^ «GH, »HHchß» 4 ?oita!i»» p!»!«ov V IHkovial. K K UchriMelt»»^. V«rv«««aG V»»«t>^?«M«?«t, «rßd«, M« 4. 7e^«p^ Htz vO,«S»pr«t^ «o»a«Uch tt» Z».» I»Nell« . ... 21'^ v»rch Po»« . ... VW t v» vlH»»,», »>» ZM««« « »« »? »e t»«- W, »-«-> »r«cn,««,« «>?»»—i«».z> ^I>»N>>I»»», iw»»««»»««I»« « as>«r«»«? ^ tzM »»»«tUtHVMti«, »,? Zl,»»». 4. » c»,^" - ^ »^u,. W»»«»!"« ». »., » S«^ » W»«« d» Nr. t7. Maribor, Samstag den 2t. Äänner iS2S ^ «c? SS. Äahrg. Der Etat des Ministeriums für Forste und Bergbau Sine grope Rede des Sozialisten Vetejan o. B e o g r a d, 20. Iäinier. Der Finntl.; aussi,)ug sctzte heute ooruiittagS die bcrelts gestern nachmittags begonnene Beratung des Etats für F o r st und Aergbau fort. Als erster Redner gelangte der sozialistische Abgeordnete P e t e j a n zu Worte, der sich eingangs mit einer Reihe von Kor-ruptionsassliren bei der Exploitierung staat. licher 7^orste bcschiistiqte. Redner forderte voln Ministerium in dieser Hinficht Schn^ der Arbelterittteresssn, da heute die Holzarbeiterschaft auf Gnade und Nns'ilade dcn erp!'iiti?rc'.k^en aM'i'chifchen Kapitalisten' gr"np?n ausgeliefert fei. Nek>ner 5^ fodann zur traurigen Lage der Beraaiüeit-rfchast ttb'r, insbcson>?re ab?r zur Frage der Brudcrladen, in die nor dem Nmstni-z v?^Zill!oncn l^uldkro- nen e?'7aez;lihlt ??'?^rd?n mnren, ein ??etra^, der nach d?r Ri^ckvl'ko'kl rung in Dint^rs die Z^ffcrnb''?? von ???!l!i?ncn Di mr erreichen wiirde. d^e Nnt-rned n?r gezwungen werden, die enlfvrechenden Ono ten beizi'.stenern, dann wäre es wirklich nicht möglich, dah ein ausgesogener alter Bergmann mit einer Jahresrente von sagc und schreibe 8V Dinar leben mtisjte. Redner erklärt, er möchte den Forst- und Bergminister wirklich gerne kennen lernen, der mit dieser Pension leben könnte . .. Tuilie'ülich erklärte Redner, er halie kein Vertrauen in die gegenwärtige Regierung, da sie für die Interessen der Arbeitersckiast nicht das geringste Verständnis an dep Tag gcl?gt habe und ausserdem noch die letzten U?berr?ste einer Wohlsahrtspolitik zu demontieren lie-strebt sei. Nach ihm sprach der muselmanische ^lbg. Dr. V e h m e n, der die Aufst?llttnq eines realen Beu:aldung^nrogrammeS forderte. R7dner geisMe die Kcrrnption und eriwb Einspruch dageien. dah die flir die Karst-bewaldung votlsrt?n Kredite anderivärts zur Perniendung geliingen. Redner erklärte sich fchlief;lich b?r?it fi?»' den Etat zn stimmen, da er h-zsse, der Minister werde Rk-medur schaffen. In diesom Zusammerrhange wird in der Wallstreet mit aller Bestimmcheit versichert, das; die amt'rikanische Regicrung mit Rück-stclit aitf das letzte schreiben des (General-aflenten nir ^le deutschen Neparatilineu, Parker l^üldert, den deutschen Anleilic'be'' strekittngen die größte Aufmerksanikeit widmen werde. 0. B e 0 g r a d, 20. Jänner. Ministerpräsident V tt k i e e v i wurde heute ror-mittags vom in einer längeren Au- dien.^ empfangen. Der iliegieruucischef berichtete deul .'v^^rrscher über laufende '^nzs-legcuh^iten des itiabiuetts. Vribitevit in Zagreb 0. Z a tl r e b, 20. Jänner. Mit dem hen-tigen Friihschnellzug traf am hiesiqen Hauptbahnhzfe der zweite Fi'lhrer der bml-ernparteillch-demokratischen Koalition, Lve-tozar P r i b i ö e v i 6, mit seiner Gemahlin ein und wurde bei der Ankunft -lon Freunden und Anhängern lebhaft akttn' miert. Pribiöeviö begab sich sogleich nach seiner Ankunft ins Hotel „Esplancide". wo er die Vertreter der Zagreber Presse empfing. Auf die Frage, welchen weiteren Zwe.-k die gemeinsamen Beratungen der Kroatischen Bauernpartei und der selbständigen Demokraten hätten, erklärte PribiLevic'., der erste Tag fei den Beratungen über die Sl-tuation gewidmet, der zweite Tag den '?^e-schll'lssen, während Sonntag die gemeinsamen Manifestationen stattfinden wlirden. PribiöeviS klärte sodann die mischiNiqende Kritik von Stefan Radi<« mit Riirkiicht aüi nung der Kleinen (5ntente und vor all^'m de-Z militärischen und imperialistischen 'Jugoslawien zur Aufroslling brintien wurde. >^talien hofft, das; man in Genf nicht auf dem Snstem eines bulaarisckien Si^ldnerhse« res bestehen werde, das militärisch werllos, finanziell verliän'ini^'iosl imd rraktis'-si iln-dnrchfi'lhrbar sei. Bulgarien wurde besi^".'?ts entwaffnet und versti'immelt. Italien, ds,.? sich von ^.l.ikenschlichkeits- i?nd (^erechtigkeii?-gefj'ihlen leiten läßt, kann nicht zulaslen, daf^ jener iil'eraüö Staat l^egenstand weiterer Sl'^iknnen sei. Die l^rof'inächte könneu lisf» von dem unerb'tt-lifben a^wisser kleiner auk ^!'^al?an nich^ zu einer Nnterdrü.-k'rna d'.r .^iesiegten verleiten lassen. Kni'Zit Nat^richten 0. New 0 r k. ?0. 7v^nncr. Der Vrä- ...............si^e-nt der „Ii'^erna^i'.'nc'l A -'eptance Bank" m.!»«." r b >, r -i" c> Iliirk P, .'k'^-crtrttcrn n-. Börsenberichte Zürich, 20. Jänner. Devisen: Becgrad 9.1.^75, Pnris 20.^0l), London 25..'iI1Zs), Newt?ork .')U1.0.^, Mailand 27.4s), Prag lü.M, Wien 7.';.I7',, Budapest 00.7.'?, Berlin l2?. 72.'), Warschau 58.20, Buk:irest .'^.19. Sofia Z a g r e b, 20. Iktnier. ss?ffektcnborse). Dc./,^u: 7.'.>!)u-BL'.Iin l3 bis Budapest !)0.0s).')—00.tt:j5, Mai- land 209..'>0--.W1..',0, ^'ondon 276.85 bls 277.»^ü, Newtwrk bli.WI—50.801, Paris 222.K25—224.625, Prag l0«. 15 -108 0.'), Zürich 100.^—1000. — Staatswcrte: ^kri^'gs schaden Kassa 420—4M, Jänner 420 bis 4:D, Feber 402—408, März 40.'?.50—405, De,'.eucher 431—435, ^^nv.-?lnleisic 8l>..50 bis 8si.75, Agrarschuld 0—5.^..50. — Bankwerte: (5'?kompte 85.25—85.5)0. Ni^rarbank 18 50 bis 10, .<)iipothekar 57 50 -58, ^roat«'che Kredit 90—01, Iugobank 00.25-00.50. (5r-ste .^lroatische 875—880, Serbische 141 bis l42, Laibachei^ K'redit 135—0, Natio:?albans 0—5000. — Industrie- und .Handl''s"ii'rte: f^)!ttmann 213—220, Slavek? 110-0. Sla-voniia 11—13. Trifailer 405—503. ?^e'i^e 115-147, l^nion 0—2s^0, Osiieker Zuck.'r 520 -5.50, Drava 5^5 57^ aon 0—28. Osixeker Eisen 420—400, Dani-''a 14.5—1i>5. L j u b l i a n a, 20. Jänner. Deai -s e n : Berlin 13.55, Zürich t00!..50, Wi.'n 801.10, ^.'ondon 277.25, Newnork .5lZ.78, Prag 168.55, Trieft 300.50, Paris 223.50. — l5- f f e k t e n <<^eld): Ce^ssla 108. bacher ikkredit 1.35, Kreditanstalt 100. Ven^.e 135), Ru8e 265 bio 285. Bauaesellsi^^ast 56. .8e?ir 125). — .'d 0 l z m a r k t : Tendenz Buch'n- l .'..ni'.s-e,- das' in a,".r,k' ^n.'^'.er-' aroüe unverändert. Abschluf, 1 Vaaaon klare und nicht zu ammenhängende Berichte j k'af, n . irze .er. grone ^ ^ luttden, dle bauptsachlich produktiven Z>vei der Zagreber Presse zurückzuführen sei vidovi<5 sei im Ernst bestrebt, eine Kon^en-trationsregierung zuwege zn bringen. Man müsse es anerkennen, daß Davidovi»^ dabei mit Vorsicht arbeitet, da er die bauernpar«' teilich'demolratische Koalition als Eitlhett betrachtet. Italien als Beschützer Bulgariens N 0 m, 20. Jänner. .,P 0 p 0 l 0 d'^^ ! a-l i a" behandelt in einer rl?u,tfchen ^tocr'^ spondenz seines diploniatischen Mitarbeiierc. die militärischen Berhälttüsse in '^^^ulgarieu und behauptet, das; die ^Neine Ciltente zu-sanimen mit Frankreich in O^ens wegcin der angeblichen Nichterfüllung der inilitärisch.r. Klauseln des Friedensvertrages dnrch Bulgarien zu iuterveuieren gedmike. Diese gro-^ ße Aufinachung der leinen Entente werde aber, davon sei Italien überzeugt, erfolgliu^ bleiben, da eine Debatte über die Entwaffnung auf dem Balkan logischerweise daS ganze Problem der übermäßigen Bemali- ken zng-efi'chrt werden sollen. !!käufers 850. — L a n d w. P r 0 d u k t e: Tendenz fest, ?lbsck»lus^ 3 Waa.