^ «« Sonntag dsn 3. Juni 1877. IVl> Jahrgang ^Marburger Seitung" etscheint jeden Sonntag, Mittwoch und Kreitag. Preise — für Marburg: ganzjährig K fl.. halbjährig int Hau< monatlich 10 kr. — mit Postversendung: ganzjährig 8 fl., halbjährig 4 fl., vierteljährig 2 fl. Ins« 3 fl., vierteljährig 1 fl. 50 kr; fiir Zustellung ertionSgebühr 8 kr. pr. Zeile. „Hingtbullg dcs Volkes, Patriolismo» drr Vkrttcter." Marburg, 2. Jum. Das Ministerium rechnet für die schlimmste Wendmlg in der Orientfluge auf die „Hingebung der Bevölkerung und aus den Patriotismus der Vertreter." Mit deinem Worte l)at mall seit Menschengedenken in Oesterreich so verschiedene Begriffe verbunden, wie mit dem „Patriolismus". Unter den jetzigeit Verhältnissen wird der Patriotismus der Vertreter wohl darin Gestehen, daß diese ÜHses bewilligen, was die Negierung verlailgt. Aach die Hingebung des Volkes ist außer Zweifel — in dem Äinne nämlich, daß die Wichtigen zahlen, was gezahlt weiden muß Ultd das; sie opsern, was geopfert werden kann. Hofft man a^'er zuversichtlich aus jene Hiilge-btlug, welche z. B. der Nedner in Volksver-sauunluttgen und Volksvertretungen meint, wenn er von den höchsten Zielen der '21!enichheit »i!i0 des Slaates spricht, dann irrt mai» sich gewaltig nnd wird sich schmerzlich enttäuscht sithlett, wenn es zur Tl)at komnteit soll. Voin Schwünge der Begeisterung wird kein Hauch zu spuren sein. Im Frieden ist nichts geschehen, um das Feuer zu entzünden, um die heilige Flainme zu nähren für den frischen sröhlichen Krieg. Els lange und traurige Jahre haben uns ntir belastet und zu Boden gedruckt. Wir Alle sind viel ju arm und zu niüde sür die Hin-gsdung im Sinne des Ministeriums. Opser-willigkeit uttd Opsersreudigkeit stltd tiiltnöglich, weil die Opsersähigkeit geschwundeli. Das Höchste, was Oesterreichs Volk leisten kann in öeit Tagen der Gesahr und was Oesterreichs Negierung zu sordern berechtigt ist, nennen mir drunl heute schon! wir werden unsere schwere Pflicht erfüllen — getreu, still und geduldig! Zllr .geschichte ktes Talles. Zwischen Oesterreich-Un gar tl und Nußland sollen betrefss der Orientfrage schon seste Vereinbarungen bestehen. Von Berlin wenigstens kommt diese Nachricht und lvaruln soll man dort über die äußere Politik nicht besser unterrichtet sein, als in Wien selbst, lvo bekanntlich nur daS Geheilnniß den Erfolg verbürgt. Die serbische Regierung „gedenkt", die Neutralität des Landes ausrecht zu erhalten. Wer aber lenkt? Wenn Rußland durch Serbien marjchiren läßt, wird, ja! kann dieses seine Neutralität vertheidigeit? Oder wenn dte Tilrken, in der Voraussicht dieses Marsches, ihrem Feinde zulwlkommen und das serbische Donattuser besetzen wollen, wird die Belgrader Regierung dies ruhig geschehen lasseil? Rußland erklärt durch besreuudete Blätter, daß jenes Ziel der Orientpolittk, wel» ches im Londoner Protokoll ausgestellt worden, nicht mehr genüge, sondern überschritten werden müsse: sür die Verbesserung des Christenloses in der Türtei sollen wirksatnere Garantien verlangt werden. Das bestialische Versahren der Osmaiten nach der Einnahme von Suchum-Kaleh hat aus russisch ruiuänischer Seite schon zueiner That des barbarischen Gegenrechtesge-silhrt ^ von Kalasat aus lvurde, dem Befehl des Fiirsten Kar. entsprechend, das türkische Lazareth in Widdin beschlossen — ohne Rücksicht auf da Notlizeicheu des Genfer Vertrages zum schütze der Kranken und Verwundeten. Der M ir i d i t e nf ü r st soll nach Nom gegangen sein. Bestätigt sich diese Nachricht, dann steht die Reise Prenk's tvohl im Zusammenhange mit den Plänen Italiens auf die albanische Küste. Die Maßregeln, welche die Staads-streich-Regieruitg in Frankreich behuss Ueberwachung der Soldaten angeordnet, berechtigen zu dem Schlüsse, daß die Stimmung des Heeres der neuen Ordnung nicht günstig ist. Dieses theilt sich, wie das ganze Volk eben auch in zwei große, streitfäl)ige Parteien: Republikaner und Bonapartisten. vermischte Mchrichte». (N o rd a m e r i ka n i sch e St aals-wirthschast.) Die Staatsschuld der Nordamerikaner hat sich in den ersten zehn Monaten ves Verwaltttngsjahres 1876—1877 um 29 Millionen Doll. verringert! (P a r t e i l e b e n. — Französische Republikaner.) Porivier, Generalprokurator in Besanson, welcher zum Rath des Ap« pellationsgerichtes in Caen „gemaßregelt" worden, hat an Broglie nachstehendes Schreibelt gerichtet : „Herr Siegelbewahrer! Ich erfahre aus einer ,nir offiziös mitgetheilten Depesche, daß ich ztlltt Rathe am Appellationögericht in Caen ernannt worden bin. Meine Vergangeilheit als diejellige eines der Republik stets ergebenen Mannes und dic Ereignisse, die sich soeben vollzogen haben, gaben illir das Recht, atlf die Ehre eitler offenen ulld ehrlichen Absetznng An- Ii e tt i l t t t o n. Vcldschmndkl in der bestro altcn Zeil. (Aortscl>ullg>) Das alles mußte schließlich die größten Ka-lanlitäten in allen Schichten der Bevölkerung hervorrufen uild einen Zustallo herbeisüliren, der einer Auslösung aller der gesellschastlicheu Institutionen und aller der Einrichtungen gleich» komlnt, lvelche Uebereinkommen und Sille seit Jahrhunderten im gegenseitigen Verkehr geschassen hatten. Die alten Ballde, all Veiten selbst die ilbermüthigste ^Neuerungssncht nicht zu rütteln gewagt hätte, zerfieleil, unv jeder Rechtsboden, aus dein sich neue geseßliche Zustände befestigen könilten, sel^lte in diefer Zeit der allgemeinen Unsicherheit. Das, tvas ulltcr dein Nanlen (Äeld zirkullrte, l)atte bald allen Werlh verloren. Ü1ia«l lvies im Verkehr nicht nur die fremden Münzen zurück, soudern mall wollte zuletzt selbst das eiuheilnische leichte Geld nicht mehr anllehtllen. In vielen Gegenden hörten Bäcker, Fleischer, Wirthe, Brauer und andere Genossenschaften überhaupt auf, gegen leichtes Geld ihre Erzeuglnsse ultd Waaren zu verab- reicheil, oder snchten durch