LaibllchcrWMtlma. 2^, GH^^) Prän» inclati«nspreis : din Eomptolt ganzz. I> I* <^»H^ !l> ll, !,' >>',. N. 5.5». Yiir die ^»l^!!!!!:,, >»>> H^ni.' * »^"". hall>,.5,!'r, '1>!itderPoft.,a,,,i.st.,5. yaldj.ss.7.5». Dollllerstag, l l. November Insert! onssseduht di,: l0 feilen: lm.ll «u lr., -«^'»^»^^ 2m.«,!lr.,!iü!,iN,:s!?!!stpl.Zc!>cn».?^>>^D Amtlicher Theil. Heute wird in deutschem lind znf>leich slcwenischem Textc unöge^siieii und versendet: Gesetz- und Vcrordnungs-Vlatt für das Her- iogthnm Krain. XXlI.Stück. Jahrgang 1809. Inhalts-Uebersicht: ">llis! dr« t. l. i>andespräsidenten filr Krain vom 12. October 1tt, 3tr, 74'^, >uo,,,it das Verzeichnis dcrieuigen, in dcr mit dem hohen Erlasse l"'« l, l, Mlius!,^ des Inner,' uam 15). Mai I8W, Z. 7l?5>, "^uffe>ullchlen neneuAn^^ade der I'!!l>!!>!ll, »>,<>,! -ni.^liiix'l! I^ülic,,^«>xl,< ^tlililieiicli Arziicimilteln bekannt n,cmacht n'ird, n>elche nnt Rücket auf den allgemeinen ?lr.;neibcdarf und die Verschreibnnli der -"lehrzahl d,>r Acrztc in allen Vlpothelen des Kronlandeö Ärain als ^^»llnntc >Ie^io2mi»li a!>Iiß»t,i vorräthig sein müssen. l? ^' ^llaß dci! l. l. Landcöpräsidcnten sl!r Krain tiom Iß. October 1869. Nr. l'9-!1, ^oinit das Eviden;l'erfahren bei zeitlichen Anfentlililts - Verände-^»»gen der Mleina/reihlen Nennten, llrlanber nnd Neseroemänner ""gezeichnet wird. ^aibach, den I I. Nouember 1«69. Vom t. k. Neoactionsbureail deS Gesetzblattes snr Krain. Nichtamtlicher Theil. Kaiftlleist. (W. Z) Am 29. October besuchte» Se. Majestät den Hinzen V"!'s»l' N^cddin Effcudi, ältesten Sohn des Altans, sodann den Großvczier, der den Monarchen ^'.' der ^anduugstrcftpc erwartete. Nach Sr. Äiajc-'^l staltete Graf Vcust dein Großvezicr einen Besuch ?, ' der zu einer mehr als halbstündige» Unterredung Whrte. ^ Zum Dejeuner Sr. Majestät wnrdcn Freiherr von .^'okcsch-Ostcn und Haydcr Esscndi, ferner das gesammtc ^'Krlichc Gcfolgc gezogen. ^ Es erfolgte sodann die bereits gemeldete Fahrt nach , °p Kaftn tc,, Se. Majestät waren bei diesem Aulasse '" Civilanzugc. In Pera hatten sowohl die kaiserliche Botschaft, ^, auch die österreichisch-ungarische Colonie, die Niuni-^aliliit des 0. Bezirkes nud die Bevölkerung große ^rdercitliusscu zu einem würdigen Empfange Sr. Via-?"l Strossen. Unser Spccialcorrcspoudcnt hat über l/k. Festlichkeiten vom 31. October bereits ausführlich nachtet; im Nachtrag entlehnen wir der „Turquie" "^folgcudc Einzelheiten: H ,.Schon am fiühen Morgen warcn Truppen von ^«ata Scrai bis znr Marien - Kirche mit Mililür-^, "lttbaudcn aufgestellt und Häuser mit österreichischen .. linkischen Fahnen uud Blumen aufs reichste und ' lununckvollste dccorirt. ^ , Der im offenen sechsspännigen Wagen fahrende Ia,< wurde beim Triumphbogen von Taxiin mit Iliel/'" Vivatrufe empfangen. Der kaiserliche Wagen l; N .^ ^"^^ ^^1' Präsidcut der Municipalität des ^ Winkes, überreichte Sr. Majestät eine Begrüßungö-H^' in goldgestickter Enveloppe; der Kaiser lics; dnrch lütt . ^^1 ^'^' ^" herzlichen Empfang danken, worauf Ao? ^«.cislerten Acclauwtioncn und den Klängen der s^'^ymnc die Fahrt nach der Marien-Kirche sortgc ^ wurde. j,; ^Hu beiden Seiten der Kirchentrcppc warcn Eroatcn H^/^ionaltrachl und weißgekleidete, Blumen slrcncnde bon, ^" aufgestellt. ?lm Portal wnrdcn Sc. Majestät Vo l^eiherrn Prolcsch-Oslcn, dcm Gesandtschafts- nnd !!,cjs, "töpcrsonalc empfangen. Der Obercerenionien-jes^" u"d der Gcsandtcncinführcr schritten Sr. Ma bereit« ^'^ Kirchenthnr voran, wo der Episcopal di^ » . ^"tc. Nachdem Sc. Majestät auf dcm für ^ Uicbcndc Vcranlassnng cigcnS errichteten Throne bisch., ^."ounncn hatte, celebrirlc der lateinische Erz- '^° d.c Messe. ^'» sss?' ^"' ^'^^ begaben sich Se. Majestät nach ^"Mk ^ licflaggtcn Botschaftshotcl, an dessen Ein fttlit A Bittschriften überreicht wnrdcn. Einem cnt-'tidl^ ^lMdcn kam der gütige Monarch zn Hilfe, ^n ^.^ sich auf dcu Zchcnspil^cn emporrichtete nnd Auch 5" ausstreckte, um die Bittschrift zu erfassen. ?ll>„ien "'"^^ "'^ lange Kcltc jnugcr Mädchen mit ?tt>sl '^urlandcn Spalier; dcr Kaiser, den Gvafcn ^'"en S?,, "' Seite, grüßte huldreichst und wurde in "l°n geleitet, um dort slndicnzcn zn ertheilen. Zunächst wurden v^'n Sr. Majestät dic Ncpräscu-tantcn dcr ucrschicdeucn Elkriisfe cmpfaugcn; mit dcr Aufwartung dcs Großlabbine s u»d einiger israclili schcn Notabilitäten schloß diese erste Scric dcr Audien-;c„, d.ncn dcr Empfuia der Depütationci, dcr italienischen nud dcr Schmeiß,' Eolooic folgte. Die üstcnci-chischc Eoloilic hairlc S>. Majestät im Prunlsaalc. Eine knizc Ansprache dcs Hcrri, Frank wnrdc vom Kaiser dahin bcaxtworlet, das; Er sich dcs herzlichen Empfanges seitens der üstcrrcichisch-ungarischcn Eolonic ungclncin frcnc; daß Ihn dic Bcweisc der Anhäü^ialcil so uielcr Seiner ill Eoi'slallliüopcl rcsidircuden Unterthanen nl'gcmci» cigriffcn halle» n/d daß die gew^rb-üchcn nnd comlnclcicll,» Ii,tcrcsscn dcs öswrcichisch llnglilischcu Nciches dcncn dcs Orients viel zu nahe ^ stünden und zu wichtig wäre», nls daß Er die Bcschir-liinug dcs Handcls seiner Nationalen nich! als Pflicht erachten sollc. Dcr magyarische Trachl tragende Herr Commcn dingcr richlctc hinauf einige Wo,tc In ungaüschc, Sprache an Sc. Majestät; AlkrhöäMusclbcn ant-mortclcn in demselben Ndiom; hicr.nif wurde ein pi'achtuollcs All'uin üdcricicht; dcr Monaich da-'ktc dcr öst.ricichisch - lllnzaiischen Eolonie in huldoolttn Worten. Nach einem leichten Dejeuner begaben sich Sc. Majestät zn Wagen in Begleitung dcs Freiherr» von Prokcsch-Oslcn nach dcr österreichischen, vom Dr. Dc-thicr geleiteten Schule. Mit der Organisation uud Leitung derselben ungcmcin zufrieden, licß dcr Kaiser dcn Director dcs Instituts hoffen, daß dcffcn