WMfiia Mm v "M»!' Preis Din 1 50 71. Jahrgang Srachaint wöchentlich siebenmal SchrfftleRuag (Tel biterorb. Nr. 2670) sewts Verwaltung u. Buchdruckerei (Tel. Interurb. Nr. 2024): Maribor. Jurčiča« ul 4, Brief! Anfragen Rückporto beilegen. Manuskripte werden nicht retumiert Nr. 323 Dienstag den 1 Dezember 1931 Inseraten- i. Abomwmenta-Annahme In Maribor r Jurčičeva ul 4 (Verwoituo$). Bezugspreise: Abholen, monati. 23 Din, zustellen 24 Din. durch Post mcnttL 23 Din. für das übrige Ausland monati. 35 Din. Einzelnummer 1 bis 2 Dia. w Der l. Dezember Zum dreizehnten Male jährt sich heute der Tag, an dem nach der Einstellung der-Femd-seligkeiten im blutigen Völkerringen die drei Stämme des jugoslawischen Volkes nach Wiedererlangung ihrer Selbständigkeit die Leitung der Geschicke des jungen S:aals-wesens Lurch ihre Vertreter in die Hände des damaligen Regenten Alexander legten und den feierlichen Schwur ablegten, für den hin im gemeinsamen Staate der Serben, Kroaten und Slowenen vereint die Vorbedingungen für eine bessere Zukunft zu schaffen. Der 1. Dezember ist der GründungS tag des neuen Staatswesens, das im Vorjahre den einzig richtigen Namen Jugoslawien erhielt. Im ganzen Staate wird dieser geschichtliche Tag als größter Nationalfeiertag bedangen. Mit Recht, denn wichtiger als jede andere, doch so denkwürdige Begebenheck ist doch die Tatsache, daß die Stämme des jugoslawischen Volkes nach Jahrhunderte alter Zugehörigkeit zu anderen Staatswesen ihre Selbständigkeit wieder erlangten und sich an ter dem Szepter der Dynastie Karagiorgje öusammenschlossen. Unter der weisen Führung des Nachkommen des großen Kara-lljorgje geht unser Volk trotz der schweren stürme, die gerade jetzt die ganze Welt bejahen, der so heiß ersehnten besseren Zürnst entgegen, jene Stellung im Konzert d« europäischen Völker einnehmend, die ihm wegen seiner Vergangenheit, seiner Fähigkeiten und seiner nüchternen Arbeit °m Wiederaufbauwerk gebührt. Daß unser Volk den richtigen Weg ein-Mlagen hat, beweist auch die Meinung Auslandes, daß die Lage in Jugoslawen Süchtig beurteilt. So bespricht die „Prager Presse" die historische Bedeutung der letzten Skupjchti-^°Wahlen und stellt fest, daß nun das letzte ^Minnis eines raschen Konsolidierungs-drozesses, die Spannung zwischen Serben Unü Kroaten, beseitigt sei. . "Mit gutem Grunde kann mau behaup-en". meint das Blatt, „die Entfremdung Elchen Kroaten und Serben ist künstlich nd mit Absicht hervorgerufen worden durch ‘Hte ungarischen Bedränger. „Dioide et im-ietQ". diese Parole handhabten die von ^udapest gesandten Banusse ungarischen si ionalität und Gesinnung ganz ausge-^'chnet. Insbesondere erwies sich Khuen-^dervary als Meister in dieser diabolischen Unst. Die Serben wurden Proteg'ert, der ssnusstellvertreter Živkovi«! war der süchtigste Mann im Lande. Mit verhaltenem . vmme und zähneknirschend ertrug die ^Eriche Majorität ihre als tiefe Schmach s^„!?udene Zurücksetzung gegenüber den 'lchen Landesgenossen. Dang kam die vUtlöt von Sarajevo, und jeüt konnte sich ^ ^^rbenhaß Platz machen. Der Weltkrieg . "ste gemeinsames Leid über beide Stäm-fchort H'en Augenblick erlosch die Ge'iner-s. und beim Zusammenbruch der öfter* ^|ch=Urtgorischen Monarch st einig en sich sg^ en und Serben begeistert zu gemein* ]?„ ij Tun. Der Geburtstag der sugoslawi-®Xo der 1. Dezember 1018, fand en und Serben in bester Eintracht, leider schien dies nur eine Augen» öjjge'.!ll,rnung, und sehr bald loderte der ttch_ 'Q& mit gesteigerter Heftigkeit wieder Der Konflikt mit Sofia Gesandter Dr. Dukeevie in Deograd eingetroffen Der jugoslawische Gesandte in Sofia Dr. Vukčevič ist gestern abends hier eingetroffen, um der Regierung über die Demonstrationen gegen Jugoslawien anläßlich des Jahrestages der Unterzeichnung des Friedensvertrages von Neuilly zu berichten. Auf Grund dieses ausführlichen Berichtes wird die Regierung ihren Stand B e o g r a d, 30. November, punkt gegen Sofia präzisieren und ihre weiteren Maßnahmen treffen. In der ersten jugoslawischen Note, die dem bulgarischen Kabinett sofort nach den Demonstrationen überreicht worden ist, wird Genugtuung und die gerechte Bestrafung der Schuldigen gefordert. Der Man der Putschisten Wie in Ungarn der Umsturz durchgefühlt werden sollte Niemand darf dem Journalisten -=Konzert — fernbleiben 1 Die Verhöre in der Angelegenheit der geheimnisvollen Monarchistenverhaftungen dauerten den ganzen Sonntag und die vergangene Nacht an. Unter den Verhafteten befinden sich auch Militärpersonen, darunter Mitglieder der berüchtigten „Brigade", die vor zehn Jahren ganz Ungarn terrorisiert hat. Die meisten Verhafteten stellen jegliche Schuld in Abrede. Aus den Teilgeständnissen geht hervor, daß die Bewegung in allen größeren Städten Ungarns bestand. In Budapest sollten nach einem Plan tausend Personen in Militärkleidung in die Kasernen eingeschmuggelt werden, um dort bewaffnet zu werden. Die nächste Etappe der Bewegung war, sämtliche Regierungsmitglle-der zu verhaften. Darauf sollten die ösfent liehen Gebäude und die Banken besetzt werden. Der jüdische Tempel in der Tabak-Gasse sollte während des Gottesdien- B u d a p e st, 30. November, stes in die Luft gesprengt werden. Außerdem wurde eine Liste mit Namen von 530 Personen angelegt, von denen das Geld für die Unterstützung des Umsturzes erpreßt werden sollte. Die Polizei ist der Ansicht, daß hie Verhafteten nicht die wirklichen Anstifter der Bewegung sind und daß hinter der ganzen Aktion unbekannte Politiker stehen. Mit der Bewegung wird der Name des ehemaligen Generals Haits genannt, der als Vorstand des militärischen kartographischen Instituts in die bekannte Franken-fälscherafsäre verwickelt war. Die heutige Nummer des „Reggel" bringt die Meldung, daß dst Bewegung ursprünglich antihabsburgische Ziele verfolgte. In der morgigen Sitzung des Par-lamens soll die ganze Angelegenheit zur Sprache gebracht werden. Führer der Organisation sich mit den Treibereien der Nationalsozialisten und der neuesten Begebenheiten in Hessen befaßten, In allen Versammlungen wurden Entschließungen angenommen, in denen betont wird, daß die Geduld der Republikaner zu Ende gehe und daß sie selbst Ordnung schaffen würden, wenn die Regierung sich nicht entschließen sollte, den Treibereien der National sozialisten ein Ende zu setzen. Ftanbm in London London, 30. November. Der französische Finanzminister F l a n-d i n, der seit Samstag hier weilt, hatte Konferenzen mit dem Außenminister Simon, dem Schatzkanzler Chamberlein und dem Handelsminister Runciman. Finanz-minister Flandin erklärte französischen Jour nalisten gegenüber, er beabsichtige nicht, die Frage der neuen englischen Zölle mit seinen englischen Minister-Kollegen zu besprechen. Tie Konferenz betreffe die Lösung der Krise, die durch die Zahlungsunfähigkeit Deutschlands verursacht worden sei. Die Londoner Konferenzen tragen keinen offiziellen Charakter, doch wird auch die Frage der Währungspolitik in den anderen europäischen Ländern angeschnitten werden. Die Japaner räumen? M u k d e n, 30. November. Die Japaner begannen nun doch, den angekündigten Rückzug aus dem besetzten Gebiet in die Wege zu leiten. Abteilun ; *->, die Freitag gegen Tschingtschau marschierten, begannen sich gestern zurückzuziehen. 2p0 Waggons Truppen trafen schon in Mulden ein. Auch Dsitsikar wurde von den Haupt* truppen der japanischen Streitkräfte ent-blöst, so'daß in der Stadt nur noch Wachab-teilungen verblieben. Hungermarsch auf Washington. W a s h i n g t o n, 30. November. Die Polizei brachte in Erfahrung, daß die Kommunisten einen sogenannten Hungermarsch auf Washington vorbereiten. Aus allen Gegenden der Union sollen Arbeitslose in Washington zusammengezogen werden, um. gegen die Regierung zu demonstrieren und Arbeitsmöglichkeiten von ihr zu fordern. Die Polizei traf die entsprechenden Maßnahmen, um diese großangelegte Demonstrationen, hinter denen sich politische Ziele der Kommunisten verstecken, zu verhindern. Republikanischer Protest. B e r I i n, 30. November, In allen Teilen der Stadt fanden gestern große Prolestversammlung des Republika nischen Reichsbanners statt, in denen Börsenbericht Z ü r i ch, 30. November. Devisen: Beau grad 9.05, Paris 20.15, London 18.17, New York 515.50, Mailand 26.60, Prag 15.275, Berlin 122.30. * L j u b l j a n a, 30. November. Devise«: Zürich 1097.85_1101.15, London 195.25-* 202.75, Newyork 5640.17—5657.17, Paris 221.38—222.04, Prag 167.69—168.19, Triest 28836—294.36. Spanische Königstöchter als Ingenieure, i Bor kurzem waren Gerüchte im Umlauf, daß die beiden Töchter des spanischen Exkö-nigs Alfonso, Infantin Beatrice und Infantin Christine, sich mit zwei Prinzen aus dem Hause Orleans-Bourbon, den Prinzen AI-varo und Alfonso verheiraten wollten. Einige französische Blätter brachten sogar die Nachricht, daß die Trauung der beiden Königstöchter noch vor Weihnachten staUsindett solle. Diese Mitteilungen finden insofern eine Bestätigung, als von dem Hofmarschall amt des spanischen Exkönigs eine Kundgebung erlassen wurde, die besagt, daß die Hochzeit der beiden Prinzessinnen mit aller Pracht gefeiert werden solle, die im Exi! möglich ist. Entgegen den Gerüchten ,ollen aber die Hochzeitszeremonien erst im Sommer 1932 stattfinden. Die Jnfantinnen studieren zur Zeit auf der technischen Hochschule in Zürich. Exkönig Alfonso besteht darauf, daß seine Töchter erst, das Jngenieurexamen ablegen, und dann in die Ehe treten. die Es zeugt von der Einsicht und staats* mamtifchen Begabung des Trägers der jugoslawischen Krone, daß er binnen zwei Jahren das Unmögliche möglich machte. Die Wahlen vom 8. November vollzogen sich direkt unter dem Schlagwort: «Weg mit der Siam* mespolitik, hoch die jugoslawische Einheit!" 