M^^ ^^ ^M^^M/^^^^ Nr. 167. VlH»nm«l»llon«v,el«: ^m ««mptoir ganzj. N. it, halbj. N. 5 50, ssllr b!e .^ufttllung ln» H»»> halbl. «n,l. Mit der Pust l,,^,j,ft,,n. halbj. fl. ? 5« Samstag, 25. Juli. InselllonSgebü«: ssll» llelne Inl»»al« »!» zn 1885. Amtlicher Theil. Se. k. und l. Apostolische Majestät geruhten aller' «nadlest die Uebernahme des Feldmarschall-Lieutenants «an Chevalier Ruiz de Roxas, Commandanten °er 33. Infanterie.Truppendivision, auf sein Ansuchen «den wohlverdienten Ruhestand anzuordnen und dem« »elnen bei diesem Anlasse in Anerkennung seiner lan< Nen, stets Pflichtgetreuen, im Kriege wie im Frieden er'prlkßlichen Dienstleistung das Ritterkreuz des Leo> Mo-Ordens mit Nachsicht der Taxr zu verleihen; oen Generalmajor Joseph Reicher. Commandanten ^er 1. Infanteriebrigade, zum Commandanten der33sten xlnsanterie.Truppendivision. unter vorläufiger Velassung l, n"^ gegenwärtigen Charge zu ernennen; ferner °>e Uebersehung des Generalmajors Otto Fux, Com« Mandanten der 48. Infanteriebrigade, in gleicher Eigen« 'Mst zur 1. Infanleriebrigade anzuordnen. An ?e- k. und k. Apostolische Majestät haben mit "uerhüchsier Entschließung vom 14. Juli d. I. dem "«Hnungsrathe bei der Statlhalterei in Graz Ludwig in ? anlässlich der von ihm erbetenen Vets.tznng ni«.»^' bauernden Ruhestand in Anerkennung seiner d'"lahllgen, treuen und ersprießlichen Dienstleistung ^." "tel und Charakter eines Oberrechnungsrathes '"" Nachsicht der Taxe alle, gnädigst zu verleihen geruht. Taaffe in. i>. an, ,^." Minister für Cultus und Unterricht hat eine d, «, Staatsgymnasium in Cilli erledigte Lehrstelle z^" -professor am ersten deutsch?» Staatsgymnasium '^tllnn Dr. Andreas Wretschko verliehen. ^tichtamtttcher Theil. Das Unterrichtswesen in Oesterreichs s. . Wenn, wie gezeigt wurde, die langsame aber S^?l Zunahme des Besuches der Voltsschule den ^Mlfieund mit Befriedigung und Hoffnung auf eine n,«k Fortentwicklung diefer erfreulichen Verhält. M eifilllt. so kann das fortwährende Ansteigen der und^"^W" bei einzelnen Kategorien der Mittel-h Hochschulen nicht mit derselben Genugthuung «lutzt werden. Wir wollen hier nicht nochmals die ^llnoe erörtern, weshalb der allzu starke Andrang stud' lugend zu den Gymnasial- und Universitäts-H,,« ? "'^ wünschenswert ist; denn die beängstigende ^ayme^des Bildungs.Proletariates; die sottwährend * Siehe Nr. 163 vom 21. Juli d. I. steigende Masse jener, welche bei absoluter Talent-losiykeit sich mit Ach und Weh durch die Mittel» und Hochschule durchgeschlagen haben, um dann mit ihren unzulänglichen geistigen Hilfsmitteln in den wilden Kampf ums Brot einzutreten und ost in demselben nnterzugrhen; die intellecluelle und moralische Ver« wilderung schließlich, welche bei einem starten Bruch" theil unserer Studentenschaft zutage tritt und von der« selben mit stolzer Absichllichleit zur Schau getragen wird - oll diese llar zutage liegenden Momente lassen es dringend nothwendig erscheinen, das Ma-teriale an Jugend, welches der Universität zustrebt, schon möglichst früh und möglichst oft einer tüchtigen Durchsiebung zu unterziehen, und insbesondere durch ein rigoroseres Vorgehe» bei der Aufnahme der Schü« ler in das Gymnasium sowie eine unerbittlich strenge Beurtheilung ihrer Leistungen während dieser Zeit dafür zu sorgen, dass alle für ein gedeihliches Belrei« ben der Universitälsstudi?» untauglichen Individuen von denfelben schon zu einer Zeit ferngehalten werden, wo es in ihrem und der Allgemeinheit Interesse nicht zu spät ist. Hand in Huio mit den hier hervorgehoben-n Erscheinungen geht ein fortwährendes erhebliches Sinken des Besuches der Real» und der technischen Hoch» schulen, welches, wie noch erinnerlich sein dürste, beim Blünner Polytechmcum sich in solchem Ausmaße gezeigt hat, dass bereits die Auflassung dieser Hochschule besprochen Wurde. Diese Thatsachen sind ernstlich zu bedauer», denn, ohne den unschätzbaren Wert der hu< manistischen Studien zu ve>kennen, muss man doch wünschen, dass die intelligente Jugend sich möglichst zahlreich den technischen und realwisstnschasllichen Stu dien zuwende, derrn Entwicklung das Geistesleben der Gegenwart in weit höherem Maße beherrscht, als die humanistischen, welche ja. seit Jahrhunderten geübt, der modernen Bildung bereits in Fleisch und Blut übergegangen und einer intensiven, deu Charakter einer ganzen Zeitperiode bestimmenden Entwicklung kaum mehr fähig sind. Wie bemerkt, nimmt alfo der Besuch der Gym« nasten und Universitäten stetig zu, jener der Real- und der polylechnischen Hochschulen jedoch ab. Die Ziffern, welche die statistischen Nachweisnngen für das Schul» jähr 1882/83 liefern, und insbesondere deren Ver« gleichung mit dem vorangegangenen Schuljahre spre^ chen in dieser Richlung eine deutliche Sprache. Die !6ll reinen und Real Gymnasien waren von 51554 Schülern besucht, während die Realschulen bloß 15575) Schüler zählten. Die acht Universitäten und 49 theologischen Lehranstalten des Staates hatten 12 407, die sechs polytechnischen Hochschulen, die Hochschule für Aodencultur und die zwei Bergakademien bloß 3204 Hörer. Vergleicht man nun die Jahre 1883 und 1882. fo kommt man zu folgenden interessanten Ergebnissen: Der Besuch der Gymnasien ist in sämmtlichen Krön« ländern gestiegen; das Gesammtplus belrägr 1198. Die Frequenz der Realschulen hingegen weist in sieben Kronländern, vornehmlich in Böhmen, so erhebliche Rückgänge auf, dass dieselben, ungeachtet der Zunahme in den übrigen Ländern, einen GesammtauLfall von 15 ergeben. Jener Aufschwung der Tchülerzahl bei den Gymnasien währt nun bereits seil einem Jahr» zehnt und auch die Abnahme der Realfrequenz dauert schon durch Jahre hindurch, vornehmlich infolge der bedeutenden Concurrenz, welche die Staats>Gewerbe-und die gewerblichen Fachschulen den Realschulen bereiteten. Das Elaborat der k. k. statistischen Central« commission folgert jedoch aus dem Umstände, dass der Ausfall diesmal gegen das Vorjahr bloß 0,06 Procent betrug, während er in den Jahren 1873 bis 1882 zwischen 5 und 8 Procent schwankte, dass die Periode jener Concurrenz jetzt im wesentlichen vorüber sei und nun wieder eine stetige Frequenz der Realschulen eintreten werde. Zu überraschenden Resultaten gelangt man, wenn man den Antheil der Nationalitäten an der Fluctuation der Mitlelschulfrcquenz untersucht. Es zeigt sich nämlich, dass der Andrang der Schüler an den slavischen Gymnasien weit stärker war als an ben deutschen, und dass von den Realschulen bloß die deutschen eine Zunahme an Schülern, die slavischen jedoch starke Rückgänge haben. Man könnte versucht sein, diese ausfallende Thatsache aus einer Predilection der Sloven für die humanistifchen Studien zu erklären, wenn auch das Elaborat der statistischen Commission den Grund darin erblickt, „dass, wenn nicht die Lehrkräfte, so doch sicherlich die Lehrmittel für die humanistischen Mittelschulen mchtdcutscher Idiome doch schon mehr vorhanden sind, als für die gleichen Anstalten, welche den Unterricht in Realien zu geben haben, dieser Umstand aber seine Nachwirkung auf die Attraction der Anstalten übt". Die Schülerzahl vertheilte sich nach den Nationalitäten folgendermaßen. Es fanden sich unter der Gesammlzahl der Schüler: n) der Gymnasien 1») der Realschulen Deutsche .... 