LMllchni Zeitung. Nr. 34. Prall!! m?rationspret»: Im Eomptall ganzj. fi.li, d^l^j. N. z.20. Für bi«.Zustellung in« Hau« halbj. 5N lr. Mit der Post ganzj. s!,' 5, halbj. fi. 7.50. Montag, 8. März Insert« onsgebühr b!» 10 Zellen: imal 6U lr., »m.yolr., 3m. 1 fi.z sonst Pr.^eile im. n lr., »m. «lr., »M. lo lr. u. s. w. Iiisertioneftempel je^esm. »"ll. 1869. Amtlicher Theil. . ^er Minister des Innern hat den auf cine Statt-3^uci-Concipistcnstellc eingereihten Statthaltcreisccrctär ^iachias Notky zum Bezirkshauptmannc erster Classe '" Vöhmen ernannt. d A'N L. M^j^ ^g<) ^„^. i„ h^ f. f. Hof, ,„lt> Staats. Vttl ^' ^"^ ^ ^^^^ ^^ NcichSgesetzblatteS auSgegebeli und 3l?^be enthält unter ^- ^Z dic Declaration vom N. December 18«« über die Aus-schliehuiici ssen'iss^r Spreü^geschosse vom Kricqsssebrauche 'unterzeichnet von den Verlrclern der Regierungen vo» ^csierreich-llnfiaru, Vaier», Belssieu, Dänemark, Fraulreich, ^^schlitaü.iic» und Irland, Griechenland, Italien, der Niederlande, von Persun. Porln^al, Preußen und dem Norddeutschen Vnnde. ^cnsiland, Schweden n»d Norwegen, ber Schivri;, der Tüll^i nnd von Württcuiderci nitter dem Nachträglichen Veitritle AadcnS zu St. Petersburg am W. 9l°ven.der " die Kundmachung des Vliüifterinlus dcS Inneru vom ^-', ssebrnar l«'i<) betreffend die gegenseitige Zulassung i>sicr- Nlchischer nnd italienischer Aktiengesellschaften und Com- lnanditgesellschaften auf ?lctieu init ?ln^schlns; der Pcrsiche- P^ . ^>!!^c,escl!schnf!cl! ;nm Wrschasltchetricbc; ^ ^ die itnndmachung dec< Finanzministeriums vom 17. ssc- bruar 18„ "ls cinc Art constitutionellcr Prineipieinciterei, uon 1^ "Ut Necht der Satz: „!' !<'2»!>!''' »'">> !»," bc-^el werden kann.. In Erkenntniß der Sachlage haben demgemäß elne Reihe von autonomen Organen, dar< nnter der Ocmeindcrath von Wien, der n.-östcrr., mäh' rische Landcsausschuß n. a. sich damit begnügt, ihre conslitntioucllcn Bedenken gegen die betreffende Verord-nnng in gceignelcr Form zur Geltung zn bringen, während sie in der Sache selbst auf die Intentionen der Regicrnng eingingen. Die Regierung selbst ist andererseits fest entschlossen, im Hinblicke ans den blos provisorischen Charakter der Verordnung, selbe überall und unbedingt zur Geltung zu bringen. Nur ist sie über den Dnrchführungsmodus in jenen Ländern, deren anto-no.ne Organe die Mitwirkung bei der Organifirung der Schulanfsichtsbchürdcu verweigerten, noch zu keinem präcisen Entschlnssc gelangt, da sic die Mtwirtunq der Bevölkerung in einer diese zunächst berührenden Frage nicht gerne missen möchte. Wahrscheinlich dürfte der Ausweg gefunden werden, daß bis zur legislativen Regelung der Frage von der Regierung berufene Vc«-traucnömänncr mit den Regicrungöolgancn die Schnl-anfsicht in die Hand nehmen Was den Clcrus dclrisft, so scheint er für seine Haltnng dem Schulaufsichtsgesetz gegenüber noch kein »m»! erhalten zu haben, da der Bischof uon Brunn. Graf Schaafgotschc, so eben eine vor den Thatsachen sich beugende conciliante Cur-rcnde an seinen Diöccsanclerus erließ, während der orixencr Bischof, Gasser, seinen Diüccsanen die gcmes> sensttn Befehle, sich nicht an den neuen SchulaufsichtS. behörden zn bcthcili^cn, zngehen ließ. Beide Herren befinden sich übrigens wie die meisten öslcrr. Bischöfe auf dem Wege nach der Residenz, woselbst unter dem Vorsitze des Card, Rauscher ein gemeinsames Vorgehen in der Schulanfsichtsfrage beschlossen werden soll. Zn bemerken wäre. daß die liberale Partei ill Tyrol ve> gierig nach der Schnlaussichtsoronung grisf, denn diese bleibt für sie unter den dortigen Vandtagöverhältnissen der einzige Weg, auf dein in diesem ^andc die Emancipation der Schnlc von der Kirche, dieses erste Posin-lat des constitntionellen Staates, verwirklicht werden kann. (Tr. Ztg.) Palllllnentnrischcg. Wien, 4. März. (Versass nnusansschns;.) Das Subcomil«' dcS Vel^.sslMgSanoschnsses beschnftigle sich in seiner gchiiqcn Sll^ng mit der Bsplechnxq der elften dre> Pllnltc d.r demselben ^ur Vuib.raihnng znqcwi^senel' ^nsolntion des ssalizischen Vaiidlligcs hinuchllich der Acnderm'g cioigcr Pnntte de<> Siaatsgrui'dgcsctzcs. Das Comitl'mitgll'co Abg. Dr. Zicmialtowski gab ei»c genanerc Aufklärung liber die ganz eigenthümlichen Veihältuissc in Oalizien, deren Unkcnnlniß nach feiner Aostcht ^nmcist eine Vcikennuug der Bchicdungcn dlS gcllizischen Landtages sowohl, wie auch der galizischen Neichsrathsabgeoidueten verlnsachc. Die Comilrmillilicdsl' fanden für nothwendig, be-vor in eine definitive Berathnng und Beschlußfassung des Snbcomitl' eingegangen werde, eine mehr informa« torischc Besprechung uor!Nll>gchen zn lassen. Letztere fand anch über die ersten dr>i Hauptpunkte der Resolution st.it^ und wurden uo>.wicgcnd in Betracht gezogen jene Gesichtspunkte, welchen Einfluß es auf die staatliche Gesammweifassung halben würde, wcnn man die in diesen drei Pnnttcn geforderten Zagcständnisse dem galizischcn Landtage allein, und welchen Einfluß es lieiv^ibmlgcn würde, wenn mail dieselben auch allen übrigen Landtagen z-igcstchcu wollte. Einen dcfimtivcn Beschluß hat das Comit«! nicht gefaßt. (Bcri ch t i g n n g.) Die „Reichsr.-Corr," wirb eisucht, cl'gän^nd zu ihrem Berichte ül,er die vorlebe sitzung dcö Wchransschusscs (uergl. „Wr. Ztg." vom .^. März) ai'zufMiren, daß Abg. Schindler sich gegen das Landstmmglsltz ausgesprochen und über die Aeußerung des Abg. Baron Petiinu, daß in den größeren Städten keine besondere Vorliebe herrsche, in den Zeilen dcr Gefahr das Schwert zu ergreifen, darauf hinwies, d.lh, wie die Thatsachen es lehrten, gerade die größeren Städte und insbesmiderc Wien in Kricgszcilen dnö größte Contingent zum fieiwilligeu Dienste gestellt haben. Eine bischüMc Currcndc. Brunn, 2. März. Während in anderen Provin« zcn die Kirchcnfürslcn nnd dei Clcrns sich in mehr oder weniger offene Opposition zn dem neuen Gesetze — re-spectivc Ministerial-Verordnung — über die Echulauf-sicht stellen, werden wir durch die Tha-sachc überrascht, daß der Herr Bischof von Brunn den entgegengesetzten Weg einschlägt nnd den ncncn Stand der Dinge mit nachahmenswcrthcr Resignation acccptirt. Derselbe l>u nämlich in dieser Beziehung eine Cur-rende an den Dioccsall -Clcrus gerichtet, die von versöhnlichem Geiste eingegeben zu sein scheint, nnd wenig' stens in dieser Beziehung den »««lu- v,v, mü zwischen Staat nnd Kirche nngemein erleichtern wird. Ein besonderes Verdienst an dieser Wcndnng der Oingc wäre nach dcm „Tagcsb. ans Mähren" dem 'si'Mlll'Wll. Aus Calisornien. An na heim, 31. December 1868. (Schluß.) ^>N»,t s. unserer Gegend hier noch sehr zn Statten die sj ' >st, daß viele Eavitalistcn, ohne Bcschäftignna, vftcr^ I" ^un Francisco niedergelassen hallen, von den ^tihe "lob eben, die letzthin stattfanden, ans ihrer ^' n,'^^ unangenehm aufgeschreckt wurden u»d lhcil,3 ^°u"cn Sicherheit halber, die ihnen niedere Häuser. ^li>tz!, ch noch dazn von Holz gebaut, in kleineren l'cich c' ^währen, theils des warmen Klimas halber, '"it ^^ Angeles zogen, das eben durch eiuc Eiscubahn ^ücifj, ^"stc verbuudcu wird uud auch von der Union-Eise,^'^senbahn wird berührt werden. Eine andere ^"lcctin "°" .