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Mr. 18.
Mi. Donnerstag, 11. Keßer 1904
Dr. v. Aerschatta harrt ans.
Dne Meinungtoerschiedenheiten, die in der Deutschten Volkspartei aus Anlaß der Einbringung det DieklarationSantrageS über die HoheitSrechte durch !Dr. v. Derschatta entstanden waren und diesen z>ur Niederlegung der Obmannstelle veranlaßt bauen, sind in der am 6. d. 3Ji. abgehaltenen Voll» Versammlung bet Vorstandes der Partei Gegenstand einer sehr eingehenden Autsprache gewesen. Hiebei kam ub-ltinstimmend zum Autdrucke, daß alle Mit-plieber fest entschlossen sind, an dem Parieioerbande sestzuhallten, und daß auch jene, welche mit dem DeNarmtionSanirage Derschatta«, bezüglich der Hoherttirechie. sich nicht einverstanden erklärten, dem Abgeorvneteu Dr. v. Derschatta persönlich olle An. erkennumg und Wertschätzung entgegenbringen.
Et! wurde beschlossen, folgenden Brief an den Abgeordmeien Dr. o. Derschatta zu richten:
Wien. 6. Februar 1904.
Lieber Freund!
Die Resolution, welche Du auf Grund einer Vereimbarung mit den Vertretern anderer deutschkr Pa?te ien im Budgetautschuß der Delegation gestellt hast, ha« im Kreise der Partei Meinung». v«rsch iedenheiten hervorgerufen, doch sind wir darüber einig, daß diese Meinungtverschieden» heilen dat feste Gefüge unsere« Verbandet nicht zu locSkrn vermögen, zumal wir von der Lauter, keit Deiner Gesinnung und Deiner Beweggründe überze ugt sind. Der Verband hat demnach fol-gende Beschlüsse gefaßt:
1!. Die Zurücklegung Deiner Stelle alt Ob. mann det Verbandet wird nicht zur Kenntnis genomimen.
2!. der Verband spricht Dir in voller An. erkennmng Deiner Verdienste, welche Du durch Deine langjährige Tätigkeit für unser Volk und unsere Partei erworben hast, sein uneingeschränkte« Bertramen au«;
29. Jahrgang.
3. der Verband hält «t für notwendig, daß die Parteileitung in Deinen Händen verbleibe.
Mit treudeutschem Gruße zeichnen:
Für den Verband der Deutschen Volkspartei: Dr. Kakl Chiari. Dr. Wolfhardt.
Ueber die einzelnen Absätze diese« Briefe« wurde getrennt abgestimmt. Jene Stellen, welche da« Fest, hallen an dem Parteiverbande erklären und ten Abgeordneten Dr. v. Derschatta auffordern, die Obmannstelle de« Veibande« auch weiterhin beizu. halten, wurden mit Siimmeneinhelligkei», jene Stelle, welche dem Abgeordneten Dr. v. Derschatta das unbeschränkte Vertrauen ausspricht, mit 41 gegen 4 Stimmen angenommen.
Die Sitzung wurde hierauf abgebrochen und nachmittag« 4 Uhr zur Beratung der im Verbände noch vorliegenden ive.ieren Tagesordnung wieder ausgenommen.
Die Abgeordneten Dr. Chiari und Dr. Beurle überbrachten während der in den Beratungen ein» getretenen Pause dem Abgeordneten Dr. v. Der. schatta da« vom Verbände beschlossene Schreiben. Abgeordneter Dr. v. Chiari berichtete über den Verlaus der Verbandtsitzung und betonte, daß et der Wunsch aller Verbandömitglieder sei. den Ab-geordneten Dr. v. Derschatta auch fernerhin an der Spitze det Verbandet zu sehen.
Abgeordneter Dr. v. Derschatta erklärte, daß er mit Rücksicht aus die Beschlüsse de« Verbandet seinen Verzicht auf die Obmannftelle nicht mehr aufrecht erhalte und dieselbe beibehalten wolle. Er fügte seiner Erklärung bei, daß er zu seinem Per-zicht nicht etwa durch die sachliche Kritik de« De-tlaraliontaniras,et, die niemandem verwehrt werden könne, veranlaß« worden sei. Doch sei in dieser Kritik ein persönlich so verletzender Ton ange-schlagen worden, daß er sich zu der Verzichileistung genötigt sah.
Kans Kudlich.
(Konsetzung.)
. E« ist das der deuilichfte Beweis, wie hoch die Bedeuttung diese« Gesetze« von der Krone ein-geschätzt iwurde. weil sie e« nicht versäumle, ihre Macht mul auf diese« Gesetz zu stützen in der schlecht verhehltem Besorgnis, e« könnte den Bauern ein-fallen, all« Landsturm die Errungenschaften des 7. Scheidring« mit den Waffen zu verteidigen.
Am 13. Scheiding« gelang t« dem Eingreifen der deuiscthen Linken und insbesondere dem entschlaf, jenen Äufflrelen KudlichS. den Reichstag permanent zu erklär«« und dadurch den AuSbruch der Gegen-revolutioim hintanzuhalten. Auch am 6. GilbhariS suchie er den AuSbruch de« Kampfe«, der wegen der Wegslsendung der einheimischen Grenadiere nach Ungarn umt> deren Ersetzung durch polnische Regi-meriter drrohte, durch Zustandebringung einer Reich«. tagSsiyunxg hinianzuhalien; leider ohne Erfolg.
Den > Beschluß de« Reichstage«, daß da« Militär da« iZ'ughau« den Studenten übergeben soll, führte er «i, mutiger Entfchlossendeit durch, so daß wertere« r unnütze« Blutvergießen vermieden wurde. Seine tankräfnge Entschiedenheit zeigte sich auch, al« er in«der Zeit vom 12. bi« zum 29. GilbhartS versuchte, den Landstur« zum Schutze Wien« aus» zurufen, nwenn er damit auch keinen Erfolg erzielte. Ungeachtet:! der drohenden Gefahr der Auslieferung und Gefq-agensetzung k^m er i« Laubriß nach
Kremsier und nahm an den Verhandlungen de« von der Krooe am 25. Gilbhari« dorthin ver. legten Reichstage« teil. Am 15. Hornung« 1U49 gelang ti ihm mit Hilfe des Anhanges, den er sich durch feine öffentliche Tätigkeit auch in nicht-deutschen Bauernkreisen erworben hatte, einen An-trag auf Auslieferung de« Abgeordneten Keim, der sich angeblich eine Majestät«beleidigung hatte zu» schulden komme» lassen, zu Fallt zu bringen. Am G. Lenzmond« wurde der Reichstag aufgelöst und Kudlich zur Flucht genötigt, die er über Schltsitn nach Frankfurt a. M. glücklich bewerkstelligte. Er wurde ja bekanntlich in contumaciam zum Tode verurteilt. Nachdem er sich auch in Sachsen, in der Pfalz und in Baden an den Kämpfen beteiligt haue, muße er fchlikßlich in der Schweiz eine Zu» flochtstätle suchen. Au« dem seelischen Jammer, in den er durch die Gegenrevolution geworfen worden war. richtete er sich nach seinen, eigenen Gestand» niffe an der Liebe zum Weibe empor, studierte Medizin, ging nach Amerika und gründete sich dort ein neue« Heini. Die alte Heimat war zu enge ge» worden für den entschlossenen Kämpf« um eine "'ue. glücklichere Staat«sorm. welche alle Völker diese« Reiche« in glücklichen Frieden und wonniger Freiheit vereinen sollte.
•3m Hetzen der einheimischen Bevölktrung aber, vor allem in dem d»r Bauer», hat er sich mit der Durchsetzung der Bauernbefreiung ein ehren-volle« Denkmal errichtet. Wenn auch die »llerwelt-
In der wieder aufgenommenen Sitzung det Verbände« machte Abgeordneter Dr. Chiarr zunächst die Mitteilung, daß Dr. v. Derschatta die be. schlossene Kundgebung zu Kenntnis genommen und erklärt habe, seinen Rücktritt von der Obmannstelle nicht mehr ausrecht zu erhalten. Diese Mitteilung begrüßte der Verband mi« lebhaftem Beisalle.
Damit ist die weit über Gtbühr aufgebauschte, sogenannte „Krise" in der Teutschen Volkspartei in einer vollständig befriedigenden Weife beigelegt worden. Die Partei und ihr parlamentarischer Verband gehen au« der »Krise« gefestigt und ge. einigt hervor und nicht« von dem. wa« die Feinde der Deutschen Volkspartei vorau«sagten und woraus sie sich sre..ten, ist in Erfüllung gegangen. Die Einheit und Einigkeit der Pariei ist, wie Abge. ordnetet Dr. Chiari sich nach Schluß der Ver» band«sitzung äußerte, unversehrt erhalten worden. „Es h„ sich gezeigt, daß da» feste Gefügt der Partei nicht so lrich, zu durchbrtchen ist, daß die Partei stark und fest dasteht, daß sie bedrohlichen Zwischenfällen zu trotzen vermag. Die Gegner, die schon den Zerfall der Partei hereinbrechen sahen, haben sich getäuscht und zu früh triumphier». Die Partei steht heu,e fester denn je, sie hat gerade jetzt wieder ihre Lebenskraft, ihre Existenzberechtigung erwiesen." E« ist auch durchaus unrichtig, anzu. nehmen, daß die parlamentarische Stellung der Partei oder die Autorität de« Obmanne« eine Schwächung erlitten haben, wie politische Gegner gern glauben machen möchten; im Gegenteile. Gerade die politisch kluge und persönlich freund, schastliche Art. wie der Verband der Deutschen Volkspartei die entstandenen Mißhelligkeiten bei. legte, sichern ihm die Achtung aller ernsten Politiker und geben ihm die Gewähr der Dauer und die große Mehrheit, welche dem Obmanne Dr. v. Derschatta da« uneingeschränkt« Vertrauen au«, sprach, sowie der einstimmige Wunsch, daß der Obmann bleibe, stellen die Führung der Partei
beglückungSideen. denen er so schwere, aufreibende Arbeit gewidmet und sein Heima!«glück am Vater-berd geopfert bat, heute den jungen und alten Burschen der Ostmark nicht mehr al« erstreben«, werte« Ziel vorschweben. — er selber läßt ja in den oben angeführten Au«,prüchen deutlich erkennen, daß er unter den Eindrücken der erbarmungslosen Wirk-lichkeit an der DurchsührunstSmöglichkeit dieser Ideen zweifeln gelernt ha, —, da« eine muß ihm jeder lassen, der je da« Burschenschwert geschwungen: der Eiser, der stolze, kühne Mut und die rasche selbstlose Entschlossenheit, lurzum die Art, mit der er seine Sache verfocht aus sich selbst herau«, nicht hergeholt au« sehnsuch,«schwere» Jenseii«iräum-n, da« ist die Art de« deutschen Burschen, die ihm gar wohl gefällt^ und die er auch ,u achten weiß an jedermann. Sie ist ja eben da« Band, da« all die vielen deutschen Burschenköpfe. die. hart genug, auch stracks genug oft auSeinanderstreben, zusam-menhält, und welche schon bei der Erinnerung an Kudlich» Jugendstreich so deutlich sich bekennt, daß e« darob manchem wohl mit Schillerschem »lange durch dre Seele zieht: .Und von de« Herren Taten allen — hat mir dat Siücklein am besten gefallen." Darum soll er auch gar war« von unt zu seine« 80. Geburtstage beglückwünscht und der Freude darob Autdruck gegeben sein, daß die alten Burschen drüben in A«er,ka ihre alte Burschenart nie und ni««ermehr vergessen konnten, daß sie zu Ehren einet der Ihren eine so prächtige Fner veranstal»
Gelte 2
durch Dr. o. Derschatta auf eine so fest« Grund« läge, wie sie bei k,in«m anderen parlamentarischen Verbände vorhanden ist.
politische Kundschau.
