Di». SchriMelwns. Ve?välwns vuchdrukerel» Maridvr, Zurtleeva ulica 4. lelephchN 2z. Vezugspreis» e f^dholen, monatlich D!n 20».^ Zustellen ^ » « « 21'^ Durch Post « « » » 20»-.» 5!uslanS, monatlich » » « ZO--» cinzelnumme? vin t bis 2'— V«i vesteNun, der Zettunz IN d« Mdon» nemen<»detras lilr Slovenlen tRr «lnd«» Üen« elnexMonat.avherdald I2r »i«d«stei»> drei Monate einzusenden.?« deantvortend« 0rIekeo»»ieMarke«erdeii »Ich» »»?ll11 ca 4. t» ci>d>iana bei ttlomG Lompan», t> Zagre» d«t >»» terkekla« ^ d, l» Vr«H A. Kienreich.NasleiKe^ t» V^H bei «WW iwzeis«'! «ahme« Niüv». Marwor, Sonntag, den 24. Mal tS2S. Nr. ttS Ungarische Lebens-fragen. e?. Budapest, Ende Mai. Die Entwertung der unqarischen Kronc, d^e das Lai^d, wenn auch nicht in so furcht-barom Maße wie Deutschland, aber doch noch etwas schlimmer als Oesterreich, n^t erspart ttebliebi.'n ist und dem Nationalvermögen tiefe Wunden geschlagen hat, war schon vor einiger Zeit zum Stillstand gekoni« men und näherte sl ch— nachdem das Ueber-ei?ikommen mit der Brink von England bezüglich eines festen Verhältnisses der Ungarkrone zum Pfund Sterling zustande gefom-men nn'o n'ckherte sich — nachde'M das Ueb^'r-der durch die finanzielle Sanierung stab'rli-sierten österreichischen Krone. Nachdem England wieder den Goldstandard erreicht hat und damit automatisch auch Ungarn seme WSHrunfl auf dieser Grimdlaae zu stabilisieren in der Lage ist, soll diese für den Kredit des Landes und für seine w^rtschaNiche Konsolidierung wichtige Besserung anck äußerlich durch Cchnffisng einer neuen Wcil?-rungseinbeit zum Ausdruck oebracht werden. Und so stsbt das ^abi?nett Bethlen, da? bereits so viele Klipven glsicllsch umscbifft Hut, wieder vor mehreren schwier!aen Aufgaben politischer und ökonomischer Na'tur. In Ungarn haben die ökonomischen straften seit seher eine nnteraeordnete Nolle gespielt und es ist wohl erklärlich' daf^ sich das hanPtsMsiche In-teresse der Oeffentr?'^'''i'!t den vlilitMen Problemen zuiniendet. ?^as nun d^ Insleb^nseftnng einer neuen Währung betrifft, so diirfte die ^lZcaiernna d'.il'c'' weniger Unterftschnng, aber voraus?siM'!ch auch weniger Ccbwieriikeiten ^i'nden al? 'n der Behandlung der bocl'volit^sc^c'n des N^lil'lrechtes. ?^as ?^''ilifen dfibei hensisssh tigt, wird von de? Nl'?htsvr<'sse nnibmwnn-den 5ugeg<<'en: „Die ?erbinderi?na ges.'i^li-cher .^nlafsnng radikaler Stri'^mnnaen, welche die soziale S^^llktur des ?andes gefähr« den könnten . . " Der Kamvf um das allge-mei'ne. aehe'iine ^^^'lifreck't tos,t an? d-'i' aan-zen Linie und die Regierung ii't ungeniei-t d^r an gegangen, die aebeime Abstimmung an^ t^rund ihres Wahlrecht^entivnrkes nur i".n lbeschränkten Maße znMalsen. Nun hat a's>''r der Wahlrechtsalksschuß die von der gieruna voraesf^laaene f'^heim<' in siiuf Indnstrieorten gestrichen nnd auch die einer Vertretung der Mi'noritäten gslnstige Listenwahl nur in einia<'n gri^s^ersn Städten beibehalten, d^e mebr als e-inen Aki-geovdneten wählen. Dl'e Ovvosition erklärt dagegen die anaesifhts der hein^^" in gani Euwpa ein»gLfül)rten geheimen Abstimmung von der Neftievuna in der amen, auch für 30 T^ge Proviant an Bord. Es ist beabjichtiigt, daß die beiden Maschinen nebeneinan^kier in IVO Meter AWc^nd auf 50l>—700 Meter Höhe, auf der Rückreiie auf 2000 Meter ^he gehen. Die FUeger beabsichtigen, sowoihl auf der .Hin- wie auf der Rückreise kewe Zwischenlandungen vorzunehmen, wenn sie nicht dazu gezwungen werden. Die „HoM" ersiielt unmitteMr vor denl Start oen Befehl, nordwärts zu gehen, wäihrend die „Frmn" einige Stunden später folgte. Die Schiffe werden so weit nordl^rtS Umblldung der Sofioter?tt-glerung Gosta, 23. Mai. König Boris empfing gestern den Ministerpräsidenten Canko-w in ei-ner längeren Audienz, wobei er ihm die Umbildung der jetzigen Regierung in eine lkoa« litionsregierung ans Herz legte. Mißgeschick der Malaria-Kommission de» Mlkerbundes. T?KB. Beirut, 22. Mai. (Wolff.) DaS Auto, worrn die Mitglieder der Malaria-Kom-mission dos Völkerbundes von einem Besuche des Libanon-Kebietes zurückkehrten, stürz te in einen Abgrund, .^"^iebei wurden Dok-to'- Lathian fGroßbri'tannien), Dr. Barling fAmerika) und die sranzösische Sekretärin Frl. Bisson getötet. Eine andere französische Dame und Dr. Schwellgrehel (.Holland) erlitten Verletzungen. gehen, als die Eisverhältnisie es gestatten, uns nach den Fliegern UMchau halten. Für die ersten Tage haben die Meteorologen gutes Wetter vorausgesagt. W.sW. Berlin, Mai. Nach weiteren MeldunMl, die der „B. Z. am Mittag" mittels Funkspruches von Kingbai zugegangen sind, n>ar zur Zeit des Abfluges Amun'c^sens die gesamte Bevölkerung in Beivegung. Die Flugzeuge haben Benzin und Oel für eine Strecke von 2600 Kil^etern an Bord. Auf der H^nifchrt zum Pol wird mit leichtem Ge-genwin'c>e gerl gegen Spanien al5 auch gegen Frankreich vollstänig gebrochen werden. — Marschall French f. Marschall French, der Ol'erkomm'audiercnde der englischen Truppen im Weltkriege ist in der Nacht voiq 21. auf den 22. 'v. M. gestorben. — Was geschieht mit den Kindern der ka'^erin Zita? Das „Neue Wiener Abendblatt" meldet: Mit Beziehung auf ^das Gerücht von der Möglichkeit der Rückkehr der Königin Zita nach Ungarn wird dem „Neuen Wiener Abendblatt" von unterrichteter Se^ te mi'tgeteilt: Anläßlich der letzten schweren Erkrankung der Königin Zita wurde die Frage erörtert, waS im kritischen Falle mit den Kindern geschehen würde. Es wurde in diesem Zusammenhange die Möglichkeit erörtert, daß ein Teil der Kinder, insbesondere der früliere Kronprinz Otto, nach Ungarn, die übrigen Kinder nach Batx'ni zu ilirer Groi^nsulter, der fnlberen Erzherzogin Maria Josefa, di-e bei München wohnt, übersiedeln sollen. Die ungarischen Legitimisten stellen immer wieder die Forderung, daß Otto IN Ungarn erzogen roerde, da seine Erzie-bung in Leaueitio nickif im nationalistischen ungarischen Gei'lte erfolgen knöne. — Neuerliche Kabinettskrise in Belgien. Aus Brüssel wird vom 22. d. M. gemeldet? Die neue Reaierima unter '>em Vs'^i^e Van de Vvvere's stellte sich lieute dein Parlamente vor, wurde ied:>kb ber<'its in dersefb'M Sitzung g^türzt. Uelxv Vor^chl^ d^s Vür>icr-meisters von Brüssel wnrde 'oer Re'gierung mit 298 gegen 7? Stimmen das Mßtranens-Votum au^'ge'vrlx^en. Die Re-iiernnc, aiaH sofort nach der Sij^una i^re Demission. — Der bulgarische Anfsenminister Vek MuNeUni Meldnngen aus Rom zulosge ist der bulglarilche Nußenilliniister Kalsow auS «elie S' ^lLon!^ ^ Rom ewigetvolffen. Sofort nach , ftiirer Ankunft begab er sich zum MintsterprS 'pdere Merre'ouny. ? . K-Mi »NakvAriik g-UtiPz'. MMbSiSi«»Wi«W»SWW Kummer Nv vom L4. Mai ! Tageschronlk. ' Die neue Fahrordnmig. Gestern Kurve vom VcrtchrsmiMter die neue Fahrordnung nnterföttiyt. Die sZ^hrordnmrg regelt die Ei-isonbal^ und Schiffahrt für locn ganzen Etcrat und tritt mit b. Juni l. I. in Kraft. t. Der Waldbrand bei Stettin. Der Waldbran'ci hatte sich trotz rvschen Eingrei-ifeiis zchlreicher Feuerwehren und von - NeichSlvehrtrul^en mskrug verschont blieb. Der Wert der vcr-»Iiichtetien NaumbvstÄN'de wrvd auf 10 bis 15 ! Millionen Goldima-rf geschätzt. Menschenleben , find nicht zik beklagen. Nur einige Rettung?