ssignrässte aAI ^ III a Ja* SÄ?Ä, IHIW WIWIHMH^ ® «kett*. %. > W V -* #tnj»In»rt BBiw»«inii» l*»«rufl«.*.nt. M.»00. \ J * -u» ,a, »dd^.,.« Ar. 40 Dir nrur Sannbrnckr. Da die alte Holzbrücke nach Urteilen von Fachleuten so schadhaft ist, daß noch heuer Herstel-lnngsarbeiten mit einem Aufwand? von über 15.000 Kronen notwendig wären und damit noch nicht Ruhe ersauft wäre, denn zudem dürsten weiter noch Jahr für Jahr die Zinsen von 100.000 8 für die not» «endigsten Flickarbeiten kaum ausreichen, welche uns doch nur die alte Brücke schlecht und rech» aus nicht j» lange Zeit erhalten können, so liegt nichts näher als der Bau einer neuen Brücke, wenn ihre ein-«aligen Kosten keine wesentlich höhere Verzinsung beanspruchen, als die jährlichen Erfordernisse sür die Erhaltung der alten ausmachen würden, und leine neuen ErhaltungSkosten erwachsen. Eine neue Holzbrücke kommt nicht in Betracht, denn da würde trotz Baukosten von etwa 70.000 K in absehbarer Zeit das gleiche Spiel wie heute be> ginnen; eine eiserne Fachwerkbrücke kostet etwa 150.000 Ä und würde wiederkehrende Anstreichar-beiten ersordern. Dagegen kommt ein Eisenbetonban mit Betongeländer bei längster Lebensdauer und geringsten ErhaltungSkosten aus etwa 100.000 K. Für aflc drei Ausführungen versteht sich die Bausumme gen einem Kopfwiderlager zum andern. Der Gemeinderat hat nun in seiner letzten Sitzung den Brückennenbau beschlossen, weil die Ge-meinde auch bei hohen Zinsen, die man wegen der allgemeinen Geldknappheit allenfalls an eine aus-«Srtige Geldanstalt bezahlen müßte, weit zünftiger wirtschaftet, als mit dem Fortschleppen des jetzigen Zustandes. Dazu kommt noch als wesentliche Er> leichtrrulig, daß die Halste der Brückenbausumme da« Land aus sich nehmen muß. Die Albanerin. Ei« sind in die Gaue der Türken gedrungen Im Namen deS Kreuze« zum heiligen Krieg; Eie haben den slawischen Brüdern erruugen Die Freiheit durch manchen blutigen Sieg. Da zogen auch ihr« bewaffneten Scharen, Verheerend in da» albanische Land. 3» Namen des Kreuze« war ihr Gebaren Erkenntlich durch Greuel, Verwüstung und Brand. Und nimmer genügte den wütenden Horden I<§ ehrlichen Kriege« blutrünstiger Grau«; 3» Namen de« Kreuze« auch Kinder zu morden Und Frauen zu schlachten zogen sie au«. €o hat albanische Christen gelötet Namen de« Kreuzes die serbische Wut Und der Himmel war rings von Flammen gerötet Und Bäche und Flüsse vom strömenden Blut. vor solchen Befreiern entflohen die Bauern Und ließen die heimische« Dörfer im Stich. Sie gönnten dem Feind die verödeten Mauern Und führten die kärgliche Hab« mit sich. An solche» Dörslein besetzten die Serben Und suchten nach Brot in den Häusern umher; Als sollten du Sieger de« Hunger« dort sterben, So waren die Hütten verlasirn und leer. Cie haben ein einzige« Weib nur gesunden; Es war mit der sterbenden Mutter allein. Just war da» Leben der Greisin entschwunden, Da stürzte der Schwärm in die Hütte hinein. Dort kniete die Frau an de« Mütterlein« Leiche Mi, Samstag, den 17. Wai 1913. Ueber die Frage, ob Holz, Eisen oder Eisen. >eton, werden nach dem srüher gesagten auch in den weitesten Kreisen kaum verschiedene Meinungen bestehen können, zumal auch kaum Bedenken laut werden dürsten, ob Eisenbeton sich auch gut in die Landschaft einfügen werde. Weiter« werden wohl technische Rücksichten rasch entscheiden, ob man den Fluß in zwei oder drei Bogen überspannen soll, den» bei der gegebenen Länge wird ein einziger Mittelpseiler zu stark gewölbte Bogen oder bei zu chwacher Wölbung zu hohe Kosten und noch ein wenig standfestes, geducktes Aussehen ergeben. Dagegen sind wegen der Lage der Brücke viele und vielerlei Rücksichten zu nehmen; da sind Be-denken wegen Mehraufwand an Geld mit Gefühlen über die Wirkung auf das LandfchaftSbild abznwä. gen und dazu vielleicht heute noch nicht ganz deut» liche wirtschaftliche Folgen. Um zur Klärung dieser Fragen möglichst beizutragen, möchten wir den Ber> such einer öffentlichen Aussprache machen. Es kommen wahrscheinlich nur fünf Lösungen in Betracht. Erstens die gerade Verlängerung der mit der Nengaffe gleichlaufenden Straße ha« am Bahn, körper bis zur Sann, so daß die Brücke unmittel» bar in die Richtung nach Tüffer eingelegt werden kann. Was die Geldfrage dabei betrifft, würde» die Grundablöfungen auch bei Enteignung gewiß >5.000 Kronen überschreiten, sür Anschüttung würden einige tausend Kronen aufgewendet werden müssen und guter Baugrund der Gemeinde ginge am Sannufer verloren. Der heute weitum mit Recht gerühmte Blick von der Brücke würde durch die Nähe der Eisenbahn wahrscheinlich leiden und der Weg in den Stadtpark führte dann übern Rann auf un- Mit Tränen im Aug' in schweigendem Harm. Sie küßte noch einmal die Stirne, die bleiche, Dann nahm sie ihr w«inendeS Kind aus den Arm. „WaS stört ihr den traurigen Frieden der Hütte?* So rief sie den wilden Soldaten zu. „Dem Tode gebührt nach menschlicher Sitte Der Ehre und Andacht geheiligte Ruh!" „Dem Tod?" höhnt einer vo« Serbien« Söhnen. „Wir lachen ihm täglich ins Knochengesicht Und mußten an diesen Freund uns gewöhnen. Wir kennen ihn gut und sürchten ihn nicht." „Dem Tode verschwistert sind unsere Taten, Wir bieten ihm lachend die offene Brust, Doch schweigen für kurze Zeit die Granaten, Dann wünschen wir Freude und Lebenslust." Drauf schielt er nach ihr mit lüsternen Blicken. .Nun, Liebchen, bringe un« Fleisch und Wein! Dann will ich versöhnt an den Busen Dich drücken, D«in elrnder Gatte ließ Dich allein!" „Ich soll meine« Voltes Mörder bewirten?" So rief empört die Albanerin aus. „Ihr tötet unschuldige Bauern und Hirten Und fordert von ihnen ein gastliches Hau«? Sucht Fleisch aus den Feldern wie Geier und Raben! Dort liegen die Opser eurer Schmach. Mich aber laßt die Tote begraben. Dann zieh' ich getrost meinen Brüder» nach." „Du elend« Hündin, danke dem Sieger, Daß gnädig er Dich am Leben beließ! Nun bringe un« Wein!" So brüllte der Krieger Und hielt vor die Brust ihr den Flintenspieß. 38. Jahrgang. schöner Straße. Der Verkehr über den Hauptplatz würde noch mehr eingeschränkt, vielleicht überhaupt eine Umgehung der Stadt vorbereitet, wenn damit eine Ueberfahrt über die Bahn näher gebracht wird. Die zweite Lösung wäre die Einstellung der Brücke in die Verlängerung der Neugafse. Dazu müßte das querstehende Haus EgerSdorfer mit hohen Kosten niedergelegt werden, Anschüttungen, wenn auch geringere, wären nötig und auch da fiele Bau-gründ der Gemeinde weg. Die Lage dec Brücke zur Landschaft wäre sast gleich mit der heutigen, doch ist der Anschluß an den Stadtpark noch nicht un mittelbar. Der Hauplplatz ist vom Verkehr wie im ersten Falle „entlastet". Drittens wird erwogen werden müssen, ob man nicht dir heutige Lage beibehalten soll. Man hätte da mit geringeren Kosten als bei allen anderen Lösungen zu rechnen, ausgenommen den Fall, wenn eine Notbrücke wesentliches verschlingen würde. Man ließe dabei den Stadtpark »»berührt, aber den Zugang dorthin so versteckt wie heute. Wohl wäre dann einmal die ordentliche Pflasterung der Sanngafie und des Kirchplatzes erforderlich, aber fast die glri-chen Pflasterkosten würden auch jede andere Lösung mit sich bringen. Die letzten zwei Wege nehmen uns ein Stück vom Stadtpark und da sind wir an einem Punkt«, über den mit vielen Eilliern und Freunden von Cilli am schwersten ein besriedigender Vergleich ge-schlössen werden könnte. So wird es auch bald nötig sein, über die Sannregelung zu reden, wenn auch der Beginn der Arbeiten noch sehr serne ist. Ein Vorschlag dazu soll einen hohen Schutzwall am rechten Sannufer vorsehen, der die Aussicht aus die Stadt nimmt und die All«« fall«» läßt. „Um Dkine Schönheit wär' e» nur schade, Um Deiner Augen hellsunkelnde Glut; Deshalb nur genießest Du unsere Gnade, Wir schonen sonst nicht dir albanische Brüt!" „So schenkt einem Weid ihr gnädig dat Leben?" Versetzte dir Frau mit verbissenem Hohn. „Wohlan! wa« ich hab« will ich euch geben Al« eurer Gnade verdienten Lohn!" Und rasch entschlossen ergriff sie drn Schlöffet Zu sehn, wa» im