Organ der Verfassmigspartei in Kram. Nr. 14. Abonnements-Bedingnisse: Ganzjährig: Für Laibach fl. 4.— Mit Post fl. S.— Halbjährig: » „ „2— „ . . 2.50 Vierteljährig: . . .1— „ , . 1.2S Für Zustellung in's Haus: Vierteljährig 10 kr. Samstag, den 20. November. Der deutsch-österreichische Parteitag. Wien, 15. November. (Orig.-Correfp.) Der gestern in der Metropole des Reiches abgc-haltene deutsch-österreichische Parteitag hat sowohl durch die unerwartet große Anzahl der aus Theilen dj-ser Reichshälfte erschienenen Gesinnungsgenossen - man zählte deren 3000 — als auch durch die dem Ernste der Situation entsprechende würdevolle Handlung der Berathuugsgegcnstände. durch den inneren Gehalt der einstimmig gefaßten Resolution die Tragweite einer bedeutungsvollen Kundgebung d.- deutschen Volksstammes in Oesterreich erhalten, tdelcbe unvergeßlich in der Erinnerung aller Theil-il^mer fortleben wird und als geistiges Ferment ir, den entlegensten Theilen des Reiches von nach-h-ü.iger Wirkung zn sein verspricht. Es war schon htzMe Zeit daß die Verfassungspartei ans ihrer «7, »--"IM si» dr» d-imUch-n »,,d -IN"» A»»N,M d-r ?>»,wn»l. rikalen den ihr aufgedrungenen Kamps sur Vcr-f.sung, Deutschthnm und Lultur nicht in ver-s elten Gruppen zu fuhren, sondern fol.dar. ch fü ihre eigene Eristenz und für jene des Staats-tz-wren einzustehen. Volle Anerkennung mnß daher je, n Mäm'ern gezollt werden d.e ans eigener ^N tmtive den vicrleu Deutsche» Parteitag nach W.en ^berufen haben, noch größer aber wird ,hr Verdienst dlir-h ibre gehaltvollen Reden, in denen „e ein wahrheitsgetreues Bild dtt' gegenwärtigen politischen Situation ^-zeichnet und d.e den Dentsch-Oefter-Ochern gemeinsam obliegenden An,gaben ,n klaren Fettillelon. Die alte Tante. Alter schüft vor Thorheit nicht, fo heißt ein Sprichwort. Das kan. uns wieder so recht in ^ Sinn, als wir jüngst unsere alte ^ante „das ^dt^blatt " zu Gesichte bekamen. D,e „Laibacher ^eituna" ist bekanntlich eine ehrwürdige Dame, welche K , vor Jahren ihr hnndertjähr.ges Jnblläiim ^ert hat; man sollte also bei so einer Dame, stets ein ehrbares Leben geführt hat, doch vor-^s-ken können, das, sie sich die schönen Vorzüge Alters- Besonnenheit des Charakters, Ruhe des ^emütbes und Einfachheit der Sitten bewahrt haben < e Früher war dies; auch der Fall. Wir können ^wn erzählen, haben wir doch dnrch mehr als ^ Äre gemeinschaftlich das Licht der Welt blickt dieselbe Wohnung innegehabt und uns Österlich die Geheimnisse des Tages gegenseitig >tactheilt, ein Verhältnis!, welches d,e böse Welt v ^rne mit dem ganz unzutreffenden Passus: „sie einander die Localnotizen ab", bezeichnet hat. Also wie gesagt, wenn man »»t einer Dame mehr als ein Jahrzehnt täglich verkehrt hat, Zügen entworfen haben. Ebenso gebührt der Gemeinde - Vertretung der Reichshauptstadt die verdiente Anerkennung, daß sie durch die Theilnahme der Stadtvertretung an dem Parteitage ihre Stellung als deutsche Metropole klar und entschieden gekennzeichnet hat, unbekümmert um die Beschwichtigungsversuche, womit die Regierung das durch tschechische Prätensionen verletzte National-gefühl der Deutsch-Oesterreicher zu beschwichtigen versucht hatte. Es kann nicht die Aufgabe dieser Zeilen sein, den Verlauf des Parteitages in all' seinen Deiails zu skizzircn, ich beschränke mich darauf, aus dem reichen Schatze von echt patriotischen Gedanken und von Goldkörnern der Wahrheit, die auf die im Sofiensaale versammelten Parteigenossen von zündender Wirkung waren, die prägnantesten Momente hervorzuheben. Der mit Jubel begrüßte Dr. Kopp beschränkte sich in seiner Eröffnungsrede auf die Widerlegung des von offieiöfer Seite erhobenen Einwurfes, ob die allgemeine Beforgniß über die jetzige RcgierungS-politik nur etwas Gemachtes sei, wovon das Volk nichts wisse. „Ist cs wahr" — sprach der Redner — „daß nur wir beunruhigt sind oder eine Beunruhigung heucheln, und daß vou dieser Beunruhigung in der Bevölkerung Niemand Etwas weiß?" (Stürmische Rufe: „Nein! Nein!") „Nun, ist dem so, dann haben wir, glaube ich, in der That ein Recht, beunruhigt zu sein" (Rufe: „Ja wohl!"), „beunruhigt über daS Deutschlhum in Folge des Auftretens einer Regierung, welche sich verbündet kann man sich schon ein Urtheil über selbe erlauben, und wir können ihr das Zeugniß nicht versagen, daß sie zwar, wie alle alten Frauen, wohl dann nnd wann ihre Eigenheiten hatte, aber im Ganzen und Großen war sie eine ehrbare Matrone, die auf Sitte und Anstand hielt nnd es nie vergaß, daß sie auf ihrer Stirne die Insignien einer ämtlichen Stellung trug. Wie anders ist das heute geworden! Welche Aenderungen haben sich vollzogen, seit wir das Wanderbündel geschnürt haben, um, mit Gewalt von der Stätte unserer Geburt vertrieben, in Steierinarks Metropole unser für einige Zeit von 300 auf 52 Tage zusammengeschinolzenes Leben zn führen. Die alte Tante hat vor Allem ihre Toilette gewechselt; zwar ist der innere Kern der Tagesnotizen nnd des Localen noch immer derselbe geblieben, auch das Umhängtuch der Inserate schillert nach wie vor in den bunten Farben des indischen Shaivls, ja auch der Surtout des Amtsblattes zeigt dieselbe Textnr, höchstens ist das einförmige Deutsch einzelner Amtsenuntiationen der freundlicheren Tinte der Zweisprachigkeit gewichen, — aber, der Tenfel weiß, wer der alten Tante gerathen hat, eine nene Schürze umzunehmen. Eine Schürze, geschmacklos in der Farbe, Jnsertions - Preise: Einspaltige Petit-Zeile k 4 kr., bei Wiederholungen L 3 kr. — Anzeigen bis 5 Zeilen 20 kr. Administration und Expedition: Herrengasse Nr. 7. Redaktion: Sternallee, Vegagasse Nr. 2. 1880. und sich ausschließlich stützt auf solche Parteien, die nie genug des Schimpfes und des Unflathes auf die deutsche Nation zu wälzen wissen (lebhafter Beifall), beunruhigt über die Einheit des Reiches, wenn wir sehen, daß die Regierung mit Denjenigen zusammengeht, welche stets sagen, es sei dieses Oesterreich zu sehr verkaifert (Rufe: „Hört! Hört!"), es dürfen den Ländern ihre Rechte nicht genommen werden, ja, welche behaupten, daß die ganzen Rechte der Volksvertretung eine Usurpation der Länder sind, beunruhigt in Bezug auf die Verfassung und die Einheit des Reiches, sowie in Bezug auf das Deutschthum, welches geschützt werden muß um seiner selbst willen (lebhafter Beifall) und als Anfang und Ende des Reiches (anhaltender lebhafter Beifall und Händeklatschen), das die Deutschen gegründet haben und welches sie allein zu erhalten im Stande sind (Beifall). Diese Ueberzengung hat uns dazu gebracht, Sie zu uns zu bitten, und wir glaubten, cs werde einen Erfolg haben, wenn wir uns hier einigen, einig zu sein (lebhafter Beifall). Ein schweres Wort, leicht gesagt und oft gesagt und hundertmal verleugnet. Die Solidarität der Deutschen wird oft proelamirt, und noch immer gibt cs Deutsche, welche, wenn innerhalb des Raumes, den der Schatten deS Stcfansthurmes mißt, eine Gefahr nicht zu sehen ist, eine solche nicht wissen und nicht kennen (stürmischer Beifall und Händeklatschen). Wie schmählich ist es, wenn cs wirklich so wäre, uns hier nichts bedrohte, wie schmählich dann, sich zu einer Nation zu bekennen »nd glcichgiltig zn fein gegen die Leiden mühsam zusammengeflickt und fadenscheinig in ihrem Gewebe. Eine alte, ehrbare Frau mit einer so auffallenden, losen und unanständigen Schürze! O das liebe Alter! Und wer hat diesen Einfluß auf die alte Frau nur genommen? Man hat ihr einen Jungen in's Haus geschickt, und der hat der alten Frau den Kopf verrückt! Unglaublich, aber wahr! Und so sehen wir nun das alle Mütterchen die ergötzlichsten Sprünge thnn und sehen sie geradezn außer Rand und Band gerathen. Die vordem ehrbare Frau, die sich sonst