-.Mannschaften stnsv» an Rauchvevgiftimg erkrankt. t. Ein rätselhafter Raubmord. Beim Dorfe Voyanj unweit von Sr. Mitrovica in Stir-imien wurde am 18. d. M. auf einem Felde ein völlig entkleideter Leichnam gefunden. Es handelt sich offenbar um einen Mor'o. Die ! «Spur^n füh'tteA zur StraHe, wo Blutlachen ^jge^nden wurden. Von dort durfte mlch der ! Leichnam ins Feld getragen wor'den sein. ^Me Täter l)a>ben den Leichnom wohl deshalb ^yanz naikt gelassen, um alle Spuren zu ver-f tilgen. Inldes wurde neben einer Blutlache ^einr offenbar verloren gegangene zerrissene ^Dhotoglmlphie gefunden. Diese wurde zilsam-'.mengsstüc^lt un'oi ergab, dast das Bild beim Weograder Mowgra^n DuSian Bjelogo-tri^ angefertigt morden ist. Bjelogori^ könnet? den Namen des EigenKmers nicht ange-fiben, da daS Bild vor längerer Zeit herge-wor^oen sei. Es handelt sich offenbar lkm seinen Nmibmorv' lm einom Kaufinmnn oder kDalndelSreisenden. Der StationSwächter gibt Mn, in der kritis-chon Nacht baild nach ^lbgvng jl'des iBeogra'der JugeS anS jener Gogend »wchrere RevolveÄschtisse gehört zu haben. t. Das nackte Mädchen in der Lokomotive. Vin 17jähri!ges Mädchen aus Middlesbrough in Engilanid Hestiog volvkommen unbolleidet eine lmter DamPs stehende Lokoiniotive, gtib IVolldampf und fuhr mif derselben die Strek« ^e gegen London. <^ließlich stieß die Maschi-ve auf einige Miterwagyons. Das Mädchen ßprmig in eine andere Lofomotlve nnd war jm Begriffe, ih'rv tMe Fahrt fortzusetzen, als Vindge Bahnbevienstede erschienen und sie fest .»nahmen. Sie wurde bekleid^ und in eine Jr-sUenialnstallt Äbevführt. »m dillizstea 7U lisukea bei aben, und Ktvar in Gesellscha^ft mit einem geüvisien Franz aus Kovrivnica und einem gewissen Josef aus Zag^^rje. Am folgenden Te^e fand man Frau Klo-kovöar in ihrem einsam stehenden .^ause er-mor'oet vor. Die Leickie war im Keller unter einem Haufen Runkelrüben vergraben, der Kops mit einem giroßen Stein verdeckt. Der Körper wies mel?rere leichte, un'd eine absolut tödliche Verletzung am Kopse auf. Podlesnik wurde wogen Mordes angeklagt, leugnete aber beiliarrlich se'k'e Schuld. Alle Be weise sprachen gegen ihn nnd über die angegebenen Komplicen konnte er keine Auskunft geben. Anf (^irnnd der am 2. März l. I. durchgefühirten Schwnrgerichtsverhandlung wurde Po>c^leSni? zum Tode durä) den Strang verurtM. Das eingebrachte Begnndiguni'^sgesnch wurde vmn Könige abgewiesen uud das Todesurteil bestätigt. Gestern mittcr^gs nvurde dem Verurteilten im ÄsMlrgerichtSsaale vom Senate unter 'dem Vorsitze 1:es Obeirlandes.gerichtsra'tes Dr. Braölö die Mweiisung de) Gnadengesuches bekanntgegelx'n und niitg?teilt. daß das To-desilrteil am Samstag ilnl K Mr früh vollstreckt werkte. Ans die Frage des Präsidenten, ob er die Verkündilgung verstand, brach der Todeskandidat in Weinen aus und erklärte: „Das habe ich nicht verdient!" Celje, 23. Mai 1925. Scha-rfrichter MauSner traf gestern abends aus Sarajevo in Celje ein. In einer Ecke des Hofes des alten Kreisgerichtes wur'oe ein Pfahl aufg'eistellt, auf dessen obercnn Ende ein eiserner Hacken angebracht war. Vor dem Pfahl stand ein kleines Podium, zu dem drei Stufen führten. - Der Verurteilte war nachmittags KoMom-men rnhig nnd ergab sich sichtlich seinem Schicksale. Abends wurde ihm mitgeteilt, daß ein Kaplan zu ihm kommen werlde. Podlesnik lehnte den Geistlichen entschieden ab. Erst nach längerem Zureden ließ er sich dazu be-«oegen, worans der Kaplan Herr L?u!kman zu vhm in die Zelle trat. Um >^20 Uhr wurde er von einem Kapuzinerpater a^bgelöft, kam aber nm halb 20 Uh r wi<^t>er zurklck und blieb die ganze Nacht in der Zelle. Auch während der Nacht blieb Podlesnik vollkonrmen ruhig. Nur einnial brach er in ein krampfhaftes Weinen ans. Kurz vor Mitternacht verlangte er Speise und Trank und entwickelte einen guten Appetit. Er verzehrte ein Gulasch, Geselchtes nnt Salat und einen Braten. Dazu trank er Liter Wein, ^ Liter Bier und eine Flasche Sauerbrunn. Nach dem Essen verlangte er Zigaretten nnd z/war die feinste Sorte, die sogenannten „Stiefel von Pa^iL" (Ministerzigaretten). Als ihm 10 Stück „Zcta" geÄr-acht wllrden, lehnte er diesen „Schund" auf das entschiedenste ab und begnügte sich mit 10 Stnck ..Vardar". Schließlich gelang es dein Geistlichen, ihn dazu itu bewegen, daß er beichtete. Um )^4 Uhr früh enchfinq er die hl. Kommunion. Wie verlautet, soll er erst in der letzten Stunde seine Mor'c!tat eingestanden haben. Um 5^6 Uhr früh versmmnelte sich auf deln Gerichtshöfe der Gerichtshof und gegen 100 Zuschauer. Füus Minuten vor 0 Uhr traten zwei GesangnisauMier in die Zelle 'des Todeskandidaten und banden ihm die Häirde auf den Rücken. Wortlos schritt der Gef^ingene auf den .Hof, wo iihm durch 'oen Gerirlftspräsidenten nochma>ls das Todesurteil verlesen wurde. Mit den Worten: „Herr Scharsrichter, walten Sie Ih^res Amtes!" iibergab ihn 'ter Gerichtspräsident sodann den !Ls/'nt ^aso/>tnso/»,'stdsn u. Stsnc?ss7'ap/tts/'sn.' So/iu2s ^^7. Kvv. ^aT-ido/», S2ovsns»a u2. 7. ?s2. 200. Wie verlängert man vas menschliche Leben ? Doch nur dnrch vas rlchilge Aunktionlesen innerer Organe! Das Itaveiner Wasser tft das einzige richtige Mittel dazu. ^/s/ xe1anß^5t Du lrüker unä leicdter, venn vu ^esunä unä trüklick bist. (lesunälieit unä k^rökückkeit erkältst Du nur, vvenn Du äie vunäel'izaren krust- Karamellen immer bei Vir trü^Zt. Von anKLneiimen Oesckmsck, v^Irlcen 8ie appetitanre^enä, Zci^leimlösenä unä ver-äen guck von Kinäern jzerne genommen. krkÄltlick bei jeäem I<2ukm2nn um nur 3 vingr. 4999 Händen des Henkers. Ohne ein Wort zu sprechen, trat Podlesnik selbst über die drei Äusen zum Pfahl, wo ihm der Henker mit seinem Gehivfen die bereitgemachte Schlinge um 'den Hals legte. Ein stummer Blick, ein kMzes Poltern des umgeworfenen Schem-mels und der Todeskampf begann. Durch eine Kopfdrchung brach der Henker dem D)loes-kandidaten das G^ick, so daß !oer Todeskampf bereits in 4^ Minuten beendet war. In der 6. Minute konswtierte der Gericht?-arzt Dr. Bene'diöiö den Tod. Nach Verrichtung der flblichen Gebete war die Justifizie» rung beendet. Um 7 Mir früh wurde die Leiche abgenommen und in einen gewöhnlichen Holzsarg gelegt und aus 'oen Friedhof des Krankenhauses slÄrführt. . l'. Keittre Ecke. Die falsche Kur. „Herr Doktor, Sie Haiben doch gesagt, daS letzte Mittel gegen die Kinderlosigkeit meiner Frau wäre eine Kllr in Bad Elster. Nun bin ich im vergangenen Sonvmer j^wei Monate mit ihr loagewesen «nd eS wird wieder nichts ...l „Na ja, Sie Tchlaiumichel - wenn Sie mitfahren!" Der Lehrer fragt in lver Schule die Schüler, was ihr Bater sei. A. sagt: Schneider; B.: Tischler; der dritte Junge fängt zu weinen an. Der Lehrer erschreckt, in der Mei-niung, sein Nater sei tot und sraigt: „Warum wci7H du? Ist dein Vater gestorben?" „Nein, mein Vater ist ein Dienstmann," sagt leer Junge. „Das ist doch fein Grund zu weinen," nreint der Lohrer, „jeder Beruf, der sich ehrlich ernährt, ist anständig, auch ein Dienstmann.'^ „Ja," sagt der Bub, „wir wissen aber nicht, welcher, die Mutier !