Keller noch übrig sei. Dann brachte sie Fleisch aus irdener Schüssel Und schleppte auch Krüge voll Weine« herbei. Nun waren vorbei der Entbehrung Tage; Dir Serben ließen sich nieder zum Schmau«, Doch wurde gestört da« frohe Gelage, Es trat der Hauptmann der Truppe in'« Hau«. „Habt ihr der Befehle der Führer vergessen? Hat euch der Hunger der Vorsicht beraubt? In albanischen Häusern trinken und essen Hat nimmer euch das Kommando erlaubt." Da sah er die Frau mit den glühenden Blicken, Sie lachte und bot ihm den Becher dar: ,Du mußt in die Pflichten de« Gaste« dich schickn». Trink, H«rr! ES lebe Serbien» Zar!" „Nicht will ich die Pflichten des Gastes verletzen," Versetzte der Serbe mit listigem Spott. „Doch zählt die Rache zu Euren Gesetzen, Ihr achtet sie höher al« Himmel und Gott." „Trink du und gib zu trinken dem Kinde. Dann bin ich von meinen Zweifeln befreit I Erst wenn ich den Gastfreund für ehrlich befinde, Seite 2 Dazu oder zu ähnlichem wird wohl kaum die Zustimmung der Bevölkerung zu haben sein, und muß bei Plänen auch darauf Rücksicht genommen werden, um gewiß allseits unerwünschte Verzöge-Hingen zu vermeiden. Zur Brückenfrage — die vierte Läsung schlägt die Oessnung des KirchplatzeS durch Niederlegen der Kaplanei vor und von dort aus senkrecht.zum Fluß-lauf die Briicke, so daß der Brückenkops am rechten Ufer in der Allee etwa bei Einmündung des ersten Fußweges nach dem Tannenschlag zu stehen käme. Damit müßte von dort der ganze Teil der Allee flußab fallen, weil die notwendige Anschüttung die Baume ersticken würde; aber auch slußaus müßten für den Ansang vom Park nnd für die Fahrrampe einige Stämme geopfert werden. Dafür hätten wir in der linken Ecke des Hauptplatzes den freie.» Blick auf die Brücke. Die Kaplanei wäre in den kirchsei-tigen Flügel deS jetzigen Gymnasiums oder ins Mu-seum zu verlegen und ist zu erwäge», ob die hier ausg»wendeten Räume «icht bald anderswo abgehen würden, wenn mich der Buchwert der Gebäude heute ein geringer ist. Anschüttungen und Grund-einlösnngen würden große Beträge notivendig machen. Die letzte Lösung endlich sieht die Einstellung der Brücke i» die Achse des HauptplatzeS vor, so daß die Mariahilsapotheke fallen müßte. An die so-sortige Inangriffnahme dieses Vorschlages lann wohl nicht gedacht werden, weil dazu ein: zu hohe Summe ohne geldlichen Gegenwert ausgegeben wer-den müßte, da noch dazu das Museum abgetragen werden müßte; aber man hört de» Vorschlag, die Brücke wohl so zu stellen, de» Durchgang einer späteren Zeit aber zu überlassen. Dabei wird »och mehr vom Stadtpark zu Straßengrund nnd auch der Umweg in die Stadt wäre sehr nnzweckmäßig, wenn auch damit ein Teil des neues Kais eröffnet würde. Wir haben mii diesen Ausführungen gewiß nicht alle Gesichtspunkte eröffnet, sondern möchten damit die Anregun; geben, daß dieser Gegenstand mit allem Für und Wider öffentlich — jedoch nur sachlich — durchbesprochen wird und so laden wir alle ein, die etwas dazu sagen wollen, ihren Stand-Punkt in der Deutschen Wacht festzulegen. Es wird gewiß die Sache fördern und daS „Später besser-wissen* zu aller Freude entwaffnen. Dann ehre ich ihn und tu' ihm Bescheid." »Dein Wunsch ist Befehl. Ich will ihn erfüllen. Zwar mißt du die Dinge nach eigenem Maß, Doch mnß sich am Ende die Wahrheit enthüllen." Die Albanerin sprach's und leerte das Glas. — Draus reichte dem Hauptmann sie wieder den Becher, „Trink nun! Es lebe Serbiens Zar! Da sind deine Mannen wohl kühner und frecher, Sie trinken nnd spotten jeder Gefahr." „Dem Kind gib zu trinken!• befahl ihr der Serbe. Da zuckte der Mund der Albanien» leicht; Es schien, als ob sich ihr Antlitz verfärbe, Doch hat sie dem Knäblein den Becher gereicht. Da leerten die durstigen Männer die Krüge. Umsonst rief der Hauptmann: „Haltet doch ein! Aus diesem Antlitz spricht Tücke und Lüge, Von Rachsucht vergiftet ist Brot und Wein!" „Ich will doch Albaner und Serben versöhnen," Rief unter höhnischem Lachen die Frau Der Haß, den die Väter vererbten den Si'hnen, Soll nimmer durchtoben den heimischen Gau." „Ihr habt mein Volk zu verwüsten getrachtet Und »nsere Länder zur Wüste gemacht, Ihr habt die Greise und Kinder geschlachtet Und Frauen geschändet und umgebracht. Doch mögt Ihr Euch nun als Sieger gebärden. Beendet ist nimmer der grimmige Streit. E» gibt nur ein Mittel aus Gottes Erden, 3» tilge» den Haß, der nnS blutig entzweit." ..Wir werden nach gleichem Maße Euch richten; Die Rache ist uuj'res Stamm'S Tribunal, Es wird unser Haß den Eure» vernichten, Kann'S anders nicht sein, mit Gist und mit Stahl!" Wacht _ Das deutsche Schnlver-einsfrst in Wien. In voller Einmütigkeit ist in den Psingstseier-tagen in Wien daS Fest des Deutschen Schulver-eines abgehalten worden. Seit vielen Jahren hat dieser größte der deutsche» Schutzvereine nicht mehr in Wien getagt, umso erhebender war es, daß sich diesmal die gesamte deutschbürgerliche Bevölkerung der Reichshauptstadt ohne Unterschied der Partei und voran die Gemeindevertretung Wien», mit dem Bürgermeister Dr. Weiskirchner an der Spitze, den regsten Anteil an der Tagung nahmen. Nicht nur, daß der Deutsche Schulverein diesmal bei der Stadt Wien zu Gaste war und sowohl die große Eröff-nungsversammlnng als auch das große Festbankett im prächtigen Festsaale des Rathauses stattfanden, sonder» auch die Reden, die dabei gehalten wurden, bewiesen, daß der über den Kämpfen des Tage« nnd den Fraktionsgeist erhabene Gedanke nationaler Schntzarbeit endlich in allen Schichten deS deutschen Volkes in Oesterreich tiefe Wurzeln geschlagen hat. Es war eine gewaltige Heerschau, die da in Wien stattfand, noch eindrucksvoller aber durch den Geist, der über ihr waltete. Bürgermeister Dr. Weis-kirchner, der während der Tagung zweimal das Wort ergriff, sprach die Hoffnung aus, daß eS dem Obmanne des Vereines und ihm endlich gelingen werde, dem Deutschen Schitlverein ei» eigenes HauS in Wien zu schaffen als Mittelpunkt und Bollwerk deS gesamten Deutschtum» in Oesterreich. Die Sorge um die deutsche Jugend müsse die Reihe» der Deut-scheu in Oesterreich wieder fester schließe» nnd die Erkenntnis durchdringen, daß nur in der Einigkeit die Macht liege. Die nationale Schutzarbeit sei eine selbstverständliche Pflicht jede» gute» Deutschster-reicher«, „Leider stehen noch lausende Volksgenossen abseits, Darum lassen Sie neidlos wo möglich neue Schntzvereine noch entstehen, alle haben Arbeit und .vir wolle» nicht ruhe«, bis nicht jeder Volksgenosse gesunde» ist, in Her Arbeit für die idealen, aber auch materiellen Güter deS deutsch,S Volkes. Gerade die Männer der Intelligenz dürfen aber nicht abseits stehen von den großen Mafien des schwer arbeitende», um seine Existenz ringenden deutsche» Volkes. Der Gelehrte, dessen geistige Arbeit den Erdball überspannt, der Beamte, der die Verwal-tung eines Volkes führt, der Lehrer, der die Kinder des Volkes unterrichtet, er reiche »«gescheut die Hand dem Manne der manuellen Arbeit. Wir wollen un« alle als Glieder eineS Volkes fühle» und in der Pflege des Gemeingutes liegt unsere größte Macht. Und »ur dann werde» wir jenes Bollwerk sei», welches den Rieseilkampf bestehe» kann, der Deutschösterreichern von allen Seilen droht. Der dritte Gedanke gilt unserer Jugend. Die Gemeinde Wien rrsüllt ihre Pflicht gegenüber den Da wand sich plötzlich daS Knäblein in Krämpsen. Ein Stülinen, ein Wimmern — der Knabe war tot. Doch wußte die Mutter den Lchmerz zu bekämpse», Gehorchend des Blutes höchstem Gebot. Bald deckten auch sterbende Serbe» die Fliesen. Gerächt hat ihr Volk ein heroisches Weib. Die andern mit Säbeln und Flintenspieße» Zerfleischten der schöne» Mörderin Leib. Doch mußte» die meiste» der Henker dann sterben. Der Tod, den sie frevelnd verlacht und verhöhnt, Er hat zur Sühne die Taten der Serbe» Mit dem glühenden Haß der Albaner versöhnt. Die Glieder verkrümmt und verzerrt die Miene», So lagen die Toten im Häuschen umher, Und, als der Mond und die Sterne erschienen, War wieder daS Dörflein verlassen und leer. Und hoch von dem Kirchlein daS