Deutsche Macht --- rit I'faHAf «acht rtMKtnt (rtrn 6onm«a an» Donnerstag «-,,«»» ob» toi« /sammt »et So»»l»g«drtl°,« Sie SId « »rk» (Ur «Hl mit A«0«I»n, in« H»»» m«iu>Ui» I. — ,»»L>>u.liiUir>a tt. 1.5» tasbiä&ria R. »., g»iq,«»rii, II.«. ®lt «attt>er!«»d»n»,« > aen rott#»nn,».«ntiallen ><« Cttt- und Iii«l»»d«» ncömtn Anlagen entgegen. 3n S>»> m»Crn i«lche beim Ver«>al«r »er Wa»! frrtn w O«ch». Haiptpia» l. rbenrrti» adzezede» OKttn. «emttftt »rill: Mittwoch an» ««mit-, 10 tUr 8anmtt«4. evrrch»,n»»n con l»-l» lldt »orntitt«*! «n» tun 1—4 Wt fiMVUuj«. (*■«-Igitfte »«den nach in der SachUtBtftrri I»d»nn «»tuIch denttwiiliqk ertheilt). Schr>ftl«>t»»a H»«»tplitz Nr. », >. SIachi fcerUdftMtaGMM^t'v«/ Nr. 30 Cilli, Sonntag den 15. April 1894. XIX. Jahrgang Die HiMer Krage im A6ge-ordnetenhause. Cilli, 14. April. Die Abfuhr, welche Professor Schuklje im österreichischen Abgeordnetenhaus« durch den Vertreter umere« StädtewahlbezirkeS, Herrn Dr. Foregger erhielt, waS auch, wie aus den flovrnischkn Zeitungen ersichtlich (siehe Leitaus-sag der letzten Nummer) von den Elooenen zugestanden wird, machte im Unterlande den besten Eindruck. Das war Salz und Pfeffer auf die eigensinnigen flovenischen Angriffe und dabei doch jener vornehme parlamentarische Ton, der überlegene Politiker gegenüber minder» wertigen auf den ersten Blick erkennen läßt. Wie armselig und lendenlahm waren dagegen Woschnak's Ausführungen! Sie glichen dem Tritsch-Tratsch alter Weiber, es waren Gemein-platze, mit denen sich der biedere Hopfen-Micha da behalf, ohne Geist und auch ohne Witz. Ist eS nicht armselig, als Abgeordnete, wie es die Herren Schuklje und Woschnak gegenüber der „Deutschen Wacht" gethan, in Parlamentsreden sich an einem Blatte zu reiben, diesem alles aufzupelzen, wofür einzig und allein der slo-venische Heißhunger und die dadurch bedingten flovenischen Uebergriffe verantwortlich Md. daS-selbe geradezu zu denuncieren? Die „Deutsche Wacht" soll die Erregung „gemacht" haben, die „D. W" soll verhetzen ? — Im Gegentheil, wir haben anläßlich de« Aufrollens der Eillier Frage durch die Slovenen nur ein b e s ch e i d e n e s Spiegelbild gegeben davon, wie ursprünglich die Erregung und Erbitterung über diesen neuesten flovenischen Versuch zu einem Handstreich gegen die Deutschen in der deutschen Bevölkerung selbst sich zeigte. Woschnak meinte, die Abgeord- neten mögen einmal die „Deutsche Wacht- lesen, diese« Blatt stehe „einzig" da in Westösterreich. Nun gut. Wir wollen demnächst eine Biographie des Herrn ReichsrathSabgeordnelen Micha Woschnak, dieieS „einzigen" Mannes bringen und daS Blatt dann allen Abgeordneten zu» schicken, damit dieselben Gelegenheit haben, dem Wunsche des Herrn Woschnak nachkommen zu können. — Schuklje folgerte daraus, daß wir einen flovenischen Professor als Ehrenmann, für den Jnfpectorposten eines deutschen Schul-bezirkeS aber nicht geeignet bezeichneten, eine Verhetzung der Bevölkerung seitens der „Deutschen Wacht". Ist aber darin, daß wir einem Manne als Eharacter Achtung zollen, ihn aber als nationalen Gegner bekämpfen, nicht gerade unsere Loyalität und unsere Ehrlichkeit im politischen Kamps« dargethan? Haben wir damit nicht vielmehr bewiesen, daß wir die Person von der Sache zu unterscheiden wissen? Wo bleibt Ihre Logik, Herr Professor Schuklje? Wir werden unS künftig, trotz Schuklje und Woschnak. immer noch die Freiheit nehmen, zu glauben, daß es auch unter den Slovenen anständige und ehrbare Leute gibt, mit denen in Ruhe und Frieden zu leben nicht schwer wäre; prosessionSmäßige Hetzer, welche die Be> völkerung bloß irreführen, welche die Wähler-fchaften aufwühlen, wodurch persönliches Streber« thum und selbstsüchtige Interessen der Einzelnen Befriedigung finden sollen — solche Leute können wir freilich nicht zu den von uns geachteten Personen zählen. • * * Aus der Budgetdebatte heben wir. die Eillier Frage betreffend, noch die von echt nationalem Empfinden zeugende Rede des Generalredners über das Budget, Dr. Menger hervor. Abg. Dr. Menger polemisierte zunächst gegen die von den jungtschechischen Abgeordneten gehaltenen Reden und kam dann auf den CoalitionSgedanken zu sprechen. Eine Koalition bedinge die höchste Loyalität. „Von unserer Seite wird kein Vorstoß erfolgen. Wir sind gewohnt, die Pflichten, die wir übernommen haben, strenge einzuhalten, und. obwohl die an weitaus größte Partei, gibt es doch Niemanden unter uns, der sich mit dem Gedanken trüg«, gegen diese Ausgabe der Coalition irgendwie zu verstoßen. Dasselbe müssen aber auch wir Deutsche verlangen. Ich kann nicht umhin, mein Bedauern auszusprechen über die Vorgänge in Rücksicht aus da« E i l l i e r Gymnasium. Man sagt. eS handle sich hier um eine kleine Angelegenheit. DaS zu beurtheilen steht aber nicht Demjenigen zu, der etwas verlangt, sondern Demjenigen, aus dessen Kosten es verlangt wird. Dabei