poStiu»» V preis ver veupgen Einzelnummer ^kn ^ 50 SchriMen«ns, V«rv«lwi,g v»»chdrl.Mer«t, Maridor. 1«üt«va ultca 4 setephoi, 24 V»zug»pr«ls«: i^dholkn, mo»otlich . . Ow 20— Zustellen , . . vurch po^l . . . ' 20-^ 5!u»>und. monatlich . . zo^ Linzelnumme« 0m 1 — dl, 2-— N«I S«N«IIu«, de» ZettNna ,ft k«r Hd«,. Ntr Slowin!«» 1«? mwd«. <»n,«inenMona»,iiui,erI,a>d «armindiste», drei «inzu rinden ?» «yueMar^« «erden «ich» »erllcksichN,, »leratenaxnadme m m«rl>>of d«k?«><«»,; loriii«,» «Uc» «, >n ciudtiano bei Mom» c»«pon,, in Zaqre» »««i Ii». t«?re>ttam d. d. m c?r«z d^ft'en'rich,stalle qer, w >^ie» bei ol!«» <^»z«igeno»-«ohme-el'e». Nr. 37. Marlbor. Mittwoch den ts. Februar tS2S SS. Jahrg. Rumänien auf Reisen Von V. Seit jenen aufgerechten Zeiten der ersten Nachkrieg-ära, als Rumänien unter dem doppelten Druck von Osten und Westeil, d. h. aus Älngst vor der ^)iache ^Nns^lands und dem ttnrlisinuS in Ungarn, seinen Eintritt in die Kleine Entente vollzoc,. hat die Auß.'llpolitik der Bnicirester Regierungen reichlich mele Wandlnnlhen durchgemacht. Denn in Rumänien brachte jeder Zkabinettswechsel eme Aursänderung nicht nur nach innen, sondern auch nach außen. Äls die „Negirung der na-tionalen Vereinigung" im Jahre l!)22 gC' stürzt wurde und Vrnt^anu die Regierung wieder i'lbernahm, erfuhr das bisherige rn» mänisch-franzi^sische Verhältnis eine mertii^ che Abkühlung, der mit dem Amtsantritt Avarescus ein nur schlecht verhüllter Bruck folgte. General AvareScu steuerte die rumänische Politik schon im Jahre iiM ins italienische Fahni'nsser, schloß die bekannten Verträge mit Mi'.ssolini ab und blieb in der Folge dessen stärkster Stützpunkt ain Balkan — bis er klirz vor seinem Rücktritt einsehen mußte, daß er sich auf salscher Bahn befand und im Frühjahr die Losldsung .'Rumäniens von Italien vorbereitete. Mitili-neu, der Allßenminister des Kabinetts AvareScu, tonnte das damals begonnene Werk nicht mehr vollenden. Im Juni lv27 wurde Avarescu gcstiirzt und nach dem kurzen Interregnum des Prinzen Stirbey durch Joncl Bratianu ersekt, der die schwebenden Ve?-handlnngen mit Italien abbrach, Mussolini links liegen ließ und wieder einen neuen Z^llrS einschlug Hand in .<^and lnit den Staaten der Kleinen Entente, Frankreich md Polen. Wenige Wochen später stand der Staatsmann Bratianu auf dem Höhepunkt seiner Macht: mit Ferdinand, dem ersten Künig Großrumünien?, schied die einzige Persölllich keit dahin, die den überragenden Einflilß Bratianus noch Paralysieren konnte, der Re-gentschaftSrat und Senat, die Kaminer, das Heer nnd die gesainte Verwaltung waren völlig in seiner Hand, für das Ausland und die schwache rumänische Opposition gab es keine. Mögli6)keit mehr, ihren Willen zur Geltung M bringen. Die Diktatur Bratia-nuS nnd seine Politik schienen auf lange Zeit gesichert. Aber schon wenige Monate später nahm ihln ein Stärkerer daS Staatsrllder aus der Hand. Jonel Bratianlls Erbe übernahm sein Bruder Vintila, der die Politik seines Vorgängers in jeder Weise fortsetzen wollte. Rein äilßerlich hat sich also in Rumänien Nichts geändert. Aber auch nlir äußerlich. Denn Vintila Bratianu konnte die qrof;e Erbschaft zwar antreten, aber nicht verwalten. Jedermann weih, daß Vintila Bratianu weder die Fähigkeiten noch die Autorität seines grofzen Bruders besitzt und diesen llm stand machte sich nicht nur das Ausland, sondern auch und vor allem die rumänische Opposition zunutze, die sofort nach dem Tode des Diktators eine fieberhafte Tätigkeit entfaltete und ihre Stellung auf Kosten der Rz-gienlng bald erheblich stärken konnte. Statt seinen Gegnern jedoch energisch entgegenzutreten, beschränkte sich Vintila Bratianu lan ge Zeit auf die Abwehr ihrer Angriffe, und zwar auch dann noch, als die Tätigkeit der Opposition Formen annahm, die jede andere Negierung zu sofortigem Einschreiten v«"^- Äugoslawlens größter bis>»erlger Kommunlstenp-ozeß SrschMlerndt Aussagen der Angenagten llber die Zustände lm Bevgrader Vollzclgefsngnis 0. B e 0 g r a d, 14. Feber. Gestern bk' gann vor dem hiesigen erstinstanzlichen Gericht einer der gr^szien Aommunistellprozes-se seit dem Vefinnds Iugoslai-^iens. Auf der Anklagebank sitzen 25 ZLUtgliedsr der „Illegalen koulmunistischen Jugendorganisation i JugoslalvicnS". Filr den herrscht ! auberordentliches Interesse; auch aus dem ! Auslande sind mehrere hervorragende Publizisten und Journalisten erschienen. Die Beograder Pclizei d- ckte im Oktober 0. I. eine geheime Uo.'^utnislenorgaiusation auf und verhaftete !???rsonen. 25 Personen ivurden sreigclassen, währe'^d gegen die iibrigen die Anklage erl^oben n'ur?^e. Aus oer nommen. Die Verhandlung wird mel)rere Tage andauern. In der heutigen Vormittagsverhandlung biiel^en die AtigzklagLcn dab-^i, das; ihnen sälntliche Ge^tiinditijsc in der Beograder Polizeibastille durch unmenschliches Foltern erpreßt worden seien. Der Aligeklagte Gsjko SamardZi 6 erkl:irte, er nnd die iilicl- zeugcS etwa 30 ertrunken, während fich die übrigen retter' konnten. k. Paris, F<'bruar. Der spimiische Iesuitenpater nnd Sekretär der auswärtigen Misiionen Perenez ist in seinem Bure-ait mit ^^eitrüimnertem Schädel aufgefunden worden. Wie verlautet, ioll der Mörder der Polizei bereits bekannt sein. k. St. L 0 u i s, 14. Feber. Oberst L i n v-b e r g h. von Havanna koniniend, hier gelandet. k. W a r s ch a n, Feber. In einer Kti« lonie in Vlozlawek sind der deutsche Kolonist Inlins W all, seine Kochin nnd s?in Dienstinädcheil einem Verbrechen zum Opfer gen Angeklagten s.'ien im Gesöngnis schwer l qesallen. Man fand alle drei erkiängt auf. mißhandelt worden. In der „glaviijaöa"! Drei verdächtige Personen wurd-n verhaf- herrsche ein ganzes ^ ii isition^sistem vor. Die ?l»rgcksagten se':en in d««? Nacht einvernommen «norden, man hätte sie solange gefoltert, k is sie das Geständnis ablegten, -ie l'inrden Mit Ge:gchrlolben g?sch^agen, serner mit tkilz mit Sand ftesüütcn Sücken. mau tet. Nach den bisberigen Ermittlungen wurden ein Paar Stiefel und 40 Zloty geraubt. Börsenberichte b?gosj s',.' in s^er schli'n nst^n Kel-e mit »:is' Anklagebank sitzen u. a. der Fiihrer der iu-! kalte-?! ^r^assei. turz und <;.80-H7, Prag 108.4t>-1«9.20, Zürich 1093.50—IWC.50; — Staatswerte: Kriegs-s-2''.0, vsiieker Zucker .''!5 -550, Drava 0- 57, Broder Waggon 32^ 35, Osiieker Eisen 155—liZS, Divörovaeka 425—4^, Danica 142—0. Atczuith im E-erben? k. L 0 n d 0 n, 14. Feber. Die im Auslande verbreiteten Nachrichten vo.n?lbleben des eheiualigen Ministerpräsidenten Lord A s q u i t h sind verfrüht. Das letzte n,n 5 Uhr morgens ausgegebene Bulletin besagt, daß der Patient ruhig schläft und noch iin-mer ohne Belvußtsein ist. Das erst? »ransa;?an?lMe Gespräch ni-t San Francisco k. B e r l i n, 14. Feber. Gestern wurde das erste transatlantische Ferngespräch iuit San Francisco geführt. Die Verständigung war so gnt wie bei einem Stadtgespräch. Kllrze Nachrichten 0. P a r i s, 14. Feber. Die spanisch-'fr.in-zösischen !!?i.'rhandlungeu iu der Tauger-Fra ge nehmen einen gi'msllgeu Verlaltf, sodaß die Ha'.ldtuuukte des Uel-ereiukoniinens bereit-^ slZiert lverden kouuten. Es handelt sich nur mehr uln den 'eitl!ch?n Termin. Borge lehen ist das Jahr 1930. Die französische Re gierlni'^ hat die meisten französischen Forde-rnngeil l^kzeptiert. Ws! volle Wykif«?»