«r.299. Mittwoch, A.December lY90. l<>9. Iahrssaiil', Laibacher Zeitung. kl«W, In,er»le bll <». 4 sell" ««. l' , «l0K«l, t.fr ^!l, »' tt , » > "'"^n „'^r , Die «Uaibachf? Zrltun«» «Ichelnl tHglich mil »u«n»hmt d?l Honn» und gelertoge Di« «h«<»lftrn»io» befindet sick s <>>>lmln<,z« Unfranltertf Vr°»'elbe ^ " die »undmachuna des lrainischen ^"besausschusfe« vom »2. PecemderiNiX), Z. 10.464, betreffend d.eEinleihnng der im Strahenbezille Stein gelegenen, m Mannsb« « °°n der Teriein.Steiner Landesstraße °bzw««enden m.d bis «ur Vezirlsstraße Iarsche^Duplica führenden Oememde- ». >.. ^"he unter die Nezirlsstillhen; . . ^' " die Kundmachn«» der ,.,. L°ndesreg,erun» für Kra n v«m 22. December l890. g. 14.948. betreffend die ^st< ftellun« der MilitäsPurchzugsgebllr ,n Kram sllr das ^ ^ ^Kundmachung der '.'- «ande,«gierung für Krai.. vom 26. Dumber 1890. g. 14« womit der «o^ lpllnnsprei, in «rain für die geil vom 1. Iünner bls 21. December 1691 festgesetzt wird. <»n der «eduction de» Landesgesehblatte» für Kr«,n. am 31. December 1»»0. KlWamtlicher Weil Zur Jahreswende. . Nenn der Mensch an einem Tage des Jahre« Migt ist. in seinen Mühen und Arbetten mne< ^"en. so ist die« gewiss zur Zeit des Jahreswechsels ^ Zall. Die Vergangenheit und die Zukunft ftnd es ? «K da seine Betrachtung auf sich enlen. Jene .st ^rschleiert. aber ihr7 Beurtheilung leidet unter dem ^e der Lebensverhältnisse, diese verkörpert ln stch dai ^'b dn Sphynr die dem schwackm Menschel.klnde em ^^Nh el stellt D« Blick in die Vergalten- heit eine« Jahre« ist meist auch ein Vlick in die Ver-gangenheit des Leben«; er fesselt den oberflächlichen Orist, der sich in willkürlichen Hoffnungen ergcht und der kahlen Vernunft so wenig Einfluss gönnt. Und gerade hierin begründet sich die merkwürdige Thatsache, dass die Heiterkeit des Kindesalters nicht sowohl dem Mangel an Ernst, sondern jenem reichen Phantasie, leben zuzuschreiben ist. welches, frei von der grübelndkn Vernunftlhätigkeit. alle heiteren und traurigen Eindrücke ^ in eine glückliche Harmonie zu verschmelzen weiß. Bei Betrachtung der eigenen Lebenslage ist der Verstand so unselbständig, der Ernst uns oft so fern, die Hoffnung m uns so mächtig, «n, jenem letzten Lage des Jahre« blickt mancher von uns in sorgloser Zufriedenheit in die Vergangenheit und betrachtet Fehler und Missgliffe. deren üble Folgen ihm noch bevorstehen, für wohlbedachte Handlungen; und doch hat er sie nur im Gedränge des Leben«, in der leidenschaftlichen Er« reauna einer schwachen Stunde begangen. Aber auch die Kehrseite dürfen wir nicht vergessen. Froher Muth. freudiae« Hoffen, festes Vertrauen in sich und ,n d»e Zukunft sind leider nicht allzuhäufige Erscheinungen ,m psychischen Gepräge der Gegenwart, und wen» auch dle z Stimme d?r Öessentlichkeit diesem oielgeschmähten Pessimismus verächtlich den Rücken wenden mag. so lst seine Herrschaft dennoch umso fester im Herzen von Tausenden begründet und ihn wird me der Schein, sondern nur das Wesen wahren Glückes und innerer Zufriedenheit verdrängen. Jene, welche mcht durch da« leere wort. durch die Hoffnung de« Augenblickes über den grausigen Gegensatz ihres Innern und der jubelnden Welt grtäufcht werden könne», mit welch?n Gefühlen werben sie da« alte Jahr verlassm und da« Morgen-roth des neuen begrüßen? Nuft ihnen nicht da« Schicksal die« Wort des Dichter« zu: «Du haft gehofft, dein Glaube war dein zugemefs'nes «lück?. Gin Jahr ist abaelaufen auf d« Uhr des Lebens rufen wir uns zu. eln Jahr ist abgelau en. hallt e« tau endfach um uns her. und welche Fülle von Be-ttachtung n unb Erinnerungen, freudigen Erwartungen und bitteren Enttäuschungen knüpft sich h^ra.. So blicken wir um uns und mustern mit gemischten Gefühl n die Welt. Nicht alles, aber v.ele« ist ander« gewo den. Hier hat der Tod eine Lücke gelassen über die das Na" der Zeit hinweggesetzt; d°rt w.eder ,N nn jugendlich frisches Leben durch da« harte Gesrtz der Nothwendigkeit auf die rauhe Bahn e.mr e.genen selbständig.» Existenz gedrängt, aber noch frei von dem Skepticismus der Erfahrung und vielleicht noch nicht den goldenen Träumen entrückt, welche uns eine frohe. ! forglose Jugend als verhängnisvolle Mitgäbe ins Leben gibt. Auf einer anderen Stelle, wohin der Blick fällt, hat das Schicksal oder die eigene Schuld die Saat künftigen Unglücks gestreut. Hier hat ein rücksichtsloses Fortschreiten auf dem Pfade der Gelbsterhaltung mit ! Ehren, Ansehen und materiellem Wohlstande gelohnt, dort vielleicht hat die Gesellschaft verächtlich den Schwäch, ling zu Boden getreten, der sich in der Stunde der Entscheidung ieine« Schicksals bedacht. So hat ein Jahr. obwohl nur eine Secunde in der unendlichen Kette des Seins, doch manches geändert, so wird ein Menfchenleben nur eine schwache ohnmächtige Figur, welche das Schicksal oder die Ieit, diese beiden großen Schachspieler, vorschiebt oder zurückzieht oder — hin« wegnimmt. Könnten wir den Gott Ianu«. der mit dem Iüngling«gesichte in die Zukunft, mit dem ehrwürdigen Oreisenhaupte in die Vergangenheit zurückblickt, fragen, was würde er uns wohl prophezeien? Im Strome der Z?it verschwindet unser Wollen unb Begehren, die Wellen des geräuschvollen Lebens schlagen über unsere Neigungen unb Abneigungen, Wünsche unb Befürchtungen hinweg, wie die Fluten des Ocean« über das schwache Fahrzeug, dem wir un« anvertrauen. Kein Andenken an unsere Gedanken und Empfindungen vererbt sich auf unsere Nachwelt, die ihnen fremd und gleichgiltig gegenübersteht. All unser Wünschen. Hoffen und Begehren, all die starken Leiden, schaften. die uns beherrschen, all die Schwächen, denen wir hinneigen und gehorchen, all dies verklingt im Strome der Zeit. So gleicht denn unsere Existenz jene» unmessbaren Atomen, für welche uns die Natur lein Organ zur sinnlichen Wahrnehmung verliehen, die aber dennoch in ihrer Gesammtheit die Welten bilden, welche das Auge be« Menschen im unbegrenzten Netherraume erforscht und deren Zahl er nur annähernd zu fchätze« vermag. Wie jedes Atom der starren Materie mitlebt und vermöge seiner Kraftäußerung mitwirkt am Aufbaue und Fortbestand des Weltganzen, so weist auch die Natur dem Menschen, so unbedeutend seine Rolle im socialen Organismus scheinen mag, eine Wirkung«, sphäre an. Er ringt und kämpft, erstrebt und erreicht, gewinnt oder verliert, sein Thun und Lassen geht auf in dem Oesammtresultat seiner Zeitepoche, aber sein Leben ist darum nicht zwecklos, wenn es auch im Strome der Zeit zu verschwinden scheint. .