Jnnungsbeschlüfse den Preis angelliesseil zu bestinlmeil. Lo lnuß-ten die genannteti Geiverbe in lnehrersn Städ-teil, lvie z. B. in Halberstadt illid Ersurt, von deil Behördeli durch große Drohltngen. ja durch erliste Zwaiigsinittel angetialteil werdeil. zu ver-kausen. Volu Lande her ftilg die Zufuhr ail zu stockell ulld blieb häufig ganzaus, lveil nielnand feine Erzeugnisse auders als gegen lvirkliche Erlegnng von Reichsthalern oder guten alten Münzsolten verkausen lvollte. Daher sah sich der Rath von Erfurt, lvo während des Winters l e21 sehr wenig aus dell Markt kalli, genöthigt, die eigeneil Volräthe loszuschlage»l, utld die Bäcker seinerseits z», versorgen. Kanfleute hielten ihre Läden geschlossen oder verkaustell uur auf Rechnung; Halldlverker vertveigerteil die Ainlahlne voll Geld nnd forderteil LebenSnlittel an Zahluilgsstatt; Dienstboten ließen in Hoff-ilung auf bessere Zeitell ihre Löhne stehen; Arbeiter nnd Taglöhtler erklärten geradezu, lieber betteln geheil zu lvollen, als für den alteil Lohn bei so entwertheten Sorten zu arbeiten. VergebeilS lvar es, vaß «nan Tagesord-nungeir, nach lvelchen der ganze Handels- und Geiverbestaild sich richten solle, publizirte und die Uebertreter derselben init Verlust des Bürgerrechtes, ja sogar lnit Gefängniß in Kettten und Banden bedrohte. Sogar lnit Aufhebung der Zünste nild Jnnungetl nnd Einführung voll-ställdiger Handelssreiheit, ivas dainals eine gältzliche Ulnkehrung aller geiverblichen Einrichtungen bedeutete, drol)te>l eiiizeliie Regierungen in ihrer inachtlosen Verlegeitheil. Jedoch alles dies war nicht iln Stande, den aus seine» Fu-gen gebrachten Verkehr zu regeln. Uni sich sür alle Fälle zu sichern, erhöhten die Verkäufer aller Gattungen von Waaren die Preise alis das sabelhasteste, ebenso ivurde jede Dieilstlei-stullg auf das höchste bezahlt, und dabei scheute sich noch jeder, das alte Geld zu nehllten. Für eine Elle Meißnisch Tuch zahlte lnail srüher in Ersurt 16 bis 18 Groschen, i,n Jahre 1623 galt sie 6 Gulden. Denselben Preis halten da-lnals iil Ersurt ein Paar gewöhnliche Schuhe: bekaln aber der Schuhlnacher I^Groscheil altes Geld, so ließ er die 5 oder 6 neugeprägten Guldeit ruhig liegen. Jln Septelnber 1622, lvo in Leipzig der Reichsthaler auf 10 und 11 Gulden gestiegen war, betrug hier der Preis für eine Älafter Holz 32 Gltldeu, slir einen Scheffel Haser 12 Guldeit. (Schluß folgt.) spruch zu niachetl. Da ich zu meinem Bedalleri, diese verdicnte und bescheidene Genul^thuung nicht erwirken konnte, habe ich die Ehre. Herr Minister, Ihnen meine Entlassung zu über-reichen." Desgleichen schreibt der Generalprokurator von Montpellier an Broglie: „Wenn das Manisest der Linken uiir es nicht zur Pflicht gemacht hätte, auf uieinem Pos^eil auszuharren, so hätte ich Ihnen nicht die Genugthnung gelassen, mich abzusetzen. Ich wollte und konnte nicht unter Ihren Befehlen dienen: ich fürchtete, mir auch nur einen Augenblick den Schein einer Gemeinschaft mit Ihren Regierungsprinzipien, mit einer Politik zu geben, die das Land mißbilligt, uud an der mich zu betheiligen, mir meine Bürgerpflicht verbietet. Der Prolest der Linken hieß mich auf meine Absetzung warten. Zum Glück war die Erwartung keine lange und Ihre stets wohlwollende Initiative hat die Dauer meiner Prüfung abgekürzt. Nicht ohne tiefes Bedauern scheide ich aus dem Nichterstande, dem ich zwanzig Jahre meines Lebens gewidmet, aber nicht ohne Hoff-nung auf Wiederkehr. Ich werde mein Amt in einer nahen Zukunft wieder aufnehmen, wenn Frankreich das Wort erhalten haben wird und Sie Ihrerseits von der Gewalt zurücktreten werden, wenn der einst von dem Präsidenten der Republik ansgestellte Grunosatz: „Das Recht der Majoritäten ist die Regel der parlamenta rischen Regierungen" wieder eine Wahrheit geworden und bei der 'l^ildnng der Ministerien leitend sein wird. Bis dahin, Herr Siegeibe-wahrer, freuen Sie sich Ihres Trinniphes ultd dienen Eie der Republik weiter, indem Sie Republikaner abfetzen! Genehmigen Sie n.s. w. Eduard Serre, abges. Generalprokurator." (Zncker in Italie n.) Italien will den Zoll sür raffinirten Zucker von 28 Lire auf 50 erhöhen. Vor Thoresschuß werden deshalb noch ungeheure Mengen Zucker eingeführt und erleidet der Staat dadurch einen Verlust von 5 Millionen Lire. sWeinbau. Mittel gegen die Reblaus.) Der Weingartenbesitzer Vincenz Liebel in Netz hat ein Mittel gegeil die Reblaus entdeckt, welches diese vertilgt, ohne dein Weinstock Schaden zu bringen, ja vieliuehr demselben nützt, Grund und Äoden reinigt. Vin-cenz Liebl hat sür sein Mittel bereits um das k. k. ausschließliche Privilegium und auch um den Staatspreis von 300,000 Franken der französischen Negierung sich beworben. ^Festgebern zur N a ch e if e r u n g.) Im nächsten Monate feiert Salzburg zur Er-innerung an Mozart ein Zliusikfest, welches drei Tage dauert. Während dieser Zeit soll ein ver^ einbarter Tarif filr Gasthöfe, Lohudiener und LohN'Fuhrwerke in Kraft treten. -Berichte. v/ (Bezir ksve rtre tuu g Windifch-Graz.) Wegen Nichtbestätigung der früheren Wahl mußten die Obmänner der Bezirksververtretung Windisch-Graz neuerdings gewählt werden und erhielten jetzt-die genügende Stini, menzahl Herr Johann Barth ^Lindenhofer) und Michael Wafchner. (Wegen Bedrohung seines W ei-b e S.) Der Auszügler Georg Bratjchitsch in Destanik, Gerichtsbezirk Pettau, ist wegen lebenSgesährlicher Bedrohung seines Weibes zu acht Monaten schweren Kerkers verurtheilt worden. > (Brandstiftun g.) Zu St. Barbara in der KolleS sind das Wohnhaus und die WirthschaftSgebäude der Grundbesitzerin Amalie Reicher abgebrannt. Dieses Feuer, welches ver-mnthlich gelegt worden, verursachte einen Schaden von 4000 fl. und beträgt die Versicherung nur 800 fl. (Ertrunken.) Dem Bezirksgerichte Mahrellberg ist angezeigt wordeil, daß Maria Metinger, Töchterlein eines Grundbesitzers zu