poßtnln» pwe«»» V TT. kk«vd«io» v6cd-otlivd f?«l dir. 267lt). V«ev,I»aoG ». kuek^n»«^«»»! fl'«!. 2V4) IE»klI»yr, utie» 4 5l>»u>lrejpt« ,»«r6«ii oleti« UGsIrW»»«« g^g IMI ». WZ V>««»»I»S, <>«» i. 1>z< l»»«»»»«». «. ^»»Kni» Lo ßlikikori ^ureii«v> ul. 4 (Verv,»!luoz). ksioUMp?«»«: Xl»I»o!e» 2Z Dio, »uNellei» 24 l)io, 6iirek ?oit monstl 22 I^», Xv»I»v^ 55 Vi». Uiii»eI»L»i»«er I Ltl un«i 2 k>iii p?«^» 0i» I SV MMrerAMila Schwüle am Nil Der Tod König Fuatis vr>n Acs^ylp« ?tt ist in kritlsäier Stunde «rfolgt. Das and, das bald nach Ausbruck) des Welt-l^icgLs. am l8. Dezember 1Sl4, durch eine rtlärung Englands aus der türkisäicn Ho-l'it herausgeli)st wurde..hat bis heute sein« !N(?re M«ichgm>ichtSlage noch nicht erlangt, s hat seit dieser Zeit verschiedene staatS« t^chtliche Reformen durchgemacht, war ',u-britis«zh«s Protektorat, wurde aber am März 11V2, als die, nationalistische B?« egung Aegyptens sich wiederholt in schwe-n Unruhen Luft g-macht hatte, vom «ng-schen Parlament als unabhängiger Staat lerkannt. Fuad, damall« Sultan von Aegyp n, nahm die KönigÄvuvde an. Seine ?vu-^ränität war keine unumschränkte, denn ^ Engländer, besorgt um die Sicherung ih .H<'rrs6)aft in der Zone des Suezkanal^, elten sich ausdrücklich die militärische Be mg dieser wichtigen Berblndmi^sstratze j Jndieil vor, beanspruchten ferner, daß < Verteidigung Aegyptens gegt'n sreinde liizriffe in ihrer .Hand bleibe, ebenso wie r Echuj,^ der europäischen Interessen. Und jließlich bestanden sie auf der Bovhcrr-ja't im Sudan. Dieses wegen st^imr wir:-zaftlichen Entwicklungsmi^glichfeite,, für Island so ungeheuer wertvolle Baumwvll» 11^ steht der Form nach noch l>eut« unter britisch-ägyptischen GemeinschaftSherr« >ost. Praktiisch ist es. seitdem im Jahre die ägyptischen Truppen aus dem Tu. u zurückgezogen wurden, auSs-chlief^Iich ilisclies Einflu^biet. . Ran kann nicht sagen, dag die Verhält' ssü Aegyptens sich durch übermäßige Klarst auszeichneten. Es laa auch nicht im eng /^>en Interesse, diese .Aärung herbeizuftlh-1, denn das hätte eine endgültige Auseln-derse^ung nrit den ägypti!schen Nationali» n. der Wasd-Partei. nobtvendig gemacht, e hat in den letzten Jahren an Stärke Schlagkraft erheblich geivonnen, und sie icht gar kein Hehl daraus, daß sie den der. tigen Zustand, trotz der Unabhängigkeit?, lärung vom Jahre t92Z. als ein tier' eiertes britisches Protektorat auffastt. daS tlos beseitigt uvrden müsse. Sie ist le-lich tiereit, insmveit den britischen Inter--n Rechnung zu tragen, als sie ein Wli-bslndnis Kairo-Loni>on abschließen will, r nur au» der Grundlage der völligen ichbere6)tigung beider Partner. Um diese »schberechtiflung zum Ausdruck zu bringen K sicherzustellen, verlangt sie als erste» ci-wesentliche Verstärkung des ägypti^schen res. das bisher unter englischem Druck v^lli'icr Unzulänglichkeit erhalten wurde. !>«r verstorbene Wnig ??uad hat in dieser dauernd verschärfenden Spanmlng Awi« k' der nationalistischen Bewegung und britischen Machtstellung in Aegypten r»cr telnd gewirkt. Er n»ar sicherlich k^n Tng->freund in dem Sinne, dah er stch vorbe-Slos den vom britisö^n Oberkommisiär tragenen Wünschen fügte. Mer er hat. deutliche? PewnMein von der Sch^e it der Stellung, in der er und sein Land britischen l^ebermacht gegenüber waren, er vermied deshalb sorgfältig den <^on« dic Diilge liaben seit dem AuSbruÄ) deS ieniscinabessinischen Kriegej« u. vor allem der von England betriebenen SaMlons Die Linke erstarkt Das Srgeb«l< der geftrigen Stichwadl in Aranlrelch / Die Kommunisten er-obem lnsaesamt SZ Mandate / Die Soziali^n (Leon Blum) relativ die stärkste Vartei / yerrlot verliert S2 Mandate / Dor der Sefamtdemiffion der Re- gleruno Sarraut P a r i s. 4. Mai. Der ß»fteig< zweite. Das Kabinett Garraut wird noch im Lauf« vEtzlMW her SKUNmerwohl hat gezeißt, haß^diij-r Woche zusammeckreten, »m die nach V«!» übertragen, doch ist es bei der notorischen die »iße«tlichs»Rutznietzer de« zweiten Wohl. Flncht der französischen Sozialisten vor der gauDK. Richt «ur ale Pariser Vorstädte, der i llebernahme der Mranwortung für das ve-so,«««te rote «irtel von Paris, sondern i scheh-n im Staate kau« denkbar, datz »r das auch Puris fÄldst ist damit ewe stark rot ge« > färbt« Otadt gewor^n. Die marxistische Volks front hat damit nicht nur in den Arbeiter-vierteln, sOnde,n auch in den kleinbürgerli. chen Bezirken den Eieg tiber die Rationalen davongetragen. ES entbehrt nitht einer gewissen Pikanterie, das^ drei Mitglieder» der «egieruug durch KuWUUmisten gkfchlegen wurden. ES siUd dies der u»ofozwlistifche Luftfahrtminifter Deat, Unter»ichts«i«ister « uernut (Radikal» foziulift) und der UuterstaotSsetretiir M ae e. Durchgefallen ist ferner der nationalistifche Abgeordnete Frankli n>V o u i ll o n, der als Vortfiihrer der nationalistischen Rech ten für ein Isolierung Deutschlands durch den Russenpakt eintrat und nun zum Danke durch einen Vertreter der 8. Internationale aus de« Palais Bourbon verdrängt wurde. Unter den Gewählten befinden sich der kom» munistische Viirgermeister von Vtraßburg H » e be r, der Ftihrer der Difiidentenko«-««tisten Doriot, ferner Eduard Her. ri«t, Paul Renaud, Gaston Vergery und H « nriot. VemerkenSwert ist, daß d-r frühere Kriegsminister Oberst F a b r y, ein glü^nder Patriot, ebensallS durch einen Kam munisten verdrängt wurde. P a r i s, 4. Mai. Im Vergleich zu den Wahlen von 1982 wirb die sranzösis^ Kam« mer jetzt, nachde« die Resultat« der gestri' gen C!tii!^ahl mit Ausnahme von sechs Ve« zirken bekannt sind, das solgende Bill» bie» ten: 1. L i n k e. Kommunisten 72 (plus K2 Mandate, Kommunistische Dissidenten 11 lunveränd.) Sozialisten («um) 144 (plus 48), Gozialunionisten und unalihängige Soz. 36 («itnuS SS), Radikalsozialisten (Herriot) 198 smirrus 52). 2. Z entru m. Unabhängige Radikale und Republikaner ltt8 (minus 42), VolkSbemokraten 22 (minus 1). 8. R e ch t e. Republ. und demokr. Union 91 (plus 10), llnabhättgige Rechte und Konservative 19 (plus 8). Mandat übernehmen wird. Wahrscheinlich, aber noch keineswegs gewiß ist ein Kabinett der Volksfront einschließlich der Raditalso-zialisten. In den bürgerlichen und nationalen Kreisen ist man entsetzt über den Fortschritt der Kommunisten, die gemeinsam mit den Doriot'Dissidenten (ebenfalls Z. In ernationale) in einer erstmaligen Stärke von 88 Mann in die Kammer einuiarsch'eren und in dieser Wahl den relativ grös^teu Stimmenzuwachs unter allen politisch e Parteien aufzuweisen haben. Besonders erschreckend ist das Wahlergebnis für die nationalen und konservativen Kreise in Pari5, Ivo nicht weniger als 14 Kommunisten gewählt wurden. 24 SuroMr in Addis Abeba von AuMändischen getötet Die abessinische .Hauptstadt in italienischen .Händen R o m, 4. Mai. Wie aus dem Hauptquartier in Dessie um 2 Uhr nachts berichtet wurde, sind um diese Stunde 15W Askaris als Borhut der motorisierten Kolonne in Addis Abeba eingerückt. Die Hauptkolonne selbst besand sich um 2 Uhr morgens noch 1V Kilo. Meter vor der abesfinischen Hauptstadt. L l> n d o n. 4. Mai. Nach letzten eingetros senen Meldungen aus Addis Abeba wurden 24 Europäer, meist Griechen und auch einige Armenier, bei der Verteidigung ihrer Ge-schästSläden vom plündernden Pöbel erschlagen. Der Mob hielt eine Zeitlang auch die franziWhe Gesandtschaft umzingelt. L o n d o tt. 4. Mai. Die italientchen Truppen find gleich nach dem Einzug in Addis Abeba daran gegangen, die plündernden Horden zu vertreiben und die Ruhe und Ordnung herzustellen. Aus dem kaiserlichen Palast, der vollkommen ausgeplündert ist, wurde die italienische Trlki^lore hochgezogen. In Addis Abeba sind 12sl italienische zeuolland einen Lander?ampf aus, der ein 1:1 ergab. Budapest, 4. Mai. Im Schlußspiel des internationalen Tennisturniers sckilug die Polin Iedrzejowska die zweitbeste Spielerin der Welt Jacobs überraschend 3:6. 5:1. tt:0. Graz, 4. Mai. Der Fuhballkamps Nieder« österreich—Zteiermark. der gestern hier ausgetragen wurde, brachte den Niederiisterre'-ch?rn einen Sieg von 2:0. Der Vagenfurter t^ratkorn spielten unen^ici^^- MV und detl. Newyork, 4. Mai. Der Olympionike Owe" l'ef IM Pard in 9.4 Seknden und stelltk? mit den bestehenden Weltrekord ein. Paris, 4. Mai. Davis--Cup-Kamps behielt Frankreich gegen China überraschend ^latt mit 5i:0 die Oberhand. Monte Carlo, 4. Mai. .Holland qualinzier tc sich mit einem 8:S-Sieg gegen Monaco ^n die zweite Runde des Davis-Cup. Z ü r i ch. 4. Mai. Devisen: Beograd 7. Paris 30.24, London 15.19, N«wt)ork 307.50, Mailand.24.25, Verlin 123.55, Wien Prag 12.M. palitt? gegen Italien eine bedenkliche Zu-spitzung erfahren. Je stärker Rom in London den Widevsband gegen seine abessinbschen Absichten verspürte, desto mehr nxlr es dar-auf bedacht, BoHchtSmaßregeln fli" den Fall M treffen, daß auS den wirtschaistlichen Sank tionen ein militärischer Kon/^likt entstchen sollte. In Ltzbien, an der Grenze Aegypte»:?, wurde eine beträchtliche Truppcninacht versammelt, die ini gegebenen ?pall dl'fensiv oder offensiv eingesetzt werden kann. An Gegenmaßnahmen Englands auf der ägypti- schen Seite fehlte es nicht. Wir wissen heute, daß c>sentlich verstärkte britische Besatzungsavn?e^vr« mocht, von.<^iwig Fuod das versprechen .Pi .MariVorer Zeiwng" Nummer lM Di«lst«g, 1>en 5. Ma! lÄSl' erlangen, k>af; die im Jahre suspendier tc Berfassun/si wieder eingeführt und Neu-:nshlen für ein ägyMches Parla-ment auS-gcschri^'bcn ivcrden sollten. Diese Wahlen, die der Nationalistenpartcl aller Voraussicht Nack) eine überwältigende Mehrheit brin «len loer^en, stehen vor der Tür. Was soll aber dann geschehen? In Äin-do!r Ixltte man die stille HoffmiNl,, das: eS ^tönig Fuad gelingen ivürde, auch mit einem 'Aa?d-Kabinett einen einigermaßeil ruhigen >^i>r.Z durch die Wirrnisse hindurchzustcuern, dtir den englischen Interessen nicht abträglich uiäre. Illst in dieseni Augenblick aber stirbt ^ttnd, und UN seine Stelle tritt der ISjähri-'"ze König s^aruk. in desseir Nmnni aber bis ^ui erlangten (>)roßiahrigkcit ein Rogcnl. schaftsrat regieren wird. Damit fällt der einzige stabile Faktor, auf den die britische Politik sich in ÄeiHpte:! stützen konnte, weg nnd alle s^rageii, !»!ren grundsätzliche antwortnng mau sorgfältig zu vermeiden ^nchte, sind niit einem Male wieder of^en. Man wird lxi der gstvaltigen Bedeutung, die die Stellung am Nil für Grcßbritannien nicht annehinen dürfen, das; London do: t die Dinge sich selbst überlW. Beceits II' id d«von lzesprochen, dast die englisckien l>inrnisinlez? in Aegypten enlent m'rstärli^ '.vcrdcn sollen, ja sogar, daß das br''t''ch<' uas derartige^, dauz: wurc Glicht nur nnj ciiler gewaltsamen Enlsi'dung inl ^'^nnern ^il rechnen, sondern da»ln ?iinnte leicht ausj) eine gefährliche Zusplw:u>^ der britisch-ittilienischen Spannung iit 5?c>rda^cl» sa nud im Mitelmcer «Eintreten, ^^iour hat bereit.