^ 58. Dienstag den 15. Mai 1832. OsUbermal- ^erlautbarungett. Z. 616. (i) Nr. 9975. Kundmachung. Seme Majestät haben mit a. h. Ent< schließulig vom 26. April d. I. zu befehlen geruhet, daß die bei dem Sanitäts-Cordone an der Gränze von Tyrol in Anwendung stehenden Vorschriften, folglich auch die Bestimmungen der vom k. k. Tyroler Gubernium am Z0. März d. I. erlassenen, im Amtsblatt? dcr Wiener Zeitung vom l3. April 1LI2, Zahl 3?/ enthaltenen Kundmachung auch bei den Sanitats > Cordonen an dcr Gränze des vene-tianischen Gouvernements- Gebietes, des illy-rischen und ungarischen Küstenlandes, dann Dalmaiiens unverzüglich in Wirksamkeit gesetzt werden. — Die Bestimmungen der erwähnten Kundmachung des tirolischcn k. k. Gubcrniums sind folgende: n.) Personen, welche aus den mit der Cholera befallenen Gegen-den kommen, haben um contumazfrei in Tirol einzutreten, mit legalen Urkunden nachzuweisen, daß sie jene Gegenden seit mehr als fünf Tagen verlassen, mithin die letzten fünf Tage jn einer von dieser Krankheit ganz freien Provinz, und in einem in Bezug auf dle Cholera - Krankheit ganz unverdächtigen Ge-ümdheits-Zustande zugebracht haben ; k.) für ^-hlcre ist unter den gleichen Bedingungen der ^ stritt ebenfalls gestattet; c.) auch die Effecten der Reisenden, so wie die Waaren uderhquftt, selche aus den mit der Cholera befallenen Gegenden kommen, sind von der contumazamtlichen Remigrmg befreiet, wenn nachgewiesen wrd ,daß dlese ben m emer gesunden Provinz unte rwgke'tllcher Aufsicht ausgepackt, rmd durch polle fünf Tage gelüftet worden sind. — Dl> se a. h. Entschließung, wodurch die Contumal-Zelt für jene Provenienzen die noch cincr Con-tuli'az unterliefen, auch auf dem italienisch-kü-sienländisch -dalmatinischen Cholera - Cordone von', zehn auf fünf Tage herabgesetzt ist, wird hiemit zur allgemeinen Kenntniß gebracht. — Vom k. k. illyrlschm Gubcrmum. Laibach am 10. Mai !632. Benedict Man suet v. Fradeneck, k. k. Gubernial-Secretar. Z. 606.' (Is Nr. 6o65. Kundmachung des k. k. »llyrischcn Guberniums. — Nachdem vom k. k. Gubermum zu Gratz anher gemachten Mittheilungen lst daselbst die Taubstum-mcnlehranstalt, welche eine Holdheim'sche Stiftung ist, bereits mit dem Beginne des laufenden Schuljahres in das Leben getreten. In diese Untevrichtsanstalt., in welcher ein abge« sonderter Unterricht für Mädchen ertheilt wird, werden auch Zöglinge aus den Provinzen Kram und Kärnten aufgenommen. Zur Aufnahme in den Unterricht bestehen jedoch folgende Bedingungen: 1.) daA der Zögling nicht unter 7 und mcht über 14 Jahre alt; 2.) daß er ge. fund sey, und dieses ebenso, wie Z.) seme Unterrichtsfahigkeit durch em vom Ortsseelsorger und dem Distriklsfthpsiker ausgestelltes und gefertigtes Zeugniß nachweise. — Der Lehrcurs dauert in dcr Regel sechs Jahre, und beschränkt sich vor der Hand, bls das Institut eine wettere Ausdehnung gewinnen wird, auf folgende Lchrgcgenstandc , als:, ,'m Schreiben, Lesen, Rechnen, Sprechen, und in dcr chrlstkathollschen Religion. — Die Direction dcr Täubstummen-Anstalt ist dem Pr. Veit Rlschncr