P»rm»«eratto«s-Preise: g it t Laibach: V»rj!ihrig ... 8 ft. 40 ft. -»»tithrig ... 4 „ 20 „ Wottettithrig . . 3 „ 10 „ Stimetlid) 70 „ Laibach er Redaction: vahnhofgafie Nr. 182. Mit itr Post: G«»rl!ihng ... 11 ft-H«rjShrig ... 5 ,, Birrteljithrig . 3 „ 50 75 GLr Zuyklluag in* H-uS Bier, inie^ig 85 tt., monfltt. 9 It. %l»|clttt Nllwmeru 6 tt. Nr. 293. Eogblfltt. Incnpree Mittheilung«, »etbtn nicht bervckfichtigt; Mamiscrchte nicht znrttckgesknvet. Erpkditton- & 3nfcretts» Bureau: Vongretzplay Nr. 81 Lehrergehottt wurbe unter hestigen Widetsptiichm AeuilleLon. Zum Nahrungswetth des Brodes. (Graham - obtrSchrotbrob.) ANsernten waren eine bet ersten SBeranlassungen, bah Volkswirthe unb Physiologen zuerst auf bie filete aufmerfsom wurben unb bet weiterer Unter« suchung ftmben, bah sie gerabe bie fur bie Er-nfihrung werthvollsten Bestanbtheile bes Getreibe-kotns enltjalt. Dos gauze Weizenkotn besteht aus 14Perzent Kleber, 65 Perzent Starkemehl, 8 Per. zent Holzfaser unb Fette, 1 Perzent Asche unb 10 Perzent Wasser. Aehnlich sinb bie Verhaltniffe bet ben Samen ber ubrigen Getrcbeartm Je feiner bas Mehl gemahlen ist, befto we-niget stickstoffhaltige Vetbinbungen (« eber) enthalt eg. Wiihtenb Weizenkleit 13 Pcr tm Kleber unb 26 Perzent Starkemehl enthalt, ztigt bos Weizen-mehl 11 Perzent Kleber unb 63 Perzent Starkemehl unb Kleien bteimal so viel Fett enthaltcn als Wei-ztnmehl. Ganz ohnlich ist bos Berhollnis zwischen Kleit unb Mehl bei ben ubrigen Getreibearten. Da abet btr Kleber unb bie phosphvtsauren Salzt fur bit ©mot,rung gerabe die werthvoUsten unb am schwersten zu trsetzenden Bestanbtheile a tier Nahrungsmittel bilben, so wirb burch bie Abscheibung ber Kleie aus btm 9)iehl bitsts eineS gtohen Theiles seiner werth. vollsten Bestanbtheile btraubt. Diese Verschwenbung bes Nahrstoffts wirb dutch die Benfitzung desselben als Viehsuttet nicht cntfernt auSgeglichen. Nach unb nach haben sich auch viele bebeutenbe Physiologen gtgtn bit Slbfonbtrung btr Kleie vvm Brvbmehl trklart. Dabti ist nicht zu ubtrfthen, doh ber Geholt bes Mehles an angcricbentm Steinftaub btr Mohl-sttint befto groher ist, je seiner bos Mehl gemahlen wirb. Femer sinb Verfolschungen bes Mthlts burch bttrfigtrischt Beimischungen fttmbtt Stofft um so thtr mogtich, je seiner bas Mehl ist, ba fit in bitftm nicht so Iticht trkannt tvtrbtn, wit in grob geschtotetem. Als tint anbtrt QutCt ber Verschwenbung von NahrungSstoff bei ber heutigen BrvbbereitungSart er-kanntc man bit SSutrung unb Gahrung bes BrobeS. Dieselbt bewint bie Zetsetzung tints bttrochtlichtn Theiles bes aus bem Starkemehl bes Getreibes gt» bilbeten Stcirke-uckerS tn Kvhltnsaurt unb Alkohol unb bie thcilwcise weitere Ummanblung bes letzteren in Esfigsaure, welche Stoffe, mit AuSnahme tints Theiles btr Essigsaurt, in btr Backosenhitze sammt-lich verfluchligt ton ben, woburch eben bas ©rob ftinen aufgtblahtcn Zuftanb erholt. Dieser in bit 8uft gtjagtt Gahtvetlust betragt noch Liebig 4 Perzent ber gefommten Brobsu^stanz, ein Berlust, ber, wenn man bie Menge bes uberhaupt gtnosftntn Btobts in Betracht zieht, in wirthfchaftlicher Hin-sicht von ungeheurer ©ebeutung ist. Auhet Bolkswitthen sanben auch Aetzte an btr gewohnlichen Art ber Srobbereitung vitlts aus* zusttztn. In Englanb vtrbainmte schon vor 400 Jahren Thomas Ttyon bas Btob aus gebeuteltem Mehl als verstopfenb unb fchwer vetbaulich. In Norbamerika rates zuerst Sylvester Graham barauf hin, bah in ben ostlichen Theilen bes LanbeS, wo allgemein baS feinstt Wtihbrob als Nahrung ditnt, bit Mtnschm vitlsach an kranken Zahnen, schlechter Vetbauung unb tragem Sluhlgang litttn, roabrtnb in btn weniger kultivierten westlichea Staoten, wo meist noch Brod aus grobem un* gebcutetten Mehl genoffen wurbe, biefe Seibennur ftltttt sich zeigten. ©eobachtungen zeigten dtnn auch, bast gerabe bie Holzfofet, welche bei ber Beutelung btS Mehles fast ganz in bet Kleie blcibt, entgegm btr biShet allgemein hetrschenden Ansicht, zu tinet voll-ftonbigtn unb ltichltn Vttbauung des BtodeS fehr noihrotnbig ist, wenn sie auch selbst babei nicht in* Blut aufgenvmmen wirb. (Schluh folgt.) der Ktcricalcn votiert; in Bezug auf die Aufhe-Bung bes Schulgelbes, wclchc bekannllich von dm stcirischen Ullramoiilancu ale cin Hauptforderrngs-mittel der Volkobildung schon in der vorigen Session bis auf? Mcsser bekampft rourde, fanbcn weilere erregte Debatten ftait, wclche schliehlich den-noch mit der Aufhcbnng des Schulgeldes endeten. Die ficben Petrinoien des bukowinaer Land-tageS haben wirklich — ganz nach czechisckem Muster .