I» «VcId«> «6 » I^sldoe, .1«Uö>»» «H« < IM Z» VW. »mW««» »4 VI,^ »«»M. M vt». Mribiirer seWn Demokratie und VmteipolM? Spoetstvr. Fünf volle Wochen bemüht sich nun schon Herr UdrZal, eine Regierung der Tschechoslowakischen Revublik zu bilden, oHne bislang einen Erfolg erzlelt zu haben. Er «dürfte indessen gewahr worden sein, dah auch die Demokratie dieser Republik in ihrem inneren Gefüge Risse aufzuweisen beginnt, die ihn als auch Masaryk, den Projektanten und Erbauer, bedenklich stimmen mögen. Und so ist am 27. Oktober ein Parlament geboren wo-rden, welches mit der ^bsünde der Demokratie behaftet ist: der Parteidiktatur im Wahlbetrieb. Es waren in der Tschechoslowakei bei der Festsetzung der Wahlbezirke auch Motive maßgebend, deren Ursprung in der Pokitik Pra«s den Minderheiten gegenüber zu su(!^n wäre, und deren Auswirkungen sich in nicht geringem Maße an jenen rÜlZ^n, die die Konsolidierung des Parteiwesens in diesem Nationalitätenstaat herbeisehnten. An das Bett der kranken Demokratie in Prag ist nun, au« einem anderen Demo-kratie-^natorium, kein anderer als der berühmt« Staatsrechtslehrer Prof. Doktor Kelsen igeeilt, um sein Gutachten abzugeben. Was er vorschlägt, ist die Ein-j^rung eines Proporzes, der ^n Rahmen der jetzigen großen Wahlkreise, in denen das Listensystem sich ganz gut austoben tonnte, sprengen soll. Dr. Kelsen rät zur Einführung kleiner Wcchlkreise, unid zwar so vieler, als Mandate zu vergeben smd. Die politischen Parteien würden so in die Ätge verletzt, für jeden Wahlkreis einen Kandidaten zu nominieren. So könnten die Wähler «mch freiem Ermessen wählen, unabhängig von der Diktatur der Parteibüros. Selsens Vorschlag enthält Gedanken, die in vielen Staaten vor dem Zujsammenbruch des Parlamentarismus hätten aufgegriffen werdcn sollen, bevor es zu spät geworden ist Doch der Machtgedanke ließ die bürger« lichen cÄs auch die sozialistischen Parteien nicht los, und nmn hafte so die paradoxe Situation, daß die Führer das Wort Demo» kratie als Phrase gebrauchten und allen Ein« wänden zum Trotz die Parteidiktatur solange aufrecht hielten, bis sie anderen Diktatoren Platz machen mußten. Wie die Politischen Heißsporne gewöhnlich erst in der Kerkerzelle zu einer kühleren Auffassung der Dinge zu konrmen Pflegen, ist jetzt auch allen Führern suspendierter und gefährdeter Demokratien die beste Gelegenheit gegeben, die Fehler ihrer einstigen Systeme und Methoden zu prüfen, um den Völkern wenigstens die Rezidive der Diktaturen zu ersparen. In dieser Richtung ist vielleicht öie internationale ^gung der demokratischen Jugendverbände in Berlin von vielver sprechender Tragweite. Man wird also gut tun, sich schon heute in theoretische Erörterungen der Problemstellung Majorität-Mi-noMüt, Opposition-Obstruktion einzulassen, um auf diese Weise das Terrain für ^ne alleuropätf^ Demokratie-Bewegung zu ebnen. Hiebei wird man ganz unbeschadet dem Geniius der einzelnen Nationen nach schlichten schweizerischen Borlagen und nach tra-ditionsverbräimten englischen Methoden greisen und diese den einzelnen Ländern anzupassen ha>^n, wenn l^berhaupt noch der Demarche in Sofia Diplomatlfches ?tachtviel zum «eberfall auf den os Expreß — Die SoVot» Konferenz gefSl^rdet — Die Haltung der Mazedonier SM. Sofia, 2K. November. Der jugoslawische Sesanhte R e i ^ besuchte gestern ade«bS de« Außenminister B u r o w und überreichte ihm ewe Rote seiner Regierung, worin gegen den jüngste» Ueberfal a«s tze« SchNelzug auf jusosla. »ifche« TtaatsGktiet entschieden Verwahrung eingelegt r^rd. In der Rote wird u. «. hervorgehöbe«, dah die Unteefuchnng «w »midfrei festgestellt hat, daß diesen lleber-fall bul^rische Van^n, die die Staatsgrenze überst^tte« h^n, durchgeführt hatten uud fich nach vollbrachter Tat wieder auf bulgarisches «ebiet t«rü«geA0gen haben. Der Gesandte «achte den Minister darauf aufmerksam, daß soli^ Haudiuugen im Au- genblicke, als in Sofia ewe itonferent tagt, in der so wichtihe Angelegenheiten, die die Regelmtg der Beziehumgeu der beiden de-nachbarte» Staaten zueinander zum «egen stände haben, verhandelt werden, zu einer Vesserimg des gegenftitigen BerhLltuisseS »o^ »lcht beitraigen »nnen. I« Segeuttil, Taten müssen den günstigen Gang der Sofister VefprOchunDeu ernst gefährden und die gegenseitigen Vetiehmtzie« der beiden Nachbarvölker nur nach verfchlechtern. » AI!. Sofia, Z6. November. Das Hauptorgan deS revslationiiren ma-zedonist^n Ausschusses, die „Makedanija", veröffentlicht anläßlich der ju^awisch-bul-garif^ Verhandiunge» in ^ia einen Aussatz, worin ausbriicklich gefcht wktz^ tassj die mazedMischen «evolutionäte die M» ruhen auf dem «alwn verursachm. I« «r tikel wird hervorgehoben, daß die «esklUWg der Frage des Doppelbesitze« und d«h»i» öer retchstenisch«« Der Rat der BolkSkommissäre hat nach längeren Berhandlumpn beschlossen, 40V0 deutschen Ansiedlern die Ausreise in die Hei mat zu gestatteu. Wie noch erwnerlich^ wollen jetzt alle deutschen Kolonisten Rußland RO. M o sk au, R. November. Verlasien, was jedoch von den GowjetbehSr-den als Auflehnung gegen das Go»jetregi. me ausgefa^ wird. Deshalb wurden auch die Führer der nenen Bewegung zum Tode oerurtettt. RumanlsA ltallenlsche Kontroverse Die „Jndependanee Roumaine", das Organ der liberalen Partei, greift in einem sehr scharsen Tone Italien wegen seiner gegen Rumänien gerichteten Preßkampagne au. Das Blatt sagt u. a., Rumänien «rde sich durch keinerlei diplomatische Manöver LM. B u k a r e st, 26. November. u. von niemandem dazu zwingen lassen, von seinen natürNchen Verbündeten und von der Kleinen Entente abzulassen. Die Untcr-stützurlz, die Italien gewähre, sei gegen die Interessen Rumäniens gerichtet. polnischer Vrottft in Moskau RO. W a r s ch a u, 2«. November. Nach Meldungen aus Moskau überreichte der polnische Gesandte dem Außenkommissär eine Protestnote seiner ReAeruniz, worin diese gegen die jiingsten polenseindlichen De monstrationen in vers^edenen russischen Städten energisch protestiert. In der Note wird auSgesührt. daß eS in einigen Zentren sogar zu tätlichen Anii^rissen gegen polnisch« Konsuln und diplomatisi^ Vertreter gekommen sei. Kurze Nachrichten LA!. B e o g r a d, 26. November. Nach Meldungen auS Bukarest fordert die dortige Presse einstimmig von der rumänischen Regierung, energis«^ Maßnahmen gegen Ungarn, das die allgemeine Wehrpflicht einführen wolle, zu treffen. Die Kleine Entente müsse den u«igarijsci^n Abenteuern ein- für allemal ein Ende bereiten. » LM. S o f i a, 26 November. Die Kommunisten versuchten gestern a-bends in Sofia eine Versammlung abzuhal« Wille bei'teht, die Völker von den üblen Auswirkungen einer Nachkriegsdemokratie zu befreien, die dem s^likchismus ihre Zuhälter« dienste zweckdienlich geleistet hat. tcn, um gegen den Friedensvertrag von Neullly zu protestieren. Als die Polizei davon erfuhr, drang sie in das Lokal ein und jagte die Ä:i!lnehmec