Nl.52. Samstag, 5. Miirz 1898. Jahrgang 117. Macher Mung. °'Mbi!<> ?,'°"^p«lS: Mit Postvtlstild>ina: ganzjährig fl. l 5, halbjährig fl, 7 50. Im Comptoir: wine ->ni. '. ^lbjährig fl. 5 50. Für die ZjusteUuxg in« Hau« ganzjährig fl. 1. — InsertlonsaebUr: Für bis zu 4 Zeilen 2ü tr„ «rohere per Zeile 6 lr,i b?s öfteren Wieb "ehmen zugewendete,! treuen und belobten gnäV"^eit das silberne Verdicnstkreuz aller- des ?.," ^""sterpräsident als Leiter des Ministeriums lnsvici^"? ^"^ be" "ük den Functionen eines Alce^/.". " Amtsarztes betrauten Ministerial-Vieer. "" Ministerium des Innern Dr. Emil Wt!',i. ^ ium Landes - Sanitäts - Inspector im 'Alande ernannt. Silvios" ^"^^""^r ^^ ^e Gerichtsadjuncten Leovoi^ ^"lach in Buje nach Capodistria und vechtz.. j,^"vletik in Montuna nach Komeu gcrichw^'" Gerichtsadjuncten für den Oberlandes-eine w?!?"Uel in Trieft Dr. Raimund Debeuz in P)"^lu)tsadjuucten-Stelle bei dem Bezirksgerichte Franz ^"^ ^"liehen und den Auscultanten Doctor ernannt " ^ telli zum Gerichtsadjuncten in Buje Nichtamtlicher Cheil. Frankreichs Colonial-Politil. De/^"'^ "^ P^'s untern: 1. März: Herr^a, ,^""lster der auswärtigen Angelegenheiten, ^^yunotaux. hat jünast in der Abgeordnetcntamnicr einen Gesetzentwurf, betreffend die Einsetzung eines Schiedsgerichtes zur Bestimmung der Grenzen zwischen Französisch - Guyana und Brasilien, vorgelegt. Auf Verlangen der zur Prüfung dieser Vorlage gewählten Commission ertheilte nun der Minister nähere Aufklärungen über die Streitfrage, die in Bezug auf den südlichen Theil Guyanas zwischen Frankreich und Brasilien entstanden ist. Der Beginn dieser Grenz-strcitigkeit datiert aus sehr alter Zeit und in den Berathungen, die zu wicderholtenmalen behufs Regelung dieser Angelegenheit stattgefunden haben, ist es nicht gelungen, eine beide Theile befriedigende Lösung herbeizuführen. Die Haupfragc, über welche sich die beiden Staaten nicht haben einigen können, besteht darin, ob der Thalweg des sich südlich vom Cap Nord in den Ocean ergießenden Flusses Iapoc die Grenze bilden soll, oder der Fluss Oyapoc, der westlich vom Cap Orange ins Meer mündet. Letzteren Anspruch erhebt die Republik Brasilien, während die französische Diplomatie diesen Standpunkt bekämpft. Angesichts dieser Meinungsverschiedenheiten sind nun die beiden Staaten übereingekommen, den Schiedsspruch der Schweizer Bundesregierung anzurufen. Zu diesem Zwecke wurde am 10. April 1897 zwischen Frankreich und Brasilien eine Convention abgeschlossen und diese wurdc gegenwärtig der Ratification der Kammer unterbreitet. Als Berichterstatter fungiert der Abgeordnete Dcloncle, der die Annahme der Convention empfehlen wird, die noch vor Auflösung der Kammer beschlossen werden soll. Der Generalgouverneur von Madagascar, General Galliem, hat dem Vernehmen nach seine Reise nach Frankreich bis zum Monat Juni verschoben. Er will, l bevor er sich nach Marseille einschifft, die westlichen Gebiete der Insel besuchen. Die neuesten Nachrichten aus Madagascar lauten befriedigend. Es gibt sich keine aufrührerische Bewegung kund, und dank der Festigkeit der Negierung und deren Maßregeln sind auch die! religiösen Reibungen nahezu beseitigt. Man hofft bis zum Schlüsse dieses Jahres drei Fahrstraßen auf Madagascar vollenden zu können, durch welche Tana-narivo mit Tamatave, Majunga und Fiarantsa verbunden werden wird.__________ Die Aufhebung der ruffischen Priiventivcensur. Man schreibt aus Petersburg unterm 28. Februar: Zu den von der öffentlichen Meinung mit be- sonderem Vcifalle aufgenommenen liberalen Ver- fügungen, welche die russische Regierung in den letzten Monaten getroffen hat, gehört die Aufhebung der Präventivcensur für die in Kiew erscheinende Zeitung «Kiewljanin». Man darf in der That diefe Maßregel als den Beginn einer neuen Aera für die Entwickelung der Provinzpresse ansehen, denn wenn es auch in einzelnen Fällen schon früher vorgekommen ist, dass Provinzblätter von dem Joche der Prävcntivcensur befreit wurden, fo ist dies doch jetzt zum erstenmale bezüglich eines politischen Provinzblattes geschehen. Jedenfalls ist der «Kiewljanin», der unter den Provinzblättern unstreitig dcn ersten Rang einnimmt, einer solchen Erweiterung seiner Bewegungsfreiheit würdig. Es wird jedoch vorausgeseheu, dass sich nunmehr, wo mit dem Princip der Prävcntivcensur in einem besonderen, Falle gebrochen wurde, allmählich einc Beseitigung dieser Fessel für die gcfammte Pro-oinzpresse vollziehen dürfte. Man hat an den maßgebenden Stellen in Petersburg offenbar erkannt, dafs die Vollmachten der Behörden zur Ueberwachung und etwaigen Zügelung der Presse auch ohne Präventivcensur ausreichen. Ueberdies hat cs sich gezeigt, dass die Censurbehörde, die bcgreiflicherweife nicht im ganzen Reiche mit den für diefe Functionen vollständig geeigneten Organen ausgerüstet sein kann, in der Provinz in vielen Fällen durch ungerechtfertigte Verbote von Publicationen und anderseits durch verspätete Inhibierungsmaßregeln arge Missgriffe begeht. Die Entwickelung dcr Prcvinzpresse wird durch die bisherigen Einrichtungeu in bedeutendem Maße gehemmt, ohne dass sich daraus für das öffentliche Interesse irgendwelche Vortheile ergeben würden. Das Verlangen, dass der gesammten Provinzpresse die gleiche Freiheit eingeräumt werden möge, macht sich daher allgemein immer dringender geltend. Die oberste Pressbebörde, deren Chef Herr M. P. Solowjew selbst > die Initiative bezüglich der den «Kiewljanin» betreffenden ! Verfügung ergriffen hat, dürfte, wie die öffentliche , Meinung hofft, diesem berechtigten Ansprüche in nicht ferner Zeit Rechnung tragen. Politische Aeberftcht. Laibach, 4.März. Ueber die innere Lage in Oesterreich wird der Berliner «Post» aus Wien geschrieben: Die Session des für Mitte März einzuberufenden Reichsrathes wird voraussichtlich sehr kurz sein. Schon wurde Feuilleton. Militärmusil. der Au5?"""> °b er nun beim Militär oder von sicherlich^ ^ Dienstpflicht entbunden war, hat feuernd/ m?"," ""5 Spaziergängen die belebende, an-lch°n füt,A .""2 d"' Musik, ja sogar eines Liedes Müde unk "' ^'"" """ "?" ""ten Wcgcn gehen zu , "'^ ^' dass man meint, kaum weiter Nechania,.. ?"!' l" belebt ein Lied den ganzen innern ""ch fr3 ?^ Körpers derart, dass man oft drrmag. ""° gekräftigt ganze Strecken zn gehen dass schon in den U" den N .ü Kriegsheere Musik mit sich führten, ^feuern. Soldaten und ihre Thatenlust an- Wel^Z" ?" Militärmusik wird bereits in der ^ilitarmu^ !""H 6"lM- Die älteste Spur dcr b's zur ^ ' ^^ sich in der Geschichte findet, geht U>ie in d^'N'7 von Jericho znrück dessen Mauern, trompete ^ i. 