Sonntag den 8. Aezemver 1872. Jahrga»«. Die „M.irburger Leitung" erscheint jeden Sonntag. Mittwoch und Freitag. Preise —- für Marburg: ganzjährig tt fl.. halbjährig 3 fl., vierteljährig 1 fl. 60 fr; fürZustell»«. ins Hau» monatlich 10 kr. — mit Postversendung: ganzjährig 8 sl., liallijährig 4 fl.. vierteliährig Z fl. JnsertionSgebühr ü kr. pr. Zeile. »W Am firhig Pkrzrot mehr? Marburg, 7. D?zembkr. Das Hauptblatt der Dtakvartei hat fürzlich die Finanzfrage besprochen ; ks miderlet^t dus Ä.-rücht. Ungarn Mkrde stinen Thcil der gem^lnsamen AuSjzaben nicht z^ahlen können und hofft, Otsttr-reich, welches btsserc Einkünfte habe, werde noch mehr, als flebzi., Perzent üb.rnehmen. Wir gönnen Jedem seine Frcude und liüten uns. dieselbe böswillig zu schmälern oder zu vernichten; allein da Hoffnung auch filr uns dic Lebenslust der Seele ist. so müssen «vir m>t Bestimmtheit die Erwartung aussprechen, daß wenig' stenS in diesem Geldpunkte die österreichische Ge-milthlichkeit aufhören möge. Beim Abschlüsse deS Vergleichs im Jahre 1867 standen Oesterreich und Ungarn sich als vollkommen gleichberechtigte Gemeinwesen gegeniiber; warum hat ießlerrs nicht auch die glciche Verpflichtung Übernommen, warum ernj'driglen tvir uuS denn, um den schlveren Sack mit zwanzig Perzent über die Hülste zu trogen? Schwachmüthig, wic die Vertretung Oesterreichs vor der eigenen Regierung zagte, war sie auch dem Beglhren Ungarns gegenüber. Gleich» »vie iltr der Muth f'hlte, den verfassungsmäßigen Rechtsboden auch nur zu beschreiten, so getraute sie sich auch nicht, den Ungarn gegenüber d »S gleiche Rech^ Oesterreichs zu vertheidigen.' Oesterreichs Vertretung konnte sich damals nicht aus der Zwangslage befreien, in w'lche sie durch eigenes Verschulden gebracht worden. Seit jener Zeit haben bittere Elsahrungrn unS belehrt und aufgeklärt uad sind wir zur Ueberzeugung gelangt, daß der Satz: Oeslerreich und Ungarn brauchen einander, nun wohl dahin zu eriveitern sei: Ungarn bedarf Oesterreichs mehr, als um« gekehrt. Trotz des überwiegenden Vortheils, welcher drn Ungarn aus ihrem Verbände mit Oesterreich erwächst, beuten wir unsere Stellung nicht aue und vergelten den Ungaea nicht — trotz dieseS Bor theilS fest. halten wir am Grundsatze der Gleichheit Im Jahre 1877. wenn der Ausgleich erneuert «Verden soll, werden wir als die erste Bedingung festsetzen, daß jeder Theil nicht blos gleiches Recht, sondern auch die gleiche Pflicht haben soll — daß Ungarn fünfzig Perzent der gsmcinsammen Auslagen bezahlen muß. Aus drr Landstube. In der zwanzigsten Sitzung deS Landtages il urde an Stelle des Herr» Plankenstetner Herr Dr. Michl zum Mitglied deS LandeSauSschusseS ge:rählt. Herr Karl N-uter würdigte darauf die Ver-dienste des Herrn Plankensteincr um daS Land und beantragte, das ij. HauS ,tolle demselben für seine mit vieler Aufo^>serut:g nnv Hingebung geleisteten Dienste den Dank und die Anerkennung aussprechen. Der Vorsitzende ersuchte die Abge-ordlietcn, zum Zeichen der Annahme dieses Antrages, sich von den Sitzen zu erheben. Sämmt» che Abgeordnete, ausgenommen die klerikale und nationale Opposition, erhoben sich von den Sitzen. Herr Lohninger (Finanzausschuß) erstattete Bericht über daS landschaftliche Theater und beantragte im Namen der Mehrheit u. A.: „I. Der LandeSauSschuß werde ermächtigt, doö landschaftliche Theater in Graz um den Preis von 200.000 fl. gegen Barzahlung und Beibehaltung der Widmung mit dem Durchführungstermine bis 15. Dezember 1673 zu verkaufen. ^ II. Wenn der Verkauf bis 15. Dezember 1873 nicht vollständig durchgeführt ist, so wird der Landes-ouSschuß mit der Durchführung der baulichen Umstaltung und Restauration des landschaftlichen TheatergebäudeS beauftragt, beziehungsweise hiezn ermächtigt und ihm dafür, sowie zu der in Folge der Umstaltung deS BühnenraumeS nothwendigen Einrichtung desselben und Anschaffung von Dekorationen und anderen Jnventarsgegenständen eine im Wege des Kredites zu schaffende Gumme von 100 000 fl. österr. Währ, bewilligt." Herr Dr. Joseph von Kaiserfeld stellte im Namen der Minderheit des Finanzausschusses den Antrag, den ersten Punkt zu verwerfen und den zweiten anzunehmen. Die Landschaft sei nicht berechtigt, daS Theater zu Verkaufen, weil der Grund, aus welchem das Gebäude stehe, von der Kaiserin Maria Theresia den Ständen Steiermarts mit der ausdrücklichen Widmung „zum Theater-baue" geschenkt lvurde. Die Lebensfähigkeit des landsch. Theaters sei konilatirt. da ja der jetzige Unternehmer sich zur Zchlung eines jährlichen