Alevertrittsbeweg»»! im Kleie?««».
Im Pfarr'prengel Leoben fanden >m v«rfloss»nen J«hre 52 Uebertritt« statt und zwar Leoben 34. knitttlftld 12, Tisener, 2. Vordernberg 2, Zeltweg 2. (25 Männer, 14 Frauen. 13 Kinder.) I. und II. Vierteljahr IS, III. Vierteljahr 4. IV. Viertel-jähr 30. Im Lauf« de« Frühjahre« soll der Grundstein zur evangelischen Kirche in Leoben ge« legt werden. — Ja Wiadifch-Teißnitz im Bezirk der Psarrgemeinde Marburg wurde am 24. Jänner der erste tvangelifche Gottesdienst abgehalten, der trotz der heftigsten Gegenagitauon de« slovenischen Kleru« von 8V Personen besucht war und bei dem 15 Personen da« hl. Abendmahl genossen.
KolzeZPvrt «*d Kise»S«p»t-rife. Da» Eisen« bahnmmtsterium sah sich über die«bezügliche« Ein» schreiten der alpenländifchen Holzinteressenten und Forstoereine. sowie ia«desondere der Oesterreichischen Zentralstelle zur Währung der land« und sorst« wirtschafilichen Interessen beim Abschlüsse von Handel«verträgen veranlaßt, demselben insoferne Rechnung zu tragen, al« die für den Holzexport nach Sachsen via Elbe bestehenden Ermäßigungen auch der kärntnerischen und zu« größten Teile auch der steiermärkischen Holzprodukiion zugängig gemacht werden und die ab I. März geplante Aus» Hebung der sür den Holzexport nach Sachsen via Elbe überhaupt bestehenden Ermäßigungen zunächst für einige Zeil verschoben wird. E« wird Aufgabt der genannten Faktoren sein, daß dieser vorläufige Erfolg recht bald zu einem dauernden werde.
Z>ie ?ertehr»lpraHe der Eine
Korrespondenz de« Agramer „Obzor'. de« Haupt« organe« der Kroaten au« Sarajewo berichiet über die außerordentliche Ueberhandoahme der deutschen Sprache unter den Südslaven. „Serben und Kroaten - so schreibt der Korrespondent ent» rüstung«voll — glauben, sie seien höhere Wesen, wenn sie deutsch sprechen. Wer nicht deutsch kann und nur kroatisch oder serbisch sprich«, wird sür «in«n ungebildet«», ordinären Menschen gehalten. In Sarajewo wird in den öffentlichen Lokalen un* in allen Vereinen nur deutsch gesprochen, so daß man sich im Herzen Deutschland« zu befinden glaubt. Die Kroatischen Ber«,n« machen hierin tkm« Ausnahme und w«nn im kroatisch«» Bereine „Trebevic" ein Konzert stattfindet, hö« man nach der Produktion die kroatischen Damen in deutscher Sprache rufen: „O wie schön l" Und nicht nur die Kroaten, auch die Polen und die Tschechen, die in Sarajewo leben, schämen sich ihrer Muttersprache und sprechen nur deutsch.-
Eine Hfstziersbaalt. Da« dem Grasen Tißa nahestehende Blatt „Esti Ujsag" meldet, daß, um der überhandnehmenden Bewucherung der Osfiziere vorzubeugen, der General Fürst Wrede eine Osfizier«ba»k gegründet habe, bei welcher bi«her
teten. wie die« zu Neu-Hort in der Llederkranzhalle am 7. Laudriß 1903 unter allgemeiner Beteiligung de« dortigen Deutschtum« geschah.
Au« den dort gehaltenen Reden mögen die von Karl Schurz — der 1848 Bo-iner Burschen-schafler war — und von Han« Kudlich selbst nach der „Neu-Yorker Staat«zeitung' vom 3. November gebracht werden.
Rede von Karl Schurz: „E« war im Monate Mai 1849, al« ich unsern Freund Han« Kud« lich zum «rstenma e sah. Wir trafen un« in Kaiser«, lautern in der Rheinpfalz zur Zeit der Vo!k«erhe-bung für die Durchführung der deutschen Reich«-Verfassung, deS letzten Aufflammen« der Revolution in Deutschland. E« sind jetzt vierundsünfzig Jahre her, aber ich erinnere «ich noch lebhaft jener ersten Begegnung aus dem Platze vor der Kornhalle in kaiser«lautern, dem Sitz der provisorischen Regie-rung der Pfalz. Ich bemerkte dort einen mit an-deren Volk«führern im Gespräch begriffenen, auf» fallend schönen, jungen Mann — man sieht e« ihm noch jetzt an, obgleich er ja seitdem etwa« älter geworden — mit feinen, aber zugleich kühnen Zügen und ungemein gewinnendem, anziehendem Gesicht«« «»«drucke. Auf «'ine Frage, wer die« fei, erhielt ich die Antwort: »Wa«? den kennen Sie nicht? Da« ist Hans Kudlich. der Bauernkönig von Oester-reich I" Ich haue von der großen Tat der Bauern« befreiung in der österreichischen Reich«oersammlung gehört und war erstaunt, in dem Vollbringer jener Tat nicht einen Staat«mann in reifen Jahren, foa«
zehn Millionen Kronen kassiert swd. Auch der Kaiser habe zum Besten de« Familiensonde« einen Betrag in ansehnlicher Höh« gezeichnet. Die Offiziere sollen Kapitalien aus 10 bi« 15 Jahre zur Ver« fügung bekommen, um ihre Schulden zu zahlen.
pe»t/che» Krwache» in Syrmien. In einer Zeit, in welcher da« Deuischtum in Ungarn auf jede Weise in seiner Existenz bedroht wird, mag e« um)o erfreulicher («in, zu hören, daß in der unmittelbar«» Nachbarschaft de« Banale«, im öst« lichen Teile von Kroatifch«Slavonien. in Syrmien. sich eine frische Regung deutschen Fühle»« bemerkbar «acht. Seit Mitte Jänner l. I. erscheint in Ruma. der Hauptstadt Syrmien«, ein .Demsche« Volk«-blatt sür Syrmien", eine Wochenschrift, die e« sich zur Aufgabe gemacht hat, dahin zu wirken, daß die Deuischen in Syrmien sich im Bewußtsein ihrer Bedeutung sür dat Land entschließen, im wirtschast« lichen und gesellschaftlichen Verkehre, in der Schule und Kirche ihr Deutschtum freimütig zum Au«, drucke zu bringen. Nach der letzten Volk«zählung gibt e« in Syrmien unter einer Gesamtdevölkerung von 381.739 Seelen 59.941 Deutsche, die also sast 16 Prozent der Bevölkerung ausmachen. Auch hier zeichnet da« deutsche Element sich durch wirischaf«. lich» Tugenden und durch kulturelle Entwicklung«, fähigkeit au«. In Wirklichkeit bedeutet daher auch hier da« Deutfchtum für da« Land mehr, al« wa« man nur au« der Kopszahl allein schließe» könnte. Umso erfreulicher ist e«. daß die Deutschen auch hier, offenbar aufgerüttelt durch die Vorgänge im benachbarten Süd«Ungarn. sich zu einer bewußten Pflege ihre« Volk«tum« entschlossen haben.
$i» «e»es Gewehr in Sicht. Ueber eine neue Jnfanterie»Schußwaffe, deren Einführung fo gut wie beschlossen sein soll, unterhält man sich in höheren militärischen Kreisen im deutschen Reiche. Die neue Waffe stellt sich dar al« ein Repetier« gewehr mit Kolbenmagazin. welche« zur Ausnahme von 16 Patronen eingerichtet ist. Der Laderohmen ist so konstruiert, daß die Patrone» in kürzester Zeit eingelagert werden können. Die Fertigmachung de« Gewehre« zum Schuß kann in wenigen Sekunden erfolgen. Alle 16 Patrone» können ohne Unterbrechung din>ere>nander abgefeuert werden.
5« Z«flta»d der Kerero«. Zu den durch den Hereio-Aufstand Geschädigte» gehört auch die deutsche Kolonial-Gefellschast sür Südwestafrika. Sie hat auf der von den Wilden au«geraubten Station Heusi die Ermordung ihre« zweite» Be-amte» Gan«horn zu beklage», dessen Leiche jetzt gefunden wurde. Da« Vieh konnte zum größten Teile nach Windhoek gerettet werden. Auch der in Spitzkopje« stationierte Aussicht«beam>e Loulefch ist ermordet worden. Auch hi«r würd« da« Vieh noch r«chtz«itig in Sich«rh«it gebracht. — Eine Privatmeldung. die der Ansiedelung«ges'llschaft sür Deutsch-Südwestasrika in Berlin au« Winvhuk zugegangen ist. besagt, die Farmen .Hoffnung' und „Unverzagt* sind total ausgeplündert, wahrscheinlich auch die Farm Kaukoru«. Herr Alisch, der Ver-treler der Farmen .Hoffnung' und „Unverzagt" wird vermißt; er ist wahrscheinlich tot. Seine Familie befindet sich wohl in Windhuk.
dern einen schlanken, blondlockigen Jün«ling zu er-blicken. Erst kürzlich hat er mich versichert, daß er sich jener Begegnung noch erinnere. Da« freute mich, aber wunderte mich zugleich, denn ich war damal« wenig andere«, al« »in blutjunger, begeisterter, aber durchau« unbedeutender Mitläufer der revoluno-neuen Bewegung, während er, obgleich nur fech« Jahre älier — ich zwanzig, er fech«undzwanzig — bereit« seine» Namen mit u»au«löschliche» Letter» in die Weltgeschichte eingeschrieben halte und zu den Berühmtheiten der Zeit zählte.
