von 83 Jahren die Private Aloisia Stampfl geb. Piwetz; in Cilli der Angestellte Joliann Morn, öyiülirig; und in Leibnitz im Alter von H(J Juliren der Oberrevident 1. R. Johann Sorschag. die Rolle, und dann hoben sie Jack hinauL Jack, schrie es in mir .sieh her! — Ich blies und blies, mein Faden wehte. Aber lack sah nicht her, er drehte mir den Rücken zu. Mc Shot prülte noch einmal die Schlinge, lind dann streitte er sie Jack über den Kopf. Zugleich aber sagte Mc Sliot etwas, wofür ilnr? der Himmel segnen möge! »Dreht ihn um!« sagte Mc Shot. »Ich kann den Knoten nicht richtig legen!« Ja, und dann sah Jack mich plötzlich an. »Auf drei also. Leute!« erklärte Mc Shot in diesem Augenblick, vich zähle.« Allein Mc Shot hatte noch nicht zwei gesagt, als Jack lebendig wurde. Kr hob den Kopf und beugte sich vor. »Brav, alter freund!« sagte Donald; aber plötzlich nuiclite Jack einen Satz und stürzte auf mich zu. Nun, ich bin damals sehr rasch wieder munter geworden. Jack verstand sich darauf, einen Toten wachzurüttelnl Ach, er war em prächtiger Kerl! Wir sangen noch die ganze Nacht, wir Hunde irn eisigen Nordlandwinter! Und später, als unser Lager von den Eingeborenen zersprengt wurde, war es wieder Jack, der uns auf •einer Elclispur durch die Sümpfe nach dem Siii.!- n führte, mich, Donald, Batüe und Mr Shot, seinen Henker. NIetayK'ho bei der ArtUlert« Friedrich Niotzscho trat al.s Btnjährlg-Frciwilhger in Naumburg bei der Artillerie ein. Einmal, aLa ein Unteroffizier Unterricht am Go.schütz erteilte, konnte sein Nachbar, e n Kanonier Schulze, die Sache absolut rieht begreifen. Da wurde der Korporal un-pc.iuldlpr und r ef: »Schnitze, du bist zu d'inilicb! der FrelwUTpre Nietzache hal'a «clion kaviert!« Das Ballett des Marburger Sladlthoaters, on von ü«- bielcn ihres Könnens gelK.'ii konnlen. Entzückend war der Irolz si'incr Schwerfälligkeit nk-mals klolag wirkende Holz-schuhlanz nach der Musik von AU>orl Ix^rlzing. Das reizend graziöse Menuett von Mo7art ließ an jene feine Rokokoiignren aus Meiliener Porzollan denken Sehr ausdrucksstark und gut durchgearl>cilcl war C. M. von Webers „Auffortk'ning zum Tanz", der Susanne Ufert und Gerda Eckert wieder neue feine Nuancen wi gelten wußten. Der Kalscrwalzer von Johajin Strauß wurde zu eii>er wahren Hyinne an den Frühling und riß die Zuschauer zu immer neuen Be&'islcningsslümion hin. Auch die bezaul>ema burlesk getanzte Harlekinade von Johann Strauß fand viel ßeL falL Den Höhepunkt IHIdele die Unga-risclie Rhni)sodie Nr. 2 von Franz Liszt, in der vor allem Susanne Ufert Gcrewies so auch seine FAhigkeiten als KomponlsL Unter seiner Slubführung trug das Orchester viel zum Gelingen des Abends bei, waren doch die drei Salze aus der Suite „Südlich der Alpen" von Emst Fischer eine PaletW» des südlichen Farbenspiels, wie sie plastischer nicht hallen gilder Golllleb Ussars stell- dann unsereins geben?! Warum tun sie ten sich in den Dienst der Sache, tadem ^g^n das, haben sie einen Dank dafür?!" sie, ohne abzulenken, einen 0eschmack-| - , . 1 u fj«n«raKer volk-n Rahmen gaboi. Besondws bcach-l D« rtuspe"» «'f. l«iswrrt sind auch die farblich und «loff- V"? ,l <11^ Uw lieh sehr harnionisch atygesUmmlen Ko- g^'" l'®', '5" ' siflme, dl« Elisabeth Splonska «chuf. schmeißt er mir die Rampflcrm htnam. Und weil die Frau Feilgraber ein kluges and resolutes Weibstück ist, nimmt sie ihreia Alten gleich den Wind aus den Segeln und legt los: „Dank?I Ja, Frau Rampfler, wir alle geben das doch nicht, daß uns wer dafür dankt. Wissen sie denn nicht, wie es den Gi^liel Stühler „Oer Steil isclK HanmerlMn^ im Morhurder S adltbeater Rund um das kommende Wochenproiramm Leuten drüben in Spanien gegangen ist? Da Dl«! iiirA Wr^^h r, I [haben die Bolschewislen alles zusammenge- saison im Rahmen der von der Musikgemein- ' Marburger Stadttheaters siciit arn kommen- KinL""haben^»iV'v^er^chlep^ sd,ai. des Arales Von <><" "Marburger Zeitung" la lesen, ea wir r schrecklich, wie die armen Hascherln mitten 2 A T 1 Winos heromgcint sind, bi« tie von u,^l : ^ ®r, '"'".^''''',''!'"'""'^'iunsern Soldaten aufgefunden worden sind, und am kommenilen Donners ai (als K- Und, Fra« Rampfler, dis Tränen sind Ihnen SÄ über' die Wang?» gekugelt, wie sl, «1. da- Reichsbahn) steht Oskar Webers Sinjisplel »Fahr'n ma Euer Gnaden« auf dem Spielplan. Die Wehrmacht sieht in einer geschlossenen Voritclluns: ani Dienstas Puc-cinis Oper »Die Bolidine«, der folgende Mittwoch bringt die Wiederholung der immer wieder beifällig aufgenommenen Operette von Raymond »Maske in Blau«. Am Freitag wird Bizets Oper »Carmen« wiederholt 1 von erzählt haben. Und wissen sie, was sie dann noch gesagt haben? Sie haben gesagt, daß sie unserm Führer und nnsern Soldaten nicht genug dankbar sein können, daß das uns erspart geblieben ist. Und zum Schluß haben sie noch gesagt, sl« könnten es ftich gar nicht auadenken, wie das wSr, wenn sie ihre Resl nnd den Hans! nach soviel Jahren halb verwildert zurückkriegen würden, die werden, während am kommenden Sonntag' (13. Dezember) naciimittaits .Bunte Tänze. "® ®"'' "" —- «Die Puppenfee« — ein Tanznachmittag, auf dem Spielplan stehen. Farbiges Spanien Bin Fthnvortrag im »'"'»"8«' Wno«ü , ,,^„„„,„,3,,, bringt unter obijem Das deutsche Volksbildungswerk brachte ^ Titel Vortragsabende in Marburg, Brunn-am Donnerstag", den 3 Dezember, einen jopj IJrauweiler. Sprecher ist Unter- Schmalfarbfilni »Farbiges Spanien« zur Vorführung. Der Vortragende, Dr. Wrage, war bei den Filmaufnahmen selbst beteiligt und hat in einem Zeitraum von kaum drei Monaten, oft unter sehr ungünstigen Wetterbedingungen, in anstrengender Arbelt ein Werk In Bildern geschaffen, das einen klaren Einblick in das neue Spanien gibt und uns mit Land und Bewohnern vertraut macht. In meisterhafter Schilderung zeigt Dr. Wrage seine Fahrt durch Spanien. Von dem freundlichen, wald- und erzreichen Baakenland, nach dem fels'gen und kargen Boden nen, und wla viele von den Kindern l^ämen gar nicht mehr zurück, weil sie elendiglich zugrundegegangen sind, und wie viele von den Eltern seien von den Roten in Spanien __ v-.-i-.-_ uiA t V . erschlagen worden, so daß jetzt die armen •'.fT' .IIascherin weder Vater noch Mutter ha-Kälte und Feind« la Brunndorl. Die Volks- Und als die Fran Feilgraber so weil gekommen war, da mußte sie znnSchst einmal tief Atem schöpfen. Und dann sagte sie noch dieses: „Und Jetzt Fran Rampfler machen sie, die reiche Kaufmannsfrau, so ein Lamento wegen der Inmpigea zwanzig Markt Jetzt« wo Weihnachten vor der Tür ist, und der Führer nnd unsere Soldaten m der Zeitung lesen sollen, daß auch wir hier nnten an der Grenz in Lieb, Treu und Dank unsere deutsche Gesinnung «pd unsern deutschen Charakter ein bissei zeigen wollen." Jetzt ist nun freilich die Rampflerin dagestanden wie ein Hfluferl Elend. Und man hat es Ihr deutlich genug angesehen, daß sie sich schämt. Gesagt aber hat sie kein Wort und offizier Yaldetz, der als Angehöriger der Kampfgruppe Generalmajor Scherer mit dieser Gruppe 3 Ii Monate in Cholni eingeschlossen war. Unteroffizier Yaldetz berichtet über diese Kämpfe — gegen den immer wieder anstürmenden Feind und gegen die Kälte — und vermittelt ein wahrheitstreues Bild der heldenhaften Leistungen unserer Truppe, Die Vorträge finden statt in: Brunndorf, Samstag, den 5. Dezember, In Marburg, Montag, den 7. Dezember und in Drauweiler, Dienstag, den 8. Dezember. m. Berglehrlinge traten zur Knappenprü-lung an. Im Lehrstollen des Karl-Schachtes berelch Castlllens, bis hin in den fruchtba- , ' '' stumm ist sie bei der Tür hinaus, ren, lebensprühenden Süden AndalusionsJ Fertigkeitsprüfun-' Die Feilgraberischen sind auch ganz still Dieser mannigfachen Beschaffenheit des Berglehrlinge durchgeführt Die gewesen. Er hat mit seinem Ta-jaksheutel Bodens entspricht auch die Vielfältigkeit des 1 dreijährige Lehrzelt und mit der PfeHe herumhanti^^^ spanischen Volkstums. | Uhrstollen und angefangen. Es Die Aufnahmen bunter Trachten, TänM, Lehrrevieren praktisch von Meisterhauern bald so, &Ib hätten sie einen Streit mit-Festlichkeiten, so wie die packende Szene ausgebildet wurden, wozu noch umfassender , j, ^ ij eines Stierkampfes ergänzten den lehrrel- theoretischer Unterricht in der Bergberufs-' Erlösung Ist es für die beiden chen Fllmvortrag, der bei den Zuschauern ! schule kam. Diese Lelirzeit wurde nun mit begeisterte Aufnahme und reichen Beifall dej- Knappenprüfung beendet, woran sich die Ausbildung zum Hauer anschließen wird. Nach bestandener Knappenprüfang wird der Knappe in seiner Ausbildung vom Au^il- Brudiner-Konzert in Graz Am Dienstag, den 15. Dezember (mit öf- dungsletter betreut und erhält nach der vor fentllcher Generalprobe am Montag, den geschriebenen Mindestpraxis und nach be-14. Dezember, beldemale abencte um halb 8 standener Hauerprüfung den Hanerbrief aus-Uhr im Stefaniensaal, Graz) findet unter Lei- gehändigt, der im ganzen Reich Gültigkeit tung von Hermann von Schmeidel eine Auf- besitzt. Auch die mündliche Knappenpriifting. führung der 9. Symphonie von Anton Bruck- jjg alle Gebiete des Bergbaus sowie weltan-ner mit dem »Te deumf des Meisters statt, schauliche Fragen umfaßt«, wurde von allen An der Aufführung sind beteiligt als So- Berglehrlingen bestanden. listen: Hildegard Forer, Mar a Ocherbauer, | Angelo Pari^, Gottlleb Fehr. Das ver.itärkte Stödt. Orchcster, die Stftdt Chorgemoln-schaft, der Grazer Männergeaangvereln und »ein Frauenchor, der Herrenchor der Oper und an der Orgel Alois Forer. gewesen, als es wieder läutete. Und wieder Ist er zur Tür gegangen und hat aufgemacht. Steht da die Sammelfrau draußen und lacht glücklich herein: . „Nix für ungut, daß ich noch einmal komm. Aber ich muß Ihnen dviu-ken für die hundert Mark, die ich grad jetzt gekriegt hab." Und wie die Tür zu war, hat der Schlossermeister Feilgraber zunächst mit seiner Pfeife einen fürchterlichen Rauch angemacht und aus der Wolke, die ihn ganz eingehüllt hat, sind dann die Worte gekommen: ,,Du Hebe Alte da, das hast du meiner Seel brav gemacht." a. g. Denk« daran am Opfartonntag am 6. Dezember! »Einmal wird die Stunde kottimen, da Euer Vater von der Front heimkehrt und Eure Mutter Euch weinend vor Freude wieder In ihre Arme schließt. Dann wird Der elektrisch« Fmik« Ende Sein und Oläck und Friede wieder unter den Menschen Ein- Lehrer: »Wenn du eine Katze nimmst kehr halten. Für diese schönste Stunde unseres Lebens wollen wir heute gern Miih-und Ihr im Diinkein über das Fell gegen sal tragen und Jedes Opfer l>rlngen und wollen darüber hinaus versuchen, uns Mühsal und Opfer in gegenseitiger HUfsberelfschaft möglichst leicht zu machen.