*. Feuilleton. Die Kunst, zu scheuten. if., D°« schöne Wort der «poslelM'chtl' -^e« «">ger. denn Nehme... ist ""d°ch will es mir scheinen, das« e« nicht allgemein U st'nem inneren Wert und in semer vollen Be> "'""»gewürdigt zu »erden pflegt. ^Insofern da« Geben Schenken h"ht. ledet das ?"k.W°" an dem Schicksal anderer zlti/" wenig« Einseitigen gelten Geben und Nehmen s't "."' der Zuverficht mehr nehmen j" "nnen "« lvi^ben oder nehmm. indem sie ökonomisch berechnen. ö ""iger sie geben werden, als sie nehmen. Veben -be« Seltenen geh0ren diejenigen, denn da« Seite stellen. Wie dieses Princip den geschäftlichen, so fördert jmes den gesellschaftlichen Verkehr 'Nid diese Duldsamkeit ist aus beiden Gewt.n nöthig und unentbehrlich. c^. . . - i Man sieht, das« tne Kunst zu schenken keme so leichte ist. wie sie manchem erscheinen mag Wie in ,U anderen wird auch m dieser Kunst luftig ge-ns.,lckt und der Dilettantismus in derselben ist fast noch verde.blicher als in jeder anderen, weil er un. «emein l'icht verletzt, b lod.gt und >mmer unschicklich «sckek.t Er schenkt, wo er nicht darf oder wo es völlig überflü sig ist und bringt dadurch die Beschenkten in die groß e «erlVgenheil. indem dieselben vor die Frage gestellt werden, wa« denn peinlicher sei. da« Annehmen oder da« Ablehnen der Gabe. Der Geber, der nicht in unserer Kunst eingeweiht ist, weiß nicht, dass man auch da« Recht haben muss. etwas zu schenken, und dass diese« Recht au« der Dauer der Bekanntschaft, au« einer gewissen Vertrautheit und aus einer passenden Gelegenheit herzuleiten und auch nur dann in der taktvollsten Weise auszuüben ist. Der Präsentdilettant hat sich den seltsamen. Mo», tesquien zugeschriebenen Satz eingeprägt, nach welche.« kleine Geschenke die Freundschaft erhalten — eine fchöne Freundschaft, die nur künstlich zu erhalten ist! — und vergisst, dass doch auch eine Freundschaft vorhanden sein muss. die erhalten werden soll ober deren Erhaltung gewünscht wird. Der Beschenkte weiß nicht recht, was er mit der Gabe anfangen soll. wird durch sie jeden Augenblick daran erinnert, das« er der Schuldner des Geber« sei, und muss die erste sich al« passend bietende Gelegenheit ergreifen, um sich in ganz ähnlich unschicklicher Weise zu revanchieren. Er mus« sich glücklich schätzen, wenn e« ihm gelingt, den Ge. burts. und Hochzeitstag seine« freigebigen Gläubigers zu erfahren, um sich von der ihm gewaltsam aus. geduldeten Verpflichtung zu entlasten. Es ist nicht leichl. dem Oernschenler auszuweichen -Männer sind noch ziemlich sicher, da sie ihm nur an einigen Tagen de« Jahre« preisgegeben sind. Den Damen weiß er auf dem Wege des Vielliebchenspiel« häufiger und bequemer beizulommen. In dirsem Spiel ist er der vollendete Riccault d< la Marlinirre. indem er es in dem Col-rizvi- Io mMeu,- zu einer großen Virtuosität grbracht hat Er mogelt, um zu vexieren ^lbach« Zeltung sir. 299. 2514 Groß-Paris. Paris, 27. December. Die künstlichen Grenzen, welche Staatslunst und Kriegsgewalt geschaffen haben, vermögen nicht, die durch Naturgesehe fest geregelte gleichartige Entwicklung der gesellschaftlichen Einrichtungen, Bestrebungen und Ziele zu beeinträchtigen. Dasselbe gesellschaftliche System wird stet« dieselben Erscheinungen zutage fördern, Unsere moderne Product! onsweise, verbunden mit dem modernen Vermal« tungzsystem, hat die Tendenz zum steten Anwachsen der großen Städte, der Metropolen des Reichthums und des Elends, gezeitigt. Diese Tendenz, welche seit Jahrzehnten durch alle Nollszählungen bestätigt wird, äußert sich in allen europäischen Staaten, mögen sie constitutionell oder despotisch, monarchisch oder republikanisch, demokratisch ober aristokratisch regiert sein. Diese Tendenz ist so mächtig, das» ste fast jede oft zufällig erzeugte Gegenwirluug besiegt. Die Stadt Wien z, V ist stetig im Nnwachsen geblieben, trotz Dualisierung und trotz Decentralisation. Diese« beständige Anwachsen der Einwohnerzahl in den Großstädten hat zur Folge, das« sich überall eine mächtige Vewegung erhebt gegen die veraltete territoriale Ein« schrankung der städtischen Gemeinwesen. Eine solche Bewegung hat Oroß«Wien erzeugt. Eine ähnliche Bewegung ist jetzt darauf gerichtet, ein Groh.Paris zu schaffen. Die Analogie wird aber noch frappanter und noch lehrreicher d«durch, dass in Pari« für und wider da« Fallen der Stadtmauern fast wörtlich dieselben Gründe ins Tressen geführt werben, die Gie soeben erst in Wien zu hören bekamen. Der unmittelbare Impul« zur Vehanblung der Angelegenheit ist hier von Personen und Gesellschaften aus« geg«ngen, welche zwischen den Gürtelmauern und der Seine Baugründe besitzen, die selbstredend beim Fallen der Berzehrungsfteuerlinien ganz ungeheuer an Wert gewinnen würden. Man verlangt also, dass die Festungs» und gleichzeitig Octroi'Mauern niedergerissen und die Stadt« grenze bis zu den Fortisicationen hinausgeschoben werden. Gegen diese Forderung erhob sich ein Protest aller Ge« werbetreibenden in den Vororten, welche in der Vereinigung mit der Stadt eine Vertheuerung der Lebensmittel und eine Erhöhung der Steuern sehen. Der Kriegsminister Freycinet, welcher, da e< sich ja um die Festungsmauern handelt, in erster Linie zu entscheiden hat, ist der Ner« einigung der Stadt mit den Vororten durchaus nicht abgeneigt. Die Festungsmauern, heißt es, haben als solche nach der neuen Kriegstechnik gar leinen Wert, ja sie be« hindern sogar, wie marche behaupten, die Wirkung der Forts. Herr von Freycinet hat aber die Sache sofort gründlicher angefasst und meint, die Schaffung von Groß'Pari« ohne gleichzeitigen Vau einer Stadtbahn wäre nur eine halbe That. Ein Vorschlag, welcher jetzt in Paris ven« tiliert wird. geht dahin, die Eisenbahn-Gesellschaften, deren Linien in Paris einmünden, sollen im Wege eine» Syn« dicats eine die ganze Stadt durchkreuzende Stadtbahn mit einem Centralbahnhose