anvertraut, welcher selbst noch vier-Knaben in die vollkommene Verpflegung aufzunehmen bereit ist, die Bülgcrßfrau und Hausclgenthümerinn Maria Salllcr dagcqcn kann noch 16 — 16 taubstumme Zöalm-ge bequem aufnehmen, und es kpnncn bei der-'' selben auch 2 — 4 Mädchen auf Wcluiuna und K^ost untergebracht, und diese ncbstbei von ihren Töchtern ,m Nahcn lind Stricken „.. terrichtet werden. Dic Bcdmgnisso unt r w ' chcn die taubstummen ^öql.nae i n ^. s^ Ansialt, nämlzch bei derV^Mwn^del 396 Hauseigenthümermn untergebracht werden, sind folgende: i.) für die ordentliche Verpflegung des Zöglinges wird, wenn derselbe die Belt-und Handwasche mitbringt, monatlich 6 st. 24 kr. bezahlt, wird hingegen die Bett- und Handwasche von dem Kostgcbcr beigegeben, monatlich 6 fi. /,8 kr. in C. M.; 2.) diese Bezahlung muß halbjährig vorhinein geleistet werden; Z.) der Zögling muß mir hinlänglicher Leibcswasche und Kleidung verschen erscheinen; und da sich der Fall ergeben könnte, daß ihm vor Abfluß des halben Jahres Kleidungsstücke oder Schuhe angeschafft werden müßten, so haben die Aeltern oder Vormünder das nöthige Geld hiezu bei der Direction zu depomren/ oder Jemanden, der die Anschaffung besorge, zu benennen. Wollten dagegen 4.) manche Aeltern, daß ihr Zögling von dem Kossgeber auch gekleidet werd?, so haben sie denselben gehörig ausstaffirt an den Kostort zu überschießen, und sodann nwnat. llch ! fl. C. M. zum obigen Kostbetrag aufzuzahlen. — Dieses sind die Hauptbcdingnisse zur Aufnahme taubstummer Zöglmge in die Unterrichtsanstalt und in die mlt derselben verbundenen Kostorte zu Gratz. — Jene Aeltern und Vormünder, welche aesonncn sind, ihre Kinder oder Pflegebefohlene an dieser wohlthätigen Anstalt Theil nehmen ;n lassen, können sich über Bedmgmffe und Verhaltnisse mit dem benannten Director der Anstalt selbst in das Einvernehmen scften. Gestatten aber diese Verhaltnisse der Aeltern und Vormündel-, eine solche Einvernehmung nicht, und sind dieselben ihrer untergeordneten Stellung oder chrer beschrankten Vermögensverhältnlsse wegen ausser Stande ihren Wunsch selbst in Ausführung zu bringen, so sieht es denselben frey, sich i,m Rath und Mithülfe an die nächste politische Ortsbehörde zu verwenden, deren Sache es alsdann seyn wird, denselben du geeignete Belehrung zu ertheilen, oder nöthigenfalls ihr Anlieqen der vorgcleylcn Behörde vorzutragen. — Uebrlgens wird unter Einem zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß vermög des von der k. k. Provmzlal-Staats-Nuchhaltung verfaßten Praliminars pro i355 des hierlandi-gen Holdheim'schen Taubstummen-lVtiftungs-Fondes sich die dermaligen Einkünfte desselben auf 6^7 ft., die bereits bekannten Auslagen auf 400 ft. belaufen; es verbleibt somit ein disponibler Rest von 2^7 st. — Davon werden zwei Stipendien 2 60 fl. C. M. für mittellose Zöglmge creirt, und unter Einem der Verlechung wegen ausgeschrieben. Der > Nest von 87 fl.. wtrd zur Bestreitung Verschiß dener Auslagen, insbesondere der Reisekosten für ganz arme taubstumme Kinder zurückbehalten. — Laibach am 7. April i632. Z. 