c vD ^ /"^^ ^^ W«t". R KH. Mittwoch den TV. Mai »857. Z. 275, .1 (2) Nr. 5832. Konkurs-Ausschreibung. Die k. k. Landesregierung hat die Errich-lung einer Apotheke in Gurkfeld bewilliget. Für die Verleihung des Befugnisses zum gewerbs- nnd vorschriftmäßigen Betriebe dieser Apotheke wird der Konkurs' bis Ende Juni d. ^ ausgeschrieben. Bewerber um diese Gerechtsame haben sich über Stand, Alter, Religion, Moralität, über ihre bisherige Verwendung und praktische Ausbildung im Apothekergeschäfte durch die gesetz-uch vorgeschriebene Zeit, über den zurückgelegen zweijährigen pharmaceutischen Lehrkurs, über ","ö erlangte Magistcrium der Pharmacie, über ^" zum Betriebe des Geschäftes hinreichenden ?,?"d, endlich über die österreichische Staats-''"''gerschaft auszuweisen. Die Gesuche sind entweder unmittelbar, oder 'W Wege des betreffenden Distriktsphysikates hleramts einzubringen. Laiback am 13. Mai 1857. ii. 269. a (2) Nr. 9 »73. Konkurs-Verlautbarung zu drei allerhöchst neugegründeten Stipendien für den höheren nautischen Kurs an der k. k. Handelsund nautischen Akademie in Triest, uon je 200 fl, für das nächste Schuljahr 185?—58, ' Se. k. k. apost. Majestät haben mit allerhöchster Entschließung uom 24, Oktober l856 die Organisirung eines, nunmehr bestehenden höheren nautischen Kursus an der k. k, Handels- und nautischen Akademie in Trieft allergnäoigst zu genehmigen, und gleichzeitig neue Stipendien zur Gewinnung geeigneter Kandidaten für nautische Lehrämter zu gründen geruhet. Hicvon sind drei uon je zweihundert (2«»0) dulden für Zöglinge des höheren nautischen Kur-ssb bestimmt, welche sich dem Lchramte an nautischen Schulen widmen wollen. Zufolge ver-chtten Erlasses des hohcn Ministeriums für Kul-luä und öffentlichen Unterricht vom II. Februar d> I,, Z, 20968, wird nun der Konkurs zur ^esehung der drei obcngenannten Stipendien für ^as kommende Schuljahr l857—58 mit folgenden Bestimmungen ausgeschrieben, §. l. Zur Erlangung von Stipendien des höheren nautischen Kurses sind geeignet: K) Jene Jünglinge, welche den Biennal- oder ^«nual - Kurs an einer öffentlichen nautischen schule des Kaiserstaatcs mit sehr gutem Erfolge "bsolviit haben. u) Jünglinge, welche zwar keinen der c>st- ^anntcn Kurse an einer öffentlichen nautischen chule gemacht, jedoch an einer öffentliche» Lehr- °"stalt der Monarchie eine gründliche mathema- Mc Blldung erhalten haben, und der Italiens !chcn Epoche so mächtig sind, daß sie den in ^ser Sprache zu haltenden Vortragen mit Er- '°'g folgen können. y,, §- 2. Jene jungen Leute, die bloß den ^nnalt'lns gehört haben, können nur in die ltronomischmautische Abtheilung, und die bloß "' Annualkurs absolvirt haben, nur in die Ad- ^»ung des Schiffbaues am höheren nautischen l^^ aufgenommen werden. Die Letztcrn haben ^ auch über ihre Fertigkeit im Zeichnen gehörig "bzuweiscn, und im Verlaufe des Kurses einer k^"ng über die geographische Steuermanns' ^t m,t gutem Erfolge zu unterziehen, deren dck ^ '^'"" als