So Haute ich denn zu ihm mit einer gewissen Ehrfurcht auf und beklagte sehr, daß ich ihm nicht viel näher kommen konnte — denn er führte im Departement de« Innern unter der provisorischen Regierung da« R.ssort der geistliche» Angelegen« heilen, während ich dem Chef der pfälzischen Ar til-lerie, die au« einer Batterie SechSpsünder und au« einigen harmlosen Böllern bestand, al« Adjutant mit Leutna»,«rang zugewiesen war. Ich wiederhole, ich beklagte sehr, daß die Dienstverhältnisse un« so selten zusammenkommen ließen, denn bei der erste» Begegnung hatte ich für ihn eine Art von fenti-m'Ntaler Zuneigung gefaßt. Dies» Liebeserklärung kommt nach d»n dazwischenliegenden vierundsünfzig Jahren «twa« spät, aber sie ist darum nicht weniger aufrichtig. Und ich darf »och hinzusetzen, daß meine H«rzen«neigung alle Stürme der Zeiten lebendig überdauert hat. — Obgleich in verschiedenen Stel. lungen. so kämpften wir doch für dieselbe Sache und unter derselbe» Fahne — der schwarz-rot-gol«
Nummer 12
Z»ie Aap«»er h»ve» ihre» Krieg. Ja echt
asiatischer Weis« haben di« Japaner den Krieg gegt« Rußland durch einen tückischen Uebersall eröffnet. Zu mitternächtiger Stund« machten japanisch« Tor» pkdoboot« einen Minenavgriff aus da« vor Po« Arthur liegende russische Geschwader, wobti die Paozerschiffe Retwisa». Cesarewilsch und Pallada arg btschädigl wurd»n. Weiter« haben japanische Kriegsschiff« drei russisch« Kauffahrteisahrer. di« allerding« krirg«zwecken dienlich fein sollen, gekapert. In Rußland kehrt sich die Stimmung mehr noch gegen England al« gegen Japan, da« man mit Recht al« den Echürer zu« Kriege bezeichnet. Di« englische Diplomatie hat mit dem nunmehrige» Kriegt allerding« ein vorzügliche« Geschäft eing«. leitet. Die Russen werden beschäftigt und England hat nunmehr in Persien und Tibet freie Hand, die Hauptsache aber ist, daß den Russen in den Ja« paner», die schließlich wohl unterliegen werden, ein unversöhnlicher Gegner erwächst, dtr die Russe» bei einem Kriege im Westen stet« zur Teilung seiner Heere«macht zwingen wird. Den Japanern möge» anfänglich, besonder« zur Se« wohl Ersolg» b<« schieden sein; der endliche Au«gang wird jedoch ein Sieg Rußland« sein, da« die Chancen auf seiner Seite hat und e« vorhanderhand gar nicht nötig hat, zum Angriffskrieg« überzugeben. Zur gegebenen Zeit, nach erfolgter Zusammenziehung aller Truppen, wirb di« russische Uebermachl di« Japaner au« Korea in« Meer werfen; di« Halb» ins«! wird den Japanern jedensall« verloren gehen. Wir Deutsche haben natürlich keinerlei Grund, un« sür die Russen und noch viel weniger, un« für die Japaner zu erwärmen. Die Japaner fühlen sich ja dazu au«erlesen, die Führung der gelben Rasse gegen da« Europäertum zu übernehmen. Um eine Vorstelluag zu gewinnen, welch' bedrohliche Sach läge sür die Völker der weißen Kultur im ferne» Osten geschaffen rrürde, wenn die Japaner au« dem Ringen mit dem russischen Koloß siegreich hervorging«», braucht man sich nur dit Halmng dtr Malayrn gegen ihr« holländischen Herren und der Inder g«g«n di« englischen Eroberer ia die Erinnerung zu rufen, die von diesen Völkerschaften eingenommen wurde, al« Japan, der Verkündn der Parole „Asien den Asiaten", die proßen Wassenersolge über China errang. Ein japanischer Sieg würde zu einer Katastrophe sür den europäi« schen Handel führen und wirlschaslliche Krif-n in alle» Jndustrievölker» der weißen Kuliur zur Folge haben. Wie den Engländern, muß e« auch un« Dtutschen nur angenehm sein, wenn sich ein sieg-reiche« Rußland im ftrnen Osten Totseinde schafft. Da« kann un« einst, wen» e« zum gewaltigen Völkerringen kommen sollte, nur vom Vorteil fei».
£ Gedenket
unseres Schutzveremes „Südmark" bei Spiele» und Wetten, bei Festlichkeiten u. Testameate». sowie bei «mverhofftea Gewilmstea!
denen deuischvaiionalen Freihe»l«sahne, welche ich oiich sreue beute Abend hier noch einmal mit aller Liebt und Ehrsurcht zu brgrüßtn. Ja ich grüßt sie hier mit alter Liebe und Ehrfurcht — dir Fahne, dtren Farben Jahrzehnte lang von den treueste» Patrioten Deutschland«, damal« al« Demagog»» verfolgt, verborgt» auf dtr Brust gelragen wordea: dit Fahn». di» im März 1348 plötzlich im Sonnrn« licht« de« Völk-rsrühling« frei und froh und hehr flattert« über dem gesamten Valerlande al« da» Wahrzeichen der höchsten Ideal« der deutschen Na« I tion; die Fahne, die in je»«» großen Tage» de« nationale» Erwachen« Könige und Fürsten die ihrige nannten, mit dem feierlichen Verspreche», si« de» Volk« tr«u voran zu schwing«», und die sie ihr» Heerscharen zu tragen gaben; di« Fahne, di« ei» Jahr spät«r von den Mächten der Reaktion ir»t jener Versprechen, in dem Blute der Freiheit«» kämpfer begraben wurde, um nicht wieder zu n> stehen. Verstehen Sie mich wohl. Ich sage biet nicht, al« ob ich dit mächtigen Errungenschaflei und Forlschritt« unterschätzt«, di« unter der Fah» des neuen Reiches — der schwarz-weiß-roten — ge-wvnnen worden sind. Gewiß »ich«. Ich achle sie hoch, sehr hoch. Dem großen Verdienst große Ehr«. Aber da« schwarz.rot« golden« Banner bedem» doch die Geburt dessen, wa« e« unler de« schwart« weiß-roten Große«, Erhebende« und Verheißt»»^« volle« gibt.
Ich kann nicht un»ern»h«eu, Ihnen hier de» Ursprung und Gang der Revolution von 184S dar«
Nuimmer 12
„Aentfcht K-«cht-
Seite 8
Ins Stadt und Land.
Aacques I., Kaiser der S«h«ra. Dem Ver-,ehm'n nach triff» Kaiser Jacque» l. oder — wie ,h>, feine österreichischen Verehrer nennen — Kaiser Schackerl I. bereit» am Abend de« 15. d. Müber Marburg kommend, in Cilli «in. Wo er hier sein Adsteig>iuarlier nehmen wird, ist noch unbestimmt, doch wird sein Hofmarschall stündlich erwartet, ver sich auch hiosichilich de» Zeremoniell» bei der Be> grüßun«, Er. Majestät mit den maßgebenden Per« söntichk«iitn in« Einvernehmen zu setzen haben wird. Seiten« de« deutschen KafiriovereineS und de« Cillier Männergesangtvereine«. deren Händen die würdige Gestaltung der Empfangsfeierlichkeiten anvertraut erscheinc. wurde der Hoikanzlei die Erklärung ad. gegeben. olM daranzusetzen, die Feier mit Enifal-tuiig de« größte» Pompe« zu ermöglichen. Hierauf ist va« von un« bereu« g-brachte Dankschreiben de« Herrn Gounnd eingelangt. E« ist weiter« er-freulich« Tatsach» geworden, daß auch Negu« Me-nelik umd der Khalif von Bagdad mit dem Ge-pränge orientalischer Fürsten ihren Einzug in Cilli halten werden. Besondere Sympathie wird dem Eohne de« Negu« entgegengebracht, der sich bei »dua. auf dem Felde der Ehre schon in de» Kinder-jähren »die ersten Sporen verdient hat. Ein große« Gefolg« gibt dem Khalifen, der in vielen Zügen seinem «großen Vorgänger Harun al Raschid gleicht, da« Geleite. Am meisten Eindruck haben — wie vorauszusehen — in den europäischen Hauptorten, in den-m sich Kaiser Jacque« I. bisher blicken ließ, natürlich die Amazonen gemacht. Ihre kriegerische Gewandung, die sich äußerst malerisch auSnimml, kontrastier! gewaltig zu dem bestrickenden Liebreiz ihrer Erscheinung. Man tuschelt jedoch ganz ge-wältig, daß Kaiser Jacque« I. s«,ne Favoritinnen nicht adein unter den Amazonen zähle, sondern sich auch vom einigen Damen de« kaif. fahar. Ballett« korp« dra« Geleite geben läßt, ja daß er sein Sack« tuch zunveilen sogar den Matrosinnen auf Er. Maj. Schiff „.JacqmS I." juwer'e. Diese Gerüchte er. halten meueNadrung durch den Umstand, daß tat-sächlich auch Matrosinnen im Gefolge Sr. Majestät verzeichmet stehen. Ein?» äußerst gefälligen Anblick soll die Leibgarde bieten. Martialische und soweit da« schwne Geschlecht in Betracht kommt, ungemein gefällige! Gestalten pressen sich in schmucke, weiße Uniformier,. Man rühmt den Leibgardistinnen, die die glenche kleidsame Unisorm tragen, wie die männliche Leibgarde, nach, daß sie in der Führung de« DexgenS eine ganz erstaunliche Geschicklichkeit aufweif«:n und ihren mäunlichen Partnern hierin ia Nich»« nachstehen. Anhänger der feministischen Beweguing werden die« mit viel Wohlgefallen ver-nehmen.. Amüsante Histörchen erzählt man sich hinsichtlich de« im kaiserlichen Gesolge reisenden Mini-ster« ohjne Portefeuille, dem e« — wie wir hier gleich beemerken wollen — hauptsächlich zu danke» ist. daß die kaif. Majestät ihren guß nach Cilli setzt. Eine schiöne OdaliSke de« Khalifen — denn der Herr Khhalis liebt e« sich durch eine größere An.