-'s'n.^ Weisen D^e Wohnungsnot in Wien In der Nähe Wiens haben sich einige Fami-1 Erdhöhle p nniitiv ü!'e' !' >'> l)aui».'n uuil lien auf einem Schuttablagerungvplaj^e eine! in diesen Löchern. VoMWe Umschau Änland Vor der Bildung eines KonzentratlonSka-binettS? Die Verhandlungen des Chefs der mokratlschen Partei mit der Opposition zwecks Bildung einer Konzentra-, tionsregierung sind im vollen (^auge. Das; die Verhandlnngen tatsächlich um ein Bedeutendes vorgeschritten sind, beweist der Umstand, daß man sich bereits über die Bedingungen, unter denen diese tlieqierung zustandekommen soll, zu einigen sucht. Einerseits besteht die Tendenz, D a-vid 0 vi 6 zum Chef der neuen Regierung zu erneunen, anderseits sondieren die Radikalen das Terrain für eine radikal-'bauern-parteilich-deinokratische Koalitionsregierung. Da in diesem Falle die P r i b i ö e v i l'?;ruppe in die Regierung eintreten würde, bliebe die Demokratisckie Partei in der Op-vosition. In Oppositionskreisen wird i>rit Nachdruck erklärt, das, alle Bemühungen der Radikalen in dieser Richtung erfolglos seien, da die Opposition sich der Aktion Davidoviü' gegenüber in einer abwartenden Stellung befinde. Sollten die Radikalen gegen die Berufung Davidoviö' zum Chef der Konzen« tratiousregierung sich aussprechen, dann fei, wie in oppositionellen und demokratischen .'»kreisen betont wird, die Frage eines radikalen .^lliegierungschefs noch immerhin diskutabel, in keinem Falle aber würde die Wahl auf Belja BukiLevi 6 fallen, der in .s^iukuust aus scder Kombination ausgeschlossen erscheine. Interessant rst, daß die Frage der Vereinigung der selbständigen Demokraten mit der Demokratischen Partei seit der Gründung der bauernparteilich-de-mokratiscben Koalition an Aktualität verloren bat, da PribiLevi«; nach wie vor betont, dasz die kroatische Bauernpartei und die selbständisien Demokraten nach anßen hin eine Partei darstellen. Waritm die Einigung nicht zustaudekommt? Ein angesehener Politiker der dauern-varteilich-denlokratischen Koalition äußerte sich nach der .^-^erausgabe des üblichen Kom-ullluiauees der Demokratischen Vereinigung über die erfolgten Verhandlungen mit der Opposition wie folgt auf die Frage eines Journalisten: „Wir stehen auf dem Stan^ Punkt der Gleichberechtigung und gleichmäßigen 'Absorbierung aller Provinzen, während die Demokraten (Davidoviö-Gruppe) auf d.'m Prinzip der .<öegemonie und Absorbierung des Staates durch Serbien beharren. Dies ist das einzige, waZ uns von den Demokralen trennt und nicht etwa die Prinzipien der Demokratie. Ans dem LandeSkon-gres; der Del»ol7e''''chen Partei ist die Bildung des sogenannten „preSanski sront'' l?"ront aller die'''seit^5 der Save nnd Drina liea.'''den '^l^rovinzen geaen die Aussaugnngs Politik Serbiens) von allen Rednern. Davido vie initeiube>^ogen. a's staatefeindlich kritisiert '.i''r!^en, aber keiner dieser Redner hat-fe a" h n"r ein einziges Wort der Be-'s'iuq dcs .'^>e-''?ntoniegedanken? gesprochen." !?!!ns?and D'e .^eutrnmskrise noch nicht beigelegt. Die !»»riso im denksch-'n Zentrum hat sich derart zngesnistt. da^, sich die Parteileitung ^genötigt sah, aus die sofortige Beilegung «M-A- «MarVveqee «illtliliiitti«"» ?»>«« »u,^ <>«»-. Oi«»e Oeims «t»« «^eni « »eine ^^kr«S«i«ße U^s/rs«»n^e// AVA»«?»» U^e»^ »/«^ «m/ //su^ Mi//, <ird. Bnrd gedenkt iin Juni 1929 wieder nach den Bereinigten Staaten zurückzukehren, doch i-st es möglich, t. Besuch englisch«? Aerzte. Anfang Mai wird eine Gruppe von etwa 40 englisck'en Aerzten Jugoslawist der dortige städtische Gemeinderat mit dem neuen Entwurf des Gesetzes üb'?r die autonomen Stadtgemeinden unzufrieden, da die Ausncihmestellung nur den beiden Städten Beograd und Zagreb zuerkannt wird, während Lsiiblsana nach wie vor den Kreisausschuß und dem GroßZupan unterstellt bliebe, und die Lasten des Kreises mitzutragen hätte. Der Gemeinderat wünscht die vollkonm:ene Gleichstellung der Stadt Liubljaina mit Zagreb und Beograd. t. Neuerlicher Abbau im Restart des Post-Ministeriums. Im Post- und Telegraphenministerium ist eine besondere Kommission damit beschäftigt, den Entwurf eines neuerlichen Personalabbaues im Ausmaße von 10 Prozent auszuarbeiten. Abgebaut werden, wie wir Beograder Vlättern entnehmen, Bedienstete bei allen Post- und Tele-graphendiroktionen. t. Obligatorische Versicherung der Privat-angestellten. Im Ministerium für Sozialpolitik wird der Entwurf einer Verordnung ausgearbeitet, wonach alle unverheirateten Arbeiter und Privatangestellten bis zum 35. Lebensjahr versichert sein müssen. t. Auswanderung aus der Herzegowina. ^Vor einigen Tagen haben 150 Kleinbauern aus der Umgebung von Gacko unid Neve-i sinse beim Innenministerium um die AuS-^ wanderung^willigung angesucht. Als Ziel der Eickgration wurde die Türkei angegeben. Zahlreiche Auswanderer aus den Bezirken Trebinje, Gatac und Stolac sind ebenfalls mif don: Wege in die Türkei, nach Frankreich und anderwärts. Die „Novosti" schreiben, diese Erschelmung, daß eine von Hunger und ArbeitÄosigkeit gepeitschte Provinz zur Auswanderung nach Asien gezwungen sei, wo die Türkei vorbildliche Wiederaufbauarbeit leiste, sei eine Schanlde für alle jugoslawischen Regierungen sei>t !dem Umsturz. I t. Kkinia Uskons will sich scheiden lasten. Das Pariser Mittagsblatt „Le Brumaire" brinil^t die sensationellste Meldung, daß König Alfons von Spanien sich scheiden lassen wolle; er begründet diese ?lbi'icht damit, daß seine Söhne infolge kj?rperlicher Gebrechen zur Regierung unfähig seien. Der König habe die Absicht, eine Prinzessin zu heira- ten, von der er einen Sohn erwanet, der würdig sei, die Thronfolge in Spanien zu übernehmen. Im Vatikan würden schon BeLhandlungen lU»er die NichtigteltSerklä"-rung der Ehe des Königs geführt; man spricht jetzt von der zweiten Tochter deS Herzogs oon Guije als künftige Königin von Spanien. t. Der neue A»Sschug des GtaatSangestill-tenverbandeS für Slowenien hat sich in seiner letzten Sitzung solgendermc ßen konstituiert: Obmann Milan P a t e r n o« st e r, Rechnungsdirektor der Finanzdeleza-tion; erster Obmant^stellvertr''ter — Anton S v e t e k, Rechnungsdirektor i. R.; zweiter Obmannstellvertreter — Johann I l o-v a r, Stcuerexekutor; Sekretär — Josef B.e k 8, Steneroberverwalter; Sekretärst.'ll-Vertreter —- Narte V e l i k o n j a, Bezirks Hauptmann; Kassier — Jgnaz R u s, Be-zirkssekretär; Kassierstellvertreter — Johann Z u p a n e c, Postsekretär — alle in Ljubljana. t. Drei türkische Attentäter öffentlich ljin» gerichtet. Stambul, 19. Jänner. Gestern fnH wurden drei Mitglieder einer Bande, die ein Attentat ge^en den Eisenbahnzug geplant hatten, den Kemal Pascha benützte, aus deqn Brückenplatz von Stambul i^sientlich ge»hängt. Eine große Menge von Neugierigen, die sich dtl MteiWItt Der Roman dreier junger Mädchen. 