22 159 9112 ^zechen.....14 779 4196 Polen..... 8 44« 945 Nltthenen ... 1962 68 Slovenen . . 1465 155 Serbo.Nroatcn, 540 115 Italiener. . . , I 579 779 Rumänen ... 23ü 88 Magyaren ... 195 II? Andere..... 94 ü« Feuilleton. Aus der Kinderstube. Ntenlck ^ ^ es in Frankreich ein halb Dutzend rulen ' ' ^ bkM" man sagt, sie seien zunächst be-^H'" "en allein unsterblich machenden Schoß der inentn« lrnn^äi8o aufgenommen zu werden. Mo< Droi ^w zu diesem halben Dutzend Gustav Wenia k? Schlissteller. h„. außerhalb Frankreichs aber zu ,! geworden ist. in seinem Vaterlande Tbatt^ ? Nelesensten gehört und befriedigt auf die Us>n°- ^"weisen kann. dass eines seiner Bücher: dreibi ?' ^ll"M6 el bob6" bis nun hundertund bei ^ Auflagen erlebt hat und dass er so ziemlich j ' ""N was er schreibt, eines halben Hunderts Aus. »,.° " ''S" ist. Man würde fehlgehen, wenn man ihn " .Mlhaft großen Autoren beizählte, jenen Aus- die ruhig swb.n können, weil sie wissen, kpn m! ' kommende Generationen weiterleben wer» aus k' c5 " übt auf das Publicum. und namentlich «I me grauen, einen unsäglichen Reiz aus. weil er ^ni?" Z^ösen, einfachen Sprache die Poesie der dnn -«'« 2 traulichen Heims und vor allem des Ver-imn..'''^- ö^chen Eltern und Kind ausmalt. Was ir w,l ^ M°de in der Literatur bringen mochte: c>'^"" Humor oder die Apotheose der «nvelstandenen di, N.°?" d'e Verklärung der Gefallenen odrr die auf daran '^ Unebene Realistik: Droz kehrte sich nicht ienliH'er"«Z'7" ^'"'5 "N""" Weg. er wusste, dass iebnli^. « . ä"" Trotze immer und immer ein an° "nncher Kre,« von Menschen nichts mit größerem Vehagen genießt, als Bilder aus der Kinderstube, künstlerische Fixierungen jener unzähligen lleinen Ereignisse, welche den häuslichen Herd umspielen. So viel ich weiß, hat Droz bisher neun Bände veröffentlicht, zuerst „UciNLieur, madame et b6bs," dann ,,Nnt,l-6 nous," ,.1.6 enkim- blou cw Uaösmm-«n1l6 Oibot," „^uwur ä'uuo »oul'cs", „Ladolkiu", „link t'smm«? 86"N.Nl,6", „1^08 6taUA8^, „I^In MjULt, (It) WNron" und ,,1>i»t68non 6t noui'ii'68". Darunter ist Stärkeres und Schwächeres zu finden, aber die Wirkung all seiner Schriften liegt in jenen intimen Skizzen, welche getreu nach „Doeumsntn kumainn" gemacht sind — in ganz anderem Sinne freilich als bei Zola, der sich bekanntlich riihmt, nur die absolute Wahrheit vorzubringen. Will man sehen, wie eine und dieselbe Sache von zwei verschiedenen Menschen angesehen werden kann, so braucht man nur zu vergleichen, wie Zola und Droz eine Niederkunft schildern — jener in ,,?ot.-d<>ml!o", dieser in einer Sammlung seiner fein empfundenen und ebenso fein ausgeführten Studien. Zola kann einem durch seine Schilderung das eigene Dasein verleiden. Auch Droz hält sich an die Thatsachen, aber was er über das E> scheinen eines neuen Weltbürgers berichtet, klingt liebenswürdig und erfreulich, kein Mission stört das anmulhige Lied, das er anstimmt. Da ist der zukünftige Vuter, der im Nebenzimmer voll fieberhafter Ungeduld abwarte», was die nächste Minute bringen wird; da ist ferner fein Freund, der Arzt. der fo thut, als fei er ganz kalt, m Wirklichkeit aber mit tiefer Theilnahme dem ent« scheidenden Augenblick c„lgegenhant. Der Vater in «i)? probiert zum Zeitvertreib die vorbereiteten Häubchen! auf feinen Fäusten, und diese haben gerade Platz darin. Er darf endlich mit dem Arzte das Zimmer der jungen Frau betreten, umd durch eine Thürfpalte sieht er im anstoßenden Gemache die leere Wieg? stehen, bereit, das neu? Menschlein aufzunehmen. Immer näher rückt das Ereignis . . . der Arzt schickt sich zum Empfange an, er wird grob gegen jeden, der ihn stört, sogar gegen die Mutler der jungen Frau . . . Und nun vollzieht sich das Erwartete. «Nach einem schrecklichen Wehklagen", so lässt Droz den eben in seine Würde eingesetzten Vater berichten, ..trat Stillschweigen ein, und der Doclor hob etwas Rosiges empor, dem ein haarscharfer Schrei entfuhr. Ich werde nie den Eindruck vergessen, den auf mich das Erscheinen dieses kleinen Körpers hervorbrachte, der Plötzlich in der Famille erfchien. Wir hatten dar«n gedacht, davon geträumt, ich hatte im Geiste ihn Reifen spielen, mich beim Schnurrbart zrrren, die ersten Schritte versuchen, sich in dem Arme seiner Amme mit Milch volltanken gesehen. Aber so hatte ich ihn mir nicht vorgestellt: fast leblos, ganz klein, mit Falten und ohne Haare, Gesichter schneidend — und dabei doch liebenswürdig, reizend bewundernswert, das arme, kleine, hässliche Ding! Es war ein eigenthümlicher, ein fo fremdartiger Eindruck, dass man nicht begreifen kann. wenn man ihn nicht selbst erfahren hat... Aa« Neugeborene ist ein K.'^c. und aus Freude darüber kann der Großpapa uälerlichcrse.ts sich der Thränen nicht erwehren, und da nun schon emmal geweint wird, so weint der Papa wacker mit. Nachdem Droz seine Schildereien aus der Kinderstube bisher auf verschiedene seiner Vücher vertheilt Laibacher Zeitung Nr. 167 1362 25. Juli 1885. Dieselbe Erscheinung, welche bei den zwei Kategorien der Mittelschulen ins Auge fällt, wiederholt sich bei den Universitäten im Vergleiche zu den technischen Hochschulen. Die Hörerzahl der ersteren hatte sich gegen das Vorjahr um 901 gehoben, die der letztere», war um 63 gesunken. Die Zunahme uer Hörerzahl an den Universitäten ist am auffälligsten an der medicinischen Fakultät (560) und an der juri» bischen (287); an den technischen Hochschulen zeigen die stärkste Tendenz zum Rückgänge die Ingenieur und die chemisch'technische Schule. Dass schließlich auch die t. l. Hochschule für Bodencultur an einem intensiven Schülerschwund leidet, dürfte ans den vor> jährigen Verhandlungen des Budgetausschuffes bekannt sein, in welchem vielfach die Auflassung dieser Hoch< schule und die Reactivierung der Mariabrunner Forst» akademie ventiliert wurde. Die statistische Central« Commission will nnn aber nicht annehmen, dass dieser bei den technischen Hochschulen schon seit längerer Zeit bemerkte Rückgang in einer geringeren Nachfrage nach technisch gebildeten Leulen und einer hiedurch auf die Frequenz der Hochschulen nachwirkenden Reaction begründet sei, sondern vielmehr in dem Umstände, dass den zu voller Entwicklung gelangten Staats-Gewerbe-schulen und gewerblichen Fachschulen sowie den landwirtschaftlichen Mittel- und Fachschulen jetzt eine An« zahl von Schülern zustrebt, welche vordem nur an den technischen Instituten ihre höhere Ausbildung finden konnten. Wenn man nun auch diese Erklärung nicht als die einzig richtige acceptiert, so muss doch der große Ausschwung der Frequenz der gewerblichen Lehranst alten