'M "^, von dem Schall der Einen ^ lsraelltljchen Armee einstürzten. ^irkuna "d/. V"r^'" V'"eis vou der zerstörenden Grönland« k ^"/^ kann man in den Eisbergen .I" de" (^no live« of s,ni. V°ot mi ^^ A"d°n 1832, liest man, dass ein "" s'eben Emgcborencn durch die Höhlen- Wölbung eines Eisberges fuhr, als ein Knabe mit einem Stück Holz auf ein über das Boot gespanntes Fell schlug. Ein donncrähnliches Krachen erfolgte, und die Höhle wurde stockfinster, denn das Gewölbe war eingestürzt und die unglücklichen Grönländer wurden unter den Wellen begraben. Es ist also auch wohl nicht unmöglich, dass die Juden derartige große Schallwirkungen in den Dienst ihrer Kriegskunst gestellt hatten, als sie Jericho einnahmen. Ungefähr aus dcrselbeu Zeit liegt eine andere Tradition, die von Militärmusit berichtet, vor. Die Pferde von Sybaris waren, wie die Geschichte sagt, dressiert, nach dem Takt bestimmter Musikstücke zu tanzen. Die Krotoniaten wussten sich insgeheim diese Tänze zu verschaffen und ließen sie auf dem Schlacht-fclde spielen; die Pferde der Svbariten vergaßen den Krieg über dem Walzer und brachten ihre Reiter in solche Unordnung, dass sie in Stücke gehauen wurden. Alle Culturvölker der alten Zeit legten mehr oder weniger Wert auf die Militärmusik. Vor allen z. V. die Griechen. So erzählt Plutarch: «Nichts ist geeigneter, die Menschen zu großen Handlungen zu vermöqen und besonders in ihnen ocn nöthige,! Muty zu wecken, um den Gefahren des Krieges M trA'", als die Musik) zu diesem Zwecke wendeten d, e, e„ die Mötc die anderen die Leier m den Heeren an.. Ferne berichtet uns Plutarch noch bass em The,l der Wuchtigkeit und der Kriegsthaten des Tyrtaus den fortschritten zu verdanken war, die dieser dichterisch nnd musikalisch begabte Feldherr durch Erfindung emes neuen Vlasinstrumcntes, eine Art von Trompete, in die Kriegskunst brachte. Und wie die Griechen, so die Römer. Bis zu Ciceros Zeiten wich die Musik der römischen Legionen wenig von der der griechischen Milizen ab. Später wurde sie, nach dem Zeuguis des Vegetius, außer« ordentlich vervollkommnet. Das kleine Horn der Legionen gab das Signal zum Aufbruch, die Posaune meldete die Annäherung des Generals, die Trompete zeigte die Versammlung der Truppen^an. Das Waldhorn gab den Befehl zum Rückzug und regelte d,e Stunden dcr Nachtwache, das Zusammenspiel der Trompete uud des Horns endlich war das Signal zum Kampfe selbst. . , .„ - ^ Wenn sich dann während einer langen Periode die Spuren der Militärmusik verlieren so lst doch keineswegs anzunehmen, dass man das Anfeuerungs. n ttel d?r Musik nicht auch anderweitig kannte^ Erst sechzehn 5"^" "n d,e M.lttar- „s k wieder erwähnt. In Italien finden w.r ste m den Banden von Abenteurern wieder und d.e fran-Mchc Ritterschaft hatte bald darauf, wie bekannt,st, Mmrvas oder Trompeten, die nicht nur zu den Waffen riefen sondern auch zur Schlacht bliesen. Man liest nämlich z. B. in Branwme. dass im Jahre 1550 zu Sl s)a, wo Aonnivct belagert war, «er hinter den Wall seine Bande von Geigern kommen ließ, die zehn Tage lang ein halbes Dutzend stark war —denn er hatte deren immer bei sick — und sie immer spielen ließ, so lange der Lärm dauerte, und unter dem Schall von Pauken und Trompeten hüpfte jedermann vor Freude.» Laibacher Ieitung Nr. 52. 394 5. März 1395 im gemeinsamen Kronrathe in Pest die Einberufung der Delegationen für Ende April festgesetzt. Bis dahin wird der Reichsrath hinlänglich mit Constituierungs-arbeiten zu thun haben. Die frühzeitige Einberufung der Delegationen verfolgt den Zweck, unbeirrt durch die innerpolitischen Zänkereien, den gemeinfamen Haushalt der Monarchie verfassungsmäßig sicherzustellen, um auch für den Fall^. auswärtiger Complications, ke sich im Frühjahre ergeben könnten, parat zu sein. Die äußere Machtstellung der Monarchie soll von parlamentarischen Partcitämpfen unberührt bleiben. Für die Ordnung politischer Fragen, des Budgets, Ausgleiches u. s. w. wird, wenn es die Obstructionisten nicht anders wollen, weiterhin im Wege vou Provisorien vorgesorgt werden. Das ist einstweilen die 0räi« äo dntkillo. In maßgebenden Kreisen sieht man der Entwickelung der Dinge mit Fassung entgegen. Man will abwarten, bis der Neichsrath selbst sich actionsfähig macht und durch Abstoßung intraufigeuter Elemente eine arbeitsfähige Majorität constituiert. An einen Regierungswechsel ist, trotz vielfach umlaufender Krisengerüchtc, jetzt und vor Ablauf des Iubiläums-jahres kaum zu denken. Die Einberufung der Delegationen ist ein deutlicher Fingerzeig, dass der Schwerpunkt nicht im Reichsrathe liegt. Der Obmann des Polenclubs Ritter von Iaworski conferierte wieder mit den Abgeordneten Kramar, Fuchs und Abrahamowicz sowie mit Minister Baron Loebl über die Lage. Die Prager Polizei-Direction hat das Farbenverbot mit folgender Kundmachung aufgehoben: «Das mit der Kundmachung der k. k. Polizci-Direction vom 20. Jänner l. I. erlassene Verbot des öffentlichen Tragens von Abzeichen und Vereinstrachten wird mit dem heutigen Tage außer Kraft gesetzt. Dies wird mit dem Beifügen zur allgemeinen Kenntnis gebracht, dass die Affichierung der heutigen Kundmachung unterbleibt.» Sämmtliche Landtage bis auf den nieder-österreichischen wurden geschlossen. Der nieder österreichischeLandtag bleibt bis Samstag beisammen. Die jungczechische Partei richtet an die Prager Bevölkerung einen Aufruf mit dem Danke für das musterhafte Verhalten während der Landtagsverhandlungen und mit der Bitte, die Ruhe und Ordnung auch weiterhin aufrechtzuerhalten. Im preußischen Abgeordnetenhause stand gestern auf der Tagesordnung die Berathung des Ansiedlungsgesetzes. Abg. Motty (Pole) erklärt, dass die Polen an dem Proteste gegen die Vorlage festhalten und sich an den Berathungen nicht betheiligen werden. Hierauf verlafsen die Polen den Saal. Abgeordneter Thiedcmann tritt für die Vorlage und den Antrag des Abg. Sieg ein, ausnahmsweise auch die Bildung größerer Rcstgütcr mit Hilfe aus den: An< siedclungsfonoe zu gestatten. Abg. Hermann (Centrum) meint, das Gesetz verstoße gegen Naturrecht, Völkerrecht und Verfassung und verschärfe die nationalen und confessionellen Gegensätze. Abg. Graf Limburg-Stirum (Centrum) tritt dem entgegen und sagt, die Polen widerstreben dem friedlichen Zusammenleben selbst am meisten. Minister Miquel begründet nochmals die Nothwendigkeit der Vorlage angesichts der immer stärker werdenden aggressiven Tendenz der Polen. Mit kleinen, nur gegen die Polen gerichteten Maßnahmen sei nichts gethan, wenn nicht eine positive Stärkung des Deutsch-thums erfolge. An dem Geldpunkte würden solche Maßnahmen im Interesse des Deutschthmns nicht scheitern. Redner betlagt die Haltung des Centrums, die doch auch national sein wolle sowie die Haltung der Freisinnigen und hofft, dass die Berathungen allseits Klarheit schaffen werden. Abg, Merkel greift den Finanzminister deshalb an, weil er das Centrum aus Dankbarkeit wegen dessen Verhalten in der Flotten-srage glimpflicher behandelt habe, als die Freifinnigen. Finanzministcr Miquel entgegnet, dass von Liebe« werben seinerseits gegenüber dem Centrum keine Rede sei, die Freisinnigen verstünden das Liebewerben viel besser, hätten es aber auch mehr nöthig, wie ihr kläglicher Erfolg in der Flottenfrage beweise. Die Stärkung des Nationalbewusstseins sei die Hauptsache. Abgeordneter Ehlers (freisinnige Volkspartci) vertheidigt die Polen, die jetzt sehr gewandt uud geweckt seien. Die Vorlage wird gegen die Stimmen des Centrums und der Freisinnigen angenommen. Es folgt die zweite Berathung des Etats der Ansiedelungs-Commission für Westpreußen und Posen. Der Etat wnrde nach kurzer Debatte bewilligt, nach-dem Abg. Rickert nochmals das Nationalbnvusstsein der Freisinnigen betont, eine größere Bethätigung privater Unternehmer in Posen befürwortet und eine Begünstigung derselben durch die Regierung verlangt hatte. Minister Miquel äußerte Bedenken, solchen Instituten, die doch auf Erzielung eiues Gewinnes berechnet seien, Ausgabeu der Ansiedelung zu überlassen, sicherte