? Funke w Lkr k. P h i l a d e l p h i a, 14 Feber. Von den Ansgrabttns»''n in der alt?n Stadt U r in (5haldäa ist ein Bericht eingelangt, vo-nach dl?rt im G-'^ste der s^önigin S ch n-b a d, die vor 5i)lw gestorben «rt, von nngr uölnlichsm Wert gefunden worden sind. Da^ der Königin war unberiihrt, w^kirend dasjenige ihres Gemahls auSgepliind-rt worden ist. Am Eingang des Grabes wurden Ueberreste von sechs Wachsoldaten mit einl^^schlagen^n Anp-ferl)elmen ausgefnnden. Im Grabe selbst befinden sich Leichen von Dienerinnen. Die Leiche der Königin war mit Gold und Lapis lazuli verziert. s-h.' 0. B r ü x, 14. Feber. Im Erzgebirge Herr s!.'ll gestern starke Schueeverwehuug.'n. > Straßenverkehr ist vollkoininen, der^ Äahuverkehr zum Teil eingestellt Die Tele-Phoulcijungen siiid zerstört. k. B e r g e n, 14. Feber. lieber die Unwetterkatastrophe im Distrikt von Berg"n > iverdeil jetzt neue Einzelheiten bekannt. I>n Elsiuger Tal haben Erdruischungen furchtbare Verwüstinlgen angerichtet. Ein Land-lvirt wurde beiin Verslich, sein stind zu reiten, getötet. An ein?r anderen Stelle wilr-de die Frau eines Landwirts getötet, wäh^ rend ihre neun Kinder teilweise scknvere Ver letzungen davontrugen. Nach den bisherigen Feststellungen wurden 20 Personen getötet llnd eine Anzahl verletzt sowie 200 .^^äusor zerst^^rt. Ueber 100 Stück Vieh silld illuge-kommen. k. W a s h i n g t 0 n, 13. Feber .?^nndel? fekretär H 0 0 v e r kündigte in formell''r Weise an, daß er als re)''llikanischer Präii-dentschaftskandidat auftreten werde. k. M 0 s k a u, 14. Feber. Von den etwa 100 ??ischern, die während des Sturmes an der ^ronstädter .^üfte auf einer Eissch>>lle ins Meer getrieben wurden, sind nach einer Funkmeldung des ausgeschickten Wasserslug- Ljubl ja n a, 14. Feber. Devisen? Berlin 1358, Zürich 1095, Wien 801.75, London 277.'L, Newyork 56.90, Prag 103.c^, Trieft 301.50, Paris 223.76. — E s s e k-t e n (Geld): Eelsska 104, Laibacher Kredit U;5, Erste Ltroatische 875, Kreditanstalt 160, Vevöe 140, RuSe 205 bis 280, Bauges?ll-schafl ütt, üei^ir 125, Maschinenfabrik 70 Ware. — H 0 l z in a r k t : Tendenz unver älldert. Abschluß 2 Waggons, und zwar B^rl keu (Fichte uud Taune), scharfkantig, Monte, 3—5 cm. lang, 43-08, 53-73, 53-78, 73-73, 98-98, franko Grenze 530, 1 Waggon Buchenbalken, gedänipft, scharfkantig, parallel, beschnitten, 27 und 33 inm, 50 und "'s) m., von 2 m. mifivärts, prima, fekunda, ^ranko Waggon Verladestation 980. — L a n d w. P r 0 d u k t e: Tendenz filr ^orn fest Preise nnveründert. Abschliiß ' Waggon Weizen. — anlasst hätten, .hierher gehört vor allem die frivole, künstliche Wiedererweckung der Thronfolgefrage, die diirch das Gefetz >'om ! 4. Jänner 1920 unter Führung ders^lb^n ' Männer endgültig erledigt wurde, die sich nun anschicken, das Land nm eines Aben-teurers willen in einen Bürgerkrieg zu stürzen. Die cilmäniscbe Negierung sah iintätig z>l, wie die Führer der O"vosition in der Bevülkeruna für (^arol agitierten und iin Auslande mit ihin verhandelten, sie blieb llntätig, als nian England, Frankreich and Italien über die Lage in Rutnänien in einer Weise „ausk'ärte", die weniger der Regierung, als den: Staate als solchen schadeZ ,M«eS«?R?e nützen, um erst recht gegen die »eqierung Stimmung zu machen, (^e solche Anleihe wäre für Vratianu schlimmer als gar keine Deshalb mutzte dieser bestrebt sein, von den ausländischen Geldgebern bessere Bedingungen zu erlangen. Da dies angestchts der tation, welche die rumänische Opposition in den westeuropäischen Hauptstädten gegen di^. Anleihe entfaltete und infolge der gegenwär tißen außenpolitischen Schwierigkeiten Rumäniens kaum möglich schien, begab sich der Außenminister TituleScu am 4. Jänner sels'st aus die Reise, um diese Hindernisse zu beseitigen. Wollte Titulescu in Paris und London etwas erreichen, so muhte er zunächst Mussolini, den der im vorigen Jahre vorgenommene Aurswechsel der Bukacester Politik aus einem Freund in einen Feind Rumäniens verwandelt hatte, wieder versöhnen und seinen Bei^wnd in der ungarischen Op-tantensraqe erhalten. Denn solange die fahr besteht, daß Rumänien diesen Prozeh verliert und Schadenersatz in etwa sechsfacher Höhe des diesjährigen Staatsbudgets leisten muf;, ist natürlich an die Aufnahme einer neuen Anleihe nicht zu denken. Es gelang TituleScu, von Italien in dieser Hinsicht beruhigende Zusicherungen zu erhalt?«, aber um teuren Preis: Rumänien musste die Verträge von 19N/27 erneuern und sich nu-! ßerdem in der St. Gotthard-Affäre von sei- j neR Bundesgenossen trennen Nachdem Titu lescu dem italienischen Diktator noch seine Vermittlung bei den Verhandlungen nnt Jugoslawien angeboten hatte, begab er sich nach Paris. Die Anki^abe. die seiner dort harrte, war insoferne'leichter, als die fran-^ zösischen Staatsmänner da? jetzige Regime in Rumänien schon aus dein Grunde erhallten möchten, weil die rumänischen Ovvosi-ttonsparteien und der von ihnen untersti'ii^-te srübere Thronfolger Carol im französischen Sinne weit wenin^r als die liberale Partei, "'^'^"lescu hat in ris also liauiitsäck'lich volitisch? Frc'^en »n erledigen, wäbrend Antone^'cn die Anleiüeverbandlttngen fn^irt. unterstützt ven dem französischen Sa''l'»i-'?st'"ndi'''?n der vor kurzem aus Bukarest znrüfkaekesirt ist, und dem Direktor der Bank von England, Shievman, der znrzt^t nock> dort Erst nach dem AMilus, der ?^ariser Ver--Handlungen wird Titulescu mit Strese^ann zusammentreffen und versuchen, die bekannten Streitfragen mit Deutschland zu regeln, von deren Bereinigung das angelfäcksisch'' Tapital seine Mitwirkuna bei der rumänischen Stabilisierungsanleihe abhängig gemacht hat. TituleScu hat bereits einen grossen Teil seiner Reise hinter aber noch länger ist der Weg, der zwischen ihm und dem Ziele liegt. Wird es ihm gelinlien, dieses zu erreichen, bevor die Lage Bratianus unhaltbar wird? Gegenwärtig befinden sich fast alle bedeutenderen Männer Rumäniens auf Reisen und "-rbandeln eifrig in den Hauptstädten Frankreichs, Deutschlands und Englands, während in Bukarest ausliindische S-^chver-ständige an der'Arbeit si?id. Denn Eile tut not . . . Vollttjche Umschau Der „letzte Versuch"... Vufi5evi6 erklärte gestern im radikalen Abgeordnetenklub, nachdem er vorher Dr. Koroiec und Dr. H r a s ni c a konsultiert ^atte, e§ eile ganz und g>ar nickit, er wolle es aber trotzdem noch einmal versuchen, denn dies sei der letzte Versuch zur Bildung einer l^eschäitsregierung. Die Dlmiokraten zeigen keine Neigung, in ein A^'inctt Bttki?cvie einzutreten, In radikalen Kreisen herrscht diesbeMglich nicht irgendein Optimismus vor, im Gegenteil. man glaubt sogar, Vuki^eviL werde sein kablnctt mit den Radikalen, den Volks« parteilern, MoslimS und den Deutschen l'itden, was insgesamt Abgeordnete au^'mcZcht. diesem Falle würden die An^änster des Außenimnistcrz Dr. M a-r i n k o v i ü ^ deren rund an der Zahl — die Regierung bis zur Verabschiedung des Budgets untersdiltzen. Nach Erledigung des Etaatsvoranschlages würde nach Meinung der Radikalen die Auflösung der Skupschtina erfolgen. "Im Wnhlkampf w,':rden die Ra»iis^esston die demokratischen Mimiter-Kandidaten favsrisieren, wiewohl dieselben in der Regierung mcht vertreten wären. Dle Aaal» vor einem ttattenitch'ugotlawiichen Krieg Die Kärntner treffen „Abwehrmobnahmen". General H ü l g c r t h, der Organisator i>cs Kärntner „Hei-matsdienstes", hielt am Sonntag in einer Versanrmlung der.Kla-genfurter Organisation eine Rede, in der er betonte, es sei für den Fall eines itaiie-nisch-jugoflawischen Krieges mit Sickicrheit zu erwarten, das^ d.e eine oder andere Armee sich über kärntnerischcS Gebiet werde durchschlagen wollcn. Es sei gar nicht aus« gesrhlosien, lxis^ K'ärnteu ein Teil des Kriegsschauplatzes werde. Kärnten miisse neutral bleiben, doch könne sich diese Neutralität nicht mit einein gewöhnlichen Protest bognügen, Kärnten müsse — erklärte Hülgertl) — seine Neutratität gegebenenfall? auch mit den W'V!ener Kerictit «jer internationale Noekstapier /ViI!en üeseben. ver l'vp des Nle8taii0>v im »l^evisor« ist Nock nickt alisxeswrben! 