Pachtschillings von 10.000 fl. bereit erklärt habe, falls das Gebäude nach dem Antrage des Lan-dtsauSschusseS einem Umbaue unterz^en würde. Würden wir die Kosten deS Umbaues im Betrage von 100.000 fl. im Wege der Krediloperation beschaf-fen, so wären durch den Pachtschilling, der auch noch erhöht «verde» könnte, sowohl die Zinsen deS veranschlagten Kapitales von 200.000 fl.. als auch t'ie Verzinsungs- und Amortisationsquoten der Liquidation gedeckt, mithin das Theater ertrag-nißr?ich. Herr Karl Reuter meinte. daS Theater werde immer weniger eine Bildungsstätte und das Geld sei besser angelegt, wenn es zu Schul» und Uu-terrichtszwecken verwendet würde. Er bezweifle, daß ein vollständiger Umbau mit 100.000 fl. ausgeführt tverden könne, es sei denn, man mache ^s «vie beim Stadttheater. wo im Ganzen und Großen nichts geschehen sei und doch 50.000 fl. verausgabt wurden. Auch halte er es sür zweit-mäßig, daß der Landtag in die Lage komme, die eingelaufenen Offerte einer Würdigung zu unter-ziehen, und beantrage daher, daß der Verkauf vorbehaltlich der Genehmigung des Landtages abgtschlossen und der LaudeSauSschuß beaufragt werde, in nächster Session über den Berkauf Bericht zu erstatten. Herr Dr. Sernetz hielt die Theaterfrage noch nicht für spruchreif und erklärte, maa könne die Widmung nicht intabuliren. Der Redner fand den Berkaus Aeuilleto«. Der btstodtt«t Aiebesstnger. Bon H. Beta. (Schluß.) Nun vernimmt sie ein leiseS Graspen und Greisen an der nach unten führenden Dachrinne. ES kratzt und krabbelt aufwärts. Es athmet, grunzt und murmelt. ES überläuft sie gräulich; ihre Augen starren auf daS Fünfter. Jetzt wird eS du'ch eine Gestalt veidunkeit. Der Athem stockt der gute» grau, daS Herz pocht, die Augen und der Mund stkheu fest, iveit offen; um die Ohren dumpseS Brausen und Sausen. Der Eindringling setzt sich gewandt, btiveglich, schivarzschimmernd. glotzend nnd grinsend auf daS Fensterliret und plumps: d^nn duinpf. tvie' auf bloßen Strümpfen, IN das Zimmer herein. Die Frau Pollznhaupt-münnin ivollte natürlich aufschreien, haue aber keinen Athem dazu. Sie hüllte sich fester in ihre Decke, aber ihre Augen stiertm unverwandt aus den frechen Unhold von Nachtdieb. Sie sieht und hört, lvie er auf den Tischen und Kommoden eilig umhersucht, Ringe und sonstige Kostbarkeiten zu» jammenrafft und statt in eine Tasche in sein großes fletschendes Maul steckt. — Cm Pfiff von unten, und der schwarze Einkirecher ist mit einem Satze auf dem Fenster, außerhalb desselben und rutscht hörbar und schnell an der Dachrinne hinunter. Dann wieder dieselben Schritte, tvelche ollmälig verhallen, so daß es ganz still ivird. Wie befand sich nun die Polizeihauptmännin? — Uebrr die Massen glücklich nach diesem unbändigen Schreck. Andere Damen würden wenigstens jetzt geschlieen und e ne Lampe angezündet haben; aber ihr war schon schneller mitten in stockfinsterer Nacht ein ganzer Seifensiedervorralh von Lichtern aufgegangen. Was dem Weisesten und Unfehlbar, sten der Polizei nicht gelungen ist, ihr hatte eö der Herr nicht einmal im, sondern schon vor dem Schlafe gegeben. Sie frohlockte im Triumphe sür ihren Gatten, dessen Ankunft sie kaum erwarten konnte. Endlich hörte sie seine Schritte. HanS. ich habe ihn! schrie sie ihm schon von oben cnt^tegen. DaS heißt, ich h^be iha entdeckt. Auch tvir sind beftohlen, aber ich kenne den Dieb. Du? brummte verächtlich der würdige Gatte, indem er aufschloß, aber er eilte doch schneller als gewöhnlich herauf und rief mit schlecht verhehltem Grimm: Also beftohlen sind auch tvir? Ganz richtig, aber du wirst morgen alleS hübsch wieder holen, auch die Bürgermeisterkette, allrS von KreiSgericht-Asseffors und CalculaiorS — kurz alles. Du bist gerettet, deine Ehre ist wieder hergestellt durch deine Frau? Ja, und der Dieb? Ich kenne ihn, du kennst ihn auch. Nun, wer. wer? Nun, dem Menageriemann sein Affe! Gott sei Dank, daS es kein Mensch war! Ja, ja, nur so etivaS konnte es sein —. Nun wurde daS ganze Abenteuer ausführlich durchsprachen, und der Polizeihauptmann fthlief zum erstenmal den Schlaf deS Gerechten. Am nächsten Morgen wurde der Menagerist gefaßt und seine Wohnung durchsucht. Man fand noch alle gestohlenen Sachen. Beim Verhör stellte eS^ sich heraus, daß der Affe abgerichtet worden war. des NachtS an Dachrinnen und sonstigen Hilfsmitteln empor sich durch offene Fenster zweiter und dritter Etagen zu scdlvingen, alles Glänzende zusammenzuraffen, in sein großes Maul zu stecken und wieder herunter zu gleiten. Sicher