^ angekündigt, das; eine '^ie^nichrnng d<'r bntischell Vesahnngstrnppen in Äeg^ip-;en .;M^NjV^Iänfig zu einer Perstärkuni^s der in ^^'tchien unsgesteNten italienischen Divisionen sülircn nvüstte. Der latente Druck, der au' der einen Eeiie von den an der Aren.^e deo 3^udlini^ stehcnd<'lt Trupp.'u Badoglio», aus der a7lderen von del^ lybischen D'^nsio-nen an der ägyptischen auf die '.ug^ lisl^tw Stellung ank 'il.'ls wird, tönn. te einLiZ Tageö aber mu'Nruglick) werden und damit den e^feneu auslösen. AbeWiens Vollständiger Ausammenbmch Der Nesus und die »aMrNche SamNle nach SronzöMch-SomoU «Mchtet / «Sdavs und Anarchie in Addis Abeba / Me Italiener in die HauMadt eingezogen London, Z. Mm. tturz vor d«r Abreise des Regus und der kaiserli^n Familie aus Abeffinie» fand noch ein Krontttt Patt, in dessen Berlanfe die allgemeine Feststellung gemacht imtrde, daß jeglicher Widerstand des Landes gegen den immer weiter gegen die Hauptstoß vorriickenden Gegner unmöglich sei. Der Kaiser beschloß doher^ das Land zu verlassen. Der Regus hatte dann noch ewe längere Unterredung mit dem englischen Ge si^ten B a r t o n. Obwohl Gnzelheiten dieser Unterredung nicht in Erfahrung ge- Vom Bahnhos Addis Ab^ si^ MtSchlt eine Aontrollokomotive mit einigen Waggons Gepäck ab, worauf der eigentliche Hof» zug mit der kaiserlichen Familie sich in Bewegung setzte. Die Mitglieder der Negierung begaben sich mit dem Staatsarchiv nach Südwesten, mau nimmt an, datz sie die Provinz Wollega sich zum Aufenthalt erkoren haben. Djibuti, 3. Mai. Roch Meldungen d«r Agenee Havas wurde der Rtgus in Dftbuti mit allen militärischen Ehren empsmgen. ,Lani«scharen" w der öfter-relchifchen Regiemng ?>'r ^^iubljanaer ,,S love li < e" bracht«! dieser Tal^e in großer Äusmaöniliq eine interessante Zusammenstellung der Nniucn fnli-render Männer >de^' lhcutigen Regime) und IN Oesterreich, die slawls>'5iei bzw. ilowenlscZier Herkunft seien und al-.i si>lche iedl" Annäb'^rung zwischen Deutschen und Slowenen.nereiteUl. t^nannt werdeil in er-iler Linie '.^^unde-^kanzler Dr. Äurt von S ch n s cj) n l g g, Äinilstcr Dr. Dobt ! .5 b e r g r, Staat>>sesretär n i i und der ncu.' c^^eneralstob?ch<'s Jaus a, der ein-r alseu twinischen ^^amilie ».'nt-itmnmt. sandte in Addis Abeba, G 0 d a r d, mel. det seinem Anhenministerium, daß der Brand im Gtadtinnern sich auch auf den kaiserlichen Palast ausgedehnt h^, der nicht mehr zu retten sei. In den Straßen «erde geplü»»-dert, geraubt und gemordet, doch seim bisher SuwpSer nicht zum Oi^er ^fallen. Die Unruhen in Addis Abeba dauer« noch weiter an. Zwischen der Polizei und den Räuber banden kam es zu erbitterten Äämpsen. Die Banditen hai^ auch die militäris«!^ Magazine, die reichlich gefüllt waren, geraubt uud sich in den Besitz von Waffen und Muni, tion gesetzt. Die Italiener werden noch Schwie rigkeiten habe», bevor es ihnen gelingen ^rd diese Banden restlos zu entwaffnen. A d d i s Ä b e b a, 3. Mai. Der Eill-marsch der Italiener in Addis Abeba wird stündlich erwartet. ^Die Stadt dürste niittler weile bereits in italienischen .bänden sein> Anm. der Red.) Pari s, N. Mai. Die heutige Morg' n^ Press«? ist der Ansicht, daß mit ''ex Mreis'' des Negus uud seiner Fmnilie die abessini' sche Tragödie ihren Abschluß gcfnitdeu habl'. Italien Hab.' die Welt ill der abess'nischen Krage ucr eine Tatsache gestellt, die so bald nnc niöglich anerkannt iverden müsse, daillit die Situatiou nicht etnxt eine Berschlechter« ung erfahre. Italien habe in Afrika sein'^ Aspirationen erfüllt und ki^nne setzt mehr iu Europa herangezogen werden. (England wer» de vorsichtig handeln nlüssen, uui Italien nicht i,ls Extrem zu treiben, was die .^kriegö-gefahr heraufbeschwören könnte. Abessinien habe dell vollen Sieg Italiens anerkann!, Europa habe demnach kein Rechts sich weiter iu diese Angelegenheit einzumischen. Die Blätter plädieren in diesem Zuiamuleichani, , für die Aufhebung der Sanktionen gegen l ^'"^talien, da dieselbell keinen Nutzen verspn'' chen für Abessinien, ivelches nickit mehr e»' stiere. General Sraziani mit seinem Lieblingspferd, einem Schimmel bracht werden konnten, will man dennoch wissen, daß lKngland dem Negus das Berlaf-scn des Landes nicht angeraten habe. Der Rcgus hatte vor der Abreise noch eine Unterredung mit der .Kaiserin und zwei Mitgliedern des kaiserlichen Hauses. Da die Kaiserin schon srither ihren Gemahl instän« digst gebeten hatte, sich w Sicherheit zu brin gen, gab er osfenkundig auf ihr Drangen nach und entschloß sich sür die dermaßen zum Ausdruck gebrachte Ka;jitulation. Nach dem Verlassen des kaiserlichen Schlosses gab Haile Selassie den Befehl, alle im Palast .und m den Magazinen befindlichen Waf-Ifen zu verteilen. Amerikanische Detektive suchen MiMardenräuber in Frankreich WM MWd!- Bor einiger 'jeit waren im amerikanischen Schatzamt M Washington Mrtpapiere im Werte von zwei Milliarden franken entwendet worden. Die Spuren der Verbrecher wiesen nach Paris, wo auch bereits zwei Hehler verhaftet wurden. Nun kamen zwei amerikanische Kriminalisten — einer davon ist der beste Schütze der amerikanischen Polizei — nach Paris, um hier nach den Uangjtern zu fahnden. Unser Bild zeigt die beiden amerikanischen Detektive zufanimen mit ihren französischen .^lollegen bei der Beratung iibcr ihr gemeinsames Borgeln n. Links sitzt der amerikanische Beamte M. Keeih und rechts der amerikanischc Detektiv Herny s w a l d. (Scherl.Bilderdiettst.M.) Auf dem Bahnhof empfingen ihn die Bec-treter der zivilen uud der militärischen Behörden. Zur Begrüßung hatte sich auch der Stadtkommandant mit mehreren Ofsiziereit in Paradeuniform eingefunden. Eine Koui-pagnie der Somali-Schiitzen erwies dem Re-gns die milUärischen Ehre». Nach eimr km-zen Rost begab fich der Negus mit seiner Fa-mllie aus den ihm zur Bersligung gestellten Kraftwcgen in den Polast des Gouvernems lon Franzvsisch'Somali. Nach hier in Umlauf befindlickzen Gerüch» ten wird fich der .^leiser morgen an Bord eines englifchen .Äriegsfchifses angeblich nach Aden begeben. D:e Engländer find der Ansicht, daß jener Stast, in dem fich der Negus definitiv niederlessen werde, als Kriegs-gcfanf>enen ltchcudeln miifse bis zum Ab-schlufj des j^tricges. wobei selbstvechändlich für seine Sicherheit cesorgt werden niüfse. 0 u d u, Mai. Die iu London breiteteu Nachrichteil über den Rücktritt dev Nequs t»zu'. se^ue Abdantunc^ sind au6) im Verlaufe der vlnu ti^esmidteu Barton aus Addis Abeba gesuulteu Nachriäiten uicht bestätigt wmden. Gefandter Barton bestätigte jedoch, das; in der etwa AZeilen v0M Stadt zentrum entfernten englischen Grsandfchast NllAl englische Staatsangehijrige unter dem Schutze von llilkl) Mann englischer Kolonial-truppen lnnter Drahtverhauen, Schützengräben und Unterständen in Sicherheit gebracht worden sind. Für die Ausländer gestaltet fich jedoch die Lage gar nicht gefahrvoll, da der Einmarfch der Italiener stündlich zu erwarten sei. Man erwartet serner gleich nach dem Einmarsch der Italiener die Bildung einer provisorischen abessinifchen Okkupationsregierung. W ashingt 0 u, si. Mai. Räch einer Meldung des amerikanischen GesaMen aus Addis Abeba steht das Stadtj^ntrum der abessinifchen Residenz in Flammen. Alle itsfentli^n Gebäude, auch das Rathaus, sind in die Luft gefprengi worden. Sämtliche Aesandfchaften, darunter auch die deutfche und die französische, befinden fich in V^r^l-d^qungszustand. P a r i s, l!. Mai. Der f^anzöspsche Ge- Kleebinders Gnde Wir lesen in den „W i e n c r N e u e^ st e n N a ch r i t e n" vom !!. d.-. „M? die Korrespondenz Wilhelnk meldet, hat aus l^runjd des l'ei dl?r UntersuchlMg der „Phö-nix"-Afiäre zutage getretenen Ergebnisse'! der Siöierheitsdirektor von Wien den: Ernst ^ lel? binder die besondere Bewilliguusj zlkr.^vausgabe oou ZeitunM entzogen, .^lebinder )var der Herausgeber der „5onn-ilnd MontagS-Zeit ung" und der „Wiener Mmltagspost". Er hat es vorgezogen, unch vor der ÄröffentUchnng der „Phönix"-^'istt , anf der er an erster Stelle mit dem anseien lichen Betrag von KW.V00 Schilling figuriert in das Ausland zu verreisen. Wo er sich derzeit aufljält, ob in AbbaM oder in Brünn, ist unbekannt. Mit ^tlebinder fällt ein Mann der r>sterreichis6)en Journalistik, der schon lange slir das Ansehen de^^ österreichischc'n ,'>ourualistenstande.^ e'ine unernAglich!' Bl' lastung darstellte. Er war der ttipischl' treter jenes südischtli Asphaltsournalismn« dem nichts heilig ist." Oesterreichisch« Briefmarke zum Muttertag. Die i>sterreichische Postverlvaltllng gab zlnn Muttertag diese Briefmarle ti«vaus, die oaS sierühmte Bild Albrecht DürerS zeigt.__ ^S^crl-^Vil^rdieu^.M) vienStag, den 5. Mai Ae Vttgrckl Kalkall-KUsneilz Metaxas und Tewfik Ruschdi Aras in Beograd / Die Rumänen treffen heute in Beograd ew B c o g r a d, Z. Mai. MArße« beginnen hier die Beratimgen her StaatSmanner der Balkanunion. Zu diesem Zweck ist der griechische Gesandte in Piris, P o l i t t s, heute früh in Beograd einHetrosfen n«!^it. tags sind aber der griechische Ministerpräsident und Außenminister Metaxas sowie der türkische Außenminister T e w f i ? RuschdiAras angekommen. Die beiden Außenminister denützten die Gelegenheit, i» Mladenovac auszusteigen und im Srafw»« gen nach Oplenac zu sahren, wo sie Kränze aus das Grab weiland König Alexanders leg^. Die rumänische Delegation mit T i -t u l e s e u an der Spitze trifft morgen vormittags in Beograd ein. Die Beratungen der Außenministtr werden morgen um IV Uhr vormittags im Außenminiperium begin-nen. Gleich nach seiner Ankunft besuchte der grie chisch« RegierungSches den jugoslawischen Ministerpräsidenten Dr. Milan Etojadinoviö. Habsburgerfond »rr««vtet Dic „W i o u ierauf als veimatredner der Gauinspektor und stellvertretende Gauleiter von Hessen-Nassau Reichs tagsabgeordneter Walter H e y s e. In längeren Ausführungen sprach er über die voll lommenc innere Geschlossenheit des deutschen Volkes u. stellte die Ziele der Friedenspolitik des Führer dar. Landesgruppen^leiter Obering. Neuhausen schlos? mit eine-n dreifachen Siog-Heil auf den Mlhrer, worauf das Horst-Wessel-Lied und das ^utsch-landlied erklangen. Die Mitglieder der deutschen Kolonie blieben noch lange in vös-Nschev Verbundenheit in den Räumen der Deutschen Gesandschaft beisammen. Wertvolle Heiligenftatuen zerftikrt. M a d r i d. ü. Mai. Wie aus Bremes berichtet wird, haben dcrt die Kommunisten eine Kirche in ihrem Innern demoliert, wo. bei sehr kostbare alte Heiligenstatuen zertrümmert wurden. Di«.' Zivilgarde war rasch zur Stelle, sie wurde aber von den Volsche-wiken mit Revolverfeuer emlpfangen. K^irchenschänd«r wur^n im Verlaufe des Ge fechts verwundet. Der ,DeiiNchm»ttrri«V' In sadtlrol Italien hat im Mai vorigen Jahres ver-kündet, daß überall dort, wo in der Provinz Bozen deutscher Unterricht gewünscht würde. dieser Un^rricht an 3 Wochenstunden ab »erbst 1935 erteilt würde. Seitdem ist Nu« fast ein Jahr vorüber gegangen. Südtirol genießt seit Mtte November den amtlichen deutis^n Spvach'w-terricht. Was ist aber aus dem ganzen Ber-sprechen geworden? Bon den R.VlD Kindern, die sich zuin Deu^chunterricht meldeten, hat man kaum 500 Kindern — den U/nterÄcht tatsächllch M^n; dvm die Sprachkurse sind nur in Bozen und Mc. ran eingerichtet und auch in diesen be,k>en Städten ist nur ein Teil der Kinder zugelassen worden, ein Teil hat die Kur^e ve -las^n, als die Eltern sahen, das; in diesen Kursen die Lehrkräfte selbst das Veutsche nur ganz mangelhaft beherrschen. Weder Berhastimgen »egen richtes in Siidtirol. »t Die '^rsolgung des deutschen Privatunterrichtes l,i Sudtirol nimmt in vielfach recht harten Formen ihren Fortgang. Kürzlich verhaftete die italienisch Poliz-i (Ko-rabinieri) in Billnöß im Eisacktal Frl. I'>-sefino L c i t n o r unter d^r Beschuldigung, sie s,nbe einigen Kindern widerrechtlich deutschen Privatunterricht erteilt, und jpcrr te sie die ganze Nacht in «inen Kellerramn ein. Ein Strafverfahren folgte dieser e^ten Maf^nas>me. das bi?.her noch nl^t abn.'ich'os sen ist. Eine weitcrc Verha-stung wird au>!Z dem Pintschgau gemeldet: In 'Mals n^urde Frl. Antonie M o n a r d i, eine deu'i'chi: Süd-tirolerin. verhaftet, weil sie angeblich -Kindern deutschen Privatunterricht erte lte; sie wurde von Mals na?li Schlanders und sodann auf di« Quästur nach Bozen gebracht. Dieser Vorgang hat gerade im Zeitpunktt des En^pfanges der Sildtiroler-Vertretc'.- ?»ei Mussolini bei d<'r Vintschgauer Bevi^Ikernng starken Unmut erregt. Auch in diesem Falle hängt das Strafverfahren Reuer Korruptionsskanbal in Sestemich Maßgebende Funktionäre des Gewerkschaftsbundes Provistons- nehmer des Phönix In den Reihen der Angestellten der Slei-crnrark nud sogar darüber hinaus har die Art und Weise, wie die derzeitige, von der Behi^rde bestellte Vepwaltung des K a u f-mAnnischen Versorgung?-vereines in Graz (Kranken- und Rentenzuschutzkasse) diesen Verein an die Le bensversi^rungsgesellsö^st „Phönix" verschoben l)at, außerordentliches Aufsehen und leidenschaftliche Ablehnung ausgelöst. Es ist der Mühe wert, diesen Saitiver-halt Msamnfassend. darzustellen, iveil hie-bei sehr maßgebende Persöylickikeiten ^est'^r reichs verstrickt sind. Maß^bend keteiligr an dieser Ävrrulptionsgeschi'Hte sind die Herren: Johann Müller, PrMent der Kammer für Arbeiter und Angestellte in Steiermark, Bundeswirtschaftsrat. maßgebendes Vorstandsmitglied im Gewerkschaftsbund n. der in den letzten Iahren meistgenannte Anwär ter für den Posten des Sozialminister? Karl L o i d l, Hosrat. Direktor der Landesarbei. terversicherungsanstalt skr Steiermark und bis Oktover WI5 außerordentlicher Negie-rungskonimissär der Hauptanstialt iiir Ange. stelltenversicherung. Kronzeuge im Hochver-rstsprozeß gegen Rintelen, .?>lZrbert M st e r, Asßgestclltenfi'chrer der steirischen Än-gosteMen. Du^rellnd des SicherheidSdirek-to— ZeNburg, kiinftiger Bürgermeister der Stadt Graz und von eigenen Gnaden ernannter Direktor des Kauf:nttnnischen Ver-sorgungsvereines. und schließlich verr Karl G r i « ß e i e r, als der behördlich lestelltc Venvalter dieses Instituts. Im Dezember 1935 wurde die Renlenzu-schußkasse vertvaglich dem Phi^nix überantwortet. Die Bedingungen, zu denen dies geschah, sind sehr ungünstige. Der Tarif der dabei in Amvendung gebracht wurde, tann duvch die Normaltarife der anderen Gesell-schaften unterboten werden. Krjtischd Muster ein Fi^um vonl Phön'^ ^sichern, er. ste'.ei 100 und die beiden anderen S-tilling monatlich. Die s-ten Beträge den an die Genannten allmonatlich .»^»rch d«' Post überwiesen, dcsgl''ich''n die g< wordenen Provisioneil. Obivohl, wie bereits gesagt, die Sr.zat-.-anlvaltschast als auch die Ä^ircsckiastsp^Uzu r'^n diesen Durchstechereien n'ntlich K'nnt-nis haben, ist bisher noch nicht bekannr geworden. daß einer dieser Korruptionisten zur Verantwortung gezogen worden wäre. Wäh rend Herr Zchuschnigg se.nli^ie Schwüre ablegt und nicht genug versichern kann, d-iß all SckMinereien des Regimes zunlindsit im Zusammenl>ang mit dem Phönix aufgedeckt und die Verantwortlichen der Bestrmung zugeführt werden, ist bisher nicht bekannt ge>worden, daß auch nur einem von den bis her entlarvten Korrupt!onisten ein Haar ge-krnnlmt worden wäre. An dieser Angelegenheit ist vor allen, i,e-sonders interessant, daß festgestellt w^rd^n konnte, daß so ziemlich alle mas^benden Gruppierungen des autoritären Regimes, also auch der sogenannte Ge^verkschastsbund bzw. dessen maßgebenden Funktionäre an dem Korrnptionssun:pk. den der Znsamnien 'bruch des Phönir airsgedeckt mitbeteiligt sind. Wie sehr dieses verfaulte Regime auch die Berwaltungk'behi^rdeil und die Gerichte in'der kurzen ,^eit seines Bestehens durch-seuch hat. geht ans diesem Beispiel hervor. Die Behörden kennen den Sumpf und auch die Verbrecher. Sie haben genaues Materia?. Die Tatbestände würk^n misreichen, um alle Beteiligten sofort hinter Schloß nnd Riegel zu sehen. Eine Ankl'age wegen '^^er-untreung müßte die nächste Folge sein. Bisher ist aber alles ruhig. Soiv^'it inan hör^, sind alle Behörden und ihi-e Organe anqe-wiesen worden, auch diesen Skandal zu vertuschen i. Der Kongreß des jugoslawischen RotZri.-DistriktS, der in diesem Jahre in Tubroo-ni'? abgehalten wurde, wurde Sonntag b.'-endet. Den Vorsitz führte anstelle des zuin Banns des Save-Banats ernannten -verm'urs Dr. Viktor Rtt?ü<'' der vorjahri.,^' Gouverneur Dr. Wilhelm K r e j i auz Ljubl^jana. Die Wahl deS neuen Gouverneurs siel auf den j-iassationsrichter Doktor B e l a y ? i ö. in Nooisad. Am i'longr.'l') nahmen auch zahlreiche ausläi^ische Rota rier teil, u. a. Dr. Neuwirth aus Brünn Delegierter des Rotart? national Ehicago, der t^iouverneur des :s choslowakischen Distrikts Dr. Ferdinand Z a nnd Dr. Ianeezek für die Notavr Klubs Deutschlands nnd Oesterreichs. i Die Teufe einer Prinzessin in Am Sanlstag 'wurde auf '^chlos^ Dedinjc d.e kürzlich geborene Tochter 5. kgl. .voszeit b?-? Prinzregenten Piinl und I. köui«-;!. der Prinzessin Olga ve.u, Patriarchen g'--tauft. Die Prinzessin erhielt den Namen VIi' sabeth. Als Taufpaten 'llngiertten der zog von Kent. der griechisch^ Prin'» I. M. .Königin Maria und I. Äi^nisi' ' Marv von England. l Der neue Bonus des Sovebanats Dokt/!. Viktor RuLiö hat am Samstag leine Agen den übernommen nnd gab b<'i dle>>l-heit den Journalisten eine kurz,.' Erksärur.^ ab, in der er lxtonte, seine Alisqab:. siest^'hl' darin, d'c allgemeinen VoranSsetnuig^n ^ln die Normalisierung des volitisckien schassen. In diesem Ztreben loerde cr gegnerische Tendenz, sed-.' !^törnni der Ord nung nnd die Rest? illegaler Ersch<'inun>ien entschieden zu bekäinpfen wissen. Er ke ans die Unterstützung breitester ^'olkikrei e. die ihm bei der Normalisierung de,- polili schen Verhältnisse helfen n>ürden. i Regent Dr. Perovi^ als Tauspote. In d r Saborkirche in Beograd wurde ein Enkel dl'? ki^rzlich verstorbenen Gros^indnitrieN^n ter T e s l i ^ getankt. A'ls '^^ankrat^ gierte der königliche Regent Dr. P ? r a - v i e. i. Hohe Auszeichnung deutscher Tcchnil^i. lieber Vorschlag des Bant^nministerö wur den vom königl. Regents6?aftrat im Nome'.? ^i-önig Peter des ,^Meiten der Ing. Ern't R u h o l z, der Ehefkonstruktenr der Br''! kenmontageabteilung der Gutetiofiniin^?:' Hütte, mit dein 5t. 5ava Orden und der Monteur Georg Zanfner ve'n der genannten Unternehmung mir dem Sava-Orden 1. Klalle auSge.^ichnet. i. Wiener Studenten studieren die siiddat- mütinische Flora. In Uotor sind Vien'r Hochschüler an Bord il)rer Jacht Universitil eingetroffen, nin die Flora ^iiddcilmatien -zn stndieren. i. Hat Martin Petz seine Eltern ermordet? In Znbotiea hat soeben der Pro'^eß gegen den Landwirt Martin P e t^ begonnei?, dein zur Last gelegt wird, ani Dezember 10.^^ in Gakovo seinen Vater und die Mutter in bestialischer Weise erniortiet haben. Die Aussagen der Zeug^'n sind siir den Angeklagten sehr belastend. i Errichtung eines modernen Hotels in No vi. In Novi im froattschen Küstenland wtrd demnächst mit dem Bau eines .^.'^o^els begonnen n'erden, dessen Kosten sich ans l0 Mii-tionen Dinar stellen werden. Dadurch wird der jugoslawische Fremdenverkehr eine neue beachtenswerte Position erlialten. An den, Zustandekommen des Projektes hatte sich in erster Linie Frau Vally I a h n. die Mil inhaberin der Lederhandlung Flesch.Piricl) in Ovmok. verdient gemaäit. Nicht nur, daß sie die verschiedentli^hen Schwierigkeiten über.wi,?den half, die siöi der Verwirklichnni? des Projektes entgegensetzten, war die genann e Frau auch diejenige^ i>i«' da«^ Auslandlar? tal dafflr zn interessieren niißte . lu. Gemeinbewahlen. Sonntag wurden die Gemeindewahlen in Senöur bei Kranj und Homee abgehalten. In e n 6 u r wurden von den 1081 Wahlberechtigten 770 Stimmen abgegeben. Davon entsielen auf die Liste der Jugoslawischen Radikalen Union sLi-stenführer Anton Uninik.) ^tininu'n und somit alle 24 Ma-ndate. Die Li?stc der lierei- Mariborer Aellung" Nummer lOS Dienstag, ds» 5. Mai ILU. UD^WWV Moittao. dm 4. Mai nigt«n Opposition (Listenfichrer Anton Ber-diö) erhielt nur 76 Stimmen. — In Ho -nlec wählten 42s) (80As) von den 528 Berechtigten. Die Liste der Jugoslawischen Radikalen Union ((Tregor Repanöek) erhielt 262 stimmen (62.5^), die vereinigte Wirtschafts liste dagegen nur 1ö6 (37.ö^^) Stimmen. Auf die e^te Liste entfielen 1k und auf die zweite 2 Mandate. lil. Promoviert wuvde an der Zagreber Universität der Hörer Friedrich P o g a L-tt i k, Sohn des Ljublfanaer Primararztes Dr. Pogaönl?, zum Doktor der gesamten >>'ilkund<'. lu. Auszeichnung. Ter (5liefredakteur dcI Taqblattcs „Zlovencc" Dr. Ivan AhL ^ n tt^urde uut dem Ordcil der ^^unränischen tte ii. lasse ausge^zeickMt. lu. Dr. Anton Schocppl von Sonnwalden gestorben. In Vrl,ovo bei St. Iernej iil Un--lcrkrain ist der dort im Ruhestände lebmdc Direktor dcr s<'illerzLitlgcn Ärainischen ^par lasse Tr. Anton Z 6) o e p p l Ritter von sonnwalden iin ''Mer von 78 !^ahren gestor-lien. Die ^^eichc wurde ua5) Liubljana iiber-siihrt und dort beigesetzt. ln. Aus dem Banatsdienst. Der technische '?iat der Bcinatsverwaltung und !