hSfoimManamfotfol1 Preis Din 1*50 71. Jahrgang frechelnt wöchentlich siebenmal. Schrfffieitung (Tel. Interorb. Nr. 2670) sowie Verwaltung u. Buchdruckerei (Tel. Interurb. Nr. 2024): Maribor, Jurčičeva ul.4. Briefl Anfragen Rückporto beilegen. Manuskripte werden nicht retumie* Mf ’ esäsS' ,■ ■ aiüSa'" BSB Nr. 313 Samstag den 21. November 1931 Inserate»- o. Abowiemeets-Annehme In Maribor: Jurčičeva ul. 4 (Verwaltung). Bezugspreise: Abholen, monatl. 23 Din, zustollen 24 Din. durch Post monatt 23 Din. für das übrige Ausland monatl. 35 Din. Einzelnummer 1 bis 2 Dia. v tirteii über König Alfons niicr Rechte und des Beimögens. — °9<%ci erklärt und zu lebenslänglichem Kerker verurteilt. ^ M a b v i b, 20. November. ».■vM der bis Mitternacht animicrmben wurde die 9lnklage gegen den ^aiigeit König Alfons den Dreizehnten gestellt. Zuerst wurden die ( ;eh bei- parlamentarischen UntersuchuugI-v^ittijfioit verlesen,, die dem König Velci-f> des Volkes und Verletzung der Ver-Ull9 zum Vorwurf machen. Graf R o 11 Oh......o r. • _v, - t r.. • . ' . twi t,6ö h o n es hielt sodann als einziger Mo-fib x ein'e stammende Verteidigungsrede ih.~ *1 Sbnig, die aber von Sarin und Amerika greift ein! Die Form des Einschreitens in Sen mandschurischen Konflikt noch nicht sesigelegi — Die Kriegserregung in China schwiM mächtig an P a r i s, 20. November. In diplomatischen Kreisen erwartet man ein direktes Eingreifen der am rnnnb schulischen Konflikt interessierten Regierung der Bereinigten Staaten als unmittelbar bevorstehend. Der amerikanische Natsdelegierte und und Botschafter in London, General Dani es, hatte gestern ein längeres radiotele-phonisches Gespräch mit dem amerikanischen Staatssekretär Stimson, welcher sich dann eine längere Unterredung zwischen Stimson und Hoover anschloß. Staatssekretär Stimson hatte, wie aus Washington gekabelt wird, den ganzen Tag über eingehende Beratungen mit de« höchsten Beamten des Staatsdepartements. Die Frage, ob die amerikanische Intervention in der Form einer Note oder in der Form verbaler Vorstellungen der amerikanischen diplomatischen Vertreter in Nanking und Tokio vor sich gehen sott, ist allerdings noch nicht geklärt. Es heißt nur, daß die amerikanisch« Regierung sowohl an die chinesische als auch an die japanische Regierung energisch appellieren werde, um dem gegenwärtigen Kriegszustand ein Ende zu bereiten. T o k i o, 20. November. Der siegreiche Vormarsch der Japaner wird nordwestlich von Tsitsikar fortgesetzt. General Maa Tschang Schau hat sich mit seinen Truppen etwa 50 Kilometer nordwestlich von Tsitsikar zurückgezogen, um die ihm nachdringenden Japaner zu einer neuen Schlacht zu stellen. Schanghai, 20. November. Gestern fanden hier große Studenten-kundgebungen statt, in. deren Resolutionen das chinesische Volk zu einer einzigen Er« Hebung gegen die japanische« Machtrüu-ber aufgefordert wird. Mehrere tausend« von Kriegsfreiwilligen boten der Negierung ihre Dienste zur Verteidigung des chinesischen Vaterlandes an. Marschall Tschang Kai Schek hielt in einer großen Versammlung der Kuomintang-Partei eine Rede, in der er erklärte, ex werde unverzüglich noch Nordchina obresten, um seine Kräfte und Kenntnisse in den Dienst der gesamten chinesischen Nation und gegen die Japaner zu stellen. ß1ual(eu begleitet wurde. M a d r i d, 20. November. °ch Abschluß der Cortes-Debatte wurde fttll Urteil über den ehemaligen König Ab L * den Dreizehnten gefallt. Der ehemalige wird wegen Hochverrates, begangen h*o!fc durch Verfassungsbruch, wie folgt Erteilt: ÜOh: König wird aller Rechte und seines tt(['.Cn Vermögens in Spanien für verlustig Sein Vermögen verfällt zugunsten Jeder spanischer Bürger ist Wv*9t, den. ehemaligen König fofort zu \it; sobald er spanischen Boden lreiritt. ftWFalle wird er in lebenslängliche "Schaft %5I. genommen. «Ot Bist im Unterhaus annenommen ™lltqft[e(jung der erste» Zolloerord. nungen. tv S o n d o n, 20. November. ..Unterhaus wurde die Zoll-Bill, die Scis WWjnglpM Ergebnis Abschluß der informativen Besprechungen zwischen Grandi und Hoover — Keine fixen Bindungen Die Besprechung zwischen dem amerikanischen Präsidenten Hoover und dem italienischen Minister des Mustern Grandi fanden gestern abends in einer einstilndigen Unterredung zwischen Grandi und Hoover im Weiße» Haus ihr Ende. Grandi verabschiedete sich sodann mit seiner Gattin vom amerikanischen Präsidenten und begab sich nach Newyork, wo er heute im Stadthaus von Bürgermeister Walker feierlich begrüßt wird. Gerüchtweise verlautet bereits gestern, daß die Antifaschisten aus Protest über den Empfang Grandis ein Attentat auf die Morgan-Bank in der Wallstreet planen. Aus diesem Grunde wurde das Gebäude der Morganbank von rund 100 Polizisten vor- Washington, 20. November, sichtshalber besetzt. Die Vorsichtsmaßnahmen werden auch heute den ganzen Tag über an-dauern, da es heißt, daß das Attentat heute vollzogen werden soll. lieber die^Besprechungen zwischen Grandi und Hoover wurde ein gemeinsames Kom-muniguee hrrausgegeben, in dem es heißt, die beiden Staatsmänner hätten alle internationalen Probleme, wie die Reparations-frage, die Kriegsschulden, die Abrüstungsfrage usw. einer freundschaftlichen Durchberatung unterzogen. Auch der Versuch einer Einigung zwischen den hauptsächlichsten Seemächten sei zwischen Grandi und Hoover in Erwägung gezogen worden. '29 bis zu 100 Prozent Vorsicht, mit nViw e,t ^ Stimme» in dritter Lesung KJ«***- ‘§cu c die Bill schon dem °>r E1.[#US zu, so daß am Dienstag bereits SEr k biefem Gesetz hervorgehenden 0$bnMngen erwartet werden. Abbau der Devisensperre Oefterreichische Initiative für die Zahlungserleichterung im Verkehr mit Jugoslawien ^urze Nachrichten , 91' t h e n, 20. November. ^ ei^^Eitter berichten, die Behörden sei-Mg M. Komplott gegen die jetzige Regie-i5t AuJriM Spur gekommen. Als einer Shch z ‘t bsührer wurde Leutnant Pap u-Sohn des ehemaligen Generals N veHaftet. 'It ,v e4emal P a r i s, 20. November. Minister Seuche u r > unh1 einen Schlag- 1 Wan fürchtet um sein Leben, A * iti Mtsstf! ‘[V " g t o n, 19. November. L^'Uet rje r Stimson dementiert WM) die m9e“n Erklärung die Version, i»L btta ^reinigten Staaten bei der Bebt»^ mit pf iranisch-chinesischen Streit« Ne ^ g^°'lbervorschlägen in den Bor-L» wären. Stimson erklärte 'vM ej]! “ °ic Bereinigten Staaten sehr 1 friedlichen Lösung interessiert Die allgemeine Wirtschaftskrise, die die ganze Welt in ihrem Bann hält, wirkt sich besonders im zwischenstaatlichen Zahlungsverkehr ans. In den letzten Monaten trafen die einzelnen Staaten zum Schutze ihrer Währung gewisse Maßnahmen, um einerseits den Abfluß des eigenen Geldes nach dem Ausland einzudämmen Bein, denselben nahezu unmöglich zu machen, andererseits jedoch der eigenen Emissionsbank genügende gesunde Devisen zur Stärkung der Notendeckung zuzuführen. Hiebei gingen manche Staaten in ihrem Eifer zu weit, wobei der Grund in verschiedenen Momenten zu suchen ist. Besonders scharfe Verfügungen traf die österreichische Regierung, die im Verkehr mit ihrem Nachbar Jugoslawien eine Devi-fcmPerre verfügte. Aehnlich liegen auch die Verhältnisse in Ungarn. Die jugoslawische Regierung sah sich deshalb gezwungen, Gleiches mit Gleichem zu beantworten. Eine Folge davon war die gänzliche Einstellung des Zahlungsverkehrs mit Oesterreich und Ungarn, weshalb die Notierung der Devisen dieser beiden Länder an den jugoslawischen Börsen eingestellt wurde. In Oesterreich bezieht sich die Sperre nur auf die Devisen, weshalb die Valuten, so auch der Tina r, noch weitech'n an der Börse gehandelt wer den ^ .b«»»mi!su>y»Pü«chühr zw>üben In goflawien einerseits und Oesterreich und Ungarn andererseits ist so gut wie unmöglich, ausgenommen ist nur das Inkasso für geschlossene Konten. Die Unhaltbarkeit der Devisensperre wird in den Wirtschaftskreisen beiderseits der Staatsgrenze schwer empfunden, da sie den Warenaustausch geradezu unterbinde. Man behilft sich zwar, soweit es möglich ist, durch eine gegenseitige Kompensierung der Rechnungen, doch kann dies durch die Devisensperre gezogenen Grenzen nicket durchbrochen. In österreichischen Wirtschaftskreisen werden nun immer mehr Stimmen laut, die die Abschaffung oder zumindest eine bedeutende Erleichterung der verfügten ZahlungS Beschränkungen fordern. Ter geschäftsführen de Vizepräsident der Jugoslawisch-österreichischen Handelskammer in Wien, Stirling, erklärte nun, die Kammer stehe auf dem Standpunkt, daß zwischen Oesterreich und Jugoslawien ein Warenaustausch ohne Bargeld cingeführt werden müsse. Die Wiener Regierung habe die Unhaltbarkeit der Zustände bereits eingese'hen und die jugoslawische Gesandtschaft ersucht, Bei der Beo-grader Regierung den Zusammentritt einer Konferenz zwecks Abbaues der Devisensperre zu ermöglichen. Wie man erfährt, werde» bereits in den nächsten Tnomt die jugoslawch^r Del-gier» j ten nach Wien reisen, um mit den Vertretern Oesterreichs gewisse Erleichterungen im gegenseitigen Überweisungsverkehr zu schaffen. Für gemeinsame Hanöels-und Gewrrbekamme. n L j u b l j a n a, 20. November. Heute fand eine Plenarsitzung der Handels- und Gewerbekammer statt, die einstimmig eine Resolution entgegennahm, in der die Errichtung der gemeinsamen, also nicht getrennten Kammern für Handel, Gewerbe und Industrie gefordert wird. Im Laufe des nächsten Monates werden alle gemeinsamen Handelskammern aus dem Königreiche eine Konferenz einberuisn, die diese Forderung für den ganzen Staat vertreten wird. Börsenbericht L j u b l j a n a, 20. November. Devisen: Zürich 1098.4—1101.75, London 209.11— 215.6], Newyork 5628.13—5645.13, Paris 221.14—221.80, Prag 167.51—168.01, Triest 288.52—294.52. Z a g r e b, 19. November. Devisen: Mat Tand 288.80—294.80, London 209.77— 217.27, Newyork Scheck 5629.51—5646.51, Paris 221.23—221.89, Prag 167.24—167.74, Zürich 1098.45—1101.75. Z ü r i ch, 20. November. Devise«: Beograd 9.05, Paris 20.135, London 19.35, Newyork 514.37, Mailand 26.525, Prag 15.25, Budapest 90.025, Berlin 122.15. der Mariborska tiskarna, Maribor, Jurčičeva ulica 4 empfiehlt sich zur Herstellung von Geschäftsbüchern: Salda-Kontis, Journalen, Strazzas, in iol der und bi!, igster Ausführung Ausführung MmMcher Buchbßnöerarbetten „'Manlmrer ^eiiuujj* 'Nummer 51 .r-ituNLLxiXetulL«:».. Jü*5istw,~.j.u. . . Wann kommt Der Rechtsruck in Spanien? Miguel Maura's Vorbereitungen. Madrid, Mitte November. In dm Maße, wie die spanische Nationalversammlung ihre Arbeiten fortsetzt und dex politische Parteikampf immer parlamentarischere Reformen annimmt, zeichnet sich die künftige Entwicklung der jungen Republik immer deutlicher ab. Die Gefahr einer weiteren Radikalisierung scheint, falls nichts Unerwartetes geschieht, zunächst einmal gebannt zu sein. Das Kabinett Azana steht so weit links, daß man nur noch mit einem Rechtsruck rechnen kann. Vielleicht kommt dieser Rechtsruck schneller als man es erwartet. Noch vor kurzem war die Rechte, selbst die gemäßigte, in Spanien völlig gelähmt. Tie Abdankung des König Alfons und die Errichtung der Republik hat ihr den Boden unter den Füßen genommen. Doch schon nach wenigen Wochen hat sie sich von diesem schweren moralischen Schlag erholt. Nun ist sie so weit durchorganisiert, daß sie einen ersten politischen Faktor im Lande darstellt, mit dem selbst die optimistischesten Gegner ernstlich rechnen müssen. Dies Hat sich bei der letzten Regierungsbildung deutlich gezeigt, die bekanntlich mit dem Rücktritt des Ministerpräsidenten Al-cala Zamora und des Innenministers Miguel Maura endete. Miguel Maura muß als der Mann der gemäßigten Rechten angesehen werden, ja als ihr einflußreicher Führer. Er ist seiner Ueberzeugung nach ein Gegner der Revolution. Sein