-WA'WM 44*4 4 Ä "S' WMC- JII— JHr «AwM ■ ^pr ^HTHr ■wwwl M M ytt.««°«I°°» n»«n.ft» °- ▼▼▼▼r ▼▼■▼ H • WWWTU ▼▼ "TÄJ2S53SÄ™" ""*""■ I Ciagclctidt «boaatnwaH VtWtcrtaffta. Jtonto »083«. ,t""1 W* lBT »bbeftrllaa». Ar. 34. Aömisch-Katyolische Menschlichkeit. Unter dieser Ueberschrift veröffentlicht „Tag Blatt der Geschiedenen" einen Aussatz, welcher zu einer vom katholischen Frauen geplanten Verein«-gründung Stellung nimmt. Der von der neuesten Frauenoereinigung angestrebte Zweck besteht der Hauptsache noch in der Unterdrückung jener armen Frauen, die au» irgend einer Ursache — gleichviel ob ei au« Verschulden be« Munne« oder au« «iginem Verschulden — geschieden, deren Ehren jedoch bekanntlich unlöslich sind. Da« genannte Blatt schreibt: „Jeder Gebildete muß, wenn ihm Verstände«» gaben mit Menschlichkeit gepaart zu eigen sind, Mitleid «i« jenen armen, schwergeprüften Frauen empfinden, die aus sich selbst angewiesen, allein den schweren DaseinSkamps sühren müssen, die oft Rächte lang an der Nähmaschine beim trüben Licht der qualmenden Lampe sich rackern und ab» nfigen um da« Stückchen Brot für sich und die Rinder. Die römische ftitche ist nun dazu entschlossen, die unglücklichen geschiedenen katholischen Frauen j» verfluchen. Papst Piu« 10., da« Oberhaupt der katholischen Kirsche, Papst Piu« 10., her Staat-Halter Gotte« aus Erden. Papst Piu« 10., der die höchste Macht der Kirche, die Christu«, der Aller-tarmer gegründet hat, hier aus Erden darstellt, Hai die Absicht unzweideutig kundgegeben, die schwergeprüften Frauen, die Geschiedenen, zu oer-fluchen und au« der Gemeinschaft der katholischen Kirche au«zustoßen. Eine solche Ungeheuerlichkeit liegt in diesem Vorhaben de« „heiligen Vater«", daß einem die Schamröte darüber, Katholik zu sein, aufsteigt. So handelt der Vertreter dessen, der da sprach: „Kommt zu mir, die Ihr mühselig und beladen seid, ich will Euch erquicken!' E« ist die höchste Zeit, daß die zivilisierte Welt der Macht der römisch • katholischen Kirche ein Ende bereitet, sonst kommen wir noch zu einer zweiten Auflag« der „heiligen Inquisition", zu katholischen Folterkammern, Scheiterhaufen und Ketzerverbrennungen. Dramen der Segenwart.* Ein Buch von reizvoller Eigenart. E« läßt tuen nicht früher au« feinem Banne, ehe man nicht feinen Inhalt gänzlich erschöpft hat. Und au« feinen Blättern taucht mir die Erinnerung an jugend-srohe Jahre empor, an die maischönen Tage de« Ringen« und Werden«; e« ist mir, ich hörte die Stimme de« Freunde«, der unS al« der erste er-zählte von der Größe Ibsen« und von der Deutsch« heil Hauptmann«. Bald nach dem Reoolution«jahre der deutschen Dramatik, da« die große Umwertung der Werte herbeigeführt hatte, übertrug Hermann Kienzl seine Mstlerische Tätigkeit nach Graz. Ihm war e« vergönnt, die Jahre 1389 und 1890 in Berlin «itjuleben und mitten im Frühling«sturme zu stehen, der grundauswühlend und befreiend durch die deutschen Lande brauste. In fast ISjähriger literarischer Tätigkeit schuf er im südlichsten Brenn-punkte deutschen Kulturlebens al« Theaterrezensent de« „Srazer Togblatt" den Bode» zum Verständ« ' BelrochM und besprochen von Hermann Si»n»l; Lnijchner und LubentkyS UniversitätS-Buchhandlung, Gra>, 1WJ. , Donnerstag. 27. April 1905 Di« Nachricht de« neuesten Plane« de« „Statthalter« Gölte« auf Erden', de« „heiligen Vater«" de« „unfehlbaren" Papste« Piu« 10. in Bezug auf die geschiedene» Frauen, entnehmen wir dem „Prager Tagblatt' vom 12. März d. I. Wir konnten an die Wahrheit dieser ungeheuer-lichen Kunde nicht glauben, da sie aber di« jetzt von kirchlicher Seite an« unwidersprochen blieb, ist sie zweisello« richtig. Die Notiz de« .Prager Tagblatt" lautete: „Der Papst hat die Gründung einer Frauenoereinigung, di« sich Töchter der christ-lichen Glaub«» nennt, genehmigt. An der Spitze dieser Frauen st,ht Eliza S'Brien LumniS, die für ihre Ideen: Verbannung der geschiedenen Frau au« der katholischen Kirche und Ankämpfen gggen da« Tragen dekolletierter Kleider bereit« eine große Anhängerschar ge> funden hat. Miß Lumni« glaubt, daß sich durch s» gefaßte strenge Mavregeln die Zahl der au« Frivolität getrennten Ehen verringern werde." So wird die christliche Religion katholischer« seit heute gehandhabt. So werden di« Worte Christi von dem hkiligen Bater, dem Papste, au«-gelegt und aus solche Weise wagt man zu Han-dein im Namen dessen, der da sagte: „Kommt alle zu mir, die Ihr mühselig und beladen seid, ich will Euch erquicken!" Wer bedürfte mehr de« Troste«, al« die ge-> schieden», verlassene Frau? Wer verspürt mehr al« diese die eiserne Faust eine« grausamen Ge-schicke« ? Wer vermöchte die Thränen zu zählen, die von den geschiedenen Frauen geweint werden? Wa« für »ine Wonne, muß e« ober fein, dieser armen, dieser ärmsten Frau noch eine» Schlag zu versetzen, unter dem sie zusammenbricht, der ihr allen Halt raubt! „Verbannung der geschiedenen Frau 'au« der katholischen Kirche!' Eine satanische Idee, wie sie nur in dem Gehirn einer durch und durch katholischen Megäre entstehen konnte! nisse der neun Kunstideale. Er brachte un« die frische, freie Luft aut der Welt und in zähem Kampfe gegen Borniertheit und Heuchelei in Kunst und Leben, im unverdrossenen Ackern und Wege« bauen wurde er bald der überragende Führer im Geiste«ka»pse. um den sich die Besten in ehrlicher Begeisterung scharten. Die günstige Entwicklung unsere« kunstleben« in den Alpinländern ist zu« weitau« größten Teil« der Vorkämpferschafi Hermann Kienzl'« zuzuschreiben; er war ein Revolutionär der Kunst, der reichlich und zielbewußt aufbaute, wenn er niederriß. Seine Schauspielkritiken wurden un« »in Leitfaden de« ästhetischen Gewissen«, ein immer frisch sprudelnder Quell reichster Anregung de« Geiste« und Ge-müle«. Ich hatte so oft da« Gefühl, al« ob man