errichten. Gleichzeitig soll die Stadt ein große« Anlehen aufnehmen und die Gründe, welche die Feftung«mauern umgeben, vom Staate abkau« fen. Man berechnet, das« der Verlauf dieser Gründe nicht nur zur Amortisation de« Nnlehens hinreichen, sondern noch der Stadt einen ganz bedeutenden Gewinn liefern würde. Nnderseit» wirb berechnet, das« die Durchführung der Vereinigung etwa 150.000 Arbeiter 5 Jahre lang beschäftigen könnte, was bei der allgemeinen Arb?itslosig« leit auch schwer ins Gewicht fallen dürfte. Neben diesem Projecte tauchen fast täglich zahlreiche andere auf, und gleichzeitig wächst auch die Opposition der Vorortler, Man kann jedoch mit Gewissheit voraus« sagen, dass der Sieg auf Seite derjenigen bleiben wird, welche den natürlichen Tonsequenzen der wirtschaftlichen Entwicklxng folgen und diesen Rechnung tragen. Die Metropolen mit ihrem wachsenden Getriebe sind dazu berufen, in der Entwicklung unserer Gesellschaftsordnung eine entscheidende Rolle zu spielen, und ein Naturgesetz erheischt es deshalb, dass ihr Anwachsen durch nichts behindert werde. Politische Uebersicht. (Verleihung derOeheimrathswil roe.) Wie verlautet, ist dem Seclionschef im Ministerium des Innern Ferdinand Freiherrn v. Lrb die Geheime Rathswürde verliehen worden. Sicherlich eine glänzende Neujahrsbefcherung, die da einem der hervorragendsten Functionäre des österreichischen Verwaltungsdienstes unserer Zeit zutheil geworden ist. Gleichzeitig mit Baron Erb hat Sectiouschef Ritter v. Wittel im Handelsministerium die Gcheime Rathswürde erhalten. Auch diese s-it langem gewürdigte eminente Kraft unseres Handelsamtes, welche seit Jahren der »piritu» rftctoi- unseres Verkehrs«, beziehungsweise Eisenbahn' wesens, und aus der parlamentarischen Vertretung seines Ressorts auch in weitesten Kreisen rühmlichst bekannt ist, hat schwerlich eine Einwendung gegen die ihm gewordene hohe Auszeichnung zu gewärtigen. (Im Trie ft er Oemeinderathe) beklagte es Dr. d'Angeli, dass in der Kathedralkirche in slavischer Sprache gepredigt werde. Die Kirche sei größten« theils von Bürgern und keineswegs von Slaven des Territoriums besucht. Das Präsidium möge bei dem bischöflichen Ordinariate Schritte unternehmen, damit der Gottesdienst ausschließlich in italienischer Sprache abgehalten werde. Sollte dieser Forderung nicht ent« sprochen werben, dann sollen die Gemeindebeträge für kirchliche Zwecke eingestellt werden. Der Antrag wurde trotz der Opposition der Oemeinderathe Nabergoj. Dr. Sancin und Don Pacor angenommen. (Für den böhmischen Landtag) ist in« folge der Mandatsniederlegung des Fürsten Karl zu Schwarzenberg eine Ersahwahl aus der Gruppe des fideicommisfarifchen großen Grundbesitzes nothwendig geworden. Diese Wahl ist auf den 19 Jänner 1891 ausgeschrieben. — Die wegen der sprachlichen Ab» grenzung der Gerichtsbezirke in Böhmen beim k. k. Oberlandesgerichte in Prag eingesetzte Eommisswn ist für nächsten Freitag, den 2. Jänner, wieder zu einer Sitzung einberufen worden. (Die Grazer Friedhöfe.) Laut einer an die Interessenten ergangenen Mittheilung der k. t. Statt« halterei in Oraz vom 18. December wurden die Beschlüsse des Grazer Gemeinderathe« uom 10. October und 10. Nov. 1888, betreffend die Schließung der drei confessionellen Friedhöfe in Graz wegen Mangels des gefehlichen Verfahrens sistiert und neue Erhebungen an« geordnet, und zwar mit besonderer Berücksichtigung der Interessenten: Kirche, Grüstebesitzer u. s. w. (Der nieberösterreichische Landtag) hielt vorgestern eine Sitzung, in welcher zahlreiche Ve» richte der verschiedenen Ausschüsse qrößtentheil« ohne Debatte zur Erledigung gelangten. Auch der Gesetz» entwurf, betreffend die grundbücherliche Einverleibung ---------------------- -» auf Grund von ,W buchisachen wu. ^.> , (Der K.ii-er in ', "W^ der Kaifer traf öffinlng der ne Stadt war fe und Deputalio» <. sich auf dem Vl ^ ü s.o f< germeisters an besuche Pressbl thien hegt un ,!l sich Erinnerungen ' ^ dann begab sicl ^« mationen zur ( ^lua^. M (Aus T ie die «MuH« Volkszeitung» < ^ nach der zu ßW^ tigenden neuen ^^> ^ ... ->, > h^ sammelte Capit l an die kc .irche werden. Die an " ' ' ^ "^M überwiesen und "I terliche Körper' b^i o^uul dW kirchlichen Anst, ';',^?^>> HM Entschädigunsssc . !' H tischen Insorml.,^n!. g!lpl mc wigru'^l'.^it '-"5^2 deu Gegenstand c^n B?rssth,«nqen zwischen den bethHD liglen Ressorts n> A' .i. (Confli« l.^i, , -opoliten.) Au' Belgrad wird ! ^ c Lullus' u>:d v>lt?c richtsminister d Michael'" ""' Ernennung zw er Will cassierte und ai r Haxdidateil tniünnu Infolge dessen . - ,< ,^a bischen b/' Regierung und d,»-. 'I 0azu l^' zu bemerken. d^Z i)i,> , ^,.!N.^»»n^ ^,^'!s e>nn der ersten Acte '»»" ^r. wattigen Neaierung "«r un' dass der von 5 ^llaa ernannte Metr^ dosius genöthigt , z,. Michaels Gunsten , zu gehen. (Von Em, P ijcha.) Wie au« Hamb"' berichtet wird, miautet in Eolonialtreislü. dir . berufuug Emm "3 sr» a.if eine V lands e «^ gierung erfuhr ^),von. und da ihr mittlerweU» di?''^ Nachricht auch »,n llld^'r Seite zukam. d^chlos,' die Abberufung > all»' pontischr abzuwälzen. An i)r Emin« 5 nicht zu denken. (Russia .^ . die «Novisj. noch »m laufent» ^'^l ahsc ?il't qrii der ruffischen V......,«,..^ll iiüch l,r„ «uoiMugr,! or> hie^u berufenen Commission durchgeführt werde.