.M «4. Montag am »«>. Jänner «GH«. Die „Laibachcr Ieitnng" erscheint, mit Ausnahme der Sun»,- und Feiertage, täglich. m,i> fostct sammt dc„ N>,l '^ ^ " ' " '---------------------"-----------------------------------------' Kreuzband im ^nwtoir ganzjährig ,2 fl halbjährig tt st Mr die Zn^llun^ in',' >^,z ?nn''s, .7''-^"^' ^ " '«., halbjährig ä fl ^ sr n.it frei ganzjährig, m.ter Krenzbano »nd gedruckter Ndre„e lü st., halbjährig 7 st. z<» f, '' ^ '^.."^ h"' b,«s> >>> g ^ f,. m.hr zn entrichten. Mit der '1.! , /r n.alige Einschaltung X fr., snr ^ve.n.al.ge ^ fr. fnr dreimalige 5, fr. C. M. Inserate l'is IH Briten fss/>. , !i° "''^,^'' "" "'" Sl'alten ' ' '" ^> 1^' 2 Via' >."d 4N fr. snr 1 Vill einzn chalte» ^-——,——_________ ___ ,, _________ __ ________ ' ' "^ l^l'^malige l^inichaltnng hinzu ;n rechnen. Mmtlickcr Theil. K n u d »u a ch u n g. Moin Wohlehrwürdigen Pfarramte Maria Verkündigung in Laibach ist mir für den dnrch das Hochwasser vom 3. November t8!il beschädigten Andreas Mallenscheg, Müller in Tayen, ein Sammlungs- Vetrag pr. - -......'> st- ^""4 kr. dann von einem Ungenannten ein Betrag pr........... 4 „ — „ zusammen . IN fl. 4.^/^ ^.. eingesendet worden. Indem ich diesen Umstand zur allgemeinen Kenntniß bringe, und den betreffenden Herren Wohlthätern fur obige Spenden den gebührenden Dank sage, füge ich hier noch bei, das; besagter Mallenscheg unter Einem zur Erhebung der oben speciftcirten Unterstüyungs-Smnme angewiesen worden sey. Laibach, am ^. Jänner 1862. Thomas Glantschnigg, k. k- Bezirkshauptmann. Ee. k. f. apostol. Viajestät haben nüt allerhöchster Entschließung vom 12. Jänner l. I., den Johann Anton Brentano, gewesenen Großhändler, zum Mini-sterialrathe im k. k. Finanzmiiusteriuni mit den systemmäßigen Bezügen allerguädigst zu ernennen geruht. Das k. k. Finanzministerium hat den Finanz-wach-Obereommissär Sigmund Frey zum Finanzwach-Oberinspector im Bereiche der Finanzwach-Landes-direction in Wien ernannt. Die landesfürstliche Pfarre Günskirchen ist dem Domprediger, geistlichen Rathe und Director des Blindeninstltntes in Linz, Peter Westermayer, verliehen worden. Nichtamtlicher Theil. Die Aoll- und Haudelsbcstreduusten Oesterreichs und ihre Gegner Auf zwei verschiedenen Puucten Europa's sehen wir den Zoll- nnd Handelsbestrebnngen Oesterreichs Schwierigkeiten und Hindernisse entgegentreten, die, mögen sie sich anch hinter oconomischen Vorwänden lind Nül)l,chkeitsrücksichten zn verstecken bemüht seyn, gleichwohl ziemlich ähnlichen, trüben politischen Quellen entspringen. Wir sehen die Redner der Linken in der pie-montcsischen Abgeordnetenkammer gegen den Entwurf des von Sardinien mit Oesterreich abgeschlossenen Handelsvertrags zu Felde ziehen, ungeachtet der Graf v.Cavour, ein Mann, dem vielseitige practische ">'d erschöpfende Kenntnis; des Gegenstandes nicht abgebrochen werden kann, mit schlagenden Gründen z d.e Behauptung durchführte, daß der in Nede stehende Vertrag von den zahlreichen. Seitens Sardiniens m neuerer Zelt ^geschlossenen Verträgen dieser Art unbedingt der vorteilhafteste sey. ') *><5i,..r ^rm,', dc. „5>'i.'!ler ,^ii„..^ ,„, ,,^. '"" "^ '''"„»> »,'Mde der ^,...,,., „,. l ^w.i ?>i! -^ > e ^)t er a e I >on. Wie aber sind die Gründe beschaffen, welche von den Gegnern in das parlamentarische Treffen geführt werden? Zwei der Herren Abgeordneten von der Opposition entblödeten sich niclit, den Schmuggel, als eine Bedingung des sardinischen Knnstfleisies, ausdrücklich in Schul) zu nehmen! Andere sprachen über dle national-öconomischcn Beziehungen des Vertrages, namentlich über die Folgen, die er diesifalls für Pie-mont haben werde, nur wenig, desto mehr und in desto phrasenreicherer Rede verbreiteten sie sich über angebliche politische Interessen, welche Piemont zu wahren hätte, die aber sammt und sonders nur anf einen einzigen, überall durchschimmernden Grnndge-danken hinansliefen, dasi nämlich Piemont den Beruf habe, die Selbstständigkeit Italiens im Gegensahe zn den Vestrebnngen (?) Oesterreicks — die sich doch nnr anf handelspolitischer Linie bewegen — im Principe zu wahren. Im tiefsten Grunde dieser An-schauuugen zeigt sich jedoch unverkennbar jenes unwandelbare Festhalten an der träumerischen Einheitsidee, über deren wahren Gehalt die Parteien in Italien doch bereits hinreichend aufgeklärt seyn sollten. Einer ähnlichen Opposition begegnen wir auch in Norddeutschlaud. Auch dort flüchten sich die ami-osterreichische Idee nnd das überspannte Deutschthum hinter den schirmenden Mantel des denlschen Zollvereines, dem Oesterreich nicht nahe treten will, den es vielmehr — auf der dein