Nr. 278. «rHnumer»llon«Pll!»: Im «omptolr «anzl, „, ,l, dalbj, «. 550, FUl d!« ZufteNunn !n« H«»i> hHlb!. i)U5i, ^'Nl ^>-r Post q,«,i « '5, hnlbl. fi.7 ^<» Dienstag, 2. Dezember. 4 gell«» »5tr., gllßere per g«ll« « l»., b«! «ft»»en 1884. Amtlicher Theil. w„ Se. f. m,d f. Apostolische Majestät haben mit «lleshgchfter Entschließung vom 21. November d. I. °kn Religions.Professor am Staatsgymnasium in Görz «ndrea« Marusiö zum Ehrendomherrn des Metro. politan.Capitel« in Görz allergnädigst zu ernennen »"Uhr. Conrad-Tybesfeld m.p. ^„ Se. f. und t. Apostolische Majestät haben mit allerhöchster Entschließung vom 18. November d. I. °kn Privatdocenten Dr. Edmund Krzymuski zum Außerordentlichen Professor des Strafrechte« und Straf« Processe« an der l. l. Universität Kralau allergnädigst iU ernennen geruht. Conrad-Eybesfeld m. p. ..^ Ee. k. und l. Apostolische Majestät haben mit «lllerhüchster Entschließung vom 20. November d. I. ^n außerordentlichen Professor Dr. Moriz Riller von ^traszewsli zum ordentlichen Professor der Philo« lophie allergnädigst zu ernennen geruht. Conrao er hieß Pozdordy — führte ein ansehnliches H°uz, in welchem die jungen Herren auS den nml»e-^"den Ortschaften schon aus dem Grunde sehr gerne Ehrten, weil in diesem Hause ein sehr hübsches, ^'ratsfähig.z Mädchen die Hausfrau war. — Eine f'"zi°.e Tochter, schön, gebildet, geistreich! — und der Mündlich« (und vielleicht auch der unfreundliche) Leser .""d leicht begreifen, dass sich unter den jungen Leu< "N bald ein förmlicher Krieg entfpann. da leiner dem "dern den Vorrang bei der Holden gestalten wollte. ^. Schließlich mussten sie doch sämmtlich einem fachen, dem Einen nämlich, für den Elelka sich aus '"'er Wahl entschieden und dem somit der Prcl« zu< "lärmt wurde ein Preis, der glücklicherweise nicht ge< ^lt zu werden braucht. « . Wegen die Wahl der jungen Dame war mcht dte Knaste Aufstellung zu machen, denn der Auserlesene y." da« Ideal eines Bräutigams. Hübsche Flgur V.. ü" jung und nicht zu alt und muthlg - da« ra .5 bewiesen, ehe er als Hauptmann «m.t Cha. H 5 quittierte. Er war ein mteressanter Gesell, und , ' «'bildet, gutherzig und geistre.ch. em durch liH ^ ehrenwerter Charakter, verstand sich vorreff-beut^ ^ Wirtschaft, spielte nicht, war lem Wmd-" n?« ""? machte leine Schulden - nnt emem Wort: ">" da«, wa« man in jener großen Lotterie «die Ehe" mit einem „Terno" zu bezeichnen pflegt. Was war natürlicher, als dass sich die übrigen Milbewerber ruhig ihrem Schicksal ergeben mussten. Und doch war einer in der Schar der Freier, ein unruhiger Geist, der es sich nicht gefallen lassen wollte, dass ihm der Sieger das reiche Kind sozusagen vor der Nase weggeschnappt, denn ohne jenen wäre, in seiner Einbildung nämlich, sicherlich er der Nächste mit der Hand an dem Schatz gewesen. — Beiseite zu schaffen war der gefährliche Sieger nicht leicht, denn er wusste vortrefflich mit Degen und Pistolen um« zugehen, und er verstand in solchen Dingen leinen Spass. Für diejenigen, welche nach Namen fragen, be» merke ich. dafs der Hauptmann Duranczy, sein Gegner Mogyorooi hieß. Eines Abends passte der Ränkeschmied den Augenblick ab, in welchem der Hauptmaun das Zimmer verlieh, und Mogyolodi blieb mit dem Hausherrn allein. — Es war ihm nun ein leichtes, das Gespräch aus Duranczy zu bringen. «Nun, ist das nicht ein präch. tiger Mensch?" begann der alte Herr und schlug mit dieser Einleitung eigentlich die Tonart an, in welcher das Gespräch geführt werden müsse. „O ja - prächtiger Mensch," wiederholte Mo. gyorodi, schnitt aber ein Gesicht dazu, wie einer, der genau das Gegentheil von dem glaubt, was er be. hauptet. Den alten Herrn ärgerte diese Geringschätzung. «Was hättest du denn gegen ihn auszusetzen. da,e du deine Nase so lümpfist?" ^n, ^u«. ,Ich? gar nicht« - ich habe „.cht- an .hm aus- zusehen." «Wahrscheinlich, dass er nicht mehr so iuna ist wie du?" «Er ist ja in den schönsten Jahren." «Das will ich glauben. — Oder weiht du etwa, dass er flühere Velannlfchaften gehabt—?" Wer hätte derlei nicht gehabt!" «Das meine ich auch. Oder glaubst du vielleicht gar, dass er mein Mädel nur des Geldes wegen hei« ratet und nur eine Frau nimmt, um seine Verhältnisse zu ordnen? «Das will ich gerade nicht behaupten." «Also — dann behaupte es auch nicht. — Oder kannst du etwa gar gegen ihn ausbringen, dass er die Wirtschaft nicht versteht? Oder spielt er Karlen — hat er Wechselschulben — wie?" ..Im Gegentheil — davon könnte ja gar nicht die Rede sein." ..Du wilst doch an seinem Charakter nicht« aussehen?" ^ . «Wie sollte ich? Ich halte ihn für einen durch und durch biederen Charakter in jkd" V^'eh""s-s. , !:.H.",^WN'M- ^"'^Wtiß der Kukuk - ,s ist eben so eine eigen-tblimliche Geschichte, und deshalb möchte ich—wenn'« auf mich ankam' — nicht seine Frau sein." ..Was du sagst! Also rücke doch einmal heraus mit der Sprache. Was hat er denn?" ..Schätzbarster — ich sage es nicht gerne — aber schließlich, wenn e« sein muss: er ist mondsüchtig — Laibacher Zcitnng Nr. 278 2290 2. Dezember 1884. erbracht hat. Andererseits muss, wenigstens unserer Auffassung nach, ein richtiges Gewissen für da«, was recht und gerecht ist, unbedingt und rücksichtslos ein. treten. Ein Gewissen mit Partei-Interessen, Partei« Brillen, Partei.Eitelkeiten. Partei-Rücksichlen, Partei-Groll und Partei«Rechthabelei dürfte wohl ein recht parteiisches, aber schwerlich das richtige Gewissen der