8c»rsdseu5. mußte und eS geschah auch nichts, als die ^gesandten der Nationalt»raniften in London und ''«aikiS offen gegen die Gewährung einer Anlnhe an Rumänien auftraten, die daZ^ Land eben jetzt notwendiger braucht denn je. Daß diese Vorgänge nicht geride dazu beitrugen, die Stellung des Kabinetts Bratianu in Rumänien zu verbessern, liegt «uf der Hand. Spät, fast zu spät raffte sich Vintila Bratianu zu größerer Aktivität auf. Wollte er das in den letzten Wochen und Monaten Versäumte auch nur eimgermaßen nach.'jo-len, so mußte er zuniichst den Vorsprung ein holen, den die Opposition bereits gewönnen hat, und ihr dann den Wind aus den Segeln nehnien durch einen großen Erfolg, der allein die Regierung noch retten könnte. Daß Bratianu hierbei recht geschickt vorging, ist nicht zu leugnen. Er, ^r bisher stets gegen eine Auslandsanleihe war und die Sta-bitliterung der rumänischen Währung „aus eiaener Kraft" durchfahren wollte, nahm plötzlich eine rasche Schwenkung vor llnd erklärte, daß die Aufnahme einer Anleihe nicht länger aufgeschoben werden dürfe. Die Oppofition, welche die Regierung wegen ih-rxr ^.Halwng in der Anleihcfrage erbittert und nicht ohne Erfolg bekämpft hatte, war damit ihres besten Agitationsmittels beraubt Bratianu ging sofort einen Schritt weiter lpld begann Vorverhandlungen in Paris, Berlin und London. Die tüchtigsten rumänischen Fachleute wurden ins Ausland geschickt, um dort für die rumänischen Anleihe-Wäsche Stimmung zu machen, man verhandelte und feilschte und bald zeigte sich eine Möglichkeit: eine sranzösisch-amerikanische Gruppe ist grundsiitzlich bereit, Rumänien eine Anleihe von drei Milliarden Franken M gewähren, freilich unter Bedi»gung?n, d^e Bratianu kaum annehmen wird. Denn wenn die rumänische Regierung dem A:ts-lande Eingrisse in die .Hoheitsrechte des Staates gestattet, ähnlich denjenigen, wie sie beim Abschluß der österreichischen und ungarischen Sanierungsanleihe vereinbart wur den, so würde die Opposition dies dazu be- w «iiWMilln Der Ro>um dreier ju»ier Miidche«. 47 Bs« Karl Heiiz Raneck. b» N»rU« ^ S. „Oh, das wäre ja ein Glück, kaum aus-zuoenken!" entfuhr es Lisa. „Allerdings, oerstehen kann man'S, daß die beiden Schivc-stern auf diese Wdise beide einen Mann bekommen. Ich habe sie damals sehr lieK ge-»vounen, und ich wurde erst richtig wieder froh,' als die Nachricht kam, daß .Hertha völlig, gesunden würde. Wird das aber heute vsit^g ein frohes Wiedersehen werden!" Es klopste, und gleich darauf ertönte von dravßen die Stimme der Mutter. „Bist du ferkig, Mädchen, dein Verlobter wartet bereits, und auch .Hartnmt wird .in-geduldig, Martha! Beeilt Euch! Die Wagen werden gleich da fem." „Sofort, Mama, fofort!" rief Lisa zurück, die. Mutter sich entfernte. Zehn Minuten später erschienen dann die beiden Mädchen im Salon, wo Hartnmt, der Sohn des Hauses, den Marthas Rettung oor einem Jahre dem drohenden Verhängnis noch früh genug entrissen hatte, und Hariild von Tondern bereits sehnsüchtig ihrem Glück entgegensahen. Und als nun die beiden Paare Auge in Auge standen, und der eine aus des andern Blick die ganze, unerschüpsliche Fülle der Liebe las, die heute vor dem Altare in heiliger Weihe ihre höchste Erfüllung finden sollte, da verfank die Erinnerung an all daS Furchtbare, das dieser Liebe vor Jahressrist Tod und Vernichtung gedroht hatte, für immer. Wie ein unausgesyrochenes Gclül)de wob sich in dieser Minute der Wunsch und Wille, aus tiesstem Glück und tiefinnerster, grenzenlofer Dankbarkeit gegen das Geschick, das doch noch alles so unendlich gut gemacht hatte, nie wieder an Bergangenes zu rühren, an jene Tage, die furchtbarer, entsetzlicher gewesen waren, als die furchtbarste Phantasie sie je hätte ausmalen können. » Es war ein merkwürdiger Zitfall, das^ in der Nacht, die diesein Morgen voraus gina. im Lissaboner Staatsgefängnis der Sträfling Nr. 41!), dessen bürgerlicher Name Robert Andarri lautete, bei einekn Fluchtversuch (erwischt uud nach hartnäckiger, verzweifelter Gegenwehr von einem Posten in der Notwehr erschossen wurde. Damit fand ein Mensch, der nach seinell Fähigkeiten, wenn er sie zum Guten gebraucht Hütte, zu den besten .?>offnttngen berechtigt hätte, ein unrü.hulliches Ende Nlid entging so dem noch fchiinpflicheren Tode durch Henkershand, der ihn sonst über kurz oder lang unfehlbar getroffen haben würde. !^n den Papieren des Toten hatte man nämlich bei seiner damaligen Gefangennahme an Bord der „Ieffrouw Wilhelminrje" eine Anzahl Aufzeichnungen gefunden, auf Grund deren es den Hamburger Polizeibehörden nach längerem Suchen gelungen war, das Rätsel zu lösen, das über dem schrecklichen Tode Ediths Steinfels bis dahin gefchwebt hatte, und im Laufe deS gestrigen Tages war das AuSlieferungserfuchen der deutschen Staatsanwaltfchast bei der spanischen Behörde eingelausen. Die Begründung lautet auf vorsätzlichen Mord und war eingehend belegt. Danach hatte der „Schwarze" sein unglückliches ^p-fer, das inzwischen eingesehn hatte, in welche Hände es durch seinen Leichtsinn gefallen war und sich mit Zähnen und Nägeln gegen jeden Annäherungsversuch des Italieners und seiner Genossen gewehrt hatte, in eines der dicht an der Elbe gelegenen Häuser ge« schasst, hatte dort das junge Mädchen durch einen Faustschlag betäubt, gebunden und geknebelt und durch eine dich^ über dem Wasserspiegel einmündende, verborgene Tür in den Strom gestürzt, der sie init sich sort-riß, bis sie bei den St.-Pailli-Landungs« brücken als Leiche aufgefunden wurde. Noch int Tode trug sein männlich schönes Gesicht mit den scharfgeschnitteneu Zügen je-neS kaltüberlegene Spottlächeln, das ihm im Leben eigen gewesen war und das ihn selbst damals nicht verlassen hatte, als er in der Bucht von Tert^eira seinen Feind, Harald von Tondern, in die .Hände gefallen war. Ende. Ek^ >. selber auf den Besitz von Notre-Tame vernichten würde ... So geht der Kampf weiter, und beide Gegner find kranipfhalt bemüht, einLinder durch eine juristische Tüftelei zu i^bcrlisten. Mt der alten Notre-Tame teilt ü'briqcns die junge Cacre-Coeur-Kirche auf Mintmntre das gleicke Cchickfal; auch sie wei^ nicht, welchem hohen Herrn sie ge-Hort... Halter von Steiermark, der Bruder des Majoratsherrn Fürsten Clary-Aldringen in Teplltz. t. S-neralversammlung der Ingenie»n-kammer l« Ljubljana. Der Vorstand der Ingenieurkammer w Ljublsana (für Slowenien und Dalmatien) beruht für Mittwoch. den 15. d. M. um 15 Uhr die diesjährige Generalversinnmlung im Sitzungssaale des Stadtmagistrats ein. t. Dalmatinische Fremdenverkehrsziffern. Aus Split wird berichtet: Die Zmt 235 Angeihö-rige des Königreiches SH-S. Von diesen studierten in Preußen 110, in D-at^ern 4S, m Sachsen 3.?, in Württeniiberg 16, in Baden l 19, in Thüringen 2, in .