.U 292. DonlmstlllZ am 22. Dezember 1864. Die „kaibach» Zeitung" erscheint, mil Ausnahme der Sonn- und Feiertage, täglich, und lostet sammt den Vellagen tm Esmptolr ganzjährig 11 si., halb-zshltg 0 st. b0 kr., mit Kreuzband im Comptoir «NNZj. 12 fi., hawj. s fl. Mr die Zustellung in's Hau« sind haibj. 00 kr. mehr zn mtrichten. Mtt der Post portofrei ganzl., unter Kreuzband und ge« bmcktn Adresse 15 st., hltlbj. 7 si. b0 kr. Insertlonsgebühr für eine Garmond - Spaltmzeilt oder den Raum derselben, ist für Imalige Einschal« tung 6 lr., fitr 2malige s lr., für 3malige 10 lr. u. s.». Zn diesen Gebühren ist noch der Insertion« - Stempel per 30 lr. für eine jedesmalige Einschaltung hinzn zu rechnen. Inserate bi« 10 Zeilen losten 1 fl. 90 lr. ltk 2 Vlal, 1 fi. 40 lr. ftlr l Nal und »0 lr. für l Vlal lmit Inbegriff be« Insertion« ftempel«). ^lmbacher Mtung. Priinumerationö-Eiltladung. Indem wir beim nahen Jahresschlüsse zur Pränumcration auf die .Laibacher Zeitung" und ,Vlatter aus Krain" einladen, bemerken wir, daß wir auch im ... .n^aln.- bestrebt sciu werden, allen Anforderungen au c,n tassl.ch erscheinendes «provlnzblatt zu entsprechen. Wir werde» die Leser vou allen Vorlog im staatlichen uud gesellschaftlichen Leben unterrichten, dic vaterländischen Interessen mit voller Würoiguug vertreten, und zur Verbreitung wahr- haft lol'sUtut'W^ Vcrhaudluugcu dcS Ncichsraths, welche in dieser Session von besonderem Interesse für jeden Staatsbürger sind, erhalten wir direkt u„l> ,i„„7n s>7 dalicr unseren Leser,, i„ möglichster Vollstäudigkcit, nur um wenige Stunden später als die Wiener Blatter hier ciutreffcn, mittheilen. Ueber alle interessanten uud wichtigen Ereignisse, socialen Zustande :c. auf dem Lande werden unsere Korrespondenten Berichte einsenden. Da die rascheste Mittheilung aller wichtigen Nachrichten der inneren und äußcrcu Politik zum Bedürfniß gcwordcu ist, so werden wir durch Original-Tolearamme dafür Sorge trage», uud keine Kosten schcucu, den Wünschcu der Leser m dieser Beziehung entgegen zu kommen. l>m Feuilleton" werden pikante, die Tagcsgcschichte und Lokalchrouil illustrircndc Artikel erscheinen; wir richten an alle vaterländischen Schriftsteller die Bitte um Mitwirtuug. Alle Beiträge werden houorirt; die Herren Verfasser wollen sich wegen der nähere» Bestimmung des Honorars mit der Re- daktwu "" ^'''"^ als wie: TagcSncuigkcitcn, Geschäftsbericht, u. s. w., werden in vorzüglicher Weise berücksichtigt werden. Die Blatter auS Krain", welche jede» Samstag in cmcm halben Bogen erscheinen und als Gratisbeilage den I'. V. Abonnenten der Iei tuna verabfolgt werden, sind für das Wissenschaftliche uud Belletristische bestimmt, und als Mitarbeiter dafür Männer von anerkanntem litcrarischem Ruf t^»i Aufsätze wissenschaftliche Abhandlungen, iutcrcssautc Schlldcruugcu, welche vaterländische Stoffe bchaudcln, und wie wir im verflossenen Jahre fast ausschließ, lich brachten, siud uns vor Allem willkommen und werden ebenfalls bestens honorirt. Das Scparat.Abonncmcnt für die „Blätter aus Krain" be-tränt 2 fl ü. W. für daS gauze Jahr. Me Vranumerations-Bedingungen bleiben sonll unverändert: Oa^iiihrig mit Post, unter Kreuzband versandt . . . jIfl. — lr. haldjähna' dto. dto. dto. . . . 7 ., 5« „ ssauzjiihric! in, Comptoir untcr Couvcrt..... I^ „ — „ halbjährig olo. dto. .....6 „ — „ 1 Gau^iähng filr Laibach, in's Haus zugestellt . . . . 