«. ^" Reform basiert auf einer Beschränkung der Humanist'' scheu Studien zu Gunsten der Reala/genstände. M" schnitt in Rüjslaud den Ehrgeiz zu habeu, dem Kai'k' Wilhelm in dieser Beziehung zuvorzukommen. (Aus Bulgarien.) Da« bulgarische Sobranl'' wurde Montag geschlossen, wobei der Fürst enthusiast'^ acclamiert wurde. Die Deputierten sind sehr befriedlß über das Budget, welchls die Einnahmen mit 6^ Millionen, die Ausgaben mit 79 4 Millionen und "" Ueberschuss mit 11 Millionen feststellt. ^ (Verfassungsänderung in Mexll^ Einem lelegramme au» Mexiko zufolge, wurde oa Er spielt sogar mit falschen Krachmandeln, und dann lässt er sein weibliches Opfer mit Sicherheit gewinnen. Das wäre ja ganz nett, wenn er dann nicht durch die Zahlung seiner Spielschuld sein Opfer in Verlegen» heit setzen würde, indem er am anderen Tag den Voten aus irgend einem Kunstgewerbemagazin mit einer umfangreichen und kostbaren Gabe antreten lässt, die iu absolut keinem Verhältnis zu dem Spass steht, um dm es sich handelte. Wer die Kunst des Schenken« versteht, wird seinen Verlust nicht höher berechnen, als es da« niedrige Spiel erlaubt, selbst wenn er weih, dass die Oewinnerin es ihm nicht übel deuten würde, wenn er seinen Verlust überschätzte. Er wird immer annehmen, dass er sie mit einer wertvollen Gabe, so imaginär der Begriff des Wertvollen sein mag, verletzen würde. Er weiß vor allem, dass die Extravaganz de« Gebers immer eine Geschmacklosigkeit ist. Wer dem Diener an der Thür einen Doppelthaler als Trinkgeld iu die Hand steckt, wird von de« Beschenkten nicht für gcntil gehalten, sondern für dumm erklärt. Wer die Kunst de» Schenken« versteht, wird in der Wahl der Geschenke keinen Missgriff begehen. Der Dilettant leistet darin Erfchreckendes. Er folgt meist dem Geschmack des Verläufers, dem er gesagt hat, dass er etwas suche, was sich für einen juna/n Mann oder für eine ältere Dame eigne, und nun empfiehlt ihm der Verkäufer, was diefer am liebsten los sein möchte. Es sieht ja auch recht hübsch aus, und so kommt denn ein Fächer, welcher einer Tänzerin zu auffallend wäre, auf den Gabentisch der älteren Dame. der mit einer Pelztappe sehr gedient wäre, oder eine Schreibmappe zu d?m jungen Mann. der schon sechs Schreihmapp^n besitzt und nichts zu schreiben hat. Wer sich in einem Hausstand umschaut, wird mancherlei entdecken, von dem er sich nicht erklären kann. was denn eigentlich die Besitzer damit ansangen. Das sind Geschenke. Waffenarrangements, aus denen Streitäxte und Reiterpistolen hervorragen, im Zimmer eines höchst friedlichen Herren, der noch keiner Fliege etwas zu« leide gethan hat. nackte Bronzegötter, deren Name und Art nicht zu erfragen ist, im Speisezimmer eiuer Frau, die ihren Töchtern nicht erlaubt, in ein Operetten« theater zu gehen, Kolossalpendulen. die nicht aufgezogen werden können, weil es unmöglich wäre, den Glassturz zu heben, ohne ihn zu zerbrechen, kunstvolle Bureau« Garnituren, die absolut nicht zu gebrauchen sind, weil ein einziger Tintenklecks sie total ruinieren würd?, das pflegen die gewöhnlichen Gaben, die sogenannten an« genehmen Ueberraschuugeu im Genre o»!s Riesenpferdes zu sein. von denen Laokoon warnend als von Danaergeschenken spricht. Und wie lebhaft haben sich die Geschenkten für dieselben bedanken müssen. Es ist rührend. Das in tVin Geschentkünstler, dessen Gabe iu das Ensemble der Einrichtung oder zu dem Wesen des Ve« schenkten uicht pasit. Wer ein kostbares Stück zwischeu d»e einfachen Mobilien eines bürgerlichen Hausstandes hineinschentt, ruiniert diesen zum Theil, während er ihn zu bereichern die Absicht hat. Ein in Sammet und Seide gekleideter Sessel oder ein anderes pompös auf« gedonnertes Etwas übt auf die Mahagoni Umgebung, die sonst so gemüthlich aussah, eine ara/, oemorali-fiereude Wirkung aus. Statt sie zu hebe», wie es der Wille des Geh-rs war. bcdnlckt .s sie. Das Pferdehaar-Sopha fühlt sich zurückgesetzt der biedere alte Tisch möchte, wenn er nicht lahm warr. am liebsten aus der Stube laufen, und die g"" Wanduhr scheint leiser als vorher zu ticken, we'll meint, es schicke sich nicht, in Gegenwart eines »X gliedes der Mobilienaristolratie so laut zu sei"' ^ unter ihresgleichen. Das stört die Traulichkeit ganzen Einrichtung, der also durch die Gentilitilt Gebers ein schlimmer Streich geipielt worden ist- .^ Unter der großen Ungeschicklichkeit, die d" Schenken entwickelt wird, leiden auch die Kinder!^' deren Wesen viel zu wenig ernst studiert wird. ^" gibt den Kleinsten gar zu kostbare Puppen, nut "^ ^ persönlich zu verkehren ihuen schwer wird. well f> ^ Puppen in Kleidung und reservierter Haltung "H Kindliches haben, und man schenkt Kindern, b«e .^ mehr mit Puppen spielen, Bücher, die sie "'^ M teressieren oder Spielzeug, dessen Mechanismus >< von Erwachsenen nicht leicht zu handhaben '" :^. daher von den Beschenkten sehr bald verdorben u> Spieen ist ja das Gegentheil von Nrbeiteu und-« .^ denken, und wer Kindern complicierte Maschine^ ^, deren Herstellung die Spielzeugfabrileu jetzt das kindlichste leisten, auf den Weihnachtstisch schasst, steht nichts von der Kunst, zu schenken. ^ch Ueber die Nnfangsgründe dieser Kunst /'l h, nicht hinaus, wer ein Geschenk erst längere Z"t v" ^ verkündigt, indem er Andeutungen über da« Konw ^. fällen läfst. gewissermaßen Schattn, redet, die da» ^ scheuk vorauswirft. Ein solcher Dilettant setzt " ^>/ schenk iu Scene wie eine Oper, der eine O^o ^ ul)sa„gl'l)t, (tr schädigt sein G schenk durch gM Mbachcl Hettung 5tr. 299. 2515 3l December l«R). «esetz über die Abänderung der Verfassung, wonach d,e Wiederwahl de« Präsidenten für eine zweite Amts« Periode zulMg ist. amtlich veröffentlicht. Tagesneuigleiten. Sc. Majestät der Kaiser haben, wie die 'Nosnischr Post. meldet, d^r orientalisch«orthodoxen Kirchei.gemeinde in Vlagaj 200 fl. als Veitraq zu den Kosten des Kirchenbaues zu spenden geruht. — (Ein Luftballon auf dcm Nahn« ge leise.) Aus Stockcrau, 28. b. M„ wird geschrieben: Heute nachmittag« fand in der hiesigen sogenannten Stockt-laserne ein Luftballon-Aufstieg de« Nrena-Directors Josef Strohschneider statt; an dem Vallon war lem Korb, sondern nur ein Trapez befestigt. Der Aufstieg de« mit heißer Luft gefüllten 2 4 Meter hohen Vallons War für hab 1 Uhr nachmittag« festgesetzt, und e« hatte sich ein sehr zahlreiche« Publicum eingefunden. Als ine Vorbereitungen beendet waren, nahm Strohschneider herz« l'chen Abschied von den Seinen, ergriff das Trapez, auf lein Commando wurde der von 12 Feuerwehrmännern festgehaltene Vallon losgelassen, und mit rapider Schnel« l'Nleit erhob sich der Vallon circa 100 Meter über un-leren Ort. Während nun Strohschneider beim Aufstiege leine gymnastischen Uebungen machte und aus der schwin-oelnden Höhe. an den Füßen hängend, den unten stehenden mit einem Sacktuche zuwinkte, wendete sich der Vallon in nordwestlicher Richtung. Infolge der Kälte lllhlte sich nun die Luft im Vallon rasch ab, und es gieng daher die Landung mit großen Schwierigkeilen vor sich. Strohschneider wurde, am Trapez hängend und vor Kälte erstarrt, in die