Kreuzeszeichen Sah nieder auf de» verlassenen Ort, AIs würde die Menschheit das Heil erreichen Im Namen des Kreuzes durch Blut und Mord. Nun mögt Ihr die schlichte Bäuerin tadelu Und ihrer Rache entsetzliche Wahl, ES kann den Menschen der Frevel selbst adeln» Den Liebe zum Volk Und zur Heimat befahl! Die Frau versuchte die Greuel zu räche», Die ihrem schutzlose» Lande geschah'», Indes sah Europa die blut'gen Verbrechen Im Namen des Kreuzes geduldig mit an. Julius Albert ProchaSka. (Obersteirerblalt.) Nummer 4t) Kindern des Volkes voll uud ganz, wir errichte» Schulpaläste, damit die Kinder des Volkes, unser heiligstes Gut, eingehen wie in ein Gotteshaus, ans daß sie wissen, hier ist die Stätte, wo ich erzöge» wurde zu deutschem Fühlen und deutschem Denken. Und so wünsche ich denn, daß der heutige Tag em denkwürdiger bleibe in der Geschichte des deutsche» Volkes in Oesterreich, lassen wir doch endlich am dem Gebiete der Fürsorge für unser BolkStum da« Trennende, bleiben wir einig, und seien wir der Fel«, an dem der Kamps der Gegner zerschelle» wird. Vereinigen wir unS alle, woher wir auch kommen, ohne Unterschied der Anschauungen und Ueberzeugungen, die wir sonst in uns tragen, einig geleitet von dem Gedanken: Heilig sei uns da« deutsche Volk." Der Obmann des christlicbsozialen Bürgerklub« im Wiener Gemeinderate, Oberkurator Steiner, führte auS: Es ist ein erhebendes Bild, das un« heute geboten wird, ein Bilb der Einigkeit unter den Deutschen und der Entschlossenheit, zusammen-zustehe» zu genteinsamer Arbeit, zur Verfolgung ge> meinsamer Ziele. Die Erkenntnis hat Bahn ge> brochen, daß wir einzeln nur Trümmer sind, die i» ihrer Zersplitterung dem Untergange geweiht sind. Wie zu allen Zeiten hat die gemeinsame Not uns Deutsche zusammengeführt; aber wenn die Deut-sehen endlich einig waren, dann waren sie uniiber windlich, und die Werke, die sie vollbrachten, er-legte» die Bewunderung der ganzen Welt. Es med-ren sich die Zeichen, daß sich in unserer Zeit wie-der ein solcher segeiibringender Einigungsprozeß vollzieht. Wir wollen unserer deutschen Jugend eine bessere Zukunft sichern, wir wollen, daß deutsch bleibt, was deutsch ist, uud wieder deutsch wird, was deutsch war. Wiederkehren muß in unser ganze« Leben deutsche Art und deutsche Sitte und unser Augenmerk wird daraus gerichtet sein, das sremde Gift «»deutscher Art, da» «icht bei uns gewachsen ist und die Seele des Volkes verdirbt, von dem-schem Wesen fernzuhalten. Zerreißen wir die Kelle», welche fast unmerklich zu unserer Knechtschaft ze-schmiedet wurden, reiche» mir uns die Bruderhand zu deutscher Waffengemeinschaft nnd ziehen wir, wenn eS gilt, Schulter an Schulter hinaus in de» Kampf zur Wahrung deutscher Ehre!" Es war begreiflich, daß alle diese Worte in den aus alle» Teilen des Reiches herbeigeeilt« Fest-leilnehmer» einen starken und nachhaltigen Wi»er-hall sanden, und so konnte der Obmann des Deut-schen SchulvereineS, Dr. Groß, feststellen, daß ma» dem Ziele, alle deutschen Volksgenosse» ohne Unter-schied deS Standes und der Partei zusammeuzu-schließen, gewaltig nähergekommen fei und heute um die deutsche Reichshruptstadt Wien und um die Deutschen im ganzen Reiche ein einigendes $ her vollzogenen Uebergabe der Slad' Skutari an da« internationale Detachement ein sichtbares Zeichen bet Be eitigung der Gesahr erfolgt ist, wurden die Au« nahmSversügungeii i» Bosnien und der Herzegowm« nach zwöljtäg'ger Dauer außer Kraft gesetzt. .Vus ütuiU uttö iauö. Evangelische Gemeinde. Morgen Sonntag findet anläßlich der Anwesenheit deS Herrn öu-Perm endentk» Dr. Otto Schock aus Wien in der Christuskirche um 10 Uhr vormittags ein öffentlicher Festgotlesdienst statt, in welchem Herr Pfarrer Matz die Predigt halte» wird. Um i/il2 Uhr ist Kinder gottetdienst. Mark. Blätter zur Unterhaltung nnd Belehrung für Hans und Familie. H»»»taasSetla«e der „Deutsche» Wacht- t« LilN.__ Nr. 20 Die Süd mark" erscheint >eden öonniag als «nrmqettlich« Beilage für die Leser der .Deutschen Wa»t". — Siiizeln ist „Die Sadmart" nicht «Suflich 1913 (Nachdruck ocrbotcb.) Es fiel ein Peif in der Arüöttngs-nacht. Novellelle von S. Stephan. In Bad Reichenhall trafen wir ganz unver-mutet zusammen, mein Studienstennd, jetzt Gerichts-assessor, Karl BLiiningsen und ich. Ein hartnäckiger Bronchialkatarrh hatte mich bereits im Mai hierher geführt, und die herrliche Umgebung Reichenhalls mich stark enthusiasmiert. „Willkommen, Bruderherz, — darf ich gratulieren ? Wo hast Dn Deine Braut?" lautete meine aus ehrlichem Herzen kommende Begrüßung, denn ich hatte Benningsen aufrichtig gern nnd freute mich, ihn hier zu treffen. Dieser machte eine abwehrende Bewegung. — „Du kannst mir nicht Glück wünschen, Rudolf. ES ist anders gekommen, als ich gedacht. Ich habe keine Braut nnd denke auch nicht daran, mich zu verloben." Ich erstaunte. »Oho. lieber Junge, wie ist nur dieser Wan» bei Deiner Anschauungen so plötzlich gekommen. Zn Deinem letzten Briefe, den ich kurz vor meiner Ab-reise nach Reichenhall erhielt, schreibst Du in eiliger Erregung von Deiner bevorstehenden Verlobung und schießest mit den Worten: Wie herrlich ist doch daS Leben, wenn man jung ist und liebt und dazu der Mai ins Land kommt! Unter blühendem Flieder werde ich mit Hilde wandeln; wir werden dem Sang der Nachtigall lauschen und — „Um Gottes willen, hör' auf, Freund/ unter« brach er mich. Und nun sah ich, daß Schweiz und Zorn um seine bärtigen Lippen zuckten, und daß sein männlich-hübscheS Gesicht verändert blickte. Er erriet meine Gedanken, und während seine Augen hinüberschweisten zu den scharfzackigen Konturen der Berge, sagte er langsam und mit Nachdruck: ,,E« ist die alte Geschichte vom Reif in der Frühlings- nacht ... Laß uns einen Spaziergang zur Poschen, mühle mache»; «uf dem Wege will ich Dir die Ge-schichte erzählen." Ich war'S zufrieden. Schon am Nonnensteg, als wir in die hell-grüne, sprudelnde Saalach schauten, begann Ben-ningsen: „Du weißt, daß sie Hilde Kreuzfeld heißt, daß ihre Eltern Emporkömmlinge sind und man eS Herrn Kreuzfeld noch heute anmerkt, daß er einst den Ambos geschwungen. Aber die Kunstschlossern von Otto Kreuzseld ist heute ein großartiger Betrieb, der nahezu Weltruf genießt. Hilde hatte «in Töchterpensionat besucht und sich wirklich die seinsteu Manieren angeeignet. Sie spricht französisch und englisch fließend, und versteht allerliebst Konversation zu machen. Dazu ist sie bildhübsch und chic und — ich liebte sie, liebte ihre dunkle Schönheit und den kleinen rosigen Mund in dem seinen perlmutterweißen Gesichtchen, der so her-zig zu plaudern und zu küssen verstand." „Ja, hattest Du denn das auch erprobt ?* warf ich ein. „Ja, Du, sie ließ sich küssen von mir; heim-lich, versteht sich. Wie manchesmal hab' ich sie im Arm gehalten. Wir waren ja doch einig miteinan-der und hatten verabredet, sobald ich Assessor ge> worden, sollte ich bei den Eltern um Hilde anhal-ten. Außer beim RendevouS, sahen wir uns nur in Gesellschaften, zu denen das Elternpaar Kreuzseld natürlich nicht hinzugezogen wurde. In deren Haus kam ich «och nicht; offen gestanden, verlangte eS mich auch nicht danach. Auch hatte Hilde mir ge« sagt, ihre Eltern wünschten nicht, daß die Leute unS zusammen sehen, bevor wir öffentlich verlobt. Ach, Liebster, ist'S denn nicht bald so weit, daß Du am Ziel bist?" fragte Hilde ost. ES geschieht aus heißer Liebe, daß sie so un-geduldig ist ... . suchte ich mich zu beruhigen, wenn ihr Drängen mir taktlos dänchte und mich nervös machte. Schließlich aber erreicht ja alle» sein Ende und so kam denn auch die ersehnte Stund«, wo ich zum Assessor ernannt wurde. ES hatte sich sogar früher gemacht, als ich vor-aus gesehen, und ich beabsichtigte daher. Hilde mit der Tatsache zu überraschen; daS heißt, ich wollte, vhne sie vorher zu benachrichtigen, zu Papa und Mama Kreuzseld gehen und sie um die Hand ihrer Tochter bitten. DaS wird wieder mal Stoss sür die lieben Leutche, geben, sagte ich mir: denn es würde im-merhin ein „Ereignis" sein, daß die Tochter eines Gewerbetreibenden