gar nicht berechtigt wäre, hier in einem Winkel der Provinz künstlerische Leistungen zu absorbieren, deren Schöpser den ersten Kunstschriftstellern der Gegenwart ebenbürtig, ja an Jmpressioni«mu« und Fähigkeit zu dichterischer Empfindung überlegen war. Heut» liegt nun ein Bruchteil jener Riesen-summe von kritisch-künstlerischer Arbeit, die Kienzl in den zwölf Jahren — nur so „nebenher' — geleistet hat, in einem stattlichen Buchbande vor 30. Jahrgang. Daß diese saubere „Frauen'vereinigung, die sich „Töchter de« christlichen Glauben«" nennt, gegen da« Tragen dekolletierter Kleider Front macht, ist am Ende begreiflich und verzeihlich. Es mag ja so einer „Tochter de«-christlichen Glauben«" recht peinlich sein, dekolletierte Kleider anzulegen, wenn e« nicht nur der »christliche Glaube", son« drrn auch di« Büsttnbeschassenheit al« gewagt erscheinen läßt. Und gegen da« Tragen au«ge-schnittener Kleider mögen die schlanken Damen immerhin protestiere» und Vereine gründen, die für Wattefabriken ein wahrer Sege» sind. Ander« aber verhält e« sich mit der Verban-nun st der geschiedenen Frau au« der katholischen Kirche! Eine Frau, die ein» der Unglücklichsten ihre« G»schl»chte« ist, eine geschiedene Frau au« der Kirche au«zustoß»nl Welch entsetzliche Brutalität, welch bodenlose Verworfenheit ? will sie denn gar kein Ende nehmen? Oder ist da« Wahnsinn? Dann gehören die „Töchter de« christlichen Glau-ben«" in« Narrenhau« ! Weiber, die »« sich zur Aufgabe machen, die »»glückliche geschiedene Frau um den letzten Rest Achtung zu bringen, Furien, die e« daraus abgesehen haben, wunde, zuckende Herzen noch obendrein mit glühenden Zangen zu quälen und zu martern, man sollte diese au«ge-mergelten Bestien strengt separiere», damit sie kein weitere« Unheil stiften können. „Unschädlich machen", da« wäre da« Richtige. Aber nein l Der Verkünde? der Worte Christi, der »inst sagte: Kommt zu mir, die Ihr müh-selig und beladen seid, ich will Euch erquicken!• der Statthalter Gotte« „genehmigt" die Grün-dung der Vereinigung „Töchter de« christlichen Glauben' l-- Da« „Blatt der Geschiedenen", welchem wir die obigen Ausführungen entnommen habe», schließt mit der Aufforderung an die geschiedenen Frauen, diese BereinS^enehmigung durch den Papst »sit dem Auftritt au« der katholische» Kirche zu beantworten. Auch wir halten die« sür die einzig richtige Antwort, die aus diese neue Heldentat exaltierter Frvmmlerinnen gegeben werden kaun. de« deutschen Lesepublikum. eine hochwillkommene Gabe allen künstlerisch Unverdorbenen, die die Kunstproble«e der Zeit verstehen wollen und in einer dramaturgischen Arbeit weniger kritische Grübeleien al« den vollen Stimmuugsgehalt der 'modernen Dramen und vor allem den Schlüssel zum Verständnisse derselben suchen. Kienzl sagt in der Änsührung: „Meine Ueberzeugung aber ist, daß der Kritiker vor allem ein Erläuterer sei» soll, ein Führer — nicht durch da« Labyrinth der Dogmen, nein, durch die lebendige Well der Dicha tung. De«halb soll e« ihm auch verliehen sein, de« Leser viel vo« Glanz und Hauch der Etim-mung wiederzugeben, die da« Werk de« Dichter« erfüllt. Ein Mittler soll er sein. ,Ohne Mittler kann Gott nicht erlösen', heißt e« i« ,Armen Heinrich'". Dieses Mutleramt hat Kienzl ausgeübt, wie kein anderer. Ihm ist die Gabe der N a ch-empsindung und Nachdichtung in unge-wohnlichem Maße gegeben. Er ist eben selbst ein Dichter, dessen Seele mitschwingt, wenn »in Gott« begnadeter die zartesten Saiten seiner Harfe er-tönen läßt. Er vermag da« Scheue zu erkennen und in der Verborgenheit zu erspähen und e« in »oller Reinheit, ja oft sogar verschämt, seinen Seit« 2 t* W«cht' Aiummer 34 Nehmen wir einmal an, daß eine junge Frau von ihrem Gatten mißhandelt, daß sie von ihm betrogen wird, daß er sie und die Kinder darben läßt und sein Geld weiß Gott wo ander« durch-bringt — so werden wir e« begreiflich finden, wenn die arme Frau sich gezwungen sieht, die Scheidung durchzuführen. Nun ist sie also ge« schieden, ihr Mann kümmert sich nicht um sie, und sie ist genötigt, Tag und Nacht zu arbeitern und zu rackern, um für sich und ihre Kinder ein kärg« liche« Auskommen zu finden. Und einem solchen armen Wesen soll nun auch der letzte Trost ge« raubt werden, einem solchen armen Weibe will man die Tore der Kirche verschließen — und die« geschieht von katholischen Mitschwestern mit ausdrücklicher Genehmigung de« Papste« und im Namen deS heiligen Glauben« ! Mögen sich unsere Leser ihr Urteil über diese neueste vom Papst« genehmigte Beiätigung der christlichen Nächstenliebe bilden — wir sind überzeugt, daß e« sür di« Macher di«s«r neuen Be-wegung nicht schmeichelhaft ist. Vom ostasiatischen Kriegsschauplatz. Die „Agence HavaS" meldet: E« verlaufet, Admiral Roschdestw»nSky wäre an Dysenterie er« krankt. Die Offiziere und Matrosen legen di« größte Zuversicht an den Tag; sie erwarten stünd» lich da« Eintreffen de« dritten Geschwader«. Weder von den Offizieren noch von den Soldaten ist jemand an« Land gegangen. politische Kundschau. Lage in Zlugar». Gegenüber den in der Lev'zeit verbreitet gewesenen Gerüchten über eine Militärdiktatur Galgotzy in Ungarn bringt .EgyeterteS" in seiner Osternummer au« angeblich verläßlicher Quelle di« Nachricht, daß Galgotzy zur Führung d«r Aktion am Balkan auSecsehen sei. Am Balkan bereite sich mit Sicherheit etroa« vor. Di« Vorläufer dk« Militär«, die „österreichi-fchen Agenten', feien bereit« eifrig an der Arbeit. Ungarn werde mit aller Wucht gegen jede« mili« tärische Abenteuer am Balkan protestieren, um so mehr al« in erster Linie da« Hermannstädter, TemeSvarer und Agramer KorpS zur Mobilisierung bestimmt seien. Für da« makedonische Abenteuer sei am Ballhau«platz in Wien bereit« alle« fertig« gestellt und man wartet jetzt nur noch aus di« Lösung der ungarischen Krise. Galgotzy kommt demnächst nach Wien, wo dann groß« militärisch« Beratungen stattfinden werden. In Verbindung damit steht auch der Umstand, daß am I. Mai in der Generalität de« Heere« große Veränderun« gen vorgenommen werden. Ferner der Umstand, daß zahlreiche verheiratet« Offiziere ihr Leben für di« Zeit vom Mai bi« November versichern lassen — für den Krieg«fall. Die in dkrart bestimmter Form gebrachte Behauptung wird wohl von maß« gebender Stelle ein« Aufklärung erfordern. Viel« lticht interessiert sich auch da« österreichische Abge« ordnetenhau« sür eine Sache, die diesmal tatsächlich bedenklich zu werden scheint. Lesern zu übermitteln. Kienzl erschließt unS Ibsen. Hauptmann. Björnson und 33 andere Dramatiker der Gegenwart mit so meiste?