609. (2) Nr. 6o63. Concurs - Ausschreibung. Es sind neuerlich zwei Stipendien, jedes von jährlich 60 ss. an dem hierlandigen Holdheim'schen Taubstummen - Snftungsfonde für mittellose Zöglinge zur Aufnahme in die Taubstummen - Lehranstalt zu Gratz errichtet worden. — Acltern und Vormünder, welche sich für ihre Kinder und Pfleglinge um diese Stipendien bewerben wollen, haben ihre belegten Gesuche durch die Bezirksobrigkeit und das Kreis-amt an d»e Landcssselle einzusenden, und hie-bei nicht allein jene Nachwcisungen zu liefern, ' welche in der hierortigcn Kundmachung vom 19. September 1628, Zahl 20l7i, sub ß. 1, 2, I, H und 5 gefordert werden, sondern dieselben haben sich auch mit dem Taufschcme, dem Impflings- und legalen Armuchszcugmffe, dann dem vom Pfarrer und dem betreffenden Districtsphysiker mitgefertigten Zeugnisse über die Gesunol^'lts-und über die Unterrichtsfahig« keit des Zogllnges ordnungsmäßig auszuweisen. — Vom k. k. illyrlschen Gubernium. Laibach am 7. April i832. Z. 6ii. (2) «ä Nr. 9846)715g. Concurs - Verlautbarung. Zur Wiederbesetzung der durch die Beförs derung des Joseph Pelikan zum Gymnasial-Prafecten in Zara, an dem k. k. Gymnasium in Görz erledigte Humanitals-Lehrstelle, wird der Concurs am 28. Juni d. I. an den Gymnasien zu Wien, Prag, Brünn, Grätz, Inns« brück, Laibach, Görz und Capodistcia abgehalten werden. — Mit diesem Lehramtc ist ein Gehalt jahrlicher 800 fi. für Individuen des weltlichen Standes, und um 100 fi. weniger für Individuen des geistlichen Standes verbunden. — Diejenigen, welche den Concurs mit* zumachen gedenken, haben sich vorlaufig bei de^ k. k. Gylnnasial-Direction des Orts, wo sie M der Concurs - Prüfung unterziehen wollen, i^ melden, über die erforderlichen Eigenschaften, um zur Concurs-Prüfung zugelassen zu werden, sich gehörig auszuweisen, am Concurs-^.^ die schriftliche und mündliche Prüfung p' g stehen, dann ihre gehöng belegten, a" "'' s, Gubernium stylisirten Gesuche der Gp"nan«^ Direction zu übergeben, und sich """ «d. Sprachkenntnisse, Vaterland, Alter, Stano, Z97 Religion, Studien, Moralität, Gesundheit, dermalige Verwendung und allfaliige frühere Anstellungen, so wie msbesondcrs darüber auszuweisen, ob sie mit jemand an dem gedachten Gymnasium verwandt oder verschwägert und in welchem Grade sie es seyen. — Vom k. k. kü-stenl. Gubermum. Trieft am 17. April i832. Johann Paul Herr v. Radicucig, k. k. Gubcrnial- Secretar. Zl 60" (3) A V V I S O Nr- 9593- I>l0le8ä0i« ä' OätelriolH in Zara, 2 Qui ö 2NN6580 l' 2NNU.0 2pnuinglncr:l0 cli tiorini ßao vi«ue 2^6lto il eoneor»« s,el linipi >2-20 tino II 2) ^iu^no ^1. v. a Vienng, ^. biang 7 1'ri«5te, ^21-2. 6l' inclivi^u,^ ^«6 28pirai- vnleszero 2! conge^uimento clel 6^l.-tc» po5w clovranno com^rovlirL eon re"0» läri äocumenü cli oszei-s 6otw,i in meöi^i-N3^ <3 eliirnrßiä, oppure »em^Il^einent^ 9p-pr0V2l,i in Hilur<;ig; ina in ogni cuso äi tricig, e cli s>c»58o^6rc! la IiiiFu2 Iti,!ii,n9 ecl Illirio»^ inllntr<3 in oi^s^nnH cli l^eits lin-ßne, si Nsne un oorsa cii «in<^ii6 inesi. ilovraun« olürs cji cio li onneoll-^nu «c>l,tu-^,or5i »cl un' ogam« in iserilw in lingua 1>2-lianc» con Io seio^ümenro 6i rr6 quesiU) 6l1 a voos in lin^na iNiri<:2 sion. 1o »«io^limeri-t0 6i nn csussno sola^ 3Ü1N6 6i cotilvrova-i-L 1a ^6rf<3l.tll loro ccino5cen22 cli 6eU2 !in-^N2) avverlonäo, el^o 1' «snerimenlo avra luo^o ^ar ii concurrenl,! 