Zollvereine selbst einzig zusagenden Basis des Schnl'zollsystems - consolidirt nnd nnr freundschaftlich zn sich gestellt wissen will. Niemand kann über diese Demonstrationen in Unklarheit gerathen, der sich „ur obenhin erinnert, das; dieselben Männer, dieselben Organe, welche derzeit die Handelseinigling mit Oesterreich bekämpfen, zur sogenannten kleindeutschen Partei gehören, welche schon vor dem Jahre 1848, vor Allem durch die Bemühungen Pfizers in Stuttgart, uud Gleichgesinnter, großgezogen, jcht den im Großen verlorenen Kampf auf einem, wie angenommen wird, günstigeren Terrain fortzuführen sucht. Mit dieser Partei hat nnnmehr auch die Berliner „Kreuzzeitung" ein, sty ^ mich nur zeitweiliges, Vündniß geschlossen. In Nr. 9 änßert sie sich abermals über die Arbeiten der hier tagenden Zoll- und Handelsconferenz in einer Weise, die bitter feindlich, ironisch und so-,ph.st.,ch dnrch nnd durch dem Ernste d^s conservation Blattes eben keine anziehende Fol.e verleiht. ,Der alte W«), die Dresdener Übereinkunft mit em^t.chnamen eines „schwären Materials" zu bezeichnen, hat ,e.n l^es Salz verloren, seitdem w.r aus verläßlicher Quelle erfahren, daß die znstim-menden, ln der hiesigen Zoll- und Handelsconferenz vertretenen Regierungen entschlossen sind, im Falle jene znr Erlelchternng des wechselseitigen Verkehrs entworfene Ueberemknnft „ichs ,„ ^nem Vundesbe-»chlusse erhoben werden sollte, anf Grundlage derselben einen für alle Zeiten gingen besonderen Vertrag unter einander abzuschließen. Weiter ereifert sich das Blatt gegen die beantragte Aufhcbuug der Zölle auf österreichische Rohseide und Weine. Wenn wir anch den Einwand übergehen wollen, daß der Vereinszoll auf ausländische Weine einer Lurusstener gleichkomme, so erscheint es uns geradezu unbegreiflich, wie ein in seinem Kerne freihändlerisches Blatt den Einfnhrzoll auf Seide, ohne Fnrcht, lächerlich zn werden, befürworten mag. Wem bleibt es wohl zunächst aufgebürdet, als der zollvereinlichen Seidenfabrication, während doch 'nn ger.nge Anssicht vorhanden scheint, dasi jemals d"n dü ^^" ^" am Rheine Seide gesponnen wer- des (?,',' ^'"""'dung, daß nach den Bestimmungen ^ '^'"'"rages ü., ,„ ^)rung ,„ öster-).,ch n^ ,^, . ^ ^^ ^^ ^ ^ .. lim d"/" ^chnmgssteuer eine Zwi-o.me dennoch beibehalten werden müßte, bat e e^^ bign^A^ f """l"'"" Menge aller "schein, ^mdert'm^ '. mwdn»„,ch <„a„,'.,gt. „ Monopols' m.d V«. l',a,,ch«ca«„ nicht z„ «höhe,,, womit fi,r die V„t-w,^,,mg selbst diest.Ha„d^Mcige ci„e sich«°Gr„, . läge gegeben ist. All.i» I„,!d >v,,,d.„ di< fti„dliche„ S.immm im 1,ord„, w,« im Eüon, Oesterreichs «,st„»,me„. b."d>»,ch sich di« Uel'«M.,m>a lx>a„t'st,l!e„. d.ß 2est«,e,ch „ich. ,,,oß Vortheile für sich «erl.„,<>t, ft,,. <>«ze!!. " ' Da« hohe k, k, Mmisterimn fi,r ^a.,de«-,nltm „d Ve,,,wese„ h„t lem „Forffoeni,« d« ostme,ch,sche„ A,p.„I,„.der» i„ A,.5f Hochd^sell« nich. a.,stehe„ wn,e/ . n.'e ,7a,,g m ss.',,e, >„,t der FI,,ch,,, „elche die Re.chsftrste i„„». «l^« Bereiches seiner 2h,.,gkeit einnehm,"« ^ !),,,.,, stehe,we »„.e.!,i,m„,g z„ gewahren so rft,l,e „. Wnksmnkeit ge.re.e,,, ,„,d .,„. , ,« ^».gs>e,st„,,, «,.s St„..s,„it.e.„ eingeschrit.«,. V^it der ersten .il!gemei„e„ V>rsa,»ml„,„, ,n„ ^ ^>>„ z„ Klagenfnrt tritt der Forst« ei„ /» V Äpcnl.nder in Wirksamkeit, md^ ', ,°"°": dnscrG.ege,..).tdesi.,.iv'^s ^ldelsbera. N. Ia,mer. Thatsache. Am N " M ^7'', ^och eine wahre n'bigen Tage überss.l ^'"^"'ttags, bei hellem, '""manfd ^ ^l»l ,. ?° ^"' ^"" "'s"„ «lücke lo„„„e,. P i.s< . "1"' "" "^>"» "'eschre, „nd ,h,e„ V !ch.„ e,,Vo,f vettrie!.n, der in die Wald,,,., ''!"" K">'mse!d z„e„te. Der Vem„mde!e ,,„d „m i',„t „,,cr,o„„e„e arme Mann qing „och att.in „anz «2 verwirrt gegen Planina, von da wurde er eben sogleich nach Adelöberg gebracht, unter ärztliche Aufsicht gestellt, verpflegt nnd durch eine milde Geldsammlung gan; gut gekleidet, worauf er sich recht wohl fühlte. Nun ist er uach Laibach zur weiteru ärztlichen Behandlung abgeführt worden. Tags darauf wollce in der Früh, da es noch dunkel war, ebeu eiue Bäueriu in Luegg (bekannt ans der kraimscheu Geschichte der Rauber uud Luegger) zu ihreu natürlichen Verrich-richtuugen, und als sie sich niederbog, sprang der Wolf anf sie; da sie sich vielmehr einen Hnnd dachte, umklammerte sie das Thier, machte ein lautes Geschrei, nnd ihr Manu, der eben in der Nahe mit einem dicken Stricke zu thun hatte, sprang eilends anf das Geschrei des Weibes heraus, uud bemerkte das Balgen, warf dem Thiere den Strick um, band es um das Maul, lief um eine Hacke uud schlug das Unthicr todt. Der Wolf wurde nach Adelsberg gebraut, gerichtlich