« Dv. Goebbels In seiner Rede zur Volksweib naoht 1040 den Strich streichst, was springt dir da ins Go.ilcht?c Schüler: »Die Kalee, Herr Lehrerlc • Marbuigcr Z^tung« Dtrzembef Scfte 1 üe3t«f i iiöf!' zur Strecke {ißmcA Dai S«a(2ai(j»iicht Berlin wuitallU dea 46jahrigett Werner Weitz aus Wuppertal wegen KnegswirUchaftsverbrechen aum Tode. Weitx hatte im Auftrage seiner Arbeitgeber-lirma monatlich für einen Teil der Arbeiter-ichdtt unter Vorlage einer besonderen Nn-mensliste vom Emährungsamt die Schwer-arbeiter-Zulagelcarten zu holen. Seit M4rz 1941 fälschte er diese Listen und führt# mehr Personen alt bazugsberocntigt auf, alt wirklich vorbanden waren. Mit den »o zuviel erhaltenen Karten bezog er selbst, der im übrigen nur für licb zu sorgen hatte, zusitilkb in jeder Knrtenperiode erhebliche Menyrn Lebensmittel Einon großen Teil der K.irten benutzte er, um dagegen von dritten Personen, die nicht nÄher ermittelt werden Iroun-tcn, Stoffe, Wäsche, Seife n. a, einzutiiu-ichen. Weitz hat auf diese Weise In elf Monaten 50 Zentner Fleisch, 15 Zentner Fett und 175 Zentner Brot beiseite geschafft. Im Hinblick auf die erhebliche Menge der verschobenen Lebensmittel und sein gewissenloses und raffiniertes Vorgehen nahm dn» Sondergericht einen besonders schweren Fall de« Kriegswirtschaflsverbrecheas an. Hinzu kommt, da6 Weitz, wenn er sich auch zuletzt über zcl» Jahre straffrei geführt hat, In den Jähren 1920 bis 1926 nicht weniger als ISmal vorbestraft ist, darunter viermal wegen He-trufjes, wegen Kettpuhandels, Kohlenvcrschie-bung, Preistreiberei und Schleichhandel. Diese Vorstrüfeii kennzeichnen ihn als nusge-sprochenf'n Schiebertyp, der in wirtschaftlich bedrängten Zeilen auf Kosten seiner Mitmenschen skrupellos seinen dunklen Geschäften n^ichgeht und für den in jetzigen Kriegszeilen in der Volksqemeinschatt üc n Platz mehr Ist. Das Urteil ist bereits vollstreckt worden. ■Spori imä Turnen Rapld-Marburg gegen Trifall Dm itroOa Treflea der beide« aatertteirisehen Herbttneltter Noch vor Anbruch der Winterpause wol- Deutschen Jugcud und der Marburicer Reiche-' früh, 8 Uhr. ^ Dieristhabende [1 die nntersteirischen rutJballer ihre Kräfte post. Das» Spiel, wclches einen interessanten Lofreti, Schminerergasso 8, . r Entgeltliche Klltlellnngen A*ntlich»r Sonntagsdl^nit Dauer: Marburg: Von Samstag mittag, 12 Uhr, bi» len in einem offenen Wettkainpt messen, der die j Verlauf ver-pricht, findet um 13 Uhr statt. KniseheidunK ü!)er die Vormachtstellung itn Die Spieler der Deutschen Jugend finden rußbailsport des Unterlandes fällen soll, sich um 12.30 Uhr am Rapid-StaUion in fol- Rapid-Marburg und die SQ Trlfai! sind die gcndcr Auffitellung; Ukmar, Fischer, Der- Genner des vielversprechenden Wettstreltes, moutz, Rafolt, l.uschcnz, Tlscher II, Schranz I, der Sonntag um 14 Uhr im Rap'd-Stadion Schranz II, Suppanz, Dobiiiag, Muraus, zur DurchführuHK kommt Beide Mannschaften haben sich heuer ausgezeichnet durcli-jjesetzt und ihre Erfolgsserie mit dem stolzen Titel eines llerbstnieisters gekrönt. Ra-pid-Marhiiig will nun dem mutmaßlichen unterste'rischeti Meister die (ietegenheit gönnen, seine Kräfte auch an einer Oauklas-senmann.schaft zu messen. Es nimmt daher Schelicli, Fasching, LIchtenegger, Spracfi und WodowscheV. Genaues Hrschelnen ist Pflicht Das gleiche gilt auch für die Spieler der Reichspost, die sich auch um li.30 Uhr am Rapid-Stadion einzufinden haben. ; Von der PuBhallabtellunK Rapid-Marhiirit. Nachstehende Spieler haben sich am Sonntag, den 6. Dezember, um VsM Uhr. am nicht wunder, wenn schon seit Tagen ein y^portplal* einzufinden: Schescherko,'Kram Rätselraten um den Ausgang des sonntägi- berger, KraQnig, Konitsch. Qalschek. Ho- gen Oroßkarnpics eingesetzt hat Im Vorspiel des Spieles Rapid—Trifall, treffen sich die FuBbailmannschaften der rovka, Krainer. Pozeit, Melier, Bödendorfer, Semlitsch, Zorzini und Sternad. Der Abteilungsleiter. das linke Drauufer, Dr. Josef Iwansrhek, Tau-riskerstrnße 26, für das rechte Drauufer (Tel. 28-29). Für Zahnkranke: Dr. Franz Kartin jun., Edmund-Schroid-Gasse 4 (Tel. 29-59). Dauer* Von Samstag 'mittag 'bis Sonntag mittan Diensthabende Apotheke: Schutzengel jpo-tehek Mag. Vaupot, Tegetthoffstruße 33. Cilli: Dauer: Samstag raittcig bis Montag Iriih, 8 Uhr. Diensthabender Arzt: Dr. Herzmann Hans, Cilli, Prinz-Eugen-Straf^n 10. Diensth i-bende Apotheke: Mariahilf-Apothcke, Cill;, Marktplatz 11. 12771 Wir hören heut im Rundfunk SamstaK, B. Darembtr Relchsprottra'nm: l(—W: Stnttirirtcr Wochrnemlniu^t"; mit licUrrer tln-lerhaltunc, |8~tK.15: f'olitischc liorszcnr, Der ZcitspicRcl. f.IS—l"rontbern.hte. H.ins Pritz'-tlie ppricht. 20.|.V-;;i: Da* dcol^din Ta-" lind Unierhiltung*f>rchcsifr. l.eitiinR: I ran/ flmilic uml m. I>er Kreis Miireck berichtet. Die P.irtei-tätigkeit im Novemlier war in den Ortsgrup-jicn des Krei.ses Mureck eine überaus rexe. Die Krcismitarbciterbesprechung wurde von Krcisicitcr Schöninger mit anerkennenden Worten an die mit dem Kriegsverdienstkreuz aii9ßezeichi>eten Mitarbeiter eingeleitet, worauf aiic wichligen Tagesfragen behandelt und zur Anssprache gebracht wurden. Am Ge-nieinschaftsabend der NS-Fraiicnschaft, der durch Vorträge der Jugendniuslk(p'ruppe besondere Gestalfung erfuhr, sprach im Kahryen der Abteilung Grenz- und Ausland ReichsreDer RelchsaportfUhrcr hat mit meiner votn 4. bis 6, nezember in Berlin zur Ab- aituaiieuisdun Meikiergcsaugcn kämpfer-A'ij«wahl (fegenfJbef. CHe niste wur- den mit 7:.^ Punkten knapp geschlagen. Im ! (It'ortt Hant/.vcliel mit Kurt McunfberK «nd Alhert V<.« Hauptkampf landete Obgefr. Imbsvv eiler über "''• "'c •uMiKi: SiunJe zum Wochcnendt den Aftlinger Halbschwergewichtler Wolt- Spünnsthnchim. flchitsch in der zweiten Runde durch Aufgabe einen vorzeitigen Sieg. : Seine 80-Jahr-Fcler konnte im I^ahmcn eines schlichten Festabends der DTB Linz der zu den Pionieren der deutschen Turnsache im Donau-Alpcnland zählt, begehen. : Fcodora Gräfin za Solms, die .sich dieser Tage mit dem Grazer Arzt r)r. Schenk vcr-helralete, wird nach der Steiermark übersiedeln. : Die Wiener Wasserballmeisterschaft wurde mit den ersrten Spielen Kestartet. L)ie jiti'-'iscu Voikskonrcrt. »r • i(i: «Kornponi-'ei im Wai A.c /j.o\ «tirl Untcrh.iltuiiitskoitiponislcn. .18- htld- L\ir i . . I nernal« 6..S (3.2) undij^jj. (Uuni* Unterlialtuin:». >»—1'': nWASt^ I gab der eigenen ilJ-Aianriscnatt, (,ui dinKien. SoIim; linrico .Maimirdi. i')-i'.'.is; fmii-10:1 (6:0) das Nachsehcn, hcriclit. I9..1IV-J0 uhf Sport und MusiV. BencNtc von . nciita/«klonf« nnvoii ;c klingende Wriickci. In Wort und Mu^iV Zelt'.nik bt-richlc und Tar^.mii'iik. —19.45: Uodcnkbendun^' XI rtjinz l>rdlu3 Tt. (Jc^iurtstui;. SoanlHC. <). Uc/euihw RelchKpro|{ranini: 9—10 t'hr: »Unser StliAtzkü>tlcin4. I)—ll.JO- Vof»th»«i au< d.is WiindJHnkproisraniiii der Wotlie. 12.4'i---ll; l).i> DcutschUiiüsundur: Zustimmung für Verwundete und sonstige körperbehinderte Männer eine be.sondere KUtfse des Rclchssportabzelchena geschaffen. Möge diese Auszeichnung jeden ermutigen und anspornen, die von Ihm n\ann-haft getragenen SchHden zu seinem Beaten und zum Nutzen unserer Volkskraft zu überwinden. Adolf Hitler.« 68 verwundete Offiziere und Mannschaften sowie körperbehinderte Volksgenossen durften die Auszeichnung — denn einr* .solche iüt ea und mehr als ein Abzeichen — aU erste in Empfang nehmen. : DU FuBball-Berelcbsklafise de« Donau-Alpcnlandes tritt am 6. Dezember zu den Spielen der zweiten Frühjahr.srunde an. /Jwei DoppelveranstaltunKen sind aihresetzt, \yobei Admira und FAC bzw. Rapid und Austria in Hütteldorf um die Punkte streiten, während in Dornbach die Spiele Reichsbahn SG — Wacker und Vienna—FC Wien anxesetzt sind. In Graz empfangt Sturm den Wiener SC. Spielfrei Ist der WAG. : Wien-Steiermark der jun^ Geräteturner. Z\nischen den HJ-Gebielen Wien und Steiermark ist für den 12.—13. Dezember ein Ver-gkichskampf Im neräteturnen vereinbart worden, der in der Turnhalle des 1. Wiener TV, Schleifmühlgasse, stattfinden und auf beiden Seiten je 20 ausgewählte Jungturner am Start sehen wird. ; AUltnger Boxer, in Leoben besiegt- Die Boxstaffel der TuS Aßling trat in Leoben vor 1000 Zuschauem der obersteirischen Faust- 4000 Jahre alfes indonennanisclies Steinzeitdorf Als die Bauopfer und Hausbest atttuigen iKKh üblich waren Zu den sehönflten Landstrichen an der j Sehädelreate auffand. Dem Stelnzeltmen- OstBee zühlt die woatllche Küste des Fri- sehen galt der Schftdel als Wolinslti der schon Haffs mit den stillen Hafcnstädtchen Seele, und dieser v^mrde Im Glauben an ein TolUemit, Carllnen und dem Ausflugsort Welterleben der Seele im Körper im Hause Succasc-Haffschlfißchen. In dle.ser I^nd-schaft stieß vor einigen Jahren ein Arbelta-clcnsLlager In der Nähe des Fremdeinhelma »Succase« beim Abtragen eines Abschnitt« der Steilküste auf Kultuischichtcn. Es handelt sich um ein gan'-es Dorf mit Wohnhäusern, die die Bauart der stelnze tl'chen Häuser sehr klar erkennen lfls.