Pf«s, oin «So TS k, «on«,ni «oostvntiiad »»»t»«nm«> stot^kittlGtwng mlvkmdc.», A» ZO»0» «o«t« VsfWOlwKg ^»6 Suok6n»ok«e«I (7«!»son inwrmd«»» ki» 20S4^: N^I^ISVK. ul. 4, ?tlt«lt«tl«l«tl«»o w vkvaKKo. Amt»« ul 17 SstO«!«»»» I^vollpoich» d>tl»s«» z»s »A s«m«t»s, ^«n 14 >Snn«r1SSZ «H—eVtch«,. «. Kdoi»«m«i,<>>^i»«nn,o «n »^«ssld«»,. ^Ufsiösv« 1«. 4 vlWIgHpssSt««: ^dkol«n. mon««. 23 vi«. »u«t«Il»n 24 VIn. ^Ufvk ^o,< Monsv. 2S vtn. ig, 6»> 0l»etg« ^U»l«n6 monOtt. ZS vi». ^««taumm»» ^ dt» s Li». W»»»» lmdorer iieiwil llm ven Waffenfchmuggel Die kknthüllunsitn des „Populaire" — Ein Bertrag zwischen Generaldtrettor Mandl-Hiltenberg und dem ungarischen Handelsministerium? Nußlal^d am Stillen Ozcan Pri.if UlNi l5 ck a ><> t, d-ei.' ??rfass<'r des l'c'rü>)Uttcn 'Xuszlc?nb-Äuch<'') und einer der besten l^io'.nu'r d<'.ö z^ii^^^nössisch?« Nus;-land, hk'it kürzlich im Rahin^u außen« kundlichc'n Vortragsreihe an der Johann Ä0i'fs?c>i!'^ t^ir^<")c-Uttiv«?rsitiit in ',^ranlnirt n. M. einen Vortrag über Rus^lan^s Streben im Fernen Osten, in dem vr u. a. «r-tlc!rte: Tie ron Moekau aussichenÄe Perlan!i^ sannntk, d?S FlnikiahrpianeS liex^t in der i?eu nack) Osten. Als am A"ä^anl^ des M'ttel--voll ?!??o?kau auH i>slli>ärt'? zoli-tt und Vladiwostol vordrnug'n, wurde eine tN'os^>) Ai>.?d?''Uttnismöi^l'ri'"feit und der l''?rliei5<'''l)'.lte zunt Mlt- '.ueer sie'tl'clsf^'n W'.'uu nu s"'iter und lnnne ,'^^ahr^ehnte liir^durch die Absicht und der f'''c'stlz.ltun'>7.v n.^' NN' d^n and-r--?,, .^u'^ciu.i .^ttm W<'lt,ur^?re. ^!'.instanllu>n>?!, n'ar, i'o inurde dem d'?r -iri^'q ?i?it Iapc'n di:d. wor d."r Ver'U!^' ,^:iren doii Tsvv^ladler sl'''er 5an.^ An^.-'u l:u'^n>r7i'<'n ünd w^'^e ^1?ic'd?r''aqe eö fi'?r Nusi'and'. Die Er-fenului'? d^u', d'>' 'i'.'ii osta'Ia^i'cher üb.'r dil' tcn. war eiu'chncid'ud. ?!ie Onelle ru'« siscki'en P.'I'ck'c'ivio'-.iu-o ist li.i."rl<'!'n?'a'.' im de.? 'i!!! '-^'. '^'vlinis^'^'n sn'iea^^i' V.l sis>iü,iduna der fi'deration ni'ch der ^>teve!uli>^n be'anu uch n'i/der auf seinen ^'sl^'n. Tie finalen ::n'^ di«.' i^rvs^en inen ^»7.^ Osteu'Z wttid>?n uirl^t nur uiit denen des W<'^t?l'.c und ^'s'risteutttiu i^l'I.'!lt, svn.^ern dci'^ iüuelX' d-.'r 'l!l!il.^n erml^sllici'/te eine v^'r'lcindllch'r^' Hliltuu'i Nnssinud-' ae-'niil'er di.'Nl revo.u'isu'i'.^'n Osten. "I'er n"s>iti'ch'.' P'!lsck'eu'!>?m>?ü irug. io paradc>r dieo Uiiiflen mai^, e u nciliouales ^n .^^in^lick ank die (s-ntwicklunz!; sen'eits der ck?ine'is<1''en (^^ren^^' ssc?b es '.wei ver^^siie--dene Ausfn^iilnqen. Tie wdit'a'e O^'vDsit eu untrer Trr^i^si inar 'ür ein? qe'.altsli'ne Auf' lednuni (ssiinci^ i^e-en d.'u .^ivzstlichen I'u-perialisnntö". w^lnend Ttalin eine tiffs k der ?c'sl<'!ibi!l^''n^^ iin^ ^ine einmal daraus en'sitet und trifft nun. siest?n 5>^n^an durch ^^^rträ'«? >ie-ssck'ert und >"'aen (^hina iinrcki die di''l"na-ti^che Poliük Utalinä qes'i»ndil^t, in ^e,n IZzcenbc^riff des ^t-slen O^^ei'ns .nii NsA znsantmen. Anch die V^i'i'inisiten Staaten P a r i S, l3. Dezember. Der sozialistische „Populaire" voröffent-licht sensationelle Enthi'lllungeu in der An-gelelienheit des italieuis6i-österreichisch-unga« rischen Waffenschmugqels. DaS Platt erfährt, das; die Jagdpatronenfabrik in Äirtenberg dazu gedient habe, k^sterreichische und ungarische rechtSsserichtete s^orumtiouen mit Waffen und Muitition zu ver>or<^en. Zwischen i^em c^^eueraldirektor Mandl in 5^irtenberg und ungarischen.^Handelsministerium soll ein regelrechter Lieserun^önertrag bestanden haben, der sich aus die ^^ieserung von Waffen aus Ilalieu liber Oesterreich uach Ungarn bezogen habe. Auf diese Welse sei eS ermöglicht worden, dasj mehrere hunderttausend Gewehre über Oesterreich nach Ungarn ge-ltracht wurden. Diese Nachricht habe in Ungarn Bestürzung hervorgerufen. Man glaubt in Ungarn an Verrat von sozialistischer Seite, wie ja auch in Wien gerade die sozialistischen Kreise unl die „Arbeiter.Zeitung" ein Interesse daran hatten, die Affäre ans Licht zu bringen. Ministerpräsident G ö m b S soll nach Meldungen aus Budapest eine Untersuchung eingeleitet haben, die nachweise soll, daß der Verrat im Lager der ungarischen Sozialdemokraten begangen wurde. Das Boxerprotokoll Wie Japan das Vorbringen in China begründet — Rück- sichlnalime aus England auSgeber des Blattes „Makedonskata Kam-bana" den Hay der Maz,edonischen Inneren Revolutionären Organisation zugezogen hatte. Die Schüsse verfehlten aber ihr Ziel und wurde Martulkov nur leicht verletzt. Dieser Borfall rief auf der Straße große Pa^ nik hervor. Di« Polizei bsgann sofort mit ihren Ermittlungen, die aber bis zur Stun-^ de ergebnislos verlaufen sind. „Earriere dela Gera" in T«goslawien ver« bot«. B e 0 g r a d, 18. JSnner. Der Innenminister hat die Einfuhr und Kolportage des in Mailand erscheinenden Blattes „Corriere della Sera" verboten. Der Mnanza«Sschich vertagt. Beograd, 13. Jänner. Die für heute anberaumte Sitzung Finanzausschusses der Skupschtina ist biZ Itt. d. vertagt worden. London, 12. Jänner. Jit der fernöstlichen Lage ist unter stiller Tluüun^^ England?, welch?^ sowohl an den Vorc^än'^en in der Mandschurei als auch in d^'r Mongolei wenig iuteressiert ist, eine neue W.'ndiuig eingetreten. Tie Japaner beschrän l^u sich vorläufig darauf. d.iS Jeholer Ge-tuet d.'r ^nn.'r^n Mongolei mit halbfriedlichen Mitteln ^u gew'.nn'.ni, das heißt mit Peitsche und Zuckerbrot. Dab^i muß die japanische Politil auf die englische Interessen« Zone Nitäsicht nehmen, die in der Tiefebene von Tientsin und P?iping liegt. Was Japan in Jchol treibt, kann die englischen Interessen Nl'ch ni6)t gesährden. Immerhin ist es interessant, zu hören, nnt wi^lch^?! .'lrgum'.'n-teu die japanische Polit'l die Einnahme von 5 >ern auch jeden Cent zu sparen, ist dem Aquarium jetzt die Warmwasserzufuhr gesperrt worden. Die öffentlichen Badeanstalten bekommen keine Gratisseif- mehr geliefert und in den GerichtSgebäuden wird auch ksln eisgekühltes Ouellwasser mehr ausgeschetikt. Die Insassen deS Newhorker Stadtgefäng-nifses, denen früher die Tageszeitungen gratis und franko ins Haus gebracht wurden, müssen sich jetzt die Blätter selbst kaufen und in den Standesämtern wird derart mit Papier und sonstigen Schreibntenfilien gespart, daß schon vielfach darüber Beschwerden eingereicht wurden. Tie Newt»orker find an die guten Zeiten Jimmn WalkerS gelvöhnt und können sich daher nicht so schnell umstellen. Die >-marche in Wien Paris, 13 Jänner. 'Di^' Tt Angelegenheit des italienisäi-österreichischen Waffensck>milsigels lmch Ungarn ist hier G^'genstand eingehender Tislussion in all>^u politischen Kreisen. In eingeweih'en Kreisei: .'erden die dies-üeziu^lichen ErlZärungen de!? Bunde^^kanzlers Tr. DoNfus? als uurichtig bezeichnet Herrs6)t bier die Ansicht vor, das» eS sich um große Waffenschiebungm im Donauraum handle und ??raukreich gezwungen sei, mit aller Cnlsch'edenheit auszutreten. Die Alnnn'iaae ttnc"'fn« B n d a p e st, 13. Jänner. Das Finanzkomitee deS Völkerbundes be« ichästigte sich in seiner gesl' igen Sitzung mit der Finanzlage Ungarns. An der Sitzutlg nahmen ai'ch der ungarische Finanzminister llnd der Generaldirektor der Ungarischen Nationalliank teil. Letzterer erstattete einen eingehenden Bericht über die finanzielle Si-tuatiou Ungarns mit besonderer Berücksich-tigulkg des Kreditproblems. Ungarn ersuchte den Völkerbund um entsprechende Maßnah-inen, die den Ausweg auS der jetzigen un-baltbaren Lage bringen sollen. Hiebei denke Ungarn nicht an eine Aufschiebung der Zahlungen, sondern an die Anpassung der Verpflichtungen an die gegenwärtige Situation, also teilioeise Streichung der Schnlden und generelle Herabsetzung der Zinsen für dieselben. R^u s Attentat tn Sofia S 0 f i a, 13. Jünner. Teilern um 19 Uhr wurde aus dffener Stra» sje in Sofia ein neues Attentat verübt. Bier l'.nbelannte Täter, die dann entkamen, schos-^ s.'n plötzlich auf den ko^mmunistischen Älbge-ordneten Ivan Martulkov, der sich als .Her- China ergibt sich aus der Entwicklung seiner! Der Russe w ssc ^nz genau, daß eine ('»ott ^ ' .. ......... ^ .^>altilng zuttl Osten. In der Griindung t»er ^ ?ll'aska sein ?'e:^:nier<'sl<' am anierikanissben niandsurischen Nepisklik sieht es auf dem Wege über die Selbstbestimnlun^ das Einmünden 'n das Nätestistem. Darüber hlnaus glaubt man in Rußland an Japan-^ .Nvi^e für den 'Z^olschemiSmus. Eckart lchlc>ß mit eilten, iuteressanten .^linn^is auf die neu ieru»achend^ religlöse Sehitsucht in üinßland. Erdteil ae-e''^'. a''er beute "'^aubt N"s;lk7nid an eine '''^en feiten. d'7!''er der Ai>'''^'ru-5i: 'ls'liew'Smu? ist fta^'lbarter nni'-» Ainerikn'ns'nns. Die i'iss'" ' .'s> " 1'" Nudlands ittk hculifzen ^tonftikt Iaputs mit losenbewegung in den Ländern der gros^n tiiloubenslehren. im Osten, niemals Fuß -sen könne. Da aber die 'l'olitik Nni,land.> auch in solchen Dinivn von den L«iebi'n. heilen des s^rnen Osten? diktiert st, wird man früs>er oder s'^'^er niit einer .^^ienislon der atl'eislischen Politik in öiußlaild rechnen können. Börfenberiche L j u b l j a n a, 13. Jänner. D e v i» s e n. Berlin 13v7.8k—l 375.6k, Zürich ll08.:^.'i-UI?.95, London IYS.Ski_19N.46, Newt)ork S6)eck 5736.03—S7ö4.29, Paris 224.79- 225.91, Prag 170.45—171.3!, Triest yg4.40^29S.M. Z a g r e b, 12. Jänner. Devisen Berlin 1364.SS—I37b.Sg, Mailand S94.«>-296.80, London 192.32—194.52, Newyork Scheck 5730.03—5764.29, Paris 224.71— 225.83, Prag l70.56__171.42, Zürich 1108.Sb —ltt3.8v. Z ü r i ch, IS. Jänner. Paris 20.28, Lo«^ don 17.435, Newyork 519.75, Mailand 26.605, Prag 15.38, Wien 61.10, Berlin 123.3L5. Sine praktisch« Vechseltilgmig. In Vilsen hat eine Frau, die einem Mann eine größere Sutnme Geldes schuldig war, einen Wechsel ausgestellt. Als der «Gläubiger ^ am Fälligkeitstage erschien, um den Wechsel einzulösen, riß die Frau il?m kurzentschlossen das Pnpier aus der .^and, steckte es in den Mund nnd verschluckte es. Tie nng.wöbnliche Speise ist ihr zwar sebr gut bekomm-'n^ aber der Gläubiger steht setz: ohne jeden Beleg da und eS ist mind.'stens sehr fragiirl?, ob er mit seinem Anspruch bei (Bericht dnrchdriu-gen wird. Tenn oerade bei Wechsels!,igl'n jst ja das Papier die einzige brauchbare Un-' terlage. .MarWorer ?