untersucht, und mit vielen Spureu der Wuth verdächtig erklart. Das mutbige, entschlossene Banernweib, welches sich eben in gesegneten Umstanden befinden soll, ist bis mm wohl auf, und man hofft, daß keine üblen Folge» au ihr zu befürchten seyu werden. Sie soll nur unbedeutend au einer Hand von dem Wolfe gebissen wordeu seyn. Weil ich ebeu in der kraiuischeu Zeitschrift »/ßoslüj!» lin»,^" Nr. !l lese, als babe der Wolf den Neiseuden umgebracht, so schreibe ick, den wahren Sachverhalt hier nieder. Wolfe gibt es hener in unserer Gegend ungewöhnlich viele. Ein Adelsberger Jäger hat uuläugst hinter seinem Hause eine alte Wölfin erschossen, uud er erzählte, er habe sieben dieser Raubthiere nacheinander kommen gesehen. Man hat jcht schon einige Iagde» veranstaltet, allein olme Erfolg. G e st c r r c i ch 'IVien, !-». Jänner. Ueber eiu Ansuchen dee> hiesigen Vereines zur Hintanbaltnng dcr Thiergnäle-rei sind die Sicherheitswachen angewiesen wordeu, ge-a/n Uebertreter der bestehenden GeseNe dnrch Aergerniß erregende Mißhandlung von Thieren mit allen geseylichen Mitteln vorzugehen. -" Die „Allgeineine österr. Gemeindezeitnng" bringt in ihrer heutigen Nummer eine Widerleguug des gegen deu Gemeiuderath und deu Bürgermeister der Stadt Wien gerichteten Artikels, welcher in der vorgestrigen „Presse" hier soviel Aufsehen gemacht hat. Sie deutet darauf hin. daß „die Presse", weuu sie dem Gemeinderath eiue schlechte Wahrung der Eomunal-Interessen und den, Bürgermeister Mangel an Wissen und au Energie vorzuwerfen hat, jene Falle hätte namhaft mack>eu müssen, wo sich dieselben dergleichen ;u Schulden haben kommen lassen. Im Laufe der uächsteu Tage werden amtliche Erläuterungen als (5ommeutar zum ueuen Zolltarife mit einem alphabetisch-geordneten Verzeichnis; aller im gewöhnlichen Verkehr vorkommenden Warenartikel und Beisel'uug der betreffeudeu Nummer der Tarifspost in der k. k. Staatsdruckerei erscheiueu. Sicherem Vernehmen nach wird vom 1. Februar d. I. an der bisher übliche Wachsstämpel als Verzollungsstämpel für ansläudische Fabrikate, und der Oblatenstämpel dagegeu für iuläudifche Erzengnisse in Amvenduug kommen. Die österreichisch-deutscheu Zollconfereuzen dürften schon zu Anfang des nächsten Monates beendet seyu. Das Entgegenkommen der dabei vertretenen deutschen Staaten gestaltet sich uoch viel freundlicher als man erwartete und dürften deßhalb die Verhandlnngen mit Schuelligkeit dem Ziele zugeführt werden. " Betreffs der Münzscheine sind neue Verfügungen bevorstehend. Die Vermchruug dieses Papiergeldes soll gäuzlich eingestellt, dagegen cin Fond aus Metall - Scheidemünze zur Tilguug derselbeu gegründet werden. Sobald die Ausprägung einer hiu> länglichen Menge Scheidemüuzeu bewerkstelligt seyu wird, soll die Tilgung beginnen, wobei die österr. mW nngarischen Münzscheine gleichmäßig behandelt winden. * Auf mehreren größeren Gütern in der Umgebung Wien's sind Versuche mit dem Anbaue der Bauane gemacht worden. Wenu die Versuche gelingen, so dürfte für die Kartoffeln ein ErsalMtttel gefundeu seyn. Die Banana's sind wohl uicht so schmackhaft als die Kartoffel, aber sehr nahrhaft. <> Stücke geuügen, um einen Menschen deu ganzen Tag zu eruähreu. "" Mehrere Schafwollfabrikauteu haben dem h. Ministerium eiu Gesuch überreicht, damit der durch deu neueu Tarif festgefeNte Zoll für Schafwollfabri-kate erhöht werde. Die Arbeiter der Maschineufabrlk am Tab or weigerten sich gesteru, die Arbeiten fortzuseyeu, weil sie in Folge dringender Bestellungen um eiue Stuude länger arbeiten sollten, obgleich ihneu diese Arbeitt-.-stunoe besonders vergütet worden wäre. Die Rädelsführer sind zur gerichtlichen Behaudluug eingezogeu wordeu. " Der Herr Miuisterialrath Dr. v. Hock wird sich nach dein Schlüsse der Wiener - Konferenz wieder nach Frankfurt begeben, um daselbst seine 'Wirksamkeit fortzusetzen. ' Wir erfahren über unsere Mittheilung we-gen Befteiung der an die im activen Dienste stehende Militär-Mauuschast gerichteten Briefe vom Porto, daß dieser Antrag bei der in Berlin gehalte-uen österreichisch - deutscheu Post - Konferenz bereits zum Beschlusse geworden ist, uud muthmaßlich mit März m Wirksamkeit treteu wird. "' Die Bestimmuugeu iu Betreff des Salpeter-mo::opols werden demnächst veröffentlicht werden. Das Mouopol ist, wie bekauut, aufgehoben, uud eo handelt sich um die Uebergangsbestimmnngen vom Monopol znm freien Gewerbe. Diese sind von dem Herru FZM. Freiherru v. Augustin entworfen, uud deu Haudelskammeru zur Vegutachtuug mitgetheilt worden, welche sich mit deu gründlichen Anträgen ohne Ausuahme übereiustimmcnd äußerten. Die