— den Landtagsstrike dnrchgesuhrt. Tie wurden geschaflsordnungsmahig ihrer Mandate vcrlustig er-ttart, gleichfalls ganz roie ihre Hreunde, die Chechen. Dem Konig eiche Dalm alien hat die Re-gierung neuerlich einen Beweis ihrer Fursorge gege-ben. In der Sitzung vom Donnerslag theilte Statthalter Baron Rodich dem dalmatinischen Vnnd= toge mit, dah der Kaiser mit Rucksicht auf die in Dalmalien herrschende Hungersnoth dem Lande, vor-behaltlich der Genehmigung des ReichsratheS, cine Unterstutzung von 150 000 fl. aus Siaalsmitteln gewahrt Habe. Der Landtag beschloh, Sr. Majestat den Ausdruck tiefempfundener Dankbarkeit darzu-bringen. Ebenso rourde dem Statthalter der Dank deS Landes votiert. Die J u n g c z e ch e n erhalten von sehr be-freundetcr Seite einen Rath, von dem fie nach den letzten Erklarungen ihres prager Organes nicht be-sonders erbaut sein dfirften. Der Petersburger „®olos", den fie oft genug ale „fympathische Slimme des russifchen Brudervolkes" citierten, spricht sich aus Anlah des letzten Memorandums, welches die Declaranien an den Reichsrath gerichtet haben, da-hin aus, datz eS fur die Jungc;echen schon hoch an der Zcit ware, sich endlich einmal ganzlich von der klerical-fevdalen Ffihrerfchaft der Altczechen zu eman-cipieren und consequenterroeise nun ouch fur die Reichsrathsbeschickung zu wirken. Der „GoloS" scheint seine czechischen Freunde sehr roenig zu kennen, wenn er bei ihnen Conscquenz vorausfetzt. Die M in i st e r k r i f e in U nga r it, wetche in den letzten Wochen ein so ausgiebiges Feld fiir die Conjcciuralpolitiker dies- und jenseitS der Leitha war, ist nun abgeschloffen, nachdem der Kaiser den Vorschlagen, wclche der Minifterprafibent Szlavy wegen Besetzung bet Ministerposten gemacht, seine Genehmigung ertheilt. Ausland. Das preuhische Abgeordneten-haus hat in fortgefetzler Bcrathung beS Civil-ehegefetzeS bei ber nochmaligen Abstimmung ben Richter',chen Antrag zu § 2, fowie bie Antrage Virchows unb Laskers, bie auf Schaffung eineS Pro-visoriums fiir bie Anstcllungsfahigkeit von Geist-lichen zu StanbeSbeamten abzielten, abgelehnt. Die §§ 5 bis 23 wurben theils nach ber Fassung ber Regterung, theils mit uncrheblichen Modificationen angenommen. Die Aufsicht iiber die StandeSbeam-ten steht nicht ben StaalSanwalten, fondern ben Einzelrichtern zu. Eine Appellation an vie Ober-gerichte ist zulassig. Die Rede B i s m a r k S, ivomit er in der Debatte fiber bie Civilehe die Conservativen a la Gerlach abfertigte, (iegt nun in ihrem Wortlaute cor. Wie sich benten laht, haben bie Worte bes ReichskanzlerS im Lager ber Ultramontanen grohe Entrustung hervorgerufen. Die ..Germania" ist namentlich fiber bie Behauptung Bismarcks, bah die kalholifchen Bifchofe Revolutionare feien, rntrustet. Das bertiner ultramontane Blatt meint, der Freund Garibalbis unb Klapkas follte both wissen, bah bie katholifchen Bifchofe nur ihrem Ge-wiffen folgten. Durch die Zusammenstellung mit Garibaldi unb Klapka roirb sich ber erfte Minister Wilhelms I. nicht fonberlich gekrankt ffihlen. Haben ihn both seine begeiftcrtften Berehrer wieberholt ben grShten Revolution ar Europas genunnt. Der von ber fronjbfisthen Rational« terfammlung niebergesetzte AuSschutz fur bie verfchiedenen auf eine A m n e ft t e bezuglichen Bor-lagen bcfchlvh, neue Erkunbigungen bei bent KriegS-minifter unb ber Gnabencommisston einzuziehen. Aus officiSfm AuSkfinften erfuhr man einstwcilen, bag noch zur Slunbe zwei Kriegsgerichte ausschlieh-lich mit Unterfuchuugen gegeti Mitschulbige ber Commune befchaftigt stnb, unb bah das Berfahren noch gegen 1350 Angeschulbigte in ber Schroebe ist. ^ocal- mii) Provinzial-Ange!egellher!eu. Ortgiual-lLorres-ondeirr. Krainburg, 18. Dezemdet. Da Ihre Original-Corresponveuz com 10. d. M. auS Krainburg speciell bloS des FesteS bei Herrn Dollenz crmiihnt, so ware eS moglich anzunehmen, bah fich sonst gar niemanb in Krainburg an Dtm Kaisetsesie