Bekenntnis zur Republik ist ein Bekenntnis des Verstandes, aber nicht des Herzens. Sein Eintritt in die erste republikanische Regierung wurde in den Linkskreisen mit gewisser Verwunderung ausgenommen, in den Rechtskreisen als Verrat gebrandmarkt. Aber Miguel Maura hat diesen Schritt mit sorgfältiger Ueberlegung getan: er machte mit, um von innen aus eine Radikalisierung Spaniens zu verhindern; er wußte, daß jeder Politiker, der außerhalb der Hauptströmung bleibt, sich in den ersten Tagen nach dem Umsturz zur Fruchtlosigkeit verurteile. Die Beteiligung Mauras an der provisorischen Regierung war das Eingeständnis der Schwäche und der Ratlosigkeit der Rechten. Sobald es jedoch mit dieser Schwäche und Ratlosigkeit zu Ende war, trat er aus der Regierung heraus, um eine starke oppositionelle Gruppe zu organisieren, die gegebenenfalls in der Lage wäre, die Macht zu übernehmen. So ist Miguel Maura heute zu dem Mann geworden, auf den die Rechle die größten Hoffnungen setzt. In einer Rede, die Maura kürzlich int Circulo Mercantil hielt, verkündete er sein politisches Zukunftsprogramm. Er bekannte sich zu der privatwirtschaftlichen Initiative, zu dem Privatkapitalismus in seiner reinsten Form. Er sprach sich gegen eine lieber« lastung der Besitzenden durch allzu große Steuern aus. Zu politischen Fragen übergehend, prophezeite Maura, daß für die Dauer der Arbeit der Nationalversammlung die Linksregierung an der Macht bleiben werde, daß aber nach den Präsidentschaftswahlen und nach der Erledigung der wichtig sten gesetzgeberischen Aufgaben eine Rechtsregierung ans Ruder kommt. Diese Regierung wird die radikalen Gesetze gegen die Kirche umändern, eine energische Politik ge-, genüber dem „autonomistischen" Katalonien einschlagen und die Schule vor dem Eindringen eines freiheitlichen Geistes schützen. Die gemäßigten Rechtskreise Spaniens loben Miguel Maura und es scheint, daß selbst die Monarchisten nicht abgeneigt wären, sich dieses Staatsmannes zur Verwirklichung ihrer fernen Ziele zu bedienen. Die Erstarkung der konservativen Front steht .allerdings nicht nur im Zeichen Miguel Mauras. Auch die Militärkreise, von denen in der letzten Zeit nicht viel zu vernehmen war, sind jetzt aktiver geworden. So hat General Cabanellas, der Oberbefehlshaber der spanischen Streitkräfte in Marokko sich ganz entschieden geweigert, die Macht den Händen der Zivilbehörden zu übergeben. Er beruft sich dabei auf die angeblich schwierige Lage in den wichtigsten Zentren Spaniich-Marokkos, Centa und Melitta. Er benutzt gleichzeitig die Gelegenheit, um das Werk des spanischen Offiziers-Korps in Marokko hoch zu rühmen und den liberalen Zivilisten einen Stoß zu versetzen. Der Ton, in dem General Cabanellas seine Erklärung abgab, wäre noch vor wenigen Wochen unmöglich gewesen. Dabei gehört Cabanellas zu denjenigen Generälen, die das Vertrauen der Re« flft sich selbst? Das Ränfeipiel im Völkerbund — Macht geht doch vor Recht — Ein bemerkenswerter Zwi chenfall Paris, 19. November. In Völkerbundkreisen scheint man nun jede Hoffnung aus eine friedliche Schlichtung des mandschurischen Konfliktes verloren zu haben. China hat sich bislang im mer auf die bestehenden internationalen Verträge berufen, nun scheint aber die Regierung in Nanking der fortwährenden Ausspielungen satt geworden zu sein. Die Niederlage des Generals Maa hat die Nanking« Regierung mehr ober minder genötigt, vom Völkerbund eine klare Stellungnahme in der Konsliktfrage zu verlangen. In der heutigen Nachmittagssitzung kam es deshalb zu einem bedeutsamen Zwischenfall. Der chinesische Delegierte Dr. S z e verlangte nach einer längeren Debatte, in deren Verlauf die Teilnehmer sich um den Kern der Frage herumdrückten, vom Vorsitzenden Briand, er möge klipp und klar erklären, ob Japan mit seinen militärischen Operationen in der Mandschurei den Völkerbundpakt und den publik genießen und die der Republik ihren Aufstieg verdanken. Bei der Rolle, die das Militär und die Offiziers-Kasinos in den Zeiten der Monarchie spielten, muß der Auftritt des Oberbefehlshabers von Marokko besonders symptomatisch erscheinen. Er zeigt ganz deutlich, von wo der Wind zu wehen beginnt. Die radikale Gefahr ist in Spanien, wie bereits gesagt, zumindest in ihrer aku- Kellog-Pakt verletzt hat oder nicht. Briand lehnte in sichtlicher Nervosität die Beantwortung dieser Frage ab, es entstand hierauf ein peinliches Wortduell jwischen den chinesischen und den japanischen Vertretern, ein Wortwechsel, in den sich schließlich noch andere Ratsmitglieder einmengten. China beruft sich auf den Art. 10 des Völkerbundpaktes, in dem die Sanktionen festgelegt sind, und die chinesische Forderung bezüglich der Nutzanwendung dieser Sanktionen hat die Lage innerhalb des Völkerbundrates nur noch mehr verschärft. Der chinesische Delegierte Dr. S z c erklärte nach Schluß der Sitzung den versammelten Journalisten, China lasse sich nicht mehr ausspielen und es beharre bei der Forderung, daß es nunmehr am Völkerbund gelegen sei, teilten Wein einzu-fchenken. Sollte es sich Herausstellen, daß der Völkerbund nicht in der Lage sei, zu intervenieren oder es gar nicht will, dann bleibe China nur noch die Selbsthilfe üb- ten Form für die nächste Zeit gebannt. Sollte sich die sich andeutende Stabilisierung politischer Verhältnisse fortsetzen, so wird die Stunde der Rechten bald schlagen. Sollten dagegen wieder Unruhen in Spanien ausbrechen, so wird die Rechte wohl noch schnei ler in Aktion treten. Denn sie hat unter Obhut der Regierung Zamora-Maura die Zeit gut ausgenutzt. ß Ein Plan des Franzosen Lucien-Coqnet — Die deutsch-französischen Wirtschaftsverhandlungen Unter Vorsitz LeTroquers fand ge- j stern eilte Sitzung des französischen Studien-: ausschusses für die europäische Zollunion | statt, um zu prüfen, in welcher Form er der! Aufgabe Nachkommen könnte, seine private! Hilfe für die Arbeiten des deutsch-französi- j fchett Wirtschaftsausschusses zur Verfügung zu stellen. Die wesentliche Bedingung für den Frieden und ihre logische Ergänzung sei die Beseitigung der Handelshemmnisse durch Zollunion. In diesem Geiste nahm der französische Studienausschuß für die europäische Zollunion die Grundlagen eines Exposees an, das der Generaldelegierte Lucien Coguet in Form eines Fünsjahrplanes für Europa ausgearbeitet hatte. Dieser Plan würde zwei Mittel ins Werk zu setzen versuchen, nämlich einmal die allmähliche Herabsetzung der Zolltarife und auf der anderen Seite die Kontingentierung. Der Fünfjahrplan würde in zwei Perioden zerfallen. Die beiden ersten zwei Jahre würden dazu dienen, ein dokumentarisches P a r i s, 19. November, und statistisches Amt zu gründen und arbeiten zu lassen sowie auch ein Kontingcntre-rungs- und Arbitrageamt. Das erstgenannte Amt würde die Aufgabe haben, die vom Völkerbund bereits begonnene Untersuchung über den genauen Charakter des intereuropäischen Warenaustausches zu Ende zu führen, wobei dieser vom Standpunkt der einander Konkurrenz machenden Produkte und der einander ergänzenden Produkts ins Auge gefaßt werden würde. Das zweitgenannte Amt würde die Möglichkeit bieten, alle diejenigen voll zu beruhigen, die befürchten, daß eine Zollunion, selbst wenn sie nur allmählich durchgeführt werden würde, gewisse künstliche Industrien die bisher nur dank dem Schutzzoll bester dm hatten, schädigen könnte. Die letzten drei Jahre des Fünsjahrplanes würden dazu verwandt werden, gegenseitig allmählich die Zollschranken abzutragen, und zwar in Verfolg der Empfehlung der Internationalen Wirtschaftskonferenz 1927. rig. In diesem Falle sei der Krieg *«* Fernen Osten unausbleiblich. Demgegenüber wird in Völkerbundkreisen aus die unversöhnliche Haltung chinesischen Delegierten hingewiesen, de durch sein Vorgehen die Lage zu eine Zeit verschlimmere, als die japanische Regierung sich schon bereit erklärt, dem Vorschlag des Völkerbundes betreffs Entsendung einer besonderen Studienkommn-sion nach der Mandschurei zuzustimmen. * L o n d o n, 19. November-Nach den in Tokio veröffentlichten 3*f* fern seien bei den letzten Kämpfen in der Mandschurei 300 Japaner gefallen, wahrend die Verluste der Chinesen aus 30» bis 4000 Mann beziffert werden. Man rechnet damit, daß die japanischen Truppen im Laufe von etwa 14 Tagen Tsim' kai verlassen werden ,da die Besetzung cß vorneherein den Zweck verfolgte, die Armee Maa Tschang Schon zu zersprenge«- in der Breite leben, denn in der H«he.^ Se» rou£ diese der würde wieder näher dem Boden sein damit direkt mit der Landwirtschaft in rührung gebracht. Auf dieser Konferenz de freilich nicht erklärt, inwieweit sich Annäherung an den Boden auf Kosten Industrie vollziehe. Ford bringt das sth deutlich zum Ausdruck, in dem er jedem -beiter zu zwei Ditteln zum Maschinenaroe ter und zu einem Dittel zum Landarbm machen will. In einigen schwerindustriellen Kreise« ^ den Vereinigten Staaten ist man st® . nicht ohne weiteres begeistert von den schen Ideen, sondern man hält sie fle"n\ct phantastisch wie seinerzeit der Gedanke Fabriken am laufenden Bande. Wan mu dann freilich einsehen, daß eines *“3 Ford mit seinem System den Weltmarkt oberte. ^ Zu seiner neuen Schulungsidee kam nach vielerlei Umwegen. Es verlautete ^ : reits vor einigen Monaten, daß Ford da ^ ; gehe, allen seinen Angestellten die s eines Gartens zur Bedingung zu m«w | Diese „Diktatur-Maßnahme" wurde da' ^ ! in Abrede gestellt. Wie sie sich inzwWf. ^ die Praxis umsetzte, beweisen die ' ,-ge auf der 12.000 Joch-Farm aus dem ° 1 Henry Fords. Der neue FinanzmlnMk Ter neue Finanzminister, Vizcgou.’M1 ^ 'er Nationalbank Dr. Milorad D j o ! v i d, wurde 1895 in Strikte geboren, 'TM j die Volksschule besuchte und 1914 do . ^ i St.n (Hu m«tuwß a T T4«en |5rtl eine elektrische Waschmaschine ha-stryn rtcp weiterer Ueberlegung meinte die frhcidp. °S würde ihr und ihrem Mann nicht ett Qft ; stine Erholungsreise nach Kaliforni-Sllte t?n' Was den Koch anbetrifft, so nicht glauben, daß die ganze Go-Noriivr Wahrheit beruht. Er weigerte sich t(,,tKiirf, je*nc Tätigkeit in der Restau-Mf öiD ][ stufzugeben und wartete hartnäckig Sto pistst Gelegenheit, vom neuen $onf= Net " est betrag zu erhalten. „Sicher ist wnrte der biedere Mann, n . _ ■— —-,T I ^'uchnng des Straßenlärms. tstih" ]tst st §, 10. November. „Ncwyork He->eter wstst aus Newyork: Mit Hilfe De» tzstn,, C "rophons ist es gelungen, den | hbte j)e ,tn den Straßen verschiedener >s?^ cOiem l"' stütein nder zu vergleichen, fürstttn j, sturzlich angestettten Experiment V1' N», Rn in en*“rn 1)0,1 Chicago unge-Aeiovov« °^ent ܰdßer als der Lärm Wie aus Beograd berichtet wird, hat der Finmlzminister anläßlich der Aufstellung der Banalvorschläge für 1932/33 folgende Verfügung erlassen: Dem Grundsatz strenger Sparsamkeit getreu, den die königliche Regierung ausgestellt hat, um dem Bolke das Tragen der wirtschaftliche» Krise zu erleichtern, hat sic den diesjährigen Staatsvoranschlag bedeutend herabgefetzt. Nach dem Voranschlag von 1932/33 werden sowohl die Personal- wie die Sachauslagen bis auf das unentbehrliche Mindestmaß verringert werden. Um in diesem Belange vollen Erfolg z» erzielen, bedarf es einer Zusammenfassung aller Kräfte. Dis Selbst--verwaltnngskörper. die in diesem Augenblicke gleichfalls ihre Voranschläge für 1932/33 vorbereiten, müsse» dem Beispiel des Staates folgen und ihre Ausgaben aus das Mindestmaß senken. Daher und in Verbindung mit den Weisungen vom 8. Oktober l. I. Nr. 71.