>icssclinspck lor Ittg. (^uido G ul i nnirdc zun» tcch-niscki^tt Oberrat ernannt. lu. Eine internationale Photoausftellung wurt>e in Lsubljana TaiN'^tag im Iakopin-Pavislon eröffnet. Bertrcteir sind 26 Länder iiiit l5t7 Autoron und:j27 Photos. llt. Todessall. In Lsubljana ist der Bahn-l»'amte Josef Blaugestorken. lu. In Stcucraugclegenheiten uiurden bis >)er vielfach iu Zlou^enien Drucksachen init Wrislischt'iu ?ert verwendet. Der ?»'inanz minister hat aucj^'ordnet, das; fortan sotvcit als nrix^li/s) Drucksachen Ulit slonienMeu: Tei^t <'luq.''i'isirt u^erdcn.. lu. (Lhausseurpriisungen. Ani 19. d. norden bci der Pezil^shauptMannschaft Novo nieslo die diossähri^Im Chanffeurpriisungen sj'tr Jnteresscneu aU:?. den Bezirken Novo me-st^', Vrexicc, <"nnomclj, ^^»k'rKko und Metlika abnehastei' b. Volt vor den Grenzen.' (iine D^irstel>unH des Außendeulschlliuv> nou Rupert von Schu uwchcr. Erschien un P<'rlage der '^^Mlchen T^erlagÄ^esell^'chakt „lluion" in 5t'ittg:irt. In Ganzleinen Ml. Das Buch gibt nicht eine ül»li6>e ^childernng über das An)-landdeul^sck)tuul, sondern eS juäit die eschichte und deo AnszendeinjÄ)-l.nM'^, nul die sieschichtlich.' Rosse und die Ausgabe de^^ Gesanwolteo aus.;u.',elgcn Da^? '^'^uch umfaßt etlm M) Zeiteu uüt Origi-lialzeichuungen, Tal'«'slen und > der .'»tiilturgeschichte" das I,ei der nkadolnischen Äerlag-^esellschast Athenaion iil Potsdam erscheint und vo,l grundlegender '»Bedeutung ist, liegt jetzt der dritte Band aligeschlossen vor. M'. Einil Ermattinger be-i)anoll itt seiner „Deutscl)« .^mltnr im Zeitalter der Äufklärimg" eine der bedelüendsten, ,mnln nicht bedclitendste Periode der 7wue?en i^eistesgeschlchte. Ermattingers Buch schildert in ellv?nl ebenso wissenschaftlich gründlich durcliidachten, stofflich rei^u und stilistisch liinreissenden Ablauf die ungeheure Wirkung Äes Bekenntnisses zur Bernunftidee des 18. Jal)rhnnderts auf die Gestaltung und Unl-c^estaltung des deutschen Lebens. Die innere und äus^e Rci6)holtigkeit, die Unsumme der .Mlturerscheinungen eines auf vielen Gebieten lmerreicht fruchtbaren Jahrhunderts ist mit bewmrdernswerter Geiste^Mrfe u. einer vorbildlichen Gestaltungskraft zu einem großartigen Bild des IdeutscZ^n ^stes und ÄbenS in allen seinen Hölien und Diesen und in allen seinen Verästelungen bis zur einflehenden Schilderung des dmnaligen bi'rr-gerlichen Alltags klar und übersichtlich zusam niengesaßt worden. Hand in .Hand mit der t,'rtlic^n Darstellung geht die Illustrierung dos ?L^rkes. die nach Zahl nnd instruktivem Wert der Abbildungen einenl Bilderspiegel deutschen Lobens im 18. Jahrhundert glei6>kouimt und dur6) ?saksimilia wichtiger Do^.mnente ergkil^zt wird. Ern«atting<'rs Werk vermehrt das „Handbuch d<'r K^ulturgosi^ich-te" mn <^11 n^sentlichen Teil Flucht aus dem Leben In Muta wurde die 47jährige Arbeiterin Maria Kos morgens in ihrem Zinnner tot aufgefunden. Sie hatte abends eine größere Menge Lysol eingenonunen und sick) dann mit ihrem dreijährigen Kind ins Bett gelegt. Als das Gift zu wirken begann, wand sich die Frau derart in ihren Schmerzen, daß sie ans dem Bctt stürzte und am Boden starb. Das Motiv der Tat ist unbekannt. In Maribor »varf gestern gegen 11 Uhr eine Frau in den mittleren Jahren ans der Reichsbrücle Plö^lich den Regenschixni >lnd den Hut weit von sich, schwaug sich über das Geländer nnd stürzte si6) in die Tiefe. Die sofort alarmierte Rettungsabteilung eilte herbei, unl die Frau aus deiu Wasser zu fi-schcil. Bei der Ueberfuhr iu Melje gelang es denl Samariter R o ul.i h, die nlit den Wellen Ri,lgende zu packen und sie trotz ihres Sträubens ans Ufer zu ziehen. Die Frau, es handelt sich uni die .Z3jäh7!ig« .'tkellnerin Elisabeth W., wurde ins Krankenhaus überführt, da sie beiu« Lprung in die Tiefe innere Verletzungen erlitlen hatte. Mufikakademle an der Ledrer-biidungsonftalt Cnl freundlicher Nachmittag vereinigte gestern die Lehrer der staallichen Lehrerbildungsanstalt. ihre Zl)glinge und deren Angehörigen zu einer intiuien nrusikalischen Darbietung. Die Zöglinge lder Frau Profeffor Lydia V edral saugen in schöner Stimulenfülle, gut abgestinimt und dynamisch sorgfältig ge-foruck, Hugolin Sattners „Na Planine" für genttschten Chor. Musikalrscki abgetiznt nnd tief nachenipsunden ^sprach in vornehmer, wohlklingender Def.lamation Heleii<; I v a-nu 8 das Melodrama „Lepa Vida" von Pre-Zern, zu d^ul Ieraj einen farbenprächtigen musikalisel^n Hinte'rgrund koulponiert hatte, der von Elia Petrin mit grosser Einfühlung und vieler Feinheit entfaltet wurde. Erika Falta sang mit gepflegter Stimme sehr g<^schmackvoll Paviziö' Lied „Pesem", den Klavierpart besorgte technisch gerundet Mirle 8 k o f. Mntig spielten dann die Zöglinge des erstell Jahrganges, geleitet vou Proses-sor SPrachman n, ?llards „Rondo al-legvetto". ProhazkaS „Brani kons". Duett für Frauenstimmen, brachten die Zöglinge I v a-n u i«, D r o f e n i k, F a l t a. o S. E i-gan un'd L e t i l" recht stinrmungSvoll zinn Ausdruck. Wir hl>rten noch «in Trio in dr^i Abteilungen von Wilhelm Popp für Klavier, Bioline und Flaute k o f M., B eber Leopold und Kran i c). Der Frauenchor der Anstalt sang unter der Leitung von Frau Prof. Ropas einen Volksliedersranz, der i»l prächtiger Entfaltung der jugendlichen Stimmen ganz wundervoll klang imd peinlich genau ausgearbeitet war. V!ozarts „Don Juan"-Ouvertüre, flott von den Zöglingen des vierten und fünften Jahrganges unter Prof. SPrachUlanns Leitung bewältigt, beschloß die beachtenswerte Aufführung. Jugendfrohe und liebenswürdige Menschen sind die berufenen Musikanten Gottes. Verständnissinnig werben sie um unsere Herzen. Wir folgen ihnen gerne. Alexander K o p r i v c. Staubaverfall lnmltten der Stadt Iu der Nacht auf Samstag wurden in der Trubarjeva ulica der Schlossergehilfe Josef Neubauer und der Arbeiter Ferdinand O Ul a n von eiiren: nnt einem Messer benx^ff neten ü^rfvllen. Der Unbekannte forderte von ihnen Geld. Da die beiden seiner Forderung nicht nachtouinlen wollten, versetzte ihnen der Räuber uiehrere gefährliche Messerstiche. Auf die .Hilferufe der Ueberfal-lenen verschvxtnd der Angreifer in einer Nebellgassc. Der herbeigeeilte Wachniann verständigte die Rettungsabtellung, die den Ue-berfalleiren die erste Hilfe leistete. Nach dem Täter wird gefahndet, doch konlite man seiner bisher noch nicht habhaft werdetl. » An einer einfainen Stelle an der Stadt-periipherie wurde ferner gestern der Bäckergehilfe .^ionrad Nocke r ul a n n aus Do--brava bei HoLe von einem Unbekannten überfallen, der von ihm 30 Dinar forderte. Da ihm «der Ueberfallene das <Äeld nicht einhändigen konnte, zog ihul der Mann die Hose aus und verschwand in der Nacht. Auch von dissenl Gauner fehlt bisher jed? Spur. Nt. Gestorben ist goswrn in Nova vas der dortige Besitzer Ludwig Korosak Inl A-Iter von 72 Jahren. R. i. p.! IU. Reuer Richter. Der Auskultant des s)iesigcn Kreisgerichtes Antoll K or bar legte vor dem Appellationsgerichtshof ill Ljubljalla die Richteramtsprüfnng ab. ln. Aerztliche Nachricht. Die A'erzte Doktor Cyrill B e z l a j, Dr. Johann Schrott, Dr. Franz E u ll d r ö uild Dr. Viktor T o Ul i il S e k lliurden zu Sekundarärzten des hissigen Allgeineinen ^dralikenhauses er-nallnt. m. Der gewesene Weltschachmeister Dr. Aljechin trifft, wie bereits berichtet, morgeri, Dienstag, deil 5. d. in Maribor ein, uui hier anl Abend eitlen Vortrag zu halten und dann ein Simultanspiel zu absolvieren. Die Teilnehiner des Siinultanspiels werden ersucht, passende Schachbretter mitzulbringen. Das Spiel findet int großen Kasiitosaal statt. Ul. MK M»ith Oxley am Bortragstisch. Die englische Sprachlehrcrin Miß Vdith O x-l e y hielt vergangenen Donnerstag einen überaus lehrreicheil und zugleich interessan- ten Vortrag über einige Jnselil des britischen Imperiums. Insbesondere hob die Bortragende die landschaftliche Pracht und durch ihre Bräuche ul^-d historische Vergail-genheit besonders bekannten Inseln Wight, Scilly und Jjle os Man hei^r, die in der ganzen Welt ihresgleichen suchen. Der von zahlreichen skioptisck)ell Bildern begleitete Vortrag saild im dichtbesetzten Saal eine dankbare Aufnahine. Die leichtfaßliche englische Aussprache der Bortragenden machte deit Vortrag auch jenen verständlich, die niit ihren Englisch-Keimtnifien noch nicht genug weit gekommen sind. ln. Die höhere Aollpriifung legten die Be-anlteil des hie'stgen Hauptzollamtes Vladimir Kra nt e r, Viktor Kobal und Djordje Pavlov ic niit gutem Erfolg ab. nl. Simultanspiel des Schachmeiper«^ Pirc. Der Sieger im Novisader Schachturnier und Schachmeister voll Jugo^lawiell Vasja Pirc veranstaltete Samstag abends sür wohltätige Zwecke eill Simultairspiel gegen 3i) Mariborer Mittelschüler. Das Spiel, das von zahlreichen Schachfreunde»l mit großem Interesse verfolgt »ourdo, begann um V-31 Uhr und dauerte bis ilach Mitternacht. Meister Pirc konnte Ri Siege, 4 Re-nlis und eine Niederlage buchen. lu. Reues veschäst. Wie bereits eiiler Anzeige ill der letzen Sonntagsnummer der „Mariborer Zeitung" entnolnmen iverdell konnte, hat der Elektroinstallateur Paul P i n-terie gemeinsaln Nlit dem technischell Leiter Otto Abel in der Betrinjska ulica 22 eill Elektroinstallationsgeschäft eröffnet. Ul Gornja «abW0na —. »ieder zwei V«-«einben. Wie iroch erinnerlich, wurde vor einigelt Monaten auf Gritnd von Unterschriften, die fich dafiir einsetzten, die Martt-gemeinde Gornja Radgona mit der Umlge-bungsgelneinde vereinigt. Die koinlnassierle Gemeillde wählte bereits unlängst ihre neue Vertretung. Nun hatten schon vor Monatoil etwa 50 Personen ihre Unterschriften auf der Eillgabe widerrufen. Mit dieser Allg?le-geicheit befaßte sich jetzt der Staatsrat als oberste Instanz ill Ärtvaltungsangelegeil-lieitell und sällte die Entscheidung, da^ die Kolnmassierung der beideil GemeinZ^en rückgängig gemacht lvilü». Die Verwaltungsbc-hördeil werden dsmnaä) die Trennung der beiden Gemeil^deil vori^lnen mld die frü-Hern GeineillderÄte wieder in Amt und Würden eillzusetzen haben. m. TobesfÄle. In der Stritarjeva ulica ist die ZimmermeisterÄvitwe Frau Antonia H a b l a n i iZ !nl Alter von 76 Jahrell ge« storbeil. — In der Sodila ulica verschied der gewesene .^aufmanil Muchael .H r u z a im hohen Alter von 8s> Jahren. Friede t!,-rer As^'! lN. Die Alpenwelt im Ailm. Der Freilldett-vertehrsver'band bringt geineinsanl lnit deul Slow. Alpenvevein anl M i t t >v och, deil 6. d. um 2V Uhr inr Saal der Volksmlivcr-sität ani SlomSkov trg mehrere Bergfilnie zur Vorführung. Die prachtvollen Aufnah-nien lvurden iil l^r Bergwelt Tirols u. Wrll' tens gemacht. Darunter befindet sich au6> ein Film vMl der Großglocklker-.HochaI^il-stttche. m. »n der BolkSunioersitSt gvlarlgt Freitag, den 8. d. der Kulturfilm „Kosovo" zur Vorführung. Der Borführung dieses bedeutungsvollen Filmes wird ein einleitender Bortrag uirseres Archivars Prof. Fr. B a A vorausgehen. Am Nachnlittag folgt eine In-gendvorstellung. Ul. Keine Verlegung der Mariensäule. B' - kanntlich trllg sich die Stadtgenleiirde längere Zeit mit der Absicht, die Mariensäule sPest« sänle) vor dein Rathnlls zu verlegeli, um Platz für d^e Regulierung des .Hauptplatzes zu gewinnell. Eine eingehende Untersuchllnq hat jetzt ergeben, daß eine Verlegung des Denkmals sehr riskallt lmre. da das Material derselben eine sol6>e kanm vertragen würde. Dagegen stellte es sich heraus, daß eine grüild liche Ausbessernnsi >der Mariensäule dringend notwendig ist. Nl. Zum „Brand in RaS«", von dein lvtr unlängst bericht<'beil, erfahren »vir jetzt nachträglich, daß das Schadenfell-er in Ie^ieilei beinl ''^sitzer H o j ll i k nird niA^t in Raüe 4»S8 »WMIU «Ivxant, bequem a. vkonomwell ^uk mill. «oe. l>o!