Saldeillwfen, in den Bach gefallen und ertriln-ken. Das Mädchen war zwei Jahre und sechs Monate alt. (Aufgefundener Leichna m.) Im Bache zu Wöllan wurde der Leichnam eines Greises ausgefunden, welchen nlan als den Grundbesitzer Kaspar Stebloinik von Untereqg erkannte. Stebloinik war seit einiger Zeit irr« sinnig und dürfte wahrend einer nächtlichen Wanderung veruilglückt sein. (B e r u s u n g.) Wie der in Klagensurt erfcheinende „iifterreichifche Protestant". Rr. t 0. berichtet, hat Herr Dr. Kolatjchek einen Ruf nach der 4000 Seelen zählenven evangelischt.'n Kirchengemeinde Hillersdors in Schlesien erl^al-ten, denselben aber in motivirter Weise dankend abgelehnt. Aus verläßlicher Quelle erfahren wir gleichzeitig, daß in den jüngsten Tagen nut Herrn Dr. Kolatjchek Verhandlungen eingeleitet wurden, um denselbeil sür die neugegründete evang. Kircheilgemeinde Olinütz-Schönberg als Prediger uud Seelsorger zu gewinnen. (Dr. Egon Ma l l y l'.) Am Freitag 4 Uhr Nachmittag wurde ans denl städtischen Friedhose zu Marburg unter sehr zahlreicher Begleltung Herr Dr. Egoil Malty beerdigt, welcher in der Blüthe senieS Lebens — Zl Jahre alt — nach sch!nerzliche>n Leiden ge-storl>en. Da Herr Dr. Mally längere Zeit in Leibnitz praktischer Arzt nnd Mltglied der Feuerwehr gewesen, erschien znr Leichenfeier eine Atwrdnung der letzteren (der Hauptniann, der Arzt und acht Chargen) und l)atten sich von der übrigen Bevölkerung dieses Marktoltcs über vierzig '»Herren (varnnter ailch der Obnlai'n der '.^^ezirtsvertretullg, der Bürgeruieister, zwei Vertreter der taildw. Filiale) und Dauien einge« suilden, nnl denl Verblichenen die letzte Ehre zn erweisen. Die „Frelinde von Leibnitz", die dortige Feuerwehr und die „Aerzte Marburgs" legten Kränze mit e,itsprechender Wldmung aus das srnhe Grab. Atis dem Kreise der ersteren wurde uns nach dem Begräbinsse ein Schreiben gesandt, in welchem es unter Anderen, heißt: „Äe lebhasteste Theilnahme der Lelbnitzer an diesem Tovessall zeigt, wie tief wir Alle den Verlust betrauern. Dr. Egon MaUy halte bei seiner besonoeren Geschicklichkeit als gediegener Arzt intnler luit besonderein Glück serne Kranken behandelt. Dazu hat auch beigetragen das uilbedingte Vertrauen zu ihin, so daß allein seil: Erscheillen ain Krankenbett geilügte, den Krankel» fast gesund zu machen. Er ivar ein allgenrein, auch durch fein Benehlnen über alle Beschreibung geliebter Arzt ulld Freund Aller, die ihir kanllten und beriefen." (Franz Sem 1 itsch -j-) Noch hatte sich die Erde über eineil allgelnern Betrauerten nicht geschlosseli, als sich ein zweiter Leichenzug in Beivegung setzte. Es ivnrde der in Marburg durch viele Jahre ansäßige Arzt Herr Franz Semlitsch zll Grabe getragen. — Sem-titsch war glücklicher als Mally; es war ihm gegönllt, dnrch viele Jahre seinein Berufe ob-zuliegeu und init seinen Kenlltnissen der leidenden Menschheit beizustehen — dafür hat er aber auch inehr Uilallnehlnlichkeiteli, die eiilein Arzte blühen, kennen gelernt. — Trotz feiner körperlichen Leiden widmete sich Semlttsch, so lange er ilur koiinte, seinem schiveren Bernse nlit Lust und 1!iebe, bis der Tod ihln als Lohn sür seine Mühen die ewige Ruhe gab. — Herr Semlitsch war Mitglied des ärztlichen Bezirks-vereiiles in Äiarburg. welcher einen Kranz ans deli Sarg legte und fich ii» großer Anzahl an dem Leichenzuge bethciligte. (Geschlvorn e.) Für die nächste Sitzung des Eillier Schwurgerichtes sind folgende Herren ausgelost worden: Jofef Hofer von Hohen-»nanthen, Jakob Marko von Pernitzen, Ladis« laus Ritter v. Tarnaviecky voil Zelllntz an der Mur, Vincei'z Pototschliik von Neustist, Frallz Kokol von Lotsche, Dr. Johann Kotzlnuth von Marburg, Martin Terpotiz von St. Leonhardt, Jakob Korsche voll Ponigl, Jgnaz Weiß von Pettau, Thoinas Sainkovitsch von Polstrau, Johalln Supantschitsch von Jelenzen, Franz Rattai von Windisch Feistritz, Konrad Seidl voll M'irburg. Georg Mravlag von Jastrovetz, Adain Kompasch von Retje, Josef Strohmayer von Tresterllitz, Josef Povoden von Pobersch, Karl Harisch von Ämolnik, Ludwig Zinthauer voll Marburg, Dr. Johann Stepischnegg von ^t. Leonliardt, Dr. Hans Michelitsch von Pettau, Johailn Rath von Sterntischberg, Jgnaz Spri-zey von Pettan, Johalnl Masten von Püschen-dors, Joses Streiter von Lotschendorf, Valentin Jagoditsch von Nenstift, Vlucenz Dounik von St. Britfch. Karl Schmid von Pettau, Mathias Prosch von ^.»Rarburg, Jgnaz Amer von St. Mareill, Josef Robnik voir Lobnitz, Johann Posch von Marbnrg, Dr. Karl Bresnik von Pettau, Johalln Mariliitsch von Tresternitz, Johailn Bakovec von Luttenberg: Hauptge» schworne — Aiiton Tschantsch von Cilli, Johann Maurer von Cilli, Josef Schigan von Sachsellfeld, Jakob Jane^iö von Megojniz, Franz Rose voll Hochenegg, Michael ^olgar von Eilli, Franz Senitza von Cilli, Franz Tie-ber und Kourad Alnon von Tüffer. (Hei,nifche Presse.) In Pettau soll eine Buchdruckerei errichtet werden. Letzte Post. Der öft-rr-tchisch unglivisch, Monitor »Leitha" ist in Orsova eingetroffen, um di, Oonait-Schifffahrt gegen die altgedroht,n Maßregeln ver Türken zu schützen. Der Deutsche Botschafter bemüht stch, England für den Anschluß an da» Drei-.Kaiser Gündniß zu gewinnen. Die Türken sammeln gri^ßere Truppen-massrn vor Travnik. Abdul Hamid ist bedenklich erkrankt und wird sein baldiges Ende für wahrschein-lich gehalten. Zn Suchnm Kaleh wurden achttausend Einwohner bewaffnet, die mit den Türke« vereint im Kaukasus operireu sollen. Bei Begli (Türkisch Armenien) haben die Russen gesiegt» Eingesandt. Nachträgliches zu den Vorträgen von R. Falb« Der Herr Gl)lnnasiallehrer Fr. Horük hat kürzlich in diesein Blatte eine lln blühendsten Hausknechtstyle verfaßte „Abfertigung" gegen detl Verfafser des Referates über die Vorträge Falb's veröffeiltlicht. Nachdein ich der Verfasser des betreffenden Aufsatzes bin, bin lch genö^ thigt, nicht etwa zur Abtvehr — oeni» dieser Ehre ist Herr Horük, lvie er gezeigt hat, nicht lverth — soilderil lediglich zur Kolistatirung von Thatsacheli, einige Dateil zu veröffelltlicheli. Meine Belnerkulig, die Herrn Horizk fo sehr iii Harnisch gebracht hat und in der nichts Anderes enthalten war, als die Behauptung, Herr Hori^k sei iiicht zu deii Gelehrten zu zähleii, bezog sich liicht, ivie er ineint, ans seiiie in Nr. 57 der Marburger Zeitulig abgedruckte Erklärung, konnte sich auch nicht aus dieselbe beziehen, da das Manuskript nieines Aussatzes zur Zeit, als die Nulnuier 57 ausgegeben wurde, bereits in der Druckerei tag. Davoii hätte sich Herr Horäk, iveiln er statt der Leidenschast die Ueberlegulig hätte ivalteil lasien, durch eine eilisache Aiisrage in der Druckerei dieser Zeitung überzeugen können. u>id er sollte dieß zu seilier Beruhigullg iveiligstens. nachträglich jetzt thnn. Meine erwähnte Beinerkung bezog sich auf eine gaiiz andere Thatsache. Herr Hor/l-k hat es nämlich geivagt, unter Mißbrauch der ihin seineil Schülerii gegellüber »»atnrgelnäß zukomlnendell Autorität sich gegen Gylnnasialschüler über Falb's Vorträge abfällig zu älißern, uud das hat inich zii ineilier vielleicht etwas boshaften Beinerkullg veranlaßt. Wir haben in Oesterreich wahrlich keinen solchen Ueberflnß an selbst-thätigen Forschern von so eminentem Nufe, das; wir so leichthin aus Fall)'s Verdienste verzichteil können. Dieser Umstand und ein klein wenig österreichischer Patriotismus hätte den Herrn Gymnasiallehrer veranlassen sollen, zu prüfen, bevor er sein Urtheil abgad und die Verdiensle des st e i e r m ä r k i s ch e n Gelehrten ^Falb ist in Obdach geboren) herabsej^te. Selbstverständlich bin ich bereit, nach Abschluß der diesjährigen MaturitätSpritfungen dem Herrn Gymnasiallehrer die Namen einiger Schüler zu nen« nen, in deren Gegenwart er sich über Falli geäubert hat. Ich habe eine Entgegnung auf Herrn Horäk's Erklärung in Nr. 57 dieses Blattes bisher aus dem Grunde unterl^^ssen, weil ich glaubte, daß es mir als Laien nicht zustehe, mit meinem geringen, zufälligen Wiffeu gegeil-über einem Manne, der physikalische Geographie berussgemäß sludirt haben soll, zu prunken. Man hätte mir eben sagen können, der Schuster bleibe bei seinen Leisten. Da ich nun aber einsehe, daß ich Herrn Horäk den Beweis meiner Behauptung schuldig din, und da er eine Entgegnung selbst provocirt, so soll er sie haben. Wenn von einer Erdbebe ntheorie gesprochen wird, so sollte man glauben, daß derjenige, der sich dieses Ausdruckes bedient, auch weiß, was derselbe bedeutet. Theorie ist nämlich nicht blos die 5lol>statiruug einer gesundenen Thatsache, sondern eiil inl Detail konsequent durchgeführter, nach allen seinen Verzweigungen und Folgerungen nlit der Naturerscheinung verglichener Gedanke, eill vollständig ausgeführtes mathematisch physikalisches Gebilde. Nun aber hat Perrey, und dieß l)ülte der Herr Lehrer der physikalischen Geographie wissen sollen, nichts anderes gethan, als 3 That-sachen gesunden, die wohl als Vausteine, nicht aber als Gebäude gelteu können, er wußte mit diesen Thatsachen so viel wie gar nichts anzufangen und hat es selbst zugestanden daß er eine Erdbebentheorie nicht erdacht hat. Die drei erwähnten Thalsachen sind nämlich die gröbere Häufigkeit der Erdbebeil 1. zur Zeit des Voll- und NeumoildeS, 2. znr Zeit der Mondnähe, im Winter. Die Konstatirulig dieser Thatsachen ist denn doch keine Theorie. Alexis Perrey. der wie alle wahrhast Gelehrten auch bescheiden war, hat sich niemal« das Verdienst, die Erscheinung der Erdbeben mit der Al»ziehung des Mondes theoretisch in Verbilldung gebracht zu haben, zugeeignet. Er sagt vielmehr iit den ren-äu68 vom 18. Oktober 1875, deren Lektüre ich den» Herrn Lehrer empfehle, wörtlich: „OQ (lit, ^'attril)ums l63 tremblemsntk, äs tsrro k l'aetion äe la. luve; ou a ma p6u-SLS. ^6 u'ai un tlieorio seiZnul^us." l^Man hat gesagt, daß ich die Erdbeben aus eine Thätigkeit des Mondes zurückführte; man hat meinen Gedanken übertrieben. Ich hal'e keine Elddebentheorie gtmacht.) Das ist, glaube ich, deutlich genug. Herr Horü.k hat durch seil'e Etklärung in Nr. 57 dieses Blaties aber auch bewiejen, daß er von denl Veihälliüsse zwischen Falb und Perrey auch nicht eine l'laße Ahnung hat. Auch hierüber bin ich in der angenehmen Lage, denl Herrn Lehrer der physikalischen Geographie zu seuier Information elne heilsanie Leklure ailzu-empfehlen. In Falb's Buche: „Gedanken und Studien über den Vulkanismus. Graz 1tt75." Seite 108—1^^^ ist das auf dieses Verhältniß Bezügliche im Detail und in einer auch den» Nichtgelehrten verstäildlichen Weise zusammengestellt. Wenn Herr Horäk das gelesen haben wird, wird er selbst einsehen, welche Blaniage in seiner Behauptung liegt, daß Falb und Perrey nur in unwesentlichen Sachen disserire.i. Damit glaube ich meine neuliche Behauptung, daß Herr HonU nicht unter die Gelehrten zu zählen sei, so weit ich es als Laie vernrag. genügend bewiesen zu haben. Was weiters Herrn Hor-lk's Benierknng, Falb habe der Verdienste Alexis Perrey's nicht gedacht, betrifft, so ist dieselbe, in so ftrne sie stch auf die in Marburg gehaltenen Vorträge bezieht, allerdings richtig. Herr Horäk hätte aber, wenn er es der Mühe werth gefunden hätte, die Kritiken wifsenschastlicher Zeitschriften über die von Falb in zahlreichen deutfchen Universitätsstädten gehaltenen gleichen Vorträge zu lesen, daraus entnommen, daß Falb vor dem Universitäts-Pilblikum immer weitläufig das Historische seiner Theorie besprochen und Perrey's Verdienste gewürdigt hat. In Marburg wurden die Zuhörer gegen Ende des zweiten, ziemlich langen Vortrages bereits nngeduldig und das hat Falb veranlaßt, sich kürzer zu fasten, als er beabsichtigt haben mochte. Wenn ein Lehrer den Muth hat, einen öffentlichen Vortrag zu halten, und eine öffentliche