(550 wird ange- Grigvry B e s s e d o v s k y, der ehemalige Gesandte der Sowjetbotschaft in Paris, der vor zwei Jahren mit knapper Rot dem Tode durch die Hand von Ogpuagenten entrann, berschtet in seinen Dokumenten, daß er von einem der Zarenmörder namens Boikov, der später Sowjetbotschafter in War schau war, wertvolle Aufschlüsse erhalten habe. Als Bolkov eines Abends schwer bezecht war, offenbarte er Bessedovsky, daß Moskau zunächst mit Deutschland wegen der Freilassung der Zarenfamilie in Verhandln,! gen einkoeten wollte. Der „Volkskommissär" in Ekatcrinburg, wo die Zarenfamilie gefangengehalten wurde, wurde dahin informiert, daß die Hinrichtung — das Todesurteil war vorher von Moskau bestätigt worden — unter allen Umstünden vor der Berliner Regierung geheim gehalten werden müsse. Dann wurde über die Methode des Blutbades beraten: „Beloboradov schlug vor, daß die Familie entführt, in einen Wald gebracht und dort erschossen werden sollte. Go-lorschekin vertrat den Standpunkt, daß die Entführung schwer dnrchzuführen s-ej. Er schlug vor, daß die Hinrichtung in einem Ge holz stattfinden und die Leichen in die Grube eines außer Betrieb gesetzten Bergwerkes geworfen werden sollten. Darauf sollte bekanntgegeben werden, daß der Zar „tot" und seine Familie nach einem sicheren Aufenthaltsort verbracht worden sei. schließlich aber wurde das Hans des Russen Jpa-tief als „Hinrichtuntzsstätte" auserwählt. Der Henker war der Mörder Turovsky. Am 17. Juli 1918, um 2.45 Uhr morgens wurden der Zar und seine Familie geweckt und ihnen anbefohlen, sich für ihre Abreise fertig zu halten. Der Zar schritt auf Turovs ft; zu, den er für den Wortführer der Sow-;ets hielt, und sagte ruhig: „Wir sind alle hier. Wohin sollen wir jetzt gebracht wer» ordnet: Die Ausgaben in den Banaivoran-schlägen für 1932/33 sind durchaus geringer zu halten als die Ausgaben im diesjährigen Budget. Jeder Posten, der auf die Ausgabenseite eingetragen wird, muß zuvor aufs sorgfältigste geprüft werden. Was nicht unerläßlich wäre oder was Luxuscharakter hätte, darf in keinem Falle eingestellt werden. Beim Veranschlagen der Einnahmen ist die Tragbarkeit und Gerechtigkeit der Belastung und der Zahlungsfähigkeit der Bevölkerung unbedingt Rechnung zu tragen. Daher dürfen die Zuschläge, die im Voranschlag für 1931/32 bestimmt sind, nicht erhöht werden. Es ist im Gegenteil daraus zu achten, daß sie nach Möglichkeit herabgesetzt werden. Die Einführung neuer Gebühren imd Berzeh-rnngsaligaben wird nicht genehmigt worden, außer Austausch von Abgaben. Von jenen, die bereits bestehen, werden die als unbillig oder zu hoch anzusehenden und Ihre Familie werden auf Befehl des Uralsowjets erschossen!" Der Zar schien darauf so wenig vorbereitet zu sein, daß er nur ganz mechanisch das Wort hervorbrachte: „Was?" Im gleichen Augenblick feuerte der Mörder Turovsky aus unmittelbarer Nähe mehrere Schüsse auf den Zaren ab. Der Zar fiel zu Boden, Sofort begannen die anderen zu feuern und die unglücklichen Opfer brachen Die Weizenbörse von Chicago, das größte GetreidehandelSzentrnm der Welt, steht im Zeichen fieberhafter Spannung. Von dort aus soll der Sturm zur Ueberwindung der > Wirtschaftskrise losbrechen. Jener wirtschaftlichen Misere, die heute die ganze Welt bedrückt, und die bekanntlich durch den gewaltigen Sturz der Rohstoffpreise eingeleitet worden war. Eine Hausse in Weizenpreisen, ein 40 % -iges Anziehen der Notierungen, eine seit Jahren nicht dagewesene Belebung des Marktes trat auf der Weizenbörse von Chicago ein. Sie ist geeignet, nicht nur den amerikanischen und kanadischen Farmer leichter.ausatmen zu lassen, sondern der gan zeit Welt eine neue Hoffnung einzuflößen, den Weg in eine bessere Zukunft zu zeigen, in das gelobte Land eines neuen Aufstiegs. Im Zentrum dieses Ereignisses steht ein Mann, Arthur W. C u t t e n, dessen Name heute in Amerika aus aller Lippe,, ist. „Weizen-Zar von Chicago" nennen ihn die großen amerikanischen Blätter- Die sehnlichsten Erwartungen von Millionen von Menschen werden an Arthur Cutten und dessen weitere Erfolge geknüpft. Wird es ihm, dem dem Werte von Waren und Leistungen, für die sie erhoben werden, nicht mehr entsprechenden abgeschafst, vermindert oder durch andere ersetzt werden. Gar keine Honorare und Belohnungen für Ueberzeitarbeit und ähnliches dürfen in das nächstjährige Budget eingestellt werden. Investitionen sind nach Möglichkeit zu unterlassen- Es dürfen bloß jene begon neuen Arbeiten, deren Unterbrechung Schaden brächte, beendet werden. Darlehen werden außer besonderen Fällen unerläßlicher Notwendigkeit nicht genehmigt werden. Die Voranschläge müssen im Zeichen der Sparsamkeit und Zahlbarkeit verfaßt sein, um dkm Volke durch Verminderung der Ausgaben die Lasten zu kürzen und ihm in diesen schweren Zeiten zu helfen. Diese Verfügung des Finanzministees wurde den königlichen Banalverwaltnn-gen mit dem Ersuchen um Kenntnisnahme und genaue Beachtung übermittelt. tenb, zusammen . . . Am folgenden Tage wuvden die Leichen mit Fleischeräxten zerstückelt und auf einem mit Benzin durchtränkten Scheiterhaufen in Brand gesteckt." Bessedovsky schließt: „Dieses Geständnis war grauenerregend ... Ich hatte einst so viel von dem „heroischen Kampf der russischen Revolutionäre" gegen das Zarentum gelesen . . . Wie weit war das alles davon entfernt! Ein Verbrechen war verübt worden, wie es nur die verworfensten Verbrecher begehen, verübt von Feiglingen und verrufenen Mördern, — und vor allem — die Ermordung dieser unschuldigen Kinder! Ich fragte mich, ob die Geschichte jemals einen solchen Mord wie diesen verzeihen könne," großen Draufgänger auf dem Schlachtfelde des Wirtschastskriges, gelingen, durch seine gewaltige Preisattacke die Krise in ihren Wurzeln anzupacken und eine Wendung herbeizuführen, jenen Sieg der kühnen menschlichen Berechnung über die erlahmten Kräfte des wirtschaftlichen Geschehens, der ihn zum Napoleon der Wirtschaftsstrategie machen würde? Oder ist der von Cutten gewählte- Augenblick nicht günstig genug, um die Depression zu überwinden und eine glück liche Aera der Prosperität einzuleiten? Diese Frage kann heute noch nicht beantwortet werden. Tatsache ist nur, daß die Weizenpreise jetzt in Amerika, dank dem kühnen Vorgchen Arthur Cuttens, von 46 auf 60— 67 Cents pro Bushel gestiegen sind. Er will sie im Sturmtempo aus einen Dollar hinaus kurbeln. Der Weizen-Zar von Chicago ist heute 61 Jahre alt. Er wurde in dem kleinen Ort Guelph in der Provinz Ontario in Kanada geboren, im Herzen des kanadischen Weizen geoietes. Nicht zum ersten Male macht ölitten von sich reden. Im Jahre 1925 gelang ihm sein' erster großer Coup ans der Chiea-goer Weizenbörse. Damals kaufte er rievge zenmengen auf. Die Folge seines verwegenen Eingriffes war, daß die Preise raketenartig bis auf zwei Dollar pro Bushel stiegen. Mit einem Gewinn von 500 Millionen Dinar zog sich Cutten nach Kanada zurück. Der ehemalige bescheidene Kontorist erschien in seiner Geburtsstadt als gefeierter Multimillionär, schenkte seinen beiden Brüdern je eine Biertelmillion Dollar und wartete auf die nächste Gelegenheit. Diese bat sich ihm im Jahre 19?4, als das Finanzeutrnm Newyorks, die Wallstreet, von einer gewaltigen .Hausse-Bewegung ans dem Getreidemarkte plötzlich überrasch! wurde, in deren Mitte eine Gruppe pon zehn Männern stand, die sogenannten „Big Ten" („Zehn Großen"). Sie waren von Arthur Cutten geführt. Er organisierte die Kampagne, kaufte eine kolossale Menge Weizenaktien und versetzte den „Pit", d. h. bi; Weizenbörse von Chicago, in eine wahre Orgie des Preisaufstiegs. Wiederum erwies sich Cutten als glänzender Börsenstratege. Als die Preise ihren Höhepunkt erreicht Hal- den?" „Nikolaus Alekxandrowitsch, Sie und Vollmassage Ueberall eihältlich au Din 10,— , 20'—, 52' BesfedovSkys SnIHMungen Der Mord der Zareofamilie in neuem Lichte eines nach dem ändern, über und über blu- Der Weizen-Zar von Shkcago Arthur Cutten, der Netter aus der Krise Kummer ST* BgäCÜKi ten, schritt er zur Liqufoarron. Mit einem märchenhaften Gewinn zog er sich wiederum aus der Affäre zurück, während die Baißiers in Newyork die ihnen geschlagenen schweren Wunden nur mit Mühe heilen konnten. Heute steht Arthur Sutten zum dritten Male im vollen Lichte des von ihm begonnenen Börsenangriffs. Für seine Heimat Be deutet die neue Hausse auf dem Weizenmarkte eine Erlösung von dem Alpdruck der letzten zwei Jahre. Die Farmer atmen erleichtert auf, denn die Eisenbahnzüge rollen wieder mit vollen Weizenladungen. Die Um {ätze der -Banken steigen. Die Dampfschiffahrtsgesellschaften schließen Charterverträge ab. Fast alle anderen Rohstofsmärkte folgen langsam der Haussebewegung. Die ftiögelegten Räder der Wirtschaft beginnen sich schneller zu bewegen. Ist dieser Tendenz ein großer Sieg oder der Zusammenbruch beschert? Das ist d.e Frage, die sich heute Millionen von Menschen in Amerika und in der ganzen Welt in banger Erwartung vorlegen. Zwangsarbeit für Advokaten oder Vorschub für die Arbeitslosigkeit in Frankreich. Montpellier, Mitte November. In Montpellier, der wundervollen Universitätsstadt in Frankreichs sonnigem Süden, hat es dieser Tage viel Verwunderung und Kopfschütteln gegeben. Eine Erhöhung der Gemeindesteuern für die Advokaten dieser Stadt -war die -alleinige Ursache. Und weiter nichts? Eine Erhöhung der Gemeindeumlagen für die Advokaten, nicht mehr? Und deshalb gleich Verwunderung und Kopfschütteln bei der gesamten Stadt-Bevölkerung, zumal es sich nur um eine Zulage von 30 Francs, also um beiläufig 60 Dinar handelt? Doch, doch! Denn diese Sache lief nicht so glatt ab, wie man eben meinen sollte. So an die dreißig junge Mitglieder der Advokatenkammer von Montpellier — „accabläs d'impots", wie sie so schön sagten: durch- die Steuerlast zu Boden gedruckt — waren nicht gewillt, Diese „Ueberb-elastung" so ohneweiteres zu tragen, zu bezahlen. Was also machten sie? Sie stellten kurzerhand das Ansuchen, ihre Steuer „en nature", das heißt in Obit, Getreide oder Arbeit Begleichen zu dürfen. Und in der Tat, man möchte es nicht glauben, ihre Bitte ist Bewilligt worden. Und es hat erst gar nicht lange gedauert, hatte man sie auch schon einberufen — zu einer eintägigen Straßenarbeit. Vorgestern war's gewesen, am -frühen Morgen, da sind sie ausgezogen, alle, mit Hacken und mit Hauen. In der Vorstadt Gelleneuve Plagten sie -sich dann, die Herren Rechts-beistände, einen ganzen Tag lang im Schweiße ihres Angesichts mit Schaufel und mit Haue beim -Ausheben von Gräben für eine Kabelleitung. Ganz Montpellier lief natürlich in die Vorstadt hinaus, u-m die hohen Herren bei der Straßenarbeit und in den.Gräben sehen zu können. Doch auch dieser gefällige Scherz ging endlich seinem Ende zu. Als Die juridischen Straßenarbeiter sich ihrer ungewohn ten Aufgabe „mit Glanz" entledigt hatten, setzten sie sich noch, an Ort und Stelle zu einer fröhlichen Mahlzeit zusammen, nach der sie sich dann, wohl etwas müde und rückensteif, von der neugierigen Menge aber bejubelt und mit stürmischem Beifall bedacht, in das Justiz-Gebäude zurückzogen. Daher also Verwunderung und Köpfschüt-teln bei den Bürgern von Montpellier . . . Es ist aber auch -wirklich ganz sonderbar, wenn man bedenkt, daß gerade Advokaten freiwillig Zwangsarbeit auf sich nehmen, die sie nur allzu oft und. mit aller Anstrengung ihren Klienten zu ersparen bestrebt sind . . . Aber um Milderung oder Aufschub haben sie doch wohl angesucht? Und haben es bis zum Obersten Gerichts- und 'Kassationshof kommen lassen oder zu Dou-mer, dem Präsidenten der Republik? Nein, nichts, nichts von alledem! Willig und ohne sich zu mucksen, nahmen sie gleich Beim ersten Aufruf ihre Hauen, Hacken und Schaukeln und unterstellten sich dem Arbeits-Aufseher . . . Nun aber fürchtet man im ganzen Lande, daß dieser Streich, der überall hellen An-klang gefunden hat, wiederholt werden könnte, was dann auch im goldreichen Frankreich der bisher noch