einer gesitteten Sprechweise bediente, schimpft nun so ordinär um sich herum, wie ein altes Weib; sie, die vordem in ihrem Urtheile stets milde war, leiht nun allem Tratsch, allen Einflüsterungen ihr Ohr uiid trägt sogar ganz gegen ihre früheren Gewohnheiten den Tratsch wieder weiter; sie, die einstmals elegante Frau, die so wühlerisch in ihrem Umgange und der feinen aristokratischen Sitte nicht abhold war, sie ist nun offen und zugänglich für jeden Nächstbesten, der, in den Schatten der Anonymität geflüchtet, Ausfälle machen will; die edle Dame, die stets zarten Sinn mit echter Religiosität zu verbinden wußte, empfängt jetzt heimliche und zweideutige Besuche eines Domkaplans. derselben Nation, wenn sie zehn Meilen weit von Wien beginnen (lebhafter Beifall), und zu glauben, daß es möglich sei, alle Vorwerke dem Feinde zu überlassen, und endlich das Haupti'ort allein noch mit Erfolg verthcidigcn zu können (Beifall)". Nach den vom Obmanne Dr. Kopp gesprochenen, mit Jubel aufgenommenen Worten hielt der Referent über den Resolutionsantrag, Dr. Schmeykal aus Prag, die Versammlung durch eine volle Stunde in der gespanntesten Aufmerksamkeit. Die Resolution lautet: „Tiefe, stetig wachsende Beunruhigung hat das deutsche Volk in allen Gauen Oesterreichs ergriffen. Die Maßnahmen der jetzigen Regierung und der Einfluß jener Coalition, welche sic mit einer von ihr selbst geschaffenen, dem Deutfch-thume, der Rcichsciuheit, den freiheitlichen Ver-fassnngsgrundlagen feindlichen parlamentarischen Mehrheit geschlossen, haben ihm einen neuerlichen schweren Kampf um seine höchsten Güter auferlegt — einen Kampf, um so beklagensiverther, als er zugleich die als eine der wichtigsten Aufgaben anerkannte wirksame Pflege staats- und volkswirthschaftlichcr Interessen, zumal der gewerblichen und Inndwirthschastlichen Fragen stört und aufschiebt. In so bedrohlicher Lage ziemt es dem patriotischen Sinne der deutschen Stammesgenosscn, sich enger aneinander zu schließen und in ernster Erwägung die einigenden Ziele, die gemeinsam zu beschreitenden Wege klarzustellen. Nor Allem mahnt der vierte deutsch-österreichische Parteitag eindringlichst daran, den oft ausgesprochenen Grundsatz der Zusammengehörigkeit aller Deutschen in Oesterreich zur lebendigen That zu gestalten und dem allenthalben entfesselten nationalen und politischen Ansturme zu begegnen mit geeinter deutscher Kraft. Die stantsnothwendige, das eulturelle Gepräge des österreichischen Staatswesens bestimmende berufsvollc Stellung des deutschen Stammes, seine nationalen Rechte und Interessen wirksam zu schirmen und zu wahren gegen jedweden und von wem immer drohenden Eingriff, erklärt der vierte deutsch-österreichische Parteitag gleichmäßig als Pflicht nationaler Sclbstcrhaltung wie als Pflicht vorbehaltloser Treue gegen das österreichische Vaterland. Festhaltend an dem österreichischen Staats-gedanken und dem die Macht und den Bestand So weit ist es gekommen mit unserer alten, lieben, guten Tante, für die wir stets jenes pietätvolle Gefühl bewahrten, das man dem höheren Alter schuldig ist. Aber wenn sie cs noch so weiter treibt, wie die letzte Zeit, dann stehen wir für nichts. Ehedem schrieb die Tante Leitartikel über die Weltlage, über Oesterreich und Europa, und sie zog die großen Fragen der Gegenwart in den Kreis ihrer Besprechung, wenngleich Eingeweihte recht gut wußten, daß es nicht immer die Fed?r war, mit der sie schrieb, sondern manchmal die Scheere, und daß es nicht immer die Tiefen des eigenen geistigen Lebens, sondern bisweilen die Fürthen einer osfi-ciösen Korrespondenz waren, aus denen sie schöpfte. Aber was sie schrieb oder schnitt, was tsie dachte oder nachdachte, Alles war stets ehrbar und xnständig geschrieben oder geschnitten, gedacht oder nachgedacht. Und was schreibt sie jetzt für Leitartikel? Straßen-inspieirungen, Vereinsnachrichten, kleine Reiseereignisse eines modernen feudalen Don Quixote und seines frommen Sancho Pansa, um die kein Hahn kräht und die, kaum geboren, schon vergessen sind, also der reine Localtratsch sind die Leitartikel der alten Frau. Sagten wir's doch, daß sie eine geflickte Schürze trägt! Hin und wieder bricht sie völlig grundlos einen Streit vom Zaune und keift dann wie eine bissige des Staatsganzen verbürgenden Reichsverbande rust der vierte deutsch-österreichische Parteitag zur entschlossenen Abwehr aller föderalistischen Bestrebungen auf, welche in ihrem Endziele die Zerreißung des die Deutschen in Oesterreich umschließenden grundgesctzlichen Verbandes, die Verneinung des Staates selbst bedeuten. Gegenüber der oft wiederholten Betheuerung des Festhaltens an der Verfassung, hält es der vierte deutsch-österreichische Parteitag für pflicht-geboten, auszusprechen, daß er das Wesen einer wahrhaft verfassungstreuen Regierung nicht in der bloßen Befolgung der Verfaffungsformen. sondern vielmehr nur in der rückhaltlosen Be-kennung und fortschreitenden Entwicklung des freiheitlichen Geistes der Verfassung und ihrer Institutionen in einer vom gleichen Geiste getragenen Verwaltung zu erblicken vermöge. Vertrauensvoll erwartet der vierte deutsch-österreichische Parteitag, daß alle freisinnigen Deutsch-Oesterreichcr und in erster Reihe ihre Abgeordneten, enggeschaart um das gemeinsame Banner des Deutschthums und des österreichischen Staatsgedankens. im Einvernehmen mit den verfassungstreuen Mitgliedern des Herrenhauses, seste Grundlagen für die Organisirung einträchtigen Vorgehens baldigst gewinnen und zunächst in der gesetzmäßigen Bekämpfung der gegcn-wärtigen Regierungspolitik ausharren werden mit unerschütterlicher Treue, mit kraftvoller Entschiedenheit." Zu ihrer Begründung führte Dr. Schmeykal, mit stürmischen Zurufen begrüßt, unter Anderem Folgendes an: „Wir haben nicht muthwillig und nicht streitsüchtig den Kampf gesucht, er ist für uns ein Kamps der Abwehr und nicht des Angriffes, uns ausgenöthigt durch das Verfahren der Regierung, die es sich wahrlich nicht zum Verdienst anrechnen darf, das schon im Verglimmen begriffene Feuer der Gegensätze unseres öffentlichen Lebens zu frischer Lohe entfacht zu haben. (Stürmischer Beifall und Händeklatschen.) Dem Angriffe nun sieghaft zu begegnen, den Sieg zu nützen, bedarf es unserer eng-geschlossenen Waffengenosscnschast. und ich denke, viel leichter vicl sicherer als unseren Gegnern muß uns ein solches Bündnis; gelingen " „Kaum noch hat cs eine Phase in unseren öffentlichen Zuständen gegeben, in welcher die nationale Stellung dcr Dcutschcn i» Ocstcrreich so vielfältig und ebenso ungerecht und muthwillig um- alte Jungfer. Eines aber ist von der lieben Tante schon gar nicht schön, das ist ihr Haß gegen uns. Trotzdem wir, wie gesagt, durch mehr als ein Jahrzehnt unter einem Dache schliefen, in derselben Presse lagen, trotzdem wir gemeinschaftlich viel Leid und schlimme Tage durchmachten und vor Zeiten oft, zu hrer Ehre sei's gesagt, gemeinschaftlich für Bildung und Fortschritt kämpften, geht ihr fanatischer Haß gegen uns jetzt so weit, daß sie, trotzdem sie in ihrem Kerne uns noch immer nicht ganz abgcncigt ist, auf ihrer Schürze sogar unseren Namen vermeidet. Nachdem wir nicht mehr „Tagblatt", sondern „Wochenblatt" heißen, und dcr Name „Wochenblatt" mit all' seiner Erinnerung an entfaltetes Machtgefühl, an Maßregelung und Verfolgung des Verhaßten, dem Schürzenredaeteur nun das frohe Gefühl der Befriedigung geben sollte, nennt uns die Tante nicht mehr das „Laibacher Wochenblatt", sondern „das in Graz gedruckte und für Laibach bestimmte Blatt". Diese weniger durch Präeision des Ausdruckes, als durch Unfaßbarkeit der hiebei leitenden Motive ausgezeichnete Redewendung wiederholt sich mit eiserner