^sscn 4, in Ham« ^ buvg 2 und in Brounschweig 1. Dcrglctchs-! weiie sei bemerkt, daß ^ur gleichen Zeit Griechenland 265, Bulgarien 6s1^, Rumänien 60^, Ungarn 304 imd Albanien 7 Studenten auf deutsche Hochschulen entsandte. t. Tod durch eine ,^igarette. Auf tragische Weise ist der kubanische Konsul in Madrid de Malom ums Leben gekommen. Während er eine Zigarette in seinem Büro rauchte, schlief er ein. Die brennende Asche fiel auf seine Kleider, die Feuer sinnen. Konsul Malom wurde in schwerverletztem Zustande inS Spital gebracht und ist noch im Laufe der Nacht unter furchtbaren (I^chmerzen gestorben. t. Millionürin, ohne es zu wisien. Man brachte kürzlich eine 74 Jurde vor Ioih-ren wegen SchwaMnns entmündigt und ihr Vernrögen, ein Grundstück, d-as ihr Vater im Iabre 1845 um ItX) Dollar gekauft! hatte, wurde von einem Kurator vervxiltet. Heute hat dieses Grundstück, dessen Eigentümerin Mrs. Garret ist, ohne davon zu wissen, einen Wert von s- Millionen Dollar. Seit i>kirer Anfi'nft im Spital empfängt sie fortwährend Bei'uche von angeblichen Neffen und Nichten. Li O cnDl'sii! Wählerversammlung Der Gemeinderat von Maribor hat m seiner Sitzung vom 10. d. M. d«n einstimmigen Beschluß gefaßt, um die Verlängerung des Voranschlagsprovisoriilms für die Monate März und Avril 19W einftukoM-men. Im Sinne des ^ 78 der Gemeinde-ordnultg für die Staidt Maribor wivd Mon. tag, den 27. d. M. von 8 bis IS U>hr im Ratl^ussaale eine Abstimmung der Wähler vorgekommen, um festzustellen, ob dieser Beschlust des Gemeinderates dem Kreis-ausschnß zur Genehmigung vorgelegt werden soll o^r nicht. Die AMin^nvung erfolgt mündlich mit oder „Nv^'in", wobei angenommen wird, daß sich die nichterschie-nenen Wähler mit dem Beschlufte des Gemeinderates einverstanden erklaren. Maf^ gebenid ist die Mehrheit aller Wahlberechtigten. tlnterhaltuna Die ^MosbUrges SeMmg' lami «tt -edem Tage odo« Vieri werben Neklome Randbemctwti^R^u zur Nezi-zme > Redovte und in d-r tavarna". Es war ein originl.ller G^oaule, der am vorvgen SamStag von niehreren hiesigen, ganz' neuzeitlich eingestellten Firmen ge-meinsam mit dem unermüdlich um die Nnterkialtung seines Publikum? besorgten Cafetiers Herrn K l e 8 i .5 ni die Tat umgesetzt wurde. Ein besonderer Rei^ lag eben darin, daß nivm<:nd recht wußte, wo die Unterhaltung^ endete und die Reklame beginnen sollte. Das Nützliche war mit dem Angenehmen derart gepaart, daß auch die Verwöhntesten mif ihre Rechnung kamen. Bor allem so^ gesa-qt sein, daß die Dekoration durchaus nichts Aufdringliches aufgewiesen hat, im Gegente^rl, man hatte sogar den Eindruck, als ob die Reklame-Wimpel, Plakate usw. das iügige Di-korum irgend ei<^er anderen FaschingSre'doute bildeten. Was nun die M o d e s ch a u allein betrifft, so war sie bestimnU die erste Vorkehrung großen Stils m dieser Stadt, !Är ^ie man den Veranstaltern nicht genug dankbar sein kann, unrso mchr aber, weil sie die Ergebnisse beimischen Srha''fens gezeigt hat. Besonderem Jnteresie — insibesondere aber bei der Damenwelt — begegnete die gros;zügige und abwechslungsreiche Mode-schau, an der sich die drei bekannten hermischen Firmen „T r g o v s k i d o m" sPregrad), Hutsalon .,E h i c" und das Wäscheatelier „V a l e n c i e n n e" beteiligten. Ts gab eine ganze Reihe der herrlichsteil Frul'jakirskostüme und Früh-sabrdmäntel, die in ihrer einzig dastorfenen und beiyeftellten Hüte. Cs lvar vorherrschend der kleine UebergclugZbut in elegantem Schwarz aus seinem Material, wie Satin, Ceflc^ane, Gre^-^graiins, Taikfet mit Metall- und Straßstarnierung. Grau und beige in allen Tönen schloß sich an. Zierliche Formen mit sehr viel komplizierter Arbeit gaben der n^'uen Moderichtunz eil^ persönliche Note. Noch läßt sich der Filz mcht verdrängen, sondern .>eigt sich in aparter Kombinatisn von Borte und Seide. Eine Ueberraschung bildete auch der Com" merhut in seiner Eigenart au« Erotenstroh, wie Bangkok, Manila, Bengale in dunklen und hellen Farben. Viel Abwechslung und begreiflicherweise auch v^iel „Interesse" unter der anwesenden .Herrenwelt brachten die zarten und duftigen Damenwäschestücke modernster Art, Pro-dukte des allseits bekannten, von den Daumen Frau und Fräulein Kern vorbildlich geleiteten Ateliers „V a l e n c i e n n e". Tie prachtvollen Stücke waren Gegenstand gesteigerter Be- kascncl mSckten vir mvnckmvl ver6en, Venn UN5 5teckencier sckmer^ peinigt. Ver viel c!a-runter leiclet, vergesse nie. 6ie ein unübertroffenes k^ittel cla-gegen sinä. >Ian irage cien l-Iau«ar2t, er virct es bestätige!» tliur eckt in äer Originalpackung Mutter,vergibmir... Familienroman von Käthe Hiibner-Wchn. „Ach, du." sagte Kläre, und sah an der sie ziemlich überragenden Freundin vorbe?, „manchmal mache ich mir Vorwürfe, das; ich dein Verhältnis zu meinem Vetter Kur! so unterstütze und vor den anderen verbergen helfe. Kurt ist noch lange nicht so weit, um dir ein eigenes Heim zu gründen, und du bist eigentlich zu schade, um jahrelang auf einen Mann warten zu müssen, uud anl Ende vielleicht auch noch von ihm verge>sen zu werden." Da lachte Gabriele hell auf. „Was bist du für oine Schwarzseherin, Kläre! Dein Vetter Kurt wird mich nieulals enttäuschen; ich bin seiner sicher. Er liebt mich wahr und aufrichtig." „Ja, das stiinmt," niurmelte die Freundin gepreßt vor sich hin, „aber ich fürchte dennoch, wurts unbeständiger, impulsiver Charakter, sein phantastischer, stets nach neuer Nahrung hungernder Künstlersinn könnte das nicht halten, was er jetzt noch verspricht. Es wäre nicht das erstemal, daß er im Handumdrehen alle Versprechung^!», alle Beteuerungen vergißt. Ich kenne ihn von Kind auf, weiß seine Vorzüge, we^ seine Schwächen. Daher halte ich es für meine Pflicht, dich zu warnen, Gabriele. Erwarte dir in bezug auf Kurt nicht zu viel von der Zukunft. Du wärest zu schade sür eine schwere Enttäuschung." Gabriele war ganz blaß geworden. Fest hatte sie die Lippen aufeinander gepreszt, ;wi schcn den Brauen stand eine scharfe Falt' Eine Weile herrschte Schweigen zwischen deu beiden Freundinnen. Endlich sagte Gabriele: „Mag llurt ein Engel sein oder ein Teit-sel, ich liebe ihn, und uiein Zchiclsal liegt in seiner .s>and. Nichts wird eS geben, was nlir die Liebe gu ihm aus dem Herzen reif',t." Kläre schüttelte bekümmert den Kopf. „Dann ist es ja recht! Deinen reinen Glanben will ich dir nicht zerstören. N?in wollen wir gleich zu ihm, denn er hat seni Atelier festlich geschmückt, um deinen ersten Besuch würdig zu feiern. Du mußt nur noch erst Mama begrüßne. sie sitzt mit