Hmts Glatt. ^M 20. Nounerstag den 14. F^ebruar 1939. Ktavt. unv lanvrechtliche Verlautbarungen. Z. Hg5. (2) Nr. ^2». Gon dem k. k. Etadt- und kandrechie m Krüin wirb den Eheleuten iucae und Maria Blas, unbekannten Aufenthalls, und ihren gleichfalls unbekannten Erben, mittels! gegen« wältlgin Ed,ctS erinnert: Es habe wider d»c« selben be> diesem berichte Jacob Martinz, in der Krakau, d«e Klage auf Zue>kennung des Eigenthums zweier »ul^ Mappa-Nr. 55 und 53 liegenden Krakauer Wüldalilhnle aus dem Rechtscitel der ^isitzung eingebracht, und um nchlerliche H,lfe geoelhen, worüber die Tag-satzuny vor dullm Gerichte auf den i3. Mai 1LZ9, Vormtttaqs um 9 Uhr angeordnet wur, de. — Da der Aufenlhallsort der beklagten Ehclmte kucas und Moiia Blas und »hrer Erben d»en dem k. f. ^tadt' und Landrechte m Krain wird anmtt bkkannt yemacht: Es fco über das Gesuch der Maria Mtckeutz «n die Auefertigung der Amvn,la5ions?Eelcle rück- sichtlich folgender ^ ?aibacher, Sparcassebül cheln, als.- «)Nr. 6ZZ2/ auf salharina Pre» schern lautend pr. Zoo ft.; !i) Nr. 5l82, auf Agnes Thomann lautend pr. 200 st.; 0) Nr. 85l5, auf Antonia Pirsch lautelid pr. 20ofi., dann 6) Nr. 6^61 , aufMargareth Zhemanil lautend pr. 200 ft., gcrrm^et worden. Es Ha5 ben demnach alle jene, welche auf gedachte Sparcassebücheln aus was immer für «inem Re^tegrunde Ansprüche machen zu könnm ver-wonen, selbe bmnen der yesctzllchen Frlst von tlnem Jahre, sechs Wochen u^.d drel Zagen vor diesem k. k. Sladt«- und L«rdrechte so gewiß anzumrldtn und onhänglg zu machen, c>ls lm Widrigen auf weiteres Arlargen der heutigen Blllstellcrlnn die obgedacbtcn Epar-cassebüchclri nach Verlauf dieser gefctzllchln Frist für gelödlet/ kraft.- l^d wirlungtlos crklält nerden würtep. —> Lalbach dln 22. Iä»?nlr Z. 2il. (2) Nr. 691. Von dlM s. f. Stadt» ulibkolidrkchte >n Krain wird ker Fro^Maria Lls!^« gsb.u^d rlr, ehellchtc Grasinn v. Aunspesg, und ;hren vnbe« kannten Erben, minelss gegenwärtigen Edicts ennneri: Es habe wider sie bc» diesem Gerict« te Herr Antrn Al^x Olaf ». Nucrsperg, E, gerthümer der Her,schüfscn Thurnamhart un> Wurffeld, d,e Klage auf V"jlil)rl- und Zr.^ loschencrkläiunss dcß auf dci, HfsrschaftenT huslil owhart und Gurkfcld, ,n Folge shevellragc« rlöo. 25. I"l>s irlodl. rä». 25. Ianncr ik3g, Z. 6gl, «ingebracht Ul-d um eine Haqsayung gebethen, rrelch? auf den l3. Mai,6^9, Vormltlags um l) Uhr vor bits'M Genchte angeordnet worden lft. — Ta der Bufemkolt^rt der Beklaplcli Frau Ma>»a Anna ^väfinn v. Auerscerg uny »brer Erben d>cs.m Gerechte unbekannt, unv well sie vielleicht aus den k. k. Erblas'dsn abwesend si?,d, bu n g. Nachdem die erst? Amtsschrt zur" promsolischen Wlederbescyung dieses Dienstes» Posten, und un Falle der graduellen Vorrückung auch zur provisorischen Veseyung der sich dadurch erledigenden minderen DienNeipostm der Concurs bis 10. März l. I. ausgeschrieben. — Diejenigen, welche sich um eine oder die andere dieser Bcdienstungcn zu bewerben wünschen, haben »hre dießfall'gen gehörig bee legten Gesuche mlt genauer Nachme,sung »hrcs Alters, ihrerMoralltätund Ausbildung, dann ihr«r bisher gtlelsteten Dienste, Eprachkennt-Nlsse, der Kenntniß vender Landamtirung und Rechnungs,Manipulation auf Staatsgüter in dem oben bezeichneten Termin im vorgeschrikB benen Wege bei der k. k. Cameral-Bezlrks-V«r, waltung >n Görz emjurelchen, und in dem Gesuche auch anzugeben, ob und in welchem Grade dieselben mlt d> n Beamten an der EtaatiB Herrschaft Adclsberg v^rwssndt oder verschwa, gert sind. — Von der k. k. illyrischen Eameral-GcfälZen-Verwllltulig. Lalb<«ch am I. Februar 3. 