auseinander. Dabei »vurden mehrere Personen verhaftet. » RO. P a r i S. 26. Nsvember. Die sranzösische Liga sür das Armen-wahlrecht überreichte dem Miniperpräsidenten Tardieu eine Denkschrist, worin sür alle Französinnen die glei«^n politischen Rechte gesordert werden, wie sie die Frauen in einigen anderen Staaten Europas genießen. » RO. Moskau, 26. November. Etwa 90 Kilometer von Baku im Kaukasus machte sich plötzlich ein Vulkan beinert-bar. Die Ausbrüche lvaren von starken unterirdischem Donner begleitet. Die Feuersäulen, die aus dem Krater onlporschossen, waren bis zu hulddert Meter hoch. Die Bevölkerung sucht panikartig d<,s Weite, nur daS Not- diirftix^ste nut sich nehmend. « RO. N e w y o r k, 26. November. Beim Versuch, ein neues Flugzeug einzu-fa?hren, versagte in ziemlicher Höhe der tor, ulch der Apparat stürzte zu Boden, wo er ssänzlich zertrünmlert wurde. Der Pilot, George Cuddify, blieb tot am Platze. Leutnant Cnddify war einer der besten anlerifa-nijchen Flieger n. beteiligte sich vor einigen Jahren am internationalenWettflug um den vle erste» kolge» einer LrkLiwng sin«!! NQi»erkeit uoä Uvste». l>!«e un» enseneluven LrscKei-nungen deieitigen bie rasek äurck Schneider-Pokal. Sein sähes Ableben wird von der gesamten Fliege^chast AmerikB dies betrauert. » RO. P a r i s, 26. November. Der Gemeinderat hielt anläßlich des Ablebens des großen Staatsmannes Clemen-ceaus gestern abends eine Tranersitzung ab, in welcher er u. a. beschloß, eine der schien» sten Straßen der Millionenstadt nach zu benennen. Börsenberichte Z tt r i ch, 26. November. Devisen: Bes« grad 8.127, Paris 26.2925, London 2ü.lö, Newyork 515.15, Mailand 26.975, Prag 15.2925, Wien 72.47. Budapest 90.10. Ber-lin 123.22. Z a g r e b, 26. November. Devistn: Wien 794.50, Berlin 1350.50, Mailand 295.75, London 275.40, Newyork 56.35, Paris 225.30, Prag 167.45, Zürich 1095.90. — Essekten: Kriegsentschädigunigsrente 43k. L j u b l j a n a, 26. November. Devise«: Berlin 1351.50. Budapest 988.82. Zürich 1095.90, Wien 794.58, London 275.47, New York 56.35»5, Paris 222.38, Prag 167.45, Trieft R5.50. * Der Erste Arbeiter-Radsahrervereiu» Ortsgruppe Studemi, vevanstattet Samstag. den 36. Novemb« um 19 Uhr im Gasthause Cenica eine Nikolo-Feier mit verschiedenen Belustigungen. Bei dieser Gelegenheit werden arme Kinder von Studenci mit Geschenken bedacht. Geschenke mit genauer Adresse nimmt der Gas^rt Tenica dankend entqeaen. Eintritt 3 Din. Um zahlreichen Besuch bittet der Äu^chuß. Kampftage in der Mandschurei Sch»«r« Schla»»« »er chweftiche» SIr«»»krLft« — DvrftAtze »er S»»tel»»i»ppe« — Wulicha» »irb eo«k«t«rl TU. L l> n d o n, ?5. Novencher. Während auf dem westlichen Teil der si« birifti'mnndschurischen Fvont nach den letzten Mukdener Meldungen cline Kampfpause zu verzeichnen ist, sind an der öftlichen s^oilt Njimpife im Gmige. In Tofio eingegangene Berichte aus Charbin fprechen davon, daß die Sowjettr'lppon mn Eonntag Hailar ein» gcnoinmen haben und die chiireiischen Trnp' Pen sich weiter zurückziehen. Die Chinesen solletzl bei den letzten Kämpfen nickit weniger als IZ.OlX) Mann verloren haben. Weitere Berichte aus Tokio sprechen davon, dak Sotvietkavallerie und Tiinks hinter die chi» nefiscbc arnt. nicht über Sehiuting hlnauszufaliren, da die Kwanysi-Streitkräfte flußabwärts führen und ein Zu^minenstoß nlit ihnen in der NKHe voi: Sehiiikwg erwartet ickrd. Bayeni gegen dm Lmtrallsmus Se»fak»««ll« Srklärimß«« ««? »e« v«»»«»P«rI«it«G »er »«»«-rtsch«« VoUlMpor»«» — D»»H»«D «» »«« A«»IrtU a«» »«r »est»r»«>»»»alM»« ^ BVP >«» München, 25. November. Stuf d«m LandeSparteidag der bayrischen Volkspartei, der g^tern in München abigehalten »vurde, haben hervorragende Mitglieder des Zentrums durch ihre Schärfe Aufsehen erregende Erklärungen gegen die Be^assungsreform, wie sie vom Unter-vnsischusj der Lündertonferenz beschlossen worden ivar, abgegeben. Politisch b<^eutsam ist die Tats^c. das; unmittelbar vor dem Zusamnrentritt des Reichstajges, der in dieser Woche über das deutjchnationale Volksbegehren abstimmen wird, auf dem bayr. Landespartoitag der Aoungplan .^lr De-»batte gestellt und die Zlkstimmung der bayrischen Bottspartei von der Wahrung der bayrischen Tonderrecht? abhängig gemacht wurde und die bayrische Bolkspartvi r>ffen mit denl Austritte awI der Regierung?-koalition droht, falls die Verfafsungsresorm gegen ihren Willen gestaltet würde. Der bat^rilsthe Staat'ZivvSsident Dr. Held erklärte, man wolle die ZwanyAlage des i>eutschen Volkes benutzen, um den Ein-heitchtaat zu schaf^n und danii-t die Ge-'ichäste des Auslandes in Deutschland besorgen. Es sei eine unqlaltbliche Illoyalität gegenirber jenen, die im Jahre 1919 sür die Weimarer Veriassnng gestimmt hätten, wenn inan i^nen jetzt unter diesem Zivange Aumute. >n zum Einheitsstaat zu Hgehen. Er ,ni>chte die Gebiete außerhalb Bayenls und die Parlmnentc selben, die eS wagen würden, über die Grundrechte deS bayrischen Volkes zur Tagesordnung über- zugehen. Die Kultur Berlins werde dem Ansehen Deutschilands und der Welt nicht von Borteil sein. Ein Helfer entstand der bayrischen Bolts-partei in dein preußischen Zentrumsabgsord neten Dr. Heß, der mitteilte, dag d>e Wiedervereinigung der bayrischeil Volks-Vartet mit der Zentrumspartei sozusagen in der Luft hänsge. Die Reichsreglerung habe Über die Tagung der Länderkonferenz ein?» Bericht verbreitet, der kein richtiges Bild gebe. Unter stürmischein Beifall der Ber-, ktmnrlung erklärte Heh, die wichtigste Voraussetzung sei, daß die Zentvumspartei in der ?^rage der Versassunigsre-form Linen für die bayrische Volispartei tragbaren Standpunkt einneihine. München, 2ö. November. Anl zioeiten Taqe der Ärndesverisamm-lung der Bayrischen Volkspartei wurde in einer Entschließung betont, daß die An-zmhme des Houng-Planes nicht lnehr tragbar erscheine, wenn die Räumung dcr dritten Zone bis zu einein gewissen Zeit- «»k«t kMkwNiMkUrluflrUktMltteo »?awik^ !»N»?iI»»e» o«»«« Z5l Sin vndSsitcher «onful (5in sonderbarer d>iplomatcht?er Zwischenfall keschäftiAt zui^it du»p^to>dt WaadtlaNdes lebte ew )talie,«r, der seine Psnstansrechnung nicht kzaiilen konnte und str den auf die Klagen d^r Virtin der italienische Konsul «mzuste-hell sich bereit erklärt hatte. Als die Wirtin beiln Konsul erschien, mn ihr Geld in Empfang zu nehmen, war der Konsul anderen Einnes geworden und fvrdext» die Psnfions-inhaberin auf, den Italiener beiün ^ausaner (Bericht zu verklayen. Der Zsansul niachte fein z^hl daraus, daß sein Landsnmnn ««cht zahlen ki>nne und ausgewiesen werden wür^ und daß er diese Auswefiung nicht ungern sehen würde. Ve Pensionsinhaberin lehnte es ab, die tt^lsge einzureichen und nun er-stthr d-ie Dame ,vas faseistische Propaganda 'ink Ausland heißt. Der ildonisul nannte sie ein „dummes Luder", drohte rhr Ohrfeigen an und uiarf sie schließlich regelrecht zur Tür hinaus. Jetzt klagte die Frau und ml EckMeizer Bnndespräfidinm zerbricht man sich den Z^opf darüber, wie man es AZilssolini vcestSndlich machen soll, daß er geschicktere und höflicj^re ^^suln in die Zchweiz entsende. < v Bau neuer amertwnltcher ?dlesenfluo»evge R e w y o r ?, 25. November. Die Eeneval Development Company will vier große Flugzeuge mit 8(1VV PS. Motoren !