eventuellen künft,g,n Lehrern des „^^ffbaues zur zweckmäßigen Ertheilung ^Unterrichtes im Abendkurse nicht nur nützlich, § ^" auch nothwendig ist (kc^u!. o.Lunic)^ 5 e „z ) Kurtz ^""' selche, ohne einen nautischen Niatn ^"^'" zu haben, auf Nrunolage ihre, "Manschen Voidildung ein Stipendium cr halten, sind verpflichtet, im Verlaufe des höhe-z ren nautischen Kurses eine Prüfung über ! die geographische Steuer manntzkunst; die Elemente^ des Schiffbaues, die Manövrirku nst und über das Seerecht mit gutem Erfolge zu bestehen. Der Umfang ihres WisscnS in diesen Fächern muß den an die Schüler des Biennalkurscs ge< stellten Anfolderungen entsprechen. H> 4- Der Bewerbungstermin um die drei Stipendien für das Jahr 1857—58 ist pcrempto-risch auf sechs Wochen, vom Tage der gegenwärtigen Kundmachung an, beschränkt. Die Bittgesuche um Verleihung solcher Stipendien sind an das Ministerinn, für Kultus und Unter« richt zu stylisücn und bei der Direktion jener Anstalt einzureichen, an welcher der Bittsteller seine Studien, die ihn zu seiner Bewerbung befähigen, gemacht hat. Diese sendet das Gesuch mit ihrer gutachtli-chcn Aeußerung an die Direktion der Handclg-und nautischen Akademie in Triest, welche die weitere Amtshandlung fortsetzt. K. 5. Diejenigen, welche ein Stipendium erhalten, haben sich vor dem Eintritte in den Genuß desselben durch einen schriftlichen Revers zu verpflichten, daß sie nach dem mit gutem Erfolge zurückgelegten höheren nautischen Kurse noch ein zweites Jahr unter der Leitung der Professoren dieses Kurses und mit Beachtung der für das Vcrvollkommnungsjahr erlassenen Vorschriften für das Lehramt sich ausbilden, dann im Erfordernißfalle durch 6 Jahre als Lehrer an einer öffentlichen nautischen Schule gegen den systemmäßigen Bezug sich verwenden, und im Falle sie diesen Verpflichtungen nicht nachkommen, dem Staatsschätze die aus diesem bezogene Summe zurückzahlen werden. Diese Zeit von sechs Jahren beginnt mit der Vollendung des VervoUkommnungöjahles. Z. 6,. Bei Minderjährigen wird die Einwilligung der Eltern oder ihrer Vormünder zu diesem Reverse erfordert. Von der k, k. kü'stenl. Statthalterei. Tricst am 4. Mai 1857. Zl 2«67^I"^(3) ^ Nr. 8N37. Konkurs- Kundmachung. Zu besetzer, ist: Die Zoll-Einnehmers- und zugleich Hafen-und Sanitätsagcntcnstelle bei dem mit der Hafen« und Sanitätsagentie vereinigten NcbcnzoUamte 1l. Klasse in Sdobba in der X. Diätenklasse, mit dem Gehalte jährlicher 4N0 si, nebst freier Wohnung, oder dem systemmäßigcn Quartier-gcld und mit der Verbindlichkeit zum Erlag einer Kaution im Gchaltsbetrage, Bewerber um diese Stelle haben ihre gehö. rig dokumcntirccn Gesuche unter Nachweisung des Alters, Standes, Religionsbekenntnisses, dee sittlichen und politischen Wohlverhaltens, der bis? herigcn Dienstleistung, der erworbenen Kenntnisse im Zoll-, Kassa» und Rechnungswesen, insveson-ceie der mit gutem Erfolge bestandenen Sani tätsplüfung, der Kenntniß der deutschen, itali.e. nischen