sind in Oesterreich an verschiedenen Orten, so namentlich an den Sprachgrenzen, die Verhältnisse so verwickelt, daß oft dort, wo eS sich scheinbar nur um kleine Sachen handelt, größere, einschneidend nationale Fragen vor-liegen. Darum ersuche ich dringend, daß derartige Dinge nicht vorkomme«. Wir werden die Loyalität strengstens wahren; wir müssen darum auch verlangen, daß derartige Wünsche vorgebracht werden im freundlichen Verkehre zwischen den coalierten Parteien. DaS Vorgehen rücksichilich deS Eillier Gymnasiums hat die t i e f st e V e r st i m m u n a h e r v o r g e-rufen. Wir weisen jeden Angriff gegen denBefitz st and derDeutschen in Unter st eiermark oder sonstwo, entschieden zurück. Die Herren mögen EineS nicht vergessen: Wir Deutsche sind auf-richtig und ehrlich in die Koalition getreten: aber wir sind dessen stetS bewußt, daß wir mit den anderen Deutschen solidarisch v er- an diese schreckliche Pflicht schritt hatte ich einen noch fürchterlicheren Eindruck. Ich fühlte, daß diese Frau da« Opfer eines schauderoollen Verbrechens war. Ich bemerkte, daß die Baronin deutlich in einer GesühlSausregung war, die selbst der TodeSkampf nicht besiegen konnte. Daß ihr Gatte damit in Beziehung stand, konnte ich au« ihren Blicken schließen, als sie sich mit denen deS Barons begegneten, der noch immer theilnahmSloS bei dem Herde stand. Und doch glänzte etwa«, wie von Freude, Mißtrauen oder Triumph in seinen Augen! Er, den ich stets so besorgt sah bei dem kleinsten Unwohl-fein seiner Frau oder Kinder, rührte sich jetzt nicht und kümmerte sich nicht uni die Sterbende. Das war mir ein Räthsel . . . Aber die Ausregung der Baronin wuchs, je mehr die schmerzstillenden Mittel, die ich bei ihr anwendete, wirkten. Sie kämpft« dagegen, ich fühlte es, ich fühlte auch, daß sie sprechen wollte, daß sie einen Satz anSrusen wollte, und ich höre deutlich, alS sie in den Kissen zurücksank, als sie sagte: „Ich kann nicht." Sie wurde bewußtlos. Ich gehe über die letzten Stunden hinweg, welche die Arme von ihrem schrecklichen Leiden erlösten. Ich dachte lange, lange über die Katastrophe nach. Ich sagte zu mir: „Sie liebt gewiß einen Anderen. Sie hatte einen Geliebten, den der Baron kannte. Er rächte sich an ihr, indem er diesen Mann, wie sie im Sterben lag Die 'Mache. B?n Paul B o u r g e t. „Ja, lieber Freund/ sagte Dr. Noirot zu mir. indem er sich eine Clgarette anzündete, „wenn Sie wüßten, wie viele Dramen ein Arzt in seiner Praxis sieht, ohne daß die Laien etwas ahnen.' „Wollen Sie mir nicht eine solche Tragödie erzählen?" sragte ich voll Neugierde. „Nun. solche Tragödien kommen häufig vor. Da fällt mir zum Beispiel gerade «in Baron Namens Earsegur «in. Ist Ihnen derselbe nie in der Gesellschaft begegnet?" „Ja, ich kann mich an ihn erinnern." »Vielleicht w'ssen Sie auch,- fuhr der Doctor fort, „daß er vergangenes Jahr einem Leberleiden unterlegen ist. Jetzt ruht einer der leidenschaftlichsten Menschen, die ich je gekannt habe, in der Erde, ein Mensch, von dem ich bestimmt weiß, daß er zwei Morde auf dem Gewissen hat . . .* „Sie wollen damit doch nicht sagen, daß «r seine Frau angezündet hat?" rief ich au«. „Hören Hie," sagte Dr. Noiret. „ES sind seitdem 15 Jahre verflossen, und in dieser Zeit macht man als Arzt in der Hauptstadt viel mit! . . . Doch werde ich nie vergessen, wie mich eines Abends ein Diener in das Palais Eorsegue holte und mir unterwegs daS schreck-liche Ereignis erzählte! Die junge Baronin halte an diesem Abende ihren zwei kleinen Töchtern und ihren Freundinnen ein Familiensest gegeben. Gegen 11 Uhr. als ihre Gäste fortgegangen, trat sie aus einen Armleuchter zu, um die Kerzen auszulöschen. Unglücklicherweise stieß sie mit dem Arme die Petroleumlampe um, die Flüssigkeit ergoß sich auf ihr Spitzenkleid, und die Arme stand in einem Augenblick in Flammen. So erzählte mir der Bediente, während unS die Equipage in rasender Eil« zu dem Palais führte." „Und die Kinder?" fragte ich. .Sie schlasen," etwiderte der Diener. „Und der Baron ?" — „Der gnädige Herr verläßt nicht daS Zimmer der Frau Baronin. Er steht bei dem Herde und spricht kein Wort. Ich würde mich nicht wundern, wenn er irrsinnig werden würde. . ." Jetzt lag die Arme auf dem Sopha. DaS mit Raffinement ausgestattete Zimmer befand sich nun in der größten Un° ordnung, durchdrungen von dem schrecklichen Geruch« verbrannter Kleider. Wäsche. Tücher. Vorhänge lagen halb verbrannt herum, da man alles auf die Arme warf, während sie gellende Schreie der Verzweiflung ausstieß . . . Ihre Stunden waren gezählt ... Ich konnte nur mehr ihre Schmerzen lindern . . . Während ich 2 knüpft sind, daß die Solidarität der Deutschen in Oesterreich kein leere# Spiel ist, und darum müssen wir darauf sehen, daß die Loyalität gegen unS Deutsche ebenso rückhaltlos gewahrt werde, wie wir sie stets rückhaltlos wahre» werden." (Lebhafter