zulegen. Man Hot sich hier und da in Deutschland seither doari» gesallen, da« Jahr 1848 al« da« »tolle Jahr" zzu bespötteln. Ich sage Ihnen, die Zeit wird kommen., wenn der Geist, der die Feder der Ge-schichiSscichreibung führt, sich auch in Deutschland nicht me ehr scheuen wird, darüber die ganze Wahr-heit zu ssagen. auch aus die Gefahr hin, den Mächtigen zu t mißfallen. Dann wird e« von aller Welt anerkannnt werden, daß die deutsche Revolution von 1343, »wenn auch nicht in ihrem unmittelbaren Er-folge, abber doch in der Rechtmäßigkeit ihrer Ziele »nd deinn patriotischen Sinn ihrer Führer und Heer-folge denn Revolutionen, denen England feine freie Regieri»nng»form und Amerika seine Unabhängigkeit verdankt.«, vollkommen ebenbürtig war; daß die For-dernngenn, die sie ursprünglich stellte — nationale Einigungig «nd konstitntionelle» Regierung«wesen auf volk«tümmlicher Grundlage — Forderungen, die ja auch seitither. z»m Teile wenigsten«, tatsächlich ver-wirklicht t worden find — nicht allein vernünftig waren, f fondern auch damal« durchau« erreichbar gewesen t wären, hätten die Könige und Fürsten ihre in den ZMärziagen feierlich gegebenen Versprechen damal« l treu erfüllt; daß der unmittelbare Fehl, schlag nieiichi wahnwitzigen Bestrebungen zuzuschreiben war, no,vch auch gefährlichen Ausschreitungen der Massen, i, deren e« verhält»i«mäßig wenige gab. son» der» vor« alle» der gewiß au« keiner unedlen Quelle entspningngenen Vertrauen«seligkeit, mit der «an auf jene könimiglichen und fürstlichen Versprechen baute und damimit versäumte, zu guter Zeit, zur Zeit de« noch allnilmächtigen BolkSwillenS, sich gegen die im
zahl von wunderbolden Fatime« und SuleikaS den Lebensabend verschönen zu lasten — soll ihr Auge aus ihn geworf n haben und den Vermittler zwischen dem liebegirrenden Paare soll der kaifer-liche Leibarzt bilden. Wie verlautet, tragen sich einige Cillier Damen mit der Absicht, dem „Asri-konischen Sängerbund", der sich gleichfalls in Cilli produzieren wird, ein Fahnenband in den Stadt-farben und mit der enisprechenven Widmung zu verehren. Die Delegierten deS Wüsten-Gewerbe-Vereine«, den boshafte Skribler in einen wüsten Gewerbevereine verwandelt haben, werden von hiesigen Fachgenossen bewirtet werden. Sollten sich einzelne Herren oder Damen am Empsang«abendt. den 16. d. M. zu einzelnen Gruppen zusammentun wollen, so werden dieselben aebeten. sich noch recht-zeitig bei Herrn Apoiheker M. Rauscher zu melden, der e« in liebenswürdiger Weise übernommen hat. den geplanten HuldigunaSzug vor Sr. Majestät Kaiser Jacque« I. in geordnete Bahnen zu lenken.
Aajchings - Liedertafel. Nächsten Sonntag findet, wie bereit« angekündigt, im Hotel Stadt Wien eine Fasching«-Liedertafel de« Cillier Männer» gefangvereine« „Liederkranz" statt, zu der eine heitere Vorlragtordnun« zusammengestellt wurde und die recht unterhaltlich zu werden verspricht.
Krauunge» Montag, den 3. d. M» fand um 5 Uhr nachmittag« in der katholische» Marienkirche die Trauung de« Herrn Josef Kardinal mit Frl. Agne« Lustia statt. Al« Trauzeugen fungierten die Herren Josef Wallentichagg und Fritz Hoppe. Um 6 Uhr abend« de« gleichen Tage« wurde in der evangelischen Kirche der Musiklehrer. Herr Ernst Eckl, mit Frl. Marie Brückner getraut. Hier fungierten al« Trauzeugen die Herren Brökl und Schellmeier. Bei beiden Trauungen, welchen ein ein zahlreiche« Publikum beiwohnte, spielte auf tem Chor die vollständige Musikoerein«kapelle den Hoch-zeittmarfch au» Mendelssohn« .Sommernacht«-träum". Heil den Neuvermählten l
Z>e»tsch»ilkis4er Hehilfenveröand. Die am Sonnabend, den 6. d. M., im Verein«heim de« Gasthofe« „zum Engel' abgehaliene Monat«. Versammlung, vom Obmanne Franko Heu geleitet, erfreute sich eine« guten Besuches und war wieder so recht deweissüdrend, welche Einmütigkeit zwischen der Mitgliedschaft und dem VerbandSauS-schufst herrscht. Innere VereinSangelegenheilen, be» sonders das UnterstützungSwesen. fanden eingehende Besprechung und erlangten die dieSfallS gefaßten Beschlüsse die Zufriedenheit der Mitglieder. Die letzte VerhandlungSschrist wurde stimmeneinhellig genehmigt und weiterS beschlossen, die Entlehnung von Büchern auS der VerbandSdücherei Donnerstag von 8 bis 0 Uhr abend« und an den üblichen Verein«abenden stattfinden zu lassen. Gegen Schluß der Versammlung dankte der Odmann sür da« ihm bisher bewiesene Vertrauen und erklärte, nachdem er binnen kurzem Cilli verlasse, die Obmannüelle niederlegen zu müssen. Der Säckelwart, Herr Wilhelm Bleß ing , widmete dem scheidenden Ob-manne warmempfundene Worte der vollsten Aner»
geheimen spinnende Reaktion zu rüsten. Man wird dann einsehen, daß jener Fehlschlag viel weniger den FreiheiiSmännern von 1848 anzurechnen ist, als den Gewalthabern jener Zeit, die da« gemüt-liche Vertrauen de« Volke« mißbrauchten und mit Waffenmacht diejenigen erdrückten, die auf der Er» süllung jener Versprechen bestanden. Man wird er-kennen, daß da« Jahr 1848 — weit tntsernt davon. ein „tolle«" Jahr zu sein — in Wahrheit da« Jahr de« mächtig erwachenden Selbstbewußt-sein« «ine» lange in knechtischer Vormundschaft ge. baltenen Volke« war; da« Jahr der Auasaal großer Ideen und Anregungen, deren Nachwirkung die blutige Hand der Reaktion nicht hat ersticken kön-nen — Ideen und Anregungen, die seither von den größten ihrer früheren Gegner selbst mit weit» blickende« Genie und gewaltiger Kraft ergriffen, in großartigen Schöpfungen zum Au«druck gebracht worden und noch i« freierer Entwicklung bestimmt sind. Wenn die Deutschen einmal ein ebenso freie« wie große« Volk geworden sind, so werden sie sich besinnen, daß auch die größte Nation alle Ursache hat, sich selbst zu achten, in dankbarer Erinnerung an solche Zeit de« Erwachen« und der Erhebung, und stolz zu sein auf die StammeSgenoffen, welche «it patriotischer Opserwilligkeit bereit waren, sich für solche Anregungen und Ideale totschlagen zu lassen. Statt sie hochmütig zu verspotten, wird man dann die Achtundvierziger ehren al« die siegenden Geschlagenen eine« großen Beginnen«.
(Schluß folgt.)
kennung, verlieh dem Bedauern Au»druck, daß der Verband eine so kräftige Stütze verlieren soll, und forderte die Versammlung auf, zur Ehrung de« Scheidenden, der durch volle drei Jahre, seit Be. stehen de« Verbände«, mit Umficht Tatkraft und rastlose« Bemühen die Führung innegehabt und den Verband zu einer schönen Entwicklung empor, gehoben habe, kommenden Sonnabend in Buk» mayerS Gasthof „zum Stern' eine Ab-schied«feier zu veranstalten, an der teilzunehmen Ehrenpflicht eine« jeden Mitgliede« fei. Die Leitung de« Verbände« ward bi« zu der im nächsten Mo-nate einzuberufenden Vollversammlung in die Hände de« bewährten Ausschußmitglied «. Herrn Wilhelm Bleßing, gelegt. Die Versammlung schloß mit der Adfinguna de« „Liede« der deutschen Arbeiter".
Evangelischer Aranenverei». Freiiag, den 5. d. M.. fano im evangelischen Pfarrhaus« di« allgemeine Mitgliederversammlung de« Evangelischen Frauenvereine« stau. Nach Erstattung de« Jahre«, berichte« und der Rechnungslegung, wurde zu den Neuwahlen geschritten, die folgendes Ergebn,« auf. weifen: Vorstand: Herr Pfarrer Fritz May. Vor. stehen«: Frau Helene v.Sokoll. Schriftführerin: Frau Anna May, Schatzmeisterin: Frau N. Lindauer, RechnungSprüferinnen: Frau Anna Mohr und Frau Mara Zeischka-Walier. In dieser Vollver» sammlung wurden auch Spenden zu verschiedenen wohltätige« Zwecken bewilligt.
Iamilienabend des Attera»en»ertine». Der letzthin im Hotel zur „Post' veranstaltete Familien« abend de« Veteranenvereine« nahm einen recht be. friedigenden Verlaus. Der Besuch war ein über die Maßen guter und da« erzielte Reinerlrä»n>« ein recht erfreuliche«. Die Leitung des geselligen Teile« lag in den Händen de« Herrn Cvetanowitsch. Dem Tanzvergnügen ward in ausgiebigem Maße ge« huldigt. Die Musik hiezu besorgten acht Mann der Cillier Mufikverein«kapelle.