^uen, die bis Au 206 PevsMen befördern können. Die Spannweite soll etn» 87 Meter, die Lange Meter und das Gewicht TS Tonnen betragen. Die Baukosten werden auf K Millionen Atark geschätzt. Die Flugzeuge werden mit ztvei Haupt- und ei-nkln B^obachtungsdeck, Speiseraum, Zwbinen vnd KÄchen ausgerüstet fein. —O- Dor nmm Sprengstoffanildia-am ln «amburo Lüueburg, 2b. November. Die Polizei und die Staidt Lüneburg wurden am Samstag Abend von .Harburg-Wil-helsburg aus benachrichtigt, daß man erneut »nil Bombenanschlägen aus öffentl«hv und private Gebäni« in Lüneburg zu rechnen habe. Nach der erfolgten Festnaihme der .Haulpttäter stehe zu befürchten, daß aus den Kreisen, die dm Verhafteten nahe stehen, Racheakte verübt würd^l. Aus diesem Grun de wurlde erhöhte Alarmbereitschaft angeordnet. SSmtlil^ öffentliche imd auch ver-schiedme Gebäude wurdon während der ganzen Nacht bewacht. Ebenso patrouillierten verstärkte Polizeiposten durch die hellerleuchteten Straßen der Stadt. Die Vorsichtsmaßnahmen werden anch noch iveiter'liitt durchgeführt werden. -o— lanz ums Leben Vrigiualroma» «» Lola Stein. Copyright by: Varl Duncker Verlag, Berlin W. 62 (Rachdruck verboten.) „Bollen Sie mir iricht sagen, was Sie bedrückt". Er sah sie wieder sehr niitleidig an, dann ging er. Sie folgte ihm. Wie gewöhnlich wurden auch heute in der Zentrumsbank Ueberstnnden gemacht. Aber der größte Teil des Perlsonals verließ jetzt doch das große ^us. Viktoria hatte nach allen Seiten hin zu grüßen. Aber sie ging mit verschlossenem Gesicht und wich jeder Ansprache aus. Nun stand sie au!f der Straße.- Um sie herum Lastende Menschen, denn aus den Nachbarhäusern kaTnen jetzt bei Kontor?chluß Scharen von Angestellten. Das laute, schrille und jagende Leben des Spittelmarktes. Sirt von Thoden wartete schon auf Viktoria. Er stvnd einige Häuser von der Zentrums-bank entfernt an ihrem üblirl^cu Treffpunkt und sah seiner Braut ungeduldig entgegen. Die beiden jungen Menschen reichten sich die Hände und sahen sich in die blassen, verstörten Gesichter, in die verzweifelten Augen. In diesem Augenblick begriff Viktoria erst ganz die furchtbare Tragik des Unglücks, i^s sie bisher iin Hasten der Arbeit, noch lu6)t völlig zu sasseu imstailde gewesen wax. Und der Mann sah ihren verstörten Mienen, den Tränenspurcn auf ihren Wangeil an, das; sie alles wußte. „Viky!" sagte er nur. Beim Klang seiner geliebten Stimme kamen ikhr wieder Tränen. Er zog ihen Arnl in den i'einen. Schweigend gingen sie, überquerten die Straße, wandten sich zwischen AutoS, Omnibussen, Elektrischen, Fuhrwerken, stoßenden. schiebcn den Massel' fi'll'Iten sie sich allein. „Was lveißt du, Viky?"_ „Z . . . Sixt, nxlrum fragst du so?" — „Weil ich dir ansehe, daß inan dir etwas erzählt l)at. Wer, Viky?" — „Lcinghoff selbst". —. „Langk^ofs?" SÄn Gesicht wurde noch bleicher. „Um Gottes »Villen, sage mir, Vikv. was hat er denn dir berichtet?" — „Nein, erst sprich du, Sirt! Ich halte diei'e Spannung einfach illcht Iiiill'l'r aus. ^ch »verde verrückt. Ist es dcin^ wahr, Sixt':' Kann es wahr sein? Hast du es mir geglaubt? Das l>ast du glauben können?" — „Sixt, du wirklich getan?" — „Getan? Ich? Viky, das hast du von mir geglaubt?" — „Du hast die Papiere nicht genomnieu? Du hast auch gar nicht spekuliert, hast keine Schulden bÄ der Bank?" Ihre Fragen klangen wie ein Jubel. Er sagte leise: „Ich habe spekuliert und s)tibe Schulden geniacht, Viky. Ich »var unbegreiflich leichtsinniig. Wie ich dazu kam, »vill ich dir später erttären. Aber die Wertpapiere 7nibe ich nicht genommen. — „Gott sei gedankt!" -- „llird du hast nnrkltch jie-glaubt, ich könne eine Dieb sein, Viky?" — „Geglaubt, nein! Aber ivenn du gehört hättest, wie der Direktor sprach. Daß ein Zweiftl nicht inögli/l) sei. GoU, Sixt, ich bin ja beinahe. »vahn sinn ig geworden, ehe ich dich sah. Aber nun bin ich wieder ruhig. Wenn du es nicht getan hast, so muß sich ja alles nock) aufklären. — „Das glaube ich nicht." sagte er zwischen den Zähnen. — „Sixt!" — „Ninn, Viky, ich glaubc es nicht. Aber ich schwöre dir bei ineiner Liebe zu dir, daß ich unschuldig bin!" — „So muß es doch eine Airfklärung geben, Liebster." — „Nein, Viky, nichts kann geklär! ll>erden. Das ist ja eben das Unerhörte. Die sc VerstrickuNtg von Seltsanlkeiten. die keiner entwirren kann. Hijr' zu. Ich will dir er^ä'ilen. wie es war. .s».'iltr lriili w"rd' ich mit einem Mjtr>ag in die Depositentafte Vkittivoch, ?>en ?7. November laSSl punkte nicht gesichert sei, daß die Verhand. lungen über das Schicksal des Saargebietes unbefriedigend verlaufen und der Aoung. Plan zur Aushungerung der Länder be. nutzt werde. o ' Der nackte Mrobat Vvtt Vraa Das Denkmal des heiligen Wenzel in Prag u^r vv-r kurzem der Schauplatz einer akrobatischen Leistung eines nackten Mennes. Das geschah so: Gegen 7 Uhr abent»s, also zur Zeit des stärksten Verkehrs am! Wenzel-Platz, legte ein jun»ger Mann sei-! nen Mautel seelenruhig ab, entledigte flch dann der Schuhe und sprang auf das Funida nient des Wenzel-Denikmals. Eine Mi. nute später saß er s6)on auf dem Pferde liintcr der ?siaur des ')eiliaen Wenzels! Die Passanten dachten einen Arbeiter vor sich AN sel)en, der eine Reparatur am Derkmal vorzunehmen hatte. Als der junge Ma,m !jedoch seinen Rock ablegte, und die Hosenträger abstreifte, wurden einige Passantzn auf sein merkwürdiges Gebahren auftneÄk. sam. Noch einige Minuten, und der ganze Verkehr stmrd^ still. Eine tansendköpfige Men'ssienmenye beobachtete die Beweg:n-gen des sonderbaren P^annes. Inzwischen entwickelten sich die Ereignisse auf dem Denkmal init Blitzesschnelle, Unbeka'M te zotg ip'ne Hosen ans lmd Wenderte sie in die Menge. Jetzt war er nur noch in der Unterwäsche und machte sonder^re Piroetten und andere akrobatis^ Kunststücke auf dent Rücken des Pferdes. Das Publikum klatschte Beifall. Der ermunterte A-krobat legte jetzt sein Hemd ab und stand nun im AdamskosMm vor der erstaunten Meilge. Der junge Mann grüßte das Publikum, machte Bewoglmgen eines Zirkus-Clowns, küßte das Pferd und schlug Pur-! zelbaume. Inzwischen wurde die Feuerwehr aliar-uliert. Zwei brsser normale Magen- und Darmtätigkeit. Erhältlich in allen Apotheken und Drogerien. geschickt zu Direktor Rotbügel. Ich gab ihm in seine»! Zimmer Bericht und empfing einige Weisungen von chm. ^n Sekretär ^var die ganze Zeit zugegen. Zum Schlns'. zählte er mir diverfe Aktienpakete vor und legte sie vor meinen Augen in eine Aktenmappe, die ich in die Hauptbank mitnehmen sollte. Jnl Moment, als ich gehen Voll te, wurde ich t«lephonisch verlang. .Sie