Reichsoertretllng sein. Indessen weiß es die „Neue freie Presse" wohl besser, welche Sorte von Gewissen dem Geschmacke ihrer Partei entspricht, und ein Ge« wissen dieses Schlages ist es ohne Zweifel, da« sie treibt, die Linle zu beschwören dass sie unbeugsam an ihren Principien festhalten möge. Herr Neuwirlh, unbestritten einer der besseren Köpfe der Linken, ver« öffentlichle diesertage in einem Wochenblatt« einen geistvollen Artikel, in welchem er das Schicksal der sogenannten „Deulschsreisinuigen" als eine ernste Mahnung „nicht für die Liberalen im deutschen Reiche allein" bezeichnete. In diesem Artikel heißt es unter anderem: „Schlechte Rathgeber sind die, welche den Deutjchfreisinnigen angesichts des Wahlergebnisses in« Gewissen reden, sie möchten nur ja ihren bisherigen «Principien" treu bleiben!" Sollte die «Neu? freie Press.'" vielleicht gar zu den schlechten Ralhgebern zählen, welche die deutschllberale Partei in Oesterreich so weit gebracht haben?" Es ist eine erfreuliche Thalsache, dass die stelig fortschreitende Besserung unserer Staatsfinanzen nunmehr auch von oppositioneller Seite anerkannt wird. Man liest nämlich in der „Neuen freien Presse": „Im Staatsvoranschlage für das Jahr 1834 wurde nach dem Vorschlage der Regierung zur Bedeckung des sogenannten Tllgungsbedarfes dieses Jahres die Aus« gäbe von 14.46 Millionen Gulden Nominale 4,2pro> centiger Notenrente zum Course vo>« 78 prälimniert. Demnach wäre aus der Begebung der Notenrente ein effectiver Erlös von 11.17 Millionen Gulden erzielt worden. Die Rente wurde, wie bekannt, während der letzten Woche begeben. Da nun zur Zeit der Ve< gebung der Rente der Cours stets um die Grenze von c«rca 81 oscillierte, so konnte der effective Betrag von 11,1 Millionen Gulden durch eine geringere Summe von Tltres beschasst werden, als im Finanz, aesehe für das Jahr 1884 präliminiert wurde. Zum Course von rund 81 konnte der effeclive Betrag von 11,1 Millionen Gulden durch die Emission von 13.6 Millionen Gulden Nominale erlangt werden. Da über« dies eine kleine Ersparnis auch bei der Begebung der Silberrente im Betrage von 0,63 Millionen Gulden erfolgt ist, so kann man sagen, dass durch die jüngste Eourssteigerung der Staatsverwaltung eine Ersparnis von mehr als einer Million Gulden erwachsen ist und dass demgemäß auch die Steigerung der Zinsenlast, welche sich au« der Begebung der Til. gungsrente alljährlich ergibt, für das Jahr 1885 etwas geringer zu veranschlagen sein wird, als nach dem ursprünglichen Präliminare thatsächlich der Fall gewesen wäre.___________________________________________ Inland. (Kaiserliche Sanction.) Die .Wiener Iei< tung" veröffentlicht die nun von Sr. Majestät dem Kaiser sanktionierten Beschlüsse der Delegationen. Diesen Beschlüssen zufolge beträgt das ordentliche un» bedeckte Erfordernis 97 652 920. das außerordentliche Erfordernis 6325000 fl. Auf die westliche Reichs» Hälfte entfallen vom Ocdinarium 66983000, vom Extra-Ordinarium 4338950 ft. (Reichsrath.) Seit der Vertagung des Reichs« rathes sind zahlreiche Veränderungen in der Zusammen« sehung des Hauses eingetreten. Durch den Tod des Herrn Abg. Dr. Kuranda wurde das Mandat der inneren Stadt Wien vacant, welches Herr Abg. Dr. Kopp erhielt. Im Bezirke Mariahilf wurde statt Dr. Kopp Herr Neuber gewählt. Die Linle hat noch ein zweites Mitglied durch den Tod verloren. Abg. Dr. Klier, welcher den Tetschener Bezirk vertrat, ist gestor« ben. Die Ersatzwahl findet am 7. Jänner 1885 statt. Auch das Mandat der Stadt Audweis, welche H?rr Klaudy vertrat, ist durch den Tod dieses Abgeordneten vacant geworden. Bei der vorigen Samstag stattgefundenen Ergänzungswahl wurde Schier zum Ab» geordneten für Budwei« gewählt. In Böhmen sind noch folgende Aenderungen zu verzeichnen: an Stelle des Herrn Abg. Ieräbek wurde Herr Düiych. an Stelle des Herrn Abg. Urbanek Herr Dr. Hanisch gewählt. Herr Heinrich Reschauer hol sein Mandat niedergel^t, Graf Harrach tritt als erblicher Pair in das Herren» hau«. In Galizien wurden neu gewählt: Herr Bar< toszewski statt Ritter von Towarnicki, Herr L?wa-kowski statt Ritter von Zachariewicz, Herr Dr. Star. zynski statt Bartmanski, Baron Nomaszkan statt Ritter von Krzysztofowicz. Erledigt ist noch das Mindat des Herrn Abg. Ritter von RaczrMli. (Die Landtage.) Nach der Meldung einer Wiener Korrespondenz werden die Landtag? im Monate Mai 1885 wieder einberufen werden, weil es für zweckmäßiger befunden wurde, diese Vertretungskörper, wie ursprünglich, im Frühjahre und nicht rmhr im Herbste zu versammeln. Im niederösterreichischen Land« tage werden bereits die Vorarbeiten für die Errich« lung einer neuen Zwangsarbeitsanstalt getroffen, die auf dem stachen Lande ihren Sitz finden soll. (Directes Wahlrecht für die Wiener Vororte.) Die wohlwollende Anlwort, w'lche Mi» nifteipräsident Graf Taasse der Deputation voil Vororte-Bürgermeistern in Angelegenheit der Gewährung des dirceten Wahlrechtes an die Wiener Vororte ertheilt hat, hat in den betheiligten Kreisen lebhafte Befriedigung hervorgerufen, und besteht die Hoffnung auf eine baldige Durchführung dieser Wahlreform, welche Hoff» nung sich auch in der von verschiedenen Seiten her auftauchenden Meldung ausdrückt, di? Regierung be« absichtige, noch in dem bevorstehenden letzten Sessions» abschnitte der gegenwärtigen Legislatur-Periode einen diesbezüglichen Gesetzentwurf einzubringen. Die Zu» sicherungen