betheiligte. Im Ge-gemheilc, um ter Wahrheit bie Ehre zu geben, mfissen rotr confiatieren, bah hier in allen Schichlen ber Be-volferutig eiit wahrer Welteiser herrschte, ben 25jahr. RegierungSantritt Sr. Majestat unseres Kaisers so rolitbig unb seierlich alS mozlich zu bcgehen. Einmal hatte eine kitchliche Feierlichkeit flat! roie an ben hochstcn Festtagen untcr Setheiligung fammtlicher k. f. Beamten, ber Stabtvertretung, bes LehtkLrperS sammt ber Schul-jugenb unb sehr toieten Anbachtigen aus aUen Klafsen ber Bevolkermig KtainbutgS. Am Vorabenbe war Zapsenstteich unb Pblletgebrbhne, welch' lctztereS bei. nahe ben ganjen Tag anhielt. Die ©tabtbeleuchtung stel brillant aus, Transparente gab eS viele, einige bar-untcr recht artig in ber AuSsiihrung unb mit finnrei-chen ©ptUchen in laieinischer, beutschec unb flovenischer Sprache. BesonberS mar man sehr vetschroenberisch mit bengalischem Feuer in weih, roth unb blau. Auch fpielte unsete Stablkopelle einmal ausnahmSweisc ihre eingelernten Marsche recht artig, kurz eS roar ein Abenb, wie er schon latige nicht mar unb ber Dieten Strain-burgern noch lange im ©ebachtnis bleiben roirb. Selbst ber gute Bollmonb fchien Biel heller als sonst; nur unser alter ehtrolirbiger ©tabtpfarrthurm, ber sonst bei jeber ®eleuchtung sich mehr ober roeniger betheiligtc, besonbers bei bet letzten pLpstlichen, glance bieemal burch sein feierlicheS Dunkel. — DaS Concert bei Herrn Dollenz fanb, wie ihr Herr Correspondent richtig bemerkte, ben vollsten abcr leiber nicht ben ungetheilten Beifall bes sehr zahlreich versammel-ten PublicumS. Der leibige Zwischenfall, ben ein Herr Doctor ber Mebizin burch eine Demonstration hervorzurufen sich bemiihte unb beffen sich wohl jeber halbreife Ouartancr fchamen mtihte, hat in meiten Kreisen bercits seine SDerurtheilung gesunben, zum roar-nenben Beispiele fiir manchen Unberusenen, ber eS ferner roagen follte einen Serein zu verunglimpfen, beffen einziges ©treben eS ist, in ben butch Parteige-triebe unb Nationalhatz jeriffeneti Kreisen KrainburgS etmas Etnigkeit, ©rheitetung unb Geselligkeit zu brin-gen. Bertreten find in unferem Sereinc beinahe alle Provinzen unb Rationen Oesterreichs, ebenso alle Stanbe vom hbchsten bis zum nieberften Beamten, vom ein-fachsten Jpanbmetfer bis zum wvhlhabenbsten Biirger; jebermann achtet bie politische Ueberzeugung bes an-dern, niemanb benlt an politisches Gezanke unb ber SSerein (ann wohl unb mit Recht ausrufcn: „Jn unferem Lager ist Oesterreich, ihr anbern feib nur Triirnmer." Jnzwischen hat uns bie field rafilofe und freunb-liche Theaiergefellschaft bereitfi ben 13. d. roieber mit einem Concert unb einem Lustspiel „Ein ungeschliffe-ner Diamant" liberrascht, so bah betbc Auffiihrungen auf jebem Bffentlichen Theater bes vollsten Beifalls sich erfreut hatten. iluS ber durch sreimiliige §8emdge er= zietten Sum me metben araien (8t)mnaftalfchiilern am heil. Christabenbe 2Binterfleiber vertheilt. — (SechStcLanbtagSfitzung.) (©chluh.) AlS zroeiter Gegenstanb ber TageSorbnung kommt zur Berhanblung ber Bericht be« FinanzauSfchuffeS liber ben RechnungSabschluh fiir 1872 unb ber Vor-anfchtag fiir 1874 beS ©runbcntlaftungSfonbeS. Bei Nr 2 beS AntrageS: „Zur Bebeckung bes Lanbesbei-tragcs set fiir baS Jahr 1874 cine 20perzentige Um-lage zu ben birecten Steuern mil AuSschluh deS KriegS-zufchlagcS, bann eine lOperzentige Umlage zur Ber-zehrungSsteuer vom Weine, Wein- unb Obstmoste, bann vom Fleische einzuheben" ergrcift Abgeorbneter Kramarič baS Wort. Dcrselbe nennt eS eine Ungcrech-tigfeit, bah bie ZuschlSge bio« die Weinproducenten unb SSeinconfumenten treffen, nicht auch bie Bier- unb Brannlwcinerzeugcr. Ec beantragt baher, es mLge ben iffiembauern babutch eine Ccletchterinig gewahrt metben, bah auch auf Bier unb Branniwein eine ent-sprechenbe Umlage gesetzl wetbe. Costa bemerft, ber LanbcSauSschuh Habe bereits ben Antrag beS Abgeotb-neten Kramarič in Crmagung gczogen unb batUber berathen, mic ben Weinprobucemen eine drleichierung gemahtt metben fomie. Der Berichterstatter Dr. Su p-pan rounfcht ebensalls, bah eS moglich ware, ben Con sum von Bier unb Branniwein zu Gemeinbezwecken zu besteuetn. Allein es wetbe nicht rnogl ch sein. Der gemachte Betsnch fchciterte an