12 fi. — lr. halbjährig dto. dto. dtc..... 6 „ — „ sianzjährig im Comptoir offen...... II „ — „ halbjiihriss bto. dto....... H „ 5» „ Die PranumerationS - Betrage wollen portofrei zugesandt werden. Die Iuscrtious-Gcbührc» i» das vicrspaltigc Iutclligcuzblatt der „Laibachcr Zeitung" betrage» für eine Garmond-Spaltenzeile, oder den Raum derselben snr cinmaliac Einschaltung 6 kr., für zweimalige « kr. uud für dreimalige 10 lr. öst. W. u. s. f., wen» die Wiederholung der Einschaltung innerhalb acht ^!«., s^lcit 4u diesen Gebühren sind noch 30 kr. „für Inscrtiousstempcl" für eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. — Inserate bis zu 10 Heilen Tage» ei olgl. ^u ,^ ^^^ ^ ^ ,^ ^^ ^ ^ ^^. ^^ ^^ ^ ^ ^.^. ^.^ ^^^ ^.^ ^^g.chf, des Infertionsstempcls. « ^ Rückständige Präuumcrations-Bcträge und Inscrtionsgcbührcn wollen franco berichtigt werden. Laibach, im Dezember 1864. I««»« v. «.»««nm»>r ««? D'oilor »»n»«,«5G. Amtlicher Theil. 3c. l. l. Apostolische Majestät haben mit Aller-höchster Eutschlicßuug vom 11. Dezember d. I d.e RcchnungSrälhe der Militär.Zentralbnchhaltung Joseph Pizzala, Paul Ditt manu , Hcmnch Leth Ritter v. Lcthenau, Wenzel F r. c d l uud Franz Kuuzc zu Kriegsbuchhalteru bc. dieser Äuchhal ung mit den systcmmäßigcn Bezüge» allcrgnadlgst zu ernennen geruht. Nichtamtlicher Theil. Laibach, 21. Dezember. Die Gerüchte von Miuistcrvcränderungcn, welche vor ewigen Tagt,, durch Pester Blätter iu die Welt gesetzt wurden, sind vor der Hand zmückgedräugt. Das Abgeordnetenhaus ist auf drci, vier Wochen ver» tagt, uud bevor ciu ernstlicher Gegenstand, welcher rvicdcr Gclcgcuhcit z» einer peinlichen »nd gefährlichen Diskussion gibt, an die Tagesordnung kommt, vcr» gehen vielleicht zwei Mouatc. Bis dahin bleibt Alles hiidsch beim Alten — selbst das Haudclsministcrimn bleibt iu seinem Provisorium uud seiner gegenwärtigen „Organisation!" Dic Verschwörung gegen das Leben dcS Pap" stcs, worüber lcgitimistischc Blätter die erste Nach-richt brachten, ist zu einer reinen Phantasie der paust, lichen Polizei zusammcugcschrumpft. Dic drci falschcu Schuster, wclchc als die Pcrschworucn verhaftet wur« den, siud vou der frauzosischcu Gendarmerie als cin sauberes Kleeblatt, das zur Blütezeit dcS Nüubcrhaud' Werkes gar oft von ueapolilauischcr Scitc inS Nöuu. sche Zuflucht suchte, erkannt wordc». AuS Bulgarien will der ..Srbobran" erfahren haben, daß daselbst russische Konsnln und Agenten sehr dafür agitirc», »m die Bulgare» zu einer Ueber» siedlung in den Kaukasus zu bewegen, wozn indeß dieselben trotz der in allen größeren Orte» zu dem Zwecke abgehaltenen Versammlungen, eingedenk ihrer in dieser Beziehung in früheren Zeiten gemachten traurige» Erfahrungen, wcuig Lust zu verspüren scheinen. Die Bulgaren ziehen also selbst das ihnen so verhaßte türkische Regiment dem NußlandS vor. Neuere telegraphische Nachrichten aus Ncw'Morl bringen ctwaS ausführlichere Angaben über die Prä« sidcntcN'Botschaft Lincoln'S an den Kongreß. Danach sagt die Botschaft, Uuterhaudluuge» mit den Kous». derirtcn wären zwecklos, indent der Süden Trennung, der Nordcu hingegen Unterwerfung fordere. Der Norden biete den Gegnern, welche die Waffen streck, ten, Amnestie. Die Sklaverei müsse gänzlich abge« schafft werden. Die Beziehungen zum Auslande seien ziemlich befriedigend, die Stclluug z», Mexiko under« ändert, der Staud der Flotte vortrefflich. Eiue fort. währende Verstärkung des Heeres sci unerläßlich. Die Vorlage dcS FiuanzmmisterS schätzt die Bedürfnisse des nächsten IahrcS auf 1400 Millionen, die Neve« nncn auf 7tt5 Millionen, das Defizit auf 020 Mil-lioucn, die Gesammt-Staatsschuld im Juli 1865 auf 2223 Millionen Dollars. Der Finanzministcr be« fürwortct ucuc heimische Aulcihcn. — Durch diese Details wird mau in der Auuahmr, der Krieg werde mit