liebster Wuusch, das Institut als Ncgicrungsanslalt erklärt zn schcn, möglichst bald in Erfüllung gchcn lönnc. Dic Gusse, in der das Schulgcbäudc liegt, war wunderschön mit Fahnen nnd Triumphbögen decorirt, und die Indclrnfc wolltc» kein Ende nehmen, In Begleitung dcs Vizeadmirals von Tcgclthoff:c. wnrdc sodann das Spital Haidar Pascha's besichtigt. Empfangen wurden Sc. Majestät daselbst vom Scras-licr, vom Präsidenten dcs Kricgsraths und vou Marco Pascha, dcm ersten Leibarzt Sr. Äiajcslät des Snltans und Gcncraldircctur dcs türkischen Sanitätswcscns. Das gcsainmlc Sanitätspersonal dcr Spitäler und dcr Garnison war in Uniform anwesend. Eine Ansprache des Spitalchcfnr^tcs wnrdc huldreichst vom Kaiser bc-aulworlet, dcr sodaun dic Answlt in allcit ihren Näuiu-lichtcitcu in Augcnfchciu uah», lind die Eiurichtung der» selben belobte. Nach dcm Galadincr in Tolma-Bagdfchc chcs mehrere Millionen Märtyrer gestorben warcn und das die alten Religionen nmgcstürzt und dcu römischen Vcgioncn uud dcn Gcsctzcn des Reiches zum Trotz dic Wclt erobert hat, zu bekräftigen. Gewiß, wenn jemals ein Dogma sich jeder Acralhnng entziehen konnte, fo war cs dieses; wenn es jemals vom Standpuuktc des Ehristcuthums cincn offenbaren n»d absurden Irrthum gab, so war cs der des Arius, nnd doch berieth man sich in dcm Eoncil von Nicäa; mau hörte dic Grüude dcr Gegner, so hinfällig sie warcn; man stimmte nicht mit Acclamation. Dieser Vorgang, um nur ihn zu erwähnen, muß cnch, liebe Brüder, beruhigen; man wird in Rom nicht minder frei sein. als man vor fünfzehnhundert Jahren in Nicäa gewesen ist, uud das nächste Eoucil wird nicht seiu Werk daunt brandmarken, daß cs die Discussio» unterdrückt. Ihr seht also, die Besorgnisse, zu welchen die Worte einiger voreingenommene!! oder blos unüberlegten nnd ungeschickte» Personen hinsichtlich dcs Concils Anlaß gebe» komitcn, haben keine ernste Grnndlagc. Das Ziel dieser Versammlung ist erhaben und von höchster Bc-dcntnng; ihre Arbcitcu werden mit einer Weisheit geführt wcrdcn, wclchc dcr Vorsitz des heiligen Vaters verbürgt; dic Bischöfe werden dabci gleich sehr auf ihre Würde, auf cure Interessen und eure Rechte bedacht seiu. Ihr curcrfcits mögt sic mit Gebet nud guten Wcr-lcn nuterstützcu." Ein Programm für Oan>cl un> Industrie Bei der feierlichen Eröffnung dcr Handcls- nnd Gewcrbckammcr für Krain am 19. October d. I. wurde oou Sr. Durchlaucht Hcrrn Fürstc» Lothar v. Mette» uich, als Bevollmächtigte» Sr. Excellenz dcs Herrn Hau-dclsministcrs, an die im Gcmcindcrathsscmlc versammelten Mitglieder dcr Kammer nachstehende Anrede gehalten, wclchc wir wcgcn ihrer Bcdcutnng für die Zustände unserer Heimat hier vollinhaltlich mittheilen: Sehr geehrte Herren! Mit hohem Erlasse vom 14. October l. I., Zahl 20.007/l!102, habcn Sc. Excellenz der Herr Handcls-luinistcr den heutigen Tag znr Eonstituirung der Hcm-dcls- nnd Gcwcrbckammer für Krain auf Grnnd des ucucu Kamincrgcsctzcs vom 29. Juni 1868 zu bestimmen befunden nnd mich mit dcr feierlichen Eröffnung derselben bctrant. Indem ich diesen, für mich sehr schmeichelhaften Austrage uachkommc, obliegt mir vor allem die angenehme Pflicht, Sie, geehrte Herren ! im Namen Seiner Excellenz freundlichst zu begrüßen und Sie zn ersuchen, das Ihucu durch das Vertrauen Ihrer Acrufsgcnosscn übertragene Mandat übernehmen, sowie dic sich hier-ans ergebenden Pflichten nach bestem Wissen ausübcu zn wollen. Ja wahrlich, mciuc Herren! schwierig sind dic Pflichten, wclchc Sic übcriÄmcu, groß dic Aufgaben, wclchc Ihrer harren; doch um fo erhabener ist anch das Zicl, die heimische Iuduslric als grüucndcn, blühenden Zweig dem mächtigen Banme dcr Großindustrie dcs Ge-sammtuaterlandcö aiiznrcihcn, ein Zicl, welchcs zu erreichen Sic stets bestrebt sein wcrdcn, wcnu Sie meine Ueberzcngnng theile», daß nur das Gedeihen jedes cin-zcluen Zweiges die segensreiche Eulfaltuug dcs ganzen Vanmcs zu cincm großen, mächtigen, ricsigcn Stamme ermöglicht. Zugcgcbcu selbst, daß dcr jungc Zweia — 'm erc heimische Indnslric - - schon gegenwärtig gru»c»dc Vlat-tcr trägt, — ja zugegeben, daß sich sch"" c,cgcnwar.t,a. 1894 zarte Vlütheu an demselben zu entfalten beginnen, so ist es doch Aufgabe eines rationellen Züchters die sich erschließenden Blüthen zu warten llnd zu pflegen, bis sie zur reifenden Frncht sich entfallen. Ebenso unwürdig ist es eines intelligenten und strebsame» Handelsherrn, sich dem süßen Einlullen in das Bcwnßtscin geschehener Arbeit und vollbrachter That hinzngeben. Sein Streben inuß vicliuehr in richtiger ^ Würdigung des Grundsatzes : „Stillsland i st R n ck-' schritt," stets im Einklänge mit der Dcuisc unserer! Zeit sein: „Vorwärts!" Und wenn ich von den Aufgaben sprechen soll, deren' Lösung Ihnen, meine Herren, obliegt, so lm,n ich sie in folgenden drei Pnnkteu ^lsaunnenfassen: Hebung der 1,cimisch'cn Intüistric, der Piodnelim, n»l' der Handarbeit; Eischlle>.ni»g ncner und richtig angelegter Vcrtchrs-nntttl und endlich Schaffung materiellen lind geistigen! Kapitells. Ich wiU nicht in Abrede stell», dos: in letzter Zeit in den ersten zwei Pnnklen bereits so nuuichcs geschehen. Schon sehen wir lllhrissc» zn edlen Zmek-kcn trägt. Vor allen, andern, meine He>reu! aber handelt cö sich nm die Schafs»»^ geistige» Eopitals, j.nei' Eupitals, welches, einmal gewonnen, sich nie vei ringe, t nnd die reichsten Zinjen trägt, — das Capital des Wissen o. Die Volksschule», — Gewerbe- und Fachschulen, das sind die Pstcgestälten u»d ^ic siiierslc Anlage jenes Capitals. Geehrte Herren! Sie h^ben es mit eincn, , mit reichen geistigen Anlagen nüSsscslalt'ten Poltc'stamlne zn lh,>». Nähren Sie, leiten Sie den slredseünen Trieb Ihres Volles, nnd es wird Großes