können hier sprechen," saM Rot?bügel und deutete au-f ein zweites Telephon, das sei-mm Schreibtisch gegenüber aus einem kleinen Tisch steht. Ich ging an den Appav^t. Unser Abteilungsleiter Werner gab mir noch einige kleine Aufträge, die ich auf den: Rückweg erledigen sollte. Ich sprach daraufhin auf dem Heimweg noch bei zwei Filialen vor und wollte !neine Mapj« bei der Rückkehr im Büro Herrn Werner geben. „Sie follen die Paipiere dem Generalltirek« tor sel^t geben," sagte er mir. Ich war überrascht, denn Langhoff hatte noch nie nach lnir geftagt. Ich fuhr hinauf, betrat sein Zimmer, dachte voll Sehnsucht an dich, wie dn im Nebenraum arbeitest und nicht ahntest, daß ich dir so nahe war. Ich gab Langljoff die Map^^. Er öffnete sie. nahnl die Pakete heraus. Verglich fie mit einer Liste. (?ine Anzahl fehlte." „Und?" forschte die atemlos lauschende Viky. als der Mann schivieg. „Der General« d'retti^'r nilch, die Aktien gestoh len z« h«»bew. Das SedeimnlS des Doppellebens «»ch «i« Bellr«, z» »« DSff«l»»rs» »«fie««»r»-«ff«re Die Düsseldorfer Mordtatastrophe hat inzwischen das Stadium der Lokalberühmtheit überschritten und weit über die Grenzen Deutschlands hinaus in der ganzen Welt ungeheure» ^teresse erweckt. Aerzte, Kriminalisten. Graphologen internationalen Gepräges beschS^ftigen sich heute mit dem rätselhaften Massenmörder, der keinerlei Spüren hinterliest und der der unermüdlichen Suche nach ihm bisher jeden Erfolg versagte. DaS Rätsel, das diese unheimliche Bestie umschweben muß, scheint nach Anficht erfahrener Krimwalisten darin zu liegen. dast der Mörder ein geheimnisvolle) ^ppelleben führt, eine Tatsache, wie man sie in ähnlichen sollen, z. B. bei dem eng-tischen „Jack the RiPPer". der auch niemals entdeckt wurde und bei dem sich erst nach Jahren herausstellte, daß er tagsüber ein angesehener Frauenarzt war, schon des öf-tettn ^obal!^en konnk. Jahrelang führen Menschen oft ein Dop-peöeben. ohne daß jemand hinter ihr Geheimnis kommt. Tagsüber find sie angesehene Bürger, wohltätige Millionäre, geschätzte Gelehrte, oder zerlumpte arme Bett ler. Kommt dann die Nacht, dann wird die am Tage getragene Maske abjgeworfen und in eine andere geschlüpft. AuS angesehenen Bürgern werhen dänn gewiegte Einbrecher, «US wohltätigen Millionären verabscheu-vHiSwürdige Wucherer oder tziehler, auS Gelehrten raffinierte Mörder, und auS Bettlerinnen gefeierte Schönheitsköniginnen. Nicht imn«r muß ew solcher Hang zum Doppelleben krankhafte Veranlagung bedeuten. Es gibt Verbrecher, die mit größtem schauspielerischen Talent eS verstehen» aus Rücksichten auf ihren „Berufs Tag und Nacht glänzende MaSken anzulessen. deren wahres l^esicht aber vielleicht niemand kennt Vor einihs^n Diahren Hatte sich die Wiener mit einem psvcholoai^ch äußerst interessanten ?^all »u befch^^tiaen. Ein junger, hübscher, ekeoanier Mann kam eineS ^qeS in deit ?ei, und diese hatte innerhalb von 24 Stunden die verschwundene Prinzessin — inl Untersuchungsgefängnis gesunden. Es stellte sich heraus, daß die russische Prinzessin mit ihrem wahren Namen Ma^iarete Miller hies^ als Kammerzofe innerhalb zweier Jahre an 21 verschiedenen Stellen tätig war und jedesmal dabei die Wohnung ihrer Herrschasten ausgeplündert hatte. Tagsüber war sie eine eifrige Kammerzofe, bei Nacht stilze Herzogw. Bor vier Jahren wurde in London der angesehene Rechtsanwalt Sir Sharman ver haftet. Tr verkehrte in der vornehmsten Gesellschaft, bekleidete hohe Ehrenstellen und wurde all^mein für sehr reich gehalten. Eines TcqieS stellte die Polizei fest, daß in dem Palais des Rechtsanwaltes Nacht kür Nacht allerlei lichtscheues Gesindel verkehrte. Bald kam man dahinter, das^ der angesehene Recht^nwalt als geistiges .^aupt «einer raffinierten Einbrecherbande, deren Spezialität der Postraub war^ fungierte. In Budapest gab es vor einigen Mo.ia-ten eine fast einzigartia? kriminalkst'sche Sensation. Ein vierzehnsähriqer Schillsume wurde verhaftet, weil er in lk Fällen .il-leingehenden Mädchen ausgelauert und sie beraubt hatte. Es stellte sich heraus, das; er nicht nur der Sohn reicher Eltern, sondern in dem Gynmasinm. das er besuchte. ?mmer der beste Schüler und der Stelz seiner Eltern war. Ein derartiges geheimnisvolles !^ben, wie es die oorerwähnten Frille zeigen, glaubt man auch dem Düsieldors?r «a jOäsa dVl ZOäOe ^^?dM Li« wtettioo viktsi« Die Vraetre 6« wei»t» Sw ma«« Äsv.je.o?»« lb« wv ev» i'elul^vllSea iM Leik v«eli«u ^N)v»^lAMMe»e«e fiGiptz voo v»» Xyrper1^Lei»i«t? ^ m fast dieselbe wie die Do X. Wcchrend da? Dorniersche Flugboot l2 Motoren niil insgesamt «000 PS besitzt und für die Boför derung einer Nutzlast von 15 Tonnen über 1000 km bestimmt ist, befinden sich in der G 38 4 Motoren von zusamnlen 2400 PS, die dem Flugzeug einen ?lktio»i^^radius von I.'00 km bei einer Belastung von 3 Tonnen Nutzlast erteilen. Die geringere Tragfähig« keit des LmiqfluMugs gegenüber dem Was-serflug^ug ist i)urch die Konstruktion des Fahrgestells bedingt. Das gesamte Flügge-wicht von 20 bis 24 Tonnen wird von zwei Toppelrädern aust^enmmnen, die bisher un-geiv^nliche Abmessungen haben. Zur Abkürzung des Auslaufs beim Landen sind die Laufrüder mit Luftdruckbremsen ausgerüstet. Ebenfalls ist an Stelle des Sporns ein Rad Ein Rieieuräderoaar de» 2mnkers-«r»kslugj;euge». getreten. Während bei der Do X die Moto- ^ cen frei über den Tragflächen liegen, find' sie beiul Iunkersfluggeug ins Innere der Trogflächen verlegt. Sie liegen aber auch hier umckttelbar hinter den Propciiern und sind mit ihnen nur duvch oine längere Belle verbunden. Die Bedienung der Motoren «v-fclgt von einen: zentralen Kommandomsm aus, außeröem haben die beiden Piloten tte Möglichkeit, die Motoren mich Bedavf sUlßW-legen. In Zukunft wird man die G 38 da-^ hin wirtschaftlich zu vervollkmmmim versuchen, daß man die Benzinmotoren dmch' Rohölmotoren ersetzt. Wahrscheinlich wird dies bald möglich sein, da der neue PS Rohölmwtor von Junkers sich bereits in« praktischen Betriebe bewährt hat. «Mttwoch, 27. Ljubljana 17.30 Uhr: NachmittagI lonzert. — 18.30: Märchen. ^ 19L0: Französisch. — 20: MusikMscher Vortrag. — 20.30: Orchesterkonzer4. — 22: Nachrich ten und Zeitangabe. — Beograd 17.26 Schallplattenkonzert. — 20: ^chechischer Gesangsabend. — 20.30: MiraibviwS ^ mödie „Auf die alten Tage''. — Sl: Meav konzert. — 22: Zitherkonzert. — Wie» 15.30: Joham^-^rauß-Abend. _ I9.Zk>: A. Mozarts komisF?« Oper „Tossi san Tut« te*. — 20: Abendkonzert. — BreSla« 19.05: Drei Choräle. — 20.30: Paul SimSe Abend. — Br ^ nn 17.30: Deutsche Sei»-dung. — 19: Prayer Uebertragimg. — 22.15: Konzert. — Daventry 1S.4Sz Leichte Musik. — 17.4.'i: Konzert. — S4.V: Tanzmusik. — Stuttgart lS.ZV: Ausländische Bolksmelodien. _20: Frank» furter Uebertragung. — 21.30: E. BodartS Hörspiel „Der Untergang des HauseS Ush^". — Frankfurt lS.4S: Fra»-»zösisch. — 19.30: Schallplattenkonzert. 