Eonsequenz und forderte unsere Denkkraft daher auf das Gebieterischeste heraus, um zu ergründen, was denn um alle Welt die alte Tante damit bezwecken mag, wenn sie uns den prunklosen und bescheidenen stritten war wie in dcr gegenwärtigen Zeit. (Lebhafter Beifall.) Wir beklagen diese krankhafte Erscheinung als eine Frucht dcr Action der jetzigen Regierung (Zustimmung), wclchc, indem sie die Versöhnung der Nationalitäten auf ihre Fahne geschrieben hat und den Titel hiesür in einer vermeintlichen Bedrückung der nichtdcutschcn Nationalitäten suchte, die Letzteren naturgemäß zu Ansprüche« aufrief, welche, weit hinausgehend über das zulässig! Maß wahrer Gleichberechtigung, ihre Spitze gegen die Stellung dcr Deutschen, aber auch gegen dit csscnticllen Bedingungen des gcsammtstaatlichen Verbandes richten." (Stürmischer, anhaltender Beisallund Händeklatschen.) „Dcr geschichtliche Entwicklungsgang von Jahrhunderten — und meine Herren! dabei bleiben uni die Negiernngsperiodcn der großen Maria Theresia und Joses H. unvergessen (stürmischer, langanhaltev-der Beifall und Händeklatschen, Ruse: Hoch dai Andenken Kaiser Josefs!) — hat dem österreichische« Staatswesen das Gepräge deutscher Sitte ausgedrückt und die deutsche Sprache zur Staatssprachl Oesterreichs gestaltet. (Stürmische Zustimmung). Dieses historische Erzeugniß ist für uns keine national! Hegemonie, wohl aber österreichische Staatsnothwen-digkeit, und wenn die Regierung versöhnen will, so scheint es uns im Umkreise der Tradiuon wahrhaft österreichischer Politik gelegen zu sein, die nichtdeut-schen Nationalitäten mit dieser staatlichen Nothtven-digkcit zu versöhnen. (Stüimischer Beifall und Händeklatschen.) „Die wahre Sprachcnverordnniig für Oesterreich hat die Geschichte erlassen (lebhafter Beifall) und diesem ihren kategorischen Imperativ folgen und vertrauen wir. wenn wir einstehen für unsere nationalen Rechte, für unsere nationalen Interessen, wclchc weder wir, noch Andere nbtrcnnen könncu vo» unserer Muttcrsprachc. von dem staatlichen Bedürfnis,." (Lebhafter Beifall.) „Unsere nationalen Anliegen überschreiten die österreichische Grenze nicht (stürmischer Beifall und Händeklatschen), aber Theil wollen wir behalten a» der großen kulturellen Arbcitsgcnossenschaft unsere? deutschen Volksstammes und ihren Früchten und Verdiensten. (Lebhafter Beifall.) Deutsche sind wir und Deutsche wollen wir bleiben (stürmischer nnd an-dauernder Beifall), wollcn als solche in unserB Vatcrlandc nicht nur gezählt, sondern auch gewogt und geachtet wcrdcn. (Wiederholter lebhafter BeiM und Händeklatschen.) Wären wir des Vaterlands Titel „Wochenblatt" mißgönnt. Sie nennt freilit auch den „Slovenski Narod" und „Slovenec" niA immer beim wahren Namen, doch gesteht sie ihne« formell wenigstens ihre Titel ein, uns gesteht fit zwar den Druckort, die Bestimmung, ja selbst d>t Specisication „Blatt" zu, aber „die Wochen" wi« sie uns nicht mehr einräumen. Wer faßt dieses geistreichcn Räthsels Spur? Fast dünkt es uni, es sei Furcht vor uns, so wie man ja auch, ansta^ den Namen des Gottseibeiuns auszusprechen, f " zeichnet. Wenn die alte, bereits kindische Tante aber bei Allein, wovor sie Furcht hat, drei Kreuze oder umschreibende Redewendungen anbringen will, wcrdcn wir bald Anssätze etwa in folgendem St?» zu lesen bekommen: Die in Krain noch immer w>»' selnde 1' f Partei hat den 1' f ^ Tag in Wie> beschickt u. dgl. Aber nichts für ungut, liebe alte Tante, w>< werden Ihnen nicht Gleiches mit Gleichem vergelte«, wir wissen ja doch, daß die Schürze, die Sie sehr entstellt, von Ihnen nicht freiwillig uingenomme«. sondern Ihnen, um in Ihrem Schürzcnstyle zu spreche«, von dem in Wien ernannten und für Krain bestimmt obersten Beamten — Gott vcrzeih's ihm au, gezwungen wurde. treue Söhne nicht, wie wir es sind, so stünden wir wit verschränkten Armen innerhalb des Rahmens passiver Politik (lebhafter Beifall und Händeklatschen) Und würden uns heute hier nicht eingefunden haben, in patriotischer Bcsorgniß vor den Gefahren, von denen wir unser Vaterland bedroht erachten. (Lauter Beifall.) Den nationalen Schutz und die nationale Hilfe, die wir brauchen, suchen wir in uns selbst (lebhafter Beifall), wir suchen sie in der Znsam-Uiengchörigkeit aller Deutschen in Oesterreich, welche nun'gegenüber der Gefahr aus schon oft ansgc-fprochenen Sätzen übergehen soll zur lebendigen That." «Lebhafter Beifall.) Dem Föderalismus müßten Macht und Größe des Reiches zum Opfer fallen, und wenn wir in Unserem Resolutiousantrage diesen Föderalismus eine Verneinung des Staates selbst nennen, so haben tvir damit gar nicht zu viel gesagt, und dürfen Uns auf den Gradmesser der föderalistischen Ten-dxn'en auf die Fundamentalartikel berufen, in Kelchen das Staatsganze kaum mehr dem Namen Nach gekannt wird. Aber nicht nur unsere nationalen Interessen und nickt bloß den österreichischen Staats-Sedanken vertheidigen wir mit der Reichseinheit, »vir vertheidigen mit derselben auch unsere Freiheit. (Lebhafter Beifall.) Freiheitliches Wesen und freiheit-licke Entwicklung können wahrhaft nur gedeihen in größeren staatlichen Gebilden, und so geschieht es denn daß wie allenthalben, so auch in Oesterreich jene Parteien, welche sich conversaliv nennen und reaktionär sind (lebhafter Beifall), sich auf die föde-Mische Seite schlagen. (Laute Zustimmung.) Und dabei ist es sehr bezeichnend, daß die Herren vom ^üderalismus in ihrem eigenen Sprengel Centralisten T reinsten Wasser sind." (Lebhafter Beifall) Alle Vorkommnisse und alle unsere Prineipien d^änaen uns, im Kampfe auszuharren. treu dem besetze treu uns sclbst, unbeirrt durch alle Laste-Zungen'und Schmähuugen mit welchen wir begeifert werden und unbeirrt durch die Fülle von Hohn und Kon Spott welche siä, über unsere Häupter ergießt. ^ z Bewußtsein unseres wahrhaft patriotischen Handelns verleiht uns Kraft im Kampfe zu stehen, ^reue und Eintracht verheißen uns den sieghaften ^usaana Unsere Einigung ist nicht bloß eine Streit-yenGn chast für die Dauer des Kampfes, sondern soll auck eine Arbcitsgcnossenschaft für die Zeit des schaffenden Friedens bedeuten (Lebhafter Beifall.) Der heutige Tag. welchem sich so viele Männer unseres Stammes aus allen The,len des Weiches hier eingefunden haben, um vor aller Welt Äeugniß zu gebeü, daß sie Eins sind im patriotischen Kl,d nationalen Denken, Fuhlen und Trachten -ist kein Tag wie alle Tage, das ist ein großer, Kns ist ein herrlicher Tag. (Stürmischer Beifall.) Älleiben Sie ihm - »nd ich fordere dazu ans dos Gefühl treuer deutscher Herzen - die volle ^eilie dnrch einmüthige Annahme des in unserem Ef° utionsantrage niedcrgclcgtcn Glaul^nsbckcnnt-Kiffes (Stürmischer Beifall.) Bezeuge., Sie, meine rcn daß der Boden, aus welchem deutsche Männer tqaen 'i„ ernster Stunde kein Boden für die Pion-^i?re 'der Zwietracht ist." «Minutenlanger stürmischer Beifall und Händeklatschen.) Die Abstimmung über die Resolution wurde, Nachdem sick hiezu Niemand zum Worte gemeldet, dnm Vorsitzende» Dr. Kopp ii»t folgenden Porten cinaeleilet: „So mögen Sie, meine Herren, M im Saale mit erhobener Hand, wie zum Schwure erkläre», daß Sie festhalten wollen an Dem, »das vorgetragen wurde, an der Resolut,ou und an was in ihr enthalten ist daß Sic sich dazu ^kennen im Kampfe wie im Siege, im Triumph »die in 'der Noth, heute und immerdar. (Alles lteht auf und erhebt die Hände zum Gelöbmß. stürmischer, minutenlanger Beifall und >^üte- schwenken.) Die Resolution wurde einstimmig angenommen. Den weiteren Gegenstand der Tagesordnung bildete die von Walterskirchen begründete Resolution: „Der vierte deutsch-österreichische Parteitag erklärt es für eine nationale und patriotische Pflicht jedes