HNTFLPOTTI; wocfienhgs M tpf Warlintotr Bcitung Amtliches Organ d e c Steirischen Heimatbundes Verlas und Schriftleitung: Marburg a.d. Drau, Badgasse Nr, 6, Feroruf; 25-67 .Erscheint werktäglich als Morgenzeitung. Bezusspreis (im voraus zahlbar) mo- 25-68. 25-69. Ab 18.30 Ubr ist die Schriftleitung nur auf Fernruf Nr. 28-6/ tiatlich R.M 2,10 einsclil. 19,8 Rpf. Postzeilun.'jSKebühr; bei IJeferunK im Streit- erreichbar. — Unverlangte Zuschriften werden nicht rückgesandl. — Bei band zuzükI. Porto; bei Abholen in der Geschäftsstelle RM 2.—. Altreich durch Anfraeen fst das Rückporto beizulegen. — Postscheckkonto Wien Nr. 54.6U8 Post monatl. RM 2,10 einschl. 19,8 Rpf. Postzeitungsgebühr u. 36 Rpf. Zustellgebühr ?lr. 324 !3'Rarf>urg-3)rau, Sfnitag, 20. Otobem&er 1942 S2.3aDrgang Bombenangriffe in Algerien Im Seegebiet von Derna feindlicher Kreuzer und Zerstörer durcli Luftangriff sciiwer getroffen — Sowjetangriffe blutig abgewiesen Führerhauptquartier, 19. November Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im Kampfabschnitt von Tuapse wurden Teile des Feindes eingeschlossen und vernichtet. Neue schwere Angriffe der Sowjets ostwärts Alagir wurden blutig abgewiesen, Truppenansammlungen durch Artiilerlefeuer und Luftangriffe zerschlagen. Kampf- und Schlachtflieger bekämpften außerdem trotz schlechter Wetterlage sowjetische Batterien und Eisenbahnziele mit guter Wirkung. In Stalingrad Stoßtruppkämpfe. Rumänische Truppen wehrten an der Don-Front mehrere Angriffe ab, wobei rumänische Luftstreitkräfte dem Feinde erhebliche Verluste zufügten. Neue Kämpfe sind hier im Gange. Wiederholt bei Nacht vorgetragene An-priffc des Feindes auf der Fischer-Hiibinsel wurden abgewiesen. In den harten Abwehrkämpfen der letzton Tage hat sich ein am Wolcbow eingesetztes Berchtesgadener Gebirgsjägerbataillon besonders ausgezeichnet. In diesem Kampfabschnitt griff der Feind unter Einsatz von neun Schützenbataillonen, unterstützt von Panzern, starker Artillerie und Schlachtfliegern, eine von Truppenteilen mehrerer deutscher Gaue verteidigte Stellung an. Nach über viertägigen und ununterbrochenen erbitterten Nahkämp-fen in verschlammten Grabenstellungen brachen alle Angriffe unter hohen blutigen Ver-lurten für dn FeinH 7u«!flmmpn. In der Cyrenaika haben sich die deutschitalienischen Truppen weiter vom Feinde abgesetzt. Schnelle deutsche Kampffltjgzeuge erzielten Volltreffer auf Panzerspähwagen und Kraftfahrzeugen aller Art. Im Kampf gegen britische Flottenstreitkrafte im Seegebiet von Derna wurden ein Kreuzer und ein Zerstörer durch Luftangriff schwer getroffen. Dio deutsche und italienische Luftwaffe bombardierte die Hafonanlagen von Bone und motorisierte 'feindliche Kräfte an der algerisch-tunesischen Küste. Im Angriff auf eine Geleitgruppo vdr Casablanca torpedierte rin deutsches Unterseeboot ein feindliches Schiff. Bei Angriffen der britischen Luftwaffe gegen Küstenorlö der besetzten Westgobiete TerroiaDorilf aul Turin Rom, 19. November Der Itallenlache Wehrmachtbericht gibt bekannt: Die ilalieniach-deutachen Truppenbewe-Rungen In der Cyrenaika wirkein sich repol-niUlMg ab. Britische Luftangriffe wurden 7.Urückgeschlagen. Vier Hurricajies wurden von der Bodenabwehr abgeschossen. An den llby.scheJi Küsten erzielten deutsche Bombenflugzeuge wiederholt Treffer auf einem Lielchton Kreuzer und einem Zerstörer. In Französisch-NordafriKa ' griffen Verbände der Achsenmächte mar.schierende feindliche Streitkräfte und Flugplätze an. Feindliche Flugzeuge unternahmen in der vergangenen Nacht eine,i Einflug in Turin. Ks entstanden beträchtliche Schäden an Zivilgebäuden und einige Brände, die sofort eingedämmt wurden. Die Opfer unter der Bevölkerung betrugen 24 Tote und 52 Verwundete. Die Namen werden in der örtlichen Presse veröffentlicht werden. Das Verhalten der Bevölkerung war ruhig und diszipliniert. Wieder dte Neutralität der Schweix verletzt Nach einer a,mtllchen Schweizer Meldung überflogen am Mittwochabend in der Zelt von 20.45 bis 22 Uhr zahlreiche fremde Flug-Eouge die Westschwelz In Richtung Südosten. Auf dem Rückflug wurde das Gebiet der Schweiz wiederum vernetzt, und zwar fanden die Duichflüge zwischen 22.15 Uhr und 23.45 Uhr statt. Danach haben die britischen Flugzeuge, die In der Nacht zum Donnerstag einen Ter-rorangrlff auf Turin unternahmen, sich wieder einnial unter Verletzung des Völkerrechts nicht im geringsten um die Schweizer Neutralität gekUnunert hatte die französische Bevölkerung starke Verluste. Drei feindliche Flugzeuge wurden abgeschossen, Eisenbahnverkehr hei Astiadian gesiOil ' Berlin, 19. Novembor Die Bombardierung des sowjetischen Irans porlverkehrs im südlichen Abschnitt der Ostfront wurde am IH. November von starken Kampfverbänden der Luftwaffo fortgcse'/.t. Der Schwerpunkt der Luftangriffe richtete sich besonders gegen die schon mehrfacU ui der letzten Zeit unterbrochene Eisenbahnverbindung der Bolschewisten aus dem Gebiet des Kaspischen Meeres nach Norden m den Raum von Astrachan. Auf dieser für den bolschewistischen Nachschub bedeurendsten Eisenbahnslrecke rollten, wie die Beobarh-tungpn unserer Aufklarungsflugzeugts ergeben hatten, zahlreiche volibeladene Güterzüge an die Front von Stalingrad. Rücksichtslos und ungeachtet der feindlichen Bodenabwehr warfen unsere Kamplflio-ger Bombe auf Bombe auf die Transpoitzüge, während gleichzeitig andere Kampfverbande einige Kilometer voraus dio Gleise durch Bombenreihen unterbrachen. Durch diese Angriffe entstanden empfindliche Verkehrsstockungen und Stallungen, die das Ziel weiterer Sturzkampffliegerangriffe wurden. Flakartillerie der Luftwaffo griff zur Unterstützung der Heeresverbändfl im Kampfabschnitt von Stalingrad von beherisehenden Wolga-Stolhmnen aus wirksam in die Erd-kampfe ein. Auf dem jenseitigen Ller der Wolga nahm sie dio bolschewistisrhen Infanteriestellungen, feindliche Artillerie- und Fahrzeugansammlungen meiirere Stunden lang unter Feuer und setzte Batterien uud Granatwerfer außer Gefecht. Ein großer Wülgakahn mit wertvollem Kriegsmaterial wurde lu direktem Beschuü schwor getroffen. Mehrere Explosionen rissen das Sciiilf auseinander. Nachschubstralii'u des Feindes, stark belegte ürtsunterküiitie untl Geschützstellungen lagen ebenso wie marschierende Kolotuien dauernd im Graualhagel der deutschen Geschütze. Wichiiger üurchhrucii DkI Alagir Im Raum von Aiagir ginpcn fiio Angriff.s-kämpfe am Dlensta,'?; weiter, ii rr nahmen rumänische Gebirgstruppen fein'lliche Stützpunkte am i'^uf^ des Gebirges im l öffneten sich damit den KintriLt in die ObI- wiirt.s davon standen deut.sche Panzer im Angriff, L>ie BoKschowisLen miiI.Uen vor dem energischen Stol'i über steile FhifUifcr aud-wcieiien. Der Rückzug gelang ihnen aber nur zum Teil. Sieben bc>l3chowisLischo Panzer-kampfwagen wurden vor der Furt von unseren Panzern zu.sanimengoschossen. Unsere Kampfverbände erreichten den Flußabschnitt in seiner ganzen Breite und hielten ihn gegen alle feindlichen Gegenstöße. Nahkampfflieger unterstützten den Kanipf durch Angriffe gegen feüvlliche Batterien. Mit Bomben und i^ordwaffen setzten sie zahlreiche Gcschütze außer Gefecht, i^el ihren Angriff.sflügen wurden sie von Jägern gesichert, die drei feindliche Flugzeuge abschössen. Panzervonstölio richteten sich o^itwärts Mosdok gegen feindliche Vorpostenstellun-gen. Die angegriffene Kampfgruppe