Wiiiis llliklinii viMsi! . I^VV IWkfAO»»A kf»en«.,>. ,. .,ei> »«vk»m«« (mN ^u»n«km» 6»k S»v»vtW«ttung l1»>. !>ts. 207V». V«n«,»ttung u. öueköruokaroi (s»«. 2024» ^»ridor, »^usölLsv« utiv» 4. ^«nuskript« «,»nl«n niok» ^ )^nkr»s«n I^avkpo»1o b«tl«g««. «»ts 4^ flovmd« tn»«rst«n- u. Zd«nn«m«ni»-^n»km« tn »1u?Ät«v» u«. 4 II d t) l i s niachte heute d<'m i,i Londvil woilcndeu jtönij^ Georg L., t^er durch dnt? liestris^e Plebliszit miede? in sLi" ne Thronrechte zurückversetzt wurde, telegro-Pdisch die Mittoilunfl über den Wahlsieg der Mouarchisten. Morgen rcist eine Deputation, l»t'stehend auo Ministern. Abc^eordneten und Militärs nach London, unl dem König per-slmlich da,^ (Ergebnis mizuteilen. In Athen wird die feierliche Ri'llktehr des Königs am 17. Noveinber erwartet. iachtlichcr Kampf zwischen abefjinifchen Kriegetn. Harra r, it. November. Iil d^'v Nncht auf Freitag kam es auf dem -Zi^erge Assobat, öcr eine wichtige Berteid:-ilttugssteslunt^ an der Ostfront für die abessi-Nischen Streitkräfte darstellt, .^ufolg.'.' eines .Vtli;v-?rständnisses zwischen zwei ak»essinischen ^Tvuppeuabteilttngen zu einem wilden Llanip-fe, in dessen Verlaufe schähun^siveise 70 ^trieqer getötet und eine grösjere Anzahl verwundet wurden. (?rst durch das Gcschr.:i dor Verwundeten wurden die Wnipsenden 'iusulerk»an,, das; es sich eiqentlick) ulll ein ^'lntt'ad unter den eigenen ^^audsleuten l)a:l delte^ Ter .^tau^pf war entstan>den, alö eine Abieilltii^ von etwa I(M Mann abessiniscf^'r rsiärlungen in der Nacht au' die Vorpo^ slt'n i^er rilnd Mauu betragenden abes-siniichen Besalulug des Berq^^ Assobat ge->lros?en >uar. Tie iitri.'iier waren unter dem Tchut^e der Dunkelheit bi'5 in t>ie Nähe de:' ve'.nu'inllichen feindlichen ^^tampfstelllingen Iie'-fingeschlichen und schließlich nlit den Vor Posten in ein l^ef<'cht geraten, das in ein »nlde«? Massakre überging. Als das Mis^ver-s'.cindnis aufgeklärt wnriie. bedeckten bereits ville Tote lind Verwui'dete das Tchlacht- Börsenberichte ü r i ch, l. Noveulber Devisen: Beograd 7. Paris -s>.i^7. ^'ondon Newyork Mailand Prag I2.7S. Wien üsi.^0. Berlin i u t' ! j n n >1. Nel>t'nil'<'r Devisen: '^^erlin 175-l!.N^ l.K- .Ellrich ! lZ».22 s'i.5 l lit! ^'ondon bis 217..7^^ bis Parls l'is '.>9» lt. Pra^i I^'^l.o.', bis Trieft .'^.',5».:!!» bis :z.''!^.i7'. österr. T-chillin^^ lPrivateloarinZ) 8.4^ bis 8.^^. Gremium der Großmächte? Die englischen Konservativen erstreben die Umgestaltung des Völkerbundes, damit Deutschlmd und Japan wieder «ach Genf Mückkehren können L o n d o n, 4. November. Ii: diplomatischen und Politischen ttreisen tauchen jetzt Pläne auf, die von einer Ä:-setzung Bökkerbundes durch «inen 3üit der Großmächte ^vissen wollen. Nach diesei, Plänen soll aus dem Völkerbund lediglich eine Bersöhnungsmaschine gemacht ^verden. Die tonservativeu Minister neigen immer mehr und mehr der Auffossung zu, datz der Völkerbund in seiner heutigen Form und Organisation nicht mehr geeignet sei. d'.'n ?^rieden Europas und der Welt zu getväh?« leisten. Die englische Politik denkt o^nficht-Uch daran, die kleinen Staaten auszuschalten. da die (^nfer Maschinerie durch die zu große Teilnahme »n Mitbestimmenden be-^ndert irnrd. Man denkt hiebei vornchnrlich an die Abschaffung der Art. ls> und ltt des Genfer Paktes. Der erster« garantiert allen Mitgliedstaaten die Unantastbarkeit der Grenzen, !der zweite hingegen umfaßt die Sanktionen. Die englische Politik würde es lieber sehen, wenn der europäische Friede anstatt durch den Völkerbund mit allen leinen Gebre."!^« durch «in System defensiver Allianzen und Militärbiwdnisse g^ichert wer den würde. Selbstverständlich wiirde die !?o-earno-Berpflichtung Englands eine ^l^renze der Kontinentalverpflichtungen Englands darstellen. Churchills Aktivität Bor dem Eintritt Winston Churchills m das englische Kabinett London, 4. November. Winston Churchill bereitet für Ende November eine umfangreiche Veröffentlichung über die englische Europapolitik vor und wird sich besonders mit D e u t s ch-l a n ds Land- und Seerüstungen beschäftigen. Unmittelbar vor der internationalen Flottenkonferenz und den englisch-französi-fchen Besprechungen über einen gegenseitigen Beistandspakt gewinnt die von Churchill geplante Publikation eine nicht zu unterschätzende Tragweite. Es ist wahrscheinlich, daß Churchill bei der Umbildung der englischen Regierung einen Ministerposten — vorauSsichtNch den deS AdmiralitNSlordS — erhalten wird. Als kiinftiger Minister in einer konservativen Regierung wird Winston Churchill für die Berstärknng der Sicherheit Englands dmch eine enge Verständigung mit Frankreich eintreten. Er steht aber einer französischen Kontinentalpoli^k, die sick) auf einen russifch-tschechoslowakisch-rumäniscj^n Ost- block stützen tvürde, nicht freuMich gegenüber. Für die Pariiser Regierung werden sich nach der UmbUdung des englischen Kabinetts bedeutsame Entscheidungen ergeben, die während der Genfer Besprechungen La-val mit Sir Samuel Hoare und dem belgischen Ministerpräsidenten van Zeeland nicht unerwähnt geblieiben sind. Alan rechnet in konservativen Kreisen damit, daß Winston Churchill im Verlauf der Berhaud-lilngen über die Bekräftigung des Locarno' Vertrages den rüstungspolitisc!^ Fragen eine ausschlaggebende Bedeutung einräume», wird. In politischen Kreisen spricht nian davon, daß Winston Churchill mit Marschall Potain, der sich kürzlich einige Tage in London aufhielt, eine Aussprache über die militärische Sil^rhelt Frankreichs hatte. Mit dem früheren französischen Generalstabchef Wetigand erörterte Churchill vor kurzer Zeit den Plan einer franzi^stsch-englischen Desen-sivallianz, deren Notwendigkeit in konserva-tir>en Kreisen geltend gemacht wird. Partei endete. Auf dem LanÄeStag beantragtem nunmehr die Freunde Mar.ues' seine Ausnahme und verließen, als der Antrag abgelehnt wurÄe, den Tihungssaal. Marques hat mit seinen Anhängern eine neue Partei gegründet, die siä) offiziell als „Neosoziali-sten,, bezeichnet. Anl Sonntag hielten die „Sozialisten von Frankreich" eine gemeinsame Citmng mit den srauzl>sischen Sozialisten, den republita-' nischen Sozialisten und einigen fraktion'-losen Sozialisten ab, in der der Zusamnien' fchluß dieser Gruppen zur „Sozialistischen und republikanischen Union" beschlossen wurde. Die neue Partei wirt> in der Kam« der voraussichtlich über Ä) bis S-t' " fügen. Haile Selafsies Herrscherjubiläuu'. Addi s Abeb 4. Novmber. Der Kaiser von Abessinien fcierte gesiern d<'n sslnften Jahrestag seiner Thronb'.'st?!-gung. Auf einem riesigen Thron, ix'r zwischen zivei silbernen Löweil aufgestellt worden n>ar, n handlungen zwischen der französischen und der englischen Adnnralität raschere Fortschritte ma6?en n'erden. Erdbeben i> «ewyork. N e w y o r k, Z. November. (Jnternatio. nal News Service). In der Nacht anf Frei-tag hatte Newyork die ungewöhnliche Sensation eines inehrcre Sekunden andauer^?den Erdbebens. Das Beben setzte unl l,0K morgens ein. Es erfolgten mehrev.' Erdstöße, die deutlich zu verspüren waren. Bilder fielen von >en Wänden, Möbel gerieten in Bewegung. Ank stärksten waren die Erdstöße im unteren Teil von Manhattan zu verspüren. Da das Geschiiftsviertel M dieser Zeit fast menschenleer )var, rief das Erdbeben teilte besonders große Verwirrung hervor. Aus dem Lchger der franzßfchen Gozialiftakoah 4 : 1. Prag: Pilsen : Moravsta Slavia .> : l, Slavia : Kladno ^ : 0, .^'olin : 7.idanire 1 : 0, Nachod : DFC 4 : 0, Prosnitz : ?ep. Utzer 3 : 0, Sparta : Bratislava 7:1, Saa; : Viktoria-Pilsen 1 : 1. N e w p o r k, t. Noveniber. Der lner ausgetragene Bortanlpf zwischen Prinlo C a r n e r a und dem Tentschen Neusel endete mit einer l. o.-Niederlage Neusels ln der 4. Minute. M a i l a n d, 4. Noveniber. Der Italiener O l m o erreicht<' mil 45>.0!X> ^t'ilometer einen nenen ^lundenivelk rekord ini Radfahren. K l a g e n f u r t, Ni^'veniber. Ittl Fußk»alländerkanipf zwischen >iärn ten und Obersteiermark siegten die Klagen'-furtcr mit 3 : 1. Budapp st, 1. Novenrber. Kiefer (USA» stellte gestern über Meter RückenfchwinlNien in der Zeit von 2:27.2 einen neuen Weltrekord aus. P a r j s, t. November. Itti Eröfsnnngskanrpf uni den Europa Pokal INI Eisluicken siegten Fraincaiö Vo lants gegen Richamonds mit 2 : 1. MIN ^ „MariSovsr Zeitung" Amin»er Im Vochof der Hölle SN Erwartung einer gewalNgm Sfftnfive ver ÄtaNener / SletchzeMger Angriff auf allen drei Aromen? / Die Derteilung der abeffinifchen Dertetdigungsdeere P a r i S, 3. November. Die Agence Havas berichtet von der ita» lienlsch-abesfini-schen Nordfront: Alle A«tei» chen sprechen !»afür, die Italiener dem» nächst M einer gewaltigen Osfenfive anAho» lirn werde». Die Vffenfive dürste sich ans nördlichen Front in der Hauptsa^ gegen Matale richten, «»elches noch ni^ eingenom-»lkn ist. Die ivffenswe der Italiener wird ^ aus allen drei Fronten gleichzeitig entfalten. R o m, 3. November. Die italienische Offensive in der PrMnz Tisire wird nach dcn Borbereitungen zu schließen, die in den letzten 14 Tagen gemacht wor!^ sin>d, alles bisherige übertreffen. Das Ziel öer Operationen ist Haufien in einer Höhe von ?lX>0 Meter. Den .^uptstoß wird das Armeekorps deS Generals Santtni '»oll.ziehen, doch ist eS möglich, daß er durch Kampsverbände der Armee Maravigna un-kcrsti'lkt ivcrden wird, die den Sektor Adui verteidigt. Makale ist laut Vlättermeldunsten nocki iinmer VO Kilometer von den vorsz^drung?-nen italienischen Positionen entfernt. Der Anx^riff der Italiener wird auf einer 60 K!-j lometer breiten Front erfolgen. Nach allgo-! meiner Ansicht der Kriegsberichterstatter! wird dieses zweite Vordringen der Italiener nlit weitaus größeren Schwierigkeiten verbunden sein wie der erste Bormarsch vor drei Wnchen. Die Aktion wird deshalb w! kingsamcren Tempo vor sich gehen. P a r i s, 3. Novcmb<^r. Der Zl'nderbcrichterstatt^!? der Agence^ meldet von der Nordfront: Die Ver-üärümg der italienischen Truppen durch die! ?cinak!.'l-Krieger dii'.ste von großer militä' lischer Bedeutung m'rden. Die Danakiel .'^iric'ger sollen das italienische Militär dor: erstl^en, wo Siese infolge der ungc'heuren V'>il;e n!6>t in den .'