205. (3) Nr. 434. E 0 n cu rre n z - K u n d m ach u n g. Zur Besetzung des Tabak- und Stämpel oerlages in Gratz. — Von der k. k. Camera! « Bezirks - Verwaltung in Grätz wlrd hiemit zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß m Folge höherer Anordnungen die in Grätz besiehend? Tabakuerschlel'ß-Niederlage aufgelassen und an denn Stelle ein !ä3 Tabak- Stampelvcrlag provisorisch errichtet wnd, dessen Besetzung im Wege d«r Concur-viliz mittelst schriftlicher Offerte Stattfindet.—« Der aufzustellende Verleger erhält die Berechtigung, den An'arial-Tabak im Großen und lm Klunen zu verkaufen, und d>e ihm zuge? lhcttlen 170 Tabaktrafikamen damit zu verle» gen; auch w>rd >hm der Verschleiß der höhern und geringern Gtämpelp'picrgattungen zugewiesen. — Die Abfassung des Tabaks und des benötigenden Siämptlpapiers hat bei dem k. k. Tavak- und Stämpeltierschleiß-Ma-gazmein Gratz zu geschehen. —» Nach dem Er-gidn^stdcsVcrwalcungsjahics 1853 betrug der Verkchr an Tabak im Gewichte 190047V4 T>, i»i Gelde 1,9732 ft. 12V4 kr.; der Vnschlelß des Slämpelpapicrs der höhern Classen/^779 st., der Verschl lß an Stamp lpapier der germgern Elasten, d. i. von 4 st. abwartS, welchen d>e Tavakvcrschleiß» Niederlage Nicht besorgt hat, kann Mit lociQ st. jährlich angenommen werden. — Dle Bezüge dcs Verlages sind folgen-d?: 1) Das Gutgewicht von den gesponnenen Rauchtabakgattungen derTariffsorten l, 2, 3 und 4 Mit ^/4 Percent. — 2) Die Provision von dcm Tabakoerschle>ße. — 5) Die Proui« fion vom Gtämpclverschleiße der höhern Classen vi?n 7 fi. «ufwälts mit l'/^ Pcrcuu, und von jenen der geringern blassen von 4 fi. abwa,ts ma 2 Percent. Endlich ^) der Tabat-Klein» Verschleiß - Gewmn. Nach den oben angege< benen Verlchlc>ß Ergeblnsscndes Vercvaliungs-jahrcs i8I3 entziffern sich die Bezüge des Verlegers für d^scs Jahr mtt folgenden Be-tvägen: l. Das Gutgewicht der gesponnenen Raucht^bakwrttn von c,nem Verschl?iße von H296 st. 35 kr. wlt 19 fi. 26^r, — 3. Die Proolsto'n von dem gcsZmmten Tabakvcrschleiße von 1,97.12 si. 12^ kc. zu'2 ^/ mit 2Z9^ ft. 25^ kr. — Z. D,e Promsi^n für den Ver-schlech d^r höhern Stämpelpapiergaicungen von 4779 st. mit 7^fi. 4t kr., und von dem Verschleiße der geringen Stampelgattungen pr. 1000 st. mtt 2a fi. — 4- Eidlich d«r Ge-wlnn aus dcm Tabakkl'Mverschleißk mit 200 st., 'zusünimcn 2905, ft. 46'^ kr. — Hlcvon hat aber orr Verleger alle Auslagen für die Ma, tcrialjufuhr, d^e Magazi",?^ für das Vetschlnß, gewölbe, für das Aush lftpersonale, dle Be< heitzung und Bclcuchtung des Verschlclß^'ocals, und für die sonstigen mindern Bedürfnisse, als für das'Emkätt!erpai:',e?> für die Schretbspelen :,c. lc. wiö auch die Maleria!'Schwendung zu tragen. «— D^s Loc^l zuc Ausüdungdes Verschleißes muß !»n ßinem zu dtesem Zwecke ge- eigneten Orte, thunlichst im Mittelpunct der Stadt, gelegen seyn, und vorerst von S>ite dee Gefallen-Behörde nner Untersuchung iu,d Be« urtheilung unterzogen werden, ob es den Anforderungen entspricht. — Zur Sicherstellung dec ubnliommenm Verbindlichkeiten hat der Verleger eine Caution mtt 6000 st. C. M., entweder m barem Gelde, ober m Staatscre« diisftiipiercn, nach dem für Tabakoerleger siste« Mlsirien Cautionswerthe, oder durch