27 . von Karl Heinz Runeck. d/ Kt»sU» N,II« 8. Wie ein Schwur klangen die letzten Wor te. . I« diesem Augenblick wurde ungestun' die ILilr aufgerissen und Martens steckte sei-nen rötlich-blonden, buschigen Kopf durch dte Spalte. , «»Zu melden, Herr, es klart auf!" ./wÄH!" Mit einem Ruck straffte sich die hohe Gc-jdätt.des jungen Schisfsherrn. ^ Er wandte sich an Lisa. ^^Nun glaube ich, Ihnen als gewiß ver-Wl^en zu können, gnädiges Fräulein," stammte er aus, „daß uns die Elenden niclu entgehen werden. Noch ehe zwei Stunden vergehen, Ist ihnen die „Meerhexe" dicht aus des. Fersen, und dann — dann Gnade Ihne» Gott!" Er stürmte hinaus, in seinem erregten Eifer sich kaum Zeit zu einer Abschiedsver-keugung nehmend. ^ Ailf der Brücie angekomuien, nahm er seiu Glas und spähte scharf in die Fahrt-richtung. Noch flatterte der Nebel in dichten, wirr sich durcheinander walzenden Ballen und Streifen über der See, deren Oberfläche sich leicht AU kräuseln begann, aber hin und wieder zeigte sich sür eine kurze Sekunde ein Durchblick, und einer von ihnen enthüllte in zietnlich bedeutender Entfernung flüchtig die Umrisse eines Dampfers. „Zwei Strich Backbord das Ruder!" -ies Harald durch das Sprachrohr hinab, «lnö gleichzeitig flog der Hebel des Maschinen-telegravhen auf „Volle Fahrt voraus!" Grimmige Entschlossenheit malte sich in den hübschen Zügen des jungen Mannes, und sein Auge blitzte auf, als jetzt die Maschine mit einem Ruck ihre volle Tourenzahl entfaltete und gleichzeitig der Bug der schlan ken Jacht fast unmerklich nach Backbord ob-siel. Wieder zerflatterte vorn die Nebelwand, und nun zeigte sich der versolgte Damvfer genau in der Verlängerunq des Bnasvriets. Ein zweiter, kurzer Befehl in das Sprach rohr, und gehorsam hielt die „Meerhere" ibren nunmehrigen Kurs, mit ihrem scharfen .^iel sich den Wogen entgegenwerfend, das, sie aufschäumend zu beiden Seiten sich bäumten, um dann als blikende Perlen in den Sckof^ der See zurückzufallen. Harald warf noch einen Blick auf den Kompaß, einen zweiten in die Ferne nach dem dessen sekt unter einer dickten Nancksäns«' verschwand. >^ann stie., er die Treppe hinab und wandte sich der Kajüte zu, in der er die Gerettete wußte, deren Liebreiz und mädchenhaster Zauber ihn urplötzlich und nüt unwiderstehlicher Gewalt gefesselt hatten. Im Begriff, unter Deck zu gehen, traf ibn ein kurzer Ruf Martens, der die hatte. Er wandte sich um und sah mit Befremden, daß jener mit allen Zeichen der Erregung nach vorn deutete. N..^ 4ntes ahnend, sprang er zur Treppe zurück und stand gleich darauf wieder oben auf der Brücke. 13. Kapitel. Eine Stunde schon lag Frcmcois in.seiner Koje, und genau so lange saß der Italiener vor ihm auf einem Schemel und beobachtet mit s' "rhafter S"annnng die Züge des Regungss-^sen, in denen bisher noch ketn Zeichen wiederkehrenden Lebens zu lesen gc Wesen war. Wut und Ingrimm tobten in Roberto An darris schwarzer Seele, und >»er Gedanke cin ?isas Flucht drohte ihn fast rasend zu machen, aber mit eiserner Willenskraft hielt e>' sich selbst im Zaum^ um einer wichtigen Sa che willen. Mit dem widerspenftiaen Mädchen, da<^ den Sprung in die See weiterer Gefangen-^ kiaft vorgezogen hatte, war ibm nur G?ld ches Kapitals denn fünfziatausend blanke Goldinark lvar ssl» ibin zninindeit wert g^» Wesen, die nun für immer dahin waren. aber es war doch nur Geld, und der Schaden ließ sich auf die eine oder andere Art wieder einholen. Ein anderes Vergnügen hatte er von der Verschwundenen ebensowenig wie von ihre^ Freundin zu erwarten ge habt, denn der Pascha von Ueskibül, für den er die beiden kostbaren Gefangenen bestimmt hatte, wünschte nur „unberührte Ware". Er war märchenhaft reich und konnte sich leden Luxus erlauben. Man erzählte von ihm, daß er seine „Frauen" spätestens nach einer Woche bereits wieder durch andere ersetze und die nicht mehr benötigten an seine nächsten Untergebenen verschenke. Ob dieses Gerücht auf Wahrheit beruhte, vermochte Roberto Andarri nicht anzugeben, aber immerhin deutete die Tatsache, daß er dem Pascha nie zuviel „frische Ware" liesern konnte, doch sher daraus hin. Der Verlust Lisas war also noch das we» konnte, doch sehr darauf hin. Bedeutend tragischer war des Franzosen Verletzung zu nehmen, denn ohne Uesen sin digen, in allen Schlichen und Hinterwegen erfahrenen Spitzbuben war der Italiener nur ein halber Mensch. Ueberall dort, wo eS galt, mit Hinterlist und seiger Tücke zu arbeiten.-war Francois an seinem Platz; und Roberto Andarri war seit Jahren gewöhnt, sich in dieser Beziehung ganz auf seinen Genossen zu verlassen, wälirend er selbst dort überall seinen Mann stellte, wo Mut und Tatkraft verlangt wurde? ? , Vnmme? s? vmn ?f. ». tUs bezeichnet«' nolienische .lherefe von KonnerSreuth" will ihre ^un-dermacht von der Madonna erhaltsn haben und ertkilt den Hilfesuchende all?rlet göttliche l^naden. Die bischöfliche Bulle verliie» tet allen «Geistlichen unter Androhung sofortiger Snspendierung, die Beichte dieser falschen s^ntldensvenderin <'ntg?genz'.'.nehmen oder sie .^ur Abendmahlzeit zuzulassen. Zu gleicher Zeit wird den Geistlichen die Ve-fug7,i^ entzogen, den Mäobigen Absolution zu erteilen, die trotz der .^^enntnis der Vul« le -sich zu dieser Wundertäterin begeben, um Gnade zu erlangen. t. Schlange als Lebensretter. In Vulnwayo tötete oine Frau den (Batten einer s^renndin und stsirzte sich sodann in einen ^ Fttf! tic^fen Bnmnen. In denselben Brunnen war das Iaki? vorh<'r ein drei^Ahpiger K^n^be gesellen, de? bei seiner Rettung erMlte, wie er sich dadurch siber Wasser halten konnte, daß er auf einer groften Schlange stand. Die Sache wurde da.mals nicht geg^audt. Alt nun «nläf^lich des Selbstmordes der Frau ein Detektiv in den Brunnen stieg, wurde er tatsächlich von eitler gr^gen Schlange »^geg,ifsen. t. j^«ng eines «nb<'t.nuten ßlteerrt^jen. Ein Monstresisch ist in den Gewässern lisi Valermo in der Nähe der Billa Jgea gefangen worden. Das Ungeheuer hat dreieinhalb Meter, wiegt drei Zentner und hat eitlen unregclmiifjig geformten Kopf mit elner überaus hcr»''n Hirndecke. Der Fisch Hit einige Zahnreihen und konnte von der^ Sachverständigen noch nicht richtig erkannt werden. t. Der SSliyliag mit dem Bart. In c'inom Dorfe bei Rio de I<,,7airo brachte eine Bäuerin eiiir Kind mit dickem Voll- und martialischem Echnmizbarr ^ur Welt. Der Schnm'zbart würde, so meint ein brasilianisches Blatt, einem Feuerw^hrmicmn E^re machen. Cchon hat !^ch ^?r Impresario eines ^ariet^' den Säugling niii^ dem Bart als Zugntimimer gesichert. Nachrichten aus Mai-ibor Luvwla Zoiect Mestt.rn ist der langjä'hrige Leiter deS hiesigen .^''auptpostaintes, Ludwig I o s e lk, nach lanstcin, schweren Leiden im b<'sten Momtcsalter von 53 Iahretl gestorben. Der Verblichene stand bereits vor dem Umsturz beim hiesigen Hauptpostamte in Diensten »nd übernahm in den chaotischen Tagen des Jahres 19l.)