^ampf ziehen ki^nnen. In der Danakil-Wilst..' herrscht faktisch eine Hit« ze, die ihr den Namen „Borhof der Holl e" eingetragen I)at. Die Italiener werden auch 5^öhenzüge zu erstürnien haben, die 2.^X> Meter hoch li'^'gen. In diesem Sektor stehen die italienischen Truppen unter Vefchl des Generals Mariott«. Ras kämpft mit seinen 1600 Mann aus Schwierigkeiten anzukämpfen, sondern haben es nun mit einem Gegner zu tun, der die erforderliche Zeit hatte, stch ilberall sehr gut auf strategisch wichtigen Positionen zu verschanzen. T s m a r a, 3. November. Die Agenzia Stefani meldet: Die italie. nischen Truppen dringen langsam gegen Makale vor. Me Blätter betonen, daß der Geist der italienischen Truppen wie auch der Eingeborenen ein vorzüglicher ist. AddisAbeba, 3. November. Wie der Sonderberichterstatter des „B ö l kischen Beobachters" melde?. bewilligte Kaiser Haile Selassie den auSlän« ^ilschen Kvrre^ondenten die Ueberfiedlung nach Dessie, insoweit sie dies wünst^n. Zu diesem Zweck wurde eine Aamel- und Maultierkarawane organisiert. Die italienischen Truppen sollen nach Angaben des genannten Korrespondenten auf ungeheure Schwierigkeiten stoß-en. Die Abessinier haben Makale zwar verlassen, verschanzten sich aber auf Positionen, von denen auS eS ihnen ermög-l t.lt ist, jeden Schritt der Italiener zu er-ichweren. ES weri^ jedenfalls noch sehr lan ge dauern, bis Makale eingenommen sein werde/ wenn es überhaupt einnehmbar sei. Die Italiener hätten jetzt vollkommen neue Dienstag, den S. November ISN. Terrainverhältnisse im Hochgebirge vor stch. Man habe den Eindruck, daß man beider seits entschlossen ist, den Krieg auf lange zeit liche Sicht hinaus zu fiihren, was sowohl auf der einen, als auch auf der anderen Seit- die furchtbarsten Nervenanstrengungen oeanspruchen werde. Die Verpflegung der italienischen Truppen in Ostafrika ist überaus schwierig und bildet eine geradezu gigantische Aufgabe. In einer Woche verbrauchen die Truppen über 3,S00.000 tg Proviant und 2,000.000 Kilogramm Futter. Der Transport aus Italien nach den ostafrikanischen Häfen ist verhältnismäßig leicht, die Hauptschwier!gkeit besteht darin, den Transport auf dem Festlande zu bewältigen. Der Proviant wird meistenteils auf Maultieren und Pferden, die in Südamerika gekauft wurden, bewerkstelligt. Die Kamele, die auch hiezu verwendet werden, wurden in Lybien, Hedschas und Jemen angekauft. Don der schweren Srdbebenkatastropde im nächtlichen Helena («SA) dies'^r Front gegen die Ecijum. Truppen dcs Ras A d r i g r a t, 3. November. Wie auZ dem italienischen Hauptquartier l.er'chtet wird, begannen schon am Samstag fieberhafte Vorbereitungen für den Begin.'l d<". großen Offensive gegen Makale. Adigrat is» lieute so gut wie leer, denn alle hier vor-n!> rgel)cnd etablierten Truppen wurden in die vordersten Kämpften entsendet. Die blntiacn kämpfe sind nach hier eingelangten Meldungen schon heute frühmorgens ent-kir.innt. Die italienischen Soldaten haben nil''" nur gcgen die futchtbaren Terrain- Der Staat Montana in den Bereinigten Staaten wurde von einem schweren Erd-bebell heimgesuckit, dessen Zentrum die Stadt Helena war. Die Katastrophe nahm besonders deshalb so schlvere ForintN an,' weil sie während ^er Nacht hereinbrach. Die Zahl der Todesopfer ist verhältnismäßig gering, obwohl di« Verwüstungen, N'ie unser Pild zeigt, recht erheblich waren. (Scherl-Bilderdienst-M.) Kriechen!and ist Monarchie Das qrieMche Volk sprach sich in überwältigender Mehrheit gegen die republikanische Staatssorm aus / Fast IW Prozent für den König A t h e n. 3. November. Heute salid in Kanz Griechenland die Voltsabstimmung über die Staatssorm statt. Wie nach der Stimmmlg im Volke nicht anders zu erwarten war, sprachen sich imch den ersten vorliegenden Ergübnisien 9ö bis W Prozent der Wahlberechtigten für di? Tr-neuerung der Monarchie aus. Das Schi.kiol 6^7y5?s«er aus spaniWsm Damy»»? ln Lnsen von Liverpool einlief, entstand ein (^roszseucr, das lnit großer Schnelligkeit daS gon.^e Schiff erfas^te. Die Fellcrwehr versuchte daS ill Flamnlcn ui,d Ranch gehüllte Sc' '' - fasite aber dann de,? Plau.i'li zu l'ersenicn, dalnit bena'^'^"-'' ?chiffe lllgjt gcjährdet würden. ^SKeri-VildcrdieliZl-M.^ der Republik, deren letzter Repräsentant als Staatspräsident Zaimis war, ist damit besiegelt, ^r zuni Ts.rone ist ot'in lV" gitimen Herrscher König Georg 2. nun geebnet. - Tie Polizei hatte gestern uird heute noch ''.iel zu tun, da es galt, sehr ,^hlreiche Rechts anwälte, die fast zur Gänze im Lager der frcimaurerilchen Repulilikaner stehen, hint>:r Sck/loß und Niegel zu bringen, uln ihnen auf diese Weise d^e Mö-glichleiten einer ent-' irtc'ten Prepaacinda zu nelinren. Unter an-: crem mußte auch der srül)ere venizelisti.sche -^)P^rtei. erliest einen Aufruf an d-^ j Volk, in dem er dieses auffordert, für d'.. ! Erneuerung der Monarchie zu stimmell. di»' d^n Frii'd^'n und den inneren Aufbau d<'!'z s Lalldes cillciil gc»l>ährleisten könne. Lange Dezennien hlkidurch habe das griechische Vi^lk unter d-'gime glücklich aelebt, inäbrend die elf Jahre republikanischer „Freiheit" von zahllosen Staa>tSput-'chen ersiMt gew-'sen seien. Der Umschwung ,'.ugunsten der Monarchie war ein in die Augen springeilder. An den Veriammlnngml, die General Kondylis und Tsaldaris fi"'r die Monarchie-Partei abhielten. l'^'teiligten sich l0l>.000 Menschen und melir Die Republikaner geben selbst zu, ouf der ganze,! Linie geschlagen worden zu sein. A t ih e n. 3. November. Die VolkSabstinlnlung wurde um 8 Uhr nbeilds ^bg?^ch!ossen. Als General Kond'.)ttS uud m ^en Ke Rechnung tragen wurden. Aul den Mün-en soll auf der einen Seite die Aui->6)rift „Königreich Griechenland", ans der anderen Seite der Kopf König GeorgS ?. e'n geprägt n>crdcn. Die SanMonen tretm am ^S. November in Kraft Alle Vermittlungsversuche in Gens gcschek« tert. Genf. 3. Oktober. (Avala.) Der AchtzehlierauSschus; d<'S ordinationSkomiteeS des Völkerbünde? liat den l8. November als den T.ig bestimm'', an dem die Sanktionen in Kraft treten. Rom, 3. Novenlber. Während in (?enf darauf hinMrbeltei wird, die ?^rist der Sanktionen zu bestimmen, wird in ganz Italien die Abw'hr gegen die Sanktionen organisiert. Der (^ros;e Faschistische Rat dürfte am 16. d. zusammentreten. Da alle Vermittlungsveriliche in Genf gescheitert sind, dürfte der Rat entscheidende Belchlüsie auch binsichtlich der ?in stellung Italiens zum Völkerbund fass'n. Man rechnet mit einer radikalen Umkelir dieser Politik. SedenfauSs?a''e Mr w»ilond Kvnig A'ei'<'nd''r M In Jugoslawien lourde eine Briefmarke mit dem Bildnis des König Alexander von Iu^ goslawien und dem Datum des O. Oktober 1934 ausgegeben. Es ist eine Erillnerungs-marke an das Attentat von Marseille. Tie Werte erscheinen zu 0.75 Dinar grün, 1.50 Dinar karminrot, 1.75 Dinar braun, 2.50 Dinar blau und 7.50 Dinar wcinrot. — (Scherl-Bilderdienst'M.) Monstcr^Spionage in der Tschechoslotvote,. V r a g, 3. November. Wie amtlich berichtet lr>ird. siild iil der Tschechoslolvakei inehrere Spioilagcaffnren «ufgodeckt morden. Es wurden bislang W Vechaftungen vorgenommen. Die Angsklag-.tett werden boschuüdi^t, S^na^e zugunsten Dienstag, den v. November ISZs. Deiltschkinds betriebe,r zu haben. Nach Be-l^ichtcn der Blätter sind es vornehnttich Zu-dct^ndcutsche. ,;wei Reichsdeutsche, ein O-tter reicher und ein Prager tschechisch^'? ,Kellner namens Iirt Novotny. Nach weiteren Komplizen n>ird gefahndet. Marivorer Leiumg" ZUi«W^ Wahlplolat in Snglmd !/ !-1' ^ ! M »MW .WW c^in charakteristisches Wahlplakat der engli-schen Regierungspartei. In der Uebersetzung lautet die Inschrift: „Die ganze Welt be-neidet Britanniens Handel, Britanniens Frieden nnd Britanniens Freiheit unter der Nationalen Regierung." (^erl-Bilder-dienst-M.) Ein Anzug hat ihn verraten Der Grazer Raubmörder verhaftet. r a z. .?. No-veiilber. De», Si5)erheits-bür» der (i)raz<'r Polizeidiroktion ist es in stinzl' gelllngen. den Raubmörder ans der <afton. ?'<'r Tl'itcr ist der nni 14. Nmwmber in Graz qetuirene Wilhelm Neu b a u e r, der znlci.tt am ^"^akoniimgürtel in Vtraz wohn te nnd erst ini Zepteinber aus der Strafan« stalt stein <'ntlasseu wurde. Neuwner be« f>ofrat Dr. Ferrari erg/inz» te er seine Angaben. Die Erhebungen wurden gefl'rdert durch die Angab^.'i, des Col>!N'S d'r Crinardeten ailö erster (5's)e, ?>egner. der erklärte, das; seiue Mutter die Absicht s)<^tt^', ein Zimmer zu lx'rmieten. iVrali ^-lor hatte ihren, Lohn '.ii Mitti^g niitgeteilt. dasj sie einen neuen Mieter be-ton^men h-abe. der sehr gnt anSsetje. ein^^n grancn Trenchcoat trage nnd zwischen 2 und 1 Nhr wiederkommen werde. .Yegner ner-lies; die Wohnung um 2 Uhr. um ins Bliro zu g^is)en. Nm halb Nhr nachinittags kam d-'r Nnternlieter Vinzenz ^abercztg, der be! s^rau Flor wohnt, n-ach Hause und traf im Borzimmer einen jnngen Mann, der ihm ails seine ?vragc.antwortote, er-sei der neu« Mieter, l^iabcrcziq, dem der'Mann verdächtig schien, forderte ihn auf. zu bleiben. Mih rend er aber seinen M-antel-aNsz»c^. Mchtet« d'.v Mann. Knrz dawlif wurde die Leiche der ,"rau k>lor gefunden. Di? Erhebungen ergaben, das, bei einer ^rödl^erin gegen 6 Uhr abends ein grauer Anzng von einem jungen Mann verkanft wc»ri>en war. Es wul^e festgestellt, wer den Anznq herqesteM hatte. wodlii'6> die Person des T/iters bald ermittelt werden konnte. Der Ranbmörd<'r gab bei der Einvernahm nie an. das; er ursprünglich einen Einbruch beabsichtigt habe, ^veil er wuhte, das; die Frau, der Sohn nud der Untermieter nach» mittag.:^ nicht daheim sind. Neubauer liat nach seinen« Eindringeu in die Moihnung die Fran in ihmn Zimmer iiberrascht. Do die Uebersallene nkn .^'>ilfe rief, l^abe er sich auf sie gestürzte ihr init der linken f'^and den Mund zuges)vei großen Städten suchen, die sich iil den Urwäldern befiiideii sollen. Dort soll angeblich die Wiakn. Um diese für die .^ulturAt^schichte der Menschheit äus^rst wichtige ^vage zu lKseu, fck?eut<' ^-^a-wcett die l^efl^hren und 5trapaz?n einer Expt>dition in das .'i>cr', von Mat'.o Grosso nicht. Die Männ?r lehnten jode mili. tärilchi' Bedecknng ab und verzichteten solar anf starke Wafsenausrüstilng. ^awcctt !oar näuUich der Ansicht, das», er mit freulch schastlicher niid kriedlicher t^esinmnig gegen-s'ber den Urb^wohm'rl, und durch c^escho Wrosso drei n»eif;e Männer erschlagen und aufgegessen hätten. .