Real/Hy-pothek, welche jedoch vorerst durch d»e k. k. Kamlwrprocuratur geprüft werdtn muß, binnen lä Tagen zu leisten, und erst nach dem Erläge dcr Caution wird die Einhändigung der Lizenzen erfolgen und die Nebergabe des Ve'lagts Statt finden, wobei jcdoch bemerkt wird, daß das Gefallen-Aerar für die Größe hes Absahcs und das Eriragniß des Verlages keine Haftung übernimmt. — Die Provision vom Tabakverschle»ße wird auf 2 A mtt dem Bemerken angesetzt, daß bloß dieses Procent der Gegenstand des zu machenden mmdern Anbothes ist, indem die übrigen Emolument?, an Gut» gcwichl/ Scampelurovision und Kleinverschleiß-gcwinn, in dem obigen Ausmaße unverändert zu blnden haben. — Diejenigen, welche um den genannten Verlag in Bewerbung treten wollen, haben »hre versiegelten, eigenhändig ausgefirtigtiN, oder wenigstens unterfertigten Anböthe längstens bis zum !,. März 183g Mittags um 12 Uhr bei der k. k. Eameral-B«-zirks »Verwaltung in Gratz einzubringen. — Die Anböthe haben zu enthalten: «) den Namen, Wohnort und Charakter des Ojferentcn; K) den Anboth, gegen welche Tabak-Verschleiß' Provision das Verlagsgcschaft besorgt werden will, nach Procemen mit Buchstaben bestimmt ausgedrückt; 0) d'e Erklärung, daß der Ojfe-rcnt bcn durch die Verlegers »Instruction und die nachfolgenden Verordnungen festglsrtzten Bedingungen nachk-.mmkn, und die Nechnungs-und Geldgeschäfte nach diesen Bestimmungen auf das pünctlichste besorgen wolle; ä) die Erklärung, daß er die Caution von 6000 ft. binnen emer bestimmten Frist leisten werde; e) muß jedes Offert mit dem in F Betrage der Caution von6000 st, d. i. mtt 6ao st. E. M., als Vad>um zur Sicherstcllung des Offertes versehen scpn, oder es muß demselben die Quittung einer Gefällscasfe beiliegcn, h^i welcher das erwähnte Angeld erlegt wurde. In dieser Beziehung ist dle Einleitung getroffen, daß die Angeloer bei der NezirkScasse m Gratz, dann den Bczirkecassm m Wien, Brunn, Prag, LembnZ^Inshruckund Lalbach hinterlegt wer- l5ä den können. Die Angelder jener Offerenttn, deren Anboth mcht angenommen wird, werdm nach beendeter Verhandlung zurückgestellt, das Vadium des E^flehers hls'geg?n wnd b»s zum Erlag? der bemessenen Ccnuisn zurückbehalten werden. Wenn aber der Erstcher des Verlags d:e Caution innerhalb der bestimmten Frist Nlcht erlegt, oder den übrigen Bedingungen nicht nachgekommen ftyn sollte, so wird dle Verleihung als erkschen erklärt, und das Vad,um derselben als verfallen nngczog.n w«r< den, k) muß dle erlangte G^oßiährigkeit durch den Taufschein odcr andere Documcnle, und die tadellose Aufführung dusch eln obiigkeit.' laches Zeugniß dargethan werden. — Von dcr Concurrcnz und dle^em Verlag find übrigens alle jene Personen ausgeschlossen, welche entweder das Gesetz zur Abschließung von Der» tragen überhaupt als unfähig erklart, oder die des Vertrauens aus dem G-unde unwürdig sind, w.ll sie wegen Verbrechen oder schwcrcn Pollzelübertretungen, gegen die Sicherheit des Eigenlhums vcrurtheilt, oder nur von der In-stanz losgesprochen, oser welche wegen Schlclch^ bandel, oder wegen einer schweren Gefalle« Nebertretung schon bestraft worden sind. — Offerte, welchen die geforderten Eigenschaften mangeln, insbesonders jene, welche das Pro-cenien'Ausmaß, um w«lche das Verschleißgc-schaft übernommen weiden wlsl, nicht bestimmt und deutlich, und mit Buchstaben ausgedrückt enthalten, und welche mit dem Reugelde oder mtt der Quittung