/l9 über A'iftrag der damaligen Nationalregierung das Amt des Leiters,'welches er nvit vorbildlicher V)ewl!ssul,aflioll'^t u.Ltrenge gegen sich jslost übernahm. Seiner OrganisatistiMhiigkeit sind viele Neuerungen uno Verbesserungen zu verdunt'.'n, er loac zt"t!c!l>en> ein M'k>rer eines DostboäMen, der sich auch beim Personal NKgen seiner sprichmörtl-ichen Obse?. trvirät der besten Wel.ichätz'!N.g und Verehrung erjroüte. Seine zahlreichen Freun'^e und trauern aufrii-k^tia um ^'inen gütigen Menschen und liebensMrdigen, ankr's'tigen l^harakter. Ehre seiitem Angedenken! » Zoseck wnrde im Jahre 1574 in Sevntca an der Savc geboren. Nach absolviertem Unter! ' ''nd der Lehri'riitldung?-anstalt in Maribor trat er im Jahre 13ft4 m den Postdienst und staird lange Zeit in Graz und dann in Ptuj in Verwendung. Um die "'ahrhundertwrnde kam .'i!x'rr ^o'erl nach Maribor und slbernahm die Leitung .der Telegrapbenabteilung an der hi'n'igcn Hauptpost. ?lls solcher wurde er mich ausgezeichnet. Nach dont Umstürze betraute ihn der sloweniNationalrat mit dcr Leitung des Hanptpostan'tes in Maribor. In d'eser Eitait> finden. Der Liindergottesdienst mich dlr's-mal wieder ausfallen. Am 19 d. M. um Uhr fand in der Christiiskirche anläs^Iich ^er li^eburt des Prinzen Andreas ein Fest^ot-tec-dienst statt. m. Olr n>ü-^-^iiner Jng. Hansen in Maribor. Gestern fand iln Saale des ehem.ui-gen Kinos „Apollo" der Vortrag „Norwegen, das Heimatland des Skisnorres" !^tatt. Herr Jng. Hansen schilderte vor der meist aus Sportlern bestehenden Zuhi^'-er-schaft in me'^^^'.'rhafter Wei^" die Entwi'k-lnng und Bedeutung des Skisportes im '111-gemeilien und dann den Skis>iort als Na'.io-nalsport Norwegens ' Herrliche Filmbilder begleiteten seine interessanten A'?>^fi^hrun' Maribor, SO. Jänner. verdienter Beifall zuteil. Der Wintersportsektion deK Slriwenischen Alpenvereine?, besonders aber dessen Funktioitär, .^^errn Dr. Ianko O r o Z! e n gebührt das i^er-dienst, den Vortrag ermi^glicht zu haben. m. Auszeichnung. Detn hiesigen Elektrotechniker Herrn Karl Pirch wurde von den O^elwerken in Aiusselsheim die silberne Medaille verliehen. Herr Pirch hat nämlich nrit seinem Opelwagen, den er bereits 12 Ial^re rährt, lM.OOl) Kilometer zurückgelegt. Er war überhaupt ein^r der ersten, die in unserer Stadt die Chausfeurprüsung ablegton und ist heute der äU"'>.' Chauffeur. Das ihm verliehene Diplom und die Medaille sind «m Schaufenster der Opel-?i^.rtretung in der Aleksandrova celw an^'aestellt. m. Aus dem ?lmt?bsatte. Das Amtsblatt fiir die beiden slowenischen K^reise verNfkent 'scht in seiner Nninmer vom 13. d. u. a. N'e vom ??!nanNnini^^hr heransgeaebenen Anleitungen betre^'end das Sammeln von statistischen Daten über den' Auhenhandel sowie Richt'.igfftellnngen zu den Vorschriften betreffend das Hilfspersonal bei den staatlichen BerkedrSanktalten. m. Freie Ttell'.'n. Beim Kreisiflisschnsse in Maribor werden ein absolvierter Jurist, vier Kanzlei- und drei Rechnungsbeamte, ferner zwei Bauingenieure, -ein Architekt, sechs Unterbeamte, drei Masannlschreibkrä^te und zwei Diener aufgenonimen. Die Gesuche sind bis 1y. Feüer einzureichen. Nl Der Aerzteverein von Maribor hält am 22. d. M. um 17 Uhr nachmittags je>ne diesjährige ordentliche .^)auptversaunnl''.ng in der Restanration .Halbwidl niit der üb'i-ch^'n Tagesordnung ab. 3 m. An Fabian Sebastian s2v. Jänner) >oll der Saft in die Bäuuie gah n ^ lieisit eine Bauernregel. Dies ist null nicht wöct" lich zu nehnien. Bei vielen Bäumen finüet der Softaufstieg srs'lher statt, bei manchen später. Die Witterung ist hierbei von ausschlaggebender Bedeutung. Seilten Nanien hat der Tag von St Fabianus. Bischoi von Rom t23() - der die Regionen dcr ?tadt Rom unter d'e ^ic,t n^'n verteilt lind in den j?alc>svp'l".'i'. lN'-j. ^^anten nnternr^nl wen haben soll. Der Fabian itird al>> i?uirtyrer in der '.>''el^^'?sa'mg des sers Deci''? am 29 .,'^liun'r sein Grabstein ist in der ^^allistns >'on De Roisi aitt"'n-nd?n >ri'^!d?n Der an?^''re !'!sial'. Sebastian, d.'v -n der Schsi'^i^n ae'^ l^kchaften, wnrde ?,i' .^'^de gestiin''t christlich' i''n ''efanntlich 1'!^,, ''^kt'iss'n d'u l..''0li'cl.'^l ^"inglina okt dir' ae^te^t. IN. Sx^ctt^'rbericht voin 20. Jänner 3 'lür frnti. Ll'stdriirt: F''nchfinf^'?t^n'eii,'s: s^' Barnmetev'^^:''^' 74'i- Temver^l"?' l?: "^it'?>'r'chtnng: na: n""?'' ders'^^Iag: Marilor N "' .l?ebel * D'? . D' Bachere" l^n-zertiert hellte Sainstag im Restaurani .sialbwidl. Geulütlich wie inimer! Siehe .'Inserat! * Der Gesanqsverein „Lnna" in Kresni» »a veranstaltet am I. F.:brnar abeltd? im "asthause Won,p!?f s„Zur Taferne") ein?n Maskenball mit Muli? und Gesang. 2 * Wer sich stnt unterhaltest will, komme ^ fvA d e r l '10' selbst auf allgemeines Verlangen eine h-feie? ^eS letzten überaus animiert verlaufe-uen Haa.'dilles sl^tlsiud^. (Slrt,e.^nsern., ^ iutohiir? Am rgeri.>.isters vorzune<^men. D.^ zung erMiete der Gerent, Herr Reg.."'>ings sekretär Zavadlal, de?- den ällesten Gemeinderat Herrn Steudte sen. aufforderte, den Vorsitz ^u überneh-nlen. Nach einer kürzeren Begrüstung^nsprache des Altersvoriitz-.'nden wurde zlir Mihl des Bürgermeisters geschritten. Der volksparteiliche ^tandsdat .?>err Mchael Breni'l^ erlhielt 1!), der Karididat der vereinigten 'Demokraten lind Notionalsofalisten .Herr Dr. Z a l a m u n K und der sozialisti'che kkandidat -derr ^osef A e g u l a 4 Sti'm-Merl. Zilm Niirgermeister wnrde also Mi-ch'ael Breneiö gewählt. Nochdem dieser erklärt hatte, die Wabl anzunehmen, schritt man zur Wabl des Bi^ebürgermeisters Die Walil fiel ciM do,l Deutschen .Herrn Pden Sitzung erschöpft. Die Wa^l dl?r Herren Michael BrenLiö > i'nd Pan.l Pirich ist in Veoi)lkerlings-kreisen lnit ^'>enngtttnng eufgenouimen iv?r-den, zunral beide neuen FunkNonäte als wirtschaftlich rel^e tätige Männer in großem Ansehen stchen und sich auch sonst allseits' g'rof;er Oelicütheit erfteueli.. p. Seinen 7V. Geburtstag feierte dieser Tage in voller geistiger und körperlicher Frische der hier iln Niihestande lebende Oberossizial und Äcmeinderat Herr Anron v e g l i e. Unsere kjerzlichsten Glnckivün' schel p. Trauung. Sonntag wurde der hi^^l)t?''»'?"nkon^essi')n loldenen Hirslbrn" voin Namen I g n a Bekjrballstlsl November 191M „nk den Ni"".'n Leo Behrbalk bewilli^'t t',-»» Das seinerzeit eii^'^^brachtt' Gi'sii«-»' somit nach Iahren erledigt, lma vr?-mena! p. Im Stc'^tki'"' as'lanat Sa'uötag. '-^en '^l. und ^ der Sensation'^ ,.^n den !^rl^''sen dor s-'i^'stavler". nn' ""^en ^^s hter in der .Hauptroll-' »nr 'iilirnng. s?)- Samöt^vZ 21. Jänner. A^'i'.n Les"^''" „Ter ^riik'- ling". Anscsiiies^k'nd Tanzmn^i?. — Graz Stenograpl! ! rS. — 1'.).W: Ser' kroatisch. — Zagreb !9.M: Opern.'ibe-'ri-'^ung ans Linbljana. — Mailand i U'onzert. — 2.'Z.s^s): Leichte Musik. — Prag 17 .'^0: Deutsche Sendung. — Pres'.bnrg 19.15: Verdis Oper „Aida". — Daveutry 20.15: Chopinsche Musik. - 20.45: Militärkonzert. — 2l^.30: Tanzmusik. — Stuttgart 20.15: Richard Wagncr-?lbcnd. — Briiun 18.10: Deutsche Sendung. — 20.40: skla-vierkonzert. — 2100: .s?onzert. — Berlin 20.30: Fischer? Schwank „(5In Rotnan m der ??ischk''''ch?". — 21.00: „k^nnti'rbnnt'' un6 in kurzer ^eit verclen 5ie l-incleruitg verspüren. t> üiM Neptrioire Freitag, 20. Jänner: Geschlossen. ?nmstag. 