Drähte der Telegraphenleitung geschleudert- da« Seilwert blieb an den Drähten hüngen, während der Vallon selbst quer über dem Nahn-«eleise schwebte und ein Spielball de« Sturmwindes wurde. Zur selben geit wurde hier der Deutsch-Vrod. Wiener Personenzug erwartet. Der Wächter, welcher den Unfall rechtzeitig bemerkte, gab dem Zuge da« Halte-l'Nnal, und dem Maschinenführer gelang es, den Zug n°ch zum Stehen zu bringen. Die zahlreichen Passaglere desselben, welche bei der ungewohnten Haltestelle aus den 6ouM drängten, wurden Augenzeugen der Störung und unterstützten den Luftschiffer bei der Vergung des Vallons. ""He in etwa zehn Minuten bewerkstelligt war, worauf s (Der russische Thronfolger in In-d i e n.) Man meldet aus Bombay, 23. December: Der Earevic landete heute mittags, mit den höchsten könig-lichen Ehren empfangen, in Bombay. Die Spitzen der Civil« und Militärbehörden hatten sich zu seinem Empfange an der Landungsstelle, dem sogenannten Apollo Vunder, aufgestellt. Der Carevic und die Prinzen fuhren direct nach dem Regierungshause, wo ein feierlicher Empfang stattfand. Die Straßen waren von dichten Menschenmassen erfüllt, und die prächtigen Uniformen der russischen Groß. fürsten machten einen großen Eindruck auf die Ein» gebornen. Der Earevic wird heute nachmittags den Elefanten'Tempel befuchen. Heute abends finden ein Oalafestmahl und ein Nall zu seinen Ehren statt. — (Die Rächerin ihrer Ehre.) Aus Catania, 27. d. M.. wird telegraphiert: Unsere Stadt ist durch ein furchtbares Drama in Aufregung verfeht worden. Ein achtzehnjähriges Mädchen Namens Claudia Vanni, eine bekannte Schönheit, hatte vor einigen Monaten, nachdem sie Mutter geworden, auf ihren Verführer, den den besten Kreisen der Gesellschaft angehörigen Cavaliere M., ge-schössen. M. hatte sich geweigert, sein gegebene« Ehe» versprechen zu hallen. Per Cavaliere war schwer ver-mundet worden, allein die Geschwornen sprachen die Attentäterin frei. Vor einigen Wochen erneuerte Claudia das Attentat, allein der Schus« gieng fehl, worauf M. erbittert das Mädchen mit dem Messer verwundete. Bei der Gerichtsverhandlung wurde Claudia abermals frei» gesprochen, M. zu 26 Tagen Arrests verurtheilt, Nach Verlesung des Urlheils näherte sich Claudia dem Ge-liebten mit der Frage, ob er fie nach Abbüßung d« Strafe heiraten werbe; als er entschieden verneinte, stach sie ihm ein großes Messer bis ans Heft ins Herz. M. war sofort todt, die Mörderin wurde verhaftet. — (Eontinentale Ausstellung inNra-silien.) In St. Paolo, der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Vrasiliens. hat am 26. October b. I. die feier-liche Inaugurierung der Vorarbeiten für eine continen-tale Ausstellung stattgefunden, welche daselbst am löten November 1892 eröffnet werden soll. Der Handels» minister der provisorischen Regierung hat bereits voll« ständiae Zoll- und Transportfreiheit für die auszustellenden Waren zugesagt. Die Ausstellung hätte in erster Reihe die amerikanischen Prooucte zu umfassen, jedoch soll auch den europäischen Staaten, über deren Wunsch, die Ve-lheiligung ermöglicht werden. — (Eine magnetische Sonde.) Der Vezirl«. arzt von Crmihalyfalva, Dr. Ladislaus Fr at er, hat eine Sonde erfunden, mittels welcher man Vlei, Crzsftlilter sowie die in Schusswunden gedrungenen Tuchstücke auf« finden und dieselben durch den das Geheimnis des Er» finders bildenden elektromagnetischen Apparat schmerzlos zu beseitigen vermag. Diese Erfindung müsste sich Haupt, sächlich im Kriegsfalle bewähren, denn dieselbe würde die vollständige und rasche Heilung der Verwundeten er« möglichen, während bis jetzt das stundenlange Sondieren den Verwundeten furchtbare Schmerzen verursachte. Der Erfinder hat auf feine Erfindung schon da« Patent verlangt und wird dieselbe bei einem Vortrage auf der Klinik den Capacitate« der ungarischen medicinlschen Wissenschaft "" — (Selbstmordversuch auf der Wache.) Man berichtet aus Trient: Ein Soldat de« hier stationierten Infanterie-Regiments, welcher am Christ» übende bei dem hiesigen Hauftl.Steueramte auf Wache stand fühlte sich bei der Erinnerung an den fröhlichen Ehristabend welchen er in seiner Heimat sonst zu ver-leben pflegte, von solchem Lebensüberdrusse erfasst, das« er sich aus dem Gewehre einen Schuss in den Mund abfeuerte. Die Kugel verfehlte aber glücklicherweise ihr Niel und durchlöcherte nur die Wange des Aermsten. Die Verwundung scheint leine schwere zu sein und dürfte in einiaen Wochen geheilt werden. __ (Großer Vrand.) Vom Nohstofflager der Kölner Vaumwollspinnerei wurden vorgestern durch eine ^euersbrunst 1000 bi« 1200 Vallen Baumwolle ver-nichte» Der Brand entstand dadurch, das« ein Arbeiter bei dem Versuche, die Gasleitung aufzuthauen, den Baum. wollballen mit der Lampe zu nahe gekommen war. Der Vetrieb blieb ungestört. -< (Der Frack beim Obersten Gerichtshöfe) Mit Allerhöchster Bewilligung wurde gestattet, das« sich die Präsidenten, Räthe und Schriftführer des Obersten Gerichtshofes fowie die Vertreter der General-Procuralur bis auf weiteres bei den öffentlichen Cassations- und bei Disciftlinar-Verhandlungen vor dem Obersten Gericht«, und Cassalionshofe anstatt der vorgeschriebenen Dienstesuniform de« üblichen schwarzen Festkleides bedienen. — (Tchiffs-Untergang.) Der große belgische Postbampfer «Vandertaelen», welcher aus der Fahrt nach Ostindien begriffen war, wurde in der Nähe von Gibraltar gegen einen Felsen geschleudert und zerschellte vollständig. Mannschaft und Passagiere wurden gerettet, jedoch gieng die Ladung im Werte von sech« Millionen verloren. — (Lebenszähigkeit der Hühner.) Wie man au« Thüringen berichtet, wurden daselbst bei den Aufräumungsarbeiten an einem durch die Hochflut zusammengestürzten Gebäude in einem zum großen Theile von Trümmern bedeckten Kasten drei Hühner vor» gefunden, von denen zwei noch am Leben waren, obwohl sie siebzehn Tage ohne jede Nahrung geblieben waren. — (Selbstmord einer jungen Frau) Aus Budapest wirb gemeldet, das« fich bei Gyertamo« die junge, schöne Frau des dortigen Vlreckenchef« Wandelmacher vor dem heranbrausenben Zuge auf die Schienen warf und von demselben in schrecklicher Weise zermalmt wurde. Vocal- und