einen Studierten bekam. Halt, bei dem Thema Ereignis fiel mir ein, daß ja seit einiger Zeit in unserer Stadt ein ge« wisser Kurt von Nehling für sich Propaganda machte. Man wußte nicht, woher er gekommen, nur daß er auftrat wie ein Grandseignenr und man sich Wunderdinge von seinem Reichtum erzählte, weShalb er anch überall Kredit bekam, denn der Herr von Nehling mußte erst sein Geld flüssig machen, wie er erzählt haben sollte. Gegen diese «Sensation" würde also unsere Verlobung also wohl nnr mäßige Beachtung finden. Zufällig hatte ich Hilde seit zwei Wochen nicht gesehen. DaS war eine ausnahmsweise lange Tren-nungSfrist, paßte mir aber nun sür meine Ueber-raschung ganz samoS. Ich war in glücklichster Bräutigamsstimmung. Endlich, endlich würde ich Hilde, die reizende Hilde, als mein Eigen der Welt zeigen dürfen! In meiner Verliebtheit redete ich mir sogar ein, daß ich die nicht ebenbürtigen Schwiegereltern gerne mithin-nähme. Ich schwärmte wie ein Jüngling von 20 Jahren, — in dieser glücklichen Stimmung schrieb ich jenen Brief an Dich. In der Nacht vor dem Tage, an dem ich bei KrenzfeldS anhalten wollte, konnte ich vor freudiger Erregung nicht schlafen. Ich erhob mich schließlich vom Lager und ge-noß. im offenen Fenster liegend, die Mainacht." „Nun, die ist gewöhnlich noch empfindlich kühl," wars ich lakonisch ein. «Jene Nacht nicht." widersprach Benningse». „Die Lust war weich und ein wenig trübe. Der Flieder hatte seine Blüten geöffnet; die Wiesenkräuter dufteten und herber Duft entströmte den jungen Trieben. Dazu die Stille; — vereinzelt blinzelte ein Stern und das leise Rauschen der Bäume ging durch die Nacht —." „Du wirst ja ganz poetisch, lieber Junge," sagte ich. „In jener Frühling«nachl war mir auch poe-tisch getun\ um« Herz, da« kannst Du mir glauben. Ich war mit mir und dem Leben zufrieden. Ich war voll stammender LiebeSnngeduld und schwelgte in süße» Zukunftsbildern. O ich Tor! Hätte ich ge> ahnt, daß in dieser nämlichen Nacht ein Reif mein Glück zerstörte . . . „Wieso daS?" wars ich ein. Ohne zn antworten, fuhr Benningsen zu »r-zählen fort: „Da bei Kreuzfeld noch nach Handiverkerart um 12 Uhr zu Mittag gegessen wird, so nahm ich beieits um die elfte VormittagSstunde des nächsten Tage» den Weg dorthin. Hätte ich die Werbung Leuten meiner Bildung vorbringen sollen, wäre ich ruhiger gewesen als ich war. Jetzt konnte ich das Gefühl nicht los werden, eS gelte etwas Feindseliges zu bekämpfen; ich weiß nicht wie eS kam, aber ich hatte nun mal das Empfinden, ich sei den KreuzfeldS als Schwiegersohn nicht sehr willkommen. . Doch der Gedanke an Hilde ließ mich alles Unbehagen überwinden und erwartungsvoll und stolz erhobenen Hauptes trat ich eine Viertelstunde später in das Kreuzseldsche Haus ein. Da ich Hilde ja überraschen wollte, so wünschte ich natürlich, daß sie mich »icht etwa vom Fenster aus gesehen. Jedenfalls kam sie mir nicht entgegen. Doch war es mir, al» ich den großen offenen Hausflur betrat, als bewege sich hinter der vor einer Gar-dine verhüllten Glasscheibe der Zimmertür ein be-kannteS dunkles Köpfchen, das dann aber hastig verschwand. Erst nachdem ich einige Minuten hatte warten müssen und mich durch wiederholtes Räuspern be-merkbar gemacht hatte, öffnete sich die Küchentür und Iran Kurzfeld kam, und mit ihr eine Wolke von Speck- und Gemüsedust. Ich hatte sie sonst nur im protzenhaften Sam-metmantel gesehen, wenn sie Sonntags mit ihrem Manne spazieren ging. Vor dieser großen plumpen Frau im gewöhnlichen HauSkleide mit der schmutzi-gen WirtschastSschürze vor. aber sürchtete ich mich beinahe. In diesem Augenblicke sühlte ich nicht nur Unbehagen, ich sühlte Widerwillen. Mit einem ein-zigen Blick über mein« gestriegelte, feierliche Erschei-nung, wußte sie, woran sie war. Bei der Anrede schon fiel sie mir ins Wort: „Sie kommen man bloß zu spät, Herr — Assessor. Ich habe immer zur Hilde gesagt: All Dein bischen Jugend geht ja futsch über dem War- t«n I W«»n man tzitbsch und reich ist wi« Du. kann man früher einen Mann haben. Die Leute denken ja schließlich, e« hat 'n Haken. Daher waren mein Mann und ich auch such, al« der fremde Baron, der Herr von Nehling, — er hatte Geschäfte mit meinem Mann, und da hatte der ihn zu gestern eingeladen, und wir waren furchtbar vergnügt di» spät in die Nacht hinein, — sich sofort in die Hilde verliebte und dann auch gleich um sie anhielt. — Ja, mein werter Herr, eS tut mir ja leid, daß Sie nun da« Nachsehen haben. Aber daS kommt eben davon, weil Sie e« zu lange schon hinausgeschoben hatten." DaS alle« hatte sie mir aus dem offenen Flur gesagt. Ich habe kein Wort der Erwiderung gehabt. Ich habe mir auch nicht bestätigen lassen, ob Hilde den Antrag de« Herrn von Nehling angenommen habe, Hilde, die doch mit ungezählten Küssen sich mir versprochen. ES war in jenem Augrnblick alle« in mir wie erstorben. Ich sühlte «ine grenzenlose Oede und ein Ekel für alle« Leben. UebrigenS fand ich, alt ich nach Hause kam, ein Billett von Hilde vor, in dem sie bekannte, daß sie mir untreu geworden und sich mit einem an-deren verlobt habe. Ich möge ihr verzeihe« und sie vergessen. Einige Tage, nachdem die Verlobung von Hilde Kreuzseld mit Kurt von Nehling veröffentlicht war, wurde letzterer als Hochstapler schlimmster Sorte entlarvt und verhastet," schloß Benningsen. Ich drückte seine Hand. „Und da gingst Du aus die Reise, zu vergessen und neuen Lebensmut au« Gölte» freiet Welt zu schöpfen,' ergänzte ich. Er nickte. Ich aber sagte: „ES fiel ein Reif in der FrühlingSnacht, — ja; doch dieser Reif fiel zu Deinem Glück, Freund. Denn mit einer Frau von Hilde Kreuzfeld» Charakter wärest Du nur Unglück-lich geworden." Und auch diesmal nickte er. Z>ie Fache. Eine Münchner Geschichte. Von Friedrich Freksa. Heute freilich gilt der Bildhauer Proseffor HanS Strack als ein ernster Künstler, als eine große, bildnerische Krafi, die sich mehrfach in Wettbewerben und frei geschaffenen Werken erwiesen hat. Aber vor zehn Jahren war es erheblich ander«. Von Bogenhausen bis Nymphenburg und von Bieder-stein in Schwabing bi* nach Sendling hinab war Han« Strack nur als da« größte .Urviech" be-kannt, das e« damal« unter den jungen Künstlern gab. Und da« wollte etwa« heißen; denn wo so viele frisch» und lustig« Leute zusammenkommen wi» in MUnch»n, gibt e« immer eine Reihe von geist. reichen Kerlen, die durch ihre Einfälle verblüffen und die Zwerchfelle der Mitmenschen in die für die Verdauung so wohltätige Bewegung de« Lachen« versetzen. Aber Han« Slrack war der Meister von allen. Er fing hübsche, junge Malerinnen, die in rgend eine Malschult eine« beglaubigten Professors zehcn wollten, auf der Straße aus und arrangierte ür ste Malkurse, bei denen irgend ein Freund den ilaatlichen Professor vertreten mußte; und kamen Eltern und Verwandte, so worden sie von allen Berühmtheiten Münchens in irgend einem gut ein-gerichteten Atelier in den vornehmeren Stadtteilen von München oder Bogenhausen empsangen. Man kann sagen, daß Han« Strack aus diese Weise viele hoffnungsvolle junge Damen davon abgehalten hat, mittelmäßige Kunstwerke zu liefern. In Einfällen für das „Anbandeln" war er unerschöpflich. So besaß er einen Foxterrier, der aus den Namen „Ehamberlein" hörte, ein kluges und seinem Herrn ergebenes Tier. Dieser Hund war dressiert, an einer sehr langen Leine zu laufen, die er aber gewöhnlich zu einem Bündel zusammen-packte, selbst im Maule trug, während er ganz dicht neben seinem Herrn baherschritt, der da« Ende der Leine um das Handgelenk gewickelt trug. Wit-terte nun „Ehamberlein" ein hübsches junges Mäd-chen unter vierundzwanzig, so ließ er da« Bündel Lederschnur fallen und begann zu laufen. Dann beschleunigte auch HanS Slrack seine Gangart, bi« der Hund das Wild überholt hatte. Nun begann „Ehamberlain" allerlei Kapriolen und umtanzte das ahnungslose Ding, bis es sich mit den Füßchen in die Hundeleine verwickelt hatte. HanS Strack pflegte dann mit höflicher Miene seinen Hut zu lüsten, aus „Ehamberlein" zu schimpfen und daS Mädchen von den hemmenden