aber die Förderung zu, wenn sich dieselben bewähren sollten. Im italienischen Senate erklärte gestern in Beantwortung der Interpellation des Grafen Cooronchi über die jüngsten Ereignisse auf Sicilien Ministerpräsident Rudini, die Unruheu in Siculiana und Modica stünden im Zusammenhange mit der Phylloxerasrage. Von 50.000 Einwohnern von Modica seien mindestens 40.000 Bauern, der Rest Weinbergarbeiter, die infolge der Phylloxeraplage arbeitslos seien. Die Regierung habe alles Mögliche gethan und thue es noch, um Abhilfe zu fchaffen. Eine sicilianische Frage existiere nicht. Diesertage hat der französische Finanzminister Coche^ry, entsprechend den vom Ministcrrathe genehmigten Vorschlägen, dem Budget-Ausschusse seine Anträge zur Deckung des Fehlbetrages im diesjährigen Budget unterbreitet, der zwischen 60 und 65 Millionen erreichen dürste. Der Minister hält an seinen früheren Vorschlägen, betreffend die Besteuerung der sremden Foilds und Werte, fest, ohne den geplanten fiscalischcn Maßregeln aber rückwirkende Kraft zu geben, so dass daraus eine Einnahme von 10 Millionen erzielt wcrocu könnte. Die Zolleiuuahmcn sollen mit Rücksicht auf die stärkere Getreide-Einfuhr erhöht und die Ausgaben für die Zinsengarantie der Eisenliahn-Gesell-schaftcn um 10 Millionen herabgesetzt werden. Die restlichen 10 bis 12 Millionen sollen durch die neuen Zölle für Bleierze und für Stärkeproducte sowie durch die Anwendung neuer fiscalischer Matzregeln in Algerien aufgebracht werden. Auf diese Weise könnte das Gleichgewicht im Budget hergestellt werden, ohne dass an dcn 30 Millionen'sür die Tilgung der Staatsschuld gerührt wird. Die Kammer genehmigte bereits die neuen Zölle auf Blei. Am 24. Februar waren drei Jahre seit Beginn des Kampfes auf der Insel Cuba verflossen. In diesem Zeitraume hat Spanim über 1500 Mill'""" Pesetas für die Unterdrückung des Ausswides "" gegeben und viele taufende seiner Söhne 9^ ^ Der Insurgentenführer Maximo Gomez nud auch m Spanier waren seit langem der Meinung, dass Krieg niemals diesen Umfang angenommen hätte, w gleich im Anfang einige Reformen bewilligt wor" wären. Inzwifchcn hat die Verbitterung durch unausgesetzte Blutvergießen auf der Insel einen M^. Grad angenommen, dass niemand sagen kann, oo unlängst gewährten, außerordentlich weitgehenden <". formen genügen werden, um Ruhe und Frieden der großen Antille wiederherzustellen. .. «. Nach einer aus Cetinje zugehenden MW"'» ist dcm Fürsten Nikolaus durch Vermittelung " russischen Ministeriums des Aeußern der VeschlM " heiligen russischen Synode, vom 1. Jänner I^v das montenegrinische Priesterseminar auf ihre >m zu erhalten, zur Keuntnis gebracht worden. . „ Nach einer aus Petersburg z"B"^ Meldung entbehren die dort umlaufenden Ml"^ über eine angebliche Erschütterung der Stellung . Ministers des Aeußern Grasen Murawiew lM jeder Grundlage. Es habe sich nicht das ger"H ereignet, was zu einer solchen Annahme irgen Anlass geben könnte. . ^ Des weiteren wird von dort gemeldet, ."" ^-der mit dem Commando des russischen Mittel' > geschwaders betraute Contre-Admiral Skridlow . dem Dampfer «Zariza» eingeschifft hat, um stch ^, Kreta zu begeben. Die Nachricht, dafs die "W" Truppen im Laufe des März die Insel vena,^ werden, werde bestritten. Weder die Zahl der l» kretischen Gewässern kreuzenden russischen ^cy^ noch des genannten Truppencontingcnts werde lN nächsten Zeit eine Verminderung erfahren. « ^a Aus Athen wird gemeldet, dass König Geo " auch aus Kreta zahlreiche Glückwunschtelegra»"^ darunter eine vom Präsidium der National-Verja lung in Akrotiri, erhalten hat. Tagesneuigleiten. — (Hofjagden in Ungarn.) Vom "'",'' Februar 1897 bis inclusive 31. Jänner d. I. wu"e'^ den Revieren des Allerhöchsten Leibgeheges Gödöllö ou Se. Majestät den Kaiser und König ">'d an erlauchte Schuhen zur Strecke gebracht: Nützliches ^ und zwar Edelwild 29 jagdbare, 15 geringe H' ',7^.' 1 Spießhirsch, 16 Thiere, 4 Kälber; Sch""^ 3 Becker, 8 Bachen, 5 Frischlinge; Rehwild: 21 ^, 2 Geißen; ferner 808 Hasen, 34 Lapins, 5 Truths 1705 Fasane, 77 Rebhühner, 20 Waldschnepfe»" 4 Stück Verschiedenes. Schädliches Wild: 5 3^ 1 Steinadler, 1 Habicht, 2 Bussarde, 3 Krähen l 3 Stück Verschiedenes. Mit Hinzurechnung des durch ^ k. und k. Iagdpersonal bewirkten Abschusses sind '» .^ erwähnten Periode in dem Güdöllver Leibgchege ^ ganzen gestreckt worden: 50 Hirsche, 144 Thiere, 22 ^ . Schwarzwild, 07 Stück Rehwild, 3335 Haftn, 63i2ap> 5 Truthähne, 2 Königsfasanc, 4260 Fasane, 2^"."" , Hühner, 111) Waldschnepfen, 76 Wildenten. 112 W"chr 102 Verschiedenes; Summe 11.376 Stück ""Nv> Wild, 4 Fischottern, 249 Füchse, 35 Dachse, 21 ^ tatzen, 6 Steinmarder, 161 Iltisse, 447 Wiesel, ^ Igel, 5 Steinadler, 87 Habichte, 241 Bussarde, ^ kleine Falken, 1 Uhu, 523 Culen, 1 zlultmln', ^ U»n seinetwillen Roman von M. Licht enberg. (37. Fortsetzung.) «Der heilige Eid, Oswald, welchen ich dir am Altar geschworen habe, und die unsägliche Liebe zu uuserm Kinde sind dir Garantie genug, dass ich diese Liebe sür immer in meinem Herzen begraben habe!» lautete ihre mit erhobenem Tone gegebene Antwort. «Du wolltest die volle Wahrheit höreu, Oswald, und ich habe sie dir gegeben. Jetzt musst du mir bediuguugslos Vertraue» schenken!' fuhr Seraphine fort, dem Gatten mit so reinem Vlick uud so echter Fraucnwürde ins Auge schauend, dass selbst Baron Landsbcrg, der eingefleischte Egoist uud Frauenverachter, für den Moment unwillkürlich gezwungen war, an die Wahrhaftigkeit ihrer Worte zu glauben. «Denn steh, Oswald, ich vermöchte es ja nicht, unserm Kinde ins Antlitz zu schauen, wenn uur ein einziger, sündiger Gedanke in meiner Seele lebte. Und dürfte ich es wohl wagen, mit einem sündhaften Wunsch im Herzen meines geliebten Kindes Leben vom Himmel zu erbitten?» schloss sie, neben der kleinen Lilly niederkuieno und die bleiche Stirn der sauft weiter Schlummernden mit einem leisen Kuss berührend. Und jetzt erst, als Seraphine schwieg, löste sich der Zauberbauu, welcher gleichsam auf dem regungslos dastehenden Grafen Steiufels geruht hatte. Was er gehört, hatte ihn so wunderbar ergriffen, dass er darüber gänzlich vergaß, dass er unrecht daran that, Veraphmrs WoUe zu belauschen, welche ja nur sür das Ohr ihres Gatten bestimmt waren. Jetzt aber trat ihm diese Erkenntnis plötzlich mit so erschreckender Klarheit vor die Seele, dass er sich rasch der Thür zuwaudte uud ungesehen den Salon uud das Haus verließ. Ohue Verzug suchte er sich einen andern Sccun-danten, der, ein alter Bekannte! von ihm, sich zu dem Fürsten Potemliu begab und mit diesem die ueunte Morgenstuude des folgenden Tages für das Duell festsetzte. In ein paar turzeu Zeilen verständigte Graf Steinfels gleichzeitig seine Gattin, dafs es sein uuum« stöhlicher Wille sei, dass sie am nächstfolgenden Nachmittag ihre Rückreise nach Spanien anträten; sie solle alles dazu vorbereiten. Ehe er aber die Heimat für immer verließ, wollte Bruno Seraphine noch einmal fehen. Wie es ihn vor Jahren aus ihrer Nähe getrieben hatte, fo zog es ihn jetzt zu ihr hin. O, hätte er doch damals Seraphincs Liebe geahnt und das engelsrcine Kind an sein Herz genominen, statt sich wie ein unmündiger Knabe gänzlich von seiner adelsstolzen Mutter leiten zu lassen und einzig deren Willen zu gehorchen! Welch ein tausendmal größeres Glück würde er in Seraphincs Besitz gefuu-dcn haben, als wie es ihm jetzt an der Seite der herzlosen Mercedes zutheil geworden war! Mercedes trat mit kalter Gleichgiltigkcit seine Liebe und die Ehre seines Namens mit Füßen, während Seraphine, das verachtete Komödiantentind, um seines Glückes willen klaglos das Märtyrcrthum einer licbelcercn Ehe auf sich genommen hatte und mit wahrer Engelsgeduld in treuer Pflichterfüllung an der Seite eines despoUI^ gemüthlosen Gatten ausharrte. Wie sehr wuss^ s raphinc ihn geliebt haben, dass sie ihm so ihr ga s Lebensglück geopfert hatte! Und die ohne sein D>'^ so ausschließlich sein eigen gewesen, sie war ihm I verloren — auf immer verloren! . ^ Nachdem Graf Steinfels alles geordnet ^ fuhr er gegen Abend noch einmal nach bem^' n ^erdrm)^ c"""'^ ""^ ^uei Expeditionen (Pearhs und ". sc>at ^ c '""^"ö"^effen. Aul unglücklichsten wäre ^derlteiae. ' " ^"horst. wenn die Reisenden ihr wich bättp !." ^'" ameriianischen Polargegenden be« !!