anerkannt und mit Genugthuung hervorgehoben werden. Dieselben bilden bekanntlich den Gegenstand steter und liebevoller Fürsorge seitens der Unterrichtsverwaltung, und alle betheiligten Kreise lommen diesem noch so jungen, aber höchst lebenskräftigen Institute mit warmem Interesse entgegen. Die Schülerzahl hat sich zwischen 1882 und 1883 von 31754 auf 36154. also um 4400 gehoben; es si»d insbefondere die Länder Niederösterreich, Steiermmk, Böhmen, Mähren. Schlesien und Galizien, in wel» chen sich eine besonders rege Thätigkeit auf diesem Gebiete bemerkbar macht, während Dalmalien bislang noch völlig dieser Schulen entbehrt. An sämmtlichen 407 Gewerbeschulen des Staates willten im vergangenen Jahre 1993 Lehrkräfte und erhielten 3615,4 Schüler Unterricht. Aus dem umfassenden Gebiete der sonstigen Lehranstalten seien hier schließlich die wesentlichsten Momente kurz hervorgehoben. Die Lehrer- und Lehrerinnen-Bildungsanstalten (70 an der Zahl mit 8792 Schülern und Schülerinnen) zeigen gegen das Vorjahr 1882 einen erheblichen Ausfall von 897 Köpfen; diese Abnahme der Frequenz zeigt sich bereits feit einer Reihe von Jahren und hat an manchen Lehranstalten zur Auflassung ganzer Jahrgänge geführt. Die mannigfachen übrigen Anstalten, als da sind: Handelsschulen, Gesang» und Musikschulen, land- und forstwirtschaftliche sowie Bergschulen, nautische Schulen, die Lehranstalten für Thierheillunde und Hufbeschlag, Hebammen-Lehranstalten, weibliche Arbeitsschulen ic.. weisen geringe Differenzen gegen da« Vorjahr auf; auffällig jedoch und alle Länder umfassend, daher einer bestimmten Ursache entspringend, ist der Rückgang des Besuche«, welcher bei den sonstigen Lehr- und Erziehungsanstalten eingetreten ist, nämlich bei den pri- vaten Mittel- und Fachschulen der geistlichen Collegien, Convicten und Instituten, den Kloster» und Convent-schulen :c. Das Elaborat der statistischen Central-Commission bemerkt hierüber Folgendes: „Der allgemeine und mit Rücksicht anf die Größe der Länder gleichmäßige Rückgang des Vefuches diefer Lehranstalten lässt annehmen, dass eine gleichartige Ursache zugrunde liegen muss, und diese wird wühl, wie schon bei den weiblichen Arbeitsschulen, in drv zunehmenden V^vollkommnung der öffentlichen Volksschulen zu finden sein, gegen welche namentlich di»' als Ei werbsqueNe betriebenen reinen Privat - Lehr« und Erziehungsanstalten, die ein mehr oder weniger erhebliches Schul-neld feststellen müssen und daher nur für Kinder ver-möglicher Eltern zugänglich sind, immer winger aufzukommen vermögen. Selbst bei de» Kloster - Erziehungsanstalten sür das weibliche Geschlecht geht die Frequenz der Mehrzahl nach zurück, wenngleich ihr Bestand gesichert ist." Dieses siegreiche Vordringen der Staatsschule auch auf jenen Gebieten des Unter« richtswesens, wo ihr bisher eine slalkc Cmu'urrenz im Wege stand, ist eines jener markanlcn günstigen Momente in unserem Unterrichlswesen, welche ttotz mancher kleinerer Gravamina seinen Gesammteindruck zu einem durchaus freundlichen machen und zu guten Hoffnungen für die Zukunft berechtigen. Inland. (Zur parlamentarischen Lage.) Das Organ der steierischen Clericalcn schließt seine Artikel-Serie über die Zweckmäßigkeit der Bildung eines katholischen Centrumsclnbs mit der nochmaligen Versicherung, dass ein solcher Club keine Feindseligkeiten aegen die Regierung plane und in freundschaftlichen Beziehungen zur Rechten stehen wolle. Der Club sei als ein ganz selbständiger gedacht, denn „je mehr die anti-österreichische, anti'christliche und sluvenfresserische deutsch'confuse Partei das deutsche Volk mit Lügen u»d ciassm Verleumdungen haranguiert. verwirrt, aufhetzt, desto freiere Bewegung mufs das christliche Corps haben, wenn es seine österreichischen Freunde und das christliche Voll wirksam vertheidigen loll". — In derselben Angelegenheit wird der..Politik" versichert, dass vorläufig zwei der helvorrugenosten Kirchenfürsten Oesterreichs von der Bildung eines gesonderten „katholischen Centrums" entschieden abrathen. Sie motivieren ihre — wie es scheint, erbetene dirsfälliqe Meinungsäußerung damit, dass die in keiner Weise bedrohte katholische Kirche eines besonderen und verstärkten Vertheidigung«-Apparates nicht bedürfe, dass aber die Geltendmachung einzelner berechtigter Wünsche, welche allerdings noch vorhanden, wenn sie durch Elemente geschehe, die mit den großen Parteien in enger Fühlung ständen, unbedingt mehr Erfolg verheiße, als wenn ein besonderer Club, dem ohnehin leicht aggressive Tendenzen imputiert werden könnten, ohne eine folche Fühlung mit diesen Parteien und vielleicht in anderweitige Gegensätze zu ihnen gedrängt, sie in die Hand nehmen würde. (Kärnten.) Der heutige Tag ist ein bedeu< tungsvoller in der Geschichte unseres schönen Nachbarlandes Kärnten. Bekanntlich wird hente in Klagenfurt die Landes-Ausstellung eröffnet werden. Sie wird ein freundliches Bild der Erfolge bieten, welche geistige und wirtschaftliche Cultur im ganzen Lande aufzuweisen haben. Möge sie den Bewohnern Kärntens auch die Anregung zu weiterer geistiger, industrieller, gewerblicher und landwirtschaftlicher Regfamkeit geben! (Nachklänge zum Brünner Arbeiter-Processe.) Wie wir einem Berichte des „Mährisch' schlesischen Correspondent««," entnehmen, leitete in der diesertage in Brunn gegen die wegen der Arbeiter-Excesse angeklagten Individuen durchgeführten Schluss' Verhandlung der Herr Staatsanwalt Patzn er seine Schlul«anträa.e mit folgenden Worten ein: „In der Zeit vom 16, bis 20, Juni l. I., da war es, als ob die Hauptstadt Mährens unter dem schweren Druck'' des Belagerungszustandes sich befinden würde. In den breiten Straßen der Zeile und vor den Fabriken der Vorstadt Kiöna standen in ernster Bereitschaft starke Ablheilungen der Infanterie und der Iägertruppe, und Eavallerie» Patrouillen durchzogen unaufhörlich nach allen Seiten hin die Stadt. Warum war aber die Militärmacht in dieser Stärke aufgeboten? Welche frevelhafte, die öffentliche Ruhe und Ordnung be/ drohende Bewegung galt es, niederzuhalten? D>e Albeiter Brünns hatten, übel berathen, zur Eigenhilfe gegriffen und an der Habe und dem Gute ihrer Arbeit' geber in boshafter Weise großen Schaden angerichtet. Ferne liegt es von mir. behaupten zu wollen, das Los der Arbeiter Brünns sei ein gutes und für die Ver-bessetung ihrer Lage sei wenig mehr zu thun. Nein! Die Erkenntnis ,st eine allgemeine, dass die Lage dcs Arbeiters, insbesondere des Fabriksalbeiters, eine menschenwürdigere werde. Niemand ist aber mehr bestlebt» die Lage des Arbeiters zu vetbessern, für ihn nach allen Seilen hin, foweit dies im Gefüge des geord' neten Staatshaushaltes möglich ist, eine ausgiebige Fürsorge zu treffen, als wie die hohe Regierung. Dies muss den Arbeitern bekannt sein, und ist ihnen auch bekannt. Wenn nun die Arbeiter Vrünns gerade bei Einführung des Gesetzes vom 8. März 1885 zu ge< waltlhätigen Demonstrationen