« licher Kunst, daß sie un« an einzelnen ihrer Werke vollkommen persönlich werdm und zusammen — ohn» die Grundlage eine« literarischen System« — da« Panorama de« schöpferisch«» Zeitgeist»« bieten. Was diese Sammlung von Kritiken noch über ihren künstlerischen Wert erhebt, da« ist die fest e, schöne und freie Welt« und Lebensanschauung, zu der die Fülle der Betrachtungen wächst. Kienzl« Buch ist kein „kritische«* schlechtweg; e« ist viel Persönliche« dabei, viel Eigenbau, viel Erlebte«. Ueber alle Gebiete de« Leben« erstreckt sich da« immer aufrichtig persönlich«, klare und sichere Urteil, und am hellsten klingt und leuchtet seine Ueber« zeugung dort, wo er sie au« den geheimen Winkeln der Seele holt. In aller Bescheidenheit ist da ein Reichtum der Empfindung. Erfahrung, deS Wissen» und der philosophischen Erkenntnis au«ge« breitet, einer Erkenntnis, deren große Gedanken aus dem Herzen kommen und die ihre Krönung im Mitleid findet. Ein Mann, der viel erlebt und viel gelitten hat, gibt unS die trotzige Ehrlichkeit seine« Innern. Wer der scharfen politischen Feder Äus Stadt und Land. Srauung. Dienstag fand in der evangelischen Kirche die Trauung deS Herrn Dr. Edwin Am« b r o s ch i t s ch. RechtSanwalteS in Laibach, mit Frl. Mitzi Z a n g g e r statt. Da« HochzeitSmahl wurde im Hotel «Stadt Wien" eingenommen. Die Neuvermählten reisten über Tirol nach dem Süden. Kode»faK. Dien«tag abend« um halb I I Uhr verschied nach lange«, schweren Leiden Herr Ferdi« nand R a k e f, Hausbesitzer in Hochenegg. Der Verstorbene stand im 63. Lebensjahre. Lithurgische Aeier. Am Charfreitag abend« fand in der evangelischen Kirche «in« lithurgisch« eier statt, um deren musikalischen Teil sich Herr d. Jnterberger, unterstützt von einem Teile de« Männer-Gesangverein« .Liederkranz" und der Stadtkapelle, wohl ganz besondere Verdienst« erwor« ben hat. Zur Aufführung gelangt« «in «insache« Osterlied, vorgetragen von Herrn Max P ü r st l, ferner «in Choral mit Horn« und Orgrlbtgleitung : „O sing' noch einmal mir da« Lied", ein einstim« miger Satz von Bach: „O Haupt voll Blut und Wunden" für einstimmigen Männerchor, kleine« Orchester und Orgel, komponiert von Ed. Jnterberger. Diefer Choral bildete den würdigen Ab« schluß der wirklich erhebenden Feier, bei welcher Herr Pfarrer May au« der Leiden«gefchichte einige Kapitel la« und die Gebete sprach. A« sämtliche Hewerbegeuossenschatteu in Stciermark ist «int uns zugekommen« Zuschrift de« Sleiermärk.fchen GewerdeförderungSinstituieS gerichtet, welches folgenden Wortlaut £*: Seit zwei Jahren veranstaltet das Institut Meiste und Fachkurse, welche den Zweck haben, daS praktische und theoretische Können der Handwerker so zu ver« voUkommnen, daß sie zu einer, den neuzeitlichen Anforderungen entsprechenden, in technischer und kausmännischer Hinsicht mustergiltigen Führung ihres Handwerksbetriebes besähigt werden. Wegen der zu geringen Zahl von on einem Orte in Be« tracht kommenden gleichartigen Betrieben können solche Kurse häufig nur im Institute abgehalten werden. Um nun strebsamen, außerhalb Graz an-sässigen Gewerbttreibenden den Besuch der Kurse zu ermöglichen, haben über Veranlassung deS Institute« nachstehende Bezirke. Städte, Märkte, Spar» lassen u s. w. im Jahre 1905 Stipendien sür ihre Angehörigen geschaffen: Die Bezirke Hartberg, Leoben, Fürstenseld. Aslenz, Brück a. M., Eisenerz, Glei«dorf, RadkerSburg, Windisch-Feistritz. Rohitsch, Voit«berg, Murau, Deutsch-LandSberg und Maria« zell, die Sparkassen MariazeU und VoitSberg, die Stadtgemeinden Hartberg, Cilli, RadkerSburg, VoitSberg, Murau, Leoben. Brück a. d. M., Fried« berg und Windischgraz, die Marklgemeinden Gleis» ,dors. Weiz und Hochenegg und die Kollektivg«« noffenschaft Rottenmann. Die Genossenschasten werden ersucht, ihre Mitglieder bei jeder sich die« «enden Gelegenheit auf die Kurse und die bestehen« den Stipendien hinzuweisen. Die von den Genossen« schaften befürworteten Gesuche um Verleihung von Stipendien sind bei dem Institute in Graz einzu» bringen. Die Höhe der Stipendien richtet sich nach der Dauer der Kurse und wird von Fall zu Fall bestimmt werden. Nähere Angaben über die Kurse und deren Lehrplan sind stets in den steiermärki« sehen Blättern enthalten. Kienzl« gedenkt, der mag sich vielleicht wundern über die Weichheil und die dämmerigen Farben seine« Seelenleben«. Aber wer ihn genauer kennt, erkennt ihn da und dort: er ist immer ein Streiter für de« Herzen« Ehre, neben der er keine andere Ehre, kein andere« Gesetz gelten läßt. Aufsätze, wie die über „Einsame Menschen", „Die versunkene Glocke", „Rose Bernd", »Die Frau vom Meere", .John Gabriel Borkmann", .Wenn wir Toten erwachen", »Der Meister". .Tristi arnori\ „Cyrano von Bergerac" sagen mehr al« ein Band lyrischer Gedichte oder ein Roman sagen könnte. Die künstlerische und stilistische Darstellung in Kienzl« Buch ist glänzend. Der Verfasser hat die den Zeitung«blättern entnommenen Aufsätze durchweg« sorgsam bearbeitet, wa« nicht nur ihrer Form, wa« auch dem schönen