«»en Ks s'nd cln-bls droit äum'ge Httusrir von etwa 10 Meter JjMnge und 5 Meter Biel'e. Also schon vor 4C00 Jahren bewonnt^n mehrere Faraülen gemeinsam e'n Haiis. In .ledem Haus befand sich ein Herd, und dDlc klingende Drutke«. Kon/crt iüm t'clfrjhciul Jx(m dee Woche vor 4000 Jahren schon die Bernatelnverar beltung gekannt haben, sowie re chhaltlges Fundmaterial an Kn^jchenstückreaten bieten in der wiesenschaftllchen Auswertung zahlreiche Anhaltspunkte für die Erforschung der Lebensweise der Stetozeltmen-schen. Die Bewohner dee ßtelnzeltdorfea waren wohl ausschließlich Schnurkeramlker, die In Die Erbin vom Rosenbol Herrliche Ausschnitte aus den ob^rhtyri-schen Bergen, glün/.find erfalUe Typ^n eus dem Geblrgsdorf, eine heitere Manilnng, dfr da und dort ernstere Gpdankor\ sinnvoll em-qestreut sind — all das briut an diesen hübschen Fi'm Als Erbin vom Rosenhof, um djü sich da« launige (,leschfiht;n dreht, Hunsi Knoteck, wie Wir siü kennen, sdutt, mild, hingebungsvoll liebend und wo os uottut, kurz an^iebnnden. Frisch und sympdlhisch wie imin^r ihr Pcirt-ner Paul Klinger dls junger DoifsichuDölv , gegen dessen neue, erfolgreiche Meiho«. <;n der alte Oberlehrer Theodor Auzinger uf»d der habgierig berechnende Bürger mei^ter (Rolf Pinegg) vergeblich iinkamptorj. Der Großvater Gschwendtner des Gustav Waldau zeigt uns wieder ein Kdl'inettsliick treffender Charakterisierung, das durch Maria Mayei-hofer als Gschweudlnerin bestens ergänzt wird. Die „Sttidtibche", dio den teschen jungen Lehrer uragirrt und Intrigen spinnt, hn-det in Trude Haelelin ihre passendi; Verkörperung. In einer kurzen, aber ausgezeichneten Episode Albert Florath dls Schulrat. lu weiteren guten Rollen sehen wir Sepp Ri^t als dessen versoffenen Sohn, Rudolf Carl tils Bäder Zwickl mit prächtig gewelltem Haa»^ und Hans Seitz als gelungenen IladergehiHen Xdverl. In der Ootten Handlung darf natürlich das ganze Drum und Dran eines bayrischen Films nicht fehlen: Volksfest, Jodeln, yefülMo Maflkrügo und Rauferei. Man unterhSlt sich und freut sich über die frisch-tröhliche Zusammenarbeit aller Mitwirkenden. (Marburg, Esplanade-Kino.) Marianne von Vesteaeck Schflsse in der WQsle Mit dem italienischen Film „Schüsse in der Wüste" sehen wir wieder einmal einen ausgesprochenen Abenteurerfilm mit allem, wa» die Phantasie unserer Jug^jnd beschäftigte; Wilde Araberstamme, blutige Kampfe, finstere Schurken ui>d edle Melden. Die Helden sind In diesem Falle ein italienischer Kolonialoffizlet und sein treuer Gctolg^iinann, der Araber Elmi. Die Schurken sind verkör- •aßen Vorhallen, die nach Opten geöffne*, nordouraslschen Kulturkreise« Indogermanl-waren Die Wohnfläche war In den Boden alerten. Die Kleidung der Buccaser Siedler eingetieft, das UauB und die etwas höher i^ertand wohl schon vorwiegend ans gewebgelegene Vorhalle wiiden von einem durch Stoffen, aber auch noch aus Tierfellen Pfosten getragenen Stel dach überdeckt j Dag Klima war damals mlW an der Haff- Bel den AusfiaMm- en, dl« auch durch die Kriegflze.t nicht ganz unteibroch-n worden ««»n Urwäldern, dem reißenden Welchsel- flhul, Wiiitlen tieb n den Htiuaem /ahlro'chc größere und kleinere Grub n aufgedeckt. Anl autwi an den nitunfrn wuulen von E*rof Ehrl ch als huppen nir Unterbr'n-jung von Gerfttofi od(r Vorräten viel'e'cht auch als G',houncn oder V'chstfTo ^eieutet. In Oru-heil befand «n su'h auch Üherblclbfcl mennch Heller Schti.iel, offenbar st-ln:eltllchc Bau-«(v/or ofler Hausbestattungen, da man ntir vollkominen und konnte sich in der gleichen Zahl weiterer Sprachen, darunter zahlloser ausgefallener Dialekte fremder Völker, unterhalten, sodaO er buchstäblich in »hundert Zungen« redete. Krebs wurde als Sohn eines Zimmermanns in Freiburg/Schlesien geboren. Isländisch hat er in drei Wochen gelernt. a. »Treu« war Deutschlands stärkstes Pferd. Als der Pächter des Iveshofes bei Koblenz im pert in einem feindlichen Stamm, der mor-einem kolonlsatorli'chen Broberungszug von prlihjahr 1924 in sein Zuchtregister eintrug: { dend und raubend durch dio Wüste zieht, weltgeschichtlicher Bedeutung nach dem »Hervgstfohlen geboren, Fuchs« und als er das j friedliche Stämme überfällt und schüeBlicii Osten kamen und hier weite Geb'ete des yon Iveshof« nannte, da ahnte et auch das itallenrsche Wüstenfort angreift. noch nicht, daß dieser »Treue einstmals das Aber Tapferkeit und glückliche Zufälle biln-stärkste Pferd Deutschlands werden sollte, gen nach harten Kämpfen diesen AngriM zum Im Jahre 1929 nahm der Hengst an den Kon-. Scheitern. Dazwischen ist die Liebesgeschich-kurrenzkämpfen für Zugkraftleistung teil. Am | te des jungen Arabers Ehni und emer scb«)-Zugkraftmeöwagen schuf er damals mit einem j nen Gefangenen des Araberstanunes einge-anderen Pferd die deutsche Rekordleistung von flochten. Fesselnde Zwischenfälle steigern dio 353 q, die er ein Jahr später sogar noch Spannung aufs äußerste. Erfreulich sind dio um einen Zentner verbestterte. Im Jahre 193^1 guten Aufnahmen bei den Eingoborenen. wurde der Hengst Sieger in einer Dauerzug- Fosco Giacchetti gibt mit seinem Hauptmann leistungspriifung, die von Rheinsberg nach einen entschlossenen und tatkräftigen Offi« Kftln ging. Bei einer Belastung von 60 Zent- zier. Giovanni Grasso zeigt als Elmi eine nem erreichte das Rekordpferd an erster bemerkenswocte schauspielerlscho Leistung. Stelle innerhalb von drei Tagen das Ziel. Der Doris Durand erscheint als Gefcmgene schön Kilometer wurde durchschnittlich in 8,3 Mimi- und begehrenswert. Ein Film, der wohl beson-ten bewältigt. Nun ist das starke, wortvolle ders bei der Jugend viele Freunde fmdeo Tier emgcgangen. wird. (Marburg, Burg-Kino.) Gretel Stüliler Strom und dem bis an die Steilküste rel ehenden Frischen Haff unberührte und !r"oRe Wlldbeit besaß. Nun soll an der Furvlstelle ilaa erste schnurkeramische Dorf in allen Einzelheiten wiedererstehen und ein arwchauliches Bild von der kulturell hochstehenden LebenB^velie der Indogermanen vor 4000 Jahren an der Haffktt0te geben. ^ 8 »Martrorger 5./8. I>nember Ifuiiiiner S39/341 WültbilU Can äwinscQafi Der Obst- nnd fienflsegarten In Deienber Je mehr wir spenden, desto mehr Kindertagesstätten können eingerichtet werdenl Neue Kindertügesstätten einrichten bedeutet, (Iciß vielen berufstätigen Müttern die Sorge um ihro Kleinen abgenommen wird. Denken wir cidrdn, wenn dn diesem Wochenende das Kriogs-WHVV zur Spende ruft. Unser Bild: Wcihiend die Mütter arbeiten, werden selbst ■' Allcrkluinsten in der Kindertagesstätte vorbildlich betreut. Die Rarve sieigt Ein U-Boot läuft in den Heimathafen ein. Jubel umdrängt die Besatzung. Wimpel flattern auf. Es ist zum Künder eines erfolgreichen Unternehmen.^, zum Dokument des Sieges geworden. Ein Flugzeug setzt zur Landung an. Wieviel Abschüsse, ist die erwartungsvolle Frage, als der Pilot herausklettert. Kameraden hoben den Sieger auf die Schultern und der junge Jagdflieger berichtet von seinem Erfolg. An seinem kampferprobten Vogel tritt der Pinsel in Aktion, der die Erfolge des Tages sichbar macht. Ein Stoßtruppführcr meldet sich zurUck. Sein Auftrag ist erfüllt, das Gelände erkundet, eine große Anzahl Gefangener wurde dabei eingebracht. Wo überall der deutsche Soldat kämpft, summieren sich die Zahlen stolzer Siege. Die Kurve des Erfolges steigt stell und stetig. Müßte uns in der Heimat dieses Bild nicht immer vor Augen stehen und uns mit stolzem Dank erfüllen, wenn auch unsere Einsatzbereitschaft sichtbaren Ausdruck findet? Die Sammelergebnisse für das WHW sollen auch in diesem Jahr zum Gradmesser unserer Opferfreudigkeit werden. Jeder einzelne trage daher am kommenden Opfersonntag, den 6. Dezember, dazu bei, daß auch in der proßen WHW-Liste die Kurve steigt! Für die Frau Im Obstgarten müssen unbedinst, soweit der Boden noch nicht eingefroren ist, die ßodenbearbeitungs- und Dünguagsarbeiten fortgesetzt werden. Von Kunstdüngern kann man jetzt schon rund um die Bäume Thomasmehl ausstreuen. Es ist schwer löslich und kommt bei einer Herbstgabe für die kommende Ernte besser zur Wirkung. Entiünpeln und AusJlchtea der Büniae Ebenso muß das Entrümpeln weiter durdi-geführt werden. Alle überständigen, halb abgestorbenen und kranken Obstkrüppel sind mit dem Wurzelstock zu entfernen. Das Auslichten der Baumkronen nimmt seinen Fortgang. Die abzuschneidenden Äste werden dicht an der Enstehungsstelle mit einer Baumsäge abgeschnitten. Solche Wunden verheilen sehr schnell. Obwohl jeder Obstbauer es wissen müßte, daß man die so gefährlichen Aststumpfe beim Auslichten nicht inachen darf, sieht man immer wieder noch, daß die Bäume beim Auslichten von manchem Pfuscher auf diese Weise verstümmelt I werden. Die stehenbleibenden Aststumpfe überheilen schwer oder gar nicht, trocknen ein und gehen in Fäulnis über. Diese Fäulnis setzt sich dann bis in die Baumstämme fort, sodaß der ganze Baum in einigen Jahren krank wird. Auch die Beerenobststräucher müssen ausgeputzt werden. Man schneide das zu alte Holz ganz heraus, damit das junge Frucbt-i holz nachwachsen kann. j Vorarbeitea für das Unpfropfcn ' Edelreiser zum Umpfropfen Älterer Obstbäume schneide tnan jetzt vor dem Eintritt stärkeren Frostes. Als Mutterbäume suchc mau sich die allerbesten und ertragreichsten Bäume heraus. Die Reiser werden gebündelt und in gute luftige Uberwinterungsräume in Sand eingeschlagen. Obstbäume, die man im Frühjahr umpfropfen will, können jetzt .schon (Kronenrückschnitt) abgeworfen werden. Dabei ist darauf zu achten, daß die Äpfel breitpyramidale, die Birnen spitzpyra-mldale Formen erhalten müssen. Jeder Obstbauer schütze seine Bäume ror Wildverbiß durch Einbinden der Stämme mit Dornenreislg, Fichtenreisig, Maisstroh usw. Besser ist jedoch eine Baumhose aus Maschendrahtgeflecht oder Holzplatten. Die Obstlagerräume sind gut zu lüften. Das lagernde Obst muß sortiert werden, angefaulte Früchte sind zu entfernen. Gemüselagerräume, Kompost nnd Qerile ' Die Gemüselagerräume müssen bei milder Witterung reichlich gelüftet werden. Ebenso sind sämtliche Gemüse, besonders Kohl- und Krautarten durchzuputzen. Das Angefaulte ist zu entfernen. Soweit der Boden noch nicht eingefroren ist, wird der Acker gedUngt und umgebaut WeIhnachAfche Marktrundschau Das derzeitige MarkÜnld an Frischge-niüse wird von Wirsingkohl, Weiß- und Rotkraut, Kohlrabi uml Rclticli beherrscht. Eine unsorcr llaupl.sorgen gilt d4*r iLrIialtuiig un.sorer eliißeliollerlen Kar-U)ffolii, diü ständig? überprüft und von allenfalls faulenden Knollen befivlt werden nifis.sL'n. Obt;rslcr Grundsatz ist: Sparsamste ViM'WcnduiifT aller Sj^cisekarlöffeln als drrzt'it besonders wichliües Li^bensnü'ltel. .Sio dürfen deshalb aucfi keinesfalls als l'uller für Kleintieiv. verwendet werden. Die Zuleiluiifi von sechs Eiern bis zum 20 Dezeml>(!r dürfte gewiß jede Hausfrau mit großer (lenngluniig erfüllen. Es ist jedoch nicht iiölig, die Eier ausschließlich für das WeilmaeiUsgebäck zu verwenden. Ilultiiuros Vunille(!i'bück: (iO g Haferflocken werden auf «Icr Eiamnie unter fortwährendem Rühren und Sehütleln goldl)J'aiin gerösU'l nnd dann fein gewiegt. Wer Kürhiskerne gesummeil hat, ersetzt ilLc Haferflocken ganz oder zum Teil mit .diesen gemalileiien Kernen. Man vermischt mit 2<)() g Mehl, das mit tiO—80 g Butter oder .