geringen Arbeits losigkeit Vorschub lechen müßte . . . Ja, wenn man feine anderen Sorgen bat! Martha Hochmallnor. Selbstmord eines französischen Gelehrten. P a r i s, 19. November. Der in Frankreich bekannte Gelehrte Major Bernhard L e P o n t o i s, der erst kürzlich im Auftrag der französischen Regierung eine Afrikareise unternommen hatte, hat gestern in seiner Villa in Penmarch mit seinen beiden Kindern Selbstmord verübt. Montag schrieb er an seine Freunde und Bekannte 30 von den Kindern mitunterfertigte eingeschriebene Briefe, in denen er den Selbstmord ankündigte. Die Ursache der Tragödie scheint die schwere Neurasthenie Pontois zu sein. Qualvolle Hinrichtungen auf dem elektrischen Stuhl. G h i c a g o, 19. November. Skandalöse Vorgänge spielten sich bei der Hinrichtung von vier Verbrechern auf dem elektrischen Stuhl im hiesigen Gefängnis ab. Der elektrische Stuhl war wohl neu, aber offenbar maugelhast konstruiert. Nachdem der erste Todeskandidat den Stuhl bestiegen hatte und der Strom eingeschaltet worden war, trat der Tod nicht sofoxt ein. Zum Entsetzen der etwa 120 Anwesenden, die der Hinrichtung beiwohnten, krümmten sich die Beine des Delinquenten, die der Henkersgehilfe anzuschnallen vergessen hatte, unter entsetzlichen Qualen. Ein zweitesmal wurde der elektrische Strom eingeschaltet. Erst nach vier Minuten trat der Tod ein. Beim zweiten Verbrecher trat der Tod nach acht Minuten und beim letzten ebenfalls nach sechs Minuten ein. Bei richtigem Funktionieren des elektrischen Stuhles hätte der Tod sofort nach Einschalten des Stromes eintreten müssen. Erstbesteigung eines Vulkans. C h a b a r o w s k, 19. November. Der 5000 Meter hohe Vulkan auf Kamtschatka ist zum ersten Mal von zwei Touristen bestiegen worden. Die Besteigung dieses ununterbrochen tätigen Vulkans hat 35 Tage in Anspruch genommen. Eine medizinische Kuriosität. Prag, 19. November. Die „Slovenska Politika" berichtet aus Lewentz in der Slowakei, daß in einem dortigen Prioatsanato-rium einem 42jährigen Rechtsanwalt auf operativem Wege eine Geschwulst am Oberschenkel entfernt wurde, die der Mann seit seiner Geburt hatte und die inzwischen gewachsen war. Zum Erstaunen der Aerzie wurde festgestellt, daß in der Geschwulst ein Embryo enthalten war. Der Fund wurde an die Prager Universitätsklinik geschickt Furchtbares Familiendrama in Budapest. Budapest, 19. November. Heute nacht haken der Bankbeamte Ludwig Fodor, seine Frau und seine Schwiegermutter durch Einatmen von Leuchtgas Selbstmord Rgan -gen. Die Tat wurde von dem siebzehnjährigen Sohn Fodors entdeckt, den sein Vater abends ins Theater geschickt hatte. Als er nach Hause kam, stand er seine Eltern und seine Großmutter tot auf. Fodor, der auch literarisch tätig war, hat einen Brief hinterlassen, in dem es heißt, er und die beiden Frauen hätten auf gemeinsamen Beschluß Selbstmord begangen, da sie das aussichtslose Ringen mit dem Leben nicht mehr hätten ertragen können. Sport Markbor erhält eine Ski-sprungfchanze In der großen Entfaltung des lokalen Wintersports wurde nun wieder ein gewaltiger Schritt nach vorwärts getan. In nächster Nähe der Stadt, am Fuße unseres Ba-chern-Schneeparadieses, hinter dem idyllisch gelegenen fürstbischöflichen Schloß Betnava wird in den nächsten Tagen eine allen Anforderung. gerecht werdende Skisprungschanze erbaut werden. Die Initiative hat der Win tersportunterverband gegeben, der nichts unterließ um das ganze Projekt in die Tat umzusetzen. Fürstbischof Dr. Karli n ging unseren Sportlern in entgegenkommendster Weise an die Hand, indem er das nötige Terrain für die Schanze zur Verfügung stellte. Dank der eifrigen Mitwirkung des Gutsverwalters H a b j a ni 8 konnte der nötige Grund bald gefunden und aus-gemessen werden, sodaß die Pläne für die Aufnahme der Arbeiten bereits fertiggestellt wurden. Dieselbe» wurden vom hiesi- gen bekannten Bauunternehmen Ing. Arch. Jelenee & Ing. Šlajmer in kulantester Weise ausgeführt. Wie wir in Erfahrung bringen, werden für die Baukosten, die auf ein Minimum herabgesetzt wurden, auch die Stadtgemeinde und der Fremdenverkehrs-Verein beisteuern, sodaß der Verwirklichung dieses wichtigen Problems nichts mehr im Wege steht. Daß nun wieder einmal der Sport der Hebung des lokalen Fremdenverkehrs seine Dienste leistet, erübrigt sich wohl noch hervorzuheben. Aus S'ovenjgradkk sl. Das 40jährige Jubiläum seiner industriellen Tätigkeit feierte dieser Tage der hiesige bestbekannte Sensenfabrikant Herr Karl Koline r. Den vielen Glückwünschen schließen auch wir uns gerne an! sl. Einen neuen Weg aus die „Urška" beabsichtigt die hiesige Filiale des Slowenischen' Älpenvereines zu bauen. Der neue Weg wird kürzer und angenehmer als alle bisherigen Wege sein. sl. Die Bata-Verkaufsniederlaffung wird demnächst eröffnet werden. Die Adaptierungen werden daher schon in den nächsten Tagen abgeschlossen iverden. sl. Schwerer Unfall. Der Gendarmerieleutnant Kaspar Jvanoviö erlitt dieser Tage einen schweren Unfall. Als er in den Sattel steigen wollte, drehte sich das Pferd um und versetzte ihm einen fürchterlichen Schlag gegen den Kopf. Jvanoviö, der hiebei eine Gehirnerschütterung davontrug, wurde bewußtlos ins Krankenhaus überführt. Aus Varaidin v. Vermählung. In der hiesigen Pfarrkirche wurde Herr Konrad G r i m s, sm Sohn des hiesigen Großkaufmannes, mit Frl. Zdenka G o l u b, der Tochter des Vorstandes der städtischen Rechnungsabteilung, getraut. Dem Neuvermählten Paar unsere herzlichsten Glückwünsche! v. In der Volksunioersität spricht Sonntag, den 22. d. um 18 Uhr Professor Doktor Jos. Bogner über den neuen Realismus m der neuen europäischen Literatur. g. Brand. Am Gutsbesitz des Herrn Dr. Ki r ch n e r in Cent uče äscherte ein Brand das Wirtschaftsgebäude vollständig ein. Dte Ortsfeuerwehr und die Feuerwehr aus Dravograd kamen zwar sofort herbeigeeilt, doch mußten- sie sich auf die Lokalisierung des Feuers beschränken. Infolge des massenhaft aufgestapelten Heues gingen die Löscharvei-ten nur langsam vor sich, sodaß es an mehreren Stellen mehrere Tage hindurch brannte. Das abgebrannte Objekt ist zwar versichert, doch übertrifft der Schaden bei weitem die Prämie. v. Aus dem Museumsverein. Unter dem Vorsitz des Herrn Prof. Kresemir F i l i 8 hielt der Museumverein dieser Tage seine Jahreshauptversammlung ab. Nach den Tätigkeitsberichten wurden einige Beschlüsse betreffend die bevorstehenden Vergrößerungen der ethnographischen Abteilung gefaßt. Bei den Wahlen wurde der bisherige Ausschluß wiedergewählt. v. Die Schülerzahl ist in den letzten Jahren sowohl in der Stadt als auch in der Umgebung rapid angewachsen. Die vier Schulen in Varaždin besuchen insgesamt 1084 Schüler, während den Unterricht 23 Lehrkräfte leiten. Im ganzen VaraLdiner Bezirk besuchen 5580 Kinder d>e Schule. v. Epilog zu einem Eifersuchtsdrama. Vor dem hiesigen Kreisgericht wurde der Besitzer Anton B r l i 8 aus Beo-uja zu fünf Jahren schweren Kerkers, verurteilt, weil er, von Eifersucht gequält, seine Gattin ni-edergestochen hatte.. Die.Frau ist kurz darauf gestorben. v. Bestrafte Eltern. Schon vor mehreren Monaten hat sich in Japokec ein schweres Unglück zu-getragen. Das Kind der Eheleute Martin und Jelša I u g näherte sich beim Spielen allzu sehr einer Kalkgrube, sodaß es schließlich in dieselbe stürzte. Zum Glück konnten es sofort 'herbeigeeilte Leute rechtzeitig herausziehen. Die Eltern hatten sich gestern deshalb vor Gericht zu verantworten. Vater und Mutter wurden zu je 14 Tagen Arrestes bestraft. v. Kino. Im Theaterkino gelangt Samstag und Sonntag die Tonfilmoperette „D t e Einbrecher" mit Lilian Harvey und Willy Fritsch zur Vorführung, während t« Tomasi-Kino an denselben Tagen die dem* sehe Militärhumoreske „T r a r a u Liebe" mit Georg Alexander und Fe Bressart gezeigt wird. Xfieater und Kunst StaüonaU&eater in Maribol Repertoire Freitag, den 20. November: Geschlossen. Samstag, den 21. November um 20 Uh*-„Der Vogelhändler". Premiere. Sonntag, den 22. November, um 15 Uh** „Das Land des Lächelns". — Unt 20 Uö • „Der G'wissenswurm". Kino Burg-Tonkino. Heute, Freitag, Tag: Greta Garbo „R o m a n t i sch Lieb e". Ab Samstag das große Ufa-^i spiel, ein deutscher Sprech, und DW * „Meine Frau, die Hochstaplerin" mit ’ von Nagy, Alfred Abel, Heinz Riehmam' Fritz Grünbaum. Union-Tonkino. Bis einschließlich tag: Die große Oskar Strauß-Operette, , Meisterwerk des deutschen Regisseurs Lubitsch: „Ein Walzertraum" (Der lachen Leutnant). In der Hauptrolle: Ma Chevalier, der bestbezahlte Filmstat Welt. Mr die Aüche Für Leberdiät (Rezepte für eine Person)' Leberwürstchen. 10 Dekagramm eine in Milch geweichte, ausgedrückte ^ mel zweimal durch die Fleischmaschine -ben. Dann mit Pastetengewürz und • Eigelb tüchtig abrühren. Aus dieser fingerlange und ebenso dicke Würstchen , men. Unterdessen hat man Slätterieig^^^ serrückendick ausgerollt, daraus lange ^ ^ fen, 2 Zentimeter breit, geschnitten, nun werden diese Würstchen in den teig eingerollt und mit verflachtem ‘ ü stricken, mit Salz und Kümmel 6c! 1 ^ in -heißet Röhre gebacken. Sobald d , ^ie gebacken ist, sofort herausnehmen, da Fülle nahezu roh bleibt. Leberpudding. 8 Dekagramm ben und sein stoßen. Von 3 9 Ach* Butter, 3 Dekagramm Mehl und <- „*t. tellii-er Milch wird ein Bechamel 6, fl)Ij :azu werden Butter, Mehl und ^ ^a!st . sondern Feuer rasch verrührt, m» ° » ytch dick und trocken ist und sich vom ~MI ^ der Kasserolle löst. Vom Feuer fno ristrt wird 1 Ei und etwas Salz darunte u-etwas Muskatnuß, die geschabte ~ zuletzt der Schnee »on einem fetter mengt. In kleiner, in Butter , Form 25 Minuten in Dunst >' Aus* lassen, aber nicht kochen. Nacst stürzen mit heißer Butter begreget- H. Kartoffelsuppe. Drei große Ka ^ werden rein gewaschen, gef®0 ' 1 Ms \ iirrfof Affirfi-nitifln beil'eilegesteu-. * usuell g-civutiyv.., 3 - „ Würfel geschnitten, beise-llegep ^ Dekagramm Fett und 3 Dekag 1 ^iva, wird eine lichte Einbrenn Üen' 'g Lite Kümmel mitrösten lassen, nick b1 Wasser ausg-egossen, aufkochen wjeripji Kartoffeln dazugegeben, c'ne PilzlE Paprika sowie einige c löffeln saurem Rahm ver angerichtet. , riets ^ H. Warschauer Filets, 2^'^>röenji chte von ie 12 tuera-gvu»' j(. ern ■ klopft, gesalzen, gepfeffert u"°' Y' niq Knoblauch und Kümmel oe, „ m auf in wenig Fett scharf beiseite gestellt. Im Bra^tt '^ Dekagramm würfeligen Selch! schwitzt darin eine kleine «ff •' '#0* «. Zwiebel, woraus man 2 bla .