^"s Angeles nach San Vcrnadmo isl "°>»n>c„ /"^ wird ohne Zweifel bald in Angriff ge° "" werden. ^«l„uc^' ^"' ätzten großen Erdbeben, das ich eben er- '^Mc M,^" ^l)r ohne Zweifel genug .gelesen haben. ^l)l wic „ ". rv"l ungchener nnd dcntschc Blälter so- ^lsachsi, '""'lkanischc werden Euch niit den meisten .l^nnclit ha,)." Iui;clheitcn ohne Zweifel schon vertraut A'ligstc,, StÜs'^ ^^'a>'d wich während des ersten nnd ° "^!, a„.,^^ "och in Napa, wo es jedoch wcuig ?" Bcin ^,-, "^ jeder dachte aber anch augenblicklich ^ ">>d l»i^!^" '"° besonders in letzter Zeit sehr Al, ^N' Te '""'^ ^ gcbant worden, ^ '"s (d"Z/^^ arbeitete jedoch nicht nnd bis "^ in der t "'^^te 7^ Uhr Morgens) wurden aufregendsten Ungewißheit gelassen. Dcinn folgten sich aber die Unglücksnachrichten Schlag ans Schlag von rechts und lnils nnd überstiegen sogar die schlimmsten Erwartnngcn. Ein Glück war eS, daß das Erdbeben nicht bei Nacht stattfand; Verluste an Menschenleben waren vcrhällnißmäßig gering. Damals wurde die Zahl der Erschlagenen aus 12 bis 14 die der Verwundeten auf gegen 5>0 geschätzt. Dir Verlust an Eigcnthnm war jedoch ungeheuer, gegen l,500.()(X> Dollars Werth waren in einem Augeu blick vernichtet. Manche Straßen waren so beschädigt, daß sie von Ecke zu Ecke ilnißtcn niede»gerissen werden, manche Häuser versanken in die Keller, stürben ein ode, geigten Risse, dnrch die man die Fanst stecken konnte. Bei anderen war kein Dach mehr zn sehen und in manchen Stadttheilen gab cS gar keine Schornsteine, ^cnslergcsimsc oder dergleichen uud Verzierungen mehr. Ä0 lauletcn die Hiobsposten. Ich hatte ohnedies den nächsten Tag gerade nach San Francisco zu gehen, um für meinen Principal einzukaufen, und so war mir denn die beste Gelegenheit geboten, selbst zu sehen und meine Bcobachtnngen cmznstcllcn. Bei meiner Ankunft war natürlich alles noch im fnrchtbarer Aufregung, man wußte ja nicht, ob mehr Stöße erfolgen würden oder nicht nnd niemand hielt sich in einem steinernen H^nise seines Lebens sicher. Die ganze Bewohnerschaft war a,>f dcn Straßen und nm die Ruinen der cingestürzlcn Hänscr vcrsaiuinelt, welche weg-znränmcn man lhcilwcisc schon bei der Arbeit war. dennoch verhielt sich Mutter Erde den ganzen Taf, rnhig und anständig, nnd obwohl noch in etwas fieberhaftem Znstandc verlief sich die Menge gegen Abend. Es bedarf wohl nicht der Erwähnung, daß auch ich mich nach allem was ich gehört nnd gesehen hatte, in einem solchen „fieberhaften Zustande" befand, als ich endlich mein 4slöckigcs, steinernes Hotel aufsuchte, wo mir im zweiten Stocke ein Zimmer zugewiesen wurde. Es gelang mir erst nach mehreren vergeblichen Be« mühungcn, in einen unruhigen Schlummer zn fallen, ans dem ich plötzlich zwischen 1 und 2 Uhr durch ein unbestimmtes Gefühl, daß irgend rtmas nicht in Oro« nnng sei, aufgeschreckt wurde. Und richtig! Da ging es wieder hinauf und hinunter in wellenförmiger Bewegung, gerade als ob ich mich an Bord eines Segelschiffes befände; das ganze Gcbändc krachte und bog sich, als ob der Tag des iüngslcu Gerichtes axgebruclien wäre. Was mir da in ciucin knrzem Augenblick durch den Kopf ging. an was ich da alles in ci»cr einzigen Sccnndc dacht,, das ließe sich in einem dlckeu Buche nicht alles wiedergeben. Während dcS ersten Erdstoßes den Tag vorlicr, halle ich limn Zeit gehabt zn erschrecken. Das Erdbeben war vorüber ehe man hatte >.nr Bcsinnuug kommen können und verstand was vorging. Diesmal jedoch, mit all den Bildern der Zerstörung noch frisch im Gedächtniß, mit dem Bewußtsein, im zweiten Stockwerke eines hohe» steinernen Gebäudes zn liegen, uon dem ein Entrinnen nnmöglich gewesen wäre, hätlc sich dieser zweite Stoß so start oder stärker erwiesen als der erste, oder nur wiederholt, waö ja ebenso leicht möglich gewesen wäre — ist cö zn verwundern, daß ich zu fühlen glaubte, wie sich mir die Haare am Kopse sträubten, und ich eine Secunde wie erstarrt da lag? Noch einen Augenblick herrschlc Todtenstillc im ganzen Hanse — dann aber brachen wie eine losgelassene Hccrde ans jedem Zimmer, ans jeder Thüre, im Hemde, Unterhose oder Unterrock oder noch adami-tischcrer Bekleidung, die Bewohner hervor, dcneu ich mich in möglichster Geschwindigkeit, sobald ich nur nach Hosen und Stiefel zn greifen Zeit hatte, anschloß Hiu« unter gings über Hals und Kopf, bis wir uns alle in der Mitte der Straße befanden; wohin auch Jedermann aus dcn anliegenden Häusern gestürzt kam. 382 Erst nach einiger Zeit erholten sich die meisten von ihvenl Schrecken nnd als man dann znni gegenseitigen slnschancn kam — nun ja! — das Bild hätte vielleicht einen zum znm Tode Vernrthciltcn lachen gc< macht: warum nicht uns, denen es gerade war, als wären wir unserem Untergänge bei einer Haarbreite entgangen. Tas Erdbeben wiederholte sich nicht mehr. dennoch wollten die Meisten nicht mehr in die Häuser zurück nnd brachten die Nacht auf der Straße zu. Ich blieb bis nach vier Uhr, dann aber überwältigte mich die Müdigkeit so, daß ich mich wieder in mein Zimmer schleppte und auf mein Bett warf. Ich war so abgespannt, daß eS mir alles Kommende vollkommen gleichgillig war und bald schlief ich fest ein. nm erst gegen 10 Uhr Morgens wieder aufzuwachen. I„ den nächsten 2 Tagen lxen-digtc ich alle meine Geschäfte und kehrte darauf nach Napa znrück wo ich dann jedoch nur ungefähr 3 Wochen blieb. Das war der Theil, den ich am Erdbeben genommen habe; hinzufügen muß ich jedoch, daß mir an dieser Probe aller Geschmack für folgende Auflagen verdorben worden ist. Ich könnte jetzt noch lange so fortschreiben, wenn ich mir nicht noch etwaö für den nächsten Brief aufheben wollte, den ich am 1. Februar hier auf die Post geben will. Bei Erwähnung der Post fällt mir ein, daß ich Dir noch nicht mitgetheilt habe, daß ich hoffe, auch als Postmeister angestellt zu werden. Da Annahcim vorläufig erst noch ein ziemlich kleiner Platz ist, ist die Bezahlung natürlich nur verhällnißmäßig; 6(1 Dollars jährlich. Dcr Vortheil, den diese« Amt jedoch meinem Geschäfte bringen kann, ist ganz bedeutend, da ein Jeder gezwungen ist in meinen Store zu kommen, wenn er Briefe erwartet, denn hier werden die Briefe nicht wie zu Haufe den Leuten zugeschickt. Bei den Expreßcom-pagnicn, deren es mehrere hier gibt, ist es wohl so im Gebrauch, nicht jedoch mit dcr gewöhnlichen Staatspost. Wie alt müßte wohl zu Hause ein Mann sein, bis ihm ein solcher Posten anvertraut würde? Meine Ernennung ist zwar noch nicht definitiv erfolgt, jedoch waltet kaum ein Zweifel ob. daß ich diese crwüuschte Stelle, die bald vacant wird, erhalten werde. Die Artikel „in denen ich mache" sind nach deutschem Begriff zusammengemischt genug: Tabak, Cigarren, Pfeifen und Mrnbcrgcrwaarcn, die man hier Jan« tccnotiouS nennt, Bücher, Papier und Schreibmaterialien, Spielsachcn und Zuckcrwert, Porzcllanwaarcn und Lam» pen, Parfumericwaaren, Petroleum, Bänder und Kleinigkeiten, Schuhwichse und Hemden. Uuterzeug und Wirl-waaren, künstliche Blumen und Zündhölzchen, Seife, Kerzen und Arzneien, Austern und Sardinen---------— Der Athem bleibt mir stehen — alles liegt hier friedlich beisammen, ein harmonisches Ganze bildend. In kommender Woche erwarte ich noch eine Ladung Bücher, um eine Leihbibliothek anzufangen, mit