^>eute sind wir dank der nor^ ivegislchen l?)^peditioii über das Ende der Drei geimu unterrichtet. Anf dein lehteu L«. gcrplatz Baknri ist s?aweetts «ohn am Fisher gestorben. Bald darauf fielen ^ivc-tt nnd Reinell in einen Hinterhalt der Mor« cego-Jndiener, eines d«r grausamsten Ttam-Nie des Matto G'rosso. Reinell wnrde zu^'rst ermordet. Dann teilte Fawcett das Schicksal seines «freundes. Irgendwelche Ueberreste oder sonstige Religllien sind nicht mehr al'f-gefunden worden. Damit ist das Rätsel um Oberst Z^^n>cett gelijst. Cr hat das Tcbicksal so vieler ^or-s5'er geteilt, die daS Uiiglslck h^^tten. in die Hände von .Kannibalen zu lallen. Anch er ist zu einem Märttirer d<'r Wiffcmfchaft g?-worden, dessen Name auf der Ehrentafel der l^ogron Iahren al>5 l^ek^n^eis'r nnf^,- einem wilden Stamine lebe. die anf Oberst j^weett -utri'f^ irandt^' si-Fi de lVeographische l^esellsch st ii« L-'^nden deren Mitglied der vernliszte ^- r'ct'er n'.ar aii den englischen Gefliiidten in Rio de Janeiro !nit der Bitte, neue ^Forschungen nach de«, P,'r-''cholleilen ein^znleiten. Dies geschah, adcl^ leider mit neqyt^^em Erfolg. Erst die norwegische Expedition, die im »^riilhfahr dieses Ialires nacs> den zen-tralbrasiligniichell Uriväldern aii^brach, liat anchef,tische Kilnde llber den Untergang der i^aweett-Eypedition erhMev. Danach besticht also kein Aiveifel mehr, , daft ??awcett init seiiiem damals 21 jährigen Tohn und iei neu, Arennde Rein « ll schon »or zehn Iahren umS Leben gekommen ist. ?!?awcett galt als einer der besten Kenner der b?«silianis5>en Gegend Matte Grosso, eines Gebietes vom doppelteii Umfan-gc^ Jugoslawiens. Es ist von eineln einzigen un-durchdringlick^ni Urwald ^eckt unid wird von wilden Iiidianerstäminen bnvolint. die edwa auf dein .^ulturniveau der Ztelnzeit stehen, ^cnrrett beschränkte sich nicht ciuf rein geographische ^orschnngen. Er glanbte, iichs-re Zfniide zu haben, dah in den Urwäldern von Matto lyrosso weist? Iird^ner le§ti?n. zum inindesten hellhäutige Menfcheii. deren Vorfall)ren lange vor der Entdeckung Amerikas aiis Europa nach. Tüdameri?« gelangt 27 SWoSS in New ^ort verhaftet Gangsters gründen Wucl'erer-Ztindtkate / Die Opfer werden ausgepiündert und bei Nichtzahlung verprügelt Die 'Ikewyorker Polizei geht bei ihrem Feld Aug geg«ii das organisierte Berbrechci?tuin »veiterhin sehr entschlossen vorwärts. Sie hat sich seht die niederträchtigsten dieser Parasiten der itte>rschlicl)eu (^lellschaft vorgenommen, fene Wliäierer, die namentlich die qr-ttleien Bevölternngsschichteil un'd selbst die mit Arbeitslosenunterstüt^lnlg Bedachteit ilitS sangen. 27 ^>on diesen Tl)ylocks sind jetzt ver, haftet iiwrden. Der Spe;ial'komlnissar. der init der Ausrot tung des VerbrechertniNs in Newiiork beaui-tragt ist und der dieseii neuesten ??elidzug einleitete, hat festgestellt, daß in diesem uncrlciub ten Darlechen^oschäft mindestens eine Mil-lioii Dollar umgesetzt iverden. und das; die O'^>fer in der Hauptsache Verkäuferinnen, kleine kaufmäiiirifche Äng^tellte mld niedrig bezahlte Arbeiter sind, die in der Regel Be. träge von 5 Dollar borgen. ES ist Geschäfts-prai^is der Wucl)evcr, das; fiir ein Darlehen von ü Dollar am Ende der Lohnwock)e V Dol lar zuriickgezahlt «verdcn müssen. I^s ver-stöfjt nicht liur gegen die gese^liä^eir Bestim-mungcn, die die Davlehensgowährung ohne behördliche Lizenz überlMipt untersogt, son-dern auch geg<'i> die Bogrenzun>g des znlässt-gen Zinssotzes auf 6?L im Jahr. Wenn dann, ivie es ost der Fall ist, der dann mit ei,lein Zwicker, den er bei stch trug, die Halsschlagader durchgeschnitten. Dann habe er sich in Rulie geir»asc^, und da er erhitzt aussah, sein G^isicht geifert. Nach der Tat ging Neubauer auf den Schloßberg, as; i,i eiiiein Gasthaus eilieu Schweinsbraten, besuchte eine Nwovorstel-lung und ging dann nach Hanse, ivo bald darmlf seine Ävs>astuiig enolgte. Neuballcr zeigte bei der Eiiilvernahine ci« ne ruhige Haltung ni,d war nicht im geringsten bewegt. Die geraubten Schmucksachen konnten sichergestellt ivevdeil. Darlehensnehmer seine Scknild mit dem hohen Aufschlag von SO?« für eine Woche nic^ de-.^hlen kann, danii ivivd i^hm ein größeres Tarlelieu anfgedrängt, llnd nach Berlauf von einigen Wockie7l ist der Mann dann l^l. lig iu der .Hand des Wnchvrers. Diese Dar-leihensgeber, die in das ganze Berbrechecfti-steii, Neivyorks ^verflochten sind, gehen mit al-leu Mitteln gegen die Schuldner vor. nicht zuIe^U iNit sol^n kö'rpcrlicl)er Geivaltan-itx'iidniig. Es ivnrde ein festgestellt, in dein einer dieser unglucklich^'n Zchuldiler lnit ei nein Darlehen voit 5» Dollar liegaun uiid in, Berlauf eiiies JahreS dafür an d-u Wucherer M) Dollar zuriickgezahlt hatte und dtvb«'! iinmer noch nlit Dollar in seiner Zchiild war. Unter dem Driick der Mls sie aiiögei'lbten Ginschiichterung lassen sich die Ähuldiier schließlich zu ungesetzlichen Taten und '^i.?rbrecl)cn verführen, nur itm sich cl-s deil .^^leiiiei, der unbarmherzigeil Gläubiger zil befreien. Das ^iowyorker Verbrechertum hat sich nachweislich auf das lvuck^erisch,' DarlehenS-gesch-äft erst geworfen, als die Aufhebung der Prohibition den Alkoholschmuggel unren tabel für sie inachte. Es bestehei, richtige Gangstersyndikate/die mit !dedeutet. d-o»l»vI«a paieatlskten kiir ui»6 IS»«». M. Isgeed ullea 20 mäf^ige l^schästsbetriebe unterhalten sie na tttrlich nicht. Ihre Gi-'schästc wickeln sie Nl der Regel aus einer Paikbaiik oder an ciner Straßenecke ab. Einer voii den s!efi'il)rlitl'sti'n konnte beobachtet iverdeii. wie er aiif .'in>'r Bank anl Madison Square, ein<'ni der lx-lebtesten Plätze v-on NeiMork. ganz ungeniert iuit seiner .^ndsrs>aft oerkehrt?, die ihm entiveder Zahlungen brachte od^r .....- Darlehen aufllahin. Um die Schachweltmeifterschaft. A IN s t e r d a ni, Noveinber. In der l.?. Partie uin die 5ciiaciimell-meisterschaft konnten die beiden Meister ?r. Alsechin und Tr. E u w e nnr ein Remis erzielen. Erfterer hatte bisher '> und letzterer 4 Siege zu verzeichnen, ,onl)reild vier Partien unentschieden verliefeii. 7 : K zuguusten Aljechine i Umbau der ,,Araljica Marija". ^er Dampfer „.^aljioa Marija" !l>at in brovnik ^ohle genommen, uni die nach Englai^d fortzusetzen. Der D'anip'l'r wird aus einer dortigen Werft üb<'rholt und soll mit Borrichtungen für fließeudes 'wr-mes lmd kaltes Wasser eingerichtet werde:'. Weiter wird eiiie neue NeisendeiiNasse eingerichtet. Aenderungeii werden seriier tni Nauchsalon vorgenomnieil n^erdeil. i «m vrabe des Gatten gestorben. In Zagreb begab sich anl AlleM'iligentog dii 43jährifle Witwe .Eatlilariiia Ili u i <' nal, dem Mirogof. um das Grab ihres (^^atten zu b<'snchen. Aiu Friedhos wurde die ^iau Plötzlich von Uuwohlsein befallen und starb, bevor ihr einer der l)erbeigeeilten ^riedhoi-besucl>er noch .^>ilse bringen koiinte. i Bon Läusen buchstäblich ausgesrefien. Iin Zagreber Infektionsspit^s starb der 7s> sährige Oskar ? i li g e r, ein ehemals reicher Buchhalter, d<'r aber später vollstä^'.dig lierabgekommen uZar. Singer iuurde am lac Wer nnd über mit i?äirsen bedeckt, ^.»er-hungert un'd total eiit'kräftet vvrgefund.'n. i. Essigsäure als Weihwasser .. . Iii N i iua ließen die Eltern die i^-fährige Tl)eresia P ak iz allein zn .^'»ause und begaben sicti auf deii Friedhof. Die leine luoUte deii Eltern nachgehen ul,d sich alls seden 7vali mil Weihwasser besprengen, wie sie es bei den Elteni sah. Sie ergriff jedoch die ^lasciic in't Essigsäiire und bespreiigte sich ,nit den? In-halt ins Gesicht. Als die Eltern l?e!nitetirten. fanden sie das bedauernswerte Mädcheii be« wnßlos iiild blind vor. lu. Aus dem Vahndienft. Bersetzt wurdeil die Gisenbahnbeamten Svetislav Leiderec von NaVek nach Zidani most, Leopold M a r-t i nS ie voii Brhovine naci> ^^'ibnica i. U., Michael PetriL von Nolu' inei'to nacti Llsubl^ana und Anton Spo ! ana k von Zidani inost ilach 51'ublsana. lv. Orthodoxe tk^rchenseier. Eaillstag nvsii mittags traf Metro^wlit D o si te j aus .Zagreb in Ljubliana ein^ um die .«»li^renze. die mts den süns «^lippR^in der ileueii ^'^^rill« .Maribo«« Zeitung" Nmmser SR. Dienstag, de» k. November und Mcthottnche im Tivoli angebracht wvr !»en, einzuweihen. Am Bahnhof wui^ der ^tirchcnfürst von den Bertretern der Behör den empfangen. Abends wohnte er der fer erlichen Begehung deS 700.TodeSta>ges des hl. bei. Sonntag vormittags fand in der neuen ^Urche em FestgotteSdienst statt, in dessen Verlauf die gol^nen Kreuze eingeweiht wurden. Der kirchlichen Handlung wohnten u. a. auch BanuS Dr. N a t l a-L e n, Bürgermeister Dr. Ravnihar u. a. bei. Metropolit Dolfitej kehrte abends nach Beograd zurück. lu. Aus dem GerichtSbienft. Zum Staats-annmlt in Novo mesto wurde der dortige Bezirksgerichtsrichter Gustav Barle ernannt. Der Staatsanwalt Dr. Davorin R u s wurde von Novo mssw nach Celje und der Bezirksgerichtsrichter Stanko H e r-nik von M nach Metlika versetzt. lu. Die Pfarre Kmartm» bei Litija feiert demnächst das Jubiläum ihres 800jährigen Bestandes. Die Pfarre wurde schon vor vielen Jahrzehnten zur Dechantei erhoben. lu. Promotion. An der Zagreber Universität wurde Herfort aus Ljub« ljten Tagen lvaren in Maribor Gerüchte verbreitet, wonach im Walde von Betnava eln neun-jä^hriges Kind mit durchschnittener Kehle aufgefunden worden sei. Wie »vir nun aus zuverlässiger Quelle erfahren, handelt eS sich in diesem Falle um vollkommen haltlose Ge. rü5)te. m. Sokolfeter in Limbnii« In der Umgebungsgemeinde LimbuS wurd? dieser Tage der einnehmende Bau deS Sokolheimes. den aufopferungsvolle Sokolmitglieder und M5« zane aufführen liehen, beendet und gestern nachmittags in feierlicher Weise seiner Be stlmmung übergeben. Wegen des vrachtvol len Herbsttages wohnte der s^eier eine über. Vizebürgermeister Z^ebot. Am offenen Bra!»e--aus große Menschenmenge bei, nicht nur auS Limb«» und den Umgebungsorten, sondern auch aus Maribor und der ive,teren Umgebung. Anwesend waren u. o. zahlreiche Sokolmitglieder mit dem Staros:a des So-kolgaueS Herm Dr. G o r i i! e k an der Spitze. Nach den Eröffnungsfeierilchkenen fanden dortselbst Turnvorführungen statt, die beim Publikum den lebhaftesten B-isall auslösten. m. DoS prachtiole Herdftwetter lockte gestern Jung