54 Prozent der Gesamtbevölkerung im Savebanat sprachen sich für diesen leitenden Grundsatz aus. Es gab nicht wenig Bezirke, in denen die für die Regierung abgegebenen Stimmen den Prozentsatz von 80 und darüber erreichten. Dieses Resultat konnte nur erzielt werden durch feinfühlige Behandlung der kroatischen Volksmassen. Es war insbesondere König Alexander selbst, welcher sehr viel zur Erreichung des angestrebten Ziels beitrug. Die Versöhnung zwischen Kroaten und Serben konnte keinen besseren Fürsprecher finden, als es König Alexander war. Die Sache der Annäherung zwischen Kroa ten und Serben hat eine bedeutenden Fortschritt gemacht. Damit ist mehr als ein- Anfang gemacht* dec Mariborska tiskarna, Maribor JurSičeva ulica 4 empfiehlt sich zur Herstellung von GelchSstSbüchern: Salaa-Kontis, Journalen, StrazzaS, in fol der uud bil. igster Ausführung Ausführung sämtlicher Buchblnderarbelten Variser Abrüstungskongreß Bei der großen öffentlichen Kundgebung des Arbeitsausschusses des Internationalen Abrüstungskongresses in Paris kam es bekanntlich zu Krawallen durch französische Na tionalisten. Unsere Aufnahme zeigt den Präsidenten des Kongresses, Freiherrn von ,R h e i n b a b e n, bei der Eröffnung des Kongresses — (von links) Bariello (Italien) — Frau Dr. Luders (Deutschland) — Prinzessin Cantuzene (Rumänien) — Louise Weiß, die Veranstalterin der Kundgebung — Limburg (Holland) — den deutschen Zentrumsabgeordneten Schreiber. Neue Mieterprotefte Große Mieterversammlung in der Mietzinse um In der letzten Sitzung schlossen sich unter b. Druck der hohen Mietzinse die Vertreter aller Mieterkreise in Sarajevo und Umgebung zu einem Aktionsausschuß zusammen, der . die Initiative für eine durchgreifende Herabsetzung der Mieten ergriffen hatte. Gestern vormittags wurde hier eine vom Aktionsausschuß einbcrufene Versammlung ab geihalten, die aus Mieterkreisen massenhaft besucht war. Die einzelnen Redner verurteilten entschieden das Vorgehen der meisten Hausbesitzer, die für Wohnungen und Geschäftslokale • übertrieben .hohe Mietzinse fordern. Am Schlüsse der Versammlung wur de eine Entschließung angenommen, in welcher die Forderung der Mieter noch Herabsetzung der Mietzinse festgelegt wurden. In der Entschließung wird die Forderung aufgestellt, daß in den mehr als 20 Jahre alten Häsern der Mietzins für Wohnungen Sarajevo — Für Herabsetzung mindestens 35% Sarajevo, 30. November. , bestehend aus zwei Zimmern, Küche und Zubehör um mindestens 35%, in Gebäuden bis zu 20 Jahren dagegen um mindestens 25% ermäßigt werden muß, wogegen bei Wohnungen mit drei Zimmern samt Zugehör die Herabsetzung mindestens 25 bzw. 15% betragen ^ soll. Die Mieten für Geschäftslokale sind uni mindestens 25% herabzusetzen. Die Banalverwaltung wird ersucht, sobald als möglich eine Konferenz von Vertretern sämtlicher Stadesorganisationcn und autonomen Stellen einzuberufen, um mit denselben die entsprechenden Maßnahmen gegen die hohen Mietzinse zu beraten. Von der Versammlung wurde eine Hu'ldi-gnngsdepesche an den König sowie Begrü-ßungsdepeschcn an den Ministerpräsidenten Livkovia und die Minister Dr. Srškič und Dr. Kostrenviö abgesandt. Bauernduell bei 3oro Gegenseitiges Steinbombardement der Streitenden. M a i l a n d, 29. November. In Borgo Erizzo, einem Vorort von Zara, hat sich ein blutiges Bauernduell abgespielt, das lebhaft an die Kampsmethoden aus der Römerzeit erinnert. Zwischen den Familien Dadio und Karuc herrschte schon seit langer Zeit Unfriede, denn beide Familien beanspruchten für sich einen kleinen Feldweg, der zu ihren Besitzungen führte. Dieser Grenzstreit sollte nun durch ein seltenes Duell ausgetragen werden. Die drei Brüder Dadic nahmen auf der einen Seite des strittigen Feldweges Aufstellung, während sich der Bauer Karuc mit semen beiden Söhnen auf der anderen Seite postierte. Dem merkwürdigen Zweikampf wohnten die Nachbarn der umliegenden Häuser bei, wie wenn es sich um eine Theatervorstellung gehandelt hätte. Auf ein gegebenes Zeichen eröffnet«! die Gegner ein wahres Steinbombardement, das einige Zeit andauerte, bis plötzlich der älteste der Brüder Dadic mit einem furchtbaren Schrei zusammenstürzte. Dem Unglücklichen war durch einen faustgroßen Stein die Schädel- decke eingeschlagen worden. Die herbeigeeilten Carabinieri nahmen sämtliche Teilnehmer an dem barbarischen Kampfe fest. schlossen bleiben dürfte. Der eiserne Vorhang der Bühne wurde von der Glut so erhitzt, daß er krachend in den Orchester- und Zuschauerraum stürzte. Die zahlreichen Musikinstrumente, die das Orchester nach der gestrigen Generalprobe zurückgelassen hatte, wurden vernichtet. Als Ursache des Brandes wird Kurzschluß vermutet. Das Theater war 1756 auf historischer Stätte nach den Plänen von Antonio Bibie-na erbaut worden. Grauenhafter Nacheaft eines Alkoholikers Wirft eine Handgranate in eine Gruppe von Kindern. — 2 Todesopfer. Warschau, 29. November. Eine grauenhafte Bluttat ereignete sich in dem kleinen Orte Kulszyno (Bezirk Wilna). Der 24jährige Knecht Johann Alter warf in eine Gruppe spielender Kinder eine Handgranate, die mit furchtbarem Getöse explodierte. Durch die herumfliegenden Granatsplitter wurden vier Kinder lebensgefährlich verletzt. Zwei iLiul^iag, bin 1. Te^enibei ivoi. vi 'fiitirrrt i fütfJtV ’ ifi u* i üwiiPflBMlW von den schwerverletzten Kindern wurden die Beine abgerissen. Die Unglücklichen sind auf dem Transport ins Krankenhaus ihren grav enhaften Verletzungen erlegen. Alter erklärte nach seiner Verhaftung, er habe sich an den Kindern, die ihn wegen seiner Trunksucht ver spotteten, rächen wollen. Amokläufer Vier Frauen durch Messerstiche lebensgefähr lich verletzt. — Der Wahnsinnige in einen Wald geflüchtet. B e r l i n, 29. November. In Aufregung und Panik wurde die -Ortschaft Finkenkrug bei Berlin durch einen Amokläufer gesetzt. Ein offenbar geistesgestörter Mann lief mit einem Messer in der Hand durch die Straßen, stürzte sich auf die vor ihn flüchtenden Frauen und brachte vier von ihnen lebensgefährliche Verletzungen bei. Der Täter flüchtete dann in einen nahen Wald und konnte bisher nicht festgenommen werden. Die Landjäger haben jetzt den Wald umstellt und eine Treibjagd nach dem Wahnsinnigen einqelei-tet. Hoppe wieder Billardweitmeister Bei dem Kampf um die Billard-Weltmeisterschaft, die jetzt in Pittsburg (Amerika) zum Austrag kam, siegte der Deutsche Willi Hoppe über Cochrane, der ihm seinen Titel im vorigen Jahre abgenommen hatte. EineGchlachtvmTschintfchau? Bedrohliche Lage in Tientsin “ ■ 7 ... . ... ^ Verheerender Brand in der Oper von Bologna M a i l a n d, 29. Oktober. Die städtische Oper von Bologna ist gestern morgen fast durch eine Feuersbrunst zerstört worden. Das Feuer war in den ersten Morgenstunden auf der Bühne ausgebrochen und wurde von Passanten erst bemerkt, als es bereits das ganze Gebäude ergriffen hatte. Trotzdem gelang es den Feuerwehren, den prachtvollen Hauptsaal zu retten. Dagegen ist der hintere Teil des Theaters mit der Bühne vollständig abgebrannt und samt den Szenerien von vier Opern vollständig zerstört worden. Ebenso wurde die moderne elektrische Einrichtung vernichtet, die man erst im letzten Sommer eingeweiht hatte. Der Sachschaden übersteigt sechs Millionen Lire. Groß ist außerdem der künstlerische Schaden, weil die Spielzeit unterbrochen wird u. das Theater den ganzen Winter ge- <$in muftkallsches Wunderkind M u k d e n, 29. November. Der japanische Vormarsch auf Tschintschau macht außerordentlich rasche Fortschritte. Wie im Haupt quartier General Honsos erklärt wird, hat die Vorhut der japanischen Truppen, die anscheinend bisher auf keinen nennenswerten Widerstand gestoßen sind, bereits Uangtschu-antse, etwa 45 Kilometer von Tschintschau, am nachmittag erreicht und dort Halt gemacht. Die Truppen wund, durchwegs in Eisenbahnzügen transportiert; ein Panzerzug fuhr den Truppen voraus und traf südlich von Tachuschan, welcher Ort von den Chinesen vorher geräumt worden war, auf einen chinesischen Panzerzug. Anscheinend ist es hier bei zu einem Gefecht gekommen, in das auch «die japanischen Bombenflugzeuge eingerif-fen haben. Das Hauptquartier gibt jedoch hierüber keine Mitteilungen heraus, sondern beschränkt sich auf die Erklärung, daß die japanischen Bombenflugzeuge- beträchtliche. Tä tigkeit entfalteten. Es hat den Anschein, als ob es im Raume zwischen Iangtschuantse und Talingho, etwa 12 Kilometer nordwestlich von Tschintschau, zur Schlacht kommen würde; nach im japanischen Hauptquartier angelangten Mel düngen sind vier Züge mit chinesischen Trup pen, aus Tschintschau kommend, in Talingho eingetroffen, sodaß • sich nunmehr beträchtliche Streitkräfte in einer Entfernung von etwa 20 Kilometer gsgenüberstehen. Es ist damit zu rechnen, daß der Aufmarsch der ja- panischen und der chinesischen Truppen itco* gen früh beginnen wird. Die Lage in Tientsin wird vom japanischen Hauptquartier als außerordentlich bedrohlich bezeichnet. Die Kämpfe, so wird erklärt, dauerten weiterhin an, und von chinesischer Seite seien Minenwerfer und Maschinengewehre in Stellung gebracht worden, die fast ständig feuerten. Die japanisch Schutztruppe beschränkte sich auf die Defensive. Große Beunruhigung sei in den au#n bischen Konzessionen dadurch hervorgerust" worden, daß ein chinesischer Panzerzug 11,1 einer Jnfanteriekompagnie und sechs Feldgeschützen in den Ostbahnhof von Dienst^ eingefahren wäre, der sich im Zentrum dc Konzessionsviertels befindet. Die jüngste