^t's Numero vergessen!" >)au5 üer^lAer. ' Anm)' Wothe.' K tRachdnick d-rM»n1 Mit'Geschick hatte er eS einzurichten gewußt, daH Most Dolbroschin sich ihm PlötzÜch «ur Seite br^siand und der Regierungsrat mit Mr Mnrtesse die Führung hatte. j Die junge Dame nahm die Zügel ihreS erdcS feister in die Hund. Ein siegesgewisses lächeln huschte um chre roten Lipipen, als sie Hastig dem Regierungsrat Aurief: i „Wollen wir yalloppieren? Wir lassen bmm den „Sdniernd'ieb" liegen und' reiten zum DSHrener Turm! Wenn wir die tPferde ausgveifen lassen, sind wir bald' zur lOtelle." l Der Re-gierilngsmt gab seinem Pferde die ^ Eporen. Mit leichtem Hufschlag flog der Rappe an der Seite FuchAstnte lc^in. Dietrich vvn Hellbiirgs Herz klopfte wie Pasend. es wirklich Absicht der Ä?mtefse, idon anderen voransziueilen, um mit ih.m al-ßein zu sein? Eine Weile galoppierten die Pfer^ mit nbenden Nüstvrn durch den Wald. Kein flog herüber und hinübeir. ^ Die Linden dufteten und streuten ihre Blü. ^nflocken in das Blondhaar der schönen Rei- Mli« Regierungsrat Mang, ein Meiches zil tun. „Ausgetobt?" fragte er nnt einem halben Versuch z,l scherzen. „Nein," gab sie halb lachend, halb ärgerlich zurück. „Das sollte mir wshl bei Ihrer Steifheit und Peidanterie schwer werden. Sinlo eigentlich alle Hannovermler so wie Sie?" „Wie bin ich den?" gab er lachend zurück. „Steif, hart, ka'lt, pedantisch. Mir graut ordentlich, wenn ich in Ihre erirschaften Augen blicke. Warum sind Sie denn nicht wie Ihr Bruder Jobst?" Ein finsterer Blick traf die Sprecherin. „Hich," machte die Komtesse nnd legte die Han^d in dem gelben Reithandschnh über die schillernden Augen, „ich weiß, was Sie siagen wollen. Gott sei Dank, das^ ich nicht seinen Leichtsinn habe, nicht wahr? Es ist aber doch so wonnig, so leichbsilmiig zu sein. Finden Sie nicht mlch? Füir mich hat es gerade-W etiNias Berauschen'oes, ich könnte, wenn mich die Lnlst anwandelt, grenzenlos leichtsinnig sein, über jede Schranke hinaus, um eine einzige Minute der Seligkeit!" „Gräfin," rief Dietrich, heisz erschreckt nnt eiineinl fast angstu^llen Ausdruck in dt'n Au- Sie lachte, ein leiseS, girrendes La-ckM, dias ihm das Blut in die Schläfen trieb. Eordia grub die kleinen, weißen Zähne fest in die roten Lippen, dann viairf sie lelden-ich den swpj zurück, ^ „Warum konrmen Sie nie zu uns. wenn wir Gäste hallten?" fragte sie plötzlich hart. Er sah sie gros; an. „Weil ich Sie gern fÜL mich allein haben möchte, Komtesse." Sje errötete unter dem heißen Blick seiner Augen, aber sie lächelte lt^och slj^öttisch, als sie entgegnete: „Und Ihre kleine SHocster? Wainim brachten Sie das Kind nie mit? Ich habe Sie doch so sehr gebeten." „Anne-Liese geht bisher noch wenig in Geselllschaft." ,,Na, seien Sie ehrlich', Herr vdn Hellburg! .Hätte ich die ^kleine nicht neulich zufällig auf 'ter Rennbaihn getrc-sfen und kennen gelernt, Sie hätten mir ^tas hübsche Kind sicherlich vorenthalten und unsere ständigen Mo^gen-spazierritte hätten ohne Anne-Liese stattge-fllnden." „Zugegeben, Gi'äfin. Vielleicht geschah das ans Egoismus, IM Sie ganz allein für mrch zu haben." Dietrich erschrak selbst vor der Kühnheit, die in seinen Törten lag. Konrtesse Cordia ignorierte sie vollständig. „Sie nrüssen unbedingt heute abends konl-men," fli'lstx'lrte sie ihm mit einem heisren Blick Sie sah ihn, wie es schien, fast flehend an. „Maina hat ihren Spiela'üend und ich — ich langweile niich so! Wollen Sie kon^nien?" Er erbebte unter dem schlaueren Mick der lang bewincherten Angen. Dietrich von Hellburg schlug das Kerj bis^ in die ÄWe Mein. .Ein uncrklärlickies Etwas warnte ihn vor dem schönen MÄdchen und doch hatte er ihr leichtfertig gemvg seine kleine Seh^vester zugeführt. Wider Willen neigte er das Haupt und sagte: „Wenn Komtesse besehlen, Werve ich für hente Abend zur Stelle sein." Er sah nicht das blitzartige, triumphierende Lächeln auf de-m rosigen Antlitz, denn seine Aufmerksanvkeit wurde durch zwei Rert-pser>oe abgelenkt, die ein Stalkbursche, als sie jetzt den Döhrener Twrm errci5)t haten, so-el»en über den Hos führte. „Mein Bruder und seine Braut müssen hier sein," rief Dietrich, «nanaenehm von dem Zirsaminentreffen berührt, „ich sehe dort ihre Pserde! Wollen wir absitzen?" „Veiristcht sich, die anderen werben 1a gleich eintreffen." Leicht glitt Cordia, ohne Dietrichs Hilfe anzunehmen, ans dem Sattel. Sie übergaben die Pserde 'dom hevbeeilenden Stalllbuvschen und traten in den stillen, schattigen Garten, ^oo Jobst von Hellburg und seine Brallt ihnen schon entgvgenkaimen. „Das nenne ich Glück haben," rief Jobst heiter. „Komtesse, ick) lege Nlich Ihnen zn Füßen, gestatten Sie, dast ich Sie mit meiner Braut, Fräuleitl von Redmvitz, bekannt nia-che. K>omtesse Lahrisch-Tannenhagen, liebe Mi>bnm, von de« ich dir schon so viel erzählte.".- , ^ lFprtleMg lMjj' RMlWer N« vkal KU Alls»!!'. S' RaArichtm aus Maribor. Die „VMaavgisid» Moch»" In Mmlbor. Vo« Fr. Martine. Die ksltonistve Tetlncchme, die aÄe Besucher den Ausfahningcn der einzelnen Vertragenden in der Zeit vom 11. bis 16. Mai (in der „PÄ't^a^c^ischen Woche") angedeihen lileßen, lieferte den Beweis, d^rß die Veranstalter — 'die päda^^tsische ArbertSgeineinschaft „Pcda-kro?x'k" in Marlbor — einem wahren Bedürfnisse nicht nur 'oer berufsmäßigen lg gezeitigt hat und ger>en dem Wunsck)e Ausdruck, daß sich die Veranist'.iltunqen zum Zwecke 'oer AN erzielenden Zus<7'mmenorien, wie 'die Volks''chule, di« Büvff^'rs>chule, die Mittelschule und die qowevkiliche s^'ortbildungS schnle besprs<'ssor Favai nnd Mrgerichuldirektor Hu mek. ?llle diese Vorträge waren vom Geiste !di<^er neuen Schule durchdrungen. s^lehrer Silth bezeichnete die allgemeine Le1>etlsnot der heutigen Menschheit als den AusgangSPimtt aller Bestrebungen der SchulrefoiMlcrtoren, die neue Wege ^u« chen, um lt>er künftigen Generation durch eine entspreckxnde Erziehung ein wiirdigereS Da-s^'in vorznlbereiten, als es -der unserigcn be-is>chi<^en ist. Dem Kinde gilt unsere Hoffnung; die Schule soll ibm Y^elegenheit schaffen, seine natüvliende Erziehung sollen freie produktiive Persi^nlichkeiteu gebildet M'rden, 'die, individuell und so,^ial vollwert i<^, den Anforderungen des Lebens vollkommen gewachsen wären. Diese in gedrängter Fi>mn gefaßten L^danken sinÄ natürlich nur die Wiedergabe des Wesentlichsten des geh'ailtvollen Vortmges. Ueber die Reform der Lehrerbildung, die die Ne5orin der Elementarschule üb<^rhaupt lx'idingt, sprach Dr. ?^geö. Einleitend berührte er Mei wichtige Tutsalsl)en, die als Leitnwtiv bei der Bi^ldung des zukünftigen Lehrers zu berücksichtigen wären. Tie neue Schule muß auf volKoinmener Kenntnis der Kinl^erseele aufgebaut werden; sie mu» auch den Lebene'öedürmissen der arbeitenden bäuerlichen und ind^ulftriellen Massen konkret entsprechen. Der Le-Hrer muß durch seinen Bildungsgang befähigt werden, bei voller Verück--sichtiglmg der Eigenart des Kindes, das; durch ans nicht nach dem Maßsbaibe deS Erwachsenen behan'k'elt werden kann. eS allmählich in die produktiive Arbeit seines LebenskreiseS einzuführen. Die I?eutsge Lehrerbildungsanstalten sind nicht da>n g<^ianet, dem a-nge-hendc»n Lehrei' >d!e Be-Migung dam zu qe-ben. Sie vermitteln ihm iveder die tiefere Erkentnis der Entwicklungsgesetze des wachsenden Kindes, noch sind ^e im'tande, seinen sozi-alen Blick zu schärfen. Sie sind blo^ stoff-vermitt^'lnde Anstalten un«d außer Svande, den angehenden Erzicher zur freien Persönlichkeit hevanzllbild^n. Anßerdem erfolgt durch ihren Eharaker als reine Fachschulen die BenrfÄvahl der jungen Leute in einem Alter, wo sie N!och nicht srei über ihren Le-bensberu's zu entscheiden vermögen. Der Vortra!'en>se bezeichnete die allgemein bildende achtkla^ige Mittelschule mit einer daranschl'eßenden speziellen pädagogischen Hochschulbildung als -den einzi^n BildungS- weg, der den künftigen Lehrer für seinen Beruf befähigen sc>ll; er war sich jedoch zugleich bewußt, t«ß dies seiner Ansicht nach noch keine keeale Lösung des Problems der Lehrerbildung darstellen könne. m Toh«»?