leisien. Gerade da, wo die N^itnr ihre reichn, Gaben vcrs^t, — drnckt sie den, armen, nothleid'nden Menschen Neitzcngc in die Hand lind legt ihm den Drang zn einer ihm angemessenen gewerbliche» Arbeit ins Herz, wclebe, von Vater anf öohn, von Geschlecht zn Geschlecht vererbt, endlich landesübliche Arbeit, - sogeuam'lc Hnusar-beil wird. Unterstützen Sie diese Handarbeit, jene Arbeit, welche das Volk seinem inneren Dränge nach ausführt. Und Sie habe» derlei Arbeit im Landc. Die Spitzen-Klöppelei iu Idria, die Slrohflechtcrei am Savestrome, die Holzschnitzerei in Reifuitz. Errichten Sie Fachschulen zur besseren Erlernung dieser Arbcitszwcisic und der Kleingewerbe in» Allgemeinen. Errichten Sie Mnstcrschnlen zur Verfeinerung des Geschmackes nnd ieh glanbc Ihnen für dieses Streben schon im Vorhinein eine mächtige Untcrstütznng Seitens der Negicrnng. wie hoffentlich anch dcs Bandes iu Aussicht slcllcn zu können. Geehrte Herren! Das Genie der Indnslrie. der wahre, reelle Unternehmungen,,, dai« geistige Wirken nnd Streben, sie binden sich an leine Scholle, an kein Glaubcnsvctenntniß, au keine Nationalität. — Das geistige Streben des Menschen durchstiegt Neichsgrcnzen nud Iahrzchude, — es ist frei wie der Gedanke, denn es ist Gemcingnt des gcsammten Menschengeschlechtes. Ein liberales Handelsgesetzbuch, eine anf freiheitlicher Basis bcrnhcndc Gewerbeordnung bieten Ihnen unermeßliche» Rann, znr Erriehtnng nuvcrgänglichcr Monnmentc des Verdienstes, welche sich als wahre ^ Dcnksänlen sin- ihre Errichler bewähren werden. Doch noch Eines: Es gcniigt nicht zn wissen, daß ^ llian helfen muß und icnc Mittel zu kennen, welche znr Hebung eines Uebels dienen, sondern vor Allen, mnß! mau genaue Kenntniß des Uebels selbst sich verschaffen, j und hic^n werden Sie genanc Anhaltcig em-pchleu, cincu Satz, dcu ich snr kcincu Trngsprnch halte:, „Die Industrie riueö Voltes i st der r ichtigste Gradmesser seiner Eivilijatiou." ! Ich erkläre somit im Namen Seiner Excellenz des ^ Herrn Handclöministcrs die Handels- nnd Gcwcrbckam-^ mcr für Kraiu auf Grund dcö neuen Kammcrgcsctzes vom 2!1. Iuui 180« für constituirt uud dcrcu erste Sitzung für eröffnet." Dic Ncsolulion dls, icutschrn Demokraten-vercines iu Gra; über die dcntsch - flovcuifchcn K ä n, p f c in, steicrifchcn Landtage lantet: Dnrch feine politische Slcllnng bcrnfen, sich nach Ablanf der ^andtagsscssion über das Verhältniß der Deutschen zu dcu Slovene,, im stcicrm. Randlage zn äußern, spricht es der deutsche Dcuwttalcnuereiu als seine Ueberzeugung aus: Daß sowohl von Seite der deutschen Majorität als anch von der slouenischcn Minorität die nationale Frage iu einer Weise behandelt wnrde, welche weder der Stellung des Landtages entspricht, noch einer Verständign:,!, der beiden in Sleic>marl lebenden Nationalitäten znliäglich ist. Redner der dcnlschen Penlei l^bcn wiederholt gcgciulber den Slovenen eine» cdcnso heflistci, als nn» stllatöinäonischei, Ton angeschlagen, >velel',cr einer im Vollbesitz der Macht befindlichen Äiajorität uüwüldig nnd umsomehr zu bedauern war, als es leicht zn erkennen gewesen, daß die Slovcocn absichtlich Streit suchlcn, um fich hiulerher ihren Wühle,,, als die Gemaß-regellcn, Ve,folgten und Nute,drückten dcuznstellen. Sie wollten Hiürtyler der Majoliläl werden; nm so weniger staatoklng wa, es, ihnen dabei behilflich zu sein. Noch weniger heißt es, laüu der Verein das Auftreten der sloven isehcn Abgeordneten billigen. Austatt ciuc Berständignng zn sncheu, für welche sie gewiß bci einem großen Theil der Deutschcu williges Eutgegmtommeu gcfundcu hätten, benutzten sie jede Gelegenheit, um ihre nationalen Schmcr;cusschrcic auszu-stoßeu, dic giftigsten Angriffe gegen die liberalen Deut-scheu Süostcicrmarts, sowie gegen das Dcutschthum überhaupt zn richten und so eine Gehässigkeit zwischen den beiden Natioualitäteu hcrvorznrnfcu, welche „ach teiucr Nichtuug vortheilhaft, dagegen uach bcidcu sehr uach-thcilig wcrdcu kann. Der deutsche Demolratenverciu, welcher sciuen Principien gemäß uicht iu der Eutzw ciuu c>, soudcru iu der Vcrsöhuuug der Nationalitäten die Bürgschaft für eine bessere, wahrhaft freie Zukunft ficht, kauu oicsc H ctzpolitil uur auf das Eutschicdeu ste verurtheilcu. Er muß dies um so mehr thnu, als gerade die Führer der Slovencn gezeigt haben, daß bci ihnen der Haß gcgeu die Deut scheu Hemd in Hand geht mit dem Haß gegcu die Freiheit, wenn uicht gar der erstere aus dem letztcrcu entspringt. Ohne von ihren Parteigenossen dcsavonirt zn werden, proclamirtcn nämlich dic slovcuischcn Führer bci jedem Anlaß ihre Uebereinstimmung mit jener frc i hcitsfci uo lichcn, römischen Concordats- uud Uuterdrük-tuu gspo lit it, gcgcu welche cmzutämpfcu ein uicht wcgzulcugucudcs Verdienst des gegenwärtigen Systems ist. Indcm sic sich so entschieden auf dcu f. g. elcricalcn Staudpuukt stclltcu, mußtcu sie den gegründeten Verdacht erregen, daß ihre Opposition gegen die Verfassung nicht allein nationale,,, soudcru „och mehr illiberalen G r ü ndcn entspringe, daß sie gegen das gegenwärtige System tampfcu, uicht uur, wcil es die jetzige staatsrechtliche Gcstaltuug des Reiches, soudcru auch wcil es dic Maigcsctze, das Voltsschulgesctz u. s. w. gcschasfcu hat. Wird aber die Alliauz mit dcu Elcrikalcn uicht allein als ein momentanes Mittel zum Zweck, foudcrn anch, wie es die flovcuischeu Führer iu Graz und Vaibach gethan, als ein uatioualcö Priucip, als ciuc Grundlage für das uach uational-födcralistischcm System neu zu gestaltende Oesterreich anfgcstcllt, dann wird auch die Vcrstäudigung in cinc wcitc, ja unabsehbare Ferne gerückt, dcnu danu haudelt es sich für die Deutschen Oesterreichs uicht allein um die Frage: Ob Dualismus