und tiefen Einklang, der über dem Ganzen fchwebt, zu statten ge« kommen ist. Wer immer die Widmung de« Buche« aus sich selbst beziehen kann, der darf sich innig freuen, wenn ihm hier au« de« Mein und Dein da« „Unser' entsteht. Dr. Gregor Jefenko. Kin« ?leichssrgauisatiou der deutsch, nationale« Kaudels. »ud )ad«llrieaugel!ellte,. Ueber Einladung d«« Verbände« alpenländischer Handel«angesteU«en versammelten sich am Öfter« sonntag im Kaufmaan«hause zu Graz zahlreich« Vertreter der Vereinigungen deutschnalionaler HandelSangestellt« n Oesterreich« zu einer Be-sprechung, die die Giündung einer R«ich«organi-Idtion zum Gegenstand hatte. Den Vorsitz sühtte Verbandspräsident Seidl, den Bericht d«« Organi« sationSau«schusse« ertattkte in einstündiger Red« VerbandSsekretär Reidl (Graz). Die anwesende» Vertreter fast aller Kronländer stimmten dem An-trage aus Gründung eineS »ReichSoerbanve« „Anker" deutscher Handel«- und Jndustrieange-stelltet' grundsätzlich zu. Die Reichsgliederung ist nach den AuSfuhrungen des Berichterstatters i> der Weife gedacht, daß sich in allen Orten Ort«« pruppen bilden, die sich wieder zu Bezirk«serbände, einen. Die Organisation eine« Kconlande« wird von der GaugeschästSstelle, die in der Hauptstadt ihren Sitz hat, geleitet. Den einzelnen Gaulei-tungen, die in ihrer Tätigkeit von der Zentrale nahezu unabhängig, dieser jedoch verantwortlich sind, sällt der größte VerhältniSleil der Mtlglie-bei beitrage zu. Die Zentral» hat ihren Sitz ix Graz. Der Zw»ck der Organisation liegt in de» wirtschastlichen, sozialpolitischen, geistig bildende« und geselligen Bestrebungen. Deutscher Schulverei» In der Sitzung d-« engeren Ausschüsse« vom 17. d. wurde dem dem-schen Turnverein in Bloitendorf. dem Schul- un» Leseoerein in KöuigSseld und dem Theater« und Kasinooerein in Marburg sür gewidmete Beitrag« und Spenden der geziemende Dank «»«gesprochen. Dem Kindergarten in Wöllan wurde ein Erhol« tungSbeitrag. der Schule in Jllemnik Schulgeld, der Schule in Philipp«berg Schulgeld und ein Bei« trag sür MittagSsuppen und der Schulbücherei i» UnterSkrill »in Beilrag bewilligt. Ferner wurde ei» Beitrag für Stipendien zum Besuche deS Zeich-nen - Fortbildungskurses in Gotiichee gewährt. Schließlich gelangten verschiedene JubiläumSange« legenbeiten zur Verhandlung. Ilnglücksfall. Vorgestern fuhr der Grand« besitzet Maroschek bei Cilli mit einem mit Kalt belabenen Wagen auf den Josesiberge. 811 der Wagen aus einer abschüssigen Stell' hielt, wollte daS neunjährige Mädchen um . da» Rad einen Stein legen. Diesen Augenblick kam der Wagen »ach rückwärts ins Rollen. Ein Rad ging über die Hand deS Mädchens und zerquetschte ihr alle Finger der rechten Hand. „Domovina" als ßrmuuterin j, Gewalttätigkeiten. In ihrer letzten Nummer löi-stet» sich die .Domovina' wieder ein bezeichnende« Stücklein. Sie sagte, daß ein alter Bock alle Sonn« tage nach 'Ostroschno komme, der e« auf die Mädchen abgesehen habe und sorderte die Bursche» aus, ihn durchzuprügeln. Der betreffende Herr ist zwar in Cilli zu Haus«, hat ab«r in Ostroschno Besitzungen. Weil aber der Betreffend« «in Deutscher ist, so hat sich die „Domovina" da« Märchen von der Verfolgung der Mädchen ersonnen und sucht aus dies« Weise, die Burschen von Oftroscha» wieder zu Gewälttätigkeiten gegen einen Deutsche» aufzureizen. Die ganze Geschichte ist erfunden, den» der betreffende Herr, der tatsächlich öfter nach Ostroschno kommt, beaufsichtigt don nur seine Fischerei. Di» Ausreizung der „Domovina" wir« wohl wenig sruchten, denn der. aus ben e« abgesehen ist, ist bei Alt und Jung, Männlein und Weiblein in Ostroschno zu beliebt und die .Domo« vina" hat die«mal« fruchtlos einen ihrer vergif« teten Schandpfeile abgesendet. AeverfSlle ohne ßnde. Wir haben wieder-holt erwähnt, daß kaum ein Sonn- oder Feiertag vergebt, ohne daß e« blutige Köpfe in den windt-schen Dörfer» deS Unterlandes absetzt. Wenn et auch bedauerlich genug ist, daß da« Treiben dieser entarteten Menschen sich in besorgniserregender Weise steigert, wollen wir durchaus nicht dagegen .predigen' — wie die .Domovina" i» ihrer letzt» Nummer sagte — sie mögen sich ihre Schädel ge-genseilig einschlagen. Wir haben keinen Grund, einem Volke, das uns feindlich gesinnt ist, Moral zu predigen, es mögen dies jene lun, deren Pflicht es ist und die daS Volk durch ihre Hetzarbeil so« weit gebracht haben. Aber daß wehrlose, ruhige Spaziergänger fortwährend ohne Anlaß überfalle» und verletzt werden, dagegen müssen wir Stelling nehmen und eS wird unS kein Mensch verübeln, wenn wir von den Gerichten erwarten, daß sie gegen die «ntart«t»n windischen Bursche schonungS« Nummer 34 lo« vorgehen. Auch können wir es nur billigen, wenn Urbersallene zur Selbsthilfe greisen und Qt« »ebenen Falle« ganz rücksicht«lo« vorgehen. Am Ostermontag ging ein bei eine« hiesigen Geschäft«-manne Bediensteter mit Frau und Kind gegen Lachsenseld spazieren. Am Rückwege kamen ihnen die Bauernburschen Franz R a m i a t und Franz Llamba au« Lehndorf entgegen. Ohne den geringsten Anlaß fielen sie über ihn her und bearbei« leitn ihn trotz de« Flehen« und Bitten« feiner Eatlin mit dem Messer. Al« sie glaubten, daß er ..genug' habe, wa sen sie ihn in den Straßen-graben. Der Utberiallen» erhielt mehrere schwere Berl'tzungen au> Kopfe. Dem Cillier Gendarmerie-poftensührer R i z m a l gelang e« bereit« am näch-sten Tage, die Täter auszuforschen. Sie wurden dem hiesigen Krei«gerichte eingeliefert. K» naht zum Fag. Au« Praßberg kommt un« eine erfreuliche Nachricht zu, welche beweist, daß e« selbst in Orten, die bi«her von den Peroakenführern gänzlich beherrscht wurden, j> tagen ansängt und die Bevölkerung ernstlich mit rer ihr aufgedrungenen Zwingherrschaft brechen will. Kürzlich hat der Praßbrrger Gtmeinderat einstimmig beschlossen, die jetzige dreiklasfige Volksschule in eine vierklassige umzuwandeln und in der vierten Klasse den ausschließlich deutschen Unterricht einzuführen. Außerdem soll die Leitung der Schule einer deutschen Kraft anvertraut werden. Wir be-merken noch, daß dieser Beschluß di« ungeteilte Billigung der Bevölkerung gefunden ha». 