Großmutter. Bis vor kurzem hielt den Jugendrekech der Großmutterschaft eine Dame in gien, die erst zweiunddreißig Jahre F* ' Nun hat man in Amerika noch jün% Großmütter entdeckt. In Kalifonien gib1 f eine neunundzwanzigjährige Großinu" ' die allerdings diesen Ruhm erst seit eiwö . Wochen für sich in Anspruch nehmen Es ist Lorraine Reilly in Hollywood, jt mit dreizehn Jahren heiratete und da ihrer Tochter ein Vorbild gab, das ^ nachahmte. Doch auch sie darf nicht . Rekord für sich in Anspruch nehmen, Mit diesem Nohr sollen die Schätze der „Lousitania geborgen werden ist die kleine erst sechs Jahre alte Pianistin Ruth S l e n-c z y n s k i, die durch ihre vollendete Technik ihre Zu- Amerikanische und englische Bergungsfir Hörer in Erstaunen setzt. Sie men bemühen sich seit Jahren, die Goldspielt ohne Mühe Schubert, schätze des amerikanischen Dampfers „Lousi-Beethoven und Bach. s tania", der während des Krieges von einem deutschen U-Boot versenkt worden ben. Man hat jetzt in Amerika sti l 1 tige Röhre gebaut, durch die die das Schiff gelangen sollen. bald danach hat [ich eine in. Oakland lebende, ebenfalls nMnundzwanzigjährige Großmutter gemeldet, die vor der Hollywooder Dame noch einen Vorsprung hat, denn ihr Enkel wird bald ein Jahr alt werden. Der erste direkte Flug Südamerika-Afrika * M ist von dem australischen Flieger Bert H i n k l e r durchgeführt worden. Er startete mit seiner Maschine in Natal (Brasilien) und landete in St. Louis (Französisch-West-afrika). 3200 Kilometer hat er ohne jede Begleitung zurückgelegt. Hinkler ist der erste, der den Südatlantik ohne Zwischenlandung in westöstlicher Richtung . überflogen hat. Glück und Sude eines , Auf der englischen Insel Man starb vor einigen Tagen ein Mann, der der eigentliche Begründer der Stadt Johannesburg in Süd afrika war. Er hieß Frederic S tube n, entdeckte Goldfelder, die einen Milliarden» toert hatten, und starb nun im Alter von 74 Jahren in großer Armut. Frederic Stuben tvurde in der südafrikanischen Republik ^ransvaal geboren und kam im Jahre 1884 M die damals noch ganz öde Gegend, die den Namen „Witaterstrand" trug. Er machte f!°it die überraschende Entdeckung, daß der Boden von Goldadern durchzogen war und {stf. sich mit seinem Bruder Alfred in dieser hegend nieder. Nach kurzer Zeit entstand ei» Ue kleine Goldwäscherei. Mit dem ersten Kilogramm gewonnenen Goldes begab sich Stn nach der Hauptstadt Prastoria, zeigte dem Präsidenten seinen Schatz und bat rni Unterstützung bei den weiteren Nachforschun-Nfn. D>e Verhandlungen dauerten einige ?age und führten zu keinem Ergebnis. Als mederic Stuben zu seinem Bruder zurück-sthtfce, sah er zu seiner großen Ueberra-sthung, daß die ganze Gegend mit Zelten j^dech war. Auf die Nachricht von den ent-tcNcn Goldfeldern hin strömten Menschen allen Ecken des Landes herbei, um nach ^old zu suchen. Der Quadratkilometer, den örederic Stuben und sein Bruder für sich in Zuspruch genommen hatten, blieb natürlich ihrem Besitz. Die Fläche war aber ver-ottnisuiäßig goldarm, und die Goldgewin-j lllt9 kostete den Brüdern große Mühe und Jtoete angestrengte Arbeit. Dagegen erwie-' *! stch benachbarte Flüchen, auf denen sich ^ Goldsucher niederließen, als wahre oidgruben. Nach einigen Wochen entstand ö der von Stuben entdeckten Stelle eine stadt, die den Namen Johannesburg er-1 und später zur Hauptstadt der Repu-^ "Nirbe. Zwei Jahre später wurden Hunte ste von Quadratkilometern goldhaltigen P°r ^ bearbeitet. Aus allen Teilen der t^ii kamen Goldsucher, um in dem „gelob» Sande" ihr Glück zu machen. Die meisten ( gellen wurden von Kapitalisten aufge-pit{st und Goldsucher, die kein Betriebska-bt-Ausbringen konnten, wurden zurückge-'Ol-So geschah es auch mit Frederic Stu (v-i..* Elli 'schick stisfc •‘tauscht und verbittert über sein Miß kehrte er Südafrika den Rücken und Aer Jusvl Man, wo er mit fei-^iihtt a ,^sten; ein kümmerliches Dasein bejn ^vd brachte [einen vergessenen bels wieder in Erinnerung. Die Stabt» HÄ beabsichtigt, ihm zu Ehren eine u.tafel aufzustellen. ^ Gespräch auf der Straße. 5^altn dort' drüben sucht seit einer stunde ein Mnfkronenstück. — Wo-^dfkr°^st?Sie wissen, daß es gerade ein h^nenstück ist? - Weil ich es vor ei» en Stunde drüben aufgehoben habe. 4000 Kisten Alkohol im Hafen von New-Aork Eine verwegene Alkoholschmuggler-Affäre, die in der Geschichte des amerikanischen Alkoholverbotes kaum ihresgleichen findet, konnte vor kurzem durch die Kriminalpolizei in Newyork entschleiert werden. Der Kapitän und ein großer Teil der Besatzung des dreitausend Tonnen-Dampfers „Adlyn" sind verhaftet worden. Es stellte sich nämlich heraus, daß sie nicht weniger als 4000 Kisten Alkohol in den Hafen von Newyork eingeschmuggelt hatten. Der Dampfer „Arlyn" öe fand sich auf der Reise von Florida nach Newyork. Plötzlich fing der Radioempfünoer der „Arlyn" S. D. S.-Rufe von einem gestrandeten englischen Dampfer auf. „Arlyn" begab sich sofort zur Unglücksstelle. Der gekenterte Dampfer war ein Schmuggelschiff und führte viertausend Kisten Alkohol an Bord. Die ganze Ladung konnte von der „Arlyn" geborgen werden. Sie stellte einen Wert von etwa 30 Millionen Dinar dar. Da rauf setzte der Dampfer seine Fahrt nach Netoyork fort. Ohne jede Schwierigkeiten passierte „Arlyn" die Newyorker Zoo-Quarantänestation. Der Dampfer wurde ton den Zollbeamten nicht angehalten, da er doch von einem anderen Hafen der USA. kam. Am Kai im Hafen von Newyork legte die „Arlyn" an, und im Dunkel der, Nacht gelang es, die ganze Alko'hoÜadung, zu löschen, ohne den Verdacht der -Polizeibehörden zu erwecken, Die Affäre wäre wahrscheinlich nie ans Tageslicht gekommen, weW, der Kapitän der „Arlyn" nicht ein geldgieriger Mensch gewesen wäre. Aus dem großen Gewinn von etwa 30 Millionen Dinar gab er den Matrosen zirka lÖOO Dinar pro Kopf. Nachdem er die winzige Summe an die Besatzung abgeführt hatte, reichte er seine Demission ein, um sich als neugebackener Millionär anderen lukrativen Geschäften zu wid Eine zielbewusste Zahn-und Mundpflege wird erreicht durch Anwendung eines wirklich antiseptischen Mundwassers, einer milden Zahnpasta und einer geeigneten Zahnbürste Alle diese Forderungen erfüllt das ODOL-5Y5TEM: DD OL* Mundwasser OD OL* Zahnpasta OD OL- Zahnbürste, men. Die Matrosen, die von dem Kapitän um ihren Traum gebracht worden sind, als vermögende Leute aus der Sache hervorgehen zu können, wußten in ihrem Zorn keinen anderen Rat, als den Kapitän bei der Kriminalpolizei anzuzeigen. Das Glück Währte nicht lange. Das Milli onen-Konto des Kapitäns ist auf einer Newyorker Ban-ben beschlagnahmt warben. Medizin Unterdrückte Asthmaanfälle Wirbelsäulenbruch vollkommen heilbar — Eingebildete Schwangerschaft Wien, 29. November. In der letzten Sitzung der Gesellschaft der Aerzte demonstrierte Dozent Dr. H ofbaüer ein junges Mädchen und einen jungen Mann mit A st h m a a n f ä l l e n. Interessant war, daß beide aus einem bestimmten Ausflugsort in der Nähe Wiens von Asthma befallen wurden, in anderen Gegenden aber, ja selbst in dem betreffenden Orte, wenn der Boden mit Schnee bedeckt war, davon befreit waren. Dozent Hofbauer ermittelte, daß jene Gegend auf Flysch liegt, kalkigen Schiefer und Sandstein der oberen Kreide. Er ließ zur Therapie Flysch, aufs feinste verteilt, in Wasser auflösen. Bei beiden Patienten gelingt es, wenn sie sich mit diesem Flysch-wasser Mund und Nase, aussphlen, die Asthmaanfälle zu unterdrücken. Dozent Dr. 33 ö h I e r konnte an zwe! Fällen von Wirbelsäulenbruch die großen Fortschritte der modernen Chirurgie und Orthopädie demonstrieren. Bei beiden Patienten gelang es, diese sehr schwe- re Verletzung durch entsprechende Lagerung und Musteiübungen, auch durch Verbände, so weit zu heilen, daß beide derzeit vollständig gesund sind, und sogar akrobatische Kunst stücke zeigen können, die sie vor den Verletzungen nicht gekonnt haben. Dr. S ch u r und Dr. W e r t h e i m e r sprachen über einen Fall von sogenannter eingebildeten Schwangerschaft. Eine junge Frau glaubte, in der Hoffnung zu sein und wurde in diesem Glauben auch durch mehrere Aerzte bestärkt. Sie nahm an Körpergewicht zu und die Brustdrüsen sezernierten eine milchartige Muffigkeit. Erst nach längerer Zeit gelang es, mit aller Bestimmtheit nachzuweisen, daß ein Irrtum vorlag. Dr. S ch l o ß konnte an Röntgenbildungen zeigen, daß es gelingt, mit den minimalsten Radiummengen Veränderungen an Arterien, sogenannte Verkalkungen usw., in manchen Fällen zu beheben. Amerikas Schlüsselstellung Rätselraten um den Hauptgläubiger London, 29. November. Der diplomatische Korrespondent der „Financial News" • schreibt: Wenn irgendein Zweifel ü-ber die Haltung bestanden hat, die die französische Regierung. während der kommenden Konferenz einnchmen wird, so.ist er durch Lavals Rede und deren Aufnahme in der französischen Kammer vollkommen zerstreut worden. Die britische Haltung ist ebenfalls klar, und über den italienischen Standpunkt, der wohl mehr durch politische als durch finanzielle Erwägungen bestimmt wird, herrscht auch kaum ein Zweifel; Die unbekannte Größe in der Gleichung sind - die Vereinigten Staaten. Sie sind Deutschlands Hauptgläubiger aüf Handelskonto; deshalb erwartet iüäit von ihnen, daß sie der britischen Politik folgen werden. Indessen hofft man in Paris, daß die Regierung der Vereinigten Staaten durch eine angedrohte Zurückziehung französischer Depositen aus Newyork zu einer Haltung wohlwollender Neutralität gegenüber dieser Meinungsverschiedenheit gebracht werden könnte. Der bei dem Besuch Lavals in Washington entstandene Eindruck, daß Hoover die