wurde vernichtet. Der Feind verlor über dreihundert Gefangene, zahlreiche Panz^erabwehr-kanonen sowie viele schwere und leichte Infanteriewaffen. Ramp! gegen briflschen Natlmsciiu!) An der Cvrenaitea bniischer Umfassungsversucti aogewehrt Kampfflugzeus^e bekämpften feindliche Kolonnen Berlin, 19. November In der Cyrenaika gelang es nach den beim Oberkommando der Wehrmacht vorliegenden Meldungen auch am 18. November ilen Briten nicht, ein weiteres planmäßiges Absetzen der deutsch-italienischen Nachhuten zu verhindern. Durch dio von den verbündeten Truppen vorgenommenen umfangreichen Sprengungen an der Kü.slenstraße und Eerspitzen trafen auf hartnäckigen Widerstand deutsch-italienischer Nachhuten, dio d\irch Panzerkamp'wagen verstärkt waren und Umfu-ssungsverHiicho des Feindes zum Scheitern brachten. Sturzkampf- und Schlachtflugzeuge unterstützten die deulsch-italienische Panzerarmee und bekämpften niotoriFierte Kolonnen des h'eindes mit Bom-ben und Bordwaffen. Zahlreiche Kraftfahr- des gesamten Wegenetzes im Rium von El 1 seuge, darunter nu-hrere Panzerspähwagen, Mechill wurde ihr weiterem Vordringen ge- 1 gerieten in Brand und Truppenbereitstellun-stört. I gen wurden zerstört. Das Naheim-Gebirge und de.saen südliche I . ,r AuslKufer mit ihren tlctcinKort,seien Pels- ........."ihnui* i.i r..|, der Sowjetunion wur Je eine Bol.schaft verlesen, in der die Forderung erhoben wird, daß sich die Arbeiterkla.sse der amerikanischen Brüder bald mit ilcr gleichen Meisterschaft, mit wel-cluT sie die Waft'en ge;;en den Faschismus schmiede, z.isannnen mit den Engläi^dern und der Sowjetunion sich dafür einsetzen möge, den Ke'.nJ auf europäischem Boden zu schlagen: der Lej^inn sei nun in Afrika ja bereits zu verzeichnen. In einer Antwort an Moskau verpflichtete sich der Kongreß, dm denkbar grcjj-^ten An.strenc,uiigen zu machen, um liicses Ziel zu erreiche n, und gleichzeitig alle Mittel zur Bildung einer internationalen Gewerkschaft einzuseizen. in -der die Solidarität mit den bolschewistischen Gewerk-schnflcn zum Ausdruck kommen werde. Damit das Weiße Haus die.se Foststellungcn nur ja ni<.'ht mißverstehen kann, wiid dann m der EnLschl'elUing betont, daß bisher die Sowjetunion li'e HaupHast des Kampfes getragen und beispiellose Blutopfer gebracht habe, su daß nunmehr auch die Plutokratien ilire gesamten Krätte einzusetzen hätten, um den Angriff bis in das Herz des Deutschen Reiches vorzutragen. Gleichzeitig mit dieser Kundgebung befürwortete Cr pps in London in einer Rundfunkanspraeho am Moniagabenfi die Bildung einer britiseh-amc-rikanis«h-bolschewistischen Luftflotte ^zur Kontrollierung .ler Ordnung in der Welt . Auch aus den Ansiühiungen Gripps ging hervor, daß er von Stalin bei der neuen Agitationsoffensive zu Ciuer Rolle auserai nen ist. Die bisher gehegten Hoffnungen der Plu-I tokraten, durch das Nordafrika Unterneh-' meii ihre ständige limerpolilische Unterwüh-lung durch die Bolschewisten abzustoppen, haben sich also ins Gegenteil verkehrt. Moskau versucht mit Erfolg, sich auf den Sattel des Pferdes zu setzen, das Roosevelt in Afrika einspannte, und die Piutokraten in Immer neue Abenteuer zu treiben, ungeachtet der Verluste, die sie dabei erleiden. Denn schon der bisherige Verlauf dos Einbruches im Mlttelmeer hat das große Ris ko aufge-' zeigt. Sailen sich doch die amerikanischen Schiffe unter den für sie so verlustreichen Schlägen der Achsenmächto gezwunjjen, den wichtigen Hafen von Bougie fast völlig zu räumen und die Schiffe in kleineren Buchten unterzubringen, um nach dem Ausfall von mehr als 400 000 brt den Rest der Flotte zu ' retten. Ein ähnliches Schicksal der Vernichtung »wurde den Amerikanern von ujisereni japanischen Bunilesgenossen vor Guadalca-nar bereitet, so daß nun auch der vierte j Ver.such, den japanischen Ring um die Sa-I lomonen zu sprengen, katastrophal gescheitert ist. .Mierdings will Washington glauben machen, daß die Offensive noch durchaus nicht axirgegeben sei, sondern nur 'strategische Verändenmgen' notwendig wären: aber mit Recht weist tUe japanische Presse darauf hin, daß die Verluste der Amerikaner Seife 2 »Marturger 20. November 1942 Nuflimer 324 im Pazifik ein solches Ausmaß angenommen haben, daß ihre Offensivkraft für die Zukunft gebrochen erscheinen muß. In London aber nimmt man sogar die Siegesmeldungen vom afrikanischen Kriegsachauplatz nur noch gedämpft auf. Die Landung von Achaentruppen in Tunis habe, so betont man, die Nachschubwege der Achse von Sizilien au» auf 150 Kilometer reduziert, so daß sich merklicher Widerstand entwik-kcln könne. Die »Times« wieder hat Bedenken, daß der Vormarsch der 8. Armee nicht weiter flu.s8ig bleiben körmte, denn Rommel verfüge noch über erhebliche Streitkräfte, über viele F'anzer und eine große Menge Artillerie, so daß für die Alliierten noch eine harte NuR zu knacken wäre. Damit gibt die »Times« zu, daß das englische Ziel der Vernichtung der Kräfte Rommels nicht gelungen int und die Angaben des OKW über den planmäßigen Rückzug der Streitkräfte der Achsenmächte richtig .sind. Stalin wird also zusehen müssen, wie er die achon bis zum äußersten angespannten A'llicrten zu weiteren Abenteuern zu treiben vermag. Dr. A. H. Amerikanisches Blut ffir die ludenlierrsciiaft Freibrief für Juden und BoUchewist^n in den geraubten Gebieten Franiötitch-Nordefrlkas Eitenhower lässt die Iconiniunistitclie Beitie los In der KronstSdfßr Buftit vmenlit Berlin, 19. November Vor Leningrad hatten unsere schweren Küstengeschütze am 17. November neue Er-folqe bei der Bckumptunq des teindiichon Schiffsverkehrs in der Kronstädter Bucht. Trotz heftigen Abwehrfeuers von der Nord-küsle der Bucht von Kronstadt und dem tiöidlichen fnselfort nahmen die Batterien einen teindlichen Ilochseeschlepper, der in der nördlichen Fahrrinne einen 1200 Tonnen großen Lastkahn ndch Kronstadt zu bringen versuchte, unter Feuer, Obwohl sich die Schiffe eipnehelten, erzielte die Batterie schon bei der dritten Salve Treffer, denen hohe Stichflcimmon und Explosionen folgten. ödH Heck des Lastkahnes sank ab, während der Rüg aus dem Wasser heraus.Mgto imd weiter buinnte. Gegen Abend versank das Widck in der Fahrrinne. „Franhreicli ist gewarnr Vichy, 19. November Seit 1939, so schreibt der französische ..Effort", habe England beträchtliche Verluste erlitten, aber es habe trotz allem sein Blut geschont. Heute setze es die Amerikaner ein. Seine höchsten Ziele seien darauf gerichtet, Frankreich ornent in den Krieg zu stoßen. Der erste Versuch bei Dieppe sei /war gescheitert, deshalb seien erneute und weniger gefährliche Versuche in Nordafrika unternommen worden. Französisches Kolonial- und Heimatgebiet sei für die britischen 'ind amerikanischen Strategen ein Anziehungspunkt gewesen. Entscheidend sei für sie aber die wirtschaftliche Bedeutung dieses Gebietes. Wenn man die Gaullisten-Bewegung fiihre, wenn man Aufrufe an Truppen und Bevölkerung richte und wenn man mit der Schwäche und dem Ehrgeiz gewisser niilitürischer Führer rechne, dann gescheho das alles nur 7U dem /weck, Afrika unter das Sternenbanner zu l)ringf'n. Damit wolle man aber zu gleicher Zeit das sogenannte „kämpfende Frankreich" vergrößern. Es sei vorauszusehen, daß man in den nächsten Monaten versuchen werde, eine zweite Front im Innern des Landes durch eine Revolte zu erreichen. Frankreich sei aber gewarnt. Britlsdie SO'ataat und W'cir-macht zu Worte leimen fand ihren Ausklaii«. Der Gescluiftsfülirer der Deutschen Arl)eii.s-fiont, Oberheiehlslciter Marrenhacii, faßt-; das Krgebiiis der (icsanitta^imvj dahin zii-sanimen. daß die Deutsche Arheitsfrnnt weiterhin an vorderster Stelle der Menschenfüli-rung in den Heti-icben dafür soi:.