Beifall links.) Gegen Schuklje wandte sich der Slovene Abg. Ferjancic in der Mittwochsitzung deS Abgeordnelenhause«. Abg. F e r j a n c i c wünscht die Reacii-vierung des Gymnasiums in Krainburg und besprach dann die Frage der Errichtung von flovenischen P a r a l l e l c l a s s e n am Gymnasum in Cilli. Er hofft, daß sowohl die Reactiviernng de« Krainburger Gqm-nasiumS al« auch die Errichtung von Parallel-Classen in Cilli bi« jum nächsten Herbst durch-geführt fein werde. Er wandte sich dann gegen die Rede de« Abg. Schuklje. welcher Abgeord-nete von zwei Strömungen des flovenifchen Volke« gesprochen und demselben eine Strömung nach Osten vorgeworfen hat, während die andere Strömung den Anschluß an die westliche Cultur suche: da« sei eine ganz unbegründete Unter-st e l l u n g. „ES kommt vor. daß wir von gegnerischer Seite, dann und wann des Blicke« nach Osten geziehen werden, allein daß ein flovenifcher Vertreter Derartige« gesagt ha», das ist das N e u e und Unerhörte an der Sache."__ Umschau. — (Vom A b geordneten Schuklje.) Der Abgeordnete Schuklje muß, so schreibt die „Grazer Tagespost", mit seiner bekannte» Rede einen sehr wunden Punkt berührt haben, denn aus allen Seiten werden Rufe de« Zornes und der Entrüstung laut. Zuerst fielen die Krainer Slovenenblätter ohne Unterschied der Fractionsstellung über ihn der; nun ergreift auch das nationalradicale „Agramer Tagblatt' da« Wort, welches dem unglücklichen Vertreter de» RudolfSwerther Städtebez'rke« die nach-folgende Strafpredigt hält: „Die Verdächtigung, daß ein Theil des flovenischen Volke« nach Osten (Rußland) seine Blicke richte», ist empörend. Solch ein ewiger Hofrath-Aspiran», dem man aber auch in den Ministerien nicht trau», ist zu Allem sähig. um sich selbst in ein besseres Licht zu stellen. Es wäre «ine Wohlthat, wenn Schukl>e einmal wirklich Hofrath würde und fein Mandat niederlegte, denn so ist er bei feinen Fähigkeiten, die er nicht zum Vortheil seiner Wähler anwendet, für das slövenische Volk von größtem Schad?«. Leider ist keine Hoffnung zu dieser erwünschten Promovierung vorhanden, weil die Regierung solche Leute wohl nach Guidünken nicht zu ihr ließ, damit sie nicht von ihm Abschied nehmen konnte." * O • Kurze Zeit nach dem tragischen Tode der Baro-nin consultierte mich mehreremale ein gewisser Pierre de Creance. der mir einige Monate zuvor von dem Baron bei einer Soirv« vorgestellt worden war. Es kostete mich nicht viel Mühe mir klar zu werden, daß sein Besuch nur ein Vorwand und der Baron gesund war . . . Ich hatte an diesem Nachmittag gerade große Eile, und ich erinnere mich noch ganz genau an meine Ungeduld über seine Zögerung, den Namen der Baronin Alice auszusprechen, da ich e« doch sogleich wußte, daß er nur ihretwegen zu mir gekommen war . . . Sollte Frau von Corsegue mit Herrn von Creavce einen Roman gehabt haben? War dieser Roman unschuldig oder verbrecherisch? Der Besuch de« jungen Mannes und besonders die folgenden klärten mich nicht darüber auf, ob er sie geliebt hatte. Aber wenn eS wirtlich ein Familiendrama war. wen» e« wirklich der Geliebte der Verstorbene» war. wie konnte er dann nach dem Tode der Frau noch der intime Freund des Gatten sein, wie ich auS jedem Satze enlnedmen konnte. „Sie hallen vielleicht Unrecht." sagte ich, „denn ein Man», ter eine Frau geliebt .,-«tfch- Macht" ausnützt, sie wie Citrone» behandelt, denen man den Saft auspreßt, fo lange ein solcher vor-Handen ist, deren unbrauchbare Schalen sie aber dann wegwirst. So ist es auch Dr. Josef T o n k l i in Görz ergangen, der gleichfalls ein Character 2t la Schuklje ist, nur minder befähigt." — (Der deutsche Kaiser in W i e n.) Der deutsche Kaiser ist am Freitag um II Uhr im festlich geschmückten Südbahnhof eingetroffen und wurde vom Kaiser, zehn Erz-Herzogen, den Spitzen der Civil- und Militär-behörden, dem Büigermeister Dr. G r ü b l und dem Personal der deutschen Botschaft empfangen. Kaiser Franz Joses und die Erzherzoge waren in preußischen Uniformen init den Jnsignien de« Schwarzen Adlerorden«, der deutsche Kaiser in der Uniform feine« österreichich« ungarischen Husarenregiment« erschienen. Die Be-grüßung der beiden Monarchen war eine überaus herzlich«, ebenso die Begrüßung deS Kaiser« mit den Erzherzogen. Der deutsche Kaiser fuhr zur Rechten deS österreichifchen Kaisers in vie Hof-bürg in offener Equipage und wurde von der längs des ganzen Weges angesammelten Menschenmenge enthusiastisch mit Hochrufen für beide Monarchen begrüßt. Die Fahrt glich einem Triumphzuge. Die Häuser der passierten Straßen waren zumeist beflaggt. In der Hofburg wurde der deutsche Kaiser durch die anwesenden Erz-Herzoginnen begrüßt, sowie durch die obersten Hoschargen, den Minister K a l n o k y. den Ministerpräsidenten Fürsten Windifchgrätz und die übrigen Minister. Hegen die ltovenischen Hleßergriffe. Wien, 12. April. —k. Der