und wo möglich einer slavischen Sprache, der Kautionsfähigkeit und unter Angade, ob und ,n welchem Grade sie mit Zoll-, Hafen- oder > Sanitätsbeamten des VerwaltungS^ebietes der steierm. iUyr, küstenl. Finanz - Landes > Direktion verwandt oder verschwägert sind, im Wege ihrer vorgesetzten Behörde bis 16, Juni 185? bei drr Finanz-Bezirks «Direktion in Görz einzubringen, K, k, Finanz-Landes-Direktion. Wraz am 7. Mai ,85,7. Z. 270. a (2) Nr. 87l, »6 2547. K u n d m a ch u n g Zu Folge einer von der k. k Postdirektion in Hermannstadt anher gelangten Mittheilung erliegen daselbst seil mehreren Jahren nachstehende naher bezeichnete Fahrpostsendungen, deren Be» stellung. i'«8pec>ive Weiter» und Rücksendung, wegen Mangel an Adressen und sonstigen Kennzeichen nicht erfolgen tonnte, und zwar: Sendung I. Gewicht 2 Pfund 9 Loth, auf einer aus braunem Naturpapier bestehenden Emballage R. «« up Silber Franko. Angeklebt ist: Cisenbahnzeichcn mit grünen Buchstaben „Werthstück", darunter die Stampiglie schwarz aufgebrückt »Dresden" nebst der besonderen Cisenbahnnummer 3051, Inhalt: In 5 Papierrollen waren eingeschlossen in Silberzwanzigern . . . 124 st, — kr. » Silber-Zchnkreuz«rstücken . 25 » 20 „ ein Stück Sildermünze . . — „ 15 „ » » Silbcrlanomünze über 4 Groschen .... — » l2 » zusammen . »49 ft, 47 kr. Sendung V. Gewicht» Pfd. 17 Lth. Eine dölzerne runde Schachtel ohne Deckel und ohne alle Anzeichen, Inhalt: Ein subaltern Offiziers - Czako mit Goldborten, einer Goldrosette, vergoldetem Adler-schild und einen neuem W,chsleinwandüberzug. Die allfälliacn Eigenthümer dieser Sendungen werden aufgefordert, sich wegen Behebung del» selben unter legaler Nachweisung ihres Eigen, thumsiechtcs direkt an die f. k. siebenbürgische Posidirektion in Heimannstadt zu wenden. 2r,est am 8. Mai »857. Z7 835""(2) ' 3ir7^3«2. Edikt. Dass k. k. Landcsgerichte in Laibach gibt mit Bezug auf das Edikt vom 18, April l. I., Z. »904, bekannt, daß cS über das einoerssändliche Einschreiten der betheiligten Interessenten von der Mit obigem Edikte kundgemachten, auf den 25. l- M, anaeordnetcn Relizttation des Hauses Konsk, Nr. 25 in der Tirnau sein Abkommen hade. Laioach am l2. Mai »85,7. 352 Z. 809, (!) . ^ ^ Nr. I5i2. zur Einberufung der Ve r l assen sch a s ts-Gläubiger. Von dem k, k, Beziitsamt.Ncifniz, als Gericht, werde» 2i«icnigcn, welche als Glaubiger an die Verl>iss>'n>ch,-,fl d>s am 8. Jänner «857 ohne Testament verstorbenen Kramers Anton Klun, von Bukovitz Haus. Nr, 6, ci»e Forderung zu stellen haben, aufgefordert, del cicsim Gerichte zur An meidung und Darthuung ihrer Ansprüche dcn 2 8 Juli 1857 Vormittags 9 Uhr zu erscheinen, oder bis dahin ihr Gesuch schriftlich zu überreiche», widrigens denselben an die Verlassenschaft, wen» sie durch Bezahlung der angemeldeten Forderungen erschöpft würde, kein weiterer Anspruch zustande, als insoferne ihnen ein Pfandrecht gebührt, K^t, Bezirksamt Neiiniz am 30. April 1856. Z^LTill (,) ^ N^7^928, Edikt, Vom