^cn werjo. jederzeit die '/crsorKunn der käinpfcnJcii Front mit säuitlichein von ihr benötigten Material durcli tincrntüdiichcn rin'-..itz der schaffenden .^'cn^^."lK■n 7u siclicrn. Von den \iivfiilirungcn des (laideiiers Sauckcl war Hesniulcrs iene über das Prn-Meni de«: Hinsat/es der Oslarbciter von Interesse. fMc .Wensclieti. die aus dem O-^trainn nun bereits in grölitcin l'miang zur Arbeitsleistung nach Dent^chland gekommen seien, 'liitteii illicr /\v;inzig lalirc bolsclicwi'^lisclie \?ilation kennengelernt. Schon heute kiuine aber fcMgvstcllt werden. daB sich d'e .\^cm-schen ans dem Ustraum iiisgcsanii wider erwarten cut geführt hätten. Dies sei keit^ \\'under, sondern die vernichtendste Kritik ..ni S(iwiet«vstein. Die sowjeti.schen Arbeiter seien in Lumpen gehüllt nach Deutschland gekommen und hatten hier Gelegenheit, zu ilirer lieschäniung einen Vergleich mit der Kesaniteii I-ehenshaltunK der deutschen At-heiter anzustellen. Keicfisorgani.sationsleiter Dr. Ley unter-sitlcli in seinem Schlußwort den vollen Rr-lolg der dreitägigen Arbeitstagung. Bty aller llocliachtung vor dem Können der wissen-Nchaftliclien Spezialisten sei doch die national-vnzJalistische Weltanschauung richtunggebend iiir alle Arbeit. Kr habe von Anfang an darauf geachtet, dnf^ die I^eulsclie Arbeitsfront eng-sicns mit der Partei verknüpft sei. Unsere Ocsellschaitsordnnn^ baue sich auf Leistung imd Konn.n auf. die sicli tätlich erneut offenbaren nuKsen. Wir spreclien votn »Soldaten der Arbeit", und bekennen uns damit zum Vorbild des Soldatciitunis. Die deichen fügen-schiiftcn. die der Soldat bcsiliit. nämlich Käme • aJsch.iit. S(t/,iali.®iniis. l'insat/.bercilscliaft, zeichnen auch die schaiiendeu Meii^'clieu aus». Vichy, 19. November Das französische Informationsministeriuin hat mitgeteilt, daß Marschall Petain einen Verfassungsakt erlassen hat, in dem er detn Rcgierungsclief Laval die Vollmacht erteilt, Gesetze mit Ausnahme von Verfassungsgesetzen, zu erlassen und Verordnungen herauszugeben. Der französische Staatschcf Marschall Pdtain hat ferner bestimmt, daß im Falle seiner Verhinderung in der Ausübung der Funktionen des Staatschefs er von dem französischen Ministerpräsidenten Laval vertreten wird. Im Falle seiner dauernden Verhinderung hat jedoch die Regierung inner-!ialb eines Monats mit einfacher Mehrheit einen neuen Staatschef zw wählen. Gleichzeitig wurde die französische Regierung. an deren Spitze weiterhin Marschall Pötain steht, teilweise umgebildet. Zum Staatssekretär für die Marine wurde Admi-ral Abrial ernannt, während der bi.s-herige Staatssekretär für die industrielle Produktion B;chelone gleichzeitig auch das Staatssekretariat Verkehr übernahm. Ferner wurde dem Finanzminister Chataler auch das Staatssekretariat für Wirtschaft übertragen. RIne amtliche französische Verlautbarung 711 diesen Freignissen stellt fest, daß .Marschall Pe»ain weiterhin das Oberhaupt des Staates die französische Souveränität und das Weiterbestehen des Landes verkörpert, ItümtUulniddeit Juden können In Xxypten straflos hamstern. In Ägypten wurde die Strafe der Ans-peitschung für Hamsterei eingeführt. Sic wird von den Engländern allerdings sehr willkürlich angewandt. So wurde vor kurzem ein Bäcker namens Suleiman, der Mehl te-homstert hatte, mit dreißig Hieben be«5traft. Andererseits konnte der Jude Samuel Bazi-mara, der Leiter einer Bande, die Brennöl hamsterte, dank britischer Beschatzung der Strafe entgehen. Britisches Flugboot 'abxestUrzi. Tn der Canso-Straße zwischen Nova Scotia itnd Cap Breton stürzte ein britisches Fhißboot ab. Vier Flieger fanden den Tod. zwei weitere konnten mit Verletzungen geborgrucl(erel-Oes m. b H. — Verlacf-Ieiiiin*' f'.Ron Rnunißariner: 11aunt*clirif(lftipr- Aiuon n»Ti.ctiacl< nlle in M.iThnrp fl. d. Dran R.idRas^e 6 2u' Zeit für An/ficen die Prel^ll^'e Nr. 2 vmn 1. lull 1">42 RllliiK. Ausfall der Licfernnit de» RlaiiM hei h<*tiprer (it'u iif vjdpr nciriflis^fiiriiin: eilit keinen Anspruch au! Klickt&lilunt du Ützaatgald«! !^nun«f 324 iWaitwrgini 20. Novembw 1^ 5^te 3 Öw n^iHir Abschnitt im Kampf um NorcMrllca — Di« Anfprilf# ge§Mi den anglo«ameriicanischen Grotsgalaltiiig talt dam 8. Novamtiar — Ergabnitsa das liartan Kampfes Bei der Luftwaffe, im November Von der Treffsicherheit der Kampfflugzeuge, unserer »fliegenden Artilleriet, hängt alles ab, von jenen Besatzungen in den In 88 und He III, die mit schweren Bomben festen Herzens ohne Jagdschutz gegen die gut gesicherte Transportflotte der Angio-Amerikaner antreten muß. Wer aber in diesen Tagen mit rauschender Fahrt den dichten FlaJcvor-hang bei Algier und Boume zerreißt, wer in erbittertem Gefecht mit Spitfire und Hurri-cane steht, der ist bereits oft gewogen worden vom Schicksal — über Malta und überall dort, wo im Mittelmeer seit Monaten ein schwerer Kampf gegen den britischen Gegner geführt wurde. Viele andere sind durch die harte Schule im Westen, über der Nordsee und am Atlantik oder auch im Cteten gegangen. Die Situation am 8. November Wir standen am Morgen des 8. November vor einem plötzlichen Uberfall des Feindes auf das französische Kolonialreich ia Nordafrika. Bis zu jenem Augenblick, da Landungsboote am Strand von Algier und Oran sichtbar wurden, war die Transportflotte der Reichweite größerer deutsch-italienischer Luftwaffenverbände entzogen. Das alleinige Ziel war vorerst dieser stark gesicherte Schiffsverband, umgeben von Schlachtschiffen und Flugzeugträgern, von Kreuzern und Korvetten, den unsere Besatzungen nach stunden-1an|[em Anmarschweg übers Meer an der algerischen Küste packen konnten. Die Erfolgsmeldungen der verbände gaben schon in den ersten beiden Tagen ein plastisches Bild von fliegerischen Leistungen, die nur in Kenntnis der ungünstigen Wetterlage und der massiven Abwehr richtig eingeschätzt werden können. Aus 800 Meter Höhe Treffer mtttschills Wenn hier von der >fliegenden Artillerie« gesprochen wurde, so muß der Begriff einmal in seiner tieferen Bedeutung gerade im Hinblick auf die schwere Auseinandersetzung zwischen den Luft- und Seestreitkräften im westlichen Mittelmeer deutlich umrissen werden. Wer ihre Probleme kennt, sieht erst die Erfolge unserer Flieger ins rechte Licht gerückt. Sie kann sich ja nicht »einschießen«. Hier ist gerade auf dem Meer gegenüber dem weit günstiger gelagerten Verhältnissen zu Lande die S^eu-, Spreng-, Druck- und Splitterwirkung einer Bombe auf weitestem Raum versagt. Der Treffer eines Kampfflugzeuges auf das bewegliche Seeziel ist das Ergebnis höchster fliegerischer Kunst. Wer in größeren Höhen zum Sturz ansetzt, ein winzig kleines Objekt anvisiert — denn aus 3000 bis 4000 Metern gesehen mutet auch ein Schlachtschiff wie eine Nußschale an — und peinlich genaue Berechnungen anstellt, muß sogar bei günstigsten Angriffsbedingungen einen Fehlwurf neben die Bordwand in Kauf nehmen. Welch eine Beanspruchung der seelischen Kraft des einzelnen bedeutet es doch, wenn die schwarze Nacht, ein weißer Wolkenschleier, rasende Flak oder überlegene Jagdstreitkräfte