6i <^u68t,o (^over-na nel ^iarno 2) ^iÜFnc» venturo güs ors 9 6i maniiia in ^re^enx« äcll' i. r. Oou5l"-Ilero l^l>v6ruillls, « ?l-owme6ica ?rovin-^, I «ui 1 eiincii^aü ciovi-gnno sirezen-> ' ^ 5^6380 Q32MS 6i conoorza vor» " p"/^""to ^ ^^ N^äo5imo 2 Vien- ' ^lQ6> 86«rct2i-i0 äi (^overno. «rlisämtliche ^rl»mb«ru«2tn. Z, 5gs. lZ) «> K u n d m a ch u n a ^^' Zur Belschaffulig der für das'Aufsicht-personale der hurorttgen Strafanstalt am Ka. Nellberge benothlgcndcn Montourstücke wird in Folge hoher Gub. Verordnung u«?m z^ y M., Z. 7460, die Mlndestuerste.gerung'am »5. d. M. Mai, Vormittags um g Uhr bei diesem Kreisamte abgeMfe^^erHen^^^^ fttdern.sse bestehen »n mohrengrauem dann hellblauem eingelassenem Tuche, in gelbmltal-ltnen Knöpfen, in Macherlohn sammt Zwirn, dann in der Hulerer. und Sckusteratbett. __ Dlejemgen, welche b,ese Beistellunaen zu übernehmen vermeinen, wcrden be» dieftr Werfiei-gerung sick emzufinden hiemit eingeladen. — Der Erfordermß-Ausweis kann übrigens in den gewöhnlichen Amlsftunden bei dlesem Kreisamte eingesehen und die nähern Bestimmungen auch bei der k. k. Strafhaus« Verwaltung emgeholtt werden. — K. K. Kreis-omr iaibach den ^. Ma» i832. Ktadt- unv lanvrechlliche Verlautbarungen. Z. 617. (i) Nr. Zi52. Von dem k. k. Stadt- und Landrechte in Kram wird bekannt gemacht: Es sey über Ansuchen des Slmon Preuz, Verwalters der Herrschaft Stein, als ernannten Testamentsexecu-tors, zur Erforschung der Schuldenlast nach dem mit Rücklassung eines Testamentes verstorbenen Pfarrer, Georg Senkel, die Tagsatzung auf den 16. Juni 18I2, Vormittags um 9 Uhr, vor diesem k. k. Stadt- und Landrechte bestimmet worden, bei welcher alle Jene, welche an diesen Vetlaß aus was immer für einem Rechtsgrunde Ansprüche zu stellen vermn-nen, solcke so gewiß anmelden und rechlsgel-tcnd darthun sollen, wldrigens sie die Folgen des §. 61/» b. G. B. sich selbst zuzuschreiben haben werden. Laibach am 1. Mai i832. 3. 60c (3) Nr. 2942. Von dem k. k. Stadt- und kandrechte in Kram wird dem Herrn Carl Sigmund von Hochenwart oder dessen Erben, mittelst gegen-warngen Edicts erinnert: Es habe wlder sie bei dlkiem Gerichte das k. f. kramifche Fiskalamt in Vertretung desRel>gionsfos>des unterm 2l. April i8Z2,dle Klage eingebracht, und um Verjahrterklarung,der auf der k. k. Staats-Herrschaft GMlch,m,tteM Schuldscheines, ääo. z2. März 1722, sett 27. Ma^ 1761, inta, bulirten Forderung pr. iooa ft., gebeten. Da dcr Aufenthaltsort deS Geklagten oder dessen allfaüigen Erben diesem Gerichte unbe, kannt, und we»l sie vielleicht aus den k. k. Erhs landen abwesend sind, so hat man zu ihrer Vertheidigung und auf ihre Gefahr und Uns kosten den hierorligen Gerlcktsadvocaten, Dr. Eberl, als Curator bessellr, mit l?elch.m d»e an« gebrachte Rechtssache nach