einer Glfällscasse über den Erlag desselben nicht belegt sind, können nicht berücksichtigt werden. — Von der k. k. Eame» ral - Beznks - Verwaltung. Grätz am 16. Jänner i33g. Vermischte Verlautbarungen. Z, 22,. (2) Nr. 4534. Edict. Von dem k. k. Bezirksgerichte der Umgebun« gen Laibachö wird bekannt gemacht: Gs sey über Ansuchen des Herrn Dr. Albert Paschali, Lurator des Georg Küttnig'schen Verlasses und der GeorgKc>ltnlg'schcnm. Grbcn, 6u prl»c!5. i^.De« cemder ,l^36, die öffentliche Feilbicthung der, in den gedachten Verlaß gehörigen, der Oüll Podgontz 5ul^ Urb. Nr. 62 dienstbaren, zu Do-bruilia liegenden, auf >7>5 sl. 20 kr. bervkltheten Reaüiäl dcwilNget, und deren Vornahme auf tcn H4. März !. I., Vormitlagä 9 Uhr in Loco der Realität zu Dobruine mit dcm Beisätze anbe-?ciumt worden, daß die Realität nur um den Schätzundkwctth oder darüber hintang'geben wer« ten wird, und laß jeder Licitam 17» ft. 32 fr, oiz Bad'mm zu Handen der Licitatwnscommission zu erlegen hat. Dle rveitern Bedingnisse können hievamt» o>cr bei dem Hrn. Dr Paschali täglich emgefehm werden. Laibach den 10. Jänner »6Z9. 2. 206. (2) Nr. "'.^5 Edict. Van dem vereinten Bezirksgerichte zu Rad-mannseorf wird hiemit kund gemacht: Man habe auf Anlangen der Anna PcZditfck, unter Vettre," tung des Herrn Dr. Oblak, in die executive Feil« lnethung des dem Joseph Nusser gehörigen, itl der Vorstadt Radma^nsdorf 5ul, lZonsc. Nr. 3» liegenden, der lodl. Herrschaft R^dmannäd^rf dienstbaren Hauses nebst Gartcnö und der dazu gehörigen Holzantheile in Illouza, geschätzt auf 322 fl. l2t>f., wegen aus dem Urtheile clcia. 3i». August >65ö an Hauökaufscdislinge schuldigen 25« ß. sammt Ni?dcnuerbindliä)keiten, gewilliget, d«h« halb 5 Tagsa^ungen. als: auf dcn l>. Mar<, «1. April und i i. Mai l. I., jedesmal Vormit» tags 9 biK »2 Uh? im Ore RadmHnnstorf mit dem Anhange angcordncl, daß diefcs HauK sammt Zugehör bei Ler ersten und zweiten Feil« biethmlgstagsayung nuv um ader über den Schaz-zungsprcis, bei der dritten aber auch unter dem» selben hintangcgcbcn werden wild. Dazu werden die Kauflustigen mit dem Bei» saye eingeladen, dah sie das Schahungsprotocoll und die Licitatiansbedingnisfc in dieser Genchli-kanzlei einsehen könnci:. Vereintes BezirtSgericht, Radinanndsrf am 2!. Jänner zäIg, Z. 2IH. ft) Nr. 28I3. Feilbtethungs - Tdict. Vom Bezirksgerichte Wippach wird hiermit ösfentUcl) kund gemacht: (Zs seye über Ansuche» Les Joseph Kspazhin von Podbreg, Haus »Nr. T, rveges» ihm fckulöigen »00' st. c. 5. c., die öffent» liäie Feitbiethung der, dem Michael Schigur von St. Veil eigenthümlichen, zum Grundbuche Gut Leutenbtng 5ul) Urb. Nr. »ob, N. Z, 55, dienst» bare»' »M Hübe, und vücksichtlick auf g5o si. 6. M. gerichtlich geschätzten Realitäten im Wege tcr Execution bermlliget; auch seyes» hierzu I Zcil« biethungslagsahungen^ nämlich j-ür den 26. Fe« bruar, 26. März, dann 22, April k. I. ,LIc,, jedesmal zu den vormittägigen Amtöstuoden in Loco Porczhe mit dem Anhange beraumt words,:, daß, wenn die Pfandrealitä'len bei der er.-sten und zweiten Feilbiethung niHt um den Schä'z-zungäwelth, oder darüber an Mann gebracht, selbe bei der dritten Feilbiethung auch unter demsclbm hintangegeben werden würden. Demnach werden die Kauflustigen hierzu zu erscheinen eingeladen, und können inmittels die Schätzung nebst Verkaufsbedingnlssen täglich hier. amts einsehen. Bezirksgericht Wippach am ^6. Novembel «652,