ihn um den sicheren Erfolg betrügen! Unsere Bomber tragen ja nur die eine Bombenlast und kommen von weither, sie haben nur diese eine Chance — jetzt! — und müssen öffnen, und werfen dann vielleicht vorbei mit einem Fluch auf den Lippen und tiefer Scham auf den Wangen, wenn sie heimkehren. Wie viele andere aber sind glücklicher in diesen Tagen I Es sind so viele Geleitzugspezialisten dabei, die mit bestechender Schneid angriffen. Auf der Reede von Algier sind sie einem Zerstörer bis ;.uf ROO Meter, einem Schweren Kreuzer bis auf 900 Meter übers Ziel auf den Leib gerückt und haben schwere Brocken mittschiffs abgeladen. Vor Algier Bis zum Abend des 10. November schlug die Luftwaffe fast pausenlos auf die Transportflotte vor Algier. Allein die sichtbaren Crfolj;e geben ein beredtem Zeugnis vom Angriffsgeist der fliegenden Besatzungen. Zwei Flugzeugträger wurden schwer getroffen; einer davon ist in havariertem Zustand abgeschleppt Große Frachter sind vor den Augen unserer Männer gesunken. Schon in den ecsten drei Tagen sind Dutzende von Treffern, zumeist mit Explosions-, Brand- und Raucherscheinungen, auf den verschiedensten Cirrheiten durch Augenzeugen festgestellt worden. Schlechte Sicht bei Nacht oder aber starke Abwehr haben es den Männern nicht gestattet, ihre Erfolge richtig wahrzunehmen. Wie viele von diesen Schiffen mögen später gesunken sein! Nach der Feiodlanduiis im Golf von Bousie Am IL November beginnt eine neue Episode des Kampfes an der Küste von Franzö-siseh-Nordafrika. Der Feind hat im Golf von Bougie gelandet Die Hiebe, die unsere Luftwaffe austeilt werden härter. Von den 20 bis 30 Schiffen, die vor Bougie ausladen, soll in den fegenden Tagen kaum ein einziges ohne furchtbare Schäden bleiben. Der Wettergott ist dabei den Angreifern gnädig gesinnt Im Morgengrawen, am hellen Tag und in der Dämmerung kommen sie heran, unter dem Schutz einer dichten Wolkendecke, aber bei günstiger Sicht. Der Auftakt brin^gt zwei groBe Erfolge: Ein 10000 Tonner und ein Handelsschiff von 8000 brt werden blitzartig vernichtet Vier Bomben detonierten an Bug und Heck nnd mittschiffs eines 20000 bis 25 000 Tonnen großen Transporters. Auf Deck eines Flugzeugträgers explodiert ein dicker Brocken. Ein schwerer Kreuzer wird mittschiffs getroffen, ein Zerstörer muß nach VoHtreffer mit starker Rauchentwicklung das Abwehrfeuer einsteHen und bleibt bewegungslos liegen. Frachter verschiedenster GröBe werden von den später ankommenden Verbänden in sinkendem Zustand, bremiend und qualmend, beobachtet. Bekannte Namen ernten neuen Ruhm dabei: Major M. versenkt einen lOülH) Tonner vor Bougie, eine Besatzung seiner Gruppe trifft am itädisten Tag die Schraube eines Schlachtschiffes, das bewegungslos liegen bleibt. Leutnant ü., der schon über 50(JT wrilcn Öffentlichkeit gefunden hatte, ist dl: St' Verii'istaltiinq im vorigen Jahr d' rch Rci. hsminisrer Dr. Goebbels zu einer „U'MrhKworhfi f.ir dr-n deutschen Kulturfilm" rrwe tert wr»rrlen. Sie wird nun eine slän-d:-ir Hiiirichtiir.q sein, l oi der dio deutschen KtiP'irfilinschiiif' I"'! n fin(m I.eistunqsbericht ihrer Arl^'it dor Clffontürhkoit vorleqen wer-(U-n. Pif) zwoito ,,Rr>irhsv^orho für don deiit-st h''Ti KuUurfüm" i^t in don T.iqen vom 15. t)is 2'i. NovemV-er v.iodorum in der Stadt der ncwr'qiing, in Miinclien, vpr.uistaltet worden. wordnn rlnbri vierzig Kulturfilme, dio im 1 nnfn let/len I'''xluktionsjfihres niitstan-f]i n sinri, vorqeÜihrt, n nkutiq noch mehr den politischen und kulturellen A'i^'qaben anqcpäfU worden, di! r!r r deiifschn Kulturfüm für das qesimtc l,r-!;f II der Kation zu lö-'.cm hat. Und aus dieser qonieinsanicn Aibeit sind Erfolqe er- wachsen, die das deutsche Kulturfilmschaffen erneut in hervorragender Weise auszuzeichnen vermögen. Die in München vorgeführten Filme liefern den Beweis dafiir. Der deutsche Kulturfilm hat sich fast alle Gl biete des Lebens erobert. Er gestaltet und meistert mit den ihm zur Verfügung stehenden technischen und künstlerischen Mitteln selbst die unwahrscheinlichsten Themen. Er packt zu, wo das Leben am interessantesten ist. Ob es sich dabei i'"" t'fT'herqebioto der Partei und ihrer Gliederungen handelt, urn Fragen der Volkswohlfnhrt und nllge-Dieinen Belehrung, um wissenschaftliche, technische oder biologische Themen, um soziologische und wirtschaftliche Aufgabengebiete oder um die filmische Darstellung der Forschertätiqkeit, um militärische oder politische Dinqe, um den Ausdruckswillen der Kimst oder um sportliches Geschehen — der deutsche Kulturfilm von heute hat für die qanze Vielfalt des deutschen Lebensraumes eine anregende und auch filmkünstlerisch bemerkenswerte Ausdrucksform gefunden, die nicht nur belehrend, sondern auch unterhaltend im besten Sinne des Wortes wirkt. Und diese Vielfalt und hohe Leistungs-lühiqkeit des deutschen Kulturfilms kommt auch bei der Auswahl der Kulturfilme zur fii'ltunq, die im Rahmen der „Reichswoche für den deutschen Kulturfilm" iu München zur Vorführung gelangen. tmm + nie Eggenbergcr Schloßmiisiken. Die In diesen Jahren eingeführten Eggenberger j Schloßmusiken die die Staatliche Hochschule für Musikerziehung in Graz in regelmäßiger Folge durchführt, erfreuen sich zunehmenden Besuches und wach.^rlesungen und Übungen zu vertreten. -f- Xeuornennnngen bei d«»n Wiener IMuMeon. Im Auftrage des Relchsstatthaltera In Wien überreichte am Samstag Generalkulturrefe-rent Walter Thoma« am Ballhausplatz die Führerurkunden an den neuernannten Direktor der Prühiatorlschen Abteilung Im Natur-historischen Museum, Dozenten Dr. Eduard BeninAor, an den neuernannten Kustos der o. BUchttrspendo der deutseben Volksgrvppe für unsere Soldaten. Auch die deutsche Volksgruppe in der Slowakei hat sich an der Sammlung von f^iSchern für die deutschen Soldaten mit eroüem trfolK beteiligt. Insgesamt wurden Bücher im VVerte von 115 (X)f) Kronen angegeben, die den Weihnachtspake-ten an unsere tapferen Soldaten beigefü.^t werden sollen. 0. Sicherungsmaßnahmen in Kroatien. Zu« Sicherung des Eisenbahnverkehrs in Kroatien ist ein Gesetz erscliienen. Die Aufgabe ist einem besonderen Staatskommissar übertragen worden, der mit den militärischen Instanzen zusammenarbeiten soll. o. Ungarn will Jüdische Arbeitspflicht verschärfen. Wie von amtlicher Seite verlautet, beabsichtigt die ungarische ReRierung, die Arbeitspflicht der Juden zu verschärfen. Dem ungarisdien Abgeordnetenhaus wird Kriegsminister Üeneral Nagy im Rahmen der Debatte über den Budget-Vorschlag des Hoi»-ved-Ministeriums Einzelheiten über die Art und Weise der Verschärfung der jüdischen Arbeitspflicht bekanntgeben. Hie Arbeitspflicht soll sich m Zukunft auf alle Juden ohne Ausnahme erstrecken. 0. Ungarns Kampf gegen dunkle Elemente. Wie aus Budapest gemeldet wird, hat dio ungarische Fremdenkontrolle In den letzten Tagen in den Gaststätten und Kaffeehäuser« der Hauptstadt eine große Razzia zur Durchführung gebracht, in deren Verlauf zahlreiche Verhaftungen vorgenommen wurden. 0. 