Per Tag von Heversee. E« war noch in den Zeiten, da Oesterreich an 1t ine deutsche Ausgabe glaubt«; e« war im ruhmreichen Jahre 1864, da Oesterreicher und Preußen brüderlich vereint, den deutschen Brüdern von Schleswig Holstein, meer» umschlungen die drückenden dänischen Fesseln ab» nahmen. Ein blutiger Tag war der 6. Feber. (Wir folgen hier der Schilderung des Oberleutnants E. Hermann, in feinem Buche „Oeverfee".) Die Brigade Nostitz. mit dem 9. Jägerbalaillon an der Spitze, dem das Jnfanlerie-Regiment Nr. 27, König der Belgier auf dem Fuße folgie, zog in Eilmärschen in Schleswig ein. Die Siadt war in den deutschen Farben beflaggt, unbeschreiblicher Jubel der Bevölkerung empfing die Besreier. Doch weiter gingS, bis endlich die Dänen erreicht nuten. Bei Oeverfee, eine halbe Meile südlich von FlenS» bürg hatte der Feind Stellung genommen. Mit unwiderstehlichem Ungestüm gieng da« 9. Jäger» bataillon, die Offiziere mit gezogenem Säbel, zum Angriffe vor. Ein vernichtendes Feuer prasselt« ihnen entgegen und haufenweise bedeckten Tot« und Verwundete den Boden. Havpimann La Motte und Leutnant Herold brachen, tödlich getroffen, zu-fammen, dir Hauptleute Schmigoz und Hermany wurden schwer verwundet. Der Anlauf drohte zu stocken; doch mit unvergleichlicher Bravour und Selbstaufopferung stellten sich Offiziere an die Spitzen der Abteilungen und riffen dieselben vorwärts. In wuchtigem Anprall kamen die Neuner» jäger an den Feind und drängten denselben in den Wald, wo ein unbeschreibliches erbitterte« Hand-gemenge entstand. Tüchtige und kampsbegeisterte Soldaten, das 1. (Kopenhagener) und 11. dänische Regiment — Kerntruppen der feindlichen Anrne — standen den Jägern gegenüber. Verzweifelt kämpfte da« Bataillon gegen die achtfache Uebermacht. Oberleutnant von Laime wurde durch einen Kolbenhieb niedergeschlagen; Führer Czerny. der infolge «in«» SchuffeS durch beide Hüfien unfähig war. sich zu erheben, feuerte seine Leute durch Zuruf« zur Ausdauer an; mit seltener Bravour kämpfte Jäger Josef Wajner. Unaufhörlich schmetterte Hornist Korb daS Sturmsignal. Da erschallte er-neule« Hurra und der jauchzende Ruf: „Die Belgier! Der Sieg ist unser!' Allenthalben begehen die mutigen Kämpfer von Oeverfee die Feier de« ruhmreichen Tage», an dem besonder« die Neunerjäger und da« Jnfaaterie-Regiment König der Belgier sich mit unverwelklichem Ruhme bedeckt hab«». Auch wir haben in unserer Mitte vier Männer, die al« Neunerjäger den heldenmütigen Stur« auf Oeverfee mitgemacht. E« sind die» die Herren Karl Sabukofchegg. Hausbesitzer, I. Ferk, StadtamtSkanzlist i. R., Jakob Art» fchan, Hausbesitzer und N Korey, Grundbesitzer.
Geile 4
Nummer 12
I« Namen dieser Vier bot Herr Sabukofchegg am Gedenktage dem Ofsizier«korp« der Neunerjäger, da« den Tay von Oeverfee mit großem Feier« beginn, ein»! Drahtung zugehen lassen, die mit einem Dankschroden Beantwortung sand. Ehre den Tapseren und ihren ruhmreichen Erinnerungen!
Aür die MLrmltuve haben neuerding« ge-spendet: Frau Wtfiak (Stammeln und Schroatteln, Frau Arnalie S. S. S. 10 X, Frau Rosa Wehrhon 5 K. Herzlichen Dqnk!
Zvetterlaune» Die W-ttermacher sür di« Cillier Dunfthüllt trieben gestern mit un« ihren Schabernack; sie bescherte« un« im Laufe eine« Tage« Sturm, Hagel, Donner, Blitz, Regen, Schnee und Sonnenschein. An eine derart kunterbunte Witterung zu einer solchen Jahre«zeit können sich die ältesten Leute hier nicht erinnern.
Kyeaternachricht. Der Faschingastimmung ent-sprechend gelangt nächsten Sonntag um 6 Uhr abend« die bereit« seit langen Jahren hier nicht gegebene lustme Posse „Robert und Bertram' zur Aufführung. Die Hauptrollen der beiden Vogo» bunden sind in den Handen der Herren Kühne und Lang. Ansonst ist nahezu da« gonze Personal be-fchäftigt. Wer herzlich lachen und sich ernt unter» halten will dem sei der Besuch dieser lustigen Voi» stellung wärmsten« empfohlen.
Schaubühne. Am vergangenen Dienstag er-lebte auch an unserer Bühne da« dreiaktige Luft-spiel .L>ebe«manöoer" von Kurt Kraatz und Freiherrn v. Schlicht seine Ausführung. E« handelt sich in der Hauptsache in dem neuen, mit grobem Beifall aufgenommenen Schwanke — natürlich »in Militärstück — um zwei Liebespaare, von denen da« eine, selbstredend recht ungeschickt, gegen leine Umgebung, da« andere gegen einander „manöoe» riert'. De« Obersten von Lelsea Töchterlein liebt einen Gelehrten, der sich »m .bunten Rock' al« Reserveleutnant bei der Inspektion de« Regiment« sehr unbeholfen benimmt, eine heillose Verwirrung anrichtet, die aber gerade dazu vtent, dem Oberst zur Beförderung zu verhelfen. Aus diesem mii Ge-schick scherzhaft behandelten miluärtschen Hintergrund» — »« marschiert die ganze Reihe der be> kannten Typen auf. der polternde Major und der vorlaute Kadett sind nicht vergessen — spielt al« rigtniliche Haupthandlung die Ltebe einer zu Be» such beim Oberst weilenden Dame zu einem braven Oberleutnant. Die beiden, d. h. vornehmlich Leon tine manövriert gegen den geliebten Mann, di« plötzlich die Sache dutch «ine böse Klatschgeschichte höchst ernst zu werden droht. Natürlich löst sich alle« am Schlüsse mit Hilfe eine« aufgedeckten Ge» heiomsse« in Wohlgefallen auf. Da« eiwa« roman» haste Seheimni« de« wackeren Offizier« besteht darin, daß er — ein moderner T»llh»im — al« unvermögender (!) Offizier die Witwe eine« Käme-raden unterstützt und natürlich verdächtigt wird :c. Da« Stück wurde — wie schon gesagt — mit großem Beifall aufgenommen. Da« Stück scheint auch vor den Augen der Darsteller Gnade gesunden zu haben, denn e« ward durchgängig mit sichtlicher Freudigkeit gemimt. E« ist vor allem der feelen-vollen Verkörperung der Leontine zu g»d«»ken. Au« den Tiefen ihrer Seele holt Frl. Kleiber ihr« wahr-hasien Töne hervor; in jedem Worte, in jeder Geberde scheint sie ihr eigene« Selbst zu vtrkörpern. Den Oberleutnant von Winterstein gab Herr Frie» b«rg mit reifster Beherrschung seiner retchen und gefunden Mittel. Auch Frl. Kloegl wußte sür de« Obersten Töchterlein den richtigen Ton zu finden. Eine schöne Talentprobe legte Herr Wieland alS Dr. v. Osten ab. Der schüchterne und unbeholfene Büchermensch ward von ihm köstlich persiflt»rt. Be-sonder« in dem ersten Gespräche mit der Dame de« Hause«. Frau v. Veiten, erwie« sich sein Spiel al« dem Leb«n abgelauscht und al« «ine von scharfer Beobachtung zeugende Studie au« der Naturgeschichte der Bücherwürmer. Frl. Pack war in letzter Stunde sür da« erkrankt« Frl. Jlmar eingesprungen und spielte ihre Hosemolle recht neu und mit der «ö» ttgen Forschheit de« jungen Kadetten, welcher eine Armee in feiner Faust fühlt und sich frühzeitig al« Schwerenöter und Herzenknicker aufspielt. Der sich in seinem vorzüglichen Spiele allzeit getreu dlei-benve Herr Weißmüller erfreute un« mit einem trefflich gelungenen pensioniert«» Militär. Bleibt noch der Damen Kühnau und Ott und der Herren Ranzenhofer und Kühne zu gedenken, welche ihr Beste« dazu beitrugen, da« Lustspiel wirksam zu machen. M-a.