freisinnigen Deutschen in Oesterreich, den Deutschen Schulverein und die Durchführung seiner hochwichtigen Ausgabe thatkrästig zu unterstützen." Aus der schwungvollen Rede des wackeren steirischen Abgeordneten möge hier nur eine Stelle am Platze sein: „Wenn vor einem Menschenalter Jemand einen Zweifel ausgesprochen hätte, welches die allein mögliche gesetzliche Staatssprache in Oesterreich sein könne, vielleicht hätte man an seinen gesunden fünf Sinnen gezweifelt. (Lebhafte Zustimmung.) Ja, vielleicht wären seine gesunden fünf Sinne eher als die Nothweudigkeit einer Staatssprache damals sogar auch auf jenem Slavencongresse bezweifelt worden, der gehalten wurde und bei dem man, wie ich gehört habe, deutsch gesprochen hat, weil man sich sonst nicht verstanden hätte." (Lebhafter Beifall) Auch diese Resolution wurde einstimmig angenommen. Nachdem sodann der Vorsitzende Mitteilungen über die Zahl der zum Parteitage Erschienenen gemacht und ein Hoch dem Kaiser, ein Hoch dem Deutschthum und ein Hock dem Vaterlande aus-gebrackt. wurden über Antrag Dr. Kliers die Einberufer des jetzigen Parteitages beauftragt, das Interesse der Partei zu wahren im Sinne der gefaßten Resolution und zu diesem Zwecke Partei-genossen aus den Kronländern beiznziehen. Der Parteitag wurde sodann geschlossen, und in gehobener Stimmung verließen die Versammelten um 1 Uhr den Festsaal, wo sic sich am Abende zu einer geselligen Zusammenkunft wieder einfanden, bei der eine Reihe zündender Toaste und die be-qeisterndcn Liedervorträge des Wiener Männer-Gesangvereines einen würdigen Abschluß des herrlichen Tages bildeten. Bereits wird der Telegraph den Lesern des „Laibacher Wochenblattes" verkündet haben, daß das Land Krain durch 22 Theilnchmer vertreten war, von denen 12 auf die wackeren Gottfcheer entfallen. Wenn man in Betracht zieht, daß aus Salzburg ebenfalls 22, aus Tirol 16, aus Vorarlberg 5 Theilnchmer erschienen waren, so verdient die Thcilnahme dcr 22 Gesinnungsgenossen aus Krain umsomehr Anerkennung, zumal da alle Erschienenen nur schwer von ihren Bernfsgeschästen sich trennen konnten. Alle Landsleute, mit denen ich gesprochen habe, sind voll des Lobes über die maßvolle und würdige Haltung der Deutschen bei dieser großartigen Kundgebung im Interesse des Dentschlhums und der Wohlfahrt deS Reiches. Sicherlich ist die gehobene Stimmung, in welcher die Theilnchmer des Parteitages aus Kraiu Wien verlassen, von crfrculichcr Vorbedeutung, daß auch in unserem engeren Heimatlande dcr inuigste An- schluß aller Dcrer, die sür Bildung und Fortschritt einstkhe», an die freisinnigen Elemente in Oesterreich stattfinde, und daß dieser Bund ein dauernder sein werde. Unsere Nationalen und die auswärtige Politik. Wir hatten in der letzten Zeit schon wiederholt Gelegenheit zu betonen, wie schlecht eS im Grunde mit dcr Einigkeit dcr derzeitigen Majorität deS Abgeordnetenhauses bestellt sei; ' wir hoben hervor, wie alle die verschiedenen feudalen, nationalen und klerikalen Elemente, aus denen diese Mehrheit sich bunt zusammensctzt, »ur einig seien in ihrer Ab- neigung gegen eine verfassungsmäßige und fortschrittliche Entwicklung des Staates, sonst aber in allen positiven Fragen, in ihren Zielen und Wünschen weit auseinandergehen. Für diese Thatsache lieferte die viel besprochene Rede, die Baron Hübner jüngst in der Delegation über die auswärtige Politik gehalten hat, einen neuen und schlagenden Beweis. Während Baron Hübner gewiß in dcr Lage war, im Namen des größten Theiles der Rechten unseres Abgeordnetenhauses zu sprechen, sind hingegen die ebenfalls zu ihr zählenden Nationalen mit ihm durchaus nicht einverstanden, und Herr von Hübner muß sich sür seine Rede auch von unseren hiesigen slovenischen Ultras in ihren Leibjourualen arge Angriffe gefallen lassen. Vor Allem erregt seine Auffassung der orientalischen Frage ihren Unwillen, die bekanntlich dahin ging, daß selbe, wenn die Großmächte ernstlich wollen, vorläufig von der Tagesordnung verschwinden werde. Man kann über diese Auffassung ge-theilter Meinung sein, kann ein Zurückdämmen der orientalischen Frage für unmöglich halten, aber originell bleibt dabei jedenfalls der Vorwand, aus dem unsere nationalen Fanatiker sich für die weitere Aufrollung dieser Frage begeistern. Fortschritt, Freiheit, Christenthum sollen dieß verlangen? Wie nehmen sich daneben die bulgarischen Gräuel und die russische Knute aus? Und als ob nicht Jedermann wüßte, daß Rußland, als es den letzten orientalischen Krieg begann, wohl an Alles eher dachte, als an Freiheit und Menschenrecht, daß ihm das Christenthum hiebei nur ein gleißnerischer Vorwand war und daß cs in Wahrheit nichts Anderes im Auge hatte, als seine Eroberungssucht und seinen brutalen Ehrgeiz, denen nur die Einmüthig-kcit des übrigen Europa noch rechtzeitig einen Riegel vorschob. Zum Zweiten können unsere Nationalen Herrn von Hübner seine Abneigung gegen die französische Republik nicht verzeihen, vor Allem aber sind sie über ihn erbost, daß er für ein Zusammengehen mit Deutschland plaidirtc. Nimmermehr dürfe Oesterreich in einem deutsch-französischen Kriege auf Seite Deutschlands stehcn; die Gcbcte der Slovcncn würden in solchem Falle nur für die Franzosen den Sieg erstehen und Deutschland müsse wieder gede-müthigt werden. So ungefähr lauten die nationalen Expeetora-tionen über die Hübner'fche Rede. Abgesehen davon aber, daß, wie oben Eingangs angedeutet, bei diesem Anlasse die Verschiedenheit, ja die vollkommene Uiwerciiibarlichkcit in den Zielen und Wünschen dcr einzelnen Fractioncn der heutigen Regierungspartei wieder recht klar zu Tage trat, die cs wie in der inneren nicht minder in der äußeren Politik auf die Dauer völlig unmöglich macht, sich aus eine solche Partei zu stützen, zeigte er auch neuerlich die ganze und auf alle Gebiete sich erstreckende Verkehrtheit in den Anschauungen unserer Nationalen. Wie in allen inneren Fragen eine blinde Wuth gcgcn Allcs, was Deutsch ist, gegen Verbreitung deutscher Cultnr uud Bildung eigentlich die einzige Richtschnur ihres Handelns bildet, so scheint dcr Haß gcgcn Deutschland und die Schwärmerei für Rußland und dessen pan-slavistische Utopien auch der Angelpunkt für ihre Bcurtheilung dcr äußeren Politik zu fein. Während hentc, zumal nach dcr ncucsten Wendung in den orientalischen Dingen, in Oesterreich kcin vernünftiger Politiker, was auch sonst seine Anschauungen sein mögen, daran gezweifelt, daß Oesterreichs größter Feind Rußland sei, daß wir vor Allem von dieser Seite einen Angriff und eine Störung unserer weitercu Entwicklung zu besorgen haben »nd daß, käme die Stunde der Entscheidung zwischen uns und Rußland, neben unserer eigenen Kraft vor Allem in einem engen Bündnisse mit Deutschland unsere beste und nothwendigste Stütze gelegen sei, wollen unsere nationalen Fanatiker nur dessen Erniedrigung und Schwächung vom Himmel erflehen. Es kann uns wahrlich nicht beifallen, mit solchen verschrobenen Köpfen weiter zu rechten, zumal ihre frommen Wünsche glücklicherweise gar keine Aussicht auf Erfüllung haben, nicht heute und auch künftig nicht; aber zwei andere Momente erscheinen uns hiebei noch bemerkenswerth. Von ihrem eigenen Standpunkte besehen, nehmen unsere nationalen Führer und ihr Anhang, indem sie den Feudalen, klerikalen und Confervativen Gefolgschaft leisten, doch eigentlich eine höchst lächerliche Stellung ein. Sie erklären nämlich selbst, in den wichtigsten Fragen und den entscheidenden Zielen mit Jenen durchaus nicht übereinzustimmen, ziehen aber doch willig mit am Strange in der Hoffnung, daß, wenn schon nicht in der Hauptsache, doch da oder dort in einer untergeordneten Frage Etwas sür sie absallen werde, womit