älle. In Maribor verschied verganaenen Mittwoch ?^rl. Olga SorZak. Dolksschullehrerin in Slivnica, nach kllr-?emLeiden im schönsten Alker von 26Iahren. Das veichenbeqänqnis fand ^reilaq den 22. Mai unter zahlreicher Beketliquna der Bevölkeruni und der Stcindesk^olleaen statt. Am offenen Grabe verabschiedete sich von der Verfforbenen der Be^irk^sschul-inspektor Senktoviö. wäbrend der Sännerchor „Drava^^ einige Trausrchiire zum Vorlraqe l)ra6)le. Der sckwerqetrossenen 5^amilie unser inniqsles Beileid. — Ini biesiaen Kloster der Schulschwesfern verschied am 20. Mai die Schulschmelfer Mr. Norberla May, eiie lclnaiildriqs vebrerin und Erzieherin an den Klosler-schulen. m Det Kaupfaus- schuk des Äolen Kreuzes in Beoqrad hat die Leiterin der biesiqen Mädchenl?üraer-schule, Frau Antonie Slupcci, für ibre Verdiensse auf dem S^ebiete des Iuaend-rolkreuzes mit der silbernen Verdienstmedaille ausx^ezeiü)net. m Der Könkq Mr »« Maribor. Wie die Veo-arader Blätter berichten, war es anlciszlich des Konzertes der diesigen ,.Glasbena Matica^' das erstemal, dak das Königs-pacir einem Aonzerte vsn auswärliqen Gästen beiwol)nte. Die Vlätler belonen. dies bedeute für die „Glasbena Ma'ica" eine besondere Auszeichnung. Ausserdem bat der König dem Vereine den namhaften Betrag von öOOO Dinar anweisen lassen. m ^ Die ordentliche Generalversammlung des Vereines der.Hausbesitzer fiir Maribor und Umgebltngin Mari bor findet Mittwoch, den 27. Mai 1925 um bald 20 Ubr im lNeinen Göksaate (Alet^sandrova cesta 3) mit sollender Taaesordnunq statt: 1. Bericht tiber die Tätigt^eit des Ausschusses im Vereinsjal)re 1924. 2. Genehmigung des Rechnungsber'chtes flir das Iabr 1924. 3. Wat)l des Ausschusses. 4. Mabt von drei Vechnungsreoisoren. 5. Bestimmunq der Mitgliedsgebühr für das Iabr 1925. 6. Erläuterung des neuen Mohnungsgesetzes. 7. Anträge und Allfälliges. — Es werden wichtige lvragen behandett, weshalb die Mitglieder böslichst eingeladen werden, voltzäl»lig ^u erscheinen. Diejenigen Kausbestker, welche noch nicht Mitglieder des Vereines sind, können beim Eintritt die Mitgliedskarten geien Erlag der Mitgliedsgel)llhr erhallen. Der Ausschub. m Ei» OvserGestern trafen in Maribor im Abschubwege 12 Personen ein, welche als unsere Staatsbürger aus ergesset nicht auf die Tom» bolader^reLw. «feuerwehrunÄ ^ deren Nettungsabteilung in D Maribor, Welche unwider--^ rujlich an: 2!. Juni 192S am Glavni trg stattfindet. Österreich ausgewiesen wurden. Darunter befanden sich auch zwei von unseren Be-bi)rden schon lanq gesuchte Verlirecher. Einer davon wird vom Kreisgerichte in Gospi«! wegen Mordes verfolgt. Er war seinerzeit über Öskerreich nach der Tschechoslowakei enlslohen. Der zweit» saß in den Gerichlsgefanqnissen in Leoben weczen verschiedener Diebslähle. Er war seinerzeit ein berüchligter Schmuggler. Als er von den Grenzmachorganen an-x;ehalten wurde, erschos? er einen Finanzwachmann und enlsl-h sodann nach ös!errei6?. Nunmehr ist er in die Kände unserer Behörden gelangt und wurde denl Gerichte übergeben. m Das slSdttsch^ Draubad qe-Kffael. Das städtische Draubad Ob bregu wurde am 21. Mai eröfsnet und ersreut sich schon eines zahlreichen Besuches. m Billiges Rwtzslettch. Montag, den 25. ds. um 8 Uhr früh gelangen an der slädtischen Freibank^ neben dem Schlachihofe 170 Kg Rindfleisch zum Preise von 9 Din per Kg zur Aus-schrollung. Verkaust wird nur an Kon-sumenlen bis zum Köchslquantum von 2 Kilogramm. m Sin DOfShrlicher Slnbrecker selkaei'ommen. Gestern wurde in der Wo!)nung des Kerrn Schweiger w der Smetanova utica ein gefährlicher Einbrecher festgenommen. Der Mohnungsinhaber kam zusällig nach Kaufe und sand die Wohnung geöffnet. Als er eintrat, fand er einen unb.^kannten Mann vor, der sich gerade daran machte, die Kasten auszuräumen. Ein sofort herbeigeholter Wachmann machte ihn dingfest. Bei ihm sand man ein Messer, das vor einigen Monaten aus derselben Wohnung verschwunden war, sowie verschiedene Nachschlüssel und Elnbruchswerlizeuge. Man vermutet, daß derselbe Einbrecher auch die in der letzten Zeit in der Stadt und Umgebung vorgekommenen Einbrüche am Gewissen hat. m Welterkertchf. Maribor, 23. Mai, 8 Uhr früh: Luftdruck 732'5, Barometerstand 733, Tbermok>ydroskop -^23, Maximaltemperatur ^-26, Minimaltempera-tur -1-13, Dunstdruck 16 5 Millimeter, Windrichtung W, Bewölknna V», Niederschlag 0. Rado Murnlk. Baron Aumbug. v«s de« Sl-wtnilche« in« Deutsche über-tragen von ^tp—. Das Wetter war prächtig. Auf dem blendenden Hiinnlerblan lag kein Wölkchen. Der Blick der Baronesse war geradeaus gerichtet. Wir sprachen nichts. In unseren Herzen herrschte eine Todesriche, wie in der Natnr vor dem Geivitter. Ich entsinne mich nicht, wie lange wir so in >den sunigen Frühling hineingeritten waren. Der Weg fi'chrte uns au einem Taren Waildbach enlang. Pli^tzlich stieß die Baronesse eine-n Ruf aus und hielt das Pfer^t' an. Ein i'dber den Weg heralihängender W hatte Gve linte Wange gestreift. Ans der samtweichen .'^aut bemerkte ich eine rote Schra-imne unld einen winzigen Twl-Xsen Blnt. „Mihlen Sie starken Schmerz, Baronesse?" ifragte ich erschrocken. „Es ist nichts von Belang," gab sie zurück. „Ich erschrak mehr, als es ni^tig ivar. Jiu-merhitt... ich 'nM>te in dies^'n^ Wäliochen ein wenig ainsrnhen." Ich spvang vom Pserde und erfaßte daS ilhrige am Zalvm. Olly stützte sich auf meine Schiiltorn und glitt leichtfüßig zu Bodden. Ich band!bei>oe Pferde an einen Strauch, sie aber zog aus. d«r Tailche ihr jeidenes S^itzentuch, daS so fein und zart war wie Spinngewebe. Ich nahm ihr das Tuch aus der .^nd, befeuchtete es ilnt Bach und drückte es sanft anf ihre Stt-eiifwunde. Sie warf die Reitpeitsche mit dem (^old-knöpf i-ns Moos und streiste sich die.Handschuhe von den .5^änden. Wie ein wun'des Bögelchen senkte sie ihr goldiges Kopfck)en und lehnte es mir an die Brilst. Die ^hiramme zeigte keine Blutspur inchr. Ich Mlte den Atem der erhitzten Baronesse . . . ihren Herzschlag. . ., sanft aber doch so Mlächtig betäubend wirkte auf mich 'das feine Parfiim ihres TÜchleins und der süsz'liche Duft iihreS Haares . . . Und ich hob ihr das Köpfchen empor und Mte sie auf da^z rote Fleckchen, bcideckte mit Küssen ihren Mund, iihre Augen, ihre Stirne, >c!as Haar und wieder den Mimd. Ich war ganz betäubt wie von starkem Wamipagner. Himlnlisch süß waren diese Augenblicke! Auch Olly versta-nd ^vas Küssen ausgezeichnet. Setzte ich aus, so begann wioder sie und hörte sie anf, so Hub wieder ich an. Wenig fehlte, dafi wir uns in imserer flammenden Liebe nicht gegenseitig ausgegessen hätten! Wiir kamen überein, unsere Liebe göheim zu halten, bis die Vorbereitungen für 'sie Bevmüihlung in Ordnung gebrack^ sein würden. Erforderlich war unö die Kaulion. Olly hatte sie nicht, der (General un'd ich ebenfalls nicht. Ich mußte äu locr reichen Tante Zu-nchmen. Bei der erstbesten Gelegenheit bat ich um Urlaub und fuhr hinab nach Krain. Ich muh zugeben, daß mir das Herz gewaltig hümmerte, als mich im Schlosse der Tante die Kandmerzofe durch den lanc,en Korridor nach de.m sogenannten blauen Salon geleitete. Die Tande saß am breiten, niit einem bläulichen Sainltvol^ang drapierten Fenster. — Pardon, Herr Dotto-r, haben Sie noch niemals bemerkt, das; ldie (Gesichtszüge gewisser Leute einigeri^mßen an Tiere erinnern?" „Gewiß, Herr Baron!" gab der Do7tor, der die ganze Zeit aufmerksam zugehört hatte, zurück. „Mein eiwst^Aer Schulgenosse Cd-gar, seinerzeit ein blutdürftister .s>audegen, hatte ziemliche Aehnlichkeit mit einem wil->den Kater, dem jeimand mit einem benagelten Stiefel ails den Schaveif getreten ist; jetzt ist er Kan^zleischreiber l^i meinem Onkel und i^leicht ebne>m verprügelten, invÄlden Pintsch.