einer bekannten Dame im Wohnzimmer und ma.ht Pläne für eine neue Wohltätigkeitsveranstu-tung. Papa mußt di^ entschuldigen, er lzält noch seine Sprechstunde ab." Damit drängte sie auch schon Gabriele zur Tür des Wohnzimmers hinein. Es war in der Tat so, wie Kläre vorausgesagt hatte. Ihr Vetter Kurt wartete seit mehr als einer Stunde auf ihr und Gabrie-les Erscheinen in seinem festlich geschmückten Atelier. Zum ersten Male sollte das geliebte Mädchen sein .Heim, seine Künstlerstätte betreten, zum ersten Male wollte er ihr Einblick gewähren in sein Schaffen uud Denken. In schön geordneter Reihenfolge hatte er N'opiell jener Bilder, die ihm bereits An- sehen und klingenden Lohn eingetragen hat«, ten, an den Wänden aufgehangen. Einige flüchtige Skizzen, die sonst noch dort hingen, hatten allerdings verschwinden müssen. Es waren Bilder gewesen, die iür die beiden jungen Mädchen nicht gepaßt yät- ^ ten. Freilich, Gabriele uiußte sich schon daran gewöhnen, denn wenn sie erst mal seine Frau war, dann konnte er doch nicht ':lle Bilder vor ihr verstecken. Aber bis dahin würde sie auch ihre mädchenhafte Herbheit und Scheu abgelegt haben, denn es war m selbstverständlich, daß sie ihm dann selber zu ^ seinen Akten Modell stehen mußte, denn sie besaß eine selten schöne, wohlgeformte Ge- ^ stalt, die gerade durch die einfachen.Kleider, die sie trug, erst richtig zur Geltung kam. ^ Unruhig ging Kurt in seinem Atelier luf und ab, zuweilen warf e»- ss^-s-^ende Blicke auf die Nhr, auf der die Zeiger rastlos vor-würts rückten. ! „Sie werden doch kommen," mi^^-melte er vor sich hin und fuhr sich dabei nervös durch sein dunkelglänzendes, üppiges .Haar. Dann trat er rasch zum Teetisch, rückte ein wenig an den Tasten, an der Kristallschale mit den ^ blutroten, duftenden Rosen, zupfte ein Deck« chen zurecht und probierte das knusperige Teegebäck. Da fiel ihm ein, daß er etwas ^ vergessen hatte, hastig eilte er zum Schrank^ und holte zwei große Kartons hervor, die^ gefüllt waren mit Pralinen und die er nun j neben die Tassen der beiden Mädchen legte diesem Augenblick ging die Klingel. Ein Heller Strahl der Freude flog über des Malers dunkelgetöntes, regelmägigeS Äntlitz, dem nur die vollen Lippen einen etwas frauenhaft weichen Ausdruck gaben. Die dunklen, lodernden Augen verrieten scharfen lebhaften Geist und starken Willen. Wie ein ungebärdiger Junge stürmte er nun zur Tür und öffnete. Kläre und Gabriele standen vor ihm. Kläre trat zuerst ein, Gabriele zögerte ein wenig auf der Schwelle, sah wie in banger Frage auf den Mann vor ihr, der sie nur um ein Kleines überrc:gte. Er zog sie an beiden Händen ins Zimmer herein und schloß lachend hinter ihr die Tür. „Du wirst mir am Ende doch nicht noch ausreis'.en wollen, Liebling,sagte er, sie iest umschlingend und an sich pressend. „Eigentlich sollte ich dir böse sein, daß du mich so lange warten ließest." Einige Minuten später saßen die drei um den Tisch zusammen, und in durchsichtig zctr-tem Porzellan duftete der Tee vc»r ihnen. Gabriele erinnerte sich nicht, einmal in ihrem Leben mit solcher Behaglichkeit, mit einem solchen Gli'lcksgefübl in der Brust diesen Trank geschlürft zu haben. Ach, sie fühlte sich ja so wunschlos glücklich an der Seite des geliebten Mannes, sie fühlte sich so geborgen, so wohlig in seinem schönen Künstlerheim. Es war il^r, als sei sie immer schon hier gewesen, als sei ihr jeder Gegenstand hier längst vertra»t. (I^ortjetz. jvlgt.) MM«. »Underunz. Auch der S'eibling d« Damen vnd gewih auch der Herren, der reizende Pyjama aus Crepe de Chine oder Shantun^ fe<>lte nicht, ebenso die Reise- und Spo^^t-»vsche in praktischer AuSführuny. Eine Ho^lut vsn Retlame-Flugzetteln u>?d anderem WerbcMaterial ergoh sich über die Gäste beim Erscheinen der Vertre-ter der Weltfirma JuliuS Meinl, deS Tee-Chlmesen im bekannten Grün und des KaffeeÄkochren, die eine Unmcnge bester Kostproben in reizenden Retlame^cki^n i« Publikum zur Verteilunig brachten. . Mit äußerst kunstvoll ausgeführten pho-toflraj!^ischen Aisfnlrrhmen ein^lner Mannequin» überraschte das bekannte Photv-HauS Makart. Die wirklich schönen Bilder yekansten mrch Donnerstag zur Ausstellung. An t»er Redoute na1?men ferner noch dauter<'me, gespendet non der F''rma „G i f o ka", fowie einen Taschenspieyel der S6Moll-^sta (Firma ^Unio^. '. Tie ganze Veranstaltung, der von seiten des Publikum? da.? denkbar größte Int^'resse entgegengebracht wurde — viele ?eute mus; ten wegen Platzmangels sortge1)en — wur-!»» mit einem durchschlagenden Erfolge ge. krönt und dürste den Ansporn zu allj^rlrch wiederkehrenden Revuen dieser Art geben. Tie wir bereit? beratet haben, wird die imposante Mode-Revue, die am SamStag veqcn de? großen Umfanges nicht zu Ende geführt werden konnte, kommenden Don« nerStoy um balb 17 Uhr fortgesetzt. Damit ist dieser seltene k^enuß auch denjenigen erinvglicht, die den Abend hiezu nicht zu opfern gewillt sind. Der ArbelttmarN Vom k. bis n. ^ber suchten bei der Hieligen ArbeitZbörse männliche und 47 weibliche Personen Arbeit. ?^rei ««ren Dienstplähe, Arbeit erliielten 22 männlickte und 2ü weibliche Personen. ISS wurden außer Evidenz gese^t und 44 sind aus Ar« beitsi?ch« abgereist. Dom 1. I^änner bis N. ?!eber d. I. suchten insgesamt Personen Arbeit, wogegen 427 Dienstplütze frei waren^ Außer (^idenz wurden 741 Personen gesetzt, 2'V erbielten Beschäftigung und 210 sind «ms Arbeitsuche abgereist. Durch die Arbeitsbörse in Maribor er« halten Arbeit: 4 Kneck)te, 10 Winzer, Meier, 1 Tischler, I Maurer, 1 Gärtn?r, 1 Echuihmacher, 1 Gattler, 4 Schlosser Wr ds« DaWonfabri? in Tmederovska Palanka und mÄrere Lehrlinge (Bäcker- .Kellner, Steinmetze und Schmi^ede;, serner 3 ?Mgde. S Aochinnen, 3 Köchinnen für die t^endarme-riemesse, 4 Dienstinädchen, 1 Stvbenmnd« chen, 1 Bedienerin, 2 Zsellnerinncn. " Weiß nüber'mnen, 1 Erzieherin und 1 Kinder-Mdchen. ^ Die Arbeitsbörse in Maribor sucht k>' T i n ge n d einen Glasschleifer und einen ledigen Friseur für eiigeneS Gewerbe. Anzu-fpsgen bei der ArbeitSbvrje. Auszeichnung. Der TtatiowZchef deS h«sigcn.HaupK>a>hnli.oiseS, H. Karl Stefan fft mit dcm St. Sava^Orden S. Klasse ausgezeichnet worden. m. Edith Lorand, der Vi«linteuf«l. D^e Ksstbekannte un!d nicht minder berübmite Violin-Virtuosin Edith Lorand feierte dieser Tage das seltene Jubiläum, daß sie bei der großen „Parlopbon EIictr^>c Gra-mopihon Eompagine" die imisen-dste Platten ausnähme spielte. Ihre Platten sind sehr gesucht und werden mit besonderer Vorliebe ^e^eh^, was allein schon da? große Minen der.MZnstlerin beweist. Ganz sensationell klinyt daher die Nachricht, daß diese hervorragende .Künstlerin, die nch auch in der A^ertinelt des allerbesten Rufe^ erfreut, in Maribor persönlich ein große? jkonzert gebe» wird, und zv>ar wird da? Konzert <^d? diese? Monate.