^^t< , Essiggurkerln, 1 Eßlöffel P 0, y*, Kilogramm klein-wlchnOt . ,v dazubringt, das Gänze dur II ^gaff um es schließlich mit % “ Ofd- ^ übergießen. Die vorgebraten'- ^ denn nun darin eingebettet zusammen weich gedünstet. Loltale C greätag, den 20 November Aus der Gemelndeftube Umfangreiches Bauprogramm der Stadtgemeinde — Festsetzung von Richtpreisen am Lebensmittelmarkt Der städtische Gemeinderat hielt gestern j stottert werden abgelehnt, da hiefür lein Orts Abends seine 5. ordentliche Sitzung ab. Ur-1 bedarf vorliegt. Der Banalsparkasse an der ftomgltch müßte in dieser Sitzung der Ge-1 Ecke Gosposka—Slovenska ultra wird die "teindevoranfchlag für das nächste Jahr zuri Eröffnung eines automatischen Buffets im Verhandlung gelangen, doch wurde diese An, neuen Gebäude bewilligt. Die Uebertraaung Gelegenheit von der Tagesordnung abgesetzt,1 einiger Schankbewilligungen auf andere Per der Haushaltplan im Sinne der durchgrei, foltert wird bewilligt. Der städtische Autobus-lenden Sparmaßnahmen einer gründlichen; verkehr wird eine ständige Linie nach Pekre ^bision sowohl der Auslagen, als auch der j entführen. Zum Obmann des 5. Ausschusses Annahmen unterzogen werden muß. Die s wurde neuerdings GR. Veit M u r k o ge-^udgetdebatte dürfte in der nächsten, in ei- j wählt, während zu seinem Stellvertreter GR. bis zwei Wochen stattfindenden Sitzung! O s et bestellt wurde. Qoßcfuhrt werden. j GR. ž e 6 o t berichtete sodann über die Bürgermeister Dr. Juvan teilte ein- Frage der M a r k t p r e i s c. Die Banal-•jsch'gj u. a. mit, daß die städtischen nicht ^ Verwaltung fordert nämlich von der Stadtkundigen Bedienstetetn auch heuer die hal-! gemeinde die Festsetzung von R i ch t P r e i-^en Monatsbezüge als dreizehnten Gehalt! s e n für F l e i s ch und Fleischwaren. Mit Ziehen werden. Für das Konzert der Slo-! den Fleischhauern wurde mehr oder weniger si%hen Philharmonie aus Bratislava' ein völliges Einvernehmen erzielt, demzu-vtrd der Betrag von 10.000 Dinar der Ju-: folge das Fleisch nach seiner Qualität in drei slawisch-tschechoslowakischen Liga bewilligt. Kategorien eingeteilt wird. In den Fletsch-b !c bei der Ausstellung der Stadt Maribor. laben und am Hauptplatz darf nur Fleisch spendeten Gegenstände werden, soweit sie der ersten und zweiten Kategorie, am Vo-anderweitig gebraucht werden, soweit jašniški trg dagegen nur der dritten Katego-J; sticht anderweitig gebraucht werden, im ne feilgeboten werden. Der Verkaufspreis ' ^feitm untergebracht. I wird für einzelne Fleischsortett derart festge- . ^er Berichterstatter des zweiten Ausschus-: setzt, daß zum Einkaufspreis Zuschläge bis zu Dr. Strmšek berichtete über das 110% bewilligt werden. Nähere Details setzt Element zur Unterstützung von arbeitsun- j ein Reglement fest, das noch ausgearbeitet jhstjen städtischen Arbeitern und deren Fa- werden muß. Die Verkaufszeiten am Specha-£ 'sten. Jeder einzelne Fall wird individuell renmarkt werden im Sommer von 6 bis 11 Rändelt. Soweit bte bisherigen Unter- für den Detailverlauf und von 11 bis 15 für r 'lungen die im neuen Reglement vorgese- : den Eengrosverlauf, im Winter dagegen von ne Summe übersteigen, gelten die bisher,-: 7 bis 12 bezw. von 12 bis 16 Uhr festgesetzt. st"n Bestimmungen; sind jedoch die oegenwär der öffentlichen wurde eine geheime r|?en Beträge geringer, so treten die Be- Sitzung abgehalten, in der größtenteils Per-sstsstungen des Reglements in Kraft. ; sonalangelegenheiten behandelt wurden, g ^ den dritten Ausschuß berichtete GM. j kelif” b c i über verschiedene aktuelle Ver-i ' 111 • Evangelisches. Sonntag, den 22. d. um Die Vorstellung findet im kleinen Saal des „Narodni dom" um 15 Uhr statt. m. lieber Amerika spricht heute, Freitag, um 20.15 Uhr in der Volksuniversität (Apollo-Kino) der akademische Maler Božidar Jakac, worauf wir nochmals aufmerksam machen. Skioptische -Bilder! m. Zum Sachverständigen für Krastsahr-wese» beim Kreisgericht in Maribor wurde der Automobilvertreter Herr Jug. Peter Keršič ernannt. m. Fernsprechverkehr mit England. Das Verkehrsministerium erösfnete einen Telephonverkehr mit ganz England. Ein gewöhn 1 ich es Dreiminutengespräch zwischen Jugoslawien und England kostet 265.20 Dinar. m. Aus der Straße zufammengebrochen. Am Hauptplatz stürzte ein Zeitungsausträger so unglücklich zu Boden, daß er mit dem Kopf aus den Gehsteig aufschlug und bewußt los liegen blieb. In der Pristaniška ulica brach von heftigem Unwohlsein befallen, der Litograph Milo« Hrazdira ohnmächtig zusammen. Int Anstandsort mn Kralja Petra trg wurde der 7 7 jährige Georg Ni kl regungslos vorgeiiunden. Allem leistete die Rettungsabteilung die erste Hilfe. m. Scheues Pferd. Bald nach Mittag riß sich in der Meljska cesta ein Pferd los und j raste gegen die Aleksandrova cesta. Der Wachmann versuchte zwar das scheue Pferd aufzuhalten, doch bog dieses in die Kolodvorska uljca ein, worauf cs durch die Maistrova ulica verschwand. stst. und Baufragen. Der Wagenverkehr. 10 Uhr vormittags wird der Gemeinde-Ijin ~ en9en Vetrinjska ulica wird weiter-' gottesdtenst^ in der Christuskirche stattsin- $5 nitr in einer Richtung gestattet, doch den. Der Kindergottesdieust um 11 Uhr da bie1'^11 Bauernwagen sowie Fuhrwerke, die leiten wird im Gemeindesaale abgehalten b|e 'Otrčtčeva ulica benützen müssen, auch Erden. bet ^P'itrichtung einschlagen. Die Frage1 m. Vermählung. Der . ; - - , v...l.. — Oberleutnant des ^trinH" utr„f,n"Öetfe§rs von der hiejögen Infanterieregiments Herr'Velimir fh.^*a m Kopališka ulica bleibt ei- M l a b c n o t £ wurde dieser T-cme in t " ?°sung Vorbehalten — Die Varaždin mit Frl. Mary T o p l a k, der tye L Jp Eiwichtung der Prawoslawen Kir- Tochter des dortigen angesehenen Bürgers Hesvrd toirb vorläufig von der Ta-: Herrn Hugo Toplak, getraut. Dem neuver- deZ ^ vung abgesetzt, da vorher die Regelung i mählten Paar unsere herzlichsten Glück-Pojlovenski trg, wo die Kirche erbaut wünsche! soll, vorgenommen werden muß. I .. n. h m , bst'F dem Pflasterfond, aus dem it. a.a«* • "-. Todesfall. Nach langem, schweren Lei- ?°sten förchic‘Bßbr»«rtUh"r ' den ist,gestern in Pobrežje die Hausbesitzer- atsgattin Frau Ir -. Menhart gestorben. tiger Verkehrswege vorgesehemU mv0 Samstag, den 21. d. iiotr 1 für die Aufführung der neuen . l|MTq™nt in Pvore^e ote oancwe,ttzers-tzh^bäude bestritten werden sollen, ist eine ‘ lfb Etentemderatsgattin Frau Juliane • Witte R 1HA nnn rn:___ r.. ck. , St O C 6 C f fietu , von 5,174.270 Dinar für die Psla- L°r,L C ' ,5!i firn. .9 eitttaer Berkebrsweap hm-m-foite™ u? .. rb tchene wird K’ ;>V4' die Einspielerjeva 'l,9ttfl> r ulica, die Zu- btoi,' af zum Güterbahnhof, die Aleksan- 16 Uhr vom Trauerhause aus nach dem Ortsfriedhose in Pobrežje zu Grabe gei-ra- "'ih h Jc;tst bis zur Stadtgrenze, d °ise •• Vetrinjska ulica. die Sodna asejfe ' ',st.V|1 ÜEr ^errinjsta ulica. Auf diese dfivsten! ^ovibor einen durchwegs ge-f itn v>n Verkehrsweg von der Stadtgren gen. Friede ihre Asche! Den schwergetroffe-nen Hinterbliebenen unser innigstes Beileid! m. P. Hubert Rant gestorben. Im Sanatorium Leoninilm in Ljubljana versche-d m. Wetterbericht von, 20. November 8 sthr: Feuchtigkeitsmesser + 1, Barometer-staub 746, Temperatur -j- 6, Windrichtung NW., Bewölkung teilweise, Niederfchlag 0, Umgebung Nebel. nt. Spende. Für die mittellose Arbeiterfamilie und den armen Invaliden spendete Ungenannt je 20 Dinar. Herzlichsten Dank! m. Unfall eines Greises. In der Aleksandrova cesta stürzte der 90jährige Stadtarme Franz V o r 8 i e so unglücklich zu Boden, daß er ins Krankenhaus überführt werden mußte. * Wildspezialitäten (Reh-, Hasen-, Fasane- und Schnepfen) heute Samstag im Hotel Halbwidl. 14953 * Bei beginnentzfr Verkalkung der Blutaesäße fuhrt tnr Gebrauch des natürlichen „Franz-Fojes"-Bitterwassers zu tegelrnäßioer Stuhlem-leerunfl und HerarVettiinfl des hohen Blutdruckes. Meister der Heilkunst emvtehlen bei Allerser-lcheinnnpeu verlchiedener Art das Franz-Foscs-W a ff er, da er Stnnmiaen in den Unterleibs« ontaiten neben traper Verdauung in sicherer und milder Weile beseitigt. Aus Bfuf k ni,^Prbe« bis zur Reichsbrücke. Später j vorgestern der im Ruhestande befindliche V ftllcki (> M der rechts der Drau b°flQm;/lantIid)en Trojaua-Straße J'r.: LU[Ot rhn r?. „ verlaufende Militürjeelsorger Herr P. Hubert R a n aße — der, *m Älter von 66 Jahren. Der Verblichene der ehemaligen Wien— 1 Eilte vor dem Kriege in Aegypten, >r ^avsta ?'^bstraße — die Tržaška samt der aIs Seelsorger unter den slowenischen 1 . Ter m Cc,^Q' gepflastert werden. , »u*« iu|me. oun zie.gqp'.e: / B chterstattcr des vierten Ausschus- zurückgekehrt trat er als Seelsorger in bi vtit 0fn ■ Pušenjak, leitete die Debatte ehemalige österreich-sch-ungarische Armee eii samt io er Aus- eih^.^vichi über verschiedene Baufra- In,b diente als Kurat in Görz, Innsbruck 9et ~,e Errichtung des neuen Schul- a'-ti-----'■* Q § im Magdalenenvicrtel ist nun Wanderern viel Gutes stiftete. Von Aegypten ~ die ein tof .°ii etirL.a b*e Frage des Baugrundes ge-t K an"i ®'e Bahnverwaltung pdska „r. r Ecke Frankopanova—Magda- trat die diesem ab gelegene Parzelle zu h5he per0 n «Wß dafür eine andere, in der ^fter, t9enp- Mit dem Si Leiten JJLU oem Schulbau wird im o ^ SofJr. "diahr begonnen werden. Die HEh . °GetPm i r.. ^ ,_____ itzü eine ere’n Maribor 1 für 20 Jahre ge- üt^tzuva 9^inge Anerkennunasiumme zur Im,.,, -h ais p?lke ) 0 Sonimcrtuntftlotr abgetretene etk^zieh!^ Magdalenenviertel wird durch 5).hem19, e*ner benachbarten Parzelle crgto§ert. — ~ • flr Utttejf^ven. — Beim Anschluß von "n das städtische Wasserleitunas- :Z b», ‘ ua5 möttsche Wasserleitunas-Hausbesitzer die Hälfte der Ko- SLbpr.Äi.' rafj’-lelegetcheit des fünften Aus ven° ^bchatter GR. M u r k o) H Etui "vvjierbewilltaungen nicht mehr 9C Ansuchen um Äutotaxilvuzes- Triest, Maribor und zuletzt in Dubrovnik. Bei Kriegsausbruch machte er als Divisions Pfarrer der ersten. Armee den Feldzug nach Rußland ni 't, später sah man ihn an der italienischen Front. Der Krieg zerrüttete sehr stark seine Gesundheit. Trotzdem trat er nach dem Umsturz als Mil-täraeiitlicher in die jugvilawstche Armee ein. P. Hubert Raut wurde als jugoslawischer Delegierter nach Wien entsendet, wo er in militärischer Mission die Namen der gefallenen und ge« storoenen Soldaten aus Jugoslawien zu eruieren hatte. D ese seine Tätigkeit setzte er auch in Novisad tort, wo er bis zum Jahre 1960 diente, und dann als Militärmperior in den verdienten Ruhestand trat. Ter Verstorbene war in Maribor sowohl im damaligen Offizierskreisen, als auch in der Ge-sellscha't geliebt und geschätzt. m. Im Marionettentheater des Sokol« Vereines gelangt kommenden Sonntag wieder ein schönes Märchen zur Vorführung. P. Alois Simonie gestorben. Im hiesigen Krankenhaus ist heute früh der bekannte Gastwirt und Realitätenbesitzer Herr Alois Simonie verschieden. Der Verblichene, der wegen seines Humors weit und breit bekannt war, wurde vor etwa einer Woche vom Schlage gerührt, dem er nun erlag. Das Leichenbegängnis findet Sonntag, den 22. d. um 16 Nhr von der Leichenhalle des Krankenhauses aus auf den städtischen Fried Hof statt. Friede seiner Asche! Den ichwer-getrvffenen Hinterbliebenen unser innigstes Beileid! P. Trauungen. In der Minoritenkirche wurde dieser Tage der Handelsangestellte der Firma Slawitsch und Heller Herr Anton L a h mit Frl. Marica Ferenc aus Trbovlje getraut. — Irt der Kirche von Ptujska gora fand dieser Tage die Trauung des Herrn Matthias Kolenko mit Frl. Mitzi L u k m a n statt. — Wir gratulieren! P. Hotel Osterberger. Bis auf weiteres jeden Samstag und Sonntag Ausschank von Pilsner Urquell. p. Erfreuliche Neuerung. De mangelhafte Rein gung der Draubrücke gab immer wieder zu Beschwerden Anlaß. Insbesondere bei Rcgenwetter wirbeln die Automobile und Wagen den ganzen Kot auf, fodaß ein Passieren mit verschiedenartigen Unbequemlichkeiten verbunden ist. Wie unsmitgeteill wird, wurde dieser Ta--e die Brücke einer gründlichen Säuberung unterzogen, überdies wurde für eine ständige Reinigung bei Schlechtwetter Vorsorge getroffen. Diese erfreuliche Neuerung wird wohl allseits begrüßt werden. Aus (Seile c. Ueberfiedlung der Katasterverwaltuug, Die Katasterverwaltung in Celje gibt bekannt, daß sie Montag, den 23. d. aus ihren bisherigen Amtsräumen in dem Gebäude der Bezirkshauptmannschaft am Dečkov trg in ihre neuen Amtsräume im Postgebäude übersiedeln wird. Daher entfallen Montag, den 23. und Dienstag, den 24. die Amtsstunden. Die neuen Amtsräume befinden sich im zweiten Stock des Postgebäudes, Zugang von der Cankarjeva ulica. c. Totensonntag. Am Totensonntag, den 22. d. M. findet der Gottesdienst um 18 Uhr in der Christuskirche statt. Der Kirchenchor wird den Chor von C. M. Weber „Der du von dem Himmel bist" zum Vortrag bringen. c. Vortrag über Photographieren. Am Dienstag, den 17. d. hielt Herr Adolf P e-r i s s i ch im Klublokal des Skiklub Celje einen sehr interessanten Vortrag über Pho-tographieren im