\rargarine abgebröselt wurde, mit 80 g Zucker und soviel saurer Milch, daß »-tn Forinbarer Teiß entsteht, den man so- - ■ - --.5;- Ilelko-M Zwischen Arheitsmaid und Kindern Ist schnell EceuudücUail gesclüosieu gleich bleistiftdick ausrollt. Man schneidet von den Röllchen kurze Stücke, die man zu Hörnchen biegt und hell bäckt. Noch heiß werden sie in Puderzucker mit Vanil-legeschmack gewälzt. Einfacher Lebkuchen: Man erwfinnt 300 g Kunsthonig und rührt ihm 250 g Koggenmehl und 10 g im lauwarmen Wasser aufgelöste Pottasche ein. Diese Mischung läßt man ü}>er Nacht stehen und gären. .\m nAchsten Tag rührt man weitere 200 g Mehl (schwarz oder weiß) ein, würzt den Teig mit gestolk;nem Anis, wer noch etwas Ingwerpulver und Kardamon hat, auch damit, und füllt dann den Teig in eine vorbereitete Backform. Auch diesen Teig kann man übrigens auf ein Blech mit Rand aufslreichen und, wenn er gebacken ist, in beliebige Stücke auftrÖHellen Mehl auf dem Brett zusammen und arbeit*'t einen glatten Teig ab, den man fingerdick auswelit, mit dem Roll holz auf das l)emehlte Backblech ordnet nnd im mittelheißen Rohr backt. Noch heiß wird der Knclicn in Würfel oder Rhomben geschnitten, die auch glasieroa kauu. Die Komposthaufen sind umzustechen. Hierbei kann Kalk, Torfmull, Jauche nnd Kloake mit eingebracht werden. In diesem Monat werden wir alle Qarten-geräte mit säubern, reparieren und schärfen. Danach bewahrt man sie in einem gut trok-kenen Raum auf. Im Dezember besorge man sich Paradeiserpfähle, Bohnenstangen und Erbsenreisiz. Jetzt ist die beste Zelt hierfür. Im Frühjahr hat man für solche Arbeiten keine Zelt, Ebenso .gehe man an das Ausbessern der Frühbeetkästen nnd Frühbeetfenster. Anbaaolan für das kommende Jahr Schon jetzt lege man sich den Anbauplan für das Jahr 1SM3 fest Hierbei achte man darauf, daß eine gute Fruchtfolge einzuhatten ist. Mit dem allerfrühesten Qemüse beginne man und schließe sofort nach dem Abernten die folgende Qemflsefnicht an. Weiter berücksichtige der Gärtner, der Qemüse abgibt, daß folgende Oemtise im kommenden Jahr in erster Linie sehr stark benötigt werden: Sämtliches Frühgemüse, Paradelser, Erbsen, Knoblauch, Möhren, Bohnschoten. Porree, rote Rüben. Dagegen soll der Gurken- nnd Winterrettichanbau eingeschränkt werden. Das Gartenland soll vör dem Winter umgegraben werdenl Braun. Gielsdorf RalkaMiricl Mr OIDIImk Beste Zelt: Der Nachwinter Viele Obstbaumbesitzer sind der Ansicht, daß sie im Herbste ihre Obstbäume mit Kalk anstreichen müßten, um die Schädlinge, vor allem die Eier der Blattläuse, wirksam zu bekämpfen. Sie versehen zu diesem Zweck nur den Stamm wie die untersten Äste mit einem Kalkanstrich, wahrscheinlich, weil man nicht höher >hinaufreichen kann. Diese Methode, Im Herbst und in genannter Weise ausgeführt, verfehlt ihren Zweck vollständig. Da die Blattläuse ihre Eier an die Spitzen der Triebe und jOngsten Äste wie an die vorjährigen Zweige in den Knospenanlagen absetzen, müßten auch alle diese obersten Stellen des Obstbaumes, d.h. also seine Krone mit einem Kalkmantel versehen werden; diese wichtige Arbeit wird aber meist unterlassen. Ein Kalkanstrich der Obstbäume im Herbst kann im Gegenteil direkt einen Schutz der Schädlinge, die an Stamm und Ästen überwintern, bedeuten (Puppen der Obstmade, des Knospenwicklers, de^t Apfelblütenstechers, der Schildläuse, des Pflaumenwicklers, des Apfelwicklers ti. a.). Denn da der Kalk die Stämme wie mit einem Mantel überzieht, so schützt er die unter ihm überwinternden schädlichen Insekten vor Nässe und Frost Bis zum Frühjahr wird dann der Kalk durch die Einwirkung von Wind und Rejgen abgewaschen, so daß dadurch die Schädlinge, ohne an ihrer Lebenskraft ein-febüßt zu haben, ihr Winterquartier verlassen und auf neue ihre zerstörende Tätigkeit beginnen können. Wollen wir die Obstschäd-llnge wirksam vernichten und außer den schon senannten auch die Eier des kleinen Frostspanners, des Apfelblattflohs, die Gespinst- und Sackmottenraupen, die Spinn-milbeii u. a. abtöten, dann verwenden wir Obstbaumkarbolineum und Schwefelkalk-brQhe, Die richtige ZeH zum Kalken der Obstbäume ist an den ersten warmen Nachwintertagen im Jänner oder Februar gegeben. Denn bei der herrschenden Kälte erwärmen die immer stärker werdenden Sonnenstrahlen die Stämme vnd Äste am Tage einseitig, aber nach dem Verschwinden der Sonne nnd am Abend kühlt sich die Temperatur sehr schnell ab, so daß in der Rinde der Bäume Frostrisse und Frostplatten entstehen. Nun lehrt eine alte Erfahrunc, daß dunkle Flächen sich stets schneller erwärmen als helle, weil sie die Sonnenstrahlen nicht wie diese, zurückwerfen, sondern aufsaugen. Deshalb tragen wir in den Tropen und im Sommer helle Kleider; deshalb streichen wir die Obstbäume an den ersten warmen Tagen Im Jänner oder Februar mit weißer Kalkmilch an, damit dl» wärmenden Frühjafarssonnen* Scherl-Bilderdienst / PonEratz-Autoflet Arbeltserleichterunf im K^stall Bei der Arbeitsbelastung der Landfrau fällt gerade im Kuhstall eine Fülle von Arbeit an, die durch praktische Vorschläge etwas erleichtert werden können. So werden Kälbei in den meisten Fällen aus Eimern getränkt. Ein paar einfache Eimerhalter, die jeder, der auch nur ein wenig handwerklich geschickt ist, selbst an den KAIberboxen anbringen kann, ersparen der Landfrau, für die ganze Zeit den schweren Eimer vor das FreOgittei zu halten strahlen von der Rinde abgehalten und zu starke Erwärmung wie zu frühes Austreiben der Knospen verhindert werden. Deshalb: Obstbäume nicht im Herbst, sondern Ausgang Winters mit einem Kalka»'-strich versehen! WiuM Si« datt Die südostasiatischen Länder Indochina, Thailand, Mülaya, Burma, Insclindien und und die Philippinen erzeugen große Men- Sn an Reis, Mais, Kopra, pflanzlichen len, Rohrzucker, Tee, Tabak, Hanf und Kautschuk. Obwohl sie z. B. 90 v. H. ihrer Reiserzeugung von 29,2 Mill. t selbst verbrauchen und nur 10 v. H. ausführen, bestreiten sie damit 54,9 v. H. der Weltaus. fuhr an Reis. An der weltausfuhr von Kopra sind sie mit 72,3 v. H, belefligt und von Hanf mit 48,1 v. H^ Die Speisekammer entzieht sich im allgemeinen der Statistik. Bei einer Uni-il*age in lOOüO Haushaltungen wurde fest, gestellt, daß 95,4 v. H. im Kriege Vorräte an Obst und 79^ v. H. an Gemüse hielten. In kleineren Orten, wo vor allem eigene Gärten vorhanden sind, ist die Vorratshaltung natürlich größer als in den Großstädten. Immerhin hielten jetzt im Krie^ aber auch in den Großstädten 72 V. H. der Haushaltungen Gemüsevorräte und SS T. H* Obstvorräte. Steht weniger Obst zur Verfügung, ao muß mehr Gemüse zubereitet werden, um den Bedarf des Körpers an Vitaminen zu Weißkohl und 850 g Äpfeln, in 100 g decken. Vitamin C ist zum Beispiel in gleicher Menge enthalten in 100 g Kohl-rabiknollen und 1000 g Pflaumen, in 100 g Rettich imd 800 g Weintrauben, in 100 g Feldsalat und 500 g süßen Kirschen und in 100 g Kopfsalat und 400 g Butterb^en. Zur Herstellung von Kaffee-Ersatzmi-schungen dienen in erster Linie Zichorien-fabrikabe. Die Zichmie wird in Mitteldeutschland seit fast 200 Jahren anwlmut. Kaflee-Ersatz war auch vor dem Kriege das verbreitetsle Getränk. Jm Jahre 19% wurden 9220 MiU. hl Kaffee-Ersatz. 79&I Millionea Hektoliter Bohnenkaffee, 7500 Millionen hl Milch, 4784 Millionen hl Rier und 1020 MiKionen hl Tee getrunken. KonzortabMid bei den SpetakeMschen man Dafi Flache «tnmm ataid und keine ctlmm-liehen Lebeneäußerungen van akdi geben, lat lange Zeit *Ia wianenachaftitche Tataarlie behandelt woorden. Jetat hat man jedodi fest-gestellt, daß Terachiedane Fiachaizten dureh-aua Tfine eiaeuffen kUnaen. Cna >Stiniaior-gan< lat dnS)ei melatena die SehwimmMaae, manohinal werdan audi dnrdi daa Rdben der Bruatfloaee achwache Qarttuaohe hervorgerufen. AUerdinga kommt 4leae »Spcaohe« unserer heimiacheii Flache kelneefaUa ffeireii die einei Fiachea auf, der In den Gewitoaem der SUdaee, hauptaichllch an den Ktlaten der Sundainaeüi, l^t Nicht umaonat haben die Bewohner der Ktiatengebiete cHeaer Inaein dem merkwürdlfen Fia^ den Ntoian »Spek-takelfiaehc gegeben — dteae Tiere roUftUiren oft, und melatena l»l Nacht, ainen aolehen Lärm, daß dadurcli die Nachtruhe der Menschen empfindlich gestört wird, nicht anders, als wenn man bei una ein Froschkonzert aus allemKchster Nähe vorgeaetst be-konunt. Erst In den letzten Jahren hat die Wissenschaft begoimen, die Lel>ensg;0wohnheiten und anatomischen Kifensohaften dieses Fische« näher su untersuchen. Er hat heute den wiaaenachaftlichen Namen »therapon trepaaa« erhaMen ein Tier« daa aehwer SU fangen lat und aich deshalb lange der wiaaenach aftlichen Unterauchung entzog. Haute weiß man, daß der Spektakelf iach die lauten, faat brliUendcn TVne, die er von aich gibt, mit Hilfe seiner ganz eigenartig gebauten ßctewimrohlaee eraeugt. Flache bieten mancherlei tMiefraschungen. Es gibt viele von ihnen, die aoauaagen taua der Axt achlagenc. Man braucht dabei nur an die >Fltegenden Flache« su denken, die in den wttimeren Heeren au Kauae aind. Zu ihnen gdiören auch die »Flughähne«, die im MitteiLmeer leben. Sie führen kleinere SprUenge über das Wasser aua. Ihre exoti-adien Vettern, die eigentlichen Flugfische dagegen machen wirklich »große Sprünge«. Wenn sie verfolgt werden, springen sie aus dem Waaaer und halten aich mit Hüfe ihrer sehr großen BrustfkMsen, die sie wie Fall-achhvne gebrauchen, tttngere Zeit in der Luft Schli^Uch gibt ea sogar Fische, die auf Beinen laufen. Sie wurden bei einer Gröidand-Expedition mehrere Jahre vor dem Krieg entde^t Es sind Fische, die sich auf dem Lande laufend fortbewegen können, die Beine sind dabei besonders auagepr>s Flößen oder Kiemen. tJber d4eae »Flache, die auf die Bäume klettern, berichteten wir kMM .Hmnmer 399/340 »M«r^rp|«r ZefhmfCf 9.