Salpetererzeugung wird künftig au die Gcwerbsvor-schrifteu gebunden seyn, doch sind derselben wesentliche Erleichterungen gewährt, nnd die 'Abnahme des Salpeters durch die Staatsverwaltung garantirt. " Ein Erlaß des Ministeriums bestimmt, daß Kuabell der Finanz-Wachemannschaft gegenwärtig bis zum volleudeteu 111. Lebensjahre als Kostzdglinge iu die k. k. Regimentsknaben - Erziehungshäuser aufgenommen werden können, während dieß früher nur bis zum vollendeten 12. Lebensjahre Statt finden konnte. ' Der, für das Krouland Steiermark zur Anmeldung des Begehreus um Eiuleitung der Ablö-snugsverhandluug bezüglich jeuer Naturalleistuugeu, welche als uuveräuderliche Giebigkeiteu an Kirchen, Schulen, Pfarren uud zu audereu Gemeindezwecken entrichtet werden, abgelaufene Termin ist im hohen Auftrage bis 1. April 18.'i2 verlängert wordeu. 5* Das Factum, daß durch starke Batterieu eiu Platinadraht augenblicklich glühend gemacht werdeu kanu, und die Erfahrung, daß ein rothglühender Platinadraht die Haut uud das Fleisch des menschlichen Körpers so kräftig zn dnrchschue'den vermag, wie die chirurgische« Instrumente, habcn von Seite hiesiger Aerzte Versuche veraulaßt, Operationen mit solchem Drahte vorzunehmen, welche, ohne erhebliche Blutuug zu veraulassen, vortreffliche Resultate lieferten. *' Der zwischeu Oesterreich und Parma abge-schlosseue Postvertrag ist heute veröffeutlicht worden. Demselben liegen die Bestimmungen des österreichisch-italienischen Postvereins mit wenigen Abänderungen zur Grundlage, und er tritt am 10. März iu Wirksamkeit , bis wohin die bisherigen Postverträge beider Staaten aufrecht erhalten werdeu. "" Zwischen der k. k. österreichische!! uud der k. spanischen Regierung sind Verhandlungen schwebend, welche dnrch Abschluß eines Handelsvertrages für den Verkehr Oesterreich's Elleichteruugen anstreben. Besonders handelt es sich vorläufig darum, die iu Spanien für die Provenienzen des adriarischen Meeren uoch bestehende achttägige Quarautäue herab zu seyen. Es uuterliegt keinem Zweifel, daß, im Falle der Ab-schlnß eines Haudelv- uud Schifffahrtvertrages zu Stande kömmt, viele Industriezweige Oesterreich's, zumal in Glas, Wolle, Stahl u. dgl., anf der Halbinsel einen sehr bedeuteudeu Absay erlangen können. ' Nach der „Vossischen Zeitung" hat Oester- reich beim Bundestag den Antrag gestellt, daß alle Vücherverbote in Deutschland gemeinschaftlich sey" sollen. Ein solcher Antrag ist nicht gestellt worden, und eo wird gewiß uicht unrichtig bemerkt, daß, wenn eiu solcher Antrag für Deutschland eiu Gesch würde, der Fall eintreten dürfte, daß die iu Preußen verlegten Schriften Luther's iu katholischen Staaten verboten werden könnte». ^ In Müucheu ist vou Seite der Theaterdi-rectionen gegen jene Tagesblätter, welche die Theaterzettel aufzunehmen pflegen, ein Prozeß wegen Nach' druck anhängig gemacht worden. "- Von Louis Napoleou's schriftstellerischen Arbeiten wird eiue neue Aussage vorbereitet. Die Werke sind folgende: »li^ri«^ >»<»Iili«« 18A2.— „Coii.siw 1847. „ Li> [»ass«; T avrnir (!(•¦ I" arlillrrir!« :t Bände 184«. Wien, Ili. Jänner. Die durch Se. Majestät deu Kaiser angeordnete Auflösung der Post-DirectioueN zu Krakau, Ezernowin, Troppau, Salzburg, Klagen-fnrt lind Laibach erfolgt mit l. k. M. Die Amts-Wirksamkeit dieser Directioneu wird am leltten d. M> geschlossen lind es übernehmen ihre Geschäfte die noch in Wirksamkeit bleibenden Post-Directiouen zn Lem< berg, Brünn, Linz, Gran uud Triest. In Krakan, Ezeruowin, Troppau, Salzburg, Klagenfurt uud Lai« bach werdeu zur Besorgung des Postdienstes fortan uur Postämter mit Unterordnung unter die Posl^ Directionen bestehen. Durch diese Vereinfachung er> wächst deu Fl'nauzen eine wesentliche Erleichternn,^ ' - - Die im Auftrage Er. Majestät des Kaisers nach dein Norden Ungarns entsendete Hilfs-l^oM' mission hat Sorge getragen, daß einzelnen Landleutell, welche das zur ''Aussaat bestimmte Getreide als Nal> rung verwendeten, Aussaat-Getreide verabfolgt wel' deu kann. — Die „L. Z. (5." schreibt: Dem Vernehmt nach ist im hohen Finanzministerium eine (5'ommis^ beschäftiget, welche über Bestimmnngen zur Regeln^ des V)rünzbewachungsweftns di< Ve»Handlungen cl' öffnet hat. — Die Vorschläge der im October zu Wie" gehalteneu österreichischen Telegraphen-Eonfereuz, ha' beu die Genehmigung der kaiserl. österr. Regierung bereits erhalten; auch die Ratisicatiouen der übrige" Vereiusregierungeu siud bereits erfolgt. Die ueiie» Vertragsbestimmungen dürften erst mit 1. Juli »' Wirksamkeit kommeu. Es ist durch dieselbe,, eiu n'^ sentlicher Schritt zur Einigung des österreichisch-dellt-schen