ber Art, roie biefelben gegenroiirtig befieuert roetben. Nut bie im Lanbe felbji consumierten Gegenstanbe blirften von ber Steuet ge-troffen roetben. Run witb aber die fitarifche Ver« zehrungSsteuer bei ber Erzengung eingehoben. Man miihte also um baS gauze Laub einen Cotbon von Finanzwachtcrn zichen, was voraussichilich wcit g-ohere AuSlagen verutsachcn wlirbe, als baS ErtrSgniS ab-wetfe. DaS fei ber Gtunb, watum bei ber jttzigen EinhebungSatt eine Besteuetung von Bier unb Brannt-wein zu LanbeSzwecken nnthunlich. Bei ber Abstim. mung wetden alle Antrage bes FinanzauschusfeS angenommen. Der B-ticht bes FinanzauSfchuffeS fiber ben RechnungSabschluh bes LanbeSsonbeS nebst Sub-sonben pro 1872 roirb ohne Debatte angenommen, ebenso der Bericht des FinanzausschusieS fiber ben Votanschlag bes Lanbesfonbes fammt ©ubfonben. Als niichstet Gegenstand der TageSordnung kommt zur Verhindlung der Bericht bes voltsroinhschafilidjen AusschusseS fiber bie Bewilligung einer ©avebrficfen-mauth bei Ratschach. Der AuSschuh beantragt: 1. Die frainische LanbeSregierung roirb ermachtigt, ben Unter-nehmern beS BaueS einer Btficke fiber ben ©avefluh bei Ratschach bie Bcfugnis zur Emhcbung einer Mauth-gebiiht ffit bie Benfitzung biefer Btficke nach einem zwischen ber k. k. LanbeSregierung unb bem LanbesauSschuffe zu ver-einbarenben Tarife auf bie Dauer von 50 Jahren von bem Zeitpunkte an, in welchcm bie Btficke bem Vetkehr Ubergeben roirb, zu crtheilen. 2. WSHtcnb biefer 50 Jahre haben bie Unternehmer ober bercn RechtSnach-folger bie Btficke in otbentlichem Zustanbe zu ethalt-n unb alle mit bet ©rhaltung vctbunbenen Kosten zu be» slreiten. 3. Rach Ablauf vvn 50 Jahten ftnb bie Bau-unternehmer ober berm RechtSnachsolger verpflichtet, bie Brfickc an bie Lanbschaft Ktain uncntgeltlid) in gutem Banzustanbe zu fibergeben. 4. Bei biefer Btfickenmauth haben alle jene Mauthbefteiungen zu gelten, roelche bei Aerarialbrficten jcweilig gesetzlich bestehcn. Diese An-ttdge roetben ohne Debatte angenommen. Hictauf ge-langt zur Bethandlung ber Bericht beS volkSwirthschaft. lichen AusschusseS fiber die Subvention von 6000 fl. auS bem LandcSsonde fiir biefe Btficke. Dr. Costa beantragt, bios tine Unterflfitzung in ber Hiihe von 4000 fl. zu bcroifltgen, einmal, ba man mil bent Lan-desoetmozcn haushalterifd) sein mfiffe unb in bet nachsten Rahe ber LanbeShiuptstabt, bei ©t. Jakob an ber Save nemlich, cbcnfalls eine Briickc zu erridjten tomme. D e sch m a nn ist ffit ben AuSschuhantrag. Aus ber ganzen grvhen Strecke con Ltltai bis Gutkselb gebe es keine Btficke fiber bie Save. BeitragSlcistung fei von andetSmoher keine zu erwarten, hbchstens wenn ber steitische Lanbtag sich hctbeilafse, etma cine solchc in der Hohe von 1000 fl. zu leisten. Dcrselbe wetbe ohne« hiii ffit eine Btficke bet Lichtenwald in Anspruch ge-nomnten roetben mfifsen. Zubem stellen sich bie Kosten ffit eine Savcbtficke be: Ratschach roohrscheinlich hbher als bei bem Baue ber Btficke zu Gutkselb, ba an er-stctct Stelle 'auf Felsengtunb gebaut roetben mfiffe, rotih' tend an Ictztcrcr dutchgehends Schottetgrnnd sich vot-gefunben. Ein roeiterer Gtunb fiir bie beanttagte HLhe ber Subvention fei in ber Steigetung ber Prcifc btt Materialien foroie ber Arbcitslcistungcn gelegen. ®aS Mauthertragnis bei ber ratfchachcr Btficke wetbe cb«1' falls nicht fo ergtebig auSfallcn, roie bei ber gur(MBCt Btficke, ba bei erfierer bios bie zroci Bczirkc Raffen* fuh unb Ratschach concurricren, rotihtenb bei letztewt ber grohte Theil bon Untcrkrain beisteucre. ®* fel Wr Fortsetzuug in der Beilage. Betlage zmn »Laidacher TagUutt" St. 293 vom 33. Dezember. buf die HSlfte be« QrtrSgniffe« in Gurffeld 1“ red)Bcn- barurn roetbe er flit cine Subveaiion in 6tr Hijhe von 6000 fl. stimmen. Abqeordneter Zagorc ist (Hr ben Anlrag Dr, Goflafl. *3r. 9foztag l)offt, ber sttirische tianbtag roetbe cbenfallfl bic Vorthcile bieser ©tiickencommunication cinsehcn unb cinen Bciitog in qleicher HLHe mic ber trainer Landtag leisten. Er be-ontragt bohcr, 4000 Gulben zu bcroilligcn, wofern bcr steirische Landtag einen Beitrag in betfelben HLHe Uijiet. Razlag« Antrag wirb gar nicht unterstlltzt. Bei bit Abstimmung erhalt Costa'S Antrag bie MaioritSt. Sobann tommt zur Rerhonblung ber Bericht be« FinanzauSschusseS liber bie Dotation filr eine Acker banschle in Kcain. Die Anltiige be« FinanzauSfchusseS tauten; 1. Zum Ankaufe einer Realitiit flit die untertrainer Ackerbauschule, zu ben biefilt notbroenbiaen AdaplierungSbauten unb zur in-neren Einrichiung betfelben werde bem Lanbe«au«* fdjufie au« bem LanbeSsonbe ein Krebtt bi« zur Hohe von 20 000 fl. unb erforberlidjen Fall-« au* barUbet bemiUigt. 