die Kraue»!" so dachte ei« deutscher Dichter, andere Leute denken wieder ander«. So fiel e« kürzlich Unwissenden aus, daß der neue Papst keine Frauen mehr bei Mufikanffühtungen
in katholisch»» Kirchen al« Mitwirkende duldet. Da« ist ab«r gar nicht« Ausfällig»« für d»n, d«r weiß, wie die katholische Kirche über die Frauen denkt. Sie g»lten eben sür „unrein". Hat doch »in Bischvs auf d»r Synode zu Ma^on erklärt, man könn» di« Weiber doch nicht Menschen nenne«, und auch der berühmte Anfelm v. Canterbury nennt da« Weid .ein fuße« Uebel', »eine teufelische Hefe" und ruft entsetzt au«: „Da« Weib ist der Tod der Stele!* Und di« beiden päpstlichen Inquisitoren Jakob Sprang«r und Heinrich Zustiton« schreiben in dem von der theologischen Fakultät in Köln approbierten, berühmten .Hexenhammer". Frage 6, Seile 4V: „Wo« ist da« W ib ander« al« »ine Vernichiung der Freundschaft, »in» unentrinnbare Strafe, ein notwendige« Ueb«l, «in« natürlich« Ver-suchung. ein begehren«werte« Unhtil, ein Naturübel mit schöner Farbe bestrichen? Wa« ihren Verstond betrifft, scheinen die Frauen einer anderen Art an-zugehören wie die Männer.' Der Erzbischof Hilde» den v. Tours behauptet in feinem Sermon über die Enthaltsamkeit: .Da« Weib ist treulo« und unlein, sein Geist hat gelinge« Bewußtsein, ist unftät, gvttlo« und voll von Gift. Da« Weib ist eine lebensgefährliche Grube, alle« nimmt e« in sich auf. alle iäufcht e«, für alle« ist e« zu haben." Wie Concina. Liguori und viel» andere über die Frauen urteilen, wagen wir hier nicht wiederzugeben. Aber hinweisen möcht»« wir noch aus »inen Au«» spruch, den mit Wissen und Zustimmung seine« Bischo!« »in katholisch»? Priester in einer im katholischen Verlag» .Styria" in Graz im Jahre 1901 erschienen Broschüre „Zwölf GewlffenSsragen eine« Lo« ron Rom-BummlerS" r etan hat. Der tapfere Streiier für seine Kirche schreibt da wörtlich: .So oft der katholisch« Priester in der Allerheiligen Litanei betet: «Ab onini malo libera domine!*, d. h. .Von all»m Uebel erlös» uns, o Herr!", da gedrnkt »r jedesmal mit dankbarem Hetzen dtr großen Wohltat, baß ihn Gott vor «inet best»«« Ehehälfte bewahrt hat, mit der et in seinem Zorn so manche« „Di»n»t am Woit' zusamm,«gekoppelt hat, wo« d»m gut«« Mann« so bitt«« Stunden, so sau« Wochen und qualvoll» Joh« bereitet und »r kann da« Ding nicht lo« werden.* Nach alle» dem muß man sich wnnder«, daß gerade die so verachtete« und geschmähten Frauen so «reue und oft fanatisch« Anhängerinnen der römischen Kirche sind. Aber der frühe« katholische Priester Chiniqui hat un« basilr eine richtige Aufklärung zuteil werben lassen. Er erklärt die« damit, daß diese frommen Frauen gezwungen sind, ihr« geheimste« Gedankt«, ihr ganze« Geschlechtsleben mit Beiseite» setzung oller Scham zu enthüllen, woduich sie in unbedingie Abhängigkeit vom Priester geraten und dieS um so sicherer, je größer der Kampf ihrer Schamhastigkeit vorher war. Wa« fagt die hl. Schrift über die Frauen? „Wem ein tugendsame« Weib beschenkt ist, die ist viel edler, denn die löst-lichen Perlen" und. „Lieblich und schön sein ist' nicht«, aber «in We'b, ba« den Herrn fürchtet, soll man loden!'
Südmark - Bücherei. Dieselbe wurde am I. März 1901 eröffnet und ist gegenwärtig beim Etadtamte im Vorzimmer de« Herrn ArntSvor» stände« untergebracht. Sie enthält 85 Bände wissenschaftliche« und 1230 belletristischen Inhalte« und die besten Romane der Reuzeit. Au«leih» stunden sind jeden Montag, Mittwoch und Freitag (Feiertage ausgenommen) von 1 bi« 2 Uhr nach-mittag«. Die Monoi«gebühr beträgt 10 Heller, außerdem find 2 Heller für jeden Band für vier» zehn Tage zu entrichten. Bücherverzeichnisse sind ebendaselbst um 4 Heller per Stück zu hoben. Im Jod« 1901 wurde« 4170, im Iah« 1902 7760 Bände entlehnt. Jeder Deutsche kann Bücher entlehnen.
Kagesanzeiger. Donnerstag, den II. d.
M.: Pro».: Euphrosine; Kath.: Desideriu«: deutsche Tage«heilige: Starkhand, Bertrodo. — Freitag, den 12. d. M.: Ptot.: Eulalia ; Kath.. Eulalia; deutsche Tagesheilige: Raimund. Hunibetto. — Sonnabend, den 13 d. M.: Ptot.: Kastor; Ka»h.: Katharina; deutsche TageSheilige: Folktom, Ermenilda.
Wie tritt m«m üver t Der Uebertritt muß unter allen Umständen schriftlich angezeigt werde« und zwar in Cilli al« Stadt mit eigenem Statut an da« Stadtamt und in det Umgebung an die k. k. Bezirkshauptmannschaft Cilli. Mit anderen Behörden, sei t« g.iftliche oder weltliche, hat der Uebertretende nicht« zu tun, am ollerwenigsten mit dem römischen Pfarramie. Der Austritt au« det römischen Kirche ersolgt laut nachstehendem Muster: Löbliche« Stadtamt Cilli al« politische
Behörde oder löbliche k. k. Bezirk«hauptmannfchaft Cilli! Der eigenhändig unterzeichnete Rudolf Maier, Kaufmann in Ctttt, Lutherstraße 17, geboren am 4. März 1879 zu Roßwein. Bezirk Marburg, zuständig nach Pettau, bringt hiemit gemäß Gesetze« vom 25. Mai 1868, Art. 6. feinen Austritt auS der römisch-katholischen Kirche zur Anzeige. Auch wird der Unterzeichnete im Einverstündnisse mit feinet Ehegattin feine Rindet Hermann und Emma, gebore« am 2. Februar 1897 und 16. Juli 1899, die somit da« 7. Lebensjahr noch mcht erreicht hoben, fortan im evangelische« Glauben erziehen. l«emäß der Verordnung vorn 18„ Jänner 1890, R.-G.-Bl. Nr. 13, wird um schriftliche Bescheinigung dieser Anzeige ersucht. Rudolf Maier. — Mit dieser Bescheinigung begibt sich der Uebertretende zum hierottigrn evangelisch»« Pfarramte und er-sucht um Ausnahme in die deutfch-kvangelische Kirche.
gilt Denunziantenwilch. Ei» schäbiger Ge» seile ist der hier erscheinende pervakische Wisch, der sich in einem Falle von angeblicher Uederiretung de« KolponaaeverboteS zu Spitzel» und Angeber» dienste« hergab. Kein Getingeret ol« det Minister« präsid»nt und Justizministet v. Kotrber hat über die in Bedacht kommenden Bestimmung»« de« P«ßg»f»tz»« in anerkenntn«wert fch itfen Äonen den Stab gebrochen, da« neu« Preßgefetz hat den» auch diese Ichmädlichen Stellen de« alte« Ges-tze« getilgt und e« ist nur zu verwundern, daß auf Grund solcher hinlänglich abgeurteilten Gesetzt«-sttllen überhaupt noch Anklaaen geschmiedet wer» den. Entehrend und erniedrigend ist e« jedoch für ein Preßerzeugni«, wenn »« selbst an der Verwendung derartiger Fußangeln und Knebel de« Pteßgefetze« Gefallen findet. Da« Ganze wird freilich verständlich, wen« man erfährt, daß e« sich um die Verbreitung de« „Stajerc" handeln soll, det wie die .Glocke' de« Russen Alexander Hetzen die Bevölkerung aufrütteln soll, zur Erkennung det inneren Feinde, in diesem Falle der Petvaken.
Kur» für technische Zka?e»b«»s»«rbeite» des Kotzes in Hraz. Da« steiermärkische Gewerbe» fürdetung«-Institut in Graz veranstaltet vom 7. b>« 26. März den zweiten Kur« für technische VollendungSatbeiien de« Holze«. In diesem Kurse werden Holzzewe,betreibende inSbesondet« Möbeltischler. in der Oberflächenbehandlung de« Holze« theoretisch und praktisch unterwiese«. Besonderes Gewicht wird auf da« Färben in lebhaften Tönt» sowie auf da« Polieren gelegt. Der Kur« dauert drei Wocken; der Unterricht findet täglich ron 8 bi« 12 Uhr vormittag« statt. Da« Institut stell» alle etsotdetlichen Lehtbehelfe zur Verfügung. Die gefärbten Brettchen werben den Teilnehmern un-entgeltlich überlassen. Auch einige Möbelstücke werben in der Unten Woche fertiggestellt. Die Zahl bet Teilnehmet ist auf 20 beschränkt. Alle holzverarbeitende Gewerbetreibenden feien auf dieftn. den Anforderungen de« modernen Style« Rechnung tragenden Unterricht, aufmerksam gemacht. Die Anmeldung muß bis längsten« 15. d. M. bei der Direktion de« fteietmörkischen Äetverdefördttung«» Institutes in Graz. Herrengasse 9. erfolgen.
Krkedißt. Die in Brunndotf bei Marburg. HauS-Nr. 141, erledigte Tabaktrafik mit eine« jährlichen Bruttoerträgnisse von beiläufig 590 K, gelangt bei det k. k. FinanzbezirkS-Dtrekiion i» Marburg am 5. März L I, vormittag« 10 Uhr zur Offertverhandlung. Ostertsormularien für dies« Trafik sind bei den Finanzwoche»kontl0ll«»Bezirk«» Leitunge« kostenfrei erhältlich. Da» Vadiu« beträgt 50 K.
Hochcnegg. (Freiwillige Feuerwehr. — Unglücktfoll.) Am 6. d. M. fand die Hauptversammlung und ein Kränzchen der frei» willigen Feuerwehr in Hvchenegg statt. Herr Haupt-mann Kleinschrvdt eröffnete die Sitzung und brachte die Rechenschasi«betichte de« verflossenen Verein«» jähre« zum Vortrage. Au« diesen ist ersichtlich, daß die Einnahmen 625 49 X und die Au«gobeit 645-80 K betragen. E« verbleibt mitbin ein Ad-gang von 20 3 l K, welcher durch die Spateinlage per 241 K gedeckt «schein. Der Steigerturm kostete 417 62 X. Hieraus wurde zur Wahl geschnittn: Zum Hauptmann wurde He« Franz Kleinschrvdt, zu dessen Stellvertreter Herr Friedrich Lang, zu« Schriftführer Herr Friedrich Lang, zum Steiger» zug«führer Herr Johann Uratarii, zum Spritze»-zug«führer Herr Jgnaz Jekl, zum Rohrfühter Herr Martin Schweiget gewählt. Zum Schluß de« offiziellen Teile« ermuntert« He« Haupima» Kleinschrodl alle Kameraden auf, stramm zusam««» zuhalten und die Uebungen vollzählig zu besuche», da der Verein im nächsten Jahre da« 25jährize Gründung«.Jubiläum verbunden mit einem Bezirk«-
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f«uerm>«hrtag. zu feiern gesenkt. Auch wurde an
den Merrn Bürg«rmeisttr die Bitte gerichtet, nach Tunlitchkeit den Verein in finanzieller Beziehung unterstützend, deizusteh«». Anschließend an die Hauptiveisammlunq fand in Pölschrr« Gastlokalitäten ein setbr unterhaltende« Tanzkränzchen statt, welche« von fsast allen deutsch«« und vielen slovenischen Famillien Hochentgg« b'suchi wurde und bi« in die flühe Morgenstunde in heiterster Stimmung fort» dauert». Der strammen und umsichtiarn Leitung de« Herrn Haupimanne« kann dieser Verein e« ver-dankem nicht m hr zu den letzten Feuerwehroereioen de« Bezirke« gezählt zu werden. — Kürzlich geriet die B«esitzevn Maria Jost au« Kirchstätten am Heimnnege in eine SchnapSbrennerei, woselbst sie wahrsctheinlich zuviel de« Guten tat. da sie «m nächstem Tage im nahen Bächlein tot aufgefunden wurde.