oder Föderalismus, soudcru auch um dic Frage: Ob Freiheit odcr römischer G c istc s z wau g? Auf dcm Vodcn cines frcicu Staatswc. sens ist ciuc Acilcguug dcs uuscligcu Nation ualitäteustrcitcs möglich, anf dcni Aodcn des Concordatcs uud der vou den flovcuischcu Führcru gc predigten Kirchen Politik aber nimmermehr. Wir czebeu uns dcr Hoffnnuq hin, daß uicht das ganze slovcnischc Volt Stcicrmarks so dcukt, wie sciuc Führer in, Vandtagc gesprochen habcu und erwarte,,, daß aus der Mitte dicscs Volkes heraus cin kräftiger Protest gegen dic frcihcitsfeiuolichcu uuo tlcritalcu Auschau ungcu seiner Führer kommen werde. Aus Dnlllwlicn. D'ic ..Tr. Ztg." erhält folgende Zuschrift: Zur Berichtigung dessen, w,ii< in ein.r Eoirespon-dcnz ans Zara bezüglich meiner Person fälschlich ge- meldet wurde, muß ich erklären, cS sei nicht wahr, daß ich einige Tage vor dem Ausbrnch des Aufstaudes meine Familie von Eastelnuovo entfernte, nm sie in Tran i» Sicherheit zu bringen. Ich bin nämlich bereits 'aw 25. Inli vou Eastelnuovo abgereist, wohin ich zwci Tage später zurückkehite, während dcr crslc Eonfliet am 7. October staltsand, also 2^ Monate späler. Ich ucr-ließ hicranf Eastelnnouo, um mich zu meiner Familie nach Tran nnd später znm dalmat. Landtage zn begebe», nnd zwar am 19. September, nachdem in der Gemeinde Castclnnouo alle Verzeichnisse der znm Landmchidicustt Veipflichtetcu zns^uiincngcslellt waren und daselbst dic vollständigste Rnhc hcrrschle. Anch ist es nicht wah!. daß mciue Mission nach Wien cin Vorw^nd sei, »>n oon Caslclnuovo cutfernt bleiben zn löi'nen, da meine Eollegcn im dalmat. Randlage beschlösse», mir diesen Anstrag zn ertheilen, als ich von Eastelnnovo uach Zara zurückkehrte. Wieu, 4 November 1809. Georg v. Vojn ouic, Podrs>!> von (5asleliniouo u»d Abgeordinlec im dalmat ^nidwa.l'. Trcbigne, 8. November. Achmct Pascha, der Eommaudant dcr regulären Trnppcn, verlangte noä> drei Bataillone Verstärkung, da er die Mittheilung erhielt, daß sich cinc erhebliche Anzahl Montenegriner den dalmatinischen Anssländischcn anzuschließen beali' sichtigtc. Ausland. Madrid, 8. November, (Cortcssitznn g.) Prim erklärt, er habe Alles angewendet, um Topclc zn hi»-dc>'n, aus dein Ministerium zu scheiden; seine Bemühungen seien aber an dem Zalt^cfühlc und dcr Wü>5^ Topctc's gescheitelt; wenn er selbst »icht ebenfalls seine Demission gebe, so sei es deshalb, weil dic Feinde dcr Revolution ans seinen, Rücktritte Nntzc» ^hcn würde». Er verlangt, hierüber die Meimnli dcr Kammer zn hören. (Die Majorität antwortet mil „nem".) Topete sagt hicranf: Seine Stcllnng im Eeibiuct sei cinc peinliche nnd unhaltbare gewesen angesichts dcl' dnrch das Ministerium vcrfolgten Lösung dcr Dy"ll" sliefreige, einer ^ösnxg, welche er für minder zwcckmäßil! halte als eine andere. Er werde treu dcr Rcuolntio» nnd nn Freund P.ims bleiben, die Regierung nnlcl-stühcn und dcn von d>r Hl.,juri!ät der Cortes erwähl' ten König annehmen. Schließlich betont cr die Noth' wendigkeit einer ungcstöiten Harmonie nnter dcN Parlcici:. In Erwidcrnng anf Acnßclnngen Salazars sagt Vezerra: Spanien wird, aller Anstrengungen dcr Fli' buslier nn^eaelitet, Cuba erhallen nnd dic Insnirectio», wi'd nach dem Anlange» dcr letzten Vcrslärknna/" erlöschen. Zaa.eölleniBeileli. z dcr durch seine großartigen Schenkungen fnr wohlthätig^ Zwecke rasch zu einer Wellberühmtheit gelvordene Ainer^ kancr, der am 4. d. i>, London starb, ein Abkömmling b^ Pilgerväter, ans einer frl'cher in Leicestershire ansässig^ Familie, wnrde am 18. Februar 1795 zu Danvcrs, Mass^ ^ chusetts, geboren. Sein Vater war Geschäftsmann, nud d^ ^ Sohn wnrdc bci einein Gcwürzkräiner zu Danvcrs in dle ^ehrc gegcbcu. Im Jahre 1612 war er Associe «^ Geschäftösnhrcr seines Oheims John Peabody iu Georgs town, nud lernte darauf, als Freiwilliger anf Fort 23^ dnrlon, anch das Soldatenlcbcn prallisch kennen. Spit^ war er Associe eines Herrn Niggs in Valtimore,^ '"^ Zweigetablissemcnts in Philadelphia und Ncw-^ork, u" siedelte, uach einer Reihe vou glücklichen Geschäftsjahrs im Jahre 1837 uach England über. Im Jahre 1^' ließ cr sich als Kaufman,, nud Geldmakler in Londo' uieder, vermittelte dnrch das Gewicht und dcn gnten Kla"s feines Namens eine Menge von Finanzoperationen fnr u>^ als eiueu der Vereinigten Staaten, nnd trug 1^.« wesentlich zur Wiederherstellung deö Eredits des St^ Ncaryland bei. Vei der große» Ausstellung von 1^" trng Herr Pe-alwdy die Kosten der Einrichtung und AU schmückuug dcr amerikanischen Abtheilung, nnd un f^^g^^ , Jahre bethciligte cr sich ,nit einer ansehnlichen Eumwe der Ausrüstnng dcr arktischen Expedition unter Dr. K« zur Auffiudnng Sir John Franklins. In feincr VaM'l^ Dauvcrs gründete er, mit einem Aufwand vun 2^-^ Pf. St., ein seiuen Namen tragendes wisscnschaslu^ , Institut, und in Maryland hat cr für eiucn ahnll/. Zweck luchr als 100.000 Pf. St. gegeben. Alö " '^ 1862 mit einem großen Veruwgeu vou dcu G«.'"^^^ znrttckzog, dolirte cr die City von London mit der