^ewms" Mvmwe 7^ ^mStag, den 14. Jänner ISIZ. Sln neuer Korftdor» vorch ao Ein ftanzöfischer Vorschlag zur Mückgate des «orridors a« Teutschland. — Polen soll mit g der Korriöorfrage, den der Gensral« selretär der Pariser Gesellschaft , Amitie? Internationales". Vharl«s Braibant, !n der Wochen.'ck>rift ..Notre Temps" »>erösf»:ntlicht hat. Ter Vorschlag geht dahin, den gr^ißeren ^il des fetziaen Korridorc^bietes Deutsch land zurüäzugeten und nur einen schmalen Landstrei^en zur Verbindung mit Gdinqen bei dem römischen Staat zu krassen. Ueber dreien Landstrich sollen Piaduktc 'gemacht werden, durch die das deutsche l^biet östlich von dem neuen sch-nnlen sscirrÄor mit deir.'' Reich rerbunden wäre, ^ür den Verlust soll Polen durch Ueberlassunq eines Mandats über eine der ek'emalic^cn deut'chen Kolonien in A^'rika entschädigt werden. Die poln schen Blätter erblicken in die'em Por« schlag einen neuen Ve-reis für das ??ort« schreiten der deuts-tien Ne'visic'nkpropaflanda, die seilst in 7?ranlreich 'chon derartige F^irt s6>rilte iiemacht babe daß Braitant, bisher als e'n aufrichtiger ??rennd Polens bekannt, mit dic'em für Polen völlig imannehmbaren Vorschlag habe hervortreten können. Di» Go^iailft'n oegen Eftei ons Viäne Unsichere Lage des Kabinetts Paul Boncour. P a r i s, 12. Jänner. Morqen, Freitag, wird sich t>er Ministerrat noch einmal mit den F^nanzmasinahmen des Ministers C ) eron befassen, um am ?)!ontaI die definitive FassilUl^ vorzunehinen. Am Dienstag wird der Sanierungsplan der Kainmer im Rahmen eines Budzetproniso-riums nntertreitet werden. Die LiingMerig keit und Umstiindt'ichkeit. mit der der ^he-ron-Plan innerhalb der Regierung ausze» fochten w rd, iveist deutlich au? die 'nner-politischen Lchwierig'keiten des KabiirettZ Paul Boncour hin, die nicht nur der Kammer, sondern au6) einer Reihe von M'nistern bereitet iverden. Bezeichnend für t>je starke Un-sicherheit der Regierung ist ferner die Gegner'chaft der Soiialislen gegen den Sanierungsplan. Di« Sozialisten st?'llen einen Gegenplan in AuGcht, und zwar iverden in dessen Ankündigung als die nach sozialistischer Ansicht einzig geei-gntten Mittel zur .Herstellung des budgetären C'le'chgewichtcs folgende Mafinahmen gefordert: uuifang-reiclie Herabsetzun<^ d-er 'Miutärausgaben, Ilmtau der Staatsverwaltung, Bersolaung von Ttcuerhinterziehungen. Nationalisieumg der Cisenbcchnen, des Bersicher»ngsnx'ienS usw. Reue enaINche «nttvrmen «»WM SmaeMunde Wie man aus unserem Bilde ersieht, ha-ben die englischen Truppen eine neue Uni^ form erhalten, die einen sportlichen Schnitt hat und statt der Mützen leichte Hüte vor fleht. de Zouvtnel als DermMler Frankreici, bemüht sich um ein besseres jugoslawisch-italienisches Verhältnis — Bemerkenswerte Worte des neuen sranzösischen Botschasters in Rom Da neuerdings die Fälle von Influenza in der englischen Marine besonders zugenom men haben, miissen die Mannschaften auf den Schiffen im Rahmen ihres täglichen Dienstes auch eine Gurgelstunde durchführen, in der fleif^ig mit Wasserstoffsuperoxyd zur Desin-oe^',urgelt wird. P a r i s, 12. Jännner. Vor seiner Abreise nach Rom Aeivöhrte der neue französische Botschafter in Rom. Henry deJouvenel, einen: Mitarbeiter des „Paris Sl>ir" ein« Unterredung, d!e zunächst an die frailzösische öffentliche Mi-nung adressiert ist. Man möge nicht glauben, erklärte der für eine Verständigung init Jtal en arbeitende Botschafter, Italien bereits erkannt zu haben wenn man die italienischen Forderungen betreffend den Minderheitenschutz in Tunis oder die Forderungen nach der Korrektur der tripoletan'sch^'n Grenzen kenne. Könne wirklich mit Erfolg lehofft werden, das^ Frankreich und Italien ^reund'chaft schlief;en, lvenn die -^rage der Italiener in Tunis und das Problem einiger afrikanischer Oasen zufriedenstelleitd gelöst le'? Dazu gehöre ztveifellos -ilehr. Man! müsse mit voller Sympathie und gan.^m' Interesse den seelischen .Zustand des italie^ j nischen Volkes verstellen lernen, "ines Bol-, kes. das von Mussolini diSziplin ort und ^ mit neuen Ambitionen ausgerüstet worden ^ sei. Die Franzosen mögen sich »vegen der bombastischen Schreibwe se der faschistischen Presse nicht ängsti/ien. denn die Art und Weise, sich auszndrücken, sei bei den 'üdlichen Völkern eine viel impulsivere als bei den nördlichen Völkern. Die Forderungen der faschistischen Diplomatie 'eien nicht nach ihrer äußeren Cröf;e zu belirte'len, .vie sie ron der faschistischen Presse dargestellt wird. Wie aus den Schlußerklärungen des neuen Botschafters hervorgeht, wird er ficki für die Errichtung einer Berständigungsbri'kfi? zwi« lchen Frankreich, Itai'en und vielleicht ouch Jugoslawien verivenden. und zwar auf den Grundlagen der europäischen Solidarität. Das Gefühl der europäischen Solidarität fei nach de Iouvenel stärker als man allgemein ann^me. Wenn jemand auch wollte, er vermöchte heute gar nicht meihr Stüäe aus dem lebendigen Volkskörper .^u schneiden. AuÄ) Italien sei auf die »europäische Lösung" der Probleme vorbereitet. Dazu sei nur eines nötig: das; seder Staat einen Teil der Verantwortung übernehnie. Italien mÄsse das Empfinden haben, wirklich die Rolle eines Aktionärs und Mitbegründers im BerwaltungSauÄckus', des großen Unternehmens Europa zu sein. Der neue französische Botschafter berücksichtigt in seinen Erklärungen das Sentiment des italienischen Volkes, es ^rägt sich dabe: nur. ob man sich in Rom mit platonischen Versicherungen von seiten des amtli-l^n Frankreich zufrieden geben wird. In diesem Zusammenhange muh an die Rede Herriots auf dem radikals._zialiftischen Parteitag in Toulouse erinnert werden^ in welcher klipp und klar gesagt wurde daß Italien Nlif den Friede„'?kkin^erenzen für seine Blntopfer ^ nicht genügend entschädigt worden sei. Pari s, 12. Jänner. In hiesigen diploinatischen Kreisen ver« hehlt man sich nicht die Tatsache, daß der gegenwärtige Zeitpunkt für eine italienisch französische Verständigung sehr giinstig sei, da inan franz^sifcherseits dem Standpmrk!! huldigt, daß das Wesen des Regimes und Regierunftssystems in beiden Staaten keine Rolle zil spielen brauche in der Anbahnung eines neuen Verhältnisses. Das Kabinett Paul Boncour zeige sich nach Meinullg dieler Kreise ^ür eine Verständigung wc:t auf-nahmsfä!hlger als das jkabinett HlZrriot Man müsse aber mit den großen Schwächen rechnen, von denen diese RHgicrung ständig beherrscht wird. Die französische Rechte ist« auf der Lauer. Sie benützt im Hinblick auf die Annäherungsbestrebuugen Italien gegen über mit Vorlieb? auch die Eutgleisnnlien der faschistischen Presse, die sich jetzt auch schon init Korsika beschäftigt. So veröffentlicht beisvielstveise , Giornalc d'Italia" etn^n lan.ien Bericht über die Zllstände aus Korsika. Die Ich'U^^olgernng lautet; Korsika »st italienisch, die Insel ist unter französischer Herrschaft total verarmt. Aldoniens neue Regi»»una Beibehaltung des italophilen Kurses. ^ Ein rekonstrttiel.t?s Kabinett Pandel! lLoangheli. Tirana, IL. Iänll(?r. Nach einer mehrwöchigen Verschleppung der Regierungskrise ist es nun eildlich gelungen, aus ^r Sackgasse herauszukviiun^'tt. Die Regierung PandeliEvongheli ist nämlich zurückgetreten, iveil sie deu, d«r italienischen Seite unterbreitelen Projekt eiller Zollunion zwischen Albanien und Italien die Zuslilnmung verl-.^-Igerte. Die ^leue Regierung ist wie folgt gebildet: Pvälsidium und interimistische Leitung der Portefeuilles sür Justiz und Vollcwirtschaft Pandeli Evangheli; Inneres Iuta Mu^a, AeußLres .^'aver Vila^ Finaitzen Abdura'i-lttan Dibra, Unterricht Miraki Iuanaj mld ö^'fcntli6)e Arbeiten Sniider Sl^ratschi. Musa Juka war bereits :m früheren Kabinett ^angheli Minister des Innern. Es scheint, daß die neue Regierung unter den» Druck Italiens zustande gekommen u>ar, fo daß eine Aenderung des bisherigen italien^ceund lichen Knrses in Albanien niiht »n Fraze kommt. AuIttoN»nM»o»r HM-r fett Tagen verlcholltn Der englische Langstreckenflieger Bert H i n k l e r, der vor einigen Tagen von London zu einem Rekordflug nach Australien aufgestiegen ift, wird seit über drei Tagen vl-rmißt. Er wollte in Brindisi lJtalien) zwischenlanden, ist aber bisher dort nicht emgetroffen. Am-tkie In Buloorlm Alexander Obow und Kofta Todorow unter den Amntpierten. ^ Die Attentiiter auf die Redelja-Skathedrale ausgenommen. S o f i a, lS. Jänner. In der Sobranje wurde heute die Amnestievorlage angenommen, die auch dte politischen Emigranten der Agrarpartei umfaßt.^ Die Amnestie ermöglicht auch den beiden ehemaligen Mluiftellt Stojan o v und A t a n a s o v die Rückkehr in die Heimat. Die beiden genannten Minister lvaren be-' reits kürzlich zurückgekehrt, doch wurden sie^ von den bulgarischeu Behörden unter dein Borwände, daß die Amnestie noch nicht Ge-^ setz sei, wieder nach Jugoslawien ausgewie-! sen. Unter den Amnestierten befinden sich auch die beiden frankophilen und jugoslowo-philen Politiker Alexander Obov ulld Ko-jta T o d o r o v. Die beiden ehemaligen Minister hatten im Laufe von 10 Jahren eine scharfe Kampagne gegen sämtliche bulgarifche ^ Kabinette sowie gegen die Mazedonier ent-wickelt^ Sie werden von der Amnestie keinen Gebrauch machen und weiter iit der Emigration verbleiben, da sie von der mazedonischen ^Organisation zum Tode verw-teilt wurden. Der Strafnachlaß erstreckt sich auch auf zahlreiche Kommunisten. Nur die Attentäter auf die St. Nedeli<'-^»'"s' d'-cilc und einige andere Terri'risten sind von der Amnestie ausgenommen. sin Housbefedi Srkallee Wiihetms aeoen die Rauonol-w»«attften Wegen Richtmttetftütznng der «onarchlfti jchen ReftauratlonSplAae. — Prinz August Wilhelm muß aus mehrere Monate Dentsch-land verlassen. B e r l i n, 12. Jänner. Bon gutunterrich teter Seite wird heute mitgeteilt, daß Prinz August Wilhelm von Preußen, Mitglied der nationalsozialistischen Fraktion des preußischen Landtages, sich unmittelbar nach Beginn der Weihnachtsferien des preußischen Landtages auf längere Zeit nach Italien begeben habe Ueber die Gründe dieser Jta-lienreise werden llun folgende interessante Details bekannt: Der Exkaiser und seine Familie hatten erlvartet, daß die N. S. D. A. P. die monarchistischen Restaurationspläne unterstützen würden. Da sich diese Hoffnung nicht erfüllte, habe das exkaiserlick)e .Haus aus dieser Tatsache die Konsequenzen gezogen. Der Exkaiser habe eiilen Hausbefehl an säintlickie Mitglieder des Hauses Hohenzolleru erlassen, der eilt Verbot der Betätigung bei der N. S. D. A P. enthält. Prinz August Wilhelin bekam außerdem di<.' Anweisung, Deutschland