rväre dieser geniale Künstler noch bis zur Würdigung vo?l Banknoten. Aktien u. s. w. ausgebildet worden, wenn der Frau Polizeihauptmännin nicht durch den nächtlichen Besncl, ein helleS EntdeckungSlicht aufgegangen wäre. Sie überließ allen Ruhm ihrem Manne, der nun um so stolzer wiederholte, daß ihn nie ein Mensch zweimal überlistet habe, sondern nur ein höher gebildeter Affe. der Widmung widersprkchtnd und bean-kragte: Der Landesauskbuß werde beauftragt, die Regierung um die Mittheilung zu ersuchen, ob und iu welcher Weise dieselbe von der Widmung Umgang zu nehmen erlaube, unterdessen aber dai Theater auf ein weiteres Jahr zu verpachten. Der Antrag der Mehrheit wurde zum Be« schluß erhoben. Im Heschichte des Tages. In RegierungStreisen beschäftigt man fich mit der Regelung deS PensionStve» senS auf neuer Grundlage. Um die Staatskasse nicht allzusehr zu belasten, will man eine Genos» senschaft. welche unter Gewährleistung deS Staates das Recht hält«', von den Beamten während ihrer Dievstzeit Zahlungen auf eine Reute anzu« nehmen und welche verpflichtet wäre, jenen Beam-ten, die penfionirt werden, diese Reute auszuzahlen. Die Höhe der Rente wäre biS zu einem gewissen Betrage nicht dem Ermessen deS Einzelnen überlassen, wäre siyftemisirt, wie jetzt die Pensionen. Der monatliche Abzug vom Gehalt stünde im VerhSltniß zu diesem. Betreffs jener Beamten, welche schon penfionirt sind, wilrde ein besonderes Uebereinkommen getroffen, um auch dieselben an dei^ Genossenschast theilnehmen zu lassen. Die Anhänger Lonyay'SimAb-geordneteohouse wollen sich feft zusam-menschaaren und dem neuen Ministerium zu einem baldigem Ende verhelfen. Den Ausgleich wird diese Gruppe nicht antasten; wenn sie aber in Fragen der ninkren Politik mit der Opposition stimmt, so dürfte Szlavy zum Rücktritte genöthigt werden. Von KristS zu KrisiSl — können wir fortan auch bezüglich Ungarns sagen und dieseS hat dann mit Oesterreich eine gemeinsame Angelegenheit mehr. Die Berliner Konferenz über die soziale Frage hat ihre Berathung nach vierzehn Sitzungen geschlossen. In jenen Kreisen, auf welche die Regmungeu ihr besonders Augenmerk gerichtet, herrscht ungeschwächteS Mißtrauen. Vermischte Nachrichten. (England. Zunehmen der Herzkrankheiten.) Einem Fachblatte („Brisch Medical Journal") zufolge betrug in England die Zahl der Todesfälle, welche sich durch Herzkrankheiten ergaben, 1851. b746. dagegen 1671 13.458. Nicht minder auffallend und bemerkenS-wtlth isi, daß jene bedeutende Zahl aus daS männliche Geschlecht sich beschränkt. (Zum Klostergesetz in Italien.) Die „I alle" veröffentlicht den Wortlaut deS Gesetzen! vurfeS, betreffend die Aufhebung der Or- T? e a t e r. Bj. Einem unverbürgten Gerüchte zufolge soll die hie«!.? Theaterdirektion die Absicht haben, eine .Rosiliailtc" käuflich an sich zu bringen, um hoch zu Roß, unter Trompetenschall und Trommelwirbel der staunenden Menge verkünden zu können, welche thcalralischen Hochgenüsse sie deS AbendS zu bieten sich entschlossen habe. Melln lvir dieses Gerücht auch sofort alS eine Ente bezeichnen müssen, so können »vir doch Nicht leugnen, daß die nun beliebte Annonzirung der Vorstellungen ganz darnach geeignet sei, ahn-licheS als Wahrheit erscheinen zu lassen. Wir bedauern eS lebhaft, daß wir gleich bei Beginn unserer von nun ab regelmäßig erscheinen-den Revue eine so trostlose Theaterivoche hinter unS haben und hiedurch genöthigt sind, von manchem Verdienste, daS sich die Direktion bisher erworben haben mag. absehen und mit unversüßter Wahrheit ihr entgegen treten zu müssen. Wir müssen eS thun, weil eS eine öffentliche Beleidigung des Publikums ist. ihm, im Anschlag, zeltel, der Himmel weiß, welch^t.Genüsse zu ver-sprechen und. als solche, Abgelchmacklheiten der ärgsten Sorte vorzusetzen. UnS ist eS gleichgiltig, ob derlei Manöver durch die Direktion selbst, oder durch Mitglieder ihrer Gesellschaft in Szene gesetzt werden. Die Direktion ist und bleibt allein ver- denShäuser in Ro'N. Dieser Entwurf bezweckt weiter nichts, als die Antdehnung der bereits im übrigen Italien g ltigen Gesetzgebung auf die römischen Klöster unter Zulassung geivisser, durch die Verhältnisse der Ewigen Stadt bedingter Ausnahmen. Fortbestchen werden je nur einer jener Orden, welche in Rom ein Geueralot oder ein Generalprokurat besitzen. Denselben bleibt auch die Verwaltung ihres Vermögens überlassen. Die Güter der Klöster, welche blSher der Pflege der Kranken, dem Unterricht oder dem Pfarrdienste sich gewidmet, werden in besondere Fonds