Deutsch« Verein hatte sür heute eine Versammlung einberufen, um gegen die slo-venische» Uebergriffe, insbesondere gegen die eventuelle Errichtung slovenischer Parallelclassen am StaalSgymnasium in Cilli zu protestieren. Der Einladung de« Vereines waren zahlreiche Abgeordnete ohne Unterschied der Parteinchtung gefolgt; es waren die meisten steirüchen Abgeordneten erschienen. Die Abgeord-nete» Dr. Heilsberg und Graf Stürgkb, welche durch die Sitzung deS Budgetausschusses verhindert waren, in der Versammlung zu er-scheinen, sandten Entschuldigungsschreiben, in welchen sie ihrer Zustimmung zu den Be-strebungen der heutigen Versammlung Ausdruck gaben. Der Obmann de« Vereines. Dr. Gegen-bau er, eröffnete die Versammlung, indem er der Hoffnung Ausdruck gab, daß sich alle und verloren hat. klammert sich gern an den» jenigen, welcher ihn an den Verlust erinnern kann. Das ist vielleicht eine Ursache des freund« schafilichen Verhältnisse« zwischen Corsegue und Creance. Sie wissen ja, daß einer unserer Hu-moristen — Henri Lavedan — ei» solches Paar zu den Helden seiner köstlichen Novelle „Die Untröstlichen" gemacht hat.' „Ganz recht," sagte der Doctor, „aber ein solcher war Corsegue nicht. Floß doch maurifcheS Blut in seinen Adern! Sein Groß-vater, ein kaiserlicher Officier, hatte eine Anda-lusierin geheiratet, und so kam eS, daß dieser ' so hitzig, so rachgierig war ... EineS Morgens läßt mir Herr von Creance sagen, daß er leidend sei und ich ihn so schnell als möglich besuchen möge. Die besondere Freundschaft, die mir der junge Mann entgegenbrachte, hatte mich schließlich doch gerührt, wenn auch der-selben nur daS Jntmsse für die verstorbene Baronin zu Grunde lag. Kurz, ich eilte zu ihm und fand ihn bleich . . . sehr bleich in seinem Bette liegen. Wenn Sie das Gesicht gesehen hätten I Kaum waren wir allein, so hob er die Bettdecke ... ich erblickte zwischen den beiden Rippen eine klaffende Wunde. Den Armen hatte eine Kugel getroffen, die ihm sicher das Herz durchbohrt hätte, wenn sie nicht an der Schnalle feines HosenträgerS abgeprallt wäre. Er mußte großen Blutverlust erlitten haben. 1894 Teutschen Oesterreichs zusammenfinden werden in einer scharfen Zurückweisung jeveS Angriffe« auf den Besitzstand der Deutschen, und ind.m er die wirkungsvolle und von echt deutschem Geiste Zeugnis gebende Rede dr« Abg. Dr. Menger mit besonderer Genugthuung begrüßte. Hierauf ergriff der Referent, ReichSraldSab-geordneter Dr. Kokoschinegg, das Wort, um über die slovenischen Bestrebungen in Unter-steiermark in einer längeren, von stürmischem Beisalle unterbrochenen Rede zu sprechen. Dr. Kokoschinegg sagte, wer die Verhältnisse in Untersteiermark vor zwanzig Jahren und jetzt vergleicht, müsse staunen über den Rückgang de« DeutfchthumS im Unierlande, und da« Schicksal dieses vorgeschobenen Posten« de« Deutschthum« müsse jeden Teutschen mit Sorge erfüllen. Langsam und stetig, Schritt für Schritt gehen die Slovenen vor? sie sind nie zufrieden, begnügen sich aber sür den Augenblick mit den kleinsten Concessionen; auf diese Weise ge-winnen sie von Tag zu Tag an Boden, und die Kosten tragen die Deutschen." Redner wie« diese Thatsachen auf Grund von Beispielen »ach; indem er aus die flovenischen Eintragungen in die Grundbücher hinwies, aus die Einira-gungen in einer Sprache, welche erst künstlich gemacht wurde. „Vor zwanzig Jahren sind die Bezirksvertretungen im Unierlande noch voll-ständig deutsch gewesen; heule sind nur mehr zwei Vertretungen in den Händen der Deutschen, und wenn man sich vor Augen hält, daß die BezirkSvertretungen von entscheidend«« Ein-fliisse sind auf die Wahlen und aus die Volk«-schulen, so muß man die Tragweile dieser Ver-Wandlung verstehen. Das Notariat sei nahezu vollständig in den Händen der Slovenen, und wenn es sich jetzt um die Besetzung eine« Notar-Postens handle, so werden nur mehr Slovenen in Vorschlag gebracht. In kleineren Orten sei dieß nicht gleichgiltig, denn dort sei der Notar eine einflußreiche Persönlichkeit. Redner erklärte» er wolle von den Advocaten nicht reden, obzwar es bekannt sei, daß gerade unter den Advocaten die größten slovenischen Heißsporne seien. „Aber halten Sie sich die Gerichtsbeamten vor Augen! Jeder vacant« Posten wird durch Slovenen besetzt („Hört! Hört I'), und es ist nur eine Frage der Zeit, daß die ganze Be-amtenschaft slovenisch wird, wenn nicht energisch Stellung dagegen genommen wird. Von jeher haben die Slovenen ihr Augenmerk auf die Schule gerichtet, und zwar vorerst aus die Volksschule. Sie haben es dahin gebracht, daß die Volksschulen in Untersteiermark. mit Ausnahme von wenigen Städien, ganz slovenisch geworden sind. Die deutschen Bewohner in deutschen Marklflecken, wo die Majorität deutsch ist. den» der Arme konnt« kaum sprechen..... Wa« ist denn vorgefallen? Sprechen Sie doch! . . ." Der junge Mann legte einen Finger auf