Erklärung abzugeben, so soll er auch so viel Anstandügesühl gegen das Publikunl haben, sich frül)er zu uiformiren, nnd wenn ihm schon ein menschlicher Jrrthum zugestoszen ist, nicht hartnäckig ans demselben beharren, und bevoi er nochnrals in die Oesfentlichkeit tritt, lernen, denn einen Irrthunl einzugestehen und zu lernen, ist anch sür einen Lehrer keine Schande, insbesondere wenn er selbst der Schtlle kaum entwachsen ist. Die Wissenschaft ist eben heut zu Tage kein Aionopol eines eiitzelnen Standes und so kann es einen GymnasiaUet)rer auch in Marburg pajsiren, daß sich jemand findet, der die Sache bester iveiß als er. So viel zur Sache. Was aber den niir von Herrn Hor^k srenndlichst zugedachten derben Fus^trilt und dessen soilstige zartsiiinige Schinei-cheleien betrifft, fo stehe ich hoffentlich i>l der Achtung der Gebildeten so hoch, daß mir Niemand zumuthen wird, denselben Weg zu betreten, welchen der '^^ilditer der Jngeild in seiner letzten „Abfertigung- zu wandeln mit denl Anstände gegen das Publikum uild der Ehre seines Berufes vereinbar fand. Zu bedauern sind nur die Schüler, deren Geistes- und Ge-nlüthsbildung einem solchen Lehrer anvertraut ist. Schlisblich sei mir nur noch die Bemerkung gestattet, daß ich wegen meiner Abwesenheit von Marburg erst nachträglich zur Kennt-lnß der zarten Stylprobe des Herrir Gyinllasial-lehrers gelangte und daher nicht in der Lage war, früher zu erwidern. F. Birnbacher, k. k. Finailzrath. . Eingesandt '/ Verdient Nachahmung. Der Gemeindevorsteher von Schleiiütz Herr Ludwig Forster hat im Frül)jahre angeordnet, daß die Bäume von den Naupeiulestern gereinigt werden sollen. Da die Nester der ^^ilngel-raupe den» Auge jedoch leicht unbenu'rkbar bleibe«, so krochen iroljdenl viele Naupen alls und verpuppteir sich in den letzten Tagen. Danut aber denr Auskriechen der Schmetterlinge vorgebeugt werde, hat sich Herr Forster mit deni Oberlehrer Herrn I. Triebnik in Schleiiltz ins Eiltvernehmei» gesetzt und wurden die Schulkinder zur EinjamnUung dieser Puppen uiil dem Bedeuten erlnuntert, daß durch Herrn Forster ein Seilet mit 5 kr. bezahlt werde. Die Schnlkinder sainmelten die Pltppen so fleißig ein, daß lniuren wenigen Tagen .'jZ Maß zu-sanunengebracht wllrden, wofür dieselben auch ihre versprochene Zahlung (6 st kr.) erhielten. Ein Seitel dieser Puppeu enthalt 4ü0 bis 4Kt1 Stuck und wurden somit drirch die er-wähnle Sannnlllng gegen 60,000 Stück dieser schädlichen Jl»sekten in einer Geweindc vertilgt. Ii. ^om Nttchertlsch. Musiksreu 'l den können wir die in Wien (1., Fülmchgasse 3) seit 4 Jahren erscheinende und bereits sehr verbreitete „C. M. Ziehrer'S Deutsche Kunst- uud Musik-Zeitung" bestens empfehlen. Dieses Blatt erscheint jeden 8. Tag und enthält jede Nummer 1 bis 4 Origural-Kompositionen, bestehend aus Salon-Piecen, Tanzstücken, Potpourris. TranSjkrip-tionen. Operetten zc., nnd zwar für Klavier, Harmonium. Zither, Violine, Cello, Flöte zc., danil Lieder für eine oder mehrere Stngstlm-men, fowie Männer-Chöre. Der textliche Theil ist gleichfalls sel)r reichhaltig; nebst ausführlichen ^^iefprechungen aus dem Gebiete der Musik, Theater, Literatur zc., enthält er gediegene und äußerst spannende Erzählungen, Novellen, Ro-nrane Zc., aus der Feder der berühmtesten Schriftsteller der Gegenwart. Endlich bringt jede Nummer ein vorzüglich ausgeführtes Künstlerportralt nebst Biographie. 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Wie sehr dieses Blatt als Bildnngsmiltel Anklang findet, be-weist der Umstand, daß einzelne LandwirthjchastS-vereine bis zu 194 Exenlplaren (Znaim) ab' nehmen. Neuestens hat, wie wir erfahre«, der Bezirksfchulrath von z^aaden in Böhnien für jede Schule seines Bezirkes eine Exemplnr prännmerirt, also den Lehrern eilt Mittel in die Hand gegeben, sich selbst und ihren Schulkiudern landwirthschastliche Keuntnisse zu verschaffen. Wie sehr der Heransgeber des Blattes, Hugo H. Hitschmann bemüht ist, seinem wirklich vorzüglichen Blatte in Vereinen und bei den Schulen Eingang zu verschaffen, beweist der Uttistand, daß er erstcren, sowie den Schulbehörden eine ü0perzentige Preiseruläßigung zugestellt, wenn sie ganzjährig, erstere für alle ültitglieder. letztere flir alle S hulen ihres Bezirkes abonniren. Dabei hat jede Nunlmer mindestens 16 Seiten in 8" und ulit vielen trefflichen Abbildungen ausgestattet. Sonntag dc« Z. Juiii GarttN-ErH'llullg im Nackt Viva wolici dit.' ttttlcr Lkittliig ihres jiapellmeistcrS Herrn !Zvh. Hattet die btllcbtestcn Weisen spielen wird. Anfang 7 Uhr. Entree 20 kr. Für gute Speisen, abt^elegcnes Göß'scheS Märzenbier, PilSner 5^ler und Eigenbauivi'lne ist bkstenS gesorgt. ^656 Zu zahlreichem Besuch ladet ergebenst Hotklikr. Course der Wiener Börse. 2. Juni. Einheitliche Stantsschiilv C.reditaktieii . . i» Notr» . London . . . 126.10 in SiU'er . Vli.— Silber . . . . IN.IV Goldre»Ue . . . . 71.30 Napoleond'or . . 10.08 1860er Sl..Änl..Lose 110.25 K. k. Münz-Dukalen 6.02 Bankaktien . . 771.— 100 Reichömark . 6'.^.90 Intereffan! ist die i„ der l)cutigen Nummer dieser Zeitnnq sich befindende Glilckö.Anzeitze von Samuel Heckscher seiir. in Hamburg;. Dieses Hauö hat sich dnrch seine prompte und verschiviegene Auszahlung der hier und in der ltm-gebend j^eivoINIenen Beträge einen dermaßen guten vinf erwarlieii. dah wir Jeden ans dessen heutiges In-serat schon an dieser Stelle aufmerksam machen. iHzi'kiil'Mi' kMmMiiiili. 