k. k. Nezirksamte Wippach, als Gericht, wird mit Bezug auf das Edikt vom 17. Februar 1857, Z. 684, kund gemacht, daß über Ansuchen deZ Exekutionsführers Franz Schwokelj und des Exekuten Anton Sckwokelj und Einwilligung der Tabulargläu! iger die parzellenweise Veräußerung der im Grunobuchc der Gült Planina -ml) U>b. Nr. 9, Reklif, Z, 589 vorkomüienden ^ Hübe bewilliget und zu deren Vornahm« die neuerlichen Tagsatzun-gen auf den 30. Mai, dann auf den 27. Juni und den 25, Juli >857, jedesmal Vormittags 9 Uhr in loko der Realität mit dem Heisatze angeordnet, daß solche nur bei dcr letzten Tagsatzung auch unter dem Schätzuogswcrthe hintangegeve» werden wird. K. k, Bezirksamt Wippach, als Gericht, am l l. Mai ,857. Z^ 8!3. (!) Nr7"239ll Edikt. Von dem l. t. städt, deleg. Bezirksgerichte Neustadtl wird hiemil kund genuicht: Es sn ,n die Neassumirung der mit Bescheid des vorbcstandenen Bezirksgerichtes Nupcrtshof zu Neustadtl ddo. '23, November 1844, Z. 3285, be-wivigten und über die Einlage «l« pr»«». >?. Jänner >845,Z, 242, sistirt gewesenen exekutiven Feilbie-tuncz der, dtm Johann Kofaglou von Unterschweren» daü) gehörigen, im Grundluche des Gutes Poganitz 8n!i Urb. Nr. 60, Nckts, Nr. 2 vorkommenden, in Unterschwcrcnbach liegenden, gerichtlich aus l!77 si. dewerthelen Ganzhubc und der cdcn demselben ge> gehörigen, in> Grundbuche der Kommenda Neustadll «,,,, Fol. Nr. 6l, Reg. Nr. 2l^z und 54 vor-kommenden, in Telzberg liegenden, gerichtlich auf 330 ft, bewertheten Bergrealilät, wegen der Fran-ziska Reddi von Neustadtl aus dcm wirlhschaftsamtl, Vergleiche vom 2, Juni, exekutive intabulirt 6, No> vcmber «s, 29, De^cnider 1843, schuldigen 237 fi. 30 rr. c. », c gewilliget, unv zu deren Vornahme! die Fcilbi.tnngsiagsatzungcn auf den 27. Juni, 25.^ Juli und 2«. August l. I,, jedesmal Vormittags' 9 Uhr in laca rui «iilie ,nit dem Beisätze angeordnet worden, daß diese Rcalttcitcn nur bci dcr dritten Fcilbietllngstagfatzung unier dem Schäyungswerthe hintangegeden werden würde». ! Der Grunoduchsextrakt, das Schätzungsproto^ koll, und die üizilalionsbedingnisse können täglich! während dinAmtsstunten hieramts eingesehen werden. K. k, stäot. deleg. Bezirksgericht Neustadtl am 4. April 1857. ZT^l^ ^l) Nr7^669. Edikt. Von dem k. k. städt, delcg, Bezirksgericht Neu-stadll wird im Nachhange zu dem Ecikte vom 25. Jänner 1857, Z. 358, kund gemacht: Es sei die in der Eltkutionssachc des Georg Kramer von Pöllandl, gcacn Mathias Grill von Untertoppelwerch, pcto 70fi,,aulden «6, Mai und 20, Juni I. I.. anberaumte zweite und dritte Feilbietungstagsatzung, auf den ?2, A»gust und 2t>. September l. I., jedesmal früh um 9 Uhr mit dem Beisätze übertragen worden, daß die au! dcn 22. August angeordnete zweite Feil-bieningstagsatzui'g in der dußgerichNiäien Kanzlei und die auf den 26. September angeordnete drille Feildietungstagsatzung in loco der Realität zu Unter, toppclwerch werten vorgenommen weiden. K. k. statt deleg. Vezirtsgericht