- „Sehen Sie also, Herr Dokto-r, nieine herz-lie^bste Tante Eharlotte mit ihrer langen, un-ariisto^kratischen, flachen Nase, mit ihrem nichtSsaiAenden Kinn und den sckvwermütiqen Auyen war einer traurigen, in Gedanken ver sunkenen Ziege Awlich. Obgleich sie c^en Kampf nicht me^r gegen die dritte, son^dern schon gegen die fünfte Lebenöia^hre führte, trng sie trc>!'.^eni n^^ch iininer lo'e über die s''V nnk> j^ieUe au^ d^'m ^l.^v'.er „Tie Klostl'rt'.lliäen" und „Das GoSet einer Jungfrau" so sentimental wie ein sochzehnMriger Backfisch, (bekleidet war sie immer in ein enge anliegendes K.c^sti'lim aus scl>^v'nrze'r Seide un^) sah darum noch langer nnd dürrer aus. Sie saß also am Fenster wie eine lebendic^ Allegorie jener bekannten sieben unfruchtbaren Jahre. Neben ihr kauerte ihre liedsts Katze Minette. „Wie es mich freut. Dich wieder einniiil zu' sehen, mein lieber?sido!" rief sie mir entgegen un'o musterte mich durch ihre Lorgnette. Dann drückte sie mir feierlich ei7i>cn auf die Stirne, während ich ihr die :velkc Hand küßte. „Du siehst sehr gesund auS!" log ich. „Ich mus; Dir gratulieren!" Es war nötig, sie l'ei guter Laune zu erhalten. Da'ni'm erzählte ich rhr mamche? Angenehme nnd Schmeict^elha'kte. Sie auittierte es mit 't-ankbaren Blicken und vergnügt wei" teten sich ihre??asenflügcl. Na^ch d^'in A'l'^'ndessen n>li5nn ich an. daß der Feind bereits genug mürl'e sei nnd ergriff darum eine g-ünstisie (Gelegenheit zur Attacke. „Liebe Tante, ich möchte nnt Dir ein ern-stvs Ä^'ort sprechen!" hnb ich nach kurzem Schn'eilgeu an. ,,So?" lächelte sie schelmisch. „Wieviel machen 'tenn uüoder Deine Schulden aus, st-lou?" „'?!ichts!" (Fortjetzung t ziiriq». IM-»« NulMMk IIS VöM L4. Mal 1S35) ^ m. Sw Vortrag über Slam. Aommenkvn Montvy, den Sü. d. M. mn 20 Uhr hält w der BoÜKuirtvrlAtät Herr Inq. einen Vortrag über Simn. Herr Jng. LupSa lebte tanye Jchre in Indien und stand in stamesi-Staatsdiensten. Die SchiLoerung der Nawrschönheiten, der Gebräuche und dl?s NeligionSkultes dürfte äußerst interessant sein. Derselbe Vortrvig erweckte seinerzeit auch in Zagreb übevaus großes Interesse. m. Verstorbene i« Maribor. 17. Mai: Mi-chelvtsch Franziska, 73 Jahre, Tischlersgattin, Stritarjeva ul. 7; Zunko Nloisia, 1 Monat, KoroSka cesta 64; Orepinko Johann, K Monate, Bäcterskind, Koroske cesta 90. — H8. Mai: Fras Matthias, 80 Jahre, Privater, Razlagova ulica 22; Vouk Karoline, Schlosserskmd, Gosposka ulica 28; Sven^ek Matthias, 81 Jahre, Kesselschmied d. S., Mejna ul. 12; ()assran Josef, 40 Jahre, Hilfs orbeiter, Krankenhaus. — 20. Mai: Olga EorSak, 2« Jahre, Lehrerin, Maistrova ulr-ea 18. — 21. Mai: Pölzl Johann, 87 Jahre, Oberkondukteur, Alcksandrova cesta 49; Bub-»rjar Anna, 18 Mon., Arbeiterskind, Glav-ni trg SZ. m. Die Tombola der Freiwilligen Feuerwehr in Maribor findet unwiderruflich am LI. Juni l. I. statt. Im FaNe nnFünstiger Witterung wird dzesolbe am darauffolgenden schönen Ä'nntag «gehalten. Unter den Ge-Wiwsten (im Geisamtwerte von 50.000 Dinar) bofin'tvn sich 5 Tombolas und Mar: 1. ein Mytorrad; 8. 1 NÄHmaschine; 3. eine goldene Herrenuhr; 4.1 Speiseservice; b. 1 Fuhre Brennholz. Tvmbol^'va'tten zu 3 Dinar pnd in allen größeren Geschäften, Tabaktrafiken sowie im Feuerwehr-Ri'lsth^use in der ^rok»Va cesta 12 echältlich. Da der Reingewinn für die Beschaffung von neuen Montu-ren bestimmt ist, m>^ jedermann, 'der die Dät^ffkeit der ^uerwehr nnd deren Ret-tungsaibteilung zu schätzen weiß, sein Schiirf-kin beitragen. m. Radloamateure! Nm auch unseren Radi oamateuren entgegenzukommen un'o shnen die Beschaffung von Radirxllppamten und deren Bestandteilen sowie aller son^stigen Na-diobe'parfSnrtiteln zu ermögilichen, hat die Ihiesiige WirtschastSkanzlei deS Herrn Doktor Laijnöiö in der Wildenrainerjeva ulica 6 die Generalvertretmng fi'ir Radivbedarfsartikel Kbernommen Dortselbst wer'ven aiuh alle Jn-stallationsarbeiten übernommen und in ^r-hester Zeit ausgefichrt. J-m übrigen veMveisen wir auf das Inserat in der heutigen Nummer. ' m SchMerO«»sl«H. Samstag, den 24. Mai trifft mit dem ffrtthzuge eine Klasse der Ursulinen - Alosterschule in VaraZdin mit etwa 40 Schüllerinnen in unserer Stvdt ein. Bei dieser Gelegenheit «erden die Schüllerinnen das Museum, die Gärtnerei DZamonja und die Wein-dauschule besichtigen. m St»e öer Ge- flüiEl^üchker in Maribor und Ilmqe-.dung findet morgen Sonntag, den 24. Mai um lS Uhr im Gasthause Birtiö beim städtischen Schlachthofe statt. Alle Geflügelzüchter, sowie Kaussrauen, welche sich mtt der Gesiüzelzucht befassen, find willkommen. « Die NachkruHeftSrer w der Vrotnova utica 1 werden ersucht, den Nachbarsparteien, die nach der Tagesarbeit der Ruhe bedürfen, einige stille .Stunden zu gönnen und sie nicht durch Klavierfpiel nach 10 Uhr abends sowie sonstigen Lärm zu stören. Ebenso wird der Hausherr ersucht, in dieser Kinsicht Ordnung zu schassen.»Mehrere Betroffene. m Gesuu^eNsVOchEitzhericht. Das Stadtphysikat verössentlicht sür die Zeit vom 15. bis 2l. Mai folgenden Ausweis Über den Stand der ansteckenden Krankheiten in Maribor: Scharlach verblieben 16, neuerkrankt 3, genesen 8. gestorben O, verbleiben 1t; Masern verblieben 2, neu-erkrankt 3, genesen 2, verbleiben 3. m ApottzekO«»achIöie»Ii. In der fiommenden Woche versteht die Stadt-qpotheke Prüll „Prt orlu" am Glaoni trg den Nachtdienst. - * Quartett Richter konzertiert heute Sonntag vornrrttags und abends im Hvtel Halb-widl. Schiöner schattiger, staubfreier Sitzgar-Wn! c>289 »Heute abends ab Ift Uhr im schönen Ne-stauvationsgarten A. EmerSitö rn der?lle-lksandvova cesta 18 Konzert der beliebten Kapelle Pil'ich. 5300 v. Prva mariborffa lovska druZba veranstaltet am Pfingstmonbag, den I. Juni l. I. dn GassHause PoLau^ in LaäterIbero ein X»ufvt Uo»« I.ottvris! prvl» SV vlns^. _ WS I großes Sommerfest mit Preisschießen, PreiS-kegeln, Tanzboden, Rodelbahn, Juxfischerei usw. ^r eventuelle Reingewinn ist für arnie Schulkinder bestimmt un^d es wird deshalb gebeten, diese ^ranstalwng nach Kräften zu untersti'li^en. V. 150 -lH- Nachrichten aus Vtuj. p. Todessall. Bergangenen Dienstag verschied nach längerem Leiden Frau Katharina BrmeZ, Gastwirtin und Realiätenbesiherin, in Budina bei Ptuj. Die Verstorbene, die sich allgemeiner Beliebtheit erfreute, wurde am Donnerstag unter zahlreicher Beteili'gung der Bevölkerung zur letzten Ruhe bestattet. p. Militärisches. Die 5>erren Oberleutnant Kober und Leutnant önbrijan wurden dieser Tage versetzt, nnd zivar nach Mitrovica (Syrmien), bezw. nacl? Skoplje (^üdserbi'en) Die beiden Offiziere, die langete Zeit in unserer Stadt verweilten, verstariden licli durch ihr li'etvnswiirdiges und korre?tes Wesen all seitige Sympathien zu erwerben. p. Einbruchsdiebstahl. In der Nacht vom Dienstag auf Mittwoch wurde in das Herren Haus des Herrn Lederfabrikanten Paul Pi-rich im