allgemeinen, Fehlerquellen beim Photographieren, weiter über das Thema Kleinkamera oder Großkamera. Aus seiner reichen Erfahrung, die er auf den Auslandsreisen sich erworben hatte, verstand er es auf fesselnde Art diesen Stoff zu behandeln, der insbesondere für einen Amateurphotographen — und wer ist es heute nicht — von größtem Interesse ist. In einer ganzen Reihe von Lichtbildern wurde man über die gewöhnlichen Fehler, die dem Amateur hauptsächlich unterlaufen sowie deren “Abhilfe aufgeklärt. Man sah, wie durch Ausschnitt aus einem vielleicht reizlosen Landschaftsbild künstlerische Bildwirkung erzielt werden kann. Wunderschöne Wintcraufnahmen wechselten mit Straßenszenen, ausgezeichnete Kinderaufnahmen, ein wahres Dorado für den Photographen» mit Bildern der modernen fachlichen Richtung. Alles in allem ein gelungener Abend, der es wohl wert gewesen wäre, wenn er einen besseren Besuch aufzuweifen gehabt hätte. — Der Klub verweist nochmals auf das Nachrichtenkästchen beim Kaffee Merkur, da es ganz unmöglich ist, in jedem einzelnen Fall jedes Mitglied persönlich von den Veranstaltungen zu benachrichtigen. c. Uebersall. Sonntag wurden die Schneidergehilfen Anton Samec und Stanislav R i b e ž e l j aus Celje auf ihrem Heimwege in Ostrožno von einigen betrunkenen Burschen überfallen. Beide erhielten Stock-schläge und trugen nicht unerhebliche Verletzungen davon. c. Aus dem Hinterhalte angeschossen. Der 30jährige Taglöhner Georg Kolar aus Škofija bei Zibika ging Mittwoch, den 17. d. um 14 Uhr nach Hause. Aus einem nahegelegenen Walde fiel plötzlich ein Schuß, der Kolar die rechte Hand schwer verletzte. c. Wieder ein Brand infolge Ueberhitzung des Ofens. Donnerstag früh brach in der Wohnung des Rauchfangkehrers B u L a r in der Ipavčeva ulica ein Brand aus, der durch Ueberhitzung eines Ofens entstand. Die alarmierte Feuerwehr war bald zur Stelle, doch hatten die Hausbewohner mittlerweile den Brand schon selbst gelöscht. Aus Dravograd g. „Bruder Martin". Im hiesigen Sekol-heim gelangte vergangenen Sonntag das Theaterstück „Bruder Martin" mit ganz außergewöhnlichem Erfolg zur Aufführung. Die Mitwirkenden, durchwegs Mitglieder des Sokolvereines, ernteten reichlichen Beifall. Desgleichen konnte das Schrammelquartett, das in den Pausen austrat, recht gut gefallen. Wirtschaftliche Rundschau LlmMlichtungen im 3lgrarerport Der Pfundsturz und seine Auswirkungen aus die internationale Landwirtschaft Das englische Pfund hat seit den ersten Novembertagm einen neuen Kursfall erlitten. Die mit ihm eng verbundene australische neuseeländische und kanadische Währung sowie auch die dänische, schwedische und norwegische Krone und die Finnmark, ferner noch eine Reihe ebenfalls eng an das Pfund geketteter Währungen haben denselben Weg genommen. Durch diese Aenderungen werden neue Umschichtungen in der internationalen Wettbewerbsfähigkeit ausgelöst und die Warenströme des Weltverkehrs in andere Bahnen gedrängt. In Jndustriellen-freisen sind diese Erscheinungen bereits Gegenstand stärkster Aufmerksamkeit gewesen. ES kann jedoch keinem Zweifel unterliegen, daß auch die internationale Landwirtschaft in allernächster Zeit bereits die Folgen dieser Währungsänderungen zu verspüren bekommen wird. Unter den Ländern, deren Währungen in den letzten Monaten abgesackt sind, finden sich die bedeutendsten Exporteure von Ag-rarerMugntsseu, so Kanada, Argentinien, Uruguay, Australien, Neuseeland, Briüsch-Jndien, Dänemark, Schweden und Finnland. Dadurch, daß ihre Währungen dem englischen Pfund gegenüber sich in ungefähr derselben Relation gehalten haben, verspüren sie zunächst bei ihrem Export nach Eng- land den Kurssturz weniger. Soweit sie aber in ein Land ausführen, dessen Währung stabil geblieben ist, fällt ihnen ein besonderer Gewinn zu, was naturgemäß ein Anreiz für einen verstärkten Export in dieser Richtung ist. Die Länder mit fest gebliebener Währung hingegen verspüren bei dein Export ihrer Agrarprodukte nach England den Kurssturz des Pfundes ganz erheblich und sind deshalb bestrebt, die Ausfuhr dorthin nach Möglichkeit einzuschränken. Sie bevorzugen die «Verkaufe in Länder mit fest gebliebener Währung, und so ergibt sich, daß diese Länder in doppelter Hinsicht von einem gesteigerten Import bedroht sind. Diesen neuen Gefahren, denen die Länder mit fest gebliebener Währung ausgesetzt sind, wird man dadurch zu begegnen suchen, daß vor allem eine Abwehr gegen die Preisunterbietung der Länder mit abgesunkener Währung organisiert wird. Hier käme in erster Linie die Einführung besonderer Zollzuschäge gegenüber den Ländern mit entwerteter Währung in Betracht. Es ist also anzunehmen, daß unter der Bezeichnung „Antidumpingmaßnahmen" Mittel in Gebrauch kommen werden, die eine weitere Erschwernis des Warenaustausches mit sich bringen. X Einziehung von Stempelmarken. Der Finanzminister verfügte, daß die Stempelmarken zu 20 Dinar (grau, Ausgabe vom 1, Februar 1927) und zu 250 Dinar (orange, Ausgabe vom 1. Oktober 1929) aus dem Verkehr gezogen werden. Der Umtausch dieser Stempel kann bis zum 14. Februar 1932 vorgenommen werden. X Vereinheitlichung der Ziegelsormate. In der Rovisader Kammer für Handel, Gewerbe und Industrie wurde eine Beratung der Wirtschaftskörperschaften abgehalten, auf der beschlossen wurde, den Entwurf des Bautenministeriums über die zwangsweise Vereinheitlichung der Ziegelformate gutzuheißen. Das Ziegelfovmat wird vom 1. Jän net kommenden Jahres an folgendes sein: 25 X 12.5 X5.5 Zentimeter. Im kommenden Jahr sollen nur mehr Ziegel in dieser Größe Verwendung finden. Die Herstellung von Ziegeln nach den bisherigen Formaten soll nur mehr für Ausbesserung alter Gebäude und Zubauten gebraucht werden. X Landwirtschaftliche Schutzzölle in Italien. Aus Rom wird gemeldet: Nachdem der Nationalrat der Korporationen die Nicht Itniyt für die neue italienische Zollpolitik sestgelegt hat, beschloß der Ministerrat bereits die Einführung neuer Schutzzölle zu gunsten der Landwirtschaft, weil diese am meisten unter der Krise leidet. Die Viehpreise sind in Italien seit einem Jahr auf die Hälfte gesunken, während die Fleischpreise nur um 20 Prozent zurückgingen. Eine Kontingentierung der Einfuhr wurde von Mussolini im Interesse einer loyalen Einhaltung der Handelsverträge aligclchnt. X Nur Saatkartosfeln nach Italien. Die Kartoffeleinfuhr nach Italien unterliegt Beschränkungen. Für das Eristejahr 1931/32 wurden von der italienischen Regierung neue Normen für die Einfuhr von Kartoffeln erlassen. In diesen Normen ist das Einfuhrverbot von Speisekartoffeln aufrechterhalten, dagegen bleiben für die Einfuhr von Saalkartoffeln im wesentlichen die gleichen Bestimmungen aufrecht wie im Vorjahre. Es muß demnach der italienische Importeur um die Einfuhrbewilligung ansuchen und den Nachweis erbringen, daß die Saaskar-toffeln tatsächlich als Saatgut Verwendung finden, bezlv. einer diesbezüglichen Kontrolle zustimmen. Eine Verschärfung tritt auch noch dadurch' ein, daß die Saatkartoffeln unbedingt frei von Erde sein müssen und von solchen Kulturen zu stammen haben, welche von einem staatlichen Institut im Hinblick auf Selektion und das Auftreten von Degenerationserschemungen (Birus-kranHeiten) kontrolliert wurden. XZinsfußmaximierung in Ungarn. Nach einer Verordnung der Budapester Regierung darf der Zinsfuß der ungarischen Geld institute der ersten Kurie, d. H. solcher, die über ein Grundkapital von mehr als 10 Mil lionen Pengö besitzen, die Höchstgrenze von \\%%> nicht überschreiten. Der Zinsfuß für Wechseleslomt wird mit höchstens 9%%, für Einlagen auf Sparbüchel, laufende Rech nung oder gegen Kassenbons bei dreimonatiger Kündigung mit 6% % und bei sonstiger Kündigung mit 5% % festgesetzt. X Vieheinslihrstcckung in Oesterreich. Wie wir bereits unlängst zu erwähnen Gelegen-heit hatten, wurden zum Schutze der österreichischen Agrarwirtschaft von der Wiener Regierung neue Vorschriften über die Einfuhr von Vieh unid Fleisch nach Oesterreich herausgegeben. Die neuen Bestimmungen treten am 22. d. in Kraft. Eine Besonderheit dieser Borschriften ist, daß die Märkte von Wien, Graz, Linz, Innsbruck, Salzburg und Wiener-Neustadt vom Ausland mit Vieh und Fleisch iiur dann beliefert werden können, wenn die Sendungen mit einer Sonderbewilligug der österreichischen Vieh-verkehrsstelle versehen sind. De Belieferung der übrigen Märkte ist ebenfalls eingeschränkt. Her Landwirt l. Fressen der Ferkel aus dem Troge der Mutter. Für die jungen Ferkel ist es nachteilig, wenn sie mit ihren Müttern schon in einem Alter von drei bis vier Wochen aus einem Troge fressen. Das Futter der alten Schweine ist den Ferkeln in diesem Alter noch nicht zuträglich. Letztere erkranken dabei oft und bekommen Durchfall. Man soll deshalb, wahrend man die Alte füttert, die Ferkel in einem kleinen Ver- schlag neben dem Koben der Mutter eniF reit. Damit sich die Ferkel beruhigen, W man ihnen während dieser Zeit etwas tor Gerste vor. l. Die Meise ist bekanntlich eure unserer wirksamsten Mithelferinnen im Kampf 9C# gen die zahlreichen tierischen Schädlinge. Man sollte sie daher so weit als möglich a» den Garten gewöhnen. Dies geschieht unter anderem dadurch, daß man sie während i er Winterszeit füttert. Sie liebt namenu--? Nüsse. Doch sollte man diese nicht emfa ) hinlegen, sondern an einem Bindfaden aus einen Baum hängen, weil sie dann joe»1' ger von der anderen Vogelsippe, die oft w« weniger fleißig Schädlinge vertilgt, yeI' schleppt werden können. l. Saugen lassen oder Tränken der. Käl' ber. Für das sofortige Absetzen der Ka»'. nach der Geburt gibt es mindestens^eüeu^ viele Stimmen, wie andere für das Sauge lassen der Kälber Eintreten. Das sofort Tränken der Kälber hat große Bor!«' • Man kann vor allem die Milchmeugeu _3 „ non regeln, die das Tier zu sich nehme» 19 Kälber, die der Fleischerzeugunq dien®» bekommen mindestens 6—8 Wochen lang D ße Milch, und zwar ein Fünftel ichreS ~ bend gew ich! es. Sollen die Kälber aber r Milchvieh herangezogen werden, dann j kommen sie täglich nur etwa ein f ihres Lebendgewichtes an Milch. Diese 1 trolle hat man beim Saugenlassen an r Kuh natürlich nicht. Hierbei muß auch . Muttertier immer noch nachgemolken 1 ^ den, wobei die Kuh oftmals die Milch rückhält. Ein späteres Entwöhnen von L. Mutter gestaltet sich auch oft dadurch ’ • * rig, daß das Kalb tagelang jede andere rung verweigert und dabei an Kiewm* nimmt. Außerdem läßt der Milchertiag Kuh nach dem Abfetzen stark nach-wert der Kuh sinkt daher sehr. Mim ^ fen aus dem Eimer lassen sich ^7 schon zeitig Kraftfuttermittel ^v‘uC^st[ch die einmal zu einer Ersparnis an führen, zum ändern aber auch ein iM res Wachstum des Kalbes fördern. l. lieber die Aufbewahrung der e ser schreibt ein Praktiker: Ich tauc-st 1 Schnittfläche in heißes, flüssiges wickle sie mit der unteren Hälfte m + • und gebe sie bis März in den Keller a| neu luftigen schattigen Platz. Be^ 11 Verfahren habe ich bei Kirschenreiserfll che wohl die empfindlichsten sind, w-’ Prozent Erfolg erzielt. Ächtung! Gebe meinen werten Kunden bekannt daß ich am Samstag, den 21. November von 14-18 Uhr Rindfleisch von 4 bis 6. Schweinefleisch von 8 bi; 10 und Kalbfleisch von 8 bis 10 Dinar per Kilo zum Verkaufe bringe, m-u Kirbiš, Gosposka ul. 23. am Sonntag, den 22. November im Gasthanse Lesnik. 