- >wr. ktlr. 8. dr-15—lSS vll V. Iv.'5. m. Einer, der zur geschiedenen Gattin zu-riickkehren will. In Sv. Jakobski dol ver« suchte der SMHrige Knecht Anton M. seine geschiedene Gattin dazu zu bewegen, zu ihn: wieder zurückzukehren. Da die Frau davon nichts wissen wollte, eröffnete der enttäuschte Mann eilt Steinbombardyment alif daß Haus. Da auch das nichts nützte, begann der rabiate Mann zu schießen, sodaß schließlich die Gendarnlerie einschreiten muß. lu. Den Verletzungen erlegen. Ini Krankell hauS ist gestern der Kellner Stefan L o r-g e r der schweren Schußverletzungen, die er sich vor einer Woche beigefügt l^tte. erlegen. Nl. Auch Giftschlangen sind vor Dieben nicht mehr sicher! Ill Brest«rnica lvars si.-s) dieser Tage Herr M a j c c li sun. auf die Zckjlangenjagd mld konllte acht schöne Hornvipern als Beute nach Hause tragen. Iel)! lnilßic er die betrübliche ?^eststellullg machen, daß ihlll eill Langfinger — oder war es ein Konkurrent? „ alle acht Vipern ^^estohleu hatte. Was der Dieb nlit deil Giltsck!angi!n anfangelt will, darüber schweift die Mär. m. Das Gastspiel Erika Drnzovie W Ma-riborer Theater. Sainstag hatte unier Pii-bliknln wieder cillmal l^legenheit, die Z.l-greber Sängeriir E r i k a D r u z o v i 5, die soeben in der Titclpartie von ..Ma-dame Blitterslv" in Zagreb stürmisch gefeiert wurde. auch IN Maribor zu hören. Erika 'Drnzo-l'ik sang und spielte die Madeleine im „Ball iln Zavoy" so einzigartig und lnnrois;end. daß sie für diese Leistung, in der sie Charilie ulld Liebreiz spielen ließ, verdienten Beifall erntete. Die Mnstlerin wnvde wiederholt vlir de,, Vorhang gerufen und die Beqel'ie-rnnq wollte schier kein Ende nehmen. Ill der bekannten BenzolassAre, die ilil vergtiikqenen Winter aus Unachtsamkeit drei Todesopfer gefordert hatte, währeild illehrere .Personen lnonatelang all deli Folgen der l^asvert^iftuiifl litten, stellte die Staatsanwalt schaft setzt die Untersllchung eill. Es stellte sich näinlich k?erails. daß die Ursache für die Ver-qiftnnx^ ill der Nnlvissenheit und Unlnformlert beit ^n suchen ist m. Einbrecher Babie noch immer ans sreienl Fuß. Die Verfolgung de? Einbrecher? B n b i d^'r sich irgendwo in den Waldnllgen nuf dein Dranfeldc herumtreibt, ist bisher erfolglos geblieben. Im Zusammenhang damit wllrde auch BabiL' Gattin Johanna festgenommen, da fie im Verdachte stcht, BabiL bei der Flucht geholfen zu haben. Babi« befindet sich fthon seit dem ?. d. April l. I. auf freiem Fuß. m. BerhSngnÄvoler Gtmz. Der bekannte Sportsmaml Felix S k r a b l, Sohn de^ hiesigen Kaufmannes Skrabl, glitt am Parkett in einem hiesigen Restaurant ans nlld schlug hiebei mit dem rechten Arnl derart nll-glücklich auf ein Glas ans. das^ er sich die Schlagader durchschnitt. m. Autokarambol. Samstag abelids stieß an der Ecke Aleksaildrova __ Eankarseva ulica das Personenauto eines Teppichhälld-lers lnit einem städtischen Antobus zusam-mcll. Voll den Wageninsassen kain ilieinand zu schadell, dagegeil wurden beide Antonobile nrq mitgenonllnen. ^ lil. Abbrändler festgenommen. Zil-sainiileilliang lnit dem letzten Schadenfeuer in Iail'/.eva gora wurde der Keuschler Mar-till K o ba n unter dem Verdachte, das Haus selbst allge^'/uldet zu haben, festgenom-inen und deln Gerichte einc^eliefert. ln. Die Kaufleute werden eingeladen, an dein heute Uln Uhr am städtisck>en Friedhof in Pobrexje stattfilldendeil Leichenbegäng llis des ältesten Mitgliedes der j>kaufleutc-vereinigung, Herrn Michael .H r u z a, vollzählig teikzunchmen. ul. Diebstahl. Beinl Bau der Magdalel'en schule kaln Samstag nachnnttags denl Man-rer Johailll G o de : au? der Tasche eine Schc^fhairsen^Uhr inl Werte voll 75i0 D-n. abhandell. Nl. Einbruch. In Studenci dvang in der vergallgenen?!acht ein Unbekallllter ill das ^^immer des Fleischerl«hrlings Franz T u r-se k ein und entwendete desse,, Kofslir. iil dein sich Wäsche inl Werte voll etlva Dinar ^fand. Nl. Letzte Borstellung Retta-Fatma in Ma-ribor. Ä?r berühinte Telepath, Hypnotiseur und Jllosionist FregoliRctta, welcher anl gestrigen Abelrd vor ausverkauftenl Hause sein zwe'ites Senslitionsprogramnl unter allgenleinem Beifall absolvierte, gibt in unserer Stadt nur nock, eilre Vorstellnllg lind zloar heute. M o ll t a g, um 2<1..Ä Uhr im großen Union-Taal lnit vollkommen ileu-cn Programinpnnkteil flvissellschaftsichen und illusionistischell Delnolistratioiren). Eintrittskarten im Vorverkauf bei HAfer und Bri?i-nik, sonst an der Abendkasse. Nl An die Diebstahlsaffiire der Eisenbahn« Werkstätten silld vier weitere Persoilen ver-lvickelt, die jetzt festgenonlmen wurden. Einer von den Verhafteten war im Heizhaus be-schch'tigt. Die Untersuchuilg wird fortgesetzt, unt sestMstellen, ob Diebstähle auch hier zll verzeichnen sind. * Belika kavarm». Täglich Programm und Kabarett! Nl. Wetterbericht vom 4. Mai, 8 Uhr: Fenchtigkeitsnlesser II, Barometerstand 73V, Tenlperatur 1^, Windrichtullg OW. Bewlil-kullg te!lll>e!se. Niederschlag «>. c. Aus dem Eisenbahnbienst. Versetzt >tcil der Verkehrsbeamte Martin Podgor»ek voll Celse llack) Poljöane, der Osfizial Frailz Alt von Zidani most nach Celje und der Verkehrsbeamte Johann Avbelj voll ,^idani lnost als Stationschef nach Planina. c. Aus dem BanatSbienste. Die Volon-täräl^te Dr. Frailz Kozin Ulld Dr. Fran.; VerbiL ill Ljublsana sind als Hilfsärzte i^.il das öffelltli^ Krailkenhaus in Eelje berufen worden. c. ASkerc-Feier. Allläßlich des 30. Geburts tages des slowenischen Dichters Antoll A?i-kerc findet am 10. d. iil seinein Geburtsort RimSke Toplice, de,n ingoslawischeli Arnstein, das mn I. Mai seilte l*eliebte Nlld billige Borsaison eröffnet hat, eiile <^tedelitse!er luit anschließendeln Volksfest statt. c. Reuc Wegmarkierung. Herr Hans lLe-glau vom SPD Zidan! lnost hat dieser T^^-ge den We^ von Radeöe über Sv. Lovrellc auf die LiS^a frisch markiert. c. Siegfried Andrer kommt. Wie schon eiitillal gemeldet, lvivd der ausgezeichnete Geigenvirtuose Siegfried A n d re e ain Mai INI Kinosaal des Hotels Skobeme mit ellienl auserlesenen Progralum ein^n großen Avnz^rtabead gebe«. Androe^ «m Schütor von Proseffor Bichh in Basel, war Kmn ersten Male im ver^ngenen November vcr das hiesige Vwsikpublikunr getreten. Neber sein damaliges Alkstreten in Celje sagte der Schriftsteller He begeisternde Wirkung, die seiil Musi-zierc,^ hervorrief, beruhte keineÄveg.^ illtr auf der tochnischell Meisterschaft, allf ^ein atenrbe-raubenden Ztakkati und springe,iden Bögen, auf der Brillanz des Vortrages, sie berzihte vor allem alls dem unbändigen Teirdpera-meldt, «luf dem lminderbar saftigen, vitalen Ton und auf der eigellivillig straffell Rhythmik dieses jungell Geigers. Er ist eill inusi-kalisckes Naturell von urspünglicher Kraft. Man wird noch niehr von Andrec höreil." — Mit d<'ln t^iger Andres koinint auch die Kwnzcrtsängerill Hedwig T e r t ll i k nach Celje. Frl. Ternik wird Lieder von Hugo Wolf. Brahms und Marx vortragen. Karten inl Vorverkauf bei Joses Krell. Sport-halldlung, Krali(i Petra cestv. c. Vortrag. Ueber die Berglvelt an der Adria von Tu^ak bis Kotor sprockien an Hand von über 200 farbigen Lichtbildern ain Montag, 4. Mai inl Nahmen der hiefigcll Zweigstelle des Slowenischen Alpenvereines iin „Narodili dom" Kapitäil P a n ti aus SllSak und der Zagreöer Lichtbildner Griesba ch. Beginn 3 Uhr abends. c. Meisterschaft im Tisch-Tennis. Die strige Notiz über das Tijch-Tennis'Turllier um die Meisterschaft von Celje ist iusolveit richtigzustellen, als nicht alle „bisherigell" sollderil alle „hiesigen" Kllrbs darail teilge-noinlnen habe,!. e. Abschied. Dr. Jailko Bedekovi6, aer bisher dem hiesigeil Bcrwaltungsgerichte als Vorstand zugeteilt war und nun in den dauernden Rlihestaild übernoininen lvurde, sch^i det ill diesen Tagen aus Eelje. Dr. Bedeko-vie ist Besitzer des Hl. Sava-Ordens Klas se, des W.'ißeil Adler-Ordens 4. und ü. Klasse, des Jugoslawis6)en Kroneu-Ordeils 8. Ulld 4. Klasse und des Rumänischeil Kro-nenordells S. Klasse. Die Bealntenschaft des Verlvaltungsgerlchtes Celie veranstaltete kürzlich dem Scheideildeil zu Ehreil eillen Abschiedsabend, lvobei deul verdiellten Ver-waltullgsbeanlten in lvarlllen Wortell sie Wertschätzung und das Bedallern i'iber sein scheiden ausgesprochen wurde. r. Titdlich verungltickt. Der Friseurgehilfe Viktor LeskovSek aus LaZko verunglückte bei cilieln Bergausslug auf dem Hunl tödlich. Leskov^ek stiirzte über eiile FelÄva»ld und lvar ciuf dev stelle tot. c. Spende. Der Abgeordllete Herr Johann Prekorkiek ii? Eelse spendete für den Mirsik-verein der Postangestellteil ill Eelse 200 Dinar. c. Rimfke Toplice beganll die Vorsaisoll ain I. Mai illit der Eröffnung oes Kurbetriebes. Zeitiger als sonst hat der Flüi?l'illg seillen Ein'llg ins 5a,liltal gehaltell. Allüberall lnacht sich neu erma hte.