Initiative für immer aufgegeben habe, ist nicht richtig. Hoover hat sich zwar bereit erklärt, vorläu fig keine Schritte zu unternehmen, um Frank reich die Möglichkeit zu bieten, auf dem Wege direkter Verhandlungen mit Deutschland zu Abmachungen zu kommen. Sollte Frankreich diese Gelegenheit aber nicht ausnutzen, dann würden allerdings die Vereinigten Staaten sich nicht mehr für gebunden halten und die Initiative ebenso wie im Juni ergreifen. Ter Korrespondent weist darauf hin, daß die technische Position Newyorks heute erheblich stärker sei als im Oktober, als die Repatriierungen französischer offizieller Guthaben ernste Schwierigkeiten verursachten. Newyork, 29. November. Die am Stillhalte abkommen beteiligten amerikanischen Banken haben bekanntgegeben, daß alle bisher ungeklärten Fragen über das gegenwärtige Kreditabkommen ihre Erledigung gefunden haben, nachdem die deutsche Regierung, die Reichsbank, die Golddiskonte bank und die deutschen Privatbanken befriedigende Zusicherungen über die strittigen Punkte abgegeben haben. Eine Klinik für Verliebte Wieder eine echt amerikanische Sensation: die Klinik für Vörliebte! Ein grundgescheiter Chicagoer Professor hat nämlich entdeckt, daß trotz der neuen Sachlichkeit auch heute noch viele Menschen von AmorS giftigen Pfeilen getroffen werden und oft schwere Verwundungen davontrügen. Die nächste Konsequenz war die Eröffnung einer „Poliklinik der Liebe"; die mit echt amerikanischer Reklame , eingeleitet wurde. Der geschäftstüchtige Professor ließ in allen Filmtheatern einen Werbefilm abrollen Und erklärte allen, die es hören wollten, was die Sache, die sich Liebe nennt, in der Seele eines Menschen anzurichten vermag. Schon im zartesten Kindesalter, behauptet dieser „Zeilcis der Liebe", fange Eros an, eine Rolle zu spielen. Es sei eine traurige Rolle, denn wie viele fielen unter den schweren Verletzungen, die sie sich auf dem Schlachtfeld der Liebe holten. Die Seelen der Menschen wurden zerstört, die Getroffenen verloren ihr Gleichgewicht und oft ihre ganze Lebensfähigkeit. Also lauter schöne Sachen, von denen man bisher keine Ahnung hatte. Aber jetzt, nachdem die Menschheit lange Jahrtausende von dem Liebesbazillus gequält worden ist, soll es anders werden. „Fühlt Ihr euch verraten, seid Ihr unglücklich verliebt, glaubt Ihr euch mißverstanden, alle, alle, die da mühselig am Liebeskummer tragen, kommt zu mir." .Und sie kamen täglich und stehen Schlange und warten ungeduldig, bis sie gegen vorherige Entrichtung eines Obolus in der Kammer des Wunderdoktors vorrücken, der sie von ihrer Liebe Leiden zu befreien verspricht. Den Vertretern der Presse erklärte der Professor, daß er täglich 400 Liebeskranke anhöre. Für jeden habe er einen Rat und er könne mit Befriedigung feststellen, daß die Patienten erleichtert sein Ordinationszimmer verließen. Auf eine Frage erklärt der Professor, daß die besten Ehemänner erfahrungsgemäß Gärtner und die schlechtesten Telegraphenarbeitex seien. Ein schlechtes Zeugnis erhalten aber auch die Intelligenzler, denn von ihnen 6e< hauptet der Herr Professor, daß sie nur in 45 von 100 Fällen ihre Frauen glücklich machen. Das Geheimnis brr Millionärin Aus Newyork schreibt man: Das Heralb Square ist eines der ältesten Hotels Newyorks und einmal kam es gleich mit dem Waldorf Astoria. Es liegt auch in der gleichen Straße, der 34., und so war es nur natürlich, daß die alte Mrs. Jda Wood, als sie vor dreizehn Jahren aus der Fünften Avenue auszog, sich mit ihrer Schwester und ihrer Tochter Emma ein paar Straßen weiter begab und stch im Heralb Square einmietete, mit dem Auftrag, man möge, falls jemand nach ihr fragen sollte, sagen, sie wohne nicht hier. Aber es fragte niemand nach ihr, dreizehn Jahre lang; ihre -Schwester starb, ihre Tochter starb, sie selbst blieb in denselben zwei kleinen Zimmern, von denen eines streng versperrt blieb und auch den dienstbaren Geistern nicht zugänglich war. Newyork ist eine großzügige Stadt, Newyork läßt jeden leben, wie er will, ohne viel zu fragen. Mrs. Wood ging selten aus. Vielleicht alle zwei Jahre einmal, angetan mit einen: langen, bauschigen, schwarzen Kleid und einem Kapotthütchen, wie es die Großmütter trugen u. wie man es in Nett* York noch des öfteren bei alten Damen sieht, die der Zeit einen Halt gebieten wollen, in--dem sie vergangene Moden bevorzugen und in altmodischen Pferdekutschen fahren. Freilich waren Mrs. Woods Kleider und Kapott Hütchen noch um ein bis zwei Jahrzehnte älter als die Trachten jener eigensinnigen Patrizierinnen. Im Speisesaal erschien sie nie, sie lebte von Brot und kondensierter Milch, die ihr ein Boy des Hotels brachte und die sie nur aus einem bestimmten, weit im Osten gelegenen Geschäft haben wollte, weil sie dort, ihrer Behauptung zufolge, billiger sei. Ihre Hotelrechnungen bezahlte sie pünktlich und den Angestellten gab sie anständige Trinkgelder. Niemand zerbrach sich über die sonderbare Frau den Kopf, bis vor einigen Tagen entdeckt wurde, daß sie. eine Million Dollar teils auf ihrem Körper, teils im Bettzeug des versperrten Zimmers versteckt hielt. Otis Wovd, ihr Neffe, hatte sie nämlich seit 1907 vergebens gesucht. Damals, nach der großen Panik, als sie, die zwanzig Jahre früher als die Belle von Newyork mit dem Prinzen von Wales, dem späteren Eduard dem Siebenten., getanzt hatte, schon eine alte Frau war, hatte sie alles Geld, das ihr nach dem Tode ihres Mannes geblieben war, aus der Bank genommen und war mit Schwester und Tochter verschwunden. Aber während man sie in Europa vermutete, saß sie mitten im Herzen von Newyork. Nun hat sie die Verwandtschaft am Halle;'.eine ganze Menge Woods.treten auf mit Erbansprü-chen, und während ül^r dem. Haupt der spin deldürren, aber immer noch energischen Vier undneunzigjährigen die Gefahr des Kuratels schwebt und . ein wütender.Streit zwischen Otis und einer sehr zielsicheren Stiefenkelin tobt, haben Psychiater, Aerzte, Advokaten u. Detektivs in die 24 Jahre lang behütete Mit lion schon ein ganz nette Lücke, gerissen. Der alten Dame aber wurde, damit sie den Schmerz darüber vergesse, das beste chickeu-dinner (gebratenes Huhn) des . Hotels serviert. Auf ihre Rechnung natürlich. (gine elfjährige vertritt eng-lanö Im Eislauf auf der Olympiade 7 sx/" 1'^' und *®,,ie " Auie@8»runeene ÜMtrls»« und » .. CREME SIMON morgens und Ein wemg CREd ^ Waschen feuchte abends auf die n0C Sie vonkommen gP* . Haut auf getragen, schützt Si L een Wind und Wetter. 'xaaxm worden war, hat aber im Gegensatz zu dieser Voraussetzung enttäuschende.Erfcchrun gen gemacht. Der Tag seines Triumphes war gleichzeitig der letzte Tag seiner Ruhe. „In einem einzigen Monat habe ich", so klagte sie dem Berichterstatter einer amerikanischen Zeitung, „nicht weniger als 3718 Heiratsanträge erhalten. Unter den Herren, die meine Hand wünschten, befanden sich Soldaten, Gelehrte, Millionäre, Schuch Putzer, Vertreter aller Berufe und Nassen, eingeschlossen die gelbe und schwarze. Biele Männer haben um meinetwillen eine vorherige Verlobung gelöst, so daß ich mich als die unschuldige Ursache von großem Unglück, von Wahnsinnstaten und Uneinigkeit betrachten muß. Am schlimmsten ist es mir selbst dabei ergangen, indem mein Verlobter mir das Jawort zurückgab. Ich war ihm zu berühmt." Die Tochter des berühmten Eislauftnei-sters und Sprungspezialisten Phil Taylor, die erst elfjährige Megan Taylor, wird als Vertreterin Englands an der Winter-Olympiade in Lake Placid teilnehmen. Tragödie der Schönheit. Man sollte wohl annchmen, daß die Voraussicht, berühmt zu werben, für die Ehrfurcht jeder Frau eine verführerische, Sache sei. Ein bildhübsches amerikanisches'Mädchen im Staate Ohio, das Bei einer Schönheits-konkurrenz mit dem ersten Preis bedacht Radio Dienstag, den 1. Dezember. L j u b l j a n a 9: Nationalfeier. — 11: Salon-Quintett. 20.30: Uebertraguug aus Zagreb. — B e o g r a d 20: Abendkonzert. — 21.50: Vokalkonzert. — Wien: 21.05: Opernabend. — 22.20: Tanz und moderne Musik. — M ühlacker 19.45: Populäres Konzert. — 22.50: Mozart-Konzert. — Toulouse 21: Operettenschlager. — 24: Klassische Musik. — Bukarest 2(?.45 Gesangsvortrag. — 21.05: Radio-Orchester. — R o m 21: Großer Konzertabend. — Langenberg 20.35: Symphonieorchester. Danach: Uebertragung aus der Rheinlandhalle. — Prag 19.20: Jugoslawische Nationalfeier. — 21.30: Violinkonzert. — 22.20: Moderne Musik. — Mailand 19.15: Musik-Intermezzo. Danach: Gemisch te Musik. — Budapest 19.35: Ungarische Volkslieder. — 21: Konzert auf zwei Klavieren. — 22.15: Kammermusik. Danach: Zi geunerkapelle. — Warschau 20.15: Symphoniekonzert. — 22.10: Solistenkon- zert. — 23: Leichte und Tanzmusik. D a v e ntry 22.20: Klassische Musik. — 23.35: Tanzmusik. — «•»»<«■ ------------- Aus Seife c. Kundmachung des Bürgermeisters. Ter 1. Dezember wird auch Heuer auf feierliche Weise begangen werden. Alle Hauseigentümer werden aufmerksam gemacht, daß an diesem Tage alle Gebäude mit Staa.'sfahnen beflaggt sein c. Der Staatsfeiertag wird Heuer sehr festlich begangen werden. Am Vorabend veranstaltet der Lokolverein um 20 Uhr im Ein neuer Luftriese ~ 7»>> -- - " -MI Die Dornier-Werke haben ein neues viermotoriges Landflugzeug fertiggestellt, das eine interessante technische Neuheit aufweist: die Motoren sind seitlich neben dem Rumpf angebracht, um auf diese Weise dem Riesenvogel in neuartiger Weise eine besonders sichere Gleichgewichtslage zu geben. Stadbtheaber eine. Festakademie. Dienstag, den 1. Dezember um 9 Uhr findet in der Pfarrkirche ein Festgottesdienst statt, in der evangelischen Christuskirche und in der orthodoxen Kapelle in