des Ministerpräsidenten haben übrigens über den localen Bereich hinaus, für welchen sie ge-macht worden sind, Hoffnungen erweckt. Wir finden nämlich in einem czechischen Blatte darauf hingewiesen, dass in Böhmen ähnliche Verhältnisse bestehen und die großen Prager Vororte ebenfalls mit kleinen Dör, fern zusammen als Landgemeinden wählen. Man gibt sich dort der Erwartung hin, dass es noch in dieser Session gelingen werde, ein Einvernehmen aller Par« teien des Abgeordnetenhauses behufs Beseitigung dieser Uebelstände zu erzielen. (Im ungarischen Unterhause) hat be« kannllich am vorigen Samstag die Generaldebatte über das Budget für 1885 begonnen. Der Ausschussreferent Alexander Hegedüs schilderte die Finanzlage in ziemlich günstiger Weise. Er versicherte, dass der Vor« anschlag auf solider Basis beruhe und dass die Steigerung der Ginnahmen eine natürliche und gesunde sei. Man habe allerdings Staatsgüter veräußert, aber dafür andere Wertobjecte erworben. Die laufende Ge« barung sei nicht passiv. Gabriel Ugron und EnyedY griffen dagegen in heftiger Weise die Finanzpolltll der Regierung an. Der letztere behauptete, dass das M-ficit für 1885 nicht, wie der Minister angegeben have, 16 Millionen, sondern 35'/, Millionen beträgt. Ferner führt er an, dass der Minister vier Millionen, ole zur Einlösung von Schatzbons votiert wurden, anderweitig verwendete, um das Deficit niedriger za bezls-fern. Die Regierung wird wohl die Antwort auf diesen Vorwurf nicht schuldig bleiben. Ausland. (Frankreich.) Jules Ferry hat von der Kammer, was er nur wünschen konnte, zugestanden erhalten. Mit einer nahezu an Stimmeneinhelligkelt grenzenden Majorität — nur die 35 Inlransigenten schlössen sich nicht an — wurde jener Theil der Tages" ordnung votiert, mit welchem die Kammer ihren früheren Beschluss erneuert, dem Vertrage von Tsten-Tsin Achtung zu erzwingen, und die Regierung w ganz formeller Weise mit der Fortsetzung des Repress salienkriege« beauftragt. Für die zweite Hälfte der zur Abstimmung gebrachten Tagesordnung, welche ein allerdings fehr abgeschwächtes Vertrauensvotum für da» Cabinet bedeutet, ergab sich zwar keine so große Mehl-heit. wie für die erste Partie, 282 gegen 187 Stimmen , immerhin aber eine Majorität, stattlich gelMg, um Herrn Ferry für den Rest der Session von aller Krisenfurcht zu erlösen. (Bulgarien.) Aus Sofia wird der ..Ungarischen Post" gemeldet: Die conservative Partei hat ungeachtet der Opposition, in welcher sie sich gegen die Reg'^ rung befindet, in Berücksichtigung des Umstände«, da>» Bulgarien den eingegangenen internationalen Verpflichtungen gerecht werden müsse, den Beschluss g«' fasst, für die stipulierten Eisenbahnverbindungen eM-zutreten. Man will wissen, dass die im Staatsschätze befindlichen 60 Millionen als Garantie für eine aufzunehmende Eisenbahnanleihe dienen füllen. . (Macedonirn.) In der südslavischen PlM werden die Vorgänge in Albanien und Macedonien mit großem Interesse verfolgt, zumal vor drei Wochen in der ungarischen Delegation und jüngst im englische" Unterhause die im westlichen Theile der Valkanhal^ insel herrschenden Zustände den Gegenstand von 3^ terpellationen bildeten. Fitzmaurice hat im Namen Maostones eine ganz ähnliche Antwort ertheilt wie Oral ttülnoly, wonach die in jenen Provinzen herrschende» Zustände nichts weniger als musterhafte sind, do< müssen nach den Consularberichten die mittlerweile aus" getauchten Meldungen als übertrieben angesehen lvel-den. Wir zweifeln nicht daran, aber jedenfalls habe" sich Ruhe, Ordnung und öffentliche Sicherheit in de" letzten vkr Jahren verschlimmert, woran die Pl^ in erster Linie die Schuld trägt, zumal sie nach ben» Artikel 23 des Berliner Vertrages zur Einführn"«, vo" Reformen in allen Theilen der europäischen ^"^, verpflichtet war. Statt der Reformen scheint sich " ° Anarchie einzustellen, welche die europäische Diplomat» gewiss nicht unberücksichtigt lassen wird. (Die schweizerische BundesversaMlN lung) trat gestern zur ordentlichen WintertaglMg^ Session zusammen, deren Geschäftiliste bereits 36 ^ genstände aufweist. Die Verfassungs-Revision ist "l^. darunter, die, wie bekannt, von der conservativen Pa" im vorigen Jahre mit einer erfolgreichen Unterschl'l tensammlung betrieben wurde und daher auch von o und bei Vollmond steigt er des Nachts aus dem Bette, wandelt mit offenen Augen träumend im ganzen Hause herum, soll sogar aufs Dach klettern, phantasiert einen Unsinn zusammen — und wenn man zu solcher Zeit. was an Säbeln, Pistolen oder dergleichen im Hause ist, nicht gut beiseite geschafft hat, so schlägt und fuch. telt er damit herum, und ich halte es nicht für un« möglich, das« er in solchem Zustande noch seine Frau lbdlet. — Allerdings kann der Nermste nichts dafür, und «z M für diese Art Krankheit keine Heilung." «Ach warum nicht gar! Das sind Plauschereien. Wenn man sich verlobt, gibt es immer Leute, die folchen Unsinn verbreiten, das glaubt Euch kein vernünftiger Mensch!