sosort auf luehrere Mollate zu verlasseu. Es lvurde ihm aufgetragen, si6) zunächst imch den Baleareli zu begeben. Diesen Befehl hat nun der Prinz bisher nur t.'illveise ausgeführt, indem er sich vorläufig nach Rom begab. Offiziell ist er noch nicht aus der N. S. D. A. P. ausg<»reten, weil er offenbar eine Komprolnißtösung findeil will, uul der Partei nichl allzu wehe zu tun Andererseits muß 'v sich nber dem Wunsche seines Vaters beugen. da er v^>n d'eseiit finanziell vollkommen abhängig ist. Mit einer Rückkehr des Prin« » zen August Wilhelm in den preußischen Landtag ist aber auf keinen Fall mchr AU rechnen. Das Hetnge Sodr Rom 12. Jänner. Im Rahmen der großen Aeierlichreiten des Heiligen Jahres wird die Fronlsichnamsl»rozession Heuer nicht nur durch die Batikanstadt. sondern auch über Ualiüm^ches Gebiet gefuhrt werden. Aus d!aupterbe de.z auk. 18 Millionen Lollar geschalten Verinögens seines Paters ist. s^rau Libby Holman war sei nerzeit besckiuldigt worden, ihren '^^atten er« mordet zu haben, doch hatte sich später ihre '?chuldlofigkeit herausgestellt. Der eiserne Borhang als vniNoti«. In der Stadt Pardubitz hat sich ein selte-ner Unglücksfall ereignet. Ein freiwilliger Feuerwehrmann, der im Theater als Brandwache Dienst tat, hatte vom ersten Stock des Bühnenhauses aus die Borstellung beobachtet. Als das Stück zu Ende war, beugte er sich über ein eisernes Geländer. In dentsel- Gegengewicht dient«, fiel dem Feuerwehr ben Augenblick wurde der eiserne Borhang, mann mit solcher Wucht auf den Kopf, daß der zum Schutz gegen Feuer an allen Bühnen er vom Rumpfe getrennt wurde. Der grau angebracht ist, herunterflelassen, und einsenvolle Borgang wurde von den noch zahl-zwanzig Zentner schweres Gewicht, daS al» reich anwesenden Zuschauern beobachtet. Telephon-Verbreitung durch Berbilligung Vor kinkm aemein'amen Skliritt der WirtschaftStammern Aus dem Weg zur Gemeindewahl erfroren. Bukarest, 1Ä. Minner. Starke Kälte und andauernde Schneestürme haben in den nördlichen Gegenden der Walachei eine katastrophale Lage herbeigesührt. Alle Wege sind verschneit di«. meisten Zugsverbindun-gen iom ? üie Telegraphen- und Telephon-nnien unterbrochen. Die (^meinderatswah-len ron Ramnicul-Sarat mußten infolge dieser der Wetterlage aufgeschoben iverden. Vierzehn Bairern einer Nachbars^meinde, die sich in gescblossener Gru^^pe zur Stimmenabgabe nach Ramniiul-Sarat begeben wollten, konnten sich den Weg ^urch den drei Meter bo^^en Schnee nicht weiter bahnen und faulten nach augenkcheinüch unsäg.! Leitungen eingeführt, so daß zu gleicher Zeit lickien Anstrengungen in den l?chnee^ier- zwei Gesvräl<''e auf einer Linie geführt wer-wehungen den Tod. Die vierzehn Leiche»! den können. Dies 'st auf die Weise gelungen, —0— Flugverkehr, Auto, Telegraph und Telephon sind Dinge des Fortschrittes. Hat man noch vor Iahren gedacht, ohne diesen Helfern auskommen zu können, mußte man heute d'"'«? Meinung bereits gründlich revidieren. Das zeitgenössische gesellschaftliche und ökonomische Leben ohne Flugzeug, Auto, Radio, Telegraph und Telephon ist undenkbar. Je besser diese .Hilfsmittel organisiert sind, desto leichter entwickelt sich auch das öffentliche Leben, desto rascher vollzieht sich der Aufschwung zum idealen Staat. Diese Tatsachen werden durch die momentane Depression nicht umgestürzt. Rückschritt ist hier gleichbedeutend mit Rückfall ins Primitive. Aus diesem Grunde versuckit luan auch in allen Staaten den Verfall der bestehenden Einrichtungen aufzuhalten und dort, wo die Mittel zu einem großzügigen Vau-programm noch reichen, schreitet man trotz der kritischen wirtschaftlichen Verhältnisse an dessen Ausbau. Im Verlaufe dieser Aktion ist es in I u-goslawien gelungen, eine Ersparnis von über Millionen Dinar zu machen. Bor einigen Iahren bestand nämlich die Notwendigkeit, das i n t e r n a t i o n a l e K a b e l n e j; der Telephonleitungen auch durch Jugoslawien zu leiten. Da die ver-hältnisnläßig hohe Summe hiefür nicht verfügbar war, mußte nmn sich nach anderen Möglichkeiten umsebeu Man fand schon nach kurzer ,^ett einen E r s a ß. der für die Zeit der Not aikszuhelfen in der Lage ist und später vielleicht eine gänzliche Ilmformung unseres Telephonnetzes verursachen kann. Da daß man für das zweite Gespräch .Hochfre-guenzenerqien bereitstellte Nun können zwei Teilnehmer gleichzeitig auf einer Leitung sprechen, ohne daß der eine den anderen stört. Die Ausgabe betrug nur etwa 6 bis 7 Millionen Dinar, verschindend klein im Verhältnis ^ur ursprünglich gedachten gro-ßen Investition. Damit ist viel geschehen, aber noch lange nicht alles notwendige.. Unsere Telephonge-bühren sind zu hoch, sie sind nieder der Zeit, noch der Verbreitung des Telephonnetzes angemessen. Und wir sehen, das; die Zahl der Teilnehmer nicht steigt, in zahlreichen Orten sogar sinkt. Die B e o g r a d e r H a n-delskammer weist auS, daß sich das Telephonwesen auf ihrem Territorium nicht vorwärtsentwickelt. Das ist an solgenden Daten ersichtlich, die auS den Iahren 1928 und 195^2 stammen. So hatte NiS vor 4 Jahren 152 Teilnehmer, jetzt als Sitz des Vanats 212, die Zahl der Kaufleute als Abonnenten aber ist von 75 auf K0 gefallen, In den übrigen Orten ergibt sich folgende Gegenüberstellung: Valsevo S6—27, Milanovac 12—15, Jagodina 40—42, .^ragujevac — W, .^ru.iievac 49—W, Lazarevac 5'—2, LeS-kovac 85—82, Negotin 52—61, Smederevo -««)—50, Mice 44—44. Sabac «1-31! Als Ursache des Rückganges, wird in fast allen Fällen angegeben, daß die Wirtschaft die ho Ein unmenMUtder Satte Fünf Jahre wegen Mißhandlung der Frau. S u b o t i e a, 12. Jänner. Bor dem hiesigen Kreisgerichte stand als Angetta'-zler der Landwirt Du^an Bujaökoc ans HorqoS unter der Anklage, seine Frau dernt nus;« handelt zu haben, das; sie vollkoinulen unfähig für jeden Erwerb ist. Am I?. ^'uli n. I. band BujaSkoc seine Frau an Händen und Füßen, nahm dann ein Rasierr.iesser und schnitt ihr aus dem Leibe ein Su'icl Fleijch heraus. Außerdem verletzte er sie mi! cinei? Gabel schwer am Halse. Die Frc^n begad sich in das Krankenhaus nach Cent-?, wo si>' ae-heilt wurde. Als sie zurückkam um ihre chen aus dem Hause BufaSkoc' wegzutragen, bat dieser sie, sie möge bei ihm bleid.'n, er werde sich ändern und nicht mehr sirutal mit ihr verfahren. .'"vi'ngen. De''^''^laud die Tjchcchosloiualel. Oe>lel.reich und Ungarn, die Devisenmaßnahmen wenigstens den Bereinigten S'aaten von Amerika gegenüber aufgeben Als Gegenleistung würden die Bereinigten Staaten den europäischen Schuldnern ein Moratorium gewähren und gen von den Behi^rden benützt. zuführen, damit dann auf Grund der ermit telteu Daten ein gemeinsamer Schritt VerbilligungderTelephon-spesen und damit zur Förderung des Te-levhonwesens unternommen werden kann. Aus den bisher durchgesührten Berechnungen ist zu ersehen, daß eine fundamentale Reform der Telephonabgaben einen weitaus größeren Nutzen einbringen kann als bisher. Bei rich'iger Telephonpolitik könnte die Zahl der Abonnenten leicht vervielfacht werden, wie die Dinge aber heute stehen, kann zumeist von einer Neueinleitung keine Rede sein, weil die Barmittel hie^u fehlen und selbst destehende Apparate müssen abgeschaltet werden, weil die Spesen viel zu hoch sind. Das lelevhonnetz ist in Jugoslawien noch lange uicht so verbreitet, als es dem wirtschaftlichen t^rade des Staates entspricht? übrigens wird ein ansehnlicher Teil der bestehenden Leitun- Man mus? österreichischen Erzl>erzoge aus, später ti.'r Regent und jetzige König AIt:ran!>er I. Jagd war durchivegs nur aus die sogeliai n-te „Olt^'diZta Bara" b^im Torfc ^^iupiuoos k^schröukt, ein Revier, da- als dü'^ schon te 0l«ser Art in ganz Europa gili, nvihiend in Aur!hLn übrigen Wä.dern die Vcamlen d.^r V'.'-ml?aen5gemcinde jagen dursten. hatte der königliche Hof allc Iagdgriini'x' in-ne, während die Beamten in einigen >»ern jagen durften. Da alier eine rari''>m'üe Jagd aus einem so una^'heuren gepflegt werden kann, behielt der vos Jahre 192V nur N'.'ä) einige Iagdremei'e und stellte die übric^en der Veruiög.'n'5g<'ineinde zur Bersügung, die daraufhin wiederum 'hre Beamten darin jagen ließ. Im l'^'rgangenen Jahre wurde beschlossen, von diesen Jagdrevieren nur einen Teil !>en Beamten zu über lassen und die übrigen zu verkaufen. Obschon für di.e Iatldgründe bei den Jägern aus 'ü^o grad, Novisad und auö Syr'mien groszes Interesse herrschte, blieb die Versteigerung er» folglos. gleichzeitig sich verpflichten, die Kriegsschul- aber bedenken, daß die Abschaltung eines den mit dem wachsenden Wohlstand allmäh- Apparates nicht nur dem betreffenden Abon- lich herabzusetzen. Der Autor dieses interessanten Planes hat ausgerechnet, daß bei einer nur 2VA6igen Erhöhung der amerikanischen Baumwolle-, Kupfer- und Petroleum-ausfuhr sich die Einnahmen der Bereinigten Staaten von Amerika um einen Betrag er-I'o' en würden der dreimal größer wäre als ?n dieser '"i- fälligen Ratenzahlungen 'r 5kr>^'gsschulden. uenten schadet, sondern die Weiterentwicklung des Telephonwesens überhaupt erschwert und damit die Wirtschast in ihrer (Entwicklung behindert. Will man das ver-ttteiden, dann ist unverzüglich an eine Revision der Spesen kür Installation, Abonnement und der Gesvrächöciebühren selbst zu schreiten. Unsere Wirts'sias« wird ^^inkbar sein nnd der Staat wird auch seine« Nutzen davon haben. Nun hat die Veruwg^'nsgemeinde ihren 'Leamteu das Iagdrecht vollkommen eutzo-a^'n und angeordnet, das^ daS gesamte 7^.igd-revier dem Meistbieter verpachtet wird. Da-g<'gen haben die Ve.imte:'. (Einspruch erlin. ben. Der Ausgang dieses Streites ist n>ock> nicht abzusehen. ^ Die Jagdreviere der Petrowaradiner Ber-^ mi)gensge'meinde sind sachgemäß eing^rirlitet, insbesondere die „^bed-^ka Bara" in der 5 der völlig zu sagen psl'.'g! Im Forsn' ^''''ran^' "'nrd' <'ine Fasi-i'r^e ein'iev'sl'!'.'! ^ um'^e''i"'''''.'!i ?^orste. 1 ijber die der verfügt, bilden einen ita^ „Mar'lbover Ze^tung^ Nummer lS. CainStag» den Jänner ?.'n Gürtel zwecks Schutzes und Förderung dcr Fasanerie und des übrigen Wildes. Tie Iatsd-cn, welche die Beamten der Ber-mligensgemeinde von Zeit zu Zeit veranstal-telcn, waren nicht plamnäbig. In der jetzigen raison wurde keine einzige größere ."