Stricken zu befreien. Aus diese Weise konnte er ungeniert daS Objekt, dem er sich angenähert hatte, einer Okularinspektion unterziehen. War er mit dem Ergebnisse der Untersuchung zu-frieden, so pflegte er das Mädchen zur Entschä-digung für sein Mißgeschick nach Hause zu begleiten. Aber noch weit größer war seine Kunst, seine Mitmenschen zu foppen. So hatte «r sich einmal Briesbogen einer Lokomotivfabrik verschafft. In einem würdevollen, höchst undeutlich unterschriebenen Schreiben forderte er seinen Freund, den fanatischen Kunstgewerbler Rebnitz, der sich gerade in Florenz erholte, in schönster Maschinenschrist auf, umgehend ein Lokomotivprojekt für die Firma auszuarbeiten, da» seinen künstlerischen Anschauungen entspräche. Alle, die damals mit Herrn Rebnitz zusammen-kamen, erzählten, eS sei ein Spaß sür Götter ge-wesen. Herr Rebnitz war von dem Austrage ent-zückt. Tagelang grübelte er über Ornamenten, die zum Schmucke einer Lokomotive dienen könnten, und überlegte, wie ihre Form beschaffen sein müsse, bis endlich ein Exemplar in mehrfachen Ansichten ge-zeichnet war. Auf dem Bauche dieser Lokomotive prangte ein Relief, das den Segen der menschliche» Arbeit darstellte: Telegraphenstangen, Telegraphen-drähte, Eichenlaub und zuckende Blitze waren zu 4 kunstreichen Ornamenten aus dem Rücken de« Un- getüm« verarbeit«». Die «cheinwerfer n^ren oben am Schornstein befestigt, so daß d.e Lokomotive nacht« oi«Deicht an «in« Giraffe mit zu kurz ge-raienem Halse gemahnt haben könnt«. Ach« Tage lana sprach Rebnitz in Florenz von »icht« anderem al« von seiner Lokomotive, suhr dann überarbeitet und nervö« nach München und stellte sich endlich in den Bureau« der Firma vor. Die Gesichter von den Beamten hätte man sehen sollen! Sie hielten ihn sest und schickten so-sort zur psychiatrischen Klinik. Und da Rebnitz sehr nervös war und nicht wußte, wann der Prinz-regent Luitpold geboren war. welche Straße neben der Feldherrnhalle an der Residenz rechts lies« und welche link« und wie viel der Unterschied wäre zwischen dem Preise einer Maß Bock und einer Maß Salvator, so hätte man ihn beinahe als völlig irrsinnig interniert. Aber zum Glück klärte sich alle« aus. — Nach diesen paar Proben mag man ermessen, was sür ein Kerl Han« Strack war. Durch Jahre trieb er es so, aber er arbeitete auch dabei wie ein Pferd, und eine« Tage« ging er nach Asrika und brachte sich, da er immer eine große Vorliebe für Tiere besaß, ein Paar junge Löwen mit. In der ersten Zeit ging er mit den Tieren, die er an einem Lederriemen sührte, im englischen Garten spazieren und sreute sich, wenn die Borübergehenden von den netten ..Schnauzeln" oder „Jagdhunden" entzückt waren. Es sind reizende Abbildungen dieser Tiere auf die Nachwelt überkommen, aber, wie e« nun einmal den Gesetzen der Natur entspricht, aus den kleinen Löwen wurden allmählich große Löwen und eine« Tages waren sie brutal genug, den armen „Chamberlein" zu zerreißen und aufzufressen, wo-dnrch diese« so ruhmvolle Tier immerhin ein be-merkenswerte« Ende fand. Es darf nicht verhehlt werden, daß HanS Strack der Tod seines treuen Hunde« sehr nahe ging, und er beschloß, die ge sährlichen «atzen au« der Löwengrube, die er selbst neben seinem Atelier, da« in einem alten Schwa-binger Garten lag, angelegt hatte, in einen schmiede-eisernen Käfig zu überführen, den er sich bei Hagen, deck in Hamburg bestellte. Der Käfig kam an und die Uebersührung der Löwen sollte am nächsten Tage nachmittag« mit einem kleinen gesellschaftlichen Ge> prange vollzogen werden. Die beide» Tiere, ein Männchen und ein Weibchen, sollten dabei endgiltig ihren Namen erhalten, und zwar „Endymivn" und „Resi"; von solchen Namensgegensätzen versprach fich HanS Strack sehr viel. Bei der Uebersührung hätte er die Tiere durch den Garten etwa fünfzig Meter lang von der Löwengrube zu dem in einem Gebüsche liegenden Käfig geleiten müssen. Dieses sollte sein letzter Ans gang mit den Tieren sein. Aber mit welchem Schreck wachte der gute Hans Strack auf, als er morgen« um 6 Uhr von seinem Ateliernachdar geweckt wurde, der ihm aufgeregt mitteilte, er wäre in den Garten gegangen und da hätte er gefunden, die Planken, die über die Liwcngrube geschoben wären, seien beiseite gerückt und die Tiere wären auSgedrochen. „Unsinn!" sagt« Strack, sprang aus nnd zog di« Hosen an. »der al« er zum «lelieifenster hinau« auf die Grube schaute, sah er, daß Burwig r«cht hatte. In diesem Augenblick läutete da«ITelephon. Er stürzte hin un) hörte: „Hier Polizeistelle Bogen-hausen. Sie sind doch der Bildhauer, dem die zwei Löw'n gehören? Sagen S', dös sind wohl Ihre zwei Löw'n, die eben draußen beim Petz-Wirt Fleisch g'stohl'n haben! Schaug'n S', daß S' die Biecher bald wieder krieg'n!" Da hätte einer den HanS Strack sehen sollen, wie schnell et sich sertig anzog, um hinaus zu kommen. Aber er kam nicht hinau«. Denn von neuem raffelte da» Läutewerk des Tele-phon«. „Hier I»maning. Hören S'. Sie sind doch der Bildhauer mit die zwei Löw'n'/ A ganze Ga»«> herd'n haben f z'sammg'sreffen! Sechzehn Gäns'! Dos Stuck kost' mindesten» vier Mark!" — „Da« soll doch der Satan . . ." rief Strack au». „Wie sie lausen können! Erst waren sie in Bogenhausen und jetzt sind sie in Jsmaning. Wie reim' ich mir das zusammen?• — Der Nachbar meinte: „Das ist ganz klar; die Leute haben erst jetzt festgestellt, daß e» Deine Löwen sind. Sie haben doch zuerst fragen müssen." In diesem Augenblick ging das Telephon wieder und eine Stimme ließ sich vernehmen: „Hier Sendling. Kommen S' doch her und holen S' Ihre Löw'n. Sie haben sich vor die Mädchenschule hin-gelegt uud kein Kind kann zur Schul' hinein . . „Teusel! Wo ist mein Rad?* schrie der Bildhauer. „Ich muß sosvrt nach Sendling." Aber wie er daS Rad aus dem Atelier führen wollte, merkte er, daß alle Luft aus den Schläuchen entwichen war. — „Ah, da« ist ein Kreuz!" fluchte er. „Immer, wenn man die Maschine braucht, sanktioniert sie nicht!" Gerade hatte er den einen Reise» aufgepumpt, da meldete sich das Telephon abermal»: „Hier Grün-wald, Herr Bildhauer! Schaug'n S' doch g'jchwind, tnß Ihre zwei Löw'n wieder einfangen. Die hab'n a Kuh ang'fallen, g'rad' sind f' beim Aussrefsen." Strack rang die Hände: „Ueberall sind diese Biecher," schrie er verzweifelt, „im ganzen Jsartale, von Jsmaning bis Grünwald, eine Strecke von über zehn Kilometern!" — Und als da» Telephon wiederum klingelte, ging er trotz unheilvoller Ahnun-gen dennoch zum Apparat. Da hörte er: „Hier Zugspitze. Soeben wollten mich Ihre Löwen auf-fressen, holen S' f runter, sonst ..." — Da hängte Strack daS Telephon ein, schnaufte und sagte: „Na, dann mögen sie aus der Zugspitze bleiben." Plötzlich aber kriegte er den daneben stehenden Freund und Nachbar zu packen. „Wo sind die Biecher?" schrie er ihn an. Doch der grinste nur und sührte ihn durch den Garten. Da saßen „Endymion" und „Resi" ganz friedlich in ihrem Käfig beisammen, die Reste einer reichlichen Fleischmaylzeit waren noch zu sehen. Aber nebe» dem Käfig standen alle Freunde, die Han» Strack je in seinem Leben gena»führt hatte. Und deren waren nicht wenig«. Nummer 40 Seile 3 Von der evangelischen Gemeinde Ctlli. Superintendent Schock ist zur Visitation der evangelischen Gemeinde Cilli hier eingetroffen. Er äußerte sich sowohl über die Verwaltung der Ge^ meinde als auch über die Seelsorge und über den Unterricht in der anerkennendsten Weise. Evangelischer Familienabend. Morgen «onntag abends um X Uhr findet im Saale deS Hottl Mohr (in öffentlicher Familienabend statt, in welchem unter anderen mitwirken werden Frau ?. Hegemon» aus Laibach (Gesang und Geige), Arau und Fräulein Galvagni (Klavier), Frau Hilda Pin-Ire (Geige), Herr Dr. Kallab (Cello) und Herr Wagner als Humorist. Ernennung im Staatsbaudienste. Der Oberingenienr d«S StaatSbaudienstes in Steiermark August Ribitsch wurde zum Baurat ernannt. Ein neuer slowenischer Advokat in Cilli. Herr Dr. Ernst Kalan ist als Advokat niit dem Wohnsitze in Cilli in die Advokatenliste für ßteiermark eingetragen worden. Die Slawisierung