der bestehenden Ge- 393 richtsordnung ausgeführt und entschieden werden wird. Die Verhandlungstagsatzung ist auf den 27. August i8ZH, um 9 Uhr Vormittags vor dlesem Gerichte angeordnet worden; dessen zudem Ende erinnert, damit sie allenfalls zu rechter Zeit selbst erscheinen oder inzwischen dem bestimmten Vertreter, 1^. Eberl, Rechtsbehelfe an die Hand zu geben, oder auch sich selbst einen andern Sachwalter zu bestellen und die« fem Gerichte namhaft zu machen, und überhaupt im rechtlichen ordnungsmäßigen Wege einjuschreiten wissen mögcn, insbesondere, da sie sich d,e aus lhrer Ver-ibsaumung entstehenden Folgen selbst beljumessen haben werden. Laibach den 2/». Apnl ,932. Aemtliche Verlautbarungen. Z. 6oä. (3) »ä Nr. 206. Verlautbarung. Am H. Juni i832, Vormittags um to Uhr/ werden be» dem Verwaltungßamte der Staatsherrschaft Adelsberg be, Jo Stück Gcha« fe und eben so viele kämmer gegen soglelchs Bezahlung mittelst öffentlicher Versteigerung verkauft werden. — Verwaltungsamt Adelsberg am 5- Mai ,652. Z. 601. (3) Nr. 2/5. V. P. Concurs - Verlautbarung. Seme k. k. Majestät haben mittels allerhöchster Entschließung vom 9. v. M. nach dem Inhalte des hohen Hofkammer-Dccrcts vom 17. v. M., Zahl 16264, zu bewilligen geruhet, daß bci dcr k. k. illyrischen Cameral-Gefällen'Verwalttmg zur Besorgung der Forst« gcschäfte ein O b crwalo m e ister mit dem Nange eines Cameral-Sccretars, und dem Gehalte von jährlich Ein Tausend Gulden; ferner ein, mit den erforderlichen Forss-kenntmffcn versehener Co ncip i st, mit dem Gehalte jährlicher Sechs Hundert Gul-d e n/ angestellt werde. — Was die den Forst-Individuen für Dienstreisen zu bewilligenden Nebenbczüge betrifft, so wird denselben vor der Hand und mit Vorbehalt weiterer bleibender Bestimmungen bei amtlichen Reisen die Aufrechnung der normal« mäßigen Gebühren gestattet. — Indem diese allerhöchste Entschließung hiemit bekannt gegeben wird, werden jene activen oder quiesci-, renden Individuen, welche sich um eine dieser MStcllen zu bewerb.en gedenken, aufgefordert/ ^bis 25. Imn v. I. ihre Gesuche im Wege ihrer vorgesetzten Behörden an die k. k. illyrische Cameral-Gefallen-Verwaltung in Laibach einzusenden, und m diesen Gesuchen ur- kundlich ihr Alter, ihren Stand, ihre derma-lige Bedienstung nebst dem damit verbundenen Gehalte und etwaigen Nebengenüjsm, ihre sämmtlichen Staatsdienste, die an der Forsslehr - Anstalt zu Maria Brunn zurück- ~ gelegten Studien, oder sonstigen Wissenschaften, ihre Sprachkenntniß, und insbesondere ob sie der kraincrischm und italienischen Sprache kündig sind, dann ihre Moralität gehörig nach« zuweisen, endlich auch zu bemerken, ob und in wie ferne sie m»t einem oder dem andern Beamten der k. k. illyrischen Cameral - Gefallen-Verwaltung in einem von dem Gesetze bee zeichneten Grade verwandt oder verschwägert sind. — K. K. illyrische vereinigte Eameral-Gefallen-Verwaltung. Laibach am 7. Mai i8Z2. Z. 599. (Z) Getreid - Licitation. Bei der deutschen Ritter-Ordens-Com-wende Laibach werden am »6. dieses Monates, Vormittags von 9 bis 12 Uhr, nachstehende