und Alt hinaus in die allmählich sterbende Natur. Man will die letzten schönen Tage, die uns der November noch gewährt, gehörig genleßen, und deshalb er-freuten sich beson^rS die Bachernhöhen eines überaus zahlreichen Besuches. Eine größere Gruppe von Bergfreunden unternahm einen AuSflug zum Senjor-Heim und dann zur RochuS-Kapell«, die dieser Tage erbaut worden ^r und gestern eingeweiht wurde. Aber auch die übrigen Höhen, vor allem das Drautal und die engere Umgebung von Maribor, sahen Tausmde von Ausslüglern. die sich in der würzigen Luft ergehen wollten, ehe sie für längere Zeit an das Heim ge--bunden sew werden. m. Die Oektto» «aribor des Jugoslawischen A«to«obilkl>bS macht alle Mitglieder «ie überhaupt alle Kraftwagenfahrer, Sie nach Zagreb reisen, darauf aufmerksam, das; im Zagreber Stadtbereich in der Zeit zwischen 23 und S Uhr sedeS Tonsignal lHupe, Trompets usw.) verboten ist. m. GedenktafelenthüLmtg fitr Jng. Maöek. In Lisiöno bei Piliwnj wurde gestern ain l^burtshause des Ingenieurs Johann M .i-L e k, des Baters des kroatischen Politikers Dr. Vladimir MaLek, in feierlicher Wciie eine Gedenktafel enthüllt, ^r Feierlichkeit wohnte i^ine große Menschenmenge bei, darunter auch mehrere hundert Ausflügler an) Kroatien. Der Ge^nktaf^lenthüNun^ für seinen Vater sollte auch Dr. MaLek selbst beiwohnen, doch erschien dieser nicht. m. Zum schweren Straßenungiück in dt'r TrZaöka cesta, dessen Opfer der Bahnb ainie Janko Mla ka r geworden ist^ erfahren wir nachträglich, daß sich der VerlciUcn ols erster der in der Fabrik ..Texta" belchcisttqte Chauffeur Gustav Keberling hilfKbereii angenommen hatte, der sie mit seinem Ära»t-wagen unberzüglich ins Krankenljaus iibcr-fliihrte. m. Größere Ausgaben sür die soziale Fiir sorge. Die Stadtgemeinde ist gegenwcirk'.i Nlit der Ausarbeitung des VoranschlazieS für das Jahr 1V5b-36 beschäftigt, der n mancher Hinsicht gegenüber dem bisherigen Abweichungen aufweist. So werden die Aus qaben für die soziale Fürsorge um Dinar erhöht und belauftn sich auf 3,60s;.7l4 Dinar. Die Ausgaben für die Armennnter- Abschied und Trauer Der November zieht ins Land Auch wenn es uns nicht der Blick auf d«'n >ialender bestätigte, ein Blick aus dem Fenster allein würde genügen, um uns von der Tatsache zu überzeugen, daß der November ins Land gezogen ist. Mit einem Schlage fast l>at die Welt ein anderes Gesicht bekommen. Stand noch der erste Teil des Oktober in» Zeick)en eines leuchtenden, lachenden Spätherbstes, so l)aben die letzten Wochen für eignen gründlichen Wandel gesorgt. Und letzt erleben wir den Abschied des Sommers uno des Herbstes in seiner trostloseisten Stimmung, wie er uns fast in keinem Jahr erspart bleibt. Der j^rbstwind hat fast sie letzten Blätter von den Bäumen gefegt, n?ie Kold decken sie die Wege im Park und m den Anlagen, aber ein einziger Regentag geniigt meist, um dieses letzte Gold des Herbstes in trüben Schmutz M verwandeln. Nun zeigt sich der .tzevst von seiner sGech-testen Seite. Wenn wir von „Novemberwetter" reden, so weiß jeder, daß damit Regen und <^turm und Kälte, daß damit di»r Krieger-Avdächt niökapclle in Judenburg wird der „Putni?" einen Sonderautobus abfertigen, der cm Samstag, den 9. d. um halb 14 Uhr oon Maribor abfahren n>ird. Die Rückkehr fc>lgt am Sonntag, den w. d. gegen Abend. ??ahrpreis samt Visum llv Dinar. Anmel. düngen bis K. d. an das Reisebüro „Putnik". m. Volksbewegung. Im Oktober wurden -tt Maribor III Kinder. 51 Ks,a5en und S0 Modchen, geboren. Gestorben sind in der-selben Zeit 83 Personen, und zwar 51 Män ner und 51 Frauen. Trauungen gab es im Oktober 4Z. m. Einen weihen FasO« erlegte dieser Tage der bekannte Mariborer Weidmann Herr Bankdirektor S t e r g e r. Ferner wurde in Zt. Jlj vom dortigen Oberl^rer ein K o r m o r a n lebend gefangen. Beide (Exemplare ki^nnen im Gesc^ste des Tierpräparators Franz Wallner (Slovcn-ska ulica 18) besichtigt werden. m. Anläßlich der «ochkuuftausstellmig w Wie«, die in der Zeit vom , 14. bis 24. d. stattfinden wird, veranstaltet der „Putnik" am 14. d. eine Sonderfahrt mit dem Auto» rar nach Wien. Di« Abfahrt erfolgt am 14. November um d Uhr vom Hotel „Orel", während die Rückkehr für den 17. d. um 13.30 Uhr vorgesehen ist. Die Fahrtkosten stellen sich für die Hin- und Rückfahrt auf 220 Dinar. Alle nähere Informationen im „Putnik".Büro. m Vi» „Putnik^-Londertug zu de» Olympischen Spiele». Das Reisebüro „Pul-nik" bereitet für den Besuch der im Februar in Garmisch-Partenkirchen stattfindenden Olympische Winterspiele einen Sonderzug vor, und zwar wird die Fahrt in der Zeit vom 8. bis 17. Februar unternommen werden. Nähere Einzelheiten über diese große Winterfahrt werden in den Geschäftsstellen des „Putnik" bekanntgegeben. m. Drohbrief an Bat'a. Der Leiter der lncsigen Ät'a-Filiale erhielt einen anonq» men Drohbrief, in dem der unbekannte Schreiber, der sich als „Rote Hand" unterzeichnete, fordert, da^ die hiesige Bat'z»Fj. liale aufgelassen wird, ansonsten er sie oer-ilichten würde. Der Filialleiter hat dm Brief der Polizei überlassen und gleichzeitig eine Prämie für die Eruicrung des Schcsi-s'ers ausgesetzt. nl. lZine Arbeitslose will vo» der Reichs» briicke in die Drau springen. Auf der Reichs-brücke erregte heute Nacht knaipp vor Mitternacht eine Jugendliche, die sich vom Brücken geländer in die Drau iverfen wollte, beträcht liches Aufschen. Das Mädchen, es handelte sich um die 19jährige A. S., nmrde aber von einigen Passanten zurückgehalten und in Gewahrsam gebracht. ArbeitÄosigkeit und Not liefen in ihr den furchtbaren Entschluß heranreifen. m Trlephonbegiinstigungen ftir die Landgemeinden. Der Postminister hat eine Verordnung herausgegeben, mit der die Tele-phongebühren filr die Landgemeinden gesenkt werden. So wird ^ie Gebühr für ^n Telephonanschluß von 4ü0 auf 300 Dinar herabgesetzt. Die Landgemeinden können die Telephonleitungen, falls dieselben eigene Trägermasten besitzen, selbst erhalten und sind von der Errichtung der Erhaltungsbei-träge befreit. Sind die Gemeinden aus Bud» ge. Rücksichten nicht in der Lage, die Telephongebühren rechtzeitig zu begleichen, so brauchen sie, wenn der Anschluß wieder hergestellt wird, die entsprechende Gebühr von 200 Dinar nicht erlegen. m. Nebespech. Älmstag abends hatte ein Rodfahrdieb besonderes Pech. Er sah vor einem FriseurgeschSft in Pobrezse in den Abendstunden ein Rad stehen, dessen Be-sihcr sich im dortigen <^schäft ein wenig „verschönern" ließ. Zdurz entschlossen ließ er das Rad „mitgehen". Aber — o Poch, dieses war abgesperrt. Da er mit einem Rad. lxis er „schieben" mußte, nicht weiterkommen konnte, warf der Dieb es einfach in den Straßengraben. Dort wurde es von dem Radfahrer auch wieder gefunden, und nach, dem er weidlich auf den unbekannten Diob gewettert batte. bestieg er mit freudestrahlender Miene sein Vehikel und fuhr von dannen m. «öchtttcher «tt-K w Pekre. In Pekve kam es heute nachts AU einer schweren SchW-gerei, wobei der 2S-jährige Schmied Franz Ha raZiL eine Armverletzung und der k9-jährige Knecht Andreas Berdonik Verletzungen am Kopfe davontrugen. Beide wurden in das Allgemeine Krankenhaus überführt. m. Wetterbericht vom 4. November, 8 Uhr: Feuchtigkeitsmesser — I, Barometerstand 746, Temperatur 7, Windrichtung NZ, Bewölkung teilweise, Niederschlag 0. * SMttmoch und Freitag EvengaliS Sxpe-riv»entalabende in der „Belika kavarna". II6Z3. * Die Gefahr vs» Giftgasen zwingt die Bevölkerung, sich rechtzeitig nach Sicher--heitsmaßnahmen umzusehen. Eine solche Maßnahme ist das Fenster- und Türdich-tungSmittel „W i n d f i x", das sich uls solches wiederholt vollkommen bewährt hat. Ueberdies brauchen gut verschlossene Räum? auch weniger Heizmaterial. Apotdekennachtdienft Montag: Maver und Savost. Dienstag: König und Minarik. Strauß-Korngold. Sine Nacht in Venedig tDK «rftauffithrung im Mariborer The«-t-r.) Die alte, klangreiche Operette, die von E. W. K o r n g o l d musikalisch und von E. Marischka te^tuell „umgebaut" wurde, hat nun auch den Weg über die Bretter unserer Schaulbühne gefunden. Mit den Mitteln, die ihm zur Verfügung standen, bemühte sich der Gastspielleiter Jos. Povhe aus Ljubliana so gut wie möglich, eine Aus-stattungsinszenierung herausbringen. Kapellmeister L. H e r z o g schwang den Takt« stock mit vollem Gefühl für die unsterblichen Weisen des Walzerkönigs, wobei er das Or-6)ester und gesanglich auch den Chor zu meistern verstand. Der Musik — und nicht einmal dem umgearbeiteten Buch — allein ist auch der Erfolg dieser Operette zu verdanken, die in die.scr Fassung an und für sich bedenklich zwischen der opera buffa und einem Singspiel pendelt. Trotzdem wird diese Operette infolge der Zugkraft der durch nichts zu tilgenden Kraft der Melodik noch lange Kassenstuck bleiben und den Spielplan mancher Bühne beherrschen. Eine feuersprühende, reizvolle Ciboletta war Elsa Barbis, die nicht nur im Spiel, sondern auch gesanglich den Vogel des Abends Abschoß, in^sondere aber im „Aoch"-Duett mit P. K o v i L, der den Makkaronikoch Pappacoda mit originellem Humor und gesanglicher Wärme zu einer starken Leistung zu formen wußte. T«n Her zog von Urbino, diesen Herzensbrecher von Venedig, sang und spielte B. Sancin wohl brav, doch konnte er nicht jene Wärme des Stimnllichen entfalten, die notwendig gewesen wäre, um restlos zu befriedigen. In der Rolle des Leibbarbiers Caramello zeigie E. Berdonik gute Ansätze von spieleri schen Entfaltungsmöglichkeiten, vorerst aber wird noch im Hinblick auf die Singstimme manche Hemmung zu überwinden sein. Ein in Kapriolen sich überschlagendes, vortresf-liches Trio venetianischer Senatoren bildeten P. R a s b e r g e r, Anton H a r a-stoviL und Milan K o ^ i L. Schade, daß Branka R a s b er g e r in der Rolle der Gattin des Senators Delaqua den Reiz ihrer Äühnencrscheinung nicht besser ver-werten konnte, da der Rahmen der Rolle zu eng gespannt ist. Slava GorinSek entledigte sich ihrer komischen Rolle als Frau Senator Barbaruccio mit stark karikierter Pose. Die Annina sang und verkörperte Paula U d o v i e in der gevodnlen Art, konnte aber nicht hinreisten wie so oft in ftüheren Rollen. Mehr Wärme, WÄme! In den Nebenrollen lvaren E. Stare (Constantia), Fr. B l a Z (Piselli), Danica Savin t^nturio), D. G o r i n 8 e k (Balbi) und I. K o 8 n t a (Herold) mit mehr oder weniger gutem Erfolg beschäftigt. Die Tänze wurde von A. H a r a s t o v i L einstudiert. Das Publikum hatte sein Amüsement, es gab viel Beifall für den Dirigenten und die Mitwirkenden, kurzum es gab bei ausverkauftem Hause wieder einmal musikalische Premierenstimmung, die hosfentlich noch weiter klingen wird. p. 3»ei U»f«>e. Der Besitzerssohn Mar-tin Solina aus Stojnci trug beim Baumfällen schwere Verletzungen am Kopfe davon. In ?