8tsnl! ljer Kolövinlagsn »m 31. Icksi 1877: («53 O« S. 113 Wir macheu hiedurch auf die im heutigen Blatte stehende Annonce der Herren Iinutni«ntt in besonders aufmerksam. ES handelt sich hier um Original-Loose zu einer so reichlich mit Hauptgewinnen ausgestatteten Aerloosung, daß sich auch iu unserer Gegend eine sehr lelihnste Betheiliguug vorauSseheu läßt. Dieses Unternehmen verdient das volle Aertranen, indem die besten Staatsgarantien geboten sind und auch vorbenanntes HnnS durch ein stets streng reelle» Handeln und Auszahlung zahlreicher Gewinne allseits liekannt ist. I<'ür 6is vielen üvxveiss vvu "1'tik>ilnal:ms, fiir «Iis /.ntilroiclis dsim I^siobsn- deß^ünKNjs8s cl03 uns 2U fri^k entiissensn, un« unverKössIielieu ttsi-l-ll (661 öktfi^en ^I1k?n, illsl^sizonclers l1 1)iv trauernde VVit^ve kel»villl«ller »Kaws. Vei günstiger Witterung spielt heute (Sonntag den 3. Juni) eine starkbesetztc und beliebte Musikkapelle. (659 Für gute kalte Speisen, vorzügliches Mär-zenbier und beste Eigenbauweine ist gesorgt. Anfang 3 Uhr Nachmittag. Eintritt frei. Zu recht zahlreichem Bcsuch empfiehlt sich liöflichst__3osef Rattei. i». I. In Bezug auf meine letzte Annonce gebe ich liiemit bekannt, daß ich der Bequemlichkeit für das Detailgcschäft wegen mit 1. Juni l. I. eine Xivüor1a.AH meiner Schuhwaarenfabrik Herrengaffe Nr. 2K neu (im Hause der Frau Tauchmaun) eröffnet, ivo-selbst fortlvührcnd ttsni-sn-, vamsn- ^ Kinävl'-8ekukv in größter Auswahl und zu den billigsten Preisen vorräthig sein werden. 661) Achtungsvoll AI. III vorwiotil«»! In dem F. Gri l lw itze loschen Hau>e Nr. 1 und 3 in der Domgassc sind 4 Berkaufsgewölbe samnlt Bäckerei, eine Wohnung, bestehend auS 2 Zimmern, einem Alkoven, einer großen Küche und einer Kammer, und ein separirtcs Zimmer ohne Einrichtung sogleich zu vermiethen. (654 Auskunft in der Kanzlei des Dr. Mulls. Verpachtet wird: Ein Gasthaus mit der Anlage eines S! tzgartenS. welches bis jeßt im besten Betriebe !st. Wo? sagt die Cxped. d. Bl. (652 Im Vsrlsgk von Kstil'. l). ösniigsr in Emsiedeln (Schweiz) erscheint ein neues katholisches Pracht - LieferungS - Werk: Die Penkmale är» ckrifilicken unÄ Fes lieiÄniscken Iom in Vorl und Zjild. Von p. Akvert Kuhn, V. 8. v. Professor der Aesthetik und klassischen Literatur. Mit K9V Illustrationen und 4 Einschaltbildern reich itlustrirt. Vollständig 480 Seiten in gr. 4^. oder in 20 Lieferungen zu 24 Seiten. I^reis per Lieferung k 80 Pfennig oder 1 Ar. — Als Prämie gratis ein neues prachtvolles Oelsarbendruckbild „IVlLti'jA VON den 7l) Zentimeter hoch und 51 Centimeter lireit. Zu beziehen durch (657 frivllrieli l.v^rvr'8 kuvkksnölung in üilarliurg. «V .do :S. d0 s O <7» xz Q ^ ^ L ^ ' kL ^ ^ LI »»2 « « « . ^ o ^ p-v «s r- Us s SS US "'S « «cs «r-. M-» r- « DAZ I >« ^ ^ « 'iU «»»> Q.» «I» o «SS s 6^ Z Zchwimmschllle und Aade- Anstatt io Sl. MMtlla. Dem geehrten Publikum wird angezeigt, daß die Schwimmschule und Badeanstalt in St. Magdalena am 1. Juni eröffnet worden und ergeht hiemit die höfliche Einladung zu recht zahlreichem Besuch. Abonnements werden daselbst täglich von 8 Uhr MorgenS bis 8 Uhr AbendS angenommen.__(658 Ein Mädchen, " sehr solid, 18 Jahre alt, sucht einen Platz als Stubenmädchen oder Mädchen für Alles. Gefällige Anfragen in der Exped. d. Bl. unter N. (645 !Ul»u biet« «lvm kliioke «liv liauck! 373,R Nark Hanpt.Gewinn im günstigen Falle bietet die Mrlilucftt großk (StldverlaosW», kwelche von der hohen Regierung genehmigt nnd jqarantirt ist. ^bS7 Die vortheilhafte Einrichtung des nenen Planes ^ist derart, daß im Lanfe von wenigen Monaten durch ^7 Verlosungen 4S,0<><) mr lsicheren (Kntscheidnng kommen, darunter l'efinden sich Haupttreffer von eventi.ell 3755,000 oder 8,7^0 8. VV., speziell aber I. Gewinn l Gewinn 1 Gewinn l Gewinn l Gewinn 1 Gewinn 1 Gewinn ^250,000, ^1^5,000, ^ 80,000, ^ 60,000, 50,000, 40,000, ^ 36,000, Z Gewinne VI 30,000, l Gewinn lä 25,000, l Gewinne U 20,000, 3 Gewinne ^ 15,000, 1 Gewinn N 12,000, 19 Gewinne 10,000, 3 Gewinne 8000, 20 Gewinne 6000, Z Gewinne Ilil 5000, 53 Gewinne 4000, 20lt Gewinne ^ 2400, 410 Gewinne ^ 1200, 621 Gewinne 500, 700 Gewinne 250, 22,650 Gewinne vil 13^, vto. sto. Die nsvdsts erste Gewinnziehnng dieser großen vom Staate xarkutirtsa Geld-Verloosuug ist »mtlivk festgestellt und findet schon am 13. und 1^. Juni d. I. statt und kostet hierzu 1 xan2ss Original'Looö nur vilkrk 6 oder t1. 3'/,s! 1 dslbvs „ „ „ S „ „ 17«? l visrtsl „ „ „ l >/, „ 80 lrr.Q Alle Aufträge werden sofort gegen Linssnäun^, 1'ostölns!kld1unj5 oder I^aeknalimo «Iss övtraxsg mit der grijßten Sorgsalt anSgesiihrt nnd erhält Jeder« mann voll uns die mit dem Staatswappen verseljenen Oriß^inal-I^nog« selbst in Händen. De»t Bestellungen werden die erforderlichen amt-lichen Pläne graiis bei^esiigt und nach jeder Ziehung senden »vlr unseien Interessenten unansgesordert anit-liche Listen. Die AnSzal)lnng der Gewinne erfolgt stets prompt uuter 8laats-(^arantiv nnd kann dnrch direlte Zn« sendnugen oder auf Verlangen der Interessenten durch unsere Berbludungen an allen größeren Plänen Oester-reich'S veranlaßt werden. llnsere CoUeete war stets, vom Gliicke begiinstigt und hatte sich dieselbe uvtsr vivlsn »näsrsQ ds-llslltsll^sa ^swinnsQ oktiaals dvr srstsn treL'ör zn erfreuen, die den betreffenden Interessenten direkt auSliezahlt wurden. VoranSsichtlich kann bei einem solchen auf der««. gegründeten Unternehmen überall auf eine sehr rege Betheiligung mit Bestimmtheit gerechnet werden, man beliebe daher schon der nahen Ziehunq halbee alle Aufträge batdi^nt dirctt zu richten an KilutnlÄU» ^ Dank- vud Wtchstlgeschäst in Haintiurg, Liu- uttä Vvl kauk »llsr .^rtvn 8taats0l>!ißsatioQ0u, 1^issQdkdn-.^ktivQ unä ^»lskellslooso. t'. Wir danken hiedurch für daS nnS seither geschenkte Vertranen und indem wir bei Beginn der nenen Gerloosttng znr Betheilignng einladen, werden wir uns auch fernerhin bestreben, durch stets prompte und reelle Bedienung die volle Zufriedenheit unserer geehrten Juteressenten zu erlangen. l>. 0. Nerautwortliche Redaktion, Druck und Verlag von ltduard Iauschih iu Marburg. Mit einer Beilage. Beilage zu Nr. 66 der „Marburqer Zeiiiiiig" (1877). Auszug aus dem Beobachtungsregister der lucteorologischen Beobachtuugsstation Wcinbauschule Mlirburg. e s s, 1877 Temperatur nach Celsius 7 Uhr 2 Uhr ö Uhr »»^ai 26. 