^ Leben geltend, frisck>es Allfblühen Ulld Neulverden nicht llllr in der Natur, sollder,l auck i,n Badehails, das in delk Winterinoilaten sogar lnit t'inein Lift ansgestattet lmirde. D'r Klir betrieb ii, dieseili durch Klima nnd Lage ge-feglietell .Heilbade des unteren 5anntal^'s nilnint von Tag zn Ti,lg zn. Der t^pslegie Kurpark weist leuchtende Blunlellbeete uild hellgrüile Rasellflächell ans. D'r lO. Mai brillgt dciu Kurorte eine Gedellkfeier für Alltoll ASkere. dein großen slonvnischell Dick> ter. verbundeli nlit allerlei Volfsbellisti-gnllgen. c. Schllubtihnc. DiellSta^i, den ö. Mai, gastiert im hiesigen Stadttheater die Schauspielerl rnppe des Liubljallaer NatioilaltlM-ters Nlit der Koinödie „Der Wald" voll Ostrovskv, d^'lin bekannten rnssischen Draina-tiker. Beginll K lihr abelids. c. WiederaufnalMe. Herr Ianko Doliilar, Lalldivirtschaftsrefereilt iin Nlchestallde, ist dieser Tage lvieder ill Diellst gesetzt nnd als Lalldwirtschaftsreferent an die Bezirkshaupt inannfchaft Eelie berufen imirdell. r. Sannrcgulierung. Die Banvtsvenval-tullg ill Lisublsalla l)at die Vergebung der Sannregulierullgsarbeiten l'ei Celse für den 23. Mai ailsgesck>ricben. Die Voranschlags-sulnnle bet'rägt iZ.tll.Olll.M Dinar. iin heurigcll Jahre die Reguliernngsarvciten so Repertoire: MoMog, 4. Mvi: «eschloßen. Dii«Stgg, 5. Mai uor 20 Uhr: „Der ßt>' ^ Ermäßigt« Preise. Mittwoch, V. Mai: Te«^fs«n. Donnerstag, 7. Mai itlil 20 llhr: „Direftor l^MNpa". ^ugullsten der ^chaulpielerver-Vereinigung. Ermäßigte Preise, 'inin !ei' ten MN'le! Burg-Tonkino. D'r großartige Gesang-filin „Das leuchtende Ziel" »lit berühmten Sällgerin G r a ce M o o r e ill der Hauptrolle. Die Kiinstlerill, dereil klassische Schönheit jeden Besucher faszinieren wird, filtgt die bekanntesten Arien ans „Earmeil^'. „Madanie Butterfly" ulld „Traviata^'. Ein phänolnenale-r Großsilin in deutscher Fas-suug, der überall ein besonderes Ereignis bedeutet. — Es folgt „Ahosver, der ewige Jude" mit C o n r a d B e i d t ill der Ti^ telrolle. — Salilstag unl 14 nild Zonntag um 11 Uhr „Jndianerrache", eiil spailnendes Erlebnis unter den RottMlteil. Union-Tonkino. Bis einschließlich Molltag der herrlichste ^ilni des Jahres „Vlartha" lnit der Rnndfullkfängerin Earln Tpletter. dein strahlendeil Tenor der Berliner Staats oper Helge Nosivaenger, Georg Aleksaitder Ulld Fritz Kalnpers. Eill großes filinisckx'? Erlebnis durch die romantische Gestattung einer zarten Li^sgeschichte. Äe zärtlicheti Worte verliebter junger Melli'rlien, derbe, urwiichsige Scherzlvorte. feingeichlisfene W:t ze Ulld populäre Lieder der unvergänglichen i^ltereil Oper Flotoivs. Es folgt der imlN' derfchöne ^ilnk „Schwarzer Engel". AvvVelennachtbienst Montag: Mohrei,-Apotheke s')?iag. ver) lttld Ct. Alltoniiis-Apotliete lMag. ?>l bane-ze). Venstag: Magdalenen-Apotliese lMa.^. Savost) ui,d 5v. Areh-Apotheke (Mag. Vid-luar). spät beginne,l, ist Zll besiürchten. das', sie nicht vor den star-keil .Herbstregell beendet sein werden, was eine Gefal^r für sie bedeutet. c. Fremdenverkehr. de, Hauptixr. sammtllllg des Freurdeilnerkelirsl'erbaildeo iu Maribor wurde für IW0 lil^'r den Besuch der Eominerfrischen und Kilrorte folgende Ziffern bekanntgegebeil ldier sollen ilur jelle ^^rte aligegebell lverdeir, die !li den Bereich der Eelieer Berichterstlittung »allen): Eel-j^' l2.029, Noga-^ika Zlatina Do- brlla La«ko l75>i>, Nimske Toplire l!.';o, Logartal it. Weidmannsheil. Eiilei, tllpitalen Ailer liahn erlegte inr Jagdrevier ^^ornja der hiesige Hausl'esitzer ulld Holzindtisiriels' Herr Frailz P i k l. ik. Die Amstage der Großgeineinde fiilden künftighin zuviiual wöchentlich stiatt, und znxrr jedc-il Doulierstag voii 3 bis 12 nnd von 14 bis 18 Uhr sowie jedell Soilutag vou 3 bis l2 Uhr. Eine Ansnalmle b'Iden illir liesonders dringende Fälle. ik. Plombierung von Fahrrädern. Aui 10. d. von 3 bis lialb 10 Ulir lvird ani hie-, sigell Vieliplatz die Plombierung aller ?vahr rader, welche noch nicht plonlbiert nwrdeil sind oder deren Besitzer die Moinbeil vel--loren haben, vorgenonimen werden. ik. Schutzinmpfung. Die alllabrlicl, wiederkehrende Tchutziinpfung filldet im reich unserer Großgenleinde all nachstesieildell Tagen statt: Anl 5». d. ilin Uhr für den Znlpfbezirk Pitanje i», der lziefigen ^ve meindelllnzlei. Anl l>. d. uir gleicl)<'n stunde all der Boliksschiile in >)iakc'l.>ec für de,, Jlnps bezirk Hudiuja. Ain 3. d. um llhr ill Sv. ^lorja,l ill der dortigen Volksschule für den gleichnamigeil Iinpfbezirk und jchii^ich ain i). d. znr gleiclien Stnnde i»i HoelPar'schetl Haufe zll Ljllbuica für deli Iinpfbezirk Ljub lliea. Eille Nachschau bz^lv. Nachililipfung findet nach acht Tageil in j<'di'ni der gewinn ten Orte statt. Mariborer Zeitung" Nummer l05 Dienstag, den k. Mai lAb Kaufet in Deutschland Der Bauer wirds euch lohnen! Aus doll vers6)iedencll Polemiken in der jligoslawisch<',l Presse ist zu entnehmen, daß stch no6) imnn'r nicht die Aii-sicht einbi'irgert, nmn von unserem größte» Abnehmer, Delltsck)land. auch kaufen Muß. Die hi^igen Olxstcxporteure beÄbslchtigen, »vi<' nmn erfährt. eine Denkschrift «n die znaM^nden Stellen zu richten, worin dies betont und ncricingt wird, daß die (5^infuhrkontrolle strengstens g^'handHabt wird und daß auch der Staat l^'erhaltcn loerden muß, seine Anschaffungen an Industrieartikeln so nv.it als nlöglich in Deutschland vorzunehnicn. Soeben wird über die Anschaffung der neuen Radiosendcr für B^ogmd, Zagreb, Sko^'ljc nttd Zplit ini Poftministerium ver-t>andl'll, wobei es noch nicht sicher ist, ob dieser Auftrag in der Hös>e von etwa Z(i Millionen Dinar an Teutschland vergeben wird. Nur vom volkswirtschaft^lichen Stand-puntt aus betrachtet, wäre es eine Selbstverständlichkeit. diese Acfertlng in Deutschland zu placieren, denn wir nnissen schon licute in die Zukunft schauen und uns fra-gen. wohin lnit unseren Ausfuhrüberschüssen, wenn Dz ivir von Deutschland Waren hinziehen. (5? kann daher picissieren, daß nur infolge dcr g<'l ingen Einfuhr nur lW bis 200 Wag-gona '.'lepfel nach Deutlchlaud exportieren. n>äsn<'nd der Rest von einigen tausend Waggons dali^iw vennoi'tet oder vermaischt wird nnd v?rfanlen inuß, wie dies schon inl Jährt' leilim'ise auch der s?all »var. 'A^lche.^ P^'lsvvernü^gen geht damit zugrunde'! Wenn nnn anch noch der einzige Art:k'?l Nl unleren C^ebieten. -w^lil)^'« der '^auer alle zwei biv drei Jahre zu einenl anneh'.n--baren Prci? verkaufen kann, (ans dessen Konto er si.Ii schon I bia 2 ^;aHre bei sci-nern .^ilaufmaini versclMldete). ni6it nuhr v<'rkäuflich sein wird, dann wird die Kata- strophe nicht allein über den Bauern her. einbrechen, sondern auch Über die Importeure und Industrien (Textil). webche aus egoistischen Motiven ihr« Roh«, Halb» und Fertigsabrikate aus Staate« einführen, die in unserer Exportstoitistik an letzter Stelle stehen. Es sei dies gleichzeitig ein Appell an die Importeure und Industriellen, sich bei Bestellungen dnl Austande voin rein volkswirtschaftlichen Gedanken leiten zu lassen im Interesse der Landbevölkerung, welche doch d^s Gros unseres Staates ausmacht, die Wa ren nur dort zu beziehen, wohin wir luch unsere Agrarprodukte zu guten Preisen oerkaufen ki^lmen. Anton B i r g n, a y e r. Maribor. X AltMateeialxrkmtf. Am 11. Mai wivd im Holzmagazin der 2. BahnerhaltungSsek-tion in Lst^ljana-Hauptbhf. eine Partie von alten Türen, Fenstern und ei^rnen Herden im Wege der mündlichen Anbotstellung abgegeben. X Besteuerung ausiSnöischer Unweneh^ mungen in Rumänien. Eine Reihe oon Staaten haben Protestnoten gegen die vor kurzem verfugte Besteuerung ausländis5ier Firmen in Bukarest iiberreicht. Es wird für wahvs'ö^inlich gehalten, daß c ne Abän^;cr-ung Verftlgung des rumänischen Fin^mz Ministeriums getroffen werde, wonach eine Besteuernng nur in denientgcn Fällen er-fol^n soll, in welchen von den ausländischen Firmen Konsignationslager in Rumänien unterhalten werden. Bis zcj^t l)aben die Vertreter und Agenten auZländislher Firmen keine Steuererklärungen abgegeben X Die vroßhtMdelApkeift m Oesterreich. Das Preisniveau ist in Oesterreich im Apr l Gier- und GeflUgelmarkt Zunehmende Eierausfuhr in Blechkannen / Ein neuer Exportartikel / Flaue Tendenz am Geflügelmarkt Der E i e r h a n d e l war im April, der Osterfeiertage »vegen. zienllich lebhaft. Wie immer wurde am meisten nach Deutschland alksgeführt — gegen 30 Waggons Ner ln Schale und gegen W Waggons Eier in Blech können. Die Ausfuhr von Eiern in K a u-n e n ist in Jugoslawien eine Neuerung, die i'Nl vergangenen Jahre zum erstenmal ver-juÄit wurde, nlm aber in gri^ßerem Maße angeivendet n>ird. Die ersten, die den Versand von Eiern auf diese Weise vornahmen, waren die C^hincsen. Schwächere und schleck) tere Ware wird nämlich zerschlagen und ^ivecks Konservierung drei bis vier Tage in KÄhlräumen gehalten, wcrauf sie in Whl-n>aggons verfrachtet wird. Solche Eier in Kannen kauft vorwiegend Deutschland, das dieselben für Jndustriezn^cke, hauptfächlich fi'ir t>ic Teigwarenindnstrie, verwendet. Für Heuer hat Deutschland Jugoslawien eiil Kon tingcnt von Waggons Eiern in Kannen eingeräumt. Zehn Waggons sind bereits aus gcfl'chrt worden. Auf dem Jnlandinarkte zalilten die Aus-fuhrhändler den ziemlich hohen Preis »on 40 Para fc Stück, während sie 'n Deutschland bis 5>5 RM je Doppclkiste erzielten. In die Schweiz gingen zehn Waggolls zum Preise von 55 bis 58 Schweizer Franken franko verzollt Bux. Oesterreich Nhrte fünf bis seckis Waggons ein und zahlte 8 bis 9 Grosrhen je Äück, England acht Waggons bei Preisen von 65 bis 70 Shill. franko verzollt Lo^on. Auch die Ausfuhr in die choslowakei betrug gegen 15 Waggons, zuni Preise von 380 bis 420 KL je Doippelkiste Der Geflügelhanidel lvar etivas schwächer, da das Ausland ältere Tiere schwach sucht, Junggeflügel aber noch zu klein und zu teuer ist. ^utschland führte gegen 20 Waggons Lebendgeflügel und 10 bis 15 Waggons geschlachtetes Geflügel «in. Auf i^ln Jnlandmarkt wurden für Geflügel 8 Dinar je Kilogramm befahlt, während Ulan dafür 70 bis 75 Pfennige für Lebeild-geflügel und 85 bis 90 Pfennige für geschlach tetes Geflügel erzielte. Nach Wien gingen 10 Waggons znln Preise von l.80 bis 1.00 Schilling. Fettgänse wurden ltur ein bis Wei Waggons zum Preise von l.KV bis l.70 Schilling, frallko Wien abgesetzt. EtivaS Wa re, recht wenig, führten überdies England, die Schweiz und die Tschechoslowakei aus Jugoslawien ein. gegenüber dem Bormonat i-, den meisten Rhstoffen ziemlich unverändert geiblie^n. Bon d«n A^metallen sank der Preis für Zinn von 595 avf VY0 Schilling pro Meterzentner, der Zinkpreis von 50 aus 49 Schilling. die anderen Metalls blieben unverändert. Auch in Visen und Kohl« ergab sich bei. ne AenderuNig. 'Blm din F^rstofsen srhsh-te sich der Preis für Baumwolle von 13^.1? auf 125.25 Schilling., der Flachspreis iank von 105 auf 95. der .Hanfpreis von 2W anf ZZli.W und der Jutepreis von 52.S0 auf 40.65 Schilling. Ac^utschuk erhbhte sich von 200.40 auf S0S.S5 Schilling, der ^vaffin-Preis ist von 94 auf 81 <Ähillinfl zurückgegangen. In den Bvuswffen ergct^n sich kei» ne Veränderungen. X PreiKrückganA aus de« Teemarkt. Zwischen den gvohen Tee-Exportländern Ceylon, Britisch, und Niederländisch-Jndien Ve steht ein Abki?nnnen, das die Ausfuhr regelt und erst im Jahr« 19S8 abläuft. Trotz Drof-selung der Produktion sind noch immer zu große Borräte vorhanden, die den derzeitigen Konsum wesentlich üikerstcigen. Aus diesen Gründen ist altf dem internationalen Tcemarkt ein scharfer Kursrückgang zu ver« zeichnen, der innerhalb eines halben Jahres rund 25?6 erreichte. Währen'' im Oktober 19?