umge-ivandelt, welche zu diesem Zwecke auch ftrner verwendet Werden. DaS Vermögen aller übrigen Klöster wird in StaatSrente umgewandelt. daS liegende Besitzthum öffentlich versteigert, der trag auf den Namen der betreffenden OrdenSge, sellschaft eingeschrieben und zunächst auf die Pen-sionirung der OrdenSmitglieder verwendet. Die Pensionen betragen sür die Order,Spriester der besitzenden Klöster sechshundert Franken, sür die Laienbrüder dreihundert Fr. jährlich. Die Priester der Bettelorden erhalten oagegen nur dreihundert, die Laienbrüder hundertfünfzig Fr. Pension; doch kann dieselbe im Falle eineS schweren körperlichen Gebrechens. daS eine Arbeit nicht gestattet, aus vierhundert, beziehungsweise dreihundert Fr. erhöhte werden. Auf besonderes Verlangen wird den Insassen der aufgehobenen Klöper daS Verbleiben und Zusammenleben in einem ihrer Häuser bis anS Lebensende gestattet. Auswärtige OrdenSge-sellschasten, welche Häuser besitzen, erhalten eine Frist von zwei Jahren, um ihr Vermögen in eine Sliftung umzuwandeln, deren Ertrag dem früheren Zwecke deS Klosters zugewandt bleibt. Nach Ablauf dieser Frljt wird die italienische Regierung sich mit der betreffenden auswärtigen Regierung über die Verwendung eines derartigen Vermögens inS Einvernehmen setzen. Bücher, Handschristen, Archive. Kunstgegenstände jeder Art bleiben unter Aufsicht deS Staates in den Klöstern, die man nicht aufgehoben, werden aber, waS die aufgehobenen Klöster Militärbehörden dadurch zu schützen, daß er für alle Handlungen der ungarischen Regierung die volle Verantwortung auf sich nabm. Die wiederholten Auffordirungen und Mahnungen zur Flucht in» Ausland wieS er auS der angedeuteten Rücksicht zurück. Am Weihnachtsabend des JahreS 1849 ivurde Szlavy von dem Kriegsgerichte in Temesvar zu fünfjährigem FestungSarrest verurtheilt und brachte zwei Jahre alS Staatsgefangener in der Festung Olmütz zu. Eine Spezial-Amnestie machte im Jahre 1852 seiner Gesangenschast, wo er sich vorzugsweise mit mathematischen Studien befaßte, ein Ende. Bis zum Jahre 1860 lebte Szlavy zurückgezogen in seiner GeburtSstadt Preßburg und auf seinen Gütern Almosd und Otany im Biharer Komitate, unausgesetzt mit den verschiedenartigsten Studien und der Landwirthschast beschäftigt. daß eS außerhalb deS Marburger Theate rs Gepflo, genheit der Musiker zu sein scheint, sich nach dem Dirigenten zu richten, und deshalb höflichst zu ersuchen, ob eS ihnen nicht möglich wäre, sich ivenigstenö dann und wann um die Bewegungen deS TaktirstabeS zu kümmern. Fräulein von KozierowSta trat uns als „Klärchen" heute zum ersten Male entgegen und wollen wir mit unserem Urtheile über die Dame noch zurückhalten. Nur dieses sei bemerkt, daß daS Fräulein die größte Sorgfalt darauf verwenden sollte, sich die slavische Akeentuirung abzugewöhnen. ES stört diese Sprechweise umsomehr. als die ganze Leistung hiedurch einen schülerhaften Anstrich erhält. Herr Urban, unS schon von früheren Jahren her bekannt, führte seinen Part alS „Rußkohl" in ansprechender Weise durch. Herrn Urbans Stimme hat während der zwei Jahre, als wir ihn zum ersten Male horten, in der Mittellage bedeutend an Stärke gewonnen, wogegen unS die Höhe gepreßt nnd minder klangvoll erschien. Herr Kömmle karrikirte seinen Dorsschneider PeregrinuS Faden mehr, als eben nothwendig gewesen wäre und produzirte sich ebenso ohne vorliegender Ursache als Luftspringer. Jn„llnter sieben die Häßlichste" wurde laut Theaterzetiel Herr Karl Scheff als neu engagirteS Mitglied vorgeführt. Herr (Für die Aufhebung deS Cölibats.) Die tatholischeu Priester der Waikener Diözese haben eine Adresse an den Bischof Hayaald ge-richtet, deS Inhalts, derselbe möge bei Gelegenheit mit alle» Mitt'ln. welche ihm zu Gebote flehen, in Rom auf die Aushebung des CölibatS dringe» Den Antiag hatte ein würdiger Greis gestellt. Morburger Berichte (Wett ermessen.) Grundbest^er der Ge-«einde Roswein hatten voriges Jahr ihr, Felder bei der .Providentia" gegen Hij^elschaden Versichert. Da nun aber diese „Vorsehung" (lateinisch : Providentia) sich zahlungsunfähig erklürt, so wurde beschlossm, es wieder mit der alten zu versuchen, von welcher der Pfarrer predigt. Die „Bewegung" zu Gunsten dieser Btificherung war derart wirksam, daß Heuer für „Wettermessen" aus der Gemeindekafse achtunddreißig Gulden gezahlt wurden. (Konkordat oderStaatsgeseß?.) DaS Lavanter Koafistorium fährt unbekümmert um Staat und TeseK fort. Ehesachen vor das geistliche Gericht zu ziehen. Wir theilen zum Beweis dieser