aller Energie bis zur gänzlichen Unterwerfung des SüdcuS uud Ausrottung der Sklaverei fortgeführt werden, noch bestärkt, DaS Anwachsen der unionist», scheu Staatsschuld ist ci» erschreckliches. Die Be< mcrluug der Botschaft über Mexiko kaun nicht als Bestätigung der in der letzte» Zeit von Frankreich aus lolportirten Gerüchte, Lincoln gedenke daS Kaiserreich anzuerkcrmen, angesehen werden^ Oesterreich. Wien, 19. Dezember. Wie „Vecsi Hirado" mittheilt, ist jüngst auS den lommissionellen Verathungen der ungarischen Hoftanzlei ein Preßaeseh-Ent« wurf hervorgegangen uud bereits Sr. Majestät zur Saultion unterbreitet worden. Dieses neue Prcßgcsetz soll zugleich mit der Aufhebung des AuSnahmSzustan« deS in Ungarn in Wirkfamkeit treten. Den Andeu« tungcn zufolge, welche das erwähnte Blatt gibt, ist daS neue ungarische Prcßgesch im wesentliche» identisch mit dem Preßgesetze, welches seit zwei Jahren in den im engeren Reichsrathe vertretenen Ländern gilt. Doch ist, wie schon aus der Verschiedenheit der nngarischrn Strafgesctzgebuug und insbesondere bcS Strafverfahrens von jene», der deutsch'slavischcn Länder sich ergeben muß, dasselbe leine bloße Copie, sondern enthalt dic durch diese Verschiedenheit bedingte» Abweichungen. Trieft. AuS dem von der hydrographischen Anstalt der l. k. Marine alljährlich hcrauSgegebeuen „Almanach der östcrr. Kriegsmarine" (vierter Jahrgang), der sehr lcscnSwerthc Aufsätze i'bcr Seeschiff, fahrt von dem Direktor dcS Institutes, Herrn Dr. Schaut,, den Herren Stahlberger und Dr. Paugger^ und cin Vcrzcichuiß der Leuchtfeuer im Mittelmeer von dem Hydrographen Herrn Nob. Müller enthält, entnehmen wir in Betreff des PersonalstandeS der l. l. Kriegsmarine, daß (im November d. I.) die Hahl der augestellten Vize. Admirale 2. der unaugestellten 3, die Zahl der angestellten ^ontrc-Admiralc 4, der un-angestellten 6 betrug. Seitdem ift indeß eine Acnde-rung eingetreten und es gibt jetzt 3 angestellte Vize-Admirale und 2 unangcstcllte, sowie 3 angestellte Eontre.Admirale und 7 unangcstclltc. Die Zahl der LinienschiffSlapiläne beträgt 9, der Fregattenkapitäne 26, der Linienschiffs.LieutenantS 88, der Linienschiff«. z<66 Fähnriche 95. Das Marine-ZcugSlorps zählt 1 Oberst, 1 Oberstlieutenant, 4 Majore, 9 Hauptlcutc und 26 Licutcnants; die Marine-Infanterie 1 Generalmajor, 1 Oberst, 1 Oberstlicntcnant, 4 Majore, 29 Hanptlente und 86 Lieutenants. Der Klerus be» steht aus 9 Geistlichen, das Auditorial aus 8 Audi« torcn. Das Kricgskommissariat steht unter einem Obcrkricgskommissär 1. und cinem 2. Klasse, unter 1 Kommissär und 2 Adjunkten, das Sanitätswcscn zählt 28 Aerzte, die Doktoren der Medizin sind, von dcncn 1 Oberster Marine« und 1 Marine-Stabsarzt, 6 Linienschiffs- und 6 Frcgattcnärzte sind. Außerdem sind 4l) Schiffswundürzte vorhanden. Im Schiffbau sind 4 Ober-Iugenicnre und 13 Ingenieure. Der Land- und Wasserbau steht unter 1 Oberstlieutenant im Gcuicstabc und zählt 9 Ingenicure. Im Maschinenwesen sind außer 1 Inspektor, 4 Ingenieure, 3 Wcrtführcr und zahlreiche Maschinenmeister. Die Ma-rincverwaltung steht unter einem Zahlmeister und hat eine beträchtliche Zahl von Offizialen 1. bik 5. Klasse und Acccssisten. Dic hydrographische Anstalt hat 1 Direktor, 2 Hydrographen, 5 Adjunkten und 1 Assi« stentcn. (Tr. Ztg.) Ausland. .flss Alls 3lom berichtet man der „G.z inachllos».'