20: Neue Musik. — 21.30: BodartS Komi^ die „Der Untergang des .^uses Ufher". — Berlin 17.50: Mener Sängerknaben. — 19: Unterhaltuntgsmustk. — A>L0: Won-zert. Anschliefzend: TanKMustk. — L a «-genbe g 16.2ö: Hans-Reimann-Stun-de. - 21: Rudolf-Rieth-Abend. Anschließend: Tanzmusik. ^ P rag 17L0: Dv»t-sche Sendung. — 20: Konzert der tschechischen Phil^rmonie. _ Mailand 1K.Zl>: Kinderlieder. — 20.30: Konzert. — Münch e n 13.15: Schach für die Jugend. — 19.05: Liederstunde. — 19.35: Militärkonzert. — 21.10: Lustige musikalische Stunde. — 22..^0: Kon'ertulusik. — Budapest 17.40: Leichte Mlsik. — 19.30: Verdis Oper „Tronbadour". ^ 92.35: Zigeumr-musik. — Warschau 17.45: Nachmittags kontert. — K,>nzert. 23: Tanzmusik. — Paris: SvmvüonivkonAert. L??lttmoch, den ^koveinbcr /loZcale M a r i b o r, den 26. Noveinbcr. Wlot MllNer gestorben Erlös««s »»« a»«le« und dauernde« Siechl«« — Sie SNern am Slerbede» Vove zchn Taxie schwebte das junc^c Ltbe?, des traqrsch vcrunMclten Piloten .^>ans M ü l l c r cius der Messerschneide des uncr. bUtUchen Merrschenschicksales. Alles, was die ärztliche ^^unst alifzubieten imstande lst, wnrdc lznternoinmen, um dem bedauern«^ werten sungen Manne weniflsten? das Leben AU reiten. In Aucienblirlen, wo er das volle Bewusztsoin rnckerhielt, nerlief; ihn di,' ^ofsnunq nicht, daß er dennoch genesen wer« de. Aber er vormochte den Kin^t^erlust und die bedeuMchen Nebenerscheinungen dreier chi-rurl^llcher Operationen ni6)t standzuhalten und so trat heute um 9 Uhr 1ü Minuten im Beisein seiner von Schinerz i'lbecwältigten Eltern der Tod ein. Müller verbrachte die vorige Mcht teils sehr unruhig. (5r fiel von einer Bewußtlosigkeit in die andere, die sckilies^lich ins Teli-rimn ausartete. Tie Temperatur erhöhte sich auf "W.Z Grad, die AerM konnten nicht»? sonst ttlÄ)c vorne'h^lnen als die Anwendung von schulerzlindernden Mitteln. Wc wir erfahren, diirsten die sterblichen Ueberrestc des sympat-liischen Sportonmnnes in seine Heimat nach Deutschland liberführt lverden. SorftmlnMer Dr. Koroiee ln Martbor Mit dem Personenzug unl 9.20 Uhr traf heute Forstministec Dr. Koro 8 ec auö Ljubljana in Maribor ein. Minister Dr. K^roZec, 5er von Mrgerm. Dr. I u v a n, Minister a. D. B e s e n j a k und Oberpolizeirat Ke r 8 o v an begrüßt wnrde, wird hier der Jahrestagung der „Zadr'^i?.-na zveza" beiwohnen. »tfuch vfterrelchMer StndarmerlevMlere Mit dem Frühzug traf heute hier eine Gruppe höherer österreichischer l^endarme-rieoffiziere aus Graz ein, um die hiesil^e Manner-Ttrcrfanswlt zu besichtige?,. Die Miste mit Universitätsprofessor Dr. Fci^z B ülow und dem Koniu^andanten d>r Zentral-l^ndarmeriechargenschule Dr. Arnold L ich e m an der Spitze wurden bei ihrer Ankunft von Oberpoli^zeirat Ä e r-8 o v a n auis herzlichste begrl'ls;t und in die Strafanstalt geleitet. Die (^rlippe besichtigte im Laufe des Vormittags die modernen EinrichtunWn sowie den Strafvollzug in mrserer Strafanstalt. Der fiadtNche Autobus-Verkehr Fahrplanänderung im Ueberlando«rkehr. Auf der Linie Maribor — S elni-e a fährt der städtische Autobus an W e r k-tagen von heute, Dienstag an vom Hauptbalinhof nm 1K.45 und vom Hauptplati um 17. llhr ab. Abfahrt von Celnica um 18.(X) Uhr. Morgens uu-d mittags bleibt die Fahrordnung unverändert. An S on n-und Feiertagen fährt der Wagen morgens und ulittags wie bisher ab. Dagegen wird die Abfahrtszeit des letzten Aagens abends vom Hauptbahlchof ulu und vom Hauptplatz mn 17..W llhr erfo'Igen. fahrt von Selnica um I8.A) Uhr. Auf der Linie Maribor — NuLe vei^ehrt der Wagen nur an Son n- u n d Feiertagen. Abfahrt voiu Hauplplatz um Zk.1l) Uhr. Auf dein Rückwege fährt der Wagen von RuSe um Uhr ab und hnt Anschluß an den vom Mariborer Hanpt-bahnhof um 17.20 Uhr gegen Ljubljana bzw. Zagreb abfahrenden Personenzug. m. Befinden des Weiten Opfers des Flugzeugabsturzes Dr. ^stan ist insofe-nc eine Wendung eingetreten, als sich an» Amputationsftumpf wieder Schwellungen bemerkbar machten. Die Temperatur dss Patienten bewegt sich uni ."i? Grad lierum, was noch lmnierhiu als ein Symptom der Hoffnung betrachtet werden kann. m. Aus dem Schltldienfte. Der Professor für Französisch .yerr Jofep) K a r b a wurde von Bela tsrkva an die Realscki-lle nach Maribor versetzt. m Gemäldeausstellung. In aller Still.' wurde Samstag oorniittags iui I^kasino-saale eine Ausstellung von Geuialden heiini'rber 5fslnitler eröffnet. In der Ausstellung, die sich durch geschmcicklwlle Anord<,ttng der Ge-. malde aus^ieichivt, sind die besten Werke S t e r I e. S ui r e k a r, Henrika und Sa8a öantel und Sirk soivie vom jnngen Kom ar vertreten. Größtenteils sind Landschaften und Stilleben in Oel ausgestellt. Reich ist auch die Graphik vertreten. Die Ausstellung, für die ziemliche? Interesse wchrzunehnien ist, bleibt bis 3. Mzeniber geöffnet. Wie verlautet, wurden bereits mehrere Werke angekauft. IirR keitzst einen I^ekoicitiesuck in /«xied. ^lle Vor-»t«llungen »u»verkHutt. ?«xred. m JohanN'Strauß'Feier. Am 7. Dezember im groben Unionsaale JolMM-Strauß-Feier des Marburger Männergesangverei' nes. Männcrchöre, genchchte Chöre, ^lsem-bleszenen aus Operetten, Orchestermnsik und Ballett. Die Leitung liegt in den bewährten Händen des ersten Chormeisters Herrn Hermann Frisch. m Verstorbene. In den letzten Ta.ien sind in Maribor folgende Personen gestorben: Ios^'f K o p r i v Z e k, Tischler, ü8 Jahre alt; Maria G o r j u p, Arbeiterin, tV^ Jahre; Anna U l b l, Wirtschafterin, 44 Jahre; Helene U » ni a k, Private, 7? Jahre; Aga-tlie P o ö, Bäckersgattin, 32 Jahre; Franziska L e 8 n i k, Lederersgattin, 27 Jakir<'; Maria Kasper, Schlelsersgattin, 57 Jahre alt. m Schlecht gewofle». Vergangenen Samstag kauften zwei Frauen bei Umgebungsbauern am BojasniZki trg Schweinefleisch. Beim Nachwiegen zuhause stellte es sich heraus, daß die eine bei einem angeforderten Gewicht von l.lv kg 15 und die andere bei ü.5l) kg gar 75 Deka zu wenig erhalten hatte. Auf diese Weise hat der eine Unigebungs-bauer einen Mehrgewinn vl^^i 4.40 nnd andere sogar ein.'n solckien von 21 Dinar einstreichen können. Die Bevölkerung wird eingeladen, bei IN A l'wägen der gekanften Fleisch niengen bei den Unigebungsbauern vorsich-tig zu sein. nl Schwerer Unfall. In der Nähe des Bahnhofes von Brezno wurden gestern vor-n.ittags die von, 5t)jährigen Arbeiter Andreas re sn i k gelenkten Plserde durch das Hemnnahen eines Zuges scheu und gingen durch. .Hieboi stürzte der Wagen un,, und Kreonik geriet unter die Näder. Hiebei erlitt er einen komplizierten Brnch >d<'s linken 'deines. Die rasch herbeigernseue Rettungs« abteilunz überführte den Schwerverletzten in das .^irankenihans nach Marilwr. m. Auf freien Fus; gesetzt. Der i>n Zu- sainenhange mit der Mordaffäre in öo^ür oberhalb Kainnica verhaftete Schuhniacher-ineistcr Josef D o ni a n j k o aus Studeuci wurde diefer Tage auf freien I^uß gesetzt, da seine völlige Unschuld erwiesen werden konnte. * Dr. med. Klara Kukooec ist von ihrer Studienreise znrück.iekelirt nnd ordiniert wieder in der Krekova ulica 18. 