Mbllcher M Zeitmg. ^ls ^^»^» ft- l>, halb! st- l«». ffi!l bi« ZuNellnn» m« pau» Montag, 30. Dezember. In, Dezember 1878, betreffend die Forterhcbliug der Steuern nud Abgaben, dann dic Bestreitung des Swntsaufuiaudes iu der Zeit vom 1. Jänner bis Ende März 18?!>, („Wr. Ztg." Nr. :M von» 28, Dezember 1878.) MIMmtlicher Theil. Das Wehrgeseh-Provisorium. Das österreichische Herrellhalls ist in seiner vorgestrigen Sitzung delll vom Abgeordnetcilhausc beschlossenen Gesetze iiber das Wehrgesetz-Provisorinm beigetreten. Der dem Hcrrenhause von der politischen Kommission hierüber vorgelegte Bericht lautet: „Die Bestimmungen der U II und 13 des Wehrgesetzcs bilden die Grundlage zur Berechnung des jährlichen Rckrutencontingcntes für jedes der beiden Staatsgebiete der österreichisch-ungarischen Monarchie. Die Dauer dieser gesetzlichen Bestimmungen war ans zehn Jahre eingeschränkt; für die Bewilligung des Rekrntencontingentes für das Jahr 1879 würde es also au der gesetzlichen Grundlage fehlen, so lauge sie nicht durch ein neu zu vereinbarendes Gesetz ersetzt wird oder ihre Forttmrkung für das Jahr 1879 im gesetzlichen Wege ausgesprochen ist. Die hohe Regierung sowie das hohe Abgeordnetenhaus haben die Unmöglichkeit anerkannt, noch vor dem Jahre 1879 und insbesondere vor dem Zeitpunkte, bis zu welchem die Rekrutierung des Jahres 1879 stattfinden mnß, ein ucues Gesetz zu schaffen, uud es wurde daher zur Verlängerung der Wirksamkeit der U 11 und 13 des Wehrgesetzes vom b. Dezember 18tt8 gegriffen. Das hohe Abgeordnetenhaus hat den diesfälligen Gesetzentwurf, welchen die hohe Regierung vorlegte, mit nur einer Aenderung angenommen. ,In dieser Aenderung liegt kein grundsätzlicher Unterschied von dem Vorschlage der hohen Regierung, welcher bestimmte, daß die auf die fernere unverän-dnk VclavMa. oder auf eine Beiänoerullg Äes fest', aeLMen Krieasstalldes hlttzle/ttldtv, M/mge s'e^llftil/s / den Al'lti'ltmigskiilpmi beider Staatsgebiet!' rmziibrw-aen jwd. Ali „vniaffuuzMMg" emgchrM lömvw> solche Anträge nnr dann erscheinen, wenn sie bei bei-dcn VertretunaMrpern zu einer Zeit eingebracht würden wo die zwischen beiden Staatsgebieten, respective deren VertretmlcMrpem, verfassungsgemäß erforderliche Vereinbarung noch vor dem Eintritte des Zeitpunktes der nächsten Rekrutierung möglich ist, und der Vorschlag der hohen Negicruug schließt eine zwischen beiden Vertretungskörpern etwa zu staube kommende Vereinbarung einer Veränderung des derzeit festgestellten Kriegsstandes des stehenden Heeres nicht aus. Dieselben Tendenzen verfolgt das hohe Abgeordnetenhaus in der von ihm beschlossenen Tcxtierung des Alinea 2 des H 1 dieses Gesetzes. Die Worte des Beschlusses des Abgeordnetenhauses „die auf weitere Feststellung des Kriegsstandes abzielenden Anträge" besagen eben nichts anderes, als daß diese Anträge eben so gut auf eine Beibehaltung als auf eine Veränderung des Kriegsstandes abzielen können. Mögen die Anträge der hohen Regierung wie immer geartet sein, so bezielrn sie doch immer die „weitere Feststellung des Kriegsstandes", das heißt eine Vereinbarung zwischen dcn beiden Vertrctuugskörpern, welche eine „weitere, das heißt über das Jahr 1879 hinaus-gcheuoc Festsetzung des Kriegsstandes" sein wird, gleichviel ob der gegenwärtige, ob ein niedrigerer oder ob ein höherer Kricgsstand vereinbart, das heißt, ob die Beibehaltung des gegenwärtigen Kricgsstandes odcr eine Veränderung desselben beschlossen wird. Die Bestimmung, daß die Anträge der hohen Negiernng „bei Begum der nächsten Session" vorzulegen sind, kann auch uicht als grnndsählicher Differenzpuntt aufgefaßt werden, da die hohe Regierung durch die Worte: „verfassungsmäßig vor Ablauf des Jahres 187!'" eben angedeutet hatte, daß die Anträge derselben zur Zeit, wo die Vcrtrctuugstörper beider Staatsgebiete in der Lage sind, ihre Vereinbarung noch vor dem Zeitpunkte der nächsten Rekrutierung zu treffen, au diese Vertre-tuugstörper gelangen sollen, eine andere Tendenz aber in der vom hohen Abgeordnetenhause beschlossenen Tex-tierung auch nicht wol gefunden werden kann, nachdem ja die Regierung es ist, welche den Zeitpunkt der Einbcrnfung der Vertretnngskörper im Jahre 1879 bestimmt, sobald zwischen den beiden Rcgierungeu die diesfälligen Gesetzentwürfe vereinbart sein werden. „Die Kommission des Herrenhauses kounte demnach kein grundsätzliches Bedenken gegen die Annahme der Beschlüsse des hoheu Abgeordnetenhauses finden, und da dir hohe Regierung den Anschauungen der Kommission beitrat, so wird von der politischeu Kom« missroll ücantragt: „Das hohe Hervenhani woll? dcm t>om Hl»hel< Abqeoröllfcenthause beschlossenen Gesetze seine Der englisch-afghanische Krieg. Der englisch-afghanische Krieg ist so gut wir zu Ende. Der Emir befindet sich in Gesellschaft der russischen Mission auf der Flucht nach Balkh, also auf dem Wege nach Turkestan, die Armee Schir Ali's hat sich anfgelöst, und die afghanische Bevölkerung denkt nicht daran, ihren Fürsten zu unterstützen. Sie erhebt sich vielmehr gegen die Autorität des Emirs und kommt den siegreichen Colonnen der Engländer überall freundschaftlich entgegen. Das Prestige Großbritanniens erglänzt aufs neue, uud die Kaiserin von Indien kann beruhigt ihre Hand zur Wiederherstellung des Friedens bieten. Aus Dschclalabad kommt die bedeutungsvolle Meldung, daß der nach der Flucht Schir Ali's sogleich iu Freiheit gesetzte Sohn des Emirs, Iakub Khan, am 27. d. M. daselbst angekommen ist, und daß sein Erscheinen als ein Anzeichen der Unterwerfung angesehen wird. Allerdings bleibt die Frage noch eine offene, ob er in seinem oder in seines Vaters Namen zn unterhandeln gekommen ist, wie man denn anch zur Stunde nicht weiß, ob er blos die Regentschaft führt oder sich als Emir von Afghanistan betrachtet. Die Ghilzaistämme