« .Ich sage nur. wa« ich weiß. — Gute Nacht!" Dem guten Alten spukte die Geschichte, die er über seinen Schwiegersohn vernommen, arg im Schädel herum. »Den Teufel auch, das wäre ja ein furcht« bares Malheur! — Wenn der Mensch wirklich an dieser Krankheit lilte, so wäre er ja leicht einmal im« stände, in seinem mondsüchtigen Rapps mir mein süßeS, liebes Kind umzubringen. — Der Sache muss ich auf die Spur kommen!" Der Alte that von dem Vorfalle zu niemand Erwähnung, wartete ruhig ab, bis der Mond wieder ins vierte Viertel trat, und lud dann den Hauptmann, der ihn besuchte, ein. bei ihm zu bleiben. Sie spielten Karten bis in die späte Nacht hinein — dann bat er den künftigen Schwiegersohn, bei ihm in seiner Stube zu schlafen — man könnte sich dann noch gemüth« licher ausdiscurielln, «he man dem Schlafe in den «rm fällt. Duranczy giena. auf den Antrag ein, und so be. gab man sich zu Bette. Pozdordy zündete sich noch im Bette seinen Lieblings-Tschibuk mit dem langen Weichselrohre an. Als er diesen ausgeraucht hatte, löschte er das Licht aus und that als ob er schliefe, um seinen Schlafkameraden, der im anderen Bette lag. desto sicherer beobachten zu können. Das Mondlicht warf gerade die schönsten Strahlen auf die Stätte des Bräutigams — als sich dessen Decke plötzlich bewegt, worauf der Hauptmann einen Fuß nach dem andern auf die Erde setzt — zuerst mit offenen Augen um sich sieht und sich dann ganz aus dem Bette erhebt. — Ruhig und behutsam ist er kaum einige Schritte vorwärts gegangen, als er sich wieder umwendet, eine fast gebückte Stellung annimmt, um dann wieder aufgerichtet seine Schritte geradeaus auf Pozdordy zu richten. — Dieser hielt den Athem an und harrte erwartungsvoll auf den Nusgang diefes gefpensthaften Vorganges. «Es ist also richtig so und nicht nur leeres Gerede, das« mein Schwiegersohn mondsüchtig ist" — dachte er. «Wenn er nur nicht die Nassen von der Wand herabkriegt." n. ac^ 'st die g.spenswhast weihe Gestalt auf den Fußspitzen bemahe bi« an« Bett des Alten gekommen — dleser streckt helmlich den Arm nach seitwärts, er« greift muthig den einzigen Verlhe'digu^sgegenstand den er bei der Hand hat, nämlich das türkische Weichsel« röhr, und in dem Augenblicke, da der Mondsüchtige sich gegen ihn hinabbückt, macht er von seiner Waffe, dem Pfeifenrohr, Gebrauch, indem er einen tüchtigen Hieb damit auf den Rücken des Hauptmanns führt. «Herrgott! Da sollen gleich alle siebenhundert Donnerwetter dreinschlagen, wenn Sie nicht sagen, w das heißen soll, dass Sie nach mir schlagen!" « «Aha, bist du jetzt zur Besinnung gekoMM" Ja, mein Lieber, Mondsüchtige muss man so "^, ,„ «Ja aber in Teufels Namen, wer fagt ^y"' denn, dass ich mondsüchtig bin?" ^z «Weshalb wärst du denn aufgestanden l ^ hast du hier an meinem Bett zu suchen?" -„z, ..Gester Papa — das — was unter dem Nie" gen vergessen worden ist!" ^sHlll- «Ach — so?! dann bitte ich dich um ltntlcy" d'guna!" -l,rz in Mogyorodi war pfiffig genug, slch wm"» diesem Hause nicht mehr blicken zu lasjen. » Weichselrohr wünschte sehr. seine werte BekaM'»!^ zu machen. . ^,,„i MorizIülal- Gin Vorn im Herzen. Novelle von Jenny Pioriowsla. lForlsehung.) . Die Gutsnachba'N sprachen sich auf das f""'^ lichste über Eharl-s' Onkel °u«. doch ^er " seinen einzigen Sohn und Erben, schienen dle w,,.", äußerst getheilt. . .^.iaesmal Charles hatte seinen Vetter nur e>n e"^ ^ gesehen; damals war er ein hübscher Knave 9 ^ mit freundlichem, offenem Gesicht, voll Feue ^ üebenbfrische. Jetzt sprachen die Lmle von «u ' ^ sei er ernst und in sich gelehrt gewesen, uno Lalbacher Zeitung Nr. 278 2291 2. Dezember 1884. Bundesversammlung in der letzten Tagung in Be-ralhuug gezogn werden musste. Man einigte sich oamals in dem Beschlusse, den Vundesrath mit Entgegennahme und Prüfung aller Abänderungsvorschläge zu betrauen und ihn einzuladen, dass er darüber Gericht erstatten und auf Grund des eingereichten AtaterialeL allfällige Anträge stellen möge. Die An« gtlegenheit wird auf die eine oder andere Weise jeden->all8 zur Sprache kommen. (England.) Die Einigung zwischen der eng-l'schen Regierung und den Führern der Opposition bezüglich der Neueintheilung der Wahlbezirke ist nach Mehrtägigen Verhandlungen zwischen den Ministern ^lidston?, Hailington und Dilke einerseits und Salis« vurh und Stafford.Noithcote andererseits vorgestern Wunde gekommen, und übermorgen stehen darüber "lltlheilungen von Seite der Regierung im Parla« wenle in Aussicht. Die Wortführer der Opposition, selche bei den Unterhandlungen stets in Fühlung mit T^n angesehensten Mitgliedern ihrer Partei geblieben waren, gaben genügende Garantien, dass das Ober-A>us nach der zweiten Lesung der Neueintheilungs-Ablage die Wahlresorm-Vill erledigen werde. Das ^ablnet erklärte, zurückzutreten, wenn die Vorlage verworfen werde. (Congo - Eonferenz.) Die Commission, welche °on der westafrikanischen Conferenz zur Fixierung des Aegriffez Congobecken niedergesetzt wurde, hat ihre "lbeiten vollendet. Es wurde der geographische Be-Wff des Flussbeck^ns festgehalten, nur am Atlantischen "cean ein breiterer Küstenstrich als derjenige, welcher unmittelbar zum Flussgespränge des Congo gehört, !"'t ei„hfzoaM. Der Antrag Stanleys, nach Osten die 'N Vezug auf da» Congogebiet getroffenen Vereinba-Ulngen auf alle Gebiete bis zum Indischen Ocean, so l tt/. berselbe die porlugiesische Küste und jene des Wländischen Territoriums von Zanzibar bespült, vor» "khaltlich der Sonveränetätsrechte von Zanzibar und Mtugal, auszudehnen, wurde insbesondere von deut-Mr Seite unterstützt u»d auch von den Delegierten "er anderen Mächte anerkannt; doch erklärten der portugiesische, französische und englische Bevollmäch. "Ute. Instruction«« einholen zu mllssen. bevor sie ein jnbgiltiges Votum abgeben. Die Internationale afri-»anische Gesellschaft ist nun auch von England und Frankreich