2. ES roerben zwei Stipenbien h, 400 fl. jLhrlich auf die Dauer von totei Jahten au« bem Lanbesfonde flir LandeSsLhne zum Behufe ber AuS-bitbimg an einer HLHereu lanbwinhschaftlichen Lehr-anfialt mit ber Verpflichtung treiert, batz sich die ab° folvierten Zvglinge je nach Bedarf entweder an ber Ackerbauschule, an bet Wein- unb Obstbouchule in Slap, an ber Waldbauschule in ©chn-ebetg, llberhaupl an einer biertSnbigen lanbroirthschaftlichen Lehranstalt bur* minbejlenfl fed)« Jahre gegen Bezug der system-miitzigen GebUhren verroenben laffen. 3. Der Sanbet# au-schuh hat bie nSheren Sebingungen flir ben Bezug bet Stipenbien festzusetzen, die ConcurrenzauSschreibung zu veranloffen unb feinerzeit wit ber Verlechung vor-zuqehen. 4. Die Petition bcr Stabt RudolfSroerih um Ertichtung ber Ackerbauschule in RubolsSwerth wirb bem LaubeSauSschuffe zur feinerzeitigen Grroagung abgetrettn. Diese Antriige werben mit den Amen-dementS Dr. Razlag'« ad 1 nach Ackerbauschule ein. zuscholten „wo miigtich nSchst RubolsSwerth unb ad 2 nach LanbeSsvhne einzuschalien „unb in beren Ermonglung auch anbereber slovenischen Sprache wiichtige Jiinglinze ongenommen. Hierauf wirb ba« Gesetz flir 2Bietei* holuna«schulen in Stain en bloc ongenommen unb ber ©emeinbe Krouau zur Bestreitung ber Ge-menbeerforbernifse flit 1874 eine SOptrzenttge Um= laqe auf die bitecteji Steuern bemiUigt, jugleid) bie Gemeinbevertretung aufgefoibett, sich hinsichllich er Bersafsung bet Gemeinbevoranschlage in Hinlunst ge-nau an ben § 66 ber ©emeinbeorbnung zu halten, unb nachdem Da« Gesuch ber Gemeinbe ©truge urn Bewilligung breier Johrmarkle vom volkSroirtschast-lichen AuSschusse ber Regierung zur Beriicksichtigung ewpfohlen, ist bie TageSotbnung erschopft unb roub bie Sitzung um Halb zwei Uhr geschlossen. bringenber Arbeiten bcr Ausschllssc finbet bie nachstc Sitzung erst am 3. JLnnet 1874 ftatt. ist, batz elnc fold)’ tcichliche Betheilung zu stanbe lam ©chlietzlich rourbe ber schonc Chtistboum von ben Kinbcrn gepliinbert, roomit ba« Fcst geschlossen rourbe — (Sitr HauSsrauen.) In einer hiefigen FleischauSschtottung, bie sich am Mehlmarkte befinbet, erhalt man aid Zuwagc zum Rinbfleisch, unglaublich ; aber boch roahr, Stllcke von flapaunen! Was ben : Betreffcaben zu bieser sonberbaren Jvee gebracht hat, ! batiiber theilte man un« nichlS mit. — (Die lurnertneipe), welche au« Anlah be« lOjahrigen BestanbeS be« laibacher Turn-vercint« am Frcitag im Casino veranstaltct wirb, verfpricht ben vorlheilhaften Ruf berartigcr Unter« haltungen bes TurnvcrcineS roieberum in vollcrn Matzc zu tcchtfcttigen. Wit hattcn ©etegenheit, von bem rcichhaltigcn Programme Einsicht zu nehmen unb lijnnen einen fchr vergnUgten Abcnb in sicherc AuS-fldjt stcllcn, ba biefc Festtncipc zugleid) ben Ersatz ber auSfaflcnben Sylvcsterkncipc bilbet, fo ist wohl mit Suvetsicht ein zahlrcicher Befnch zu erroarten. — Viclleicht finb wit Nvch in ber Sage, da« Programm zu verLffentlichen, unb wollen heulc nut mtttljeilen, batz bie ILdl. Mililiiikapelle mitwufen wirb. — (Die Christbaumf eicr) ber evan-gelifchen ©chute rourbe gestern abenb« um 5 Uhr mit einer zunbenben Ausprache be« Hern, Psarrer« ©chock cibffnet, worauf an 10 orme Schnllinber, Sletbung#stU(fe, Beschuhung, Schulrrquisilen unb Etz-roaren vcrtheilt wurben; cdenso vercheilten die ©amen Bock unb G Unzler an a lie anroesenben Kinder ©titzig* kiten unb Odst, roclchen Damen e« auch zu banten Alls bem Bereinsleben. Sitzung des const. Bereins vom 17. Dezember. (Fortsetzung.) Datz unter biesem Drucke ber Lffentlichen Mci-nung unb in ber Rllcksichinahme auf bie ©leuetlrtiger, enblid) auch infotge be« liberroiegenben grunbbesitzen-ben Elemente« seiner Mitgl>eder ba« Abgeorbnetenhaus ©ebenfen hegte, bie ihm von bem volkSwirlhschaflllchcn AuSschusse proponierte Belchvnng