haben Iakub Khan allerdings zum Emir ausgerufen; sie waren es auch, die Schir Ali für ihn Häuptlinge während der Gefangenschaft als Bürgen gestellt hatten. Ob die übrigen Stämme geneigt sein werden, den Prinzen ebenfalls anzuerkennen, steht dahin. Während die Engländer von Dschelalabad aus bereits gegen Kandahar vorrücken, wo sie das Frühjahr abwarten werden, um den Vorstoß gegen Kabul zu führen, wenn Schir Ali oder sein Nachfolger ihre Forderungen nicht bewilligt, suchen die Russen sich für die englischen Erfolge durch neue Eroberungen in der Richtung gegen Pcrsien und Ehina zu entschädigen. Man schreibt diesbezüglich der „Pol. Korr." aus London, 24. d. M.: „Aeußerlich scheint zwischen England und Rußland eine Verständigung erzielt zu sein, und man ist hier wegen der Gefahr eines russischen Bündnisses mit den Afghanen vollständig beruhigt. Andererseits ist mau hier keineswegs geneigt, mit den Russen wegeu einer eventuellen Hinausrückung ihrer asiatischen Grenzen, insolange dieselbe Ostindien nicht allzu sehr bedroht, anzubinden. Dagegen verhehlt man sich nicht, daß Verwicklungen aus einem Bürgerkriege in Afgha- Jenilteton. Nie Todten des Jahres 1878. . Die Prozession des Todes, die an uns vorüber-a^yl, hat diesmal eine erschreckende Länge. Der Tod Ft im verflossenen Jahre arg gewüthet, und der ^"sennmnn schritt vom Königsschloß bis zur Hütte ^ Annen, überall reiche Opfer fordernd. !w - ^'" ewigen Rom gab es im abgelaufenen Jahre Ul große Todte. Der Pontifex wurde nach langem "venslmupfe zur Ruhe bestattet, und Papst Pins IX. neb '^ ^'^"l Jahre zn regieren und zu leben auf-N^N' Nicht lange überlebte ihn sein Gegner. König de m> ^"'"Nlel, der in der Blüte seiner Jahre von der V?—" dahingerafft wurde. In Paris schloß "uz ^ ?6 ^" Hannover seine «lüden Angen, nnd Ienl .! < chl seines Lebens ging er in ein besseres lH"s hmüber. Von einem Erlöschen des Lebens-niM t ' '"au bei dem blinden Könige eigentlich F^,,'p"chen. Als ein wahrer Würgengel erwies sich blüks.^ H""' "dem er die Rose von Spanien, die sein,« ,. ^'"giu Mercedes, knickte, und das Opfer Alice '!^Mlichen Waltens war anch die Großherzogin Jahr? ^ Völker Oesterreichs betrauern in diesem Risers 5" ^"lust des Vaters Seiner Majestät des verge«' ""' bw'ch seine Herzensgüte uud Milde un-w Ech^. ^swzog Franz Karl. Zu Louisenburg ""rswlg verschied der älteste Bruder des Königs von Dänemark, Herzog Karl von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg. Von den Herrschern auf dem Throne zu den Herrschern im Reiche der Geister und der Kunst! Wir müssen die traurige Reihe wol mit dem Namen des ältesten nnd größten Schauspielers Deutschlands, mit dem Theodor Dörings eröffne'n. Nach dem großen Schauspieler der große Dichter Karl Gnhkow, den das Jahr noch, selbst schon am Grabes Rand, mit fortgehen hieß. Neben Gutztow muß ein kleiner Be-rnfsgenosse genannt werden, der talentvolle Verfasser des „Narciß", Brachvogel, neben Döring sein Eoliege Hiltl, gleichbedeutend wie als Schauspieler als Schriftsteller uud Alterthumssorschcr. Ihm schließt sich ein anderer an, dem von der Bühnr der Schritt auf den Parkettboden des Hofes gelungen ist, Louis Schneider. Gustav Nasch zählt zu den Todten des Jahres, der oomini« vos^m' „in Demokratie", der talentvolle Literal. Hier muß auch Ernst Keil erwähnt werden, der Begründer des verbreitetstcn deutschen Familienblattes, der „Gartenlaube". Doktor Julius ssancher, bekannt als volkswirtschaftlicher Schriftsteller, als Literat uud als Dichter des Liedes „Sind wir nicht znr Herrlichkeit geboren", fchloh in der ewiaen Stadt am 12. Juni die Augeu. Des italmu-chcu Dichters Aleardo Aleardi und des russischen Poeten Nekrassoff, die bei uns wenig bekannt sind, wollen wir nur flüchtig erwähnen. Das schreckliche Ende des berühmten Geographen Dr. August Peter-mann in Gotha, sein Tod. den er aus Verzwelfluug suchte, hat in ganz Deutschland die regste Theilnahme gefunden. In Wien starb einer der berühmtesten Aerzte nnd einer der berühmtesten Professoren der Universität, Hofrath Nokitansti. In Leipzig ist ein unermüdlicher Kämpfer gegen die Impfmethode, der Professur Germann, gestorben. In Dresden starb der Graf Wolf Baudissin, der eifrige Uebersetzer, der Verfasser eiucr großen Zahl Romane. Die gelehrte Welt beklagt ferner dcn Verlust des bekannten Durch-forschcrs Ecntralasicus, Obersten G. Montgomery, des berühmten Erfinders der mechanischen Wärmetheorie, Dr. Robert von Mayer in Heilbronn, und des durch Selbstmord in Zürich geendete» militärischen Schriftstellers Wilhelm Rüstow. Halb znr politischen Welt, halb zur literarischen gehört ein erst in diesen Tagen Verblichener, Bayard Taylor, der Gesandte Nordamenka's in Berlin, der bedeutende amerikanische Schriftsteller; halb in das politische, halb in das wissenschaftliche Gebiet gehört der Profefsor Leo, den man einst den „Halle'schen Löwen" genannt hat und der in Halle gegen Ende April gestorben ist. In Rnhland starb Graf Wielo. polski, einst der Zivilgouverneur von Russifch'Polen, der nach der Zeit der Revolution im Auftrage des Zaren das unglückliche Land mit starker Hand nieder, gehalten hatte. In Pari« starb der Graf Palikao, der mit den Kanonen Napoleons III. Ehina dem französischen Handel geöffnet, der den Sommerpalast des chinesischen Kaisels geplündert hatte und der dann der Kaiserin Eugenie die Kostbarkeiten des chinesischen Museums zu Füßen legte; ferner der ehemalige General und Dictator der polnischen Nationalregierung. 