Mölan. (Feuerwedr-Kränzchen.) Da« am 7. d. M. im Gasthofe de« Herrn I. Rak ver-anstaltkite Kränzchen der hiestzen Freiwillige« Feuer-wehr madm dank der eifrigen Bemühungen de« Wtdrh^uptmanne«, Herrn Priboschitz, de» idrn zur Seite st>ehenden Ausschüsse« und der sich in lieben«-würdia«er Weise in den Dienst der Verschönerung de« Feste« stellenden beiden Fräulein Rak einen glänzenden Verlaus. Von auswärtigen Gästen sind zu nennen: die Feuerwehrabordnung au» Schön-stein uniter Führung de» Herrn Bre«nik. die Weiten-steiner Anordnung mit Herrn Wehrhaup mann Tischler und der Vertreter der Cillier Freiwilligen Feuerw-Hr, Herr Dietrich Dickstein. Der Abend ward amch noch durch den Besuch zahlreicher Damen von Schönster» und Neuhau« btulücfi. Der Zu» sammentdall der untersteirischen Deutschen erlangte in der Veranstaltung erfreulichen Ausdruck.
chomotitz. lSängerkränzche». — Schul-veretmSoerfammlung) Der teutsche Männer-gesa»g«werein gab am 6. d. M. im Saale de« Herrn O. Urbain ein Sängerkränzchen, welche« wohl zu den grliungenst«» Veranstaliungen diese« vereine« gehört. Zum Vortrage gelangte zuerst .Senner« Adendstäindchen" von Ono Waldmeister, welche« fti«munV»volle Lied Herrn Manin Kowalsch Gelegenheit bot, seinen wundervollen Banion zur Geltung zu 'bringen. In die heiterste Stimmung wurde «an abt'r versetzt bei der Aufführung der großen Oper »Die Bürgschaft^ von Leopold Ely. König Diony«, Tyrann von Syraku«, wurde von Herrn K. Wesenijcheg. Möro« von Herrn Han» Baumann, und Karwline, fkin« Frau, von Herrn Fr. Kupnik wirklich wmsterhasl gegeben und man sah. daß der Sangwani Herr Franz Nechuiny beim Einstudirren keine Mülhe scheute. Die Klavierbegleitung besorgte in bekonmier Liebenswürdigkeit Fräulein Christine v. Nagy Um die Ausstattung de« Stücke« hat sich Herr The«aierdirektor Braun verdient gemacht. Der Besuch der« Abend« war ein geradezu überraschender und da «auch von Retschach, Oplotnitz. Windisch-Feistritz uind W-itenstein zahlreiche Gäste herbei-geetlt warren, >o konnte der geräumige Saal die» selben kämm fassen. Daß man sich hieraus dem Tanzverginügen im vollsten Maße hingab, ist wohl erklärlich. Und da diesmal auch die Herren recht brav wareen, so dürste wohl jede Dame auf ihre Rechnung gekommen sein. — In der die«jährigen Vollversammlung der Ortsgruppe Gonobitz und Umgebung, de« deutschen Schulvereine« erstattete der adlreteende Ausschuß seinen Rechenschafi«bericht. Die Zahl der Mitglieder ist im letzten Jahre er-freulicherwoeise um 10 gestiegen. Die Neuwahl der Berein« lrittung halte folgende« Krgebni«: Dr. Adolf Kadiunigg., prakt. Arzt. Obmann; Willibald Swo-d«?a, k. k.. Notar, Obmann - Stellvertreter; Aloi« Seidler. O)derlehrer. Säckelwart; Karl Wesenschegg, Hau«- undd Mühlenbesttzer. Säckelwart - Stellver-treter; Alooi« Weixler. Lehrer. Schrif.führer; Franz Nechuiny, LLehrer, Schrifisührer-Stelloertreier.
Krasttuigz. (Schütz«nkränzch«n) Da« a« 6. v. Wt. in den Gasträumen de« Herrn Der-nousch'k voon der hiesigen Schützengesellschast veranstaltete Schützenkränzchen erfreute sich trotz der schlechte» Wöiuerung eine« guten Besuchet. E« war nicht allein i die hiesige deutsche Gesellschait zahlreich venreien. Irjondern auch von auSwän«. so au« Cilli »nd Sieinbtrück sind Tanzlustige erschienen und ge-staltete sich da« Kränzchen zu einer äußerst gemüt-lichen Unter »Haltung. Die Damen waren in recht geschmackoobllen Kostümen «rftiene», ebenso auch einige Herrena. Die Biertänze leitete Herr Schützen-meifter Han«« Papp, welcher auch im Vereine mit mehreren Söchützen die hübsche Ausschmückung de« Tanzsaale« I besorgt hatte. Unsere bekan»«e Mareiner Kapelle fpieielie wie immer recht fleißig und au«» dauernd, wwährend ein guter Bekannter au« Cilli die gwischeaiapausen mit allerlei lustige» Kuplet«
auszufüllen verstand. Da auch noch Küche und Keller Außergewöhnliches leistnen, besonder« aber letzterer ein »»«gezeichnete« Grazerbier aufzuweisen hatte, waren die Gäste vollauf befriedigt und erst in den frühen Morgenstunden zur Heimkehr bereit.
Auf freie« Auß gesetzt. Der seinerzeit unter großem Aufsehen wegen Mordverdachte« in Haft genommene Telegraphenaufseher Josef Walzer wurde über Beschluß der RatSkarnmec be« k. t. KreiSgerichteS Cilli famt den beiden Mitbefchuldig» ten dieser Taae au« der U»l«rsuchung«haft ent-lassen und auf freien Fuß gesetzt.
Uns dem Hrazer Amtsblatt«. Amortisierung de« Cinlaaedüchkl« Nr. 40.974 der Sparkasse in Cilli, K.-G. Cilli. — Einberufung der Erben nach der verstorbenen Marie Freißmuih, B.-G. Mureck. — Erinnerung de« Fehlens des NotariatSakieS über einen Kaufvertrag zwischen Michael Probst und Markus und Anna Zechner, Notariats-kammer Cilli.
chrazer Kheater. ES ist ga»z sonderbar: von allen Seiten wird über den Spielplan geschimpft, aber in der Tal erweist sich, daß bei sehr, sehr leichter Waare da« Hau« gefüllt ist. bei besseren Stücken die erste Aufführung halbweg« besuch« ist, die folgenden sehr schielt. Mich dünkt, da« Publikum hat »»solgedessen kein Recht zu schimpsen. Gehe e« nur in die besseren Stücke hinein. Direktor Cavar hat gegen das ernst« Schauspiel gewiß keine solche Abneigung, daß er sie, fall« sie besucht würden, nicht aufführte, und wenn er sied», daß sie Beifall finden, wild er sie uuch noch dKe«t»tt«t «Ind, feruer die richtige Wahl der geeigneten Zeitungen getroSen wurde Um dies in erreichen, wende man tich an die Annoncen-Expedition ron Uudolt Moase, Wiem, L, Seileratltte 2, von dieser Firma werden die rar Erxielnng eines Erfolges erforderlichen Auskünfte kostenfrei ertheilt, »«wie Inoeraten-EntwUrte zur Ansicht geliefert. Berechnet werden lediglich die Original-Zeilen-preise der Zeitungen unter Uewilligung höchster Rabatte bei grOsaeren Anftrigen, so da«« durch BenOtsang dUces Institutes neben den sonstigen grossen Vortheilen eine Ersparnis an Insertions-kosten erreicht wird.
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„Xu, Fritz, b« Junge hin möchte auch einen Äpfel I"
Tagesnenigkeittn.
Fit A-metev de» Sayre» 1904. Im Jahre 1904 ist die Rückkehr dreier Kometen zu erwarten. Der Komet Winnecke müßte am Ansänge de» Jahre» in seine Sonnennähe kommen und dann hell genug sein, um ausgesunden werden zu können. Entdeckt wurde er im Jahr« 1319. und seine Um-laukazeit wurde aus 5.59 Jahre berechne,. Seit-de« konnte er im Mai 1858, Juni 1869, März 1875, Gepiember 1886, Juni 1892 und März 1898 beobachtet werden. Wie diese späteren Er» scheinungen gelehrt haben, brauch, er jetzt 5,82 Jahr», um seine Bahn einmal vollständig zu durch-messen, so daß seine Umlaustzeit sich um etwa ein Vierteljahr vergröbert hat. In srüherea Jahren, wo seine Sonnennähe in die gleiche Javre«zeit fiel, ist er nicht ausgesunden worden, vermutlich wird er auch di-Smal unbe«'rkt vorüberziehn. — Der Komet D'Arrest wurde im Jahre 1851 entdeckt und ist seitdem im November 1857, September 1870, Mai 1877. September 1890 und Mai 1897 wieder aufgefunden worden. Seine Umlaus«zeit betrug nach den ersten Beobachtungen 6.34 Jahre, ist in-dessen wir bei dem Winntckeschen Kometen, all-Wählich um mehr al« ein Vierteljahr größer ge-worden und beträgt j^tzt 6,69 Jahre. 2>cc^ Komet D'Arrest erreicht seine Sonnennähe i» Februar. Leider aber gleicht er auch dem Winneckeschen Ko. nuten darin, daß er in den früheren Erscheinungen, die sich in den Frühjahr«monaten ereigneten. mcht gesehen werden konnte. — Der letzte Komet, dessen Wiederkehr man im Jahre 1904 entgegensehen darf, ist der berühmte Enckesche Komet, der Ende Jänner 1786 von Mechain entdeckt wurde, aber, entgegen dem sonstigen Gebrauche, nicht den Namen seine« Entdecker«, sondern den seine« Berechner« trägt Der Enckesche Kome, ist besonder« dadurch
bekannt geworden, daß man au« gewissen Hemmun-gen in seiner Bahn aus da« Vorhandensein eine« widerstehenden Mittel« im Weltenraume glaubte schließen zu dürfen; die Vermutungen haben sich übrigen« später n.cht ganz bestätigt. Der Enckesche Komei hat eine Umlaustzeit von 3 30 Jahren und ist bi«her bei jeder Wiederkehr beobachtet worden, so daß also auch in diesem Jahre seine Wieder-ausfindung wohl gelingen wird. Die Wiederkehr in die Sonnennähe erfolgt am Ende det Jahre«.