der Laidacher Staatsgewerbeschule. Die Deutschen Süd-Österreichs stehen schon mitten im Abwehrkampsc gegen die slawische» Vorstöße, streun ist dem Süd» flawentum bereits ausgeliefert, denn hier haben die Slowenen durch die ihnen von der Regierung zu-gestandenen Gesetznovellen, namentlich durch die neue Äemcindewahlordiiung und durch da« Schulauf-sichtSgesetz, in aller Gemütsruhe sich ein Kleinser-turn eingerichtet, von wo au« sie auch in die be-nachbarten Krouländer ungestört ihre Beutezüge unternehmen können. Hand in Hand mit der Au«-lieserung der Gemeinde- und Schulverwaltuug ging die Förderung de« slowenischen Mittelschulwesen« und vor allem die Errichtung der Laibacher Staat«-zeiverbeschnle, die den Slowenen anscheinend als Belohnung für die von ihnen wiederholt betriebenen Lbstrukliouskünste zufiel. Die Slowenen verdanken sie auch zum großen Teile der Unterstützung der Tschechen, die jede Gelegenheit benütze», um die Stellung de« Deutschtums zu schwächen, wobei auch der Umstand in« Gewicht gefallen sein mochte, daß sich ihnen wieder die Aussicht bot, eine große Zahl tschechischer Lehrkräfte auf allgemeine Staatskosten zu versorgen. Aus diesem Grunde ist wohl der tschechische Arbeit«minister Trnka, der feine slawische Gesinnung bei keiner Gelegenheit verleugnet, der listigste Förderer der Schule, wa« er selbst offen erklärt hat. Al« er nämlich im Monat August 1912 >» Beides in Oberkrain weilte, sprach eine Abordnung des Laibacher GemeinderateS bei ihm vor, um ihm für die große und erfolgreiche Unterstützung zu danken. Der Minister gab seiner lebhaften Anteil-nähme für die Schule Ausdruck, teilte der Abord-nung mit, daß auch die Eröffnung des elektrotech-mschen Kurse« schon sür da« Schuljahr 1912/13 gesichert fei, und stellte schließlich sein Erscheinen bei der Eröffnung der Schale in Aussicht. Zei-luugsberichten zufolge hat der Minister im Laufe deß Gespräche« wiederholt die große Bedeutung, die die Schule nicht nur für Laibach, fondern für den ganzen slawischen Süden habe, hervorgehoben. Der Minister hat fein Jntereffe übrigens nicht nur da-durch bewiesen, daß er die mit einem Aufwand« von eineinhalb Millionen erbaute Anstalt auf das sorgfältigste mit allen Ersorderniffkn ausstatten ließ, sondern auch dadurch, daß er diese seine Schöpfung nach tschechischer Art via facti slowenisiert hat, die« zu einer Zeit, wo die Deutschen die Hauptstütze der Regierung und deS Staates bilden. Während näm» lich die früher bestandene kunstgewerbliche Fachschule «uch deutschen Schülern zugänglich war, ist die an ihre Stelle getretene StaatSgewerbefchule rein flo-wenifch und befitzt auch eine rein slowenische Auf-schrist. Die von deutscher Seite gegen diese Eigen-Mächtigkeit unternommenen Schritte blieben bisher erfolglos und es ist eine ernste Pflicht der deutschen Abgeordneten, von der Regierung beim Wiederzu-sammenküte deS ReichSrateS mit aller Entschieden-heit zu fordern, daß den berechtigten deutschen Fvr-derungen ungesäumt entsprochen werde. Todesfall. Am 10. d. ist in Torbole am Gardasee Dr. Johann Zindler, I. k. Hofrat und LandeSschulinspektor, im 78. Lebensjahre gestorben. Viele seiner Schüler werden dem treffliche» Schul-manne, der duich viele Jahre am hiesigen Gym nasium die Reiseprüfungen geleitet, ein treues An-gedenken bewahren. Cillier Männergesangoerein. Die Früh» lingsliedertafel ist auf den 14. Juni angesetzt. Da bishin nui wenige Pioben stattfinde» können, ist ei» vollzähliger Besuch unerläßlich. Am Juni nimmt der Verein an dem Stiftungsfeste des Pcttauer MännergesangvereineS teil. Auch die Proben für dieses Fest sind im vollsten Gange. Von der Bezirkskrankenkasse in Cilli. Zum Sekretär der BezirkSkrankenkaffe in Cilli wurde Herr Albert Richa, Buchhalter der Ver-einebnchdrnckcrei „Celeja", ernannt. Bürgerliche Schützengesellschaft. Mor-gen Sonntag um halb 3 Uhr wird aus der Bürger-liche» Schießstätte aus die Laufscheibe, Kreisscheide und Armeescheibe geschossen. Gästen stehen Gewehr und Munition zur Versügnng. Bei genügender Zahl von Schützen werden Preise ausgesetzt Mitglieder, erscheint vollzählig. Bereinsauflösung. Die Ortsgruppe Cilli des Deutschnationalen Handelsgehilfenverbandes in Wie» hat sich wegen Mangel an Mitgliedern auf-gelöst. Bon der Schönsteiner Posojilniea. Aus Schönstem wird uns unter dem 15. d. ge-schrieben! Heule vcr- und nachmittags fanden in Schönstein in ter Kanzlei der hiesigen Posojilniea zwei Äußerst stürmische Persammlungen statt, welche der Cillier Advokat Dr. Vekoslav Kukovec leitete. Zweck dieser Versammlungen war, die einzelnen Ge-nosfenschaster der Posojilnica in Cilli z» bestimme», Beiträge zur Deckung des DesiziteS von über 200.000 Kronen zu zeichnen. Dieser Wunsch der Einberufen» der Versammlung, der Zadrujena zveza in Cilli, »eg. Gen. m. b. H., ging jedoch nicht in Erfüllung und hat dem Vernehmen »ach nur ein einziger Genossenschafter eine» geringen Beitrag zur Deckung des DesiziteS zu leisten sich verpflichtet. Dr. Kukovec erwähnte unter anderem, daß an 012 Mitglieder Rundschreiben mit der Aufforderung zur Zeichnung von Beiträgen versendet worden sind. Er legte weiters das Geständnis ab, daß die Bilanz für das verflossene Geschäüsjahr bereits fertiggestellt, jedoch noch nicht veröffentlicht worden ist. Er machte weiterS die Mitteilung, daß einige Mitglieder deS Vorstandes der Posojilnica auS den kritischen Iah-ren bereits freiwillig Beiträge zur Deckung des un« geheuren DesiziteS geleistet haben, und zwar habe die Ehegattin des Schönsteiner Advokaten Dr. Franz Mayer, der zur kritischen Zeit Direktor und Rechts' konsulent der Posojilnica in Schönstem war, 20.000 K gegeben und der Ingenieur Vosnjak aus Görz 8000 Kronen. Dr. Kukovec legte weiter« daS Ge-ständnis ab, daß aus die FabrikSrealität des Ivan VvSnjak in Schönstein, welche auf 300.000 Kronen geschätzt wurde, zur kritischen Zeit von der Posojil-nica in Schönstem Darlehen im Betrage von 250 000 Kronen gegeben worden sind. Weiter» be-merkte Dr. Kukovec, daß die Posojilnica in Schön-stein außer zwei Realitäten in Schönste!« im Kaufwerte von 20.000 K, worauf jedoch Lasten im Be> trage von zirka 40.000 K haften, noch eine HauS-realität in Wien habe, die sehr verschuldet sei, aber trotz-dem einen jährlichen Mietzins von 23.000 K abwerfe. Zur Sanierung und Deckung des DesiziteS von über 200 000 K haben einige Posojilnicen eine Erklärung unterschrieben, daß sie bei der Posojilnica in Schön-stein Einlagen in der Höhe vo» 70.000 K unter Verzicht auf Zinsen einlegen werden, wenn sich alles in Ruhe abwickeln werde und daß überdies einige Posojilnicen aus ihrem Reingewinne der Posojilnica in Schönsten« 80.000 K überweisen werden. Ueber-dies habe ihm der Statthalter von Steiermark Graf Elary vor Monatsfrist fein Wort gegeben, daß der Staat zur Deckung des Defizites einen Beitrag leisten werde, wie dies in Tüffer geschehen ist, wenn die Mitglieder ebenfalls zur Sanierung des DesiziteS beitragen werden. Auf den Vorhalt, daß in erster Linie die fchuldtragenden ehemalige» Mitglieder des früheren Vorstandes der Posojilnica in Schönstein zur Deckung herangezogen werden müffen, entgegnete Dr. Kukvvic, daß dieselben derzeit kein Vermögen mehr besitzen, was jedoch nicht wahr ist. Der hiesige Advokat Dr. Mayer suchte hierauf glaubhost zu machen, daß er in der kritischen Zeit als junger Ad-vokat in den Vorstand der Posojilnica in Schöi»stein eingetreten fei, und aus Mangel an Sachkenntnis in finanziellen Sachen keinen Einwand gegen die Gewährung der riesigen DarlehenSfumme von L50.000 Kronen an Ivan VoSnjak erhoben habe, weil weuischen Direktors Louis Prafchnikar auch bereits erreicht worden. Ein beliebter deutscher Ko.ttrollor wurde unter nichligen Verwände», um Play zu machen, nach Innsbruck hinauszedrängl und die Stelle pro fvima ausgeschrieben. Der Anwärter sitzt jedoch schon in Klagenfurt und hat die Stelle zuge-sichert ES ist dieS der Maschinenoberkommiffär SeSerko, ein Slowene, der in den deutsche» Be-amtenkörper eindringt und der dann später berufen sein soll, als