21. Jänner um 20 Uhr: ,»MaS« kenball". Ab. C. Erstausführung. Die Blocks gelteil für diese Vorstellung nicht. Sonntag, 22. Jänner um 15 Uhr: „Lang, lnilg ist'S her". Ermäßigte Preise Kupo-ne. Um 20 Uhr: „Orlow". Kupons. Montag, Jänner uui 20 Uhr: ^upatlkiZ» Abend. Die Ks)<1. Aufsiihrung. Im Moskauer .Wnstlertheater sand dieser Tage die 600. Anksichrung des „Nachtasyl" v-on Ma?im Gorki statt. ^ Beispielloser Vrfoll^ üer Ieriiii in Newt^ork. Den .Höhepunkt der dicssayrlgen Opernsaison der „Metrvvolitail" bedeutete tiie Neueinstudierung c>on Bizets „Carmen" ln frciuzl?sischer Sprack^e. Die Titelrolle salig Maria I e r i k a, die einen beispiellosen (.'rf,?l«^ davontrug. Im Zin'anlmenhang da. mit wurde vlin der Direktion der Metro-volitan der Hertrag der ^siinnlerin, der bis lM0 lies, bis ocrlämi^rt. Lw neuer ?toman t>on Thomas Mann der Berliner Dlchteratademie liat ^holuas M a n n eilien Teil jeines neilen iolnan'i- ook',elesen. (iin Bericht über dil Sitzung der utadeulie lalltet: ann spricht einige Ciuleitungoivorte, die liicht spaiillen lolleii. er s '^e nur ein wetug Zilstandsschil-derilng lind Gespräch. Äas l" damit auf iich hat, iuerkt man gleich, als er beginnt. Nach-denl cr in eins u grossen j.'.^eigt hat, wie ein Dichter die uerblüsfen laiiii, icheint er mit ' oieselbe Uever-raschltiig den Schristgel^ljllen und Theolo-Zeii bereiten zii wollen. ^>vsef fiihrt in träu-uieri^chein Raiijch aiu Briiilnen ein Gesprach iuit dem Mond, dem er sich verivaiidt fül?lt. Der '^wler verwebrt ihlN das .'(leidnijche des Tuns. Ibnen geseNl sich Josefs Bruder Sud ^:e biblischen Gestalten stel)en da, urwüchsig und einfältig von der altertümlichen Weise der Bilu-l i)er. Doch l?at ikjre Sprach? eiilen anderen, eigenen K'Iang. Zunächst de. sreindet, fühlt man sich bald allf den vom Dichter erschlossenen Gründen behaglich angesiedelt. Sr erfüllt, wa? er in seinem letzten gedruckten Werk, der „Höllenfahrt", aussprach: ,.Es ist, ist immer, mAge des Gal-kes Redeiveise auch lauten: E'S war." lkine l SB-D. Dkunrmer 17 vi^m Sl. Jänner 1Y?S. pvrke Borstellung lenkt seine Velen in die Tiefe. Wenn ei sie in der Weise des gelehrten Denkers von vielen Eeiten angreift, bezeugt er gerade, datz sie wirklich sind. Seine lnzerhört anpassungsfähige Sprache zer« stitckelt, um auszubauen. Die Gebärde dieses vortragenden Dichters ist so einfach, weil sie vom Kern der Borstellung gelenkt wird und sich nicht darauf einlä^, den Wegen deS unruhigen Wortes zu folgen. Er gibt ein Bruchstück, doch er bannt: er beschwingt die Phawasie des Hörers zu einem vertrauensvollen Flug in die Ferne. Sport . Eee Zagreber Unterverbanb demwissi« RN^rt« Wegen der wlmer größeren Unzu» friedercheit der zweitklassigen Fichballvcreine wegen der Berteiluivg des Ncmgnrinnes der Veisterschostsspiele denrmissionierte gestern der AuSschus, deH Zagrober Unterver-bandet. Die aus^crordentUchc Generalversammlung wird am k>. Feber stattfinden. t Ten unzugänglichen Verhältnissen im Handballsport machte die vergangenen l?c»nntag al'ychaltenc aicherordentliche li'^attptvcrsamiZilun^ de? Boogradcr .^nd« balluntcrverband^'s ein schien längst erwüttsch tes Ende. Den nenerwählten Bollzugsaus-schilp würde dl'r besanute Beograder SporLS ?nonn Etosanovi^ leiten. : Friiher Tod des Weltmeister« im Filnf» kämpf. Vcrtil F a st e e n, der Weltmeister im Fünfkampf, ist in Upsala an einer Lun-genentjiündung gestorben. Fasteen hat nur ein Aller von 27 Iahren erreicht. Teine ??eltrffi?rdserie, die er im Oktober 1V27 auf« fteNte, umfas^te folgende Leistungen: Weit-fprung S..^7 Metcr, Speerwerfen .^7.74 Me-t^r, "^X)-Meterlaufen Sekunden. ltVX)« Meterlauscn 4 lvkinuten 2l.9 Sekunden, Diskuswerfen Meter. : Darton — Huropinneifter im Mittelgewicht. Daö Bureau der Internationalen Bozcrunion in Panö ki'mdigt an, daß der belgische Boxkämpfer D a r t o n zum Curopachampion im Mittelgewicht erklärt wurde, nachdem der INilicner Vosisio die Herausforderung zu ei,mm Maich mit dem Belgier nicht ongenommen s>atte. : Reue Schwlmmweltrekorde. MiP. Agne? Keraghty le^te auf Bermuda 2 Meter frei in 7:20.6, womit sie den seit bestehenden Rekord von Miß Ederle um 1.6 Sekunden verbesserte. : Paolino erralig eiiiien technischen Knock-aut^Sieg über Keelet? (Boston) in der ßweiten Runde. : Red Gtnr Olympique lPa^iS), der lürz-lich gegen den Berliner Meister „Hertha" siegreich blieb, hat eine Hcrantforderung am den F. C. Nürnberg zur Äustragung von zwei Spielen in Paris nnd Nürnberg gerichtet. : rankreich siegte in Algier gegen ?'ne Ai»^'wasüfuf;ballnlannsckiaft von ?iiirdasri!a S: 1. : Weder ein Fuhballskandol. Der ^lnb „Savoia" in ??eapel mackite der „sviorenti- na" ^Florenz) de« Borschlag, auf die Reise« entsl^digung zu verzichten, dann wird der Sieg der „Fiorentina^^ nicht in Frage stehen usw. Tatsächlich gewann „Fiorentina" das Treffen mit 4 : 1. Als der Präses der ^Fi-orentina* von diesem Kuhhandel erfuhr, machte er sofort die Anzeige gegen seinen eigenen tklub. Die Untersuchung erbrachte den Beweis, und die Ausschuf;mitglieder der ^Fiorentina" wurden auf Lebenszeit oiS-qualifiziert, mit Ausnabme natürlich des Präsidenten, dem die weitere Amtsführung übertragen wurde. ^ : England schickt sein Fus^ballteain nicht auf den Kontinent, da sich die Engländer überzeugten, da^ sie im Kawpse mit den ^ußballteanis Mtteleuropas sehr leicht ihr Prestige verlieren könnten. Somit erscheint der grosse Schlager einec B^-aegnung des Kontinents mit d^n englisckzen Tea>m wieder in den .^Hintergrund getreten zu sein. Kino g«äußnten Lünschen nachzukmnmen. Es auher Zweifel, da^ auch an diesen beiden läge» ein Rekordbesuch zu verzeichnen sein wird, '^cun deren snid viele, die bei der Erstvorfichrung keine tearten erlangen tonnten. Viele n>erdcn sich ihn nun des zweite Düil anschen, denn Filme von solchv'm Inh.,lt und solcher Besäjafscnhsit komml'n im Jahre kaum jwei auS dem Ate'icr. Die vielen Freund Harry L iedtkeS kommen ai>er ab Montag, den ?3. d. auf ihre nung, und zwar in dem Film: „Die Beichte'^, ein Film von großartiger Handlung und erst-llassi^iem Spiel. „T t a ch < l d r o h t" Fanamet-Tchlager mit P o l a N e« g r i. Einar a n s o n und Cline Brook in den ^nptwvcn. Regie: Erich Pommer. Dieser grohc deutsclie Regisseur, der in Hollywood arl>eitet, hat mit diesem ttriegssilm seinen ersten übertroffen, denn er verstand es, das Tendenziöse, das solck).'« Filmen gewlchnlich inne-wohnt, durä) rein menschliche, versöl?nende Mo-mente zu ersetzen. Die Handlung ist ein mächtig anregendes Liebesspiel zwisch?» einem srau-zösischen BauernmSdchen und einem deutschen Kriegsgefangenen in einem sran.