7ervatische Ketze in Sachsenfeld. Bei einem Kaufmann in Lachsenj»ld ist ein deutscher Handel«-angestellter bedienstet. Da er sich erkühnte in deut» schen Gesellschaften zu verkehren und einmal fogar di« .Wacht am Rh«üi" gesungen haben soll, hat er sich di« Mißgunst der Sachsinselder Peivaken i» vollstem Maße erworben und wird von diesen, namentlich aber vom Bürgermeister S ch i r z a arg verfolgt. Der Bürg«rm«ister verlang'« sogar vom d!t:tff«nd«n Kaufmann«, er müsst den deutschen angestellten sofort entlassen, damit er au« Sachsen-seid au«gewies«n werden könne. Zum Glücke ist die Angst vor dem Mächtigen Sachsenseld« schon so ziemlich im Schwinden. we«halb auch der Kauf-mann dem Befehl« de« Ort«mächiigen nicht nach-kam. E« wird wohl nicht «ehr lange dauern, daß auch in Sachsenseld da« drutsch« Lied ungehindert wird erklingen können. Iteber 8000 Hektoliter Aier ausgegossen Die wmdische Bierbrauerei in Sachsenseld, d«e früher Htm Simon Kutetz gehörte und jetzt .Bereinigt« Brauereien" h«ißt, muß eintn recht guten Tropfen und zwar im Uebtrfluß erzeugen. Wie wir hören, sollen kürzlich zwischen 8000 bi« 10.000 Hekioliter Gerstensast autgelassen worden sein. Ki» hochwürdiger SKandalmacher. Am Mittwoch den 19. d. M. nachmittag« ereignete sich am Hauptbahnhofe in Marburg eine gewaltige« Auifehen erregende Szene. Der nach Äraz abgehende Schnellzug hatte sich bereu« in Bewegung gefetzt, al« »in Geistlicher, trotzdem die« streng verboten ist, trotz dir abmahnenden Zurufe o«f da» Trittbrett eine« Waggon« sprang. Ueber Auftrag de« Station«chef« fprang sofort ein Portier hinzu, um ihn zum Abspringen zu veranlassen. Toch der .Hochwürdige" rief b»m Portier zu, er soll» schleunigst weichen, sonst würde er ihm eine Ohrfeige (I) geben. Im nächsten Augenblicke ver« setzte der .Hvchwürdlge" dem Portier mit dem Fuß» einen kräftigen Sivß, so daß der Portier vom Trittbrette de« Waggon« herabstürzte. Der Zug mußte infolge eine« dem Zug«führer gegebenen Eignale« halten, worauf dem .Hochwürdigen" die Personalien abgenommen wurden. Mit einrr kur-j«n Verspätung und unter Zuhilfenahme einer An-schubmaschine (der Zug war an »in»r Geleisebiegung stehen gebliebtn) konnte der Zug wieder weitersah-ren. Der „Hochwürdige* wird sich natürlich d-irn lkreitgerichte in Marburg zu verantworten haben. herein Sädmar». (Auawei« über die Zeit vom 30. v. M. di« zum 12. d. M) Gründer: Vloi« Höalinger in Klagensurt 50. akad. Tafel-runde Viktonngia in Viktting bei Klagenfurt 50, Isdtnligamer Tischgesellschaft zu Wols«berg i. K. 50, Friedrich K>effer in St. Lorenzen 50, Marie lkasal in Jglau 50, Männergesangverein in GUi«« bots 50 Kron»n. — Untrrstützungin erhielltn: die Schule in Pobersch (Lehrmittel) 50, die Schul« in Etrvola 400, da» Deutsche Hau« in Trieft 100, für völkische Bestrebun en in Trust 100, die S«u» denlenküche in Goltfchee 100, ein Lehrer in Unttr-stiinmark 20, ein Gewerbetreibender in Kärnlen 50, »in Besitzer in Krain (Obstbäume) 27 Kronen. «Vttttsch- Wacht- <£os von V«m. Böhmen: In Trebnitz bei Lobosig sind im ersten Bikttrl di»s»« Jahre« vi»r Personen zu der evangelischen Kirche Übergetreten. Die evangelische Gemeinde Saaz, die in Jahre 1830 ibren ersten Gotte«dienst seil 1624 bei einer Teilnahme von 18 Mitgliedern beging, zählt heute 530 Seelen; in Neustadt an der Taselfichte ist die S»»l»nzahl seit d«m Jahr« 1395 von 120 aus 300 angewachsen. — Schlesien: Die zu Biilitz gehörige Tochtergemeinde Nikel«dorf zählt jetzt 552 Mitglieder. — Steiermark: In Graz und dessen näherer Umgebung sind in den ersten drei Monaten diese« Jahre« 54 Uebertritte vorgekom« men (gegen 65 in derselben Zeit de« Vorjahre«), in Marburg 44 (gegen 42); Stainz und Rotten-mann haben in dem gleichen Zeitabschnitte je drei Uebertritte auszuweisen. — Oberösterreich: In Jschl sind zu Ansang de« Ostermonde« 5 Per-sonen (1 Mann, 2 Frauen und 2 Kinder) au« der römischen in die evangelische Kirche übergetreten. — Salzburg: Die evangelische Gemeinde Salzburg verzeichnet iu dem abgelaufenen Viertel-jähre 9 Uebertritt». Honoßitz. (Landwirtschaftliche F i-l i a l e.) Der landwirtschaftliche Filialverein in G o n o b i tz veranstaltet am 7. Mai eine allgemein zugängige Vollversammlung, bei welcher Direktor Franz Zweifler au» Marburg einen Bortrag Über Rebenschädlinge hatten wird. choaobitz. (Abschiedsabend.) Der k. k. Gericht«avjunk« Herr Dr. Franz Z a n g g e r wurde zu« B«zirk«richtrr in Rohitsch «rnannt. Anläßlich ftitit« Scheiden« von Gonobitz. wo er durch 7'/, Jahre tint reiche Tätigkeit entfaltet», veranstalteten ihm der .Deutsche Leseverein" und der „Männer-g»song»ver»in" »ine Abschi»d«f»i,r. Herr Dr. Zangger hat sich al« Gemeindeau«schußm«tglied, al« Mitglied de« Kuratorium« ver Lamprechitnumstis-tung, al« Säckelwart de« Verschönerung«veretn« u. f. w. unvergängliche Verdienst» für drn Markt erworben und war unermüdlich im Jnttrefs» de« Gemeinwohl»« tätia. Obwohl der Scheidend« sich von vorneh«r«in alle Aniprach«» »erbeten hatte, fo konn'e er e« doch nicht hindern, daß an dem ihm zu Ehren veranstalteten Abend« die dankbare V«r-«hrnng. die ihm die deutsche Bürgerschast entgegen-bringt, zum vollen Au«drucke kam. Bürger«,ister Herr Dr. Adolf K a d i u n i g eröffnete den Reigen d«t Trinksprüch« und fchild»rt» in beredten Worten die Un»igrnnützigkett, in welcher er sür da« öffent-liche Leben wirkt», die viele Mühe, die er sich gab. um den deutschen L»s>»»re>n, d,fs«n mehrjähriger Obmann «r war, zu