^^ Bedingung jedoch, daß die Dotation, durch die En'icl)^ comfvrtablcr und angemessener Arbcitcrwohmmgen, ^i Londoner Arbciterstand zu gnt komme. Im Februar 1 ^,, stiftete er für denselben Zweck eine weitere Sunnnc ^, 150.0l)0 Pf. St., und der erstc stattliche Comp ".,^! Gebänden, iu dem Arbeitera>irticr Spitalfields ciufg^ ^, ^ und unter dcm Namen der Peabody - Wohunng^l ^.„i l'culxxl)' v«Nn!^l^) allgcmciu bekannt, wnrdc ^. ^»i' Gebrauch übergeben. Der Harvard-Universität lN < 1895 bridge bei Boston schenkte Herr Peabody 150.000 Doll, zur Gründung eines Museums und einer Professur fUr amerikanische Archäologie und Ethnologie (October 1866), und iin März 1«67 votirtc der Congreß der Vereinigten Staaten ihm einen Dank für seine verschiedenen dem amerikanischen Volke gemachten Schenkungen. Eo weit die Neue Auflage der ,',N6U os Uw ^im«." Seitdem hat Herr Pcabody, wie bekannt, die Stadt London abermals wit einer Schenkung, irre ich nicht, mit 100.000 Pf. St., bedacht, und die Gesammtsumme dessen, was er in beiden Hemisphären fiir menschheillichc Zwecke von seinem riesigen vermögen geopfert, wird sich mehr oder weniger auf eine Million Pfund Sterling belaufen. — (Spende.) Herr FML. Graf Thassilo Festetitö M dem von IM. Erzherzog Albrecht gegründeten Vorschußfond flir t. k. Ofsiciere einen Beitrag von 5000 fl. in ^Perc. Staatsschuldverschreibuugen gewidmet. — (Osta s iat ischc (5 xpeditio n.) Vs geht uns ^iil Poit de Galle die '»Icachricht zn, daß unsere ostasiatischc "Mdition nach glücklich uberstandencn heftigen Stnrlucn an» 2. October wohlbehalten in Yokohama augelangt ist. — (Den Bauch aufgeschlitzt.) In dem Dorf-Wirthshause zu Mertschin bei Vtepomnk in Böhmen war llirzlich Tauzulusit. Gegen 10 Uhr entspann sich zwischen ^ln Vaganten Adalbert Smrz aus Vysocan bei Prag nnd ^m Ortöiüsafsen Johann Koubek einer geringfügigen Ursache ^oegen ein Streit, der damit endete, daß Smrz dem Koubet mit dem Messer den Bauch aufschlitzte, so daß "leser fogleich den Geist aufgab. Der Ermordete war erst 28 Jahre alt und Vater zweier Kinder. Der Mörder wurde verhaftet »nd dem Klattauer k. k. Kreisgerichte eingeliefert. — (Patriotismus als Geschäft.) Der „Posel i Prahy" bringt folgende Notiz: „Man fchreibt gar viel v°u patriotifcher Kunst und patriotischem Gewerbefleiß, "'an hat lange Artikel darüber in die Welt gefetzt, daß ^n ordentlicher „Unsriger" in keinen anderen Laden als ln einen czechischen eintreten und anch um keinen Groschen anderswo kaufen solle als bei einer czechischen Firma, ^un könnte man sich gewiß damit einverstanden erklären, ^ ja doch auch die Magyaren dasselbe gethan und Kos-u'ch in diesem Sinne seinerzeit die ganze Nation cnt-nannnt hat. Nur hat das Ding ein Häkchen. Es zeigt M nämlich, daß viele böhmischen Firmen, darauf bauend, ^eseu Patriotismus zu einer wahren Gelderpressung mißbrauchen, daß sie förmliche „Vaterlandömclker" werden, unsereins ist gewiß gednldig und eine gute Haut; wenn ^r aber sieht, daß man ihm ein gewöhnliches Stöckchcu U" Werthe von 13 tr., sage dreizehn Kreuzern, für 1 fl. ^ kr. bis 2 fl. verkauft, daß ein aus Bein geschnitzter ^we, für welchen der Künstler mit der Bagatelle von ^ fl. abgefertigt wurde, für 54 fl. veräußert wird, °"ß ein fchwach versilberter Packfongloffel, der für nicht '"ehr als 50 tr. steht, um 2 fl. vertauft wird, wenn er ^l einem „Patrioten" 5 fl. geben muß für eine Geld' "lse, die er anderswo überall um 1 st. 50 tr. bekommt, ^nn man ihm für ein Holzkästchen, das aus Karlsbad "'" zwei Gulden zu haben ist, 14 fl. rechnet, wenn eine "patriotische" Drnckerei ihm Bestellungen zwei bis drei lal theuerer aufrechnet wie eine unpatriotische, wenn eine "patriotische" Buchhandlung ein Büchlein mit 12 kr. rcch-/l> das nlit Z kr. gut bezahlt wäre u. s. w. u. f. w., an« lvird auch unfere gute Haut erkennen, daß mau mit "'! Patriotismus k'.n unredliches Geschäft treibe und daß .^n uns mit solchen „vaterlandömelkenden" Firmen, welche °'n Patrioten das letzte Hemd ausziehen möchten, nicht ^, lent sein könne. Wer ein ordentlicher Patriot ist, muß k Concurrenz auszuhalten wissen und nicht von den Pa-, ^len Verlangen, daß sie sich ruhig von ihm ausplündern "lieu." n -^ (Explosion.) In Neufatz ist vor kurzem ein Moratorium, in welchen» Infanlerie-Manufchaft mit der ^nfcnigung von Exercier-Munilion beschäftigt war, in die . >l gegangen. Ein Ofsicier und drei Mann vom Re-«N'eme Airoldi waren die Opfer diefer Explosion. Als ^>ache dieses Unglückes wird Unvorsichtigkeit der bei der ; ^'"Uen-Erzeugnng verwendeten Leute angegeben, welche ^, dieser Manipulation nicht genügend unterrichtet, auch ^ entsprechend beaufsichtigt waren. T, "- (Der Lohn.) Dem „Ungar. Lloyd" wird aus i>l Ä' '^' ^ ' telegraphisch gemeldet: Das slavische Eonnl^ ;,, ^oskau hat durch Mouteuegro Tausende von kleinen, ^es^ ^^^ ^l tragenden russischen Heiligenbildern als cl)e,it für die aufständischen Bocchcscn nach dem Insur- wns-Schauplatze gelangen lassen, l; "" (Ein Memento fUr abwesende Depn-^abl i? ^^ ^" "' Pesl"' Blättern: Bekanntlich ist die z^ der Abgeordneten, welche durch ihre Abwesenheit glän-lek! ^^"h"lich sehr groß, und fehlten eben bei einer der pslec," Idling i:!5'Mitglieder. Der Erfahrung gemäst Ai,> ' ^^'lh bei der Anszahlung der Diurnen bis auf ^ri" oder Zwei alle zn erscheinen. Demgemäß hat der lie,/ nt bcs Abgeordnetenhauses die Auszahlung der Dinr-lenl^" ^^ "hne' Erlaubniß Abwesenden sistirt. Die In-d^. ""' dieser Maßregel begegnen allgemeiner Billigung, in ;>^nrde die Berechtigung derselben von mehreren Seiten "n ^^I^ liezugen. Dem gegenüber erinnert jedoch P. N. leniqe ^" ^"' Hausordnung,' in welchem es heißt, daß di> ^ves" Abgeordneten, welche ohne Erlaubniß von Pest-Ofe» ^r ^! , ^'^, tcinc Diuruen bctonllncn. Dculgcmäß habe ^asident nicht allein ein Recht ausgeübt, sondern auch eine Pflicht erfüllt, als er die Quittungen der nnbcfugt Abwesenden nicht contrasiguirte. — (Indianer in Ungarn.) In Erlau geriethm letzten Sonntag mehrere Burschen miteinander in Streit, der nach alter Sitte bald in eine Rauferei ausartete. Plötzlich ergriff ein Bursche deu anderen beim Schöpf und st'al-pirte ihn mit der Gcschicklichleit eines Irokesen oder Tschip-piwäcrö. Der seiner Kopfhaut Beraubte liegt schwer darnieder, doch hofft man, daß ihm das Leben erhallen bleibt. — (Schnee und Kälte.) Von Lienz durchs ganze Puster-Thal bis Brunneck ist gegenwärtig