anberer al6 pupillar-rnShiger Effecten zu beroiQigen, unb batz schliehlich biefe mit einer allerbings nur sehr tleinen Majoritat versagt rourbe — ist zwat crklSrlich, roar aber unbe= griinbet, ba einerseit« bie Befilrchtnng, e« roetbe auf biefem Wcgc eine Untetfllitzung bee BbrfcufpieleS unb Vcrlustc stir tie Vorschutzlasicn eintreten, nidjt zu-Ireffenb, anberniheit« abet bie oollstanbigc AuSschlic-tzung ber Bbrsc von ben Miltcln ber ©taatehilfe Uberhaupt ungerechtfertigt roar. In etfleter Bczichung fann nicht iibetfehen roer< ben, batz bie Effetlenbelehnung noch nicht bie Unter. stiitzung be« Kost- unb CoulissengcfchLflcs bebeuiet, batz e« viele Effecten gibt, roclchen recfle Unternehmungen zu grunbe liegen nnb bie nur im Augenblicke barurn nicht begebbar finb, weil cben ba« MiSiranen zu gtotz ist unb bie Geschafie stocken. Wcnn Vorschiisie bem HanbelS- unb GewclbS-monn, bem Jnbustnellen ohne Deckung auf Wechfel eriheill roerben, roatum foUien nicht bie Werihe gutet Aclienumernehmungen bclehnl, roatum bem Hcticnar einer folchen (Sescllfchaft bie UnterfiUtzung butch Be lehuung feineS AclienbcsitzeS, welch h-ute ohnehin auf Giunb einer sehr geringen Wenhannahme er solzen wirb, im vorhinein unb ohne Priisung be« WertheS bf« letzlern verweigert roctten, zudem roenn zu ber fachlichen Haflung bcr Papiete feinc petfiinliche Haf. lung bazu ttitt ? Unb finb benn nicht bic Fallc fehr nahetiegenb, batz namentltch flir ben Kausmann bie Lcistung anberer Untedagen (Waarcnvcrfetzung, Hypo-ihetarbietung), ohne Echavigung feineS CrebiteS un> mLglich 1st? Watum foll fein Pfanb in guteu Stebit-papieten abgeroiefen roerben ? Die iBcforgni«, batz auch roerthlofe Effcclcn zur Belchnung gelangen rolitben, ist ungegtUnbet, rocil ja bie Letter ber Norfchutzkaffen mit Borsicht vorgehen unb cbenfo role bie Grebiifahigteit einzclnet Pctsoncn, bic 23ethtiliniffe jener Unternehmungen, betcn Papiete fie belthnen, infomeit ptiifen mlifsen, um bie Votfchutz-taffe cor Vctlustcn zu beroahten. Wcnn anbetseil« biefe Bclehnungen auf bie Borsc felbfl einen gtinfligen Einfluh haben, roenn infolge bet Ausnahrnc bet Effecten in bie SKeihe bet zu be-lehnenben Papiete naturgemtijj bic Hcdung be« CoutS-rocrihc« eine« grotzcn Theiles gutet Puptere cinitelen roirb, fo fann bie« nut al« eine gute Folgc bczeich-net roetben, benn bie iBotfe ist al« išffecienmarlt ein roichiigct Faclot be« $crtehre8, unb nur auf einer ge< funben Sorfe roirb sich ba« allgemeinc Vetltauen roie> ber belebcn. Wetben nut pupiUarmiitzigc Effecten belchnt, bann fame bie Hilfc folchen zugute, bie fclbc mchi bcnLlhigcn, benn gegen folchc ©ecurilStcn fann man auch anbcrroStifl Gclb erhalten. Enblich rolltbc bie AuSfchlictzung bet BLrfcn-effeclcn von bet Belchnung nicht allein bie Btitje treffen, benn infolge ber jahtelangen (Sffectcnberoegung befinben sich cine Masic von Papieren in alien Schich-ten ber SBeptilfetung, beten grotzer Thcll con ber ge-rcahtten Hilfc auSgcfchlosicn blicb. Thatfachlich hot bet Gang bet Ereigniffe bemie, fen, datz die Bvtfe von ber ©taatehtlfc nicht« Hoff,, benn heute, wo da« Gcfetz ilbet diesclbe schon die a. h Sanction erlanqt hot, stcht ber Cour« bet ouf bet ©dtfe cotierten Effecten noch immer auf renem fdjaungen ©tanbpunfie, wie damal«, ale bie Eff'ctco. belchnung noch nicht cotiert war. E« fcheint mit also, batz ba« Hou» bet Abac orbneten m btefet Ftagc utsptUnglid, nicht bit L 3nteteffe ber Sachc tichiigc zeilgemtitzc Ems»eib«na gettoffen Habe unb batz e« lezete heute, nadjbem e« S. .Ctr ?,‘9f9,eniefe6len Anschauung be« Hetrenhoufe, ftigte, mo hi felbfl zu bebauetn Utfache hat. Auch lctzictcs hegt gewitz nicht bie Absich. bet Sotsenfpeculatlon zu hdfen, allein e« etfonnte ,» 0l« gtunblo« batz bie UntetftUtzung unwitfsam gemacht ben, unb bcrnniichst roerben roir fchcn, wctchc sic tragen roirb. ™ otuchte Man mtige hicvon, namentlich fut ben Anfana nicht zu met erroarten, noch ist ber Hbflotzungepr Je Pcaoet Werthe nicht burchgeflihrt, nod, roe.tz man heute nicht, roa« aUe« unroibetbringlich vcrlorcn unb roa« noch rettbar ist. ©obalb fid, bt> © ua l il biefer Bczichung fldrcn roirb, roir?, wie f« JZ i{" bie Uebetzcugung eine allgemeinc roerben b06 bii - * m- »»Ig U li lich bte »ebeutung bcr