25tt0 niftan entstehen könnten, welcher die Folge der Flucht Schir Ali's werden könnte. Als eine Vorbereitung gegen diese Gefahr ist der Beschluß der Regierung anzusehen, die eingeborne indische Armee aus einen um 15.000 Mann erhöhten Stand zu bringen." Den „Times" wird aus Lahore unterm 22. d. gemeldet, daß einer der fähigsten, am besten unterrichteten und mit der afghanischen Frage besonders wohlvertrauten anglo-indifchen Beamten, von der Regierung um seinen Rath bezüglich der künftigen afghanischen Politik Englands befragt, folgende Vorschläge gemacht hat: „Dschelalabad soll permanent besetzt und durch Stützen in Datka und anderen strategischen Punkten gesichert werden. Das Kurumthal soll bis Peiwar-Kokal annectiert und mit einer Stütze in Thull für einen Bestandtheil des Districts Kohat erklärt werden. Die Südgrenze würde hinreichend durch den Besitz von Quetta, dessen Garnison verstärkt werden könnte, gesichert sein. Pischin und der Khajakpaß könnten seinem Ermessen nach ebenfalls als Außenposten für Quetta besetzt werden, obwol er dies nicht für unerläßlich hält, da Quetta allein hinreiche, um das Land bis Kandahar hin zu beherrschen. Er erblickt keinen großen Einwand gegen die zeitweilige Besetzung von Kandahar, mißbilligt jedoch dessen permanente Besitz" nähme, da die« England versuchen dürfte, beständige Annexionen in Centtalasien vorzunehmen, ein Verfahren, welches Indien bankerott machen würde. Es wäre selbst besser, womöglich die zeitweilige Occupation von Kabul zu vermeiden, da sie sehr kostspielig sein dürfte, und dem Emir es auch unmöglich machen dürfte, semen Thron zu behalten, ein Resultat, vor dem man sich hüten müßte, da ungeachtet der zahlreichen augenscheinlichen Einwände gegen seine Beibehaltung als Herrscher von Afghanistan kein anderer Kandidat vorhanden ist, der nicht ganz ebenso feindselig oder zu schwach sein würde, um sich ohne britischen Beistand, den er als britischer Kandidat erwarten würde, auf dem Throne' zu erhalten. „Ialub Khan wird für ebenso anti-englisch wie sein Vater gehalten; Abdurrahman ist ein Philorusse; Ialalu-Khan ist unzuverlässig und unpopulär in Afghanistan. Die Saddozai - Prinzen könnten sich nicht behaupten, ausgenommen in Kandahar. Es wird in der That besser sein, das Land zu annectieren, als abhängige Fürsten aufrecht zu erhalten. Schir Ali's Feindseligkeit würde überhaupt wenig ausmachen, wenn England im Besitze der die Grenze schützenden Pässe wäre, während seine Beibehaltung auf dem Thron die Kosten eines Marsches auf Kabul ersparen würde, und der einzige wesentliche Zweck des Feldzuges, nämlich die Berichtigung der Grenze, innerhalb eines Monates erreicht sein würde. Wenn indeß der Emir nach Turkestan geflüchtet ist und sich weight, zu unterhandeln, dann dürfte nichts anderes übrig bleiben, als Kabul zeitweilig zu besetzen, und in diesem Falle den populärsten Kandidaten auf den Thron zu fetzen, aber ihm keine künftige Unterstützung zu verbürgen und kein anderes Versprechen, als das der Enthaltsamkeit von jedem Verkehr mit Rußland zu erpressen. Diese letztere Bedingung würde indeß unnöthig sein, wenn die heimische Regierung eine deutsche Politik Rußland gegenüber adaptieren würde, indem sie eine Linie am Oxus oder anderwärts festsetzt, über welche hinaus irgend eine Einmischung Rußlands als ein Kriegsfall betrachtet werde." Ludwig v. Mieroslawsky, und Ducros, der älteste General der französischen Armee nnd einstige Minister des Aeußern unter Napoleon III. Es starb am !2. Juni der Earl John Russell, einst einer der berühmtesten englischen Politiker, der ehedem an der Stelle gestanden hat, die heute Lord Beaconsfield ausfüllt, und der einst kaum minder berühmt war, als sein glücklicher Nachfolger jetzt. Des unglücklichen Mehemed Ali müfsen wir erwähnen, der. kaum zurückgelehrt vom Kongreß in Berlin, in dem Bestreben, einen türtischen Landstrich zu „pacisicieren", von einer Bande von Mordbrennern getödtet wurde. In das Gebiet der Politik gehört auch jener unglückselige Schwärmer David Lazaretti, der ..Profet" einer neuen Secte, der bei einer Revolte getödtet wurde. Fürst Leo Sapieha-Kodensky, der in Lemberg gestorben ist, war einer der Führer der polnischen Partei. Der Bischof Prosperi Buzi, der in Rom verstarb, war jener Vetter des Papstes, dem man den „bösen Blick" nachgesagt hatte, so lange er nicht der mächtige Vetter des allmächtigen Papstes gewesen ist. Da wir bei der Kirche sind, müssen wir auch des Todes des Patriarchen in Konstantinopel erwähnen, des Hauptes der Christenheit im Orient, ferner der verstorbenen Kardinäle: Alexander Franchi, päpstliche, Staatssekretär: Nrossais Saint-Marc, Erztnschof von Renne«, und Paul Cullen, Crzliischof von Dublin; des kirchlichen Streiters Bischof Felix Dupanloup und des als Historiker geschätzten ungarischen Bischofs Michael Horoath. (Schluß folgt.) Die Studentenbewegung in Rußland. Im Hinblick auf die in neuester Zeit so häufig wiederkehrenden Unruhen unter der studierenden Jugend Nußlands bespricht der „Golos" die scharfe Ver^ ordnung der Regierung, welche es ermöglicht, gewisse Artikel der Gesetzsammlung auf die Studenten anzuwenden, falls die Universitätsobrigteit selbst nicht im stände ist, die von ihr selbst festgesetzte Ordnung aufrechtzuerhalten. Nach dem Sinn dieser Artikel ist die Polizei verpflichtet, allen Zusammenlaufen und Versammlungen, welche die öffentliche Ruhe und Sicherheit gefährden, ein Ende zu machen. Falls das Volk sich in lärmenden Scharen versammelt und auf die Aufforderung der Polizei nicht nach Hause geht, kann die Mitwirkung der örtlichen Truppen in Anspruch genommen werden. „Jetzt, nach Veröffentlichung der Regierungsverordnung", allso schließt der „Golos" seine eindringliche Vermahnung an die Studenten, „wird die Gesellschaft wachsam auf die Lehranstalten achten, in denen Unordnungen entstanden waren. Wir und mit uns die ganze russische Gesellschaft erwarten mit Sicherheit, daß die Studenten selbst in diesem Falle gute Dienste leisten und, die Ehre ihrer iüma miUer hütend, ihr keinen Schaden zufügen werden. Wir wenden uns im Namen aller, denen das