^ noch durth^l^ittlichc Preise von 4S.5 Cents erzielt werden konnten, beträgt )er Durchschnittspreis derzeit nur mehr Cents. -s- „I» Kreis der GeftUlt»«." Diesmal schreibe ich mit besonderer Freude eine Nu6> besprechung, denn der Dichter von „I ln Kreis der Gestalten" (Kulturpr'«-litischer Verlag» Levpzig) gehört unserer eng sten Heimst an. ES ist Alfrvd Freiherr von Buttlar-MoScon. Bisher erschienen sein« Gedicht« in den besten reichsdeuL-schen Blättern wie in Westermanns Monats heften usw., doch nml ist der eche Sammel« band herausgekommen und eriiffnet damit diesem ungewöhnlichen Talent den Weg zu weitein Bekanntwerden. Was die Gedlchle des Fr^iherrn Do« Buttlar-MoAeon so gan? von den Dichwngen der übrigen D'chter unserer Zeit untersl^idet, Ist — neben Voll endung des Ausdrucks u»^d einer Fülle ausgezeichneter Sprachneubildungen — die Liefe des Inhalts. Durch jedes Gedicht, lvovon es auch handeln mSge. klingt en, Hauch von Ewigem durch, und deshalb weisen die'e Blüten reifen Ki^nnenS durch den Nandel der Zeiten «ln Stück »vertvollen deutschen Volksguts bleiben. Air Unt«rsteir«r aber haben wieder einmal Grund, all» einen hochbegabten Landsmann stolz zu sein. — Aln" M. K a r l i n. va» Or»IO ttInCiGmI» U-tk! Hereittkreclleii ^er maLlitv llie vier k'rouiitlc: iielivLitisitin. erst »Is clor 1^^>rLen Kndracil funclen sk allmÄiiliLli äie !>pruLlic vviecler. uLlit l_II,r erreiuiiten uniieswrt un6 in bester l^itune iite tillv, vo »ie 2U krülistUt^Icen Lsättcliten. Doeli dekamcn äie Nloner (1oii ^uktrAs-. /u eiiivm ^ttflinicti i'erelt /.n Ilniten lici I'iiicli »lci'iet niil eiiicin l» lter oltenb^»r sUirk itnevtrunkLn >vur und sicli weigerte auf äas äes KÜnlxs trinken, nd^voli! nlle s^uvor ein-müti? iint äezi KsröinKl.'i getrunken Imt-ten. I^c:iclc ?nt:eii vs>ni l^ecivr. Xtlmki iliistertl^ Ileimlieil ?u: »Du iillKt eine l^umnüieit lieeanLen. uker tlleiciiviel. — kitok jim nioäer unci trolk in!t i" s^e^uivui?; ^vleclcr Wir >vvrcten clnrt -luk Uicli gurten.' j8t älieil mefk>vür6ik.« mvtnte ^ramis, i>l8 iiie setinn ein Stilolc eeritten vsren. »äkK er «iicl» kersllv an k^orttios deranmaclite!« alitvvrtvte Vek -lu einem tlotll^K^er. klier var eine Seksr ^riiel-ter tlnsellsinonä damit boseliüktiLt. den VVe« gu8!-ul>o88ern. Keiner von iiinen scliien ükri-een8 l^ust 7>u imden. äen I^eitern I^liit? ziu mu-clien. macINen im l^ekrontell dumme iZeiner-I!l>knte ssiu lioÜ i» sie iilnein. "Dienstags den Mai lWk ,Maribsrer Die erste Iwnde deS Fußball- finate „Zelezniüar" erledigt „Hermes" 2:0 / Feuertaufe des SK. Ljubljana Das Außballfinale, daS vier Mannschaften als Gegner sioht, wurde gestcru mit ^vxi ^ptblen «rösfilet. In Maribor traten „7, e-l e z n l ö a r" und der zmcitplaclerte Ljnb-lianaer Berein „H e r nl e s" als Gegner auf Die HeimischA satten gleich vom An-f'Uis? an ein kleines Uebergewtcht, dock) benötigten sie genug Zeit, um zu einem Tres' soierfolg zu kommen. Die Schuld daran 'raj d e Stürmerreihe, die im Md rasch vcr loörts kaln, vor dem Tor aber allzu zaghait das Leder hin und l)er schob, bis es der Gcg-ii!?r erwischt Hatto. Erst nach einer halben Siunde gelang es G o l i n a r. eine»l Zen-lerball zu verwerten, indem er diesen mit dem Kopf unhaltbar einsandte. Nach Seitenwechsel änderte sick) das Bild nur ka'unl. Tie Partie stand trotz der unverkennbar besseren Leistung „iielezittears" fast bis .zuin Sp".'Iende 1:0. so das; der Ausgleich und da« ?N!! der Verlust eines Punktes immer nich niöqlich waren. Eine llzu scharfe Mwehr-a'- on des übrigens ausgezeichneten Torhüters der Gäste veranlagte den Schiedsrichter, einen Elfnieter M diktieren, de,, dann Paulin zum zweiten Treffer des Tag-'S verwandelte. Damit war der »kämpf zu Eil-d^ lind auch das Schlußresultat gegel^en. auf die unnötigen KombinaticnMnste d^r Etüuner agierte diesmal die heimische Mann schaft in allLn Formationen in befriedigen!)!'^ Weisse. Die Gäste gabe>l sich erst iui !veitei..'n Spielverlauf besondere Mühe, do5) auch dann das Zusammenwirken der ein. zelnen Kampfrethen zu wlinschen übrig. ren besten Mann hatte sie im famosen T^"-hüter. Schiedsrichter a in e r n i k aus Llubljana konnte den schlechten Eindrutl, den der letzte „importierte" Spielleiter hinterlassen hatte, wieder wettmachen. Der wol-kenbruchartige Regen, der in der z'veiten Spiclhälfte niederging. beeinträ.-sUlgte die Kampffi'lhrnng ganz gewaltig. Das zweite Spiel der ersten Finalernnde sah in Ljubljana den neugegründ'-'tell SK'. Ljubljana und den SK. a k o o e c als Gegner. Die Mannschaft des Sdaß genug Hoffnung be, steht, daß man schon in Bälde einen spiel« krc^tigen lokalen Fußballgegner l)aben wird. Ein ausgezeichne^r Leiter des angeregten Spieles war Schiedsrichter' Bergan t. Slalomlauf auf der „Aeleniea" Auf deni interessantesten Skiberg der Karatvanken, der „Z e l e n i c brachte gestern der SK. TrLiA ermn interessanten S l a l o nl w e t t b e lv e r b zur Abwicklung. Der Start vereinigte nnsere besten Slalonispezinlisten, nur sls-ade, daß für daS Danienrentlen kein größeres Interesse wach- gerufen wurde. Als der weitaus beste Wettbewerber erwies sich Olympiakämpfer Cyrill P r a e e k., der als einziger sturzfrei die schwierige Trasse bewältigte. .Heim wurde von unglaublichent Pech verfolgt, da er zu Bodeil mußte. Der E i n l a u f gestaltete sich wie folgt: 1. P r a L e k (Jesenice) 52 Sekunden, 2. Novak (Iesenice) 53, 3. ^ni-dar (Jesenice) 1:05, 4. Urbar (Ljubliana) 1:05.2, 5. .Heim (Jesenice) 1:0?, ö. Bevc (Ljubljana), 7. öarmai: (Ljubljana), 8. Kat-nik (Ljubljana), 9. Master und 1l). BabiL. 'Das D a m e n r e n n e il s^ewaiin Frl. Erika .H e i nl auS Jesenice vor Frl. Martha Bogataj aus Ljubljana. Für den Haupt., sieger des TageS stiftete Dr. Anrkler eineir wertvollen Pokal. Tifchtennisturnler ln Ljubljana Der Sporttlnb „.H e r ni e veranstaltete gestern ein Propagcinda-TischtenniS-turuier, das eine sehr gute Besetzung auswies. In den MannschaftSkMlpsen ging „I l i r i j a" als Sieger liervor, deren Teanl im Finale „H^rmeS" luit 3:2 überwältigen konnte. Der Zagreber E i s-l a u f v e r e i n, in dessen Reihcu auch dcr Mariborer Meister S e n e k o v i « mi:-wirkte, schied bereits in der Vorschlußrunde aus und zwar war der ehenialige StaatS-meister gegen „Jlirija" unterlogen. Allerdings gelang es Senokoviö den besten Vertreter „Jlirijas" Lazar 19:21, 21:18, 21:15 zu schlagen, währet,d der eheinalige Landesmeister Hern e r gegen Weißbacher in ^wei Sätzen unterlag. Die übrigen jwn-kurretlzen werden im Laufe des heutigen Tages abgeschlossen. Heia Aovai w Deutschland. Die jugoslawische Tettuismeisterm Frl. Hella ^wvae weilt gegenwärtig ilt Deutsch-latt-d, wo sie an niehreren Turnieren teilir^'h nren wird. Ini Turnier zu Wiesbaden schlug Frl. Ä^ovtiS die Deutsche Fr. Weber 6:3, 4:ö, c;:3. Montag, 4. Mai: L j u b l j a n a 20 Braildl-Trio. — 21 Opernnlusii. — Beograd 20.30 „Figaros Hochzeit", Opernübertragung._Wieli 21.30 Lustige l.'?^sangsvorträge. — B c r l i tl 18 Aus Operlt und Operetten. — 20.10 Flie. germusik. D e u t s ch l a n d s c n d e r 19 Sc!^llPlatten. — 21 Bom lieben Angu» stin. — M n n ch e n Itt Abendtonzert. — S t tt t t g a r t 18 Fröhlicher Alltag. — 23.4 Musikalische Köstlichkeiten. — S tra ß-b u g 18.5 Wal.ixrkompositionen. — To ti-louse 20.25 Süße Lisl^r. 21.10 „Manon". Opernnbertragung.__Mailand, 21.40 Biolin- und Klavierkonzert. — R o nt 21.40 Bunte Stunde. — Prag 1S.30 „jt'arlstcin", Opernübertragung. ^ B u d a p e st 18.30 Französische Kainmermusik. — 22.10 Ifangs konzert. — W a r s ch a u 2l Eine halbe Stinrde itl Wien. — 22 St^mphoiriekonzert. Dienstag, 5. Mai. L j n b l j a n a 18 Ballettmusik. — 20 Bokalkoiizert. — 21 Trio von Oberk.rain. _ Beograd, 13.15 Volkslieder. 1lj.i'')0 Volks tüntlic^ Weisen. — 21 Serenaden von Mozart. — Wien 10.50 Tiroler Märsclie. — 14 Cassado spielt. — 15.20 Kinderstnnde. — 10.05 Blasmusik. — 17.35 Konzertstnnde. — 20 Zeller-Millöcker-Ofs^tbach. — 22.10 Das klingerrde Wien__Berli ti, 10.30 Virtuose Kleinigkeiten. — 16 Musik zuin Feierabend. — 2V.10 „Der Waffenschmied", Opern flberttagung. — D e n t s ch l a n d s e n d e r 1k Musik anl Nachmittag. — 18 Schwedische Volkslieder. — 20.10 TlMMusik.. — M n n-chen 16.10 Fiir die Frmi. — 21 Das Jahr des Bauern. — S t n t t oa r t. 18 Konzert. — 20.10 O, schöner Mm._ Straß- bürg 18.45 Otx'rnarien. — 2V.15 Kompo-sitimten von Pierne. — Toulouse 1!^.40 Tonfilmschlager. — 22.05 Buntes Konzert. -- M a i l a kf d 11.30 Konzert. — 20.35 Opernübertraguttg. — Rom 17.15 Buntes Konzert. — 21.35 Kmninerkonzert. — War« scha n 17.15 Kamnierittttsik.__20.10 Konzert. — Prag 1ÜL0 SudoteAdeutWe Kom- pofitiouen. ^ 21 Konzert. — B u d a p e st 17' Biolinsolo. — 20.10 „Das Parma-Veil-Operette. b. Fun<->M«^jin. Anleitungen zu», ^eit.'t bau eines Okoden-EBC-Snper, Anssätzc üb. Vlimmverstärkerrichren, die Eiltwi^lung oci? Zweiröhren-EinkreiserS, NltraknWvette^r :n der Med'izitt, technisckie Nachrichten. Blott für Photoknnst und .Kinotechnik beschließt auch diese reichl>altige Nummer. Per lag in Wien 0., Peregringasse t. Einzelnitn? nicr Din. 10. Schatzfuche um jeden Vreis Die enc^lischen 5chaksnck)er, die nnii säion seit !^al?r und Tag auk den .^okosinseln im südlichen Pazifik liach vergrabenen 5chni>el, frilherer Piraten suchen. siai>?n sich jetzt ein-' behördlich^' Utiterbrechulig ihrer Grabungen gefallen lassen müssen. Die ^konzession für il, re ErpedationSlirbeiten ist abgelallfeu uni) neue l^osuche köntien erst N'iedel- eing<'reicht werden, 'venn die nene Negierung von starika, unter dessen Oberhoheit der Koto>5-Archipel steht, die NegiernngSgeschäfte üb<'r-noinmen hat. Da^^ dürfte etwa Mitte Ma: geschehen. Iimner wieder haben ein Jahrhundert lang die KokoSinseln eine magische An zieh-ungskra't fi'lr Schohsncher gel>abt. Nach al ten Clironiken nrüssen hier riesige ^chätv uer graben liegen — nur weiß leider kein M!.'n>5^ wo. Im ^ahre 1818 l^t eilt berüchtigter Pirat, Benito, der mit seinent wirtlickK'n Nameit Bennet (^rahant hieß, viele Tans?n de von Jnlvelen, die er ans den iitalhedratell peruanischer Küstenstädte raubte, ans einer der .KokoSiuseln veriiraben. Das (i'^eheiinnis seim's Versterks hat er niemals bekannt gegeben. Es heißt nur, Benito habe einige Jahre s>päter tioch schwerere Silberbarren im Werte von elf Millionen Dollar seinem Juwelens6)atz hinzugefi'lgt. Der (^^eianN^rx'rl der verborgenen Schätze läs',t sich hent«.' gveise l)abcn sich aber al'^' Mlschnngelt erwiese». Die englische dition, die sich angenblicklich mit der Lesnng des Rätsels besaßt, hat il)re Arbeiten ini ^ahre 10ii4 begonnen, ^ie ist von einer doner .'»>andelsgesellschafl ansgeriistet N'or dell, die sich als „S6Msnch ui. ti. VV" b?-zeichnet. Aber obnwhl schon niehrere t'ln»en!> Pfttnd in die Za'he inoesticrt n'nrden, n'ar tet luan noch ininier rx'rgebtich ans eineir Erfolg. Die meisten möchten Prcisboxer sein . . . Eine englis6)<' Zeitnng hat Nli drei^^hn Schüler im Alter von 13 bis 1t ^>ahl'en die Frage gerichtet, uvr sie sein nii.'1)ten, n>enn sie nicht sie selber n>ärenV Elr 7^nngen er-klärletl, aln liebsteil ein betnchntter Bon'r, Rennfahrer oder Fnßballer sein wollen, wobei die verschi<-densten Nanien genannt Mtrden, einet', ein kleiner Dieter, n-einte, er mör>ge Martin Jakob Lnther, ein N^achkoinnte de>-großeit ^forniator^, g<'st>orben. Ein Arbeitsloser in Lo.