sie sich entschädigen und ihre traurige Position beschönigen können. Während also unsere Herren Volksführer die Welt gerne glauben machen möchten, daß sie momentan zu den Auscrwähllen gehören, daß sie im Rathe der Götter der Rechten mitzureden hätten, zeigt es sich an ihrem eigenen Geständnisse, daß die Majorität und die maßgebenden Männer der Partei, der sie sich angeschlossen, ganz andere Ziele verfolgen, als die ihrigen, und daß sie nur so mit-thun dürfen, um den gemeinsamen Heerbann nach Möglichkeit zu verstärken. Wir finden diese Position unserer slovenischen Helden in der That nicht be-neidenswerth und wir meinen, dieselben werden eines Tages viel zu spät erst zur Erkenntmß kommen, daß sie im Grunde mit ihrer derzeitigen Allianz nur die Gefoppten waren. Noch trauriger aber muß cs unsere Russen-fanatiker und Deutschenhasser stimmen, daß sie nach der Hübner'schen Rede wohl selbst zur Ueberzeugung gekommen sind, daß vorderhand das verabscheute Bündniß mit Deutschland unter allen Umständen die Grundlage unserer äußeren Politik bilden wird und daß für ein Liebäugeln mit Rußland gar keine Chance vorhanden ist. Mag die Reichsrathsmajorität und die Regierung liberal oder konservativ sein, an der Allianz mit Deutschland werden Beide sest-halten. Locale Nachrichten. — (Der Wiener Parteitag und die slovenische Presse.) Es war vorauszusetzen, daß eine Kundgebung von der Großartigkeit und Bedeutung des allgemeinen deutsch-österreichischen Parteitages unsere Nationalen zu ungewöhnlichen Kraftanstrengungen Hinreißen werde. In der That leisten die national-clerikalen Blätter, vor Allen „Slov. Narod", im gewohnten Schimpfen und Verdächtigen das Aeußerste. Die Deutschösterreicher werden als nichts Geringeres denn als Revolutionäre und Hochverräter hingestellt, weil sie auf ihre leitende Stellung in Oesterreich nicht verzichten und dem Staate seinen geschichtlich gewordenen und den Charakter erhalten wollen, der ihn allein befähigt, seinen großen Aufgaben nachzukommen und Bildung und Cultur seinen Bewohnern zu vermitteln. Solche denuneiatorischen Wuthansälle unserer nationalen Fanatiker, die nur dem Gefühle der eigenen Ohnmacht und der Unmöglichkeit entspringen, die ganz außerordentliche Bedeutung der stattgehabten verfassungsfreundlichen Enuneiation sachlich bekämpfen zu können, kann man von Seite der Verfassungspartei wohl — nur mitleidsvoll belächeln. Der Patriotismus der Deutschösterreicher ist etwas älter und erprobter als der unserer nationalen Exaltados, nnd wenn die .Verfassungspartei zu aller Zeit weit erhaben war über die Denunciationen journalistischen Gelichters, so ist sie es gewiß am meisten nach Veranstaltung des letzten Parteitages, den gerade der reinste Patriotismus in's Leben gerufen und die Sorge für die Wohlfahrt des Staates, die durch die Experimente der herrschenden Aera so arg gefährdet ist. Wirkliche Heiterkeit muß es erregen, wenn „Slov. Narod" im Gefühle seiner Offieiosität, ganz im Style der Blätter des Taaffe'schen Preßbureau's den überwältigenden Eindruck des Parteitages dadurch abzuschwächen versucht, daß angeblich die Häuser hätten zahlreicher decorirt und beleuchtet sein können. Als ob es sich hier um ein Festarrangement und nicht vielmehr um eine ernste politische Kundgebung gehandelt hätte, bei der äußerer Prunk gar nicht in Aussicht genommen war, insoserne er sich aber doch, ohne jede Aufforderung seitens der Veranstalter des Parteitages vielfältig zeigte, rem zufälliger persönlicher Initiative der Betreffenden entsprang. Natürlich folgt „Slov. Nar." auch darin den Officiösen und Reaktionären, daß er die social-demokratische Versammlung beim Schwender gegen die Verfassungspartei zu Hilfe ruft, schließlich aber sitzt er seinem Wiener Correspondenten gründlich auf, indem er als unparteiische Zeugen, daß der Parteitag angeblich nicht gelungen sei, sich auf ein Paar Wiener Sonntagsblätter beruft, nicht wissend, daß selbe theils im Solde des Preßbureau's stehen, theils seit jeher eine der Versassungspartei feindliche Haltung einnahmen. Seinen Lesern kann „Sl. Nar." freilich derlei bieten. — (Eine auswärtige Stimme über den Wiener Parteitag.) Während die ossi-ciösen Blätter den glänzenden Verlauf des deutschliberalen österreichischen Parteitages abzuschwächen und zu glossiren bemüht sind, schreibt die Berliner „National-Zeitung" Folgendes: „Wenn die Czechen in den Deutschen nur noch die Feinde sehen, — wenn die Magyaren die deutsche Sprache bis in die Theaterhallen verfolgen, wenn selbst der kleine Slovene der großen deutschen Cultur Fußtritte versetzt, so würde es lächerlich sein, dem Deutschen allein Ruhe und Mäßigung predigen zu wollen." Wahrlich, die „Nat.-Ztg." fällt in diesen wenigen Zeilen ein kurzes, aber schwerwiegendes Urtheil! — (Ein zarter Wink.) Anläßlich eines Gerüchtes wegen Veranstaltung einer Kaiser Joses-Feier kam ein nationales Blatt gleich mit der feinen Andeutung, eine solche könne innerhalb der vier Wände abgehalten werden, man möge aber damit nicht auf die Straße kommen, denn unsere nationalen Ultras vertragen keine solche Feier, da Kaiser Josef ein großer Germanifator gewesen sei. Unseres Wissens sind die Modalitäten einer Kaiser Joses-Feier noch nicht genau festgestellt, wir zweifeln auch nicht, daß es unserer entarteten slovenischen Presse eventuell gelingen könnte, einen Pöbelhaufen zu einer Demonstration zu haranguiren, aber das wissen wir ebenfalls, daß nicht nur das gebildete Publikum, sondern überhaupt die ruhig denkende Bevölkerung wie anderwärts, so bei uns zu Lande mit Verehrung an den großen Ahnherrn unseres Kaisers denkt, dem unseres Vaterlandes Größe vor Allem am Herzen lag, der um die Einheit und Machtstellung des Reiches sich unsterbliche Verdienste erworben und der ein Germa-nisator nur in dem segensreichen Sinne war, daß er deutsche Cultur und Bildung und damit Aufschwung und Entwicklung allen seinen Völkern zugänglich machen wollte. — (Die „Laibacher Zeitung") schöpft die Beurtheilung des Wiener Parteitages aus den bitterbösen Ergießungen der officiösen „Montagsrevue", die bekanntlich seit einiger Zeit die Verfassungspartei in jeder Weise angegriffen und dabei noch die Unverfrorenheit gehabt hatte, zu begehren, daß ihr Redaeteur als Theilnehmer zum Parteitage zugelassen werde, was selbstverständlich abgeschlagen wurde. Eine zweite Quelle ihrer Berichte bildet ein Taasfe'fches Sonntagsblatt. Wir müssen zwar die armen Leser j des Amtsblattes ob der ihnen gegenwärtig gebotenen politischen Leetüre wiederholt bedauern, im Uebrigen aber gönnen wir der Redaction gerne das harmlose Vergnügen, solchen inspirirten Klatsch sür die „Laib. Ztg." herauszuschneiden und abzudrucken. Aus den Leim geht ihr wohl kein Mensch im Lande. — (Nochmals die hiesige Hufbeschlagsschule.) Die im letzten „Laibacher Wochenblatt" enthaltene Notiz, daß der „Vater der Nation", Dr. Johann Bleiweis, sich für den nach Mittheilung des „Slov. Narod" aus purem Patriotismus unentgeltlich ertheilten Unterricht an der hiesigen Hufbeschlagsschule aus den für landwirch schastliche Zwecke bestimmten Subventionsgeldern des Ackerbauministeriums honoriren lasse, hat die Patrone der „Novice" in der Nummer vom 17. d. M-zu einer sehr gereizten Entgegnung veranlaßt, worin das „Laibacher Wochenblatt" der Lüge geziehen, schließlich aber doch die Thatsache constatirt wird, daß Dr. Bleiweis wirklich mit 150 fl. aus den gedachten Subventionsgeldern und zwar für Fahrten mit dem Fiaker auf den Polanahof, wo — nebenbei bemerkt — sich der Versuchshof der LandwirthschaftS-gesellschaft befindet, den der Gesellfchaftssecretär ohnehin zu inspieiren hat, und für die Besorgung der Kanzleigeschäfte an der