^kno erlitt der Besitzer Rudolf Vnuk einen folgenschweren Sturz, wobei er sich eine Fraktur des linken Unterschenkels zuzog. Beide wurden ins hiesige 'Spital überführt. p. Usberfülle. In GrasenSeak wurde der Sglzährige Taglöhner Franz C a f während der Arbeit von ein«.m Unbekannten überrascht, der ihm mehrere Messerstiche ins Gesicht versetzte. In GradiS wurde der 27jäh-rige Winzer Martin M a j h e n das Opfer eines zweiten Ueberfalles, wobei er erhebende Kopfverletzungen davontrug. Die letzten befinden sich im hiesigen Krankenhaus. P. Im Zusammenhang mit dem Einbruch in die Färberei Erl^ wurd«^n unter dem Verdacht der Täterschaft der 40jährige Josef §. und der 21 jährige Alois B. festgenommen und dem hiesigen Gerichte eingeliefert. Die Erhebunl^en werden noch fortgesetzt. p. Ein Zuchteber gestohlen. Dem Besitzer »^ranz Zegul a in Hlaponci stellte vor «iniget Zeit die Banatsvervaltung einen Zuchteber zur Verfügung. Kegula lvar abcr kürzlich nicht wenig überrascht, als er den Eber nicht mehr im Stall vorfand. Die sofort verständigte Gendarmerie machte bald darauf den Eber in einem Hause in PobreZje ausfindig. Der Fall wird ein gerichtliches Nachspiel haben. Junsen killnem un6 k'rsuen nacli medrmalieer ScdxvsnzLsr scdsit vvrtiilit ä28 natijrlicde Kitterwa55ei' — molsten!; 8ci:c)n in kleinen Bensen — ?u LereeLlter varmtZtiskelt. »II», »o».'. IIUI-. L. br. lS.l85 aä 25. V. lS35. ItavonitlchsaM in M«ibor NePeetOiee: Montag, 4 November: Geschlossen. Dienstag, 5. November um 20 Uhr: „Bä- «»tanz". Ab. C. Mittwoch, 6. November: Geschlossen. Donnerstag, 7. November um 20 Uhr: „Eine Nacht in B-uedig". M. A. Smsatlon in der VfarrNrche Kürzlich hielt Konservator Dr. Franz S t e l e aus Ljubljana hier einen öffentlichen Vortrag über die Stadtpfarrkirche St. Daniel in Celje, deren Restaurierung derzeit das öffentliche Interesse wachhält. Dr. Stele sprach über die Kunsthistorischen Einzelheiten der Pfarrkirche und über das in-teresiante und wertvolle Ergebnis der Wie-derherstellungsarbeiten, die knapp vor dem Abschluß stehen. Er tat es in einenl so liebenswürdigen Plauderton, der sich fern hielt von aller hochtrabenden Gel.'yri'mke't. Bc: diesem Vortrage kamen, wie schon gesagt, auch die Erfolge der Restaurlerungsarb^.ken zur Sprache: Die Fresken im Gewölbefeld über dem Presbyterium sowie im Gewölbe des Mittelschiffes, die allesamt aus dem späten Mittelalter stammen. Die Farbenpracht der Malerei findet allseitige Bewunderung, nicht minder die Kunst Dr. Franz Stele's und seines Helfers, des Malermeisters 2e-leznik aus Ljubljana, die diese seit Jahrlunt-derten unter mehrfachem Verputz versteckten Malereien wieder so frisch und unversehrt ans Tageslicht gezaubert und von spSi-ren, entstellenden Uebermalungen und Farbanstrichen sachgemäß gereinigt haben. So gaben die RestaurierungSavbeiten in der hiesigen Stadtpfarrkirche allen Kunstfreunden, die Sinn und Liebe für eine Verständnis-volle Denkmalpflege und sür das ehrsame Handwerk des Restaurators besitzen, willkommene Einblicke in eine Tätigkeit, deren Ausübung außerordentliche handwerkliche Sorgfalt erfordert. Unendlich viel wertvolles altes Kunstgut ist durch verständnislose Restaurierung im Laufe der Jahre zugrunde gegangen. lZs ist eine dringende Notwendigkit, daß solche Arbeiten, auch in den scheinbar einfachsten Fällen, nur von einem geschulten Fachmann vorgenommen werden. Laienhä7idc, die nichts von dem handwerk-lickien Wesen der alten Kunst und den Grundsätzen neuzeitlicher Denkmalpflege wissen, richten bei allen Restaurierungen fast immer unabsehbares, nicht wieder gutzumachendes Unheil an. Noch eines haben uns die Wiederherstellungsarbeiten in der Pfarrkirche gezeigt: Sie haben die Tatsache bestätigt, daß das Interesse der Bewohner ^ljes an den Kunstschätzen der Stadt erst immer dann so recht lebendig wird, wenn irgendwo ein Gerüst aufgerichtet und wenn eine Arbeit in Angriff genomlnen wird. Tann kann es die Oeffentlichkeit kaum erwarten, daß der Er^ folg zu Tage tritt, während man sonst an all den Schönheiten unserer so spärlichen Baudenkmäler ziemlich achtlos vorbeigeht. So ist es la auch mit der Stadtpfarrkirche, die kaum je so viele aufmerksaine Bemcher gefunden hat, als nun, seit in ihrem Innern gehämmert und gearbeitet wird. Kurz, es ersüllt sich wieder einmal das alt^' Nestroli-Wort: „Das all' muß g'schehn, damit inuu sieht, wie viel das; g'sckiehn muß, bis was g'schicht!" Helfried P. Scharjenau. c. Aus dem Eisenbahndienst. Der Oifizial Herr Franz A l t ist von Celje nach Zidani most und der Beamte >Herr.^ns Kotelj von Trbovlse nach Celje verseht worden. c. Einkommenstemr. Der SteuerauSscbusz zur Bemessung der Einkommensteuer im Bereich der Stadtgemeinde Cel.jt am 7.. 8., 9.. 14., 15., IL., 20. und N. d. ab 8 Uhr morgens im stcueramt der Oeffentlichkeit zur Verfilgung. c. Der Stadtrat Celje wird Freitag. ^>?n 18. d. eine ordentliche Sitzung abha^lten. Be ginn um 18 Uhr. c. Reklamationsausschuß. Die ^i«niincr für Handel, Gewerbe und 7^ndustrie in Ljiib ljana hat folgende .Herren in den Reklama-tions-ausschuß Celje geivählt: für den ^>.in« del: Anton'Cvenkl, Kaufmann in St. Peier; und Rudolf Stermecki, Kaufmann in Celje; Stellvertreter: Fran^ Ketinc. Kaufmann 'n Tvbovlse und Anton Umek. Kaufmann -n BreZice; für das Gewerbe: MiloZi .^lol^nse:, Bildhauer in Ce^se, nnd Jakob Volk, werbetreibender in SoStans; Stellvertreter: Karl Vagrinc. Ziminermeister in Vre^'ee. lind Josef Jug, Sattlermeister in ?.iilec: für die Industrie: Konrad Gologranc. Vanmei^ lter in Celje und Alois Goriöar, Jndustrieel ler in Mozirje; Stellvertreter: Franz ?!??-> man. Industrieller in La^ko und Fran'^ din, Industrieller in Ljnbekno bei Celje: ?ur das Gastgewerbe: August Do'Iinsek, l^st^ wirt in .yrastnif und Franz Pikl, Restaura-teur in ^alec: Stellvertreter: Jo^fo Cajb?n. Gasthvirt in Teharje und Jo.^ko Podlin^ek Nestaurateur in Kozje. c. Die „Glosbena matica^^ in Cesse wird am Mittwoch, den 6. d. ihre die-^ähr:al.' Jahresversammlung in der MuMchule abhalten. Beginn um 20 Uhr. c. «pothekendienft. Den Nachtdienst .väh« rend der laufenden Woche bis einschliesslich Freitag, den 8. d. versielit die Krcuzapotb.'le (Mag. Psharm. GardiZni^ in der Kralja Pe tra cesta. 0 1 o >i»i I. 7 Seit äem ersten 1'SL cler k?S' ÄiodeveeunL «>«» pnqlrsmme v. ln- u. ^usl^nä KurLvellon-proersmme VerlSölici'c: ksuanleitunxen / prakt. >Viniie / 'seclmisctier k^rseelcastsn / kaclioalctuAli-täten in >Vort uncl kZiIVoIt I4ksrÄtiLe Oolä-fiillieäer kiir Abonnenten Vsrlaneen 8ie erstis k^ode-Nummer! ^ac1jo>velt. >Vien. ?o5tamt S5 MaMmvr Zewwg" Rummer AN. Dienstag, den 5. November 1935. Holzexport und SaMonm Wichtige Beschlüffe der jugoslawischen Holzindustrie Kic wir schon berichteten, hielt der Z^n lralausjchu^ der jugosilawisttieil Holzindustrie in den legten Tagen i?l Beograd eine Sit znng ab, in der er sich init der Holzausfuhr >»ach Italien, lnit dem Zahlungsverkehr mit Italien und niit anderen, die Ho^industrie betrefsenden fragen beschäftigte. Der Ausschuß beendete sglichst M^nig dabei verlieren. Dies soll dadnrch erreiche nierdcn. daß niail von Italien sij'ir die Clearinffsorderungen einen garantierten Kurs erivipft, alle Aerpslichtnngen unserer Impor-lcnre gegenüber Italien genau crniittelk nnd die Iniiportcure zwingt, iil^re ^^rpflichtun-gen eheblildigst zu erfüllen und die dadurch gewonnenen Mittel zur Begleichung der ^sle «irrnczforderungen verwendet. Sollten die so gewonnenen Mittel hiezu nicht ausreichen, so hätte der Staat anläf;lich der Verhandlun gen iib<'r die Sanktionen für diese?forderun-gen ^Gegenleistungen in bareni zu erwirken. Bei diegier?ing zu ersuchen, ehebaldigst eine Berordnnng über die Förderung nnd den Schutz unserer Forst-»virtschaft ni erbringen, und zivar sollte der Zentrnsausschnß mit dicker b<'irant »Verden. I. Juli 10N. Bor dem Kriege betrug die Verschuldung der deutschen Landwirtschaft laut Schätzung dieser Bank 17.5 Milliarden M!ark. X Italien «rgrötzert seine EinkLuse in Deutschland. Das Anlvachsen italienischer ^äufe in Deutschland konnte auch im Sep- tember verrnerkt iverden, was übrigens auch aus dem Ansteigen des Clearingsaldos zu bemerken ist, der S0 Millionen Lire zugunsten Deutschlands beträgt. Früher wurden die Million Tonnen betragenden .'ikohlenkäuse i,? Deutschland mit blockierten Marken bezahl' X PriM kauft Opimn. Die Privilegiert Exiportgefellschaft (Prizad) hat von der he,, rigen ausgiebigen Ernte bisher K2.804 ts Opium gekauft. Alles spricht dafür, daß di Prizad bis zum Ende der Kampagne die kii'-samten Borräte der Henrigen Ernte in ein?'-Menge von 75.000 kg anfkanien wird Anaftafla zum letzten Male? Sie klagte in New Jork auf Herausgabe des Zarenvermögens Ein wahrhaft salomonisches Urteil X Im Clearing nnt Dentjchla nd ist der jugoslawische 5aldo bereits aus W Millio'ien angeniachsen lWartesrist nichr als «i Mviinio). Iln Berkeht- niit Italien belräg! der Saldo I70 Mkliotien (Warte^ frist Tage), niit n m änien .'i.i Millionen Tage), mit der Türkei >i40 Tnns.'nd Dinar (.'i0 Tage) nnd mit B u l-f! a r i e n Dinar (75, Tag«'). X Aus der Textilindustrie. Die Tnchsa-brik „Tesstilana" in KoLevic hat ihr Atti-veukapitas von tt ans 1 Millioi, Dinar her-nbl^eset^t und dann durch Ausgabe neuer Aktiven wieder aus 4 Millionen erhöiit. X Arbeitsvergebung. In d<'r Technischen ?ss»teilliug der Bezirkshanptinannschaft in Marilwr werden am d. nnt l1 Uhr die Arbeiten für dei? Bau eines Danlines im Pesnical)ett iin Versteigerungswege verge» l'eii: die Ltoslen sind auf vl'.00l) Dinar voran schlagt. X Ein Gtäubigerschtttjv-eein ist in Ljub-ljaiia in Bildung begriffen. Aehnliche Organisationen bestehen bereits in anderen größeren Städten Jugoslawiens. X Das Bergtverk in Treysa sSerbien), das sich betaniillich in englischen Händen be^ findet, verleilt für das (^ieschüstsjnlir IvU-l-.?', eine Dividende von Prozent gegen 12 ein s>ulb Prozent ini Jahre ls».i.'; .j4. Der gri's'.ere (^k'winn ist vor nll«'n> d<'ni 'l.'reis, ansliei, eiinger MetlUle zuzufelireilK'n. X illekordprris aus der Mollenuktion in SNuey. ^si in sid- ney wurde e>n Rekordpreis für die nene Za, son nilt 22.2.» Pellc<' je Psnnd (^'wicht für nns^ereilligte Merino-^Mlle erreicht. Angeboten wurden Ballen, wovon 12..'