Behauptung nachstehend die Ueber-seßung einer slovenischen Vorladung mit. welche das „sürstbischofltche Dekanalamt Zirtovetz" (A. Rogy. Dichant) am 18. November 1872 erlassen: „Zahl 1S4. Der Marie, verehlichten gcbe. ge-bornen Gerhardt, Grundbestßerln in Schleiniß (Ottendorf). üu folge hohen Auftrages des hochwürdigen fürstbischöslichen EhegerichteS vom 17. August 1872 Zahl 17 wird Euch bekannt gemacht, daß Ihr zur wegen Boruntersuchung in der Klage Eures Ehegatten Matthäus Aebe, betreffend Scheidung von Tisch und Bett.kommenden Montag, am Tage der heiligen Katharina. daS ist am Zb. November d. I. um 8 Uhr Früh im Pfarrhofe zu Schleinitz zu erscheinen habt." (Ein Dieb erschlagen.) In Pol-leugeo, GsrichtSbezirk Pettau. wurde neulich eiu unbekannter Dieb nach kaum verübter That vom Beschuldigten ergriffen und in Gemeivschast mit Nathbarn derart geschlagtn, daß er an den Verletzungen starb. (Auf der Eisenbahn bestohlen.) Am ü. d. M. wurde einem Reisenden während der gahrt von Pragerhos nach Graz der Neber. zieher sammt Brieftasche gestohlen. - Ohne Geld und gänzlich fremd, mußteer in Graz die Sicher-heitSbehörde um eine Rachtherbrrge ansprechen. (Handelskammer.) 3n der Wühler-Versammlung, welche kürzlich in Graz stattfand, wurden aus dem Unterlande alS Kandidaten vorgeschlagen; Herr Georg. Ritter von Goßleth in Scheff wird hoffentlich unsere Diskretion zu loben wissen, wenn wir unS mit Bezug auf seine Leistungen auf obige Reproduzirung deS Theaterzettels beschränken; anders stehen wir aber der Direktion in dieser Krag« gegenüber, der wir den Wunsch mitzutheilen Hütten, künftighin daS erste Auftreten solcher Schauspieler, die auf der Bühne noch nicht gehen und stehen g lernt haben, einfach todt-zuschweigeti. Die übrigen in diesem Stücke Mitwirkenden anlängend, beichrällkeu tvir uns. daS Aräulein M.e st e l und die Herren Berthal. Ziegler und Rosenseld hervorzuheben. Erstere drei, um ihnen daS str ihre Leistun-gen verdiente Lob nicht vorzuenthalten, letzteren um ihn aufmerksam zu machen, daß es keinesfalls Gepstogenhrit der Biolinviituosen sein dürste, ihre Geige den ganzen Tag herum zu schleppen, und wahrscheinlich Fülle vorkommen, daß diese Künstler auch ohne chr Instrument auf die Promenade gehen und es nicht für nothweadig halten, beide Arme in die Hüften zu stemmen, wenn sie einer Dame vorgestellt werden. Aa der Rühmaschiae «ad am Von Dr. Oidtmann. Seitdem mar, im Krankenexamen nicht allein nach dem Pulse fühlt, sondern auch den Patienten Hrastnik (Großindustrie) und Herr JuliuS Pfrie« mer in Marburg (Handel.). ^^Die Mühle von GangelSbach.) 3n Folge deS Hochwassers der Drau ist auch die ÄangelSbacher Mühle (GamS) fortgerissen und zerstört worden: sie stieß am Mittwoch Abent»S gegen 8 Uhr mit furchtbarem Krachen an die hiesige Brücke und wurde zertrümmert. Der Besitzer erleidet dadurch einen Schaden, welcher ihn wirthschaftlich zu Grunde richtet, wenn nicht Bürgerhilfe geleistet wird — die Mühle war eben nur gegen Feuergefahr, nicht auch gegen Wasserschaden versichert. Wir hören, eS werde sich ein Komite bilden und Sammlungen zu Gunsten deS Müllers veranstalten. (Sitzung deS GemeinderatheS vum S. Dezember.) Die Herren: Dr. Stöger und Ritter von Neubauer hatten erklärt, ihre Stellen als Gemeinderäthe niederzulegen. Der Austritt des Erstkr »»rbarz. ?amilivnaksn«I. 8 likr. ^Ueini^si' kaiipt-vetANvei'liüllf »vov j . 961 au» Äsr grätl. vk'anäiL'svlion Koilvi'vi »ovio >raÄ am Kauptplats, ä. OomKasse, 91. (ZIsioliLvitix ewpfvkiv ivk ^»ILiseke, nsu marivirts uoä dvU. VvIttiUrloxv, Sarcktoen, klsivv LsslKKurkvn, oelitSQ ^«>nv»slK, ksivstsu Lmmvv-tdslvr, (Zroz^sr, ^»ilänäsr t^armssan- unä I^iptsuvr povl^I, svsvis ««vi» russisodo unä okinssigcdo Vtiv«'«, als: kovoo, Llütdso, Xsisvi'» I^vlkmxs, Louodonx, ölio vorzü^Iicdstvii Lorten von anZ^s^vieknvt tsinsr xutel' Qualität u. su dillixstsn I'rsissn, sodtöv kam, dra«ttl«a. I^aui, 1 L. xr. ^»8»; Äknn all« (»attunßsvv Loinsts CZatkV«»', 2uelc«i', Lsjnsts Vviv unä »Uo üdrisvn 6rösst«s I^axsr von Vamps ^oiituvgxvvoU «O «> Wegen des Familienabends im. Eafino findet das nächste Schießen Montag statt. Danksagung. Allen jenen, welche unS bei der jetzigen Ueberschwemmung behilflich waren, sprechen wir unsern herzlichsten Dank auS, besonders danke-l wir dem löbl. Jägre Bataillons Commando für die so schleunige Hilfe. 964)_Anton und Franziska strajchilt. Lardolktreuxulver, Larbolsäurepapier, (Zardolsäurv-kttuokeressjA I^Iisenvitriol etv. SU dadell in 6er 961 /^potkokv „2UM lllokron^ in ^snbui'g. tk prsliliseliW WIiii>e!ik l>ejieIle«Ii sük kzmilie» ömxüelilt (954 o 1 K 1 a 1»^ Sröiksr - I?