heilige Werk der Aufklärung, die Ehre der freien Wissen« schaft und die Achtung vor der unbestreitbaren Wahrheit, die in den Mauern der Universität gelehrt wird, theuer sind, an diejenigen, denen es möglich ist und obliegt, außerordentliche Maßregeln unnütz zu machen: sie mögen Ordnung in die Lehranstalten einbürgern, ihren Zuhörern Achtung vor dem Gesetz, vor der Wissenschaft einimpfen und ihnen die Möglichkeit ver^ schaffen, rlchig zu studieren, ohne Hindernissen in Gestalt von Ereignissen zu begegnen, für die im Tempel der Wissenschaft kein Platz ist." Zum gleichen Gegenstande schreibt die „Moskauer Zeitung": „Wir selbst verderben die Jugend dmch unsere Passivität, unsere Schwäche. Alltägliche Erscheinungen bezeugen einen erstaunlichen Zustand der Erschütterung unserer höheren Lehranstalten. Gestern wird dem Rektor ein Stein an den Kopf geworfen, heute wird ein Curator fast hinausgeworfen, dort wird ein anspruchsvoller Examinator die Treppe hinabbefördert, hier ein Professor mit Lärm und Pfeifen aus dem Auditorium vertrieben, es wird für Unterzeichnung von Adressen agitiert (kürzlich fand eine Tadelsadresse an Prof. Zitowitsch in der medico-chirurgischen Akademie bis ttFvage ist so verwickelt, daß er leicht darüber hinsterben könnte, ohne daß sie gelöst wäre. In dieser Sorge, sagt mau, hätte der Kommandant der Festung Magdeburg eiu-für allemal den Befehl, im Falle des Hinscheidens b« Herzog« vor Ordnung der Thronfolge sofort da« tze "qthum zu besetzen uud als GeneralgouvmM die ^cvisorische Verwaltung zu übernehmen - moc» kann 5 schr wohl sein, daß dieses Gerücht unbeanln det ist;^bürgt soil es nicht werden. Dem bralM schweigisc^. Landtag aber ist es gewiß nicht zu »"' denken, we.^ er immer anfs neue und jetzt averma» sich Mühe M, ein provisorisches Regentschaftsge,e3 herzustellen, c»f Grund dessen uach dem etwaig Tode des Herzas die selbständige Verwaltung"» Landes durch eil»« inlaudischen Regentschaften«) ," lange ruhig weiter ^führt werdeu kouute, ln? o Thronfrage geregelt h. Mall sagt: die Initiativ? i" diesem Gesetzesantrage sei von der herzoglichen ^ gierung ausgegangen möglich, doch nicht ju ve-weisen. Jedenfalls aber stht'das fest, daß NeattttW und Landtag mit Verleugnu^ aller Partei-Untersch'^ in dieser Frage vollständig el,,g sind." Die braunschweig'schen Keiner» sind bis M Februar vertagt. Bis dahin wird man schwerlich ^ einer Vorlage der Regierung oder von einer Arve der Kommission über die schwebende Frage ztt how bekommen. In dem Lande soll sich übrigens, "' man auch von Berlin aus der „Köln. Ztg." berM' eine Bewegung zugunsten einer Lösung kundgeben, ° Braunschweig in einer Art von Uebergangsstad'" als Reichsland einrichten und unter die VerwaltW des Aundesrathes, beziehentlich des Reichskanzlei' stellen würde.__________________________^^^- Türkische Finanzen. Ueber die finauzielleu Verhältnisse in der TM schreibt man aus Koustantinopel: Die durch d>e neunung des neuen Grußoezicrs Khereddin M^ erledigte Stelle des Präsidenten der ottoman'!^ Fiuanzkommission wurde durch den Armenier ^A^-Tschnmitsch Efendi, ehemaligen Handels- und .l" baunlinister, besetzt, der von finanziellen Dinge" '.^ viel verstehen soll. Die Kommission selbst hat l"»^ nur Daten übev die gegenwärtigen EinnahinMl » der Türkei gesammelt. ' Hiemich stellt es sich p^, daß alle Taxen und Steuern zusainlnengenoininett ^ 12 Millionen Livres (ungefähr 300 Millionen HA„sl ergeben, nnd daß die Einnahmen durch de» ^M, Vnlgariens sich um 8 Millionen Livrcs (1 Miig lionen Francs) vermindert haben. Die E«? ^,chc der Kaimcs macht noch immer wahrhaft elW HO Furtschritte. Die behufs Einziehung des M^hel', eingesetzte ttonunission hat kein anderes Mittel a/p ^ al« dessen Ersatz durch eine verzinsliche Rente- ^ diesc neuen Rententitel jedoch gleichfalls l^" ^z werthet sein würden, käme man aus denl ^,^ie vitio»u« nicht heraus. Nur durch ein Anlehe^ ^ einige Besserung herbeigeführt werden, aber ^ ^ schluß eines solchen hängt vou dem AbschluU ^cht neuen Convention mit England ab. Es ist ", ^den bekannt, was den Gegenstand dieser Convention.^he soll uud wie weit die Verhandlungen über."^gt, vorgeschritten sind. Sir A. Layard. hierüber H^'z-gab zu verstehen, daß es sich um keine nene ^ ^^ erwerbung, sondern vielmehr um Sicherung sitzes der Insel Cypern handle." ------' Gagesneuigkeiten. «„ - (3ZM. Freiherr o. Ajroldi t) ^ der Nacht vom 22. auf den 23. d. M- ist 3" ^ g)"' der FZM. Paul Freiherr v. Ajroldi gestorve^ ^ Verstorbene war k. t. geheimer Rath, ^^reg'-Leopold-Ordens und Inhaber des 23. Im""" in ments. Er hatte unter Napoleon I- d»c «5"°^ j„ Spanien und Deutschland mitgemacht, war ^ ^^ österreichische Dienste übergetreten und lMc ^ weiland Sc. Majestät den Kaiser Ferdinaiid als ^ ^ Hofmeister nach Prag begleitet. 3ZM. B""" > ,uei erreichte das 80. Lebensjahr. Er h"""^la"d. Söhne, einen in Wien, den anderen " ^ v^,i. und eine Tochter, die verwitwete Graft" ^la^ (Lawinensturz.) sich im Gasteiner Thale bei Böckstem am sogen" ^ „oberen Karboden" ein großartiger Lawmen ^5'^ zehn Bergknappen des Rathäuser G"ldbergwerte5. ^.„ über die Weihnachtsferien in ihre Heimat '"ly ^c. über die hohen Tauern gehen wollten "er^» ^ Neun Knappen kamen "'it dem Leben davon. '^^ der zehnte, Jakob Grauigg, in de,n massenha M ^ winenschnec uerungliicktc. Seine Leiche nmd "" im Frühjahre aufgefunden werden können. e- - (Ein Militär-Casino in der He, , guwina.) AuS Trebinje, 11. d.M.. wird der H ^c geschrieben: „Am 30. v. M. sank m 5"U^> feierliche Eröffnung des ersten milltar - WM' ' ^, lichen und Casinovereins in der HerzegMM" ' Z Oberst Ritter Pittoni v. Dannenfeldt, Kommandan ^ Graf Nobili 74. Linicn-InfanteriereglmentS, ^ isun das um ihn uersammeltc Offizierscorvs der " ^ eine schwungvolle Ansprache, in welcher er die ^ ^, tcite» hervorhob, mit welchen man zu lamps" ?