den Mund, welche Bewegung ihn sehr schmerzen mußte, denn sein Muno zog sich noch mehr zusammen. Er sah auf die Thür, al« fürchtete er gehört zu werden. „Näher . . . kommen Sie näher . . ." sagte er, und so beugte ich mich ganz über ihn und ich hörte seine Stimme, die sich wie ein Seufzen auSnahm: „Für die Welt bin ich einfach krank . . . Für meinen Diener bin ich im Duell verwundet worden . . . Können Sie mir Ihr Wort geben, daß, wenn ich die Wahrheit sag', Sie Niemanden dem Gerichte anzeigen werden? ... „Da« ist unmöglich." erwiderte ich. „Ach,' stöhnte er, „unmöglich!... Ich werde also sterben, ohne da« Kind dem Manne anvertrauen zu können, der es ver-theidigt haben würde . . ." Diese Worte erinnerten mich an meine ärztlich« Pflicht. Er hatte auf einmal die Kraft, mich zurückzustoßen. „Nein,' sagte er. .lassen Sie mich sterben . . . Gehen Sie fort . . . Gehen Sie fort! . . .' „Wenn ich Ihnen nun verspreche, Ihren Wunsch zu erfüllen, werden Sie sich dann behandeln lassen?" .Ja," sagte er. .Gut, ich gebe e« Ihnen . . ." „Doch." fügie der Arzt hinzu, „erlauben Sie mir noch die Frage, denn e« ist 1894 haben slövenische Schulen (..Hört! Hört!"); die Deuischen sind genöthigt, ihre Kinder in slövenische Schulen zu schicken, die Kinder müssen Slovenisch lernen („Hört! Hört!"), und e» ist nur eine Frage der Zeit, daß die Slvvenisierung in Untersteiermark durch die Voltsschule bewirkt sein wird. (Stürmische Rufe: „Hört! Hört!") Jahrelange Kämpfe bedarf es, um in einem Orte, wo die Majorität der Bewohner deutsch ist. eint deutsche Schule zu errichten. So mußte man in Luttenberg, trotz der Unterstützung deS Deutschen Schulvereine«, trotz der Unterstützung der maßgebrnden Persönlichkeiten, jahrelang ringen, um eine einclafsize. deuische Schule zu erlangen. Von Krain aus wird slovenisiert. und von dort aus wird der Vorstoß gegen Körnten und das Unterland geführt. Krain irt ein verlorener Posten; nun sollen aber auch Kärnten und Untersteiermark gewonnen werden. DaS soll und kann nicht geschehen! Wir müssen energisch protestieren und alle Kräfte aufwenden, um die Deutschen deS Unterland.'« in ihrem Kampfe gegen die flovenischen Uebergriffe zu unterstützen. (Stürmischer Beifall.) Die Slvvenen hätten solche Fortschritt« nicht errungen, wenn sie nicht von der Regierung unterstützt worden wären, und daher ist es eine Thatsache, daß der Sturz des Ministe.i«ms Taaffe in Untersteiermark mit Freuden begrüß! wurde, weil man in die Coali-lionSregierung die Hoffnung fetzte, daß endlich einmal in nationalen Kämpfen ein Waffen-stillstand, daß Tuge der friedlichen Arbeit auf wirtfchaftlichem Gebiete eintreten werden. Allein man hat die Rechnung ohne die Slovenen gemacht. Nachdem ihnen die Volksschule überantwortet ist. strecken sie nun die Hand aus nach den Mittelschulen. ES ist ein Zeichen von Schlauheit der Slovenen, daß sie zuerst in Marburg die für mich eine Gewissenssache. WaS hätten Sie an meiner Stelle gethan?" „Dasselbe," sagte ich ich zu ihm. »Soll «an ein so gegebenes Wort halten, wenn eS sich um ein Verbrechen handelt t Wenn dieser Corfegue feine Frau in Brand steckte und diesen jungen Mann noch ermordete, verdiente er da nicht, dem Gerichte überliefert zu werden T" „Gewiß." erwiderte der Doctor mit einer Betonung, die mir bewies, daß er durch diese Erzählung besonders dem Drucke wich, sich von alten und noch immer quälenden Gewissensbissen zu erleichtern. „Gewiß," sagte er noch einmal, „aber bedenken Sie die Kinder! Denken Sie an die zwei Mädchen! Bedenken Sie, wie zuversichtlich mich die blauen Augen derselben anblickten, wenn sie krank waren! Bedenken Sie, daß sie mit ihrer zarten Gesundheit in der Pflege fremder Leute kaum kortgekommen wären! Und dieser unmenschliche Corsegue liebte sie leiden-fchaftlich." „Ja, lieber Freund, wenn Sie diese un-schuldigen Kinder gesehen hätten, Sie würden auch Ihr Wort gehalten haben, wie ich. Nun zu den schrecklichen Enthüllungen: Pierre de Creance war der Geliebte ihrer Mutter ge-wefen. Ja, meine Vermuthungen waren die „Deutsche Wacht- Sie. daß diese Herren germanisiert worden sind? (Heiterkeit und Beifall.) Politische Gründe sprechen gegen die Gründung von Parallelclassen. Die Coalition ist darauf basiert, daß der deutsche Besitzstand gemahn werde und daß nationale Fragen zurückgesetzt werden, und daher ist dieses Verlangen auch vom Standpunkte der Coalition aus nicht gerechtfertigt." DaS Begehren der Slovenen ist national gefärbt und die Errichtung von Parallelclassen am deutschen Gymnasium in Cilli bedeutet die Slovenisierung desselben, denn die erste Folge der Errichtung von Parallelclassen wäre die Entfernung deS deutschen DirectorS und die Berufung von slovenischen Professoren. Dadurch würden die deutschen Pro-fessoren gezwungen, die Anstalt zu verlassen (Rufe: „Sehr richtig!"), und die Anstalt wird nach und nach slovenisch." Der