griffen und die Ruhe und den Frieden ihrer Arbeitestadt durch mehrere Tage in bedrohlichster Weife störten, weil sie sich nicht sofort mit ihren Arbeitgebern über die durch das neue Gesetz geregelte Dauer der täglichen Arbeitszeit einige" konnten, dann muss man sagen, dafs sie gegenüber dei' erhabenen Intentionen der Regierung und der maß' gebenden Kreise sich als höchst undankbar erwiese" haben. Durch ihr Vorgehen haben sie die Thätigkeit aller jener Factoren, die gerne und immer bereit sind. für die Besserung der Lage des Arbeiters einzutreten, unendlich erfchwert, denn niemandem ist schwerer mehr zu helfen, als dem, der einmal zur Eigenhilfe gs' griffen hat." Ausland. (Deutschland.) Nach einer Depesche aus Frank' fürt a. M. ist rs anlässlich des Begräbnisses des S"' cial-Demokraten Hiller zu höchst bedauerlichen Vo«> gangen gekommen. Die Polizei verhinderte die Nb< Haltung einer social - demokratischen Grabrede und forderte die äußerst zahlreich erschienenen Theilnehnie/ am Leichenbegängnisse auf, sich zu zerstreuen. Als die Menge sich weigerte, machten die Polizisten von d" blcmken Waffe Gebrauch, wobei eine große Anzahl vo" Personen verwundet wurde. Es steht zu besorgen, da" Frankfurt diesen blutigen Zwischenfall mit dem kleine" Belagerungszustände wird büßen müssen, dessen M" hängung mau schon nach der Ermordung Rumpfs« ^ sülchtet hatte. hatte, ließ er vor kurzem eine Anthologie der auf das Kind bezüglichen Auffätze erscheinen.* Er hat daran sehr klug gethan, denn als Candida» für die Akademie wird er hinter sich eine gewaltige Schar von Beschützerinnen haben, und da Gott will, was die Frauen wollen, darf D,oz fo ziemlich sicher sein, nicht vergebens an die Pforte des Ruhmestempels zu pochen, wo die vierzig „Unsterblichen" verfammelt sind. Uebri-gens mögen die Franzosen beiderlei Geschlechtes Droz nach gewisser Richtung dankbar fein, denn er trägt dazu bei, das Vorurtheil zu zeistören, als hätten Frankreichs Söhne und Töchter weniger Familiensinn als andere Nationen — ein Vorurlheil, das übrigens jeder Kenner Frankreichs von vorneherein als eine Lächerlichkeit betrachtet. Man lese doch bei Proz das Capitel vom „alten Hause". Wie leuchtet au« jeder Zeile die Liebe zu den altgewohnten Räumen, die Freude an der Väter Hausruth hervor! „Nichts Liebenswürdigeres und nicht« Rührenderes", lesen wir bei Droz, „als diese alten Wohnungen, wo von Gene< ration zu Generalion der Sohn in der Stunde, da er weiße Haare bekommt, den Platz des Vaters einnahm, sich in dessen Armstuhl setzte, aus dessen silbernem Becher trank und, wenn er sein Tagewerk vollbracht hatte, unter dem Dache starb, unter welchem er ge-boren worden." Als echter und rechter Franzose begnügt Droz sich nicht damit, das Vaterhaus zu rühmen sondern er meint, man solle daselbst und um Gotteswillen nicht reisen. «Man loll rath er. ..w>,e Wetie-fahne nur verlassen, um die Rncwhr zu * «I/yllllmt«. ?üiin Victor Uavarcl, öäitsnr. ihr desto süßer zu empfinden." Das ist ein ganz und gar nationaler Zug, und man mag sich dabei erinnern, wie Alfred de Musset seine Landsmänninnen bei der Eitelkeit packt, um sie vom Reisen abzuhalten: „vaug ui! miroir ä'twderAE ou n'68t .j»mn.i8 ^olio." . . . Als preisender Herold der Familie erweist Droz sich immmer wieder. Ich sehe einige der bezeichnendsten Stellen Hieher: „Von einem Wefen geliebt werden, das man liebt, ist dies nicht das große Problem des Lebens und vielleicht das einzige, das anhaltende Bemühungen verlohnt? Die Zärtlichkeit seiner Kinder gewinnen, heißt. Schätze für den Winter ansammeln. Jedes Jahr nimmt dir, o Freund, einen Bruchtheil deines Lebens, verengt den Kreis der Interessen und Vergnügungen, in welchem du lebst; dein Geist ver-liert nach und nach an Fülle und verlangt Ruhe, und in dem Maße, als du weniger durch den Geist lebst lebst du mehr durch das Herz. so dass die Neigung der anderen, welche zuerst nur eine angenehme Beigabe war. die nothwendige Nahrung wird." . . . Droz hält nicht viel von den sogenannten Menschenfreunden, die alle Welt lieben. Er steht sür die Liebe ein, die im häuslichen Kreise geboren wird. Er hält denjenigen, die lächelnd behaupten, solche Bande hätten leine Macht über sie. ein B>ld der Zukunft vor. Er führt aus, dass für jeden die Zeit lommen könne, da er nach der Liebe der Seinigen greife: „Der Rausch des Erfolges, das Fieber des Kampfes ent-fernen den Mann von der Familie und lassen ihn in ihrer M'tte sich uls Fremden fühlen, und er findet keinen Gefallen an den Dingen, die ihn ehedem ent. zückten. Aber wenn der Misserfolg kommt, wenn der! rauhe Wind ein wenig heftig weht, dann sieht der^ Mann sich auf sich selbst beschränkt, und er sucht a" seiner Seite jemanden, der ihn stützt, er sucht ein Oe' fühl, das ihm den entflohenen Traum ersetze, er neigt sich gegen sein Kind. Er ergreift die Hand feine« Weibes und drückt sie. Es ist, als wolle er diese be>' den Wesen veranlassen, seine Bürde mit ihm zu theile" Wenn er Thränen in ihren Augen sieht, erscheine» die seinigen ihm weniger bitter. Wie der Ertrinket sich au einem Strohhalm klammert, so umfängt A' Mann, der sich gebrochen fühlt, Weib und Kind. ^ verlangt von ihnen Theilnahme, Hilfe, Schutz, und »>' es rührend, zu sehen, wie der Stärkere sich in ^ Arm des Schwächeren flüchtet und in dessen » neuen Muth findet. Die Kinder haben Instinct l"l das alles, und sie empfinden nie eine heftigere <^ müthzbewegung, als wenn sie den Vater weinen sehe">, In der Familie findet der Mann „die Krücken, d" ihm beim Gehen helfen werden." Droz hat die Kinderstube mit scharfem und "^ ermüdlichem Auge beobachtet. Wollte man dürilb" staunen, dass ein Mann den Blick für das Kleinleb^ der Menschenblüle besitzt, so gibt Droz eine Art ^" llärung. indem er das Verhältnis der Väter zu de" Kindern mindestens als ein ebenso zärtliches hinst" wie jenes der Mütter. Er schreibt den Vätern „Aulo/^ stolz" zu. er charakterisiert sie als die eigentlich/" Sclaven ihrer Sp'össlinge. Wenn Bibö drei oder v»e' Il'hre alt ist. sieht der Vater in all seinen L^e^ äußerungen die Vorboten zukünftiger guter und b^ beulender Eigenschaften. Oeffnet der kleine M"^ den Pferden, die er zum Spielzeug hat. den Ä^A so beweist dies, dass er muthig sein wird. ZelbrA er die Fensterscheiben und reißt er die Glockensch"" Laibacher Zeitung Nr. 167 1363 25. Juli 1885. (Russisch . englische Verhandlungen.) «»e ..Morning Post" ersähst, dass die neuesten Vor. lchlage, welche seitens der russischen Regiern,,« in London untetbieitet wurden, auf einen vorläufigen Ab-»Fluss des Uebereinkommens über die afghanische ^renzsrage abzielen, damit die Grenzcommission an "rt und Stelle noch in günstiger Jahreszeit vor An-vluch des Winters den wichtigsten Theil ihrer Arbeiten vollenden lö»„e. Der strittige Punkt inbetreff des ijulftlar.Passes möge, schläft Russland vor. mittler, welle in t,er Schwebe bleiben, unter der einen Bedin-Mng, dass die