als Staat anerkannt worden. Der neue 7°"gostaat hat damit seine völkerrechtliche Sanc-Uon erhalten._________________________________ Tagesneuigkeiten. ,, Ee. Majestät der Kaiser haben, wie der „Bote 'fil Tirol und Vorarlberg" meldet, der deutschen latho« tischen Bruderschaft in Rovereto zur Restaurierung der dortigen deutschen Kirche St. Maria del Suffragio 200 fl. zu spenden geruht. Se. Majestät der Kaiser haben, wie das ungarische Amtsblatt meldet, den Gemeinden Recste und Sziligeli je 50 st. zu spenden geruht. — (Der Wert des Bergsteigen« für die Gesundheit.) Ein interessantes Urtheil über den Wert bes Bergsteigens für die Gesundheit findet sich in dem "handbuche der allgemeinen Therapie der Kreislauf-l brungen von Professor Dr. Oertel. Professor Oertel «'tllt den Grundsah auf. dass bei Kreislaufstörungen vor allem auf Verminderung der Flüssigkeitsmenge im Körper hinzuwirken sei, was sowohl durch Verminderung der Aufnahme von Flüssigleiten in den Körper als auch durch Vermehrung der wässerigen Ausscheidungen erzielt werden soll. Seine experimentalen Untersuchungen in letzterer Hinsicht ergaben nun ein Resultat, welches er mit folgenden Worten darlegt: „Wenn wir die durch die verschiedenen Methoden der Wasserentziehung deS Körpers enthaltenen Gewichtsverluste nebeneinander stellen, so wei« sen die Versuche, bei welchen eine Vermehrung der Wasserabgabe des Körpers durch Bergsteigen erzielt wurde, die höchsten Iahlen auf. Entwässerung des Kör-pers und Bergsteigen wird wohl von nun an bei Krank» heiten im Lirculations-Apftaiate, Stauungen im Venen» syfleme. Herzschwäche (bei Tuberculose), Beengung bes Lungenkreislaufes, mangelhafter Verbrennung und Ver» fettung des Herzmuskels als hauptsächlichstes Heilmittel zu nennen sein." — (Das größte Wertpaftier der Welt imBesitze eines oberösterreichischen Cavaliers.) Bisher wurde allgemein angenommen, dass die 100000-Pfundnoten, von denen die englische Bank nur wenige Exemplare ausgegeben, die Wertpapiere sind, welche die größte Summe repräsentieren. Im Besitze der Familie bes Fürsten Starhemberg befindet sich jedoch ein Wertpapier. welches einen größeren Wert als eine der englischen 100 OOO.Pfundnoten hat. ES ist dieS eine Obligation im Betrage von Einer Million und fünfmalhunderttausend Gulden. Von der fürstlichen Familie Starhemberg wurde seinerzeit ihr Antheil an dem Freihause auf der Wieden in Wien um den Preis von 1500000 »si, in Silberrente verkauft und dieser Netrag in eine einzige Obligation umgeschrieben, welche Obligation in den Pecuniar-FideicommisS der Familie Starhemberg einverleibt wurde, Die Obligation, welche daS artige Sümmchen von jährlich 75000si an Zinsen abwirft, ist im Wiener Landesgerichte deponiert. — (Schneeverwehungen.) Aus Lemberg wirb gemeldet: Infolge der ungewöhnlich starken Schneeverwehungen wurde der Verkehr auf der IaroSlau-Sokaler Eisenbahn eingestellt. Eine fur SamStag hier anberaumte Schwurgerichtsverhandlung musSte vertagt werden, weil weder die Angeklagten noch die vorgeladenen Zeugen aus der Umgebung auf den unwegsamen Straßen nach Lemberg gelangen konnten. — (Eisenbahnunglück in Italien.) Man meldet aus Savona, 27. November: Von einem aus 43 Waggons bestehenden Eisenbahnzug koppelte sich heute morgens zwischen Savona und Ceva in der Pro» vinz Genua ein aus zehn Waggons bestehender Theil loS. welcher bald darauf stehen blieb. Der zweite aus 33 Waggons bestehende Theil stieß jedoch in so heftiger Weise auf ersteren, dass dieser über einen «bhang hin« untergeschleubert wurde. Die Reisenden blieben unversehrt. Ein Beamter wurde erdrückt, fünf Beamte wurden verwundet, von welchen einem ein Bein amputiert werden musste. — (Spielkarten.) Im vorigen Jahre wurden nach den Mittheilungen der l. l. statistischen Central. Commission von Tarol karten in der diesseitigen Reichshälfte 141475 Spiele verkauft (gegen 133 050 im Jahre l882). Ferner wurden 653 226 Spiele deutsche Karten (gegen 615588 im Vorjahre) verkauft; in Wien allein wurden 324 l56 Spiele abgesetzt. Besonders be< liebt sind in Wien die Piquetlarten, denn von der ge-sammten Production in der Reichshälfte mit 296409 Spielen wurden in Wien 276 057 verlauft. Whiftlarten wurden nur 94 283 Spiele verkauft. Der hohe Stempel wirkte günstig für den Export, da exportierte Kartm leinen Stempel tragen. Es ist seit dem Jahre 1881 der Kartenexport von 1278712 auf 3090750 Spiele ge< stiegen. — (Der entlarvte Bettler.) Wirt: „Sie. trinken Sie nicht so viel. sonst vergessen Sie am End' wieder Ihre — Krücken!" Local- und Provinzial-Nachnchten. Concert der philharmonischen Gesellschaft. Das erste Gesellschafts.Concert der philharmonischen Gesellschaft, welches Sonntag, den 30. November, nach-mittags im Redoutensaale stattfand, war außerordentlich stark befucht. Wenn auch der Saal bis auf das letzte Plätzchen gefüllt war. so konnte man doch wenigstens die Ueberzeugung hegen. dass sich nur berechtigte Zu« HLrer im Saale befanden, da diefesmal bereits die von der Gesellschafts-Direction inscenierte Controle mittelst Kartenadgabe strenge gehandhabt wurde. Das Concert selbst war ein bis in sein letztes Detail gelungenes, und das Auditorium, welches die einzelnen Nummern des Programms mit Interesse verfolgte und auch mit lautem Beifalle nicht kargte, verlieh sichtlich befriedigt das Haus Wir waren leider ver» hindert, die Concert'Ouverture von I, Rieh selbst zu hören, doch versichert