Leiter deS JnspektoratcS daS ganz durchzuiühren. wa» an nationalem deutschen Besitz-stand zu zerstören der slowenische Direktor Louis Piaschnikar noch übriggelassen hat. Wo ist da die Erhaltung deS „Status quo?" Es handelt sich im vorlegenden Falle nicht um die Personen oder um geringfügige Besetzung von Beamtenstellen und die Sache sieht oberflächlich nur geringfügig auS. Allein der Vorgang zeigt die zielbewußte, energische nnd mit Erfolg begleitete Arbeit hochgestellter slawischer Persönlichkeiten der Südbahn zur Vergrößerung deS „slawischen Besitzstandes" in deutschen Gegenden. Könnte und sollte da nicht gründlich Wandel ge-schaffen werden?! Die Errichtung von Wohlfahrts und Erziehung? - Anstalten im bedrohten Sprachgebiete würde sich vom völkischen Stind-punkte aus sehr empfehlen und viel z»r Kräftigung deS Deutschtum» an der Sprachgrenze beitragen. Man ziehe deshalb zur Gründung von Waisen-und Erziehungsanstalten, Genesungsheimen usw. vor ollem das sprachlich bedrohte Gebiet rn Betracht, zu-«al eS in Südösterreich viele gesundheitlich günstige und vorteilhaft gelegene Plätze für derartige Grün-düngen gibt, Man denke da zum Beispiel an mch- Ätuiiche iu.au,i rere von deutschen Körperschaften nnd Vereinen er-halten« Kinder- und Genesungsheime an der öfter-reichischen Adriaküste, in Südtirol usw. Der deutsch-wirtschaftliche Schutzverein Südmark. Graz, Joan-ueumriug 11, ist gerne bereit, günstige Errichtung?-gelegenheite» kostenlos zu vermitteln und nähere Auskünste zu erteilen. Rad- und Kraftfahrern bietet die Mit-gliedschast im heimischen Gauverbande W, Steier-mark mit Kärnten, des Deutschen Radfahrerbundes zahlreiche, wirklich wichtige persönliche Vorteile, wie zum Beispiel unentgeltliche Versicherungen gegen Haftpflicht und Unfälle, Fachzeilung, Grenzkarten nach allen Ländern, Auskünfte usw. Ein Verzeichnis der Vorteile wird auf Wunsch (Postkarte) deutschen Rad- und Kraftfahrern, sowie Fahrerinnen in Steier-mark und Kärnten ohne jedwede Verbindlichkeit für den Empfänger von der Verwaltungsstelle des Deut-schen Radfahrerbundes, Gau 36, in Graz, Gleis-dorfergaffe 17, unentgeltlich und postsrei zugesendet Der Bund steht im 30. Jahre feiner umfassenden Wirksamkeit und ist mit seinen rund 47.000 Mitgliedern die weitau» größte und leistungsfähigste Rad- nnd Kraftfahrervereiniguug des gesamten deut-schen Sprachgebietes. Maifest in Neukirchen. Die Freiwillige Feuerwehr in Neukirchen, die wegen ihres deutsche« Kommandos heftig angegriffen wird, veranstaltet am Sonntag den 18. d. im Gastgarten „Zur AgneS" ein Maifest, daS mit verichiedenen Volksbelustigungen wie Glückshasen, GlückSsischerei, Ko.isettischlacht, Jux-post und ».ergleichen verbunden ist. Das Fest beginnt um 2 Uhr nachmittags. Der Eintritt kostet 40 Hel-ler für die Person. Die Musik besorgt die Feuer-wchrkapelle vo» Neukirchen. Warnung vor Schwindlern. Schon im Monate April halten sich im hiesigen Deutsch«« Haus« zwei hier unbekannte Personen eingemietet, von denen sich der eine Robert Lederer, der andere Leopold Kotaschek nannte. Beide gaben sich als Rei-sende der Firma Deutsches Jahrbuch in Wien ans und lebten hier aus sehr hohem Fuße. Trotz wieder-holter Mahnung zahlten sie die Miete »icht und als mau ihnen eindringlicher an de» Leib rückte, ver-schwanden beide in der Richtung gegen Marburg Sie dürsten sich noch tu den übrigen größeren Ort-schasten UntersteiermarkS herumtreiben. Lederer ist schon wegeu Betruges vorbestraft, weshalb vor Bei-den Vorsicht geboten erscheint. Die spanischen Geldschwindler sind wieder an der Arbeit, um Leichtgläubige sür ihre betrügerischen Zwecke einzusangen. Obwohl der Schwindel äußerst plump angelegt ist, so wollen wir auS dem Grunde davon sür die Oeffentlichkeit Notiz nehmen, weil selbst daS Unglaublichste auf diesem oder jenem Gebiete zur Talsache werden kann. Die Herausschwindelung großer Geldbeträge von einer Bauernfamilie durch Zigeuner, worüber kürzlich vor dem KreiSgericht Leoben verhandelt wurde, beweist dies. Also der spanische Schwindler schickt Briefe aus, in denen er mitteilt, daß er in Barcelona wegen Bankerott im Gefängnisse sitz«. Er habe jedoch in einem aus einem ausländische» Bahnhofe lagernden Koffer 800.000 Franken verborgen, die er aber nur dann bekomme, wenn er seine im beschlagnahmten Handgepäck vei wahrten Dokumente erhalte. DuS Handgepäck könne er jedoch n»r dann bekommen, wenn er die Prozeßkosten und die über ihn verhängte Geldstrafe, zusammen 9500 Franken, erlege Der Empfänger des Briefes wird gebeten, selbst »ach Spanien zu kommen und die 9500 Franken beim Gerichte zu erlegen. Als Belohnung sür seine Mühe und Dienste wird ihm ein \Dritieil vo» den nebelhaften 800 000 Franken zugesichert. Im Falle der Briefempfänger wirklich entschlossen wäre, da» An-gebot anzunehmen. so wird er gebeten, oieS an eine dem Briefe beigelegte Anschrift zu drahten, dann er-hält er eine genaue Darstellung des ganzen Sach-Verhaltes. Natürlich würde der Gauner schon dafür sorge», daß im gegebenen Fall da» Geld ihm und nicht dem Gerichie ausgefolgt wird. ES wird sich hoffentlich kein Gimpel finde», der diese» Verlockun-gen auf den Leim geht. Eifersüchtige Fabriksarbeiter. Vor einigen Tage» ging der Fabriksarbeiter Franz Leschnik zu der BesitzerSiochler Katharina Schmerc in Dobrvva sensterln. Die Fabrikarbeiter Joses Rosmann und Martin Vrecar bemerkten dies, be-waffneten sich mit Prügeln und stürzten aus Leschnik loS. Dieser flüchtete sich in das Zimmer seiner Ge-liebten. Die beide» Angreiser weckten einen nebenan Schlafenden und verlangten vou ihm, daß er die Tür'öffne, denn ei» verdächtiger Bursche habe sich in da» Zimmer der Schmerc eingeschlichen. Da sie kein Gehör fanden, schlugen sie die Fensterscheiben Nummer 40 ein. Die Scherben flogen in die Mitte de» Zimmer». Ueber den Lärm erwachte die Mntter bei Mädchens und ging in deren Zimmer. Dort waren inzwischen die beiden Burichen eingestiegen. Die Tochter lag im Bet? und Rosmann schlug mit einem Prügel aus ihre Brust und verletzte sie schwer, während Vrecar den Leschnik mißhandelte. Auf die Hilferufe der Mutter ergriffen die Eindringling- die Flucht. Beide wurde» schon am nächsten Tage dem Cillier KreiSgerichte eingeliefert. Grazer Opernhaus Die Gedenkfeier an-läßlich der hundertste» Wiederkehr des Geburt»-tage» Richard WagncrS wird auch vom Grazer Opernhaus in festlicher Weife b.gangen. „Rienzi", „Der fliegende Holländer", „Tannliäufer", „Lohen grin", „Die Meistersinger von Nürnberg", „ttoi Rheingold" wurden bereit» vor ausverkauften Hän> fern gegeben, e» folgen nun noch „Die Walküre" ^19. d.), „Siegfried" (22. d.) und „Götterdämmerung" (24. d.). Außerdem findet am 2l. d. eine besondere Gedenkseier statt, in der ein Festspiel von Richard Batka zur Ausführung gelangt, sowie or-chestrale Werke deS Meisters gespielt werden. Alexan-der Girardi, das Ehrenmitglied der Grazer Bühnen, ist nun wieder zu einem längeren Gastspiele einge-troffen, daS sechs Abende und folgende Werke um faßt: „Der Verschwender" (17. d.), „Der Zigeuner-prima»" (18. d.), .Mein Leopold" (20. d.), „Brüderlein sein" und ..Letzte Fahrt" (23. d ), „Heimliche Liebe" (25. d.), „Bruder Straubinger" (27. d.). ES sind also die Glanzrollen deS Künstler» au» älterer und neuerer Zeit in diesem ZykluS vereinigt. DaS Verhältnis unseres Publikums ist ein besonders herzliches, das sich auch durch Masse»-besuch der Vorstellungen kundgibt. Ein Gewohnheitsdieb. Der 67 jährige Vagant Karl Findeisen au» St. Paul bei Prag-roald, der wegen Diebstahles schon mehrere Kerker-straien im GesamtauSmaße von 34 Jahren abge-seffen hatte, kam am 15. d. nachmittags in ty» Gasthaus deS Johann Kunst in Sachsenseld uns nahm hier eine kleine Erfrischung zn sich. Beim Zahlen fragte er die Gastwirtin, ob sie Kreuzer brauche, was sie bejahte, woraus F'ndeisen eine Ua-menge von Kreuzern auf den Tisch aufzuzählen be gann, Nachdem Findeifen schon »m mehrere Kronetr Kreuzer ausgezählt hatte und »och immer weiter zählte, wurde der beim Nebentische sitzende Gastwirt auf ihn aufmerksam. Da