!. Schatte»««. Anch nuscrc politischen Tagcsblättcr crachlcn cinc dcrlci Allianz als cincn schon ucrallclcn, derzeit minder gaügbarcn Ailikcl. Nun, ich will wcdcr für, noch gcgcn diesc Allianz eines Weilen mich auslassc», uud nnr nebenbei bciucrken, die dcnlschcn Völkcr habcn das scchshundcrtjührigc Anrecht dcr Habsburger sicher noch nicht vergessen, und Prcnßcn hat jcnc Hiachtsüllc noch bci wcitcn nicht crrcicht, daß cs demnächst in Deutschland nns gefährlich wcrdcn könnte. Nicht von Prcnßcn also, sondern diesem selbst für dic Nhcmprovinzcll, und uns für Vcnclicn droht von Frankreich ans zunächst dic Gefahr, und ich bc-sorgc nnr, daß wir mit Prcnßcn so lange hadern, bis o.cr. schlaue Divisor an dcr Seine beiden Mächtcn Feuilleton. Venedig als Fremdenaufenthalt iu jüngster Zeit. Unter den Redensarten, die sich von einem Bade-ker auf dcn andern forterben, findet sich auch die von der „trancrnden Königin der Lagunen." Armer Teufel von einem Fremdling, dcr diese „trauernde Königin" besucht, und dcn das Ungefähr auf einem Platze odcr in cincm Gäßchen einqnartirt, in welchem sich ein Caft oder eine Schänkc befindet! Bis 2 Uhr Mor» gcns wird er sein, von angestrengter Tagcsumschau in dcn Reizen dcr Dogenstadt ermüdetes Auge nicht zudrücken können, sollte er auch sämmtliche Bücher, die von Venedigs Trauer und melancholischer Stille berichten, unter die Kissen seines Hauptes legen. Wenn in anderen südlichen Städten, z. B. in Tricst, nach Mitternacht noch clwas Wcnigcs in den Straßen gesungen und gelärmt wird, so macht Tags darauf em scharfes „Eingesendet" im „Diavolelto" cine Klage wegen Störung deS öffentlichen Schlafes anhängig und intimirt dcn Behörden ein feierliches „Viäoant consuls» 6k." I» Vcncdig singt dcr lctztc Schwärmer draußen auf der Straße scinc Romance aus „Rigolclto" um 3 Uhr Morgens, nnd alle Welt findct das in dcr Ordnung, denn alle Welt weiß, und die Polizei zumeist, daß der Benctianer schreien muß, wenn er nicht platzen soll, und daß Nacht. schwärmerei und lärmende Lustigkeit ihm ebenso angeboren sind, wic die Leichtgläubigkeit, mit welcher cr religiöse und politische Gespenstergeschichten kolportirt uud aus Angst vor dem Weltuntergänge dcn Kopf verliert, wenn Hcrr Matlhicu dc la Drümc schlechtes Wetter prophezeit. Vcncdig ist zu allen Zeiten cinc lebenslustige Stadt gewesen; wcnn es dic Geschichte verschwiege, so würden die farbcnhellcn Bilder scincr altcn Meister dafür zeugen. Wir wagcn zn behaupten, daß sich dieser Eharalter wenigstens in der Sphäre des Volks, daS von politischer Gcdantcnblässc weniger angckrän' tclt ist, als dic gebildeten Kreise, noch hcntc nicht verleugnet. Dieselbe altvcnctianischc Heiterkeit und Lebenslust, für wclchc der sinucufrcudigc Farben- und Formcnprnnk auf Pauls, deS Vcroncscrs, Bildcrn Zeugniß gibt, sie lcbt uoch fort, wcnu auch zum Thcil, dem Eharattcr moderner Zeit gcmäß, in wcnigcr poo tischen uud anmuthigen Formcn. Sie lcbt noch fort in dem Ano<^!)!lruc(H-Vcrläufcr, der so selbstzufrieden nnd selbstbewußt sich dort an die Eckc deS GäßchcnS hinpflanzt, offenbar nicht bloß, um den armseligen Kram, dcr ihm wenige Kreuzer einträgt, los zu wcrdcn, sondern vor Allcm, um dcn innern Fond scincr Lustigkeit uud scincs unerschöpflichen StimM'Melalls den ganzen langen Tag in cincm durchdringenden Gezeter auszumünzen, das nicht etwa bloß Känfcr anlocken will, sondern cbcnso Selbstzweck ist, wic das Tongeschmcltcr dcr Drossel odcr der Nachtigall. Sie lcbt fort, dic altvcnctianische Lebenslust, im mitternächtlichen Gassenhauer, dcr so stimmgewaltig durch die Straßen schallt; sie lcbt fort im Ehitarrcn- Geklimper uud Gcigcngcschwirrc wandernder Minstrels, dic dcS Abends nnS allen Eckcn und Endcn hcrvor-uud hinauöllingcu bis an die einsam ranfchcnde Mecrcsfluth; sie lcbt fort in jcncm fröhlichen Mcn-schcngcwimmcl, daS Tag für Tag, wcnn