27. 2«. 29. 30. 31. 10 ö ! II 4 114! 17 4 19 4 ! 1L'4 ! 16.2 16 4 21 9 21 8 20 4 21'V 8-6 12 6 16 0 15 8 17-4 16 8 Luftdruck in Millimetern TageSmittel if^euch. tiftkeit in Pro-centen Bewölkung nmerkttng 738 7 740-6 7^6 1 73Ü-4 735.-4 736 2 76 75 63 56 57 62 fast heiter halb bemölkt heiter halb bewölkt bewölkt halb bewiilkt Am 26. Nachmittag 4^/^ Uhr Gewitterregen: 8-6°'"'. ^ Lötsl ürzlisr^oZ 5o1i2.iui in Kilarliurg. Ergebenst Gefertigter dankt für den bisherigen zahlreichen Besuch seines Ge- ^ ^schastes und empfiehlt sich für die Zukunft mit sektvn Iiatur-1'faudvn^vinvn, kog8davk0f vom Jahre 1868 . . den Liter mit 40 kr. ^ Llsn-vr 1875er.......„ „ „ 32 kr. K vektvn 8au8alvi' 8eki!ekvl- . „ „ „ 24 kr. (oas beste Tränket mit Kracherl oder SifonS) voktvs LötZl'svkvs Mi-zcondiop, stets frisch vom Zapfen, dm Liter zu 20 kr. solvol)l im Geschäftslokale, als über die Gasse. Was nun die Küvkv, Reinlichkeit, Billigkeit und prompte Bedienung anbelarigt, !ersucht der ergebenst Gefertigte die verehrten ?. 1'. Bewohner Marburgs nur um seinen Versuch, mit dem vollsten Vertrauen, daß Niemand unzufrieden sein Lokale ^verlassen »vird. Hochachtungsvoll (296^5 RSd«I-Lt»dIiss«weilti Auswahl großer Vorräthr von massiv AedvKenem Hol?. kür 0agt!', XsKse» uuü LAÜe1lg.user-, llütvis-, uuä ^immer-Lini-iodtuvAsu in allsn t'n^onsn, eintsLlisr uull toinstvr Lorts in kllkn llvl^^s^ttunAsn, xolitirt und matt. »u brilvutrtt«! n Arktis. ^321 HZKsKZttnds «5^ i8 ^llv lisekior- unä lapviivi'vi' -Li-ivugnisss l^«»te1Iuug6n erliittkt: an äik k'Äl»rik8-^ie218. Edikt. (646 Vom k. k. Bezirkstjerichte Marburg l. D.U. lvild bekannt gemacht, daß d'e freiwillige osfent» liche Versteigerung der zum Verlasse der Frau Maria Klementschitsch gehorigrn, in der Kürntnervorsladt zu Marburg befindlichen HauS-realität C. Nr. 14 k'ol. 85 aä Magistrat Marl)urg Kärntnervorstadt, bestehend auS dem ^mauerten, mit Ziegeln gedeckten einstöckigen Wohnhause, tvelcheS vermög seiner giinstigen Lage in der frequcnten Kärntnerstraße zu jedem Geschäftsbetriebe geeignet ist. bewilliget und auf den SS. Juni Bormittag von —ßÄ IIHr an Ort und Stelle des Hauses angeordnet worden ist. Kauflustige werden mit dem eingeladen, daß ein 10-/0 Vadium vom Schätzwerthe pr. 8060 fl. zu erlegen ist, daß Schäßprotokoll, Grunvbuchs-ez irakt und LizitalionSbedingnisse täglich bei dem Geiichtskommissär Dr. Matthäus Reiser tn Marburg eingesehen lverpen können. Die Pfandrechte der Sajzgläubiger lverden durch diese Feilt)ietung nicht beirrt. Martiurg am 9. Mai 1877. Zwei neue halbgedeckte Freiachs-Wägen verkauft Kartin. (562 Oeffentlicher Dank. Gefertigte fühlen sich verpflichtet, Herrn Vf. ^manä kak ilzren innigsten Dank auszusprechen für die hutnane Behandlung während ihrer Krankheiten. AchlungsvoU (650 Johanna und Josef Kuba, Lokomotivheizcr. Heu- und Grumlnet- Lizitation (auf der Wurzel) findet bei der Gutsverwaltung Burg Schleinitz auf den itl der Frauheinier Genieinde gelegenen Teiche- und Krapina-Miesen Vieiistag den S. Juni mn 9 Uhr Vormittag statt. (642 (512 lloivrtvl» kr»?p«Il in lH I'I» u l'K, photviiruphischkil Zi liriteu. SomWettvshttttttg am Fußt des Bachergebirges nächst Marburg, reizend gelegrn, mit schöner Fernsicht, ist mit 3 bis 5Zimmertl, Küche, Speise zc. zu v.rmiethen. Siuskunst im Comptoir d. Bl. (625 aröurger Wmnilerge angvererneL nach Straß bei Spictftld unter Mitwirkung der Feuerwehrmustkkapelle von Leibnitz. Abfahrt Mittags Vgl Uhr'mit dem gein. Zuge. Rückfahrt mit dein Abendpostzilge. In Spielfeld Empfang des Vereines von Seite der Feuerwehrmustkkapelle; sodann Abtnarsch nach Straß unter Begleitung derselben; dort-selbst i^^iedertafel des Gesangvereines unter Mitwirkung der oberwähnten Kapelle. Eulrve i» Person kr. Fahrkarten sind zu den gewöhnlicheu Preisen an der Bahnhofkasse zu lösen. Mlf' Bei ungünstiger Witterung findet der Ausflug am Sonntag den 10. Juni 1877 statt. WiilZWll^M-Mööi'iW iöi k. ö. kriiÄ. »i«! iiellulimtlkliei'- H! ^lche Hlanzwichseü! ai'sVtNV Mz!?ari8si- kotö-klani-^ivlisv in dekorirten Blechschachteln urit Ii gejUefelten LZärcn, nnt Recht gepriesen ulld in d'er aaiuell Welt beliebt ^633 zur Erhaltung des Schllhlverks. Gefertigter verkatlft selbe sn izroZ, wie auch en llotail zu Fabrikspreisen. I'tiotograpki8vli-si'ti8ti8vke /^n8tslt 139) clos V. I^oböllVßm, 8t:l»llIer.^tlA88« ^r. 22. ^ufualiuiv täxliol», autid l)6i trül)ei' >Vit)t0ruii^ von 8 dis 4 Eine inl vollen Betriebe stehetlde Tmvi vvr» I sammt Garten in Marburg a. d. Drau ist dltrch Dr. Lorber, Advokat daselbst, sogleich zu verkaufen oder zu verpachten. ^635 Mölitl aus lljtichtm Sol^ (lackirt) — 1 2.^etlstatt mit iLinsatz, 1 Wasch kästen, 1 Tisch, 2 Strohseffel, 1 Nachtkastel — sind zu verkaufen. Näheres im Comptoir d. Bl. k«lil^ori>«8 » llslwüs« fsinstv öonbons mit Vrvmv. Zugleich erlaube ich mir aufmerksam zu machtki, daß die LokiKktlkrt wieder eröffn,t ist und ln der am Teich befindlichen Hütte Er-frischunj^en aller Art verabreicht werden. Einem geneigten Besuch entgegensehend, zeichnet 609)_Achtungsvoll_ Wir offeriren ca. Stück HG^asnvr»8p«IvI>«^n aus gesundem Eichenholz ab Sttdbahnstation Sissek (kroatische Linie) um den Preis von '^9 ö. W. per 1000 Stück. k^I^Es werden auch kleinere Partien abgegeben, jedoch mit Rücksicht auf den eventuellen Verkauf des ganzen Quantums. Marburg, 29. Mai 1877. (636 «ermann K ZolismAgl. ltisupt-Kvvinn SV. Z7S.000I«ar><. ^ au lliv ävr vom Ütaats HamburK Zarantirtsn ^r0886N iu v^elotler iiber 7 ArUKL«i»vi» 47«««Q Alarll Oig (^vwillvtZ «jissör vortUsilliatteu ^ I^ottvrie, wvIcbtZ nur ?L)5l)0 l^oosv vnttikit, siud tvIß^SQltk: uämliol» (»vviQll ev. it7...000 sxeoivll ^Isrlc 250.000, 1:^5.000, !tt0.000, 00.0t)0, ö0.0V0, 40.000, 36.000, 4mst ^iW.000 unä L5.000, 4ma1 20.000, 15.000, 1:^.000 uuä 10.000, Lktmal 6000 b000, üvmal 5000 uuä 4000, 20liwa! 2500, '^400 u»ä 2000, 415ivtt1 1500, 1200 uud 1000, 135ttma1 500, 300 uuä 250, 25061llial 200, 150, 138, 124 unll 120, 1483ö!oal 1)4, 67, 55, 5?, 40 uuä 20 Nsrl! ui»6 tcommvn Lvlode ia vsaiesi» ^ouatsn iv 7 j^dtkkiluuxsll Lur »ieNvi-vii Llltsvdviäullx. I)iö «rsto kövinQ-^isduvK ist »mtlic!»