15919 m. Wieder zwei Fahrraddiebstähle. Dem Schilhniacher»gehilsen Wilhelm R. kam gestern in der Stolna ulica ein Pnch-Rad im Werre von 1000 Dinar abhanden. Ein weiteres Rad wurde den, Oekonom Franz W. aus deui Flur eines Gasthauses in Pesnica entwendet. Von den Tätern fehlt jede Spur. ul. Verhaftet wurden inl Laufe des gestrigen Tages in'^gs'anlt vier Personen und zwar Joseiine 5i. n>egen Diebstahles, An-ton I. wegen Lürmens. Friedrich T. we- gen allgemeinen Verdachtes und Josef S. we,zen Landstreicherei. m. Die Polizeichronik de? gestrigen Tages weist insgesamt An^^igen auf, davon je eine niegen Diebstahls, Betruges und nächtlicher Ruhestörung sowiH K ^ve»gcn Ueberschreitung der Straßenverkehrsvor-schrilften. Außerdeiu n>urde je eine Fund-uud eine Vertuswn',eigc erstattet. n: Wetterbericht vom ?li. Novoniber Uhr: Luftdruck 74Feuchtigkeitsmesser 0, Ä^roineterstand 740, Teinperatur -s-b. Wind rick.tung 0, Bewölkung teilweise, Niederschlag 0, Unigebung Nebel. * Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Frei« tag 4 Aabarettabende des Herrn Carlo Böhm in der Veliia kavarna. 1607!! vle ^unll- unti l?sclienWkle i5t äer xek«ibrlicli8te clurcli vveloken 6ie Xrsnkbeit^erreirer in unZereii Körper eiliärin-«en können. Vv> NakIrrAnIlkeltvn. Heiserkeit unä Scbnupken sinä des^veecn tlie vobl-scbmoeicenrien Or. ^snäer'8 «ttcorp unentbekrlicb. Ntitet Luek vor prSoaraten. äie in letzter ?o!t unLere ^nacst-pskitillen imitieren. 13589-4 Aus VW p Fatierung der Gebäudesteuer. Im Sinne einer Verlautbarung des StadtmagiftratS ist für sedes der Entrichtung der Gebäude-fteuer unterliegende Gebäude in der Zeit vom L0. Noveuiber bis 20. Dezeniber die vor geschriebene Cteueramneldung vorzunehmen. Mit Rücksicht auf die gefe^UickM Beftim-mmrgen hat die Steuerverwaltung die Fatie-rvngsfrift dieser Steuer bis einschließlick) 4. Jänner 1V0 verlängert. Jim übrigen wird aus die diesbezügliche, an der Amtstafel an-gesäilagene Verlautbarung der Steuerver-lvaltung verwiesen. Tkeatermd Kunst NaNonoltdeater in Maribor Reperlvtre: Dienstag, 20. November um 20 Uhr: „Das grosze ABC". Ab A. Erstauffiihrung. Mittwoch, 27. Novenlber: Geschlossen. Donnerstag, 28. Noveinber um 20 Uhr: „Wafsenschuned von Worms". Ab. B. Ku-pone. Freitag, 29. Noveinber: Geschlossen. Samstag, W. Noveniber unt 20 Uhr: „Aer-gernis ini St. Florianstal". Festvorstcl-lung. Gastspiel Bika Podgorfka und Hinko Nueie. ^ Die neue Spielzeit der Mailänder „Scala". Tie Mailänder „Scala" hat schein lmr dllrch den Weggang Toscaninis einen Teil ihrer Unternehmungslust eingebüßt. Das neue Programm für die Winterspielzeit, die diesnial erst ani 7. Dezember beginnen wird, ist sehr vorsichtig gehalten, vermeidet jegliches Risiko mit Novitäten und legt hculptsächiich Wert darauf, sichere Publikunlsopern in guter Besetzung zu bringen. Crö'fsner wird die Spielzeit init der alten „Bestalin" von Spontini, der Donizettis „Liel>estrank" folgt. An deutschen Werken verhciszt n?an eine Nenein-studierung von Mo?/arts „Don Juan" unter der Leitung von Guarnieri und WagnerS „Ring" unter der Leitilng von Siegfried Wagner — nxihrscheinlich als Gegen-leistlmg für Toscaninis Bayreuth-Engage-.inent. Von der urspriinglich geplanten B> rufung ^veiterer deutscher Dirigenten nnd Spielleiter ist iin Progrannn nichts mehr gcMt. Unter K'röllers Leitung soll Baliers Ballett „Die Puppenfee" herausgebracht werden. Von neueren italienischen Werk^'n halten sich erfolgreich Respighis „Versunkene Glocke", Giordanos „König" nnd Lattu-adaö „Zierpuppen". Mascagnis „Jsabeai," erlebt nach ihrem sommerlichen Erfolci in der Arena von Verona neuen Aufstieg, an den Romantiker Catalani wird eine Neu- oinstut>i«run/g seiner „Loreley" erinner« und unter französischer Regie wird die Scala schließlich noch „Fausts Verdammung" von Berlioz szenisch aufführen. DaS ist für ein Operntheater, von Weltruf nicht all^iviel. Au« Etile Voronfchiaosfidung d»< ftädtl-fchtn Semeinderaies Der Geiueinderat voi, Celje hielt am Freitag, den 22. d. von lMlb 10 bis 1^23 llhr eine ordentliche Sitzung ab, in tvelcher der l^nrcindevoransöilag für das Jahr 19^t0 behandelt wurde, ^r Bericht des Finanzreferenten GR. Dr. V r e e k o über den neuen Gemsindevoranschlag dauerte ? Stunden. Der Voranschlag' umfaßt 6,501.539 Dinar Ausgaben. Die ordentliche Deckung beträgt 3,780.457.92 Dinar. Der Abgang von 2,775.061.08 Dinar foll mit Genieilide unrlagen und Steuern im Betrage von 2,-^75.800 Dinar, der Endabgang inl Betrage von 399.261.08 Dinar aber durch Erhöhung der Umlage auf die Verzehrungs steuer aus Wein, Weinmost und Bier im Betrage von 399.600 Dinar gedeckt werden Der Neberschuß für das Jahr 1930 beträgt also 318.92 Dinar. Ueberficht der Ausgaben für das Jahr ISZ?. Ueberfchuß aus den i'ergangenen Jahren 210.612.72 Dinar. Neberschutz im Jahre 1929 140.000 Dinar. Allgemeine städtische Verwaltung: Ausgaben 1,424.017, Deckung 220.500, Abgang 1,204.117 Dinar. Gaffen, Plätze, Kanäle, Brücken: Ailsgaben 934.532 Dinar, Deckung 133.!''»24, Abgang 801.008 Dinar. Städtisches Oe-konourat: Vtsgaben 175.232.50 Dinar, keine Deckung, Abgu^ng gleich den Ausga'ben. Gesundheitswesen: Ausgaben 92.325. Deckung 025, Abgang 91.700 Dinar. Wohltätigkeit und Kultur: Ausgaben 294.680, Abgang in derselben Höhe ivegen Mangels an Deckung. Schulwesen: Aufgaben 448.897.50, Deckung 41.620, Abgang 407.277.50 Dinar. Aktive Zinsen: Deckung und Ueberschuf; 8500 Din. Passive Zinsen: Ausgaben 1,214.449.93, Deckung 673.128, Abgang 5t1.321.93 Din. Administration der Gemeindeanleihen: Ans gaben 206.077.57, Deckung 59.110.80, Abgang 146.936.77 Dinar. Tinhebung der (vemeindestenern: Nnsgaben 70.850, Dek-kung 264 Dinar, Abgang 70.586 Dinar. Uebergangsverkehr: Ausgaben 300.(X)0, De! kung 300.000 Dinar. Häuser und Besitztü-nler: Ausgaben 285.V90. Deckung 1,050.990 Ueberscbutz 765.000 Dinar. Forstwirtschaft: Ausjgaben 123.650, Deckung 198.400. Neber schuß 74.750 Dinar. Fakalienabfuhr: Ausgaben 70.400, Deckung 48.900, Abgang 21.500 Dinar.,Städtische Wage: Ausgaben 2800, Deckung 5569, Neberschuß 2796 Din. Fischereirecht: Deckung und Neberschuß 4000 Dinar. Sannbäder: Ausgaben 81.000, Dek-kung 44.000, Abgang 37.000 Dinar. Dampf bad: Ausgaben 119.600, Deckung 70.530, Abgang 49.070 Dinar. Stadttheater: Ausgaben 42.050, Deckung 878, Abgang 41.172 Dinar. Städtische Friedhöfe: Aufgaben 114.610, Deckung, 51.176, Abgang 63.434 Dinar. Städtischer Armenfonds: Ausgaben 263.330, Deckun-g 263.330 Dinar. Bürger-vevsorgungHsonds: Ausgaben 119.687.50. Deckung im gleichen Betrage. Ueberficht der auherordentlichen Deckung: 16^ Gemeindeumlage auf die Grundsteuer 1340 Dinar,'455S Gemeindeumlage auf die Gebiiudesteuer und 20?6 G?meind»!