der König Peter-Kaserne finden Gottesdienste um 10 Uhr statt. Um 10.30 wird in -der Turnhalle der städtischen Volksschule der Sokalverein eine Feier für seine neuen Mitglieder veranstalten. Nachmittag wird im.Stadttheater die Festakademie wiederholt. Abends aber findet das traditionelle Konzert des „Celjsko pevsko društvo" im „Union" statt. An dem Konzerte wirken 110 Sänger und Musiker mit sowie der Konzertsänger Herr August Živko aus Maribor. c. Einstellung des elektrischen Stromes. Das städtische Elektrizitätswerk macht alle Stromabnehmer in der Stadt und der Umgebung aufmerksam, daß am Dienstag, den 1. Dezember der elektrische Strom zwischen 11 und 12 Uhr vormittags wegen Neu man-tierung unterbrochen sein wird. c. Pokolwettspiel im Schnee. Sonntag nachmittags fand auf dem Glacis das ztvei-le Pokal - Spiel statt. Der Fußballplatz war tief verschneit und dürfte dies wohl das erste Winterspiel in Celje gewesen sein. Trotz des Schnees oder vielleicht gerade deswegen war das Spiel besser besuchst als das vom vorigen Sonntag. SK. Celje erzielte gegen £$. Olymp in den ersten Minuten der ersten Halbzeit ein Tor, bei der» es auch blieb. Daß die Zuschauer in das Spielfeld eindrangen und den Schiedsrichter anzugreifen versuchten, beweist nur, daß die Siporiverhältnisse auch in Celje immer schlechter werden. c. Kollaudierung der Regulierungsarbeiten an der Hudinja. Die Banalver.vattung hat für Mittwoch, den 2. Dezember um ll Uhr vormittag die Kollaudierung der Regulierungsarbeiten an der Hudinja angesetzt. Die Kommission tritt am Orte der 'Regulierungsarbeiten zusammen. Abfällige Einsprüche oder Beschwerden können bei dicst1 Gelegenheit der Kommission bekannt gegeben werden. c. Schwerer Unfall. Freitag abends sust1 der 38jährige Besitzer Rudolf Oblak aus Zabukovca mit einem schwer beladenen Wagen nach Hause. In der Nähe des Barbaraschachtes glitt der Wagen in einen Graben und riß den Besitzer m:i sich. Oblekam unter den Wagen'zu liegen. Er brasst sich dabei das Rückgrat und das linke S6'11 und erlitt außerdem schwere innere 23er' letznngen. Im hoffnungslosem Zustand wurde er nach Celje ins Allgemeine Kram kenhaus überführt. An seinem AuskomMtA wird gezweifelt. c. Im Stadtkino wird von Montag einschließlich Donnerstag der Tonfilm „9ia Diavolo" nach der bekannten Oper 1,011 Auber mit Tino P a t i e r a gegeben. Feuilleton Grelmtragödlr Von H a n s i R n b i n. Wie vor einem Jahre schritten sie den gleichen, schmalen, gewundenen Pfad zur felsigen Höhe empor, von deren Spitze das kleine zweitürmige uralte Kirchlein herabgrüßte, anzeigend, daß auch hier einstens der Chri-stengvtt Gewalt über die amten Heidenseelen errungen hatte. Wie vor einem Jahre lag unten das letzte Heu des Jahres zu Schobern aufgerichtet auf den frischgemähten Wiesen und erfüllte die Luft mit seltsam schweren feierlichen Blumengerüchen. Und wie vor einem Jahr war eine tiefe Stille um sie, dH sie nicht zu brechen wagten. Nur der Grund ihrer Schweigsamkeit war ein anderer als damals, denn das erstemal hatte ein heißes Entzücken, von dem sie ganz erfüllt waren, ihre Lippen verschlossen gehalten und ein frohbeglücktes Staunen darüber, daß die Welt so schön sein konnte. Heute schwiegen sie, um nicht von der Qual reden zu müssen, die sie heimlich durchlitten und nicht von dem Zwiespalt, womit ihre Seelen während des ganzen Weges kämpften. Und doch sehnten sie sich nach einem erlösenden Wort und warteten fast gierig darauf, wer von ihnen dieses zuerst sprechen würde. Die Frau war cs. die endlich das lastende Schweigen brach. Ihre Stimme klang in den brütenden Dunst der Sonnenmittagsstille wie von fern her der Ton einer zersprungenen Glocke. „Das nämliche Bild — schön und farbenfroh und doch — so anders ist es heute!" „Wir sind anders geworden!" erwiderte der Mann schwer. „Es war ein törichtes Unterfangen gewesen, zu glauben, daß man heute dort fortsetzen könnte, wo wir vor einem Jahre aufhören mußten, weil das Schicksal Trennung bestimmt hatte. Als wir vor einem Jahre hier zusammen kamen zu einem hohen Fest der Seelen, wie es nur wenigen Auserwählten im Leben beschieden ist, da brachte jeder Tag neue Offenbarungen, die uns mit seligen Schauern erfüllten. Bewußt und voll tiefer Erkenntnis genossen wir, was uns ein Gott in seiner schönsten himmlischen Gnade gespendet hatte. Es waren Früchte, die man im seligsten Ueberschwang pflücken und genießen darf und die — in deine bürgerliche Vorratskammer gestellt — Farbe und Duft verlieren. Wir hätten uns wicht Wiedersehen dürfen!" „Oder einen anderen Ort dazu wählen, wo uns nicht auf Schritt und Tritt die Erinnerungen nachgelaufen wären und hämisch geflüstert hätten: ,Weißt du noch, hier war das so und dort so — ja damals, weißt du noch?'" Aus den Worten der Frau sprach leise Hoffnung/ etivas festhalten zu können, was dock) langsame unausbaltsaw. entglitt. Ein schwacher Lichtstrahl huschte über ihr zer quältes, bleiches Gesicht, als sie zaghaft fortfuhr: „Wenn wir jetzt noch fortgingen von hier und die Kraft besäßen, alles wieder so zu gestalten, daß es neu und reizvoll anmuten würde?" „Meinst du, daß es ein zweitesmal möglich wäre, in den gleichen Wunsch zu versinken? Würde sich nicht hinter uns der Gewohnheit furchtbares Gespenst erheben und seine schenß liche Alltagsfratze uns entgegenreichen? Wir verspüren es heute schon und es erfüllt unsere Seelen mit Bangen und heimlichen Grauen." „So lieben wir uns schon nicht mehr?" fragte die Frau und der Schmerz über ihre eigenen Worte wühlte in ihrem Herzen gleich einer Sonde. „Doch, wir lieben uns, aber eben weil wir uns noch lieben, hätten wir uns nicht Wiedersehen sollen. Sollen wir nun das langsame Hinsterben eines Gefühls erleben, dessen große, gewaltige Flammen eine Welt hätten in Brand setzen können?" Die Frau antwortete nicht, aber ein Frösteln kroch ihr über den Leib. Eine Weile schritten sie schweigend. Ferne Bilder tauchten vor ihnen auf: ihre erste Begegnung! All das Neue, Unerschaute, Berückende, das in ihrem Blute voll himmlischer Erwartung auf loderte! Das Sichnäherkommen voll verzückten Staunens und süßer Beklommenheit! Das selige Aufjauchzen bei der Gewißheit, alle Sehnsucht restlos erfüllt ,tu sehen! Und dann die Tage voll schwerer, rauschend0 Ernte! , Und immer das tiefe Entzücken über ne Wunder, die man am zweiten Ich entdeck -Wie es der Frau alles Blut heiß zum zen drängte, wenn des Geliebten weiche, ti° tönende Stimme erklang, während er wieder ihr Antlitz zu sich emporhob, um Lächeln zu sehen, das ihn so sehr entzück' Und das alles sollte zur Gewohnheit wer° ' sollte den trägen Lauf des Blutes nur m auf Augenblicke rascher bewegen können „Wenn wir ein Kind hätten!" fuhr es „ Frau durch den Sinn. „Damit würde etw Neues in unser Leben treten, ein fre^ 1 süßer Reiz!" ^ Während sie sich halb einspann in den o & berfaden des neuen Gedankens, trat Mann in plötzlichem Entschlüsse vor sie b „Berzei', wenn ich dich schon hier »er . • ich muß mit mir allein sein. Zuvtel in meinem Innern. Du wirst mich ® » hen, fühlst du doch nicht anders als icy-Die Frau nickte stumm, dann sah st fl, nach wie er mit raschen Schritten strebte und als seine hohe Gestalt HG dunklen Waldbäumen verschwunden lehnte sie sich an einen Felsstein ls" „xstch schlanker Rücken krümmte sich ÜOt gefühltem Seelenschmerz. & vom So nahmen sie heimlichen Ab|w einander die zwei Menschen, die stcy ^len und dennoch trennten, weil ihre _ Angst hatten vor dem grauen Gelp aerlich-alltäalicher Gewohnheit. Lokale C Montag, den 30. November Das Programm des Journalisten' Konzertes in Maribor 1. a) F. S. Vilhar: »Trozveznica«, b) J. Lame: »Narodni skerco« — Mannerchor des Eisenbahner-Gesangvereines »D rav a«, Dirigent Herr Albin Horv a t. 2. A. Lajovic: »Pesem o tkalcu« — Fräulein Paula Udovič, Mitglied des Nationaltheaters; 3. Dr. B. Ipavec: »Nezakonska mati« — Opernsängerin Frau Vida Zameji c-K o v i č; 4. .1. Pavčič: »Padale so cvetne sanje« — Mitglied des Nationaltheaters Herr Belizar Sancin — am Klavier Herr .Prof. Vasilij M.i r k, 5. a) A. Svetek: »Most vzdihovanja«, b) E. Adamič: »Oktoberski mrak« — gemischter Chor des Gesangvereines »M a r i b o r«, Dirigent Herr Domkapellmeister Janez Ev. Gasparič. 6. V. Mirk: a) »Pradedom«, Marsch, b) »Pomlad« — Mannerchor des Gesangvereines »J a d r a n«, Dirigent Herr Josip Lah. 7. J. Pavčič: »Pastirica« — Konzertsängerin Frau Antonia Škvarča; 8.1. Zajec: »Lastavica«.— Opernsänger Herr Fran Neralič, am Klavier Herr Prof. Vasilij Mirk. 9. a) St. Mokranjac: »Deseta rukovet srpskih narodnih pesama sa Ohrida«, b) ,. Gotovac: »Barbari mi smo!