Telegrapheuweseus angebahnt, uud man glaul'0 daß sich derselbeu auch mehrere italienische Staate" anschließen werden. " Die Bevollmächtigten zur österreichisch^ Zollcoufereuz haben sich heute Nachmittags, 1 Uh>' zu eiuer Siyuug versammelt. — Zur Berichtiguug einer Notiz diene die u^ zngekommeue Nachricht, daß der nene Verwaltung^ orgauiomus für Uugaru vou einem Allerhöchst ^ stimmten Eomit«' nnter Vorsin Sr. kaiserl. HolM des Erzherzog-Gouverueurs mit Zuziehung folgen^ Mitglieder: Graf Georg Appouyi, Baron Gehriug^ Graf Czyraky, Baron Hauer uud Oberjnstizrath VaM beratheu werdeu soll. Ueber dieseu Entwurf hatt^ danu der Minister- uud Reichsrath ihr Gutach^ abzustatten, bevor die Allerhöchste Entscheidung erft'' gen würde. Das wohlgetroffene, durch Herru Ed"^ Kaiser lithographirte Porträt des Herru Audr^ Ritter v. Baulngartuer, k. k. Ministers der Finals des Handels uud der öffeutlicheu Bauleu, ist so ^ iu Neumauu'S Kunsthandlling erschienen. — Ueber Auftrag des hoheu Uuterrichtsmi"'^ riulns wenden die Statthaltereieu jeNt ihr besond^^ Aligenmerk auf Errichtung vou SchulbibliothekeN ^ damit iu selbeu solche Bücher aufgeuommen ^el' . die geeignet sind, deu religiöfen Siun der Schulj^ ^ zu erweckeu uud zu kräftigen. Ueber die in ^ ^ bibliothekeu befiudlicheu Bücher müsseu Ausweis ^^ liegen »lud wird für Vermehrung derselben "' sprechendem Maße auch Sorge getragen werde"' 63 — Die Witwe des Dr. Prießnift hat am 12. d. M. Gräfenberg verlassen, um in Wien Sr. k. k. Majestät ihr, Anliegen in Betreff der Cnranstalt vor-1 zntrageu. Ihr Schwiegersohn, Herr von Ujhazy, hat die Vewillignng zu practicireu noch nicht erhalten. — Dis Agramer k. k. Landesgericht hat den Redacteur dcr „Südslav. Ztg.". Hrn. I. Prans, l wegen dem in seinem Blatte aufgenommenen, das hohe k. k. Ministerium verlebenden Artikel, zu einem Monat Anest und 100 st. CM. verurtheilt. > — Die Handelskammer von Venedig veran-. staltete am 13. d. ein glänzendes Mittagsmal im Hotel Royal Danieli zu Ehren des Frhru. v. Brück. Venedig. In Venedig hat fich am 9. l. M. ^ ein äußcrst tragischer Vorfall ereignet. Em von ,el-nen Glaubigern hart bedrängter Käsehändler schlosi mn genannten Tage plöftlich seinen Verkaufsladen, ging nach 5?ause, umarmte seine Frau und seine zwei noch in sehr zartem Alter stehenden Kinder, begab sich in ein Nebengemach und versuchte dort sich, die Kehle zu durchschneiden. Da seine Hand zitterte und das Messer, das er zu dein Selbstmord verwendete, sebr stumpf war, so zerriß er die Luftröhre nach wiederholten Schnitten im eigentlichen Sinne des Wortes. Sein Stöhnen rief seine unglücklichen Angehörigen herbei, welche schon zuvor durch sein verstörtes Aussehen ängstlich gemacht worden waren. Auf ihr (Geschrei liefen die Nachbarn herbei und wurden Aerzte geholt, die jedoch nicht mehr zu helfen vermochten. Nach zehn martervollen Stunden hatte der Unglückliche seinen leyten Athem ausgehaucht. Deut s ch l a n 5. Kiel, I I. Jänner. Der landesherrliche Commissar, Graf Neventlow-Criminil, welcher fich neuerdings in Begleitung des Kammerherrn v. Bitte nach Kopenhagen begeben, wird in den nächsten Tagen hier zurückerwartet. Da über den Ausgang der Mission des Lel'tgeuannteu augeublicklich so viele coujunctural- ^ politische Versionen in Umlauf stud, so erlauben Sie mir, das; ich Ihnen einige genaue und autheutische Thatsachen ülxr den Stand der Dinge mittheile. Die Pacisicatiousverhältnisse sind in ihren Haupt-Momenten geregelt, und rückt der Zeitpunct einer vollständigen Erledigung derselben immer näher; aber was das gegenseitige Verhältnis; der Landestheile zu einander, die innere organische (Gestaltung des Ge-sammtstaates betrifft, so sind die dahin gehenden^ Differenzpuncte bis jcht zum Theil unerledigt geblieben. " Das „Norddeutsche Portfolio", welches zu Hamburg erscheint, spricht sich in folgender gediegener Weise über die österreichischen Zoll- und Haudels-bestrebuugen aus: „Das Mißtrauen, mit welchem mau hier und an andcrn norddeutschen Handelsplätzen der Eröffnung der Wiener Zollconferenzen entgegengesehen hatte, ist durch die, Rede des österreichischen Premierministers im Wesentlichen geschwächt worden.! Selbst die gegnerischen Stimmen versageu iu diesem Augenblicke der würdigen und vou aller Selbstüber-1 Hebung freien Sprache des kaiserlichen Cabinetsprä-sidenten ihre Anerkennung nicht- Durch die offeu ausgesprochene Versicherung, das; der Zolleinignngs-ftlan ln keiner Weise den Bestand des Zollvereins gefährden solle, das; im Gegentheile nur die Grundlagen festzustellen wären, auf welchen eine Einigung beider Handelsgebiete ermöglicht werden könnte; die wefeutlichen Verkehroerleichterungen, welche dnrch den! Eiuigungsentwurf ln Aussicht gestellt werden; ferner die Anerkennung, welche der handelspolitischen Macht Preußens sowohl, als der Hansestädte durch Ueber-lasjung der Vereinsvettretuug an den wichtigsten (auswärtigen) Puncten des deutschen Welthandels gezollt wird -. dies; Alles trägt dazu bei, auch iu Norddentschland eine günstigere Stimmung für das! 