der ich ohne Zweifel werde sehr gut thun können. Nebenbei bin ich auch hier wieder zum Leiter des hiesigen Gesangvereins (denn wo es Deutsche gibt, gibt es einen Gesangverein) erwählt worden und habe des Geschäfts halber wenigstens, die Stelle angenommen. Aus dem Musiciren bin ich daher, wie Du siehst, noch immer nicht herausgekommen, wenn eS anch nicht mehr meine Hauptbeschäftigung ist. Das denke ich aber. sollte für heute genug sein und wird Dich hoffentlich auch zufrieden stellen — am I. Februar mehr. bisherigen Herrn Diöccsan-Schulen-Oberaufschcr, dem Domcapitular Nüttig, zuzuschreiben, dcr in cincr vor einigen Tagen abgehaltenen Consistorial-Sitzung, in wel' chcr die Debatte ziemlich lebhaft gewesen sein soll, mit aller Energie im Sinne dcr dem ncnen Gesetze entsprechenden Betheiligung des Elerus sich aussprach und seine Ansicht, ungeachtet dieselbe in der Versammlung mehrere hartnäckige Gegner fand, endlich zur Geltung brachte. Die bezogene bischöfliche Enrrcndc rcprodncirt nach dem üblichen Eingänge vollinhaltlich die Verordnung des Ministers für Cultus und Unterricht vom 10. Februar 18tt9, womit provisorische Anordnungen üticr die Schul-aufficht getroffen werden, und sagt dann: „Durch diese Verordnung ist das Verhältniß fac« tisch aufgehoben, das zwischen Schule und Kirche in Oesterreich bisher bestand. Da es nicht in unserer Macht steht, diese Thatsache zu ändern, so weisen wir in Folge dieser hohen Ministcrial-Vcrordnulig unser Eonsistorinm und die bisherigen Schuldistricts-Aufschcr an, die schwebenden Verhandlungen und die etwa erforderlichen Äc> helfe, über dicssällige Auffordcruug, an die Behörden zu übergeben, die in dem erwähnten Ministcrial-Erlasse hic-für bezeichnet werden. Was uns unter so betrübenden Verhältnissen tröstet, ist die Zuversicht, daß unser ehr» würdiger Elerus seiner Pflicht im latcchctischcn Amte und in dcr seclsorglichcn Leitung und Führung der Iugcud mit desto größcrcm Eifer nachkommen uud es den welt» lichen Lehrern zeigen werde, daß er auch nach dcr neue« sten Wendung dcr Dinge der Schu'e. so lange sie den christlichen Geist festhält, nicht scind, sondern in jeder ihm möglichen Weis? zugethan und förderlich sein wolle. Nicht minder halten wir uns zu der Hoffnung berechtigt, daß der bciwcitcm überwiegende Theil der weltlichen Herren Lehrer seinen Verpflichtungen durch die heilige Taufe und einer christlichen Jugend gegenüber eingedenk bleiben wcrde. DaS Unterpfand einer solchen Gc-sinnung wurde uus bei unseren obcrhntlichc» Visitationen gar oft nnd zuletzt noch in den Adressen für die Aufrechterhaltung des Verbandes dcr Schule und dcr Kirche gegeben. Indem wir den weltlichen Herren Lehrern den Dank dafür aufsprechen, spenden wir ihnen zugleich den bischöflichen Segen. Die näheren Weisungen über die Erlheilung des Religions-UntcrrichtS au den Volksschulen und die Ucbcr-wachung desselben, sowie über die religiösen Uebungen der Schuljugend werden wir. nach Erforderniß. folgen lassen. Gegeben im bischöflichen Consistorium zu Brunn, den 25 Februar 18W. Anton Ernst Iakod K a P u st a Bischof Sccrctär." Dic norddeutsche Thronrede. Berlin, 4. März. Der Reichstag des norddeutschen Bundes wnrde llom Könige von Preußen in Person mit folgender Thronrede eröffnet.- ..Geehrte Herren vom Reichstage des norddeutschen Bundes! Als ich Sie zmn letzte»male um mich versammelt sah, sprach ich die Zuversicht aus, daß die Früchte Ihrer Arbeiten in unserem Vaterland unter oem Segen des Friedens gedeihen werden. Ich freue mich, daß diese Zuversicht nicht getäuscht worden ist, und indem ich Eie heule im Namen der verbündeten Regierungen begrüße, blicke ich mit Genugthuung auf einen Zeitraum zurück, in dessen Ver-laufe die Einrichtungen des Bundes in friedlicher Entwicklung erstarkt und befestigt sind. Im Innern des Aundes haben die Freiheit der Niederlassung, der Eheschließung und des Gewerbebetriebes den dem Blinde zu Grunde liegenden nationalen Gedanken in das Leben des Volkes eingeführt. Eine Gewerbeordnung, welche Ihnen vorgelegt werden wird, und ein Gesetz über oeu U»lerstütz»»gswoh»sitz, welches der Berathung des Vun-ocsvathcs unterliegt, soll diesem Gedanken eine weitere Entwicklung sichern. In gleicher Richtung wird Ihre Mitwirkung für ge-meiusamc Reichsinstitute in Anspruch genommen werden, Ihrem Wuuschc entsprechend, wird Ihnen ei» Gesetz über die Beschränkung des Lohuarresteö uud ein Gesetz über die Einführung des Handelsgesetzbuches uud dcr Wechselordnung als Buudesgesetzc vorgelegt werden. In Bcrbindnug mit dem Letztereu steht ein vou der löuiglich sächsische»! Regierung dem Buudesrathc vorgelegter Gesetzentwurf wegen Ernchtung eines obersten Gerichtshofes in Hairdelssachcn. Ein Gesetz über gcgeuscitigc Rcichshilfc soll, soweit dies vor Erlaß einer gemeinsamen Eivil- uud Strafproceßordmmg möglich ist, eine in dcr Buudesverfassuug ausgesprochene Verheißung erfüllen. Ein Wahlgesetz für den Reichstag des Norddeutschen Vundes ist dazu bestimmt, dem Artitel 20 der Bundes' Verfassung gemäß, die einzelnen Wahlgesetze durch ein gemeinschaftliches zu ersetzen und ein übereinstimmendes Wahlverfahren im ganzen Gebiete des Bundes zu sichern. Die Rechtsverhältnisse der Buuocsbeamteu, deren Regelung bc-«lts in ihrer letzten Session i» Aussicht gcuommeu war, werden den Gegenstand cincr Borlage bilden. Die Ausführung von Gesetzen, welche im Laufe der letzten Session zu Staude gekommen siud, und einige seit Aufstellung des Bundeshaushalts - Etat für 1869 hervorge-tretenc Bedürfnisse haben einen Nachtrag zu diesem Etat nothwendig gemacht, welcher Ihnen zur Genehmigung vorgelegt wird. Der Bundeshaushalts-Etat für 1870, welcher einen hervorragenden Gegenstand Ihrer Verathungen bilden wird, fordert dazu auf, eine Erhöhung der eigenen Einnahmen des Bundes ins Auge zu fassen. Die Erleichterungen, welche der Verkehr durch Aufhebung nnd Ermä'ßiguug von! Zöllen uud durch Herabsetzung des Briefportos erfahren hat, habeu Ausfälle an den Einnahmen zur Folge gehabt, dereu Ersatz nothwendig ist, wenn die Schwierig-keiteu überwunden werden sollen, welche dem Haushalt der eiuzelneu Buuocsstaate» durch die unregelmäßige Wir-kuug des Maßstabes für die Matricular-Bciträge bereitet werden. Ich rechuc auf Ihre Mitwirkung bei den Vorlagen, welche Ihuen zur Abwendung dieser Gefährdung werden gemacht werden. In den Beziehungen des Bundes zum Auslande hat die Regelung des internalioualen Postverkehrs weitere Fort-schntte gemacht. PostVerträge mit den Niederlanden, Italien,! Schweden und den vereinigten Douaufürstenthümern werden ^ ihnen vorgelegt werden. Die Organisation der Vundes-Eonsulate auf Grundlage dcr in Ihrer ersten Session berathenen Bundcsgesetze uaht ihrer Vollendung. Eine Eousular-Eonvcntiou mitIta-, lieu soll im Anschlüsse au dieses Gesetz die Befuguisse der beiderseitigen Emisulu vertragsmäßig sicherstelle». Um der Eonsular-Verwaltung des Bundes den ge- schäftlichen Zusmumcnhaug mit der Führung der aus' wattige» Augelegcuhcitc» zu erhalten uud um die politische Einheit Norddcutschlcmdö in dcr sciuer Verfassung nnb sciuer internationalen Bcdeutuug eutsprecheudeu Form zum Ausdruck zu bringcu, siud iu den Etat