^, um den Offizieren der Garnison ein Lokale 3»'^^ wo nicht nur der kameradschaftliche und ae!w'S> ^ gepflegt, sondern auch eine Heimstätte gcarunoei « um auch der Pflege der Wissenschaften den geo^u 2501 d^ " """' ^' ^l,"sl lprach den Wunsch au? P'mkt s <«! ^ 'wachsen und gedeihen und deujeni,-'! übria n is "";" '""^'"' ^ de,n sich bereits 0'e lichen «i '^"" ^hrelang bestehende,! militär-wissel^aft-»er ^'"^^rreichö ^"den. Schon a'^-De-Geleaenf..? c^ ^"" den Offizieren der Garnison zu 3.? ' l'ch i" e'llcnl recht kamcradschaf"^" 3este °" versammeln. Das Offizierscorps des Näimens No-st^""^den Abschied seines zu einer'"deren Dien. 3i^"'"udnng berufenen hochverehrte' Obersten und '»llnentskommandanten, an welche, Feier anch die tl>.!< '! Dffiz'crc nnd Veanite dc> Garnison freudig ^lliiahmen. Das Diner fiel glasend ""s. Während ^ Vuiers spielte die Rcgimen^'Musiktapelle vor dem "Mo. Der ebenfalls in d<' Entstehung begriffene b '"lgvcrei,!, mlter Leitung des Hanptinanncs Pod-a^ l ' ^'"3 einige heitere bieder vor. Eine besonders UMuene Stiinmnng era-lff die Anwesenden, als der l>te Toast auf Se. M.irstät am 31. Jahrestage der uerhüchsten Thrunb^cignng in einer der südlichsten Garnisonen „Nen-Q'sterreichs" ausgebracht wurde. Be-^lsterte HuchZ ^nden später dem Kronprinzen Erz-^rzog Rudolf uvd dem Feldmarschall Erzherzog Albrecht gebracht, — U/s der allgemein verehrte Oberst Trebinje erließ, gcch ihm das gesammte Offizierskorps bis zur Hälfte des Weges Trebinje-Ragusa das Geleite." ^ —(Gendarmerie in Bosnien.) Die „Bosn. ^r." meldet: Die Organisierung der Gendarmerie in ^nien - Herzegowina wird in wenigen Tagen beendet >^n. Das Gendarmeriecorps wird ans ungefähr 3200 "tann gebildet, als deren Grundstock die aus Kroazicn Mld der Militärgrcnze entnommenen 200 Seressaner feilen. Die StationSkoinmandanten und die Offiziere Md dnrchwegs dem üsterrcichischen Offizierskorps ent-luiinmen, doch werden anch die ehemals türkifchcn Zaptich-"ffizierc verwendet. Dieselben erhalten, da sie mit unseren Offizieren unmöglich in gleiche Linie gestellt Werden können, einen Rang, welcher dein unserer Offi-z^rsstcllvcrtretcr entspricht, behalten die türkische Kleidung bei, als Abzeichen bekommen dieselben ein schmalcs Goldbörtchen am Unisurmkragen, am Fez einen kaiserlichen Adler in der Größe der Kriegsmedaille, schwarzgelbe Binde am linken Oberarm, österreichischen Gendarmericsäbel, seidenes Porte-Epcc und seidene Knppel. Die Zaptiehs erhalten ebenfalls den kaiserlichen Adler Und tragen wie bisher die schwarz - gelbe Binde. Es war ein guter Gedanke, die türkischen Gendarmen, die größtentheils von Anfang an sich zum Dienstciutritt meldeten, weiter zn verwenden. Dieselben sind äußerst verläßlich und besitzen eine genaue Kenntnis von Land und Lenten, welche unseren BeHürden sehr zu statten klimmen wird, wo es gilt, den in entlegeneren Gegenden eingerissenen gesetzlosen Zuständen ein Ende zu bereiten Als Basis der Organisation wurde das österreichische Gendarmericstatut genommen, selbstverständlich mit denjenigen Abänderungen, welche durch die eigenthümlichen Landesvcrhältnisse geboten waren. — (DieZiehung der Pariser National-lotterte) dürfte, wie der „Temps" hört, noch am 15. Immer beginnen. Man würde mit den etwa 2000 größeren Gewinnen, die durchgängig mehr als 2000 Francs werth sind, den Anfang machen: unter ihnen befindet sich der Haupttreffer, ein massives Silberservice im Werthe von 150,000 Francs, sowie eine Anzahl anderer Gewinne, deren Preis zwischen 50,000 und 15,000 Francs variiert. Von diesen größeren Losen sollen täglich 250 gezogen werden, so daß ihre Ziehung allein schon acht Tage in Ansprnch nehmen wird (täglich fünf Stunden, da man 5)0 Nummern auf die Stunde rechnet). Dann würden die kleineren Gewinne in: Werthe von weniger als 2000 Francs folgen, und zwar würde hier jede gezogene Nummer zugleich für alle zwölf Serien gelten. Mit dieser Maßgabe hofft "an, täglich wenigstens 3000 Lose zu ziehen und die Operation also in weiteren zwölf Tagen zu beende». Den Schluß würden dann wicdernm, was offenbar darauf berechnet ist. die Spannung bis zu Ende, wach ö" erhalten, zwei Haupttreffer bilden: die Diamanteu-schnur im Werthe von 100,000 Francs und ein anderer Gewinn im Werthe von 50,000 Francs._________ fokales. Aus dem Ganitiitsberichte des Vaibacher Gtadt-pMlates für den Monat November 1878. (Schluß.) y. lV. Ans dem Zivilfpitale ging für den Monat "ovember 1878 folgender Bericht ein: m 5 Wt Ende Oktober 1878 sind in Behandlung verblieben......320 Kranke, ... "n Monate November 1878 find zugewachsen........^ . 245 ..___ y,,. Snmme . . 571 Kranke. "Ml: Entlassen wurden . 203 Kranke, gestorben sind .... W .. Snnllne des Abfalles . -11^222 „ Kleben mit Ende November 1878 in Behandlung.........349 Kranke. Es starben demnach 3 6 Perzent vom Gesammt-krantenstande nnd 8 5 Perzent vom Abfalle. — Von den Verstorbenen waren 5 Laibacher, das ist solche, welche in der Stadt erkrankten nnd von da aus trank ins Spital kamen, nnd 13 Nicht-Laibacher, das ist solche, welche ans dem Lande erkrankten und von dort ans trank ins Spital kamen. Der Krantheitscharakter im Monate November 1878 war folgender: iy Medizinische Abtheilung: Vorherrschend waren acute und chronische Rheumatismen der Gelenke nnd Muskeln, und Katarrhe der Athmungsorgane und einige Typhuscrtrankungen. Die Todesfälle betrafen meist tuberkulöse und marastische Individuen. d) Chirurgische Abtheilnng: In diesem Monate kamen einige Neubildungen zur Behandlung. Der Heiltrieb war ziemlich günstig. e) Abtheilung für Syphilis: Zugewachfen ftnd meist Blcimorrhöen nnd einige Formen von allgemeiner LuiH. ll) Abtheilung für Hantkranke: In diesem Monate kamen meist chronische Fußgeschwüre nnd Eczeme zur Behandlung. 