dcr Abcnd einbricht nnd die dichter cmgczüiidct wcrdcn, hcruor-strömt dnrch das Prachlthor dcö ,/1'ori^ «I^I owlo^io", ans dcu in lraulichcm Lichtschein funkelnden Gassen dcr N^oriu., um sich in lnstwanoclndcn Gruppen zn vcrbrcitcn über das salonmähig glatlc, schimmclude Marmorpflastcr von >^un Nur<^, insonderheit an Tage», wo Frau Musila mit cincr brauen Militär-öandc ihr Throngcrnsl inmitten ocS herrlichen Platzcö aufschlägt. Eine Zeitlang schien cs, als ob dic Vcnc-tianer sich beschwatzen licßcn und die l. k. österreichische Militärmnsik dcm anöschlicßlichcn Gcnnssc dcr Frcmdcn übcrlicßcn; bald abcr sind sic davon wicdcr zurückgekommen; dcr natürliche Instinkt sicglc über dic Dicssnr und der Mnrlni währte Kraft. Die kollidircndcn nationalen Interesse» mit Wahrung dcr RcichScinhcit friedlich anSzuglcichcu, Arbeit, Aildung, Wohlstand u»d Sicherheit z» fördern, einen geordneten nnd weisen Hanshalt einznführcn, dieß sei nnscrc crstc, nnscrc vorzüglichste Aufgabe. Vertrauen wir unS dabei gegenseitig, denn nnr festes gcgcusciti-gcö Vcrlraucu führt zur Einiguug, und iu dcr Einig-kcit liegt ja stets die Kraft. Wcun wir iu dcn Tagcu, als uufcrcs Reiches Gähruug ciuc allgemeine w^r, dem auswärtigen Feinde luulhlicscclt zurufe» lountcu: „In Radctzly's ^agcr 't Oesterreich!" dann braucht uns um Oesterreichs Zukunft, sobald wir nur im Innern ausgesöhnt nnd einig find, wahrlich »icht zu baugcn! Durch nnge-theilte Kraft »cubclcbt, muß es im Iuncr» erstarken, uud in dcn Tage» äußerer Gefahr werden Oesterreichs Völker festgeschnürt und todcSmuthig überall sich finden, wo ihres Kaisers Doppclaar hocherhabenen FlugcS voraneilt. (Vravo! Vravo!) Neueste Nachrichten und Telegramme. Altona, 20. Dezember Die „Schlcswig-Hol-stcin'schc Ztg." hört, daß die Verhandlungen mit Schccl-Plcssc», wclchcm die Ncgicrungspräsidculschaft angeboten wordcii, fortdaucru. Dcr Grafschaftsadmini« slrator Moltlc ist auf telegraphischem Wege nach Flcnöburg vcrufcu wordc». Paris, 20. Dezember. Dcr Aufstand in Tunis dauert fort. Kopenhagen, 20. Dezember (Nachmittags.) ES heißt allgemein, dcr Reichsralh werde nächsten Douncrstag bis zum 3. Jänner vertagt werden und nach dem 9. Iäuner dcr RcichSrath und Reichstag auf ein Mal tagen. Vukareft, 18. Dezember. Fürst Couza hat Konstantin Ncgri zum Präsidenten, General FlorcSko zum Vizepräsident«:» dcr Kammer ernannt und das ucuc Gesetz über dcu öffeullichc» Unterricht sanktionirt. Bukarest, 18. Dezember. Heute hat die fcier-lichc Eröffnung dcr 5tammcr und dcs Senates durch dcu Fürstcu stattgcfnudeu. Die Throuredc liefert ein geschichtliches Efpos^, erwähnt dcS Konfliktes niit dcr früheren, dcn Fortschritt hemmende» Kammcr, und dcr Nothwclldlglclt dcr Auflösung derselben uud zahlt die viclcu, seitdem crlasscucu wichtigcu Gesetze uud Konzessionen auf. Die Scualorcu uud Dcpulirtcn habcn die Thronrede mit Begeisterung und lebhaften Hnrrahrufen auf-gcnommcu." Markt- und Veschästsbmcht. Laibach, 2l. Dezcnlbcr. Auf dem heutigen Markte sind crschicucu: 10 Wagen mit Getreide, 4 Wage» mit Hcn und Stroh, 49 Wagen und 3 Schiffe mit Holz. (W o ch c n m a r k t - P r e i s e.) Weizen pr. Mctzen fl. —.— (Magazius-Preis fl. 3.78); Korn si. --.— (Mgz. Pr. fl. 2.70); Gerste fl. —.— (Mgz. Pr. fl. 2.62); Hafer fi. —.— (Mg;. Pr. fl. 1.92); Halbfrucht fl. —.— (Mgz. Pr. ft.—.—); Linsen fl. ^.50 (Mg;. Pr. fl. —.—); Erbsen fl. 4.— (Mgz. Pr. fl. - .—); Fisolen fl. 4.— (Mgz. Pr. fl. —.