für 1870, Ihre« Äuträge» entsprechend, die Ausgaben aufgenommen worden, welche durch die Lcilung der auswärtige» Politik des Bundes uud durch deren Vertretung im Auslande bedingt sind. Die erste Aufgabe dieser Vertretung wird auch in Z«' kunft die Erhaltung dcö Friedens »lit alle» Vollem bilden, welche gleich uus die Wohlthäte» desselben zu schätze» wisse". Die Erfüllung dieser Aufgabe wird erleichtert werden durch die freuudschaftlichc» Bezich»»ge», welche zwischen dem norddeutsche» Blmde »»d alle» auöwärtigeu Mächte» bestehe», m,d welche sich vor kurzem durch die friedliche Lös»»g b"' die Ruhe des Orients bedrohenden Tpaummg ro» »eueM bewährt habe». Die Vcrhaudluugcu uud dcr Erfolg bcr Pariser Coufcrmz have» Zeuguiß abgelegt vou dcm auf-richtige» Strebe» der europäische» Mächte, dic ScgmMg"' des Friedens als ein werthvollcs Gcmciugut uutcr gemein' same Obhut zu nehme». Angesichts dieser Wahruehmung ist ci»e Nation, welche sich des Willeus uud der Kraft bewußt ist, fremde U>" alchcmgigkeit zu achteu uud die eige»e zu schütze». ZUM Vertrcme» auf die Dauer eines Friedens berechtigt, den z« stören auswärtigen Regierungen die Absicht, deu Feinde" der Ordmmg die Macht fehlt. Mit diesem Vertraue», geehrte Herreu, wollen E^e au die Arbeite» gehe» i» dem Siuuc, welcher Ihre V^ ralhuttge» bisher geleitet hat, i» dem Bewußlscin der großes »ationale» Aufgabe des Buudes uud i» der Zuversicht, daß die vcrbiiudete» Regierimge» bei der Lösuug dieser Aufg^ freudig mitwirke»." Oesterreich. Wie«, 5. März. Zur Deckung des bei dervo" weiland Sr. k. k, Hohcit dcm durchlauchtigsten Erzhcr' zog Kail gegründeten und von Sr, l. l. Hoheit dc>n durchlauchtigste» Hcrrn Erzherzog Albrecht erweiterte»! Stiftung für mittellose l. t. O f f i c i e r ö tö ch lel durch die Eouponstcncr entstandenen Intcresseliausfall^ hadcn Sc. k. Hoheit dcr durchlanchligste Hcir Erzhc^ zog Albrecht aus Pietät für daS Andenken höchstse"'^ durchlduchligstci! Hcrin Vaters als Gründers diese/ Stiftung und ans licsondcrcm Wohlwolle» für milttllose k. l. Officielc, denen dic Erziehung ih^r Töchler du^ dicsc Stiflimg erleichtert w.rdcn soll, höchstsich lmlioge" gcfnndcn. für die bestehenden 20 Stiftungsvlätze ei" Ergänzungscapitcll von 10.300 ft. in 5>perc. Staats schuldclwcrsch'cilnlligcn dercmhcillichcu Staatsschuld ti»l> vollst zu widmen, von wclchcm höchste» Gnadende seitens des NeichskricgSnmiistcliuins die VerlaulbaN!^ mit dem Beifüge» geschieht, daß das erwähnte (5c>P>^ bereits seiner Bestimmung zugcfühlt wurde. — (Die Ankunft Sr. Majestät d l S K^ scrs) iu Trieft wird nach den l'isl,crigcn Bestimm»"' gen am 1<». d. M. um 8 Uhr Morgens erfolgen. ^' Maj. wird, wie wir vcruehmcn, au dcr Spitze des O^ S. Earlo vom Stadtrathc i» corpo,^ unter cin^ Pavillon empfanden werde». Hierauf c>folgt die V^ sttllm'g dcr Blhöidcn und Körpeisch^ften. Nebst bc W.'lslc Toncllo nicrdcn im Laufc dcs Tagcs auch b^ Arsenal des L,oyd, das 5!i'I>lIiim>»l<) l.c'oi^c» lli^l'^' das neue Lazaiclh, die H^ssnarbeilcn und das ArM^ inslilut besichtigt werden. Abends Illumination "" Galaooistcllnng im städtischen Theater. — Ans Po'"' 4. März, wird dcr „Trieslcr Ztg." geschrieben: U"s" Mitlhcilui'g betreffs dcr k. k. Escadrc hat sich beM's'' 2 Tage befand sich dieselbe auf dcr Nhede von Fas^^' Heute Morgens lichtete dieselbe die Aulcr nnd 6°' treadmiral Baron v. Pöck licf mit den Panzerfscg"^,. „Erzherzog Ferdinand Maximilian" und „Salcunm'^ und 2 Kanonenbooten in Pola ein. Es ist lulling, festgestellt, daß dus ausgerüstete Geschwader Sr ^. den Kaiser auf dcr Ncisc begleiten wiid. Es heißt""^ mein, daß Viccadmual u. Tcgct!l)off für die Zcil, ^ d,c k. l. Excadrc Sr. Maj. das Geleit zu gebe" ^ slunmt ist, das Commauda derselben übernehmen ^, mchierc Proonclionsmanövcr ausjühren soll. ^^',«ff Schulschiffen wild unausgesetzt manöviiit und Tc^t) besucht fast täglich die Altillciicschnlfrcgaltc "^'fel auf welcher fehr fleißig im Feuer cxercirt wird. ^ ^„s-„Elisabeth" nud „Greif" trete» demnächst '", ^ rüslmig; dicsc beiden Schiffe haben bereits ihre ^ z fahrt gemacht. — Im Seem senate herrscht alclcvl ^ rcgeS Treiben und werden zum Empfange Sr. ^ die Vorbereitungen getroffen. ^d Vemberss, 3. März. (Aus Wieli c zka) ' ;„ mitgetheilt, daß wenn Wasfer gehoben wird, dassci ^ der Grube täglich 2—3 Zoll steigt, dagegen an ^ Tageu, wo lcinc Hebung stattfindet. 6-s Zoll. ^ jetzt steht das Wasser 5 Fuß über dcm Horizont „4 ^ Oesterreich" und nur einige Fuß "icoriger al ^, Wasscrcinbruch. Binnen 20 Tagen wird die ^"^A-kräftige Maschine in Gang kommen, nnd binnen i .^l gen diejenige des Schachtes Joseph, bis wohin l"^^ das Wasser jedoch nicht gedrungen ist. Wenn aue^^ zum Wasscrhcbcn thätig sei» werden, so wird ^ ^,sscc lich sein, in 24 Stunden über 170.000 CulntM ^ l,ic zu heben, und wird man binnen einem Mona Verstopfung der Quelle Hand anlegen können. 388 Ausland. Paris, 4. März. (Der gesetzgebende Kür-^l) hat den Antrag, dm Artikel 1 des Gesetzentwurfes m das Anlchcn der Sladt Paris a»i die Coiumifsion «Utückznlcitcn, mit 187 gegen 09 Stimmen verworfen ""b dicscn Artikel angenommen. — Der „Etcndard" elncntirt das Gerücht von einer angeblichen Krankheit °°s Papstes. — Die „Libcrte" sagt, Serbien habe an °'e Türkei eine drohende Note gerichtet. , Madrid, 5. Mäiz. (Die Cortes) verwarfen 6 ^ gcgcn 94 Stimincn den Antrag Castellarö anf Fassung einer Amnestie filr alle politischen Vcr- A" vom 30. Scptcmdcr 1868 bis 11. Februar Washiusston, 3. Mävz. DaS Ncpräscntan- ,^'lh^aus verwarf das Amcndement dcs Senates zu tt Schenk'schcn Finanzbill und ersuchte den Senat nm 'k diesbezügliche Erörterung im Conferenzwcgc. Der kttat verweigerte einstimmig daS Gesetz über die "lütsoaucr des Repräsentantenhauses zu widerrufen, Nickte dessen Sympathie mit den spanischen Frciheits- M'ebmiacn, aber auch mit dem Ringen der Insel Cuba uch Unabhängigkeit aus und ermächtigte den Präsiden' " zu der Anerkennung dcs Freistaates Cuba, sobald "e fattischc Regierung gebildet sein wird. ., "^ 3. März. (Der Finanzbericht) ergibt, "K die Staatsschulden im Februar nm 1.500.000 bllars abgcnommcu und daß in demselben Monate /e Staatseinnahmen die Ausgaben um 1.100.003 Dol- ^ überstiegen haben. - Die Schcnt'sche Fi< /..!'ibill hat nunmehr beide Häuser dcö Congresses b -' 4. März. (Die Botschaft dcS Präsi-tz^leu Grant) empfiehlt dringend die Bezahlung der ^laatsschllld in Gold und baldige Wiederaufnahme der . Erzählungen su wie eine Sparsamkeitspolitik. Er vcr-^cht leine Beamten anzustellen, welche sich für Rcpu. ^uon der Staatsschuld ausgesprochen und hofft die .