Schlittenwcg. Auf vielen Feldern befinden sich Erdäpfel, Kohl und Rüben unter tiefem Schnee im festgefrorenen Boden. Am letzten October hatte die Kälte bereits — 12" 1i. erreicht. (Eine Schwindlerin.) Ueber die kürzlich in Bozen verhaftete Phanlasiegräsin, deren Eavalier sich als ein Wiener Zimmerkellner entpuppte, lesen wir in Berliner Blättern: „Eine Hochstaplerin, die ihre Rollc meisterhaft zu spiele» verstand, hat während der letzten Wochen in den süddeutschen Bädern die höchsten Kreise der Gesellschaft dupirt. Sie uanntc sich in Baden-Baden Gräfin Martini, geborne Fürstin Borghese. Ihr Auftreten war ganz einer Tochter des alten, berühmlcu Fürstcngcschlcchteö würdig. Die höchste Aristokratie bewegte sich in ihren Salons; Alles drängte sich, der schönen jungen Frau zu huldigen, die einen fürstlichen Lnrus entfaltete, ziemlich hoch uud mit Glück spielte uud die Huldigungen der l n d — wic mmi tt!i8 dril eilileileildm Wurttn ^rmilthr» tonnte — von mir der Redaction zu r A u f >l c> h m c eingeschickte u Srll'st I'i o g ra p h i r." beider erhielt ich erst gestern Kunde von Vorhandensein dieses Artikels und snmi also mir nachträglich nieiü Erstaunen darüber, sowie die Bcrsichermig cnissftrccheii: „daß ich weder der Redaction noch dem Herrn F e u i ll c t o u i st eu dcr Zeitung jemals eine Selbstbiographie eingereicht, noch die Veröffentlichung einer solche», versucht, gebilligt oder erlaubt h a b c u wilrde!" Cö liegt hier die Vcniltziing einer brieflichen Mittheilung Ul Grunde, welche ich einer mir schätzbaren Persiwlichkeit hirsiger Stodt (ans wiederholt an mich gestelltes Ersuchen) ilbcr meine Verhältnisse p r i r> a t i m gemacht habe. Selbe zu verweigern, fand ich leine Ursache, da ich nicht im entfernteste!! ahnen tonnte, das; man die flüchtig hingeworfene!! Notizen ans d i c s c Weise lienützm , ohne mein Vorwisfen dein Herrn Fenilletonisten znr „freien Verfügung " übergeben werde, um sie als meine Selbstbiographie im Druct erscheinen zn lassen! Laib ach, am 9, November 18i'>9. Nenestt Post. sOriqinal'Telcqramme der „Laibücher Zeitung.") Jerusalem, «O. November. Se. Maj. der Kaiser von Oesterreich besuchte heute die Kirchen, Synagogen und Schule«, machte Hlachmitta,, einen 'Auöflu«, nach Vethlehem, morden wird der Jordan und das todte Meer besucht. Dresden, »O. November. Die Abgeordnetenkammer nahm mit ^50 sse«,eu >H Stimmen den Antrag der Fortschrittspartei an, die Regierung aufzufordern, beim VundeS-rathe auf Verminderuug der Vtilitarlast hinzuwirken. Der Zusatzantrag der National, partei, die Verminderung solle nur erfolgen, wenn die Sicherheit uud Machtstellung Deutschlands eö gestatten, wurde mit 5H gegen HU Stimmen abgelehnt. W icn, 9. November. Sc. l. und k. Apostolische Majestät haben dem von Sr. t. Hoheit dem Fcldmar-schall Erzhcnog Albrecht gca.vimdetcn DavleihungSfonds für k. k. Osficicre ans Mettiöchstihvcv Pviuattassc einen ^eitrass vo» 100.000 fi. ö. W. in 5vcrc. unificn'tm StaatsschllldclN'crschrcilnmgen mit dcr Bestimmung zn widmcu a/nilit, daß dlMsscu die i» dcn Statuten bcdun-gcnc Verzinsung seitens dcr Darlcihxngönchiucr zn entfallen habe. Dieser Act wahrhaft kaiserlicher Gioßmnth nnd väterlicher Fürsorge wird hicmit zur allgemeinen Kenntniß gebracht. P c st. 9. November. Das Unterhaus hat dcn Antrag des Fiuau;miinsterö ans Wahl cincr lFnqustccom-mission zur Prüfling dcr Äanlfragc nngcnommcn. Jerusalem, 9. November. Der Kaiser von Oesterreich ist Mittags nach cilfstimdigcmMtt, begleitet von ciner cnis Vcdllincnhälifttliügcn nnd 800 Neitern l'cslchclidcil Karawane von Jaffa eingetroffen. Dcr Ac-snch dcr h. Oralicstirchc erfolgte uutcr großartigem Geleite dcs katholischen Clerns. Florenz, 9. November. Das Vcfindcn des Königs bessert sich fortwährend. Das ssicber ist sehr mild. Prinz Napoleon und Prinzessin Clotildc werden morgen »ach Paris zurückkehren. Hcntc Abends begibt sich Prinz Humbert nach Neapel zurück. Nachrichten ans (5atraro. (Nr. Zclösfcnllicht nnd theilen wir deshalb darüber daS Nachstehende anö so-cbcn eingelangten anthcntifchen Berichten mit. 1896 Es war znr Kenntniß des in Risano coinman-dircndcn Hanptnmnncö Szills vom Erzherzog Albrecht Infanteric'NWinent '.Ur, l^ gekommen, daß sich Renitente angeblich dci Zwcceiwa, in der )lähe des Postens Von Dru^alj zu vercini^en gedächten, nm einen Angriff alls das genannte Wach'hanö zn untcrnchnicn. Er beschloß deshalb, sofort der bedrohten Vesatznng eine Perstäillinss von 42 Mmm nnd 1 Officicr nnter dem Coinmundo ^ei< Ol'crlicnlenants Nincl znznsendcn, welch' letztere!» Osfieicr zugleich ci»e Slinnne uon 400 fl. z»m Ankunf uon ^edencünittelii fiir das Fort cingchän« digt wnide. Das llcinc Dctachemcnt trat fci»cn Vtnsch nm Mittan dc>l 7. Oetobrr nnd war dem Dbcrlicntc-uant Nlnck, der zwar fchwierigeie, ulier onch kürzere und wenicier frcqnciiliilc Wc>> nber ^cdrniee inferiore lind snpcriorc vorgeschriebeli. Anstandslos ^ellingtc dcr Tlnftp bis obcrhlilb Vcdeniec snftcrioie, wlis nm 2 Uhr erreicht winde. Hier wnrde iedoch die Vorhnt der znin (^cfecht forinirten tleincn Truppe rwn bcwnffotten ^iincrn nnf-stehaltcn nnd zeiglen sich die znr Vertheidigung nberanö yünstig liegenden Höhei, von zahlreichen Vewaffncten beseht. Der Obcrlicutcnant Rinck zo^ sich sofort in eine etwaö rückwärts ssllc^cnc Stellung bei dcr Eapclle. Die Nenitcntcn folgten dein Detacheinent trotz wiederholter Warnung auf den ssnß nnd bedrohten zugleich feine Flanlcu; c>!