>.'^ verkaust wurden. Die Tendeitz war fest, die Nachfrage lcbhast, spe^^iell seitens Japans. Jorkshires und Enropus. X Anstieg der Produttion in drr ruffi' schen Schwerindustrie. Der Wert der G.'saint Produktion in der rnssischon ^.lnverindnstne ist int Monat Septeinbev auf 2.0i) Milliarden Rubel angewachsen, waS g^genilb-er dem Mmtat S<'ptember des '^^orjahres eitler 2.V7-pro-etttigen Erhöhung .sieichkonlnlt. In. den ersten nenn Monaten dieses Jahres haj die Prodliktion eiiren Wert von l7.20 Mtgiar» den Rubel erreicht. X Holländische Schweaen-infuyr. In den ersten neun Monaten dieses Jahres hat Hol. land li0ü.744 Stück Eiseltbalinschivellen ln-portiert, hicvon ans Deutschland Kl.403. aus Rußland 162.l4ii nnd ans Polen 7.X8M Stück. X Italienische FatzdaubenauSfuhr >»ach wg^r. In, Iaik^re IVl führte Italien nach Alsjier liilt in Berlin liat die geltun-!e ?^erschllldnng d^^r detilschen LandU'irt'chatt am 1. Juli U.li Milliarden Mark l-e-tragen gegenüber U.d Milliarden Mark Wi Die augebliche Zarentochter Anastasia T s ch a i k 0 w s k i, die sich jetzt wieder in Amerika befindet, ist von eineul Rewyorker Gericht auf Aussolguitg d<'s Zarenvermö-geus abschlägig beschieden Zvorden. Ein nierkl^irdiges Zusammetitreffen liat es gefflgt, daß die Zeitungen zu gleicher Zeit iliöer das getvaltsame Ende des letzten Mör ders der Zarenfamilie Ia k 1» w le w be leichten, der in der Mhe von Moskau als verkohlte Leiche aus de» Trünlinern eineS explodierten Autos geborgen wllrde. und auch die Anastasila Tschai-kowski Pli^tzlich wieder auftaucht, die bekanntlich behauptet, als einzige der ?lbsck)lachtung der Zarenfamilie in Iekaterinenbuvg entkominen zu sein. Es war in letzter Zeit recht still geworden um diese eigenartige Frau, die von ihren Anhängern in kritikloser Begeislvruug als die echte Erbin des letzten Zaren ausgegeben tvurde. Auf der anderen Seite war die große Schal.' der Skeptiker, die die angebliche Zarentochter voti vornherein als ''ine <Ähwindlerin nnd Betrügerin bez<^ichn?ten, die es lediglich darauf a>bgesel)en habe, das Privatverlnögen des Zaren ilnd der kaiserlichen Familie an stch zu bringen. Nun ist es richtig, daß Nikolatts 2. einen Teil seines Privatvertnögeits, vor allent überaus wert» vollen Schinuck, bei der Bank von England hintevlegt hatte. Um aber diese Vermögenswert? zu sichern. Ovaren sie von vornherein mit soviel Borsichts- und SPerrnlasinahinen UMgvben, daß es slür die Tlchaikowski voll Kommen ausgeschlossen n>ar, nn sie über s)aupt heratizitkotnmen. Bor allent ivar sie nicht in der Lage, ihre Phantastischen Er zählnngen nlit irgendivelck)en Beweismitteln zu bekräftigen. Soweit es sich uln ihre Erlebnisse ans rus sischent Bodeit haitdelte, konnte nmn zur Not Mch annehinen, daß alle Belege über 'hre Abkunft im Trnbel der bolschewistiscl^en Ne-voliltion verloren qegatigen seiet». Von dem Auge^chlick ab, wo sie aber ruinänischen Boden betreteu hatte, hätte eine Nachprüfung zu positiven Erlebnissen führen müssen. Aber auch da versagten die Nachforschungeit. Es konnte iveder die >tirche noch der Priester anssitidig g^'lNlicht n,erden. vor den, '.hre Ehe lnit ihrein Erretter geschlossen worden sein sollte. Auch ivar jede Spur von ihrem angerzogin von Lenchten berg, Vern>andtcn des russisrs>en ^sciiserhan-sl's, in Verbindnnj^ zu treten, die sich voll-kontnieil ans ihre Teite stellten nnd ihr Uir ErfiUlnng di<'ser Anspri'lche zu verhelfet! snchten. ES erübrigt sich, den Kahlreich^n Abenten<'rn nachzngrhen, die dies^ seltsatne Frnii erlebt hat. Anch in Berlin hat sie ei);e (^wstrolle gclleben. Sie tvar aus der Irren-anstiilt Dalldorf entlasset» morveil. woraus sie einen Selbstmordversuch im Landux'hrka-nal Uttlernahin. Sie nulrde gerettet und inl Moinnlsen-Sanatorinm bel>andelt, wo sie sich zitni erstenmal als Attastasia zn erken-Neil gab. Es hat in der Folgezeit eju reich-lickeZ Durcheinander und vie^s Hi» und Her gegeben, selbst der ehemalige (^iroßher-zog von .Hessen »vnrde beinüht, al>i'r auch er erkannte seine ??!chte nicht. A»»ast«sia zog es darauf vor. loieder z.» verschwinden nnd nach Anierika zurückzugehen. Dort er.s>ob sie itlage atis Aussolgung des '^^t'rinöiiens des Zaren, das in >^>ölie von Millionen Dollar bei einem Newvor-ker B<^nkl).^tus hinterlegt ^eiii sollte. Der Rich tcr hat sich c,eradezu saloutonisch aus der Affäre gezogen. Die Frage der Identität der Anastasia hat er i'lberl)aupt nicht berüs?rl, sondern er l>at lediglich festgestellt, daß ir-gendtvelche Berinögensst-ücke des Zaren bisher noch nirgends'in USA nachgewiesen worden seien. Infolgedessen entfalle kür 'lni die Notivendigkeit, die Berechtigung der '^ln-sprüch? Anastasias nachzuprüfen. Nach die sem Mißerfolg wird man voraussichtlich d!? Akten ü^r die angebttche Zarentochter schli«' ßen können. Es ist ohnehin schon längst Ze 1 d^u. >ien»tag, 5. November. L s n b l j a n a 12 Schngplatten. 18 Tan^ Mttsik. 18.Z0 Bortrag, lv Nachrichten. ^0 Klänge aus unserer .Heimat. 22 Nachrichten. — Be 0 qrad 11 Fltnkorchester. l.2 Zckiasl platten, ltl.20 Schallplatten, l!) B. 10.1', Nat. Bortrag. 20 Volkslieder. 21.2N Ftln! orchester. 22.20 Beethoven. — Wien 7.!^'. Schallplatten. 12 Mittagskonzert. 14 Leo Sle.^k singt. (Schallpl.) lt'.0.', Aus Tonkt! inen. 18.50 Nenes am Himtnel. 20.10 Russische Volkslieder. 20.!i5 Schlagerrevue. -Be rli n2l.li) Rich. Stransi-Sinfonie. -B e r 0 n» ü n st e r 10.50 Sinfoniekonzer' — Breslau .20.10 Schivank mit Musii B r ü u n 21.15 Jugoslawische Licder^ 2l.4<) Englisch« jflavierlnnsik. — B t» d 0^ p e st 20 Uns^arifche Volkslieder. — Buka r e st 20.I0 Sinfoniekonzert. — Deuts ch-ln n d sen d cr 10 Tanzstunde. — D r 0 i t w i ch 21 Hörspiel. — Leipzia 20.10 Unte»ls?altt!ngskonzert. — London Reg. 21.15 Liedcr und Balladen. 22.15 Mi-litärko>»zert. — M ai land 20.50 Schau piel voit Molttar. — M ü n che n 10.l>5 Kleine bnnte Musik. — Prag ls>.10 Mili' tännusik. 21.15 Funkorchester. — R 0 ni 20.50 „Dil« l^'reuadiere". Opewtte. - — S t r a ß b u r g.22 vpernsendnng 0,1.' Paris. — V t n t t g a'r t 20.10 Heitere Mu izierstnttde. T 0 n l 0 n s e 21 Zigel»neror chester. 21.'15 Lieder ans Oper»» und Op.' retten. 2."^.!^ Wiener Orchester. — W a r-s ch a u 20 Sinfoniekonzcrt. 22.:i0 Posen. b. Au« meinem FLHrtenbuch. „Ahoi, ihr blatien Iuugen^ t»ud „Zu Fuß durch dn» Bnlkan". Von Äarl .Köster. Erschienet» in der Schriftenreihe „Lo«ives Ingendbücher". --Verlag LoeweS, Stnttgart. (^eb. Mk. 2.18. Aus dieser Neuerscheinnng zitieren wir nur einige Stellet!. Das Kapitel 05 ist betitelt: „Kraljeostov Srba, Hova ta i Slovenaca". Alls derselben Leite: „Diese Zniaminensa^^ ung (der Iuqoslatven) ist 1010 in St. (^er-lnain l'eschlossen worden, und gewalts>,in durchgeführt." Seite 80: Die Dinarischen Alpen sind die Fortsetzung der Alpen nach Sitd osten und utusassen das Karstgebirste niit dein Mk) Meter hohen Tricklav in ^lnta-tien." Seite 88: „Hier in Spalato endet die Kleinbahn voi» Sarajevo—Belgrad, die d<'n Anschließ an die Landeshanptstadt biet'!." Seite W: »l^e»:uuent pn /e8ti >?u, pa »inj iuntie braven pe« nsw. Seite 100: „Hoch über der Stadt (Ljnb!.jana) thront '.ine Burg, ein oller Bischofssitz." Diese nx'nigen Zätze haln'n ivir l»eiin flüchtigen Durchblättern des Buches k^erausge,^riffen. Eine »vettere WjtzreHtltt^ erübrigt sich. "ysenNag, S. Die letzte Chance vergeben „Rapid" geht abermals leer aus / Die Cakovecer siegen uul 4:2 l2:0) / Zwei Spielerjubiläen hie und da, wenn es das Prestige der ..Na> Pid"-Mannschaft erfordcrie, cinzujprlngen und mit aller Kaltbli'ltigkcit das schw'irz-blauc .s'^^lliglum vor dem gegnerischen stürm zu bewal)rcn. Heuer bez^q er nun ständiff das Tor in eer ersten Mtinnschaft und man must ihm schon deshalb eine bc-sond.'re Anerkennung für seine Treue und lzeispiellose Ausdauer zollen. Der zweite Jubilar ist Joses F u L k a r, Der letzte Meistevscha-ftsstart brachte einen unerhosften Miberfolg. „Rapid" war mit größter Zuversicht ausgezogen, doch zoriß die momentane Unbeholfenheit dcS einen oder des anderen Spielers die Geschlossen» heit in einem solchen Ausmaß, daß selbst die verläßlichsten C'tüken der Mannschaft ins Wanlen kamen. Zu Beginn sah die Situation zwar ganz anders aus. Die Schwarzblauen erössneten den Kampf mit einigen schönen Aktionen, dock) trat der Umschwung allzu rasch em. Die (Zakovecer kamen im weiteren Spielverlauf durch zwei Treffer möchtig auf und erhöhten bis zum Schluß das Score sogar auf 1 : 1. bis in der vorletzten Minu'e das Endergebnis von 4 : 2 liergestellt wur« de. Trotz dieses Erfolges mar der .Campf nicht einseitig, obwohl man bei einigen hei» mischen Spielern die gewohnte Sicherheit und vor allem den Elan stark vermißte. Die s'^äste sorclerten einen wuchtigen Start und flinke Operationen durch die beiden Mgel-manner. Spielleiter war Schiedsrichter I o r d a n aus Ljubljana. « Dem Spiel ging eine kleine Feier voraus Torhüter P e l t o seierle scin 250. und Seitenläufer FuLkar sein WO. Spiel unter dem schwarzblauen Banner. Alfi P e l« k o gehört schon seit mehr als einem Jahrzehnt zu den Pronnnenten der lokalen Auß-ballgenieinde. Seine Spielerlaufbahn reicht weit zurllck und in diefer langen Spanne Zeit konnte gerade er wiederholt den Löwenanteil an den schönen Erfolgen der „Ra-vidler" in Anspruck) nehiuen. Seine Bravourstücke von anno dazumal stempelten ihn zum besten Goalmann Sloweniens, sodaß man ihn wiederholt auch in Reprüsen^a-tionsspielen verwendete. Leider erlitt er in einem schwierigen Kampf eine folgenschwere Verletzung, die ihn für lange Zeit zum Pausieren verurteilte. Trotzdem er in den letzten Iahren noch immer an dieser Knöchelverletzung laborierte, ließ er es sich nicht nehmen, der geschmeidige Bonzo der „Rapid"-Mann-schast, der gewiß der bravste und verläszlich-ste Fußballkänipe unserer Stltdt ist. Auch ihm gebührt ein namhafter Anteil an den letzten Erfolgen der Schwarzblauen. Beiden Ilibi-laren, die gestern Gegenstand besonderer Ehrungen waren, auch uusere besten Glück-lvünsche! ^ In der Meisterschc^ft des .