Provinzial-Nachrichten. Reorganisation der städtischen Polizeiwache. Die Klage, dass unsere städtische Polizeiwache, welche derzeit nur 18 Mann zählt, den gegenwärtigen Verhältnissen nicht mehr genügt, ist so allgemein, das« die Nachricht über deren Reorganisation und entsprechende Vermehrung des Wachpersonales gewiss allseits mit Ve-friedigung vernommen werden wird. Allerding« ist der jährliche Mehraufwand für die städtische Polizeiwache infolge der vom Gemeinberathe in seiner gestern abends abgehaltenen Sitzung beschlossenen Reorganisation ein bedeutender, und werden sich die Kosten für die Polizeiwache nunmehr auf circa 21.000 fl. belaufen (gegenwärtig betragen dieselben 10.050 fl), doch wirb die Bevölkerung unserer Landeshauptstadt diese Last in dem Bewusssein, das« die Sicherheit der Person und des Eigenthums wesentlich erhöht wird, vielleicht nicht ungerne auf sich nehmen. Als Referent der Polizelsection fungierte Gemeinde» rath Dr. Majaron. In seinem ausführlichen Referate constatierte derselbe zunächst, dass unsere städtische Polizeiwache mit Rücksicht auf die Zahl der Bevölkerung sowie mit Rücksicht aus da« ausgebehnte städtische Gebiet den Anforderungen nicht mehr genügt und eine Reorganisation und Vermehrung derselben eine dringende Nothwendigkeit geworden ist. Diese Nothwendigkeit sei sch Jahren bereit« anerkannt, und schon im Jahre 188tt wurde der damalige städtische Polizeicommissär Kavcnil mit der Aufgabe be« traut, die Polizei-Organisation in verschiedenen österreichischen Städten zu studieren und hierüber Bericht zu erstatten. Die von der Polizeisection gestellten Anträge stützen sich denn auch wesentlich auf das vom Commissär Kavcnik unterbreitete Elaborat. Was die Reorganifation selbst anbelangt, soll mit dem gegenwärtig üblichen Patrouille-System gebrochen und hiefür ein Central- und vier Rayonsftoften errichtet werben. Der Eentralposten hätte den Wachdienst in der inneren Stadt zu versehen und gleichzeitig Meldungen von Rayonsposten entgegenzunehmen und das Erforderliche zu veranlassen. Von den vier Rayonspoften wäre einer für das Gebiet der Wiener, straße, einer für die Pelersvorftadt, einer für Krakau und Tirnau und einer für da« Gebiet der Karlstädte» strahe zu errichten. Die nähere Abgrenzung des Aufsicht«, gebiete« für die einzelnen Rayonspoften bleibt dem Magistrate vorbehalten. Was nun die gahl de« Wachpersonales anbelangt, soll dieselbe der neuen Organisation entsprechend aus 36 Wachmänner und 2 Detectives erhöht werden. Die Stellen sollen wie folgt fyftemisiert werben: 2 Posten« führer, 2 Detectives, 10 Wachmänner erster und 24 Wach. Männer zweiter Classe. Das Gehalt der Poftenführer und Detectives beträgt 450 fl., der Wachmänner »rster Classe 400 fl. und der Wachmänner zweiler Classe 365 Gulden; außerdem erhalten die Postensührer und De» teclivls zu 50 st., die Wachmänner zu 40 st. Quartier» gelb. Die Ouinquennien, deren gahl nicht beschränkt ist und die in die Pension einzurechnen sind, betragen zu 20 fl. für Postenführer und Detectives, zu 15 fl. für Wachmänner erster Classe und zu 10 fl. für Wachmänner zweiter Classe. Das gesammte Wachpersonale erhall Na-turalkleidung, die Detective« zu 50 fl. Velleidungsgebür, Für die unverheirateten Wachleute ist eine Kaserne zu er. richten, in welchem Falle die Verabsolgung des Quartier» gelbes entfällt. Von der Wachmannschaft darf nur ein Drittel verheiratet sein und ist für die Eheschließung die Einwilligung des Genuinberathes erforderlich. Referent Dr. Majaron betonte schließlich nochmals die dringende Nothwendigkeit der Reorganisation und Vermehrung der städtischen Polizeiwache und empfahl die Annahme sciner Anträge. In der Generaldebatte meldete fich zunächst Vemeinderath Dr. Gregoric zum Worte. Derselbe meint, dass die Frage noch nicht Wrucbrei! dann um '/410 Uhr nacht« die Sitzung. — (Die Erde in der Sonnennähe.) Heuer wird die Erde am Eylvester»Abend denjenigen Punkt ihrer Vahn passieren, der der Sonne am nächsten ist. Um diese Zeit (8 Uhr abends) bewegt sich unsere Erde am schnellsten, und zwar mit einer Geschwindigkeit von 29 l/, Kilometern in der Secunde, während ihre Achsen« drehung nach wie vor unverändert bleibt. Im Vorjahre hat der Periheldurchgang der Erde am 2. Jänner statt» gefunden. Es ist charakteristisch, das« die Erde in jedem Jahre an einem anderen Orte ihrer Vahn der Sonne am nächsten kommt, mit anderen Worten, da« Perihel nxmdert jährlich um 11.4S4 vogensecunden rechlläufig ober östlich in der Ekliptik; da aber die Iahre«zelten in« folge der rückläufigen Wanderung de« «Frühling«punltes» um 50.23» Vogensecunden jährlich nach Westen sich zurückbewegen, so folgt daraus, das« die Erde in jedem Jahre mit Vezug auf die Winlermonate früher da« Perihel erreicht, als es sonst geschehen würde, wenn die Jahreszeiten in der Ekliptik beständig wären. Durch die raschere Bewegung der Erde haben die Vewohner von Südamerika, Australien und den Südpolarländern einen kürzeren Sommer, wir dagegen einen kürzeren Winter. Nach 9000 Jahren wird da» Verhältnis ein umgelehrtes sei«, da um diese Ieit die Sonnennähe in die Sommerszeit, die Sonnenferne in die Winterszeit fallen wird. — (Deutsches Theater.) Die alte Oper «Die Regimentstochter» von Donizetti lam in den letzteren Jahren wieder zu Ehren und wurde halbwegs der Ver« gefsenheit entrissen durch einige Aufführungen, die sie im Hofopernthcatsr erlebte. E« sei allerding« dahingestellt, ob diese stäche, seichte Mache nicht besser im Archive begraben bliebe; einzig und allein der militärische llha-rak^r der Musik sowie die für eine hervorragende Sän« gerln lohnende Hauplpartei der Regimentstochter mögen einigermaßen da« Interesse de» Publicums daran recht» fertigen. Die gestrige Aufführung brachte uns diese Oper in Gestalt eine« Vaudeville«, indem der gesangliche Theil bis auf die Hauptnummern der Regimentstochter eliminiert ist. Frau Ha verland, deren Venefiz diese Vorstellung bildete, halte vollauf Gelegenheit, das Publi« cum, welches recht zahlreich erschienen war und sich sehr beisallsluftig z«igte, neuerlich davon zu überzeugen, das« sie eine routinierte, humorvolle Operettensängerin ist. Eine schöne Kranzspende sowie