°nden e, c "" "^ d'esem ^alle haben sie unter Um-^ lNensH.^ lchr weiten Weg zurücklegen müssen, bevor ^" «Aaenl ^ ^""2en erreichten. — Was die von Richer id ^^^"""' lancierte Nachricht betrifft, laut Hunger sM ^? ^6er zwei Europäer vor Kälte und ^"lessor "v ^ '^ angetroffen haben sollen, erklärt "lofern s./°^"stjuld dieselbe als wenig glaubwürdig, ^dree.(iv^' ^'^n Europäer als Mitglieder der ^ ?l5 "" bezeichnet. ^ aus M.^^ ^"yclegestellen.) ^e Herstellung "iahrt durck? ^'"' zusammengesetzten Vicyclegcstelle ^r.Clj c>^°u Erfindung eines englischen Fabrikanten, ^biUiaulm ? "' "'^ derartige Vereinfachung und ^ungsw^i ^ ^ ^ dies, wenn sich die ueue Her-?"tbar n,^ ,^"' bald ini Preise d>r Aicycles be-^hrenAcke " "^' ^^ ^^ plannt, dass die einzelnen ^hunä a'i ""1 denen das Bicyclcgestell besteht, durch ""e loftsv "^" ^festigt find. Diese Löthung ist nun brennt sio " schwierige, sie erhitzt die Stücke und ^er ael),u.'""!^"^' so dass diese nach der Löthnng Ü^""g H/<.""d poliert werden müssen. Mit der Erzenen ^ "bms werden alle mit der Löthuug ver--" lmines?'^^"^" ""^ dem Wege geschafft nnd ^n durch ^^M '"^ aus den einzelnen Rohren-^stellt ^"'.^" Handgriff und in wenigen Minuten ! hren und N^l ^fahren besteht darin, dass er die ^chend a«>s< ""'blndullgsstücke in eine aus zwei ent-!^ dam? k "m ^^llen bestehc.lde Stahlform einlegt ^aulische,. ^ ""^lnell Stücke durch einen starken urtheile ^ ^ ' dcr. von innen wirkend, anf die ^e sil^ ""sgeubt wird. zusalninenprcsst. Zu diesem ^"dünnen " einzelnen Röhrenden entsprechende ?° geprejs .gesehen, in welche das anstoßende Rohr-^gestellt wird ^ ^"^ "" ""^"^ ^^"' Nahmen ^aggl)^^tentat in einem Eisenbahn-i ^ lonlll^^ "^ ^"^ntone wird gemeldet: Eine sehr Vrucke aus London, die >M ^^"^o Aufenthalt genommen, kehrte dorthin von ^»üon ver 3^''"^ Mentone zurück. Im Eiscllbahu- ?Mn un? .^ "" lrnnder Mann die Dame zu -er- 3'^^ Wid^s."^? b" Wagellthür zu lverfeu. Mrs. Vrucke " entkam ' "° ""^ ^'^ '"" deicht verletzt. Der Atten- ?°^e ?.^ °'" " tisches Nestaurant.) Nach dem ^t eiu^.?' ^Madte wird auch Münchell dem-^ Achtz " ^ 'automatisches Restaurant, erhaltel,. ^'» Etr^l /H"^ ""d Eafe" Imperial» Herr 5 ""rein? '" "" ^^'"" des Frühjahres sein ^e" und !^ ^^uauntem Zwecke eiilrichte,: und die ?^wantt f ' "utomatischell Apparate aufstellen. "Merei, Ä). '" d"nn gege>l Einwurf vo», einer oder «? Aele?? tt"W, ^ler. Wein nnd Cognac oder z>ki a3" b'Wc ^"chen. warme Würste nnd b ^ selbst l!.^^"^" ""d Getränke erhalten und sich 3" sich ^m m^' ^''le automatische,! Restaurants ^ns bew^ ^'" '" ^'"in. Hambnrg und Wien ^cal- und Proumzial-Nachrichten" Wng des Laibacher Gemeinderathes lLorsik. >. "" ^' ^^"z. 3"we nd"^ I'°" H'ibar. d ^as q? Gememderäthe. ^'iiciert. ^""°koll der letzten Sitzung wird verlesen und l>^^as ^?"'""W bringt zur Kenntnis: ^^bhun,?^rmn: für Cultus und Unterricht hat "bzel^t U der Subvention für die höhere TöchtersckMe Das Landesvertheidigungs-Millistermnl ^hat mitgetheilt, dass das Artillerie-Regiment Nr. 7 von^Graz nach Laibach nach Schluss der heurigen Waffenübungen verlegt wird. Die Leitung der Hausfrauenschule spricht den Dank für die erhaltene Subvention aus. Der Bürgermeister hat den neu ernannten Fürstbischof voll Laibach Dr. Ieglic namens des Gemeinderathes beglückwünfcht, wofür derselbe seinen Dank ausgesprochen hat. Bischof Strohmayer hat für die Beglückwünfchung seitens des Laibacher Gemeinderathes seinen Dank ausgedrückt. GR. Dr. KrisPer spricht seine voUe Befriedigung über die glücklich zuftaude gekommene Coalition der slo-uenischen Parteien aus, beantragt dringlich, der Gemeinderath «löge dieses Ereignis begrüßen, für dessen Zustandekommen sich Bürgermeister Hribar und GR. Majaron hervorragend verdient gemacht haben. Der städtische Obcringenieur Dusfe berichtet über die Vergebung der Arbeiten für das neue Bürgerspitals' gcbäude all die Firmen Habkar und Spreitzer, Pilko und Rebel. Fajchiugs Witwe. Eberl und Makouec. Vidic hinsichtlich der Oemcindc-rathöfitznugen, bringt dieselbe auch in Verbindung mit einem Berichte im «Grazer Tagblatte» und stellt schlichlich den Dringlichkeitsantrag, der Bürgermeister wird beauftragt, den Herrn Landesprasidenten zn bitten, dass das Amtsblatt zu den Gemeinderathssitzungen einen andern Berichterstatter entsende. Bürgermeister Hribar bringt eine Mittheilung des Redactenrs der «Laibachcr Zeituug» zur iitenntnis der Versammluug, die ihm derselbe gesprächsweise im Landtage gemacht hat. Nach dieser Mittheilung hat der Redacteur ans «Grazer Tagblatt» weder telegraphiert noch telephoniert, hingegen die Vorkommnisse der öffentlichen Sitzung in einem öffentlichen Locale besprochen. GR. Dr. Pozar sieht sich bemüssigt, den Antrag des Herrn Plantan zur Ehrenrettung des Amtsblattes zu unterstützen. Der Antrag wird sodann angenommen. GR. Gogola berichtet namens der Personal' und Rechtssection wegen der Wahl von vier Mitgliedern in die ständige und ambulante Stellungs-Eommission. Es werden die Gemeinderäthe Klein, Zabukovec, Terilek und Velkovrh gewählt. Namens derFinanzsection berichten: GR.Zabukovec wegen Anlauf mehrerer Exemplare der flovenifchen Wandkarte von «Palästina». Es wird zu diesem Zwecke der Betrag von 32 st. bewilligt. GR. Dr. Stare wegen nachträglicher Genehmigung der Pläne und Kostenvoranschläge. dann wegen Aufnahme eines Anlehens behufs Deckung der Bautosten für das Bürgcrspitals-Gebäude. Der Gemeinderatl) genehmigt nach den Beschlüssen der Section nachträglich, dass das Gebäude nach dem Erdbeben demoliert wurde, dass ein ueues Gebäude erbaut wurde und die betreffenden Arbeiten hiefür vergeben nnd die Nachbarhäuser angekauft wurden, dass um ein unverzinsliches Darlehen von 100.000 st. und ein Anlehen von 200.000 fl.. das bei der städtischen Spar-caffc oder bei einen, anderen Institute aufzunehmen ist. das Aürgerspitalsgcbändc erballt wurde, dass die Landesregierung um die Erlaubnis gebeten werde, das Darlehen von 200.000 fl. vor deren unverzinslichen Darlehen von 100.000 fl. grundbücherlich einzutragen; dafs Wertpapiere in, Betrage von 48.000 fl. devinculiert werden und dass die Regierung gebeten werde, das unverzinsliche Darlehen von 100.000 fl. oder wenigstens 50.000 fl. sofort auszuzahlen. Namens der Stadtregulierungs - Section berichtet GR. Gogola über das Allbot der Besitzerin Theresia Povse wegen Abtretung des Grundes für die beabsichtigte Strahcncmlegung an der Prula. Das Anbot — 2 fl. für den Quadratmeter — wird angenommen. GR. Plantau berichtet über den Erlass der Landesregierung wegen Verlängerung der Frist behufs des seitens der Gemeinde beabsichtigten Ankaufes des Sitticher Hofes. Die Frist wird bis 31. März verlängert. GR. Dr. Pojar berichtet über die Errichtung einer städtischen Musikkapelle. Da sich die deutschen Vereine und die krainische Sparcasse ablehnend geäußert haben, wird beantragt, von der Errichtung für das heurige Jahr abzusehen und seinerzeit wieder mit der Frage an den Gemeinderath heranzutreten. GR. Dr. Kr is per bemerkt, dass der Landes-ausschuss in slovenischen Händen sei nnd verhalten werden wird. den dentschen Thcaterdircctor zu zwmgen, tne städtische Mufit zu verwenden. , . . ^,..