Redner wies daS an dem Beispiele Marburg »ach. „Im Jahre 1885 waren von 18 Professoren 5 Slovenen, ohne den Director; im Jahre 1892 bereits 9 («Rufe: „Hört! Hört!"), im Jahre 1*93 schon 10, das heißt, die Majorität war bereits slovenisch (Stürmische Rufe: „Hört! Hört!"). Die Slovenisierun.i einer deutschen Unierrichtsanstalt ist eine Gefährdung der Deutschen in Untersteiermark, sie kann und darf nicht geduldet werden. Wir Teutsche müssen Alle zusammenstehen, um diese An-maßungen zurückzuweisen." ^Stürmischer, lang-anhaltender Beifall.) Der Redner beantragte die Annahme einer Resolution, in welcher . die beabsichtigte Errichtung slovenischer Parallel- j classen am Gymnasium in Cilli als eine Schmä-lerung deS deuischen Besitzstandes und als «ine Gefährdung deS TeuischthumS in Untersteiermark mit Entschiedenheit zurückgewiesen und die Er-Wartung ausgesprochen wird, daß alle Deuischen einig sein werden in der Abwehr dieser slove-nischen Uebergriffe. Hierauf wurden die an die Versammlung eingelangten Zustimmung? - Kundgebungen zur Verle'ung gebracht; darunter ein Telegramm deS Vertrauensmänner-Collegiums der Deutschen SteiermarkS. Ferner sind Telegramme ein-gelangt: von der Gemeindevertretung in Cilli. welche Tank sagt für die Hilfe in der nationalen Bedrängnis, dann von der Stadt Marburg, vom Markie Tüsfer.^von den Gemeindevorstehungen in R v h i t s ch - S a u e r-b r u n n und F r i e d a u, vom Deutschen Ver-ein in L u t t e n b e r g. von W i n d i s ch -Graz, Lichtenwald und Steinbüchel und vom Leseoerein deutscher Hochschüler, „Germania." Alle diese Zustimmung«-Kundgebungen wurden mit stürmischem Beifall aufgenommen. Hierauf ergriff Abg. Dr. F o r e g g e r daS Wort, um zunächst in seinem eigenen, im Namen seiner Vaterstadt Cilli und für alle 3 Deutschen deS Unterlande« dem deutschen Vereine für das Eintreten in dieser Frage zu danken. Es handle sich hier um eine große vaterländische Sache, obwohl sie von den Sloven«n als eine Bagatelle hingestellt wird. Der Kampf um das Eillier Gymnasium ist eine Episode in dem großen Kampfe der Deuischen und Slaven in Oesterreich. Untersteiermark ist ein Kriegsschau-platz, wo sich die Deutschen bis auf den letzten Blutstropfen zu vertheidigen bereit sind, während bei den Deutschen in Böhmen eine Resignation eingerissen ist. Kleinmüthig und verzagt, sei man freiwillig viel deutschen Boden abzutreten bereit gewesen. UnS Steirer kann man berauben, doch freiwillig lassen wir unS nichts nehmen. Wenn die österreichischen Deutschen nicht größere Verluste noch erlitten haben, so haben sie e« zu nicht geringem Theile den steirischen Deutschen zu ver-danken und deshalb verlangen wir Gemembürg-schaft in dieser Frage. ES sind Heucheleien, wenn man sagt, daß es sich um pädagogische Rück-sichten handle. DaS Gymnasium hat die Ausgabt, allgemeine Bildung zu verbreiten, nicht aber eine künstlich aufgepuppte Sprache zu erhalten. Weil es feine Schulsrage ist, so ist rS eine Machtfrage; wer wird der Stärkere sein in Oesterreich? Die Tschechen berufen sich auf ihr historisches Recht, die Südslaven haben kein historisches Recht. Wir lassen uns vom Pessimismus nicht ankränkeln. wir hossen. Leider haben berufene Männer manchmal ein zu schwaches Herz. Die heutige Resolution wird ! zeigen, daß eine große Schaar von Männern gemeinsam steht mit den um ihre Existenz ringenden Unlerstei^rn und einstehen wird mit ihrer ggnz»n Geisteskraft sür die Erhaltung des DeutschthumS in Untersteiermark. Wenn die Slaven diese Energie sehen, werden sie ebenso muthig zurückweiche», wie eS der tapfere Held Gregr gethan hat. Die heutige Kundgebung hat auch den Zweck, zu zeigen, daß die deutsche Bevölkerung nicht gleichgiltig dieser Frage gegen-übersteht und von jedem Abgeordneten ein ent-schiedeneS Vorgehen verlangt. Seien Sie versichert, daß nicht wir, sondern alle Deutschen Ihren Bestrebungen Dank wissen werden. (Beifall.) Abg. Hofmann-Wellenhof sprach in ähnlichem Sinne und kam dann aus die be-dauernSwerte Unthätigkeit Wiens in Bezug au^ den Berein „Südmark" zu sprechen: Redner gibt der Hoffnung Ausdruck, daß die neugegründete akademische Ortsgruppe dieses Vereine« die nationale Bethätigung mehr pflegen werde. Nach dem Schlußworte deS Obmannes, Professors Gegenbauer, welcher seinem Bedauern Ausdruck gab, daß kein Abge -ordnete? der Stadt Wien zur Ver-fammlun-, erschienen fei, wurde die vom zu einem Diner in irgend einem Winkel auf dem Lande ab. Da die Nacht sehr schön war. schlug er feinem Genossen vor, zu Fuß zurück-zukehren, so daß sie das ganze Boulogner Wäldchen durchqueren mußten. AIS sie nun durch eine einsame Allee giengen, packte ihn plötzlich der Baron am Halse, preßte ihn an an einen Baum und zwang ihn. den schreck-lichen Bericht von dem Tode der 7vrau zu hören; dann schoß er ihn mit einem Revolver nieder, damit man glaube, er sei von Räubern überfallen