« — Gesangchor der »Glasbena Matica«, Dirigent Herr Prof. Vasilij Mirk. m. Die nächste Stummer der „Mariborer Rchunq" erscheint wegen des morgigen Stsetsseierteges erst Mhtwcch nachmittags Zur üblichen Sunde. m. Evangelisches. Dienstag, den 1. Dezember um 10 Uhr vormittags wird anläßlich des Skaatsfeiertagcs in der evangelischen Christuskirche ein F e st g o t t e s d i e n st stattsindeu m. Trauung. Getraut wurden vorgestern . brr PrivatbeamV Herr Alois U I mit der Besitzerin Frl. Angela C ä j n k o, einer Schwester stes Pokizeiinspettors Herrn Cajnko, und der Bautechniker Franz B e z-I a j mit Frl. Bladislava Stet an e i ß. Den neuverinählten Paaren unsere herzlichsten Glückwünsche! m. Zum nrorgigen Journalistenkoqzerk ergingen keine besonderen Einladungen, wer auf au1!merksam gemacht wird. Jedermann ist herzlichst geladen. m. Eine patriotische Feier des Staatsfei erkages veranstaltet am 1. Dezember um 20.30 Uhr die „Narodna, odbrana" im großen Saale der „Union"-Branerei. Stach einem abwechslungsreichen Programm wird das Fest eine Unterhaltung beschließen. Eintritt 10 Dinar, für Studenten und Soldaten d Dinar. Ein Musikinstrument die schönste K.KE»5,4» - OBERRASCHIINC ^einei & Herold, Trg Svobode 6 m. Das Handelsgremium für die Umgebung teilt allen Mitgliedern mit; daß am st. und 17. Dezember die Geschäfte den ganzen Tag geschlossen zu halten sind. Ferner Werden alle jene Mitglieder, die mir den Beiträgen noch int Rückstände sind, ersucht, dieselben binnen acht Tagen zu regeln. Das Gremium benötigt für die Erhaltung der Fortbildungsschule dringend Geldmittel. Deshalb jedes Versäumnis der Einzahlung dchi Bestand derselben gefährdet. Wer keinen Erlagschein besitzt, möge denselben um-llbhends urgieren. ni. Die Bereinigung der Reserveoffiziere wrdert alle Reserveoffiziere auf,. an dem ^rgigen feierlichen Gottesdienst, der tun 11 jchV iit der Domtirche stattfindet, vollzählig stilzunehmen. Die Reserveoffiziere haben wh in dem dm Staatsfeiertag zwischen 0 10.30 Uhr im Bereinslokal der Reserve-“nCiersvereinigung in der Jurčičeva ul. 9 “‘Fliegenden Buch' einzutragen. Eventuelle ^rhinderung ist dom Stadtkommandanten iQftntzngebcn. tn- Verstorbene. Im Laufe der vergalt ge-Woche sind gestorben: Anna Rauner, geb. Lepenik, 81 Jahre alt, Ameloviö Zu-Nevov Musa, 21 I., Johann Jurko, 56 I-, stu’9Usi Weixler, 67 I.. Georg Witz, 84 sV Johann Dnh, 86 I. und Marie Pregel, Marko, 83 Jahre alt. ^ m- Drei Dezennien Wasserwerk. Aut 1. - “Dmbe-,- jä'hrt sich zum dreißigsten Mal der Das Leitungsnetz mißt zurzeit 64 Kilometer. Der Tagesverbrauch stellt sich ungefähr auf 100 Liter pro Kopf. Für den schönen Aufschwung, den das Wasserwerk gerade in den letzten Jahren genommen hat, machten sich vor allem die Herren Oberbaurat Ing. Č e r n e, Wasserwerksleiler Jos. F o ch 1er und Wasserwerkmeister Josef C z e r n y verdient. m. Seinen sechszigsten Geburtstag feierte dieser Tage der bekannte und geschätzte Kir-chenmaler .Herr Franz H o r v a t. Der Ruf seiner Kunst reicht auch über die Grenzen unserer engeren Heimat, sodaß man ihn schon wiederholt in die entlegensten Orte rief. Wir gratulieren! - m. Besorgten 3 i c ft ch ichon die Eintrittskarte für das große Journalisten-konzert, das am 1. Dezember um 20 Uhr im Theater stattfindet? In ihrem eigenen Interesse ist es, wenn Sie sich die Kart« schon im Vorverkauf sichern, zumal ein starker Besuch zu gewärtigen ist. Dieses Elitekonzert wird im Zeichen eines edlen Wettbewerbes zwischen Chören imb Solisten stehe», der uns einen ganz außergewöhnlichen Kunstgenuß verspricht. Es bleibe nicht unbetont, daß. durchwegs jugoslawische Komponisten tun Programme stehen. Folget also zahlreich dem Ruf unserer Pressevertreter, die jahraus jahrein im Dienste der Oefsenklichkeit stehen und daher wohl verdienen, daß man wenigstens einmal im Jahre ihrer gedenkt! in. Eine Bridge-Partie in Maribor. Vor kurzem berichteten wir über ein Bridge-Turnier, das dieser Tage in Zagreb zur Abhaltung gekommen war. Auf das auch in Kreisen unserer zahlreichen heimischen Bridge-Spieler ivachgerufene Interesse können wir mitteilen, das auch in unserer Stadt ein Turnier, allerdings in kleinerem Stil, vor nicht allzu langer Zeit stattgesunden hat. Es trafen sich aus zwei verschiedenen „Cercles" die Partien der Herren P a ch l e r, W i e s-t h a l e r, N a s k o und L u ck m a n n gegen diejenige der Herren R e i ch m a n n, S e ß l e r, B a b i p und S c p e c, während .als Turnierleiter Herr Dr. S t a m o l fungierte. Damals konnte die erstgenannte Grup pe einen klaren Sieg feiern. " Nun bereitet Dezetnber im National »Theater Großes Journalisten Konzert IQO Seft dreißigsten ,ön dem das städtische Wasserwerk seiner fV tNMNing übergeben wurde. Die Baisto ' «trugen damals 1,373.000 Kronen Re sjsn in den Gelenken beruht auf rheumatischer Grundlage. Die lokale Behandlung des erkrankten Körperteiles erfolgt zu Mause mit Hilfe der Pistyamer Schlamm-Umschläge. In handlicher Form zu haben bei Drogerie Gregorič, Ljubljana, Prešernova ulica 5. Besorgen Sie sich die Karten im j Vorverkauf an der Theaterkasse! i Herr Reich m n n n ein Bridge-Turnier hiesiger Spieler auf breiterer Basis vor, für dessen Erfolg die Erfahrungen und Initiative des Herrn Reichmanu gewährleisten. Die Veranstaltung wird nun zweifellos aufs neue das große Interesse für dieses Gesellschaftsspiel bekräftigen. nt. Skifähre am Bachern! Der letzte Schneefall war nicht nur tut Tal reichlich, sondern ist in den höheren Lagen in solchen Mengen angefallen und da auch die Temperatur unter dem Nullpunkt steht, daß man schon überall mit einer ausgezeichneten Skifähre rechnen kann. Im Laufe des heutigen Vormittags langten auch schon die ersten Schneeberichte ein, die 20 Zentimeter Neuschnee melden, während sich die Temperatur am Bachern zwischen — 3 und — 6 bewegt. Unsere Wintersportler mögen es sich daher nicht entgehen lassen, den morgigen Feiertag für die erste Schneetnufe auszunützen, m. In den Plakaten für das Journalisten-konzert hat sich ein peinlicher Fehler einge-schlichen. Den ersten Programnipunkt absolviert nicht der Gesangverein „Maribor", sondern der Männerchor des Eisenbahnerge-sangvereines „D r a v a" unter Leitung des Dirigenten Herrn Albin Horvat. m. Dir Julischen Alpen in Bild und Wort. Mittwoch abends wird im Saal der „Zadružna gospodarska banka" der bekannte Ljubljana« Meisterphotograph und Hochtourist Cvetko š v igelt seine herrlichen Aufnahmen aus den schroffen Wänden und Spitzen der „Julier" zeigen. Begleitend wird usts der Vortragende interessante Aufschlüsse über Touren, Wege und Kletterpartien in den Julischen Alpen machen. m. Lebensmüde. Der kaum 18jährige, in der Vojašniška ulica wohnhafte Friedrich O. legte in plötzlicher Sinnesverwirrung Hand an sich; er jagte sich aus einer Flobertvchole eine Kugel in die rechte Schläfe. Ter Bedauernswerte, der bewußtlos zusammen-brach, wurde von der Rettungsabteilung ins Krankenhaus gebracht. Sein Zustand ist sehr ernst. " Cafe „Astoria". Ab 1. Dezember tägliche Konzerte des bestbekannten Quartettes des berühmten Biolincellomeisters Herrn Professor K u biče f. Klassische und moderne Musik! ■ m. Große Nikolofeier des Sportklubs „Ma ribor". Samstag, den 5. Dezember veranstaltet der rührige Sportklub „Maribor" im großen Kasinosaale seine traditionelle Nikolofeier. Mit Rücksicht auf die wirtschaftliche Not, bittet der Nikolo um allseitige Unterstützung, da er kaum in der Lage sein wird, jeden Würdigen aus eigenen Mitteln zu belohnen! Milde Gaben werden ab 16 Uhr in der Garderobe im 1. Stock des Kasinos entgegengenommen. Es wird ersucht, d. Namen deutlich und leserlich zu schreiben! Nach der feierlichen Nikolobescherung Tanzunterhal-tung. Es spielt die. gute Stimmung garantierende „White Star"-Jazz Kapelle.' Beginn 20 Uhr. Alle Mitglieder und Freunde des Vereines sind herzlichst geladen! nt. Arbeitskräfte gesucht. Die Mariborer Arbeitsbörse benötigt dringend mehrere Arbeitskräfte. Vor allem werden 2 Knechte, 9 Hirten, 1 Meier, 2 Schuhmacher, 1 Wagner sowie mehrere Lehrlinge gesucht. m. Vor Ankauf wird gewarnt! Wie schon gemeldet, wurde vor einigen Tagen aus einem Kraftwagen in der Aleksandrova cesta eine Adler-Schreibmaschine gestohlen. Es handelt sich um ein Modell 30, Nr. 420.194. m. Zur Nachahmung empfohlen! Für den kranken Invaliden mit vier kleinen Kindern spendete S. den Betrag von 60 Dinar und „Ungenannt" ein Paket mit Schuhen. Herzlichen Dank! * Montag Abschiedsabend Leo Werter, Dienstag Festkonzert und neues Programm in der Velika kavarna. 15432 * Zum Nikolo für Ihre Eltern eine Zeiß-Punktal-Brille vom Optiker P e t e l 11, Gosposka ulica 5. 15404 BciGliedeo-oder Muskel* schmerzen oder bei Kreuz, [schmerzen wirkt eine |starke Einreibung mit Diana Franzbranntwein lindernd, erfrischend und kräftigend. SchwereÄrbeit Verrichtende, Puristen, Sportisten benützen zur. Hebung der Widerstands-kraft und zur Linderung des Muskelfiebers echten Öicmcr Franzbranntwein Preis: kleine Flasche ..... Din 10.— mittelgroße Flasche . -. -. Din 26.— große Flasche • • . . . Din 52.— Ueberall erhältlich! m. Wetterbericht vom 30. November 8 Uhr: Feuchtigkeitsmesser + 1, Barometerstand 748, Temperatur 0.5, Windrichtung 0, Bewölkung ganz, Niederschlag 0, Umgebung Nebel. * Neue niedrige Preise für Nikolo im „Textilbazar". 15112 * Rein seidene Crepe de chine, prima Qua litäft von Din. 08 bis 90 int Manu'aktur-warengeschäft Max B r a ß i č, Maribor, Meljska 2 (Vlahovie-Haus). 15149 * Bei Grippe, Bronchitis, Mandelentzündung, Liingenspitzenkatarrl, sorge man dafür, daß Magen und Darm durch Gebrauch des natürlichen „Franz-Joscs"-BitterwasserS öfters gründ lich gereinigt werden. Aerztlichc Fachwerke führen an, daß das Franz-Jofes-Wüsser mich die Schwellung der Leber behebt, die Göllenabson» derung erhöht, die Harnausscheidung steigert, den Stoffwechsel belebt ugd das Blut erfrischt. ©fllf P. An die Adresse der Poftvernmltung. Die Bewohner der Gemeinde Breg richten an die Postvcrwaltung wegen der plötzlichen Unterlassung der Nackstnittagszustellung eine berechtigte Beschwerde und bitten mit Abhilfe. P. Ter Sokolverein. hält am Stagtsseier« tag mit 11.1% im „Narodni dom" eine feierliche Sitzung ab. Um 15 Uhr findet int Stadttheater eine große Festakademie statt. p. Am letzten Markt wurden 300 Kühe, 131. Ochsen, 183 Pferde aufgetricben. Verkauft wurden insgesamt 230 Stück. p. Erstklassige Radioapparate zu günstigen Zahlungserleichterungen verkauft I. Mur-schetz, Ptuj, Ormožka cesta 1. 