^aqd veranstaldet, nur drei Dienstjagden auf Vildschweine. Ter Wildstand in diesen Wäl dcrn ist daher ausgezeichnet. Im vorigen Jahre sind die Füchse infolge einer Lungen-krankh^it fast völliq eingegangen. Daher ist nun eine starte Vermehrung der Fasanen zu erwarten. Tie Jcigdgrttnd? der Petrowaradiner Ber-lnögensl^cmeind« liegen fast durchwegs im südiistlichen Teil von Syrmien und umfassen ein? Bod'nflciche von K5.000 Katastral-Joch. erstrecken sich bis §id. Ein „junger" Ehemann. der rumänischen Ttadt Haschi fand vor t'inigl.'tt Tasien ein? Hochzeit statt, die c ni^eo Aufsehen erregte. Ter iun^e Ehe« maiin. >^err ?ean Rapeann, f)at nämlich te-'^?i!s dciH stattliche ?llter von Jahren erreicht. ist noch vollkommen fie- snnd. ^ins^erortientlich rüstiq, und er hofft, ^ein junaes t^^lück noch einige Ja.)re ^i!N, denn ^er altor^ Tos>n hat bereite das Alt^r von ^abrk'n err'licht wäsi^ re^d jün'^ere „erst" 78 ^ahre alt ist ,^unai.'n belxiuvten, ^''err Naveanu hsi» nur ae^ieiralet, um e'ne .^ilfe l>ei der ^e'rirtsck>iv?tung '«'ine-^ 'Nesikes ^zu ^lal^'en. Nachrichten a«s Eelje c. Svmißelische vemewbe. Sonntag, den 1ü. Jänner findet der Gemeindegottesdienst um lv Uhr vormittags, der Jugendgottesdienst um 11 Uhr vormittags im Gemeinde-saalc statt. c. Erfolß eweS junge« heimischen ltompo» vlften« Der Lehrer Herr Radovan Gobec aus Eelje hat eine Operette „Die Flucht aus dem Harem" komponiert, zu der er auch selbst das Libretto schrieb. Die Operette wurde mit großem Erfolge in ^alec uraufgeführt und wird am Sonntag, den 15. d. neuerdings gespielt werden. c. Die Leitung der Privatschnle der Schul-schmefter« teilt mit, dafi eine größere Anzahl von Schülerinnen mit 4g Paar neuen Schuhen, 186 Paar Strümpfen, 173 Meter Stoff für Kleider und Wäsche und vielen alten Kleidern und Wäschestücken beschenkt wurde, was alles edle Wohltäter in der Stadt gespendet haben denen die Leitung den herzlichsten Dank ausspricht. e. Freiwill. Feuerwehr und «ettungsab-teiluug. Die Jahresl^auptver?amml«ng findet Samstag, den 28. d. um 20 Uhr im Feuerwehrdepot statt. Pogelfromme .Lotzen. In ^e'.lin sind ciN'' alsen Teilen des deutschen N.iches s^ai^en .^u'a'innen qelonnnen, NM is.rc ^chönk'eit zu uie^-en. T'c schönsten deutscher nnd n"slnndisch.'r .iuchten sind liuf der Auöl!css"nq nertreten^ Besonders ii'l'vn sind die '^iere der Perier f^och-zucht. s^'iuei der 5>aln.it,wecke der Äusstell lnng in. ar ein ^ch-elm. J'aos ^emin, d^r Verl n<'r M'slion^nbetrüger, wnr wenic^i»? l^armlos. Die Verbrechen, die er beging, erre/'ten sein<'r'e!t weg^n der ^tru^.xllo-'ikikeit, mit der die Ta^er vorgegangen waren, grös^'co ?lus'oh''n. al'gk'se-hen davon dosi^ ein Riesen^'^'-'den von nlni M llionen entstanden war. Aber wen vackt'' nicht ein ?öchein. wi^nn man sich vo'.stallt wie der ?''^'s''<'s'"s'cher u?c»na'elana ait eine; amerilmnschen Nninerutnt ?^or^e'un^eu gehalten 'iot und da^ür noch gri-'s^en '^ichn> Dns Ende des Io-?o. Taä ^o-Io, das in dlin letzten Vii'rtel-sahr de? vernn'ioenen Jahre? den Zviel lvarenmarkt aller enr'N'äi'chen Lander k^-l^err^ch»? f)at ein ?eben gehabt als umu 'bm vorausge'ant statte, s^s ^'at sich je-den^alls lön-^er gehalten, als man es von älmlichen Modeirtitcln in d/'r ^v'^l'^aren» Industrie aewobnt ist. Jetzt scheint aber end.-gültl<^ sein Ende gefommen zu s?in. grofi^n Verdrus; der 5viel?i-arenfal'r'k'?nt?n setzte dieser Pro^^ar. Nach Weih nachten haben dann ^ie Aufträge sasi v?llia ausgesetzt. Vci.'ndl'rä. betroksen wurde davon der kleine Ort Weipert an der tschv'chisH'n Grenze, der das Zen'ru'n der c^o-Ttz-^-abr'-kation ivar. Tie 5vil's-c'i'^fas,y:s<.^ liatten zu Beginn der Io Io-?^eris'^<' ein? grosse Anzobl von ?srs,eitern ein''tr''^stn ^onnen. die aber fekt nach'ast alle :vieder l?nt' Tassen werden mußten. c. Hilde Holovsky. Das durch den Skiklub Celje arrangierte ?luftreten Frl. Hilde H o-lovskv ? in Celie erregt in allen svortli chen .'isreisen des Dranbanats begreiflicher-»oeise grös;tes ^)nteresse nnd hellste Begeisterung. ^rl. .^olovSky kann leider keine anderen Städte in Jugoslawien besuchen, da sie von Celse direkt über Wien nach Paris fährt, wo sie vom ?s>. bis S4. d. ein Schaulaufen veranstaltet Nach den bisherigen Vereinbarungen wird fic Montag, den Itt. d. nm 20 Uhr und Dienstage den 17. um 1.^ Uhr im Stadtpark auftreten. Karten ab Samstag, den 14 d in der Buchhandlung GoriLar. c Eröfsnung ein-S Bnsnw?r SKnaer das am Sonntaa nm Uhr inl grossen Uni^nlaale ltattk'ndet lind die meinen Karten schon vor einem Monate gekauft wor-den, da das .^r^nzert ursnrünalich siät^e ^tatt^ sinden sollen. Ta aber der Saal mittlerweile in ein Kino nmaewandelt worden ilt und die Sit'e iekt anders angeordnet sind, werden fet^t di" schon aekansten Sitze auf Wunsch ge-gen andere eingetauscht. c. Die Gteuerverwaltun«» macht aufmerk sam. daß die Steneranmeldungen über die Einkommen von Unternehmungen Betrie ben nnd selbständigen Berufen sowie die An Meldungen für die Umfak^tener spatesten-? bis Ende Jänner eingereicht werden müssen c Das Grab deS unbekannten Toten wird geöffnet Donnerstag, den 12. d kamen drei Angehörige des verschollenen Bergmannes Pevec aus Trbovlje nach Celje, wo sie sich auf der Bezirkshauptmannschaft die behördliche Bewilligung zur Oeffnung des Grabes des unbekannten Toten erwirkten Auf dem 'Lvitalfriedliofe wurde sodann das Grab geöffnet und der Sargdeckel abgeholien; die AngehAriaen de« Pevec besahen sich den Toten genau und stellten dann an ^>and von untrügllchen Merkmalen fest, daß der Tote Aus vtui p. Der neue Marktplatz ist gewiß eine beachtenstverte lLrrungenschaft nn'erer Ttadt. Mit nicht geringen Opfern ist es der Stadt« gemeinde trotz der schweren Zeit gelunzen, den Platz usodernst auszubauen und in aßt.sn Berkauisladen bieten wirklich einen ltaatlichen Anblick. Unterlia'^ des stiegen-aufganges wird setzt noch ein Pumv.^rk montiert, das ,n«r 5>?e niaung des Platzes ^ow!e für die Füllung d-er Sprenyvagen dienen soll. Mr d^e?sn-^s'^'rnn'' d^'ses mef>r als notv'endsaen ^anes "laben sich in erster ?inie der agle Vnr''ermeister S^i'uerober-.'erwal^er I c r K e, AuitSdirektor Zu v a d-I a l nnd Ina. orvat die gröszten Ver» '^'enl^e erworl'en. P. lVastsflsfl des Linblsanaer Vchauiniel-Hanfes. Das Ensemble des Ljnblianaer Dramas brinat Dienstag, den 17. d. im biesigen Theater c>bfens .,Fran Inger auf Oestrot" zur Aufführung. v Landseuer. .'dause des Besitzers Josef Voglar in Lancova vas brach dieser Tage ein ?^euer aus. das das Strolidach sowie ca 5^ ka Stroli nnd ^ntternnrräte vernichtete Der Schaden von 0000 Dinar erscheint dnrch Versicherung gedeckt. V. Bestreut die st'ek'fteige! Da sich in letzter '^eit melnere Uniälle wegen mangelhaft bestreuter (^"l'steiae er«, ign«'! baben. werden die .s^anSi^esiker darauf anfmcrk'am gemacht, das? die Pk'lizei den Anklrag hat. jeden Fall un^nlännlicher Vestrennng zur Anzeige zu bringen. P Ukbersall aui ossener Straße. Der 3.^-'ähriae ^?eusch!er Pk^'l?np Zavec aus Sla-tlna wurde auf offener St'ai^e von einem, ihm allerdnias bekannten ?>ndiv'dnum angehalten und mit einem Taschenmesser bearbeitet Zavee mußte ins hiesige Spital über-^ül^rt werden. v. Diebstahl. Ans der aukaelas^'»nen elek« trischen Zentral" des Ingenieurs Theodor M a j ö in Medvedci verschwanden dieser Tage mehrere elektrische Meßinstrumente Des Tiebltal'lS wird ein beschäftigungsloser Monteur verdächtigt der in den letzten Tagen in der dortigen Gegend gesehen wurde. p. Undank ist der W-lten Lohn. Bor einigen Tagen erschietl in einer Villa in der Ljutomerska cesta ein vier^ebniäbr gcs Mäd chen und bat uni Einlaß Ta es schon spät war. gewährte man ibr auch die Nächtiouna im Hauie. Das Mädchen war iedoch am nächsten Tage spurlos verschwunden. M«t »hr verchwand aber auch eine goldene .("»alskette P Einbruch, ^n der Nacht znm 10 d wur dc am Weinai'k.^li sjy dc'r ^ran Berta Lam n k' r nl Sv T'r''i'a E'nbrnl'l' veriibt, wobei diverse Wäsche- und Klcidungs^ stücke den Tätern zum Opfer sielen. Die Gendarmerie fahndet nack) den Einbrechern. p Bou einem Uubetauteu angeschossen wurde diefer Tage in BiSekki vrh iSloven. gor.) der Winzer Alois A r n u ö. ArnuS war gerade auf dem Heimwege begriffen, als er schon in der Dunkelheit von einem Unbekannten angehalten wurde. Dieser zog blitzichnell einen Revolver hervor und schoß auf Arnuö. In den rechten Fuß getroffen wurde diefer noch im Laufe der Nacht ins hiesige Spital überführt. Es wurde eine Untersuchung eingeleitet. Sport Banus Dr. MaruSiL besucht die Wintersport» Festwoche. Den Sonntag. Ven 15. d. M. einsetzend.',, Wintersportkämpfen hat nun auch der Ba-nus .Herr Dr. M a r u « i L seinen Besuch zugesichert. Infolge der gegenwärtig noch unzulänglichen Schneeverhältniff« wird l)eute eine Kommiffion des Unter^x'rbauSes nach Betnava entsandt werden, die die defi»l'tive Entscheidung über i>ie Austragung der Kämpfe Ällen wird. Schniederichte Äm ganzen Bachern herrsche,» jetzt die günstigsten Ichneever)ältnisse vor. Die ausgeworfenen Schneeinaflen erreichen überall eine Höhe von Zentimetern und da sich auch die Temperatur zwischen -L und —H Grad bewegt, läht auch die i!^'chaffen> heit des SchneeS nichts zu wünf-^n übr^. Ausflüge sind nun in allen Richtungen mS^ Ii, zumal alle winterlichen Routen fahrkar find. Die Sprungfchan,«m bei der Pesek-Hütt« und Sv. Lovrene find desgleichen bereits in Betrieb Beim „Poihorski dom", „Senjoriev dom" und in „Rimski vrelec" killden per-nmnente Zkikurs« statt, sodaß der Eintritt jeden Tag möglich ist. : G. lk. Rapid. Die Mitglieder der Ainvsr sportsektton lverden in Kenntis geletzt, daß de IN Theisel-Heim nun in reichlichstem Ma« ße Schnee vorhanden ist. Die SiZtte wird bis Dienstag, den 17. d. bewirtschaftet sein. : S. K. Svoboda. Sämtliche Mitglieder sind eingeladen, der heute, Freita-' abe,chs statt^ ndenden Zusammenkunft im Vereins-Heime beizuwohnen. TageSordnnna: Be'pre« chnng für den bevorstehenden Klubabend. Kino Union»Tonkiuo. Der große Tonschlager „Der Frauendiplsmat" lFrauenliedUng) mit Martha Eggerth, Max.tzanlsen. Anton Polntner und dent bekanni-n Kammer sänger Leo Slezak in den.Hauptrollen Die Abenteuer eines jungen Attachees -Biel Liebe und Gesang, bezaubernde Frauen und pikante Szenen. Burg'Tonkino. Der beste uird lBigfte Film schlager, die glänzende, unterhaltende Toil filmoperette „Das Blaue vom Himmel". lIch will nicht wissen, wer Du bist) In den Hauptrollen die liebliche Liane Haid, der charinante Gustav Fröhlich und der König aller Koiniker, Szöke Szakall. Die Musik wurde oom genialen Robert Stolz komponiert, die Regie aber führte der be-rühinti' Geza von Bolvary. Da dieser Herr liche Film überall den größten Erfolg hatte, wird angeraten, s^ch die Karten rechtzeitig zu beforgen. — In Borberej. tung: „Scamsiolo" mit Paul .