«Preises ist nach dein gestrigen Kampfe s^ilgende Situation mtstanden: „Z'^elezniöar" behauptet nach wie vor die Spitze. Tie Mannschaft l!esil.tt sechs Punkte und hat wohl alle Att'5sick)ten, ins Finale zu kc>nunen. Tann folgt ..(!akoiiee" mit 4 und „Marjlior" mit 2 Punkten, während „Rapid" anl Ende verblieb. „VrimorZe" nicht in der Liga? Beive Vertreter des LNP geschlaqeii / „Ilirija" uns ,Pri-morje" an das Tabellenenve verdrängt / Die übrigen (5rgeb-nisse der Qualifikationsspiele Noch V0' N Tagen sah man den Qualifi-kationskampien niit größter Zuversicht entgegen. Damals hatten „7^lir!ja" und „Pri-inorje" ihre Zagreber Gegner glatt erledigt und in überaus hossnungövoller Position die Tabellensilhruug itb'^'rnoinulen. Di<' beiden gestrigen Nückspiele machten aber fast die letzten Aussichten zunichte. „Primorje" leistete sich den ^ciiniher, auf eigenem Bo ^en g^'ge?» ^ie Schlacht zu verliere». Eig.'ntlich ivar es ein recht mäßiges Spiel, m de!n auch die Zagreber nicht viel zeigten, intmerhin brachten sie in.s)> Entschlossenbeit auf, sodas; „Priniorie" trot? verzivcifelter Anstlx'ngnngen gc-ien Schlnß des Kampfes g^'schlagen das Feld räumen mußte. Mit 2:l (2:0) heiinstete beide Punkte ein. Spielleiter mar Schiedsrichter GoraniS. Auch „Ilirija" erging es in Zaqreb gegen „Gravjanska" nicht and^'rs. Die „Gradianski" -Leute warfen sich zu Beginn mit unglanb-lich^'r Verbissenheit in den Kampf, sodaß eZ schon in den ersten 20 Minuten 3:0 zugun- sten der Zagrebcr stand. Nach Seit'enn>ecs>scl arli<'!tet? sich „^^lirija" eine sichtl»are Feld-übeNegenh^it heraui?^ doch niitzten die ganzen '.L'!<'lniiliungen nicht viel. „Jlirija" erzielt.' zwei schöne Treffer, versagte de:.-Schiedsrichter einenl davon die Anerkennung, sodaß der ^ianipf schließlich mit 3:1 t3:l)i schlosz. In der Tabelle der fünften Grnvpe, di" aurl> Slowenien umfaßl, fiihtt somit ntit „Gradfaitski" und ..^li- r:ia besitzen 5 Punkte, während ..Primori^.'" nur über vi 'r Punkte verfügt. Das Zagreber Treffen leitete Schiedsrichter Z i t i L. In den übrigen Gruppen wurden gestern solgende Resultate erzielt: Beo g r a d: „Iug^^slavifa" gegen „Nadniliki" (Krciguie-vac) 1:1 (0:1); Zc m u n: BA-SK gegen „Sparta" (Zemun) 0:1-. N i S: „Gradsanski" (NiS) gegen „Slavisa" lSkoplse) 1:0; Novi S a i): „Vojvodina" gegen (Subotica) 0:0; K i b e n i k: „SlaviZa" (Sarajevo) gegen „Osvit" 2:2; O s i j e k: „Concordia (Zagreb) gegen „Slavija" 2:0. ,N...i5orer ,?c'ttung" ??«mw?r Ml. Tlsch-Tennls-Meifterschaft d« Draubanats Samstag und Sonntag murd? i« 5?iub-ljaila die Tisiti^Tennismeislerschaft des Diait banats au'^getragen. An den K'äirU'.sen beteiligte si-h auch ein Team des M-<'-ribor. In der Mannscsmftsn>crtung trug „.?>ermes" dm Endsieg davon. Ve Mannschaft, die sich a-us Marinko, s^orvat und Dji-novski zusammenheilte, erledigte „V'aribor" und „Korctan" mit j-".' .'i:0 und schlug dann im Endspiel „Ilirija" mit „Ilirija" be-li'wciten. ,Iorotan" den dritten und „Maribor" den vierten Plat?. In den Einzelbewerben stehen Mariiiko, zinic" nnd Kosmina iln 7^'nalc. während ^icl) bei den ^uniizren auch Seneko^viL bis in die Endrunde durcharbeiten konnte. Taz-'^en wurd? da>? Damenein>'l mit eln?m Sieg ^ vc.n ^rl. Tuocar abgcsci l. ssen. Zweite w'.'r-d^ t'^tau .Kononenk,>, die auch iin g'nii'chtl-n ^ Dop')el mit DiincSki als Partner dl'n ?''g an sich I'rächte. Im.^^»e^rendcipl^cl erre.ch^.'n Kosuu na'Lanzor ulid I^ixa-Nagy das Fina'e. Radsah!ermeisterschaft k>cs SK ^?l?zniöir. Mit den? Statt und Ziel vo.- seinem St'> dion brachte gestern der S.,! 7.clezui''^ar in Marit>or seine Radfal/.ermeistersci/ast zilni Aiiötrag. Den Sieg l)oite sicli enviirtungög?-I inös', R o z IN a n, dann jolgien .^.^nnko, Za-oravee ^Edelweiß und S'.ü^i). Ein Branonrsieg des SK In Ptnj gab es gestern eine ^i's'^b'''^llseii-satioii: der frisckigebaclene S.'^t L^'ndava schlug den SK Drava mit 4 : I und '^?r-set.Ul' die .^"»eiinisckien auf den letzten Ps^!.'. Iln Teaiit der siegreichen „9end.'iva"-Sr'e-ler stach insbesondere Miro S t a r c lu'i-vor, der eine überragende Le'stnna bet^ Uit 4 : l : 0) spalten sich die Gäste anö ' murje Spiel und 2ieg. Crof; Vountrq in Yelje. In Eelse wnrde gestern eine Cro'', E'"n-try über ein Strecke von 7.5) ^tü'c'm'ter ge--lausen. Ten Sieg holte sich B r u 5 a n sIIiriza) vor den Brüdern Lc^do nnd Ad^''lf Starman. Brtl^an benötigte SZ.2l Minuten. Im Inniorenlauf über 2 Kilomet?' te Z i g l e r (Marathon) in 7.7. Schweizer Gieg deß In Bern schlng gestern der BS<^ di'' „flonng boiis" vor 3.'>sV) Znichanent mit 3:1. Den Treffer der Schweizer erziel e -Petrak. „Wir rufen die Jugend der Welt!" Die deutsche Olympiaaborduung i» Zagreb. Auf der Rückkehr von lNriechenland traf, wie schon berichtet, am vergangenen Donnerstag die deutsch Olympia-abordnung in Zagreb ein. wo ihr ein überaus herzlicher Empfang bereitet wurde. Ueber den Aufenthalt der deutschen Sportführer sowie die beachtenswerten Ansprachen, die bei dieser Ge legenheit Reichssportftihrer von Tscha m« mer und O sl c n sowie der Generalsekrs-tär des Organisationsausschusses der Olympischen Spiele Dr. D i e m hielten, erhielten wir nachstehenden Bericht aus Zagreb: Ankunft und Empfang. Ein prachtvoller Herbsttag träumt heran. Tiefblau spannt sich der Himmel itber d!« Berge und ein leichter Nebel liegt über der Save-Niederung. Ein herber .^rbstgeruch erinnert an die kommenden Tage des Win« ters. Es ist 10.30. Soeben kam die Meldung aus Lipik: DaS „Olvmpia"-FIugzeug ül'erftog soeben den Ort. Eine Bi?wegung der Ungeduld, gepaart mit Neugierde, geht durch die wartende Menge. Die Hälse recken sich, aber nur eine einsame "Motte" segelt durch das blatte Luftmeer. 10.40. Ein winziger Punkt erscheint im Osten, wird immer größer und ivächst zusehends zu einem großen, bruntlltenden silbrigglünzenden Bogel. Schon sind die symboliscl^n fünf Ringe nnd das Hoheitsabzeichen zu erkennen tief stößt dix. dreilnotorige IunkersmaWne der Ttipe Ju Ü2 die Nase. UmviMrlich ziehen die Leute da utlten die Kölpfe ein. Aber keilte Furcht, es ist nur eine Begriißung ^ und schon braust der Riesenvogel weiter, gleitet nach einer Runde sanft auf den Rasen, rollt elegant aus. mit entfalteter Startflagge alif den Startplatz zu und bleibt ruhig lmd sicher stehen. TaschentÄcher flattern, Hände recken sich hoch, Hüte werden geschwungen. Mit elastischen Schritten entsteigt der Reichssportführer und Präsident des Deutschen Olympischen Komitees Hans Tschammer und Osten dem FlugMg, ihm folgen der Generalsekretär des Organisationsausschusses der 11. Olympiade Dr. Karl Diem. der Vizepräsident des putschen Olym pischen Komitees Arno Breitmeyer, der Pro pagandachef Nr. Zapp, der Vertrauensmann für Jugoslawien Obering. Franz Neuhausen, sein Stellvertreter Dr. Karl Gemiind. Es folgen die Begrüßungsansprachen, gehalten vom deutschen Konsul in Zagrc>b Dr. Alfred Freundt. vom Vertreter ^s Korpskommandos Oberleutnant Tomie. vom Ver treter der Zagreber Stadtgemeinde H. llgri, niö, welcher in deutscher Sprache den Reicl)s-siportführer willkommen heißt. Sichtlich erfreut dankt dieser in warmen Worten für den Empfang. Außer den genannten Her, ren lvaren die Vertreter der Sportverbände, des Reichsdeutschen HilfsvereineK, der GeseUschast der F. D., des Sokolverbandes, des Autoklubs, des Aeroklubs, des Kajak- u. Ruderverbandes und viele andere beim Empfang amvescnd. Kurz nach 11 Uhr setzte sich die Autokolonne in Bewegung, um den Deutschen bis zum Hotel (Ssplanade das Geleite zu geben. 2. Presseempfang. Um 11.30 empfing der Reichssportführer im Salon seines Appartements die Pressevertreter. Der sympathische Sportsmann, vom Führer Adolf Hitler zum obersten Äportführer ernannt, inach-t mit seiner sportgestohlten Erscheinung, dem scharfgeschnittenen braungebrannten lSl^sicht, den durchdringenden braunen Augen, aus denen das Feuer der Begeisterung glÄht und lodert, auf seden der Zuhörer einen unaus-löfchlichen Eindruck. Die Sätze, die er spricht, sind kurz, markig und von einer nachhaltigen Wirkung, welche noch durch Handbewegungen verMrkt wivd. Vorerst drmkte der Reichssportführer die Freude und Zufriedenheit aus, die Press^Vertreter bei sich zu sehen, und Mrte u. a. folgendes aus: „Vor zwei Wochen unternahmen wir die Fahrt nach Griechenland, um an dieser geheiligten Stätte der c^lympiscl^en Spiele alle ^nzelheiten zu überprüfen. Wir traten in Kontakt mit den führenden Persönlichketten des öffcntlichen und sportlichen Lebens tind den Mitgliedern der Regierung. Wir lernten die Schönheiten Griechenlands kennen utrd bestlchten die Stätten, welche für unsere Aufgabe in erster Linie in Betracht kamen. Dr. Diem hat sich mit meinen Miwrbeitern um die Organisationsfragen bekilmmert. Wir hatten wiederholt Gelegenheit, in uns den hohen t^^eist aufzuneihmen, welcher vor drei Jahren die Olympischen Spiele in Los Angeles nnd — in chronologischer Reis'enfolge in der Vergangenheit jene in Amsterdam. Paris. Antwerpen, bis zu den ersten im J^h re 18W itt Ath^n — den edlen Antri<'b gab. tvomit der verdienstvolle Eoubertin sein großes Lebenswerk begann. Wir waren zwei Tage in Beograd Mtd traten mit den führenden Männern Fhr?s Landes in Verbindung. Die Gastfreundschaft bei Jhtten ist herzlich und angeboren. Ueber all, wohin ich kam, fühlte ich das große Ber-stättdnis, die kirof^ Liebe und Bereitwilligkeit. an den Vorbereitungeit der Olympiade mitzuarbeiten. Ich habe Ihr schönes Land gut kennen gelernt. Steinige, gebirgige und arme Gegenden wechseln mit bllthenden Gär ten und Feldern und diese vern>andeln Ihren Boden in eine gesegnete Landschaft. Ich l)abe auch die ärmlickM Kreise in Ihrem Lande in Berücksichtigung gezogen, weil gerade diese mit gro-^re Liebe für die Erziehung des Körpers und die Gesundheit der Jugend einstehen. Ich spreche atrfricht'g, wenn ich Ihnen sage, daß wir in Deutsche land unsere große olympische Arbeit ohne Mttel ttnd mit tvenig t^ld