er auch bemerkte, daß Findeise» auch in seinem unter dem Stuhle liege»-den Ueberrocke noch ein Paket mit Kreuzern halte, schöpfte er Verdacht und ließ den Gemeindewach-mann holen, der den Findeisen über die Herkunst de» Geldes befragte. Dieser gab an. er habe sich alles erbettelt. Da ihm diese Rechtsertigung nicht geglaubt wurde, wurde er in daS Gemeindeamt ge bracht und daS Gendirmeriepostenkommando davon verständigt. Bei der nun vorgenommenen Durch suchung des Findeisen fand man eine .Brieftasche mit einer Zwanzigkronennote und zwei Zehnkronnt-noten, ferner eine zweite Brieftasche mit einem Geld-betrage von 24 60 Kronen, bestehend aus Kronen und Nickelstücken. Die Zweihellerstücke betrugen z»-sammcn 2270 ff. WeiterS wurden bei ihm auch 19 verschiedenartige Eisenstangen und eine Menge Pech, daS zur Plünderung von Opsersiöcken benützt wird, gefunden. Da daS xanze Geld wahrscheinlich von Diebstählen herrühren dürste, wurde Karl Findeiien verhastet und dem Gerichte eingeliefert. Beim Pöllerschiehen verunglückt. Nach einer Mitteilung aus Tüffer wurde anläßlich des Psingstfestes in Mischidol mit Pillen, geschossen. Da» Abschießen besorgte der erst 14jährige Michael Gucek, der einen geladenen Pöller, der nicht sofort los ging, mit einem Metallstück entleeren wollte. Dabei entzündete sich das Pulver und die ganze Ladung flog dem Burschen in» Gesicht. Außerdem wurde er auch an der rechten Hand getroffen Gucek wurde in lebensgefährlich verletztem Zustande in das Krankenhaus nach Cilli gebracht Schmuggel mit kranken Schweinen. BerciiS feit längerer Zeit wurden auS der Umgeb-ung von Agram, die verseucht ist, Schweine nach Steiermark eingeschmuggelt. Am 9. d. wurde der Südbahnwächter Anton Puc in Dobova bei Ran» in dem Augenblicke ertappt, al« er gerade mehrere kranke Schweine über die Grenze bringen wollte Die Schweine wurden ihm abgenommen und gegen ihn die Strafanzeige erstattet. Die kranken tiere verkaufte Puc teil« in lebendem Zustande, teils aber schlachtete er sie und schrotete das Fleisch aus. verwegener Einbruch In der Nacht aus den 8. d. drang eine kroatische Einbrecherdande in das Gcmeindegcbiet von Drenovec bei Wiiell «« und verübte beim Kaufmanne Andreas «öS m Nummer 40 Deutle ViUM Seite ä Drcnovec einen verwegenen EinbruchSdiebstahl. Die Rollbalken der Eingangstür zum Geschäfte wurden ausgesprengt und aus dem Laden Stoffe. Leinwand. Zpezcreiwaren, Branntwein und über 5>00 Kronen Kargeld gestohlen. Der Gesamtwert der gestohlenen Waren beträgt über ÜOÜO Kronen. In der gleichen Rächt wurde in die Fleischkammer deS PsarrerS Rudolf Raklelj in Wisell eingebrochen und der ganze Korrat an Selchfleiich. Speck. Eiern und Fett ge-stöhlen. Nach den Spuren der Einbrecher, die nach lernte sich kürzlich abends heimlich vom Arbeitsplätze und benutzte dabei eine günstige Gelegenheit, um dem Echußmeiiter Anion Joidan mehrere Dynamit' swurouu und einiges Pulver zu stehle». Der Dieb-Nicht wurde aber sofort bemerkt. Da Paufak anar-chiNifchen Anschauungen huldigt und auch während der Arbeit mehrmals gefährliche Drohungen auS-jtieß, welche an ein fürchterliches Borhaben schließen ließen, wuide sogleich sein« Bersolgung ausgenommen. gelang der Gendarmerie, ihn am 10. d. in Littai j« eruieren und zu verhaften, worauf «r in daS Be-zirksgericht Tüffer eingeliefert wuide. Für Kinder mit^ zartem Knochenbau. Dass Scotts Emulsion, wie kaum ein anderes Mittel, dazu beiträgt, die Knochen der Kinder zu kräftigen, dass Kinder, di« nicht stehen und laufen lernen wollen, schon nach kurzem Gebrauche der echten LT.M^hr1*" Scotts Emulsion anfangen, sich aufzurich-F«cfc-r ten. allein auf den Füsschen zu stehen und njj Freude ihrer Eltern bald zu laufen vLi!*iv:'*r beginnen, ist eine schon unzählige Male festgestellte Tatsache. Möchten darum aUe Eltern, deren Kinder infolge eines schwachen Knochenbaues nicht recht vorangehen wollen, ZU SCO'TTS EMULSION greifen, die, seit 35 Jahren eingeführt, sich eines Weltrufe* erfreut als vorzügliches Kinder-Kräftigungsmittel. Bcutt Einkauf verUn*e man aufrdrOcklich S c o t U Emulwoo E» ist dk Marke .Scott", wckhe, wit über 35 Jahren ebldfthrt lUf ^ die Güte ond Wirkung Mirtft. ?*«,» der Ortfinalstasclie 2 K 50 h. - In allen Apotheken kJw.fhch Mit einem Kohlenftück Am 7. April d. I. um 4 Uhr früh kam eS im Trifailer Bergwerk zwischen den Bergarbeitern Ksnrad Kooac und Joset Zaplatic wegen e nes belanglosen Scherzes zu einem Streite, der schließlich in litllchkeiten ausartete. Plöhlich ergriff Kovac ein Ctück Kohle uud schleuderte eS mit solcher Wucht in da» Gesicht deS Zaplatic, daß dieser zusammenstürzte und. ohnmächtig liegen Kl eb. Zaplatic erlitt einen Rasendeindruch und eine Gehirnerschütterung. Kovac war bei der Donnerstag staltgefundene» Strafver» Handlung vor dem hiesigen KreiSgerichte vollkommen «ständig, nur bihauptete er, er habe in großer Aufregung gehandelt. Er wurde zu vier Monaten lterkerS verurteilt. Das Messer in den Kopf gerannt. Der S7jihrige Bergarbeiter Georg Zutrisa aus Hum in Kroatien zechte am l. I. im Gasthaus? des Mocivnik in Doberna bei Tüffer. An einem Neben-tische sah der Bergarbeiter Johann Sterban, J>em er ohne Veranlassung einige Schläge versetzte. Schließ-lich zog er auch das Messer und versetzt« ihm ramit einen Stich in den Kops mit solcher Gewalt, daß er das Meffer nicht mehr herausziehen konnte. Erst dem Zechgenosfen des Sterba» gelang es mit großer Mühe, das Messer zn entfernen. Zutrifa hatte sich vor dem hiesigen Kreisgerichte zu verantworten und erhielt eine schwere Kerkerstrafe von neun Monaten, verschärft durch einen Fasttag und ein hattes Lager alle 14 Tage. Aus Eifersucht. Am 19. März abends entstand im Gasthaus« des Jallin in St. Leonhaid bei Windischgraz auS Eifersucht zwischen den Arbeitern Martin Der-gajner, Gabriel Vrhnjak, Georg Jamniker und an-deren Burschen ein deftiger (Streit. Georg Jamniker wats hiebei zuerst gegen die ersteren zwei ein Holz-scheit, Darüber erbost, wars Brhnjak den Jamniker zu Boden und ohrfeigte ihn fest ob. Dergajner »ahm sofort ein Wagcndrittel und begann ebenfalls aus Jamniker loszuschlage», wobei er ihn schwer verletzte. AlS ein Gendarm dazu kam und die Bur. schen zur Ruhe mahnte, hob Dergajner seine Waffe auch gegen den Gendarm, um ihm damit einen Schlag zu versetzen. Der Gendarm zog jedoch schnell den Säbel und wehrte den Hieb ab, woraus Der-gajner das Drittel wegwarf und das Weite suchte. Dergajner. gerichtlich zur Verantwortung gezogen, gab zu, den Zammkar geschlagen zu haben, den Gendarm wollie er jedoch nicht erkannt haben, viel-mehr habe er geglaubt, daß ihn noch jemand an-derer übersatte» wolle Er wurde zu füns Monaten schwere» Keikn», verschärst durch eine» Fasttag und ein hartes Lager alle vierzehn Tage, verurteilt. LACKE, EMAILLEN, FARBEN, FIRNISSE ""'„OREBON" sind dln beoten. Fabrik Mfthr.-St:hanh»rg. Echt und chemisch rein ist Mack's Kaiser-Borax nur in zinnoberrvten Schachteln mit der knieenden Frauengeftalt. 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Oesterreich, Tochter des Steinarbeiters Karl Krause und dessen Ehefrau Karoline geborene Unzner, beide wohnhaft zu Riegersdorf, Kreis Strehlen die Ehe miteinander eingehen wollen. Die Bekanntmachung des Aufgebots hat in den Gemeinden Riegersdorf und Ratschach Krain, Oesterreich zu geschehen. Riegersdorf, den 10. Mai 1913 Der Standesbeamte: E. Vogt. Eine Realität bestehend aus einem Wohnhaus, einer Ilarpfe, Aecker, Wiese und Wald nebst einem schönen Bauplatze in der nächsten Nähe der Stadt Cilli an der Bezirksstrasse nach Tüchern gelegen, ist billig zu verkaufen. Anzufragen bei Slokan vulgo Zerjav in Safodna Nr. 3, bei Cilli. isit -Karten liefert rasch und billigst Vcreinsbucbdruckerei Celeja. Brautausstattung! Chiffone, Bettuchleinen, Gradl, Bettdecken, Tischdecken, Herren- und Damenwäsche, Krägen, Manschetten, Plastrons, Kouvertdecken, das neuest« in Kravatten etc. in grösster Auswahl und bei billgsten Preisen zu haben bei Franz Karbeutz in Cilli. 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