-Umlage auf die allgenreine Eriverbsteuer, Knsaninren 385.150 Dinar, 320?S Unilage auf die Gesellfchaftssteuer 500.000 Dinar, Gemoindeumlage auf die staatliche Verzehrungssteuer von 4800 Hektoliter Wein zu 23 Para pro Liter 110.400 Dinar; 8^ Zinsheller 480.000 DMr; 2^ Kanalgebühr lvom reinen Mietzins ohne 25Abizug fiir die Erhaltung der Gebäude) 120.000 Dinar. Selbständige Gemeindeumlagen: von 3000 .Hektoliter Bier zu 50 Para pro Liter 150.090 Dinar; auf Champig-ner, feine und gewöhuliche Flaschenu>eine 28.000 Dinar sauf jede Flasche Chanivag-ner und feinen Wein zu 0.7 Liter 25 Din.» auf jede Flasche gewöhnlichen Weines zu 0.7 Liter 3.22 Dinar); auf Branntwein. Li köre, Rum, .Kognak, Spiritus, versüßten Branntwein und E'erkocinak im pan'chalier ten Betrage von 40.000 Dinar. Verzeh--rungsgebühr auf Fleisch 76.100 Dinar szu 12 Dinar füp Pferde, !2 Dinar für Ninder. 7 Dinar für WQer, 15 Dinar für Schweine und 2 Dinar für Kleinvieh). «Äe« meindetaren nach den Höchstsätzen des Gesetzes vvm 12. August 1N21; Strahenumla« ge 320.000 Dinar; Gemeindesteuer auf das Kartenspiel 10.000 Dinar; Marktgebühren 115.000 Dinar. Die Gemeinde^rwaltung erwartet, da^ kie Staatsverwaltung die hosten sür die Polizei übernehmen wird, zumal die Stadt flemein^ für die Sannrcgulierunq, welche in den Bereich der Staatsverwaltung gehört, jährlich ungefähr AD.lXW Dinar beisteuert. Falls jedoch die Stadtgemeinde die gesamten Kosten für die Polizei übernehmen müßte, wurde eine Erhöhung der Ge« meindeumlage auf die staatliche Verzeh-runflSsteuer auf Wein und Weinmost von 4500 5>e?toliter auf 1 Dinar und von 3000 deftoliter Vier auf ii0 Para pro Liter be-schlössen. Diese neue Deckung würde 3W.0W Dinar betragen. Die k^esamtkosten für die Polizei würden 400.000 Dinar betragen. (Schlus^ folgt.) c Todesfälle. Am Samstag, den 23. d. M. starb in Celje sBensmnin Ipavic-Gasse 11) der Eisenbahnbeamte i. R. Herr Konrad '^nnenbacherim Altec von 62 nnd in Ostroino bei Celje die 71 jährige Auszüglerin Iosefme A n e z, am Montag, k»cn 25i. d. M. aber im l?iesigen Kranken^ Hause die Ljährige Nada Z e p a n, Tochter de.^ Gerichtsunterbemnten Herrn Zepan ilt Ikogatcc, an Diphtherie. Friede ihrer Asche! c Swutffericht. Für die am Montag, den 5 DeMnber beginnende Wintcrtagung des Schwurgerichtes in Celje wurde für Dienstag, den 3. Dezc!!mber noch eine Verhandlung gegen Josef T u r n s e?, Franz N o v o-s e l und Anton IsteniL ivegen EinKru^-Diebstahles beim Schneidermeister Herrn An« ^on O r a 2 e n in Cclje ausgeschrieben. c Drillinge. Die Gattin des hiesigen Schlossermeisters Herrn Bernhard G l o« boLnik schenkte ain Sonntag, ßen 24. d. M. Mi Kimbcn (Bernhard und Heinrich) Wd cinein Mädchen das Leben. Die beiden ss??aben starben iedock) bereits einige Stun" den nach der Geburt. c Ein Baumstamm auf der Gtratze. Als der hiesige Autotaribesijzer Herc Adslf Toplak aitt 24. d. M. gegen halb 11 Uhr abends nrit dem Auto zwei Faihrgäste vo,r Sevnica in her Richtung gegen Zidaniinost si'chrte, bemerkte er etwa 3 Kilonn^ter ausserhalb Sevnica auf der Strasze einen 4 Meter langen und 40 Zentiineter breiten Baumftaimnl, i^n unbekannte Täter quer über die Straße gelegt halten. Herr Toplak und die beiden Fvhc gÄfte beseiti>gben das Hindernis, welches sehr l!?icht ein grosses Unglück verursacht hätte. c Landstreicherei. Au: 24. d. Ät. um 23 kihr wurde mn hiesigen Bahnhof die 43jäh-rige arbeitslose Wchin Helene GradiV wegen Landstreicherei und Bettelns verhaftet. In dei: letzten Tagen übernachtete sie im Wartesaal am Nasinhof. Kino UuwN'Mm». Ab heute wird der ausgezeiäi-nele Lustspielschlager „Das Püppchen von Paris" mit der wunderschönen Lilll? D a-Mi ta zur Vorführung gebracht. Reizende Handlung, großartige Ausstattung. herrliches Spiel. In Vorbereitung: ge»»er»Nache" mit Dolores del Rio als Hauptdarstellerin. Burg-Kino. Bis Donn-erötag läuft der erst^ klassige Konrad Veidt.Film „Das Laud ohne Frauen", ein deutsäier Groszsilin in denl neben Kvnrad Veidt Ernst B e-rebe 's und Elga Brink ihr Bestes zeigen. Das Leben und Leiden vieler Taufende, die in der Frenide eine neue Heimat suchen, mn Liebe und Guld zu finven. Am Freidag beginnt der Großsilnl „Quartier Latin" (Die Stadt der Liebe) nach denl berühmten Ronian von D e c o b r a. In Borbereitung der gröfite Filni aller Zeiten: „Die Frau im Mond". Sport Olympischer Tag in Martbor Der bereits traditionelle Oltimpischc Tag wurde Heuer seitens des hiesigen M. O. für Sonntag, den 1 . DeMiber anberauint. Das Progcamttl, welches bereits ausgearbeitet wurde, füllt Vormittag ein „Quer durch Maribor-Laufen" uiu den Tone Vahtnr-Po-. kal und Ziachmittag ein Fuschallmatch zivi-schen „Rapid" und „'/eleznirar auz. Für den Wettlauf, welcher auf der Streck.' Lehrerbildungsanstalt — .^'oro?^eeva — Mai-strova — Aolodvorska — Aletsandrova — Slovenska und Gosposkn ulica Haupt-Platz zur Austragung gelaugt, stiftete ini Vorjahre die bekanute hiesige Firinn B a h-t a r einen tvertvollen Pokal. Jeder Wettbewerber mus; den Propositionen gemäß die ganze Strecke — etwa 2300 Meter — zurücklegen. Das nachmittägige Fußballspiel, welches auf dem „Rapid^-Platze stattfindet, iichrt zwei harte Gegner aus der Meisterschaft zu-sanrmeil. Sowohl „Rapid" als au6? die Eisenbahner setzten sich iin Laufe der vergangenen Saison mit ganz außergewöhnlichen Erfolgen durch, wodurch sich auch das sonntägige Teefseil gewiß zu einer interessanten Veranstaltung gestalten wird. : Mitteilung des M. O. Die Fus^liallcr Kampiö lRapid), Pogrinec s^elezniear) und Stanko Bertoncelj (Ilirija) lial^en sich zn-vcrlcissig zur nächsten Sitzung des M. O. zwecks Einvevuahme einzusinden. Die'selbe findet Montag, den 2. Dezenlber im Cafe Bristol zwischen lv und 20 Uhr statt. — Weiters wird Pezdieek Will^eliu nochinals aufgefordert umgehend ein Bild zll übe^e-ben. — Für Sonntag, den 1. Tezeinver wurde der „OlympisäA' Tag" anberaunlt. Das Fußballprogramttl filllt ei» Treffen zwischen „Rapid" und „'^elezniöac" aus. Das Spiel findet um 14.30 Uhr auf deul „Rapid"-Platze statt. Die Inspektion besorgt .derr Mar Koren. Der Sekretär. : In den M. O. kooptiert wurde in der gestrigen Sitzung Herr Bogomir Leben, als Vertreter des Sportklubs „Svoboda". : Drei Monate Gpielverbot fiir „Svoboda". S. K. Svoboda widerfuhr das gleiche Schicksal wie seine» großen Partnern ,.Mari-bor" und „Rapid". Wegen des eigenlnächti-gen Verlassens des Spielplatzes beiln Meisterschaftsspiel gegen „/ele^niöar" sowie wegen Nichtantretens gegen „Maribor" wurden die Rotgrunen mit 3 Monaten Spielverbot belegt. tZrsmmoplione Qol«! zrul^eklsme preisen nur bei H-M-inM l^kfmscker (jVSpoSK^ 15 . u I- Vvesu rote lläuäs vnd unschön« Hautfarbe verwendet man am besten die schneetg-welde, seMtie t/'i-SN«« welch« den HSnden und dem K»licht jene matte Wcitze verleiht, die vornehmen Dam« erwünscht ist. Ein besonderer Vorteil lieqt auch darin, dak diese unsichtbar« matte V^reme wundervoll kühlend bei Juckreiz ver Haut wirkt und nleich^eitiq eine vorzügliche Unterlage siir 'tinder ill. Der nachha'ti^ie Dust dieser Creme gleicht einem lausriich gepflüttten t'^rWingsslrausi von Neilche». Maigli.Ichen und Flieder, vhne jenen be-'.viojchu»geruch, de» die voruelinle ÄlZell verabscheut. — Prei» r^er Tnde Din S.