„,,.„.,,, Der Sectionsantrag wird nach e.n.gen Bemerluugcn 5,!»s Mi Svetel angenommen. GR Dr Krisper interpelliert den Bürgermeister wegen des verticals Regulierungsplanes. Bürgermeister Hribar antwortet, dass Architekt Vaumann versprochen habe, den Plan auszufertigen, dem Versprechen jedoch bisher nicht nachkam. Da niemandem anderen die Arbeit übertragen lverden kann, erübrigt nur, zu achten, den Bau der Gebäude bezüglich der Höhe zu überwachen. In der geheimen Sitzung wird der Thierarzt Herr Hugo Turk zum Marttcommissär und zu Magistrats-Praktikanten Albert Sez'un, Danilo Saplja und Ivan Zavrsan ernannt. Die anderen Posten werden nochmals ausgeschrieben. — ^Fatierungspflicht hinsichtlich der Rentensteuer von Leibrenten.) Das k. k. Finanzministerium hat über die Anfrage einer Lebens- und Renten-Versicherungsgesellschaft, betreffend den Abzug der Rentcnstcucr nach § 133 des P. St. G. eröffnet, dafs die Gesellschaft weder verpflichtet, noch auch berechtigt ist, die Rentensteuer von den zur Auszahlung gelangenden Leibrenten in Abzug zu bringen und an die Staatscasse ab-znsühren. weil der Abzug der Rentensteuer durch den Schuldner gemäß § 133 des Personalsteucrgesetzes vom 25. October 189U, R. G. Bl. Nr. 220. von den zu öffentlichen Rechnungslegung verpflichteten Unternehmungen nur rücksichtlich der steuerpflichtigen Zinsen und Renten der von ihnen emittierten Wertpapiere und rücksichtlich der Zinsen der Spareinlagen stattzufinden hat. Die Leibrenten sind daher von, Rentner selbst einzubctenncn. -o. — (Entscheidungen in Ver einsän gelegen he iten.) Das k. t. Reichsgericht hat über eine einschlägige Beschwerde entschieden, dass eine Versammlung «mit Beschränkung anf geladene Gäste» im Sinne des § 2 des Versammlnngsgesetzcs voraussetzt, dass die Einberufer einer folchen Versammluug die Auswahl der einzuladenden Gäste selbst treffen und dafür forgen, dass nur die von ihnen als ihre Gäste eingeladenen Personen Zutritt zu der Versammlung finden und dass dieser Vor-aussetzuug ein Einladungsmodus uicht entspricht, wonach die Ausgabe vou auf Namen lautenden Eintrittskartell zur Versammlung andern, von den Einberufen» verschiedeneu Personen überlassen wird. 0. — (Für Radfahrer.) Da die Zeit nicht mehr gar zu ferne ist, die der Pflege des fchüncn Rad-fahrspurtcs die herrlichsten Aussichten eröffnet, erscheint es allgemessen, jene Bestimmungen aus der Strahcu-polizeiordnung für die Landeshauptstadt Laibach in Erinnerung zn bringen, die das Fahren mit Fahrrädern behandeln. Sie lauten: Für das Fahren mit Fahrrädern auf den Straßen, Gassen und Plätzen in Laibach gelten im allgemeinen die Vorschriften des Gesetzes vom 8. December 1896, L. G. Bl. Nr. 50. und insbesondere noch nachstehende Bestimmnngen: Das Fahren mit dein Fahrrade ist nur jenen, die des Fahrens zur Genüge kundig sind und llur auf Fahrbahnen gestattet. Das Befahren der Fußwege, Trottoirs, Promenaden, Gartenanlagen und überhaupt jener Orte, wo auch den Fuhrwerksleitern das Fahren untersagt ist. ist verboten. Auch dürfen nicht die öffentlichen Gassen, Straßen und Plätze zum Radwettfahreu oder als Uebungsftlätze zum Rad-' fahren benützt werden. Jedes Fahrrad mufs mit einer Bremsvorrichtung, einer Glocke, einem Nummertäfelchen und einer Laterne versehen sein. Das Nummertäfelchen ist am vorderen Theile des Rades anzubringen und darf nicht auf eine andere Perfon übertragen werden. Die Form des Nummertäfelchcns wird vom Magistrate festgestellt. Die Herstellungskosten hat der Radfahrer zu vergüten. Bei Beginn der öffentlichen Straßenbeleuchtung und bei großen, Nebel darf nur mit Fahrrädern gefahren werden, welche mit einem hellen, in der Richtung der Fahrt leuchtenden, fchon aus der Entfernung wahrnehmbaren weißen Lichte versehen sind. Die Benützung vou färbigen Lichtern ist unbedingt untersagt. Der Radfahrer hat ill der ganzen Stadt langsam, das ist im Tempo eines im leichten Trabe fahrenden Wagens, zu fahreu. Das Schnellfahren, das ist Fahren mit solcher Geschwindigkeit, dass der Radfahrer das Fahrrad nicht sogleich zum Stehen bringen kann. ist überhaupt verboten. Sehr langsam, das ist m einem Tempo, welchem ein Fußgeher folgen kann, hat der Radfahrer zu fahren: in engen Gassen, an Straßenwendungen und Straßenkreuzungen, bei Umzügen auf Straßen und Gaffen, bei kirchlichen Processionen und überhaupt w grGerem Zusammellfluss voll Menschen. sich stets an der linke» Seite der Straße zu halten, knks uiznweichen und rechts vorzufahren, wenn as V r-falne.l überhaupt ohne Verkehrsstörung mugl.ch ,st. 6em d MMär. den Leichenbegängnissen nnd anderen Au Men 'I der Nadfahrer vollständig auswe.chcn. V Str ww >'du.'ge.. und Straßcukreuz.mgen und be.m Vo fahren hal dcr Radfahrer besonders auf Fußgänger. RNrde uud Zugthiere zu achten und durch Glockenzeichen anf sei» Herannahen ,mt dein Fahrrad anf-merlsam zu machen. Auch beim Entgegenkommen von bespannten Fahrwerken und Reitern ist der Radfahrer uerMchtct, auf die Thiere zu achtelt. Falls er bemerkt, dass die Thiere scheu werden, oder wenn ihn der Leiter wegen Gefahr des Scheuwerdens zur Vorsicht mahnt, hat er sofort vom Rade abzusitzen. Fußgänger haben den Radfahrern aus dcr Fahrbahn wie einem anderen Fuhrwerke auszuweichen. Jeder Radfahrer muss den Sicher-heitöorganen nnbedma) Folge leisten, wenn diese mit er- Laibacher Zeitung Nr. 52. 396 5. März 1996. hobenem Arme das Absitzen vom Fahrrade verlangen. Die Sicherheitsorgane dürfen jedoch nur dann die Radfahrer anhalten, wenn diese durch ihr Verhalten auf dem Fahrrad oder überhaupt durch iyr Venehmen dazu Anlass geben. Jeder angehaltene Radfahrer, welcher sich über seine Identität nicht mit einem Passe, einer Legitimations-larte, einen» Arbeitsbuche lc. ausweisen kann, ist verpflichtet, dem Zicherheitsorgane mit dem Fahrraoe zum Amte zu folgen, wo er, wenn man es für nothwendig erachtet, zur Sicherstellung des Ltrafbetrazes das Fahr« rad zurücklassen muss. Laut Mittheilung des Stadt-magistrates gelangen die Nummcrtäselchen erst im April zur Ausgabe und wird deren Anschaffung der Elub besorgen. — (Ernennung.) Der Vezirtscommissär Herr Stefan Lapajne in Littai wurde zum Bezirks-Obercommissär ernannt. — (Sterbefall.) Der Lanotagsabgeoronete Notar Victor Globocnil ist gestern nachmittags in Kram-bürg gestorben. Das Hinscheiden des hochgeachteten und geschätzten Mannes wird allgemeines großes Bedauern erwecken. Das Leichenbegängnis findet morgen nach-mittags statt. — (Lebensrettung.) Zur Zeit des letzten Thauwetterbeginnes