—); Rindsschmalz pr. Pfund kr. 55, Schweineschmalz kr. 40; Speck, frisch kr. 27, detto geräuchert kr. 40; Butter lr. 50; Eier pr. Stück kr. 2^; Milch (ordillär) pr. Maß lr. 10; Rindfleisch pr. Pfuud kr. 19—21, Kalbfleisch lr. 21 , Schweine« fleisch lr. 20, Schöpsenfleisch lr. 14; Hähudel pr. Stück lr. 25), Tauben kr. 11; Hcu pr. Ztr. fi. 1.10, Stroh kr. <;5; Holz, hartes 30", pr. Klafter fl. 9.5X), dctto weiches fi. 7.50; Wein (Mgl. Pr.) rother oder weißer, pr. Eimer von 10 bis 15 fl. (Mit Einrcch« nung der BerzchrnngSstcuer.) aber warnm Übersicht mau die lustigen Vcbcnsfnnlcn, die uoch immer iu dicscr altcu Asche glimmcn? warum spricht mau nicht anch von dcn grüntu Arabesken modernen ^cbcus, die diese graucu Trümmer über. wuchcru? — Wcim man lwu ciucm ^pazicrgang auf der Riva bei einbrechender Dunkelheit zurückkehrt und auf dcu MarluSplatz einbiegt, anf welchem socbcu die abcudlichcn dichter angezündet werdcu, was flimmert und flittclt nud flirrt uns da uutcr dcu Arkaden dcr allcu Proluraticu so citcl < weltlich, so modern nnd lcbcuidic ehrwürdigen Zinnen nnd Kuppeln nnd Portale dcr goldenen Basilica übcrglühcu mit dcm Goldglanz ihrcr Morcslcu dcu byzauliuischcu Erust und schcmcn aufzuglimmc» und aufzublitzcu i» hcllcr LcbcnSlusl. Abcr vielleicht steht dicsc glänzende Titelvigncttc von S. Marco vor einem Änchc voll elegischer Trauer, uud im Iimcru dcr Vaguucustadt hat die Melancholie ihrcu Thronsitz aufgeschlagen. Verlieren wir unS iu dcn Gassc» »nd Gäßchcn dcr Stadt, betreten wir die Mcrccria, die Frczzcria, dcn Riallo u. s. w. Was erblicken wir da? Ucbcrall dasselbe Mcuscheugcwim-lucl, überall hcllbclcuchtclc, höchst gcschmacklioll gcord-nclc, reichhaltige Auslagen. O cs ftanirt sich fast nirgends so augcuchm dcs Abends, als auf dem Pflaster der altcn Dogcnstadt. Aber anch bei Tage. Dic Lebhaftigkeit dcS Verkehrs und die ciuladcndc Zierlichkeit, mit welcher alles Verkäufliche ausgelegt ist, siud cS uicht allein, dic^dcn ^nstwandcludcn au. lockcu. Dcr Mangel alles Staubes, die Windstille, daS glatte, schöne Pflaster und die uerhaltnißmäßig große Rciullchlcil, die auch in dcu cugslcu Wiulcl> gäßchcn herrscht, wird iiuincr dc» angcnchmstcn Eindruck macheu. Wer z. B. die Tricstcr Altstadt gc« schcu hat, iu welcher trotz beständiger Thätigkeit dcr Straßenfeger doch immcrwährcnd Schmutz uud cklc (^cnichc hcrrschrnd sind, der wird sich durch die Reinlichkeit dcr Güßchcn VcncdigS, in wclchcn oft zwei Menschen sich nur »lit dc» Schmalseiten ausweichen tonnen, nicht wenig überrascht wcrdcu, »och mchr adcr dadurch, daß sclbst doit, wo dic Ncinlichkcit für dcn Moment elwaö zu wiiuschcn übrig läßt, das Geruchsorgan nur iu gcriugcm Maße beleidigt wird. Wohcr mag dies rührcu? l^hne Zweifel oahcr, daß iu dcu Gassen lciu Staub vorhaude» ist, durch wclchcn die Unrcinlichlcit amalganlirt und fcstgrhaltc» wcrdcn lonutc, u»d daß der Haupthcrd aller bösen Gci'iichöaffcllion iu dcn Städten, dic pcsthauchcnden i?cffliuugri! dcr Abzugskauälc, iu Venedig gar nicht bemcrllich sind. Ei»c eigcnthiinUich weiche uud milde, llild dabei doch reine Luft, eiu idcalisirlcr Scirocco, fächelt i» dcn Gassc» VcncdigS, nnd während viel« leicht auf dcr Riva odcr dcm Marlusplatzc ein hcf« tigcr Wind wcht, kann man in dcr ^i^rjH odcr in dcr ?>'0//cria im mildcstcu Aclhcr wandeln. Aus diesem Grunde lhcilcn wir auch nicht die Modcschwär-mcrci dcr Fremdcu für dic Riva: sic hat allerdings im Wintcr dic warme Souncuscitc, abcr desto ärgcr ist dicscr ganz offene Straud auch den winterlichen Stürmen nnd dem Rege» anSgcsetzt, während die windstillen Plätze im Imicr» dcr Stadt ci», von jedem ranhcn Anhauch verschontes, gleichmäßig lcm-pcrirtcs Asyl bictcu. Verantwortlicher Redakteur: Ignaz v. Kleinmayr. Druck und Verlag von Ignaz v. Kleinmayr st Fedor Nawberg in Laibach. tß68 33Ü!