der wiederholte reiche Veifall zeugte von der Gunst, die sich die Veneficiantin verdienterweise errungen hat. Von den anderen Mit« wirkenden trugen zum Gelingen d?s Abenbes insbesondere Herr Namberger (Untoine) und Herr Gyürky (Trouillon) recht verdienstvoll bei. Herrn Iungmann können wir in« soferne lobend e«luähnen, als er'in dieser sowie in den bisherigen Vorstellungen den gesanglichen Thcil seiner Rollen stets sicher beherrschte. ^. — (Der Gesangschor der Laibacher Aitalnica) hielt gestern abends eine Versammlung ab, um mit Rücksicht auf das gespannte Verhältnis, welches zwischen diesem und der Lriluxg der Citalnica zutage getreten, über sein ferneres Vorgehen Beschluss zu fassen. Die Versammlung beschloss, wie wir erfahren, den Austritt aus der Eitalnica und die Auflösung des Gesangschores. Pas Vermögen des Gesangschores im Betrage von 230 fl. wurde für den «Narobni Dom» (130 fl.) und für den Cyrill- und Methodverein (100 fl.) gewidmet. Der Oesangschor bestand im engen Anschlüsse an die Citalnica seit fast 20 Jahren und ist dessen Auflösung mit Rücksicht auf feine vortrefflichen Leistungen lebhaft zu beklagen. — (Kirchliches.) Heute nachmittag« um 4 Uhr hält der Iesuitenpater Dr. Heinrich Heggen aus Klagenfurt in der hiesigen Domlirche eine deutsche Predigt, des» gleichen morgen um halb 10 Uhr vormittags. Der Negerpriester ?. Daniel SorurPharim Den wird morgen um 9 Uhr vormittags in der Franciscanerkirche ein Hoch» amt celebrieren — (Elisabeth«Kinderspital.) Wegen ein. getretener Hindernisse muss die llhristbaumfeier. die alljährlich am heiligen'Dreilönigtage (6. Jänner) abgehalten wirb, heuer unterbleiben, Dessenungeachtet wild gebeten, die zu diesem Zwecke zugedachten Gaben im neuerbauten Elisabeth.Kinberspital. Schießstättgasse Nr. 11, gütigst abgeben zu wollen. Auch sind die Damen de« Verwaltungsrathe«, und zwar Frau Iakobine Kastner, Fräulein Iosefine lon Ra ab, Frau Eugenie Rasfti und da« VerwaltungsrathsMitglied Herr Karl üeslovic bereit, Geldspenden zu übernehmen. — (Evangelische Gemeinde.) In d g S0 30. 2 » N. ! 745-4 ! —96 ^ O. schwach Schnee Ich^e 9 » Ab. 747-6 —10'8 , O, schwach bewollt ^ Tagsüber Schnee. - Das TcMsmittel der Temperat" ^ 104", um 7 5" unter dem Normale. ,..-^ ^ Verantwortlicher Nekacteur: I. Danksagung. Innigsten und besten Danl lassen wir all" l werten Freunden und Velannten. die un« bei dem , Hinscheide unserer uielaeliebten Tochter, beziehunfl^ > weise Nichte und Cousine, des Fräuleins ! Mathilde Paulin ihr Neileid in so herzlicher Weise bezeusslen, ''o'"« > allen jenen, welche an dem Leichenbegängnisse .Y" z > nehmen die Güte halten. l Die trällernden Hintcrblielicuclt. l Zahvala. I Za tiinognljrojiie tlokaze milega «oCutja "»«^ I bolflznijo, za ogromno udeležbo Prl P0^6" '9Ö- I krasne darovane vence in za obilo >zraf°" ma. I žalje povodom smrti naSe blage. nepozaD"« ¦ tere, gospè I Josipine Skaberne izrekamo vsem sorodnikoin, prijateljem >» • I «Rrn tern potoni presrfino zahvalo. I Novo Meslo, 29. decembra 1890. I Zaliyoßi ortaJM i'aibachlr settling Nt. 299. 2517 31. December 1880. Course an der Wiener Dorse vom 30. December 1890. «°«bem ^«^en «0«-«^ ' «eld War, Etuats-Nnlehen. '«/«ewliellUche «enle in «°»en b« 55 »<> 5b 5NbmnXt.....- - »"'<^" 1854el 4i 5» !«">" 5."/" '»«"»' zna fi, <3N-'»?- '«N4er S<°°t«l°1, - - l00 fi. I??'»» ,7? 75 , » , , H0 fi. 177 Lk l?? 75 ,°/, Dom.Pfbbr. k l«c»ft, - > <4,'-<«'- »"/.Oest. «olbrente. steuerfrei . ,s>« 85 ,'7 1b ^Nksr.N°ten«Mc. fteutlfsti . «2«0<'24< «ar»nti«rtt »««»>»»>»' echul>Vers?l' Krrnrlbsraf? «»hn in SUb"- ,^.- I04- 5linn Marl . ,.,« »" 1<>? l^" "tt° ,Hr 200 Mllll 4°/«. - ' N» «^ «1» «^ ^rll,.,.Io,tph.V»hn ««. «»4 . s«- s«>w ««»llber^r V»bn «^t74°.. ...» "««b"»^ «t<° Papierrente 5°/» . - - 1 <><.«" ,00 ^ «na, lfl,enb,'Nnl.ll>afi.ö.>W,G. l,!,.. ,13 «b 'to, d!°, cumnl, Stückt , . ?««l» 1,7 b<> '«». O!lbabn°Prli,r!t«»e!' , - ^'- -^ ^ 'to. Nlaal».0bligllt. v, I, l»?ll ------»1'- °t°. Wti^t^>,t.«bl.'Ol>.,U<'fi. M«« -'" 'lo. «l»m. «.,1. k l0<> ft «. «». l»4-.,»^ -. d»o. dt° 5 boil,»,«- 1X4-13k'— cüeik'«» u°e...... ,04 ^ 105 >- K°/^ mährische...... ,<19>5N —.. b°/l, »»»rain und KüNenlanb , . ^._ - ._ 5°/,, nledetbsierrsilbilch«' . . . ,N9>- _ 1^4 5« 5°/» siebcnbüraNch, . , , ,09 <« — .. 5°/l, Tcmeftr «lllia! , , z 9 . <s »g ^. »» »o Nude« össentl. Anlehen. DllNNü^eg.-liolc k"/„ lno fi. . ,z<,.^ ,z^ ^ ^lilfhsn d« Eiüdt Vrz . . ,,, ^ .. .^ Vnlchc»! d. Stndfgemeind« Mien ,s^._ «n. «,, Prüm,'«nl. d. Eladtaem. w!en ,.^ .« < .^.?,. Mrlsnbllu «„leben verlo» 5«/« ,,g .^ g^,^ Pfandbriefe «sur l0i» fi,), Uodencl. all«, »ft. 4°/« « . ,,z __ „4 _ dto. » 4"» . . . 9>, 4/» »? on OrN, Hhpothelenbanl lUj. bv°/, j„,,.?,, '^,^ 0eft,.u,>8, lijllnl verl, 4»/,°/» . ,00 5« < _ VllllzUche ttarl.Lubwig.Vahn »eld Wll«' Oefierr. Nordwefibahn , ,05 h» ,^g ^^ Ttaatlbahn.......---,8? b<> Nlidbahn ll 3°/,. . , . 14N85 ,f,c> ^ » ^ ^ l'6'bl» ,17 50 Un« „ali,. Nalin lot—^ — Diverse Lose Lredltluss 1<»0 fi..... <8z5'«83k«' «Illld'Lole 40 fi..... 54 »'- k>5 2b 4«/n DllNllu.DllMpfsch. l00 ft. . «2!-, — <«7-. Lalbacher PrHm.slnlth, «0 jl. LL t,« 2^ 5« Ofener Lose 40 fl.....5»— 5«-- Palffy°Lose 40 fl..... 5» — 5» — Rothen Kieuz, «ft. «es. v., «u N ,8 8<> ,9 --«ubolph.Lose 10 ft. . , 19 — ,9 b< slll^l.Losc 4U fi..... gs, — en?u !vt.'Gc.,o!e Lose 40 fi, . , , sz — «4-— WllIdste!,!»Lo1c 20 fl, . , 3V- 88 — Wlndisch.Vrütz-Lllst 20 fi. , 47 - 48'-«r».»Lch. b. ««/„ Präm.LchxIb. uerich d, VodencrebitansluU »? — W — Vllnl - Nttten (per Stück), «n«l2-Qest, Uanl »00 fi, «'<"/c « l«5 »i^ l sz ?!. Vanlvcrein. Wirner luo si, . . «,? 25, »,7 7^ ^b:,cr,.«i,st. «st. 2U0 fl. l», 4(1«/, «»5 »z 336 2b «lldt.'llntt, s. Hand. u. «. lLU fl, 80S 7l> 3U? 2i. lieditbanl, «Nn, ung. L(» fi. . ,ß8>- 8iw'. «comp'r «'l,Nd7i,ft. z«X> fl, . s<»o - LC4'— l!l«' u, Lasseiw.. Wiener «oust ziz — 2l^-— «tlb «are k»v»>°thtltnb.. «ft. »00». »5"/u» «9— N8 z« liäüderbanl, «ft, LW fi, V. . , «l« 4<» »in »u Osslerr.^uuNllr. Banl U0U sl, , 987- «»> - Uüionbü»? 20« fi......!l!4l'lb L4l V»hm. «ordbllhn ,«1 fl. , , ,..5 _. ,s 7. » Weftbnbn »l«> fi.. > 3^ - z^'_ »ulchtieblllder »is 50l) fl >.« , ,o„ ,«. dlo. M. U.)