Äill»asekiiiöQ von cler k'abrilc ABC ^dsölsr Ä Wilson AILK. UvIIvl'^ mjll'IlllrK, UerrenM«« ^IloiiiiK« lsisäerlsKv üer Vlieeler äl ^ilsonHilseKilieil für Ilntersteivrwsrk. K. k. konzessionirte ^^ivat-Agentie, Gentrar-HefchMs-Kanzkei des Anton Koinigg^ Nvrrv»At^»»v, ZL»iQMorvr'»oI»o» Vkr. 2S2 Dienft-Plätze. Ein Araktikant, welcher ill ei» ?ner Nürnberger, oder Manufaktur ^Waareuhandlung war, auch ein Aehrjnngt, der bereit» in einer >andltt»ig war. unter guten Aufnahm», ibedlugnisseu, sogleich. Arbeiter, 10-20. kräftig und ^ver^äßlich, de» Lesen» und Schreiben» »kui^dtg, gegen gute Entlohnung, so« ^gleich und dauernd. 2 Kutscher, 6 Hausknechte, eine ^verrechnende Kellnerin, LÄöchin nen und ein Verschleißer mit ^30 fl. Caution. Eämmtliche mit gu ^tön Zeugttisseu. 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Dezember 1868 bekannt gegeben, daß olle im Stadtbezirke btsindlichen, einheimischen und fremden Stellungspflichtigen, tvelche ^u der nächsten regelmäßigen Stellung deS IahreS 1873 berufen sind, d. i. sämmtliche in den Jahren. 18ö3, 1852 und 1851 geborenen Jünglinge im Laufe des Monates Dezember t872 bei dem gefertigten Stadtrathe sich zu melden haben, und daß Unterlassungen dleser Meldung mit Geldstrafe bis zu Einhundert Gulden oder im Falle der Zahlungsunfähigkeit mit Hast biS zur Dauer von zwanzig Tagen geahndet werden. Die nicht nach Marburg zuständigen Stel-lungspfl'chligen haben bei der Meldung auch ihre Legitimation?- oder Reiseurkunden beizu-bringe». Weiteres find auch Jene, welche die zeitliche Befreiung StellungSpflichtlger, oder Letztere, lvenn sie die Begünstigung rückflchtlich ihrer Enthebung von der Präsenzdienstpflicht anstreben, verpflichtet, die zur Begründung' derartiger Begünstigungen bestehenden Berhältnisie ebenfalls im Laufe deS Monates Dezember 1872 Hieramts nachzuweisen. Stadtrath Marburg, 25. November 1872. _Der Bürgermeister: Dr. M.Reiser. VI>r«ila»t vr. IloriZ! Lvtnivai'i (fiikronsvlivtlfi) Lelcunäsrarzit in ^isQ 967 voml»N tn Vi»») liier 6vn 10. ü. AI. 2um öo8uolls seiner im ^uZust Äos ^adrsg 1870 Iivdkll» Äelt;ell OtireukralllcsQ eivtrvKen uuÄ 5 'kago ä. i. dis 15. vo^emder ^ukvQtlialb uvdmsn. „Hotel krlkerzox ^oli»oa." Vormittag von 9—^11, von 3—4Vdr. Mdungs - Cyklus flr Tay und Anstand lästhetifcher GymnastikZ im kleinen GKtz'schen Salon, beginnt im zweimonatlichen Abonnements Bortrage für Kinder Nachmittags um 5 oder 6 Uhr und flir Erwachsene Abends um 8 Uht am Dienstag den 10. Dezember. Nach vorhergegangener Vorschule in der ästhetischen Gymnostik werden alle gebräuchlichen National- und Gesellschaftstänze vollkommen erlernt. Anmeldungen hierzu, eben auch zu Privat stunden wollen gefälligst wegen Ein-theilung der Stunden rechtzeitig in seiner Wohnung: Kärutnergasse, Leyrer'schesHaus, von 5. Dezember angefangen täglich Vormittags von 10 bis 12 Uhr gezeichnet werden. E. Eichter junior, 935 diplomirter Tanzlehrer und gewes. Meister i»n vormal» k. k. Kadeten-Jnstitut allhier. Lost dkl lil. MI«. WihlthiNigkeitü-Mtm ^isliuQK am 27. Vv»SMl>sr s. e. RauMreL^vr Ü. in ^olä, Ä llo. VV. fl. 2.SlI ullck 5iir äie Zvdov am 2. k. statt- iilläeriele ^isduQK lier S l)o.^. fl. 3.SV u. so kl'. 8tvmpsl sintl 2U de^ivdsu äureli kullolk rluvk, ^eoliselstulzs, 8av ohne Verpflichtung des Rückkaufes zum Ankaufspreise, dermalkn u 2S ü. pr. Sli'lck. Um Jedermann den Ankauf dieser Lose zu ermiiglichen, werden dieselben auch auf Raten mit -ß -ßs Anoabe (Stempel ein. fiir zum Preise von ZV fl. 1 ^ zu entrichten ist, und man nach Abzahlung de» LoSprelseS nur ^ v allemal 19 kr.) verkauf^ so zwar, daß 5*' da» OrigiM-Scllzbnrger'LoS auSgefolgt erhält. Graben Nr. 13- Illal'bui'g. Während der Einzichlung spielt man ganz allein auf alle Treffer mit.'^WM VVsvksvlstubv d^anl!vlsbanl<, v^al»^ok. k/8otkvn in VVisn, Derlei Lose sind unter den gleichen Bedingnissen zu haben bei unä sovis T1mt»u»el» »Usr Llsalsziöpiörs. ^rioi'ttäls-Obli^al.ionön. Itssvdkdv-, V»v^- u. luäAstrtv-^eUov. LiulSsul»? von (Coupon» ftti' Äio k. k. vöfgo M«rä«o oSsr «iuv ^nzabo von t0 ?rov»o^ ^Uo I,oo»s H?yräs» inoasttiLlis k»t«l>r»lilllozen von kl. b v«rlr»ukt. k TVpvrni lNK ÄI, /^ntkvilsvkvinv kür »II« xUtix okuö vsitsro Nav^Lkkluuz. 