^hlung der Staatsschuld innerhalb eines Vierteljahr. Averts. b -^ 4. März. (In d c r Bot scha ft d e s P räsi-y/^,en) heißt es ferner: „Bezüglich der auswärtige!, ^litil wünsche ich mit allen Nationen nach Maßgabe , lltt»igcn Billigkeit zu veikchrln, welche die Gesetze auch H„ '»dividliellcn Verkehre vorschrcil'eu. Gcsetzeslreue ^'8cr, ol) auf alncrllanijchri! und unsere Flagge im Spiclc ist. Ich werde H. Zechte ullcr Naliouen uucrtnlnen und eine gleiche h^ ^ ^^ unsere Elation verlangen. Sollten jedoch ,^ ll'c uoa dieser Richtschnur abweichen, so werden wir weichem Vorgehen gezwungen sein." b ^evmltepost. T liest, 6. März. Der Lloyb. ^dscr ./Soturnl,'" brachte uns heule Vormittags die H ^"tepost mit Nachiichtcu bis zum 27. v. M. Die ^'chte» aus Kiela bestätigen, daß sich die letzten sch. ^»lcn ergeben nnd der Aufstand vollständig erlo» ^ " >!l. — Es heißt min doch, daß der Prinz und die ^,^!'sm you Wales nach Eonslanliuopcl kommen wer-^is ^ ^" den Hauptstädten der meisten Vllaycts sind schz! ^^ Blätter entweder schon gegründet oder im Er» !tth^' begriffen, so in Bobna -> Scrai (zwei, eins in ^w ' kw^ in bosnischer Sprache), in Erzcrnin tz^,"'sch türk'sch), i„ Vsussa, Smyrna und Salonich, z»^^ Pascha, Präsident einer Staatsralhsscction, soll >i^ ^ouvclncnr von Salonich ernannt werden. Als .^>/ ^iechischcr Gesandter in Constanlinopcl wird Herr ^ik» ^icichnct, der diesen Posten schon früher be» !ü„z k- — Dem .,^co. Herald" zufolge sei dcr Vice-^M"^" Cgyplcn jetzt eifriger als je bestrebt, feine ^'ge Unabhängigkeit zu erringen. ^ "stindische Ueberlandpost. Tricst. 6. März. Ntitt ^" ^loyddamftfcr „Apollo" erhielten wir heute n»« ^ die ostindischc Ucbcrlandpost mit Nachrichten ^ ^cutta bis 9. Februar. Bombay 13. Februar. »Üich., ^ndischc Regierung hat jene dcs Pcndschab cr-^ci ^/' dem Emir Schir Ali 1,200.000 Rupien in ^ 3^n auszuzahlen. Auch erhielt derselbe bereits ^>N,> ^ Waffen und wird, wenn nöthig, noch mehr ^'"en. Der Emir hat zwei seiner SirdarS nach !!^>"cr geschickt, nm sich mit den Engländern zu ocr. Moiw"' ""d es soll ihm sehr daran gclcgcn sein, eine ^ ""enkllnft mit dem Generalgouvernenr ^ord Mayo .^llch ^ ^Uianz mit England zu erlangen. Sirdar ^tcn w - ' ^u der Emir in Ghuznin ließ, um deu ^ 5s^ ^" Widerstandes zu bewältigen, habe, heißt ""gen ^"'tcigänger Azim KhanS von Kanonenmun-^ssisch ''^ablasen" lassen. DaS am Oxus conccntrirte ^^^p^soll 10 Regimenter zählen.__________^ Jassesnenigkeiten. ^ ^I^"'^°lser t eise.) Aus Fiume, 3. d., wird ^ Ieslv/ geschoben i Nachdem nunmehr das ossi« der gleise Sr. Majestät nach Agram« ^lam,« ^ 'ft, "litt das auf vier Tage berechnete k> "°>'en- S '^""" Stadtvertretung nachfolgende Mo» Ä^ "" einer ^',. l'^l' am Abend des 14. ankommend, v?n"^^um «n^l '" 'Uumini.ttttTliumpbpsotle von dem ^" lZscadt z ^"' """ Glockengeläute u»d ben Sal. '" dle glänzend beleuchtete Stadt in das „Hotel Europa" geleilet. Die flämisch- Musilbande mit 400 Fackelträgern und Tiügein scideocl Aallons mit den Wap. pen der Kionläober dei St. Slephanslloiie malschut vor die Residenz Sr. Majestät und fuhil cm Concert auf. Am 15. März findet die Aufwartung des Clerus, Mumcipiums und aller anderen Äe^örden und Autolitätcn stall: hierciuf Äesichligung bcS ausgeiückten Infanlelie>3iegimenteö Nr. 31 aus dem Uelmenyiplatze, dann der Marine-Academie, der Papieiladiil Smith und Mei>y.,'r, der Dampjmühle und zuletzt des kluiiimncillo tlOllic«, einer Oisengicherei, in der auch die logenannten Luppl'S Torpedos erzeugt wurden. Abends Erntlade auf Ballen vor dem Hotel Sr. Majestät, wobei das Opernpeisonal«'Gelegenheits-Hymnen singen wicd. Am 14. März begibt sich Se. Majestät nach Nuccari-gengg und tehrt erst Abends gegen 7 Uhr auf die Rhebe von Fiume zurück; während des DineiS Tafelmusik. Beim Absegeln der laijerlichen Escabre wird da2 Meer eleclnsch beleuchtet. Das hiesig/, am Meere gelegene „Hotel Eulopa" ist für 3500 si. ausjchlietzlich ,'ür Se. Maj.stät uno das Ge> folge gemiethet. Gestern wurde eine Deputation gewkhht, welche unter Führung des Magistratö-Plüsidenten, E. oe Velneda, sich nach Agram zur Huldigung Ihrer Majestät der Kaiserin begeben und höchstdiefelbe bitlen wird, Fiume mit einem Besuche zu beehrn!, was wol nicht geschehen dül>te, weil yie 3leise mit Wagen von St. Prter zu beschwerlich ist. Unter Commando des ViccAdmiials v. Pückh wirb die nachfolgende l. l. Escadre hier einlaufen: Panzelfregatte «Fer» dinand Maz" mit 16 Kanonen, Panzelsllgatte „Salaman der" mit 10 Kanonen, die Kanonenboote „Velll'bich," „Wall,"' „Seehund" und „Streiter", je mit 4 Kanonen. Zur Ne>se nach Zcngg wild Se. Maj.släl deu Dampfer „Greif," das Gefolge die Dampfer „Clijabelh," „Vl'lean" und „Hofer" benutzen: ferner werden auch dni bis vier Lloyddampfer mit einer Deputation aus Trieft hier einlaufen. — (Zu Sammlungen für die Hinterbliebenen der mit dem „Radehly" Verunglückten) rufen in Briefen an die «Times" zwei englische Osftcicre auf. Oberst Hope Crealock, M'litai'Altachc' bei der englijchen Botschaft in Wien, schreibt von bott aus, und Capilün Arackenbuly (Artillerie) wendet sich von Woolwich an die« jenigen, welche mit den tapferen österreichischen Seeleuten von 166ü und mit der Nation Sympathien hegen, die ihr Unglück so mannhasl getragen hat und so frifch auf dem Pfade der Freiheit und des Lichtes weiteljchllilel. — (Zwei Gereltete.) Durch einen glücklichen Zufall entging der Maschinen. Untermeister N. Salasz in Pola seinem Verderben bei der Katastrophe der Fregatte „Nabetzly." Cc halte jchon in Pola drei Tage vor dem Auslaufen der Fregatte an das Rcichöttiegsministeiium um seine Dicnstesenllassung teleg»asitt, hatte dieselbe aber eist In Gravosa erhalten. Fregatte „Radetzlv" war schon damps' llar, schon zum Absahren auf Kreuzung bereit, — die so verhHngNlhvoll weiden sollte — ra lam vom Admiralischisfe noch ein Boot ungesah>en, Schiffslieutenant Schasfer übel' brachte eigenhändig im lehten Augenblicke noch im Austrage des Escadre-Commandos die soeben eingelangte Entlassung Salasz. Duser schiffte sich ttber Hals und Kopf noch aus. Dies war am 17. Februar. Unmittelbar nach seiner Aus-schiffung fuhr Frigatle „Nadehly" ab. Am 20. Februar flog sie in die Luft. Würe das Telegramm nur eine Viertel» stunde später angekommen, wäre das Schiff schon in Set gegangen gewesen und Salasz wäre geblieben, wo die Anderen blieben. AIs Llsahmann für Ealasz war F. Hüttner bestimmt, der nach den Zeitungsberichten als mit >n die Lust > gegangen bezeichnet war; — derselbe lam zum Glück erst in Gravosa an, als „Ravehlu" schon abgesegelt war. So ist auch er gerettet. — (Das römische Staatshandbuch.) Aus Ron», 25. Februar, wird geschrieben: „Iu lrhler Woche, nicht am 2tcn i Jänner, tvic der Tittl sagt, wnrdc das iXimu,!'!