^üsi'chcn Doi1. Neben packenden, mit atemlosem Tempo geschaffenen ü^rit'q^szenen wieder Vildc'r ans dem fangenensager, der landschastlich schonen ?t0r-mandie uiw. Ein Mislenvi>rfs, viele witü>^ie Einfälle, die sel?r >zel6)ickt die Nervcnspannung wie' der wohltuend aujt^leichen. Tancben e!i?e wahrhaft «grandiose ^Inszenierung und prunkhaft'' Ausstattung. lkrülie? klt,5lion) „«lanz ttn> der KonriNc^nen" Tiefer wirklich lier^'.'rrogend sch)ne Film ist nur Nl^ch l'cntl! Freitaq, den Männer zu ie« hen. Eine sensationelle Verbrcch>?r- und staplerqcjchichte, in deren Mitte ein entslol)^n'r Sträflinq und als sein uni'inlldiges Werkzeug ein idenlez Liebespaar stellt. V.iul Weqener in d^r ixiuptrolle. V''rl'r"'"'" und Calontypcn lind liier mcist?rs)aft getrosfen. Morgen. Saniötaa und ?onnlag. '^'»en d.: „Der Pfarrer von ttirch^sld". Die Leitung des Union-^Unos sal, sich geni'tigt, diesen ?silm al»; Revrise aniiiikel'.cn. -»m vielen. Aus aNer Welt Memoiren elnes Henlers Soelvn sind in Deutschland die Memoiren des letzten prcus^is6)en .^lenkers Lorenz Schmitz erschienen, in denen er IS3 H-in-richtungen und seine hiebe»! geln'c-vbachtungen schildert, llnter anderem behauptet der Verfasser (der seither Selbstmord beging), daß ihn eine Anzahl von Personen aus der holderen Gese!lsck>aft mit der Bitte bestürmt haben, den Hinricht^ni^en btZ.wolhnen zu dürfen. Er schreibt: ,.^ch mußte diese Bitten, deren Entscheidung mir sticht zukam, able«sinen. Besonders bedrängten mich die Franön. Ich erbielt Briefe von Baronessen, Gräfinnen und Frauen böberer Würdenträger, die is^re geheimen Leiden-s6iaften nicht zu verbergen wn^tten. Während die Männer, die verpflichtet waren, der .^^nrichtung beizuwohnen, Ängst ltnd Entsetzen zeigten, bekundeten die Franeu orAstte Neugierde und Sensatioc-islnst. Eine D^?me aus der Berliner (^eselsschuft kam zu mir in die Weihnnng. Sie wollte ikin ieden Preis den .^'enker selben, und besah m^ch mit gierigen ?!uaen Sie forderte nv'ch aui, ihr stenanestens den ganzen ^'^eroana der .s>in« richtiing zu erzählen. Als ich i^'r erklärte, daß ihre Anw-'senheit k>?i der 5->inrichtnng onä-grschlassen sei. e^'ari's sie m'ch an den ^ch'!llern, siel schl>'es?lich vor mir ank die s^ni^' und lies^on.'i zu s"'schm!'''-<'n. konnte ^ie nnr 'N't ^er?^>!'sinnnn '"!k wo '^naek'siss' ine^'i'''''e verkll'i^ete Damen den 5>?nri''>'^'lns^en bei-^umlint bitten. Einc andere lmt '"'«'li. ü^ir die Oinr'cs'fnna?^'',''''''? t't .^''il'en'. lie le-^ie i'l'ren ?opf ^''n ,-??d ersuchte rinch. i"it dein ?''il ilire" iliv dii?:-ies c:li nn>> ne nn' ?'!>r '^linan?." i'n^ e'''''^lf der de^^en niclif kli', s'?n eil? nn'nig Skepti'ic'Nius ange- leint 'ein. 1,7250At auf l,87d.t28, abzüglich aüer Freiexemplare und nicht verlausten Exemplare, erhöhen. Der „Daily Ekpreß- (Loro Beaverbrook) weist ähnliche Erfolge auf. Ihm gelang es, im Laufe des letzten Jahres »eine tägliche Auflage von S75.8ö7 auf I,I^»:^.1Öl, also uln über 2lX).00() Exemplare zu vermehren, doch hat seine Zeitung noch lange nicht die Verbreitung der »Datly Mail" erreicht. t. In der Tiirkei sterben 7S Prozent aller Kinder. Auf C^rund statistischer Erhebungen und eigener Ilntersilchungen hat der Bor« sitzenl'»' des türkischen 'Vereins für Kinder-schuh festgestellt, daf^ die Sterblichkeit unter den türkischeil Äindern eine ganz ungewöhnliche AätS^elinuug erreicht hat und nicht Niger ale 7.^» Pr.^zent beträgt. Der Durchschnitt der tlirkijchcil Frauen bringt b, oft 7 bis .Binder .;u? ^.'i^elt, von denen jedoch gewöhnlich nur meuige am Leben bleiben. Die llrsache wird nach Berichten der türkischen Presse iin niateriellen Elend und in der '^lüs.'fti'indisikeit der Eltern zu suchen sein. -O- Heitere GSe Noch besser. „Du bist ja jetzt immer so vergnügt, d« hast wohl einc reiche Erbschaft ergattertf* „Nein, was besseres noch . . „So was denn?" „Einen reichen Erben!" Das neue vebitz. „Seit der Mayer das neue Gebiß hat, P nicht lnehr mit ihm zu reden." „So stolz ist er drauf?" „Daö nicht, aber antworten.kamt er nicht.^ Unter Künstlern. „Was Sie nicht sagen, der Maler-Franzl hat geheiralet?" „Bestitnilltes weiß ich nicht, aber vorgestern hat er mich um ein reines Nachthemd ersucht!" Z «II U «II t. ?^i<'s?no"°.'?»n?n en«,sjscher 5i''itnngen Mail" (cr»^re^" c>eb!.'!> jsii-' zsss,"- l'e- '^aunt. '''^l^tter sial'-'n ^ni'snend d'.'r l''<^ti'n Ml'nate seligst iür enaliiV'^ "^^erl^iiltni'lc eine uner^'''''^^ Enin's''ss"n''! nouiinen Die ..D.nl»? '''''"'l" mere) konnte ibre Al'slaaen^iffer v''n ^ Für die Prämien, welche durch die Scho» >fl.»ladc:,'abrik „Mirim" zur Vertellung ge-lonlien, h.'rrschtc ein außerordentliches Interesse, namentlich weil die Gewinste alle !(5rwarlung.-n ükxrtrefsen. Tie Prämien !der Fabrik „Mirim" sind auch wirklich schi'n und '.verti??rl. Alle Buchstaben, welche für die Zusammenstellung des Satzes: ^ je n.ijboljg" erforderlich isind, wurden schon längst den Schokolade-Päckchen beigepackt und in letzter Zeit werden die Präinien von der glücklichen Jugend iN der Fabrik scharenweise abgeholt. Zur Ü^erteilung gelangen noch ca. 500 große lind .^,00 kleinere Preise und hofit deshalb die Bern.mltling auf eine besonders rege 'liet.'il'g'.kng s"ite^is der .Konsumenten. Nach-I stehend einige Na^nen der glücklichen Ge-innuncr der „M!cim"-Preise: H. Brgles, Pt.nlds, Posland, VreSko, Hcrman s'oniice, 'i?'''?i.)i'nik. GruSovmk, Vorl.', ?)tc!vibor ujiv. Weitere Namen folgen. FeuiNeton Der lebende Leichnam Bon Michael ^ofchtschenko. fAuS dem Niissifchl-n n. O. Berting. Brünn). Von einer Leickie will ich euch erzü-hlen, Vürger! Diese wahre l^s^^icht^^ passierte in? Winter. Ich erfusir d.wo,t durch einen Arzt silr Kinder^ und innere Krankheiten. Diieser Arzt war ein alter Mann und Aanz grau. Ou er infolge dieser l^'eschichte l^gra'ut ist oder »och und nach, das weiß lch i^cht. Aber er war tatsächlich grau, und seine Stimme heiser und zerl^rochen. ' Auch vo»i seither Stimme muß man sagen, daß man nicht weiß, oH er sie infolge dieser Geschichte einbüßte oder sot fast aus, als müsse man die Vude schließen. Plötzlich läutete eS . . . Ein Mann in mittleren Inml am Taae plötzlich still, und überhaupt fühle er, daß er bald nach dieseni Besuch sterb'it würde. Der Arzt untersuchte den ^rmtken und lnnd nichts, rein gar nichts. Der Patient schien volskonimen aesund zn sein: seine kichtö'arbe war rosig. Alles war in !Drd» nuilg! Der Arzt verschrieb ihni Anistrolnen, nahm siebzig lisopeken in Empfang, schüttelte mit dem ^opf. So trennten s:e — Ain nächsten Tage, genau um diesell'e '^eit, kam zi'!N Arzt eine alte Frau in einem ickiwar.-.^n Tuch- Schneuzte sich alle Augenblicke und weinte. ..l^estcrn", meinte sie, „war meZi, gel-ieb" ler ??i Il^nen . . . .^>eute Nacht ist er gestorben... ^ann man ihm nicht den Totenschein ausstellen?" „Daß er gestorben ist, ist sebr erstaniklich. Bon AniStropkm stirbt man selten. Iedock) kann ich den Totenschein nicht vorber ans-stellen, bis ich die Leiche gesellen Iiabe^" „Schön", sagte die Alte da-rauf, ..kommen Sie nlit mir; es ist hier in der Nachbar^ schalt". Dc^ Arzt najhm die nötigen Znstrumente, zog sich — nierkt ei?ch das! — die Galoschm an und machte sich mit der Alten au.f den Weg. Sic stiegen ins fünfte Äocku'erk. Traten die Wohnung. Ä'as?rh-.iftig, es roch nach Weilirauch. Der Tote lag auf dein Tiich. ll'n iknt hernm brannten die !>^er'en. llnd irgendwo grun-.te jounnnvoll die Alte. Schnier nnirde es dein Arzt uiiis !dcrz und der Ekel beschlich ihn. „Was bin ich dlich für ein alter Trottel", dachte er; .,nne ko»inte ich uiich so uiit uiei-nem Patienten irren! — Was sür Uinstände für siebzig Kovekcn!" Er setzte sich an dei? Tisch und schrieb schnell den Tot^'-lischcin. Dann reichte er ihn der ?l/ten unt» verließ das -vanS b^^^inahe flu^lUartig, ''-lzne sich zu vcrt'.l'schieden. .