htbtn. Sollt« Htrr Doktor Zanggrr auch wo i«mtr weilen, der deutscht Lest-vtrtin wtrdt und müsse feine« nunmehrigen Ehren-obmann ein bleibende« Andenken bewahren. Lan-de«gericht«rat Dr. Alexander- G l o d o c n i k dankte de« Scheidenden für die treue Waffenbrüderschaft, die er ihm i« A«te durch so viele Jahre geleistet habe und gab der Ueberz»ugung Au«druck, daß Herr Dr. Zangger, wo immer hin ihn auch die Pflicht rufeu sollte, «in gewissenhafter Arbeiter und streng odj»kiio»r Richter sein werde. Herr Lehrer Franz Nthutny bedauerte, daß der Gesangotr-ein mit Herrn Dr. Zangger seine beste Kraft ver-liere und ersuchte denselben, den Verein in ange-nehmer Erinnerung zu behalten. Um dem weiteren Redefluß« «in End« zu machen, «rhob sich Herr Dr. Zangger und dankt« allen Teilnehmern an der Feter sür ihr Erscheinen, sowie allen Vorrednern sür die anerkennenden Worte und versicherte, daß er Gonobitz. da« Feld seiner ersten Tätigkeit und alle sein« lieben Freunde nie vergessen werde. — Der Männergesangverein verschönte den Abend durch zahlreiche Liedervorträge. Möge Herr Dr. Zangger in Rohitsch da« finden, wa« er erwart»«, wir aber gratulieren dem Markt« zu s«,n«m neuen B»zirk«richt»r. ?etta» (Da« Kaiser Franz Josef« Gymnasium) rüste« eifrig zur Schillerseier am 9. Mai. Vormittag« wird i« Zeichensaale »in« interne Schulfeiir stattfinden, bestehend au« musi-kalisch-d»klama»orischrn Vorführungen und au« einer Festrede; dazu sind auch die Eltern und An« gehörigen der Schüler eingeladen. Abend« wird im Stadttheater eine öffentliche Feier abgehalten werden, bei der Schüler der du, obersten Klassen u. a. .Wallenstein« Lager* von Schiller aufführen werben. Die Proben sind unter der Leitung de« Gymaasialdirektor« Gudo im besten Zage. Da die Jugend mit besonderer Begeisterung bn der Sache ist und die Kostüme von der bekannten Kostüm-Leihanstalt Rathschüler in Ried geliefert werden, so verspricht diese erste .Schulkomödie" in Pettau Seite 8 besten« zu gelingen. Da« und der U«stand, daß fast keine Fei» au« Anlaß diese» deutschen Ratio« nalseste« hier stattfinde«, daß ferner da» Reiner« «rägni« dem Studenten»U»«erstützuug»vereine de» Gymnasium» gewidmet ist, läßt einen sehr zahl« reichen Besuch erwarten. ?r»ierh«f. (Die Südmork'Oet»' gruppe Pragerhof) hielt am 15. d. M. in Herrn Trösjer« Gastwirtschaft ihre Jahre»haup«« Versammlung ab. zu der der Wanderlehrer de» Berein»«, H»rr H»»g»r, ein» frühere Zusage ein« lösend, erschienen war. Die Neuwahl»» brachten solgende« Ecgebni«: Obmann Anton Lerch, Pragerhof; dessen Stellvertreter Franz Petzold. Windisch-Feistntz; Schriftführer Rudolf Rüdiger, dessen Stellvertreter Frarn K u t n i f, beide in Pragerhof; Kassier Franz Tröster. Riftaura« teur. Pragerhok; Stellvertreter Franz B a u « a n n, Restaurateur, Pöltfchach. Für die zur Ori«gruppe gehörig»» G»m«ind»n: Windisch-Feiftritz. Pöltfchach, Ober- und Un»er-Pul«gau, Kranich«f«ld und Frau-h«im wurdrn nachbenannte Herren al» Vertrau«»»« Männer aufgestellt: Adalbert S i i g e r, Landtag»« abgeordneter und Bürg«rm»ifter in Windisch« Feistritz, Franz Baumann in Pöltschach, Engel« bert Sicher! in Unter«P»l»gau, Richard Zisel in Ob»r«Pulie Sndmark Aücherei ist beim Giadtarnte im Vorzimmer de« Hrrrn Amt«»orstande» unter« gebrach« und enthält wisseaschaflliche und belle« «ristische Werke in 1600 Bänden. Au»leihstunden sind jeden Montag, Mittwoch und Freitag (mit AuSnah«« von Feiertagen) vo» 1 bi» 2 Uhr »ach« mittag». J«d«r Entlehner hat monatlich 10 Hellet und außerdem für jeden Band 2 Heller für je 14 Tage zu bezahlen. Ueber zwei Monate dürfen die Bücher nicht behalten werden. Jeder Deutsche kann Bücher entlehnen. Im Jahre 1903 wurden 6202, im Jahre 1904 8153 Bücher entlehnt. Herichtsfaal. Hegen das Lebensmittelgesetz. I» der Osterwoche wurde gelegentlich der Marktkontroll» iu M a r b » r g adermal» einig« Milchpanlfchtrinnen «rtappt und der Bestrafung gu« geführt. Di» Besitzerin Maria Jrg olik ,n Roß« wein wurde, weil fi» gewässerte Milch zn Markte brach«», zu 48 Stunden Arrest mt« «iner Faste vom B»zirk«g»rich>» verurteilt; di« Winzerin Maria L 0 s ch n i g in Kvichak, Gemeinde Leiter»berg, erhielt weg-n de« gleichen Delikt»» drei Tag« Arrest mi« 2 Kasten und einem harten Lager. — Die Wmzeiin Katharina Leber in S«. Peier brachte ranzige« Schwkinef.tt zum Verkauf nnd wurde hie« sür zu drei Tagen strengen Arrest v»rurt»ilt« Die Winzerin Maria Geiger in Gam» versucht» wiss ntlich bereit« verdorbrn« Milch ol« frische Vollmilch an den Mann zu bringen »nd würd« hitsür zu Drei Tag«» strengen Arresse« verurteilt. > Die Keuschleriu Maria W o m b e k an» Groß- Seite 4 ..Deutsch- Wacht" Nummer 34 Winteribach brachte verdorbene, zum menschlichen Genusse nicht geeignete Selchwürste zum Markte und wird sich deswegen beim Krei»gerichte wegen vergehen« nach § 18 de« Leben«miitelgesttze« zu verantworten haben. Die Keuschlerin Barbara M o h o r i f au« Goldorf. Bezirk Pettau. brachte am 19. d. einen ganzen Sack voll Selchwürste am Hauptplatze zum Verkaufe, welche au« Pferdefleisch erzeugt waren und überdie« einen ekelhaften Gestank von sich gaben. Die Würste wurden mit Beschlag belegt, während die Verkäuferin derselben, welche die Stadtbewohner mit solchen Osttrwürsten beglücken wollte, de« Krei«gerichte übergeben wurde und einer empfindlichen Bestrafung nicht entgehen wird. PW Sprachpruts des Hassation Hofes und der § 303 St. K. Vor dem Kassation»hof« hat dieser Tage eine Verhandlung stattgefunden, die da« öffentliche Jntereflt in vollem Maße verdient: Der Geschäftsmann August Stachelberger wurde vom Kreisgerichte Krem« wegen Religionsstörung zu 14 Tagen strengen Arrest« verurteilt, weil et einem auf dem Versehgange befindlichen Priester, obwohl ihm dieser „Hut ab!" zurief, de» Gruß »erweigert hatte. Stachelberger hatte zu seiner Verantwortung angegeben, er habe nur darum die Mütze nicht abgenommen, weil er sich im Augen« blicke nicht bewußt gewesen sei. daß er eine trag». Auf eine Frage des Vorsitzenden erklärte Stachel-berger, er hätte sich nach der Ort«sitte niederge« kniet, wenn da«al« die Straße nicht fo kotig ge« wefen wäre. Die Nichtigkeitsbeschwerde Stachel-bergerS, di» von Dr. Albert R. v. Mühlwert ver« faßt war, b»kä«pfte die derzeitige Praxis der Ge-richte in der Anwendung des § 303. Die verur-teilung StachelbergeS, wird ausgeführt, wäre br« rechtigt gewesen, wenn nach diesem Paragraphen etwa wie bei MajestätSbeleidigung jede Ehrfurcht!