« l'untilil ic>, Staatshaudlmch dcr Regierung, sllr'ö laufende Jahr ausgegeben. Obgleich die Corrigenda dnnn nicht lcicht wiegen, ist e« doch ein Register, dessen man sllr officiellc Auslunft nicht wohl entratheu tann. Es hat in dieser neuesten AnSgabe, a/gr:, sonst, an Poll-sliwdiglcit vlrl gewonnen, wie sich jcdcr lcicht ilbcrzcngcn wird, dcr das Doppclsyflrm dcr Verwaltung der gcistlichrn und weltlichen Cnric, wie die uerschicdmcn Partien dcr Statistik cmch »ur auf drr Ouersläche durchgeht. Denn da ,st die Hierarchie in ihrer weiten Gliederung varg^führt, da sind dit obersten und abhängigen Behörden der Landcsrcgieruna. aufgezählt, die Institute filr Wissenschaft nud Kunst, die literarischen Vereine, hier die Mitglieder, dort die Veamten. Unter den lirchlichen Dingru sieht daS Verzeichniß der Pövste an der Spilje und zählt uom heiligen Pettu« bis Piu« IX. 257 her. Das heilige Collegium hat 6 Eardillal-Bischöfr, 43 Eardinal-Priester, 8 Cardinal-Dia» loncn; nicht 1, sonder,, l5 Hlite find erledigt; der älteste Cardinal, E. be Nlameba y Brea, zählt 88, der jllngste, Luciau Vonaparte, 4l Jahre. Von Patriarchen mit festem Sitz sind 12, Erzbischizse 139, Vlschofc 723 verzeichnet; dcr Erzbischofe i» ^,-til^u« sind 36, Vischöfe in püi-libux 198, 5 geistliche Delegationen, 23 Präfccturen, 107 Vicariatc, Die Annexion wird ignorirt, denn als dermalige Bestandtheile dcS Äir6)ei>staütcs figuriren, mit Einschluß Venevents, nach wie vor 21 Provinzen. In, diplomatischen Corp« ist das Personal dcr französischen Gesandtschaft da« zahlreichste; außer dem Gesandten nnd drei Secretiireu finden wir «och neun Attaches, unter ihnen einen StabSofficier, einen Kanzlei-Direclor und einen Archivistm. Nnch Franz !!. ist als König beider Sizili.» im diplomatischen Corps vertreten. .. (Ar de itcrw o h n un ge n.) Als eine ;ur großen Arbeiterfrage gehörige, bedelitunsMollr und erfreuliche Thatsache sei hier mitgetheilt, daß dle in London durch Sir Sydney Water-low gcgllludele «ctien-Gesellschaft zur Errichtung zweckmäßiger und wohlfeiler Arbeitcrwohnuna.cn ihre» Aclionä'ren bereits eine Dividende von fünf pCt, zahlt und deren sieben zahlen könnte, wenn sie den Rest nicht zur Erwei'erung ihres Unternehmens verwenden wolllc. Wohlgemerlt — es handelt sich hier nicht um einen Wohlthiitigleitöuercin, den Arbeiter» wirb nichts geschenkt. Schon sind nach demselben Plane sechs andere Actien-Gesellschaf-len entstanden nnd bis zur Stunde ditrflen 5»() — L0.00!) englische Arbc ter im Besitze guter, modern eingerichteter, gesunder und wohlfeiler Wohnungen sein. DaS ist gewiß ein erfreulicher Schritt nach vorwärts. — (Ein schreckliche« 1! u g l li cl) trug sich am vorletzten Freitag Abends in London zn. Eine Anzahl Arbeiter war mit der Ausbesserung eines EiscnbahnbogenS auf einer Strecke dcr Great-Ellslenibahn beschäftigt, als etwa vier schwer geladene Kohlenwagen den Bogen durchbrachen und ncunzehu Personen niilrr einen, Haufen von Holz, Steinen nnd Eisen begruben. Dcr Vogen war sechzig Fuß hoch, und so groß ,uar die durch den Einsturz vernrsachlc Erschilttcnmg, daß in mehreren benachbarten Häusern die Fmslerscheibcn sprangen. Obwohl lhäiigc Hilfe rasch znr Hand war, lonnlrii nur vierzehn der Arbeiter lebend aus den Trilmmerhanfen befreit werden, und nur wenige von ihnen kamen mit unbedeutenden Verletzungen dauon. Fitnf Personen dagegen fanden ihren T>d, und ihre Leichen waren so zerschmettert, daß eS noch nicht gelungen ist, drei derselben zu identificiren. — (General Prim.) Ans Madrid wird folgende Pilanterie erzählt: Recht bezeichnend für Prim's politische Carriere und für die Achtung, in welcher detselbe sieht, ist folgende Ancldote: Der Admiral Topele ist ein einfacher, ehrlicher und braver Mann. Seine Gemahlin war mit seinem ganzen Verhalten in der tevolulionüsen Vewegung, die den Thron der Vombonen in Spanien stürzte, sehr unzufrieden. Sie weigeile sicb fogar, nach Madrid zu lommen. Nur über Prim sprach sir sich nicht in dieser Weise aus. Als der General Prim in einem Gespräche mit ihr nun einmal ihre unzufriedene Stimmung mil dem Auftreten ihres Mannes bclührte und schliehlich sagte: „Aber ich habe doch dasselbe gethan wie der Admiral, und man sagte mir, dah Sie sich über mich nicht in deralligei Weise äußern," so antwortete sie: „Ja, das ist auch etwas Anderes mit Ihnen, General: Sie haben das schon so oft gemacht, aber mein Mann war immer ein so ehilicher Mann!" Was Prim darauf geant' worlct hat, ist nicht mitgetheilt worden. — (Bril lende, r Knlul.) Ein Kaufmann in St. Io< hann a, d. Saar berichtet nachstehende? nlicr drillende Kukuke, von denen man bekanntlich lange Zeit annahm, daß sie ihre Eier in fremde Nester legen. Die Eier wurden anf dem flachen Bo, den, am Alihange cincS mäßigen Hügel« und Überschattet von z cincm Vilschcl Farrculrant ohne alle und jeglich: Spur eines Neste« gefunden. Es waren zwei Eier vorhanden, und zwar zeigten sich dieselben von röthlich-brauner Grmidsarbe und gesprenkelt. Sie wurden von dem Knlulwcibchclt selbst bebrütet, und als später die Inngen ausgelrochen waren, wurden diese nnch ge-nährt. Dabei zeigte drr alte Vogel große Liebe und AcncMlch-teil fi!r seine Jungen, bei Annäherung verließ er die Neststelle, umkreiste dieselbe mehrmals und flog sofort wieder zu deu jun-gou Vögelcheu zinilck, um sie zn bedecken nnd zu erwärmen, wenn dcr Beobachter sich entfernte. Dicht bei der Brutsielle hiel-ten sich beständig 4 bis 5 Klllulmäi'nchcn auf. doch konnte nicht ermittelt werden, ob sich eins derselbe» an der Fütterung bethci: ligt habe, Anch die Brittczcit und die Aetzuug dcr jungen Ku» lute blieben unbekannt. Locales. — (ZutLandlagswahl lnIdria), welcke vor» gestern stattfand, sind 75 Wühler erschienen. Herr Vrrgrath Lipolb erhielt 67 Stimmen und 8 Elimmen Herr Bürgermeister Höchtl, »elcher jedoch fchon vor der Wahl erllärt hatte, dieselbe nicht annehmen zu tonnen. — (Die Wahl eines Landtagsabgeord« neten) für die Landgemeinden des Wahlbezirkes Klainburg/ Lack, an Stelle des veistorbenen Dompropstes Kos, wurde von der Landesregierung auf den 19. April ausgeschrieben. Der Wabloit ist Krainbulg. — (Venefizan zeige.) Morgen wild zum Vene. size des Fll. Arthur die „Dame mit den Cam'lien" gl« geben. Sowohl die Wahl dcS Stückes, das bei feinem ersten Orschnnen Sensalion erregte, als die Beliebtheit der Venefizianlin, der ersten Vertreterin des Schauspiels, lassen ein volles Haus erwarten. — (Antiker Fund.) Vei dem Vauer de» Tau« tschrl'ichen Hauses an der Wiener Linie wurden im v. I. bekanntlich nicht unbedeutende antile Funde gemacht. Soeben wurden nun die Ervarbe'tten in der Richtung gegen die Klagenfurter Etrahe wieder aufgenommen und es wurde biebei ein steinerner Sarg in der Länge einer Klafter mit Menschenlnochen aufgedeckt. — (Consecration des Hoch w. Herrn I g< natius Mral, 0. 0. zum Vischof von Mar. quelle.) Der in Cincinnati erscheinende „Wahrhetts. Freund" schreibt: Die seit dem Ableben des großen India« ner.Missionärs und Vischofcs Varaga verwais'te Diöcese Mar. quelle erhielt j""ast in dem hochw. Herrn Ignatius Mral. welcher seit 21 Jahren an der Seite Valaga's. seines hoch« seligen Oberhi'ten uneimnoel arbeitete, linen neuen Vischof. Die feierliche Consecration fand am letzten Sonntag hier zu Cincinnati an der Cathedral? durch unfern hocdw. Herrn C-rzbisckof I. V Purcell statt. Es assislirten die hochw. Her« ren Bischöfe Henni von Milwaukee und Lefevre von De< troit. Als Erzpliestcr fungirte der erzbischöfliche Kanzler C. Vorgeh, als Ehrendialonen die hachw. Henen H. Doane von 384 Newark, N. I., und ?. Superior Otto Jail, 0. 