uns ein verlässlicher musikalischer Gewährsmann, dass dieselbe ein fein gedachte» und effectvoll instrumentiertes Tonwerl sei. welches mit Präcision wiedergegeben wurde. Die zweite Programmnummer war Fr. Chopins Clavierconcert in N-molI mit großem Orchester, Am Claviere saß unser Musikdirektor Herr Iöhrer. am Dirigentenpulte stand Cotnertmeister Herr Gerstner. Herr Zilhrer spielte das Concert mit Wärme, sein ausgearbeitetem Detail, eingehendem musikalischen Verständnisse und mit vollendeter Sicherheit. Wir glauben, der Spieler sei ganz besonder» gut disponiert gewesen, und über all dem schönen Spiele, welches besonders bei dem Vortrage der Romanze sich geltend machte. und über all den Passagen und Läufen war eine wohlthuende künstlerische Ruhe ausgegossen, nirgends eine Ueberftür» zung. ein Ueberhasten des Tempos, ruhig und klar tllnte das alles voll aus; nach jedem Sahe und am Schlüsse brach denn auch ein Beifall aus, der von ungewöhn» licher Wärme unseres nicht leicht zu echauffierenden Publicums Zeugnis ablegte. Den Schluss des Concertes bildete Felix Men« delesohn-Bartholdy's „Lobgesang", Symphonie-Cantate für Soli, gemischten Chor und Orchester. Der etwas gedehnten und in echt Menbelssohn'scher Manier gehaltenen Orchester Symphonie, welche übrigens von unserm Orchester unter Herrn Ivhrers Leitung recht gut ausgearbeitet gebracht wurde, folgt der chorische Theil mit dem majestätischen «Alles, was Odem hat. lobe den Herrn". Die Ehvre waren sehr gut beseht, tüchtig studiert und von schvner und guter Klangwirkung, Die Solis waren in den Händen deS Fräulein Witschl, welche für das durch Erkrankung verhinderte Fräulein Clementine Eber hart. und des Fräuleins Iosefine Valentin, welche infolge dessen für Fräulein Witscht eintrat, sowie des Herrn Franz Pogak-nil. Fräulein Witscht, unserem Publicum als Sängerin schon seit längerem vortheilhaft bekannt, brachte ihre Partie ^harles sich, was nur den leichtherzigen Knaben in !'nen ernsten, melancholischen Mann hatte umwandeln "Nnen. . «Charles," sprach die Baronin eines Morgens A ihrem Sohne, als beide beim Frühstück saßen, «du ?'M nun bald daran denken müssen, dich zu ver-braten." lll, ^er junge Baronet sah die Sprechende er- ttn^ Noch nicht im Traume halte er an eine solche "tsnlichleit gedacht. ny Er sollte sich von seinen Büchern und seiner '"Usil losreißen und um ein Mädchen werben? g» «Aber wen in aller Welt soll ich denn heiraten. "lUlter?" fragte er ganz bestürzt. ,„. «Das kann ich dir allerdings nicht sagen. Charles." ^tNegnete sie heiter. «Es gibt in der Nachbarschaft Uchiedene hübsche junge Damen. Du musst dir die 7°"se Natur, fo wie der Mensch, in culturrller Hinsicht steliae F«i schritte macht, dass der ewige Wechsel ihrer Erscheinungen nla? nur im Werden und Vergehen besteht, sondern das« sie davr' auch ihre Producte quantitativ wie qualitativ verbessert ^ "" Sah. der sich ja übrigens auch, wenngleich mit gewissen Moo>^ ficationen. in dem Gesetze von der natürlichen Zuchtwahl au»' gesprochen findet! Einen glänzenden Äcwcis für die NichUstle> solcher Annahmen findet mau ohne Frage in den Thatsache«' wllche Professor Ferdinand Cohn auf dem kürzlich '» VrA°" abgehaltenen Unthropologen-Congresse gelegentlich seine« ""l träges über die prähistorische Pflanzenkunde Schlesiens i" Kenntnis der Congrcssmitglicder brachte. Iu Kockschüh ^ Veulheu in Obcrschlcsicu wurden nämlich gelegentlich einer dur^ den genannten Gelehrten veranlassten Ausgrabung sieben u"p unter der Erdoberfläche mehrere Meheu verkohlten Oetreive»' als da sind: Roggen. Hafer. Geiste, Hirse. Erbsen und ^m sllmen, aufgefunden. Alle diese Sämereien erwiesen sich ^^ tend kleiner als jene, welche in gegenwärtiger Zeit zum " dercs, und die Wägungcn ergaben solqcnde Resultate: z" Korn prähistorischeu Roggens wogen 0.8 Gramm, jchigcn "t»N gen« aber 1.22 Gramm; zehn Korn prähistorischen Leinsamen 0.1 Gramm, jetzigen 0,19 Gramm; zehn .Korn prähistonM Erbsen 0.45 Gramm, heutiger hingegen 2.9 Gramm. Es so'"^ daher beinahe scheinen, dass. sofern es das Menschengeschle« überhaupt noch erlebt und bis dahin überhaupt noch Vrot >i wie heute, eine Zeit kommen wird. in welcher man von e>ne Dutzend Roggenkörner eine» Laib Nrot von fünf Pfund w" backen können! ___________ Laibach, 29, November. Aus dem heutigen Marlte sH erschienen: 6 Wagen mit Getreide. 2 Wagen mit Heu"" Stroh, 15 Wagen und 2 Schiffe mit Holz (20 lluliitmeter). Durchschnitts. Preise. ^^. ----------------------wt,° vta,..-----------------------Ul^M-' fl,,tr, ^k^ st.i lr, 2^.' Weizen pr. Hektolit, 6 50 7 l!2 Butter pr. Kilo . 84 -^ Korn . 5! 4 5 78,Eier pr. Stück . . - 3 "!^ Gerste „ 4 71 5 13!Milch pr. Uiler . — 8 ! Hafer . 3, 9 3> « Rindfleisch pr.Kilo - 64 ^ i Halbfrucht . —,— 6 23 Kalbfleisch , -58 ^ Helden „ 4 55 5 13 Schweinefleisch ., — 56 ^ öirse „ 5 69 5 80, Schöpsenfleisch ., 34^" Kukuruz „ 5 40 5 49 hähndcl pr. Stuck - 45 ' ^ Erdäpfel 100 Kllo 2 86-------Tauben . - 18 ^ ^ Linsen pr, Hektolit. 8-----------Heu 100 Kllo . . 1 69 ^ Erbsen , 8----------lStroh „ . . 151 ^ Fisolen . 850-------Holz. hartes, Pr. ^^. Rindsschmalz Kilo - 92------- Klafter 7 5«^^ Schweineschmalz » - 62------— weiches. , 5 -- 77 Speck, frisch , - 58-------Wc!n, roth,. IWUit, "^ U ^ — aeriiuchert. —72-------—Weiher . V^^- Anftekommene Fremde. Am 30. November. ^ Hotel Stadt Wien. Lederer. Filnaschcr, Thümlcr, M" ' Kaiser, Kauft,. Wien. - Hlavaiel. k. l. Postdirections'^ cipist, Trieft. — Mallner, Hotel» und Rcalitätcube»'!?" VeldeS. — Stare, Gutsbesitzer, Stein. _, ,„.tc, Hotel Elefant. Frau Leidemnüllncr und Frl, Gruber. P".,^l, Linz. — Plctersnik. Vahubcamter, Kronau. - "M"'!' Realitätenbrsitzcr. Würzen. :.