befanden sich die Brüder Michael und Jakob Lent et, 10 und 12 Jahre alt, aus Prevoje, politischer Bezirk Stein, auf dem Kersnit'schcn, über einen Meter tiefen, noch zugefrorenen Teiche, als das Eis unter ihnen plötzlich einbrach und beide unter demfelbcn verfchwanden. Dies bemerkte der zufälligerweife vorbeigehende Bezirksdiener Johann Rak, entledigte sich rasch seines Rockes, gieng auf dem Eise bis zur Ein-bruchsstelle, sprang da ins Wasser und brachte nacheinander beide in augenscheinlicher Todesgefahr gewesenen Knaben mit großer Mühe und Anstrengung aus dem Teiche. —o. — (Die Influenza) herrscht allenthalben und hat in manchen Städten den ausgesprochenen Charakter einer Epidemie angenommen. So wird nach Angabe der Aerzte in Fiume. wo die Krankheit indes einen milden Verlauf nimmt, die Zahl der Influenzatranten auf annähernd 2000 gefchätzt. — (Schwurgerichts. Verhandlunge n.) Montag, den 7. d. M., beginnen die Schwurgerichts-Verhandlungen des k. t. Landesgerichtes in Laibach in der Chrüngasse Nr. 11a. Es sind folgende Straffälle anberaumt: Am 7. März gegen Jakob Dunaj, vulgo Damjanov, 23 Jahre alt, lediger Orundbesitzerssohn in Igg, wegen Todtschlages, begangen an Johann Ursiö; gegen Jakob Iento, vulgo Sveilanov, 31 Jahre alt, lediger Grundbesitzerssohn in Iama bei Mavcic, Gerichtsbezirk Kraiuburg, wegen schwerer körperlicher Beschädigung seines Bruders Matthäus; gegen Josef Turski, 18 Jahre alt, Schuhmacherlehrling aus Tiefenbach, Gcrichtsbezirt Gottschee, wegen Diebstahls. Am 8. März gegen Martin Zelenc, 15 Jahre alt, Grundbefitzerssohn, und gegen Johann Zelenc, 49 Jahre alt, Besitzer, beide aus Sairachberg, Gerichtsbezirt Idria, wegen Brandlegung. Am 9. März gegen Johann Ucatar, 22 Jahre alt, Grundbefttzerssohu aus Pristava, Gerichtsbezirl Egg, wegen Todtschlages, begangen an Jakob Rogelj; gegen Johann Iaftelj, 23 Jahre alt, und Johann Eanler, 20 Jahre alt, beide Taglöhner in Laibach, wegen Noth" zucht. Am 10. und 11. März gegen Matthäus (tut, vulgo Eotovc, auch Spulclj, 50 Jahre alt, lediger Wascnmeisterknecht aus Fletdorf bei Unterloitsch, wegen Diebstahls, versuchten Mordes :c. Am 12. März gegen Franz Ropotar, 18 Jahre alt, Kaischlerssohn aus Ober-sernit, Gerichtsbezirt Krainburg, wegen Todtschlages, begangen an Johann Ienko. — Ein oder zwei Straffälle werden noch anberaumt werden. —l. -(Aus demPolizeirapporte.) Vom 2. auf den 3. b. M. wurden vier Verhaftungen vorgenommen, und zwar drei wegeil Vacierens und eine wegen Excesses. — Gestern nachmittags ertrank in einem Straßengraben am Karolinengrundc die dreijährige Tochter des Valentin Kunst, Namens Maria Kunst. — Vom 3. auf den 4. d. M. wurden sieben Verhaftungen vorgenommen, und zwar drei wegen Bettelns, zwei wegen Uebertretung des Tiebstahls, eine wegen Trunkenheit und eine wegen verbotener Rückkehr in die Stadt. - Dem Herrn Franz «Zeset in der deutschell Gasse wurdc in der Zeit vom 2. ans den 3. d. M. ein Sparcassebüchel der kraimschen Sparcasse mit einer Einlage von 5<»0 fl. und 40 fl. Bargeld von einem nnbekannten Thäter entwendet. —r. — (Flcischdiebst aHl.) In der Nacht vom 21. auf den 22. Februar wurde dem Gastwirte Narthelmä Zupantic in Wehnitz, Umgebung Laibach, aus einem unversperrten Dachzimmcr dnrch bisher ganz unbekannte Thäter neun Stück Schinken, circa 32 Kilogramm schwer, sieben Kilogramm Speck und 110 Stück Fleischwürste im Gesammt-werte von 38 st. gestohlen. Der Thäter schlich durch die unversperrt gewesene Dachthüre, bei welcher eine Leiter angelehnt war, auf den Dachboden und von dort aus in das unversperrte Zimmer, in welchem sich das Fleisch befand. Die Invigilierung nach dem Thäter wnrde eingeleitet. —1. ^ (Todt schlag.) Am 20. Februar abends begleiteten die Besitzerssöhnt Johann Pragar und Andreas Lojar aus Dragomel die Kaischlerstöchter Katharina Podbevöet und Francisca Habat aus Tersain von Dragomel nach Tersain. Während dem Begleiten kehrten die Burschen mit den Mädchen im Gasthause des Anton Müller in Stop ein und zechten mit denselben. Gegen 10 Uhr nachts verließen sie das Gasthaus und sehten den Weg gegen Tersain fort. Als sie auf die Reichsstraße bei Stop kamen, wurden sie von den Besitzerssöhneu Franz, Gregor, Valentin und Johann Habjan aus Stop, welche auch damals aus dem Gasthause des Müller giengen und sich draußen mit GartenzaunpMen bewaffnet hatten, ohne jeden Anlafs überfallen, und es verfehlen Franz und Valentin Habjan dem Johann Dragar je einen heftigen Hieb auf den Kopf, so dass derselbe bewusstlos liegen blieb und infolge des erlittenen Schädclfprunges den darauffolgenden Tag früh verfchied. Der zweite die Mädchen begleitende Burfche wurde nur leicht beschädigt, da er sich rechtzeitig geflüchtet hatte. Die Thäter Franz und Valentin Habjan wurden dein l. l. Bezirksgerichte in Stein eingeliefert. 1. * (Erfroren.) Am 3. d. M. früh wurde auf dem Wege zwifchen St. Jakob und Dragomel die Leiche des 62 Jahre alten Bettlers Anton Sivc aus Moste, politischer Bezirk Stein, aufgesunden. Der Verunglückte, ein bekannter Nrantweintrinter, hatte den Abend vorher in einem Gasthause zu Podgoric wie gewöhnlich Brantwein getrunken und war dann gegen Dragomel gegangen, wo er übernachten wollte. Am Wege hat er sich jedoch niedergelegt und ist erfroren. Da an der Leiche keine Spuren einer Verletzung wahrnehmbar sind, wnrde vom Gemeinde-Amte die Beerdigung derselben angeordnet. —r. — (Aus der Theatertanzlei.) Montag geht die mit großem Beifall aufgenommene Oelschlägel'sche Operette «Der Schelm von Bergen» zum zweiten« male in Scene und sind an dem Tage Blocks und ermäßigte Karten giltig. Mittwoch gelangt Karlweis' treff-licher Wiener Schwant «Der kleine Mann», der unserm Publicum noch in guter Erinnerung steht, zum Vortheile des Cassiers Herrn Julius Bergmann zur Aufführung. Mit den Proben zu der Operettennouität «Die kleinen Schäfchen» wurde bereits begonnen. Diefes amüsante Wert zählt zu den bedeutendsten musikalischen Neuheiten dieser Saison und wird auch seitens der Direction deren Aufführung und Ausstattung die weitgehendste Sorgfalt gewidmet. * Deutsche Bühne. Obwohl uns nur noch wenige Wochen vom Osterfeste trennen, das alljährlich dein ganzen Coulisfeu-Spuk ein Ende bereitet, zeigt das Laibacher Theaterlebcn doch nichts weniger als einen hiftpolratischen Zug. Im Schau-spielhausc wird noch rastlos gearbeitet, manche fesselnde Neuheiten stellen an die ungcschwächte Aufnahmsfähigteit des theaterfreundlichen Publicums willkommene Anforderungen. Die gestern aufgeführte lomifche Oper «Der Schelm von Bergen» von Oelschlegel zählt nun zu jenen Neuheiten, an denen man nicht so ohne weiteres vorübergehen kann, die vielmehr genauere Beachtung verdienen. Das Werk ist ganz im Stile der älteren romantischkomischen Oper aufgebaut und selbst das gewaltsame Hineinzwängen von Walzern und eines trivialen Marsches zum Schlüsse vermag an seinem Charakter nichts zu ändern, höchstens dass es uns neuerlich klar und deutlich die Unmöglichkeit einer Verbindung zwischen Oper und Operette zeigt. Dem Aufbau nach ist die Oper ganz in traditionelle Formen gepresst, der Componist hielt sich streng an die beglaubigten guten alten Muster, da man noch meinte, die Welt würde einsallen, wenn einmal eine Oper anders als mit dem conventionellcn Chore anfienge, wenn die Primadonna oder der