8. I'., als Diaconen der hoch. Dr. Jos. Salzmann, N^clor des Salesranum in Milwaukee, und I. Albtinl von Reading, als Ceremoinenmcisler die hochw. Harren Halicy und Glass. Nuhcrdem waren noch viele hervorragende Pricslei im Sanc-tuarium anwesend. Die Leremonien bei der Cons>cralion eines Bischofs sind wahrhaft erhebend, und namenllich versinnbil' dct die gemeinschastlichc Darbringung des hl. Opfers von Selten dcö consecrirenoen und dcs noch zu consecrirenden Vi< schoses, dah sie die hl. Hostie und den hl. Kllch mit einander theilen so reckt anschaulich die Mittheilung der Vollmacht von dem einen an den andern, die geistige Fortpflanzung der Kirche in der Uebrrtragmig der apostolischen Würde. Es lann natürlich hicr unsere Aufgabe nicht scin, tiefer aus die Bedeutung der einzelnen Ceremonien einzugehen. — Nach dcm Loangclium befliß Hochwürden ?. Weningcn die Kanzel und hielt ci,ic ebenso begeisternde als dogmatisch lief gehaltene Predigt über die Worte des hl. Paulus: „Ihr seid mm nicht mehr Fremdlinge, fondern Mitbürger der Heiligen uno der Hausgenossen Gottes — erbaut über das Fundament der Aposlel, wobei Chlislus der Eckstein ist, in welchem dus ganze Gebäude vereiniget, heranwächst zu einem heiligen Tempel im Hern,." — Die ungeheure Menge lauschte den Worten des Predigers in lautloser Still,», der den apostolischen Charakter der Kirche in giohen Strichen zeichnete und dann an die Gläubigen in ernster Weise die Frage lickl^e: Seid auch ihr alle wahrhaft kalholisch-üposlo-lische Christen, d. h. Christ»«, mit jenen herrlichen Tugenden ausgerüstet, w'lcke dir Gläubigen dcs apostolischen Zeitalters sckml'icllen? Am Nachmittag hielt der neu coosecrirte Bischof feierliche Ponlisical'V.sper. Der hochw. Vischof von Marquettc wird >n einigen Wochen in snne Diöcese abreisen, wo ein Leben voll Arbeit, Mühen und Sorgen, aber auch ein Leben des reichsten Segens seiner waittl. Möge C!ni< slus, das unsichtbare Oberhaupt der Kirche, ihn segnen in sei» nem Witlun^ilrlisc! — D»r neu a/weibte Vischos ist zu Pölland in Oesterreich (Illynen) am 16. Oclober l610 ge. boren. Seine Studien machte er zu Laibach und reisele im Jahre 1815 als Missionär nach Almrila. Korrespondenz. RudolfHwevth, 5, März. (F ru c rs bruu st.) Gesteru Nachmittag nm 2 Uhr brach in der an« 28 Häusrni bestehenbeu, zur Pfarr- und Ort^sscuieinde Prcina gehörigen, '/, Virilen von hier rnlfernten Ortschaft Großtürbisdorf Feuer aus. Daöselbe griff bei dem herrschenden siarlen Winde und bald eintretenden Wassermangel mil großer Schnelligkeit inn sich, so daß bimirn turzem 9 Wohngebände und 30 Wirlhfchafl^grbäudc als: 9 Swl-ll>un,cn, 8 Dreschböden, 9 Schwrinslallungcn, 2 Gitreidetästsn und 2 Hcnpseu von den Ftammeu ucrzchrt wurden, llügcachtct der größten TlMigtcil der nu« Eiadt Rudolj^rvcvlh und der Nachbarschaft, herbeigeeillen Hilsclersieridc». dem» der gleich auf die ersic Kunde der Feucrobrnnst crschicnenen Gcndarmerir-Patroullle und riuer Ab: theiln»^ dcs liier aaruifonircnben l. l, 11, FeldjagcrVataiUouo lonnteu mit Hilfe der slädlijchcn Feuerspritze uur ein Wolmhüni«, cine Doppelharpfe und ein Slnllgebäude, sowie einige Einrichtungsstücke, Kleider. Getreide- mid Wriiiliorrathe au der Brandstätte nnd die >!b^ige,l weiter cntlcrlltm Ii> Häuser gerettet werde» Außerdelu si»d bedeutende Quantitäten Getreide nnd Vieh-fultervorräthe, daiüi 2 Slnel Schweine, l Kalb und 80 fi. theils in Silber, theils in Vaulnolcu verbrannt. Nach den gepflogenen Erhcbnn^eu ist daö Feuer beim Dreschboden des Franz Ka-ftrcnc dadurch entstanden, daß sich der 6jährige Knabe Franz Werict, Sohn deö Andrcaö und der Iosefa Wcriel von Groß-türbißdorf Nr 3, ein Palet Zündhölzchen, wclcheö der Hadern-sanunler Franz l^csar uuu Muhabcr im Hanse dcö Wcrcek aus Versehe» zurückgelassen haben soll, zueignete, damit spielte und so das Feuer veranlaßte. Der Gesammlschadc belauft sich auf 9020 sl. Vou den Ver» unglllcklen war außer dcm bei dcr t. l. priu. wcchselsriligen iu-nerösicrreichifcheu Ässesnranz-Vcrsichcrullgsaustalt in Graz urit 10i) sl. asscclirirten Abbrändler Franz Kastreoc Nr. 4, niemand assccurirl. <ßi„aese«det. Dem Hause Votteuwieser K? Vo. in Hamburg gehen für die, dcmuächst beginnende Gewiun-Verlosnng zahlreiche Vc-slellnna.cn zu. Geuamile Firma lanu wegen sofortiger Ausfüh- rung der Aufträge, sowie prompter llebcrmittlung der amtlichen Zichnngö-Listcn angelcgrutlichsl empfohlen wcrdcu und machen wir diejenigen, welche beabsichtigen, sich an dem erwähnten Unternehmen zu bctheiligen, aus die im heutigen Vlaltc stehende Annonce dcö obigen Hanfes besonders aufmcrtsam. Neueste Post. Wien, 6. März. Ihre Majestät die Kaiserin Charlotte von Mexico haben Sr. Excellenz dcm Hcrrn Viccaomiral v. Tcgctthoff durch den königlich belgischen Geneialconsul in Trieft Herrn Joseph Mor-ftllrgo den Betrag von 1(XX> ft. für die Hinterbliebenen der mit Sr. Maj. Fregatte „Nadctzly" Berunglückten großmüthigst znr Verfügung stellen lassen. C'incr in Parie« cingctroffcncn Mittheilung aus Madrid zufolge hatte die Minorität der Cortcs beschlossen, falls die provisorische Regierung die Initiative zur Wiederherstellung dcr Monarchie ergreifen sollte, sofort die Hauptstadt zu verlassen, sich nach (5 a d i x zn begeben uno eine rcpublicanischc Regierung einzusetzen, welche die Aufgabe Hütte, Andalusien von dein übrigen Spanien abzutrennen. Pest, 6. März. (Pr.) Die Iolay-Partci gründet zur Unterstützung armer Gcwerbtreibendcn eine „Iolny-Oant," für welche eine Million subscriuirt werden soll. Die Anhänger Iokay's haben am gestrigen ersten Tag bereits 500.M0 fl. gezeichnet. Die Opposition will vom Anfange April an eil, neues deutsches Tageblatt mit den im Hon vertretenen Principien hcvciuögcbcn. Zur Hinlaühaltuug vou Wuhl-Exccsseu ist gcstcru Militär nach Veszprim abgegangen. Pest, 6. März. (Oeb.) Die Wahlreklamations-Protokolle wurden heule U Uhr geschlossen. Dcr Ccu-tralwahlauöschuß wird übcr 35)5 Reklamationen zu entscheiden haben. Der König empfing heute eine Dcpu» tatiou des nengcbildcten Gödöllöer Spartasscvcreinö, welche ihn um Uebernahme dcö Protektoratcö bitten wollte. Sc. Majestät hat die Dcputatiou huldvollst empfangen nud zcichucte 25) Acticn. Die löinzahlungSralc vou lOOO fi. wurde sofort augcwicsen. Der Finslprimas hat einen Hirtenbrief gegen die confessionsioscu Schulen erlassen, ill welchem er den Klerus direct znr Agitation gcgeu das Vollsschulgcsetz auch von dcr Kanzel auffordert. A gram, 6. März. (Pr.) Auö Anlaß der Anwesenheit Sr. Majestät des Kaisers in Croalien wird den» selben in Pctrinia Oöman Pascha, der General-Gon-ucrncur von ÄoSnien, im Namen des Sultans begrüßen. Florenz, 6. März, Die italienische und wiirl-tcmbeigisch? Regiernng habcn cuie Pclcinblirüiig z» Gunsieu armer Krauler in dcn respectivcn Ländern gct,offen. Dcr König hat nach dcm verewigten Hcrzog von Suchscu-Altclivurg ciuc sicbcolägige Hoftrauer au^ gcoiduct. Dcr Scnat hat dcu Poslocllrag zwischen Ita» lieu nnd dcm uorddculschcn Bunde cwgcnommcu. Paris, 6. März. Das Gerücht von riner Er-krautlma. deS PapstcS wird demcütirt. — Die „Patrie" sagt: L>'gu<''ronni'''re wird demnächst in Brüsscl eine Note überreichen, welche dicjcmgc» Puuklc aufzählt, über welche eine Antwort dcr belgischen Regierung gcwülisch! wilo. — Daö „Public" bringt ähnliche Nuchiichtcn, cS hofft, daß die belgische Regierung ein ticfcrcö, dcn Interessen Belgiens entsprechenderes Vcrstäuouiß zeigen werde. Madrid, 6. März. Die Cortes haben in ihrer gestrigen Sitzung dcn Aulrag O'cnsc's auf Aufhebung der Salz - und Tabalrcgie cincr Commission zugc» wiesen. Brüssel, (>. Vtärz. Die Rcpräscntantclckammcr gcnchmigtc die Aufhebung dcr Schadhaft mit 71 gsgen 12 Stimmen. Zwölf Mitglied r enthielten sich der Abstimmung. — Sämmtliche bcschlänlendc AmcndcmculS wurden verworfeli. Petersvura, 6. März. Das „Journal de St. Pctcr^boüsg" vctöffcutlicht die Confercnzplolokollc nnd zahliciche Actcnstücke übcr dcn griechisch,llirkischcn Const,ct aus dcr Zcil oom 0. Dcccmbrr bis 1. Februar. .