Weingarten in KrSevina fStadtberg) eingebrochen. Die bisher noch unbekannten Täter entwendeten ein IagdgeM'hr, einen Revolver und verschiedene Gevranchsqel'^en« stände, hauptsächlich Wösch'^stilcke, im Werte von mehreren Tmisend Dinar. Nachrichten aus Gelle. c Todesfall. Dienstaa, den 19. ds. starb Kerr Iot)ann Kos, .Hausbesitzer in Zgornja Kudinja bei Celje. Das Leichenbegängnis fand Donnerstag, den 2!. d. um IS Uhr auf dem städt. Friedhof in Celle unier za!)lreicher Veieiiifiung der Verwandten,' Freunde und Bekannten statt. R. i. p.! c Oper li« Kelje. Am 26. ds. finde! tn unserem Stadltheaser ein Gassspiel des Opernensemdles aus Maribor unler Mil-Wirkung der vollzähligen Militärkapelle statt. Zur Ausführung gelangt Verdis Oper „La Traviala". Die Leitung liegt in den bewährten L)änden des Kerrn Operndirektors Mitxovic. Kartenvoroer-kaus bei GoriLar und Lesko?.ek. c St« IrayASsifcher Vortrag. Montag?, den 25. d. hält der Leklor der französischen Sprache an der Universität in Ljubljana Äerr Rene Marlei einen Vortrag über das Thema „Romantik in der sranzöstschen Lileraiur und Kunst". Der Vortrag findet im Schulzimmer der hiesigen jlaatl. Handelsschule um 13 Uhr statt."Alle, die die sranzösische Sprache beherrschen, werden zum Besuche eingeladen. c AygieuischeVorlrSseomSkaaks-gym«asi»m.-Am hiesigen Etaatsgym-nasium wurden in lobenswerter Weise hygienische Vorträge eingeführt, um die Jugend über die Gefahren und Verhütungsmethoden aufzuklären. So hielt gestern Kerr Minister a. D. Dr. Rajtp tn der 8. Klasse einen Vortrag über die Geschlechtshygiene. c Die Derwendnng vo»» elektrischen Biraen w Eelje. Laut den Strombezugsbedinaungen dürfen in Celje nur die vom städtischen elektrischen Unternehmen bezogenen Birnen verwendet werden, die mit einem Ausdruck «Elektrarna Ceije" versehen sind. Anderwärtig bezogene Birnen dürfen nur noch bis 1. Juni 192L in Verwendung bleiben. c glahre»ha»plverwmmlu«st der SreiVttlige» ye«er«ehr w Eelse. Vergangenen Sonntag fand die diesjährige Generalversammlung der hiesigen Freiwilligen Feuerwehr statt, die zahlrÄch besucht war. Die Berichte der einzelnen Funktionäre wurden genehmigt. Bei der Neuwahl wurde zum Wehrt)auptmanne Kerr Franz Koren, Bäckermetsler in Celje, zu dessen Stellvertreter Kerr Franz KoSir, Schmiedemeifier in Celje gewählt. Der bisherige langjärige Wehrhauptmann Kerr Johann Iellenz wurde tn Anerkennung seiner großen Verdienste für die Feuerwehr einstimmig zum Ehrenhauptmann ernannt. Weilers wurde b-lchlstkn. die slowenische Kommandosprache etn-zusühren. Mit dem Beitrit zum Feuer-wet)rverbande von Slowenien wird vorläufig noch zugewartet, da man mit der Gründung eines eigenen Verbandes sür den Kreis Maribor mtt dem Sitze tn Maribor rechnet. c Vra«dlea«nae» und kein Snde! Wie wir bereits bertchleten, sind binnen kurzer Zeit in Vojnik vier Käuser niedergebrannt. Alle Anzeichen weisen auf Brandlegung hin. Um sich davor zu schützen, hallen die Bewohner eine Feuerwache aufgestellt. Dieser Tage aber erhielten mehrere Besitzer anonyme Briese, worin ihnen mitgeteitt wird, das trotz der Wache der „rote Aahn^^ weiter über die Dächer von Vojnik schreiten werd. Man kann sich vorstellen, daß eine allgemeine Erregung Platz gegrMi hat. Die Brandwachen allein können einen Brand nicht verhüten. Die Besitzer selbst werden daher gut lun, wenn sie die größte Vorficht und Sorgfalt anwenden und aus etgene Faust versuchen» den Täter zu ent-tarven. Dte Behörden aber werden aus« gefordert, diesen Zuständen eine größere Aufmerksamkeit zuzuwenden, um die Verbrecher endtich auszusorschen und der verdienten Strafe zuzuführen. O, wie angenehm! ruft jeder aus, der einmal die Elsa-Seifen in Flaschenfarm versucht hat. Fellers Elsa-Seifen sind wahre Schön« Heilsseifen der eleganten Frau und ^'^sund-^itsseisen deS vernünstigen, vorsichtigen Mannes. Im Verbrauche aus,erst sparsam, daher billig! Zu haben in 5 Sorten f^ilien-milch-, Glyzerin-, Borax-, Teer- und Rasier-Se^e). Zur Probe S Stück um 52 "^lnar, wenn Geld vorausgeschickt wird oder um 62 Dinar, wenn mit Nachnahme bestellt wird vom Apotheker Eugen v. Feller in Stubica Donja (Hrvatska), Elsaplah 182. Sensationeller GMmordprozeß tn Amerika. Einen jungen DollarmMlonär mit Typhusbazillen vergiftet. In Chi'cago begann Donnerstag der Sen-sationsproze^ gegen William D. Shepherd, der beschuldigt ist, sein Mündel, den jungen Millionär William Mae Clmtocl, vergiftet zu haben, um sich in den Besitz des Clintocl-schen MisÜonenvermöst^ns zu sehen. Shepherd steht weiter nnter dem Verdacht, schon vor Jahren die Mutter des mmdersähriaen William Mac Clintock und deren 5)anSarzt mit Quecksilber vergiftet zu haben, ^n jungen Mac Eli Nock hat Shepherd durch Ty-phusbazilleu g.'.'ti.'tet, die er von einem Chemiker namens Faiman bezog. Der Vormund des fungen Mac Clintock sich-n'te diesem Chemiker Dollar für den Fall zu, daß es ihm gelingt, den Kliaben aus dem Weg zu räumen und die Erbschaft anzutreten. Der Prozeß wegen der Gistmordaffäre Ss?epherd-Mac Clintock erregt das fensatio-nellste Interesse. Schon der erste Verl)and- lungstag spielte sich unter dramcltischen Umständen alb. Die beiden Advokaten de^s augeklagten Shepherd erhoben nämlich bei der Zusainrmenisetzung 'der Jury fortgesetzt Einwe düngen gössen die ausgelotsten Geschworenen und verlangten ein Geschworenengericht, dessen Mitglieder nachweislich — keine Zeitungsleser sind. Die beiden Anwälte begründeten ihr Verlangen damit, daß sie es mit einer wirklich unbefangenen Jury zu tun haben wollen, deren Mitglieder durch die hef tige Zeitungskampagne gegen ihren Klienten nicht voreingenonrmen sind. ' Zu dem Sensationsprozeß sind zahlreiche Zeugen, darunter als Krvnzeugin div Braut des verstorbenen MNonärssohn^, vorgeladen. Mehr<»re dieser Zerigen haben anonyme Briefe erhalten, in denen sie gewarnt werden, gegen Sheps)erd auszllfagen, Kunst und Literatur. Shakespeare: Hamlet. Noch eine Stimme zur Ausführung an unserem Theater. Der 16. Mai kann in der diesjährigen Theatei'sai'son als der deul!ivürdigste und stolzeste Tag betrachtet werden, denn an diesem Ab<'nd standen die Theaterbesucher im Banne des ltnsterblichen Genius Shakespeares, welcher durch sein gigantisches, machtvollstes Werk, „.Hamlet", zu den Herzen sprach. Mit diesen: bedeutenden, für unsere Provimzbüh-ne direkt epochalen Ereignis war zugleich das zlvanzigjährige M'instlerjubiläum des Direktors unseres Scl)auspielhauses Herrn Valo Vratiiia verbunden. Eine bessere Wahl konnte Herr Brabina für sein Jubiläum uicht treffen und mit der Aufsührung dieses Werkes erreichte er dcn Gipfelpunkt des fünf jährigen, ehrlichen Riilgens und Strebens auf unserer Ni'lljne. Schwer war dii: Arbeit, welche sich Herr Bratiua gestellt hatte, denn „Hamlet" ist selbst für die größte Vühue mit den gewaltigsten Ap^>arnten ein schiverer Prüsstei'u, szenisch wie darstellerisch, und nirgends gelingt „Hamlet" sehlerlos. Die scheiubar so unkonseclnenten, aus lauter Widersprüchen zufanimengesetzten Charaktere des größten aller Psychologen, welcher wußte, daß das stanze Leben ans entgegengesetzten Elementen zusanimengesetzt ?st, um durch den Gegensatz zusamnlenznhalten, so auf einen, dem nwdernen ?