« Verletzung unter Strafe gestellt wäre. Nach 8 303 werde aber nur unanständiges Betragen während einer öffentlichen RtligionSübung gestraft. Die Verweigerung d«S Gruße« fei nicht unanständig, fondern nur unhöflich. Durch Unterlassung de« Gruße« verweigere man nur die Teilnahme an »in»r ReligionSübung, zu der nach dem Wortlaute de« S«aat«grundgefetzeS niemand gezwungen werden könne. Wie herrlich weit wir eS in Oester« reich gebracht haben, gehe daraus hervor, daß in der Verhandlung erster Instanz ganz ernsthaft darüber gesprochen wurde, warum Stachelberger sich nicht niedergekniet' habe. Während aber die Praxis der Gerichte dahin gehe, jede EhrfurchtS« Verletzung zu strafen, bleibe die wüsteste Beleidigung LutherS straflos. Hosrat BobiS als Vertreter der Generalprokuratur bekämpfte die NichtigkeitSbe« fchwerde und berief sich auf die ständige Praxis deS KaffationShofeS. Der Gerichtshof unter vor-sitz des zweiten Präsidenten v. Ruber wies die Nichtigkeitsbeschwerde als unbegründet zurück. vermischtes. Karl Komzak zu Kode gerädert. Der be« kann»» Komponist und Kapellmeister der Badener Kurkapelle Karl Komzak ist am Sonntag am Badener Bahnhof verunglückt. Er wollte nach Wiener-Neustadt und kam eben om Bahnhof an. als der Zug Nr. 22 aus der Halle fuhr. Komzak lief, ehe ihn noch jemand hindern konnte, zu dem fahrenden Zug und wollte aufspringen. Er hatte bereits eine Treppe eines Wagen» erreicht, als er plötzlich den Halt verlor, zum Entsetzen aller vom Wagen abstürzte und unier die Rüder geschleudert wurde. Obwohl der Zug nach wenigen Minuten zu« Stehen gebracht worden war, gingen doch mehrere Wagen über ihn hinweg und zermalmten seinen Körper zu einer formlosen Masse. Der Tod war sofort eingetreten. Der Körper deS Unglücklichen war derart verstümmelt, daß die abgetrenn« ten Glieder mittels Schienen an dem Körper be» festigt werden mußten. Dienstag, 4 Uhr nachmit« tag», wurde di« Leiche de« auf so tragische Weise in der Fülle sein»« Schaffen« au« de« Leben Ge-rissen»» in Bad»n unter großer Teilnahme zur ewigen Ruh» bkstattet. Karl Komzak hinterläßt eine Witwe und drei Kinder, zwei Söhne, deren einer Eisenbahnbeamter, der zweite Jurist ist, und eine unversorgte Tochter. Komzak, einer der popu-lärsten Militär-Kapellmeister Oesterreich«, hat ein Alter von 55 Jahren erreich«. Er war der erste, der bei seiner Kapelle die Normalstimmung, ein« führte. Am bekanntesten sind seine Tänze, Märsche und Lieder, die wie seine .Weana Madln" und sein reizende« „Märchen*, eine beispiellose Verbreitung erlangten. Die meisten Lieder Komzak« ge« hören zum eisernen Bestände unserer Gesangvereine. Eine seiner Spezialitäten war auch die Zusammen-stellung wirkungsvoller Potpourris. Im Jahre 1892 schied er aus dem Mililärverband und wurde zum Kurkapellmeister in Baden bestellt, welche Würde er bis jetzt bekleidete. Komzak war ein Prager Kind. Z>ie zweite silberne Kochzeit feierte, wie de» „vrd. An;." aus Barnewitz berichtet wird, jüngst der dortige Lehrer a. D., Standesbeamte unl» Postagent August Liepe. Früher Lehrer in Kl.-Kreutz, beging er dieses Eilberfest dort schon i« Jahre 1874. Drei Jahre später wurde ihm die Gattin durch den Tod entrissen, nach weitere« drei Jahren schloß er mit feiner zweiten Gemahlin den Ehebund. Der „doppelte" silberne Bräutigam er-freut sich trotz seiner 77 Jahr« noch großer Rüstigkeit. Ker heilige A«ter. Im klerikalen Wiener „Vaterlande" steht im OstersonntagMorgenblatt an der Spitze des ersten Beiblatte« in dicken Buch-staben die Ueberschrist: „Enzyklika de« heilige» Kater« über den Unterricht i« der christliche» Lehre." Wenn diese« Versehen irgend einem pro« «estantisch-,klerikalen" Blatt» unterlaufen wäre!.. Z>ie Schätze des Schah. Der Schah oo» Persien hat in feinem Thronsaale einen kostbare» Teppich, der so dicht mit echten Perlen besä« ist. daß «an kaum da» Gewebe «ehr sieht. Der Thronsessel au» feinste« Holz ist mit Juwelen i» Werte von über vier Millionen Kronen geft«ickt. Nächst de« Throne fällt eine prachtvolle silberne Vafe auf, «it Perlen und Türkisen besetz», di« natürlich gleichfall» einen sehr großen Wert reprä-sentier». Dagegen steht unmittelbar daneben eine bemalte Vase, wie man sie bei un» um wenige Kronen kauft. Der Schah hat überhaupt merk-würdige Begrifft übn den künstlerischen Wert ge-wisser Dinge. So hängt in eine« Zimmer seine« Palastes ein alter Meister und gleich daneben da« bunte Plakat einer Angelgerätefabrik. Ein neue» Ilebet. Patient: „Ach Herr Doktor, neulich, al» ich von Ihnen ging und meh-rere Schritte gegangen war. bekam ich furchtbare Schmerzen." — Ar,t: .Wo denn?" — Patieot: „In der Berliner Straße." + lltalic Htlkcf gibk im eigenen sowie im Kanten aller übrigen Verwandten Vachricht von dem hinscheiden ihres innigstgeliebten Gatteil, beziehungsweise Onkels. des Herrn erdmand Makef Hausbesitzer in Hochenegg welcher am Dienstag ben 25. April 1905, abends y,ll Uhr nach langem schweren Leiden, versehet» mit den heiligen Sterbesakramenten im 63. Lebensjahre sanft im Herrn verschieden ist. Das Leichenbegängnis des teueren Dahingeschiedenen findet am Donnerstag den 