-^ stattfinden. . m. Evangelisches. Mittwoch, den 15. d. M. um 7 Uhr abend? wird im geheizten Gymeindesavl« eine allgsn^ein zugängliche Bibelst^inde stattfinden. m. Her»orragenbe Leistung unserer Rettungsabteilung. Der gestrige Tag stellte an dk. Leistungsfäbigkeit unserer Rettung?.7b-Mung noch nie verzeichnete Ansprüche. ??ich weniger al? vierzehn Älarmie-rWgen (darunter zwei weite Ueberland« fahrten) riefen die Rettungsabteilung zu Hilfe. Beide RettungSautoS sowohl als auch der Rettungswagen mußten in den Dienst gestellt werden, um den Ansprüchen gerecht zu werden! ES zeigte sich gerade gestern am besten, wie dringend notwendig die Anschaffung eines dritten RettungSautoS ist. Der Dank der Allgemeinheit gebührt aber vor allem der freiwilligen Hilfeleistung und Aufopferung der Rettungsmannschaft, die gestern bewiesen hat, daß sie stets ihre freiwillige Pflicht restlos erfüllt. m. «eldepflicht der «ttltörPflichtlgen de» Z^ßangeS 1910. Zu dieser unter obigem Titel in unserem Blatte vom 4. d. M. erschienenen Notiz wäre, wie unS das städtische Militäramt mitteilt, nachzutragen, daß sich in der Zeit vom K. bis 18. Februar d. I. zwischen 8 und 12 Uhr im städtischen Militäramte, Slomikov trg 5/1, nur jene Militärpflichtigen des Jahrganges Is^10 zu melden haben, die dieS auS irgendeinem Grunde biSber noch nicht getan haben bzw. der Meldepflicht ihre Eltern oder Angehö« rigen —'cht nachgekommen sind. m. Trauungen. In der letzten l^eit wurden in Maribor folgende Paare getraut: Peter Beziö auS Svlit mit Frl. Franziska N a-m o r 5, Joses RuS mit Frl. Iosesine K o-k o r, Karl ? a v p o t i S mit Frl. Johanna G t a n i e, Josef E f e r l mit Frl. Antonie T e n k o, Franz Ersavec mit Frl. Amalie M a r h o l d, Johann F r a S mit Frl. Franziska D r a L n e r, Franz Kure nlit Frl. Elisabeth r n o s. Basilius ^ eraS mit Frl. Franziska Xgu r und Otto G o-l e S mit ??rl. .Hedwig R u P d. m. Uercle frlm^aiS. Die ^ahresversamm-'img de? Vereines wird Montan, den 20. d. M. NM 18.Ubi- im Lesesaal d?^ Bereine? am StaatSgtimnasium abgehalten werd?««. Taaeiistrd»,",^ Rii» übsich. m Mnb,r-??qäkend-,T. Mittwoch, den 1.'». d. M. NM 15..^ U?»r findet im Unionsaal ein Vinder-Mi^'^^^»'''?^ "nseren ^''einen die zu geben, ^om ^-heid-nden Prinzen Karnev<7l aebülifcnd »n verabs^ieden dieser ^elea^nheit we'^^ den l'niere kleinen ^»^e^enbeit baben in ''^essle'tnna de? Prinzen l^^rne^^is Vertreter der nnd d?? '??. ^'s^ien Menaaerie ,ii bewnn>i!"'n. die n^it '!'»ren Borsübn'naen zur Stimmung erk'eb-lich bei»r.,<»?n werden. m. Verstorbene in der V«n»»che. Iob'lnn H ö n i g m a n n. Hausierer, 77 Jahre; Stanko Kostanjeoee, Gemeindebeam-^er in Beograd. ?? l7?bre: Anton M o n. ^'>andes?anaeste?ter, .?4 Jahre: !^ohann R o j k o, .Zimmermann, .^7 Iabre: Marie ? o r b e rk. Arbeiterin, 54 f^abre' Anna K n u e r. Beamten'^nt^kn. 8Y Iabre: Marie S t e i n b e r g e r, Prirate, 7i^ Iahrc?: ^kiosa D a n i e k, stl-'invkrs-?)sft!s,Or>sn^ fl? Jahre und Rndols R u b b i a, Militärobcr-vertvalter i. R.. Y«? Jahre. m. Der heurige „^ugoklovenSN pleS". der vergantienen Sam?ta? stattfand, reihte sich würdig an seine P?r!?^nger an. Alle Räume doS Unionsaales waren geschmackvoll dekoriert.^ Im .^''^autitsaas huldigte die Jugend 'leib,ig dem Tanze, während in den Nebenrä'""?« die Gäste Unterb<^ltung suchten und sie auch reichlich fanden. Bvr den zahlre^en Zelten herrschte unausgesetzt ein lebhafte?' Treiben, iiisbesondere in der „HarenVSbar" (im Weißen Saal). Zur He-blmg der animierten Stimmung tri»ent Dr. L e §-k o v a r, Bürgermeister Dr. Iu v a n, ?^i'.'s'üraermeister Dr. ? i v o l d, .^loirat Dr. S t a r e mid Reigi^rungsrat Dr. I p a v i c. Da? srolie Treiben herrschte bis in den frühen V!orgen. m. „MariborSki klopotec", das humoristi^ sche Blatt, da? SmnStvg, den II. d. M. um Mitternacht anläßlich des „Iugoflvven-Ski PleS" erschienen ist, erregte Heuer — daS Blatt erscheint bekanntlich nnr einmal im Ia'hr anläßlich des BalleS der „Iugos^-'Uen-§ka Matica" — wegen seine? reichhaltigen Inhaltes und der Karikaturen verschiedener « k ? , > tz». Persönlichkeiten und Dschrunden auS Maribor allgemeines Jntere^ uni» ist, soweit noch der Borrat reicht, zum ermäßigten Preise vvn K Dinar in d«n Buchhanidlimgen Weixl (Vetrinjska ulicy>, .Cirilov« knjigar-na" (Koroika und Aleksandrova cesta) und „Tiskovna .zadruga'' (Aleksa7ldrova cesta), erhältlich, ferner in der Pavierhandlung BriSnik (SlovenSka ulica) sowie in den Trafiken Svetek (Slovenska ulica), W<«i^ (<^rajski trg) und in der Trafik am Kralja Petra trg. m. Englische KonversationSftunben ge« sucht. Schriftliche Anträge unter »Sofort^ an die Redaktion de? Blattes. m. Jahreshauptversammlung der „Ia-dranSka Araia". Vergangenen Sonntag fand die Jahreshauptversammlung der hiesigen Ortsgruppe der „IsadranSka Straia" statt, die nicht wen^rger als 1350 Mitiilieder zählt. Der neue AuSschi'ß setzt sich hauptsächlich wie folgt zusammen: Obmann. Dr. Josef L e S k o v a r; erster Obmannstellvertreter: General T p as i ü und Frau General M a i st e r-, Sekretär: Oberpoli-zeirat Ker8ovan. m. Einbruch in baS Park-CafH. Seit längerer Zeit ist das Park-CafL yeschlosien und nur von einem Verwandten de? CafetiecS bewohnt. Diesen Umstand machten sich K. V. und M K. zu Nutze und statteten dem Eaf6 einen Besuch ab, in der .Hoffnung, reiche Beute zu machen. ES sielen ihnen aber nur Kleinigkeiten in die Hände. Sie wurden verhaftet. m. Zum Diebstahl der Handk«sie im Städtischen ElektrititÄtSunternekmen erfahren wir noch, daß der bereit? verhaftete S. mit seinen Komplizen im Bolk'qarten mit einem Steine die .Handkasfe geöffnet hat und dann mit einem Fiaker lo?fnhr. um eine Lnstreise zu unternehmen. Sie fuhren nach dem ?'!-den. In ^aqreb gini ihnen aber da? <^eld m:-' und S. der verbeir^tet ist. ging zn Fuß nach Miribor zurück. i^t der Tat gest.^nd?<, m. Die beiden des Einbruches bei der Fn. iknerlin ttbersiibrtrn wurden vi^n der Gendarmerie in .^or. Emurek ans t^rund d»'« ^inn der ausgestellten Fa?'md„ng?brieffS verha-stet.- m. Seit 1. Fetrnor befindet sich im hiesi-l^en Polizeigewabrsam eine zirka 40 bi? 12-'ühriff? stl,-!:,,. die analf'f P l o i A n n a zu heißen und in der Näbe von Konsiee ke-beimatet zu sein. Eine dorthin gerichtete Anfraae der Polizei w"rde aber im negativen Sinne beantwortet Da die oben genannte auch de?'^sch s^'rskht. siok?t die Vermutung nahe, das^ si- an? der Um-?ebung Ma-ribyr? stammt ch'ir''k^e'"'siisches Merkmal w^re ihre selten nach oben aerich-tete ^aie ^?en'orz',he'!'''n P-rsonen. die al-len^"ll' An^'^'.lnft fi^nnten, werden er-s'?''b^ sich am ^eliHeikommsssariat zu melden. m. Einbruch. Vergant?enen SamStag wurden in der Küche eine? Gasthau>^eS in der Aoro^ka cefta ein Paar goldene Ohr« gehiinge mis Brillcmtcn ent"iendet. Gestern nacht? wurde in derselben Kucke ein Einbruchsdiebstahl verübt und Wäsche. Kleider und Brannte,ein entnonrmen. Nach dem Täter wird gefcihndct. m. V^isteSkrank. In der vergangenen Nacht wurde die in Studenci wohnhafte 4?»jä'br^ge Antonia D. Plötzlich geisteskrank; sie mußte inS Krankenhaus überführt werden. nt. Unfall. Gestern nachmittags fiel eine»» ^Ijähril^en, am Vodnikov trg wohnhaften SchneidergÄjilfen während der Arbeit ein Holzscheit auf den Kopf und verletzte ihn am Hinterh-Mspte. Die Rettungsabteilung leistete Hn, die erste Hille. m. An mildtätige Herzen wenden sich der kranke Invalide mit drei kleinen Kindern und die arme mittellose Frau mit mehreren Kindern mit der innigen Bitte um Zusen« du , kleinerer Spenden. sn. Wetterbericht