«,«,fl. »79_ ,8,.._ Donau»DaiÄpflchiffillhrt - H?!., Oefierr. LUU fi CM. . . y.,,, z^ Dräu-«!!. c«,°Db.-Z.) !il«> fl, « 1H7..H ,,^.^ Dut°Vl>benl>, «is,»«, li"« fl, B __. __._ Feib«nanb«-«ordb. I0<»0 fl, llW. .,„,,. ,°,^ »»I,en bahn »escNsch »C« fi. E. . . zug .. ,zg 51, Uloyd^ft.-ung.lrieftL«,!,.!^ «^ ^. ,^ ^ OtPcr,, Nordweftb. 200 !l. Ollb «,,> 5« «>n s>^ dt«>. M. U.)»U0fl. L. ,z»«z!5>!««,f HragNutrr Eisenb. 150 fi. KIlb. «;., , ^ .. i,taat«e!!eliba!m x ft, «lldsr z»42 8'» 94? 8 öüdbnhn !iOU ft. silber . . . izi-25>«34 7b Lüd°N!,idh.«trb,'iU,2fl.s^i ,7, ,_ ,7... Iram»at»Vls.,Wl.l?<)N.ö.W __._ ___. » »eue Wr,, VriorlIHli Uctien 1!X» fi..... S? — ^8'__ Unn »anllz 2lllnb>«»i!ft OUbt» l^s .. i»? — Ung, Norbollbahn 200 fl, Vilbfr ,»U5(> «l>? 5.« Nngweflb Maab «l»,)2 Zntmltrte-Actien > V<,uc,e!., »ll», Oefl. ,00 N. - — .. .. «liUdler ««sen» unb Btahl.Ind in Wien 10N N..... ?ß 75 77 «5 llln,bab»w,ii,ib« , erfir, W sl 9z— »7 — '«lbemahl» Vapierf, n, »,'<» 4^, __ 4g.. '«sNng!»! ^rai»ere< l0>» fl. , »h 5'. 9^5« MlnKai! Gesell,, öftelr,.a!pinr »I «<, »ill« Lrazer !ttsei,°Inb,'»es. 200 fl zi», .. «94 -. Nlllssu'I^ri, Vt'wlohlen »«) fl 4,«- .. 488 — »VAlezlmM». Vorin-f, »00 !l-------'------- »5tenr,?mül,l»,Par — ??i'»«!sr lt^lenii, .Gel, 7N N. , ,4 _ l«»4 b<» N»N,ns,'<» ,OeN,-— iLazstiin ^elhnnst,, «^ly, in Pesl «0 fl......... «« ^ 8«.- - wi. Vciugeltlllchllfl I<»0 ll, . ?t'9ü 74 7^ Wlen«l>e?««Zie»el'«ctltn »«< >»« 5.< l«? ü»' Devisen. en,«s!l»f Vl«hs Ü5 8z bü»i London , l»8»o«>4 — lj»r« 4b U7» « l''. Ducattli..... . »4V b43 2O.sslllnc»-V!ilc?e . , , , 90»^ »«4 DtUtlchc «eich»t»nll»>l,n , b!» »<, b!» «ü Papl>elcl)c sich zu «lnnsten dls Laibacher Ar,nensondeS uon dcn uv l'chl» Yssilchen am Ncüjahrslagl' lo^^kaxst hndr,,. Dil> mit rincm Strrnc A^eichnrlc» h«I>rn auch uo>, Namens und Orburlstags- (hrawlalwum sich lossiclailfi. * Iralnielte Ncchcr. * Il'niN) Rechet. Fri^ »il'chcr. ^laii^ Schautet s. ssam,l,e. Aiaricnmr Chiojsino. Carl Kllriiner. * ssamilir Michael Kastncr. ^ W»P498) Kaseur und Friseur. Zum Jahreswechsel! die herzliohsten Wünsche. Rudolf und Pauline König: Zum Jahreswechsel! A"e»i «Miseren p. t. Gästen, Freunden "lltJ Bekannten die besten Wünsche mit der Bltle «m fernere Gewogenheit. (si50°) Franz »Vrlin» .^ sammt Familie- Allen Verwandten, Freunden und Bekannten wünscht ein (5499) < fröhliches < Neujahr 1891 j die Familie Mosohe. \ Allen unseren Gönnern u.Freunden zum Jahreswechsel . » die lae^aBlicsl»»*«»* Glückwünsche Franz EhrfeM und Frau. Allen meinen hochverehrten Kunden die besten Wünsche zum Jahreswechsel. Hochachtungsvoll L. M. Ecker Spenglermeister und Wasserleitungs-Installaleur. P'Prosit Neujahr! n| \ Allen unseren Gönnern und hochverehrten Gasten sowie allen Freunden und Bekannten ein recht glitte Neujahr wünschen Jos. u. Maria Trinkerv Zahnarzt A. Paichel ordiniert K8h?.r«l.en JUwe, I. «took. «.,«,. Danksagung. Dem Gefertigten wurden die Wirtschaftsgebäude m ntmion.'ber Lei Gurkseid, die er erst heuer bei der gregreziseitlgreri. Versicherungsgesellschaft „CONCORDIA" versicherte, eingeäschert. Die «Concordia» hat den Brandschaden durch iW.u Hauptvertreter Herrn Ign. Valentinöiö in Laibaoh zur vollsten Zufriedenheit liquidiert und ihm denselben durch den Bezirksvertroter in Gurkseid, Herrn Johann Sterle, auch ausbezahlt. Für das solide Vorgehen und pünktliche Auszahlen stattet Gefertigter der Versicherungsgesellschaft «Concordia» und ihrem Hauptvertreter Herrn Ign. Valentins seinen innigsten Dank ab, indem er das Versicherungsinstitut einem jeden, der sicli zu versichern wünscht, auf das wärmste anempfiehlt. (54r>K) Gurkseid den 7. December 1890. K. Wanl* m. p. T. Ferlila m. p. Abbrändler. J. RotU«- ,n. ,,. Gerneindesecretär, Zeuge. Zeuge. (5401) 3—3 St.. 25.036. Oklic. C. kr. za mesto deleg. okrajno so-dižèe v Ljubljani naznanja, da se je na prošnjo Stefana Dolenca W. To-maèevega (po dr. Sl.oru) proti An-dreju Svetku i/. Udmata st. 44 v iz-lerjanje terjalve 76 gold, s pr. dovo-lila izvršilna dražba na 860 gold, in 100 gold, cenjenega nepremakljivega posestva vložna St. 137 zemljiške knjige kalastralne obèine Podsmerek Zo to izvršilev odrejena sta dva roka, in sicer prvi na dan 10. j a n u v a r j a in drugi na dan 1 1. februvarja 1891. 1., vsakikrat ob 11. uri dopoludne pri ! tem sodišèi s prislavkom, da se bode to posestvo pri prvem röku le za ali nad cenilno vrednosf jo, pri drugem, pa ludi pod njo oddalo. Pogoji, cenilni zapisnik in izpisek^ [¦/. zemljiške knjige se morejo v na-' vadnih uradnib urah pri tern sodiftèi upogledali. C. kr. zu me.sto deleg. okrajno so-diftfe v Ljubljani dne 17. nov. 1890. (5161) 3—3 St. 3998. Oklic. C. kr. okrajno sodišèe v Trebnji naznanja, da se je na prošnjo Jožela Sfarièa iz Rodnje Vasi kol eesijonarja Antona Kresel.a (po dr. Slanou) zvj1-silna prodaja Fiancet.u Novaku iz Cerovca lastnib, sod no na 50 gold., 180 gold, in 300 gold.cenjenih poseslev pod vlož. St. 258, 261 in 767 kalastralne obtiine Lukovk vsacega po- seboj dovolila in za njo dva röka odredila, in sicer prvi na 17. januvarja 1891 in drugi na 17, l'ebru varja 189 1 , vsakikrnt. ob 11. uri dopoludne pri I em sodišèi s pristavkorn, da se bodo ta zemljišèa oddala pri prvem röku le za ali nad cenilno vrednosljo, pri drugem pa ludi pod njo. T)ražbeni pogoji, vsled kalerih je posebno vsak ponudnik dolžan, pred ponudbo 10°/o varsèine v roke draž-benega komisarja predložiti, cenitveni zapisnik in zemljeknjižni izpisek leže v regi.siraturi na upogled. G. kr. okrajno sodisèe v Trebnji dne 19. novembra 1890. "(4955)1^3 St. 5385. Oklic. C. kr. okrajno sodiftèe v Velikih Lašièah naznanja: Na proSnjo Franceta Praznika iz Hrustovega kot. cesijonarja Jo.si])a Peöeka iz Malib La&iè .se z odlokom •a dne 5. deeembra 1890, Stev. 6331, na 11. februvarja in 18. rnarca 1890 doloöeno. s pravico ponovljenja ustav-ljene izvršilne dražbe nepremiènine Janeza Purkarta iz Malib Laftiè, vpi-Hanega v vlogi Stev. 328 kafa.slralne obèine Turjak, ponovljaje dovolite, ter odloöite se na dneva 13 j a n u var j a in 17. februvarja 1 891. ).. . vsakikrat od 10. do 12. ure dopoludne pri tem sodišèi s poprejsnjiin do-slavkom. G. kr. okrajno sodiSre v Velikih LaAisiab dne 23. oktobra 1890.