15i77 Jtfteoter und Kunst Nolionatthmtef m Maribor Mittwoch, den 2. Dezember: Geschlossen. Donnerstag, den 3. Dezember um 20 Uhrr „Der Vogelhändler". Ab. E. Freitag, den 4. Dezember: Geschlossen. Samstag, den 5. Dezember um 15 Uhrr „Rotkäppchen". Kindervorstellung. + P. .Hugolitt SaUner 80jährig. Sonn tag feierte der Senior der slowenischen Tondichter, der Franziskanerpater Hugolin 2 a t t it c r in völliger Zurückgezogenheil sein 80. Wiegenfest. Der Jubilant kann mit seinem Lebenswerk mehr als zufrieden sein. Aus seiner stillen Klosterzelle in Ljubljana überrascht er die Welt immer wieder mit netten musikalischen /Schöpfungen und wirkt befruchtend auf die musikalische Dichtkunst der Slowenen. Bor allem ist es das Gebiet der Kirchenmusik, das Pater Hugolin mit Hingebung pflegt und mehrere Oratorien schuf, mit denen wir uns vor der Welt sehen lassen können. Der Rekord/ Mama, heute habe ich in der Schule die beste Note bekommen. Wir mußten Mädchen namen aufschreiben und ich habe die Meisten gewußt. —Das ist schön von dir, mein Kind. — Weißt du, ich hab' einfach die Namen von allen Dienstmädchen ausgeschrieben, die wir vttt letzten Jahr gehabt haben. e DMZkSg, beri T. Dezember 1931 * ‘ "jjftfjflirflrl^Atesi.-« Wirtschaftliche Rundschau Die Entschädigung für enieignete Grundstücke Liquidierung der Agrarreform Auf vielfachen Wunsch behandeln wir nachstehend die Hauptbesti mmungen über die Entschädigung für Grundstücke, die im Zuge der Agrarreform enteignet wurden. Die Höhe und die Art der Entschädigung sind mit dem Gesetz über die Liquidierung der Agrarreform vom 9. Juli 1931, das am 26. Juli 1931 in Kraft getreten ist, sestgelegt worden. Die Festsetzung der Entschädigung. Das Gesetz bestimmt: In den Gebieten, in denen am 27. Feber 1019 Kataster mit den festgesetzten Katastral-reinerträgen bestanden haben, wird die Entschädigung für das enteignete Grundstück auf Grund des Kata'stralreinertrages, der dem damaligen Stande entspricht, festgesetzt. Für Aecker, Wiesen, Gärten urib Obstgärten wird die erste und zweite Klasse des alten Katastralreinertrages dieser Kulturen als erste Klasse bei der Agrarschätzung genommen, die dritte und vierte Klasse als zMite, die sechste Klaffe als dritte und die siebente und achte Klasse als vierte Klaffe der Agrar schätzung. Der Preis wird auf die Weise bestimmt, daß der alte Reinertrag der zweiten Klaffe, der in Kronen ausgedrückt war, mit '160 multipliziert wird. Das so erhaltene Ergebnis stellt dm Dinarpreis für die erste Klasse der Agrarschätzung dar. Der Preis für die zweite Klasse wird so festgesetzt, daß der Wert der ersten Klassen um 20% vermindert wird, der Preis der dritten Klasse wiederum durch Verminderung der zweiten Klaffe um 20% und der Preis der vierten Klasse durch Verminderung des Wertes der dritten Klaffe um 50%. Für Weiden und Weingärten gilt das Gleiche >wie für Aecker, Wiesen, Gärten und Obstgärten, mit dem Unterschied, daß als Preis der ersten Klasse der alte Reinertrag für Weiden erster Klasse genommen und mit 160 multipliziert wird, während die perzen-tuelle Verringerung des Preises für die drei übrigen Klassen gemäß den vorstehenden Bestimmungen für Aecker, Wiesen, Gärten und Obstgärten berechnet wird. In Bezirken, in denen der Verkehrswert der Gründe unverhältnismäßig höher ist und die Klassifikationen und Schätzungen im alten Kataster unverhältnismäßig niedrig sind, kann der Multiplikator auf 900 erhöht werden. Die betreffenden Bezirke und die Erhöhung werden vom Ackerbauminister im Verordnungswege bestimmt. Die Höhe und Art der Entschädigung für Wälder wird besonders geregelt. Für Grundstücke in Städten mit mehr als 10.000 Einwohnern wird ein höherer Preis bezahlt, und zwar: in Städten über 100.000 Einwohner bis zu 200%, in Städten unter 100.000 Einwohnern bis höchstens 100% der normalen Entschädigung, soweit diese Grundstücke nicht als Bauzone vcn der Enteignung ausgeschlossen sind. Neben der Entschädigung für Grundstücke ist auch eine Entschädigung für Gebäude, die zusammen mit dem Grundstück enteignet wurden, zu bezahlen. Berechnung nach dem Katastralbruttoertrag. In Gebieten, wo am 27. Feber 1919 nicht der Reinertrag, sondern bloß der Ka-tastralibruttoevlrag berechnet wurde, sind von diesem 30% abzuziehen und der Rest ist als Katastralreinertvag im Sinne der vor stehenden Bestimmungen anzusehen. Waren am 27. Feber 1919 in Gebieten weder ein Katastralrein- noch ein Katastralbruttoev trag festgesetzt, so ist der jetzige Katastral-evtrag mit 4 zu multiplizieren urib die Ent schädigung für das enteignete Grundstück im übrigen, wie vorstehend ausgeführt, festzulegen. Freie Parteienvereinbarung. . Die Parteien körnten die Enschädigungs-frage auch untereinander durch gegenseitiges Einvernehmen sowohl hinsichtlich der Höhe als auch der Art selbständig regeln, doch ist diesfalls die Genehmigung der zuständigen Banalverwaltung erforderlich. Bei der Berechnung der Entschädigung wird eine Katastralkrone einem Dinar gleichge-setzt. Die Art der Auszahlung. Die Entschädigung für die Agrarselder der Kriegsfreiwilligen zahlt der Saat, während die übrigen Agrarsubjekte für ihre Agrarselder selbst aufzukommen haben. Den früheren Eigentümern des enteig-neten Bodens ist. die Entschädigung in Obligationen der Priv. Agrarbank oder in barem unmittelbar seitens der Agrarinteres senden auszuzahlen. Es steht ihnen das Recht der Wahl unter den beiden Arten der Auszahlung zu. Die genannten Obligationen folgt die Priv. Agrarbank den früheren Eigentümern der enteigneten Grundstücke aus, die Agrarinteressenten aber haben die Pflicht, die auf diese Weise vorgestreckten Beträge der Priv. Agrarbank innerhalb von 20 Jahren mit 5% Zinsen in Annuitäten, die am 1. Oktober eines jeden Jahres fällig sind, zurückzuzahlen. Für Kriegsfreiwilligen Felder kann die Entschädigung nur in Obligationen ausbezählt werden. Die Amortisation der Obligationen der Priv. Agrar bank erfolgt im Laufe von 20 Jahren ab 1. Oktober 1933, durch Verlosung oder durch Ankauf an der Börse. Den Annuitäten dienst besorgt die Priv. Agrarbank. Jntabulierung der Schuld. Me gesamte rechtskräftig festgesetzte Entschädigung zusammen mit den Zinsen und der Zahlungsart wird auf den enteigneten Grundstücken zugunsten des früheren Eigentümers an erster Stelle lntabuliert und nach Auszahlung der ganzen Entschädigung auf Verlangen des Schuldners gelöscht. Der Agrarinteveffent hat indessen das Recht, die sestgestelte Entschädigung auf einmal oder in kürzeren Zeitabständen zu begleichen. Anomalien im Geldverkehr mit dem Ausland Vor einigen Tagen wollte ich für eine kleinere Bestellung einen mäßigen Betrag ins Ausland überweisen und begab mich in eine Bank. Mit Berufung auf die Devisenverordnung forderte man von mir: eine Faktura mit der Zolldeklaration, eine Er klärung mit einem 5 Dinar-Stempel, die Steuerbestätigung und einen Auszug aus der Protokollierung. Da ich kein Kaufmann bin, verließ ich die Bank und versuchte mein Glück bei einem anderen Institut, wo ich gleich erklärte, daß ich kein Kaufmann sei und daher die Unzahl vorgeschriebener Do kumente nicht beibringen könne. Darauf wurde mir erklärt, daß ich entweder beim Finanzministerium um de Bewilligung anzusuchen habe ober aber einen gültigen Reisepaß vorlegen möge, auf Grund dessen ich fremde Zahlungsmittel bekommen kann, jedoch verpflichtet sei, die Reise tatsächlich durchzuführen, denn sonst wäre die Bank verpflichtet, den Paß abzunehmen und dem Generalinspektor des Finanzministeriums einzusenden. Da mir dieser Vorgang äußerst kompliziert erschien und ich als rechtschaffener Bürger absolut nicht mit den Gesetzen in Konflikt kommen wollte, empfahl ich mich und befand mich, in Gedanken über dieses Problem beschäftigt, plötzlich in einer anderen Bank, wo man mir wieder erklärte, daß ich ein gestempeltes Gesuch an die Finanzdirektion in Ljubljana richten könne, worauf ich eine Legitimation bekommen werde,.die mich, zu Ueberweisuugen von 500 Dinar monatlich berechtigt. Da auch dieser Weg für mich ungangbar war, ich hätte meine Schuld nur in monatlichen Raten abtragen können, setzte ich meine Informationen fort und besuchte der Reihe nach alle Geldinstitute unserer Stadt, ohne jedoch meinem Ziele näher zu kommen. Nachdem ich so den ganzen Vormittag verloren hatte, ging ich nachmittags noch für alle Fälle auf die Post und erzielte dort aus meine wenig hoffnungsvolle Anfrage, die gefällige Antwort, daß man täglich per Geldbrief oder Postanweisung bis zu 3000 Dinar ins Ausland schicken könne, was ich mit einem Seufzer der Erleichterung dankend zur Kenntnis nahm. Trotz der etwas höheren Spesen ließ ich die Ueberweisnng fowrt durchführen und war froh in so überr..fchend einfacher Weise mein Ziel erreicht zu haben. Wäre nicht auch hier ein goldener Mittelweg zwischen den so strengen Vorschriften der Banken der der Liberalität der Postverwaltung im Interesse aller am Platze? S p e k r a t o r. t# » Anmerkung der Redaktion: Wir veröffentlichen gerne die erhaltene Zuschrift und bemerken hiezu, daß bei so großen Störungen der europäischen Wirtschaft zun: Schutze von Staat und Währung alle Maßnahmen getrogen werden müssen. Anbetracht des großen Kapitalmangels iri unserem Staate, dem sich noch in letzter Zeit eine einschneidende Geldknappheit hing«' gesellte ist die Drosselung der Geldabwan-derung nach dem Auslande eine nationalwirtschaftliche Notwendigkeit. Wenn man bedenkt, daß trotz der beinahe drakonischen Bestimmung der Devisenvorschriften jede Person täglich 3000 Dinar täglich ins Ausland schicken kann, stellt das besonders in großen Städten mit mehreren Postämtern eine gefährliche Lücke unserer Geldwirtschalt dar. Interessant ist ferner die Feststellung, daß