6) Irrenabtheilung: Aufgenommen wurden zwei Kranke, darunter ein an epileptischen» Irrsinn leidender Infanterist. Entlassen wnrde ein an periodischer Manie leidender Mann im gebesserten Zustande. Gestorben ist ein Blödsinniger au Gehiruödem. Dermalen sind 122 Kranke in der Landesirrenaustalt und deren Filialen in Behandlung und Verpflegung. t) Gebärhaus- und gynäkologische Abtheilnng: Hervorzuheben sind zwei natürliche Geburten sogenannter Nieseutindcr mit je 4430 und 5150 Gramm Gewicht, dann ein für Mutter uud Kind glücklich endender Fall von fast total vorliegendem Mutterkuchen. V. Aus dem k. k. Garni sons spit ale ging für den Monat November 1878 folgender Bericht ein: Mit Ende Oktober 1878 sind in Behandlung verblieben......355 Kraute, im Laufe des Monates November zugewachsen von den Garnisonstruppen 185 „ transferiert erhalten.....545 „ Snmme sammt Zuwachs 1085 Kranke. Abfall: Genesen . . . . 040 Kranke, erholnngsbedürftig ... 38 „ superarbitriert .... 23 „ an andere Heilanstalten nnd in die freiwillige Privatpflege übergeben ... 20 „ vor Ablauf des Krantheits- prozesses entlassen . . 1 „ gestorben .... . . 19 „ Snmme des Abfalles . . . .741 verblieben mit Ende November 1878^^ Behandlung.........344 Kranke. — (Delegatiouswah l.) Bei der in der vorgestrigen Sitzung deS Herreuhauscs vorgenommenen Ergänznngswahl in die Delegation wurde Herr Otto Freiherr v. Apfaltreru gewählt. — (Ernennung.) Der Bergkommisfär uud Revierbergbeamte in Laibach, Herr Dr. Lndwig Haberer, wurde nnter Belassung in seiner gegenwärtigen Dienstes-verwendnng zum Oberbergkommissär ernannt. — (Dr. Leitmaier.) Der Laudesgerichtsrath in Graz Herr Dr. Victor Leitmaier wurde einer Mit-theilnng der „Tgpst." zufolge zum Oberlanoesgerichtc znr Dienstleistuug einberufen. — (Aus dem Laudesausschusse,) In der Sitzung des krainischen Lanoesansschnsses vom 27. d. M. wurde über folgeudc Gegenstände verhandelt: Der Schnl-dircction in Slap wurde iu Erlediguug der für c>en Monat November vorgelegten Nechuung ein Kosten-vorschnß von 300 fl. angewiesen, znglcich aber anläßlich der wahrgenommenen Präliminarsüberschrcitungen die streugstc Vorsorge gegen deren Wiederholung nnd zugleich die rechtfertigende Begründung der uamentlich in der Regie vorgekommenen Ueberschreituugen aufgetragen. — Dem Laudesausfchusse iu Wien wurde zu erwideru beschlossen, daß man die Uebernahme der dortigen Kraincr Findlinge in die hiesige Lanoesvcrpflcguug wünsche, nnd zwar sowol ans finanziellen und sonst ökonomischen Rücksichten, als auch, um die Heimatsangehürigkcit dieser Findlinge nach Krain im Interesse des Landes und der Kinder selbst zu verwirklichen. Die Bestimmungen znr Durchführung des bei der Entfernung immerhin schwierigen Transports dieser Findlinge wnrden des näheren erörtert. — Die verschiedenen Anlrhcnsgesnche um das hypothekarisch zu gewährcude Darlehen aus dem Ka-lister'schcn Gemeindestiftuugsfondc Per 28,000 fl. wurdeu durch Vorcrhebnngen vorläufig erledigt. — Dem Bczirks-Straßcuausschusse Stem wurde die augesuchte Subvention von 1000 fl, angesichts des Nichtvorhandenscins der vom Landtage normierten Bedingungen, und da die eigenen Kräfte des Bezirkes ausreichend erscheinen, nicht zugestanden. — Dem Bezirts-Straßenausschusse in Littai wurde die Iustandhaltung der Bczirksstraßen Sagor zur steirischcu Landcsgrenze und Obcrlog-Höttisch empfohlen, und den, Bezirts-Straßeuansschussc Großlaschiz die rndi- cale Beseitigung der Straßenüberschwemmung Raschiza-Gutenfeld durch den Austritt des Rnschizabaches aufgetragen. — Dem t, k. Landesfchnlrathe wurde die Zustimmung ertheilt, die Remunerationen der Aushilss-!lehcer iu Kopain und Sairach auf 384 fl., beziehungsweise 360 fl. zn erhöhen, ferner an den Schulen in Sturia und Dorn dem dortigen Curaten die Untcr-richtsbesorgnng mit monatlich 25 fl. zu honorieren. Die Remuneration von 400 ft. für den Anshilfslehrer in Tfchermufchniz wnrde zur Kenntnis genommen; ebenfo das abgeschlossene Opcrat über die Schulerrichtung in Draschiz. — Das Ansuchen mehrerer Gemeinden im Bezirke Großlaschiz um Nachsicht ihrer Nurmalschulfondsrnckstände wurde abgewiesen und denselben anfgctragcn, sür die im Jahre I87i1 zu bewirkende Einzahlung Vorsorge zu treffen. — (Der Laibacher Rathausplatz.) Wir habeu bereits neulich bei Besprechung des Aquarellbildes „Dachsteingruppe" erwähnt, daß der hiesige Stadt-iugeuieur Herr W agner mit der Ausführung eines deu Laibücher Rathausplatz darstellenden OelgemäldeS beschäftigt ist. Dasselbe ist nunmehr vollendet und von heute nachmittags an in der Bamberg'schen Buchhand-luug auf dem Kongreßplatze zur Besichtigung ausgestellt. Was uns schon bei der ersten, uns zu Gesicht gekommenen Kunstprobc Wagners klar wurde, daß wir es in ihm mit keinem gewöhnlichen, blos aus Liebhaberei maleudcu Dilettanten, sondern mit einem fertigen Künstler zu thun haben, zeigt uns sein neuestes Bild iu womöglich noch erhöhtem Maße. Es beweist, daß der Künstler mit gleicher Vollkommenheit Architektur uud das Meuschengewoge eines reich bewegten Marktplatzes sowie zarte Baum- uud Naturstudieu wiederzugeben vermag. Das Bild stellt deu Laibacher Rathausplatz an einem Wochenmartttage zwischen 8 und 10 Uhr, zur Zeit des lebhaftesten Verkehrs, dar. Den Mittelpunkt bildet der uugefähr vom Kordin'schen Hause aus aufgenommene monumentale Brunnen, um dessen Stufen sich die Schar der Marktweiber und der dort postierten Blumenvcrtäuferinnen gruppiert und überhaupt eiu äußerst reges, vielgestaltiges uud farbenreiches Marktleben pulsiert. Die den Rathausplatz einsäumende» Hänfer, und zwar vom Vlciwcis'schen bis zum Fortunaschen Hanse, sowie vor allem das Rathaus selbst mit einem Theile des Gregoritsch'schcn Hauses treten mit plastischer Naturtreue hervor uud siud bis ins kleinste Detail