27. d. M. von» Trauerhause aus, nach den» Ortsfriedhofe in Hochenegg statt. Die heilige Seelenmesse »vird an» Freitag den 28. d. IB., um 8 Uhr früh in der Pfarrkirche zu Hochenegg gelesen. Hochenegg, am 25. April 1905. Kummer 34 ,W-«tfch- W«cht' Seite 5 schafft Appetit, (i fördert di« Verdauung ut regelt i» Stoffwechsel. Zur Schillerfeier. Der schweizerisch« National-ut und btr Ständerat gaben einstimmig ihre Zu-! ßi««ung zu dem Antrag« de« Bunde«rate«, ver ! Lind soll« sich an d«r Gründung der vom Lese-jirtrt „Hootingen-Zürich" b«schlossen«n Echiller-kiislung für notleidende Schriftsteller, mit 50.000 fransen d«t«iligen. Außerdem soll am Todestage Schilift# unter die schweiz«risch« Schuljugend Hchiller« Schauspiel »Wildem Tell" verteilt werden. Inr das schönste Hedicht «»f Schiller war tei den diesjährigen Kölner Blumenspielen al« «ßerordentlicher Pr«i« «ine Büste Schiller« in e politische Laufbahn vor, indem er mit Hilfe emeS EinkronenstempelS den Namen Krauß in Somogyi verwandelte und im Wege der Taufe aus einem Abraham ein Aladar wurde. AIS Aladar Somogyi kandidierte er dann in Törok-Szent-Miklo«, wo er sich auch al« Urpro-testant ausgab. Er wurde gewählt. Seine bo«-haften Gegner aber hatten «in kl«ine« Versehen entdeckt und hab«» nun die Wahl Mittel« Petition angefochten; sie behaupten, der Name de« neuge-wählten Törok-Szeat-Mikloser Abgeordneten komme in keiner ReichStagSwählerliste vor, Somogyi sei somit nicht wählbar und seine Wahl wäre zu anullieren. Nun haben die Petenten aber nur teil-weise recht, denn der Török-Szenl-Mikloser Abge-ordnete kommt in einer Wählerliste vor, und zwar in der de« Osen-Peiter 8. Bezirke«, aber al« — Abraham Krauß. Herr Aladar Somogyi hatte nämlich vergessen, seinen glänzend neuen Namen in die Wählerliste eintragen zu lassen, und nun befindet er sich in der Klemme. Dema«kiert er sich al« Abraham Krauß, so hat er e« mit sehen Wählern zu tun, denen er sich al« Urprotestant ausipielte; demaskiert er sich nicht, so ist daS Mandat futsch, daS ein schönes Stück Geld ge-kostet hat. Ein verhäuguisvollcr Scherz. Au« Pari« wird berichtet: Edmond Lelouse wollte sich ven Spaß machen, seine Frau einmal tüchtig zu er-schrecken und legte zu diesem Zwecke eine aage« zogene Wachsfigur, an der er Kopf und Hand mit Hilfe von Gummi leicht an dem Rumpf befestigt hatte, in« Bett. Dann velsteckte er sich hinier einer Draperie, »m zu beobachten, welch« Wirkung d«r Sch«rz haben würde. Al« die Frau in« Schlaf-zimmer kam. wollt» sie im Halbdunkel nach der Hand ihre« Manne« greisen; aber die kalte, feuchte Hand der Wachsfigur löste sich vom Arm und blieb in ihrer Hand. Mit einem SchreckenSruf ließ die entsetzte Frau die Hand fahren und auf den Boden fallen und umschlang nun mit beiden Armen den Hal« der Figur. Als sich jetzt aber auch der Kopf vom Rumpfe trennte und auf den Fußboden lollte. stieß die Frau durchdringende Schreie au« und rannte wahnsinnig die Treppe hinunter, wo einige Nachbarn sie aufhielten. E« stellte sich bald herau«, daß die Frau tobsüchtig geivorden war. und man brachte sie in« Zrreuhau«. Al« der Gatte von der Hoffnungslosigkeit de« Zu-stände« seiner Frau benachrichtigt wurde, machte er seinem Leben durch Gift ein Ende. Z>as Geheimnis der ägyptischen Mumie». Der Pariser Chemiker Berthelo« glaubt durch Un-tersuchungen an den Mumien de« Louvre-MufeumS entdeckt zu haben, durch welche« Mittel die alten Aegypter die Leichname in so bewuaderungSwürdi-ger Weise einzubalsamieren gewußt haben. Berthelo! bat für seine Forschungen Sarkophage au« der fünften und sechsten Dynastie gewählt (etwa 3500 v. Chr.) und hat gefunden, daß da« zum Einbal-samieren benutzte Oel einfache« Castoröl gewesen sei, wie e« noch heute in Aegypten angewandt wird. Castoröl ist nur ein anderer Name für Ricinu«öl und wurde früher auch ol« Christpalmöl bezeichnet. Bei den ägyptischen Mumien hat dieser Stoff durch Einwirkung de« Sauerstoffe« eine ge-wisse Veränderung erfahren, aber seine konfervie-renden Eigenschaften durch die Jahrlausende hindurch bewahrt. An» einer pfälzischen Aokksschule Dem .Haun. Kur." erzählt man: In einer der untersten Klaffen fragte der Herr Schulinspettor, ob jemand ein Ber«chen oder Gedichtchen hersagt» könne. E« meldet sich so ein kleiner Knirp« und zitiert zum nicht geringen Schrecken der Lehrerin, die ihren Pappenheimer schon kannte, mit großem Patho« folgende Verse: »Zwei Knaben gaben sich einen Kuß. Der eine hieß Antoniu«; Der ander« hieß Käthchm — Ich glaub, e« war ein Mädchen!« (Keil'S Etrohhutlack) eignet sich vor-züglich ,um Modernisieren von Damenstrohhüten. — Keil'« blauer, schwarzer, rother und grüner Etrohhutlack ist bei Gustav Eliger in Cilli erhältlich. — z „Le Grrifton" bestes französisches Zigarettenpapier. - Ueberall zu haben. - »295 Schrifttum. FRITZ RASCH, MM..,. CILLI.!] Dillingers Reiseführer (Wien I. Opern-ring) Nr. 4. enthält: Da« Tal der Aar. (Mit Jllustr.) — DaS Kastell aus dem Laibacher Schloßderge. (Mit drei Jllustr. von Hedwig von RadicS.) — Rußlands neueste Bahn in Asien. — Schloß Ried bei Bozen. (Mit Jllustr.) — Au« der „goldenen" Wachau. Vo» Ernst Keiter. (Mit drei Jllustr.) — Sommerlage auf der Feistritzer Alpe. — Da« Sulmial. — Verkehr. — Fremdenwesen. — Touristische«. — Altertum. —^ Lite-ratur. — Notizen. "\4jjg iceocNi Monatszahlungen mm Musik-Werke f otyphtfifc »wrt Dr*fein«fr»m«iitc. •II» Art** Zithern und JtilCftifitU. Violla#B, M*ndaftr»e» etc Grammoptieoe (irMUerl cefcf, mvuIc Typen | «MTrflir>p«t*mr* Automat*» mit G«ld»inwurf Fboimgrapliffl (Hel*ter»efke d. i | fllMKlU«. «all Nirljm •du*. auck 6» «PK Aul Photographische Apparate u Fabrik n. V«nu4hs», fache b. MoIIbkco. ~ . ————'~~— ~ D. K. Iu k« all sEmwMI «.M. -» W.S«.. ■ t JmlTk"pAAn-., ^ Kro.«n . 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