< lain in Folge dcsfcn zum Gefecht. Da die Stcllnug bei dcr E^ftellc eingesehen wird und sich deshalb als nicht lange hallbar erwies, beschloß Obcrlieutcnant Ninck seinen Trnpp bis anf das Plutean von ^cdenicc inferiore zurückzuführen, indem er zugleich zwei Mann beorderte, möglichst rasch nach 9uso.no zurückzueilen, um die Situation zu melden und die Nachsendung von Vcrstärtnugcu zu vcraulasscu. Auf dem Plateau von ^cocniec inferiore angekommen, kam das Gefecht zum Stehen, doch zeigte fich der weitere Nück^ug nöthig, da nicht blos die Zahl dcr Insnrgcnlcn l'inmcr mehr zunahm, sondern anch bald Vcwasfnetc im Rucken der Stellung erschienen. Mcr auch dcr Rückzug schicu nnthnnlich, wenn nicht dcr Feind noch eine Zeitlang festgehalten würde. Obcrlicutc-nant Rinct wies deshalb den außer ihn, beim Dctachc-ment befindlichen Osficier, Lieutenant Razar, an, lnit einem kleinen Trupp vou l> Ntann, welche besonders gut placirt waren, den Kampf wciterznfiihrcn, während dcr Haupttruvp, den bereits verlegten Weg verlassend, unternahm, sich über die Felsen znrnckznziehen. Vou den Höhen mit Steinen und Fclsslnckcn überschüttet, mnßten bei tcm überaus schwierigen Terrain sich die Einzelnen, in zcrstrcntcr Ordnung fechtend, ihren Weg suchen, obgleich Obcrlicutcnaut Rinct sich ohne Rücksicht auf die Deckung seiner Person bemühte, die besten Wegstcllen auszumittcln und doch zugleich die Leitung des Gefechtes thunlichst in dcr Hand zu behaltcu. ' Ungeachtet dcr genannte Officicr zwei mal durch den rechten Arm geschossen wnrde, nahm derselbe doch eine Untcrslützuug nur au, bis er verbunden war, um niemanden dem Gefecht zu entwichen. Dcr brave Diener dcS Offieiers, Josef Kosfan, welcher gctren dessen Habe zurückgebracht, war dazu nicht brauchbar, da er bereits an Kopf und Fuß verwundet war. — Plötzlich, beim Dnrchzug durch ein dichles Gestrüpp, verlor die Mannschaft ihren Commandanten ans den Augen. (Kr war, wie es fcheint, nur von 2 Mann gc- ^ folgt, die man am Abende uermißlc, beim Aufsuchen z einer bcqnemcu Stelle etwas abgekommen. Alle drei! sind dann von feindlichen Kugeln niedergestreckt worden. Die deiche des Officiers uud die der beiden Soldaten ^ wurden fpäter in furchtbar verstümmeltem Zustande ausgeliefert. Unterdessen hatten die znr Herbeirufullg einer Ver- ^ stärknng vorausgcscndctcn beiden 'Infanteristen, trotzdem sie sich ihren Weg mit den Waffen in der Hand bahnen und der eine verwundet von dem anderen geführt werden mußte und trotz dcr Verfolgung bis in die Weinberge von Risano, diesen Ort glücklich erreicht. Hanptmann Szüts hatte, als er gegen 4 Uhr das näher kommende Fcncrgcfecht vernahm, alarmiren lassen und den ^icutcnant u. Schcidlin mit einem Zuge zur Pro-tcgiruug des Rückzuges vorgeschickt, welcher unter fort-währcudcm Fcncrgcfecht die Scrpcutiucu nach ^cdcnicc erstieg uud dem Detachemcut des Obcrlicutenaut Rinck dcu Rückcu freimachte. Die Zahl dcr Insurgenten, welche anfangs ctwa 50 bis 70 Mann betrug, war während des Kampfes allmälig bis anf ctwa 300 Mann gewachsen und hatte den in dcr Stcllnng von ^edcniec znrnckgcbliebeueu tlci> neu Trupp unter Vicntcnant Nazar ganz abgeschnitten. Die Mannschaft fcncrtc aber so ausgezeichnet und die Stellung war so gut, daß dic Aufständischen zuletzt dem Offieicr und seinen beuten freien, nnbclästigtcn Rückzug mit den Waffen anboten, welcher anch angenommen wurde. Anßcr den bcreits erwähnten drei Todten belief sich der Verlust am 7. bci den t. k. Truppen auf 11 Vcr-wuudete, über die Verluste der Insurgenten waren tcinc zuverlässige» Daten zu erlangen. Dcn Gefechten vom 7. und am 2l. und 2^. Oo todcr um die Verstäitung vuu Dragalj folgte bekanntlich am 23. eiu Gefecht bci Trinitu und Goraoda au dci Grenze der Znppa — Beide genannten Posten, >r>ovo>i der crstcrc vom Lieutenant Kosler, dcr zweite von» Obcrliculcmmt Vlnmcnstein colnin.ilidirt wnide, waren am 23, früh von dcn Insmgcnlen angegriffen woidcn u»d in Äelracht dcr gcriogcn Besatzung ließ dcshalb Gencralinajor Durmns clwa um halb 2 Uhr Nach-mitlas das in Eattaro liegende Bataillon von Franz Earl Nr. 5)2 (da>? Bataillon zählte ciiun StabSofficicr, lO Officicrc, 132 Mann an Streitbaren) unter Üiia-jor Plttcl und die Gebirgsd'Ulelie uliter Hauptina»» Förster, ferner das in San Malteo liegende Bataillon Ernst Nr. 48 allarmilcu nnd zum Entsatz dcr bedrohten Foils vorrücken. Major Pittel nahm dic Battcric zwischen sein Bataillon nud setzte sich auf dcr Bndnaer Hauptstraße i» Äiarsch. Von den Forts hörte man lebhaftes Gewehr-uud Gcschützfeucr, Von dcu östlichen Höhen beschoß ein Insnrgcnlcnhanfen vom Vioutc Vcrmae an die Colonnc, deren Vorhut dic erste Compagnie bildete. Zur Sicherung dcr linken Flanke wnrde deshalb die dritte Compagnie ans dein Pandnrenwege gegen Trinita vorgeschickt, während die übrigen Compagnien dcr Hanptstraßc folgten nnd sich am Fort wieder mit dcr dritten Compagnie vereinigten, letztere wnrde dann zum Schutze des von verschiedenen Seiten. auch von dcr Nichtnng nach Bu-dua, beschossenen Wachlhanses ^nrückgclasscn. währcud der Major mit den anderen drei Compagnien gegen Go« rast)a vordrang. An dcn Abhängen dcr Höhe von Gorasda wurde das Gefecht heftiger und m»s;tc dcr Feind von dcn nm-liegendcn Felsenklippen dnrch Flankenangriffe dclogirt werden. Cndlich erreichten die crstc nnd zweite Compagnie die Höhc lind nahmen westlich dcs Forls Stellnng. Die theilwcisc hinter einer Ricgclmauer nur 150 Schritt vom Fort stehenden Insurgenten waren in äußerst gedeckter Stellung und fcucrtcn mit gesteigerter Intensität. Cin Zng nntcr Lieutenant Scrinonct zog sich rechts allmälig bis anf 50 Schritte in dic Flanke dcs Gcgncrs heran. Generalmajor Dormus, iu erster Linie dem Gefechte folgend, führte eine halbe Batterie auf die Höhc, links faßte die dritte Compagnie Posto, Major Piltcl ließ die linke Flanke des Feindes von der vierten Compagnie umfassen, griff nntcr dcm Hurrah und ^.juii :l, c8ä>>/är dcs ganzen