mit minutiöser Geuauigkeit gemalt. Insbesondere gilt dies vom Rathanse, dessen Colorit — ein gesättigtes Grau — sich vou der Farbenfrischheit der im Vordergrunde in ungezwuugeuer Gruppierung hin und her wogenden Marttleute sehr vortheilhaft abhebt. Gleich meisterhaft sind die Perfunen gelungen, von denen das Bild über dreißig ganz ausgeführte Figuren enthä'ltj wir fehen unter ihnen anßer den Marktweibern und einige» taufeuden Dienstbuten Daniel» uud Herreu, auch deu unvermeidlichen rothen Dienstmann, den Brustoliuiverläufer, einen Franzislcmermünch mit seinem breiten Strohhut, Sicher-hcitswachleute. Soldaten, Kinder, den städtischen Ausrufer (letzterer nahezu porträtähnlich), im Hintergrunde die Comfortables mit ihre» am Bocke lehnenden Kutscher», - alles zu eiuem ebeuso lebenswahren als äußerst farbeufrischen nnd mit packender Realistik gemalten Bilde vereinigt, welches jeder, der sich den Lai-bachcr Markt um diese Stunde auch nur einmal angesehen, sofort erkennen mnß. Wenn wir etwas überhaupt bemängeln könnten, fo wäre es höchstens der Umstand, daß uns die Kopftücher der Marktweiber nicht gauz dem landesüblichen Schnitte zu eutsprecheu scheinen nnd anch der Gcsichtsausdruck, sowie die bunte Tracht einiger Gestalten einen etwas zu südlichen Charakter tragen. Doch dies sind nebensächliche Details, die wol der Natnrtreuc des Porträts, aber keineswegs der eminent tünstlerischcn Ausfassung und Ausführung des Bildes eincu Eintrag zu thun im stände sind. Iu jedem Falle glaube» wir den geschätzten Künstler zu seinem nenesten Werke nur aufrichtig beglückwünschen zu können, anch würden wir es lebhaft bedauern, wenu dieses Gemälde, das für unsere Stadt selbstverständlich von ganz besonderem Werthe ist, iu fremde Hände gelangen würde. — (Keine Neujahrs - Gratulationen!) So wie im vorigen Jahre haben auch heuer die Herre» Minister und Chefs der Hofämtcr, Centralstelleu uud fonstigen Behörden in Wien die bisher üblich gewesenen Neujahrsgratulationen dankend abgelehnt und sämmtliche ihnen unterstehende Beamte entschieden ersucht, sich jedweder mündlichen oder schriftlichen Glückwunschform zu enthalten. Dieser Vorgang wird gewiß von jedermann für so zeitgemäß uud uachahmeuswerth erkannt werden, daß wir nicht fehlzugehen glaubeu. wen» wir hiemit auch für die allerweitcste Ausdehnung desfelben in Frcuudes- uud Betannteukreise» wärmstens plaidieren, umsomehr, als die in Laibach und mehreren anderen Städten Krains schon seit Jahren eingeführten „Ent-hebnng^tarten" allfeits die beste Gelegenheit bieten, die mit eine»! unverhältnismäßigen Aufwande an Zeit, Bemühung uud selbst Kosten verbundene Courtoisie, sich gegenseitig mit „zi. s."-Visitkarten zu überschwemmen, durch einen immer zeitgemäßen Act der Wohlthätigkeit zn ersetzen. Kuwn«, vol<3ii8 unterstützt übrigens die > löbliche l. l Post selbst diesen Vorschlag, indem zufolge 2502 eines von uns seinerzeit mitgetheilten Handelsmini-fterialerlasses vom 11. September d. I., den wir hiemit nochmals in Erinnerung bringen, offen aufgegebene Visitkarten nüt irgend einem, wenn auch nur ans den Buchstaben „p. t'.", „p. r.", „p. ä. a." o. dgl. bestehenden handschriftlichen Zusätze von den Aufgabspostämtern gar nicht abgesendet und überhaupt nur dann bcstellt werden, wenn sie gleich geschlossenen Briefen mit 5, beziehungK-weise 3 kr. - Marken frankiert sind, was die leere Formalität jedenfalls wesentlich vertheuert. — (Weihnachtsbescherung im Garni-sonssftitale.) Vom hiesigen patriotischen Frauen-Vereine wurden am Weihnachtstage durch die Damen des Actionscomitcs: Frau Anna Edle v. Kallina. Frau Cölestinc Schiffer und Frau Marie Baronin Wurzbach, in dem hicrortigen t. t. Militär-Garnisonsspitale und in der Peterskaserne 172 verwundete und kranke Soldaten je mit einem Hemde, einer warmen Unterhose, einer Wolljacke, einem Paare wollener Fußsocken, einem Paare Pulswärmer und einem Sacktuche, dann Orangen betheilt. Außerdem wurden an die Verwundeten und Kranken sowie an das Wartepersonale 330 feine Weih-nachtsstrutzen, 17(X) Virginier-Zigarren und 172 Liter Wein vertheilt, ferner erhielten vier reconvalescierende Verwundete, welche an diesem Tage das Spital zn verlassen hatten, je eine Geldunterstützung von 5 fl., endlich die Wärter, welche sich nach dem Ansspruche der Herreu Aerzte durch eifrige Pflichterfüllung und sorgsame Pflege besonders ausgezeichnet haben, Gratifica-tionen in Beträgen von I bis 10 Gulden. — (Die Kleinkinder-Bewahranstalt in Laib ach) besuchen gegenwärtig 15)0 Kinder, nnd zwar 02 Knaben und 88 Mädchen. Nach altherkömmlicher Gepflogenheit wurden auch heuer die armen Kinder mit Christgeschcnken betheilt, und zwar erhielt jedes der« selben Winterkleider, andere verschiedene Kleidungsstücke, und 60 der ärmsten, welchen in den Wintermonaten die Mittagskost in der Anstalt unentgeltlich verabreicht wird, bekamen auch Schuhe. Das schöne Kinderfest wurde durch die Gegenwart der Frau Gemalin des Herrn Landespräsidentcn, Anna Edlen v. Kallina, der Vercins-vorsteherin Frau Antonie Freiin von Codelli, zahlreicher Schutzfrauen und des Herrn Nügernieisters Laschan ausgezeichnet, welchen insgesammt für die Freundlichkeit ihres Erscheinens, sowie auch allen Wohlthätern der Anstalt überhaupt, insbesondere der löblichen krainischen Sparkasse, die zu diesem Zwecke 150 fl. spendete, hiemit im Namen der armen betheilten Kinder ein herzliches „Vergelt es Gott" ausgesprochen wird. — (Sylvesterpredigt.) Die am Sylvestcr-tage alljährlich übliche Predigt findet in der hiesigen Domkirche morgen um 4 Uhr in deutscher Sprache statt. — In der evangelischen Pfarrkirche beginnt die Andacht ans Anlaß des Jahresschlusses um 5 Uhr abends. — (Schwurgericht.) Für die nächste Schwurgerichtssession beim Laibacher Landesgerichte wurden die Herren: LGPr. Gertscher