4vstkl K. Ic. »stsrr. Ltaats-I^ovss I839''r » LvLt«! K. Ic. üsterr. Ltaatg-I^vOLS 186l)«r tl. g Ilvxar. l'räiuivn.I^cioss 1879 «r 7 20sts1 1'ürlcisods liljgsllbadQ-I^ooss 1879er ^86 ^ivkuuzxeu xiltäss) . t!. 4 I» Lelit liwler I^oden tiir >^interrttokv (g7g, empüe^ilt 5osök 2s.g.s. d0 llsrrsnklsiäsr oigsnor Lreougllng empLivkIt äie L^I«i6vr-II»n6Illnx von «70)______ in- iin«I «u8lZl«li8eIier », Wl«««»» ^ Gl»» t» Stotke naol? »Äss ^ur /Anfertigung 8ol»eik1, NvrrsQKasZs. ttinL K tl. loa lSK4«i', s tl. 50 lLkchor t.osv, t 8a!m-, K Llar^-, R K Kvnois-, t Vsnvf-, K ^inilisvtigrSr-, R VVAlä8toin-, I vomo- unä t Kvglvvivti t.0» Spielt man mittelst emes ^vtkvilsellvines uaserer 8pielKe8eIl8okÄft (?ruppe 0 unter 18 l'kviluodmer 2U 2ä vierteMKriAen Katen ^ L. 7. (ZIeiell dei Lrl»^ ÄSr vrstSi» vlSrtS^»I»rlUkHy^ v«i» S. V spielt w»u sollon auf äie lläolisten Verlosungen 6vr »m 2. Männer, ^er Lomv'llvntonsvllvino »m selben l'axe, 6er 8slm»l.08v am 15. Männer, äer Lllzr/»I.08V am 30. Männer, äer Lsnois-l^osv »m 1.1'edr. etv. mit Raupttretkern von llbvr 1 jälu'Iivli. I^aeli vollgtänäigsr IlivüadluuK ^er<^vv 6iv I^vsv e0ur8vaä88iK vsricauk uuä ävr Li-Iiis unter äiv I'I^silnedmer z^violiuiässiA vsrtlisilt. Vis Assstslietie LtewpelZedükr Lür cion lzsträßt sm- 5ür aUomal 1 ü. 30lcr. vis LsstslluQZ sovokl, als aueti äiv ferneren Iia.tsQ2«.1t1uQA6Q lcönnen ii»It dSv^eil!8t:6lIiKt) ^eräon. allel> un8vItitubv «ler Vssterrvi««!!«» lnÄMiisl-kaiilt (vormals ^öusrä k^llrst) Lteksusplats. (Nachdruck wird nicht honorirt.) dv do ^ '« eo L Ei« mSdttrteS Aimmer in der Sch'llerstraße vis-a-vii; der ev. Kirche ist sogleich zu vergeben. 959 vor» svlivvervn I^siüsll und krüksvitiß^sm 1^o<1 äurod 6is karai'seden Xlostsroiittel. ^ i»Hv v >» ÄI»« r ^WW ^ Ks» Lpilöpsis, k'levtitsv, lZiokt unci ?ttmorr-lioiäsn uu«1 xsdeimv L^ankkvitvn un» «rsetÄliok. 992 .seüor Lr»olco sst^v sioli in üvQ Lsgit? ^iossr Nittel üuroli unsors iZsoersl-^Zorrs-s^onävntsri 15 ist 2 6d (?o. in Duisdui'^ » kli.j uä tt. von OvklisrÄi iu I' rkvlctui't »M. ^7tA67te^M6?' Ml. /^ssivursrioni Konvrsii Critß! Vor wenigen Monatrn war ich gezwungen, von einem zahlungsunfähigen Glschäftsmanne a!S einzige noch mögliche Deckung meiner Forderung eine Lebenöverficherungspolizze Ihrer Anstalt im Ceffionswege zu übernehmen. Ein Zufall wollte, daß der Versicherte vor zirka 8 Tagen einem Schlagfiuß erlag, und bereits hkute wurde mir der volle Belr.^g durch den Hauptcigenten Herrn Carl Fluch er baar aus-bezahlt. Fitr die bltannte Coulanz Ihrer Anstall würde ich mich nicht Veranlaßt fühlen öffentlich zu danken, denn diese ist bei einem Institute Ihres Ranges selbstverständlich. Der Umstand nber, daß die von der öffent« lichen Meinung noch immer nicht genügend gewürdigte Lebensverslcherungs-Polizze hi r eine Sekurität bot, wo die Verhältnisse des Schuldners gar keine andere mehr zuließen, legt mir im Interesse der Geschäftswelt gewisiermaßen die Pflicht ous, aus den hohen Werth der LebenSver» sicherungs-Polizze als l^redit-Jnstrument himu' weisen, und die Lösung von Polizzen jedem Ge-schäslSmanne als Grundlage oder Erweiterung der Crcditfä'iigktit bestens zu empfehlen. Achtungsvoll Gustav Pirchan. Marburg. 5. Dezember 1872. (960 Eine Dame, om Conservatorium in Wien vollkommen musikalisch ausgebildet, ertheitt gründlichen Unterricht im «lavierspiel- als auch in der deutschcn, itali.nischen und französischen Sprache. Sprechstunden 10Vs bis 12 Uhr Vorm., „Hotel Mohr", Herrengafse. (963 „Glück und Segen bei Cohu!" 6r08so vom Ltaats Hklmdurß ßarüntirt Ovlä-I^vtteris von ül)sr » Million ISI,»«« Thalee. Diese vortheilhafte Eeiö-Lotttrie ist dies l ^mal wiederum durch Gewinne ganz bedeuten vermehrt, sie enthält nur OV.VVQ Loose,l !und werden in wenigen Monaten in 7 Ab ^theilunt^en folgende EewiNNt sicher gelvonnen nämlich: 1 Gewinn event. IvdMV Thlr.,! spez. Thlr. 60.000, 40,000, 30.000, 16,000. 12.000. 10,000, 2mal 8000, 3mal 6000. !5mal480<», Imtil 4400, 12mal 4000, llma Ä200. 10nal 2400, 32mal 2000, öMal 1600,! H4mal 11^00, 122mal 800. 6mal 600. 3mal 80, 25l^mal 400, 306mal 200. 6mal 120,! 402mal t.0. 16.408mal 44, 40, 13.340mal! 20, 8,'6, 4 «k 2 Thaler. Die Etwinn-Ziehung der 1. Abtheilung! ist amtlich auf den (948< 1^8. u 19 <1. festtiestellt. Es kostet hierzu > Odas ganzl! Originall-LioSnur 3 V. fi. ö W.l Zdas halbe „ nur l7«fi.öW. «oas viertel „ nur 1 fl.