'U'tt^europä.,che Zoll- und Handelsbüudn.ß hervorzurufen. Während man zu Verlm den hanov. Vertrag als emen Fortschritt auf dem freihändlerischen Psade zu bezeichne., bemüht ist, wendet sich die in-Pirirte „N-Pr.Ztg." „im Interesse der süddeutschen Staaten" gegen die fte.händlerisch,, Fordernugen, welche etwa panuover bet der bevorstehenden ^ollver-e>>wcouferenz aufstellen sollte. In beiden preußischen Kammern, so wie in dcr ständischen haunov. Commission treten indes; von sehr verschiedenen Standpuncten die gewichtigsten Bedenken gegen die Ratifi-, cation des Vertrags vom 7. Sept. anf. Bedarf es unter solchen Umständen einer besonderen Erklärung, wenn allmälich alle partriotischen Kräfte in Deutschland sich derjenigen Macht zuweuden, bei welcher^ der klare und energische Wille und die rastlost Thätigkeit zu eiuem Eiuiguugswerk sich kund geben?. Mag mau auch immerhin egoistische Interessen bei ! Oesterreich vorauöscheu, so ist es doch gewiß, daß materielle Interessen überall anch egoistisch seyn müssen, wenn sie auf practischen Erfolg sollen rechnen! Würfen. Uud ebenso gewiß ist es, daß ein wenig l mehr nationaler Egoismus, als in der That im gro-I ßen Ganzen des deutschen Volkes vorhanden ist, zur Kräftigung des deutschen Staatswesens Noth thut. Da Oesterreich den Weg der freien uud silbststäudi-geu Einigung für alle Bundesstaaten offen hält, so kaun nur die Schwäche oder die äugstliche Kurzsichtig-! keit sich selbst damit auklageu, weuu nicht gemeinsam deutsche, sondern nur specifisch österreichische Interessen. bei den bevorstehenden Conferenzeu gewahrt würden. I Dem Muthigeu gehört die Welt, aber nicht durch > Worte, sondern durch Thaten. I r a ll k r e i ch. ' ! Paris, 12. Jänner. Das „Journal du Ha-^ ore" gibt Details über den Transport von 648 Gefangenen, welcher nach dem Havre gebracht worden: Bei dcr Einschiffuug herrschte die größte Ordnuug, und Ruhe. Unter den Trausportirteu befanden sich zwei Errepräseutauten des Loiret, Aler. Martin nud Michot-Boutet, und ferner ein Ercommissär der provisorischen Regierung, Perreira, welche AUe iu > Paris wohnhaft waren. Während der Einschiffung! kam eine telegraphische Depesche, welche anordnete, ! den unter den zn transportirenden befindlichen Advo-^katen Rivi«'re nach Paris zurückzubringen, wohin er auch bereits abgegangen. Die !»0 Mann Gensd'ar-merie, welche die Escorte bilden, uud uuter dem^ Commaudo eiues Capitäus stehen, werden gleichfalls die Gefangenen nach Cayenne begleiten. Der »Pays" meldet, daß bereits ein zweiter! Zng von 614 Gefangenen nach Brest abgegangen, um transportirt zu werden. Unter ihnen soll sich !der ehemalige, Redacteur des Blattes „la Revolution", lavier Durrieu und der Fabeldichter Lachambeaudie ! befinden. Die 'Nachrichten aus Algerien melden, das;! der General Randon, der neue Gouverneur dieser französischeu Besinuug, in Algier augekommen ist uud iu aller Ruhe Vesin vou seiuer Regierung genommen hat. Der General Pelissier, der bisher interimistisch die Stelle eiues Generalgouverueurs Al-l geriens versah, ist nach der Ankunft Randon's sofort auf einer Fregatte nach Oran abgesegelt. I Man liest im „Constitntionnell": Die Zahl der dnrch die Genod'armerie im Departement Ost. «Pyrenäen vorgenommenen Verhaftuugeu beläuft sich auf zweihundert. Die Mehrheit der Inquisiteu beeilt sich, ein uuumwuudenes Geständnis;" abzulegeu; die Angeklagten zeigen allgemein tiefe Reue uud entwik-keln vor den entseftten Ang^u der Richter ein gräßliches Bild des Jammers und der Zerstöruuq. zn »welcher sie von e.uigen Verworfenen getrieben'worden waren. Aus ihren Geständnissen geht hervor, daß cme geheime Gesellschaft bestand, deren Mitglieder sich wech,el,ett!g den Schwur leisteten, am Tage des allgemeinen Ranbes und Mordes uur ihre eigenen Weiber und Töchter vor Entehrung zu be-wahreu. ^ Lord N.ormauby und der Miuister des Auswärtigen haben am 9. d. gegenseitig die Ratificatio-nen des Vertrages über das literarische Eigenthum zwischen Frankreich uud Euglaud ausgetauscht. S p a u i c n. Madrid, 1. Jänner. Ihre Majestät die Königin hat befohlen, die Summen, die zu Festlichkeiten wegen Geburt der Infmttin bestimmt waren, an