Afghanen die Stellung nicht befttzen dürfen, selche die einzige mögliche Weide filr die russischen Truppen auf jenem Grenzfläche beherrfcht. (Frankreich und China.) Der Gesandte ^ymas am Berliner Hofe. Hsü.Kmg.Cheng. wird in oen nächsten Tagen eine Reise nach Paris antreten, um noch vor dem Schlüsse des Parlaments, nach welkem die osficirlle Welt Frankreichs die Hauptstadt zu tlellissm pflegt, dem Präsidenten Glevy seine Be-»laublgungsschreiben als Vertreter Chinas bei der NaoMschen Republik zu überreichen. Er wird als. oann einige Wochen in Paris bleiben, um dort die ersoiderlichen Einrichtungen und Anordnungen zu llfsM, dann aber nach Berlin zurücktrhren, wo er lenml ständigen Wohnsitz zu nehmen oder zu behalten ueoenlt. Gleich seinem Vorgänger LiFong.Pao wird VlU.KlngCheng China in Berlin, Men. Paris. Rom und dem Haag vertreten. (Die Nachricht vom Tode des Mahdi) laucht neuerding« auf, und zwar wird diesmal der angebliche Todestass, der 29. Juni. und die Todes-ur»ache. Blatternkrankheil, in der betreffenden Mitthei-lung angeführt, um dieselbe glaubwürdiger erscheinen zu lassen. Tassesneuigkeiten. H . Se. Majestät der Kaiser hab^n, wie die ..Brünner Ortung" meldet, der Gemeinde Okrouhlä für die durch ^ne Feuersbrunst am l l.Iuni d. I. verunglückten ^meinde.Angehörigen eine Untelstiihung von 500 sl.. ferner, wie das „Piager Abendblatt" mittheilt, der irelwilligen Feuerwehr in D»hov eine Untetstühui'g von 60 fl. zu bewilligen geruht. — (Cin Honorar sür die Kronprinzessin.) Die durchlauchtigste Kronprinzessin Stefanie äußerte kürzlich den Wunsch, sich an dem Werke des "tonprinzen: „Die österreichisch - ungarische Mon» "ch'e in Wort und Bild", auch künstlerisch betheiligen zu dürfen. Die Kronprinzessin, bekanntlich in der Maler-""d Zeichenlunst wohl bewandert, fertigte zu diesem ilweclc sehr hübsche Itichnungen nach der Natur aus ^r Umgebung von Laxenburg an. Das Künstler-Comito ^ ^on diesen Zeichnungen vor einigen Tagen drei «lUcl ausgewählt und beschlossen, der Frau Kronprin-swn das fixierte Künstlerhonorar wie jedem anderen ^""arbeiter zuzuerkennen, und Regierunglrath von Weilen au^"^' dasselbe in Form eines Sparkassenbuches, ten), ^°n'en der kleinen Erzherzogin Elisabeth lau» aal, ö" "bermitteln. Nach vorheriger Genehmigung be> Kil n, ^ vorgestern Graf Wilczek. als PriiseS des unnler.Comitös. und Regierungsrath von Weilen nach . ss""urg und überreichten der Kronprinzessin das Spar. "iienouch. welches die hohe Frau, überrascht und gerührt. ______ freundlichst entgegennahm, wobei dieselbe versprach, es für ihre Tochter in Verwahrung zu halten, Dem Spar» casfenbuh war folgendes hübsche Gedicht von Weilen beigegeben: „Wo du dem Kind zum erstenmal Als menschn, rword'nen Sonnenstrahl Begrüßt, qcküsst hast mit EntMen, Den Ort hat deine Mmstlrrhand In Bildern herrlich festgebannt, Des theuren Gatten Werl zu schmücken Den Lohn, den lch r>oü Ehrfurcht bring', Ist er auch ärmlich, nur gering, Woll' in des Kindes Händchen legen, Sie nehme ihn in treue Hut: Auf einer Mutter Spende ruht Für alle Zeit ein reicher Segen. Wenu sn> zur Jungfrau einst erblüht, Dir gleich cm Anmuth uno Gemüth, Und fürstlich reicher Schmuck ihr Eigen, Sie achtet ihn wie leeren Tand, Was felbst erwarb der Mutter Hand Wird stolz als grüßten Schah sie zeigen." — (Eine originelle Bitte.) Diesertage langte bei einer Wiener Militärbehörde ein sichtlich mit besonderer Miihe und Zeitaufwand ausgefertigtes Schriftstück eines Landgemeinde-Bürgermeisters ein, in welchem mit einer außerordentlich erheiternden, leider aber nicht drucksähigen Detail »Motivierung die höchst originelle Bitte gestellt wird: das hochlöbliche Commando wolle den in seine Heimatsgemeinde — den Ort des Be« schwerdeführers — beurlaubten Gemeinen Josef M. ehebaldigst wieder einberufen, weil derselbe, seitdem er bei „die Soldaten" ist ... bei den Weiböleuten im Orte zu viel Unheil anrichte! Man kann sich die Heiterkeit vorstellen, welche diese Eingabe bei der betreffenden Militär« behörde hervorrief. — (Ermordung durch die Schwieaer» mutter.) Ein Familien-Drama, ähnlich dem von Ohnet in seinem „Serge Panine" erzählten, spielte sich Sonn» tag nachtö zu Paris in der Rue du Temple Nr. 151 ab. Der daselbst wohnende Graveur Marais war mit seiner Frau am Sonntag zu seiner Schwiegermutter. Frau Eharlot, gegangen und hatte bei dieser das Abendessen eingenommen. Gegen 10 Uhr empfahl sich das junge Ehepaar und trat über den großen Boulevard den Heimweg an. Vor dem Hause angelangt, ließ Ma< rais sich daß Thor öffnen und seine Frau zuerst ein« treten. Kaum hatten beide das erste Stockwerk erreicht, als es beim Hausbesorger wieder klingelte und eine Frau dem Ehepaare nacheilte. Diese — es war Frau Charlot — zog, als sie nur noch wenige Schritte von Marais entfernt War. einen Revolver aus der Tasche, zielle auf Herrn Marais und schoss ihm vier Kugeln in den Niicken. Die sofort herbeigeeilten Nachbarn bemächtigten sich der Mölderin, die keinen Widerstand leistete und sich ruhig auf das Polizei«Commisfariat führen ließ — (Ein Sprach. Cnriosum) Folgendes Curiolum erwähnt die Festzeitung des sechsten deutschen Turnfestes. Es lebte zu Zeiten Gutsmuths ein tüchtiger Vorturner Namens Nedel, welcher gegen die damalige S,tte, beim Turnen Ledergurte um den Leib zu tragen, als die Bewegung der Bauchmuskeln hindernd lcbhaft eiferte. Er selbst trug nie einen solchen Ledergurt, und man sagte deshalb von ihm: ..Ein' Ledergurt trug Redel nie." Liest man nun diesen Satz vou hinten nach vorn, Buchstabe für Buchstabe, so lautet derselbe eigenthüm-licher Weise wieder: „Ein' Ledergurt trug Nedel nie." — (Entschuldigung.) A.: „Jetzt mahne ich den Pumpmeyer schon zum zwölftenmalel Glauben S'e, er schenkt meinen Aufforderungen Gehör!" — N : ,Noer wie soll er das auch! Er steckt ja bis über die Ohren in Schulden!" Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Subvention.) Das t. k. Ministerium für Cultus und Unterricht hat zum Zwecke wissenschaftlicher Grabungen in Dernovo eine Subvention von 200 st. bewilligt. — (Der hochwürdig st eHerr Fürstbischof Dr. Missia) hat gestern in der Eftitalskirche eine stille hl. Messe gelesen und wurde darauf vom Regierungsrathe Spitalsdirector Dr. Valenta ehrerbietigst begrüßt und eingeladen, zum Troste und Erbauung der Kranken die Anstalten besichtigen zu wollen, welcher Bitte Se. fürstbischöfliche Gnaden geneigtest nachkamen. Nach nahezu einundeinhalbstündiger Besichtigung sämmtlicher Anstalten, der Kranken-. Irren- und Gebäranftalt. verließ derselbe hochbefriedigt die Spitalsräume und be< merkte jedoch ganz treffend, dass die Anstalten für die Hilfesuchenden nicht mehr ausreichen. — (Promotion) Der Concipist bei der k. k. Finanzprocuratur in Laibach Herr Mrak wurde dieser« tage an der Grazer Universität zum Dootor juri» pro< moniert. — (S ch u l n a ch r i ch t e n.) Die fünfclasstge städtische Mädchen.Volksschule in Laibach wurde im ab» gelaufenen Schuljahre von 347 Schülerinnen (gegen 335 des Vorjahres) besucht, von welchen 231 zum Aufsteigen in die nächsthöhere Classe als reif erklärt wur« den, 298 Schülerinnen gehörten der slovenischen, 48 der deutschen. 