126 Itidische Grundstiickschleber in Bulgarien verhaftet. Grundstücke sind auch in Bulgarien immer noch ein beliebtes lüdischcs Handelsobjekt. Kürzlich wurden auf Anordnung des bulgarischen Finanzministers wieder 126 Juden verhaftet, die der Spekulation mit Grundstücken überführt werden konnten, Sie wurden mit Geldstrafen von je einer Million Lewa be.straft. österreichischen Galerle, Dozenten Dr. B^lta Novotny und an den neuen Kustos Im Ktmst-gewerbemuseum Dr. Viktor Griesmaier. Der Überreichung wohnten die Direktoren der Museen bei. Der Generalkulturreferent sprach den Ernannten die Glückwünsche des Relcha-lelters von Schirach aus, + Ehrung eine» Wiener BaukiinstlerH, Architekt Professor Siegfried Theiß, dessen Name mit der Errichtung der Reichsbrücko und des Hochhauses weit Uber Wien hinaus bekannt Ist, beging seinen 60. Geburtstag, Aus diesem AnlaJ? übersandte ihm Stadtrat Blasdike ein Glückwunschschreiben, worin dem Jubilar der Dank der Stadt Wien für aein reiches Wirken zum Ausdruck gebracht wird. Die Stadt Wien hat die Herstellung eines Blldnisees des großen Architekten füp daa Museum der Stadt in Auftrag gegeben« -f- Süddeutsche Tonkünstlerwoche München 1943, Das Münchner Kulturamt beah-» sichtigt, auch im vierten Kriegsjahr eine >Süd-« deutsche Tonkünstlerwochec durchzuführen, und lädt die im Gau Süd und in den sUdost-deutschen Gauen wohnhaften oder beheima-« tc'ten Komponisten zur Einreichung von neueii W'crken ernster Konzertmusik ein. Sämtliche Werke sind ohne Namensnennung unter einem Kennwort und unter Beifügung eines geschlossenen, mit dem gleichen Kennwort versehenen Briefumschlages, der die Anschrift des Komponisten enthält, an die Städtische Musikbücherei, München, Salvatorplatz 1, baldmötjlichst einzusenden. Letzter EmseiiH dungstermin ist der 31. Januar 1943. Das Glütk Angehöriger des grossen deutschen Volkes sein zu dürten verptl^thtet dich, ausschliesslich die deutsche Sprache tu gebrauchen! DIE SCHULD 17 INQE TOLMAIN ROMAN VON M. BERGEMANN Urhchfr-Rcchlsscliutz: Drei Oucllcii-Vcriac, Koüiiisbrück ,,Aller erlauben Sie mal, Frau Hertel. Die Kiinstlerui war ja nicht der erstbeste Mensfh, sonNa?« »Einen Ring. Sieht fabelhaft au«. Scheint echt zu nein. Nachher im EiaenbaJinabteil zeige ich Ihnen da« Ding. Wa« tagen Sie daTOi?« Frau Kurz war zunftchit «prachloa. Als man die Sperre hinter »ich hatte, meinte lie: »Sie wollen don Ring doch nicht etwa behalten, Frau Riemllng?« Die Frage schien der glücklichen Finderin nicht 7,u pa.sBen. Sie stotterte: »Behalten? Wioso? Natürlich nicht. Ich nehme ihn mit, und Wenn dann in der Zeitung ein Inserat erscheint, melde Ich mich. Ohne anfltändipon Finderlohn gebe ich den Ring nicht heraus!« »Das kann Ihnen aber teuer zu stehen kommen, wenn Sie es so machon, Frau Rti^mling«, gab Frau Kurz zu bedenken. »Auf eigene Faust Fimdbiiro spielen ist verboten. Wer einen Ring oder son.«?t eine Sache von Wert findet, hat das Fundstück sofort abzugeben.« »Soll ich etwa zur Polizei laufen und meinen Zug versäumen?« »Nicht nötig«, wußte Frau Kurz Rat, »Jode amtliche Stelle ist zuständig. Auch der Abfertigungabeamte der Bahn dort nimmt Ihnen den Ring ab. Ja, meine Liebe...« — Frau Kurz lachte, » ... manchem, der einen gefundenen Rmg behielt, hat das Gericht nachher einen moralischen Ring durch die Nase geaoi,en!« Zinn DenlscherBauenwaU ai der UDMeirischeii BrwzeSSilfS Vi.llilUj. Aufgab« pUamUlg »Ittlll | Albanien, Berge und Men.chen im l.nd. Kan2erl ElisabGlh Scliwarikopi in Marburg Wir machen die Musikfreunde unserer Stadt ijiemit nochmals auf das heute um 20 Uhr im lleimatbundsaal stattfindende Konzert auf-merk.sam, in welchem sich zur Darbietung eines liebenswürdig-heiteren, vornehm-vollts-tümlichen Proßramms zwei Künstler von hohem Range vereinigen; die berühmte junge KoloratursiinRcrin lilisabeth Schwarzknpf vo.n Deutschen Opernhaus Berlin und der ims be-, reits gut bekannte Wiener Komponist und Meisterbeglciter Prof. Dr. Egon Kornauth. — Restliche Karten in der Verkaiifsdienststcile des Amtes Volkbildung (Ecke Tegetthoff-straße—Qerichtshofgasse), woselbst aiicl» die Mitglieder des Musikringes die noch niclit eingelösten Karten abholen mögen, sowie an der Abendkasse. Nach dem Zerfall Jugoslawiens unter den Schlägen der deutschen Wehrmacht Itonnte die Untersteiermark, die 1918 von Jugoslawien annektiert worden war, wieder in dai Reich heimgeführt werden. Bei der Neuordnung der Verhältnisse erwies es sich als zweckmäßig, zur rascheren Eindeutschung dieses Raumes vor allem einen Grenzstreifen an der Südgrenze unsere« Reiches entlang der Save mit deutschen Bauern zu besiedeln und hier einen Bauernwall tu schaffen. Dieses Gebiet ist in den verqangonen Herbstund Wintermonaten für die Besiedlung mit deutschen Bauerngeschlechtern nach gründlichen Vorarbeiten hergerichtet worden. Zunächst mußte man die Bewohner des Grenzstreifens umsiedeln. Einzug in eine neue Heimat In richtiger Einschätzung der rafislschen und blutmaßigen Werte dieser Bevölkerung erfolgte ihre Uberführung in volkspolitlsrh nicht gefährdete Reichsgebiete. An Stelle dieser Ausgoslcdelten werden nun plannoAßig deutsche Menschen auf der neuen Scholle angesetzt, in erster Linie Rückwanderer aus der Gottschee sowie auch aus Bessnrablon und der Dobrudscha, wozu noch Siedler aus der Steiermark kommen. An Stelle von elenden Keuschen neue Wohn-und Wirtschaftxgehüude Die Neuordntjng diese» freigemachten Raumes erfordert Außerordentlich violfältigfl Arbeit, die in mancher Hinsicht eino Pionierarbeit genannt werden kann. Das Bodenamt dörfer mit einem Dorfkern, Höfegruppen, ' der Adlersöhne", lautet das Thema, über daj Binzeihöfe und Weiler gebildet Jeweils 6 Samstag, den 21. November, Dipl.-lng. L. Z* bis 10 Schuldörfer bilden ein Hauptdorf und Mazzoni aus Berlin auf Einladung der Volks- 6 bis 10 Hauptdörfer einen Kreis. In jeder üroßgemeinde soll ein Führungsdorf, in den Dörfern mindestm» ein Führungshof entstehen. Die Höfe sind so groß, daß sie einer zahlreichen Bau^rnfamiiie Heimstätte nieten lim vergangenen Winter sowie in den Frühjahrs- und Sommermonaten 1942 wurde an der Neuordnung und Raumplanung im Save-Sotla-Gehiet mit aller Kraft gearbeitet, und in den letzten Monaten konnten schon immer mehr deutsche Bauern hier ansässig gemacht werden. Das Interesse für die Ansled-lung in diesem Teil Untersleiermarks ist groß, ist es (doch ein landwirtschaftlich hervorragend gutes Gebiet, das freigemacht wurde. Alle Ackerfrüchte gedeihen hier vorzügäch, der Weinbau ist sehr beachtenswert und auch der Obstbau vielversprechend. Erfolgreiche Zwischenhewirtschaftung Im letzten Jahr nach der Aussiedlung der bisherigen Bevölkerung — wurde die Zwifichenbewirtschaftung im Ansiedluhgsg-j-biet von der Deutschen Ansiedlungsgesell-schiift übernommen, die schwierige .