begonnen l)a-iheu. Das wichtigste Werheug Diems. welck)cr die Riesenarb-.'it lleistet. war der ungebeugte Wille, der Eifer und die Vecr.'i-sternng zur Sache. Und wir l)atten dainit Erfolg! Wenige Moniktte nur trennen uns von den Winterspielen in Garmisch-Partenkirch'n, vo sick» am 6. t^ber 1930 die olympi'che ne entfalten und das olympische ^^uer angezündet mrd. 49 Nationen senden zn di'n Sommerspielen ihre besten At'hleten und di.'S wird, davon bin ich übcrzetigt. da? best.' Z?i chen dasür sein, daß diese Acierlichk.'it d:e ganze Welt, welche schon nngednldig auf d,'n Beginn dieser gröszten Olympiade wartet, zufriedenstellen wird. Ich wünsche, daß sich die instollawische tionalmannschaft von den Olyinpischen len mit oder ohne Lorbeer bekränzt mit d'ln Gefühl der angenehmsten Ueberrasck^nng in die Heimat zurückbegibt, daß sie in mein'm Vaterlande eine der bemerkens^vertest^n Friedenskundgebungen der iteuen Zeit nit erleben durfte. Wie unser Führer am Parteitag in Niirn bevg vor aller Welt seine Fricdenspoiü'k kundgab, so wollen auch wir, das; nns?r'" Arbeit durch die Freundschaft aller Völt-.'r untereinander gekri^nt wird. Wir wollen I'o-weisen, daß der olympische Gedanke keine leere Phrase, kein Mnseumst-ück ist. sondern die grosse Aufgabe der Völkerversöhnung. Morgen reisen wir nach Berlin. N^t'^'r euch, meine .Herren Pressevertreter. wünsch.:it wir allen unseren teuren Freunden, auch jenen in den entferntesten Winkeln, daß aiich diese so erfolgreich, freudig und begeistert an der gemeinsamen olympischen Saä?^ mitcr-l>eiten lsollen, wie es euer sehr geehrter Dr. HadZi macht. Die Jugend der Welt soll sich in n>.''!ner Heimat c'hne .Hintergedanken zusammenfinden, sie soll anständig und ritterlich tälnvf.'n und ohne Gefahr, d^ der Welt der Fric^' geraubt wir^ " Mkmv' »mü«sr M. 6« «MMek u««« «ckveren Verl«tvs itn^ IM^KI ^ Z »IM ^««ck-uek jxet)r»e!»t kskva, ttir 6i«i »Urvioi,« voteili-?unx »m Ist»t«n unti 5ür vietvn K?«7- UN«I öivwen- spvixien unsoiien innizsten Dsalc. u«6 kÄliMe ^»kr«ss«i» (mit »Wä 2 ^ «»>o«»«o 6i« V«?v»It»»U t» I.»»» l«t. 6— Veneliieilei« KvAissr. V^olle. ^»tte 'k?v2!il und billiLst bei I^ovak. Vetriiijska 7, Kvroöka 8. Il»60 ?>veiTjmmerixv >VoIi«w« m. 2!ubelii)r un^ (iemüsexZrten ab I. Ve^ombef. ovent. IK. k^ovembef 7^ vermieten. — Vlllvs^orjevA ul. 42. 116V8 ösnstei' j^ütile i« Luter >Vei-xettLe«ellcl iiuckt vin vArlelien ^'on ?5t1.l1VV vin Lese» Lün-.^tixe Vorz^insunx /wevlrs ^us nüt^uns ikrer Xupa^ität auk» /unekmen. Dieselbe vürcte auLi^ Weizen in l^odnvermAk' luns kür lZroüIcaukleuto 06er (lrs)übiicker bei «ünstieer ^u'ibeute übernekmen. ^ucli einen stLixIixen Linkauk von Weisen unü ^ais Icölmto äiv-^elbe bei öereit8telIunL l!e8 eriorclerlicben KapitalZ desor-?ott. ^usekriften unter »lZün-ztiee lue5ckSit5verdlnvei?imm. pMrterrv votinun« (t1auptba!>nkofniL» kc) vvircl vermietet, ^uck ein 'iclu)iiL5. LerüumiLes u. «on» nixiex /V^c)nat5?immer. ^nfrs-?en vnn 9 bis tZ l^Iir. /^6r. V.vr^v. I lb07 l^übl. Ksdlaett iiir tlsrrn mit k^riitistiiek und Wäseke um ?8l) Vin. 7.« vermieten, ^dr. Verv. Ukll Ksdlavtt mit Verptiexune so-tvrt vermietbar, ^aistrova 13, Part. r. U61? Liu bis svei Zlwmvr mit ka» äe?immerbonüt:^unL sokort 2U vermieten. PSpoviLeva 7. de Kadvttensekule. ilSlZ Z.AmmvrvvIimm« 8i sica »»I. 77. 11614 ^eN»>l«>cheI I tt 2 Klolllvriliwtsi» (mockeru» liekt poliert) un^ Versckisde nes verksuten. I^aistrova I8-I. reebts. tt6lS l1»mv viin8cbt mit bek^serom tierrn bekannt iiu werden, um enKkiscbe Konversation i!u iiiiiren. I^nter »^üdlände-rin« AN die Verv. 1161^ k'kRuIvtn, der ju«o5is>vi»eken 8tast88pracllcn. deutscl^. kranziösiseb. enklik»cii inid ita-lieniscli in Wort u. ^elirift mÄcbtlik. sowie im i^asetiin-sebreiben perfekt, »fferiert 8icb in »xröüere.?; Industrieun-tvrnebme». ^nträLv unter »kesckeidene (Zebalt.'ian^prli--ebe« an die Verw. libM Meie AeUe« I V1atö»st». oZene«u. ne iiad 45 let starvea. /. »ajvcc 1. otrokom. voker stflxkovnjak 8»djar8tvu kakor vrtnarstvu, 2 dobrimi letmmi spricevali 8e jKLe « 1. decembrom t. I. ObSirne pismene ponudbo po-Liati na: I^-judevit Kaiser. ?a-xreb. I'rx ^ralja Petra l. IlSSt ^Imor mit Z—4 ^rbÄt8ktAi-ten .'iuciN Dr. .1. A/isreiuL in 8v. Peter bei /V^aribor. Vo-dole R. ttt>v4 / vis Lrlii»äuag ä— ?rvk. Vr. m»el»t «« kür j««t« ?rau I«iokt, 6unil» «in« «ial»«Ii« uml l»ilU<« ö«I»»a6luo^ um ,k»!»r« jtjnll«r au»»»»«!»«» »l> ikr v»kr«» ^!t«r i»t. t^»okd«w di«»«r b«rül»mt« Vi»»«a»e1l»kt1«r von d«r V/iener ^aiv«r»itK1 ker»u»jt«tun«I«n k»tt«, 6»»» k»lt«a äurek 6«i» V«rlu»t 6«r lisut an «ill«m «^»rtvoU«v» öioe«! jl«««ant«v 8iokk l»srvor>ierut«o ^«r6«a, »rb«it«tv «r «ine ^«t1«>6s «u», um den (!«v«1»«n di« ^ug«nd viederiug«k«a. l)»» «el»t» kioo«> ^irä junj«a 7j«r«n «atro^«a und i»t j«t«t »u»»ekli«»»liol» ia d«r ro»»k»rbi^«a Lr««« I'okslon «atl»»lt«n. V«m» di«»« Lr«m« »ur ^sokt auiil«tr»t«n vird, driatt »i« iviil»r«ad d«» 8el»!»i«o» «lo, it^i^tt«t ?»lt«n uod wselis di« lt»ut »»rt und t»»t. Lr»e1»!»llt« l)««ivt>t»-mu»l>c«la v«r6«o g««tr»tkt und Liicll« unter d«» ^uß«a v«r»el»viad«a. A^orilen kr»uel»»a 8i« di« v«i»»«, i«tttr«!e Lr«me ?'olc»loo, i»«vor 8i« »ick pud«ra. 8i« virkt »utkeU«»«>. l)i«se 8c1'önl»«it»-I)opp«It»«k«ndlunj, »Iiend» und morzi^n», ver1«il»t Il»rew l'sint «ioe lrl» seile, ju^endliolz« l.i«b1iellll«it. Vl^eun Li« »ick noek k«ut« Lr«m« ?oll»loa K«,or6en. lröanen 8is sotort 1>«^ina«», »iok von ikrer Vl^irkun^ »u über««u^«n. Vsrküutvr für patent-f^udei-maseiiinen mit kleinem Kapi-tal «e^liciit. Hotels ete. «ilcbe re Xbneiimvr. ^usctiriiton unter »Kttnkurrenz^ios« an die Vervv. IlcM »vir die trUurizv W ^ dl»el»nekt, d»S ua»«r ff«Ii«t»t«r (»«tt« und Vat«r, l^err > kHIckasI V«»«t vor einem ^ol»»t d» >«lt«n« ^uliiliium d«^ 65» jiikri^n Lkelell»eni ^i«i«rt k»t» »»nkt eut«elil»kev ist D«« l^iekvokexäv^vi» de» teuren l)»kln^e»ckredenen »md«t Dienst«^, den 5. diovemlier I9Z5 »t»tt l'erkvssovci-^iribor, den 4. blovemker 1935. li617 vt« t»»»«r»ck I>lat«rI»U«l»«»e». ÄMWGDMim 37 V0»< Vi0I.5S^«^ne (trbscliaft, Är! Ia. Ihren Onkel licibc ich noch gekannt, der ist doch hier ge-storbe», und liegt auf ttn>serm ^riedll)os begraben. Also, Rockettshill wo-Nen Sie sich ldrei<^unl zu Ende gin^. Unser N«st hat nur von Rockettshill gelebt. <^ab da Geld unter den Leuten, denn an dem 5>andel mit den Goldkörnern ist toll verdintt worden. Das ist ^eit Manz^ig Ialiren vorbei. (5s «sind viele gescheite Leute gekonnnen und haben gesucht, denn man liat es nicht glau^n wollen, das; die Gold-aderil Plötzlich verlsiegt seien. Aber keiner bat was ausrichten kiinnen, und so ist >?iok-ketsihill verlosten worden und verfallen." „.'i>lben 'Sie str d^se Na.cht zerr Wirt?" „.^tönnen Sie haben, Sir!" „Kann nmn mit dem Auto b»s Ro^eltS- hlll fahren?" „Jawohl! Der Me Wsli i^t zwar mit Un« kran! sl-berwuchert, aber er ist i^och besahr-wr." „Wie lange brmicht mair bis dahin?" fragt Ariane. „Wenn Sie Ihren Aageu lsichtig laufen lassen, sind Sie in hijchstens einer Stunde dort." „Dann können wir ja heuie noch h!il-faihren", schlug Ariane vor. „Wir sind bis zum Äbendb^ot zuritck." Tom war damit eiilverstmtden und nach denl Mittagessen fuhren sie los. Der Weg nxlr nicht zn verfehlen. Er führte ohne Abzweigungen in gerader Richtung nach Rok« tetshill. Bald kamen sie in einen dichten Wald. Die Straße, an^ngs leidlick) gut. Wrde iAum breiten ?^ldweg. aber der Wagen kmn trotzdem flott voran. Plötzlich ivar der Wald zu Ende. (Gespenstisch ragte auK der öden Landschaft die vsr« llafsene Stadt Ror daS leise Surren des Motors. Die verfallenen Häuser machten einen traurigen Eindruck. Man gelangte auf den Markdpllatz. Vor einer verlassenen Schenke machte Tom halt und sie stiegen aus. „Das als^ ist RockettShill!" sagte Tom fopfschilttelnd. „Di<. 20.000 Dollars, die Ihr Vater für diese Stadt anwendete, hat er glatt vevfchentt. Ich schäme ?>ivmlich, sie angenommen zu haken." „Was sind für Papa 20.000 Dolkar?" ent- ^gnete Ariane leichthin. „Das dort scheint 'übrigens das Rathaus zu sein." „Ät anzunchmen! Der Bau ist noch g.inz nett erhalten. Wollen wir einmal einen Rundgang durch die Stadt machen?'' „Gern! Aber lange will ich mich hier niäit aufhalten." „Nein, Ariane. Die tote Stadl hat !>ei-luche etwas Unheiutliches an sich." Äe beiden jungen Leute lvanderten durch die Stadt und betraten verschiedene YSuser. Aber diese waren auch innen lvenig anheimelnd. Die Mume bedeckte Schmutz, durch das schadhafte Dach war der Regen eingedrllttgcn. Spinnen hatten sich breit gemacht und ihre Netze gezogen. Ratten huschten aus den dsl<.len Winkeln und flüchteten vor den Eindringlingen. „Genug!" entschied Ax^ane. „Mr wollen weiterfahren!" Als ste ans eitler Se^nstraße wieder auf den Markt einbiegen, da gellt auS einem der Häuser ein Hilfeschret. Tom zieht den Rkvolver uird rennt auf das .Haus zu. „Gehen Sie einstweilen zum Wagetl. Ariane!" ruft er zurück. Er stürzt in das HmiS, auS dem der Schrei gekömmen sein muß. Aber nichts ist zu seHen noch zu hiiren) Der Reporter läuft in daS NebenhauS. in ein drittes. Aber auch dort ist «ein Mensch zu finden. Er ruft. Drückt den Revolver ab. Der Schuß Ihallt donnernd in der toten Stadt wider. Nichts rührt sich. Da kchrt Tom um und eilt nn gibt Bollgas und rast nur so die Stadt entlang. Der Wagen niuß sein Letztes hergeben. In Ivalhnsinnigem Tempo fährt Tom nach Neuportland. Sein Herz schlägt ihm bis zum Halse hinauf. Wenn . . . wenn die Schurken Arianes Leben nicht achten! Nein, nein! gibt er sich felber Trost. Das kann nicht sein! Wenn aber jener Teufel hinter dem Neberfall steckt, der Ariane auf Torsten ermorden wollte? Endlich ist Neuyortland erreicht. Tom hält vor denl Bahnhofshotel. Der Wirt stürzt auf das wiederholte scharfe Hu-penzeichen heraus. „Was ist gefch^n. Sir?" Er ahnt Unl^ett. denn sein Gast sontmt allein zurück. „Schurkerei. Herr Wirt! Man hat meine Begleiterin ü^i^allen und aus mich geschossen. Ich brauche Hilfe!" In ivenigen Minuten ist der ganze Ort alarmiert. Die Männer holen ihre Pferde aus dem Stalle, die ältesten Fords müssen aus den G<^vagen, und eine halbe Stunde fpkiter zieht ein Trupp von etwa hundert Bewaffneten mit Autos und zu Pferd nach Rocketts Hill. — 0««vk 6« »U« ri1,or»k» U,1r»ri,>« i» d»o kI»r»u»W»l»e» «»d d«i, vi-olr !