vom 14. Mruar 8 Uhr früh. Luftdruck: 725; Feuchtigke'.ts-messer: — 1; Barometerstand: 742; Temperatur: 6; Windrichtung: NW; Bewölkung: neun Zehntel; Niederschlag: 0. — Keine Aenderung des herrschenden Wetter?. x Mittwoch Kabarettabend in der Belita kavarna; Donnerstag nachmittags Moden« Revue der Firmen Pregrad, Chic und Balenciennemit Konzert. Keine Dame versL«me diese interessante Moden-Revue. bei welcher die neuef^n berrlichen Nnmme? ^om ZKodeRe der ge«a»itte« Air«<» «orGe^ützrt werden, L« besuche«. * Si«e Winterspritzung mit Arb«ri« lr- spart mindestens eine Sommerspritzung mit Kupfervitriol und vertilgt alle Insektenbrut. Chemotechna, Ljudljana, Mestni trg 10. l7W Zu Ihrem yunfte», Zusriedenheit und ^onung Ihrer Füße tragen Sie nur gute Schuhe. T)emnach sollen es nur Karo-Schuhe sein. Aus vtul p. Aus dem Gtadttheater. Ende Febrmne wird das bekannte DolkSstück „Der Meiinid-bauer" vvn Anzengrub«r zur Aufführung gebracht. p. Sros^s Schadenfeuer in der Umge« bung. Vergangenen Donnerstag um etwa 22.30 Uhr wurde unsere Feuerwehr zu einem Brande in der Dichtung Iurovci alarmiert. Bereits fünf'Minuten später war der Motorlöschzug unter dem .Kommando deS Rottführers N e k o l a auf dem Wege zur Brandstätte. Die Mühle und Brettesräge des Herrn B u r g in Iurovci (an der Drann) stand beim Zintrefsen de? Löschzu-geS bereit? in hellen Flammen. Nach vierstündiger über''enschlicher Löscharbeit konnten die ganz in der Nähe stellenden Wohn« und Wik-^schaftsaebäude gerettet werden. Der Besitzer erleidet einen enormen Schi-den, da gewaltige Mehl-, Getreide- 'md s^olzvorräte fremden Eigentums dem Brandp Hnm Onfer ^selen. p. Verhaftet wurde von der hiesigen Polizei wegen Landstreicherei und geheime? Prostitution die nnck ^aornsn ?^istrica bei Maribor zuständige Franziska K o l a r. p. Stadtklno. Morgen. Mittwoch, und Donnerstag geht der ^rrliche SensofionS-film ..Die Bettlerin von Stamhul^ über di« Leinwand. Aus i5elle e. Todessall. Am Montag, den 18. d. M. verschied in Celje Forstrat i. R. Herr Jng. Franz D o n n e r int 7l. Lebensjahre. Der Verblichene, eine bekannte Clllier Persönlichkeit, war Schwiegervater deS hiesigzn Rechtsanwaltes Herrn Dr. Walter Riebl. Friede seiner Asche! e. Auszeichnung. Die Herren Frayz Krajnc und Milo8 L e v st i k, Lehrer t. R. in Celje. wurden mit dem Savaorde« d. Klasse an?gezeichnet. e. Aus dem Pojtdieufte. Der Postbeamte Herr Karl K o s e m in (lelje wurde zum Postverwalter in Mozirje ernannt. e. Schwurgericht. Die FrühjahrStagung des Schwurgerichtes in Celje beginnt am Montag den ü. März. Die Geschworene» sind bereits ausgelost. c. TheatervorftellAng. Der Bauern- «Ad Arbeiterverband wird am Sonntag den d. M. um 15 Uhr im „Narodni dom" in Celje die Komödie „Bin gewöhnlichek Mensch" von B. Nuöi^ ausführen. c. Sin neuer Spsrtplat^ i« «aderje. Die Jndusttiellen W e st e n und R a k u s ch gedenken neben der Fabrik Westen in Gaberje einen modernen Sportplatz anzulegen. Außerdem soll in einem Hause des Herrn Westen ein Winterturnsaal bereitgvsivllt werden. e. Die ReichSstrahe in Bojntt bei «eye wird demnächst für den Berkehr gesper^ werden, da an der Straße ein neuer Durchgang gebaut werden soll. Die Sperre wird an der Reichsstraße zwischen dem Gasthanse Kociper und der Kreuzung der neuen und al« ten Straße vorgenommen werden. Während der Straßensperre wird der Verkehr Zber die alte Straße und die von der Narodna kavarna gegen Osten führende Gasse geleitet werden. c. Eine merkwürdige VerjiingungSkur. Dieser Tage erschien am hiesigen Polizeiamte ein Dienstntädchen, um sich zu melden. Sie wies einen Heimatsschein vor, in dem das ursprünglich angeführte Geburtsjahr ausradiert und darauf die Jahreszahl 190d angeführt war. Zur Rede gestellt, gestand sie, das Dokument korrigiert zu haben» n« mlf diese Weise einige Jahre jünger zu er?« scheinen. Sie ist nSinlich im Jahre 1S9L geboren W?. ? o « e ß » e^esf- s. ^olkZMirtsckakt Die europäische SolzmarMage (Tchluß.) Was daZ Geschäft in weichem S ch n i t t m a t e r i a l anlangt, so osll-zieht sich dieses in der der Jahreszeit angemessenen ^t^eise in ruhigen Bahnen. Im Allgemeinen aber ist sei« Umfang doch in deK eiu^lnen ^'itndern recht unterschiedlich. Ma» nvch noch nicht recht,-wie sich die ldonjunk-tur voraussichtlich Heuer entwickeln wird, was viele. Fir?nen^ uud zwar sowohl ser-kanfcnde alS kaufende, zur Einnahme einer reservierten Haltung veranlafit. Dieser llst?-stand führte zu einer Bersteifuug an den «or duschen Märkten. Bon der Äeuproduktisn '15)^3 oermochte Schweden bi» Tnde Dezember erst etwa 240.^ )0 und Finnland ruN^ Standards zum Berkauf zu bringen. Dabei ist da» Notholz dem Weis^hloz überle-gen^ Besonders zurückhaltend verhielt sich Ml den nordischen Märkten Heuer England, .da«, abgesehen von einigen Spezialsortimen-tenf bi-Z in das ^riihjahr hinein ausreichend mit Weichholz verborgt dasteht. Auch Hol« -land läßt sich mit' seinen nordischen Maus-Ängagomenten viel Zeit. Ter holländische 'Markt ist mit weichem Schnittmaterial i?il-mer noch überfüllt. In Frankreich herrscht ttoch die mit der Bährunc;?stabilisierunq tiec bundene Wirtschaftskrise, die den europni-« .schen Echnittmaterialmarkt immerhin nachteilig bceinfluszt. Deutschland kaufte in Schweden und Finnland bisher sehr gut .weiter. In .England zeigt sich auch Heuer . wieder lebhaftes Interesse für den Bezug russischen '^'»olzes. Zur Finanzierung des rus-sisch-englischen Holzgeschüfts im laufenden Jahr stellten englische Banken bis jetzt rund 2)^ Mill. Lstr zur Verfügung. Trotz der eng lischen CtiinpatPe' für Russenhölzer arbeitet der russische Holze^porttrllft zielbew'.lstt in ^wr'-Ndtckitung weitex/ die'.russische Holzausfuhr von dem bedeutenden englischen Ein-'.-sluß unabhängiger zu machen. So wurde in Amsterdam eine russische .Holzhandelszentra-»le vorbereitet, die demnächst ins 5?cben tritt. , Für polnisches Schnittmaterial ist im sten Europas, zumal in En^zland, hauptsäch--lich. infolye Anzielicns der Preise fiir geschnit teneS Weichholz, das Interesse stark im Abflauen begriffen. Es war also Zeit, daß der polnisch-deutsche Holzfriede zustandekam. In Numä"''n blickt man ein wenig zuversicht-.licher der weiteren E«twicklung deS Weich-^^?PortZ, der 1927 große Enttäuschungen Aoreitete, entgegen. Die jugoslawische .