^. Oettinber Seite Q fc. <- W r.ttcfiaffsfräu*eli\ ' für Gemcii^^tiv«rpfl«gttng'*ujid Uoterbiingung von Be«mten>'welches Vörmtawirtschaft vertraut ifet uäd tMch bersUf Keutoi^e in ähnlicher ■ Stellung' «rworben ' entsprechenden Umganqtfbhn^ zum gesucht. Anbote mit Lebenslauf,*'v^^MBjj^Wchriften, und Lichtbild erb^q "unter , ;,1^ter8teiermark Nr. , l2f47V aa^e^Vemeltunjg'diBi;,'glattes. 12847 1 BdkniiiitiMthungen 'POSTALIA er Arenliiert, rfrudt« un^ wirbt für Sie. er lit Ihr unbaalnflu^berer Treuhänder 4w Pörlokauenbudihelliing Vau 4«( RsiAipMl gaprBO Nad •mtUtli lugclatia* Büromaschlnenhaua KRRL. 6 R n Z« Krefelderatroge Dr.' 3Z, Fernruf 68*30 Baronin Hilde Kedwitz WitMi IV., Prinz-Iiuij;en-Stra(5e Nr. 34^. Eheanbahnung tür Stn It iiinl I .inill4»fist Kinhi't. raten. Tausende VormerVun-gen. 5760 Die 9989 Harb«'««' ZeH""® gehört in |«d« Pamf f<« ■ dtts Unlertandes ■ ■■■■■■■■■■■■■■ Der Ctef der Zlvltverwtltting tti der Unt^steiermark Höeiist9r«i»e-,filr'iirilen^ Obst Vntf G'iNrfii«Äab;T>iHMimb«r 1942 ' y'Aut Ufand''d^.§'2.ili^r Altörd^hg^Qber die Preisgestai-Hing im Handel mit Obst, (Jemüse und Südfrüchten in der üntersteicrmark vom 30. Mai 1941 (Verordnung$- u. Amtsblatt Nr. 19, S. 139) werden hiermit ab 7. 12 1942 nachstehende Höchstpreise für untersteirisches Obst und Gemüse festgesetzt. Die Höchstpreise enthatten alle Unkosten der Erzeu-ßungsstufe und verstehen sich frei Verladestation des Erzeugers, bezw. der ßezirksahgabestelle, waggonverladen. Sie gelten bis zur nächsten Veröffentlichung. Für nicht genannte Waren gelten die zuletzt festgesetzten Höchstpreise. DES OBERltüKGERMEISTER DER STADT MARBURG e/Drau Wo hnunfsemt Btkanntinachutig , Ich habe Veranlassung, ausdrttcklich und neuerUch darauf aufmerksam ,zu machen, daß Wohnungen vor Genehmi-gaog des Mietvertrages durch das städtische Wohnungsamt, Kernstockgasse 6/1, nicht bezogen werden dürfen und daß die Zuteilung von Wohnungen und Geschäftsräumen einzig und allein durch das Wohnungsamt erfolgt. Jede, ohne Genehmigung bezogene Wohnung wird von mir zwangsweise geräumt und außerdem sowohl der Wohnungsgeber als auch der Wohnungsnehmer gemäß der Verordnung des Chefs der ^ivilverwaltung in der Untersteiermark vom 14. 4. 1941, Punkt 9, mit Geld- und Freiheitsstrafe oder mit beiden bedacht werden. 12656 • i' ■'-t- Knaus. ErMBMr« kSehat-oreiM OMe* klesae, A um Dillkraut, je Bund xu 12 dkg Mindestgewicht ........ Karotte« ohne Pahae, je kg . . . Knoblauch je kf....... Kohl (Wirsing-), WlnterWrst, Chinakohl'und Krauskohl je kg . . . Kohlrabi über 4 cm Durchm. je kg 'raut (>Veia-) je kg • . Krut (Rot-) le kx ...... Kren (Meerfettich) ie kf . « » . Pastinake ohne (3rün 'je kg ... . petersiliengrün, je Bund zu 12 dkg Mindestgewicht ..... Petersitienwurzel . mit gesundein Laub je kg......... Porree je kg ........ Radieschen je Bund zu 15 Stück-. Rettich, ohne Grünes, je kg , . , Rote Rüben, ohne Fahne, ^ kg . . Riiben, weiß, je kg...... Wrucken (Steckrüben) je kg , . . Salaf (Endivien-)^ je kg . , , . Salat (Rapunzel) je kg..... Sellerie mit Laub, Durchmesser mindestens 10 cm je Stück . . . . Sellerie mit Laub, Durchmesser mindestens 8 cm je Stück . . . . Sellerie mit Laub, Durchmesser mindestens 5 cm je Stück . . . Sellerie mit Laub, unter 5 cm, mit, Herzblatt und B-Ware je kg , . Schnittlauch, je Bund zu 12 dkg Mindestgewicht ..... Spinat (Wurzel-) je kg . Spinat (Blätter-) je ke . . . . . Siippengrünes, je Büschel zu 4 dkg Zwiebel je kg Nüsse je kg • n ' > >1 w » • • Nüsse (Stein-) je kg . i k • ^30 )12 0^ 013 J.I5 0 09 J.IS ).hO 022 U.26 0.2;: J.30 J.IO t.08^ aio 0.03 ).<^4 0.40 ■ ^.60 \18 0.14 O.IO 0.22 }.2f '.22 0.0 1.03 0-20 0.50 O'Su Olte-1« a Varbraaeit«* hSeutprtl«« b«l Abff*b« Wum »yr« wm Mf ■•rk< «■te- Qai*. klaMelUaaM alt M aH am 0.10 ■Ml 0.12 0.07 J.II J.6J J.18 018 0.24 !).('8 0.06 XOi .'.32 0.40 0.18 0.1fr 0.24 0-16 0.40 J.4) ).16 1.06 (U7 0.2 J 0.12 ).17 l.Ot) J.29 0 34 X29 1.40 0.13 12 .13 0.04 Ö.05 (.53 ».80 ).24 0.19 013 030 0 34 .■.3J (.40 t.04 .27 j62 0.38 als! 0.14 . 0,16 0.10 0.14 068 0.24 0.24 o.:4 0.32 0.1) O.Di • 0.11' 0.4. 0.54 DER OBERBURGERMEISTER DER STADT MARBURG a/Drau W«.hnuDgieml Betrifft: Neuerliche Erfassung aller Wohnungssuchenden. B^kannUn schling la den letzten Tagen sind an' «Ue Wohnungswerber Vordrucke für Wohnungsansuchen mit einem Begleitschreibea ergangei^. Alla Wohnungswerber werden auf die festgesetzte Frist betoüders aufmerksam gemacht und in ihrem eigenen , Intfrassa .arsucht, dea ^Wohaungsaniuchen (Fragebogen) In! aUaa Tailah Ordnung»- und wahrheltigemAfi auizufQllen und j persönlich im Wohnungsamte, Marburg, Kernstockgasse 6/1,' abzugeben. Ich - steile ausdrücklich fest, daß Wohnungsan-sucJheA nur dann berücksichtigt werden, wenn' es sich um Wohnmigswerber handelt, die keine Wohnungen oder nur ' Elendawohnungen besitzen Eine .Verbesserung der Wobn-verh<nlase oder die Beistellung von Wohnungen aus an-dereni Gründen, wie Unverträglichkeit, mangelnde Wohnkultur usw. können zur Zeit nicht berücksichtigt werden. Es wolle daher jeder vor Abgabe seines Wohnungsansuchens erwägen und prüfen, ob seine Wohnungswerbung nicht auf spätere Zeit aufgeschoben werden kann. 12657 ' Knaus. für alle Haasbeaitxer der Stadt Marburg a. d. Drau! 'Die vom Oherbür ^ermeister der Stadt Marburg* a. d. Drau erlassene ist im Verlage der Marburger Venags- u. Druckerei Ges. m b. H. ersch cnen and am Schalter, ßadgaue 6, zum r're ae von 20 Pfannig arhülllfch. Die Hausgemein Schaft ^Ordnung mnss in jedem Haus s>chtbar aagebraokt werden. DER LANDRAT DES KRELSC» CILLI • r Anordnung ein^r Strass^nsperro ' • Wegen Umbau der Straßenbrücke über die Drith in Kroj^p iin-kna 1677 der Landstraße ll/JOO O; erbur^—:;Na a-reth wird die Teilstrecke Oberburg—Kropp auf dim Stra-ßenzif^e iR der Zelt vom'7. Dexcmber 1942, 8 Uhr früh, bis 15. Dezember 1942, 18 Uhr, für den gesamten Verkihr gesperrt. ' Die Uittleltung dee Verkehrs nach Oberburg erfolgt Uber Frattmannadorf. Die Straßenstrecke N^ir^areth—Kropp l.«?! für den Verkehr frei. -12947 Im Auftrage: gez. Jemnig W: « am Kolli cl.en luit .........— , ^,2^4 Neokratin - fabletlchen (Neokralinelien^ koslel 5:^ Kpt. liine Hille bei leicUieren Schmer-r.eo verschiedener Art, Q Mur tn Anolheke»! 0.24 J.?4 032 .y92 0.5C • ungebleichte Ware Güteklasse B Für Waren der Ufiteklasse C dürfen höchstens SO»/# def Preise für Waren der Güteklasse A gefordert werden. Aufschläge aal den Erzeugerpreis dürfen nicht berechnet werden, 'wenn der Erzeuger die Ware unmittelbar an der Er-zeugungsstätte an den Verbraucher abgibt Das Waschen der Ware »st unzulässig, soweit dies nicht ausdrücklich m den Reichseinheitsvorschriften für Übel und Gemüse vorgesehen Ist. Die BruttohOchstgewinnspanne des Großhandels beträgt bei Gemüse und Beerenfrüchten 10®/#, • bei Obst 8®/« des Ein-fttandspreises. Die Bruttohöchstgewmnspanne des Ehiselhandels beträgt bei (jemüse 33H*V bei übst und Beerenhüchten 25% des leweiljgen Einstandspreises. . , . Zuwiderhandlungen gepicn die vorstehenik-n ^estimmun gen werden nach ,4 der Verordnung über die t*rei8ges+ai •ung in der Untersteiemiark vom 9, Mai 1941 (Verordnings und Artsblatt Nr 12.Seite 41) bcstrr.ft. , 12812 Der Beauftragte des Rcichskommlssars für die Festigung Deutschen Volkstums, Dienststelle Marburg - Marburg, am 4. Dezember 1942 Vörlauibaiung Betrifft: Wiiiochafi^r-SohulungsappcU der Hauptabt«Uung Wirtschaft Am Montag, den 14. Dezember 1942, findet für alle kommiBBarlflCh bewiriachafteten Induntrle- und Han 'elabe-trlebe und am Dienstag, den 15. DeRcmber 1942, für alle kommlaflarfsch bewirtjschafteten Gewerbe- und Gaststättenbetriebe Im Helmatbundaaal ((Götzsaal), Marburg, Tegett-hoffstra&e' 5, ein WlrtecliAfter-Schulungsappell statt ■ Zelt; 9.30 12 imd 13.30—15 Uhr. An* diesen Appellen haben sämtliche Wirtschafter der Kreise Marburg-Stadt und Marburg-Land, welche vom Beauftragten des Reichskon-m'ssars für die Fertigung Deutschen Volkstums eingesetzt sind, teilzunehmen. , Der Leiter der Hauptabt ei'.unjj Wirtachafi: 12037 gez. • Folchtlnger Leset nnd verferellet die Marbnrger ZntuHgl Der Amtsbürgermeister der Gemeinde Edlingen . ^ Landkreis Trifail Zahl 03/036 Edlingen, 30, November 1942 ^ Stdilenausschrdibunq Das Pemeindeamt in Edlingcn-Untersteiermark sucht ab sofort wfiibUche Kanzleikralt, perfekt in' deutscher Sprache und ^Maschiqsclueiben, womöglich auch in Stenoj(frapliie Ebenso wird ein Amtsfliener-Kraftwagenlenker gesucht. Schriftliche Bewerbungen an das Gemeindeamt Ed-Ungen.? . . 12755 Der Amtsbürgermeisteri Dr. Scheichenbauer. Wotinon- und Ansciiriiläniiüruny müssen unsere r-L^itczieliei sotort dem /usJäid) gen Postanu (mcii dtm Verlan) melden. »Marburppr /eitung«, Vertnehsabteiluoc DER OBERBÜRGERMEISTER DER STADT MARBURG a Drau An aHe Hausbesitzer und Wohnungsinhaber Die in Marburg herrschende Wohnungsnot nuicht es eifurdei lieh, daß auch Einzelzimmer (möMiert oder un-inöbliert) teilweise bewirtschaftet werden. Ich oicne daher aul Grund der Verordnung des Chefs der Zivilvetw^iltang in der Untersleiermark vom 14. April 1941 und auf Grund der Veroidnung dos Chefs der Zivilverwiillung in der Untersteiermark über die vorläufige Regelung der Veigebunri von Wohn- und Geschäftsräumen vom 4. September 1942 mit sofortiger Wiikung an; 1. Wer fieiwillig möblierte oder leere Limmer vermietet, kann nach wie vor dies ohne Zustimmung des Wohnungsamtes tun und sich den Mieter bzw Untermieter selbst suchen. Auf Wunsch wird dem betreffenden Vermieter beim Wohnungsamt die Liste deijenigen zur Einsicht vorgelegt, die möblierte oder leere Zimmer suchen 2. Das Wohnungsamt wird laufend in allen Wohnungen Kontrollen durchführen. Wenn zum Zeitpunkt einer solchen Kontrolle das Wohnungsamt überflüssige möblierte oder unmöblierte Zimmer feststellt, werden diese Zimmer angefordert. Auf die Wahl des Untermieters wird dem Hauptmieter in diesem Falle kein oder nur ein sehr beschränkter Einfluß zugestanden werden. Solcherart angeforderte Zimmer bleiben dauernd zur Verfügung des Wohnungsamtes angefordert. 