^kens6ien ver^vandten Ton zu stim men, da st der Zuschaiuer Shakespeares Gc« stalten als uiesensgleiche, blutsverwandte Menschen empfindet und mit ihren Gesüh-len vertraut lnird, darin liegt für den Regis-scur die grösste Schwierigkeit. Der zweite Teil der Kunst liegt darin, diese unruhigen, anscheinend inkonseqnenten u. doch so lebens vollen nnd kraftstrotzenden Figuren in das richtig'e Milien hiiiei'NAuzwingen, die Klllft zu iiberbrücken, die den Menschen d.'r '>^^etztzci^ vom Ti'tau Shakespeare trennt, den kargen Szenenbezoichnungen Leb«m einzufloi^en unib damit eine Skelettbühne zu vermeiden. Für eine würdi!ge Darstellung des „Hamlet" hatte oer ReMseur l.;ider nicht Sp'el^, die seinen Traum von einer auf dein Gipfelpunkt des Erreichbaren stehenden .Hamlc'> anfführung hätten wahr machen !tnnen. Ob .Herr Bratwa dem Publikum auch nur ein annäherndes Bild des Prinzcn Hamlet vorführen werde, darliber herrschte schon vor der Aufführimg ibegreifliche Neug^?c>? und die Meinungen waren geteilt. Nun, das Fragezeichen verslh»vand bald. ,^'r^"!''i) blieb fein .Haml^ nur ein Gipfelpunkt des Str!.''bens, nicht des Erfolges, doch schuf er für die Ver-hälwisie unseres Provi-nztheatecs ganz Erstaunliches, Geschlossenes in seiller L.'^tung, manchmal strahlte sogar direkt voll.nider Geglücktes darunter auf, wie z. B. im fein gegliederten Monolog „Sein oder Nichts^'m?". >^in Hmnlet blieb mchr als ein blos>.'r Versuch, viel mehr als ein Umriß, was ge-nng sagen will. Ve zweitstcirkste Figur des Dramas ist Hamlets Stiefvater uud Oheim Claudil>s. Dieser ewig lächelnde Schurke, vom Dichrer kohlschwarz gemalt und von Darstellern aller Zeiten demgemäß kreiert, weist doch menschlich versöhnende Züge aus, welche Herr Zkerl gut herausholte. Ueberhaupt war sein König Claudius eine würdige Leistung, die sich in nranchen Szenen, wie z. B. in der Gebetszene und später in der Sterbeszene weit ilber alle Er'uiartung steigerte. Polon'ius ist der listige, verschlagene mann, desien kleine Narrheit mau, von einem anderen Standpunkte aus betrachl^.'t, ebeilsogilt Leutseligkeit und Nackigrebig^eit, gepaart mit Weltklugheit heißen kann. H?rr Koviö hatte den Poloneus ganz verfehlt genommen und spielte ihn komisch, sogar uiit (Zvgon un6 ist (isL natllriieks tLgliek mvkrmsl« gsnom» m«iH, sin kvrriieka» Kilittsl. /^vrrtlieka prllkungsn bvl Lrl l^rogsrisn vrktlltiivk. ^ NunMcr 716 Vom" Mal Jsslllig ^ 'Ce'le 5 einem Anstrich m3 Dumme. Die prächtige Abs6)iedsszcne ivurde noch obendrcm recht un^ouilich hergesagt. Lobend sei aber seine feille Charaktermaske hervorgehoben. Laertes ist das vollkommene Eegenbild HauMS, geistig wie körperlich. Eine strahlende (5lsch?i:ulnsi, mit Z-n Paris erworbenem Weltsiitn und diheim gelernter Hofkunst, im nllgemeincn nur ein Blender, ist aber im .s!^andesn tatkräftig und selbstbowM. Diese V-l'geuschastcn kehrte Herr ^leznik gut her-ntts. wie er auch dem Laertes ein glänzendes Ae^ßeri'Ä lieh. Sein Schmerz über die zweifach verlorene Schnvster überzeugte uns aber nicht, da sprach das ^'»erz nicht mit. In Ophelia hadte Shakespeare em ge-tr^'ues Spiegelbild einer Frauenseele gezeichnet. Wegen der vielen Wechselstimmungen inld anschemendsn Inkonsequenzen fürchten Tarstellerinnen all'er Länder diese Nolle und begehren sie wii'.'der gleichzeitig, weil sie ein Probestück echten 5lönnens ist. Fräulein ltralj schuf mit ihr eine wirklich ergreifende Gestalt. Ten Gipfelpunkt erreichte sie ?n der Wahnsinnsszene, welcl)e sie diskret, ide.alisiert spielte, anstatt in dieser gefährlichen Stelle nus dem Klassizismus in den Naturalisnuls umzukippen. In der Wahnsinnsszene hätte wirklich noch die beste Ophelia - Jnterpretin lernen können. In die v'.anchuml undeutliche und farblose Nolle Äönigi'n legte Frau Buk^ek ihre proße Kunst hinein uud schuf eine haruloni-sche Gestalt, AlUtterlieibe gepaart mrt Gat-teiltreue. Von den übrigen Rollen sei erwähnt Herrn Groms .s'^orntio, .Herrn Pl.'rniie man sie bei klassisck)en Anffi'ihrungen selten sieht. Die Vem'nndlnngen fanden in erstaiunlirh kurzer ,^eit statt, trol^ dieser Schnelligkeit und troi> des angen'ehmen, nicht zu langsamen Ten,Pos, tvelcl^s der Regisseur angeschlagen batte, zog sich di-e Vorstellung bis Mitternacht hin, nias aber das anwesende Pnblikunl nicht li'mderte, bis zmn Schlnf; mit der aleicken Kimstbegeistening ansznbar ren. Das fast ganz gefiillte r!es den 5c'.?b!':ar nncl) den: ersten Fallen des Vorlwn-qeS viernnal hervor und bewies ihm mi!t dem wärmsten Av^'laus, dast es seine fi'ir unser ?b<'ater geleistete Titanenarbeit zu schälten weis;. ' --a. 5vno. RaNonaWeater In Maribor. Reyerkoire: Sa>lnstaig, 2.^. Mai: „Martha". M. B. sEonpone). Znm letzten Male in der Saison. Sonntag, den 24. Mpe.st ausgetragen wurde, siegte Belgien sicheir mit 3 : 1 (1 : 0). : Eine englische Mannschaft abermals w Prag geschlagen. Die englische Mannschaft Bolton Wanderers wurde in Prag im Wettspiele gesien Sparta abermals nnt 2:0(1:0) geschlagen. : D. F. C. (Prag)—Moravjka Slavia 7:2. Die Mvravs^ka Slavia erlitt in' ^dem Wettspiele gegen den Prc^i^er Klub mit 7 : 2 eine vernichtende Niederlage. : Gtädtekamps Basel—Berlin 9:1. DaS Stüidtespiel Baisel—Berlin endete mit esncr überraschenden Niederlage der Berliner. : Knapper Sieg Englands iiber Frank» reich. In dem Wettspiele der Auswahlmann schasten (Englands und Frankreichs errang England mit 3:2 einen knappen Sieg. Drei neue Automobil-Weltrekords stellte der fran.'iöiiscs>e Ingenieur (^artfield mit einem 40 P. S.-Renault-SericnwaiFen auf der schnellen Autorennbahn von Linns-Mont^e-ry bei Paris auf. Nachdom er in der ersten vvrraßende Ketlersskg». modern« Sinrichtnngen. sehr mShige Preise. Tagtspenfian. deftede«d aus auter Verpflegung, «ohnung mit Dal» und Em-Zahlung der Toren detrkgt bis lö. S«ni flir Ve«mte und Nichladberechügte 50 bis 90 Dii^r, f«r alle »briaen 60 bis WS Diiar. NSdere I". tormattvnen erteilt dt Vadedirektwn Lipik. c « I II n s «I.V« s»«. Die Qekertl^en dringen clem p. ?. publllium kokl. ^ur Kennntnis, clsü Lle clle 5 peoI? Io äe» tt. I^eyer überncimmen dsben. Odernadme 5Smtl. Lpeäition unä Oberslecüunxen. Xuttrüee übernimmt jccter ^postreZLek" sovle In c^r Kanzlei, 8l0ven8k» ullca 12, Im Hok. unll bei I^oxlns, ksrvgl8ks ullca^. 52K2 Um regen ^uspruck bitten ^os. 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Kalte '.!«d roarm» Küche. 5lM 'LH- Amundftn am Rordvol< Der Ctart erfolgte bei idealem Wetter. Aus Verlin wird vom 22. d. berichtet: Amundsen Hot g<'stern uiir 5 Uhr 30 Minuten nachmittags von K'ingcbai aus bei klarem Wetter den Flug auf den Nordpol angetreten. siArze Zeit darauf stieg auch das zweite Flugzeug auf. Der „Vofsi'fchen Zeitung" wird von Bord des Amundsenschisses „Freui" auf der Kingsbai vom 20. d. gemel!^: Während dief^ Meldung abgeht, ist Amundsen vielleicht bereits am Nordpol. Am Montag erklärten die Meteorologen, am Dienstag werde eS schön sem und am Mittwoch noch besser, so das; Amundsen nach einer Besprechung mit Als-Worth und den Fliegern beschloß, heute zu starten. Man bat, die Nachricht nicht zu verbreiten, ehe die Flugzeuge nicht unterwegs seien, so daß Amundsen und sewe Kameraden schon am Nordpol gelandet und dort mit Beobachtungen 'beschäftigt, vielleicht sogar schon auf dem Rückslug sind. Der Start AmundsenS in der Kingsbai fand unter idealen Bedingungen statt, da das FjordeiÄ eben mit einer genügenden Lage von Neuschnee bedeckt war. Am Dienstag lud das Hilfsschiff „Hobby" Benzin auf dem (?is ab und ging dann nach Norden, um sich bei der Daneninsel soweit als möglich aufzustel- len, w?e es der vorhergefastte Plan voriah. Im Laufe des Dienstag ging dann das Beladen der Flugzeuge ^i grktem Wetter schnell vorwärts. Um 5 Uhr naäjniittags waren beide Flugzeuge voll ausgerüstet, mit Pravicrnt und Navbgatronsinstrumente versehen, und miachten sich fertig, nach der kleinen Bucht zu gehen, wo da«^^ Benzin lagette. Die Motoren wurden fast gleichzeitig angeworfen und die Flugzeuge scl)vssen über den Schnee vorwärts und verschwanden rasch in der Wolke von Schneestc?nb, di-e sie aufwirbelten. Bei dliesor ?