die Armen zu vertheilen. > > ------- ! Dem Don Jose de Salamanca ist die Concession ertheilt. die Eisenbahn von Aranjuez nach Al-^mansa fortzubauen. Es hat dieß vorher wichtige Debatten abgegeben. Die Regierung wollte nämlich den Elsenbahn-Baunnternehmer zwingen, eine Zweigbahn von Toledo nach Aranjnez herzustelleu, um so die alte Kaiserstadt mit Madrid in nähere Verbin« dung zn scheu. Diese Zweigbahn würde aber mehrere Millionen kosten. Die Strecke von Aranjuez nach Almansa muß binnen drei Jahren dem Betriebe übergeben seyn. Vroßl'ntlmnicn und Irlnnd. Vondun, U>. Jänner. Von der Admiralität ist Befehl ertheilt worden, Portsmonth. den größten Kriegshafen des Landes, in dem sich anch die bedeutendsten Waffenvorräthe befinden, mit neuen Werken , zu befestigen, und zwar soll dies; in möglichst kurzer Zeit ausgeführt werden. Es sollen zwei neue Forts, welche den Zugaug zum Haftn decken, jede mit 100 Geschichen von schwerem Caliber armirt werden. Das ' begonnene Fort Vrowudown auf der Seite von Gos-ponl muß binnen zwei Monaten vollendet seyn. Die Posten an manchen Puncten sind bereits verdoppelt l und eine starke Bedecknng Artillerie ist nach den Pulverthürmen beordert worden. Die „Shipping Gazette" will ferner wissen, daß man an die sofortige Ausrüstung der Flotte denke und sich bei der Admiralität mit der Frage beschäftige, anf welche Weise die nöthige Anzahl Matrosen am schnellsten ange-' worben werden könne. Die hänsigen Couserenzen de5 Herzogs von Wellington mit dem General-Inspector > der Festungsarbeiten, General-Lieutenant Sir John Burgoyne, sollen zu dem Beschluß geführt haben, an den Themse - Ufern, in den Grafschaften von Kent uud Esser, permanente befestigte Lager zn errichten, deren Hanptzweck seyn soll, den Themse-Hafen und ^ die Hauptstadt vor einem feindlichen Ueberfall zn schuften. Die Artillerie soll angeblich um 24 Compagnien (im Ganzen 2400 Mann) vermehrt und für die Linientruppeu sollen 1l). Vertheidignngs - Clubbs bilden sollten. Neues und Neuestes. Telegraphische Depeschen. Paris, 15i. Jänner, li^« 104.3K ; 3«>„ 69.40. Die neue Constitution ist veröffentlicht. Die Principien dcs Jahres 17tt!) werden als Grnndlage des französischen Staatsrechtes anerkannt. Das Staatsoberhaupt führt den Titel Präsident, und wird anf 10 Ichre gewählt. Der Präsident ist verantwortlich, kauu an das Volk app.'lliren, befehligt die Kriegsmacht, schließt Friede und Verträge, ernennt die Beamten, welche der Constitution Gehorsam und ihm Treue eidlich geloben, läßt die Gerechtigkeit in seinen, Nameu verwalten, besint die Initiative bei Ge-seNeu, übt das Begnadigungsrecht nnd verhängt nb-thigenfalls Belagerungs-Znstand. Der Srnat beruft das Volk zur nenen Wahl eines Präsidenten. Der Staatschef ist berechtigt, dem Volke seinen Nachfolger zn empfehlen. Bis zum Ausfalle der Wahl regiert der Seuat mit den Ministern. Der Senat besteht aus 1^> unabschbaren Mitgliedern, welche Dotation erhalten. Die Seuatssil-ungeu sind geheim. Für deu geseftgebeuden Körper entfällt anf je :l:;.000 Wähler ein Depntirter. Das Mandat dauert 6 Jahre. Die Sinungen sind dreimonatlich und werden m Protocollsauszügen veröffentlicht. Ner Staatsrath besteht aus fünfzig Mitgliedern mit je 2^.000 Fr. Besoldung. Theater - \of i*. Dinslag <],.,, •>(). d. M. fimlrl. zum Vorlheil« <'<'* fleissjoen nnd bebten Scl)}mspi«liatssch»!d«,rsch!,is',l»^„ ^» 5 p<5t. (in <5M.) !»^ 7/^ detto ., 5 l/A „ .. «^.'»/« Darlehen mlt Vcvk'sllüg v. I. llN!>.,sür 2'»a ss. 2!>5, d.tto d.tt" 18^^. ., MW „ INtti l/^ Nt»>« Äulchen !«.'»< l.i!!e,-, ^......l^ 7»/« f'ttl' l.i,,.lÄ :i Vaüf l ylctie». l'r. Stück 1228 >„ («. M. ?lctien d,r Kaiser Ferdinands ^Nordbah« p« <»^ M. Wechsel, (iollls vom l7. Jänner ,«52 «!!s,<ül'»^, sl'll l<»0 G»!s,n«>!»,, <«»!d. >2:i7/8Vf. llso. N',,»!s,!!lt<,.M., ( s!« <2«»si, sÜdd, V.l' ti„s-Wäh>', !»>2^ ^! ft. Fus'. ^"«d» < 2!'. 2 V.V'!«!<. H.imbm,,. sin ll. 182 2 M'.,'»^. Vivoroo. ».!< »0<» t..'s.axischc ?' l/2 2 Monat, yondo!!, jnr « Pf»»d Tttlü»^, O,!>dn> >2-ll»Vs. !i Mon.u. Mailand si>r WO O.sten.ich, ^in-. <"illd, l2!l V^ 2 M<,'»^t, Mars.illf, siir W<» Frans.,,. . ^»!d, l^N l/i 2Ml'in,t, ^aris. >ür'lOO FranIü! . . «»'lild. N«l l/^ 2Ml'mi<. K. .st' Mm^-Du^at»!!..... :l(> !/^ pr. tt.nt. Aqio Gold- und Silber- (5 o >< r se v o >» l l». >> a u n cr l 8'»1. Vrits. tt's!d. Kais. MillieD»i l/2 v!,'»sd't'r „..... — !>..'»2 Suw.'ttainSd'l'r ,...... 17.l<> R»ft. IüN'.rial „..... N».7 Friedl ichsd'or „..... - <> .^» ^!. Zovelaln,^ „..... - 12 18 Siibera.iio ......... — 2:5 !/2 K. S. Lntto.l ich ungell. 32. 8«. W. 27. 