-ch, Gasthof Sildbahnüof. Ropas, Claviermacher, Franz. ^ V" ' Forstaspirai't, Laibach. Kaiser von Oesterreich. Häusler. Geriumgen. Verstorbene. .,. I, Den 1. Dezember, Ursula Icras. Inwohnerin, -> Kuhthal Nr. 11. Altersschwäche. Im Spltale: ^ 2<1 3>, Den 28. November. Maria Vovl. Magd, ^ Zamllmorooiciiuiu. Landschaftliches Theater. .^„ Heute (ungerader Tag) zum Vortheile der Schauste „ Paula Ana tour: Der Raub der Sa bluer» ^, (Novität). Schwank in vier Acten von Franz und ' carrierte Dessins) versendet in einzelne» Now u ^He'^ Tücken zollfrei ins Haus das ScideN'Fawk DcM' umgeh"'»' neberg (lönigl. Hoslieferant) in Iurich. ^"''^47) 9-9 Vriefe nach der Schweiz losten 10 kr. ^ Laibacher Zeitung Nr. 278 2293 2. Dezember 1834. Course au der Wiener sörse vom 1. Dyemlier l«84. ^ b«« »Meli«. «««r,«««« > «ta«t«.»nlehen. lNX.......°1"" «' 7° 18," 6t"t«l»f« . . I«, . l71— 171 5° «°m°.»tent«s«ein«' .- per St. ","1 ^; I «?«n. «°tnl«nte. fieuerftei , ,l 85 97.,. wa« L«/, «l«Hln,Mt<,..L°ft 5'/, 100 fi. . 117'. 117 co dto. «nltib: 1878, ftlu«ftel . 105- . — — «nleben b. S ,btgemeind« Wien 10» 6c. 10« — Nnlehnl b. «labtgemeinde ^>len («lib« °b« «old) ....-------—— Pr8m«m<»lnl.b.«t«bt8«m.witn l»»- . 15S »l, Pfandbriefe (für 100 fi.) »obencr. all«, «st«,. 4'/,°/« l,c, bt«. ln 5« „ , <'/,'/° »' «0 »7 »(, bto. ln 5« , » 4°/, . <,» kc »3 — bto. PrHmien>«chnlbvn»chr.»»/<. hg' »- — lüest.'ung, lvanl Verl. b°/, . . loi 4» l»1 st» bto. , 4'/,'/, . . 100 85 101 — btl». , 4°/» . . 95 e« Vl80 Nng. allll.Vobeuclebil'Uctlenlles. in Pest ln 24 I »tll. »'/»'/, 1»l 7L 10« so Pri«rit»ts. Obligationen (sül 100 ll.v «lisabeth.Weftbllbn !. «misfton 109 hb lio lu sselblnaud«.Nordbahli ln «llb. ioi üo 1l,l 7l, Fran, ^oscf.Bohn.....90>^ 90-20 ^al^ijche Karl» Ludwig»sahn E>», i«»l .100 N. «, 4'/,»/» . . »» «0 9» !.» Oefierr. Nvidweftbahn .... 1«,» 50 03 ?l, Slebenbllrger . . . . 9» «>> b«eo »«lb l»»r« «tt»b»t)n I. »misst«» . . . »8? l<» '.K8' Sübbahn k »»/,......14? .- it? 5l> « ' « ^ö '.....,« -l„60 Unß.»,aliz. Nah, . . . . »,i, 9» 50 Diverse «,se cpet VtÄs). ««mitlese i«s>fi...... l« —1,^50 «lary.««,!e <« fi....... <«- 40« 4°/^ Donllu«L>au,pssch. iy») „, . llt — 1i5 . kalbach« VrHmien.Nnlehen »0 ft. «> . ,4- - ofeuer Lose 40«...... .150 .z« Pal»ft.e,se <« fi...... ,7-zu ,z- «othen »reu,, 5N. Ves. ». 10 I«. 1, zo 13 4l< Uudolfxklls« I0st...... lZ,z5 ltz 75 Salm-Lose 40 sl...... g^.^l> s.t-??. St..ypotbelrnv.,öft. M0fi. ,5°/, «. «0 .. «i-.. eänderbanl «ft, !i'!0 fi. G. 50"/,«. 1l»4 701105 - 0«sterr. «erlcbrsbaln «IllH. ,4« N. . 1l>,«ji4l'7l «ctie« von Transport N»ten»ehm«nge» (per Stü«l>, «lbrecht.Vahi «00 fi. «llbn , »t— ^,».. «lföld.ss<»m«,,Vabi:»ooN.G!l:. 181 ^5 Iß» 75 «ussin..TcpI,«ls^nf',^s>t st. «Vt.-------—-_ Vöhm. »torbbabu 1Ü0 st. ... 180 50 ,«l — , weftbahn »00 ft. . .---------------- V»schrl«hlad«r »isb, 50N ss, «M 8», - ^90 — , (lit«) «c»0 st. .-------° ... Donon » Dampfschiffahrt » Ves, Deftnr. d«nbacher«,'V,»00ff.G, — — ^. . «llsabilh.Vahn 200 fl. TÄ», . . 2,3 ^ 25ilb ^ linz.Vudwei« l«0 fi. . . . «?>- - »07 5: ,VIzb..Tirol.III.E.iS7»!«X>N.V, ,97-. i»? zc, »«dinanbe.lNorbb. 1000 fi. «ahn «00 N. Ti!b ^ug«, »<^z ß» »ünftiichn,.»»lcser»?l>l»wig»V.5!00si. «M- ,7« 60 i7l — Vl»z«ilölIachn«.'V. »ooü. 3.W — ..____ Kabtenbe«a»«lsend. »00 fi. . . 41-— 41-50 I!,1 — Llmbei«»«lzinow.» Iasiy st. Vilber . ,,,-50 ls» 75 Viebenbillgei «isenb. loa fi. S i?!, 5« il>o — Staalselstnbabu «>c> fl, ö. !lv. . »^5 305 25 > Gel> w«» G«k «lorbb. Ve,-H..V. «,N.«M ,«75 1« " Iiamway.Ves.,«»,. ,70 fi, ü.l», „3— „, « « wr., nene 100 fl. . , ic,7 — ,<»»-. lian«P0ll.<»e».lll^<>s< »00 sl, . «._ ^ _, Nng.'gall,, «isenb. »<,c>fi. ?-sh»l ,7t :>« „5 « Nllg. «orboftbahu «ou fi. Vllbel 1«9 - ik«, b0 Nn«.we1U,.c«»»b,»ia,)««>fi.«. „i W 17^ .. H»b»strle.»etien (pn «lÄ«). HgVtl nüb Kindb««, Visen' :>^t Vt»hl.Inb. in Wien 100 fi. ,g ^ 9^,.. Vialpine . 5, ,<>! ,.1 ^ »tagn «iseN'Inb.'Gcs. «u fi 1715^,7«.-VaIgo»Lar1. Eisexrafi, 100 fi. ,<,, — 10» !«5 Waffen,..«., Oeft. in W. 1U0 st. 1« _ 1,9 . «««fail« jlohl5n»..»es. 10« ll. . ._ ^». Devise». Deulsch, Platze...... «0 10 eo 25 Lonbo»......... l»8 ob '«» üb Pari»......... ««i 4« ?u PeteiObulg...... ^.., —-^ Valuten. Ducaten . . ..... »7?! »-79 w.fll»nc».Gtül!«..... »"/<.! »75» Sllber....... —.. j —— Deutl»»« «eizüm Engel" in Laibaoh, Wienerstrasse. vp Das bosto und sichorsto, erprobteste «ittel gegen Gofrör. (4257) 30-7 ,J Flasche mit Bade-Pulver 80 kr. (4807—2) Nr. 5807. Bekanntmachung. .... Dem Johann Iermann von Draga-^ unbekannten Aufenthaltes, rücksicht-^ deffen unbekannten Rechtsnachfolgern. ^,l°e über die Klage do l>rk68. uten ^ltober ,884. Z. 5807, des Stefan ^NM don Klein-Naraiz wegen 73 si. x" Peter Perse uon Tschernenibl als de! «?^ ^ »cwm bestellt und diesem sH,,. Mbescheid, womit zun, summar,-'^"' Verfahren die Tagsatzung auf den h 14. Februar 186 5, llMttagz 9 uhl^ hiergerichtj» angeord-3"be - zugestellt. 13 ^/'^ezirksncricht Tschmimbl, am ' ""ober 1884. (4833—3) Nr. 21 897. Bekanntmachung. Vom l. l. städt.