Getreidgattungen Ž als: 53 Mchen Weltzen, 1Z „ Korn, 74 „ Hn'se, 35o „ Hafer, in mehreren Abtheilungen an den Mcistbieten< den gegen 10 0^0 Darangabe und Baarzah-lung bet der binnen 14 Tagen zu geschehen-den Abfuhr, verkauft werden. Kauflustige wollen sich am obbestimmten Tage und Stunde in der herrschaftlichen Mts-kanzlet) im deutschen Hause hier cinfmden. Laibach am 6. Mai 16Z2. Z. 597. (3) Nr. 2Zo< Feilbietungs . Gdiet. Von dem Bezirks.Gerichte Sonnegss wild bekannt gemacht: Gs seo von diesem Gerichte au» das Gesuch des Georg Sänuz, in die pffentliw^ FeUbittuna der. oem Stephan Urenig flehöcige^ der lobl. Grafschaft Auersperl,, unier Rect. 3l^ «78, et Urb. Nr. 427, tiesMaren, und gericb^ lich auf 624 ll. 2^ fr. S. M. geschätzten g^"^" Kaufrechcgdube zu Iggdorf, und des fun^i '^' ötl-iicu, in Hornvieh und mehreren Centn^n H^ Snob und ^lee. qewisliaet. und zur Vol"^ ^ der Feilbietung der erste Termin auf den Z5. "^ ^ der jl-oeite auf den 27. Juni/ und der dritte . den 27. Juli l. I., jedesmal um 9 Uhr Mocg^^ in Iggdors, Haus- 5lc. 2 m,l dem '^^^5^^ aeordnet, daß, wenn die hude und ^^^/tUNgs' Zuqehör d«i der ecsten oder zweiten Feilb'e ^ Tagsahung nicht um den SHätzungsPle^ ^. darüber angebracht weiden tonnten, bM,^!, e-der dlitten auch unter der Schalung h'nlang u den werden würden. .. >'«^«lss- tön» ' Die Schwung und Licitationsbtd'ngnMe lon. ' nen bierolts einaesehen weiden. .. «^ Bezirts.Gencht Eonnegg am '9- ^pru'" Anhang zur Aaibacher Leitung. Fsremven - Anzeige. Angekommen den 15, Mai H8 32. Hr. Ferdinand Ritter v. Litzllhofen, Hammer-Zelverk, von Klagenfurt. — Hr. Georg Mizzi.Hand-lungs-Agent, von Triest. » Hr. Ritter v. Wosizio , -Privater/ von Görz nach Wien. — Hr. Stephan Szavich, Handelsmann, Von Pest nach Trlest. — Hr. Adolph v. Schon, Oberlieutenant Dom Gradiskaner Gränz-Regimente, von Gottschee. — Hr. Johann Hopfels, Capitain«Lieutenant der Artillerie, von Ve.-nedig nach Grätz. Abgereist den i3. Mai 1332. Hr. Caspar v. Schivitzhofen, pensionirter Po-lizey-Ohcr-Commissar, nach Wien. — Hr. Philipp Schütz, Rechnungs-Confections-Offizial^ der Camera!-Gefallen - Verwaltung, nach Wien. Sours vom 10. Mai !832. ^ ... ^ ^ . Wtttelvreis, ^c.«tsschulduerschrt!bum,«n m5y.H. (,n^M.) L? lüiig Verlobe Qdligätlon., Hofkam« ' ) mel. Odliganon. p. ZwanqZ.V"^ "-^ s ^' lZ? ^3 Darledens m Kr^in u. Ae'la.^"^l/2o,HX e?, — l'al. Obligat, der Stande v )'"^ "'H( '^ ^^ ^4 Tyrol ^zuZi^v.H.^P ^. Wien.Stadt.Banco.dbt. zu 2 ,^, v. H. tin CM.) 'H?^4 oetto detco zu 2 o/H. (,« CM.) Ää ,.5 Obligation, der allgtm. und Ungar. Hofkammer »u » 0. H. ti» CM.) 23 Bank. Aktien p«. Stüct »143 1^5 in Conv. Münze. Ssktreid" Durchschnitts- Greise ^ in Laibach am 12. Mai iL32. Marktpreise. Ein Wien. Metzcn Wcitzcn . . 3 fl. 32 kr. — — Kukurutz . . — ,, — „ — — Halbfrucht . — „ — « — — Korn . . . 2 „ 16 „ . « - Gerste . . . - « - ., ' — — Hirse ... 2 „ 57 ,, — — Heiden. . . 1 „ ^ « ^.. -" — Hafer ... 1 „ 20 „ A. R. Nsttonehuttgen. In Gray am 9. Ma» 18Z2: 62. 5o. 10. 63. 