das Ueberweisungsverbot nach Oesterreich das vom Finanzministerium als Repressalie gegen die für uns äußerst schädliche Devisenbewirtschaftung in Oesterrech erlassen wurde, auf die Post keine Anwendung findet und diese in der oben angeführten Weise jede Ueberweisung nach Oesterreich durchfuhrt. Verdient denn unsere Privatwirtschaft, die so schwer unter der Krise leidet, nicht etwas mehr Rücksicht? Dalutasicherstellung bei Ausfuhr Die Abteilung für staatliche Rechnungsführung und Budget im Finanzministeriul« hat anläßlich der Veröffentlichung der D<-zember-Preisliste für die Valutasicherstellung bei der Ausfuhr noch folgende 2>°r' schriften erlassen: Die zum Devisen- und Valutenhandel berechtigten Banken haben bei Ausstellung deI Bestätigung vom Exporteur die schriftliche Erklärung auf dem Verpflichtungsformular zu verlnagen, daß er alles, was er durch Annemarie Homan von ZHary Misch Copyright by M. Feuchtwanger, Halle (Saale) 50. Fortsetzung. Wer weiß, wo sie sich heimlich trafen? Einmal, als sie wieder allein wegfuhr, lief er vier Stunden keuchend hinter ihrem Wagen her und holte sich beinahe eine Lungenentzündung. Aber Verdächtiges sah er nichts. Trotzdem hielt er an seinem Verdacht fest. Es war ihm ein Trost, zu denken, daß er nächstens seinen Grimm austoben und jemand sämtliche Knochen zerschlagen dürfte. Als er sie eines Abends wieder mit dem „hochnäsigen" Herrn" zusammenhocken und flüstern sah, lieh er dieser Empfindung Worte. „Wundere dich net, Annemarie, wenn der Kerl eines Morgens tot ist!" rief er wütend, als er mit geröteten Wangen und leuchtenden Augen hereinkam. „Wer? Der Zimmerherr?" „Jawohl! Wundere dich stet, wenn er tot ist." »Das tät mir leid um den lieben Herrn," sagte Annemarie gleichmütig. „Und gar,.wo er sich heut' verlobt hat. Heut' hat er seine feste Anstellung 'kriegt und hat um die Heb- bh angehalten. Heimlich waren sie schon in M. einig, und bei mir hier haben sie sich im mer ausgesprochen." „So, so!" sagte der Anton und wurde blut rot vor Verlegenheit. Da Annemarie seine Mithilfe bei ihrem Geschäft so schroff abgelehnt hatte, und er sonst nichts zu tun fand, richtete sich Anton ganz heimlich in einer der Dachkammern eine Werkstatt ein. Das Mariele, die jetzt schon tüchtig laufen konnte, war seine einzige Gesellschaft. Er fühlte sich beinahe glücklich in dieser Zeit, und genoß in seiner Einsamkeit, wo ihn Annemaries Anblick und beleidigende Kälte nicht reizte und ärgerte, zum ersten Mal ein sorgenloses, behagliches Leben. Das Esten ließ er sich morgens, mittags und abends hinaufbringen, angeblich, um Zeit zu sparen, in Wahrheit, um seine Frau zu kränken. Mit Eifer machte er sich an die Ausstattung des Arbeitsraumes. Die Wände tapezierte er von oben bichunten mit bunten Illustrationen, bestellte einen neuen Schneider-tisch, kaufte sich eine kleinen eisernen Ofen nebst Bügeleisen, Schere und den sonstigen dazugehörigen Utensilien. Als dann alles wohlgeordnet der Hand des Meisters harrte, da. — war ihm die Lust zum Schneidern wieder vergangen. Trotzdem blieb er noch tagelang oben, mit der heimlichen Hoffnung Annemarie würde doch endlich nach ihm schauen; aber sie kam nicht. Er konnte freilich nicht wissen, daß sie oft zwanzigmal am Tage an der Treppe stand, im Begriff, hinaufzulaufen, von ihrem Trotz aber immer wieder zurückgehalten wurde. Endlich riß ihm die Geduld. Wenn sie denn, zum Millionenkreuzdonnerwetter, so brummig und nachtragend bleiben wollte, so mochte sie es; für einen Mann gab's noch ändere Freuden. Im Wirtshaus, da war er der Gefeierte; da ließ er etwas draufgehen. Denn Taschengeld, das mußte man ihr lassen, gab ihm die Annemarie genug. Plötzlich machte ihm aber auch das Bummeln keine Freude mehr. Trübe und gereizt schlich er in dem wohnlichen Hause umher, und wußte nichts mit sich anzufangen. War die Annemarie daheim, dann folgten ihr seine brennenden Blicke, wo sie ging und stand. Ihre Kälte hatte seine Glut entflammt. Er liebte sie jetzt, wie nie zuvor, und gern hätte er wieder arm im Leineweberhäuschen gesessen, wenn sie wieder so wie damals geworden wäre. „Willst vielleicht morgen mit nach A. fahren?" fragte Annemarie eines Abends nach dem Abendessen. Anton schaute langsam von dem Kreisblättchen auf, in dem er las. Ihre Blicke trafen sich, und als hätte es nur dieses Fünckchens Freundlichkeit bedurft, um die Explosion herbeizuführen, schnellte er vom Stuhl auf und zu ihr hin. „Annerl! Annerl! Willst mir wieder gut sein?" - - . 9 { „Was sind das für Faxen!" sagte Annemarie und stieß ihn zurück. „So hast es ftU" her auch g'macht, und nachher bist doch davon. Du Feigling, du!" _____________ Mit erhöhter Stimme: „Du Lump, du elendiger" — M schien bei ihr auch etwas zu explodieren, aber nicht Liebesglut. „Du Landstreicher, du-Komm mir bloß net in die Nähe! In und Leid gehörten wir zusammen, hast da- mals g'sagt, und am ändern Morgen bist heimlich davon. Hast nix danach g'ftagt, mir zumut' sein wird, wenn ich wart' «n wart'. . . Ins Wasser hab' ich gehen wolle«, schon war ich mit dem Fuß drin. Bist davo«, ohne dich d'rum zu kümmern, daß die Le« mir die Schuld geben werden. Gewußt ha! es, daß ich keine Arbeit krieg', und bist dgw fort und hätt'st mich mit dem kleinen Km verhungern lassen, du schlechter Mensch!" „Ich bin fort, weil ich für dich und Kind ein Vermögen machen wollt'," Anton mit blaffen Lippen. „Net wahr ist es!" schrie AnnenE-„Fort bist, weil d' Welt sehen wollt'st. 2 _ du nix arbeiten, weil du mit dem Gr« , muß mir -- genug gehabt. Nimmer gern g'habt ^ & mich, gelangweilt hast dich neben mir- . keinen Brief zu schreiben, mich von M zu Monat warten zu lasten, keine Adreil schicken! (gchlufe sorg" liederlich sein wollt'st.' Mn Mann muß ^ Welt sehen, hast mir geschrieben. An mir 9 ri den Verkauf der Ware im Auslande erhält, ins Inland cinführen tocnbc. Die Banken werden darauf aufmerksam gemacht, gelegentlich der Ausstellung der Bestätig! rngen genau die Art und Menge der Ware zu bezeichnen und sich streng an die in der Preisliste angegebenen Preise zu halten. Ferner ist der Start anzuführen, nach dem die Ware geht. Bei Holzartikeln ist nutzer den Kubikmetern auch das Gewicht eines Kubikmeters anzugeken. Bei Ausstellung der Bestätigung (uvjerenje) auf Auslandsvaluta 'st die Verrechnung nach dem mittleren Börsen kurse vom Tage der Ausstellung oorzuneh-men. Die Ausgangszollämter haben bei Besichtigung und Verzollung der Ware -darauf zu achten, ob die in der Bestätigung bezeichnete Ware der zur Ausfuhr kommenden Ware wirklich entspreche. Wenn in einem und demselben Waggon verschieben c Arten von Ware oder verschiedene Qualitäten derselben Ware vorhanden sind, ist nutzer -dem Frachtbrief auch eine -genaue Spezifikation beizule-gen. Wenn etwas nicht in Ordnung ist, haben die Zollämter die Bestätigung mit ihren Bemerkungen an die Abteilung für staatliche Rechnungsführung und Budget, Devisen-, und Valutenangelegenheiten, einzusenden. Die Ausfuhr der Ware ist aber nicht auszuhalten. Die Bestätigungen über Sichersten-!,ng der Valuta, die von den hierzu berechtigten Banken ausgestellt werden, gelten zwei Monate, vom Tage der Ausstellung bis zum Tage der Verladung gerechnet. Als Beweis für den Tag der Verladung gilt der Stempel der Ausgangsstation auf dem Frachtbriefe. Sind die in den Bestätigungen Gezeichneten Preise hoher als die Preise in der Preisliste des bezüglichen Monates, so behalten die Bestätigungen ihre Geltung. Sind die Preise niedriger, so sind d>e Bestätigungen der oben erwähnten Abteilung zu übermitteln. Die Ausfuhr der Ware ist aber nicht aufzuhalten. X Slowenischer Hopsenmarkt. Žalecer Be richten zufolge ist auf dem Sanntaler Hopfenmarkte abermals eine günstige Wendung eingetreten, die sich in einer neuerlich gesteigerten Kauflust äußert. In den letzten Tagen -wurden dort nahezu 2000 Meterzentner neuen Hopfens zum Preise von 0 bis 7.50 Dinar je Kilogramm (je nach Qualität) verkauft. Obzwar wegen des ungefähr feit Monatsfrist währenden Rückschlages nahezu alle Vertreter ausländischer Einkaufsfirmen abgereist waren, glaubt man, datz sie angesichts der Neu-belebung des Marktes bald -wieder zurückkehren werden, um die geringen noch greifbaren Vorräte zu erwerben. Bei der Genossenschaftsver.val-t-ung in Žalec wurden bisher 2443 Ballen (zu je 150 Kilogramm) Sanntaler Hopfens mit dem Herkunftsstempel versehen. bei Kranzablösen. Vergleichen und ähnlichen Anlässen der Antituberkulosenlita in Maribor! Kino Burg-Tonkino. Heute, Montag, letzter Tag des erstklassigen S-prech- und Tonfilmes „Vergessene Mutterliebe". _ Ab Dienstag der hundertprozentige deutsche Speech- u. Tonfilm „An der Wolga . . ." nach dem berühmten Roman „Auferstehung" von Gras Leo Tolstoj mit John Boies und Lupe V e l e z in der Hauptrolle. Union-Tonkino. Bis einschließlich Mittwoch „Das Kaiserliebchen" (Kaiser Josef und die Postmeisterst-ochter) mit Liane H a i d und Walter Jans s e n. m. Wenn Ihr ein gutes Werk tun wollt, dann gedenket isweilen der armen zahlreichen Familie (vier kleine Kinder!) eines wirklich unterftützuugswürdigen Invaliden. Sollte jemand ein Paar abgetragener Stra-pazschuhe für ihn übrig haben, würde er dafür sehr dankbar sein. JUeiaec Anzeigec &AAAAa&AAAAAAAAAAAA| Verschiedenes Heute und morgen Wildbret-und Haushaltungsschmaus. — ..Mariborski dvor". 15371 Rubcrg. die neue kleine Patent-kamera, als Geschenk passend f. Jung und Alt. Alleinverkauf nur Fotomeyer Gosposka 30. Nur 150 Titi-ar. 15099 fhpcTljäröW.OOO—l.OOO.OÖtTTi nar nnr aus prima Objeli zu vergeben. Angebote unter „Dis-tret 1. 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