-delea. «ezirlSgerichte Lalbach wird über das Gesuch des Unton Tomaziö von Großaltendorf Nr. 8 ddto. 29. Oktober 1864, Z. 21897. um Eln-lellung des Tiennungsoerfahrens behufs lastenfreier Trennung der Parcelle Nummer 528 aä Eatastralgemeinde Altendorf von seiner Realität Urb.-Nr. 133 aü Sittich dessen Tabularglllublgern Jakob Mardiö, Marcus Ahlin, ^orenz Slerjanc. Jakob Anton Irbar. Theresia Mayer-hold. Franz. Jakob, Anton und Franclsca Vabnll. der Maria Vabnil, der Mari-anna. Johann. Maria. Martin und U'sula Tomaziö unbetannlen Aufenthalte« und resp. deren unbelannten Rechtsnach» folgern hiermit bekannt gegeben, dass für dieselben als TabularMubiger und zur Wahrung ihrer Rechte Anton Stubtc, Grundbesitzer in Großaltendorf Nr. 6, als Curator aä u,cwm beslcllt und demselben der diesbezügliche Tabulavbescheid vom 3. November 1884, Z. 21697, zugestellt worden ist. K t. städl..dclcu. «ezirlSgerichl Kai. bach, am 3, November 1U84. (48751-1) ^tr7243tl Dritte ezec. Feilbictuna. Vom k. l. Bezüksgerichte Seisenberg wird mit Bezug auf das Edict Z. 2436 bekannt gemacht, dass .in der Executions, sache des Mathias Krater gegen Anton Kinkopf am 16. Dezember 1864 zur dritten exec. Realfeilbietung geschritten wird. K. k. Bezirksgericht Seisenberg. am 18. November 1684.________________ (4906-i)()bjava.Stev-mi- C. kr. okrajna sodnija v Velikih Lašièah naznanja s tem, da je Janez Adainiè iz Spotlnjega Blata št. G (po dr. Zarniku, odvetniku v Ljubljani) zoper Franja Škulja na Brankovem, oziroma zapušèino njegovo, pri tej sod-niji zaradi 502 gold. 81 kr. s. p. tožbo vložil ter se v tcj tožbi v ustmeno obravnavo odloèi dan na 12. d ecembra 1884 ob 8. uri zjutraj. Ker se dedièi toženca še niso ogla-sili za dedièa, postavlja se Vinko Ogo-relc iz Škofelce za oskrbnika v tem dejanji (kurator ad actum) za njihovo zastopanje in na njih nevarnost in stroške. To se toženim naznanja z name-nom, da ob pravem easu sami pridejo, ali si druzega zastopnika izvolijo, tudi ga tej sodniji naznanijo, sploh da redno postopati in vse opraviti mo-rajo, kar je za njih zagovarjanje po-trebno, sicer se bode ta pravdna reè s postavljonim oskrbnikom po doloèbah sodnega postopnika obravnavala, in bi toženci, katerim je sicer na voljo dano, pravne pripomoèke tudi imenovanemu oskrbuiku podati, si nasledke svoje zaraude sami pripisovati imeli. C. kr. okrajno sodišèe t Velikih Lafiièah, dne 29. noveuibra 1884. (4872-l) Bekanntmachung. "''""' Nachbenannten Personen unbekannten Aufenthaltes, beziehungsweise deren unbekannten Rechtsnachfolgern, wurde Herr Anton Weiß von Rudolfswert als Curator 8.6 Nctum bestellt und demselben nachstehende Tabularbcscheide zugestellt. Vcscheid vom 8. Mai 1884, Z. 4650, für Johann Kmmlj von Prapreöt. „ 17. „ 1884, Z. 4914, . Andreas und Gertraud Zager von Pooborst. ,. 20. April 1884. Z 3904, .. Varlhelmä Mestrl von Pelane. „ 13. .. 1884, Z. 3719, „ Josef und Maria Turk von Hasenberg. „ 1. Juni 1884. Z. 5361, „ Agnes Kobe von Großriegel. . 27. April 1884, Z. 4158, „ Karl und Johann Nagelj von Berslin, Franz Kleoisar von Gumberg und Mathias Miliö von Fiume. ». k. ftlldt.-deleg. Bezirksgericht Rudolfswert, am 8. November 1884. wirklioh au« Kräutern zubereitet von Gr. JPieeoli, Apotheker ..y:inn Engel" in. IjalToatcli, "^77~iezierBtra«se. Aus wirksamen Krüutorn zusammengesetzt, wird mit best«m Erfolge gegen alle Brust- und Lungonkranklioiton, Vorschloimung, Husten, Heiserkeit und Krampf- biiBton angowondot. 1 Flasclio 3d kr. N. B. Ein aus Kräutern zubereiteter Brustsyrup wird immer mehr oder minder eine braune Farbe haben, und jeder Apotheker wird zugeben müssen, dass ein Kräutersyrup, der nioht diese Eigensohaft hätte, nioht als Kräutersyrup zu betraohten wäre. (4838) 10—2 Wichtig für Brust- und Lungenkranke! Unentbehrlich für an Husten, Heiserkeit, Versclileimung:, Katarrh und Keuchhusten Leidende ist dor (4870) 5-1 *2P Krainische Alpenkräutersaft ä 56 kr. 3g aus der Apotheke Trnköozy in Laibaoh. , Diusor Saft wirkt rasch und eichor, ist schleimlösend, roizmildernd, an- fouchtond, orzeugt oinon ruhigen und stiirkondon Schlaf und stört dio Verdauung solbst bei langem Gebrauche nicht. Die glänzondon Eigenschaften und glücklichen Erfolge werden durch massenhaft erhaltene Anerkonnungs- und Dank-schroiben, die zur Einsicht aufliefen, gonügsam bestätigt. 1 grosso Flasche 56 kr. Er ist wirksamer als alle im Handol vorkommenden Säfte und Syrupo und anwendbar bei Erwachsenen wio boi Kindern. Da sich diesor von mir erzougto krainischo Alpenkräutersaft a Bß kr. oiner groason Beliebtheit erfreut, ist dio Erzeugung diosos öaftos vielen Nachahmungen und also Verfälschungen ausgosotzt. Er wird daher von vielen, in der Bereitung diosos Saftos Uneingeweihten nachgeahmt. l>a dioso Falsificato in dor Güte und Wirkung dem von mir erzougton krainischen Alpenkrüutorsafto bedeutond nachstehen, eo ersucho ich freundlichst das p. t. Publicum, sich von derartigen, auf Parbontäuschung beruhenden und billigeren wirkungslosen Säften nicht täuschen zu lassen. Diesor boi mir alloiniglich echt erzougto und auf eine sorgfältige, ganz beson-sondere Methode aus don frischen krainischen Alpcjikräutorn im Dampfappa-rato gokochto krainischo Alponkräutorsast wird stark begehrt und täglich per Post vorsondet nur aus der Apotheke Trnköczy Rathhausplatz \r. 4 in l^nlhnvU. A -vi«ft Da lm Handel Kräutersäfte von wriohij-t ^^ V iW * * denartigster Färbung vorkommen i*?*1"*1 durch das Ausziehen der \erBCliledenartJ*s1 K nebige elgenhKndlffc HH^ ^/"-* ^*2Zzj(*L*JZA \ i Unterschrift (und