Hufbeschlagsschule entlohnt wird, indem man doch dem alten Manne nicht zumuthen kann, die Auslagen für Tinte, Federn und Schreibgeschäfte, ferner die Fahrgelegenheiten aus Eigenem zu bestreiten. Was vor Allem die Kosten für Schreibgeschäfte anbelangt, so ist es der großartigste Humbug, den sich „Novice" erlauben, für Auslagen, die — hoch gegriffen — jährlich kaum 5 fl. erreichen, eine Staatssubvention in Anspruch zu nehmen; übrigens wurden die Kanzleiauslagen der gedachten Anstalt von dem Subventions-comitö nie in Betracht gezogen. „Novice" gehen jedoch in ihrer Keckheit noch weiter, sie verweisen uns auf die „Mittheilungen der Landwirthfchaftsgefellschaft' vom Jahre 1879, worin die Specisication über die Vertheilung des für die Hufbeschlagsanstalt bestimmten Subventionsbetrages von 500 fl. enthalten sein und auch die 150 fl. für Dr. Bleiweis Vorkommen sollen-Vergebens suchen wir daselbst auf Seite 19 diese» Detailnachweis, es heißt dort nur, daß die 500 fl> für die Hufbeschlagslehranstalt zu Honorare» für die drei Lehrer und den Kurschmied verwendet werden. Wir hatten somit vollkommen Recht, Z» behaupten, daß Dr. Bleiweis sich aus den Steuer geldern des Landmannes für seinen Unterricht a» der besagten Anstalt honoriren, zugleich aber durch die slovenische Presse als Ideal eines uneigennützige» Menschen anpreisen lasse. Es mochte wohl de« Secretär der Landwirthschaftsgesellschast unschickliä erschienen sein, in den Vereinsmittheilungen zu gestehen, daß er sich für Gänge, die er ohnehin oft auf den Versuchsgarten zu machen verpflichtet ist, noch nebenbei vom Staate zahlen lasse. In de» „Novice" kann man schon kecker austreten und dar gläubigen Publikum immense Auslagen für Tinte, Federn, Papier u. s. w. vorschwindeln. Uebrigen! steht die Angabe der „Novice" im Widerspruche >n!l jener der „Mittheilungen" ; es ist in jener nur vo»> Kurschmied und von zwei Lehrern, in den theilungen" hingegen vom Kurschmied und von dtt> Lehrern die Rede, unter welche die Subvention^ gelder vertheilt werden. Der dritte Lehrer scheÄ in Verlust gerathen zu sein. Wenn schließlich „Novice unsere sachgemäßen Ausführungen in der bewußt^ Angelegenheit als böswillige Angriffe auf die „vater ländischen Patrioten" abgefertigt zu haben glaube» so können sie versichert sein, daß wir dieser Sort> von Patrioten auch fernerhin auf die Finger klopfe und ihre Spiegelfechtereien aufzudecken bemüht sei» werden. Leider füllt dermalen diese Aufgabe »ul einem wöchentlich einmal erscheinenden deutschen Blat j zu,^jedoch glauben wir bei diesem Anlasse den der Nation" auf das „geharnischte Sonnett" Nr. XI^I. des vaterländischen Dichters Stritar Hinweisen zu sollen, worin der sich selbst zahlhaft machende Patriotismus der slovemschen Volksführer in trefflicher Weise gegeißelt wird. Zum Schlüsse dieses Sonnettes heißt es: — — Die Welt liegt jetzt im Argen, Wer nun für's Vaterland den kleinen Finger rührt, Streckt hin die Hand, auf daß man ihn dafür bezahle. — (Trauungen.) Am 15. d. M. Nach» mittags um 4 Uhr fand in der hiesigen Pfarrkirche zu Maria Verkündigung die Trauung des Fräuleins Paula Bürger, Tochter des Herrn Vieebürger-meisters und Handelskammerrathes Leopold Bürger, mit Herrn Carl Eckl, k. k. Gerichtsadjunet in Adelsberg und Reservelieutenant im 12. Art.-Reg., statt. -— Am 16. d. M. wurde in der hiesigen Dompfarrkirche Comtesse Maria Carolina Wurm-Lrand mit dem Gutsbesitzer Ladislaus Marko viö von Oernek getraut. (Todesfälle.) Am 13. d. M. starb der jub. k- k. Oberfinanzrath Carl Khern im 76. Lebensjahre. Der Verblichene war durch viele Jahre als Beamter der krainischen Finanzdirection thätig und galt als eine eminente Arbeitskraft. Oberfinanzrath Khern war ein treuer Anhänger der Verfassungs-Partei und bewahrte seine Gesinnung auch in den schwierigsten Zeiten. — Der Pfarrer zu St. Jakob in Laibach, fürstb. Consistorialrath Herr Gustav Köstl, starb am 15. d. M. im 57. Lebensjahre. Pfarrer Köstl gehörte zu den beliebtesten Priestern unserer Stadt und dieß mit vollem Rechte. Mit ihm wurde abermals einer jener nunmehr nur spärlich Vertretenen Priester zu Grabe getragen, die sich ferne vom Gewühle der nationalen Parteienhetze halten und denen in erster Linie die Seelsorge am Herzen liegt Pfarrer Köstl hinterließ ein bedeutendes Vermögen, welches er zum größeren Thcile dem Vin-centiusverein zur Gründung eines Mädchenwaisen-bauses zuwandte. Ehre seinein Andenken! — (Populärer Vortrag.) 2 Am 14. d. Mt der Zahnarzt Herr Dr. Hirschfeld im chemischen Hörsaale der k. k. Oberrealschule einen populären Vortrag über „Pflege und Cultur der Zähne" bei freiem Enträe für Herren und Damen vor einem sehr distinguirten Publikum. Den Inhalt des Vortrages bildete die diätetische Bedeutung der Zähne für die thierische Oekonomie des Körpers, dabei wußte der Vortragende durch eine Fülle anziehender Details, die sich über den ästhetischen Werth der Organe des Kauens, über die Bedeutung derselben für die Sprache und manches Andere seinem Gegenstände so interessante Seiten abzugewinnen und dabei bezüglich der Form seinen Vortrag derart anziehend und den, leichtesten Verständnisse zugänglich zu gestalten, daß das gesammte anwesende Publikum den Worten des Redners mit Spannung folgte und schließlich den Saal mit vollständiger Befriedigung über das Gehörte verließ. Herr Dr. Hirschfeld hielt Mittwoch den 17. einen zweiten Vortrag. -r c^r-55 — (S ancti on i rte Lan dtagsbeschlusse.) Dem Beschlüsse des krainischen Landtages vom 21. Juni 1880, wornach zur Deckung des Abganges des Normalschulfondes für das Jahr 1880 und 1881 eine 18proc. Normalschulfonds-Umlage auf die dein Zuschläge für den Landes- und Grundentlastungsfond unterliegenden directen Steuern, mit Ausschluß jener im Stadtbezirke Laibach, einzuheben ist. wurde die kaiserliche Sanktion zutheil. Das Gesetz, womit für das Jahr 1881 ergänzende Anordnungen zu den gesetzlichen Bestimmungen über die im Haushalte der Stadtgemeinde Laibach und der übrigen Otts-qemeinden,' dann der Bezirksstraßen-Auüschüsse in Kram und des Hauptausschusses für die Cultur des Laibacher Moores zu beschließenden Zuschläge zu deu directen Steuern gegeben werden, hat die kaiserliche Sanktion erhalten. — (Wochenchronik.) Das am U. d. in Agram in so schrecklichen Formen stattgefundene Erdbeben wurde, wie nachträgliche Berichte melden, auch in Gottschee, Jdria, Natschach, Savenstein und St. Barthelmä in Unterkrain sehr merkbar verspürt, Gebäude krachten, Bilder und Uhren fielen von der Wand zu Boden, unzählige Fensterscheiben zersprangen, Thurmglocken schlugen von selbst an, Gläser und Geschirrs klirrten, in einer Kanzlei zu Jdria wurde sogar ein Sessel in die Höhe gehoben. — Der Verein der Aerzte in Kram richtete in seiner letzten Sitzung an Hofrath Professor Dr. Hyrtl in Wien aus Anlaß des 70. Geburtsfestes eine Glückwunschadresse. In dieser Sitzung wurde die auffallend fortschreitende Abnahme der Aerzte auf dem flachen Lande in Krain constatirt und betont, daß an diesem Uebelstande die preeäre Stellung der Aerzte Schuld sei. — Von Seite der Handels- und Gewerbekammer für Krain wurden für die fünf Censoren-stellen bei der hiesigen Filiale der österr.