^örkiiqer nnd Dolln WW und ? umor Vorgebeugt. „Ich habe lieute zwei Theaterkarten für' uns Mitgebracht, Liebling." — „Aber Paul, ich habe doch ken' ^'sbendkle,d." — ,.Brauchst du auch nicht. Mein Billett iit für den Abend und deins ür die ermäßigte Nachmittagsvorstellung." Gegenwert. ^ „Sehr geehrter Herr! Bestelle !',iermtt üundert 7'^laschk'n .'»>ognat Venn ki-t ichicke 'ofort Scheck" — ..Ceb'' verr! " "d('l Scheck. Wenn gut, schicke ^tvg. nak." Gamstag, den 74. sSN. „Mariborcr ,^e'ltunq" Numin-'r !3. Fkeitog. den KI. sanner Erhöhung der Brotpreife Tie Gründe, die das Bäckergewerbe hiezu bewogen haben: Vrrieuerunft der Typenmehle uud die Umsatzsteuer auf Brot M o n t a g, den Itt. d. werden die Brtitpreise in Maribor laut Beschluß der bockertzowerblichett Interessenvertretung um .)si Pcira pro Kilogramnl erhöht werden, u. .yv. so, sich das S ch w a r z b r o t auf Tinar l.— und das Weißbrot auf Dinar t.50 Pro Äilogramnl steNen wird. Diese Massnahme ist in unserer Stadt verhält-niöinäfjig spät erfolgt, da beispielsweise in schon länqsk die Erhöhung auf Dinar l.ül) für Säiwarzbrot ulld Dinar 5___silr Wein.brot in .Äraft getreten ist. Wie uns von Portretern deZ Bäckergewerbes erklart wird, ist dicsi? nur ungern durchgeführte, jedoch durch T^atsnchen und »virt'chaftliche Gegebenheiten lienriiudete Massnahme in der Preis-regulierlinq auf die nachstehenden Umstünde zurüäzuführen: Zunähst ist e^^ die B e r t e u e r u tt g der für die Broter?eugung erforderlichen T »1 p e n m e h l e. die die Verteuerung des BroteK gegen den Willen der Bäckermeister diktiert. ES ist vom Publikum zu berücksich-tigen. das^ die Tnpenmehle in der letzten Zeit von beispielsweise Dinar 3.W auV Dinar 3.75 und sogar schon auf Dinar 3.9V. also auf fast vier Dinar, gestiegen sind, gailz abgese hen davon, daß Maribor von den Großmiih len des Landes anl weitesten entfernt ist und daher die größten Frachtspesen für den Mehl transport zu bezahlen hat. Nun verwenden aber die hiesigen Betriebe nur prima Ty-Penmehle und nicht das um 20 bis 25^6 billigere Kommerzniehl, welches sich für die Erzeugung eines einwandfreieil Brotes nicht völlig eignet. Neben der Meblverteuerung, die sich beint Kilogramm Mehl auf rund Dinar 0.8l) stellt, ist es ausserdem die U m s a tz st e u e r auf M e l) l, die bei der Er höhung der Brotpreise eine erhebliche Rolle svielt. Dies^ Umsatzsteuer beträgt nämlich 9 Prozent. Cechs Prozent entfallen hiebet auf die Mühlen, drei Prozeitt auf die Bäcker. ?^ür den Bäcker lnacht dies beim Schwarz brot bereits 12 Prozent aus, beim Weißbrot l3.5» Prozent. Da die Bäckereibetriebe für diese Umsat'steuerbemessung im bisherigen Brotpreis keine Deckung fanden, mußte eine balbwegs entsvechende Erhöhung der Brot preise vorgenommen werden, wenn die Bäk-kereibetriebe nicht mit Verlust arbeiteli sollen. EIns«vran»una»n «m Autobix-S«rnv»rehr Infolge der geringen Frequenz stellt dte Ttädti'che Autobusunternehmung mit l5. d. einige ^ernlinien ein. u. zw: 1. Auf der Linie Maribo r—S e l n i-c a an Sorin- und Feiertagen (Abfahrt von Maribor Hauptbahnhof um und von «el-nica um 18 45 Uhr). 2. Auf der Linie Maribo r—R u ö ean S^^nn- uud Feiertagen (Abfahrt von Mari-bor-Hptbhs. um 18.4l) und von Ru^e um 19.40 Uhr). 3. Auf der Linie Maribo r—S t. l j an Sonn- und Feiertagen (Abfahrt von Ma- 5sm;ta? ribor-.^auptplatz um 18 und von 8t. Jlj-Staatsgrenze unl IS Uhr). 4. Auf der Linie Maribo r—S v. Mar t i n nur an Staatsfeiertagen (Abfahrt von Maribor-.HauPtpIatz um 18.45 und von Sv Martin um 19.4b Uhr.) 5. Die Lokallinie Maribo r-H auPt» bahnho f—S tudenci wird an Sonn-und Feiertagen bis Limbus verlängert, allerdings nur die Abendlinie (Abfahrt vom >^auptplatz um 18.22 und von Studenci um 18.30. Rückfahrt von LimbuS um 18.40, Ankunft in Maribor um 18.50 Uhr). Die übrigen Fahrten auf dieser Linie blei» bei! unverändert. ln Evangelisches. Sonntag, den 15. d wird der P r e d i g t g o t t e S d i e n st um 10 Uhr vormittags im (Aem<'indcsaale stattfinden. Anschlit^ßend unt N Uhr sammelt sick die Schuljugend zum Kinder-g o t t e S d i e n st. tn. i^wanzigjLhriges Jubiliimn der Schul? Legat in MOribor. Diese von uns bereits angekiindigtc Schulfeier fitidet Tonntag. den t.^». Männer um 1l Uhr vormittag im ?chul-gcbäude. Maribor, Vrazova uliea i, statt. Äiezu iverden alle ehemaligen und letzigc'n Lehrer und Professoren sowie Absolventen und Absolventinnen der Anstalt, Direktionen anderer Schulen samt Lehrkörz'er, Vertreter der Bi-'hörden. Aemter, (^istlichleit, '^itungen usw. eingeladen. m. Entrichtung der Lohnsteuer. Die Steii-errerwaltung macht die Oeflentl'chkeit noch mllts auk die Bestiminuns^^n des Tteuerge^' 'etzes hinsichtlich der Losnüteuer aufli»erksam Darnach haben jene Arteitc^eber, d'e d'e iliren Ved'ensteten abgezogenen Neträqe kzu die Lohnouer in Cteuermarksn entrichten, d. s. solche die bi^chstens 20 Bedienstete be« s'Mftigen inl '5inne einer d'esüeziiqlichen Mintst?rias"evl".'^nun^ 'ii' des Mrun- Mänlierst.^sarlgv«reines öfsneu werden. iil. Todesfall. In Tv. Otiiolt an oer Dt^au tst der dortige Pfarrer.Herr Blasius B r d-n i t im Alter von tj4 Iahren tpstorbeli. R. i. p.'. ln. Schaloms AschS „Gott der Rache" gelangt dentnächst im hiesigen TlMter zur Erst aufführung. m. Eine Turner»kgde«ie vera,tstie Lohnsteuer nicht ?n Steuer-nmrken, sondern in bar entrichten, d. f. jene, die mehr als 20 Bedienstete beschäftigen, ha-l^n bis 25». d. bei der -teuerverwaltnng vor zusprechen, uiu in das Verzeichnis solcher ?teuerpflichti(^er aufgeitommen. Anch hier 'iird für die Nichtbeachtung der Vorschrlften strenge Straien vorgeselien. nt. Fünf Sängerft'öre der »ärntner Slo- wenen veranstalten Samstag, den 14. d. uni 20 Uhr iln gros^n Unioil-Saal ein Äon^zert kärntner'scher Bolt^^l'eder. Die Sänger, die Zamstag uttt 12.42 Uhr in Maribor eintreffen n^rd?tt anch der Rnhestätte des ersten Mariborer Bischofs Antoil Martin SlomSek einen Beluch abstatteu. Sonntag unt 8 Uhr wirken die Sänaer beim (^^ittes-«lenst in der FranManerkirche mit. «Ik!I>II!l!llIk Mttk llM llMvi liiiserer r besiinncn uur init dem Abdrucl cin?5 uciio? Rl.i>u.inc', lul v»m Attmiia >i..' ziiii, llt'icmein st!ln nurd: k/^I105l ucin B. W i l l i a m Abenteuer und ^^ielicsvo!n<,is der lauut sächlich i!i dcil ' Luror un!> i» iniekt und s''!n^! iier. wmreneii, schier uirlööbiren ^-.ideii lii-i -in' Miseren ^'untineul lierütieizicssi. i'tenl-loser Spanmini^ liest »rail vvn >eni erner interii»Ult)lmleli Vi^il^e, -iie iin An». grabttne>i sneüli und si^' dann li: Europ.-l ueräiis'.ert. P.istl'lkd oie miistcriiise t^>est<,lt de.^ Prin-ieii sein, voll Mut lind ^'elieiisfi.'isctil.' !>!>> ^^>v'ri!)>l Cradoct^^, tier den C-Hes l'er und sckMßllch nacii überinenirhl!^z.^xi, Weib seittes Herzens !)eiuifi>lireii '<'.^.,1. SudiättÄlsche Glilt, Leidensäi^isl. uber-winciendc Liebe — ist ^^'reiZestirn dieses üliertUiS sesenswerleir Wer^??. seneii Koffer Din 205.- .,dl)^ilic>en. Nachforschungen unserer ^Zendarmerie g^'-lang es schon ain iiächsten Tage, ^en Tüter in der Person eiites tauin l2jl?htlgeu schülers auszusorschen, der auch ciiisäu'i lichenr Leugiten zugal», inittelst t'incs schlüssels iu die iikaniiner einli.elirllnl^nii ..n seiu. D^'n .^kosscr, iu welcliein sin, befand, i)fsnete rr elienfallv uii!-» cutw'.'nd'.':'.' darans den erwähnteit '^^etraq. Uv?,''.-Versteck des (Gieldes will ntier der !l>'inc Taii' genielit.' nom keine Auslnnft po. Anmeldung der Einkünjte. Beirirl.e, seieit e>5 fausilll'inuische oder c^eu'^'rliliü)-.'. müssen bis.'it. Innner bei der ^t.'u.'ri.ichö«-de in Sl. '.!1istriea die (5lntünste iiild t>en tätigteii Wareninuinsa!'. pro 19.',2 uachträaliche Spenden dem städtischen sozialpolitisch'« Amt bekanntgegeben werden, worauf dantl dieselben voll den Organen der Hilksaktioit abgeholt lverden. Die ^i^lcider ulögen in ausgebesserte«! utid reinem Zustande vorbereitet werden. m. „Flucht ins Märchen". Diese Devise, die sich der Männeraesangverein für 'einen am N. Felier d. I. iu deil Umonsälen statt, findenden Narlvnabend ge.vählt hat, zeigt uns ganz deutlich, daß diese Veranstaltung wohl ivieder etlvas gauz anderes darstellen Uttd den Besucher in ewiger, angetle)nter t^rinnerung bleiben wird. Fliehen wollen Sonntag, den l5. Jänner Tanzunterhaltung im Gasthause L e S n i k in Nova vas. .Ä'rapfen. Guter Pekerer Wein. Uin zahl-rei^lien Be'uch bittet LeSnik. 457 * Die Gasselfahrt des (Gesangvereines „Liedertafel" findet am Sonntag, den 15. d. statt. Abfahrt Ruöka resta 45 um 14 Uhr. 4 ^kajsla llet. .Heute frischt' Meerfische^ 481 ^ Haarfchneiden 4, Siasicren 2 Dinar. Ra jirrmesser-Feinschleiferci Mlinska 8. 17^23 8cklsedtvr ^unll»eruek ist vine uiisiiLe livtiino Sacdc. kLsöltikt ikn Ivickt clurcli i^c^elmAlZieeil (Zebraucli der Iierrlictien ?fei- wir nuz d^n, Chaos, in denl wir inachtlos herumtreil'en. fliehen aus dent grausalneu häßliche,: Kampf ums Dasein. Fliehen und wenn auch nur für einige, aber uitvergeßlich schöne Stunden. Und was liegt noch ferner der albernen und rastlosen Wirklichte t als daS Märchen. Märchenwelt, ein einziger Gedanke und verzaubert liegt die Welt zu unseren Füßeit, versch.vnnden ist alle Häßlichk?it und nur das Schöne enthüllt sich dem Auge. Wie ziehen e?n in das lteich der Feen und ZnMse wandeln sorgen los uttd Znbelnden.Herzetis durch den bezau-lierndeu Märchentvald, wo der El'enkönig ''eine niedlichen Untertanen betreut. Dort nieder l'^met skck> un.z die Pfi^rte ziiiit .^la, ''asseii>lind. wo der Kleina linrd, der am ineilten ißt un^ trinkt und an kein Morgen Aus Volsilane po. Sindervorstellung. Das reizende i^rin-dersingspiel „Sirota Jerica", »velc^s bei der letzten Aufführung in Studenice bei Polj-öane so restlos gefallen hat, wird von den Schulkindern der Volksschule von Stndenice aut Sonntag, den 15. d. unl 15 Uhr iui So^ kolsaale beim .Hotel .Hartner zur Wiederholung gebracht. Po. Diebstahl. Dem Dienstunä-dchen R. DroLovar, welches beim hiesigen Postnieister Herrn 't>lählt,cit. Zlosfwcch'selstöninqen. Nc" selausschla^. .'d'^uljucken befreit dtis NtUürNti) „Frnnz-Ioses"-Vit'erwt,sscr den ^iör^'er ''N ancteiammclteil iväulnisqiften. die 1- lneister cier .veilniittellehr.' i)aven erf.?inrl. -'ich d.i5 !tzran.