Neustadt! am ________22. April >857 _________________ Z, 815. (^ Nr. 2428. Edikt. Von dem k. k, städt. dcleg Bezirksgerichte Neustadtl wird hicmit kund gemacht: Os sei in die cxekuüve Feilbietung dcr dem Io-han» Suppantschiisch von Gurtdorf gehörigen, im Grundbuche des Gutes Weinhoj -,„l» Nekt,Nr. 59 vorkommenden, in Gurkoorf g legenen, gerichtlich auf 540 fi. 45 kr. dcwertheten behausten Haldhube, wegen dem Atiton Huda'I vom St, Peter aus dem gerichtlichen Vergleiche vom 27 April 1855, Z, 2372, exekutive intad, 30. Mai i85S< schuldigen Restbetrages von 45 fi, 10 kr. o, «, c gewilligt! und zu deren Vornahme die Nagsatzungen auf den 6, Juni, 4. Juli und 8. August !, I., ledesmal Vormittags 9 Uhr in loco cer Realität mit dem Beisätze a„geord. nel worden, daß dieselbe bn oer drille» Feilbielungs. iagsatzung auch unter dem Schätzungswerthe veräußert werde. Der Grundducksertrakt. das Schätzungsprotokoll und die Lizitationsbedingnisse können tögllch während dcn Ain>i>stun0en hieramlö cingesehe» werden, K. k, stäoi. dclcg, Bez,clsgeiichl Neustadtl am 8. April >8,'7. Z, 8!7. (!) Nr, 672^ Edikt. Von dcm k, t. Bezirtsamte Treffen, als Gericht, wird Hienut bekannt gemacht: Eö sei übcr das .'infuchcn es i!ukas Hpellitfch uon Hchahuuz, geFrn oie Anton Ostanc'jchen ^rbe» von dort. w.gen aus dem Uriheile vom 20, August 1856, Z. !9l9, schuldigen !U0 fi, C. M. o. u. «,, in die exekutive össnitliche Versingeiung dcr, dem Üetztern gehörigen, >m Grundduche der Herrschaft Tressen, 8ud Äicklf. Nr 30j! vorkommenden Kaische sammt Gartl, im geiichü,ch erhobenen Schatzungswerthe von !42 st, E. M, , gewiUiget und zur Vornahme derselben oie Feilbiclungsiagsatzungen aus den 22, Juni, auf dcn 25. Juli und auf den 28, August I. I,, jedesmal Vormiltagt um 9 Uhr im hierortigen Gerichtshaufe mtt den. Anhange be-stimmt worden, daß die feilzubietende Realität nur dci der letzten Feilbietung auch unter dem Schäl, zungswerthe an den Meistbietenden hiniangegeben iverde, Da« Schätzungsprotokoll, der Grundbuchsex-tcakt und die Üizitationsbedingnisse können bci die' ftm Gerichte in den gewöhnlichen Amtsstunden eingesehen werden. K. k. Bezirksamt Treffen, als Gericht, am 31, März !857, Z. 818. (!) Nr. 715. Edikt, Von dem k. k. Bezirksamt« Treffen, als Ge> richt, wird der Maria Iakiitsch von übertreffen m,5 ihre» :i>cchlsnachfola,ern o.kannt gemacht: Es habe wider sie Franz Osirnk von Obcrtreffen j j 8U>> PI-5L3. 17. März l. I., Z, 715, die Klage ps'.!,«, Zulrkennung des Eigenthums auf die imGrund» ! duche rer Herrschaft Pletterjach «»!, Rett. Nr. 425 voikummende Viertelhube zu Odertreffen aus dcm Titel der Ersitzung hieramts eingebracht, worüber die Tagsatzung zum mündlichen Verfahren auf den ersten August I, I. Vormittags um 9 Uhr mil dem Anhange des § 29. G. O. angeordnet wurde. Nachdem der Aufenthaltsort der Geklagten diesem Gerichte unbekannt ist, so hat man ihr auf ihre Gefahr und , Kosten den ^osef Planinschek von Oberdorf als ! ^»rnto!