^^.^^^^.^^,^^^^^__________ __^—-' St. Petersburg, 6. März. Dcr ..NegiellN'gs' botc" veröffentlicht die diplomatischen Docmnmlc » Äctrcff der griechisch-linkischen Diffcrcuz. Dcn Ai'M macht cin Document vom (>. December 1868 M'd!»'° cS zusammen 15 Depeschen nnd Telegramme und 72°!^ f^cnzprotokollc. Am Tage, wo die Erklärung der ^ fcicnz in St. Petersburg eintraf, fandte F'-tst OcnW' koff ecm russischcu Gcsandtcn in Athen die Ordre, dw König von Gricchcnlaud mitzutheilen, daß dcr Ka>! die Annahme der Declaration, welche die Wlndc "N die Interesse» Giicchcnlands nicht bcciutiächligt, l^ erwarte, Zwei folgende Telegramme widcrholcn dicscl^ Nachschlage für Griechenland. Telegraphische ^Vecliselcouvse ooiu li. März. . ^ üpere. Metalliaues U3.10. - 5>pere. MwlliPicS mit Va'-" ^oueinbcr-Ziusen midon 123.10. — Silber l21.- K. l Duea!m5«0 Handel und Golkswirtljschastlich^ ^ur AubahmlNss der illternationalen Mii»^l^ stllllg — schreibt mau der „K. Z," an^ Pari^ - ist alicw ein weiterer Schritt gethan,. Mcm versichert, daß die M>^'^ , mission, welche seit Monalen im französischen Staatkrathc ^ sich »icht blos aus daö bestiiinntesle für die Annahme der altt> gen GoldN'ährnng ausgesprochen, sondern diesem Beschlusse' , dlii Wnnsch hinzugefügt hat, daß die Ausprägung vc,n "^'^^, kenstücken, welche schun Uon der iiiternalionnlen Miin^^^^ .<, im Jahre 18^7 anempsuhlen wurde, nun ernstlich in Ä»aM,^ nommcn werde. Dieses neue Goldstück, von we chein '^,.,^ Proben in das Ausland geschickt ruuvden sind, kummt dl»''p> ^. Htnling, dcm 5-DolIarstüct und dem österreichischen 1l)-G>n°^ stück sehr nahe. Es unterscheidet sich leicht uom 2>>Frai'slM' und übertrifft das Pfund Sterling, so wie dcu halben »^ (5i Dollars) durch die SchUuheit der Form, obgleich es i" That denselben an Werth uachsteht. 1l<,il,ac^, tt März Auf dem heutigen Mari» si"^' schienen: 10 Wagen mit Getreide, 3 Wagen mit Stroh l^" 70 Pfd), 40 Wägen und 2 Schiffe - Weizen sir. Metzen 4 40 5 ll> Butter pr. Pfuud - -^ "^ Korn „ 2<)0 3 2l» Eier pr. Stücl — U^'^ Gerste „ ii «0 3 — Milch pr. Muß — 1<» ^ Hafer „ 1 90 ii-- Nindsleisch pv, Pjd . 2l ^ Halbfrucht ,. -- 3 5« Kalbfleisch „ -'^ ^ Heiden ,. 2 50 3 14 Schwciucslrisch „ 2'^^^ Hirse „ 2 70 2 80 Schöpsenfleisch „ — 1^^^ jlulnrutz „ 2 90 3 - Hähudel pr. Stück - ^ ^> Erdäpfel „ 140------ Tauben „ - ^'^^ Liüseu „ 3 20------- Hcu pr. ^eutuer - 90 ^ Erbsen „ 3 40------- Stroh „ ^^^ Fisolen „ 4 50— Holz,harr.,pr.Klst. —-" !^' Niüd^schmal; Pfd. - 53------- — weiches, „ —^ ^ Schweiueschttialz „ — 44------ Wein, rother, pr. ^ ^>> Speck, frisch, „ — ^!-!— Eimer ^"1^ — geräuchert „ —^2j— -,— weißer ,. -----^V> Lottoziehung vom tt. März. Trieft: 20 54 80 1 5. ff ^^^ . « H^ U Ü. M^. 32^ü.i -s-4o N, schwach"^ganz bew? ! ^ 0. 2 „ N. 322.?,i -> 3.5 , N. schwach thcilw. bew.! "^ 10 „ Nb. 324.^5, ^-^ 9.5 1 N. schwach , ganz bew. !^^ 6 Ü. Mg,, 3^4"zg ^. 2.1' NO. schwach f. g. bcn'öllt .^ 7, !l „ N. 324 12 "-- 1.8 ! D. mäßig z.Hä'lsle bcw. "'^ 10 „ Ab. 324«? !-s> 1o ^ 0. mäßig jz.Hiilsle bciv.' ,„« Den L.: Trockene Kälte anhaltend, bei mäßigem, dn'ch^ a,e,,deu Ostwind, In dcu Alpen Schneegestöber.' WoM'» ^j ziehend. Abends schmacher ?'chucesall. Den 7.: die Soi>n^^,l die dilnne Wollenschichic durchschimmernd, zu wiederholt^ ^.ssl' einen färbiqen Sonnenring zeigend. In dcn Alpen Sch> „ ,>>> ber. Dai« Tagesmittel der Wärme am 6. —00", um -^' 7. — 0-4°, um 2 5" unter dcm Normale. ^^' Vcrautwortlicher Redacteur: Igua, u. Klcl«n>au^>' H»^^!!u^!ü)l. Wien, 5. März. Die Börse jchr animirt und die Papiere höher bezahlt. Devisen und Valuten ohne Äänfcr. Allstllneille 2taat^schuld. Für 100 sl. Geld Waare Einhcillichc Slaattzschuld zu 5 pCt.: iil Noten uerziusl. Mui.^ioucmber —.— —.— „ ,,. „ Fcbinar-August L3.20 63.30 „ Silber „ Iäuncr-Iulr . —. - —... „ „ „ Apnl-Oclober. 70.75 70.85 In österr. Währ. . . zu 5pEt. 59.75 5N.!<5 delto v. I. 186« . . 5 „ «4.70 64.90 detto rückzahlbar lz). 5„ W.25 98.50 detto ,. (!). i, « i,7 25 97.50 Silber-Aul. 1864 (^.St.) 5 „ 75.75 ?(,." 1865 (Frcs.) 5 /. ?7.50 7«.- Metaüiqucs . . .zu4'/, pEt. 56,25 5'!.75 MitVerlos. v.J. 1839 208.— 208.50 MitBerlos.U,1.1854 zn 250 fi. . . „4 „ 95— 95.25 Mit Verlos. v.I.1860 zn 500 fl. . . „ 5 „ 104.80 105,-MrlVnlos. u.I. I860 zu 10l> fl. . . „ 5 „ 107,25 107.75 Mit Verlos. »1.1864 zu 100 fl...... 187.10 127.30 «tomo-Reulrllsch. zu 42 I.iro »»»!. pr. Stück.....23.50 24. ^ Staats-Domäucu'Pfandbricfe zu 120 fl. 0 W. (300 ssr, 5 pEt.) ,,l Silber Pr. Slücl . . . 118.25 118.75 Grundtntlastunas-Vbligationcn. Für 100 st. Geld Waare Nieder-Oesttrrcich . . zu 5 pLt. 89.— 89.50 Ober-Otstcrreich . . ,. 5 „ 89.50 9050 Salzburg .... « 5 „ 87.— 88.— Bühmcu .... ,. 5 „ 92.— 93.— Mähre» .... „ 5 „ 89.— 89.50 Schlcsitu .... „ b „ 88.50 89.— Steiermarl ... « 5 „ b9.— 90.- Uugarn.....„ b „ 78.75 ?9.25 Temlser-Banat . . „ 5 „ 77.59 78.- Lroaticn und Slavonien „ 5 „ 78 50 79.— Galizicu .... „ 5 „ 72.- 72.50 Siebenbiirgeu ... „ 5 „ 75.50 ?«.__ Buloviua .... „ 5 ,. 71.^ 71,50 Ilng. m. d. V.-C. 1867 „ 5 „ 78.— 78.50 Tem.P.m.d.B.-C. 1867 „ 5 „ 75.75 76.25 Actien (pr. Stils). Nlllioualbanl...... 734.— 735 — Kaiser Ferdinandö-Nordbahn zu 1000 fi. EM.....2323,-2326- Eredit-Nustlllt zn 200 si. ü. W, 300. - ^0 25 N.y.Eecom.-Ges.zv500fi.ö.M. 792.- 794,-Statsciscnb.-Ges. zn 200 fl.CM, oder 500 Fr...... 33l.20 331.40 Kais. Elis. «ahn zu 20(, sl. EM. 178 25 178,5(1 Suo.-llorod.Ver.-V.200« „ 159.25 159.50 Geld Waare Slld.St.-,l.-ven.u.z.-i.T.200ft. U. W. oder 500 Fr. ... 236,20 236 40 Gal.Karl-^uo,-V, z.200 fl,LM. 219 50 219.75 Bohrn. Wcstbahu zu 200 si. . 188 50 !K9.— Ocst.Dou.-Dampfsch.-Ges. ^« 613.— 615.— Oesterreich. Lloyd in Trieft ZI 312,— 314.— Nicu.Dampfm,-Actg, . '. . 325.— 335.— Pester Kettenbrücke .... 640.— 650.— Auglo - Austria - Vaul zu 200 ft, 300. - 300.50 Lembcrg lizrruowitzer Acticu . 184,-18450 Vcrsichcr.-Gcscllschaft Donau . ii50 - 256.— Pfandbriefe (für 100 fi.) National- j bant auf ^ verloöbar zu 5"/o 1^ 90 101.^0 C. M. j Nat,unalb.aus0.W.r,crlo6b.5„ 96.15 96 25 Nug. Vod.-Crcd.-Anst. zu 5'/.,. 93.— 93.50 AUg. vst, Bc>deu-Credit Austall verloi>bar u> 5°/„ '« Gilber 107.50 108 dto.iu33I.rückz.zu5pCt.inö.W. 90.25 90 50 Vose (pr. Stück.) Ered M.f.H n,G.z.100fi.o.W. 168.25 168.75 D°u.-Dmpfsch.-G.z.100fl,EM 9^.50 97.50 Staolgem. Ofen „ 40 „ ö. Al 36.— 36 50 Salm .,40,, „ . 42.-- 43.- Palfiy zu 40 fi. ü. W. 35." ^.,^ <3larv „ 40 « . . 37 50 ^ ! St. GeuoiS „ 40 „ „ . 33.^1 ^ , Wiudischarälz „ 20 „ « . 22.5" ^ ^ Waldstciu „ 20 „ „ . 24 b" ^.^ Keglevich „ 10 „ „ . 16.^ ^> Rudolf-Stiftung 10 „ „ . 15-1" Wechsel (3 Mon.) ^ Augsburg für 100 fi südd. W. 1^.50 ^^ Franlfnrt a.M. 100 si. bctto 1^'A 9«. « Hamburg, für 100 Marl Bai-.lo i)l -^ ,^,I" > l'mrdou für 10 Pf Strrliug . 122 A ^ Paris für 100 Frautö . . . ^" Vouvs der Geldsorten Geld '^ll^ K. Müuz-Ducatcu . 5 fl. Z0 lr. -N' g5! ^ Napoleou«d'or . . 9 „ 8.) „ ^ ^ "^, , Rufs, Imperials . - „ "^ " ^ ^ ^ , Vcreiusthaler . . 1 „ 8