91utm vas. Eigene Schlachtuna. Leber-, Blut- und Bratwürste. HauS-mehlspeisen. Tanzmuiik. Guter Pekerer Wein sowie andere Ser ten. Um zahlreichen Besuch bittet der Gastgeber._____14635 Vele! unö verbreitet die Ilitii-m tieilns gut genäht, kaufen Sic 2 ^ sten und billigsten ^^4 zeuger selbst. v Bettdec6enerzeugurlg Sluh«c Slovenska ulica 2^^ Annemarie Vornan von ZHary Misch Copyright by M, Feuchtwanger, Halle (Saale) 40. Fortsetzung, „Guten Morgen, Kleine!" rief er mit einer hellen, energischen Stimme. Es war ein junger Mann, etwa Ende der Zwanziger, hoch und schlank gewachsen, mit einem regelmäßigen Gesicht und ernsten Augen. „Schon so früh unterwegs?" Annemarie nickte verlegen. „Geht es nach Bergan?" „Nein, ich komme von da." „Sv? Also von Bergan? Ja, ich weiß, daß es jn Bergan so hübsche' Mädels gibt." „Jesses", lachte Annemarie, „ich bin doch kein Mädel, ich bin doch verheirat und Hab schon eine ganz große Tochter". „Was? Es ist nicht möglich. So ein kleines Ding schon eine große Tochter." Die blauen, ernsten Augen konnten auch lachen, wie Annemarie jetzt sah, „Was soll denn das geben?" Sie zeigte auf die Stöcke und die Männer. „Das? Das soll eine Eisenbahn geben, damit ihr Bergauer auch in die Welt hinaus könnt!" „Die gehen auch ohne Eisenbahn, die Halunken!" sagte Annemarie mit so tiefer Erbitterung, daß der Ingenieur in helles Lachen auSvrach. „Was sind die Bergauer so reiselustig?" Als Annemarie schwieg, meint er, so ein hübsches Frauchen, wie sie, werde darunter wohl nicht zu leiden haben. Sie verzog die Lippen, strich an ihrem Rock hinunter, warf den Kopf zurück, und schaute über die Felder und Wiesen, weit hinaus, bis zu dem graublauen Streifen, der Erde und .Himmel mit einander verband; dann wandte sie sich plötzlich, und sprang über den Graben zurück, um die nassen Tropfen zu verbergen, die ihre Äugen verschleierten. «Hören Sie.mal", rief ihr der junge Mann nach, „was ich noch fragen wollte: Wie geht's dem Doktor Höberle?" „Weiß net!" Die Antwort klang unfreund lich. „Ist — ist seine Familie schon in Bergan, respektive das Fräulein Tochter?" „Die Heddy?" .rief Annemarie erfreut, „kennen Sie die? Kommt sie heim? Oh/ das war" recht; die hab' ich schrecklich gern". „Ich auch!" murmelte der Ingenieur in seinen blonden Schnurrbart hinein. Die messenden Leute waren indes herangerom-men, und warteten, heimlich lachend, auf ihren unternehmenden Vorgesetzten, der sich von dem netten Weibchen gar nicht trennen konnte. Endlich schwenkte er aber doch grü- ßend seinen Hut, und schien es nun wieder mächtig eilig zu haben. Um halb neun Uhr kam Annemarie in Günzlingen an. Grinzlingen war ein Marktflecken, hatte kein Amt, kaum ein Drittel der Einwohner, deren sich Bergan rühmen konnte. Das war doch gar nichts gegen Bergan! Keine ordentlichen Läden und die Häuser alle einstöckig, mit einziger Ausnahme des Löwenwirtshauses, zu dem die Bergauer Honoratioren ihre Schlitten-Ausflüge ausdehnteri, um den berühmten Kaffe der Löwenwirtin zu trinken. Sogar das hübsche Kirchlein fand Annemaries Beifall nicht; ja, es bangte der hochmütigen Großstädtern: jetzt nicht einmal mehr vor dem hochwürdigen Herrn Pfarrer, der ja doch eigentlich nur ein Bauernpfarrer war. Zagend läutete Annemarie au der Glocke des Pfarrhauses, und erschrack vor dem schar fen Ton, der durch das stille Haus gellte Eine kleine Magd öffnete, ließ sie in den weiten, kühlen Flur treten, und fragte nach dem Begehr. Der Herr Pfarrer sei daheim; ja, meinte sie dann, aber ob er zu sprechen sei, müsse sie erst fragen. Nach einer Weile, in der Annemarie genügend Zeit hatte, tüchtig Herzklopfen zu bekommen, öffnete sich eine Seitentür, und eine kleine, runde Frauengestalt winkte Annemarie, näherzutreten. „Der Herr Pfarrer, mein hochwürdiger Herr Bruder, muß sich erst umkleiden, kom- — —- ^ ge men Sie so lange hier herein", ^'VtCfn e;» geheimnisvoll und führte Annernarm ^ feierliches, grün dämmeriges Stübap ^ eigenes, wie sie sanft lächelnd beton sie sie niedersitzen ließ. . ggU»'6' Die sehr redselige alte Dame, ein ^ 5Ct unterhielt Annemarie dann so ^nlS^ne»tfl!:'C Pfarrer selbst hereinkam und nach ihrem Anliegen fragte. schaute sie in das breite, Güte u» ' ^ Lichkeit ausstrahlende Gesicht, ocw ^ gend zu ihr herabbeugte. -mra»»'' „Ich bin die Frau Kraps flüsterte sie, und fing an, ihr wickeln. „ Si„ Kitw^ ,Ach, du meine Güte!" ließ stN < vernehmen, indem sie erschrocken A i. ^rt» - - Cm 111, s/it e» Unglückswurm, warum haben , p das nicht gesagt? Kraps aus Bem ein£ vergelte Binderin aus Berga» ) fitst Kraps angemeldet. Die ganze» ich schon immer am F ny ,cyon immer am Fenster, w-e>^ im Netz, um den Kraps abzm" U, Kehe Mannsbild, Hab' ich geglaubt, -ocih*' Sie, Faule; schauen Sie, datm n0§. kommen, der Herr Pfarrer „Veronica!" Der geistliche sie ernst an. Sie mußte Dlickm'^ ^je .......................... Blick und T.b Decke Befriedigung, daß sie noch ^micll'ck Ä-kennen, denn sie schwieg aug eirt o» ’ drückte ihren Unwillen nur 01 jrcItc8 ^ tendes Kopfschütteln und verj beringen aus. teumiiag, jLoVeuibet iviil. i.. -jvvgtn ,vw..tivvti;i.' Ztiiuug ’ Nummer olö. ■Ba«na*iiÄ5r ------‘ “ - Radio-Technik Der Empfänger WM gut behandelt werden... Bon E. K. A. N a d i n g e r. , Der moderne Rundfunkempfänger stellt e’n höchst kompliziertes Gebilde dar, das sich °us den mannigfaltigsten Einzelteilen au?» ^ut. ^e komplizierter ein technisches Ge» stilbe ist, umso empfindlicher ist es gegen r°uhe Bshandlung. Das trifft auch auf den Rundfunkempfänger zu. Der moderne Tmp-ainger ist zwar an sich außerordentlich ro-uft, und bei einigermaßen richtiger Bedienung gehört ein Versagen zu den größten Seltenheiten; man darf aber nicht nerges-1% daß sich der Empfänger aus sehr cm>p-l'Wichtn Bestandteilen zusammensetzt und CB deshalb bei der Behandlung eine ge-^sse Sorgfalt durchaus geboten ist. Ein j^aneport sollte deshalb nach Möglichlek in ^ Originalverpackung vorgenommen wcr-rn. denn bei dieser ist durch Polster aus Wellpappe dafür gesorgt, daß mechanische Schäden nicht entstehen können. Bei einem ^ausport im Auto oder dergl. sollte man l‘ner darauf sehen, daß sich Erschüt-erun-»-N nur möglichst wenig am den Empfänger Ertragen, denn es könnte sonst passieren, sich Muttern oder Schrauben lockern "der Verbindungen lose werden. ders beim Fernempfang, trenn man einen weit entfernten, schwach entfallenden Tender auisnchmen will, die Rückkopplung scharf anziehen und den Empfänger zum Schwingen bringen müssen; das darf aber stets nur einige Augenblicke dauern. Hat man den Sender gesunden, so ist die Rückkopplung sofort so weit zu lockern, daß das Pfeifen aufhört und der Sender sauber und ohne alle Verzerrungen erscheint. Bei Emvfän-gern, die einen Korrekdurgrisf besitzen, ist dieser ebenfalls mit zu bedienen, damit man stets mit der günstigsten Einstellung des Gerätes empfängt. Die gute Behandlung des Empfängers bezieht sich aber auch darauf, daß man das Gerät und alle seine Bestandteile, wie Law-sprecher, Antennenschalter, event. elektrische Sprechmaschine, stets sauber und staubfrei hält. Mit einem weichen Haarpinsel sind *-:e Einstellbegriffe, die Skalenanordnung und dgl. vom Smub zu befreien. Mit einer Lust pumpe oder dgl. ist der Staub ferner mindestens zweimal jährlich aus dem Empfän-ger-Jnnern auszublasen; das Gerät muß während der Reinigung aber von der Lichtleitung abgefchabet sein. Die gute Behandlung schließt eine gefühlvolle Bedienung aller Schalter- und Einstellbegriffe ein; keinesfalls darf man weiterdrehen, wenn man irgendwo einen Widerstand findet, denn die Knöpfe und Gewinde eines Rundfunkempfängers sind leicht überdreht. Wendet man bei der Bedienung nach Rei nigung des Empfängers die erforderliche Sorgfalt auf, so wird man niemals über ein Versagen zu klagen haben. Streik: der Empfänger wirklich einmal, so st man siechr, daß ein Konstruktions- oder Materialfehler schuld ist, und man kann das Gewissem an die Fabrik einsenden, um Reparatur auf Grund der Garawiebedingun-gen zu verlangen. Außenantenne oder Innenantenne? Eine Kardinalsrage für den künftigen Rundfunkteilnehmer Eine der wichtigsten Fragen, die man - zu beantworten hat, ehe man ein Rundfunk- ®ill man einen neu gekauften Empfänger! gerät erwirbt, ist die, ob man eine Außen oder eine Innenantenne benützen will. Diese Frage ist garnicht einfach zu entscheiden, da viele Gründe dafür und dawider zu beobachten sind. Man sagt: die gute Antenne ist der beste n ^etrieb nehmen, so versäume man nicht, l?n?chst die Gebrauchsanweisung sehr sorg-b'g durchzusehen, an Hand derselben die «hu,, ^ohren und evenr. auch die Sicherungen "'stusetzen und vor allem zu kontrollieren, Gerät auch für die im Hause vor- Hochfrequenzverstärker. - Dieses Sprichwort o«b«ne Stromart eingerichtet und auf die! hat vollkommen recht: ie besser die Antenne 6 Uromart eingerichtet und auf die | hat vollkommen recht; je besser die Antenne 0tOaitbenc Netzspannung eingestellt ist. Alle j ist, umso einfacher und billiger kann der j ocetnen Empfänger haben eine Möglich-1 Rundfunkempfänger sein. So kann man H das Gerät für mehrere verschiedene | beim Vorhandensein einer guten Hochanten ^/Ipannungen einzustellen; entweder kann! ne mit einem Zweiröhrengerät z. B., den B2 Sicherung in mehrere verschiedene GruP; gleichen Empfang erzielen, wie mit einem von Halteebern eingesetzt werden, von j Dreiröhrenempfänger an einer Jnnenan» jed für eine andere Netzspannung f tenne. Durch die Hochantenne spart man ge sch ^"ot ist, oder man muß einen Kabel- i genüber der Innenantenne wohl immer ei sttitrimt umklemmen, oder es ist cm ter Schalter aus die betreffende ^ dg einzustellen. Die Spannung, auf die! Eigenschaften ist. Empfänger eingestellt ist, muß unter' feststell- ne Röhre, vorausgesetzt, daß die Außen Span- antenne wirklich von günstigen elektrischen -.Länger eingestellt ist, muß spa umständen mit der vorhandenen Netz-vpung übereinst'mmen. "!t wenn die Röhren eingesteckt, Anten- ne Ob aber die Möglichkeit, an einer Außenantenne einen billigeren 'Empfänger zu benützen echte Sparsamkeit darstellt, ist damit noch längst nicht gesagt. In der Mehr- Erde und der Lautsprecher angeschlos zahl der Fälle dürfte es im Gegenteil so --- reh, rZall, wenn er ganz nach links ge ^Win ^l:eiht man die Rückkopplung setzt d. H. dreht man den Rückkopp-'ih Q langsam nach rechts, so äußert CRter ^stimmten Stelle der Sala ein cat*en' roorauf ein leise sausendes vderu .9*- Zumindesten muß ’.n bor Klangfarbe des ( Ter Empfänger befin- rem Empfänger billiger fährt, als mit Aü-ßenantenne und billigem Empfänger. Dafür hat aber die Außenantennc einen anderen Vorteil, der heute, besonders in störungsverseuchten Gegenden, nicht hoch genug veranschlagt werden kann, nämlich den der größeren Störungsfreiheit. Die Außenantenne liefert stets einen soviel größeren Betrag an Empfangsenergie als die Innenantenne, daß die Störungen, die meist nicht auf die eigentliche Antenne, sondern mehr auf die Zuleitung und die innerhalb des Hauses verlaufenden Leitungen erwirken, im Verhältnis hier zu stark zurücktreten. Ta man bei einer Hochantenne ferner eine Röhre spart, also einen Empfänger mit kleinerer Verstärkung benützt, werden auch die vorhandenen Störungen viel weniger verstärkt, als bei einer Innenantenne mit einem empfindlicheren Empfänger. Zusammenfassend kann uran sagen, daß die Innenantenne in Verbindung mit einem hochwertigeren Empfänger in der Regel billiger und empfangstechnisch vorteilhafter ist. Kann man sich jedoch, wie es auf dem Lande meist zutressen dürfte, die Au-ßenantenne billig selbst Herstellen, so ist sie vorzuziehen, auch dann, wenn man von der Möglichkeit, einen einfacheren Empfänger zu benutzen, gar nicht Gebrauch machen will. Denn, auch das hochwertige Gerät gibt in Verbindung mit der Außenantenne eine geringere Störungsfreiheit, und außer dem besitzt es eine größere Kraftreserve. Wichtig ist aber gerade bei den empfindlicheren Empfangsgeräten, daß man die Außenantenne möglichst kurz, nicht über bis 15 bis höchstens 20 Meter Länge, ausführt, da sonst die Trennschärfe der Anlage leidet. eme Grund- '.n bkr Klangfarbe des . „g; f Eintreten. Ter Empfänge Ztn . m schwingenden Zustand; dreht \ hört ^deutlichen Abstimmgrisf durch, irnnf °n einzelnen Rundfunksender S bl tn Difton. In diesem Zustand In diesem Zustand änger stets nur einen Augenwerden, da man sich hierdurch L^lllirfi }?