^l!likkl^1 Staatsfonds um line Klüiniglcit matter, Lose nm '/,, bis '/,.'/« blllisser. Von Industrieftafticrell wichen Credit- „nb Cslomftte-Actiell um 2 bis 3. fl. Nordbahtt^ Wien ' Actien um 1'/» und die Mehrzahl der ilbrigen Gattungen bis auf dic um 1 fl. höheren Staatsbahn-Actim, um '/, bis 1 fl. Wechsel auf fremde Plätze und den 20. Dezember. Tomptanten fchlossen um einm Bruchtheil flauer. Umsatz ohne Velang. Oeffeiltliche Schuld. X. de, Kllllltt, (sür 100 st.) In sNerr..Näürung . zu 5'/. 65 30 66 40 dctto rückzahlbar . . '/, ., 97.25 97.50 betto riiltzahlbar von 18U4 86.70 «.4» ........1864 .. ,. .. 81.50 81.60 Eonw'Renttnsch. ju 42 I.. ,u5li>. 19.50 20.» 8. »er Kronländer (sür 100 st.) GrundtntlastungS-ObIig>itlonen. «ieder-Oeft.rrcich . . zu 5'/. 89.50 90.50 Ob.r-Oesterr.ich . . „ 5„ 89.7ä 90.25 «alzburg......b„ 90.75 91,25 Vöhmen . . . . „ S„ 93.— 93.50 Geld Waare Steilrm.,Kärnt. u.^?rain, zu 5'/, 90.-- 9l.— Mähren .... „ 5 „ 92.50 W,-Schllfit» .... „ 5 ,. 90.— 91.- Ungarn.....„ 5 ,. 73.l,0 74 — Temescl-Vanat . . „ 5 „ 72 50 72.7Z Kroatien und Slavonien „ 5 „ 75. - 75 75 «alizien .... „ 5 ^ 72.75 ",3,2.> Zitboibürgeu ... „ 5 ,. 71.25 7l.5>0 Äulowin» .... „ 5 ^ 7150 72, „ m. b. «Z 2ii8.— 230.— Wien. Da»N'f,!,.-?lllg.500fl.ö.W 400— 4<0.— Peiler Kcltlnl'lslcl, .... ,. WtNb^hil zu 200 N. . 163.75 164 !hciß^ihn-'.>lk i,» ,il 200 ft. , f auf 1857 zu . 5'/, 102. — 1Y2. .'><) (5. M. ) v>rlosl?i,,e 5 „ 94.— 94.25 Natilincilb.auf S.W »«-rloSb.S .. 89 50 8Ü.75 Ungarisch, Äc>den-,stredit-Anstalt zu 5'/, Mt.....82.25 82.75 «ose (pr. Stück.) Kreb.-Anssalt für Handel u. Oew. zu 100 si. üst. W. ... 126.25 126.50 Don.-Dmpfsch.-G. zu 100 jl. HM. 84. - 84.50 Stadti,em. Ofen „ 40 „ ö. W. 25.50 26.— »fterhazy „ 40 ,. <§.M. 102.— 104- Salm „ 40 „ „ ,. 30.50 30.75 Hs«d Waare Palff^ z„ 40 fl. «M. . 27.75 ^«,25 lllary „ 40 „ ,. . 26.5.0 27.- 2t. Genris ., 40 . ., . 27.25 27.75 Wmdischg.üß .. 20 ,. „ . 17.— 17.50 Waldein .. 20 .. ., . Ift.— 18.50 Klglevich ,. 10 ., ,. . , >.— 14 50 K.f.HofspitalsV'Nd 10 .. ,. . 12. - 1li.25 2U e ch s e l. 3 Monate. Veld Waar, Augsburg für 100 ff. sildb. W. 98.— 98 20 ssr'nlfurta.M. 100fl. dctto 98.20 98.30 Ham!',!>l!. für 1(X) Wiarl Banco 87.60 87.80 London s»r 10 Pf. Sterling . 116,^0 116.60 Paris, fü> 100 ^ranls . . . 46.30 46.40 Sours der Gcldsorten. <Äe!d Waar, K. Münz'Dulaten 5 fl. 53;lr. 5 fl. 54 Nlr. Kronen ... 16 „ 5 „ 16 „ 10 „ Napoleonsd'or . 9 „ 36 „ 9 „ 37 „ Russ. Ioiperial« . 9 ,, 58 ., 9 „ 59 ., Vereinsthaler . 1 ., 74 „ 1 „ 74j „ Silber . . 116 .. - „ 116 .. 25 ,. Telegraphische Effekten - und Wechsel - Kurse an der k. k. öffentlichen Vörse in Wien Den 21. Dezember 5'/. M.taNique« ?!.— 1860-er Nnl,ih, 9.105 5'/. 9lat.-Anleh. 79 6« Silber . . . l 15.75 Banfastien . 776.- London . . 116 25 snditaltien . 170.50 K. k. Dukaten 5 5l Lottozichung vom 21. Dez. Trieft: 3<> 85 »V V 7tt fremden-Hnzeige. Dln 20. Dezember. Etadt Wien. Die Hern«: Eollinger von Toest — Werner von Wien. — Ienfo, ?la.cnt. von Gottschee Elephant. Di< Herren: Baron I^g>r<, Selond-?ilU' tenant; Stemholt und Voß. Offijiers-Aspiral,-ten. vl.'N Kopenhagen. — G,bhlnbt und Böhni. Kaufleute, von Brunn. — Wittml,-, Kausmann. von Gaffel. - L,b vlN Wien. — Ritter v Ja-cooiini vrn Viciberg, — Oilli, Kausmann. von Agram. — M,diz. Handelsmann, von Vottschee — Golob, Äsalitätinblsiher, von St. Georgen — Vlagne, Verwalter, von Kilisencgg. Naierischer Hof. Herr Esthrld von DrrSdtn. (2400-3) Nr. 5687. Kmatolsbestcllung. Es Wirt» dellintU gemacht, daß i„ dil Erlluliol'ssache der. Karl Pachner'' scheu Olden durch Dr. Pfsfferer. grgen Karl Vianzcnu von Planina d,m Ul'l'f« ka»»l wo t>ffi!il)l!chen TlN'ularsslälil'i^tl Ve,i,dilt Fleck Hr. Anton Icrschan vo>' Maumß znm Curulnr n»l «clum l'esltUl und il)n» eer Meistbolsuerlheillmgslil» scheid vom 21. April d. I.. Nr. 805. zuHeftrliglt wnrde. ss k. 