worden. Der junge Mann war nicht sofort todt und hatte, als er wieder zu sich gekommen war, die Kraft, sich bi« in eine Allee zu schleppen, wo er einen Fiaker anrief, der ihn nach Hause brachte. Hier erzählte er. daß er die Wunde in einem Duell erhalten habe, damit nicht der geringste Verdacht auf feinen Mörder falle, und auf den der Frau, die er geliebt hatte." „Und was geschah mit CorsegueV „Ich hielt mein Versprechen und schwieg. Ein Jahr darauf erlag der Baron einem Leber-leiden und nahm die fch'vere Schuld zu dem höchsten Richter. So sehen Sie, lieber Freund, daß wir Aerzte oft die geheimnisvollsten Sachen wissen — und dabei oft schweigen müssen." Mittelschule zu erringen suchten. Marburg itf eine durchaus deutsche Stadt, und sie wußten, daß e« deshalb nicht zu einem Sturme der Entrüstung kommen werde. Jetzt sehen wir die Früchte dieser Slovenisierung an Marburg Nun verlangen sie auch Cilli — hoffentlich wird eS ihnen nicht so leicht werden. Der Antrag auf die Errichtung slovenischer Parallelclassen in Cilli ist mit Entrüstung aufgenommen worden und hat eine tiefgehende Bewegung in Unter-steiermark erzeugt. Diese Bewegung hat sich nicht nur auf Steiermark erstreck», sie ist hinaufgegangen bis in die höchsten Kreise. Man hat mir gesagt, daß die slovenischen Parallelclassen die maßgebenden Kreise mehr beschäftigen. als der russische Handels-vertrag." (Stürmischer Beifall.) Redner führte den Nachweis, daß nicht pädagogische Gründe für die Errichtung von Porallelclassen sprechen könnten, indem er hervorhob, daß die jetzigen Führer der Slovenen alle Schüler deutscher Gymnasien sei-n. „Und." rief Redner, „finden richtigen, eine schreckliche Tragödie hatte sich an dem Sterbebette der Baronin abgespielt. Wie der Baron von den Beziehungen zu Herrn von Creance etwas erfuhr, ob durch die Dienerschaft durch einen Brief oder sonst etwas, daS blieb unbekannt. Corsegue beschloß furcht« bare Rache an seiner Frau zu nehmen, aber so, daß die Kinder nie die Wahrheit erfahren sollten. Als an jenem Festabende die Gäste, unier denen sich auch Creance befand, fort waren, hatte Corfegue mit feiner Frau wegen ihreS Fehleis «in« heftige Auseinandersetzung; schließlich ergriff er die Petroleumlampe und schleuderte sie auf die Unglückliche, daß sie lofort in Flammen stand. „Ader wie hatte denn dieS Creance er-fahren, denn Sie haben eS sicher nur von ihm gehört?" fragte ich erstaunt. „Wie ?" erwiderte er. „Aber errathen Sie denn nicht, daß.die Rache des Baron» keine befriedigte war, solange er es nicht Creance gesagt hatte? Jetzt haben Sie daS Räthsel der Freundschaft zwischen diesen beiden Männern gelöSt. Die sechs Monate, welche dem Tode der Frau folgten, wurden von Corsegue sorg-fältig dazu verwendet, meinen armen ^Freund vollständig blind zu machen. So war der Sommer herangekommen. Der Witwer holte seinen Freund 4 Abgeordneten Kokoschinegg beantragte Resolution angenommen. Bon der Vereinigten deutschen Linken waren die Abgeordneten Elbl. Kürschner» H a b i ch e r und G h o n anwesend. Aus Stadt und Land. Cilli. 14. April 1894. Die Gemeinderathswahlen in Cilli finden am 26.» 27. und 28. April statt. Wie wir erfahren, soll die fertige Candidatenliste bereit? vorliegen. Conferenz der steirischen Abge-ordneten in Wien. AuS Wien. 11. April schreibt die „Tagespost'. Unter dem Vorsitze d.S HandelSministerS Grasen Wurmbrand hat deute eine Conferenz der steirischen Abgeordneten stattgefunden, die sich mit der Angele-genheit deS Ausbaues der GrazerUni-versität beschäftigt. An derselben haben sämmtliche Abgeordnete theilgenommen. ES ergab sich im Lause der Debatte die Noth-wendigkeit, weitere Erhebungen zu pflegen, und es wird infolgedessen morgen eine neuerliche Versammlung der steirischen Abgeordneten statt-finden. — Zum Schlüsse der Conferenz erfolgte auch eine Besprechung wegen deS Ausbaues der Basilika in Seiau. die jedoch gleichfalls noch zu keinem Resultate führte. DaS Vertrauens«»ännercollrginm der Deutschen 2teiermarkS hat in seiner am Donnerstag abgehaltenen Sitzung beschlossen, in der Angelegenheit deS deutschen Gymnasiums in Cilli eine Conferenz von Bertrauensperfonen aus allen Theilen des Landes nach Graz einzu-berufen. Für diese Versammlung ist vorläufig der 6. Mai in Aussicht genommen. Erster Congretz zur Hebung des Fremden - Verkehres in den österr Alpenländern unter dem Protektorate Sr. Excellenz de« k. u. k. Geheimen Rathes und k. k. Handelsministers Gundaker Graf Wurm-brand. Ueber Anregung des DireclorS der „Fremdenzeitung". Herrn Anlon von K o p p en-h e i e r, hat sich in Graz ein Comite ge-bildet, welches für End« Juni die Einberufung eineS Congresses vorbereitet, der die Volkswirt-schädliche Bedeutung deS Fremdenverkehres überhaupt und für die österreichischen Alpen-länder insbesondere klarstellen und die Mittel und Wege zur Hebung dieses Verkehres erörtern soll. Präsident