^am bis zur P'orte. !Llöhlich iiel bhm ein: Heilige Ittirgfrau, ich hbe ja ineine l^alo-sck>en vevgesien! Was iür ein verteuselies ^?cch sür siebzig Kopeken! nluß ich wieder hwaivsteigen. Das tat er denn auch. Die Tür war -offen. Er trat in die Vo^i-nnng. Und plötzlich sah er . . . der tote Waisilij Ledenzosf sitzt auf dem Tisch und schnürt sich den Stiesel ^u. Schnürt sich den Stiefel ^U in.d streiket über irgend etwas mit der Alteil. Diese aber ^eht um den Tisch herum und lösck.t Nlit dem Bnger die Kerzen. Spuclt ai'f de?l Zeigefinger und drückt ihn al'.f den Docht. Der Arzt war starr vor Erstaunen . . . Er hätte vor Schreck beinahe aufgeschrien. Aber er beherrscht.? sich und lief davon, wie er mar — ohne l^wloschen . . - Z'.'lioi'se angekammen, warf er sich aus das Sofa nnd klapperte mit den ZKHnen. NaMer nahm er Anistropfen, beruhigte sich und riei die Miliz an. Am nächsten Tage klärte die Miliz die Sache au^. Es ernnes sich, daß der Ir^era-'te'Mgent Wa'silii Ledeilzo^f dreitausend Nvbel oernntreut hatte. Mit diesem Velde wollte er fliichten und sich vollkommen ver-fl>-'h»igen, NM ein neues, besseres Leben anzusaugen. ?^!i'n wurde nichts daranS . . . Seine (^^aloschen erhielt der Arzt aber zurück ... .ÄFixI^!l_iliicTxxx^ Lt cz li II rZ lMs!SNMWI»U iiz ^ i.» Z > rrrm^ ?.». ». e K » s» Andauernde Haussestimmuna auf dem Häute- und Lkdermarkie Die vor ungcfähr eini^m ?!^ahre eingesetzte Preissteigerung auf dem RoMute-markte ist nzch immer nicht zum Stillstand gewmmen. Die Ueberseemärkte wer-vc»n den immer höheren PreiSangi^boten «merikanischer und russischer Interessenten beherrscht nud sämtliche auskommende Ware wird schlank aus dsm Markte genommen, ^ie Preissteigerung der Uebersecl^äute seit Jänner 19S7 beträgt je nach Qualität Ü0 bis 75 Prozent. Da die europäische leder« verarbeitende Industrie zu einem Gutteil ailif die Deckung ihres Bedarfs in Uebersee« häuten gezwungen ist und die Preissteige-cung auf den Ueberseemärkten eine Steigerung der Nachfrage auf den europäischen Mrkten zur Folge hatte, sind die Preise der Europaware, wenn nicht im gleichen ölvSmatze, gefviegen. Das Ende der Preis-iteigerung ist in Anbetracht des anhalten-»en Bedarfs und des geringen Gefälles loch nicht abzusehen. Allerdings ist in der letzten Zeit zu bemerken, daß die Leder-iabriken mit Rücksicht alr» die hohen Häute-»reise die Einarbeitung einschränken. I t a l i e n hat nunmehr die Häutc-luskuhr wiederum freigegeben, doch sind »ie Preise ungeachtet dessen sehr hoch. Ungarn bat gleichfalls Erleichterungen «n der tzäuteauSflchr verfü-gt, doch bleibt »iese Maßnahme in der Praxis ohne grö-zere Wirkung, t>a nur jene ^ute auSge-Ährt werden können, die seitens des Jn-'Ml-dskonsvms nicht aufgenommen wurden. Auf dem luyoslawischen Markte jält die feste Tendenz unvermindert an. Viewohl seitens einiger Fabrik^ wegen »er hohen Preise eine gewisse Zurückhaltung tm Ginkauife beobachtet wird, felhen sich an-»ere Unternehmungen gezwungen, die seitens der Händler verlangten Preise glatt iu bewilligen. Vom österreichischen Narkte wird gleichfalls auSgesprochen'e ^aikfsesti'mmung berichtet. Auf dem Z^ertlgledermarkte ist daS Ge-chäft noch immer verhältnismähiig ruhig, vie gri^ßten Fabriken haben sich mit Rück-icht auf die Preissteigerung auf dem Roh-,äutkmarkte zu einer PreiSerihöhung für TrouponS, Oberleder, Kichleder und Kipse tm Ausmaße von 10 Dinar Pro Kilogramm peinigt. Gleichzeitig wurden auch seitens »er fsi^renden Unternehmen K o n d i t i-snsbedingungen vereinbart, die Berkaufss'^dinm!naen wnr^nt verzeichnet. Unbeachtet der l erhöhten Preisforderungen entschloß sich! A. W., Zagreb. ?0. Icinner. der Konsum doch zu Käufen in größerem Umfange. Ueber den Rauhwarenmarkt in Leipzig berichtet man: Die russische Auktion hat keine Klärung der Situation gebracht. Einerseits beharren die Waren-evgner am ihren hohen PreiSfordcrungen, andererseits zeigen sich besonders die amerikanischen Einkäufer von der Preisgestaltung auf dem europäischen Markte über-raischt und beobachten Zurückhaltung im Einkaufe. Im Leipziger Großhandel sollen nicht unbeträchtliche Mengen unverkaui^ter Ware lagern. Die Preis st ationen stellten sich wie folgt: Edelmarder se nach Farbe 175—18.^, Steinmarder 1?s^—125, Gebirgsfückse 50^55, Landfiichse 35—40, Iltisie 30—32, Dachfe V, Ottern 7l), Bisaim-rotten 7.80—3, Vchh-örnchsn 3.40—3.5y, Wintermaulwürf^, weis^lcdrig 0.45, Ssm-merware 0.23—0..30, Wiesel, weiß 13—15, Kratzen, schwarz 3.50—3.80,' Cypern 2—2.50, Schecken 1.S0 per Stück. Äunahme de« DieWandes der Welt Nach der jüngsten Statistik zeigt der Viehstand der Welt in den jüngsten Jahren eine starke Zunahme. Während vor dem Krieg 'in Europa zirka 100 Millionen Horn-vich gezählt wurden, ist diese Zahl jetzt auf 140 Millionen angewachsen. Die größten Bestände befinden sich in Rußland, Deutschland, Frankreich und England. Den gesamten Bestand der Welt an Hornvieh schätzt man auf 588 Millionen Stück, wovon je 33 Prozent auf Asien und. Amerika und der Rest lel, doch kommt es nur zu kleinen Abschlüssen in inländischer '.!i>are. Das .^Hauptaugenmerk richtet sich »uf Mais, der neuerlich um einen tschechischen Heller höher wertet, .«oafer ist ruhig; kie anttlichen Notierungen haben sich nicht geändert. Die Bahnen der Ktelnen Entente Die „P r a g e r P r e s s e" brachte die-ser Tage eine interessante Uebersicht über die Eisenbahnen der Kleinen Entente. Wichtig ist der Vergleich zwischen der Tschechoslowakei, Jugoslawien und Rumänien, dem wir einige Daten entnehmen wollen. Was Jugoslawien anbelangt, gibt es fast ein Viertel s6)malspurige Bali-nen (Serbien und Bosnien), in R u m ä-nie n dagegen nur 6 Prozent Vnd 'n der Tschechoslowakei kaum 3 Prozent. Nornia'jpurige Bahnen gab es Ende 1927 in der Tschechoslowakei 12.9ö!^, in R u m ä n i e n 10.339 und in I u g o-slawien nur 6601 Kilometer. Der ^rst-angeführte Staat hat den größten Prozentsatz an doppelgeleisigen Bahnen, nänilich 12 Prozent, Jugoslawien etwas über 3 Prozent (die Linie St. Jlj-Maribor-!^'jubljana—Rakek) und Rumänien g'.'gen 2.5 Prozent. Was den Fahrpark anbelangt, besaß die Tschechoslowakei' Ende des Vorjahres 4229, Rumänien 3772 und I u go sl a -w i e n 2030 gebrauchsfähige Lokomotiv^'n für die Normalbahnen. In derselben Reihen solge gab es Vcrsonenwagen 2452 und 3541 und Güterwagen 109.227, rund 0 000 und 49.418. Ein anschanliches Bild über die Verhältnisse bei den '^a^'^^erwaltnngen gewinnen wir, w^nn wir einen Vergl^irb '^insichtli''b des " '^"''''n"i'rs!?nals in dre' verbündeten Sk^^'iten ans^^^s''n. nen Kilometer Bahnen entfallen in der Tsch^-sil^sluwakei 12.3, in R'wänn'n und in Jugoslawien etwa 7.5 Per-konen. Zum bessk'ren Verständnis wollen wir hier anfübren, daß in Oesterreich 15^. 'n Dentsililand N."' in Italien l0i^ n Babn!i?'"'