Bataillons dcn Gegner mit dem Bajonnct an und nahm die Mauer, die zurückflichcudcu Gruppen des Feindes mit einem erfolgreichen Feuer übcrschiittcud. — Bei dieser Gelegenheit stürmte auch dic Sauitätsabthcilung, wclchc die Verwnndctcn in dcr vordersten Reihe aufsuchte, auf dcu Feind cin. Dcr Feind ließ 8 Todte, nntcr denen ein Weib, und Stutzen und Hanbajonncltc (womit die Tcrrito^ rialmiliz bewaffnet ist) iu dcr Stclluug zurück, etwa 30 Verwundete uud noch eiu paar Todtc mit sich fortschlcftpcud, und suchte das Wcitc. — Die Truppen blieben bis zum Einbrechen dcr Dunkelheit in dcr Stclluug und marschirlcu dann nach Cattaro zurück, wo sie um 8 Uhr anlangten. Von dcm Bataillon Pittcl waren vier Manu getödtet, ein Officier und sieben Mann verwundet. Die Haltnng dcr jnngen Maim-schaft wird als sehr lobensweith geschildert. Dem Bataillon Piltel war das 142 Mann starlc Bataillon von Crzherzog Crnst znr Verstärkung Me' wiesen nnd folgte dem ersteren nach Trinity, Es trat dort in das Gefecht cin, während das Bataillon vo» Franz Karl nach Gorasda vorging. Das Aalaillon von Ernst reinigte dic Abhänge dcs Vermac und betrieb einen bei der Casa Petrouie sich eingenistet habenden Insur-genteuhaufen zurück. Dic Stellung bci Trinil^ hiclt das Bataillon cin, bis das Bataillon Pittcl von Gorasda znrücktchrlc, uud folgte diefcm daun nach Caltaro. Vcr luste hat das Bataillon von Erzherzog Ernst nicht er' litten. Handel nnd Wolkswirthschastliches. ?rlegl,,pl,isc5,? ^ecl.^lc^lilse U0ln 10, ^iuvcliilin'. 5>ptlv. MclalliPirS 5!!,30. — 5ipl>lv. Mcialliqurö mit Ma>-»>id ^toU^ül'cr-Ziüscii 5!»,Z0, — 5pcrc. ÄtatiuiialÄnlrlicu <:!j Vntter pr. Pfund - 42 — ^ Kor» „ 3 90 3 ltt Eier pr, Stück —2,; - -" berste „ 2 00 3— Mllch pr. Maß —1«) '" Hafer „ 180 2- Nindsseisch pr. Pfd. -22 — ^ HaWsrnchl „ ------> 3 55 Knllisleisch „ — 2U —^ Heiden „ 2 80, 3 8 Schweinefleisch „ ..22-^ Hivse „ 2 <;« 2 8<: Schöpsenfleisch „ —14—^ Kuturnh „ ------3 10 Ha'hudel pr. Slücl .. Iy .. ^ Erdäpfel „ 180----- Taube,, „ _ i!, _^'-' Linsen „ 4 80------- Heu pr, Zentner 1 — - ^ l^rdsen „ 5 —... Stroh „ —70-^!" Flsolen „ 4 50— Holz, hart., prKlst. - — 7^ Nindöschnuilz Pfd. —5,» — — weiches, 22" —^.- 5 7<1 Schweiueschmalz „ -42 - — Wein, rother, pr, ^ Speck, frisch, „ —30 — — Eimer 9^ — geräuchert „ —42^------- — lvriszer ,. ------10^ ^lnftefommeno Fremde. ?lm l) viovnnlicr. Stadt Wien. Die Herren : Homeq. Kaufm,, uou Silifok. " Dauhanser, uon Iunijbrnck. — Zcbnll, Privatier, vou Lack. ' Mall,, Haüdelsm , von Neumarttl. — Ritter u. Dcbsly. l> ^ Katastrallieamle, uu» .^rainlinrg. — Die Granen: Handler, u<"' Wien. -- Wlttrcich, von Wien. — Schuster, mio Teljau, bci^ vou Gottschee. (s'lcflint Die Hcneu: Valio, von Adria. — Chiarctto, v^ Adria. — Äaron Seuft. k t, Ober!ientenant, von Pesi. '' Koschir, vcu Warteuberg. — ^luval. Pfarr'(5oopcrator, ""' Seiseuberg — Vranciic, vou Billichgraz. - Zertouii). """ Wie» - Blumculhal, vou Trieft. — Dobner, Dircctl»'' vou Hos. Theater. H e utr- Talitzmail, Posse iu 3 Acten. ^^- ill l^nluu^ tt u. Ms,. 325,05 ^ 5.? lviudstill trilbe 10, 2 „ N. 324i5 '^ 8.« SW. s, schw. trilbe 0,,l> !0„ M. 323,8« -<-«..> SW. s. schw. trübe ,,^ Morqenneliel. Milde Witternnss, laMer dicht brwültt. 3i"^', Lnft. Dnö Tnge^miltel dcr Wäruie -j^ ^Nl'^PN^sls^^ "Uie,l, !>, ^)lou^:nber. Au der heutigen Börse machte sich eine ruhigere Auffassung geltend. Die leitenden Vant- uud Vahi,papierc besserten sich beträchtlich und slhl'^.,, ^lllllllvll,»»«)!. salbst „„ch einer gegen Euoe der Vörsr;eil eingelreienen ^rmailiüig noch iüimer zn höheren (Coursen alö sseslern, Anlag^papielc hielten sich auuähcrud bei ihreu g^st^l!' Notiruugeu. Devisen ucrwohlfcilteu sich, ebeuso Gold>uü»ze,n, während effectives Silber begehrt blieb. H,. Allstcmeine Stant^schuld. ssilr 100 st. Gett, s^aare Einheitliche Staatsschuld zu 5 pCt.: iu Noten verziuöl, Mai-Äiouember 5i»,29 59,30 „ „ „ ssedrnar-Angust 59.10 59.20 „ Silber „ Jänner-Juli . «8.75 U8.90 „ „ „ April-October. <;8.05 0^,75 Sleueranleheu rückzahlbar (i!) . 97... 98.— Vo!e u I. 1839......234.- 235. - „ „ 1854 (4 '/,) zu 250 fl. 88,50 89 5l> ,, .. 18l>0 zu 500 fl. . . 93.— 93 20 ,. .. 18W zu 100 fl. . . 98.— 98,50 .. ,. I8«4 zu 100 fi. . . N5 - 115.25 Staats-Domäucn-Pfandbrirfe zu 120 st. ü W. in Silber . . 117.— 11725 ». 2,^ 93,— Galizirn .... „ 5 „ 71.70 72.30 Nieder-Oestcrreich. . » 5 „ 95.75 9<;.25 Ober-Oesterreich . - „ 5 « 93.— s<4. ~ Siebenbürgen ... ,. ^ « >^ 75 75.-^, Ste.ermarl ... ,. 5« 92,- 9250 Ungarn .... « 5 „ 78.75 79,25 V. Actic» von Bankinstitute,,. Geld Waare Anglo-öslerr. Banl abgcst. . . 215,- 21«.-Anglo-nngar. Bank . . . . 7950 80.50 Äoden-Cr'editanslalt . , , . —,— -..-Kreditanstalt f, Handel n. Gew. . 221.75 222, -Kreditanstalt, allgem. nngar. . . 7s'— 76 50 Escompte-Gesellschasl, n, ö. . . 790. 800.— ssrauco-o'sterr. Bcml . . , . 87 — 87.50 Genlralbank.......39.— 40,- NllUunallmuk......705, - 70« - Niederländische Äauk .... 75.— 7«. - Vereiut > Geld Waare > ^'loyd. östcrr........315,- ^18 — ! Oniiiibnt« 5.00Fr. „I. Em. 135.- l^Z Sitdb.G.3'/.. i.500Frc. „ . . 116,25 U^ Sildb.-Bon« « "/.. (1870-74) „^ -» 500 Frcs......242.^- 2^'' '^ Rudolf-Stistiing zu 10 st. . . 14.^ ^'^,f Wechsel (3 Mm.,) Geld ^" ,^, Augsburg silr 100 st sildd. W. '103.20 I"',,,i ssrantsnrt a.M. 100 st. delta 103.25 '^ ^ Hambnrg. filr 100 Mars Banco "l.50 ,y,,,,'' London, sür 10 Pfund Sterling 123 9" l"<^!> Pari«, fiir 100 Fraucs . . . 49,^5 ^ Cours dcr («leldsortel« ,e Geld ^^7 ll, K. Miluz-Ducate^ . 5 st. 8«! lr. >''^,,, ^ Napoleonvd'or . . 9 ,. 90 „ !' " ^zj " Vcrciusthaler... 1 „ 83 ., ^ < ^^ , Silber . . 122 „ 50 „ 1^^ " ^, Kraiuischc GrnudeullaNiiug? -Obligat'""^ vatnntuunli: 80 50 Geld, 90'""