^'»olz-miSfuhr ist relativ zufriedenstessend. Man ynrd aber in Jugoslawien in den kommende Monaten mit einem schärferen Hervortrete" der rumänischen Konkurrenz am ropäifchen Markt, vi»? - allem in Italien, zu rechnen haben.'Ebenso wird die rumänische Konkurrenz gleich der jugo^i^i''kchen auch Dr Oesterreich in Italien sicher schon demnächst wieder fschlbarer werden. ,^u?n '^lück 'ödhnt sich jetzt in Italien eine bcackitliche Ve lrbung des Baumarktes an. Ueöer das Ausmaß, der für das HolM-schäft so wichtigen Bautätigkeit im laufenden Jahre mangelt noch die Klarheit. Mehr als -19S7'dürste^ 1926 kaum gebaut werden. In Deutschland hängt i« dieser Hin ficht sehr viel vvn der Erli?ister»um anordnet. Sport Die MnierolymPiade Im E i s h o ck e y schlug gestern die Tschechoslowakei Polen 3:2. Das Spiel Frankreich gegen Belgien wurde verschoben. Im Eisschnellauf lmirden nachst'Z-hende ^^esultate erzielt: bvii Meter: I.THunberg (Finnland) 43,4; 2. Evensen (Norwegen), 3. Sarr.'el (Kanada). b0tty Meter: 1. B a l l a.n g r u d (Norwegen) 2. Skutuabb (Finnland), 3. (Norwegen). : Für GS. Zelezniöar wurden mit dem lk?. Feber die Fußballer Fritz K o pö i ö und .Kaspar ArSiö verifiziert. : GkiMeisterschaft von Gloivenien. Wie wir in Erfahrung bringen, wurde der 1. SSK. Maribor vom Jugoslawischen Winter sportverband mit der Durchführung der Skimeisterschaft von Slow-nien betraut, die am 26. Feber am Bachern zur Austragung.gelangt. : Der tschechys!?wa?ische Minister Doktor HodSa wurde, neuerdings zum, Protekwr der Prager „Slavia" gewählt. , : Weltrekordmsnn Arne Borg unterninimt morgen in Leipzig einen Weltrekordversuch über 5iW.Meter Freistilschwimmen. Schwab und Schmitt iu Amerika. Die deutschen Geher Schwab und Schmitt erhielten ein Angebot von S5.t)0N Dollar für ihre Mitwirkung av transkontinentalen Vettmarsch Los Angeles—Newyort. Die bei den Amateurgeher schlugen die Offerte rund weg ab. : Matejta siiddeutscher Hallentennismei-fter. Der österreichische Tennismeister M a-t e j k a hat bei den in München auSgetra-genen .Halenmeisterschaften von Süddeutsch land nacheinander Dr. Kupsch. Dr. Alein-schroth «nd in der Schlußrunde Dr. Büß 4:K, tt:1, 6:4. 6:4 geschlagen. : Ein neuer Weltrekord von Rigoulot In Paris gelang es vorigen Sonntag N i-g o u l o t, mit 133.1 Kilogramm beidarmig im geteilten (Gewicht im Stoßen eine neue Prvfesi^nalweltrekordleistung aufzustellen. Den bisherigen Weltrekord von 131 Kilogramm hielt der Franzofe Deriaz. : Eein neuer Weltmeister im Boxen. Beim Boren um die Federgewichts-Weltmeisterschaft besiegte Eanzoneri seinen Gegner B a ß nach lb Kunden nach Punkten. Dem Kampfe, der in Newt,ork auSgstragen wurde, wohnten 13.fM Zuschauer bei. : Aus dem internationalen Boxring. Der deutsche Schwerge^?ichtler Breiten-straeter schlug in Berlin den Italiener Buffi nach Punkten. Bonaglia (Italien) errang über den belgischen. Meister D e l a r g e in Turin einen entscheidenden Sieg. Domgorgen siebte im Kampfe um die deutsche Mittelzewichtsmeisterschaft über Herse. -lIZ- Tkeater u»» Kunst AtitSßlthkilttr i« MriSsr NepevSVire: Dienstag,' 14. Feber um 20 Uhr: „Oberst Jeli«!". Ab. ?l. Kupone. Mittwoch, den lö. Februar um 20 ' Uhr: „Manon". Ab. P. Kupone. Donnerstag, den Iki. Februar um 20 Uhr: „Orlow". Ab. D. .^upone. » Abändernng des Reprrtoir?. Da Frau AukZica M i t r o v i L? die als (^ast die Titelrolle in der Verdischen Oper „Mnskea-ball" fittgt,aus unvorhergesehenen Gründen Mittwoch, den M. d. M. iin hiesigen Theater nicht auftreten kann, wird an diesem Abend die Oper „Ma>ion" für das Abonnement B und Donnerstag, den 16. d. M. die Operette „Orlow" für das Abonnement D gegeben. Die Abonnements bleiben somit unverändert. Kino ?(I^0 tirüker kiosllov). Bis einjchlichlich Mittwoch, den 1.?. F.bruti? läuft der Ufa-Film: „Der Kampf um die Scholle" mit Mary Parker, Oslar Marion, Margar^che S^ön, Ferd. v. Alten, Wilhelm Kornburger und Mlh. Des^elmann in den ^iciuptrnllen. Ein 'Lrich ??nschneck-Film. Inhalt: Tragischer Niedergang eines herrlichen, alten Rittergutes durch die no!iK len Launen, Unverständnis deS jungen Erb?n und Gewissenlosigkeit schurkisch«!? GüterschMchl.'?. Der Hof geht nahezu auf ven Hund, wird aber schließlich noch durch treue Nachbars- und Freundeshände gerettet. Diese Handlung zieht sich du^ch ausgiebige sechs Akte und ist stellenweise sel)r star? und effektvoll, sämtliche Rollen sind nor-züglich besetzt, wie dies bei einem Ufa-^ilm ja nicht anders denbar ist. Besonders prachtvoll sind aber die Ausnahmen vom Rittergute selbst, di) einen herrlichen, ausgewählten Viehstand zeiqt, sowie jene der gottgesegneten Natur, die woge)?-den Getreidefelder, das .Heidemoor, die riesig>.'n landwirtschaftlichen Maschinen usw. Ein gaiiz moderner Film, in jedor Hinsicht zufriedenstellend. Der nächste Film: „Eines Mannes Vergangenheit" der erste Konrad V e i d t-Film aus Amerit.i. Daß er waS Großes sein wird, dafür bürgt uns der Name des großen stünstlers. Bis einschließlich Mittwoch, den lö. Februar: „Liebelei" nach Arthur CchnitzlerS Trama. In den .Vciuot' rollen Evelyn Holt, Fred Louis Lerch, Piviau knbson und Henry Stuart. Tiescu Film mit ^>1 wunderbarem Spiel sollte niemand versäumen Ab 16. Februar ein Schlager: „Der letzte Walzer" nach der Operette von O. Strauß. Willy Fritsch, Suzi i?ernon, Liane .nd „CsardaSsürstin". Willy Fritsch spielt als Hauvt-mann Dimitri Sarrasow zum erstenmal dcn ?s)> rakterliebhaber. Dieker Film wird für jedermiim ein Genuß sein, denn er bietet: Freude und Schwermut, schäumende Lebenslust, tiefe Tragik, ist ein Drama und Lustspiel zugleich. Unser langjähriger, treuer und tüchtiger Kutscher Alexander Bozi ist am 13. Februar eines plötzlichen Tsdes gestorben. Seine Leiche wird am 16. Februar um 15 Uhr von der Leichenktammer i« Pobre5je aus zu Grabe getragen. . Mari bor, am 14. Februar 1928. 1978 Zuso»>»vvn»ko IvrItOVit «I. «s. Lepsrste ?»rte ver6en nickt su8xexeden. ^.'dmeküeklüllt xeden clle l.?nteri!eicdneten sllen Velvsniiten, k^reu»äen und lje'isnnten cZie NAniixie d^kictisictit, ct«k ldte innIZst^elledte QgtNn, dez^v. j»tutter, (ZsoLmutter vnä lante, fl»u ülesZol, zed. ^ecovoilc ttausdesitierln vlenztA? clen l4. 1928 um L lidr srtili n^eli Isnxem. »ck>velen l-el- 6en un6 verseilen mit cten Iivztuk^xen cter deil l?olixic>n im 63 1.edeli8jskre xottereeden verzcbl»1» Krsut, SetZvester. ^No lldrlAen Verv/anäten. )»5 l.eil:kenbsLZlixn!s cZer unverZelZlicden l)sklnz^e8ckse6enen tjnclet Nnmme? ^ vnin 1?^. Kleiner /^nieizer Derscviebene» MMteutoftiim lOnentale), auch für Damen geeignet, ist um Ttnar aus^ulethen. ^?ekova ul. « 1. Tür 7. ' 1S70 Scha1»o>-T>el«w< für Dirnvl« kosttlme bekommen kie um 20 ^nar t»«! I. Trvia» Alavni Nr. t7. ?eppic«e Ltnoleum. Betwe^. ^'srhän-ge, Vorhang» und MS'selsti'fse Tiwansibenvürfe. Matratzen» gradl. Nokhaar. «frik. Seil»?, der«, istett« und Tisck'flarnttur''n Ottomanen. 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(5 empfiehlt sich ber Gastwirt. 107 ^ > bülipilt i^iu^suid'ju t>»! >u ttl ' le«»«, Z»I»Ml. «cdt' ler«In«ri«vr»i« »>,6 trlscb« k »ci>tlt»t »ud dir. .^i!1. in Voririj«Asq>»Iititt, fett tür 6>« ^»eiit, tioc^en ft!ir il^n 's»», VVs»eii»a»>er. 8e>k« »iick 1^u6»^r in I k't.ri^,». kntkernt i'^vmmei'ipro'Skn, I^et^^rtlsclcon >Vjmm»rIn. »nki kl!e IIiir«l»lit'dl^eitsn «ier 1s»ut. lZ Diri, Kre»«. W«l!>el>^n>»er, U''»1 ?u6er e 10l^!n. O«s'»t tlll ci»s Xönizk'Aeii: ZUAG» H»l^, Vel»«llti«t per l'sst »!!«». vk« msn t'sLuciU 1l7ss>«nj»e^a ^rtitl»^!, f'kitkmeri« i^eiien »II?M fttr I! iis«r. »-»nt« ll?u»»pat>»e!l»n »Ile ss-'u-Iieilmiltel >ia,j l^siieit», I)s«inf«ttion»mitlei. »tlite» ünxntk, liuin, Himdoer- unli I^inao-n»«i«i>»»!t, Sliipv lls'Iill'k^rit«!' «te> 16ti Ik isl (!er ß^lin5ti^8te L!r,ksuk8p!»tz 6er unä äie xrÜLte 5l1uiter5cksu k^uropsL. ^edr sIs IL(X> Vike«» ß^iippen sNei'Lrsncdea »iml ver-treten. ! 0.000 ^U8«teUer »us 21 l.^nclem 8tellen cls» vesbe und Vollkommenste 2»r 8cdau. ^uztermesze 4. dl» DUr» 19r». ^usiUtoit« arteil«»: !^se l?1iren»,mtiietH« Vertiot«»» »r 6»v (seil