3. Personen, die möblierte oder leere Einzel/iinmcr suchen, können sich beim Wohnungsamt vormerken lassen. I265S gez Knaus. r Slelerm QRAZy .iada*iHys*f«sse Nr. 15 CILLi, i»*o».4acc* ' ■ Hypotheken aul Grundbesitz in Stadl and. Land KoHMnunaidar'ehen ' Siedlunjfsdarlehen Haftung des Reichsf^aues für samtliche Verbindlichkeiten dei AnstalU [ SMIi 10 rnmmm 330M Kleiner flnzeiger i« 10» ein« KIcIm kin*\u% I RM Gesucht wird ein sehr gut 'erhaltener HOwt, Lanherjer-QloQ, Ehrbar, Stainway, för-I ster, BösMdorfer usw. Preis Nebensacba. Antrffe unter . »PlflKel« an I3in-kauf 05« ta dii Verwaltung. _12556-4 Großes Industrie-Unternehmen sucht dringend gebrauchte. gut erhaltene Schreibmaschinen. Eilangebo-te erbeten unter »Einkauf 05« an die Verw. 12557-4 Darapfbackofen, System De-bog, zu verkaufen, 800 RM. Zuschriften unter »Sofort« an die Verwaltung. 12911-3 Jagdgewehr zu verkaufen um 70—80 RM. Unterrotweiner. ^raf^88, 12917-3 Wirtschaftspferd, Rateau~ünd Linzerwagen zu verkaufen, samt Pferd 2000 RM. Adrette in der Ver^valtung. 12922-3 fa ü^caj#liJ Elektrischer Ofen dringend zu kaufen gesucht Anträge unter! »Elektrischer Ofen« an die Verwaltung. 12886-4 Klnderfahrnid zu kaufen gesucht Musikalienhandlung Hflfer, Marburg, Viktrlnghof-gatsa 20. 12788-4 l hrlfte» Msfi dlt EottioMnoDg 4« MatiadltMi ArbtitMUMic« •1—heil «wrdeB. Hausarbeiter wird von Dienststelle sofort eingestellt Geboten wird: Freie Wohnung, Licht und Beheizung Entlohnung nach Tarif. Nach M6g-llchkelt Schlosser oder Soei'g-ler. Anträge unter »Dienststelle« an die Verw. 12842-6 Mädchoo für alles, welches kochen kann, für kleineren Haushalt gesucht Zusenriften unter »Gute Behandlung« an die Qeschäftsstelle der »Marburger Zeitung«, Clfft 12846-6 Gesucht seifostftndiger Baob-kalter(la) für Molke rei-Durchschreibefouehhaltufig u. Milchabrechnung. Cinfülinittc möglich. Kauzlelkraft, tunlichst niit Stenotraphie- und Maschinschrelbkenntnisien. — Eintritt kann gleich erfolgen. Bewerbungen mit handgeschriebenem Lebenslauf an Molkereigenossenschaft Rann, Stmk. 12878-6 Frau mit kleiner Pansion ilt >^rtichaHarla zu iltor. Herrn gesucht Ausfuhrliche Zuschriften an Georg Knifiohtiz. Cilli, Prinz-Cugenotraße 2*11. 12177-6 StraBenbaMamt Cilli Sucht ausgebildeten Bauntohalilrt-aar, deutsehspreehend, tum ständigen Dienst Anfragen: Straßenbauamt Cilli, Selter-gasse 2, Fernsprecher 19. 12875-6 Kutscher, verläßlich und Deichte rn, für sofort gesucht Fa. Franz. MeUingerstraße 19. " 12.^6-6 ehrliche, fleißige Wischerin und Büglerin gesucht Franz, Marburg, MellingerstraBe 19 12M5-6 KAchin, selbständige Wirtschafterin, zu 4 Personen. Dienstantritt sofort oder später. Anträge unter »SslMtün-dige Wirtschafterin« an die Verwaltung des Blattes. \2KS\^ Kanzleldleuer per sofort gesucht Dipl. Ing. Friedau, Marburg, Mühlgassa td. ;2870-6 Friseurgehllfe(in) nur Herrenfach sofort gesucht Ultschar, Domgasse 3, Marburg. )2m-% Wtazerleat« und ein Knecht, aalt der landwirtschaftl. Arbelt vertraut werden aafge-nommea. Anschrift ia dor Verw. 1M66-« Lehrjoaga oder Lefcnaid- chen, deutsch sprechend, wird aufgenommen. St. Tement Gemischtwarenhandlung in Marburg-D ran, Magdalenen-gasse 32.___126I8-« Landmlddw mit ICochkennt- nissen wird aufgenommen. Aaträge unter »Peripherie Marburg« an die Verw. 12673-6 rOr eine Eisenhandlung (mit ganzer Verplegung hn nause) wird eia kriftiger, ehrlicher Lebriunge, im Alter voa 14 bis 16 Jahren mit der nötigen Schulbildung, gesucht Zuschriften shid an die Ver> waltTjng der Marburger Zeitung unter »Clsenhaadlung« zu richten. 13604-6 Hausgehilfin für Haushalt am Land« dringend geaueht. Zuschriften unt »Hausgehilfin« an die Verwaltung. 12706-6 Bedienerhi wird au^enom-men. OrazeratraSe 3T, Ma^ bürg, neben WAgerer. \mM Kanzleikraft-Anfängerin wird gesucht. Zuschriften • unter »Ehrlich und brav« »n die Verwaltung. 12704-6 Lehrmädchen mit Bezahlung wird aufgenommen bei Hhoto »Jana«, wphillemtrftße 70. 12927-6 Ehrliche Fraa wird geg. Idei-tia iedienung bei aileinatehen- dem Herrn auf Wohnung genommen. Suppanzg. 12. An-fragen im Gefcli^ft. 12Ö26-G Hausgehilfin, selbständige, die allein Hauewirtschaft führen möchte, Mrird sofort gesucht. Anfragen Photo »Jana«, Schillerstraße 20. 12928-6 Nette Bedienerin fQr tflglich 2 Stunden wird aofort aufgenommen. Mozartstraße 29/111. 12930-6 Hafnerletnlhig wird aufgenom. men bei Firma Schlretz, Mar-bürg, Herrengasse 38. _____l»33^ Winzer werden gesucht. Anfragen Marburg, Bubakgaese 29. 12936-6 VeiWBWclie Ma- schinschretbeo kann, wird für Nachmittag- oder Abendstunden aufgenommen. Zuschriften unter »Nachmittag« an die Verwaltung. 12712-6 Kiaokasslorin (auch von auswärts) wird sofort aufgenom-mea. VorznsteUen: Tonticht-spiele hl Pettau. 1220^6 Banteehinladi vorgebfldete Kraft wird f. Baustelle nächst Marbtit" sofort oder ab 1. JInner W43 aufgenommen, mtr. tf%. Heigl S Schwab, Graz, Sparhersbachgasse 13« 12825-6 Bei der Stadtverwaltung Frie-dau, Unterstmk., werden 6— 8 StraBenarbelter eingestellt. Es handelt sich um eine Dau-erbeschflftigung und erfolgt die Bezahlung nach den Ta-rtAestimmungen«. Persönliche Vorstellungen während der Amtr.tundcn beim Bürtrer-meister, 12777-6 Kfichenmädehen werden sof. aufgenommsn. Dauerstellung. Lrbr. nach Heimtarif,» Verpflegung und Unterkunft frei. Persönliche Vorstellung erwünscht bei der Lehrerbildungsanstalt in Marburg-Dr., Landwehfitaserne, Eingang Landwehrstraße, HelmpehMu-de, Verwaltung. 12472-6 Feinschleiferei sucht zum sofortigen Eintritt einen starken Lehrjungen. Anzufragen Feinschleiferei Cilli, Franz-Schau-ergasse 8. 12824-6 Kanzleikraft, gute Rechnerin, veriäßllch, Kenntnisse in Maschinschreiben nicht Bedingung, möglichst kurzfristig, gesucht. Molkerd Marburg, Tegetthoffstraße 51. 12791-^ Brave Hausgehilfin mit Kochkenntnissen zu Familie gesucht. Anfragen Domgasae 1, Trafik, Marburg. 12790-6 Braves, ehrUches Dlenstmfid-chen, selbständig, fOr Geschäftshaus gesucht, Adresse in der Verwaltung. 12894-6 Lehrjnnge, 15—10 Jahre alt, stark, guter Rechner, m. schöner Handschrift, möglichst mit Hauptschulc, vom tuten Hause, wird sofort aufgenommen bei Fa. iöhann Florianitsch, Gemischtwarenhandlung in Schönstein. 12624-6 Hausmeisterta, aflehistehend. oder Ehepaar, sofort auf halb-möbllerte Wohnung gesucht. Kaseer, TauriskerstraBe 44. 12884-6 Wirtschafterin, welche selbständig Vieh betreu^ wird aufgenommen. Adresse bi der Verwaltung. 12883-6 StricHerla «M NNiaria wird sofort aufgenommen im Geschäftshaus »Luna«, Adolf-Hitler-'Platz 34._ 1389^ LMdwirtschaftL Praktikant bei Kost und Wohnung gesucht von Gutsverwaltung StraBenhofen, (^r-Kunigund bei Marburg. 12000-6 Verkäufer oder Veilcfiuferin, guter Manufakturist, wird aufgenommen. Anträge sind zu richten unter »Qutar Postan« an tfle Verwaltung. 12921-6 Zknmer mit Kost und Wohnung an soliden Herrn zu vermieten Unter »Gut u. reich-llrhi an die Verw. 12920-7 ^t möbliertes Zimmer, mög-Ochst mit Bad, von älterem Refchsbeamten gesucht Angebote nnter »Ruhig« an die Verw.__l27'J6-8 In Marburg suche eine Zweizimmerwohnung. möbliert od. unmöbliert Adr. Verw. 12W0-« Möbliertes oder leeres Zimmer sucht ruhiges Fräulein. Angebote unter »Leer« an die Verw. 12855-8 Suche möbliertes Sparherd-Zimmer. Eigene Wische and etwas Möbel vorhanden. Anschrift in der Verw.-12858-8 Berur "?ef FräuletOj tagsüber beschäftigt, sucht möbl. sep. Zimmer oder Kabinett. Htlzmöglichkeit, womö^ich auch Frühstück. Zuschriften unter »Adolf-Hitlerplatz 300« an die Verw. 12708-8 Gut mAbUartes ZImmtf für den Geschäftsführer einer TextÜfabrik gesucht Angebote unter »Geschäftsführer« an die Verwaltung. 12783-8 Out möbliertes Zimmer Tfir Sekretärin einer Textilfabrik Eer 1. Januar gesucht. Ange-ote unter »Out möbliert« an die Verwaltung. 12762-8 Berufstätig« Fraa, tapiaObar beschäftigt, sucht dringend Sparhertfzim"' oder K"che und Zimmer im Zentrum od. Magdalenenviertel. Angebote unter »Pünktliche Zahlerin« an die Verw. 12795-8 Schön möbliertes 2%nmer in Parknähe, ohne Wäsche, zu miet#»" gesucht Zuschriften unter »Ruhiger Mieter« »n die V^rwaltuncr. I2ß95-ft Möbliertes, heizbaren Zimmer für beschäftigten Herrn sofort gesucht. Angebote an Jakob Zitterer, Adolf-Hitler-Platz 23, Oset . 12910-8 2K-Z1mmerwohDunc im Hut- terblock gegen SV«-Zimmcr. Wohnung, auch Im Hutter-block, oder Drelzitntner-Vll-lenwohnung zu tauschen gesucht Zuschriften unter »!• oder II. Stock« an die Verw. • _12809-9 Wohnungstausch Btrlln-Mar» bürg zum 1. JuU 1943. Biete 2 Zimmer, Küche, Bad, Loggia in günstigster Verkehrs-lage; suche gleichwertige bis 4-Zlmmerwohnung in Mar-btirg. Event. Ringtausch. Genaue Offerte erbittet Olszew-ski, Berlin-Pankow, Nord-bahnstraOe 7a. 125S2-9 Tausche 2-^immerwohnung gegen 3^ im Hutterblock. Anschrift hl der Verw. 13801-0 Tausche Famfltenhatis gegen größeres Haus oder Besitz ge- 5en Aufzahlung. Adresse in er Verwaltung. 12893-0 Tausche schön gelegene Zweizimmerwohnung in der Ge-richtshofgasse gegen Dreizimmerwohnung, Hutterblock. Unter »Zins nnr 26 RM« an die Verwaltung. 12946-9 Tauacha achöoe Wotuiung im Magdalenenviertel, Zimmer, Kahtnett a. Küche, mit ebensolcher oder größerer in der Stadt Auskunft SchiNcrstraBa 20, Photo-Atelier. 12939-0 TauKhe schöne, abgeschfos* sene zweizimmrige Wohnung im Neubau im Zentrum der Stadt mit elnzlmmriger Wohnung im Hutterblock. Anzufra-gea hl 4er Verw. 13034-0 (IfafirrifftI Stndenthi der 7. Klasse dea Qymnasiums sacht NachMtv fflr Mathamalik und Lateia. Anträgs unter »Septima« an die Verw.___12798-10 Privatlehrer (in) Wr englischea Unterricht von 2 Damen und 2 Herren In Marburg. Hei4l l^sbergar, Windenauentrail« 9t. 12081-U fkkat Betistelle zu vergeben. Drau-lasse 10/8. 