^ahrt über den Schnee bewahrte sich der ausgezeichnete Bau der Flugzeuge, die tro^'t ihrer schweren BelOung nur zwei Zoll tief in den Schnee einsanken. Der Rest des Taifles wur'oe wzu beni^tzt, 20^)0 Kilogramm Bon^in einzunehmen, die jedes der Flugzeuge mit auf die Nerse niinmt. Obgleich der Mittii>ochschnee Wind in 't>!e Kirtgsbai brachte, der den Start unmöglich nra.chte, so stellten dc»ch die Meteorologen M, das schlechte Wetter nur lokal sei, und alles wllt'de zum Start fertigqenmcht. Der Donnerstagbericht zeigte das Wetter über dem Polareis klar. Aus aNer Welt. ' Ew Afsendorf. Das erste Asfendorf der Welt, wo Schinl-pans^n, Gorillas und ll^rang-Utangs, von Schwestern gepflegt, unter ständiger w'ch'en-sckiastlicher Beobachtung Hausen, ist jetzt im Herzen der westasrikanischen Dsckiungel von Kindia in Französisch>(>)uinea Wirttichkeit geworden. Das Dorf zählt bereits acht Affenbürger. Die Äründung dieser eigenetigen Kolonie,'die mit Ulttersti'ikung der srauzösi-tcs.en Regierung vom Pariser Pasteitriuslitut Leben gerufen '.vor>cn ist, verfolgt den Zweck, junge Afken einzufangen, um sie. so-n-ei: sü mögiict'. seiu sollte. ''p,zsl,.'ich au'.ut-kii'lden und zu dcm geistigen der Meu s''',en »u erbeben. Ne'''n d'e^c:n vädug^'gisiben '5e-. l.cb sollen sie bak'eri? l'gijchen ie Intelligenz der Affen auf eine höhere Stufe zu bri'n-s.'n. Vor allem verspricht jedoch unsere Ai^eniiedliing i:ach der Sute unserer oakteriolog'.ichen ','inf klärung hoffnungsvolle Eraebu.jie. (5s sclieint dasi alle mis Ansteckung b.'ruhenden Krankheiten des Menschengeschlechtes auf den Schimpansen iibertragbar sind, dessen Blut dieselbe Znsnni'n.'n'.'yllng und d:e gleichen (i'igensckiastcn wie das mensc!)liche bat. W'r dürfen demnach hossen, das^ auf oies^'m Wege in wenigen Jahren betresis der i^il^r!)ütnng und Behandlung von ^lrankh'iten. denen wir zurzeit nocl? hilflos gegenüberstehen, de« ^kti l't s, der Tirber''u!cic. der .^ii.de'I.'ilzun ng denen die ärztliche i!unsL bich.'r s) gut wie hilflos gegenikbevstand, zu ergrlniden l.okst. „Die Wärter der Affen werden sie im Scyat' ten der Palmen spazieren führen, genau wie ein (Erzieher seinen kleinen Zögling an der Hand leitet," erklärte Professor (George (5al-inette, der Leiter des Pasteurinslitnts, kürzlich einem Pressevertreter, „l^-ingeborene Frauen wevden die Spiele der Affen ül)er-wachcn und ihrer (5niät?rung und lk'^rperli-chen Pitege die peinlichste Sorgfall widmen. Icver Asse erl^ält sei'n eigen.!'? Nein.--' Haus, das ein Pa r F s' hoch i.i'er de - Bi.'cn aus 'l>'ä',len ''?'ll el ist. o sie ^ " Nacht evrbringen. I.de dieser kleinen Hüi' ten ist mit e'ner Waruiniasserl»eizanlaae au^'! ii?.? Ich kenn' dsch die Leute gerüstet. Tagsüber n'erd^n die Asfen mög-j nicht!" n^erkenswert-e Fortschritte zu verzeichnen sein werden." -lIZ- Witz und Humor. MÄnst^'ig in Wetschen. Jubelnde Vegrii-s'.n.ng, denn nian hat sich ja'hrelang nicht ge-sehen. Ä-a,- plaudert: „Ich lebe schi?n zwölf I.ih-re in Üeser Stadt, s?abe geheiratet un^d ei^re Fa?milie gegründet. Hier mein ältester So-Hn _inacb' eine s6>ii^ne Verbeugung, RoÄen ^ wem sicht der Junge ähnlicl)?" Da meint Frit^ nackil^enklich: „Was weksz in Tctschen Xui-LS küi- I^lQLcl^lnsol^i-sidsn, sloVENlsol^s unä äsuiLLds . , d/lÄi'idoi'.« LsZinn QM 2. 1925. . kuä. Ä Lo.» nur Islexdon 100.' Settel KuMtö? II? Vsnt Mal'IM, KkMer Anzeiger. Verfiht^e««» Gch»«i»»»fchwE», Rßchenma. fchtnin, Aopiirmaschtnen. Op«lo« graphe, Schopiroglaphe, Ford» »Söder. Ä»hl<»papier». Durch-jchl«gpapiere» Ä«p>raturnii,«nzen von Büromalchin«!» Ant. Rud. Legst ä: So.. Sl»-VO«!»> «lie« 7, Telephon loo Keme FlU«!«! 8« Möbel! Bau. und alle Tischlerarbeiten übernimmt Firma 5>ochneflger u. 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Lllromöbel VilpvrierermFdy! öettvarea loppivko VorkLo^v ULbvlZtotk« öettkvlion» »taunenä bvllz Ml!»el-«. ?eppk«U»Hu« Ksrl Prei5 IH/^AILOK, Losposlra ullv« LH, l?velluwl»»a« I'rele LesscbtsxunLl Xeln Kaukivsnzl ?leisl!»tea xratlil v«t»n«kI!>oN«r ist »i^mt ^utubr dllllj? ?u l>«ben. ^nfrsALi, del posek. !5te n l 05 m e i n önc über meine 5cn8st!onel!e „tl!eureka"»ILrLlnc!unx ^Äi-esse „Patent e09" Lluj, Kolozsväf (kumR» nien)» posttack I. 5252 ^ Ä ^ ^ 2 I» ? Msen. tZvS. 5^etz1le. k(noe?,en. (Z!s«, Porzellan, Ilsliern. I^euwck. ^elnei» psptek. l^lZer k-utt «. be«,dlt besten« A. ki!se«?es »«srldor, vkov»ka uS. is put?b, I» »»I Uelner^ flli lletut eljel^enxe dNlix^st. kK?k ZIKvrpAKz Zonntaj?, äen 24. von lk bk 19 vti? lsvnzertlert äle Llsenbalinkspelle „vrava- 1. /^qrscb, ^laä! vc)j?.I(l 2. ^Vslxer, /^^ein Iraum.......... 3. Ouvekture. Osp'ieu!? in cler I^nseivelt . . 4. ()l!2ntn1l5c1ie .^cene i dbvr cler 5. f^oxtrott, ^ino !V3Lner ^-,jc V. ttolaenäer 8eäIlsn6Iun^ L6. 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Mai I92S. . «»»»,»» < /ükksu Ilocliprima 1924 er lernte, cz 15000 I<ß^, unß^epreüt, ad ^ajSperk 2U verkauten.— Okkerte an 0ut8vervaltunx? „ttklmmer", Post LtruiSce liei ?tuj. 5251 «iriimiriii KI Mii. zkmiliizzk m »«»«loo» e teilt nnä ?u selir mÄssix^en Minsen, ^ur^eit ?u 1« /0 ^^en Intadulation ocler V^eclisel. UtUl lvi.i ' iazt neu, Vierden ilt «^er ' ' lic^ i^ekerl^immt L^inlaß^en auk laufende I^eclinun^ 3u vereinbarten ^in8cn, >vc)sltt auck clie Ktäät. 8parkaZ8e »Is 8<)lclie uncl scl^IielZlicll cZ^e Ltacttß^emeincle Maribor mit i!?rer ß^esam» ten 8teuerl»»n I S14 und lnterezsenvektretung aller ^rt, lüt «.'ie I^veclre Ve». tksuensssclien, (ZlünclunLeli ^dteilunx M: ^ ^ vurck clle /^rdelten un8erel ^dteilungen l und II sllu^ de8te ve7leZiunken! Osker Uelerun»? von «Ilen «cdlnen und ^nlsxeo — Umbsu — PItne ^ Vsvleltuox. «»«SEvG»I.0rG»^QItz lvGU»»«>»l»««y. IMWUMt» »iMlIllllll I empkiekit sein leleksoktles-te8 I^sxer In tterrengn^uz-stotten. 8ck>vsr^ und dlsu. 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AtI«I» Verden zum Scdlelken übernommen. 49ö9 »q»r»»o? ?. »««»»»? 8Ioven8k» l DGG»»«lkG>'»«ugii«V 51ovens>is I Ln 8ro5 eMrusglicl»« In»»?um«nt« ^n detsil Ztelnbrecker, ^al^verke, ^ttklen, KollerxSn^e, Lieb u Licdtmssckinen 8and-» Ktesvasek- u. Sortlermascklnvn Nxdfsuttscke und meclHSnlzcke pressen kür dement-, lers^^o-und Or»nitoidpl«tten iVlvrtel- und Veto» -/Vlisckms8clllnen l.. d. >1.»?ementkrden Xile klaseliwvn u. k^ormen lur dement-^arenksdfikstlon I^««clilneli - k^adrllc Vr. Lagpsr^ L Lo.» >I»rIcevsi5^ckt öesuck erdeten. del I^elp^is KattiloZ 1^0. 3l?4 trel. öruäer Holländer, 8ul»otie» okteklersn ki? kElckksIitIsi l-sget In ?edeni ?ür Deelren und polAter, von dllll^ten dl» lu? Iein»tea Kesten« bediinnte Lzcpokt. V5MR odernlmmt volle lierenkrsn!ikeiter?, ^e^en ^ettleibs^-!e3 ^'neri'IvvA8ser l«t gne^» k2nnt sleZekv^srti^ mit äem Ksrisbaäer LprucZel unä ^srienbsäer ^«szer in öökmen. 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