™n eigenen Empfang völlig tbU^chbarn^/' f,01?b(,rn auch den Empfang k%ig hn5n stark stört. Es ist deshalb sehr Xi;. vian die Art des Grundgeräu hm’ H'e stotub 5^7 Empfänger im schwingenden ■ A, _genau kennen lernt. s mit so RückkoPP- 9'enau kennen lernt. tk $**M zum Prinzip, stets '*8 Mt CPK.vP ^ angezogener Ri JlUUlWfk en wird man beson Der Rundfunkempfänger als Müörl en für alles Die wenigsten Besitzer eines Rundfunkgerätes wissen, welche zahlreichen Möglichkeiten in ihm schlummern und wieviel verschiedenen Zwecken es nutzbar gemacht werden kann. Denn mit der heute ja allgemein bekannten elektrischen Schallplattenwiedergabe, für die jeder Empfänger die daß die Entstörung störender Hochfrequenz-notwendigen Tonabnehmer- Anschlußbuchsen aufweist, ist die Ausnützungsmöglichkeit eines Empfängers durchaus nicht erschöpft Neben der Schallplattenwiedergabc sind es in der Hauptsache zwei Anwendungsmöglichkeiten, die jedem Rundfunkteilnehmer offenstchen: die direkte Mikrophonüber tragung u. die Selbstaufnahme von Schallvlatten. Direkte Mikrophonübertragung? Es ist sehr einfach: an die Tonabnehmerbuchsen des Empfängers schließt man eines der kleinen und billigen Heimmikrophone an, die sich seit einiger Zeit im Handel befinden Sie bestehen aus einem Mikrophonständer, in dem die Sprechkapsel aufgehängt ist; i n Fuß befinden sich eine Taschenlampenbatterie, als Mikrophonbatterie dienend, ein Schalter und schließlich eine Signalglühlampe, die brennt, solange das Mikrophon eingeschaltet ist, und die verhindern soll. daß man nach Gebrauch das Abschalten vergißt und die Batterie unnötig entladet. Spricht man in ein solches, an die Tonabnehmerbuchsen des Empfängers angeschlossenes Heimmikrophon, so hört man aus dem Lautsprecher die eigene Sprache vielfach ver stärkt. Es empfiehlt sich aber, Lautsprecher und Mikrophon in getrennten Räumen auf zustellen, damit nicht etwa eine Rückkopplung einsetzt, die sich als ein sehr unangeneh mes, sich in der Lautstärke ständig steigerndes Heulen auswirkt. 1 Diese direkte Mikrophonübertragung ist besonders dann sehr apgenehm, wenn man Gäste hat und eine kleine Familienfeier veranstaltet. Man kann dann aus dem Nebenzimmer die amüsantesten Ansprachen halten. kann Reden und Schallplattenmusik sowie Bruchteile des Rundfunkprogramms miteinander mischen und so eine elektroaku-stische Unterhaltung schaffen, die stets großen Anklang findet. Schaltet man bei der Mikrophonübertra-oung anstelle des Lautsprechers ein Gerät für die Selbstaufnahme von Schallplatten an, so kann man alle Worte, die man in das Mikrophon spricht, auf der Schallplatte festhalten. Man kann sich Platten seiner Kinder und Freunde selbst aufnehmen: in späteren Jahren sind solche Platten ein Ob-jefi Heller Freude, darüber hinaus aber wertvolle Dokumente. Mit Hilfe der ©clbitgnsmchmpci "riefttuaf kann man auch Teile des Ruudsutikpro-gramms, die besonders interessant sind, fest halten; man kann sich z. B. Platten großer Künstler aufnehmen, die am Sender gastieren, kann Reden von bekannten Staatsmän nern und weltgeschichtlich wichtige Akte, die heute vielfach durch Rundfunk übertragen werden, auf die Platte bannen. Der Möglichkeiten gibt es viele; gerade die Selöst-aufnahmeeinrichtung ist die wertvollste Ergänzung eines jeden Rundfunkempfängers. Rundfunkgerät und Selbstaufna-Hmeein-richtung bieten außerdem die Möglichkeit, seltene Schallplatten zu kopieren. Man besitzt z. B. eine teure Carusoplatte, die man gar nicht wagt abzuspielen, damit sie nicht zu schnell beschädigt wird. Von einer solchen Platte kann man sich eine Kopie Herstellen, die man nun beliebig oft spielen kann. Auf diese Weise ist die Vervielfältigung teurer und seltener, im Handel vielleicht gar nicht mehr erhältlicher Schallplat ten möglich. Der Rundfunkempfänger ist wirklich ein Mädchen für Alles, man muß ihn nur auszunützen verstehen! Nadio-Vrogramm Samstag, 21. November. Ljubljana 12.45 und 13: Reproduzierte Musik. — 17: Salonquintett. — 20: Schrammelmusik. — 21: Populäres Konzert. — B e o g r a d 20: Nationaklie-der. — 20.45: Moderne Musik. — 22.50: Jazzmusik. — Wien 17: Nachmittagskonzert. — 19.45: Die Sinfonien Bruckners. — 20.40: Operettenabend. — 23.05: Tanzmusik. — Mühlacker 19.45: Lieder zur Laute. 20.15: Unterhaltungskonzert. — 22.35: Jazzmusik. — Toulouse 19.45: Symphonieorchesterkonzert. — 22: Wiener Musik. — 23.45: Jazz. — 24.30: Klassische Musik. — B u k a r e st 19.30: lieber tragung aus der rumänischen Oper. — Rom 21: Puccinis Oper „Madame Butterfly". — Langenberg 20: Kammermusik. — Prag 21.02: Opernarien. — 22.20: Bunter Abend. — Mailand 19.15: Musik-Intermezzo. — 23: Tanzmusik. — B u d a p e st 20.30: Orchefterkonzert. — Anschließend Schallplattenkonzert. — War s ch a n 20.15: Leichtes Konzert. — 22.10: Chopin-Werke. — 23: Leichte und Tanzmusik. — D a v e n t r y 23.35: Orchestermu-sik. 23.35: Moderne und Tanzmusik. Feuilleton He! ane Von M a r a v. Vesten. Seit Heliane den Birkenhof verlassen hatte, saß Engelbert stundenlang auf der Bank vor der Gartenmauer und sah ins Weite. Sein Blick folgte der Straße, die sich in Serpentinen hinabzog . . . immer weiter, immer tiefer ... bis sie sich unten im Tal in Bernen verlor. Dann haftete sein Blick an jener Biegung, an der sich Heliane im Auto noch einmal umgeivandt und ihr Spit-zentüchlein zurückflattern ließ, während ihr Herz schon dem Großstadtwirbel entgegenlachte. Oder er lag, lang ausgestreckt, die Arme unter dem Kopf verschränkt, im Gras, starrte in den blauen Himmel und träumte den geriffelten Wolken nach, die der eilige Herbst wind durch das Blau fegte . . . immer weiter, immer weiter . . . Sein Kopf tat ihm vom vielen Denken an Heliane so weh . . . das Herz tat ihm weh . . . und er sprach einmal, zehnmal, hundertmal vor sich hin: Heliane . . . Dieser Name schien alles in sich zu fassen: der Duft des Frühlings und die Glut des Sommers und den Farbenrausch des Herbstes . . . Heliane! Darin lag Melodi-, lag Feuer und Glanz und Sicht . . . Und obwohl sein von Schulgelehrsamkeit unbeschwerter Kopf die Bedeutung des Namens nicht kannte, fühlte er: eine Fülle von Licht entströmte diesem Wort . . . Heliane, die ihm Sicht in sein einsames Leben getragen! Ihm, dem Jungen, den niemand mochte, den alle als einfältig bespöttelten, der in der Schule nie mitgekommen, dessen Auffassung versagte, betten Gedächtnis ihn im Stiche ließ, der stets hinter den Altersgenossen zurückstehen mußte, von allen Mädchen verlacht war . . . Und der dennoch in seinem Schauen und Fühlen ein Dichter, ein Maler, ein Musiker war . . . Und ein Phantast! Heliane ist fort . . . Wie Regentropfen, eintönig und traurio fielen die Wnrte *-«« seinem Munde und aller Sonnenglanz war ihm erloschen. . . Wenn er über den Steg ging, unter sich den leise plaudernden Bach, schien es ihm, als würde jede Welle rauschen und jedes Weilchen murmeln: Heliane . . . Händevoll Herbstzeitlosen sammelte er und er warf eine Blüte hinab ins Wasser und wieder eine und sofort, eine nach der ändern und sprach dabei: Grüßt Heliane!... Er sah nach, wie die blassen Kinder des Herbstes weggetragen wurden von dem rauschenden Wasser, dem breiten Strom zu. Dort würden die lila Grüße weiterschwim-men, zur fernen Stadt in der Heliane nun weilte. . . Und Heliane? Rosalila Wände, spiegelndes Parkett, funkelnde Luster, geschliffene Spiegel und in Nischen rotlila verhängte Lampen . . . Ryth mischscharf das Schlagwerk, süßaufjauchzen-de Geigen und singend betörend das Saxophon . . . Heliane, gehüllt in schmetterling Haft duftige Seide, dunkelblau leuchtende Augen, mattschimmernde Perlen . . . plaudernd, lachend, flirtend, in schmeichelnden Tango sich wiegend und ihrem Partner von einem Sommerflirt erzählend . . . von einem törichten, einfältigen Jungen, von einem traumumfangenen, wunschlosen Phanta sten . . . Und es blitzten ihre weiße Zähne zwischen lächelnden, roten Lippen . . . Engelbert aber wurde immer betrübter immer stiller und nachdenklicher . . . Und als rauhe Novemberstürme das .'naus umbrausten, die gelben Blätter von den Bäumen fegten und mit ihnen ihr grausames Spiel trieben, hielt er es nicht mehr aus vor Sehnen und Herzleid nach Heliane . . . In früher Morgenstunde, als kalte Nebel noch im Tal brauten, verließ er heimlich das Haus seines Onkels. Ihn würde wohl niemand vermissen . . . Einen Rucksack mit Wegzehrung am Rücken, einen Stock in der Hand, so wollte er nach der Stadt wandern . . . Wie lang würde es wohl dauern? Wie lang brauchte das Auto mit Heliane? Hatte sie. zwei Stunden gesagt. . . oder mehr? . . . Vielleicht, wenn er rüstig ausschritt, konnte er Abends bei Heliane sein? Doch der Abend kam, es wurde finster und er schritt noch immer auf einsamer, endloser Straße dahin . . . Am Himmel leuchtete Kühl der Mond . . . doch dann zogen schwarze Wolkenfetzen über ihn und es wurde wieder dunkel . . . Engelbert aber sprach vor sich hin: Heliane . . . und der Name erhellt die Nacht und sein Herz . . . Da drang ein Donnern und Dröhnen u. Stampfen durch die Stille der Nacht . . . Drüben brauste ein Zug heran . . . Eine glänzende Lichterreihe zog vorüber ... zuletzt noch ein blinkendes rotes Licht, ferner und ferner . . . Engelbert stand und sah den Lichtern nach . . . dem roten Licht, bis es in Dunkelheit erlosch i . . und ahnte nicht, daß in diesem Zug — Heliane war . . . Heliane, im Schlafwagen. In goldbraunem Pyjama am Bett liegend, den schönen Kopf auf ihren weißen Arm gestützt, lauschte sie ^ lächelnd der leisen Stimme "ihres Begleiters, den sie liebkosend umfangenden Worten, die ihr von strahlender.Sonne spra chen und wolkenlos leuchtendem Himmel, von blauem Meer und weiß schimmernder Brandung, von rauschenden Festen . . . von Freude und Genuß und von Liebe . . . Bis sie in Traum und Erfüllung und Liebe versank. . . Hi Verschiedenes Vordruckmuster schönster Art im Salon Armbru'iter. Maribor, Slovenska ul. 4. 14933 Praktische Nikologeschenke sind Pelze: Opossum, Seal. Skunks, fertige Schalkragen Colliers, alz auch allerhand andere Kaninchen- und Lammfellarten, billig zu beziehen bei L. Ornik, Maribor,_____________ 14584 Neu eingelangt aus Ljubljana: Sauerkraut, saure Rüben und Krainerwürste. Geschäft Murko Meljska cesta 24. 14842 Großes, sehr schön möbl. reines Zimmer, parkettiert, elektr. Beleuchtung und sevar. Eingang, am Stadtpark, mit 1. 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Zuschriften im ter „Friseurin" an die Verw , 14932 Pobrežje, Radvanje, Marija Snežna, am 20. November 1931. Separate Parte werden alebt ausgegeben. Zu vermieten e*TWTT»TVTTTTTYTTTTi Möbl. Zimmer, separ. Eing., elektr. Licht, zu vergeben. Trdinova 2, Melje. 14899 Zimmer an 2 Burschen zu ver-geben. Burg, Grajska ulica 2, Arzenšek.____________14911 Schönes, großes Zimmer mit Sparherd sofort zu vergeben. Železnikova ul. § sfrüher Stanko Vrazova) Pobrežie. 14887 Zimmer zu vermieten. Anzufra gen Stroßmajerjeva 6. bei der Hausmeistern!. 14948 Zu mieten gesueßi Lokal, geeignet für Delikatejjen-oder Spezereigeschäft. Gosposka ulica, Aleksandrova cesta oder Glavni trg Anfang Vetrinjska ulica ober Koroška refta per sofort gesucht. 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Chefredakteur und für die Redaktion verantwortlich: Udo KASPER. — Druck der »"'ariborska tiskarna« in Maribor — Für den Herausgeber und den wörtlich: Direktor Stanko DETELA. — Beide wohnhaft in Maribor-