1 2M9-7 Gebildete SOerin, wirtschaftlich, wüiisclit Bekanntschaft mit • ebensolchem Herrn zw. späterer Ehe. Zuschriften unter »Weihnachten zu zweit« an n§ Verw. pCtuniner 33!), 340 hbhat Ein armes, vom Schicksal schwer getroffenes, 36]ähriges Mädchen sucht Bekanntschaft eines 45—50jährigen angestellten Arbeiters zwecks Heirat. Zuschriften unt. »Ruhige ^he« an die Verw. 13906-12 »Martraffftr gettwnigt SM). Pitwbef Srttf 11 Heiratsangebot Suche an-, ständige Frau aus meinem' Heimatsort Marburg, 2^38 Jahre alt, auch Witwe, mög-1 liehst Schneiderin, Lehrerin, Schreiberin oder Hausbesit-1 rerin. Anträge unter »Berlin« an dje^erw._12774-12 Witwe, Rentnerin, allein-' stehend, hohe SOerin, sucht Phebekanntschaft eines gutsituierten Staatsbediensteten passenden Alters. Zuschriften imter »Eigenheim« an die Verw._12714-12 Eisenbahner, 36 Jahre alt, wünscht mit sauberem, gro- | Bern, schwarzem, deutschspre-' chendem Mädchen oder Wit-' we, bis 30 Jahren, zwecks Ehe mit liebem, treuem, gut-Schriften unt. »Frühling 1943« an die Verw._12800-12 Staatsangcstellter. ledig, Un-tersteirer, intelligent, wünscht ehrbare Bekanntschaft zwecks Ehe mit lieben, treuen, gutmütigem Mädel, 20—25 Jahre alt. Zuschriften, womöglich' mit Lichtbild (wird retour* niert), unter »Ich will dich lieben« an die Verw. 12799-12 Fräulein mit Intelligenzbcruf wünscht die Bekamitschaft ei-. nes Herrn von 37 bis 46 Jah-1 ren. Ehe nicht ausgeschlos-! sen. Unter »333« an die Ver- j waltung. ___ 1287M21 Handwerker, 45 Jahre alt, in gut. Stellung, wünscht zwecks Ehe Bekanntschaft mit nettem, solidem Fräulein im Alter von 25 bis 30 Jahren. Anträge un- j ter »Glückliches Neujahr« an die Verwaltung. 12913-12 Herr in guter Stellung wünscht zwecks Ehe Bekanntschaft m. solidem Fräulein im Alter bis 25 Jahren. Anträge nach Möglichkeit mit Lichtbild unter »Weihnachtsabend« an die Venvaltung. 12914-12 Witwe, intelligent, mit Pension, mit Koch- u. Nähkenntnissen u. Eigenheim, wünscht Ehebekanntschaft mit einem intellig., angestellten Herrn, der sich nach einem schönen, ruhigen Heim sehnt. Unter-steirer ohne Kinder bevorzugt. Anträge unter »Geschickte Wirtschafterin, 40 Jahre«, an die Verwaltung. 12915-12 Ernste Ehebekanntschaft mit Näherin bis 25 Jahren wird von 31 jährigem Staatsangestellten. Facharbeiter; ersehnt. Zuschriften an Emst Knittel-feld, Postfach 35. 12942-12 Nette Untersteirerhi, Köchin, 28/162, wünscht netten Herrn kennen zu lernen. Zuschriften unter »WeihnachtsglQck« an die Verwaltung. 12941-12 Fimiic r Ifiätuslä Am 8. Nov. wurde im Pet-tauerzug kleiner Reisekoffer vertauscht Anfragen Daungasse 23, Brunndorf b.-Mar-burg. 12709-13 bamenhandtasche, braun, am 30. 11. zwiachen und 8 Uhr abends, in der Winden-auerstraße, Nähe Trafik Den-zel, verloren. Finder wurde beobachtet. Abzugeben gegen Belohnung in der Trafik, oder erfolgt Anzeige. 12746-13 QroBt:» Schwda eatlaalea. — Macher Anton, Rotwehi, B«-renstraBe 1 i.___ 12829-13 Sonntag, den 29. November. HerrenWirrad, Marke »Viktoria«, Nr. 43894, abhanden fgekommen. Rahmen a. Kot-Iflgei rot lackiert mit weißen Streifen, Sjwrtlenlcstango m+t Holzgriffen,Dynamo rot lack., gelbe Felgen, mit neuen Mänteln. Doppelsattel mit grauem Stoffüberzijg. Besonderes Zeichen: Kettenschützer. Eruie- rung 50 RM Belohnung. Josef Schroll, Narvikstraße 6, Marburg. 12802-13 Brauner, mit Schaffell gefütterter rechter Lederhandschuh am Samstag, den 28. November, abends, von der Drau-brücke bis Eduard-Lind-Gasse verloren. T^'nHfrwipd gebeten, denselben Eduard» Lind-Gasse 10 gegen Belohnung abzugeben. 12896-13 Großer Wolfshund entlaufen, hört auf den Namen »Tano«. Abzugeben auf der Polizei. 12909-13 9e»stkkäeiiis Ariernach wels beschafft Famllienförschungs - Institut, Graz, Grieskai 60, Ruf 67-95. _1^9-14 Tausche dunkelgrauen Her-renwintermantclstoff (100°/o Wolle) für kompletten Stei-reranzug oder kurzem warmen Stutzer. Anfragen Sonntag von 8—10 Uhr beim Portier, Mellingerstraße 83, Marburg. ___ _ 12736-14 Tausche Kopfhörer (Rund-funkempfänger) samt Akkumulator und Gitarre (Laute) für gut erhaltene Klavierhar-moniKa. Zuschriften unter »Umtausch« an die Verw. _ 12749-14 Abtreiben? Abzeichnen? Nein! Photokopieren lassen! »Fotokopist«, Graz, Grieskai 60, Ruf 67-95. 12837-14 Teniüacchlftger für 2 Paar acMne Schvhe Nr, 36% —37 (schwarze Schupfschuhe). Antrlie vnter »Ten-nfsschtftger« an die Verw. _12805-14 TaitfclM fast aeoen schwarzen Pelzmantel. GröSe I, für einen grauen. Zusehriften an-ter »Pelzmantel« an die Verwaltung^_1^06-J_4 Tausche Patronen-Drehbank gegen Rundschiffnähmaschine. Zuschriften unter »Patrone« an die Verw._12750-14 AhnenpaS - AusfertlgunKea Famllienförschungs • Institut, Graz, Grieskai 60, Ruf 67-95. _128£®-j4 GroBe Eisschuhe für Kindereisschuhe SU tauschen gesucht NagystraBe 6-1, links. 12831-14 Herrenfahrrad, gut erhalten, tausche gegen größere Klavierharmonika oder Rundfunkempfänger. Theodor-Kömer-Gasse 25. 12834-14 Komplettes Fischerwerkzeug gegen guten Rundfunkempfänger einfutauschen. Unter »Mit elektrischem Grammophon« an die Verw^_ Tausche »Hausfreund« gegen Winterrock oder Anzug, Größe 166—168 cm, oder Winterschuhe, Größe 41. Adr. Verw. _________12856-14 Sammelt Abfället Altpapier, Hadern, Schneiderabschnitte, Textilflbfälle Alteisen, Metalle. Glasscherben, Tierhaare und Schafwolle kauft laufend jede Menge Alois Arbeiter, Marburg, Draugasse 9, Telefon 26-23. 7052-14 Tages-Prelse für {ede Menge Altmaschinen, Eisen, Metalle Abfälle aller Ai-t übernehme Abwracksbetriebe. Lagernd große Auswahl Autoteile Maschinenteile und Nutzeisen. Max Weiß, Nagystraße Vormals ProtlMaen jeder Art (Lader-, Leichtmetall-, Holz-), orthopädische Apparate, Lehmden, Ouinniiatruinpfe, Bmchbftnder erzeufift und liefert das führende Fachgeschäft F. Egrer — Bandagen und Ortho^die — Lieferant sflmtticher Krankenhäuser, Krankenanstalten und Sozialinstitute. Mart>nrg'Draii, Mellingerstraße 3, Cillt, Marktplatz 13. 3326-14 - ------- . i Tausche Sin^r-Nfihmaschiae fOr Stoffknopfpresse od. kaufe selbe. Sadnik, Schlageter-; gasse 11/11, Marburg. _12ffl4-14 Biaispender (Alter 18 bis 35 I Jahre) dringend gesucht An. I zumeiden bitte im Laborato-' rium Krankenhaus (Interne ' Abteilung) Marburg, Gertrud : Kramerschitsch. 12819-14 I Tausche ISsteinige, moderne Herrenarmbanduhr gegen gut erhaltenen Khider-Spoilwagen. Zuschriften erbeten an Feldwebel Kriutz, Wehrmeldeamt Marburg-Drau, Tegetthoffslr. Nr^6. _ 12899-14 j HoMsteppmaschlne wird für, Flachsteppmaschine getauscht. Pototschnik, Brunndorf, Lem-bacherstraße 28. 12935-141 ä BflptoMr-l 174s kenaammlerl Suche S|»ielfel-dersate (42 Werte) und Rad-kersburgersatz (34 Werte), Ausgabe 1930, im Kauf oder Tausch za erwerben. In Tausch rbe ehem. österr. WHW-Sfitze, wie FIS h, Ante, Erfinder usw. ab. Vorschläge und An^bote an; Richard Watzka, Reichswerke, Leoben-Seegraben. 12f72l-14 Herrenwäsche wird zum Waschen und Flicken Ohemom-men, unter »Sehonend« in die Verwaltung. 12919-14 Tausche Kinderüitzwagen für tiefen Liegewagen, event. Aufzahlung. Opreschnifg, Kämt* nerstraße 26/1. 12908-14 Farbbändtf für Schreibmaschinen in allen Größen la-fernd. Kletndlenst und Posch, irburg-Drau, Tegetthoff-straße 44. 12916-14 gen 1^1 Tausche gut erhaltene, starke, braune Mädchenschiihe Nr. 35 —36 gegen Bezugschein. Bn-bakgasse 25/111, Imks. 12932-14 TauBclM elektrischen Ofen gegen Rundhmkempfänger. Adr. Verw. 12807-14 14, Telefon 2130. Gustintschitsch. 9882-14 ANKAUFS KREOnE Die AVA gewährt günstige Kredite zum Ankaul von Kraftfahrzeugen, landwirschaftlichen und gewerblichen Maschinen, Möbeln, Hausrat, Kühlap-paraten samt Montage, Generatoren samt Einbau, Autoreparaturen, rückzahlbar bis zu 24 Monatsraten. 11730 AVA Teilzahlungs-Kreditunternehmung, Wien I., Hanuschgasse 1 (Operngasse 2), Tel. R 2-25-J'O, K 2-82-78, Filiale Graz, Herrengasse 17, Tel. 3258. Annahmestellen; Marburg, Tegetthoffstraße 43/1, Tel. 2055; Cilli, Ringstraße 9, Tel. 306; Pettau, He^rengasse 34; Krainburg, Veldeserstraße 14, Tel. 196. darum öfters miMauwan memWasspr^Olen, S'VAS nurmltgutpr füliha INrtinh; füli&i Ell SCIlWI^OfR PIMIKT Fiwlieiaiiielfto finden durch die »Marburger Zeitung« weiteste Verbreitung! Schmerzerfüllt geben wir allen Freunden und Bekannten die traurigre Nachricht, daß unser unvergeßlicher Liebling P e p 0 r I in zartem Alter flk* imnicr von uns gegangen ist Wir werden unseren Liebling Sonntag, den 6. December 1042, um 15 Uhr, lur letzten Ruhe betten. Marburg/Drau, den 4. Dezember 1942. In tiefer Trauer: Joaef und Marie Mute und alle übrigen Verwandten 12024 Allen Verwandten und Bekannten teilen wir mit, daß unser liebiir S<^n und Bruder Johann Morn Angestellter ton Alter ven 59 Jahnm verschieden ist Das Begräbnis unacrM lieben Toten findet Sonntag, den 6. Dezember 1042, um 16 Uhr, auf dem Umgebungafriedhofe in Cilli statt Cilli, den 4. Dezember 1942. 12045 In Uefer Trauer: Johanna Mom, aller Verwandten Namen Iii iBiltM, UfiliMies oder MÜRteti Nicht witehliir! Culir RaI: Enlilauben, mit ail-f1-UI«unt aulbürslta, dinn mllltT-ll-fcuctitem luchbügala. Dil Klc^dmigwird aulgefrltchl uod vir-IUrbL PKhwig al Danksmgung Fttr die ao ehrende große Beteiligung am Begräbnis unserer lieben Mutter, Schwester, Tante, Schwieger-, Groß- und Urgroßmutter, Frau Anns Grobusebek geb. Karasek, sowie die achönen Kranz- und Blumenspenden sagen wir allen Freunden und Bekannten herzlichen Dank. Heralidhen Dank auch Herrn Baron für aeine ergreifende Grabrede, Dr. Maoritach, sowie allen Partelen des Hauses für die aufoirfemde B^iandlung und Pflege. Marburg, den 3. Dezember 1042. 12885 Die trauernd HinterUlebenai DANKSAGUNG Außerstande, Jedem einzelnen für die liebevolle Anteilnahme anläßlich des schweren, unersetzlichen Verlustes unserer lieben Tochter, Schwester und Tante, der Frau Eleonore Jur]owitscb, und für die zahlreiche Beteiligung an ihrem letzten Wege sowie die schönen Kranzspenden zu danken, bitten wir, auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank entgegenzunehmen. Bad Radein, 3. Dezember 1942. Anna Leskovar, Mutter. Agnes Neuhold, Schwester, Vlnzenzla Merkl, Schwester, Anton Jiur)o-wltsch, Neffe, Marie Jur|owitsch, Nichte. 