\ufgaben zu leisten hatte^ Es galt nicht nur das zu- Versammlung in Wachsenherj. Irrt rürkgeiassene Vieh zu futtern 7.u war- $chulhaus der nemeindc Wachsenhers: kairt ten, sondern auch die Wem- und Obstgarten j,,,, Sonntaevonnittajf eine Versammlunj ruf bildungsstätte Marburg spricht. Albanien, das sich alt letzte Provinz in Europa von der türkischen Herrschaft freimachte, ist kaum so groß wie Bayern, hat nur eine Mil« Hon Einwohner, aber drei Slaatareligionen-In den abgelegener», von wilden Schluchten unterbrochenen Gebirgen leben die Nach-< kommen der Illyrier als Hirtenvolk. Frauenarbeit, Blutrache, Hochzeit, Totenklage und was Ron.st das Leben dieser Menschen b»-stimrnt, schildert Mazzoni aus tiefer Sachkenntnis heraus, fefselnd und umfaasend und unterstützt durch zahlreiche Lichtbilder. Eia anschauliches Bild wird auch von den Bergen und der Landschaft dieses eigenarti<7en Landes, das nun in enger Verbundenheit mit Italien einer neuen Zukunft entgegengeht, vermittelt. Der Vortrag kommt im LichUipielsaal am Domplatz zur Durchführung. Eintrittskarten sind in der Buchhandlung W. Heinz, Herren-gnsse, CeschSftsstello des Amte* Volkhil--dung, TegetthoffstraOe 10 a, und au dei) Abendkasse erhältlich. zu betreuen, die Feldbestellung durchzuführen und die Wälder in Ordnung zu halten. Einem Bericht über die Zwischenbewirtschnf-tung in der Untersteiermark entnehmen wir, des Reirbskommlssdr,, dl« AtirarherJrkshc-; J'". j'!! ......f rund 74 000 ha zu betreuen hatte, davon fast Kric^rslace jrah hördon und andere .usländlfle Slnllen arhoi- 50 , „ en hier zusümmen, um da. Und .owell die. ^ jetzt im Kriege schon mögl ch Ist, zu einer i j o . u Heimat deuucher BauerniescMechter aus-' r^lwjn ^ w7rd"e„''°t;i!; woL,*r,.h;t.rneu:n""S blaherlg« Be.Uiveihfitni»« waren ebento dSTn M"n"ch'eII"dlo S "" Wl. dl. Höf. und Wohnungen für da> anqe-, llrebt« Ziel nicht brauchbar. Verwahrloste «Ii Sl, Itn P"" i SlraOen und Weiirg«r Z€ihin>|?« 20. November !Ö42 Ntmitner 324 Was ein rechter Bergmann werden will... Das Reich sorgt fOr die BeruiMutbildung der Jugend wie kein anderes Land in der Welt — Die Berg-Werk schule des ateirischen Erzberges — Lehrstollen und Lehrrevier — Ein schöner Beruf fUr Junge Untersteirer Tau um Tac rollen die Crzzüge die Zahn-rdilstrecke der Crzbaihn talwärts zu den llociuifen. Schon immer gab das Erz des CizberjEes Iiochwertigen Stahl; Schwertstahl in Zeiten völkischer Not, Werkzeufi:stahl in Zeiten des Friedens, So half der >Eiserne Mut« des Berges in Krieff und Frieden ein Kütes Stück deutscher üeschichte und deutscher Kultur gestalten. Aber nicht willig Kibt dieser Berg seine Schätze frei, Tag und Nacht rattern die Drucklufthämmer, brüllen die Bohrmaschinen unter Tage und treiben init harten Schlägen den Bohrstahl in den Flins. Immer wieder rollen die Donnerwellen detonierender Sprengladungen über das Tal hinweg, vielfach abklingend verliert sich dann das Kcho über die steil aufragenden Wände der Randberge in die Weite der herrlichen Alpenwelt. Ober und unter Tage pulst das Leben, knattern die Bohrhämmer, rollen schwerbeladene Züge zu den Schächten und Sturzhalden, wie unReheure Pranken mächtiger Kolosse schieben sich die Kübelschaufeln riesiger Bagger in die Halden des losgeschossenen Materials, jeden-Widerstand beseitigend, ziehen hoch, schwenken aus uv^d stürzen das gehobene Gut in die bereitstehenden Förderwagen. So bietet sich überall ehi wundervolles Bild geballter Kraft, ein Zusanunenspielen von Arbeitsgängen, vielgestaltig und lebendig. Aber die Aufgaben des Tages und der Zukunft drätigen noch itnmer um ein mehr, mehr, mehr ... So groß sind hier die Aufgaben, die die Jugend erwarten> daß die Heranbildung des Nachwuchses zu werkentschei-1 dcnder Bedeutung wurde. ' Ein kleines Reich im Revier: die Weriischule Und so entstand in stetigem beratendem /Jnsaninienwirken mit der Deutschen Arbeitsfront eine Werkschwle, die man fast als Ordensburg junger Schaffender bezeichnen könnte. Die Aufgabe dieser Werkschule, die auf die Erfordernisse des Erzbergbaues und seiner Hilfsbetriebe ausgerichtet ist, gliedert sich in die Tätigkeitsgebiete der Heranbildung von Erzbergleuten und Bergniaschinen-leuten für den Erzbergbau, der lieranbildung von Handwerkern und technischen Berufen für die Hilfsbetriebe, der Heranbildung von Kanzleikräften für die Verwaltung des Betriebes und die Erfassung der Ungelernten. Zur Bewältigung dieser Aufgaben stehen der \Verksclii>lc für die einzelnen Arbeitsgebiete vorbildliche Kinrichtungen zur Verfügung, die. aus dem üeist der neuen Zeit geboren, der Bestnnmung dienen, die deutsche Jugend zu leistungsfähigen, leistungswilligen, nationalsozialistischen Menschen zu erziehen. Die großzügige Ausgestaltung wird sicher diese verantwortungsvolle Aufgabe erleichtern. Denn mit dieser Werkschule hat die Bergverwaltung ihrer Nachwuchsjugend geradezu ein eigenes kleines Reich im Revier geschaffen. Im Hauptbau der Werkschule, deren Ein-nchtungen sich mit denen einer Ordensburg vergleichen köinien, befinden sich vori^iildliche Lehrwerkstätten, Lehrsäle, Leitung und Verwaltung, sowie die sanitären Einrichtungen. Um dieses Hauptgebäude herum liegen die Sommerarbeitsplätze der verschiedenen Be-riifsgruppen und ein l.ehrstollen. Aber außer diesen Lelirstätten verfügt die Werkschule auch noch über ein eigenes Lehrrevier im Bcrghetrieb selbst, in dem die jungen Bergleute auf Tagesarbeitsplätzen und in weiteren drei Lehrstollen mit den wesentlichen Arbeiten des Bergbaues vertraut gemacht werden. Das Wohnlager inmitten grün^ Wiesenhänge Unweit des Hauptbaues liegt das Wohnlager der Berglehrlinge, inmitten grüner Wie-.venhänge eingebettet, das 120 Jungen Aufenthalt gibt. Außerdem steht dem Werk in Dellach am Worthersee in Kärnten ein Eeri-enlieim zur Verfügung, in dem jeder Junge alljährlich eine Woche Erholung findet. Die Sorgfalt der Ausbildung garantiert scfion im vorhinein Jen Erfolg. Schritt- und stufenweise konnnt jeder seinem Ziel näher. Im ersten Lehrjahr wird das Hauptaugenmerk auf die Krlernung der handwerklichen Fertigkeiten gelegt, die zur fachgerechten Bearbeitung von Holz, Eisen und Stein vorausgesetzt werden müssen. Berufsschule und Lehrwerkstätte bzw. Lehrrevier arbeiten in der Ausbildung Hand in Hand. Der Unterricht in der Bergberuisschule ist lebensnah verbunden, indem er von der Arbelt ausgeht, die den Jungen eben beschäftigt. Wäiirend er von seinem Ausbilder erfährt, wie er eine Arbeit zu verrichten hat, damit sie ihren Zweck' erfüllt, sagt ihm die Schule dann, warum er diese so und nicht anders ausführt. Auf diese Welse gibt ihm die Schule das Wissen mit auf den Weg, das er braucht, um seine Arbeit auch zu können. Die Berufsschule gibt wertvollstes Rüstzeug Der Unterricht in der Bergberufsschule wird den Jungen in den Lehrräunien des Hauptgebäudes erteilt oder in den zur Vermittlung einer betriebsnahen Unterweisung in der Nähe des Arbeitsplatzes eingerichteten Unterweisungsräunien. Während nun das erste Lehrjahr das Hauptgewicht auf die Erlernung der grundlegenden Fertigkeiten legt, das Handhaben in den Mittelpunkt der Betrachtung rückt, so erweitert das zweite Lehrjahr die bereits erworbenen Fertigkelten und Kenntnisse zum Können, Die Arbeiten treten jetzt aus der Enge der Werkstätte und des Lehrstollens der Qrundlehr-gänge in die Weite des Betriebes mit seinem pulsenden I.eben hinaus. Mitten im Betrieb, in günstiger Lage, ist ein Lehrrevier eingerichtet, in dem nun die Jungen, in Qruppen zusammengefaßt, unter Anleitung geschulter Meisterhäuer gesteuert werden. Der Berxmaschinenmanii Genau so durchdacht ist auch der Ausbildungsplan des Bergmaschinenmannes. Der Befgmaschinenniann ist ein nach den F3e-dürfnissen des Erzbergbaues ausgerichteter Betriebsschlosser. Diese Bedürfnisse sind bestimmt durch die weitgehende Mechanisierung des Qewinnungsbetriebes, durch die Verwendung zahlreicher großer und größter Baggermaschinen und Lokomotiven, durch den Betrieb leistungsfähiger Reparaturwerkstätten und anderer Maschinenanlagen. Die Führung und Wartung dieser Maschinen erfordert einen auf breitester Grundlage ausgebildeten Facharbeiter, der jede Maschine ihrer Funktion nach versteht und der daneben noch die Erfordernisse des Bergbetriebes zu erkennen und zu beachten