Tenor beim Auftreten nicht gleich ihre Arien absolvierten, wenn auf so und so viele tomische Situationen nicht genau so und so viele sentimentale Intermezzi kämen. Freilich entspricht auch das Libretto ganz der veralteten romantisch-komischen Ueberlieferung, obgleich uns diese in vieler Beziehung wertvoller dünkt, als der nun auch so ziemlich überwundene Operettenblödsinn. Die Musik liefert viele schöne und gefällige Nummern neben allzu prätentiösen, die Chorfätze sind sorgfältig ausgearbeitet, die großen Ensembles und Finali geschickt aufgebaut, von kräftiger Wirkung und einige annmthigc, sehr hübsch erfundene Lieder und Zwiegesünge fowie die originellen komischen Auftrittsnummern der Raubritter verrathen Talent und tüchtiges musikalisches Können, das auch in der rhythmisch - picanten Instrumentation zum Allsdrucke kommt. Im ganzen und großen gibt sich ein Streben nach Höherem kund; das Unvermittelte und Sprunghafte im Anreihen der einzelnen Nummern und Scenen, das vielleicht vom Componisten beabsichtigt war, um Effect zu erzielen, lässt oft eine bedenkliche Lücke zurück, die das Folgende eher beeinträchtigt. Das Werk war vom Kapellmeister Gottlieb mit rühmlichem Fleiße einstudiert und von der Regie geschickt insccniert worden. Unter den Darstellern war natürlich Herr Bertini, dem die Ehren des Nbendes galten, die Hauptperson. Der pflichttreue Sänger wurde mit schmeichelhaftem Veifalle empfangen, durch Widmung eines Lorlieerkranzcs und wiederholte Hervorrufe t!"^' e sang seine verschiedenen Lieder sehr hübsch und e auch mit seiner Partnerin Fräulein Kollin. ^ bekanntlich gerade im sentimentalen Gesang? ^^ bietet, warme Anerkennung, die auch 3^"^'" ^^sch zutheil ward. Die drastische Komik des Herrn ^/" ' i als Raubritter, das launige Spiel des Herrn ^.^^ und das der übrigen Raubritter ergötzten weMy Publicum. itierti" Herr Trebisch erhielt für ein fein po"" > Couplet besonders lauten Beifall. Ensemble, ^yor^ ^ Orchester waren dnrchwegs glatt, solide nnd fnsH Sache. . . . her Das Haus war sehr gut besucht, die AusnalM ^ Novität sehr günstig, daher ihre Wiederholung 3«^ erscheint. 2lu»io» «»or». Sonntag, den li. März (zweiter Fa> ^ sonn tag) Hochamt in der Dom lira) 10 Uhr: Choralmesse; Graduate von Anton M ' Offertorium von Dr. Fr. Witt. ^ ^v In der Stadtpfarrtirche zu Sl. ">i,i am 6. März Hochamt um 9 Uhr: ^" <,„ koliorom 8t. (^eoiliks von Adolf Kaim; ^"duc> Anton Foerster; Offertorium von Johann Oberfte^^ Neueste Nachrichten. Telegramme. Wien, 4. März. (Orig.-Tel.) I" ^' "' Ihrer k. u. l. Hoheit der durchlauchtigsten I"?" ^fe prinzessiN'Witwe Erzherzogin Stefanie ist » ^, des heutigen Tages keine wesentliche Verä'nderu'lu getreten. . M Wien 4. März. (Orig.-Tel.) Das MM" ' ;„ das Befinden der Kronprinzessin-Witwe ^) ^l Stefanie besagt: Im Verlaufe des gestrigen ^W^ zeitweife fehr mäßige Fieberbewegung, ^^.. ,dM>" Sinken der Temperatur auf 3tt'3. Die ^ntM" ^ch der linken Lunge ist in Lösung, in der "Hle ^' ausgebreitete Bronchitis fortdauernd. ^M" noch quälender Husten. .^ d" Wien. 4. März. (Orig.-Tel.) Das »"" i„i Prinzessin Clementine von Co burg wesentlichen unverändert. ^ ^Wi>b Wien, 4. März. (Orig.-Tel.) Fürst ^r ^. von Bulgarien besuchte vormittags den Orase> chowski im Ministerium des Aeußern. ^„die Wien, 4. März. (Orig.-Tel.) Morgen ""^l^ Wiener Zeitungen und die Landesgesetz- uno t>e>" nungsblütter in Prag und Ärünn die "'H^pe? ^4. Februar d. I. vollzogenen neuen Sp^^l' oronungen, mit welchen gleichzeitig die bisherig ^„ ordnungeu vom 5. und 2^. April v. 3- "^ o^ März d. I. außer Kraft gesetzt werden, ""^»MÜH lautbaren. Diese Verordnungen werden "^jioll!" vorbehaltlich gesetzlicher Regelung und nur pr ^l erlassen. Die Verordnung für Böhmen ""'.^oh^ Festyaltung des Grundsatzes, dass jeder ^" g? von Böhmen bei allen in der Verordn"^ uanntm Behörden sein Recht in einer ve ^ Landessprachen suchen und finden !"'mpl^! wesentlichen Folgendes: Amts- und Die"!" ^ der Behörden lst jene Landessprache, zu ^A. je^ Umgangssprache sich die anwesende Bevölkern ^^ Amtsbezirkes nach den Ergebnissen der I^^il^ Volkszählung bekennt; in sprachlich gemischt" ^,>g j^ haben beide Landessprachen gleichmäßig ^"?^„ ü^' finden. Die Sprachenverordnungen für MM l___. Seehöhe 306-2 m. ^^ >Z.^,M ____^ 4 3^ I-' 732 7 '12 ' O. schwach ! l^U "'" -«^Ab^ 732.8 0-0 windstill l Vchnee_______ ' 7U. Mg. !^3l78j.0-b, SW. schwach i bewüllt j 3-7 2 «» ^^ Tagesmittel der gestrigen Temperatur -0'«°, um _^I^ter dem Normale. verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm-Ianuschowsky ^ Ritter von Wissehrao. Die e-n^^e Vitterquelle. d; r von der ärztlichen Iliry große Millenniums Mrdaillt» zuerkannt worden ist. Franz Josef-Bitterwasser irnJeil 20 Sajjreii Q*g tž ^Bffte feiner Wrt annfam.t ""0 «überall erhältlich. direction in Subapeft. —___,_ _________ (I«8S) «0—10 Heinrich Kenda, Laibach grösste« Lager und Sortiment aller (2U4) CraYatten-Specialitäten. ^^3J_^ Fortwährend Cravatten - Nenheiten. ,d Ein Coiuiuis "lerX t^^kt^&ren-Handluug vollkommen ve:siart, Schrift Mi n Und slovenischen Sprache in Wort und bei Avollkoinmen mächtig, wird sofort aufgenommen ^nton Trevn in Aaaling (Oberkraln) __________ (813) 3—3 fa Bin Lehrling r ° *ge Oemlaohtwaren-Handlung, eventuell ein Ladenmädchen Werd^N?e8uoht. A««lin» (o^ nach VfJI>einbarung bei Anton Trevn in bekanJiaUbu mir dem geehrten P. T. Publicum höflichst lzugebei), dass ich am 5. d. M. mein eigei.es Kleidermachergeschäft eröfrn,t habe in der Petersstrasse Nr. 27 in denV^ mrr in Paris und London durrh zehn Jahl(l habe w« ien-Flrmetl d'e Praxis meines Faches erworben solide n imstande sein, die P. T. Kunden durch 2ufriedPne7^P und ret'lle Bedienung in jeder Hinsicht U zahlreichen Bes'ellungen empfiehlt sich (877) 3_i Jos. Xfcojina., •^^¦»^»n,^ Schneidermeister. Drpf,??G*tna nra»*lnioa v Kranji javlja ^.w p'SLz.ki'Ä1111"0'1^ in pre" Viktor Globoènik, c kr. notar, dežolni poslam c i. t. d. PrenvL°b 3I/* uri Popoludne po kralki bolezni, Gospodü 2asSpTIaJ3tVi Za «"*«*>««• "lirao v V Kranji, dne 4. marca 1898. Wilhelms Thee von Franz Wilhelm, Apotheker in Neunlirchen (Nicd.-Oest. ist durch alle Apolhclrn zum Preise von i). W. st. 1'— per Palet zu beziehen. (5757) 12-12 Lu ßl08-Lager für Laiback bei Herrn Peter Laßnit. Laibacher Eislaufverein. Die P. T. Mitglieder werden ersucht, ihre EisBohuhe längstens bis 15. d. Uff., und zwar von 9 bis 12 Uhr vormittags und von 2 bis 5 Uhr naohmlttaga abholen zu lassen, naohdem für dieselben keine Ctarantle übernommen werden kann. Laib ach am 1. März 1898. (811) 2—2 Der Ausschuss. als Heilquelle seit liunderten von Jahren bewährt in allen Krankheiten der Athmungs- und Verdauungsorgane, bei Gicht, Magen- und Blasenkatarrh. Vorzüglich für Kinder, Reconvalescenten und während (I.) der Gravidität. (357) 2 __________Bestes diätetisches and Erlriscliiiiigs-HetsänR,__________ Heinrich Mattoni in Giesshübl-Sauerbrunn. In Laibach zu beziehen durch alle Apothekon, grösseren Spezerei-,Woin-und Delicatesaon-HandlutiKon etc. Es ist nicht vorbei! Die 'MM.vkUm.wm.^mr legen nur deshalb nicht, weil sie uicht Schöffeis Ovariu erhallen. Schöffeis Ovarln ist ein unfehlbares Mittel, nach welchem die Hühner in einemfort, auoh bei strengem Frost, Eier legen uml dabei kräftig und gesund bleiben. Dasselbe lohnt sich in höohstem Masse. Preis per 4 Kilogramm-Paket fl. l"20. Prospeote gratis. Zu beziehen von (5847) 13—10 J. Nchöft'cl, Wien, XIV., NoMlegaase 11. Ein praktisches Festgescheul. 