1 der italienischen Nationalität an. Die Schul« bil'liothek zählt 220 deutsche und 110 slovenische Bücher. Directrire der städtischen Mädchenschule ist Frau Julie MooS; außerdem wirken an dieser Anstalt der hochw. Herr Josef Res nil (Religionslehrer) und die Leh' rerinnen Fräulein Ernestine Kern, Friderike Kon-schegn. Emilie Gusl und Maria Kobilca. Das nächste Schuljahr l^ginnt am 16. September. Die Auf« nähme der Schülerinnen findet am 14. und 15. Sep« tember im Schnlgcbäude auf dem St. Ic,lobsplatze statt. — (In Klagenfurt) findet heute nach der Eröffnung der Landrs-Ausstellung um 3 Uhr eine Hoftafel zu 29 Gedecken statt. Nach derfelben ist ein Au», slug des Erzherzogs Karl Ludwig in die Umgebung, vermuthlich zum Wörlher.See. geplant. Morgen wird der Erzherzog von 9 Uhr vormittags an in der Burg Audienzen ertheilen, dann begibt er sich abermals in die Ausst'llung, und für den Nachmittag ist ein zweiter Ausflug in die Umgebung geplant. Montag früh ver« lässt der Erzherzog Klagenfurt, begibt sich nach M'll-statt und seht abends vo„ dort über Villach die Rück» reise nach Klagenfurt fort. — (Ausstellung von Kirchenparamen« ten.) Am 2, 3. und 4. August werden im hiesigen Ursulinnenkloster jene Kirchenparamente zur Ausstellung gelangen, welche heuer zur Vertheilung au Vermögens« lose K'rchen der Laibacher Diöcese bestimmt sind. Die Ausstellung wird an den genannten Tagen von 9 Uhr srüh bis 6 Uhr abends geöffnet sein. — (Die ersten Weintrauben) brachten gestern die Wippacher Verkäuferinnen in Laibach zu Markte. Die Weintrauben sind aus Istrien bezogen Worden. A ° '? das ein Anzeichen, dass er ein Mann der m«n /'" ""^- Alle Väter sind gleich eitel; will .'"X Men emen Gefallen erweisen, so sage man ge-zun. m» e Ihr Sohn Ihnen ähnlich sieht! Es ist 'ZMschreienl" Au» Koketterie antwortet Papa: dina» ^ wirklich? Nun ja. im Profil aller-Na^ ' '^ ^ bel Besuch fortgegangen, fo meint em m "^'eser Mensch hat einen Adle/blick. Was für Beobachter l N,chts entgeht ihm!" die Kam "'heilt den Vätern den dringenden Rath, saat P, ?^ri ,h-'' ^'^ die Thüren wohl verschlossen, dann 5»asm°.'l3". "'Hl' lieber Freund, ahmen Sie den neb?» «?!" ""ch' ohne Furcht, sich elwas zu ver-Mfbr ^"wonen Sie mit Sanstmuth aus die lausend richtet >> """b" närrischen Fragen, die Bebi an Sie link n ! ?elche ein Echo seiner endlosen Träume öimn'-r.!/ ^lbst wenn Bebö Sie zwingt, in den w ds?I,/. l" «Kuckuck!" zu schreie., und die Respect-""gleit so weit treibt. Sie beim Barte zu ziehen biet?» ^" b°vel seine rosigen L ppen zum Kusse rich IV'^'^^^ Uebel? Der gute König Hei... »r aul n ^ seiner feinen Politik nicht untreu, als Drn» l-^" ^'"k" auf dem Teppich herumkroch" . . . Mlen I, ""c" V°ter. der Olficier ist. davon er. "över'h^"^"h wiorgens. """N er sich zum Ma« Und wi,^'« b«. lleinen Stiefelchen von Vebö fah. " w.e d.eser Anblick ihm unendlich viel zu denken und zu filhlen gab. Der in ein Kind verliebte Papa beschreibt diese Stiefelchen ganz entzückt, er sagt u. a.: „Alles, was mit den Bebe's in Berührung kommt, wirb selbst ein wenig Völ?c und nimmt von ihnen den Ausdruck unbewuseter und ungeschickter Grazie an." Er gibt einen förmlichen Cursus in der „Kunst, Vater zu sein" . . . „Bedauernswert", sagt er. „die Väter, die es nicht verstehen, möglichst oft Papa zu sein, sich auf dem Boden zu mälzen. Pferd zu spielen, sich als Wolf zu gehaben, das Kind zu entkleiden, das Bellen des Hundes und das Brüllen des Löwen nachzuahmen, zu beißen, ohne wehe zu thun, und sich hinter Fau-teuils so zu ve,stecke», dass man sie sehen kann." Bei Dl0,< selbst muss man lesen, wie der Vater dem Kinde die Schuhe auszieht, wie dabei Vater und Ki»d mit einander tollen und spielen, und wie der Vater eine unglaubliche Schwerfälligkeit an den Tag legt. „Um fein Kind in die Höhe zu h?ben. wendet der arme Mann mehr Kraft an, als nöthig ist, um eine Thüre zu sprengen. Kilsst er es, so sticht er es mit dem Barte; berilh't er es, so verursacht er mit seinen starke,' Fingern ihm Schmerz. Er nimmt sich wie ein Bär aus, der eine Nadel einfädelt . . ." Der Vater, den Droz redend einführt, aeht mit Bebe einmal in den Wald. Ein h'ftiger Reqen bricht los. Papa bereitet in feinem Ueberziehcr Bebi ein Nestchen und so trägt er es noch Hause. Einmal st,ckt Be>e den Kopf her» vor. .Me geht es dir. mein Kind?" — „Gut, licber Papa." Später wird da« Köpfchen wieder sichtbar. „Regnet es draußen noch, Mit pör6>" — „Der R'gen geht zu Tnde." — „Schon? E« war so gut in dirl..." Bidö ist ein Knabe. Wie Papa zu den Mädchen steht, ersährt man nicht recht. Aber deshalb brauchen die Frauen Proz ihre Gunst nicht vorzuenthalten. Sein Uieblingsthema ist: Vater und Sohn; aber ich möchte wetten, dass er auch siea/« die weiblichen Vsbis nichts einzuwenden hat; sein Capitel „Briefe emer junqen Mutter" beweist, dafs er die Väter keineswegs auf Kosten ihrer Gefährtinnen verhimmelt. Au« den besagten Briefen seien nur etliche Sähe citiert: „Bevor man ein Kind hat, lirbt man einander als Haushalt, man liebt einander nur um des Ichs willen, aber nachher liebt man einander um seinetwillen, um des kleinen Lieblings willen, der mit seiner winzigen Hand die Kette festjchmiedet. . . Meine ganze Vergangenheit erscheint mir unbedeutend, farblos, und ich sehe. dass ich nun erst ansang«», zu leben. Ich bin stolz, wie ein Soldat nach dcr Schlacht. .Galtin« und Mutter', das sind unsere Epauletten; ,Croß« mutler', das ist unser Marschallsstab. . ." Den größten Theil seiner Skizzen widmet Droz den Vätern und d»n Knaben. Trotzdem haben die Fsauen alle Ursache, für >hn Propaganda zu machen, wenn er ihre Hilfe braucht als Kandidat der Akademie. Denn wer trägt mehr dazu bei. die Herrschaft der Frauen zu schigen. als wer da« Hohelied des Bc'bi singt! Das Kmd ist der Vermittler, der den Mann unauflöslich an die F.an bindet, es macht d»e beiden unzertrennlich; am sichersten regiert das schwache ^schlecht u.'s durch die Hände der Klemen. Von nirgends hol.., die Frauen sich emtt, so grohen. dle Männer bedinqunqslos b^wingenden Einfluss, wie - aus der Kinderstube. Für Gustav Droz ist also arsorgl. Fr Groß. Laivllcher Zeltung Nr. 167 1384 25. Inlt 1885. — (Schadenfeuer.) Am 16. d. M. gegen 3 Uhr nachmittags brach in der Harpfe be» Grund-besihers Johann Gliha aus Großlack, politischer Bezirk Rudolfswert. Feuer aus und äscherte diese sowie die darin befindlichen Getreidevorräthe nebst der Harpfe des GruudbesitzelK Michael Schleibach ein. Der Gefammt-schade beträgt 386 fl., und find die Geschädigten mit 3l0 st. assecurlert. Das Feuer soll infolge unvorsichtigen Unzündens einer Tabakpfeife entstanden sein. — (Unglücksfall.) An, 17. d. M, fuhr der 15jährige Stefan Ales. Knecht