weiß. Aus dieser grundsätzlichen Tätigkeitsebene heraus kann sich der Bergmaschinenmann entweder nach der Seite des Maschinenbetriebes, der Führung der großen Maschineneinheiten und der Maschincnbetriebsleitung entwickeln oder nach der Seite der Instandhaltung, der Reparatur im Werkstättenbetrieb mit der Aufstiegsrichtung zum Maschinenmeister, zum Maschinentechniker, zum Maschineningenieur. Die Einstellung und der Beginn der Lehre vollzieht sich unter gleichen Voraussetzungen wie beim Berglehrling. Wenn auch vorher, vor dem Besuch der Werkschule, der Gedanke an die Zukunftsaufgaben nachdenklich stimmen konnte, so fällt jetzt jeder Zweifel, diesen gewaltigen Arbeitsrhytlmius des Erzberges auf immer beherrschen zu können, fort. Zwar wird die Jugend weiterkämpfen müssen so wie wir, aber sie wird auch inmier siegen. iwSSSSi Schlicht und doch würdig und jugendgemäfi ist der Speiseraum der Werkscbule Das Fahrrad, ein Teufelswerkzeug Mit Dampf im Schnec}efail — Menge and QualltSt hervorragend Die Aussichten für das Weinjahr 1942 werden vom Internationalen Landwirtschaftlichen Institut in Rom als günstiger als in den beiden voraufgegangenen Jahren bezeichnet. Es könne mit einer Belebung des Weinmarktes gerechnet werden. Die Witterungsbedingim-gen waren im Durchschnitt günstig. Unwetterschäden waren im ganzen gesehen garing. Auch der Schädlingsbefall gab keinen Anlaß zu besonderer Besorgnis. Frankreich erntet 50 MUl. hl In Frankreich entwickelte sich das Weinjahr nach den beim Institut eingelaufenen Meldungen als allg«mein günstig. Das Ergebnis wird auf 50 MiH. hl geschätzt (1941; 42,5 Mill. hl, 1940: 44,8 Mill. hl). Voraussichtlich werde der Verbrauch denselben Einschränkungen unterliegen wie im Vorjahre. Hallen: 38 Mül. hl In Italien wirkte sich die lang anhaltende Trockenheit günstig auf die Qualität aus. In einigen Gebieten trat Mehltau auf. Die Erzeugung wird mit 38 Mill, hl, etwas über der 36 Mill hl. betragenden Erzeugung des Vorjahres liegend, angegeben. Die Erzeugung muß auf Grund behördlicher Weisung bis 20. 11. nach einem bestimmten Umrechnungsschlüssel gemeldet werden. Der Erzeuger muß ein Fünftel der Erzeugung für den Bedarf der Wehrmacht und für Destillationszwecke zurückhalten, SO^'/o der Erzeugung dürfen in den Handel gebracht werden. Auch Spanien steigerte seine Ernte Die Erzeugung Spaniens dürfte nach den Angaben des Instituts mit rund 17 Mill. hl etwas großer sein als die des Vorjahres (16 Mill. hl). Die Trockenheit bewahrte die Reben vor Mehltaubefall. Schlechte Ergebnisse wurden nur aus Nordwestspanien gemeldet. Übrige Länder Rumänien hat nach zwei schlechten Jahren ein befriedigendes Weinjahr zu verzeichnen. Die Ende September auf 7 bis 8 Mill. hl geschätzte Weinerzeugung Portugals dürfte in- Stolzer fliegerisclier Nachwnchs im Unterland Zwei Seg«lfluglehrgän|^e erfolgreich beendet folge später eingetretener schlechter Witterung herabgesetzt werden müssen. Die wäh-Änd der Lese eingetretenen Regenfälle wirkten sich verschlechternd auf die Qualität aus. Der griechische Weinbau hatte befriedigende Ergebnisse zu verzeichnen. Ungarn schätzt seine Weinerzeugung auf 4,5 bis 5 Mill. hl. Überall auftretender Mehltau richtete keinen nennenswerten Schaden an, doch wurden die Trauben durch die anhaltende Trockenheit etwas ausgetrocknet. Die Schweiz wird mit einer Erzeugnug von 775000 hl die Erzeugung des Vorjahres (850 000 hl) nicht erreichen. Die serbischen Weingebiete erwarten gute Ergebnisse. Die Weinerzeugung der Slowakei wird auf 200 000 hl geschätzt. Algerien und Tunesien: Durchschnittsemte Die algerische Weinerzeugung liegt mit 15 000 hl leicht unter dem Durchschnitt. Die Berge haben unter Trockenheit gelitten. Auch stand zu wenig Kupfervitriol zur Schädlingsbekämpfung zur Verfügung. In Tunesien werden die Aussichten des Weinjahres 1942 als günstig bezeichnet. Welterzeugung: 175 Mill. hl Das Internationale Landwirtschaftliche Institut schätzt die Weltweinerzeugung 1942 auf 175 Mill. hl. Sie übersteigt damit die Erzeugung des Vorjahres um 8'"o, die des Jahres 1940 um no'o, liegt jedoch um II"/« unter dem Durchschnitt von 1934—1938. Der Alkoholgehalt des Weines wird allgemein als hoch angesehen. Anläßlich der beiden Segelfluglehrgänge dea Fliegersturmea der Wehrmaimschaft im Steiriachan Hetmatbund, wurden Sonntag, d.en 15. November, in Marburg die letzten Prlifungsflüge abgenommen. Der erste Lehrgang brachte in dreiwöchentlicher Dauer 1120 SegelflugatartB, wobei 10 B Prüfungen und 11 C Prüfungen abgelegt werden konnten. Die Startzahl als auch die Prüfungserfolge waren sehr gute. Der zweite Lehrgang, der sich nach einer kurzen Zwischenzeit an den ersten anschloß, hatte unter schlechten Witterungsverhältn lasen zu leiden. Trotzdem wurden In drei Wochen 1004 Starts verzeichnet. Der zweite Lehrgang konnte als stolzen Erfolg 6 B Prüfiuagen, 9 C Prüfungen und einen Luftfahrerschein Kl. I buchen. Alle diese Erfolge sind das unbestrittene Verdienst der stets einsatzbereiten NSFK-Fluglehrer: Hauptsturmführer Bemardis, als verantwortlichen Leiter, sowie der Fluglehrer Freyberger, Krainz und Köberl. Die nun beendeten Fluglehrgänge sind eine Stufe weiter In der organischen Schulung des fli^erischen Nachwuchses der Untersteiermark, bei denen alle Kameraden vom tiefen Glauben an ihre Aufgabe erfüllt waren. Die zwei abgeschlossenen Segelfluglehrgänge, die in vorbildlicher Lagerdisziplin vergingen, fanden auch das Lob und die Anerkennung des NSFK-Gruppenführers Krüger, der vor nicht langer Zeit dem Fliegernachwuchs des Unterlandes einen Besuch abstattete. >s ; ♦ ' • • Auliiithnic: Uaupresseamt der NSDAP, üaulcitun« Steiermark i Junge Segelflieger basteln Dieses Flugzeugmodell eines Hitlerjungen, das er nach eigenem Entwurf anfertigte, legte eine Strecke von 19,8 Kilometer in einer Höhe bis zu 1800 Meter zurück X Oute Hanfernte Im Donauland. Im Jahre 1942 waren im Reichsgau Niederdonau 692 ha, in Oberdonau 58 ha und in Wien 44 ha mit Hanf bebaut. Die Qualität des do-nauländisclien Hanfes, sowohl in bezug auf LänRe als auch auf Kasergüte ist in diesem Jahre sehr gut und die Rrträge sehr zufriedenstellend. In einzelnen Fällen wurden sogar Spitzenerträge von 80 dz je ba erzielt. Während früher der Hanf fast ausschließlich in der Seilerei, der Bindfadenfabrikation^und ähnlichen Industrie Verwendung fand, ist es in den letzten Jahren gelungen, ihn als gerösteten oder grünen Hanf zu feineren Qarn-nummem auszuspinnen und neuerdings auch auf Ringspinnmaschinen zu verarbeiten. Außerdem wird aus Hanf auch ein Spinnstoff für die bisher Raumwolle verarbeitende Indu strie hergestellt. Spod und Jmouh Wir bOren heut im Rundiunk Freitag, 20. November RsichftprograraB (Relcbttcnder und Deutbcblaadteoder): Ift—11 Uhr: Tänze aus Symphonie und Oper, Diri-Kcnt Max Schönherr. 15.30—16 Uhr: Solistenkonzert: Helmut Schuhnwcher (Violine) und Egbert (Irape (Klavier) spielen Händel und Beethoven. Ib—17 Ulir: Unterhaltende Musilt von Schonherr bis Reziiicek. IH.JO bis 19 Uhr: Zeitspiesel. Berichte aus aller W'eli: Italien, Holland, Nurweijen, Oriechcnland. 19—19.IS Uhr; Wehrmachts\ortraK; Unsere Luftwaffe. 19.15—19.3i) Ulu: frontberichte. 19.45—20 Uhr: Dr. Qoebbels-Artikel; >Diö Tapferkeit des Herzens«. 