'vcz>rlsamt Planina. alS Gc» rlclit. am 9. December 1864. '(2419—2) Nr. 6139. Grckutive Feilbietung. Vom k. l. Vezillsamte Stein, als Gericht, wird hiemit bekannt gemacht: Es sei über ras Ansuchen der Vürq,l> jpi buchscrtrakt und die Lizilallonsberingnlsss könlien l'ci riesem Terichtt in den gen)öl)n> lichen Aintöslui'den eingesehtn werden. K. k. Vezirköamt Slcin. als Gericht, am 28. Noucml'cr 186^. (2420-2) Nr. 6140. Erekutive Fcilbietung. Von dem k. f. Vezirksamte Stein, als Gericht, wild hiemlt bekannt gemacht: Es sei über das Ansuchen d,r'küi-sssl» witalökassl in Stein, geqen Hcrin Leopold Schmikmaier von Slcin wegen, aus o,m Zadlunasauflrage b^o. 9. April 1863. Nr, 1591 schuldiger 300 fi. ö. W. c 8. <:., in die ellliilive öffentliche Vcr» Weigerung der. tem Leptetn gehörigen, im Grundbuche der Stadl Stein 5ul» Urb.» Nr. 122 uorkommendcn. auf der Vorstadt Schult in Slein liegensen Hauses im gerichtlich erhobenen Schäyungsivcrch, lion 600 fi. ö. W. gewilligt!, nnd zur Vornabme derselben die oret Feilbietungs» Tagsahungen auf den 14. Jänner. 14. Februar und 14. März 1865. jedesmal Vormittags um 9 Uhr. in der Gerichtskanzlel mit rem Alchange litNimmt worden, dab die feilzubietende Nealilat nur bei der leßten Feilbietung auch >:nter dem Schähnngswerlde an den Meist, bietenden hintangegeben werde. Das Schayungsprolokoll. der Grund« buchSeltralt und di, ^'lzilaliousbedingnisse können bei diesem Gerichte in den gewöhn« lichen Amtsstuuben eingesehen werden. K. k. Bezirksamt Stein. alS Gericht, am 28. November 1864. (2426—2) Als Weihnachtg-.NenMhrs-öiHgchzcitsgeschenkt werden die bewährtesten Nähmaschinen on HV«»«5«5ID«z 6- HVI» 8«IU wcgen ihres dauernden Werthes, Eleganz und hoher Rentabilität für jede Familie anempfohlen. Agentur für Knnn in LlN'bach, alten Mm'ft Nr. 18. Daselbst werden alle Näharbeiten übernommen, Ausstattungen sorgfältigst und billigst besorgt, und sind hier schone, billige,H»emdbrust-einscitze zu haben. Anzeige. ^Dch beehre mich einem hochgeehrten N ^. Publikum ergebenst anzuzeigen, daß mir die Ägramer Dampf- ck Aunstmahle die zum Verkaufe ihrer Mahlprodukte übertragen hat, welche sich llM HttUPtsilllhe Nl. 311 besindet. Die Dampfmühle vermahlt täglich 5ttN Metzen schönsten Banater Weizen und kann daher jedem noch so bedeutenden Auftrage ehestens entsprechen. Das Fabrikat wurde wegen der vorzüglichen Qualität und Preiswürdigkeit auf dcr heu^ rigen Agramer Industrie Ausstellung mit der slllMlltlt MtHMk ausgezeichnet. Indem ich nun die geehrten Geschäftsfreunde, zu Probcbt'stcllungcli, so wie die hochgeschätzten Damen Laibachs zum Versuche dieses vorzüglichen Mehles, welches sich durch besondere Ausgiebigkeit, da das Getreide im trockenen Zustande vermahlen wird, und durch den Umstand, daß man stets gleiches Gebäck haben kann, nebst dessen Billigkeit besonders auszeichnet, höflichst einlade, führe ich noch ergebenst an, daß daselbst auch alle Gattungen Koru- und Heidenmehle, Kleien, Hirsebrei«, Gerste, Fisolen :c., cm 8N>8 und Oll (1(itui1 zu den möglichst billigsten Preisen zu haben sind. Auch sind daselbst eigens bestellte, verläßlich gute Brodtampfeln zu bekommen. Muster nnd Preis-Courantg werden bereitwilligst verabfolgt. Laibach am 2». Dezember I8«4. Hiezu ein halber Bogen Amts- und Intelligenzblatt.