- g<1 »cttim aufgestellt, mit welchem obiger 5!lcchtsstrcil »ach der hierlands bestehenden Gerichts, ordnung verhandelt und durchgeführt werden wird. Dcssm werden M^ria Iakülsch und ihre Rechtsnachfolger mit dem Beisatze verständiget, daß sie zur angeordneten Tagsatzung persönlich zu erscheinen, oder dem aufgestellten Kurator die Behelfe an die Hand zu geben oder «inen andern Sachwalter aufzustellen und diesen, Gerichte namhaft zu machen, überhaupt im gerichtsorrnungsmäßigen Wege cinzuschreilcn wissen mögen, widrigens sie die Folgen ihrer Säumniß nur sich selbst beizumcsseu hätten. K, k. Bezirksamt Tressen, als Gericht, am 4. April 1857._____________________ 2. 819. (!) Nr. 167. Edikt, Von dem k. k. Bczirtsamte Treffen, als Ge> richt, wird dcm Jakob Panzer von Raswurn und seinen Rechtsnachfolgern bekannt gemacht: Es haben wil-cr sie Jakob Gerden uon Pasna «n!» in'iie», 20. Jänner 1857, I, !67 , die Klage pelo, Hucrkennung oe« Eigenthums auf die im Grund-ouchc der Hcrrscha,t Eitlich »»!) Berg Nr. ! l vor-kommende Bergreilität zu Nooagora aus dcm Tilel der Ersitzung hieramls eingebracht, worüber die Tag-satzung zum mündlichen Verfahren auf den 3!. Au-gust d. I, Vormittags um 9 Uhr mit dem Anhange des §, 29 G. O. angeordnet wurde. Nachdem der Aufenthalt der Geklagten diesem Gerichte unbekannt ist, so hat man auf ihre Gefahr und Kostcn dc» Herrn Martin Kollenz von Saplas als k!us»!u.' aä nelum aufgestellt, mit welchem obiger Rechtsstreit nach der hierlands bestehenden Gerichtsordnung verhandelt und durchgeführt wer-dcn wird. Desscn weiden Jakob Panzer und seine Rechtsnachfolger mildem Beisatze verständiget, daß sie zur angeordneten Tagsatzung persönlich zu erscheinen, oder dcm aufgestellten Kurator die Behelfe an die Hand zu geben odcr einen andern Sachwalter auf zustellen und diesem Gerichte namhaft zu machln, überhaupt im gerichtsordnungsmäßigen Wege einzuschreiten wissen mögen, widrigens sie die Folgen ihrer Saumniß nur sich selbst deizumessen hatten, K. k. Bezirksamt Tassen, als Gericht, am 2, März 1857. 3. 82« (!) Nr. >65, E d i k k. Von dem k. k, Bezirksamte Treffe», als Gc> richt, wird den E'ben nach Mathias Glicha, Ber»' hard Kauschek und Anna Klemenzhizh uon Groß» I'k, derzeit unbekannten Daseins und Aufenthalles, dann deren Nechtsnachfolgirn hiemit erinnert: Es habe wider dieselben Aloisia Schlcipach, ver> witwtt gewesene Suppanzhizh von Großlak, durch >hren Ehegatten Michael Schleipach die Klage «uf Verjährt- u»o Erloschenerklärung nachfolgender, an ihrer im Grundduche der Herrschaft Sittich »nli Urd. Nr. 28 und 57 des Themcnitzamtes vorkommen» den Realität zu Großlak haftenden Satzposten, als: ») aus dem Schuldscheine vom 9. Juli !804 für die Mathias Glicha'sche Pupillarmasse pr. >30fi.; l») aus dem Schuldscheine ddo. ll, Jänner »80s inläl, «cxiem für die Bernhard K»uschet'fche Verlaßmasse pr. !50 ss. und der für die A»»a Klemenztuz» von Großl^ck seit 6. Februar I8ll> intabulirten Heiratssprüche hieramts eingebracht, worüber zum mündlichen Verfahren die T»gsatzung !