20.20—21 Ulir: »Liebe alte Weisen», KestinKcn von Hildegard trdniann, Crn-t Kurz. 21—22* Uhr: Musikalische Krinneruni£«n au» bekannten Tonfilmen. Solisten: .Marina ReinmK, l.tj PiUti, Jessy Topit7-^'eller, Hans Moser u. a. Sprethtr Maria Holst und Hermann Thlmiü. 22.20—22.3(1 L'lir: Sportnachrichten. Doi>pelproiiramm \ou Deutichlaiid-Seiidcr 15—15.30 Uhr; LanRsaine Wiederholun« des Wchr-macfatberichtes. 17.15—18.30 Uhr: Werner Trankner-Oherhausen dirigiert sein Violinkoiuert und Werke von Wetz und Fiedler. 2l).l.'i—31 Uhr: Musik im Pclde stehender Komponisten: Pritz ürovermnnn, Krich Selil-bach. Albert Jung. Dirixent Carl Schuriulit. 21—22 Uhr: »Die Witwe Orapin«, Operette von hriedrich V. f'lo-tow, Dirigent Heinzkarl WelRcl. Sprecher Meiiirich Burkardt. Mitwirkende Inite Schinidt-Slein, Oskar Rnii-linü, Herm.inn Abelmann. Ono ran Boerlcke Einer der Begründer der modernen Ndlur-wissenschaft, ohne dessen Erkenntnisse die physikalische Arbeit nicht zu denken wäre, Wiener Reidnlnlin spiell in Marlarg Die immer zahlreicher werdende Marburger Fußballgemeinde bereitet sich auf ein erstrangiges Sportereignis vor. Sonntag nachmittag wird Im Marburger Reichsbahnstadion die Ligaelf der Wiener Reichsbahner zu einem Werbespiel gegen ihre Marburger Kameraden antreten. Es steht schon heute ^ußer Zweifel, daß der Auftritt der Wiener Fußballer, die eine ansehnliche Rolle in der Be-reichsklase der Donau- und Alpengaue spielen, einen der Höhepunkte im untersteiri-schen Fußballsport darstellen und dazu beitragen wird, das Interesse für den runden Lederbai' neu zu wecken. Die Gäste werden vertragsgemäß mit ihren besten Kräften antreten und uns die vielgerühmte Wiener Fußballschule in vollendetster Form offenbaren. Marburger starten zun WaMlaof Die Abteilung Rapid-Leichtathletik der Marburger Sportgemeinschaft veranstaltet am Sonntag, den 22. November, vormittag, den ersten Waldlauf. Treffpunkt um Uhr vormittag in den Garderoben des Rapidplatzes. Alle Interessenten sind zur Teilnahme lierzlich eingeladen. Tischtennis In der Steiermark Auch in diesem Winter werden die steiri-schen Tischtennismeisterschaften ausgetragen. Während dio Einzelnieisterschaften für Februar 1943 nach Graz vorgesehen sind, beginnen die Kämpfe um die Mannschaftsmeisterschaft schon Mitte November. Bs sind daran die Mannschaften ASV Graz, Finanzamt Graz, Reichsbahn SG Graz, SG Cilli und LSV Zeltweg beteiligt. Weltbild ist Otto von Guericke, dessen 340. Geburtstag heute ist. Er entdeckte u. a. die Körperlichkeit der Luft, ihre Ausdehnung durch Wärme, ihr Gewicht ynd die Abhängigkeit des Wetters vom Luftdruck. Er erfand die Luftpumpe und konstruierte die erste Elektrisiermaschine. 1654 führte er auf dem Reichstag zu Regensburg seinen weltbekannten Versuch mit den Magdeburger Halbkugeln vor — zwei luftleere Halbkugeln, die durch äußeren Luftdruck zusammengehalten werden. Der große Physiker wurde am 20, November 1602 in Magdeburg geboren. 1631—36 Wdr er Oberimjenieur in schwedischen Diensten in Erfurt. 1646 wurde er Bürgermeister von Magdeburg. Nachdem er 1681 abgedankt hatte, ging er nach Haniburg, wo er uistcn in Laibacli (früher Iimsbruck), jedfKjh nur jene MitKlicJcr, die bisher ihre Meldung noch nicht abficgcbcu halKMi; . J. : DohrotjSterbe- und Untcrstützungsverem der rost.inxcstelltcn in Laibacli: * ,3. Lehrcrsclbsthilfcvcrcin in Laibach: 4. Verein der pensionierteji Lehrerschaft für Slowenien in Laibach: , 5. Sterbefond des Banulvereines der Staats- und Selbst-vcrwultunKspensionisten in Laibach: , ^ i-tt r>. Vereinigung der llei/et der Staatsbahnen und Schiffe des Könijjreiclies Jugoslawien in Belgrad: 7. Stcrbcfoiid der Finanz- und iibrisen Staat.sangestcllten und Pensionisten in Laibach: s. Vercinigniij; der Unterbeamlcn der Finanzkontrolle in Belgrad, Hjese Mitglieder werden aufgefordert, ihre Anmeldung ?»crs(>nlich oder scluiftlich bei der iMenststclIe des Stiilhalte-koniniissars in Marburg Drau, Wielandgassc ll 'L anzubringen. Bei der Meldung sind anzugeben: Vor- und Zuname, Beruf, Anschrift, genaue Bezeichnung des Vereines oder der Organisation, Milgliedsnununer und Datum des Beitrittes. I >ic Meldungen haben bis 30. November 104J zu erfolgen. Uer Stillhiiltckummissar: Hruby, (Iniischatzmelstcr. IJO'6 gez. Buchhalter in Pettau frei ab 31. 12. 1942, eventuell früher. Bilanzfähige, agile Kraft und selbständiger Korrespondent. Zu-schrilten erbeten unter ^Erstklassig« an: .Anzeigenannahme ü. Pichler in Pettau. Anzeigen (auch amtliche) für di« Samstag-Sonntag-Ausgabe werden nar bii Freitag, 16 Uhr, autgenommen. AtiBnahmen künncn gemacbt werden itM techniscbes GrÜDdeo oicht Mdfburger Zeitung Aazeigea-Abteilung KleiierBizeiger Jede» Wort kostet fOt StellenKesuche 6 Rpt dai IcttKedruckte Wort 26 Rpl fflr Geld- Realltfl* (euverketir Briefwechsel and tieiral 13 Rol. dai lettRedruckto Wort 40 Kpt. fflr alle Obrlseo Wortaazetgea 10 Rol das fettcedruckie Wort 30 Rpt. Der Wortpreis Kllt bis tu 12 Buctistaben le Wort KenDwortRebQhr bei AbhoIutiK der AiiRebote 35 Rpl, bei Zusen-duoK durch Post oder Boten 70 Rp! AaskunitsKebDhr fOr Anzelsen mit dem Vermeric »Auskunft In der Verwaltung oder Qesch<sstelle« 20 Rpl Attzelsen AnnalitaeschluB: Am Tace vor Erscheinen am 16 Uhr. Kleine AnzelKeo werden nur cesen Voreinsendunx .des Betrazes (Aucb tOltlKe ßrlefiuarlten) aufgenommen. MlndestKebQhr lür eine Kleine Anzelse 1 RM. mmmmmmmmmmmmmmmmmmmm Zu pachten gesucht Gasthaus in Marburg zu nachten gesucht. 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Ilgers Sohn, Juwelier in Marburg-Drau, Herrengasse 15. 11912-6 Freiwillige für den Wachdienst in den besetzten Gebieten, auch Pensionisten, Rentner, jedoch unbescholten und einsatzfähig, im A'lter von 24 bis 60, zu sofortigem Eintritt gesucht. Auskunft bei allen Arbeitsämtern und bei der Werbeleitung für die Ostmark: Thiel Rudoli, Werbeleiter, Oraz, Sackstraße 27. Tel. 42.42. 2609-6 Metropol-Lichtspiele Cilli Vom 20. bis 26. November Vorstellungen: Werktags: 17.30, 20 Uhr, Sonntags: 16, 18.:W, 21 Uhr 12060 WALDRAUSCH nüt Hansi Knoteck, Paul Richter, Hedwig Bleibtreu, Eduard Köck, Erika Dannhoff, Martin Schmidthofer. Für Jugendliche zugelassen. T ON-LICHTSPIEI.E PETTAU Von Freitag bis einschließlich Montag: Paul Hörbiger, Hermann Thimig, Hans Holt und Miulo Harell in einer Episode aus dem Leben Ferdinand Raimunds: BrUderlein fein Für Jugendliche unter 14 Jahren nicht zugelassen. Kinokassierin, wohnhaft m Pettau, wird sofort aufgenommen. Vorzustellen: Tonliclit-spiele in Pettau. 12022-6 Zur Mithilfe im Laboratorium wird ein verläßliches Fräulein gesucht. Vorstellung In der Molkerei in Cilli. 12020-6 #l£ Schon möbliertes Zimmer mit Bad, eventuell mit Kost, per sofort gesucht. Zuschriften unter »Sonnig« an die Verw. 12044-8 Alioenpaß • Ausfertigungen I tnilienforschungs - Institut, Graz, Grieskai 60, Ruf 67-95. 6987-14 Besichtigen Sie jetzt die in der Kunsthandlung Karbeutz, Herrengasse 3, ausgestellten Bilder der Marburger Maler Petein und Prof. Jirak. 11970-14 Verkaufe wollene Dainenskt-hose, fast neu, gegen Damenwintermantel, Üroße 44—46. Wertunterschied in Bargeld. Anträge unter »Mantel« an die Verwaltung. 12054-14 Mittwoch zwischen Tegett-hoff- und Bismarckstraße Handschuh verloren. 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LS. 12039-Ö ^ Wohnorl- und Anscilrilländerung müssen unsere Hosibezieher sofort dem zuständigen Postamt (nicht dem Verlag) melden. »Marburger Zeltung«, Vertriebsabteilung \