^^e beschäftigte Personen auf ' km. entfallen Was ist die Leipziger Messe? Die seit rund 700 Jahren bestehende Leipziger Messe ist heute die größte Warenmustermesse der Welt. Die Leipziger Messe findet zweimal im Jahre statt, Anfang März und Ende August. Die nächste Leipziger Frühjahrsmesse i923, die am 4. März beginnt. Die Messe besteht darin, daß Fabrikanten der verschiedensten Waren Musterproben ihrer Erzeugnisse, besonders auch ihrer Neuheiten ausstellen, die von Großhändlern und Einzelhändlern besichtigt werden, um auf Grund dieser Besichtigung.Lie-ferungsauftrage zu erteilen. Die Leipziger Mesie ist eine volkswirtschaftliche Einrichtung; sie dient ausschließlich dem Verkehr zwischen Kaufleuten; ein Verkauf an Privat Publikum ist daher ausgeschlossen. ' Die Leipziger Messe' will die bequemste Form des Hündels sein und erfüllt > auch diesen Zweck in einer großartigen Weise. 55 Mesiepaläste und 15 Ausstellungshallen dienen in Leipzig mtsschließlich dem Zwecke der Messe. Die Mcsie umfaßt alle Branchen der modernen Industrie. Sie ist völlig inrer national. Auf feiten der Einkäufer wie der Aussteller wächst die Beteiligung des Auslandes ständig an. Von den 155.000 geschäftlichen Teilnehmern der letzten Leipziger Frühjahrsmesse kamen 655 aus dem Auslande Die Leipziger Mesie ist für die wirtschaftlichen Kreise aller Länder die vorteilhafteste Gelegenheit, als Einkäufer deut-fche Qualitätswaren kennen zu lernen und einzukaufen und als Aussteller die Produkte ihres eigenen Landes den deutschen und internationalen Besuchern der Leipziger Messe noch naher begannt zu ma6)en. Wiener Märkte Aus Wien lvird votn 19. d. gemeldet: Der Jungvieh markt war mit 27 lebenden, 2227 Wsidener Kälbern, 1210 Wcidener Schweinen, 47 Weidener Schafen beschickt. Kälber lebend notierten 1.40 bis 2.40 S., Weidener 2.20 bis 3.—, Fleischschweine 2.10 bis 2.60, Fettschweilie 2.30 bis 2.55, Schafe im Fell 1.20 bis 1.60, ohne Fell 1.30 bis 2.30. Bei ruhigem Verkehr l^e-haupteten Weidener Kälber Vorwochenpre:-se fest, Fleischs6)weine verteuerten sich bei Marktbeginn um 10 Groschen, später behaupteten sie feste Vorwochenpreise, Fettschweine waren um 10 bis 20 Groschen teurer. Der N a ch tn a r k t für Rinder war mit 528 Stück Mast- und 75 Stück Beinl-vieh beschickt. Es notierten: Ochsen 1.i0 bis 1.50, Stiere 1.10 bis 1.35. Kühe —.90 tiis 1.25, Beindlvieh —.75 bis —.82 S, Belangloser Verkeher, schwache Hanptm?r?t-preise. Der B o r st e n v i e b ni a r k t war mit ')M Stilck Fleisch- und 5?^3 Stück Fettsch-v-'i-nen beschickt: es notierten Fleischschwlnnc 1.70 bis 2/20,'Fettschweine 1.S0 bis 210: »lauer V.'rkehr Fleischschweine'um 5 bis 10 ^^roschen, Fettschweine um 5 Groschen Hill', ger. Die Tendeilz aus der P r o d u k t e n-b ö r s e ist weiti'rbin rnbia. obwr»^! s'ch die Preise an den Ausl'ind?börsen gebessert t^a-'^'en ^nr W''^,;en bestebt kein Interc'sie: ''^archselder Weisen wertet 40^ ab W'"'. '^n Rogge- ist die Nachfrage etwas beis^r, X Die Rovisader Produktenbörse war aim 19. d. M. wegen der orthodoren Wasier-weihe gcscbsossen. X Die jugoslawischen (^ldinstitute und die neue Devisenverordnuna. Mittw^xh hielt der D^nisenausschuß des Verbandes der jugoslawische,! Geldinstitute eine Sitzung ob, um die neuen Devisenvorschriften des Fi-nanzmlnisters in ng zu ziehen. Äe? Ausschuß stellte sich aus den Standpunkt, zu einer Stellungnahme in dieser" Frage nicht ^ konlpetenz zu sein. Deshalb wird demnächst >der Vollzngsausschi'ß des Verbandes zu-^ sammentreten, um zu dieser wichtigen Frage Stellung zu nehmen. X Oesfentliche Versteigerung. Am 10. Fe ber um 11 Uhr iindet in der Kanzlei der Artillerie-Werkstätten in Ljubljana die erste mündliche Versteigerung von 5636 Eisen-und 12.448 kg Blechabfällen sdatt. D'ie Ware kann täglich wäil)rend der Arbeitsstunden an Ort und Stelle besichtigt werden. Näheres ist aus der diesbezüglichen Verlautb,:^ rung ersichtlich. X Die neue Textilunternehmung in tto« Levje, von der wir seinerzeit berichteten, daß sie unter hervorragender Beteiligung des tschechoslowakischen Kapitals gegründet wurde, schreitet rüstig daran, den Betrieb in ihrer neuen Fabrik möglichst bald auszu» nehmen. Das Gebäude ist bereits itn großen und ganzen adaptiert. Jetzt werden die Maschinen, die aus der Tschechoslowakei bezogen wurden, montiert. Wie aus informierter Ouellc: verlautet, wird die neue Untere nehmung verschiedene Leinenwaren erzeugen, wofür der heimische Markt sehr nahmsfähig ist. Die Unternehmung wird so weit als möglich heimische Arbeitskräfte beschäftigen. WlstenöwlMer Vor kurzem begegneten Arbeiter im Lea« Tal iii England nach ?tucr Ueberschwem-mung einem ganzen von brautten I!atten, die zu Tausender, hinter ihnerl herkamen und sic einholten. Die Ä^rli-.lts? flohen entsetzt. Auch Radfahrer, selbst Hunde durften nicht in ihre Näbz kominen Ein gro ß's Frack^tc.uto trieb die grltselerregenden Tiere auf eine Böschung, wo sie in hohen Hauten einander lle'r.'Nm O Die Kicone August des Starken ist Dresden g«Zünden worden. Polen möchte sie beanspruchen. « Rom i?.^.000 Einwohner) ist nicht mehr d-- größte l^tadt JtaUen',. nachdem inkolqe bedeutender (.''tnverleib naen von Vororien dte Bevölkerung von Neavet auf 9N W0 Einwohner ist. Mailand hat 916 000, GenuT 612.000, Turin d^0.000 Einwohner. » In den Vereiniglen Staaten werdeit jeyk viel mehr Pantoffel abge'.etzt ti^ls früher ---ein Zeichen, wie zalzur «'ie 'l^änner gewors den sind! Doch Scherz beiseite! Die Tatsc»-che wird auf eine sehr fern- und doch naheliegende Ursache zurückgeführt Der über-handns'^''nc'nde Rundfunk hält die Männer vom Wirtshaus fern, so daß sie ihre Abende meist daheim verbringen. Auf der Alm Hirschwang in der Umge« bnng des Plansees in Bayern hatte lich detn weii)enden Vieh ein jnnger .^^irsch zugesellt; als es dann im .Herbst zu Tale ging, ging das^ junge .'c^irschlein einfach tnit. Es wurde in eineut Stall untergebracht. « Ntir 50 Meilen vom Aequator fanden ,wei amerikanische Forschnngsreisende in Afrika gros'>e Eisfelder in 15 400 Fuß .^öhe. « In Eliimgo verknn>>ete der National'SI« ckerheitsrat. dal^ 1926 dnrcb das Anto 70'^0 Kinder netötet, 140. Kinder verleibt wr"'den sind — etwa 50 Prozent mehr ials 1925 Vmmne? 17 vom 77. ^W77ner 1s»???. Kleiner Anzeiger I ^erilhiebene« 1 Vine ^«arüe w«iije grobe Lchas^ scll« für Vorleger billig H» » n.ll> Sckciffelle kauft zu den '.)öj>sici« ?aqc?v»eisen Mrnniii. -»osp's?'. nlica 7. ^Wohn»ng i« Ze»tr»« der ! 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Vster, Zolin, unä örucler, tierr I.ULi«zg ^o5eck Verwalter cles Hauptpostamtes /^ilaritzor lieute um viertel 14 Uiir nsdli 8cliverem I^eiäen, verselien mit 6en Irüstungen 6er kl. k?eli>^i0n im 53. I^ebensjal^re verscliieclen ist. Dgz 1^eiciienbe^Znx;ni8 cles teuren Verevix^ten kinäet Lonnta^, 6en 22. Männer tim liall? 16 Dlti- von äer i^eiclienkalle des ^llß^em. !«ig ^«»5v«k n»«k Icur^em t»ott ver«ielu»lj«n i»<. 11«« ti xri^kni» 6«k teuren kisäet Äonnt^ss 2i. ^knnsr »m k»!d 1ö viif von ^IIjxswsla«a »as »ut ävm 5täcIUsoI>sn t^'ne^koke in fok. et^e ststt. IVlr ^erävu 6vn» Vsurva >t^et» »In sdrouckvs ^»ävo^vn d»v»I>r«i»! k'ür ^vu ^u'sekuL: 763 ?r»u» vkl, 6-t Soi^nttsatiroi'. uit. Vorsitrvuli»'' (^ketreäaktetir uod iiir äle keks^!