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Nach einem von Herrn Ferdinand So-uiogyi in Vudapest ausgearbeiteten Programm, dessen Aus» suhrun,i das weltbelanntc Reiseburcau vou Sch enter u. Cie. übernommen hat, bezahlt man durch 24 Monate je 10 fl, und hat dafür die Neise nach Paris und zurück mit achttägigem Aufenthalte iu Paris, wo man bequem einquartiert, tadellos verlüstigt und gratis zu alieu crdenlüchen Vergnügungen und Schaustellun« g!.'N geführt wird. Als ein Beispiel sei hervorgehoben, dass aar leine Nachtfahrt gemacht wird, um die Reisenden nicht zu ermüden. Die Einzc'heiten besagt eben die Annonce der Unter» nehmulig. Gehlere hat aber auch eine eminent humanitäre Seile, da ein bestimmler Thsil des Erträgnisses wohlthä tigcn j Zwecken zugewendet wird, aber nicht elwa nach Aclieben des! Unternehmens, sondeni noch Beringung run zwölf angesehenen " wiener Persönlichleiten, die sich zn einem Uebenuachnngscuinitü vereinigt habe». Dieses controliett übrigens auch die Einhallung der den Reisenden gen,achten ^»sa^en und behält, uiu daö Pn'.'li-ci'.m nach jeder Richtung zu sichern, die Gebarung mit dn eingezahlten giften unter seiner Obhut. Fiigeu wir noch hin,-,u, daß im Falle f'eiwilligen Rücktrittes, Zahlungsunfähigkeit oder j Ablebens eines Theilnehiners die erledigten Oelder uiit geringem! Äbzuge zurückerstallel werden, so halien wir wohl zur Genüge dargelhan, daß tic «Reisesparcassc» sich als eine gemeinnützige Neuerung erweifen wild. Ucbrigens bieten die Nainen des Ueber> wachungscomit<;s alle Garantie dafür, dass das Publicnm dem Unternehmen mit vollem Vertrauen entgegenkommen darf. (851^) g: «. FLUX ^5 Herren^asse 2STx. ©, Z=a,rterre reclxts. Erstes und ältestes Wohnungs-, Dienst- und Stellen-Vermitlelungs-Bureau (behördlich bewilligt) empfiehlt und placiert Dienst- und Stellensuchende aller Art für Laibach und auswärts. Gewissenhafte, mögliohst rasche Besorgung zugesichert. (85(5) 25—2 Ein möbliertes Monatzimmer mit separatem Eingang, ist Wolfgasse Nr. 3, I. Stock, sogleich zu vermieten. (812) 3—3 Professor Dr. Inverardi Präses der medicinischen Pacultät, Director des Institutes für Geburtshilfe und Frauenkrankheiten der königl. Universität zu Padua hat wiederholt die Magen -Tinctur des Apothekers Piccoli in Laibach erprobt, und empfiehlt dieselbe wegen ihrer vor-zügliohen Wirkung. (461, 10-5 Ein Urtheil von vielen sausenden ähnlich klingenden: «Ich bin mit den zwei mir gesandten Alllerpfeifen sehr zufrieden und kann solche jedem Raucher nur "bestens empfehlen. Sonden S'C wiedf- drei Stück. Dom. Eimuersohn, ,Kunätmeister, Maria Katschitz b. Briix, i w -~ Düiitscli-Bölmien.» (HHIH) 10-7 Mod. III. Müd. II. Lange Weichsel, echt, fl. 2'76, halblange fl. 2-47, kurze fl. 1-41, grüne Jagdpfeife fl. 1-50. Lange Ahorn fl. 1*89, weit getohrt, mit Abguss (W:\ssoi sacki Mod, fi. oder ZU. (beide gleich gut) un, «AgramerTagblatt», «Obzor», , ; . ! Im Cafe Valvasor I sind aus zweiter Hand 1 zu vergeben: «Wiener Zeitung», /, „ ganze 500 st. 144 — 144-80 I«6Ner b°/<, „ Fünftel 100 fl. 161 — 162 — l8N4er Ctaatslose . . iou fl. 193 — 194 — dto. „ . . bo ft. 19Z50 194 50 5°/^ »om..Pfandbr. k 120 fl. Ib4 25 155 25 !>»/„ Oesterr. Golbrente, stenerfrel 123.— 123 20 4"/,, dto, Ne„!e i»Krone»währ., ltfilerfreisiir^o« Krone» Nom, 10275 102 95 bto. dto, per Ultimo . . 10275 102 95 »'/,"/„ ostcrr. Invcslitions-Nente für 2UU Krone» Nom. . . 98 50 i>3 70 «ls«»bahn.«tnat8schnldve». schreibunge«. «liiadetl>bal,n in G., slenerfrel (blv. St,), sür 100 ft, G 4«/« 121' - 122-Franz > Josef-Nahn in Silber (div. St,) f. 100 st- N°U>. 5'/.°/« 128 40 129 40 Nudolfsbahn 4°/« in «cunenw. penerf. (b Vorarlbergbal,» 4°/° l. Krone»». Neurrs., «0 U. 2000 «l. l- zoo Kr. Nom......101-bU1U2 50 gu Staatsschulbverschrelbn«» ,rn ablltstemp.lklsenb.'Nctil«. «tMabrtlchalm 20UN, CM,5'/."/» von ÄXM st. 0, W. pr. Stück . 253 50 255'— bto. Liiiz-Vudwels 200 st. ö. W. s,.'V.»UUll.LM. 213 45 214 45 Gelb Ware Vom Etaate zur Zahlung Übernommene Olsenb.-Prior^ Obli<>lls!,,4'/2"/, 120— i!iU «0 dto. dto. Silber 100 fl . 4V,"/» 100 U0 101 00 dto, SlaatsOblig, (Ung, Ostb.) U. I. 187U, b"/»..... 12210 123-10 bto 4'/,"/<>Hchanlrel!llI-Al>l, Obl. 101 — iui?u dtu, Präm-Anl, b. 100 fl, 0, W. 159 — 150 — b>D bto. il b»fl. ö. Ä. 159 —100 — Tl)eilz-«tg..2olt 4°/« 100 fl. . 141 — 141 «0 Gründen«.. Gbligalianen (für 100 fl. CM.). 4"/, uügarische (100 fl. ö, W.) . 8725 9s 25 4"/» kroatische und slavonische . »7 75 95 75 Andere öfsenll. Znlehen. DonaU'Neg, Lose b"/„.... i8i>— izi 50 dto. Müleihe 187« . , 109 — 110 — Nnleyen ber Stadt Oürz . . H2'5<) — — Anlehcn b, Stadlssemeiode Wien 10425 105 25 Nnlehcn b, Stadlnl'iüeiüde Wien (Silbrr über Oolb^ .... 12750 128 25 Piämien A»I, d, Stnbtgm, Wien 1C9 ^. 17« — Börielm»'Änlichen, ver!oi!h, 5"/, iau 75 101 75 4°/, Krainer Landes-Unlehen . 99-—! 99^0 Veld Ware Pfandbrleft (für 100 fl.). Vobcr, aNg.öst.!!!>,, Äanl veil. 4«/, . . iuo 40 lUi 4» dto. d!o, 5Njähr, ,, 4°/„ . . i(w'4<> 1U1-4U Sparcasse,1.öst.,801.5V,"/»vl. 10150 — — Prioritätg'Gbligatlonen (für 100 sl.). ff«dinanbs Nordwhn «km. 188« »00 75 lül 75 Oesterr, «mdweslb.il),, . . . ^lil ,><> l>2 0" E!nl!l»ba!i!!«"/„i»ssrc«.500p,St. jÄ^l-75 '^27 75 Südbalin 3«/„ k Frcs. 50» p. St. 1»6'— 187 - dto. 5°/„ ü 200 fl. p, 100 sl 127-— 128 — Ung-galiz, Aahn..... 10880 >0l)'8ll ^ Unlerlrainer Nahn» . . 99 50 100 - ßankHclle» (per Stück). «lNsslo« 27<.2>5 B°bcr.-«nst,,Oes<„2U0fl,S,40"/<» ^,," .^.^. eposl!e»l!ll»l, Mg., 200 fl. . 22» ,,n M9__ «öscomple Gcs.. Nd.üst,. 500 N. 75"^ 7".^ Giro- n. Cassrnv.. Wiener, 2U0fl. ««n,^. « -,.^ Hyvolhe!!)., Oest.. 200 fl, 25°/»«. u-^ ^.^ Lllüderbaül, Ors!., 200 fl. . . .>?^ ^ „?°.A Oeslerr-imgar, Aanl, S00 ft. . «^ ^. ^!^ Unionbanl 200 sl..... !3^. ,°^. Verlehisbanl, All«., t« fl. . s 7^0 i??-7^ Velb Ware Httien von TrailLport» Unternehmungen (per Stück). AüssigTepl. Cistüb. 800 fl. . 1«38 1840 Bi!l,,n. Norbbahn 150 fl. > > 260 — 261 — B,'!ch!!e!ivader Eis. 500 fl, LM. 1582 1592 dto. dto, (lit. M 200 fl. . 572 — 573' — Dulia» - Dampfschisfahrts«Ges., Oesterr., 500 fl. LM, . . 446'- 44?-— D»l B0dei!c,lichoi! Elsenb.» Ol'li-Nschaft 2UU fl. S. . . 303'—»0-l — Lluyd, Oest., Trieft, 5»o fl. CM. 422 — 424 — Oestcvr. Norbwcstb. 200 fl, 2. 249 — 250 — bto, bto, (lit. U) 20» fl. S. l!S3 — 263-50 Prag-Dlixer Eisenb, 150 fl. E. . 95 50 UU-50 Twalseijenuahn 200 fl. T. , 3422' 342 75 Sübliah,, 200 fl. S..... 80 L5 8075 Lüdnordd. Verb.'N. 200 sl. CM. 210 50 212 — tramwai) Ges,,Wr.,17«sl,ö,W. —— — — dto. (i»l. 1887, 20l! fl. . . 517 _ 51« ._ Tramwal, Ges., NeueWr., Prio« riläts Äclien 100 fl. . . . 133 50 13450 Ung-galiz, (iisenb. 20»!l, Silber 212-75 213 75 U!ig-Westb.(Naab'Graz)200fl,!I. 212 — 213 — Wiener U»calbahnen-Act..P!ic,., Ällg. öst., 100 fl. . . 122 50 128-50 llgydiei Eisen» und Stahl'Iud. in Men 100 fl..... 84-50 86 — w,.Leiyn,, Erste, 80 sl. l84 50 136 50 „(zibrmühl", Papierf. u, «..<». 97^ 9« 5« Licsinger Vrauerci 100 ss- . . 147— 148 — Wmllan.Oesellsch,, Oest. »alpine iz-j>7<) 154 20 Plager li!!ewI!id,°Oes. LN0 fl. 703 — 705 - Salssu Tarj, Steinlohlen L0 fl. t>84 — 585 — „Schlöalmübl", Papierf. 200 fl. 200 — 2»