Aeöer den Wert des Annonzierens. Jedem Industriellen und Kaufmann der Neuzeit sollte e« bekannt sein, daß man durch sortlausende« Annon-zieren nicht nur bei seiner bisherigen Kundschaft in steter Erinnerung bleibt, sondern auch große Un« kosten, welche sonst mil dem Reifen verknüpft sind, erspart und neue Abnehmer erwirbt. Die großen und modernen Geschäfte, welche da« Inserieren rationell betrieben, gewinnen immer mehr an Au«» dehnung, während andere, welche sich diese« mo-deinen Verkehr«mittelS nicht bedienen, veralten und zurückbleiben, denn .Stillstand ist Rückgang. Da« erwäge besonder« in der heutigen Zeit jeder Ge-schäst«mann, sei er Kaufmann oder Handwerker, sei er groß oder klein.
Nummer 12
Die Aabrik laudwirtschaftticher Maschine», Aosef Sriedliuder in Wie» ist bekanntlich in die Kommanditgesellschaft „Titania Werke", »ommandit-gesellschas, E. Haake & Ko. umgewandelt worden und hat die neue Firma die Fabrikation der landwirtschaftlichen Maschinen nach Pernau bei Wel« in Ober-Oester-reich »erlegt. Die „Titania-Werke' haben in Pernau ein ziemlich geräumige» Grundstück bezogen und fabri»ieren darin im großen Maßstabe die ReihensSemaschinen „Titania' (verbesserte „Triumph III"). die Gras- und SetreidemSher .Star', Heurechen und Heuwender und außerdem die Übrigen landivirtschastlich «? I E •0 ' Oi -s B5 •£ §! XI 8 « <3 « ■e ii) ■ö-(0 «? 'S)
Gajschek Anton _ I I 1 I — — _j — — __ 1 — — — — — - —
Grenka Johann — 4 — — 3 » — — —! — — — 1 334 69i ß
Janzek Martin
Karloschek Martin
Kossär Ludwig — 1 — — — s — — — — — —
LeSkoschek Jakob — 2 2«5
Payer Samuel — — I — — — — — — — — — —•
Planinz Franz — — 1 — 1 2 5 41
Plestschak Johann
^ Pleter«ky Anton 101
i Rebeuschek Jos.f — 10 — — 5 2 — — — — — — —
Sellak Franz — 1 — 2 3 — — — — — — — —~ 106 H-
Seutschnig Anton — 2 — — 2 5 — — — —■ —
Skoberne Anton — 6
Umek Rudols
Vollgruber Franz — 2 44 17 373
Wretschko Martin — — — 3 2 2 — — 1 — — — "
Gastwirte Private « _ _ — — — — — — — I — — —
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im eigenen k)suse.
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Htuummer 12
Seite 7
I», 100.000 Familien wird Meßmer's The« getruakeen. Turch ihn haben viel« die Vorzüge dieses Getränkte« erst kennen gelernt und M. I. in ihre» Kreisen weuerenmpfohlen. Jeder Versuch erwirbt der Marke neue Freunde«. Probepackele K 1'— bi» K 2 — bei: Kranz Zauggeer und Gustav Stiger. ».
Schrifttum.
MitNottzet des allgemeine« und praktischen Miffe»lS. Soeben gelangt die zweite Lieferung diese« epochemachenden enzyklopädischen Werke«, herausgegeben von Enn-nuel Müller-Baden, (Deutsche» Verlag«hau» KZong ik Ko., Berlin W. 57, in 75 Lieferungen k 60 P!f.), da» dem Lelbstudium und der Erweiterung der Kemntnifse auf allen Gebieten dienen soll, in den Handel. Klar und faßlich setzen die versasser, für einen jeden leiicht verständlich, in vorzüglicher Methode, ihre Themata, ««»einander, sedaß hier dem Studierenden da« Lermea zu einem wirklichen Genusse wird. Be» sonder« glücklich find di« Verfasser da gewesen, wo e« «alt die schwierige Absprache der englischen Sprach« dem Deutschen klar zu machen und diesen zu «in«r möglichst korrekten Beherrschung de« englischen Idiom« zu führein ^ Auch die da» Rechnen in den vier Spezie« nngem«im erleichternden Regeln und der stotte Ton, in dem hier chinesische, indische, ägyptische und israelitische Geschichte? in Kürze vorgetragen werden, verdienen die »olle Anerkennung de« Laien und Fachmanne«. Bor-züglich amtgeführte Illustrationen, farbige Beilagen und Revrodukoionen nach Kunstwerken verleihen auch dieser neuen Linserung ganz besonderen Reiz.
Z>a» literarische Deutsch Hellerreich. Unab-hängige Monatsschrift für Literatur, Theater. Kunst »nd PoliUik Wien VI/2. 4. Jahrgang. 2. Nummer. Februar 1904. Inhalt: Vollbild von Maria von Ebner-Estchenbach mit Artikel von Moritz Necker. Die Unmöglich»keit in der Landfchast«malerei von Otto Alscher. Lisa« Grab. Novelle von A. M. Kolloden. Schauspiel»-Sehnsucht von ffi. v. W, Sozialer Um« und Aufbau durch genossenschaftlich« Selbsthilfe von Dr. A. Frühaus. Gedichte, Theater, Rundschau.
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Pie Kundswut. Ueber die Entstehung dieser furchtbaren Krankveii, von deren Auftreten i« ver» gangenen Jahre die Tagetzblätter wiederholt be» richtet haben, ist bekannt, daß dieselbe fast au«-schließlich bei herabpetommenen, herrenlosen Hunden auftritt und von diesen durch Biß aus andere Hunde und lebende Wesen übeltragen wird. Erwiesen ist e< serner. daß unter den gebissenen Hunden nur ein geringer Prozentsatz von der Wutkrankheit be-fallen wird, während die meisten von dieser gefähr» lichen Krankheit verschont bleiben. E» scheint beut-nach, baß bi« Hunde bei rationeller Bedanblung unv Fünerung viel weniger ober überhaupt nicht zur Wu krankveit inklinieren. Man behandle daher die Hunde. diese treuen Gefährten be« Menschen, stet« in humaner Wufe unb gebe ihnen nur ein naturgemäße«, leichtverdauliche» unb nährkräftig«« Futter (am besten „Fattinger« Fleischsafer-Hunbe» suchen") unb nicht so ungeeignete», nur au« Tisch-abfüllen ober dergleichen bestehendes Füll», wie e« heute oft noch üblich ist.
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langeu mit Beginn des Schuljahres 1904/05 zwei Lehrstellen für klassische Philologie als Haupt- und deutsche Sprache als Nebenfach zur Besetzung.
Bewerber um diese Stellen, mit denen die systemmässigen Bezüge nach dem Reichsgesetze vom 19. September 1898, Nr. 1 ^3, verbunden sind, haben ihre Gesuche im vorgeschriebenen Dienstwege bis 30. Mftrz d. J. beim steiermärkischen Landesausschusse in Graz einzubringen und in denselben gegebenenfalls das Ansuchen um Einrechnung von Supplenten-dienstjahren im Sinne des § 10 des Gesetzes vom 19. September 1898 ersichtlich zu machen.
Graz, am 3. Februar 1904.
Vom steiermärkischen Landesausschusse.
Für Magenleidende!
Allen denen, die sich durch Erkältung oder Ueberladung des Magen«, ! durch Genub mangelhafter. schwer verdaulicher, zu bei&er oder ju kalter Speisen oder durch unregelmäßige Lebensweise ein Magenleiden, wie:
Magenkatarrh. Magenkrampf, Magen-schmerzen. schwere Verdauung oder Verfchleimun«,
zugezogen haben, sei hiermit ein gutes Hausmittel empfohlen, dessen vorzügliche Wirkungen schon seit vielen Jahren erprobt sind. ES ist dies das bekannte
Aerdauungs- und ZZkatretniguagsmtttek, der
Hubert Hllrid)'srl>c Kräuter-Wein.
DieserKränterwein ist aus vorzüglichen. heilkräftig befundenen i Kräutern mit gutem Wein bereitet und stärkt und helebt den Verdauungsorguuismns de* Menachen. ohne ein Abführmittel zu nein. Kränterwein beseitigt Störungen in den Blutgeffewen. reinigt da« Blut von verdorbenen, krankmachenden Stoffen nnd I wirkt fördernd auf die Neubildung gesunden Blute«.
Durch rechtzeitigen Gebrauch des Kräuter-Weins werden Magenübel I meist schon im Keime erstickt. Man sollte also nicht säumen, seine An. Wendung anderen scharsen, äsenden. Gesundheit zerstörenden Mitteln vorzu-ziehen. Eymvtome. wie: Kopfschmerzen, AufNoßeii, Soddrritiitn. ^labungt«. Ukdkllcit mit tltdrechen, die bei chronischen ^veralteten) Magenleil»» um so hestiger auftreten. werden oft nach einigen Mal Trinken beseitigt.
Q:titMit*rßn dedebt Unverdanlichkei». verleiht dem VerdauunqSsystem einen Aufschwung und enlsernl durch einen leichien Stuhl untaugliche «tone aus dem Magen und Gedärmen.
Hageres, bleiches Aussehen. Slutmanget. Eutkräftnnfl
sind meist die Folge schlechter Verdauung, mangelhafter Blutbildung uno eines krankhaften Zustandes der Leber. Bei SlWtlUUstjifcit, umet aervolei Abstammuig und HtmiitliSverstimuiu»!. sowie häufigen «npsschmerzen, schlaf lose» Niichlcn, siechen oft solche Personen langsam dahin DM" »räut«rrn
un Clttt, t)Ql »tutaa«, wiad..l!oi>»»d«r», Wind..«listn,. ««a-di,, Rodlii«. «indif!»-ntaj, OTartur«, Siltol, «ntfltU, Wann, ValttA u. (. m., tonne in «Kirrnuirt uttt *sm Ccitciieiiii-IUjo'.ji in Den Apollen.
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