öW.l O»nd sende ich diese Original-Loose mit Regie.? Irlitt gswnppen (nicht von den verbotenen Promessen oder Privat-Lotterien) gegen frankirte Smsendnng' veS Betrages in Banknoten,selbst nach den entferntesten G eg e n d e n den geehrten Altftraggebern sofort zu.l Die amtliche Ziehungsliste mid dir Vcrstllduug dir Vwiliogrldrr rsolgt sofort nach jeder Ziehung an jeden de Zetheiligten prompt nnd verschwiegen. Mein Geschäft ist bekanntlich daS Aelteste und! Allerglüeklichste, indem die bei mir Betheiligten die größten Hauptgwinne von Thal, tttv.uuv «0.000, 50,000, oftmal» 40,000, 20,000, sehr häufig 000Thaler, 10,000Thaleric. ic. und jüngst in deiii im Monat ck.stattgehabten Zie Hungen die sS^'slhinricAvSRTrnrns von über^ ZOOVVV laut amtlichen Geivinnlisten be mir gewonnen haben. l<»»» Kt»«»». S«I»i» i» Hamburg, HchMpt Lank- und Wechselgeschüft. DOW>»»»»OWWW>»WG Mgtschenkt zu Weihnachten und Neujahr! Indem ich dem geehrten Publikum für daS Vertrauen, welches mir in steigendem Maße zu Thkil wird, verbindlichst danke, erlaube ich mir, beim Herannahen der hohen Feiertage behufs Auswahl von F stgeschenken aus mein reichhal-tigts Lager von Vold-, Silber- und Thiaafilberwaarto neuester und schöi'ster Fa^on aufmerksam zu machen. Die Prcise sind verschieden je nach der Waare, aber billigst gestellt. Sollte ein gewünschter Gegenstand sich augenblicklich nicht auf dem Lager befinden, so ist eS mir durch meine ausgebreitete Geschäftsverbindung ermöglicht, denselben in kürzester Zeit in grober Auswahl zu beziehen. Reparaturen besorge ich schnell und billig. Fremde werden sofort bedien». Alte» Gold und Silber wird gekaust oder eingetauscht. Da meine Auslage und mein ArbeitSlokal räumlich sehr beschränkt sind, so verpflichte ich mich. Kaufluftigen auf Verlangen mein Waaren-lager selbst zu zeigen und werde ich jedem Wunsche bereitwilligst entsprechen. Marburg, 5. Dezember 1872. Keinrich Schönn, Gold- und Silberarbeiter und Juwelier, 949 Herrengafse Gisel'sches Hau». 74Ü) Dis L. ?ro8eli >1» Zlsrdurzx omxtiokit «ASiS rsslsts !!Vei!iii!>el!l8x«Miil! kür unck Ge^erdetreidencke ill xrogior Xusval»! vo» Äv» HvvItlkv?UI»iU»tv>» amerlkMnK»«!»«»» ^ülimäijelnuvn, Schiffchen-Maschinen. Aktzsisr ^ VillSTN Kreifsr-Iülssvliinon, 6slln eokt »mvrillilnisedo dvZtsr iZllkIität von 17 bis 4l) ü. von 948 M. I'klerlgiiK«. Ii>«8l>nielt. vmpLvkIt idro rsiodsa Vorrstds von : vov «. SS—lü0 voll ü. 60—120 Dr'ttlirÄOVVSKQIrxvsi» voa A. 2V—40 voo tl 13—18 »ammtlioks xsrklltirt. LpsrisUor ?rsisoour»llt üdor kUs üdrixoo ^»Ll'svFkttuQxvll ß^rati». iLdervimmt iQ jsäsr Hölts unä vor^lllst äivseldsv vom I'axs äer LinlkKe mit odvo XülläixuvLs, „ S dvi 30tÄsi8sr ILilväisuns, I» « 60 „ ,, bs80rAt äie8e1l)s 6sli W!In» »mll allvr dörssvmässißxvQ ^vrtb-sKsetsu .Zium ^svvilixgv l'aKvseourZ, sovis Spvv>»Iaei«iK»kttutS KU ^säsr Ilökv. Lei Lisvv^SNlÄusiSN, veleliv äureli uvssrs >Vko1isv1gtuliö ausKskiikrt vsräsn, kövnsll auol» äer Xüväixuvx untvrlivßsväs LmlasvQ vlin» KiinÄlgung al3 ^adluvF vvrvsväet vsrävv. ver Verv«Itoiitpr»tI>. Gasthaus und ^leischhauerei. DaS im besten Betrieb stehende Gasthaus sammt Fleischhauerei neben der Pfarrkirche in GamS kann vom 1. Jänner 1873 an einem verrechnenden kautionSfähig^n Wirthe und Fleischhauer überlassen werden. Binnen L Tagen anzufragen beim Eigenthümer Joses Ratei. GamS bei Marburg, 7. Dez. (962 Elukauf vou Weiujttiu, altem Messing. Kupfer, Zinn, Eisen, Klauen, Roß- und Schlveinhaaren, Borsten, Leimleder, Schafwolle, Schaf-, Kalb- und Hasenfellen, Rauh» waaren, allen anderen LandeSprodukten und An-tiquitälen im Großen und Kleinen. ^»Kob ZetilvLingor in Marburg, BurgplaK Nr. 8, 916) neben der Steierm. EScompte-Bank. Apljlhelter-VtVM. Zum Betriebe eines ApothekergewerbeS in einem Markte UnlersteiermarkS lvird ein Gubjett oder Sompagnon (geprüfter Pharmaceut) gesucht. Derselbe soll der slovenischen oder irgend einer slavischen Sprache möchtig sein. Anträge beiie« ben an die Redaktion der »Marburger Zeitung" zu richten unter der Chiffre X. 8. (VS3 klr I»ackiv»ssvr nicht genug empfohlen werden. (ö6 Wer dasselbe einmal erprobt hat, wird eS iedem 'andem Zahnwaffer vorziehen Preis fl. 1.40 die Klafche. ^Emballage pr. Post 20 kr. Broschüren darüber zu be ziehen in: ^ ^arburx in LavvKlkri's ^potkolco, de! .llsrrQ >. ^xotdolc« «u dviLvrrQ?.LoUotvix aaä iv 1l'»uokmavv» ; 0 ilIi: dvi Oriipsr r»i»6 ill Laum-bsoks ^xotdokv; Vout8ok'l^»v«i8bsrg: I^. lilüUor, Xpotdsksr; Olsivdvnliorx: v. k'vlä-bsck, (Zonodite: 0. ?1oisokor, ^potk.; bvrx: k'r. ?vS8iaIc, Xpotkokor; lilursoIc: 1,. v. Stoivdor^ ^votdolror; ? ottau: L. Roitksmmvr, ^^potli.; R»alcor»durx: ?. övkul«, ^potdslcor jUvÄ >Vvit«ivLxör; K»llo: »s. äokQiäoi'sokjtsok; koditsod: Xnspsr, ^xotdslc.; Lkusrdrullv: ^otkoko; 3 tkiu 2: V. Limovsodslc, ./^potkekvi'; ^i n ck. I'oistl'it«: «I. Vlsnos, Xalitkkritsvi»! ^io6. I^suasborK: V»s»r»1iLo!»s ökltor,! .^potkskvr.______ _^