beim Besitzer Anton Kuhar in Aich, politischer Bezirk Stein, mit einem mit Getreide beladenen Wagen bei einer Cisterne vorbei, wobei der Wagen umstürzte und auf den Knaben fiel, ihm den linken Fuß im Ober- und Unterschenkel brach und das linke Auge schwer beschädigte. — (Touristische Arbeiten im Karst« gebiete.) Die Aufmerksamkeit der Alpenvereine hat sich in letzter Zeit in hervorragender Weise dem bisher so vernachlässigten Karstgebiete zugewendet, und lässt sowohl das Karst'Comitc des Oesterreichischen Touristen-Clubs als auch der Deutsche und Oesterreichische Alpen-verein Arbeiten im Karstgebiete ausfilhren. Vor wenigen Tagen wurde einer der romantischesten Punkte des süd« lichen Karstgebirges, die gewaltige Nelaschlucht bei dem östlich von Trieft liegenden San Canziano. der muhe-losen öffentlichen Besichtigung eröffnet, Die wilde Nela stürzt hier elne 60 Meter hohe Felswand in eine Schlucht hinunter. Ueber diese Schlucht, deren Wände sich bei 50 Meter Höhe bis auf 10 Meter nähern, spannt sich nun eine solide Eisenbrücke, die zur Erinne» rung an den bekannten Botaniker und Erforscher des Karstes Tommasini'Brücke genannt wurde. Das Unternehmen war ein sehr schwieriges, da der Platz für die zwölf Meter hohen Eisenträger zum großen Theil durch Sprengung der Felswand gewonnen werden musste. Die Arbeiten des Oesterreichischen Touristen-ClnbS be» zwecken die Verbindung der einzelnen Kessellhäler des Krainer Alpenplateaus. des Adelsberger-. Planinaer.. Zirknizer- und Lauser»Thales, wodurch ein mehrere Meilen breites, an wilden Naturschöuheiten. Grotten, halb unterirdischen Pässen, phantastischen Steingebilden reiches, bisher wenig beachtetes Gebiet dem reisenden Publicum eröffnet würde. Auch an der Aufforstung des zum Gebiete der Stadt Trieft gehörenden Theiles des Karstgebirges wird, wie der letzte Rechenschaftsbericht der Karst "Nufforstungscommission beweist, fleißig ge. arbeitet, Von September 1884 bis zum Mai 18tt5> wurden auf 40.30 Hektaren öder Karststäche 312 917 Pflanzen eingehetzt und 630 Kilogramm Samen verstreut, und zuni Schutze derselben 3268 Meter Mauern aufgeführt, welche Arbeiten 4264 fl 23 kr, kosteten, Man hofft auf diese Weise nicht nur eine unfruchtbare Sleinftäche der Waldcultur zu gewinnen, sondern auch den Borastllrmen, denen die Stadt Trieft im Winter und Frühling schuhlos preisgegebeu ist, einen W.ild entgegenzusetzen, welche segensreiche Folgen allerdings erst nach Jahren eintreten dürften. — (Bubenstreiche.) An zwanzig durchwegs minderjährige Knaben waren beim Stadtmagistrate gestern und vorgestern angeklagt, beim Baden auf dem Felde Erdäpfel gestohlen zu haben, um dieselben zu braten. Das improvisierte Diner wurde jedoch durch die Dazwischenkamst deS Besitzers des Erdäpfelfeldes gestört. Die jungen Burschen wurden den vorgerufenen Eltern zur häuslichen Abstrafung übergeben. — (Ertrunken) Am 19, b, M. ist der neunjährige Kaischlerssohn Franz Simonkii aus Grohdorf, Gemeinde Guttfeld, beim Baden in der Save ertrunken. — (Cillier Musik. V ere insschule.) Wie uns aus Cilli berichtet Wird, fand diesertage daselbst die Prüfung der Schüler des dortigen Musilvereines stitt. Das Publicnm folgte mit gespanntester Aufmerksamkeit den fast durchweg» vorzüglichen Leistungen der Zöglinge, und hat »amentlich der jugendliche Violinist Mayer. Sohn deS Vereins-Kapellmeisterö. die Phantasie „Pasto «ale" von Singles mit staunenswerter Meisterschaft yorgetragen. Außerdem wurden die Vortrüge der Zöglinge Nemetscheg. Zangger und Nratschitsch mit verdientem Beifall ausgezeichnet. Einen angenehmen Anblick gewählte bei der SchlusVnummer, das beinahe nur von Schülern reich besetzte Orchester. Die durchaus nicht leichte Ouvertüre zu «Iphygenie in Aulis" von Gluck fand eine so gute Darstellung, dass man für die Leistungen des Musiluereines in der Zukunft von den besten Hoffnungen erfüllt sein kann. — (Flugtän schu ngen.) Gegenüber dem Berichte deö „Scientific American" in Nr. 160 unseres Blattes geben wir gerne den vorsichtigeren, nicht-ameri lanischen Lösungen des Flugräthsels Raum. welche soeben unter dem Titel: „Natürliche Fliegesysteme", neue Au läge, Wien 1885". von einem Laibacher auf unserem Blicheltisch erscheinen Dass die einfache Muskelkraft, felbst eineS amerikanischen Dr. Hum Booth un. «enü end um freien Kraftfluge fe bedarf wohl ke.nes lange., Beweises, denn der FluMnstlcr muss la sich sammt einer schweren Flügel-Rüstung durch d,e Lust tragen, welche sein eigenes Körpergewicht um circa die hlttste vrryrijhert. wenn die Gleitflächen, auf welchen er vm, Berg z» Berg. von Anne zu Zinne übers Thal hinweggleiten will, nicht »«genügend klein werden follen. Ferner basieren selbst jene richtig geleiteten Flugmanöver, welche z, B. die Taube vor unseren Augen ausführt, indem sie es vorzieht, lieber auf raschen Flügeln über die ebene Straße hinzugleiten, als mit ihren Füßen weiterzulaufen, ausdrücklich auf der Möglichkeit des rascheren Fortkommens im Fluge und die raschere Trans-portweise ist offenbar schon darum nicht die leichlere. Hicz» kommt aber noch, dass unser Dr. Hum. Booth el st die Flügel von Vesnier aus dem Jahre 1678 co^ viert, also selbstverständlich von Arbeit5ükonomie beim Fluge noch keine Ahnung hat; denn ebenso wie jeder Schwimmer seine Kraft vergeudet, dcr nicht nach rich« tiger Methode schwimmt, so jeder Flieger, welcher nur im wilden Dreinschlagen seine Ausgabe zu lösen meint. Wir haben es also hier mit keinem „Scientific F'y ng American" zu thun; und welcher alte Kohl von den Laien ohne Vorbildung in dieser Richtung »mmer wieder aufgewärmt wild. daS sehen wir heute neuerdings aus dem Abendblatt der „Neuen freien Presse" vom 18ten Juli, wo der unverbesserliche alte 1'. zum hundertsten-male sein Recept auftischt: „Zum Gelingen der Lust« schiffahrt brauche man nur die Luftschiffe so ,specifisch schwer^ wie die Vögel zu machen, indem »nan ihnen leichte Materialien beigibt," Dr. Hum. Booth brauchte also nur sein Federbett auf den Rücken zu schnallen, um mitsammt diesen Vogelfedern leichter in die Lüste zu stiegen, als ohne diese, Solch ein aller, in den Traditionen der Montgolfiers großgezogener Junge träumt im Sonnenlichte von heute immer noch: Es fei beim Flugtransporte „da» specifische Gewicht" zu heben — ob schon es nur einen einzigen Schritt vorwärts bedcntet. von der Erkenntnis, dass jede, noch so fluggewandte Schwalbe elend zugrunde gehe» muss, sobald sie durch Ballone „erleichtert" wird, bis zu der Eikenntnis. dass auch die Flugmaschine di? Arbeit dann viel Vortheil, hafter verwertet, wenn sie das Ballonungeheucr rnt hehren kann Zwischen dem DreiüschlagsN drs oben« erwähnten Amerikaners u»o dem Schranbenschieb? bug der Ballonfexe liegen nun die naturgemäßen Arbeits-effecte des lebendigen Kruftüderlragungs.Mechanismus in der richtigen Mille, und wo es die fortschreitende Erkenntnis zum Besscn-n gilt, da dülfen wir uns nicht lediglich aus Pietät, dass in Laibach die Wiege der Schlffepropellelschiaube stand, der Naturanschaunng entfremden. Allerdings würden wir auch nicht wie ill Wien im Jahre 1884 einen Heinrich Ressel. den Sohn des durch Monumente gefeierten Josef Nessel, buchstäblich Hungers sterben lassen; vielmehr behält die edrl-schü»<' Bewegungsart der gefiederten Naturtmder «Hirn vollen hochpoetischen Reiz. so dass wohl rin gelegentlicher wei> terer Blick anf die Fortschritte nach dieser Richtung in unserem nächsten Umkreise gerne gestattet isi. 1. — (Diebstahl) Dem Besitzer Mathias Zupan aus Pozenik wurden jüngst, während er im betrunkenen Zustande in seinem Wirtehause auf einer Bank fchllef. 