12873 .fK. K A R N E R)l Graveur - 30 SEIT 3 5 JAHREN »cAiLSaiMIDdÄLL 11266 Danksagung Flir die hmlKe AnteUnahme, die una anläßlich des Heimganges unserer tmvergeßll-chen lieben Mutter, Frau KaroUne Measaretz, zuteil wurde, aowie für die vielen Kranz, und Blumenspenden sagen wir unseren F*reunden und Bekannten auf diesem Wege den herz-lichaten Dank. 12946 Familie Mesaarete Unsere herzensgute Mutter und Groß-► mutter, Frau Alolsla Stampfl geb. Piweti ist am Freitag, den 4. Dezember 1942, mittags, nach langem Leiden im 83. Lebensjahre ruhig entschlafen. Das Begräbnis findet am 6. Dezembei 1942, um 14.30 Uhr nachmittags, vom Trauerhause in Frauheim aus statt. Frauhelm, Pragerhof, Graz, den 4. Dezember 1942 In tiefer Trauer: 12940 FamUlen Stampfl, Hög^nwarth, Poiic< , Unser lieber Vater, Groß- und Schwiegervater, druder und Onkel, Herr Johann Sorschag Obericviilent I. R. Ist am Donnerstag, den 3. Dezember 1942, nach kurzem, schwerem Leiden im 80. Lebensjahre verschieden. Die Beerdigung unHeres lieben Toten findet Samstag, den 5. .Dezember 1942, um 16 (Jhr, in LeibniLz statt. Wir bitten um stilles Beileid! Leibnitz, Cilli, Franz b. Cilli, Kerschbach b. Wlndlflchfeistritz, den 4. Dezember 1942. lOllsabeth, Sepp, LiuIhI, Kinder; Fmnz.1, Maxi, Kurtl, Enkel; IVlinü. Eletonore, Anna und Mlla, Schwiegertöchter; FranzlHUa. Schwester 12944 -1-1 Stadtthiatii Marbirn a. d. Drai SamsUig, den 5. DeiMibcr Nachmfttagsvorstenang Köln Kailtufiikwi OMchlots«iie Vofst^uag MASKE IN BLAU Optrtttc in scciw Bildern VM Prtd lbiyiiioii4 B«gina lö Uhr End« 18 Uhr Abendvorttalaag PrtiM t MASKE IN BIAU Operette in secfM Bildern von Fred Raymond ^ BegUiBi 10 Ohr Gmlfts M Ufer VOlKtaiLDUNGSSTÄm CILII VeranstaltHiigeii tat Deienrtierlllti llill«KMl^ 8. Dea. 1941 . II Uhr • KreishMiaaaal. Ai1)eltafemetBachaft »lUehtafragen dat AQf tacM, 1, Abend: Stabeleltdr Faul Kartmieli! Das Baoerareeht Im natlooalsealallatlaflhaa Deeleclüead. Wimrng, IL Daa. t9«B . M Ofer - Kisishwü Prof. Dr. Karl ■ohallMrfer: NajMetialfwwslaHiimnw und BolsiliiüWl—s "mt f. 14. Dea. 1M2 - 15 tJlir - Deotaeliea Bmm. Uffa Taldeti: mt mriniTsi Kameraden fefen Kilt» nnd Wad Veranstalhing für die Schuljugend BURG'KINO ^ Schlisse In der Wüste tait Paaoo iMacebattl, Qtovaani Orasao, Doris Durand. Plr Jagaadiclii aalar 14 jahraa nicht lafelaaaenl ESPLAMADE mflmnuk. Die Erbin «cm Rosenhof Hansl Knoteck, Paul Klinger, Trude HaefaHn, Qu •tav Waldau, Maria Mayerhofer, Theodor Auflager, Albert Florath, ^pp Riet, Rudolf CarL ' Für Jugendliche nicht zugelassen! Somtig, den 0. Dezember N'ftcItmittai^svorataUims Freie» S Fahr'n ma Euar Onad^n Singspiel in drei AJctea wen Otkar Weber Beginn 15 Uhr Ende 18 Uhr Abendvorsteilitiig Preis« 2 Fahr'n ma Euar Gnadm Singspiel in drei Akten von Oekar Weber Beginn: 20 Uhr. Ende: 23 Uhi S Dienitag, 15. Dezember 1942, 20 Uhr» Krelahaus Uffr. Yaldetz Mit meliiea Kameraden gegen Kilta «ad Peind Dianatag. 8. Dea. und Dienatag, 15. Des. 1942, jeweila ton 19.80 Im Caf4 Buropa Reg.-Inai». Joaef BraunmiUler: 18851 ArMtar'wnelnkehaft der Bfiefimarlrenwaiwmlar. Steiriacher Heinatbond AbteOmg Haar ■ichtspiele Brasnilorf 1 Manschan, Tier«, Sensationen H_ Wochenschau, KoHurfüm B||||H PIr jugendliche zugelassen VorsteUnii«n leden Freitag nm 20 Uhr. SjunsUf 12739 um 18 u. ^.30. Sonntag nm 15. 18 u. 20.80 Uhr ^ taties if i Kurt Schiander |i » Gertraud Schiander gtb. UJallner « 9 Uermfihltc B S norOoottn Im Dezember 194Z fnorburg/Drotj 9 FERNSEH-MELODIE fBfa haitirar Abend Im Senderaum« za OanMaa des KriMt-WHW 1942/43, veranstaltet vom W^r- machtgefolge des Standortes Marburg/Drau am 6. Dezember 1942, 20 Uhr, im Heimatbundsaal. Metropoi-llchtspie)ie Cilli Das andere ich 1 mit Hilde Krahi, Matthias Wieman, Harald Paol-aen, Erich Ponto. POr jugendliche nicht zugelassen. 12820 VamsPangan: Werktags nm 17.30 und 20 Uhr, sonntags: um 16, 18.30 und 21 Uhr. 12527 Dienstag, 15. Dezember, 19.30 Ulu, StetanlensMl, Gras (Öffentliche Hauptprobe: Montag, 14. Dezember, 19.30 Uhr, Stefaniensaal 5. S^HtfiltokiekoHued Anton Bruckner: 9. Symphonie fOr großet Orchester in d, „Te deum" für Soli. Chor «. Orcheater. Dirlgenti Hermann ▼. SchmeidaL Solisteni Hildegard Forer, Maria OcherbaiMr, Angelo Parigi, Gottiieb Febr. Das verstärkte Städtlscho Orchester, die Stidtl* bciie Chorgemcinschaft, der Grazer Mdimer> gesangverein nud sein Frauenchor, der Herrenchor der Oper. — An der Orgel: Alois F o r e r. Kartenvort>esteIlunqen an der Musikvereinskaaea, Buchhandlung Cieslar, Hamerlingg. 1, Tel. 0444. 12872 fVAl Uin Vvll 1 a^^" UlO O» ■ * J^TI III UVI V d R8IUI0olCIIC des Amtes Volkbildung, Tegetthoffstraße 10a. VON-LiCHTSPIELE PETTAU Stehischer Heimatbund KreMührung Marburg-Stadt — Amt VofkbHduflg AO. Sport TURNKURSE Mr Moder (3—8 Jahia): Montag, 14—18 Ufei; Tumiiaile der MÄdchenhsuptschuIe 1, Relscf-straSe tik* Frauea (rechtes Drauufer): Freitag, 20-^ Uhr, Turnhalle der Volksschute III, Josefstr. 15 für Frauen (linkes Drauufer): Donnerstag, 19.30— 21.30 Uhr, Turnhalle der Volksachule IV, Sch8* aererstraße Kursbeitmg pn Hoaet RM 1^ Anmeldungen in der OeachäftssteHe dcf Jlatai Volkbildung, Tegetthoffetrafta 10, und bei den übungsleiterinnen. — Beginn der Übungsstunden ah 7. Dezember. 12731 1 „ Meastiies, Tiere, Seflsallonen ■ g mit Harry Piel, Ruth Eweler, Elisabeth Wendt " PIr jagaadllcha zagalaasenl Samstag um Vs18 Uhr JafMdifOtateilung mit dem voUstlndigan Programm. StromonterMimg: ^m Die Eaergieveraorgung Südsteiermark A. 0. gibt m M bekannt, daß am Sonntag, den 6. Dezember 1942, wegen Erhaltunnarbeiten der Strom für die Städte Lichtenwald, Reichenburg, Wieden, Ourkfeld, Rana m ^ und Umgebung von 8 bis 13 Uhr, und für die Ort-« Schäften Römctbad, Steinbrücic, TUffer und Umge-bung von 8 bis II Uhr unterbrochen sein wird. Die Leitungen sind auch während der Absciulk |v tangazelt als antar SfMuuiung zu betrachten. W WEGEN RENOVIERUNG Gasthaus Tomsche. Pickem am Sonntasf, den 6. und Montag^, den 7. Dezember Sfeschlossen. 12788 1 KanzMkraft Lohnveireclmiiiig 1 WirtschaHsastistoiitfii fBr dto Earteiiabrechnung und WlrtBohaftnbttofeMfnraf bekie ab aoifort. Anträge tinter »Marburg Stadt 2654c an die >Marburg-er Zeitun^r« 12903 Platzanweiser wtarden geaucht Anmeldungen in der Dienatatello de« Amt« Volkbildung in der KreisfUhrung Marburg-Stadt, Gerlcht«-hofgass« 1/1. 21939 Geschäftsdiener wird sofort aufgenommen. AnzufrasT^n Huslkhaus Perz Marbiirgy Herrengtste STEIRISCHER HEIMATBUND Knriaftthrunf Biarliarg-Stadt VERANSTALTUNOSANZHOiR dM ArniM VclkblMmig BRHalBf, d«a 8. Daaaaabar, Bruimdoif<4liHik^ saharahaua, 18 tJhr, Untarotttalar Taldata »Mit meiiiea Kamendea fegen RAlte nnd Feinde Montag, den 7. Dezember Theaterring n »Fahr'n ma Euer Gnaaaa« — Singspiel Montag, den 7. Dezember, Volkabildungsstätta Marburg, Lichtspielaaal, Domplatz 17, 20 Uhr, Unteroffiaier Taldeta •BUa mehiui Kameiradea gegen Kälte and FMndc Dienstag, den 8, Dezember, Drauweiler, Kinoaaal, 20 Uhr, UnterofflBler T^detz •MH Biehien Kamerodea Kim uad Fetod« Freitag, den 11. Dezember, Heimatbundaaal, 20 Uhr, Mualkring Basist Üeibert Alsea Samstag den 12. Dezember, Volkablldungaatlttei, 20 Uhr, Lichtspielaaal, Domplatz 17, S. Ranllsch Handschrift nnd Charakter Vorverkauf der EMntrlttakarten in der Geschäftsstelle des Amtes Volkbildung, Tegetthoffatraße 10a, für die Vorträge auch in der Buchhandlung W. Heina, Herrengaaae 12088 Jls Ii« Isillnr fon IpsriAclira. Innr. Rmfo-Körnt teiilaaen sir RndHansiali k. B. Clili (Irfiher GiWiijiiiMirim 1.1 Ceiie) is Ciili and dms nHam a Malsro ood ScbBnslela la Unna malaar Aafrafa la dar NMarburger Zaitai^i Tarlautbart in den Nummara vom 8. 8. und IS. 8. 19^ waren die Sparbücher der Kreditanstalt A. G. ClUl in CiiU and darea Filialen Marburg und Schönstein, in der Zeit vom 1. 9. 1942 bis 30. 11. 1942 aa den Kasaeo d. Credit^ anstalt-Bankverela in Cilli, Bahahofgasse 1, und Marburg, Burggasse 13, zur Rflckzahluag einaureichen. Uber Weisung des Beauftragten des Reichskommissars für die Festigung Deutschen Volkstums, Dienststelle Marburg, wird dla Rück-IfisnngsmAglichkelt für dia Sparbücher bis einsclUlaSiich 31. Jänner 1943 verlAngert Und sind dia Filialen CilU nnd Marburg d. Creditanatalt-Bankverein ermächtigt, die Au»-sahlnng der Spareialagea nach Maßgabe der gesetslichea Bestimmungen vorz\mehmen. Gleichceitig wird auch dea Besitzern ron Kontokorrentelalagen dia Gelegenheit gegeben, Ihra Ansprüche noch bis sam 31. Jinncr 1943 und zwar direkt bei der Abwicklungsstelle der Bank, Marburg. Burg-gassa 13, L Stock, geltend tu machen. Spareinlagen und Kontokorreateinlagen, die Ma zum 3t. JInner 1943 nicht zur Abhebung kommen, verfallen mit 1. Februar 1943 zugunsten der Dienststelle des Beauftragten des Reichakoiamlssars für die Festigung Deutschen Volkstums. 12687 Marburg, 30. November 1942. B. Wiaklar, dar baauftregte Wirtediaftar IHr dla Kreditanstalt A. Q. Cilli, CllU und deren PUlaleiL Lastkrafftwasenbesitzer flfe ZEUCH-GaigeneralDrett für Holz>, Antrazith- und Braunkohiefeucrung, aowta Tankbolzserklein^ rungsanlagen (Siige. Spaitmaschiue vnd Trockan* anlage) liefert ab er oder korzfristtg Technisches Handelsuntemehmea und Aatohaiis A INa FBIEDIICH KlRCHNEl W (vorai. Ing. F. Seltner), Grais CaatrtlfeMgasM Nr. 39, Fernruf: 73-47. 12841 Uite"'' Pasta Plrnnbi Dr. Reimer c«iiArt IB tedet Hau Jede Wände, ob (riscb oder tH ob iroB oder klela mit Pasti PlniaM Dr. Reimet behBodeh lieill raicb nad St« beridn »leb «lebt (a dor Qefabr •Im BluivereifinM to bekomm a Pasta Plaabl Dt. R«i«ei M tD/Dwendes oM itton Verlattaatofl nsd Wanden be* allen CntzOndDOKea LympbdrUten Veaen- BrustdrOseaeaizSs-tfait bei Intekteniochen bei ertTtenmiea uad Verbreaannce« be« Clteraa-can ruruakel Karbunkel Plnsprwarm BlatvarclUars Mt PaBioacbwDroa R&niRmte^chwOren Qeiich«Qren nach WnndeB na« - Oebtanchaanwelsnat oal ledern Tleeel - 50 Qramm-PacKona RM 224 rmaitllcb in