rettenben That halte bafi fl, ein Hebel fUr bie volfSwirthfchaf.lichc Thiitigkcit unb em gee.gnetefl Mitlcl war, bic ©efferunq bet fifcr" »»haltniffc in unferem Batctlanbc J l fUhren. (»nbauetnber, fehr lebhafter Beifoll ) 8 __________________(Sottfe|ung folgt.) r 'J Aus bem Gerichtssaale k J,®1 ^e schon er bicSfallS mit feinetn Clienten nicht gefpto. chen Habe, er abet vetmoge seiner Vvllmacht bie Ber-anttoortung Ubetnehnte. Auch biefer Antrag routbe vom Privatantltiger zutllckgeitiefen. Sonach ethielt bet Bertteter bee Privatantltigere bag Wort zur Begriinbung seiner Anklagt. In objecticer Beziehung beruft sich berfelbe auf bit in bee Cotrefponbenzkarte vottommenbe Schmtihung, roeiet ben Jnhalt berfelben auf bie §§ 488 unb 491 St. G. hin unb conflatiert baburch ben Thatbestanb bet butch biese Patagraphe notmierten Uebettretungen gegen bie Sicherheit bet Ehte. Belangenb ben subjectiven Beweie beruft sich berfelbe auf ben Auespruch ber Sachversttinbigen mit bent Beisatze, batz dutch benselben nach bem § 263, St. P. O. ber Schulbbeweie gegen ben Dornhttrn Supan vollkommen hergestellt ist. Der Verltelet bee Anklagete fllhtt abcr noch roeiterg mchrete unlerstUtzenbe SSetbathtegriinbe an, tnebefonbetc ten SSerbachtegrunb bed § 140, Z. 1, Si. P. O., roe,I ber Angeklagte tinen Tag vot ber ©trafverhanblung Herrn Domkaplan Kclschnet zu ihm schickte unb ihm jebe ©enugthuung anbot, roenn er von ber Antiage abfalle. Darin bestkht bag au§et> gerichtliche ©esltinbnig ber That; bann bet Vetbachtg-grunb beg § 138, Z. 4, St. P. £)., inbem Supan gegen ihn butch mehrete Jahte tine heftige Leiden-schafr unb gtotze Gehtiffigkeit an ben Tag gelegt hat. Er behauptet sogar, batz gegen ben Angellagten auch bet § 281, Z. 2, Sl. P O. Anroenbnng finbe, roeil gegen Domhettn Supan schon aue Anlatz seiner im Jahte 1868 gchaltenen Prtbigt, in welchet er sich auch Schmtihungen gtgtn bit liberate Pattei trlaubte, tine ©tcafanjtigt gtmacht routbt, bohet er tint Per-sLnlichktit sti, von welchet man sich ber in bet Cotte, sponbenzkatte vorfommenben Schmtihungen roohl vet« sehen tonne. Aus bie etschwetenben unb milbernben Umfttinbe Ubetgehcnb, roitb angcsllhrt, batz Utziete Hitt gar nicht votkommen, bagegen abet ttschwtitnb angenommen wer-bcn mutz, batz ber Beklagte zur iversassung bee schamlosen Jnhaltee ber Coiresponbenzkatte ein sLrmlichee Slubium gebraucht hat, um so viel Epitheia bem Benehmen beg Ptivatankltigetg beitegen zu kbnten, ferntt bit gtotze Leibenschast unb ter tange bauernde Hatz gegen ben Ptivalankltiget. Beim Mangel einee milbetnten Umstanbeg unb Voihanbensein etschwc-tenber Umfttinbe beantragt nun ber Petlreler b,s Ptivatankltigetg bie Berurtheilung nach bem § 493 St. G. zu einet Arteststtafe von 3 Monaien, nobei hetvorgehoben roitb, batz im vorltegenben Fallt nur auf tint Arteststtafe etkannt roctben milfse, roeil nach bem § 493 Si. G. auf bie obbezeichneien Uebettretungen nur Atrestflrase festgefetzt ist, besonbetg riict# ftchterottrbige Umfttinbe abet nicht votkommen, nach bem § 461 St. G. bie Atreststrafe in eine Grlv-sttafe umroanbeln zu bfitftn. Son Dr. Razlag all Berlreler deS Angeklagleu roitb vvr allem die Einwendung der Verjtihtung tt, hobtn. Auch roitb der Thatbestanb ber feinen Clienten angefdhulbeien Uebertretung befiiitten, ingbefonbere jenet nach bem § 488 St. G., roeil in ber Cotttsponbenz« karte feine beflimmten Hanblungen angesUhrt sinb unb ber Thatbestanb ber bezeichneten Uebertretung doch nicht nach beiben §§ 488 unb 491 vorhanben sein tann. Im roeitetn flihrt Dr. Razlag slit feinen Clienten an, batz dieset vermSgc seiner Stellung, Wiicde unb feinee Charaktetg gat nicht stihig sei, ben Jnhalt bet Cortesponbenzkarte zu schrech-n, bag man von ihm etne folche Hanbiung gar nicht vctmuthen kann. Ob« schon er bit Corresponbenzkartt nicht geschrieben, Habe er bennoch ben AuSgleich geroUnfcht unb ungeboten, roeil er a Cleg Unan^cnehmc einet Sttasverhanvlung ottmieben rotssen roollte. — Nachbem bet Betlteter beg Ankttigerg bie Aaeflihrung beg Angellagten in aden^ Rlchlungen ale unrichlig bezeichnet, Ubttgeng abet die I lit ben Anzeklagten in Anfptuch genommene (Bitten? reinheit mit Hinroeifung auf bie btilitgtnbt begrtinbetc Anklagt nicht jugestthrn