16. ,m.2 i« ^^ Zi'hung wnd am lg. Mai Z. 62^ (iV "--------»----«—"------ . Georg Paik, wohnbaft in der St. Peters - Vorstadt, Nr /7 n Laibach, empfiehlt sich im Aufspan-nen und Illumminiren von allen Gattungen Landkarten um die möglichst beigsten Preist. " Aemtliche Verlautbarungen. Z. 626. (1) aä Nr. 6909^665. D. Kundmachung. Den 28. Mai l. I. werden m dtn gewöhnlichen Amtssiunden mit Bewilligung der wohllöbl. k. k. vereinten illpr. Eameral-Gefallenr Verwaltung in dcr hiciortigen Amtskanzlei im öffentlichen Vcrsteigcnmgswege ß^I Metzen 14 Maß Wcltzcn, und /zg Metzen 25 4l5 Maß Hirse, gegcn,'glelch bare Bezahlung.in großen und auch kleinen Parthien an den Meistbietenden hintangegeben werden/ wozu nun die Kaufiusiigen zu erscheinen belieben wollen. Ucbrigcns sind die Muster der Weitzen-Vorrathe sowohl bei dcr wohllöbl. k. k. Camera! - Gefallen-Verwaltung im Domamen-De-partemcnt, als auch bei dem Verwaltungsamte selbst zu ersehen. — K. K. Verwaltungsamt Landsiraß am 7. Mai 18Z2. Nitsrarische Anzeige. Wegweiser für die Wanderer in der berühmten NVelsbergev untN NrsnVrin? H^er-dmands trotte bei Adelsberg in Krain. Herausgegeben von F^ranz Oraftn v. Kochenwart. Aus drei Heften bestehend. Pränumerations-Preis 6 fi. E. M. Den verehrten ?. 1. Herren Pranume-ranten auf obiges Werk erachte ich mich zur Arizelge verbunden, daß das zweite Heft be-rctts erschienen^ ur>d zur gefälligen Empfang-nähme bereit l»ege. Das dritte und letzte Heft erscheint ;ui verlaßig am 5i. Mai d^ H. — M»t diesem Fcrmine schließt sich auch jener dcr Pranu, meratiun, und es tritt sodann der Ladenpreis von ','0 fi. E. M. cin. — Blshin wird fort-wahrend auf obiges Werk mlt g fi. Pranume, ration angenommen. Laibach im Februar 1LI2. Jg. Al. Edler v. Kleinmayr, Buchhändler. ^00 An der Buchhandlung Vts M. M. Odlen v. RleinmaVr m Nai-bach, neuer Markt > ^ 22l. ist in Sonv Münz - Meisen tu traben: Bibliothekar, der poetische, für alle irgend vorkommende Familienfeste, sowohl bei frohen wie hei traurigen Begebenheiten. Eine auserlesene Sammlung von neuen geistreichen Gelegenheits» Gedichten, enthaltend: Nundgesänge, Neujahrs,, Geburts« und Namenötagzwünsche, Polterabends, scherze, Vellobungs » und Hochzeitsgedichte nach den beliebtesten Melodien, Jubiläums» und Liebesge. dichte, Festtagslieder, Gedichte bei verschiedener Gelegenheit, Pathenbriefe, Stammbuch» Aufsätze, TroNgedichte und Grabschriften in a.ebl,ndener und ' Mlgedlmbener Rebe. 8. Berlin. »632. , fi. Blumenlese, geistliche, aus den^Briefen der heiligen Johanna Franziska von Chantal, Stif. terinn der Klosterfrauen uon der Heimsuchung Ma. riens, gebogen. Eingetheilt auf alle Tage im Iah. re, und zunächst den Freundinnen christlicher Vollkommenheit gewidmet. Mit einer kurzen Lebensbe. schreibung der Heiligen. 6, Innsbruck, i33o. 20 kr. Eisenmann, vr., der Tripper in allen seinen Forme» und in allen seinen Folgen. Zwei Thei» Ie. gr. 6, Erlangen, i63o. 3 si. 45 kr. Falkmann, C. F., Methodik der deutschen Scylübungen. 2ce gänzlich umgearbeitete und be» - deutend vermehrte Aussig?. 6. Hannover, i323. 