^, grode Tube Tin. I t.so. Äirliani unterstiitzt durch Levdor-^detjeise Di«. da» Etiick. — "»i al.en l5hlorodont^Verkussstellen zu t,abe>l. — Gegen Einsendung diese? Jnserais als Dnulsache, mit genauer und deutlich geschriet>ener Adsenderadresse m>s dem Umschlag. erk>alten Sie > eine kleine Probesenduim, sur wek^rmaligen «»lebraiich ausreichend, kostenli» übersandt durch Leo-Werke A.'<ö., «Seiuraloertretung für Jugotlaoien: ' Toornice Zlawrvg. Maridor.^ : Die Jahreshauptversammlung der Fifa ist auf den li. und 7. Juni angi^'seht und wird in Budapest stattfinden. : Europameister Kiippers ilnternahlll in Rllhrort einen weiteren Rekordversuch 4M Meter Riickenichwiinnlen, doch nlißlang auch diese? Vorhaben, da .^U'ippers nur errel6)te. Deie-seul seine beiden >^lindfosser, welche der l^iepäcklväger dann auf eine»n .'oalNen bereits gesamnielter l^el^'ciästi'cke alif einem kleinen Wagen verstaute. Dann suchte sich Strol>el ein Auto, der Träsier brachte die beiden >>andso!ser. legte sie vorn bei 'dem Chansfelkr irieder, emp^^ing seinen Trälie"-l^'lin i'itd ver'chivand. (5'ine Viertelstunde später liielt das Äuto vor denl (^overnor Clinton >>oter in der 7. '')loenue, wo >'ch Strekiel ein fZiunnel- l>eslellt hatte. D?» .^>ausdiener bracs^tc da> k^epiick auf !>as ^^imMer, uud jekl >"'> k'ntdeckle Strobel, daß der eine leinon! elge- neu selir ähnlich, alier nicht ein Eigenrunl ir>ar. Tie Kl?fser w.iren ?wei^ello? von deni Gel>äck^r'"'''.'r «'l'se.'k'n^'ich der Auflieferung bei den Antos nprtan'cht worden. Da s.?in Aosf^'r'chli'issel paßte, »o nnterz»«^ Strol>el den In^ialt des fremden ffosfers einer B?-sichtignng. nnd sein Staunen war nicht gering, al.? e'' be^nerkte. dast dieser fremde Koffer tnit ?'^^ert>'^'>^neren voss'''''''^"'^^^ 'lxir. (sr ^<»1^ National Citv Bank, die eiln'n Wert v»n nicht n^e-niger Tellars revraseiltierteu. Nachdenl sich von 'einer Ileüer- raschnng erkil'lt batte. rie' er einen Freilnd. Gordon Renschler, ai,. der t>l'i der Nat:c>-nal Citn Pink als Angestellter beschäfti.^gt il'ar. (5r erzä.hlte dieern den sestsainen Ilnltauich und veranlasi'e din der kostbare ^iof'er zunächst einuial al'gehalt nnd 'm Saf? der Bank nnlc'rgetnachi ivurde. Mit >>ilfc d".' ?cnulnier:,.'rt>'!chnijses gelan^i e? dann den Pes'^u'r, einen Mr. au-? Indianapeli^^ aii-nindig zu niachen, d^'in diese Papiere al'ban^en gekauinien u>aren-(s'r eilte ''"'ort nacsi der National (5itn Bank, INN dort narli wrgsältiger Prnsnntii der ?lil'?lveise s.--sehr a.i-ständigen Velohninlg sein sch^ni verloren c'ealanbte-.' Eigeniuni in ..s inen. Die ItSuber Barone (5inen Streich, der seilest in den? an gleicl)en Din»i^^e gewohnten I^'liic'ago er.^.'b-liches Aufsehen erregt hat. nnirde unlänszst von !ech>^ l^linnieu. die unter deni Nanien „Tie sechs Räuber-? nune" bekannt sind, an'^ge'silhrt. An der Nidge Road. aliß.'r-s?alb von l5l)i.'ago, liegt das?!alui s^'-arde'.:? '>ioad >)onse. das ui den fas'i'cnablesten Nachtlokalen der -^tadt gehört. Nin drei Uhr uiorgen? erirsiienen dart die ^cchs Räuber-Vnr!?ne, befahlen den Anu'.^'>end?n sich an der Wand aus/.listellen^ plünd^'rten sie aU'? und l'eraul'ten die !sasse. N.ich diesem alltlitzglichen Verfahren zogen sie sich aber i?icht zurück, sondi'rn beorderten Trink'"' siir die ganze t^eiellschaft. befallen d'.^m Orchester zn spielen und sorderten die Damen znm Tan!.en auf. Angesichts die'ses Perhalt"n>'' kanden sich die Anwesenden niit gutem !^^'>uillor in da? Nnnernieidliche, i'nd es setzte ein Hochbetrieb ein, der etwa z'.vei Stunden dauerte. ?^or allen, drnngten sich die Damen dazn. init deu Ränbern zn tanzen, da sie hiefiir von den Näul'^'rn je-desnial ein Schnluckstück. bisU>eilen ein eig? ne?. l^fters ein freuide«?. je nachdeul, waS ihr Tänzer in der Tasche hatte, znin Geschenk erhielten. N.ich ^wei Stlinden verabschiedeten sich die Näjlber-^avaliere nnd fuhren in ihrem Auto dalion. Die erst jetzt eintreffende Polizei fand das Nest leer, die '.zurückgebliebenen (^iist^' in eineili änßersf vergnügten Zustande nnd die einzige ^^n» >sorulation, ivelche die '^^eantten von den Teilnehmern diei'es eisienartiaen Fest^ erhalten konnten, bestand in der Anss-ilie, daß die B-linditen eigentlich giinz iretts Jungen? gewesen seien. Eine Luxusjacht mit Lrgel und Flugzeug. Gegenwärtig wird auf «'ner ainerikaul-schen Werft fiir den Direktor der National-eitv B^'nk, Oberst (5d^t>ard Deeds eine Lur^ saM nlit Orgel und Flugzeug gebaut. Die Jacht ist das erste Privatffahrzeug, daß ein Flugzeug an Boi^d mit sich fi'chrt. Anfanq des nächsten IahreS uiird die ferl'iq sein, die W Meter lang ist und zwei 5ati8cli Neutscd unä ?ute s?eek-nerin. kür ein ^isen^erk im Orautsle per sofort xresuciit. ^nträs^e an äie Direktion äer i^ariborer I^uk-icerei. ' 15634 vie Qekeftisste 8prickt Äem Volksselbst-kllkeverein !.ju6»k» s»mopomvi In ^»rldor für äie kulantest gu5de7giilte nsmkskte ^nter-stützunß^ äem Icicle ikres Vsters k^rsn? 5tetsnit» Letineläermeisters in l.oöe»8v. Ouli. äen desten l)»nlc aus uncl empkietilt diesen >Votiifgiirt8verein jedermann ?um ei,esten öeitritt. — ^sribor, 26. t^ovember 1929. 16076 KsmpuK. Vit vZUMMii ZisphiliS, Gonorrhiic» Wejkslu^, dauerttde Hcililug lelbft in Fällen, wo andere 1 versatlte«. durch b» 2ft Iak»re b'stb-wLhrte» aift freie Nlllii'Z IlrttMiillil ohne BerusSstöruna. auch in veralteten Ausfiihrlktlse Broschüre» diskret Aege» 7 Din» Nlilkporto, ?rkefm. l.MlII.lIIl!IlMlII.lill!IIf. ttknnover. '^^eachten Sie die Daukjchreiben tm SonntaqSinscrut. in englische« und tschechischen Herrn- sowie Damenstossen. Uni-formstofse» blau sitr Eisenbahner vtrohe« Laper in Weißware. Bettaarnituren, Bettdecken nach Maß, Laufteppiche «sw. F. Z. Sraink «chsg. Marlin «ai»er Ksavni trg 1 u. k-inirnn .Hechte. 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Bin junge, häuslich crzogei^e christl. Waise aus GutSbesiberSsamilie in vorzüglichen Verhältnissen. Von meinem Zukünftigen wün-scl)e ich nicht Reichtum, sondern Charakter, Gemüt und Nüchternheit. Anträns mit voller Adresse unter ..Sinn für Familienleben" befördert die Verw. d. Bl. 157.W Leset und verbreitet die rar jeöe» «lnz«we 5tack voll»t>o6ixo L»r«»L«! M>W»WW»«!W>MW>W»WW»»W»W» ^»cl>vel«d»r 6»« Vollkammevite k Zerren ^ t>e»uetiet «t« neuerttifast« 11 Zurkieev» 9 vl».k vl» äer VroT-dkaäluax V. HVekxl. Luekt per sokort (»«!«r 8pAter eine 4> bis > 2!mmrixe. komplette, »eliüne. !Voli«unx oc!. lcleine Vill» 2U mieten. — Lclirittliclie ^ntrtxe »n I^. ?urrer» 5^»r!dor, Vilksrjevs 4. 16935 lelle «jem ?. I. pudiiku« mtt. tliS lek ln »Horldor. AI«I«»i»elr«v» e«it» 43 «inen neue» IBV«!»»«!»« lür v>men u. 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