rooQtt, unb ber Lerlreler bee Ange, flagten hietauf teplicitrt hatte, etfolgle bit B-rkllnbung bte Uttheilee bahin, bag Domhett unb Dompsarrer Josef Supan ber Uebertretung gegen bit Sicherheit bet Ehte nach ben §§ 488 unb 493 St. G. schuldig sei, unb beehatb mit Anroenbung dee § 261 St. G zu einet ©elbfirafe vvn 20 fl, toenlueU 4itigigem Attest verurtheitt rottbe. Seibt Theilt haben bagegen bie Bcrnfung an* gemelbet. SBitterung. Laibach, 22. Dezember. Seit geflern anffallenb dichter, stark natzender Rebel. War me: morgens 6 Uhr — 0 8', nachmiiiags ‘I Uhr — 0'8° C. (1872 -(- 2 3, 1871 — 3 0"). Barometer im Steigei, 742 04 Millimeter. Das vorgestrige TaqeS-mttlel Bet Warme + 2-3", das gestrige + 3 0, beziehiings-roeife um 4 3 unb 5 1° liber bem Diormale. Der vorqe-strige Nieberschlag (Regen) 4-70 Millimeter. Danksagung. Fllr die Theilnahme wiihrenb der lang-wierigen Krankheit unb bit zahlreiche Begleitung bci bem LeichenbegSngnisse ber Frau Amalia Giberti, k. k. Oberstlieutenantswilwc, spricht bem loblichen OffizierkorpS unb allen Freun-ben unb B-kannten im Namen seiner Geschwister ben tiefgefllhltesten Dank an« Fritz Giberti. f. k. Schiffeiieulenant in ber Reserve. Laibach, am 20. Dezember 1873. Zu Meihnachtsgeschmken empfiehlt eine grotze Auswahl ber geschmackvollsten Tragant-figuren, Chokolade- unb Winbconfect; bann einen reicheit Borralh von schonsteu unb beliebtesten Cbrislbaumverziernn-gen. Bonbains unb Liqueur-Boubons, Quittenpasien unb Qnitleiiwiirste, Klatzenbrot, Baseler-Lebkucheii, weihe Weih-uachts- nub uiirnberger Malronen Lebkuchen, Passiance- unb anberes Xheegebdcf. Auch halt stets frisch und echt anf Lager: rujfifctjen Thee unb echten Jamaica-Rum. (679—2) B. Caprctz. Sesucht wird eine Wohnnng von 3 bis 5 Zimmern bis 1. Miirz ober April, Mitte bet Stadt. fiir einen jungeu tcbigen Zahnarzt in Graz, ber sich mit Zahntechniker E Just (ber bci ben Zahniitzlen Englanber unb Paichel roar) etablieren roirb. AntrSge untet Abresse „Zahnarzt Kurz, Graz, to, bftube." (685) Mit mtr 50 kr. als Preis rineš Loses fine zu geibinnen lOOO Ducatcn effcctiv in Gold; diese Sottcvic enthalt autz.rdem Trefser bon 200, 200, lOO lOO Ducatcn, 400 Silbrrguldcn. 3 -Original Cr.ditlose und vielc audcrc Kunst und Werths,cgrnstandc. zusammen (684—1) 3000 Mer " 60,000 I. Die Ziehung crfolgt schon am 17. «?rl,ri,ar > 8V4. Kau.er von 5 Losen erhalten 1 Los gratis. Bei geneigten auswLrtigen Austragen roitb um gefSflige Einsendung des Betrages, sowie um Beischlietzung bon 30 kr sur Znsendung Ver Liste seinerzeit ersucht. Wechselstube der k. k. pr. wiener Handelsbank, botm. J. C. Sothen, 13, Wien, Graben 13. Derlei Lose find auch zu be;i,hen bei Joli. Ev. Wutscher in Laibach. I Pranumerations-Einladung auf den XII. .Jalll^ailg des „MERCDR“ volta,tandigster authentischer Anzelger der gezogenen Nummern aller in- und auslandischen Staats- und Privat-Lotterieanlehen, aller verlosbaren Uctien, IriorMen, ^fanb-briefe etc. Fachorgnn fur das IS mi It-, Filiatir.™ und Eiwenbaliiiweeeii. Der „MERCt]R" ersclieint nacb jeder Zicbung und vcroffentlicht ausser den Ziehungsllsten die Bestanten-verzeichnisse aus friiheren Ziehungen, sowie die Auszahlungstabellen der Treffer. Er inai lit es sieh ferner zur Aufgabe, in der Rubrik Borsenhalle“ die Leser von alien Erscheinungen und Verandcrungen auf dem Geldmarkle zu unternchlen, insbesondere dure,h Veroffentlichung, respective iiber-sirhtliclie Zusammonstellung der Coupon- und Dividenden - Aiiszahlmigen, Bttrsekundmaclmngeii, F,in- und Iliickzah-lungen, G en era I - Versa min 1 u n gen, Eisen-balmausweise, Bilanzen etc., sowie iiberbaupt von allem, was fiir Besitzer von Werlli-papieren von Inleresse sein kann. Ebenso werden die V i r g a n g e auf f i n a n z i e 11 e m G e b i e t e , insbesondere der ti ii r s c , in fachgemasser Weise be-sproehen und mil vollstandiger Unpartei-1 i c h k e i t Winke fur die zweekmassigste A n -1 a g e von K a p i t a 1 i e n gegehen. jJBJjT Wir maehen besouders auf die wlelillgen, blslier nocli nle erecliie-»»enen officiellen Verzeichnisse aller von An-beginn bis jetzt prichtlicl amorlisirten verloslareiPapiere aulrnerki-em, deren Veroflentliebuiig am 2. 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