zum Vorsitzende», OLGR. Kapretz und LGR. v. Zhuber zu dessen Stellvertretern, uud beim Kreisgerichte in Rudolfswerth die Herren: KGPr. Ieuniker zum Vorsitzenden und LGN. Dr. Vojska zum Stellvertreter bestimmt. — (Eissport.) Der in der vergangenen Woche sehr rege Besuch der Eisbahn „am Kern" ist durch das eingetretene Thauwetter momentan sistiert, da die Eisfläche sehr schlecht fahrbar ist. Wol aber wird das Eis fleißig ausgehauen und in die städtischen und Privat-eisgruben verführt. Sobald wieder kältere Witterung eintritt, ist das Arrangement eines Eisfestes mit Musik geplant. — (Sylvesterfeier) Die Bolzschützengesellschaft im Gasthanse „zur Sternwarte" veranstaltet am Sylvesterabend eine Kneipe mit Gesang, Declamationen und Tombola. — In den Restaurationslokalitäten des „Hotel Europa" konzertiert morgen abends die Theater-Musikkapelle. Danksagung. < Der hiesige Theaterdirektor Herr Emil Ludwig hat mir den Betrag pr. 15 fl. 60 tr. aus der für die Stadtarmen am 25. d. M. gegebenen Theatervorstellung zugemiltelt. Indem diese milde Gabe ihrer Bestimmung zugeführt wird, bringe ich diesen Act der Wohlthätigkeit hiemit gebürend zur öffentlichen Kenntnis. Laibach am 28. Dezember 1878. Der Bürgermeister: Laschan m. i>. Neueste Poft^ Wien, 28. Dezember. Das Herrenhaus nahm die Gesetzentwürfe betreffs der Verlängerung des Weyr-gesetzcs und über das Rekrutencontingent für 1879 an. Im Laufe der Debatte betonte der Fmanzmim-ster de Pretis das Bestreben der Regierung, in allen Zweigen Ersparullgen zu erzielen, und trat entschieden dem Gedanken entgegen, daß Oesterreich seinen Verpflichtungen nicht nachkommen werde, indem er erklärte, er jei überzeugt, daß in nicht ferner Zeit eine vollkommene Ordnung des Staatshanshaltes möglich sei. Das Herrenhaus nahm sodann die Ergänznngs-wahlen der Delegation vor, genehmigte schließlich den Handelsvertrag mit Deutschland und die Vorlage betreffs der provisorischen Vorkehrungen wegen des Handelsverkehres mit Italien. Wien, 28. Dezember. In der heutigen Sitzung des Geneialrathes der österreichisch ungarischen Bank wurden Mittheilungen über das Erträgnis des abgelaufenen Semesters gemacht. Es dürfte eine Dividende von 23 fl. voraussichtlich vertheilt werden. Der Gewinnantheil beider Regierungen dürfte sich auf 230,000 fl. beziffern. Der Generalrath stellte den neuen Text der Actien sowie den zukünftigen Text der Banknoten fest. Wien, 28. Dezember. Die „Polit. Korr." veröffentlicht ein Circular des Hcmdelsministers an die Handelskammern, aus welchem hervorgeht, daß der neue Handelsvertrag mit Italien am 27. Dezember abgeschlossen wurde nnd das; derselbe am I. Februar 1879 in Kraft treten wird. Die Herstellung emes provisorischen Uebergangszustandes für Jänner sei bisher nicht möglich gewesen, so daß — wenn nicht noch ein solches Uebel einkommen bis zmn Ende des Jahres erzielt wird -- der neue allgemeine Zolltarif in Oesterreich-Ungarn wie in Italien in Kraft treten müßte. Rom, 28. Dezember. (Pol. Korr.) Im Vatican beschäftigt man sich angelegentlichst mit der Frage der Organisation der katholischen Hierarchie in Bosnien und der Herzegowina. Das Projekt, ein neues apostolisches Vicariat in den genannten Provinzen zu gründen, soll aufgegeben worden sein. Es sollen demnächst wegen dieser Angelegenheit Vereinbarungen mit der k. und k. österreichisch-ungarischen Regierung angebahnt werden. London, 28. Dezember. (N. fr. Pr.) General Lewafcheff, Adjutant des Zaren, kam hier mit einer Depesche wegen des künftigen Fürsten von Bulgarien an. Der Zar befahl dem Fürsten Dondnkoff peremp-torisch, jedes Anerbieten der Notabeln, welches seine Erhebung zum Fürsten von Bulgarien betreffe, abzulehnen. Der Prinz von Äattenberg hat die meisten Aussichten. __________ Telegrafischer Wechselkurs vom 28. Dezember. Papier-Nente «1 75. - Silber-Nentc 62 90, — Gold-Rente 73' , — I8U0er Staats Anleben 11580. — Banl-Actien 782. Kredit-Acticn 22l 20 — London 117 05, Silber 10<).__ ._ K. l. Münz«Dnlatcn 5'59 - 20.Fraliken.Stüc'l^ -^ Weizen Pr.^olit. "Mi 'M^Nuttcr pr. Kilo . -A ^ Korn 455 4 93 Eier pr. Stück . . -2i ^ wersle „ 4 ^> 4 17 Milch ftr. Liter . ^^"^ ha er „ 2 96 8 2?! Rindfleisch pr. Kilo -A ^ Halbfrncht „-------5 WKalbslcisch „ ^^ ^. Heiden „ 4 55 4 50 Schweinefleisch „ ,4 ^ hlrse „ >5t, 4:;!'.,Schöpsenfleisch „ ""^ Knlnrnh „ 4'l) 4 72Hähndel pr, Stuck -6l> ^ Erdäpfel 100 Kilo 3____Tauben „ ^ 1? ^. Linsen pr. heltolit. 7 — _ ^ Heu 100 Kilo (alt) 1 A ^ Erbsen ,. 7 50^_Htroh „ . - l?8 Fisolen „ 7 50 — . tzulz, hart., pr. vier <^ Niudsschmalz Kilo - 92 - ->" Q.-Meter - ^ ^ Schweilleschnialz „ - 80----------- weiches, „ " ^ ..^ ,.. Speck, frisch „ - 56-------N^,^ roth.. 100 Lit. - -" " ^.. — geräuchert „ — 72------^ — weißer „ --^^. Anstekommene fremde. Am 28. Dezember. . s Hotel Europa. Nabk' und Wickele, Gottsc^e, — SckMr, Hailptnlann, Graz. Hotel Stadt Wieu. Wachshuber, t.l. Major Auditor, O"i .,,, Hotel Elefant. Icnc, Obersörstcr. Oberblirg, OrGle»"' ' Tirul. . ^ Vaierischcr Hof. Slot, Orundbeschcr. Manilsburg. — llrv"" ' Beamter, Pettan. < ^, Sternwarte. Kauik', Sittich, — Elster nnd Kotnil, Tovo">^ Mohren. Iankoviö, VerzehrnugssteuerNestelller, Landstr"ü> Klein, Reis., Wien, - Katolnig Ioscsa, Villach^^^.^ Lottozichuugen vom 38. Dezember: Trieft: 41 50 39 37 75>. Linz: 30 19 40 4l 13. ___^ Theater. ,, Hentc (gerader Tas,): „Die rcleqiertrn Stude» Lustspiel in 4 Anfzü^cn von Roderich Äciicdi^^., Meteorologische Beobachtungen in LaibaH^ ^ -i M u , ^ n D 7 U. Ml,7 7!« :;3 — 0 0 windstill ' Nebes s,,^ 28. 2 „ N. 7Ü4 9!'. ->- 2 8 SW. schwach halbhc'/" 9 „ Ab. 7^2 — 0'8 ^umdstill Nebcl^^^ 7 U.Mg. 737 65 -j. 0 6^SW. schwach "Nebel ..yy 29 2 „ N. 73762 ^- 2 6 SO. schwach trübe 9 „ Ab. 739 26 -j- 2 6 windstill bewölkt ^ Veil 28. morssenS und abends dichter Nebel, ua