^-?^osef.Wa!ser als ein durcl,. a-i. iu-:'erlässi,^es ?armreiniqnlr>^sniii!.l s,em.'-uu-!. T...'-.;v?an^.^cscs"-BIttern''.issel.' ist in alle?' 'en. Trogerien nnd Eue^eveib.nidsuna'i-'ich. 20 «mp Rationaltheater in Marii'»! Repertoire: Freitag» den 13. Iünilei.- unl l.'> u.lil ' ..Max und Morij;". U'indervorstelluna. Samstag, deir II. Iüun^r: l^rschsossen. (Gastspiel in Mnrska Sobvta). Sonntag, den 15. Jänner unt 15 Uhr: ..,Dns Land des Lächelns", (rrinäßiglo Preise. -Um 20 Uhr: „Zum weihen Röhl". Montag, den IK. I^änner: Geschlossen. Dienstag, d<'n 17. Jäniier mn 20 Mn. „GewWer". Ab. (5. Ermäßigte Preise. Theater in Murika Sobota Samstag, den 14. Iäntter: ,,Die Bekehrung des Ferdinand Pißtora". (^a'tspiel de? Schauspielensembles aus Maribor. (^ntek'5tüt^et (jie flMubei-I^uIozeniigZ «» '?S. SamStag. den 74. ISnner 1933. lVirtschaftliche Kaufmann und Landwitt -O— Langs«vri iilctideil sich alle Erwerbs^ zweige mit ihrel Zieitungnahme in der Frage der Sanierung i»ns«^rer landwirt^clinstli-Verhältnisse'. Es ist dabei nicht ^ vermeiden, dafi auch imrl subjekw gefärbte Ansichten zu^m Ausdruck tommen, man drstehende Reform geeignet ist, die Zntereffen zahlreicher lLiwerbsgrilppen «npfindlich zu treffen, sofern Glicht Kawicchluen getroffen werden, »ie eine einseitilie Belastnug der Wirtschaft »erhindern. Ueber den Ttanidpuntt der ^ e i d i n ft l l ute haben n»ir ovr einigen Tagen berichtet. Die Bmtten befürchten, daß durch die Aeststockung von fast 2 Milliarden Dinar 'Vauernverpflichtungen bei den verschiedenen Zttstitukionen Jugoslawiens eine gefährliche Hemimnng eintreten kann, die gerade lieute unbedingt zu vermeiden ist. Die eingebrachte Resolution uu,saßt die wichtigsten Momente dieser Befiirchtung. Wie man er^ ilihrt, soll den eiMlnen Virtschaftsgruppen ,veitgehendst entgegcnqctomnlen inerten und dies dürfte auch der Grund sein, weshalb letzt von zahlreickien seitei^ Resolutionen eingebracht wurden, t>i<' Abänderungsvor-schlS-gc für den vorliegenden Msetzentwurf beinhalten. Nun habiir dasnr sein sicherster ^onsmnrnt. Geht es den» Bauer gut, dann geht es auch deiu Lt'aufmanne besser. Der MuMann hat st'do6> eine b^'sonl^.'rs wichtig<' Fnnttion itn össentlicheu und wirtschaftlichen ^ben der Gesellschaft und deö Staates. Er stellt die Zwischeni'tuse zwischen .Konsumenten und Produzenten dar. Ohne 'i?andel ist das wirtschaftliche Leben undenkbar. Nun ist aber die Lage des Ztaufmannes in der letzten Zeit sehr nngünstlg. Hier wie überall spielen die boklannten Momente der allgenn^inen Wirtschaftskrise eine gwhe Rolle. Die Einnahn,en haben sich stark l^'rrin-qert, aber die Aeryflichtunqen sind die allen geblieben. An der prekären Lage unserer ^ndwärtschast sind die iikauslente aber nicht schuld. Äus diesen» (Grunde ki^nnen sie auch nicht die volle Last der Permnrwrtun;i ans slch n<*hnlen. Bekannt ist, dasi nur ein oerhältnismäs^is? geringer Teil unserer Landwirte verschul-^t ist. Di'.'ser Teil betragt etwa Ä>?S. Der Rest ist nur teiln»eise verschuldet, teilivcise auch qar tti6)t ivrsckinldet und teilnvise so-c,ar vermvgend. Werden alle Bauern luil deill c^leichen Mas;e gemessen, dann haben nlich die unverschuldeten und die I'egnterten Bauern keine Berpflichwng, ihren Zahlungen nachzukommen. Damit ist aber das Ende des Handys gekommen, ^nn der Kauf-inann, der sein Geld vom Bauern nicht be-toinmen kann, muß sein Geschäft schließen. Daher verlangen vie Kaufleute, d»e Bauern gesondert werden in solche, die über Haupt nicht bezahle,: können, die unverschuldet stn!d und in ^e itbrigen. Nur den Ue^r-verschuldeten soN geholks'n werden und zwar aus die Weife, daß in der Bezahlung der säMgen Raten Erleichterungen eintreten. Das ist nicht schwer. Ä»AU ist nur die Zu-lammenischreibuttg der Verpflichtungen erforderlich und die Festsetzung eines Termi-nes, der nicht überschritten werden darf, wobei bald ^iuzubrin-qen und damit das Verhältnis zwisck»en den Banken und deni Ztaate zu konsolid>ieren, wobei es gleichzeitig zu einen» engeren Zu-iannnen.nlieiten unserer Bankeninstitute kofunieu kann. Die?»»i«»inmtt«Nuno»n Nach einer Mitteilung der Steuerabtei-luug des Finanzministeriums dürfen ab l.». d. die Raffinerien für den Betrieb von Moloren reines Benzin nicht mehr abgeben. Die vorhandenen Mengen sowie neue Sendungen von reinem Benzin sind an die Benzinmi» schungSstellen zu senden, wo ihnen SpirituiS in, Ausmaße von 20?/, beigemengt wird. Die an, erwähnten Tage bei ^»aufleuten oder Privaten befindlichen Benzinvorräte dürfen, soweit die entsprechende Verbrauchssteuer entrichtet ist, noch bis lt». Februar d. I. Vern>endung finden. '.1?ach diesen. Tage sind für den Motorbetrieb nur Mischungen von Ben^^in und Spiritus zu verwenden, lle-Vertretungen dieser Bestimmungen tverden mit Geldbußen bis zu 100.000 Dinar geahn« det. X EwhaltmiG de» »««» Ai«>els«r»«t«. Die Bauunternehmer werden darauf auf-mertsain geckacht, nach den bestehenden Borfchristen ab Reujahr bei Bauten nur daS neue Ziegelformat verwendet werden darf. Uebertretungen dieser Bestimmung werden ftreng geahndet. X Der VAMtttdmASMNSgleich beginnt fich in Jugoslawien im Geschästsleben einzubürgern. Das Zagreber Gericht erhielt bereits von vier Interessenten daS Ansuchen um Eröffnung des BermittlungSverfahrenS. Außer drei Firme sucht auch eine BeamtenSwitwe einen Ausglich mit ihren Gläubigern im Wege der Vermittlung an. X Pt»ßStD»>a«s für «eflSßel. Nach dem Hochstand zu Weihnachten ist am Geflügel-markt eine starke Preissenkung wahrzunehmen. Besonders tritt dies in Kroatien in Erscheinung. Im Bezirk Kritevci z. B. wird das Geflügel durchschnittlich zum Preise von 4.Ü0 bis ö Dinar Kilo Lebendgewicht gehandelt. Truthühner kosten gegenwärtig 20 bis 30, Backhühner und Hennen 10 Dinar pro Etück. Verhältnismäßig hoch im Preise stehen noch immer Fettgänse, die bis zu 50 Dinar pro Stück gehandelt werden. MeS erllärt sich dadurch, daß Gänse noch immer in größeren Mengen exportiert werden. X Ai»e«ks Förderung der Ausfuhr juss' slawischer Vet«e nach dem Ausland wurde mit der Mener Regierung eine Abmachung getroffen, wonach die Tranfitsendungen über Oesterreich Erleichterungen genießen. So lvurden d^ie Frachtsä^ für Weiniendun-gen nach Holland, Belgien, Frankreich und Luxeinburg um 43?S und nach Deutschland und der Tchnviz uui 30 ?d herabgesetzt. X Tell»e!fe zo>fr«ie Fettelnfuhr nach ve« sterreich. Die österreichische Regierung gab eiiten Erlaß heraus, wonach auf Schweine felt in Fäsiern im tAewichte von mehr als 170 Äilogram,n bis auf weiteres kein In,, portzoll eingehobeu wird. Diese ErleiÄ?-terunq konNut Jugoslawien sehr zu statten ) Stützung der G«treidepreise in Frankreich. Da das Jahr 1932 in Frankreich eine sehr gute Getreideernte brachte und sich beispielsweise bei Weizen ein UeVerschuß no:i rund 7 Millionen Meterzentner ergibt, wird mii l^tetreidemarkt eine sinkende T<'ndenz be^ obachtet. Um nun den drohenden Preissturz, der die WirtschaftSdepression noch verschlim '.nern müßte, soweit als möglich zn verhin^ dern, wurde ein Äredit von AlX» M-'' inen Franken zur Verfügung gestellt. Die Vorlage lvurde im Parlament beivitS verabschiedet Man hofft, daß diese Summe genügen wird, um die Getreidepreise ani der bicherigen zu halten. X Franzöpsche .^olzeinfuhrtontingente. Mit 1. IälNler gelten für die .Hol^^einsnhr nach Frankreich ,ieuc Kontingente. I^ür die erste .'Z^älste deS Lahres iveichen dieselben von lenen der zweiten .^^älfte 1i)ZZ nicht viel ab Bekanntlich beläuft sich daS Kontingent auf Mit des Jahresdurchschnitts in den Jahren 19Sb—1929. An Kontingenten wurden zugewiesen an Jugoslawien 10.372, ^utschland 67.2W, Oesterreich 106.964, Tichechoslowakei 5030, Polen 39.'.)992, Finnland 10.'^.458, Lettland 24.524, Schweden 83.458, Rumänien 19.358 und an die Vereinigten Ltaaten 10.340 Tonnen; an daS übrige Ausland werden geringere Kontingente verteilt. Die gesamte Holzmenge, die im ersten Halbfahr 1933 nach Frankreich eingeführt werden darf, beläuft sich auf 516.144 Tonnen gegenüber 417.464 in der zweiten Hälfte 193L. Nadio SamStaD, 14. Iidmer. LjMj«»« 1S.1V Uhr: MittagSniu'ik. —. l7.ZV: NachmittagSkonzert. — 18.30: Engl» lisch. 20: Russische Musik. — 22: Leichte Musik. ^ Veogr«d 20.10: Jugojtawrsches Konzert. — 22: Abeildmusik. — 20.15: Bo» Hede-Quartett. — 30.45: Hörspiel. — 22: Nachtmusik. — HeilSberg 20: Strauß-Abend. — 21.15: Blasmusik. — 22.45: Tanzmusik. — Vresla« 20: Lustiger Abend. — 23: Tanzmusik. — Parifie» 20: Leichte Musik. — 21L0: Kammermusik. ^ 22.10: Tanzmusik. — London-Negional 21: Konzert. 22.!S: Abendmusit. — 23.30: TanH musik. ... kMchlacker 20: .Heiterer Abend. ^ 22.45: Nachtmusik. — Leipzig 20: Heiterer Abetld. — 2SU5: Tanzmusik. — Bukarest 29: Bokalkonzert. _Otsckhol« -.ZV: Unterhaltungsmusik. 22: Tanzmuiik. .. Ao« 21: II'Übertragung aus dem Theater. - Zkl« rich 20: Kon^^rt. — 22.10: Tanzmusik. ^ Langenberg 20: Lustiger Abend. . 22.^5: Nachtmusik. — 24: Jazz. — Prag 21: reranstaltung. 22.15: Nachtinusit. ^ Oberitalien 21: Bunter Abend. — Nlinthen 2l): Lehars Operette „Der Gras von L.i .'m burg^*. — 22.45: Nachtmusik. — Budapest 19.45: Kon^zerta>bei,d. 22: Zigeu,u'r:>n:sit. .'»hierauf ^azz. Warschan 20: Leichte stk. ^ 23: Tanzu,u!ik. .. D^ventsn^Nan-n^l 21: Aonzert. ^ . 2'z.40: Tanztt,u!it. — 5t3» nigSunfsterlMsen 20: Luftiger Al'eud 23: Nach unierlialtnng. -- V'.v^.--Aadla 21.45): Abendlonzert. — 22.15: N.icsitiiiusik. Die eiserfüchtige Feuerwehrmanns«? attitt. „So spät kommst du uach Hauie?" ^ „Wir mußten einen Asnobrand los^^en.'^ — „.Heute ein .Ano. gestern ein .>tc7ssees,anS, vorgesteni ein Theater — -- lauter Orte, wo lnan sich a,nüsiert!" Geistesgegenwärtig. Ein paar Minuten nachdem die .'?»otelx^liste aus dem Schlaf durch den Feuere,larni i?uf-j geschreckt wordeil waren, tritt ein Herr zu j einer aufgeregten Gruppe, die nor^-iirttig > lleide! vor dem brennenden.s'^otel .