! auk äsa ! RA. iiwÄ H4. «I. »k. löstj5vst.sl1t, uQ<1 Icostvt tiivr/u tlt^s gartsv 0rißma1l003 Qur 3 (Zulä. 40 kr. äs.8 kalbe 0t'iAivs.Il008 nur 1 (Fulä. 70 ler. lls.8 viertel OriKilialloos uur 85 Icr. uucl vsräsQ äivss von» Ltaats xarautirtsQ Orixillal-I^ovs« (Icviv« vvrtivtvllon ki'omssssn) x oxvQ fraulcirts LiusenllullK des ü s-trkKvL väsr xvLsSQ l^ost vorsokuss ss!d«t llset» <1vll sntt'srntsgtvn (Fvxöllüsll voa mir vsr-»»llllt. ^siVv<:kss1-()omz)tc)ir in Uttuidui-K.. Verstorbene in Marburg. 27. Mai: Kunert Sofie. Bahnkondukteurötochter, 17 Tage, Meslingerstraße, Fraisen'. 29.: Jiirko witsch Gottfried. Nähterinsohn, 21 Moii., Exerzlerplajz. Lungen, katarrh'. FnchS Josef, BahnkondiirteurSsohn, 2'/, Jahre, Mellittgerstraße, Diphterili»! 30.: Grill Anton, Wirth. schafterinsohn, 15 Tage. Urlianigasse, Fraisen; Mally Egon, Doktor der Medizin n. Chirurgie, 3l J., Domplah. Luiit;enIäl)Mttngi Semlitsch Franz, prakt. Art, 68 I.. Postgasse, Altersschwäche: 31.: Ferk Zulinna. Postillon«. tochter, 4 Tage. Schwarzgasse, Fraisen. Im iisseiltl. Ärankenhauje: 30. Mai: Steflitsch Georg. Maurer, 33 I., Gehirnerschütterung; 1. Juni: Papesch Simon, Taglöhuer, 50 I , Wassersucht. vis (?evivv«z ! Aaikntirt lier Ltaat. Lrs.s ^lvUuns; : ! l3. u. l4.^uni. ^ Oio-ise ^eäaiUo 6er tc. lc. tlsv^srds - Kkmmvr UUÄ so?rsis-Iloä. Klivo» VILLIlKi» k. k. I^istorant VVeltauggtsllull^ Wien 187.3 VenUvnst-Neä. Vis», ^iväon, ttauptZtrassv K9^ empiisklt ttls I?^rtin<1sr ssivs LfZts fabnlc tl'sgbaroi' LisltvIIoi' unll kilstsll I>ilou88suxpipon /Ä»' /F» K?/e» e^e»t / mit näer olnm Lpsiksl'ekältsr in allsu (?rösssn unci I^'nrrnsn, nsu« I^ORZkis- KSiVTTXpIlZsrt uvrl 'V^nV.Klo. kür ^ilkgor, uuct Lpsivso, von 30—200 ti ur»ri' D'ndrilt uv6 tivr Lxport vou ü1)sr 17.000 Ltiiv« iv aNs I^ändsr. lUustrirts t^rsis-Ooursvts gratis. ^invl>ÜLk8Sn. ! xrossö Unterleibs - Gruchleidmdc 1229 finden in der durch mS ul^so1iü.ü1Lod wirkenden Lrliod»a1do von QottlLod LturLSNvßsxor in Lvrisau (Schtveiz) ein überraschendes Heilmittel, sowohl gcgrn vQtsrlsibsdrüodo als HuttervorUlls. Zeugnisse und Dankschreiben sind der GebratlchSantveisung beigefügt. Zu beziehen in Töpfen zu Oe.W. fl. 3.20 sowohl durch G. Sturzenegger selbst, als durch die Apotheke deS Herrn .s. knrxleituvr in Vras .^8 insÄio vini !tuk Srunil ckvl' VrtI,<,U«' lnnl iler Ilsrrvll: ?rokos«<>r 0e. itittvr V. Sl'liross. I'i Ilglll>r. I)r. ^lolicksr unä -alilrsielior ^arets Ullä I/aien, neun .killin'n mit sickl>r»,m Lrkoltso avksvveoäot xstsva ttsutltt'ankl^sitkn slloi' /^rt, sv^vi« jvÄv Vni elnkeit Üss Ivints, tvsdsiionäerv x^sssn Nltnti»utj»l:UI»x«, Krüt-a, kloodtva, Lr^tvä, Lvdmssrtiuss, ^opk» unä ltiutscliuppen, siezen Sommorsprossva, kaoliö, soxouannt« Kupft-rnut-v. k'iotttwulvv. Sckvoisskasov uaS ev?«» »No äusssrliL^t«» Xopklcrantlkeiton 6vr I^lnckor. Vsdoräivi tst «i» /oaor-Ml>.nii 2N emlifvkloa al« «in Äis Naut vurikeirouäss >V»sodmitt«1. >Virü Lvrzor» 'Idsersviko t'ür xosunüv ni^ut l^Is eoustsut«« mittvl oävr >v rvitveilixvu Uädsrn mieoveaävt, so vorlvidt »i« ävriivNivQ VMS kustisrjzovAduUv)»« ^arttivit uuä kriioliv. vis «vlbo äurvd ^oiv« anÄ»r0ll tlittol vrrsickt «vräsv tkallvv vvä kcdüt?t ä»u«Nlä vor »N«a odixsa llkutüdvlii. ^fSiZ pöf 8ti!ck 8AMMt Ket)!^suck8anwei8UNA 35 l(s. IlVi'V«!''» ontiutit 40''/o oono. Uolrtdssr, t»t »»1»» sorxkitltiik bkroitvt unä uutorsclivillvt »iod v«s«ut1iod?ou »N«» kdriz«» 'kllvorssittu äos ^auäol». -lui' Vvi-Kiitung von lÄusekungon ' virlkvtkv witii »usckrüvlilleli Vlivvi'Svtt«» uoü »«^t« »ut ilio Lrllv« öerKsr's l'kserskiko ist oet^t su ds.1isn i» IV«i burG bsi ^pvtk. öanvalari; : ttaumt^acks ^pottiske. ^usserüöm i8t ^süs ln Ltaoü ß^sset^t, Lsrxsr'g IkesrZviLs sum Oriß^inalprsigs 2u lisksro. ^ak-träxs VN xros unä ästail vveräsu srketsn av äss 66-nsral-Devot: ^votkslrvr (?. I1«l1 iu 'l'rvppk^u. (503 a» ^ L ?> urg, 2. Juni. (Wochen marttSprelse.) Weizen sl. 11.20. Aar« fl. 7.—, Gerste fl. 0.—, Haser fl. 4.10, Kukurutz fl. 6.30, Hlrse fl.0.—, Heiden fl. 5.60, CrdSpfel fl. 4.60 pr.Hktltr. Fisolen 16, Linjen 80, Srbseu 23 kr. pr. Klgr. virsetirein 12 kr. pr. Liter. WeizengrieS 27, Mundmet)l 24, Semmelmel)! 20, Polentamehl 12, Rindschmalz fi. 1.20, Schweinschmalz 86, Speck frisch 70, gsräuchert 90 kr., Butter fl. 1.10 pr. Algr. Eier 1 St. 2 kr. Rindfleisch 49, Kalbsletsch 52, Schweinfleisch jung 55 kr. pr. Klgr. Milch fr. 12, abger. 10 kr. pr. Liter. alz, hart geschwemmt rt. 3.—, ungeschwemmt fl. 3.60. weich, geschwemmt ft. 2.80, ungeschwemmt fl. 3.— pi-. Kbmt. Holzkolilen hart fl. 0.90, weich 60 kr. pr Hktlt. Heu 3.30, Stroh, Lager ft. 3.70. Streu 2.10 pr. 100 Klgr. Pettou, I. Juni. (W ochenm arktSp reise.) Weizen fl. 10.—, Korn N. 7.—, Gers,e 5.50, Hafer sl. 4.10. Ättkuruv fl. 6.50. Hlrse fl. 6.—, Heiden st. 6.t0, Erdäpfel fl. 2.- pr. Hktlt. Rindschmalz fl. t.10, Schweinschmatz 88, Speck frisch —, geräuchert 64, Butter fl. 0.90 pr.Klgr. Eier 1 St. 1 kr. Rindfleisch 48. Äallisleisch 44, Schweinfleisch jg. 56 kr. pr. Klgr. Milch frische 10 kr. pr. Ltr. Holz hart fl. 3.60, weich fl. 2.40 pr. At,mt. Holzkohlen hart 80, wcich 60 kr. pr. Hktlt. Heu fl. 3.40, Lvgerstroh fl. 3.70, Streuslrol» fl. 2.10 per 100 Klgr. ZLi« auf 200 Stnrtin ist vom 1. Zuli in der Grazer-Vorstadt Nr. 56 zu vergeben. ^627 «ZUM auf 24 Startin ist in der Postgufs? Nr. 4 zu vermielhen. Witil's sotidkstt «»d größte Üissumö^sl-I'a.lzri^ von HVl«», I». ksZ!., »ai'xvi'gi»»« 17, empficlilt sich zur prompten Licf.ruttg lhrcr geschmackvollst anügefilhrten Fabrikate. JUustrirte Musterblätter gratis. (1194 Die Tuchliandlvng Stefattskir