-ungarischen Bank die Herren: Franz Kolmann, Josef Krisper, Josef Luckmann, Ferdinand Souvan, Valentin Zeschko, Vaso Petriüjö und Matthäus Treun in Vorschlag gebracht. — In der Portiersloge der hiesigen Oberrealschule sind bis 22. d. M. vom Fräulein Föderl-Gallenberg viele bei der Grazer und Cillier Ausstellung prämiirte kunst- und geschmackvoll angefertigte weibliche Arbeiten, als: Stickereien, Tischdecken, Servietten, Spitzen u. A. zur Ansicht ausgestellt. — Am 28. November l. I. eröffnet die philharmonische Gesellschaft in Laibach die heurige Coneertsaison mit einem Monstre-Concerte. Ein reiches, mit interessanten Orchesterpiecen dotirtes Programm wird dießmal zur Ausführung gelangen. — (Landschaftliches Theater.) Ignaz Brüll's Oper „Das goldene Kreuz" ist eine Com-Position von entschiedenein musikalischen Werthe. Schade, daß das Libretto von Mosenthal keinesfalls der einschmeichelnden Musik die Wagschale hält, ein Umstand, der auch den Gesammteindruck der Oper bedeutend abschwächt. Was die Aufführung auf unserer Bühne betrifft, so konnten wir uns im Allgemeinen mit derselben befreunden. Das Orchester leistete sogar Staunenswerthes und selbst die Chöre bekundeten ein fleißiges Studium. Unter den Solisten entsprachen wohl nicht alle ihren zum Theile schwierigen Aufgaben. Am besten trat entschieden Herr Schulz (Bombardon) hervor. Herrn König (Gontram) lag sein Part etivas zu hoch, doch zog er sich ganz anständig aus der Affaire. Herr Baum (Nicolas) nimmt sich jeder Partie mit Liebe an und führte auch diese gewissenhaft durch. Frl. Erl (Christine) wäre der musikalischen Aufgabe noch so ziemlich gewachsen gewesen, im Spiele und in der Prosa hingegen trat die Anfängerin doch zu sehr in den Vordergrund. Frl. Stella (Therese) füllt stets ihren Platz aus. Leider war die Oper bei 'beiden Aufführungen nur mäßig besucht, was im Interesse des guten Geschmackes beinahe peinlich berührte. — „Rolf Berndt" von G. zu Putlitz ist ein Stück, das trotz seiner argen Verstöße gegen die Gesetze des Dramas stets seinen Platz in der deutschen Literatur behaupten wird. Es kann in die .Kategorie jener dramatischen Produete eingereiht werden, von denen Lessing sagt, daß sie trotz ihrer Fehler vom Werthe sind und aus der Literatur nicht ausgeschlossen werden dürfen, weil sie Rollen enthalten, die dem Schauspieler Gelegenheit bieten, sich hervorzuthun. Das Meiste in der Verfassung von Stücken dieses Genres hat Frau Charlotte Birch-Pfeisser geleistet und stünde unter Rolf Berndt nicht der Name „Putlitz", wir würden dieses Schauspiel unbedingt der productiven Schriftstellerin, deren Feder zahllose Romane für die Bühne zurechtrichtete, in die Schuhe schieben. Rolf Berndt machte auf unS vollstenS de» Eindruck eines dramatisirten und dazu noch eines ganz schlecht dramatisirten RomaneS. Herr v. Putlitz griff bei der 'Ausführung zu entschieden unerlaubten Mitteln, die bei ihm um so schlimmer in die Wagschale fallen, da seine bisherigen Bühnenproduete keinesfalls so grobe Fehler merken ließen. Wenn wir nun zu den Lichtseiten, die in „Rolf Berndt" ebenfalls im reichlichen Maße vorhanden sind, übergehen, so sei vor Allem der schönen Sprache und der gediegenen Zeichnung der meisten Charaktere gedacht. Die Titelrolle selbst ist ein Cabinetsstück in seiner Art. Herr Bocka traf für dieselbe auch den vollkommen richtigen Ton und zeigte abermals seine hervorragende dramatische Begabung im schönsten Lichte. Ergreifend spielte er die Scene mit Eberhard (Herr Balaithy) im fünften Acte. Frl. Patzal (Gertrude) spielte ihre Rolle äußerst sympathisch und schlug stets den richtigen Ton an. In jeder Hinsicht Mißgriffen mar der Stampfenberg des Herrn Schwarz. Frl. Kühnau (Marianne) war sehr brav und erzielte für ihre gelungene Durchführung viel Beifall. Frau Klerr und die Herren Frank und Schmelzing paßten in das Ensemble, was wir von Frl. Gie rasch durchaus nicht sagen können. Das Publikum nahm das aus der vorjährigen Saison noch bekannte Stück beifällig auf. — Die unverwüstliche „Fatinitza" erzielte ein volles Haus und viel Beifall, obwohl derselbe nicht durchaus ein gerechter genannt zu werden verdient. Frl. Wi dein ann (Wladimir), Frl. Stella (Lydia) und die Herren Frank und König traten recht munter ein, aber im Ensemble wollte es nicht so recht klappen und die vier Rosen aus Jzzet Pascha's Haremsgarten sündigten ohne Ausnahme gegen die Musik. Das Marschterzett im dritten Acte verscheuchte einigermaßen den minder günstigen Eindruck der ersten zwei Acte. — „Die schöne Galathea" ging auch mangelhaft studirt in Scene. Der Damenchor rief sogar eine bedenkliche Störung hervor. Selbst Frl. Widem ann (Galathea) konnte an diesem Abende nicht so recht durchgreifen und hatte mit den Coloraturen zu kämpfen. Herr König (Pygmalion) war nicht disponirt. Am besten war Herr Frank als griechischer Kunstmäcen, während Frl. Mikola (Ganymed) weder hervortrat, noch abfiel. — O. F. Berg's Lebensbilder haben sich bereits in Wien überlebt, da dieselben alle nur für „ihre Zeit" berechnet find und jene philosophischen Weltanschauungen, denen man vor 15 oder 10 Jahren überschwänglich huldigte, heute kaum noch gang und gebe sind. Es war daher kein glücklicher Griff unserer Bühnenleitung, das Possenrepertoire durch „Das Mädel ohne Geld" zu bereichern, zumal Possenaufführungen auf unserer Bühne Heuer zur Seltenheit geworden sind. Wir sind überzeugt, daß in der reichhaltig geschilderten Bibliothek der Direktion ganz gewiß auch Raimund und Nestroy'sche Possen sich befinden, wir find überzeugt, daß die gediegenen Possen „Mein Leopold", „Auf eigenen Füßen", „Drei Paar Schuhe" u. s. w. ebenfalls der Direction zur Aufführung zu Gebote stehen und sind auch überzeugt, daß unser Publikum den letztgenannten Bühnenwerken mehr Sympathien erweisen würde, als den für die Wiener Vorstädte berechneten Possen Berg's. Indem wir somit hoffen, daß der Name O. F. Berg im Laufe der Saison nicht mehr am Zettel prangen wird, wollen wir zur Besprechung über die Aufführung des „Mädel ohne Geld" übergehen. Frl. K ü h n a u gab die Titelrolle vollkommen entsprechend, nur mit dem Wiener Dialekte ging es dein Fräulein nicht so recht. Die unnatürliche Rolle des „Merkl" wurde von Herrn Frank vorzüglich wiedergegeben. Sein Coupletvortrag bildete den lichtesten Punkt der ganzen Aufführung. Eine treffliche Episode lieferte Herr Schinelring (Pschiworsky), den wir überhaupt gerne inehr verwendet sehen würden. Als gediegene Schauspielerin zeigte sich Frau Klerr, die auf offener Scene für ihr gelungenes Spiel großen Beifall erhielt. Herr Brakl (Niebitz) litt an Heiserkeit. — (Vom Wetter.) An den Martinitag knüpfen sich die verschiedenartigsten Wetterprophezeiungen, die jedoch Heuer zur allgemeinen Freude sich voraussichtlich als falsch bezeigen dürften. So sagen alte Bauernregeln: „An Martini Sonnenschein, tritt ein kalter Winter ein", oder: wenn der Martintag trüb und regnerisch ist, so folgt ein unbeständiger, ist er hell, ein harter Winter. Sogar die Martini-gans geht dabei nicht leer aus: Ist ihr Brustknochen weiß, so kommt ein strenger, ist er roth, ein milder Winter. Wir haben zwar nicht Informationen über die Brustkörbe aller am Martinitage verspeisten Gänse eingezogen, allein so viel steht gewiß, daß nach dem heiteren Martinitage eine Reihe prachtvoller Tage folgte, wie sie hier zur. Zeit Mitte Novembers schon lange nicht vorkamen. Herrlich waren namentlich die letzten mondbeglänzten Nächte, in denen, ohne Uebertreibung, so angenehme Lüftchen wehten, daß man sich eher in eine liebliche Mainacht, als in eine winterliche Novembernacht versetzt dachte. — (Erster allgemeiner Beamtenverein der öfter r. -ungar. Monarchie. Geschäftsausweis pro October 1880.) Im Monate October wurden überreicht 388 neue Lebensversicherungsanträge über fl. 385,581'— Capital und fl. 600-— Rente, abgeschlossen 359 Verträge per fl. 349,017'—Capital nebst fl. 200'— Rente. Die Abschlüsse seit 1. Jänner 1880 bestanden in 3350 Versicherungsverträgen über fl. 3,226.994'— Capitals- und fl. 11.661'-Rentensumme. Der Totalstand der Lebensversicherungs-Abtheilung vom 31. October drückte sich aus in 34.517 aufrecht gehaltenen Polizzen über fl. 32,721.788'— Capitals- und