^cl,t. runl so aufgeregt?" fragt er in iiherlegeii 'm Ton. „Ich habe mir Zeit geuomin"« beim An^^iehen, l^abe mir erst eine Zigarette onge-ziindet und ,neine Krawatte sogar zn,ein,!,l gebunden, als sie k»ei,n ersten Male nicln rich tig saß." - „Anttdervoll!" rief einer der iiif geregten (?!'',iste. „As'er warum ^ie nicht Ihreangezogen?" Olivias Roman Von Mar« v. V <> st e n. Um 'üns N'hr, ivie geivöhnlich. betrat Fran« das ArtÄbencafv, setzte sick) zu Suky nnd bestellte seinen Kaffee uich die Tages-biütter. Di< Begrüßung uiit Sutt) fiel sehr 'rostig aus. Tagsvovher hatten sie eine» heftigen Disput gehatt . Ueberhaupt n>ar er dieser Liaison schon recht überdrüssig. Suty ,var vergnügungs-siichti.i und anspruchsvoll, »mhm aber niemals Ni'lMch-t auf ihn und lebt« ausschließlich ihrer kleinen egoistiichen Person. Arank liertiefte sich in die .Leitungen und überließ Zukt) rl,ren Journalen. Mötzlich tippte sie ihnl au'. den Arm. „Ein neuer Roman in der »Modernen Welt' —" Er machte eine img?t»uldi^^ uoprve.,.>e-i^lng. Der neue Rmnan interessierte» ihn absolut nicht. A-ler sie blieb dai^i. „Er wird vielleicht lian.i lii'll)sls> nvrden.....Wege, die nl'wä''- i,0>> vli:,!,i -"ür.li'.ii'-. . Da horchte 5rank nus. Doch auch Suty stutzte und nachdenklich wiederholte sie: „Oli via Martinis . . . sag', hast du die nicht gekannt^ Tu hast doch einmal et,vas mit einer Olivin Martinis gehabt? — Ja. ja, ich !oeiß es genau. Zie nxir Schriststelleri,« . . ..Gib her!" sagte Frank zlemliinibeersoda n,td Magazine kommen ließ. Die Neugierde, mit der Frank die Lektüre begonnen !)atte, wich bald einer steii.'nden (Erregung. Ohne Utitcrbrechung las l'r, bis es hieß: j^ortsetzung folgt. Nun >nus;te er vierzehn Taye warten und hätt« ,i:n liebsten den Roinan in einem Atenizuq gelesen. — Zweifellos: die .?>eldin Claudia Mr nie-tnanid anderer als Olivia Martinis ieltst, während klinter der Figur des sZeno er Frank, .^u suchen war. Auch neu ans seinem Verwandten- und Zreundes kreis erkannte er deutu6i: da seine eigene Schwester eine Rolle, auch Tante Emilie kam vor. ebenso Dr. Bi<:hler und Hütterot . . . Bon eimr Fortsei^un<^ .vur andern u>uch^ sein Interesse und seine Ungeduld - d'e vierzel)« Tage, die da'.nnschenlaqen. dauerten ihn: v'el zu lang. Nun ,var er liei der Trennung Zenos von Clalidia angelangt. Das war der Brnch Mischen ihm selbst und Olivial Eine Klette von Mis^""''!.7.sdu:ssett ,var damals diesem traurigen Abschluß eines so vollkontmen scheinenden Einnerstiind-nisses vorangegangen. Die Ereignisse lvareil sehr deutlich dargestellt und i?rank erkannt? mit Beschämug, daß er eine recht liiis'.liche Rolle gespielt hatte . . . Hein sieberba^teS Interesse inacht<' allmäb lich einer guSle,rden Unruhe Platz _ der ,vettere Verlauf des Romanes bett,i!?stig^<' ihn. Hatte Olivia wirklich derart unter i^r Trennung gelitten, iv^e in der Erzählung Claudia tat? . . . Olivia liatte eine iileich^ Mtige Miene zur Schau oetragen iplio'e Claudia außer sich vor Kränkung trübsinuljZ geworden ivai, l)is es zu,« Lelüitluordver-'uch tan,, lvobei sie von Zenos F.l?uuo. einem Arzt - - eüeu Dr. Biehler! ^ ^giZrettei wurde Arzt lnelt dann uni »ie an ivur-de aber a-taewieien. Ber^iräint, '.lerliitrerl, »ereinsalnt lebte Claudia ilviter und alles deutete darauf hin, daß es n'cht v.^i dieiem mißglückten 5elbstlnnr.di,er'ttch bl''il!?n >viir-de . . . Zo weit lmtte s^-rank ael"!ei, und dann stand da, wie znm .<>os)N' Tchlus; kolgt! In vierzehn Tagen also hatte er «.rst wißheit nl'^r Claudias Fchis'ieil . . -^.'.^'<>1 'elte keineil Moment inehr das^ Ol ivivk llch ihr eigenes Erleben in dieses >^er' gi?« legt hatte^ Tic liebto ihn al'o 'linner. stiller Sck>merz l'erzehrte >ie und tr'el, ii?. chr Leben hinzun>ersen . . . '.i^ei di?sein stie-danken bemächtigte sich seiner ungemein? Auf regung " das tonnt<' er nie rer'intw'^rten, schuld zu seiu au ihren? ?ode! . . "tußtc sie sehen, sMeck?en Nnalllcksl'li.ic' Mis; ^^rständnisse waren es damals nnd heute berente er keinen trs"^?en schritt Ein guter Einfall kam ihm: er erbat sich von der Eckristleitnnl? jener Zeitschrift Oü-niao ^^s^resse Nack ein''n'i» ^aaen stielt er die Mitteilung: . . daß wir Seil Ron"'»» Samstag, den N. IZnner lWZ. MmMtt 7V.' ivloo^8c«/^u Auf der Elsbahn n Tür Cislaiisplatz ist jetzt ml>d^'rm'r denn je, dnrchauz verständlich ist, w^nn uian in B^tlacht ziehl, das; die Ausübung dieses Cpvvts mic den gLringsten „Nos^ien" uerbun ist und verh'Zltmsmiißiki unücdeutc'nde „Bor-Ausgnben" erforderuck) macht. Tie Z! läu'erin nmß beispielsweis-!: — uuch wenn sie den ^port noch io nahe der «tadt ausübt — mit gewissen Fahrtipssen rechnen, abi^esehen davon, daß der — m?^nil auch nur eintägige Aufenthalt außer 5)aus — imiuer hin Ansprüche an t>ie allzuschr belastetet^ Brieftasche stellt. c^wnz anders liegt cten der Fall l^eiui l5islaufsport; h'er kann man ein paar Ztun den auf der Eisbahn sozusagen „zwischen zwei Mahlzeiten" verbringen; h«t alss (außer de», Cintrittgeld) mit keinerlei Neben ausgaben zu rechnen.» Außerdem macht jeder andere Wintersport notwendig wäre, so daß man sich hier unter keinen Um» ständen in schlimme Gvrderobesorgen verstrickt. Daß aber jede Frau am Eis cchart aus-sehcn kann. Tie Frage, wie nian sich 'ür die Ei-^bahn zu kleiden hat, 'st leicht .nl beantworten, ^a es ja hier :vvhr haftig reiche Mö'glichkeitett gibt. Tehr te-l'ebt sind die (5ic>klcid:!r ohne Umhülle, die allerdings nur fi'lr wirklich abgehärtete, aus-dauernide Länferinnen geeignet sind, wäh-'^end alle anderen nuf eiile tleinv Umhiille nicht oerzichten sollten. Da? Eiskleid dieser Sa'son '^lolt vielfach aus Fellgarnierungen ganz cntzüoende Ef'ekte: als Beispiel .^i^.'n wir in unseren, ersten Bilde ein sehr schickes, durch die Mitte getill'pftes kardinallila Stoffkle «d. dessen vorne gebundener Leistchen kragen sowie die unten enganliegende stul-Venpartie der oben bauschig geschnittenen Aermel aus graueul. tlachem Fell gedacht ist. Der Rock nmß nat'"'rltch ilm s^enügend Bewegunqsfreiheit zu bieten, entsprechend weit ^scbn'tten lein. ^ne, die die absolut sportliche betonen wollen, werden ganz einfach einen Sportrock mit einenl han^gestrickten klmstge- werblichen ^^uinpev vereitti.ften und diese Aufnmchung durch eiil buntes .<5a^-i'tuch und einen damit in der Farbe iibereinstimlnen-deil breiten i^'cdergürtel ergänzen. Turch tireite Schärpen aus 5eid<' .der Wolle, di<; eng uni die Hüsten gewickelt und seitlich inalerisch geknotet werden, '»ernlag man vielen (^iskleidcrn reizvollste Akz^'nte Ln geben, ,'^n unserem letzten sii^hren wir ein ganz schlichtes und dennoch sehc 'lot tes Modell vor Augen, das oben imt großen hö-zerneil ttugeln durchgoknöpsc ilnrd und außerdein einen der hohen „Rahmen-Fell-iragen" brin,gt, die lMer vorzüglich gesal-len. selbst wenn das Kleid ill einer ueutrc^-len Farbe gehalteit und das Pelzwerk dazu cntspi-echend abgestimmt ist, vermag einer der eben besprocheneil „Zchärpengürtel" jene lebhafte Note zu bivten, die für sportliche Zwecke sehr beliebt ist. Man^ Damen entscheiden sich Wt Bor-liebe ^r ein Zikostüm, das für die Eisbahil als „traditionelle Aufmachuirg" bezerchnet iverd^ kann. Die Jäckchen 'haben in diesem Falle westenartigen T«hnitt. sind also auf «einen ^nopf verschlossen und fallen vielfach durch aparte Fellverl^ämungen auf. Durch unser zweites Bild wird man mit einen: der artigen Eiskostüm vertraut gemacht, das man sich etwa in Flaschengrün oder in einem modernen Rot vorzustellen hat. Die Jacke ist in Form eines Schalkragen' uird flotter „Ueterännel" nnt schwarzern Zell garniert, der Rock in seiner unteren Partie in Falten aufgelöst, unt beinl Eislauf nicht zu behindern, da ein sportliches Garderobe-stück, das die Bewegung im geringsten beeinträchtigen würde, geradezu ein f^-'sahren--monrent darstellt. Wenn viele Damen den Eissport mit blo ßen« Zi^op^ betreiben, was gewiß besonders 'chlck wirkt, nms'» mau ganz sicher sein, sich dadurch nicht zu erkälten. Uebrigens gibt eS ja <)anä reizende EiGüte! Im allgemeinen gesalleir kleine, flach? „L^assetten''mwen", d'e sich schon seit einiger 8eit ersolgreick im Modenbild:! beljauplen und in der Farbe mit dev Schattierung der tetreffcnden Auf-machttn.1 genall nbereinstiinmen sollen. W i l l y U ll g a r. (Zani!Iir!'e Zkizzeu Originaicntw/irfeit von Wils»? llngar.) des lleueii Vcsucl>stl<'.des, dic einfach aus .^vei getreu^il '.^^enden entsdeheir. In der Mitte: das neue Abendkleid, imt denk angeichi^ittemu (5o-pe, das in aaa?. ten Forill vol^ Üliaschellflilgeln ausHeschmf-tell ist, so das; sich eine 'ncht alltäglicl)^' „Transpavenwirkullg" ergibt. Rechts: der Pelzärnrel eillcr ^.'l^ezldjiu:!?. der die beliebte „Sacksornl" hal MÄ an der Ansatzstello eine kleine Masc^ aus gleichem Fell i^iniit. W l l l t) N n ? a r. Da< SwffNeid mit dem Bnil^tragea Ln»»? der Lupe... Eille neue Linie kolnnlt bekanntlich nie» mals „iiber Nacht"; sie bedarf einer ^emis-sell '^>orbereitu>l.g und h«t ilnllrer ihre Trabanten, die ihr Naheir ankündigel« ulrd ihren Weg ebnen sollen. Tarunl nmssen gerade die Eillzclheiten tnuner aenauestens studiert und ied'.r niar-kanten '!»!euheit jem» Anfnierksanlkeit gemid-^ Niet lverden, die ihr gebührt. Drei der apartesten modischen Mou>ente der letzten Wochen lmben wir in un'erem Bilde festgehalten: All erster Stelle die abstehenden Taschen sichert eine Silhouette, die sich durchaus a« die Vorbilder Biederineierzeit anlehnt. Die lnoderne Auffassung dieses Stils ist ^ wie nnsere Zeichnung zeigt — elzenso reizvoll wie kleidsaiil. Durch die Kantung des Berthentragens lnit einein ziveifingerbreiteil Fellstreifen der vorne zu einer Masche rertnotel wird, iit «ine effektvolle ('^arnierinlg gegobeil, dic' i?ei» fälligste Beurteilung iindet. Änapp zuni .vaise a!rschließenl>^' Mider mit kurzer Knopfleiste silld moi)erner delln je und dürsten auch flii.' die Mode nächstci: Zeit durchaus richtunggebend bleiben. W i l l v ll n,7 a r. Leicht zufrieden gestellt. „Eill Wort, ein einziges Wort llur und du lnachst lnich zun: glücklichsteik Menschen der Welt." — „Dunimkopf!" Unglück steht beoir. A trifft B. A.: „Mein Beileid, lieber Freund.^' — B.: „Wieso? Wozu?" - A.: „Meine Frau hat einen neuen Pelzmcintel -- B.: „Na und?" — A.: ^L^ie liesilcht Nliir-gen deine Frau." „Wege, die abwärts führen" von Olivia Martinis cus dem literarischen Büro Breithut und Widmann, Berlin W 50 Heineftra-s^o 57 erwarben haben, wo Sie gewiß die ^ldresse der Autorin erfahren werd?