3 st. Foderch F. E., Pneumathologie des menschlichen Körpers in theoretischer und practischer Be» ziehung, oder Untersuchungen über die Natur, die, Ursacken und die Nehailtlinig der Blähungen, so wie der Hysterie und Hypochondrie und verschiedener physischer Kl'ankheitszustände, namentlich der Erca« le des Somnambulismus, des Aber° und Wun» derglaubens und anderer Zustände eigenthümlicher Ärt, die als «ueseniliches Phänomen die Emp^n« dungslosigkeit mir einander gemein haben, und durch die alleinige Kenntniß des OtganiSmus nicht er» klärt werden kö'men. gr 8. Ilmenau i632 i fl. 3o kr. Gehrig, Johann Martin. Die fromme Unschuld. Ein Lehr 5 U"d .Gebetbüchlein für Kin» der. 2te Auftaue. 6. Würzdura,,, iüZ2. »5 kr. Gesetzbuch, allgemeines bürgerliches, für die gejammien deutschen Etblander der österreichischen Monarchie. 2. 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Katholische Geheimniß - und Slttenreden für alle Sonn. und Festtage des Iah. res, sammt einigen Gelegenheits « Predigten. Zwei Bände. 4cer Jahrgang. Sonn. und festtägliche Theil. 8. Donauwölth, i63t. 3 fl. 2a kr. Peter, Franz, theoretisch-practische Anleitung zu kaufmännischen Aufsätzen, gr. g. Wien, ,632. 2 fi. 46 kr. Rumpler, Carl, Materialien zur nützliche« und angenehmen iOtlbstöeschaftlgung der Kinder in zahlreichen Schulen. 8. Quedlinburg und Leipzig, ,L32. 40 tr. Serre, W., der schnell und sicher heilende Civil- und Mililar« Wundarzt, oder Anleitung nach den Regeln'der jetzt von den größten Wund« orzten angenommenen Mechode: »ver schnell«» UN' mittelbaren Wiedervereinigung der Munden." (KeU-nion immt:(1l3^) weniger schmerzhaft alle. mögli» che chirurgische Operaiionen, als: Amputationen, Bruchoperationen, StemschlMt, Beseitigung vo« krebsartigen Geschwüren, ivon F!,,schge,vächsen' Sackgeschwülsten u. s. w., Luftröhrenschnicr, Tre-panation, Staaioperation, Operation der Hase»' scharte, Staphylocaphi«, Knochenr,seclionen, Rhim^ plastik u. s. w. auszuführen, und die dadurch ent» standenen Wunden viel schneller alsj bisher ^u heilest' ^ Du^ch eine Menge practischer, in den großen How^ tälern Frankreichs beobachteter Fälle erläutert. Mil drei lithographirien Tafeln, gr. 6. Ilmenau, iL3». 2 si. 3ä kr. Schubert, Ferd., der kleine Feldmesser/ od«r erster Uncerricht in der Geomecrie. Mil vl»r Scein^afeln. 12. Wien, ,63t. » fl. 6 kr. — — der kleine Stereometer, ooer erster Unterricht in der Körpermessung. Mit vier St»ll" tafeln. 12. Wien, iL32. 24 tr. 2 — Ioh. And., Handbuch der Mechanik für Pracciker, oder: die Grundlehren der Mech^"' auf die Construction der Maschinen u»d auf die B""' kunst bezogen; zunächst für seine Vorlesungen. E"^ Band. Mil drei Kupfenafeln. 6. DreSden u«» ^ zig, »832, 1 fi. Zo kr. — Ferd., Skizzirte Darstellung del ösi^ reichischen Gebirge. Ein Beitrag zum Unterricht» der vaterländischen Geographie. 8. Wi n, ^^9' -' — der kleine fleißige KopfreA"A Ein Geschenk für Kinder, welche das ^"' ^uch ne Ziffern »ncht zu vergessen, und sich ^^" Mlr außer oen Schulstunden zu üben wünsch«"» ^ sechs Tabellen. 2te mit Aufgaben vermehrt, «"> ge. L. Wi«n, i6Z2. »8 kr. (Z. Amts-Blatt Nr. 56. d. !5. Mai l2Z2.)