25,. Die nächste Zlchmig wird am 2l. Iälincr l^5,2 in Wien gehalten w.rdcn. Realitäten-Verkauf. Pr Acrhälti.issc d^cntl),im<'l6 weacn wird einc au5 bedeutend»» (Hebäudcn »xid ^rl)si»n Flachen Ul)n Asck.l» , Wiesen, Waldun^ gln und W'i>'^ält.n dnde, in dcr nächste, u„d flllchtdalsten Umq.dll»q von Mli q.leqcne Rcalitat, uitter vortheilhaften Lcdi!ig!.'l,s,cn v.i^ kellst. Näheres auf po>tofl>ie ?lnftaq»n lnttci der Adresse: ^'. ^. >n (i'lli, f)0.<,t<' l l'8l:n,t<' Vemerkuug über die Gi genschaft eine^ guten Ba rometers! Die Erfiüdlllia des B^om^is >>I iin N^iche d<>!' Physld an slch selb!^ scho» ciil s^hi U'ichliqcl Geq»',,.-st^nd , wodlüch so v>>ele H<'ii1,ch^ c>!ö inlhlich,' , sou'ohl l^chü'sche d!s physicalische Eotc'^ruügel! ^cinochl lvllideii. Nicht allcm, dasi duich de» Balonielei auf ineh-lvi-z Toq^' il, VoiauZ lcde ^lift - Vnändenmg d.m auf. meiksaim'i, ^eob'chccr ang^lgt wud, kal:» ma» dailiii auch alle »liögliche Hohl'» i,üd Veiticfm'gc» n„se!,s Eidl'dlles, r<'ill'l.'q, tcs klatsche» Dnickcs d.i' ?lt!»o.-srh.n.^lif dd-dauer u»d Oecooome» , so N'ie de»e» , N'elche Reisen Hl» machen habe», d.l >»<>» »,'0» der be^oistehende» Witterung aus einige Tage in Voraus genau sich über zeugen k^n». Jedoch uichl alle soa/imimte» B.no»!eter besiße» d>e oben envahnten Eigen chafcen , indem selbe meist,'!!? lliitgen'öhnliche»,, unrein,in, mir fremden Menill>n vermischtem !^.uecksl>ber, o»'l auch in ei»cllWgreic Denn zn ,!„,»' guten Barometer gehorc eisten) gan^ cheüii'chge-l-eiingtes Quecksilber , «,„e gan^ gleiche, lufclere Röhre, „ebst einer Voibeieicung z»>l, Srene» , lini sclch.i^ ubcrallhiu unqefahldec traüsporti e» zu ti.'nn>n. Fm die Echtheit diese) Instrumeiues, so wie sur die ü>r>. geu optische» Erzeugnisse, g.na»tirt der Unterzeichnete, und bittet zugleich alle hohe» Hei.sch^ft^, ^ s^ ,^, ^,^. iibrig^u geehrte» Kunstsreunte, welche >,^h gesonnen wäien , slch Einiges vo» ihm anzllschaff.» ^ ,„^ deren a/neigtem Zusriuch ihn baldigst beehre,, ^, ,^'llen, i».-de>» 'ine bevorstehende Abreise ih» »öih.get, sciu de>-zeit lvstehendes Etadlisseme,'! auf einige '))?o».ue n, su^pendil-eii. Marti» C»;oldscbmidt, Optimc Wohnt >'l der ^be.nergciffe N>. I'1, im eisten Scock, zu llaibach. 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Dieses katholischc Wochenblatt, welches die Beförderung eines rcl^ q!os- moralischen Sinnes und Wandels im Geiste der hetllqen katholisch^ Küche lm sloveni,chcn Volke zum Zwecke hat, un.ressante kirchlicheNa^ richten aus den besten Qucllcn liefert und insbesondere in der Lage ijl, unmittelbar Berichte von der Mission in Central - ?lfrika zu veröffentll-chen, kostet ganzjährig 2 fi. (mittclst Post ^ st. ^0 kr.) Man pranume' rirt ln Laibach ln der Vuchdruckerei des Hrn. Joseph Vlasnik alll Raan H.Nr. 190. — Pranumcrationsgelder werden franco erbeten- Verantwortliche Redaction: V. ^»eran. A. Tamej;. Verleger: I. Blastt'k' 3. .-»^ (2) Licitatwn des k. k. Ingenieurs Eichler am B a h n h o f e. Am 22. des l. M- und dcn nächstfolgendem Tag werden zu den ^ wohnlichen LlcitaNonsstunden sehr gut erhaltene Möbeln, Luster, Spieg^ Udrcn, Gewehre, so wie auch Klichcneinrlchtungöstücke und GeschO nebst andern unnngctheillen Gegenstanden, gegen gleich bare Zahlung " die Melstbictendcn veräußert werden. . 3 21. (2) 3" Ign. t?. Illeinmayf cV l^edor //eI'!»ltnnft nnd der »er^ei», durch »nagijchr ('inwirkunqen auf die ft,em,ltl,er und biefuhlr Au-derer, durch ein b^auderudes Bell/Hmen in gescl-lisscu .^reisen und durch ^elieimnisivolle koo ueti-schc Mittel die »erzen Aller für sich gewinnen mögen. >»nm »eil drr Dainenwelt au? d nHcha-Ken der Weisheit aller 7»"l,rl,»l»0orte an'5 ^icht gcstelltvl>n V e n « li o c m a , d.n, 2vl»ne de WeiH-heit. Mit dessen Portrait uud nnllrcr» lanl'cr bildern. l».el)eft. PreiO: llii kr. Der .harteuprophet, oder die 5tnnst, aus V^ Karten wahrzusagen zur u»terl,altunss in müsiissen Htuuden. ^ell^, Auflage. Mit l lithograph. Taf. !2. (Y..H. l" , D csl'r dlln'liedst^ sehr l'cll,sliqc,!de Zchwailk hat '^i u,cl zur he,lern l>»d ^csülliqei, Ü,'te> haltu»^ i» ^^',s^ <,c,i ^^!»tl^abe!>c'l'!i bc c^ctiaq >, mid für lve^iae ^^ hj> rcichlicdeö Vclquiigcn qc!pci,dcf, woflir der Absatz^ jl'tzt »6»oo(Hx!:mp!.nc» clu spreche»der ^eug, ist- I rriMi- iMt ||«>i Olti^en /u linPM*"' ^ a li 0 a, Tdom. Ios., Pflichten ^U Hindl'!, ode, - llitt,!!!cht lU'i'i- Sch'l'iiügel^^^^,^ l',iit, W^chi'libi'tt lüld tölpc'iüche Kilidc!»'^^ ^i^ ^l» 2^>ch si,!'Eit^lü, Leh'^ und Ei^iehe»', ""?<>'' o.>,^ axs t>i»! ei»fachst.> uild s>ch.'l,^ Weis»' ^^'',,,^'" ,^'üitt^! ^i q,'s»»d»'„, l-läfii^i, M^ü'ch»'» ^"',^ho'^ !><: l,äl)ii^^i Ett'dk'üüq l'e.,>be,l^t. ^''