400 st,, welche er in einem Tllchel eingebunden bei sich halte, gestohlen. Der Dieb wurde in der Person des Johann Kinetik aus Zilklach eruiert. Neueste Post Original-Telegramme der Laib. Zeitung. Köln, 24. Juli. H?ule mittaas stürzten am Holz markt die Häuser Nr. 75 und Nr. 77. welche von sechzehn Fannlien bewohnt waren. ein. Bis halb 5 Uhr nachmittags waren 25. me>st leichlverl^tzte und v'er schwei verletzte Prisonen geborgen. Um 5 Uhr schlugen aus den T'.ümmelhaufcn Flammen empor, nwduich das Rrttungslmrk erschwelt wird. U^ber vierzig Personen werden noch unter tttli Trümmern veimlltb/!. Der Einsturz erfolgte infolge Zusammrt'bruchts drr Sch'id'walid zwifchen den beid?» Häuern, London, 24. Inli. Die Trauung der Prmzefsil! Beatrice mit dem Prinz»n Hmirich vo» Aaltenbrlg hat iu der Kirche von W^ppingham ill ^r Nahe von Oslimne im Beisein der Königin, der Minister des diplomatischen Cuips und einer großen Alizahl hervor« ragend«»!' Pelsünllchleileu stattgefunden. London, 24. Juli. Die Königin veilich dem Prinzen Heinrich von Batlellbera. den Husenband« Orden und den Titel „königliche Hoheit". London, 24. Juli. Das Unte,häUs berieth die Bill, w lche die Enlzuhuna. des Wahlrechtes wegn, ärztlicher Behandlung m Armclipstege aushebl, und nahm mit 180 gegen 130 Stimmen ei» von der Nr-gierung bekämpftes Amendetmnt ai>. Die Negierung lehnte die Verantwortung für die Annahme desselben ab, die Opposition setzte die Weilerberachung der Bill durch. — Die Regierui'g theilte mit, das Gerücht vom Tode des Mahdi werde lu Assuan allgemein gc° glaubt. — „Daily Chronicle" erfährt aus Allahabad vom 23. d. M., der britische Gesandte gehe sofort von Peschawer nach Kabul, wo augenblicklich eine NebcUion ausgsbrochen sei. Madrid, 24 Juli. Vestern wurden in Spanicn 1278 Etlranklmgs. und 780 Todesfälle infolge von Cholera constatmt. Von letzteren entfallen 8 au ^ Madrid, 174 auf die Provinz Valencia, 31 auf Ba-! dajuz lind 2 auf Barcelona. Die Epidemie breitet sich! a/grn Noio-li aus. j Newyork, 24. Juli. Cleveland erließ anläsM detz Toocs Grants eine Proclamation, in welcher er der Verdienste dcs Verstorbenen gedenkt und befiehlt, das« alle öffentlichen Gebäude durch dreißig Tage Trauer anlea/n und am Geerdigungstage geschlossen bl.iven. Die Vöise wird ebenfalls am V^ldignngstage geschlossen.________________________________________ Angekommene Fremde Am 23. Juli. Hotel Stadt Wien. Villaunova. Consul, s, Frau, ssrantreial — Debombourg. Privat. Lyon, — Eichberg, Privat, Berlin — Schmidt, Privat, Zürich, - Korn, Kausmannsgattin, Wien. - Ianda, Reisender, Graz. — llhrer. l. l. Hofrath, Trieft, Hotel Elefant. Dr. Gras Krasinsly. Gutsbesitzer. Kralau. ^ Smolcnsly. Literal, Warschau. — Obcrmiüler. Vesiher del Curanstalt „Austria". Gries. - Tomsch, Privat. Wien. ^ Miser, Reisender. Vriinn, — Nr, Schüler, l l. Oberstabs" arzt, Graz. — Schoglitsch Iusrfinc und Johanna, Private, Klagcnsurt, - Tomz, Hnusbcsifterin. Blcibcra., — Negol' dich. Privat, Fillmo. — Cuom. Privat, s, Familie; Sichertt, Privat, s. Familie, und Dr. Staniö, Privat, Görz, — Stare, Gutsbesitzer, Maimsburg. Gasthof Siidbahnhof. Winterhalter, Reisender Marburg. -^ Dobnn Privat, Ncllmarltl. Onsthof Kaiser vo» Oesterreich. Knnlt, Cooprrator, Simbach Gasthof Sternwarte. K^rschatzly. Privat, s. Frau; Trechc, Privat, s. Frau, Trieft, — Pauscr Francisca und Helen«, Private, Dolrnjavas, Verstorbene. Im Spltale: Den 21. Juli, Clemens Kuaslii. Taalühnel', 57 I,, Tubrrculosc, ^ Maria Vlrö, vlrbritrrin, 42 I. ^obn» puor-psluli«. Lottoziehuug vom 22. Juli: Prag: 3l> 45 :i 40 2. Meteoroloaische Beobachtnusscu iu Laibach. 7U,Ma 737.60, 16.il ,9iO, schwach bcwüllt .,« 24. 2 . N. 7.^5.32 25,8 NW. mähia fust heiter ^'.« i^ . Vlb. 734.78 20.0 > luiudstill schwach belu, " " Sonniger Taa, Wollen länsss der Alpe», Abrndrolh, Wettcileucht.» in NO. Nachts 11 Uhr Strichreaen. Das Tag^' miltrl der Warme 20,7". um 1,1" über dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: I. Na alit. Tiefgebeugt »wn unendlichem Schmerze gebe ich iu meinem und im Namen meiner mmuiudill.cn Tochter sowie der übrigen Verwandte» dic höchst betrübend«' Nachricht, dass es Gott dem Allmäch-ligrn in seinem unersorschlichcn Nathschlussc gefallen hat, unsrln theuren, unvergesslichen Gatten, bezie» hullgsweise Vater. Vruder und Schwager, Herrn I Union Unger Handelsmann und Rralitätenbesiher in DomZale heute um 2 Uhr nachmittags nach langen, schweren Leiden und versehen mit den heil, Eterbcsacramcnten w seinem .'50. Lebensjahre in cin besseres Jenseits ^ abzuberufen, ! Das Leichenbegängnis findet Sonntag. dcn ' 26, d, M, vom Tranerhaufc in Stop nach dem Ortsfriedhose zu Mannsburn statt. Die heil. Seelenmessen werden in dcr Kirche zu Goriiica gelesen werden. Domzale. 24, Juli 1885, Fanny Unger. Gattin, Schwarz 8ktin mei veillvux (ganz Scide) j fi. 1,15 per Meter bis sl, UM (in ia verschied. Qual > ^ versendet in einzelnen Roben und ganzen Stücken zollfrei ll^ Haus das Seidenfabrils Depot von G. 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(2859) 3—3 Musterfassein von 1 Eimer aufwärts zu Diensten. F. C. ücliwab Fetta-u. (Steiernagirlg). Filiale der k. k. prlv. österr. Credit-Anstalt für Handel und Gewerbe in Triest. Gelder zur Verzinsung. In Banknoten 4 Tago Kündigung 3 Procent 8 » „ 3V« 30 „ „ 3V, Dio Zinfuss - Ermässigung tritt boi allen in Umlauf befindlichen Einlags-briofon vom 14.. 18. Juni, iesp. lOton Juli 1. J., je nach don betreffenden Kün-digungsfriston in Kiaft. In Napoleons d'or :?Otägigo Kündigung 3 Proc»nt Smonatliche w ;{i/4 „ ß * n 3V, * Giro-Abtheilung in Banknoton 2J/9 Proc. Zinsen ausjoden Botrag (2377) 19 in Napoleons d'or ohne Zinson. Anweisungen auf Wien, Prag, Post, Brunn, Troppau, Lomborg, Piumo sowie forner auf Agram, Arad, Graz. Hormannstadt, Innsbruck, Klagonfurt, Laibach, Sulzburg spesonfroi. Käufe und Verkäufe von Dovison, Effoctou sowio Coupons-Incaaso 1jH Proc. Provision. Vorschüsse auf Warrants, Conditionon jo nach zu treffondom Uoborein-kommon, gogon Creditors flhun»,' in London odor Pans V, Proc. Provision fur ;i Monate. ,i„f Effecten, 0 Proc. Zinsen per Jahr¦ bU zum llotragovon n. 1000, {auf liöhoro Boträgo gomiiss specieller Voreinbarung. Trlest am 10. Juni 1885.