fl. 78.186'— Renten summe, von welchem Bestände fl. 785.566'— Capital und fl. 10.046'— Rente rückversichert waren. Durch Todesfälle sind seit Beginn dieses Jahres 367 Versicherungsverträge erloschen und aus denselben fl. 287.000'— Capital nebst fl. 1466'— Rente fällig geworden. Seit Beginn der Vereinswirksamkeit wurde für füllige Versicherungsverträge ausbezahlt die Summe von fl. 2,700.000'—. An Prämien pro October d. I. war einzuheben der Gefammtbetrag von fl. 121.377'—. HI ,, 8 »It, -»v « Ei» Weihnachts-Geschciik soll von Rechtswegen nicht nur allein ei» hübsches, sondern auch ein überraschendes »nd erfre»e»dcs Geschenk sein. Derartiges zn finden, ist man nicht selten in Verlegenheit. Wir glauben deßhalb gut zu thmi, wenn wir unsere geehrten Leser und Leserinnen ans etwas ansmerksam machen, was diesen Anforderungen für Jung und Alt wohl entsprechen dürfte, denn wer sollte sich nicht aii Musik erfreuen? Wessen Herz und Gemüth könnte beim Anhüre» eines weihevollen Chorals oder einer schöne» Arie oder eines belebende» Stransi'schen Walzers «»gerührt bleibe»? Beides, ei» hübsches Geschenk i» Bcrbinduiig mit einer schönen Mnsik, ist ans der wohlreiwnimii'len Fabrik »o» C. Weinschenk i» Offenbach a. M. erhältlich, nnd zwar sind es nicht nnr feine und feinste Nipp- nnd Lnxns-Artikel, sondern anch wirkliche praktische GebranchS-Gegenstandc, deren Preise in der That besonders im Verhältnis« zu denen ausländischer Händler sehr mäßig sein sollen. Korrespondenz der Nedaction. ^ v ee ^ s ^ l, „ d e » t in K r a i n b n r g. Brief er-^ wollen gerne glaube», das; die angeblich in zn großer Nähe einer dortigen Kirche etablirte Scilcrwcrkstätte zu Bemerkungen Anlaß gegeben haben mag. Allein der Gegenstand ist doch allzn localer uud zu wenig interessanter Natur, um eiuer längeren pnblicistische» Discussiou unterzogen zu werde». Verstorbene in Laibach. Den 9. November. Agnes TomLe, Inwohnerin, 66 I., Capitelgasse Nr. 18, Lnngeulühninng. De» 11. November. Theresia Koprive, FleischhauerS-witwe, l>4 I., Polauaplatz Nr. 5, Entartung der »uterlcibs-organe. — Victor Ogiin, FabrikSarbeiterSiohii, 7 Monate, Hühnerdorf Nr. 8, Durchfall. Den 13. November. Karl Ähern, k. k. Oberfinanzrath, 74 I., RnthhaiiSplatz Nr. 17, KrcbSentartung der Ohrspeicheldrüse. Den 15. November. Johann Erjavc, Magistrats-dicncrSsohn, 2 I., Flori»«Sgasse Nr. 23, Lungen-Tnberlulose. — Gustav Äöstl, Stadtpsnrrer, 57 I., Floriausgasse Nr. 26, Lunacnschwiiidsucht. I m L i v i l s p i t a l e. De» 8. November. LukaS Novak, Inwohner, 70 I., MarnSmuS. — ,Dc» 10. November. Peter MeZe, Taglöhner. 51 I., Pneumonie. — Den 1l. November. Jakob Fersila, Inwohner, 67 I., OkclsmL cerebri. — Franziska Raunahrib, Taglöhiiers-Tochter, 1 I-, Schwäche. — Gertraud Jeraj, Inwohnerin, 50 I., Oitreinoinil utsri. — De» 12. November. Alois öuber, Inwohner, 65 Jahre, Tuberculosis Mlmormw. Telegraphischer Cnrsbericht am 19. November. Papier-Rent: 72'02. — Silber-Rente 73 15. — Gold-Rente 86'80 — 1860er StaatS-Aiilehe» 131'—. — Bankaetmi 818. — Credilactieii 283-60. — London 11735. — Silber—.—. K. k. Münzdueaten 5'63. — 20-Francs-Stücke 9.37. — 100 Reichsmark 57'95. WitteriliilMllletill ans Laibach. ^Luftdrno » inMilii-Zn Metern auf 0 redneirt ^ ^ Tages-mittel 740'1 13 1K 17 18 738-6 7N'8 732^ 731-8 722! 722-3 Thermometer nach Celsius Tages- Mari-IMini-mittel mum i mum -l- 4-3 -t- 6-8 -s- 8-6 4- S S -<-13-8 -l- 7-5 4- 6 0 -1-11 0 4-110 4-120 -1-15-0 4- 1» 4- 3-2 -1- 2-0 -l- 6 0 4-0 4-1N5 -I-I3-0 -l- «0 Nieder- MUtt." Metern 00 0 0 0-0 00 0 0 0 0 125 Witterungs-Charakter Morgens Nebel, tagsüber trübe. Trüber Tag, Abendroth. Dichter Morgennebel, heiterer Tag, mondhell. Tagsüber trübe, Abends Aufheiterung. Trübe, schwarze Wolkenzüge uns Südweft. Trübe, heftiger Süd, rasches Fallen des Barometers. Regen von 3 Uhr Morg. !bis 5 Uhr Abends, rasches ^Steigen deS Barometers. Wir machen unsere verehrten P. T. Leser auf die unserer heutige» Nnin-mcr beiliegende Einladung zur Theilnaliiuc an der neuesten großen Geldverlojung in -Hanibnrg auf-inerksani. (Eingesen-el.) k. V. Kapitalisten! Es ist eine in Fachkreise» ausgemachte Thatsache, daß die jetzige Situation der Börse zur Ausnützung durch das Capital auf dem Wege kurzer Spekulationen — mithin schneller Umsätze — sich vorzüglich eignet. I» solche» Momeutcu tritt die Frage au de» Private«, der solidenGewinn anstrcbt, heran — welchePapiere sür denMoment als steigerunasfähig gelte» könne», u»d bei welche» »nmentlich eine rasche Avance, also ein schnell zu rcalisireiidcr Nutze» erwachsen kan» ? Die Beantwortung dieser Frage ist Sache des CommissionürS und unser durch das Bertrauen ocS P. T. Publikums bereits mehrfach beehrtes Haus erachtet cs als feine Pflicht, mit einigen Winken nnd Rathschlägen, die auS beste» Quellen geschöpft sind, vor die Oeffentlichkeit zu trete». Da erscheint cs denn unabweislich, ans die neu creirte Läudcrbank hiuzuweifc» Wie bekannt, ist es sehr eonservatives Capital, welches die Basis derselbe» bildet, uud wird daher die Leitung anch in conservativen, von allen gewagten Engagements entfernten GcfchaftSsphärc» sich bewegen. Dies» verbürgt einen hohe» Grad von Solidität, und für ei» solches Moment ist die durch die ehemalige Ueberspeenlation gewitzigte Börse außer-ordentlich empfänglich. Es läßt sich sohin mit voller Bestimmtheit behanpten, daß die Aetien der Länderbank, die schon heute Favorit-Papier dcs SchrankcnS sowie der Conlissc sind, cs anch bleiben, und binuc» Kurzem sehr erheblich höher noliren werden, als heute. Wir empfehlen daher deren schleunigen Ankauf, und sind i» der Lage, Schlüsse in jeder Höhe billigst u»d prompt z» effcctttiren. Diesem Papiere zunächst sind cs Qesterr. Credttaetien, wclche unter gegcnwärtigcn Berhältnissen große Chance« bicleu dieses, z« Zeitc« recht grsährlichc Papier kan» dermalen mit Beruhigung gekauft und rasch mit Gewinn wieder abgegeben werden. Anch Bankverein bieten jetzt Borlheile, die anSgenützt werden sollten, und obgleich vorwiegend nnr am Schranken — also zwischcn dcn großen Banksirmcn — gehandelt, herrscht doch augenblicklich darin große Thätigkeit, also starker Ilmsatz und dic Tendenz nach answärts, die erste Häuser anstrcben. Auch der Gtseubaliuniarkt sollte nicht unbeachtet a,lassen werden, doch müssen wir nns ans Andeninngen beschränken und nähere AnSkünsle der persönlichen Rücksprache überlassen, die hiemit erbeten wiid. Znm Schlösse die im Interesse des rationelle Berinehrnng nnstrcbenden Capitals gelegene Biahnung: man verjäume den Moment nicht, — jh„ richtig zu trcfscn, bcdenlet an der Börse stets den ganze», vollen Erfolg' Bank- nnd Comniissionöhans LS. «LtrI, Congreßplatz Nr. 7. Co.. 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An Stelle der Appetitlosigkeit ist ein gnter Appetit getreten und was ich früher zn essen nicht wagen durste, kann ich jetzt auf'S Beste vertragen. Am meisten befriedigt mich aber das beinahe vollständige Verschwindender lästigen fließe»-de» Mageiisäiire ts -Hragebogen nnrd ans Wunsch kostenfrei zugefandt. (238> S-1 z,« i ii > It ,, tk. L. ans feiner Schafwolle, in schwerer Qnalität, 3 4ll Meter laug, 130 breit. <2Il>)(1S-3) Nicht convenirendePlaidSwei den gegenVergutnng des Porto'Szn-riictgenomincii. Ans eine >-17 Mete- ü. fl. 3, ans gnter Schnffwollc.r Sonstige Answahl von Tuch waarcu. Aiuster franco re. Johann Stiknrofsly, Iki n,>». Fabriks-Niederlane. ^iiic viidliplsttr Prodilctklifiliiiti IN Schwkinfkllk, Zirnschkni. Powidl,Honig!,-. >irb,ittnd,sull-icinkn L>rrl>r-tcr für Ärnin und erbiilkt Offerir V. <>. oii Hansciistcin d> Budapest. Vogler, A «23^1 » l»»»»»« Ir. 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