« . . Umgehend schrieb Frank an dieses Büro n. endlich hatte er Olivias Adresse in Händen. Also dort lebte sie? Nur zwei Schuell-zugsstunden von ihm entfernt? Und schon war sein Entschluß gesaßt: hin zu ihr, so rasch als inöglich — ehe es zu spät wur! de! . . . Von Sutt, verabschiedete er sich gar nicht. Er hatte sie ohnehin während der letzten Wochen, als alle seine Gedanken lvie-der Olivis gehört hattcn, kalt gestellt. Während der Fahrt lvurde ihnl klar, daß Olivia u. er wieder zllsamlnengshiirteil. Er nlal'e sich das Wicderseheli ans . . Sie würde ihln verzeihen, gerne ___ denn sie liebte ihn lloch und er brachte ihr da-^ (Anck ins .^'ails, der Einsamen . . . Nachdeni sich Frank nach der ^'«ieise ein wellig restauriert hatte, ließ er sich zu Oli-viaS Wohnullg Parkstrasje satiren. Vor eiller schöneil Villa hielt der Wag"i! Denl ilin' '"^siienden ''>^"',11^ Frank seine !>tarte nild lvnrde ooil ihr in^ das Empfangszimlner geführt . . . Eigentlich hatte er sich seill Komlnen underS vorgestellt, unvermittelt, überraschend, vehemeilt — sich in das Bild eines aus den Wolken herabsteigenden Glücksgottes denlend . . . Nnll nahln alles zu konventionelle Fornlell all! . . . Nun, bis erst Olivia da ?var . . . Ta hörte er einen leichten Schcitt ilu Re-benzilnluer und schon sta,ld Olivia vor ihm und reichte ihnl herzlich die Hand. „Das nenne ich Ueberraschnllg! . . . Ah, das freut nlich aufrichtig . . . Toch wollen lvir uns nicht setzen?" Er starrte sie ilur all lind fand zullächst teiue Worte. Unverändert schien sie trotz der Jahre, jchön ilnd elegant Bon i>?nullncr u. Enttönschung leine «pnr! . . . Toch, lver tolinte ahnen, lveläjeil Schlnerz diese la-chelilde Maske barg? „Und jetzt erzählen Sie, lieber Frank? ... Was führt Sie her?... Tie hatten hier zu tull, uird bellützen die Gelegenheit eine alte Iugendfrellndin aufzusuchen . .. Das ist sehr llett von Ihnen!" Freundlich sah sie ihn all. Wie sle sich freute, die gute Olivia! . . . Was aber lvird sie erst sageli, w^znll er ihr niln erlsm!, da''? er sie ne>ch liebe fetzt lneyr als je ulid so »veiter und ^0 weiter... Aber wie sollte er begiilnen? „Ja ich hatte hier zn tun . . . das heißt, ich kain eigentlich nur . . Auf eillinal komtte er nicht die richtigen Worte fiildeil, das ärgert.^ ihll. „Ja, also... kürzlich sprach ich unt Tr. Biebler von Ihnen . . . Olivi^i... Pardon . . ." Er brach verlegen ab. „^'"^a, der gute Biehler!'^ sagte Olivia nn-liesangen. „Gott — der Arlne . . „Zie haben ihn, eine schwere Ellitäuschnilg liereitet. . „Oh, Sie luissell davoll? ... Er tat ulir ja so leid, er ist ein so guter Mensch! . . . Aber schließlich, ich tollilte doch nicht an-deis . . . wenll nlai» eiileil ander.'n aerll l)at. . Mit dieser Veinertuug tani sie ihin sichtlich entgegen. Gewiß erwartete sie llach dieser Auslnunterunfl. daß er nnn sprecheil »oürde. „Olivia, ich habe Ilinen viel zn saf^ell.. „Ich denke auch, Frank, daß wir noch sel)r viel zu plaudern haben . . . Hören Sie ulei-llell Borschlag: soupierell Sie hier, ja?" l^ewiß, sie kain ihin entgegen! Natürlich^ würde er ihre Eiilladililg annehllleli. Wäh-reild des Soupers llnd vor allein im Ver lau^ des weitel^en Abends ließ jich 1a ^0 uiel. sagell . . . Sie liebte ilnl noch, das 'al? er... Wie im Roinan! „Also abgelnacht, lieber FranlV'^ frat^le sie null. „Meill Mann — er ist leider ino-illelltan llicht znhanse - - luird sich iekir frcli-en, einell so alteir Bekailnien i-nr kennen zn lerllell . . Franl alis all?u Hiin-meln geslnrzl. blictte sie entsetzt air und merkte nicht di'll lustigeil 5polt, der in ili-reu Augenwinkelll llistel. „Sie lverden gewisz von llleiller .v»eirat t^e hört habell . . " fuhr sie nnbeknil'.lnert sort. „Ich Inn sehr glncklic!) . . . Den arnicn Tr. Bielller iilnßte ich doch deshalb ablueisen. weil icli ilieilleli Malin schon danlals lieb te.. 5ehr betrete,t stailllnelte Flant eiile naeii fragliche Gratulation ulid bedauerte die Eillladullg llicht anlleblileii zli könneli - ei lvolle doch lieber mit dein Abend'n.i Iiciln rcisezl, da ihn morgeil in der >llan^tei drin geilde Arbeit erlvarte . . . Er, der so zuversichtli^!» gelou^ulen sich als Ersehnter, als '^^egli'iäer fiiblen!^ sllhr nlln recht besmäln^ .,lirilc'. ','l Sni',.. Aber er schlvoi- sich zn, i!ie>!U''Iv' i^iel'r i7!' '.'ias ^^''vi'lane ^.'seu, d!^' je falsche 7.a üuyen vorjpiejzellen... »«» . Blockhaus" sint» »u» w-nig- ^A»» -^v^^»vU i stens die Theater der wichtigsten Lander be-arbtitet, (England, Frankreich, Italien, Ja-l»a« und besonders eingehend natürlich das Dr. r i e d I l ch M i 6) a e l. Bei der ?süNe der jährlich in Deutlchlaiid k'rjc!)cine7?dett Äücher ist e? verwunderlich, das; inan doch immer wieder auf Lücken stößt, inlmcr »nieder nach dem oder jenenl Buch bcater in Deutschland von den frühesten Ättsänqen bis zu Ießner und Piscator. 'Die Theaterartikel des „Großml Brock« liaus" unterrichten über die qesckiichtliche Ent iiichl etwa auf der siics)e nach abseits lie-^endell ^pezialstttdien, inan vermißt uiel-iiietir Bilchl^r, deren Dasein man a!o 'el^'st-u^rstäiidlich lu^rau!.'ieneil ^zu t^muen fllc.iidte. ei' in der ueuren deutsrti(!, L?itera-ttil ' 'iie '^iieslkfieaien^eschichte, seine ^yisaiii-i>ie!l^u>sl'»de Dinitelliiili^ de-^ Ilieatenveseii'^ tiiler ^'äikdei 'iiid '^^^'lker. ^^a nur l»esit.ieu uici)! einmal si'lr iillt' ile»?den l^'/iiider (5iis 'ich nerqebens umsieht. Nnd das c,eschiel,t ^ s,s,„ ^ie Organifations " ^ ^ " farmcn, »nd wirtschaftlichen Berhültnisse in der Geflenwart. Die ^iViinzelle des Theaters ist in atleil christlichen Ländern die gleiche: das liturs^i-sche Drama, das Oster- oder Weihnacht^-spiel, aus denen iln Laus des Mittelalters die Passionsspiele hervorgingen. Aber schon in diesen^ frichen Etadinul zeigen sicki als-i'ald imtionale Unterichiede. Am reichste,! .'.eldarslelsun.^t'n iiirtv üieatwllichen '-^^erz^an u'ittfaltet sich das Passioustlieatcr in ^rank-genheil uns' .'ilu die nenefte ' ,eicli. wo z. B. die Anfflihrung des „Mystc-re Aeil, clw,i die j.'i'.icil .'><» ^>ahre, Hai ?>illius > des Actes deS Apotre^V' in Paris lüll nichl III ..Theater der «.Gegenwart" > weniger als li» Tage laug dauerte. Beilii ^NterinUil'iial beliandell. Und für Ri,s;land. Uuisäng der Spiele gab es biS zn li'»0 mit laben 0')le..,vr nnd ^»^rnc- Mös' Milser! selteneii Ausnahmen stets männlich Dar-ua.' Werk .^Dac, rilmsche Thea-1 i'teller neben einer riesigen Statisterie. Tchoii ler" geschaffen. '.'Iber weder iiir (England,! i,,,, wilrde in Paris die „Confr'örie dl.' ittuii sin ^rantr.'lch, Ilaliei, l'ster Spanien I la Passion" begründet, eine .<>andwerkcrver- e^ Ttieatergesksiirhten in deutscher ^spräche, wäljrend B. in ^^?ew!nnl vor »venigen ^uiluen ein ,,The storn os tbe Thentre" eischien. das die Tlieater der gan^zen i^it den ".'Infans^^'u lunfasjt. UuU'i iiies.'u Unistiinden ist es besonders 511 l'esirus.e.'i, das; der „l^irop^c BrocllmnS" atS erster die Tneat-N' der einzelnen ^^änder be-rl"iltsicii!i^lihrhundert Ae ! Op^ra, Coniödie sran^aise und Od^on; auch rufSschauspieler nachweisbar find. Sie tre-^die Opera (soniique wird vom Staat unter-en l7arlchnelt,en 4. ^-ris.".!ru.Irhr-will) tieil'ckl. 'RlinStn »l. K. ______»!- ^tanol»«toel >iohle. lti w ius ^^,.'ste!!! 'topali- ul. ..'Ainrou- Iii dum". ''ü8 ^^»lc ^aschina-Urapieu. täqlich irisch uer Ltinl 1 Diu. Brillerei ^ (>)sonin tni. ^i^l Haus lttit grl>s^>:n'. vert^n^on. 'j-l.'l'r-.'/.jc, (^o^dnc» »l. !«._ V'äujer, '^^illl'». ^»er »iilleii tiilniNeii ViiVl' „Rapii»", Mnrilwr l^roße» 'itus- oder vtejchülts-tzaus iMii> i^isor? n,eil .'sntrm^e unter ..^wpitiilSlUi^li, tni kiic Verw^ . ^ .X vSMiiQFiI Altdcillsches Tchlafzimmrr, '^iachttajteii 11. '^jaschtiich, Mar-iiiorplatte. i>?l)r ,nlt . rsicilleii. ist l'illig zu vertaust!II. iX'li. Bei' 'innstn ceslii l. Sanzleischttibtiich i»,l> ?cl)roil, tischlampeu billiq zu »erl»on N—Is> Uw um Ut Diu rirr ta n<'rlmnt «t^l ?l«htunft Modistinnen! Ueborsiedtunq wcrd eill t^icitein ^leführtes Mo0l.sto,»a?jch!»st in einer vertehrsreichen -irakc .u ?ittiel i-rei'.-zu vermieten. Anz'i.frage.l lvi C. «iidescldt G^poöl? -l Mi .'.>alb- itiw O^uztlsleniveise. für Aiedcrvertäufer lullipst. D^'lnil-Berkaiis W Pars ver Stiick. Zu t>abe» bei Eiwpanz Ma rit'lN'^ A.^terl'^m, «Aigeuiider Part-tavliriin. -M' Zltjaln iiieii^ re-.-; öise»b«t«, 170, Ottoulaiie !^7t> tv Ledersessel ü Speiseziinmertro-t'en.^ init Mnuit'r. »w.'i Il'nlpl. Speisczinlillcr. Peltdel-ichr lÄt. 2 Waschkasteu init Mar iuol uud Spieqet siiw. toml'l. Zchtaf^^inimcr, qros^e Stch-jpieiz!eischreil!' tisch, ."i.iarlholz 280. Lptvl^lka-ste», ^vrtholz. M>, Betten. Ti-scl^c. Strcvsmlaierj.'nn ut. s> 474 ......... '^e zu ^tluder liai. wird sofort ai>s« geuolunlcn. Adr. Bern'. 4S0 loellties votltommeil und deutsch sszrlcht, 'ti^ort itesuchl. Adr. »K? Fräulein, frimzösisch wird sier Acriv. Meljrere tüchtige ttraßenverrich terlnnen sür steife und hall'-steife Krügen iverdeu sofort auf stenomineli. Osferte an die ?V,i' s6>i'fa'br»k jli,iri.^' Pnjt, Celje. 403 WVWGV»»WG»VGWGGGV -VUVWGVVV^ v«,,VVGVV V' i^rDulei« sua?t Ttelle l»«:i «!Ul<.'r seulschsvrechcnden ^antilii.'. cel»t auch ,^u Ülnder. Äntriti sofort. Uuter „A. S." au tiie ?i»aS !>kapital notivendia. jedoch gesichert, l^uscl^ri'ten unter „^lauifmänuischeS Nnlvrne!»men" au dlc Aerw. 478 HHsHHOOsODHOHOGOOOOOOGOchchOGOchchOGch»chchOchch ^>le ^skressdonnenlen eMslten eine kstst. orik. smerik. ip-^rker-^viaiUUlvoM L^stem mit liruc^kfüllunu. 06er » UM -» «« Leite" n>> I^urseuoer» naiiolezuitvo iVisfksm'ölifs VerI»NU«o Aa oocd d»ut« ko»i»n?o»e prodsnvm- _mvr von üu»tt<.ti«ie >x'itätvpr,»tlr»Mtt>v tntcie»»t»nl« t.ek» türv reicblis U»ek teekni»^k«r letl tssusnlvituo-?en. lang. Vn!', Telepkioii, .ui ueruiil.'t>.'ii. Adr. Peviv. _ Mitbl. Aimmer» it^aric^i. zu very^en. MarmoN^?»^ lÄ. «lutohaltesteNe Kvtteimi. Zimmer und ddüche ..u uerinii.'^ ten. BctrliijKkii lv. 'l-.> ."Limmer. Sodna E«»ekAstiIoIl»Ia »d»us«d«n! In> OosM^ka ul. ^0. f^aritzvr, Lind parterre unU ^tocklokslitiitön xu liadön. ^neutraeen bei pircltsn. j^^uribor. ^'l,ep«r init Aüchenbonüvung. Än^^usragen um 17 Ubr. Trüben it-'va 7. Salkovie. i'.l Leeres i^lmmer» Stadtmitte, jo^ fort ^,u vergeben. An.^il'raj^iii: 5ve.^crl'!tiesckMt. VetriiljZka iil 6l5 Ukr zu .'iicli. l)je veerdiLuuL sinäet um 15. .lünner um 16 I^lir vom l'rsnertiause. i^uclvanje 67, uns uuk äem OrtLkriecilioke statt- Die Iii. Loeientttessv >vlrcl A/lontax. clen 15. .lünner um 7 l.)iir in der ^t. jVlciL^ÄlLnen-l^larrliircke xelesen werden l.)m stilles I^sileici vvirck xebeten. 4SI km diamen sller k^amilionanLeiiöriser: ^»kelm ^ülirvr, >^bt. tij» liiG IZUkill«^ « Lcht^ »«d»t»«k» t»