^uf den !3. August l. I. früh um 9 Uhr mit deM Anhange des § 29 der a. V. O. hieramls angeordnet und den Geklagten wegen ihres imbelannte» Aufenthaltes Herr Ignaz Klemenzhizh vo» Slew' bach als (^-»lc»' u<1 kcUum auf ihre Gefahr u»» Kosten bestellt wurde. Desscn werden die Geklagten zu dem Ende erinnert, damit sie allenfalls zu rechter Zeit selbst erscheinen, oder inzwischen dem bestimmten Vertreter ihre Nechtsbehelfe an die Hand zu geben, oocr auch sich selbst eine» andern Sachwalter zu bestellen und anher namhaft zu machen, widrigens sie die aus ihrer Vera! säumung entstehenden Folgen sich selbst beiz»' messen hätten. K. k. Bezirksamt Treffen, als Gericht, am >s. Jänner 1857. Z. 821. (,) Ni. 113' Edikt, Von dem k. k, Bezirksamic Treffen, als Ge> richt, wird hiemit bekannt gemacht: Es sei über das Ansuchen des Andreas Paul^ zhizh, Bevollmächtigter des Herrn v. Kalchberg vo» liaioach, gegen Anton Kollenz uon Raune, wegen aus dem gerichtlichen Vergleiche vom 4, Mai 1852, Z. 1735, schuldigen 46 ft. 30 kr, !Z. M. c. «. c>> in die exekutive öffentliche Versteigerung der, dem Letzter» gehörigen, im Grundbuch« der Herrscht Neudegg »»I, Rektif. Nr. l!6 vorkommenden Hub' rcalität, im gerichtlich erhobenen Schatzungswerthe von ,268 fl, 45 kr. CM, gewiUiget und zur 35or° nähme derselben die Fcildietungstagsatzungen auf den 20. Juni, auf den 23, Iu>i und auf den 27, AugM I, I,. jedesmal Vormittags um 9 Uhr in Vtt hierortigcn Amtskanzlei mit dem Anhange bestimmt worden, daß die feilzubietende Realität nur bei dec letzten Fcilbietung auch unter dem Schätzungswcrlye an o?n Meistbietenden hintangegebe» weide. Das Tchätzum,sprotokoll, der Gru„dbuchscxtrn ^' März 1857. 3. 824. Nr. ^5»' Edikt. Von dem k. k. Bezicksamte Egg, als Gericht wird hicmit bekannt gemacht: .. Es sei über das Ansuchen der Helena P""^ von Tcrnava, gegen Johann Uß uon Preleßje, " Rechtsnachfolger oes Stefan Plachutnig, wegc» " . den, Urtheile Vom 2. März 1855 , Z. ?6^ ,'.«'^l. schuldigen 6S si, 20 kr. e, », c., die exekut, bssl" ^ Versteigerung der, dem Letzter» gehörigen, im G^u. buche dcr Gült Glogovitz «>,!) Ulb, Nr >7 ""l" mendcn Haldhube zu Preleßie, im gerichtlich ^ benen Schatzungswerthe von 715 ft-l'ewilliget, seien zur Vornahme derselben die Feildietungs ^^ satzungcn an! 0en 4 April, auf den 6, M"> "" ,,hr den 5, Juni 1857, jedesmal Vormittags um ^ ^ in dcr dießämtlichen Gcrichtskanzlei mit deM ^ hange bestimmt worden, daß die feilzubietende ^ lität nur bei der letzten Feilbietung auch , ..M' Schätzungswert!): an dcn Meistbietenden hin geben werde, .,,„Hsep Das Sckatzungsprotokoll, der Glundm^^ tralt und die Lizitationsbcdingnissc können be> , Gerichte in den gewöhnlichen Amtsstunden en'g " werden. ,Z. K. k. Bezirksamt Egg, als Gericht, "" Dezember 1856. , „ L'^ Anmerkung, Bei der ersten und 5'" ^' tatiun hat sich kein Kauflustiger 6°""^ - g. K. k, Bezirksamt Egg, als Gericht, Mai 1857.