-' An<^'le.s.. Anieri-ta, mit Namen I. R. Willi'^. eulUe von e«. nein entfernten Onkel ei», gri>ßer?S Stück ^'and. ''^evor er es nin ein paar tan'end Dol lar 1.och^l»Uig. « den Bolt^ t«r Manbmvr Zeftuins" Nummer >10^ Dienstag, den 5. Mni wogs viel versprach, dlirch citteli Ingenieur ttntcrsllchen. Resultat? ^^ahlreichc Erdöl-auellen! Sofort sprang der Mrt des Bodens auf rund I0,ie e,- bespritzt hatte. Doch konnte rhm ein Betrug nicht nachgewiesen u>erden. Ein 74 Jahre alter, nicht nl,khr siau^ zurechnungsfähiger crlter Mann in, Departe- inent Ain steckte nochts de» jwpf zwischen die Gitterstäbe seines Zimuiersenster), tonn-te ihn aber, da dieser angeschivolleu war, nicht wieder zurückziehen. In sein^ul ver-ziveiselten Uinsichschlagen zertrümmer:e er eine Fensterscheibe, deren ^l<4ter ihm dte Halsschlagader duvchschitten. Frldh hing der unfrev^llige Selbstmörder verblutet am Fenster. Am I. April verschwand» das Pfund aus dem deutschen Wirtsch^tsl>ertchr und?äumt nun vollständig und eni>giiltig dem gramm den Platz. ? ? «V« ist, 6», r» «rlsÄU»». /^übl. Äwmvr ?.u vermteten (!l)8po8ka ulica 38. II., recdts. !>uc!ie reines xweibettieos mt>bl. Ämmer. Verv. Äs ßiLtsßßst/kDk liLstkaus niit seliönen len. Iuk Lutem Posten, ist ak 1. sull 7.U verpackten. ^6r. j. (!. Ver^v. cle8 I^luttes. 46W Z>ckmios. möbl. psrltvtt. ?>m. mor mit «eplir. kineaiix »n Iiesseron Herrn z^u verrnioten. lie»ciiuit Sciimiäl. Stolna -I58Z ^übl. ZImmLr SN LlULn ^Icn I^errn, event. 2 ^imlner, UN ein Lliopaar vermieten, li-^uptbalinlioi» u. psrkttsile. ^cir. Verv. 4^7^ 2 lvvre. Illslnv Zimmor. sn nur gllein5telienäe k'erson vormietsn. ^niraxen in äer Verv. (I. I^Isttes. 454Z 5^vbl. z:u vermieten. /^ieksgncirovs ^68^ Ämmvr. KiiLlie, rvin. rutlix. kelcommt kinäsriose ^rau lf'ri.'ieur). 4473 /V^ölil. Ämmvr suLieietl Züu vermieten. l'attenkaciinvA 18. psrt. link?;. 4680 /immer un«I Küeke eflai.. möt>I. Äm« mvr. iliolittix, Isttendiielittva IS-l. sür 7. 4683 VermiLte Awmor. leer 06er möbliert. KrLvins, ^lellsan-lirovs 7, diesekgft ftadiö. 467? »Uer dslölastltutv 8o^vi< >Vertpapiere (XrleL88:kL(Zen-rents) ll»alt ui«I verll«»lt. ^us^atilunxen ?u sillnztl«8ten prÄson »olort !n v«r«olä. Vositivr iler Spardiiollkr unä Lekuläner. venäet k^ucn vc:r' trauensvyll an äie firma Planw8v>l. I1snckol8se klir ksnlc- unä Kreäitsneele-iienlieitvn, I^jubijans. keetlio-venova ul. I4-ll. I'el. 3S.1V, veictle titr .«itrenx sollt^e OurMiiiirunt: !,smtlicker (le-«ckötte biiret. 3632 KoUeldsdii. neu renoviert, tür Damen >mä tierren. (Lin Klub dbeiltl nocli frei.) (Zutor l'ropten, au8L02eieknete cke. Ls empLiedlt 3i(^ X. S«» oica. k?e8t»ur»iit unä L»tt »Pl7onslli rivor«, ckl>v» S. 4676 prim» Sükkvu 2u verksuton. ^nfr. Slvvenska ul. 81. 4687 SWwe V>vnstmji6el>«n, v. 4678 >Iur prima Nsusselinvlllvrlo soll 5icti melden ki^aktrova 6 III, reekts. 46S1 lZolävnv» ^rmdmnl. ea. l em breit. Samstse im Z^entrum cl. Ltaät verloren. ^l>2Uiieden xceeen keloknun? Oroeerie peöar, (ZMposks 14. 4679 ^ileinstetienäe ^ltvv mit Li-senlieim vvtlnsctit bekannt-«ciiait mit einem Pensionisten, l^nter »i^aixiiiek« an clie Ver-vsltun«. 45S3 MiZive imm!» «a itMi 4666 mlr «iez^anrem ^ntobui llurek cl»« llrAutsi unci Körnten u»ek UHIN«. -urilclc libsi' ?ne>t» l^jubljsii» vom 21. bis 24. ^»! bietet ziek viiumkrei UIIi6ti«ebvn ^iel»enb»lle in pobreij« »u» «tntt. Die tieil. 8e«I«nmv>»e vircl Dienstax, ri«a 5. um k»it» 9 Ulir i» k^r«vrjAlc»oerlrirebe »«Ie<«n v«r6«i. I^/<«lv0k. »m Z. Um 1V36. Die tiektr»uekn«1e N>et« lilkvK» 4682 im ^»men »i!er Verv»n«Iten. '«SS X«i» bl»oo «f»ri m«be »!» «i»«» Aliolr »uk wiek. leb bD«Oi6»t« »aä»r« A^t6eb«a um ibr« Lial«ävatl«a -um ?»»». um ibr« lU«b»l»l«o «oä um ibr» 8ol«l»» Viaß« v»r«a mlk ul«m«1» »u^«ä»vl»t. leb Ir»o»t« ck«n Qruaä. 6«nn leb b»tt« ei»»n »vbr»«Illiob«n U«ut war von m>6 «rv«it»kt«a ?or«» b«6eolkt. bliebt», v»» ieb v«Hu«bt«, «ebj«a mir »u beltsi». O» ri«t mir «ja l)ro>li»t »ur vt»»»», tsttlrsi«» ?ok»loa. Iv »ia p»«r 7»^«« vur6« m«ta« U»ut b«r«it» iri»ob»r un6 v«i>«Or. !a «i»«r Voeb» »II» »kvltOrt«« ?or«« u»ä ^it«»»«r v«r- >ebBmaä«o u»6 m«ia» U>ut vr r«in. »«rt uaä ßl»tt. d^un bia lob aiobt m«br »il»r»üvbtia. uv6 A^»on. 6«n ie^ ivl Ol« v«j»» Lr«m« l'oleklo» «ntliRlt pril6j^»ri«rte 8»bn« j«t-t tr«Lk». m»«bt mir I(ompum»nt«. unä Oliv«oül. 6riaK«» t« 6i« ?or»a «»a be>«iti-g«i» ti«i»it«»6» Vsniarilmiguag«»». «li» ua6 8«ii« »i«m»l» «?«iob«n I»Snv«n. >n6«r« vrtvoll« Zuiiitr« oäbrsn ua^ v»rja»»ß«» «ll« kl»ut un6 v«r«»it«n 6i« ?or«n. ^«6« ?r»u, »«!b»t vor^Divbritt»««» Xlt»r«, lc»»n »obnOll «in« kriieb«, >rlv« uack l1«bUoI>« U«vt «rl»ng»n, auk 6i« jecl«' jimß« I^tickol>«a itol« »«In vürii«. « »! »M » M«l Ml»'! l)l^l?cn vel?l.^ci osK^l^ Tcivor wollte ?lnio sie nuu unbedingt be-ivclhren. Alles Gvtier ivar ihui q^'fchwisterl!-chs .^treatur. Er splirt<' seinen Frühstückszuk- (ü'lne Tronlniel, Klarinette n. Büml^ardon klangen von unten s)craus: '^l^ndernmsikan-len. die auf der Duräireise ihr. Nachtquartier verdienten. E«? stimnitc kläglich und tat den iDliren well, aber da.^ Dvridl bekiim pli?t^Iich Zchwung in die ^"iße und ein ''us!'.'N und -Ziehen in den Oberkörper. „''XUch doch, Anio, wie schien'." „^ein, ja!" Tie fas;ten sich a» d.'u den und wiegten sich ini .^miuer hopste die .Mavinette einen Ton hinterdrc'n. Aber da« machte nichts. „Dara, darang lieranf. .'lnio «chiit--te hielt noch rnimcr Doriidl^? Reckte j^st unk^ wieqie sie leise im Takt. ^-ron von !,1ies^ling kanl zuriick. l^efoigt von einem Mäd^lien, da» bllh<'n)e ?'Iber-sannen nnd einen Berg von Streuselkuchen tnig. „Nehnien Sie doch, Anio!" -'rnlnnterte ^-ran von ?ies^ling und hielt ihm die K'n-chenplatte entgegen. Cr n>ar so libn>esend, daf'^ er liä) ein zweiteSnial niiti^iea lie^. 'Illach dein Kaffee machte lunn einen siro^ s^en Trott durch d^n (karten lmch den Stal-lunqen hinüber und besah die zun.ien Kälber, die noch an der Mutter traliken. Anio klctterte ans den .<>eubodeu, wo ein? Henne l?inverlec,t haben sollte, wie das Doridl l»e-hauptete. Aber er fand nichts als oil'r Stiick innge .el>r geqrn eine Amsel loSgedri'ickt lnid sie mit!e'i Uirch-I' Auge fletroff^'n. Mit sammernden Lünten hatte ihn das Tier ouaeklagt. Da w.ir e>' vor niedergekniet niie vor einem V?cnsch<"i, dessen Tod er verschuldet hatte, und halte sein (^.esicht an das schwarze ?sederlle>d ge-preszt. „Das wollte ich nicht, das wollss 'ch nicht!" Bleich ulld verstört hetzte er !us .^laus-denn sie gab no.-li innner Lebeus-e-che.i ven sich. In, Büro hob dcr Amtlnann deu Uncrhl)rt, was sich der ^l«nge erlaub:«.', während der Dienststlinde zn ihin in k-imnicn! „Was ist?" „J6i habe eine Ainiel wundgescholscn'." Ueber das schm>alc (Besicht d^'s '^linUnaun':' ging ein Berstehen, „l^ib ihr den ('»inaden. schuk" „Ich kann nicht, ^^ter!" ^^lerrgott! dachte Tchütte, inin ielb^'r i>on der Perzu>t'islnng des Illngen ulitgeriiier. lvenn da nnn einuial in dessen Leben ein Rist kanl. eine .^t'ntastropli.'. <'ine Stund», die alle Brnnnen licrlchiUtete und alle '^'ich' ter verkitschte, wNis dann? ,Iomnl". sagte er nud ging nnt ihm imch t>enl l^arteli, wo das Tier uns schwachen Zuckungen nnter eineul .s^oinuderbaume lag. Anio sah uxg. Da ivar es schon ge'cheheu. Ein kurzer, schwacher Knall nur. Dann holten sie eine Schaufel uus der kleinen Gartenhiitte und begruben den schillernden, schwarzen jf^örper, der .loch oor Mi nuten so froh durch die Luft gesegelt ivar. „Das Eis, das Eis, das Eis!" jubelicirte das Doridl und liest ihre blonden Locken tanzen, mährend sie dem )Mdchen nachlief, das eine riesige Glasterrine nach d?r Ter» rasse trug. „Eure Magen. Mnder", mahnte Frau von Meiling r>esorgt. Aber n>er denkt in diesen« Alr»'r au den Magen, n^enn es nur kalt und siif; !st. Es ivar schon spät, als Anio sich mit einem >^^andknst von der Mutter und einent lau-l^en >>Ündedruck von dem Doridl veribschie^ dete. Jnllner wieder blirkte er zurück und ivinkte, und immer wieder lief das Doridl ein Stiickchen iveiter abn>ärts, daft sie ihn no^i einmal erspähen tonnte. Dann kam di" Mulde, und Anio Schütte verschwand :n ihr. Das Doridl aber nmj^te fiir eine Sekunde die .>)and iwer die Augen decken, um vor der Mntter die Tränen zu verberg.^n. Maria von Kießling 'var eine kluge ?^rau. Zie gab sicki den Anchein. als merkte sie nicht, wie nah ihrem Mnd der Abschied gegangen tvar. Sprach von den Trauben, die schon kleine Köpfe ansehten und horcht? zugleich nach Anios warmem Lachen, das noch innner an il)ren Ohren nachklang Er soll Jurist iverden". grikf Doridl die Rede ans. ^rau von ^lies^linfl schüttelte verivundert den Kopf. „Jnrist? — — (Bernde dafür taugt er am n>enigsten.- Sie sah deu ver-n>und<'rten V^lick dir Tochter und sagte nach» denklich: „Bielleicht entscheidet er sich später doch noch zu etwas and^m." „Seine Eltern wünschen es, Mutter." Und da Frau vou Kiehlmg sich eben nach einer Schlüsselblume bückt«, wagte das Dotbbl bie Fvage; „Warum taugt er nicht für einen Juristen, Mutter?- „Ach, Kind, das verstehst du nicht." Das Doridl hätte gerne l»^wußt, was dar» an nicht zu verstehen sei. MSqlicherweise aber war es etn»as Unangenehmes. Da wollte sie lieber nicht danach fragen. Der Tag war so wunderschön gewesen. Er durfte ^ ihr jetzt für den letzten Nest ni6)t vergällt iverden. „Bielkeicht ändert fich Anio noch Mutter — dast er später doch gut für einen Rechtsanwalt taugt." „Wir wollen es hoffen. Kind." Eng aneinandergefchmiegt g'ng'^n sie .Haus. « Oh, diese verzwickten (lassen in der kleinen Stadt! Jede zweite lies wie ein Türken'äbel um die Ecke, um dann blindlin.iS gegen eine Mauer, ein.Kirchenportal oder emen Garten zäun zu i-ennen. Oder sie bekamen »)li>hli6> Einiall, den Rnäen zu krümmen und nlxr eiu Wasser zu setzen. .^'»upp! »varen sie drüben. „Hupp^" sagte auch Anio SFintt« und stief; gegez, einen .^errn, der seinerseits <'inen kräftigen Flucki l'lber diesen Zusammenstoi^ bereit hotte. „Beitgel! Immer im La"''ch.tt^ ^>-ime:-mil Sprung und .Hoppsassa. '.1?nr in dle Zchule nicht!" An der Stimm? erkannte ^.r seinen Latein-Professor. Schlicklich konnte man nickt kris.'lien, men" man Eile hatt^. Und die ha t? Anio -cbüttt'. Der Lateiner würde ihn wos'l kannt erkannt ha!»ett. Alle Vymnasiastenm:"lt?cn waren rok und es dämmerte auch i'chon. Und dast es dämmerte, der >''>aupl' g:'ttn>. für Anios Eile. Der ?^ate-. iiing heute in 'c'nen Kegelklub. Da iasi die Mutter nt-leir. Das sollte sie nicht. hatte immer em b'bchen Furcht in den groszen Rännien. Und wenn er auch nicht nlit ihr Pliiudern konnit. weil seine Bücher ut^.inten, so wa' er dork» da. sl^ortseyung folgte (^l>SfrerI«Ictt?»r nn»I kiir «!ie versnt^nrtlieli: kl«st in ^sribor. si'iir lien k?er»u»jxel?er n. ll«?» Druckt