dieses Comites ist Herr Landes-ausschuß Dr. Moriz Ritter von Schreiner, Vicepräfidenten sind die Herren Bürgermeister Dr. Ferdinand Portugal! und UniversitäiS-Professor Dr. Rud. Hoernes, Referent ist Director Ant. v. Koppenheier. Im Auftrage des Comites haben sich vor Kurzem die Herren von Schreiner und von Koppenheier nach Wien zu Sr. Excellenz Herrn Minister Gras«n Wurm-brand begeben und denselben um Uebernahme des Protektorates dieses Congresses gebeten. Der Handelsminister hat in bereitwilligster Weise die Zusage gegeben, das Protectorat anzunehmen, und auch die thätige Unterstützung des Unier-nehmens in Aussicht gestellt. Zu dem Kongresse werden eingeladen: die Landesregierungen und Landesvertretungen, sowie sämmtliche Reichs-raths- und Landtags-Abgeordneie der betheiligten Länder, die Vertretungen der Städte, Orte, Cur- und Badeanstalten, welche an dem Fremdenverkehre ein besonderes Interesse haben, sämmt-liche alpine und touristische Korporationen, so-wie sämmtliche Fremdenverkehrs - Bereine, die Leitungen ver Verkehrs - Institute in den öster-reichischcn Alpeniändern und die Vertreter der Presse des In- und Auslandes. Die Borbe-reitunqen für den Congreß hat das Grazer Bureau der Salzburger.Fremdenzeitung' über-nommen. und der steter märkische Lanvesausfchuß zu diesem Zwecke ein Local im Landhause zu-gewiesen. Am 16. v. M. fand im Bureau des Präsidenten. Herrn Landesausschuß Dr. Moriz v. Schreiner, eine Comi>6-Sitz»ng statt, in welcher man sich über folgendes Programm einigte: Donnerstag, den 28. Juni Begrüßung»-abend in den Annensälen. — Freitag, den „Deutfche W«cht- 29. Juni Frühstück im Stadtpark. 11 — 1 Uhr erste Versammlung tm Landhaus. Für die Sitzungen des Congresses ist der Rittersaal, für die mit dem Congresse verbundene Aus-stellung die Landstube bestimmt. Der Plenar-Versammlung folgen Sitzungen der einzelnen Fachfectionen. Nachmittags Ankunft der Theil-nehmer an dem internationalen Radwettf.>hren Salzburg—Graz. Abends großes Schloßberfest, bei Ungunst der Witterung F«stvorstillung im Siadttheater. — SamStag, den 30. Juni Frühstück am Hilmteich, Besuch der Hilmwarte, Spaziergänge auf den Rosenberg, Ruckerlberg usw., Besichtigung der Sehenswürdigkeiten der Stadt. Frühschoppen im LandhauSkeller und in Kleinoscheg's altdeutscher Weinstube. Fortsetzung der SectionSsitzungen im Landhaus. Um 2 Uhr Abfahrt mit Separatzug nach Judendors. daselbst gemeinsames Mittagsmahl. Um 7 Uhr Rückfahrt nach Graz, 8 Uhr Festvorstellung im Stadt-theater. — Sonntag, den 1. Juli Frühstück beim SchweizerhauS auf dem Schloßberg. Besuch des LandeSmuseums „Joanneum" und deS LandeszeughauseS. 11 — 1 Uhr zweite Vollversammlung deS CongresseS im Nittersaale, Re-serate aus den Seclionen. Wahl des Ortes für den 1893 abzuhaltenden zweiten Congreß. Schluß der Versammlungen. 2 Uhr Bankett in der In-dustriehalle. Nachmittag Radwetikahren auf der Grazer - Rennbahn. Großes Volksfest im Park der Jndustriehalle. Verkeilung der Preise des internationalen Radweitfahrens Salzburg—Graz. Großes Feuerwerk. Bei ungünstiger Witterung beschränkt sich das Fest auf sämmtliche Räume der Jndustiehalle, — Montag, den 2. Juli Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung von Graz: Schocke!, Hochlantsch, Bodenbauer, Deuischlandsberg, Stainz, Köflach, Erzberg. Appell - Verhandlung gegen die Deutsche Wacht'. Herr Dr. Sernec hatte als Be^irkSobmann gegen den verant-wörtlichen Redacteur unseres BlatteS die An-klage wegen Uebertretung des § 22 Pr.-G. erhoben. Es handelte sich darum, daß in der Nummer 4 vom 14. Jänner l. I.» in welcher eine Berichtigung deS Dr. Sernec als Be-zirkSvertretungSobmann über die bekannte famose Bezirksvertretungssitzung vom 29. December v. I. enthalten war, als Fortsetzung zu diesem ersten Berichte, den eben Dr. Sernec berichtigte, ein zweiter gegen die slovenischen Blätter pole-misierender eingeschaltet war. Darin ersah nun Dr. Sernec eine Uebertretung des § 22 deS Pr.-G., e r faßte nämlich diesen zweiten Bericht als „Bemerkungen und Zusätze" zu seiner Be-richtigung aus, obwohl diese Auffassung durch nichts begründet war. Der Einzelrichter sprach unseren verantwortlichen Redacteur frei, dagegen appellierte nun Dr. Sernec an das Kreisgericht. Am Donnerstag fand die Appellverhandlung vor einem Senate dieses Gerichte» statt. Als Vorsitzender desselben sun-gierte Herr L.-G.-R. E m m i n g e r. als Beisitzer die Herren L.-G.-R. o. W u r m s e r. v. F l a d u n g und Gerichtshof - Adptnct Dr. Bayer, als Schriftführer Herr Auskultant W u d i ch. Die Staatsanwaltschaft war durch Herrn St. - A. - S. T r e n z, die ..Deutsche Wacht" durch ihren verantwortlichen Redacteur vertreten. Nach Vorlesung der betreffenden Ar-tikel aus der „Deutschen Wacht" und dir „Süd-steirischen Post', weiters der Berichtigung des Dr. Sernec beantragte der Vertreter der Staats-anwaltfchaft Herr Trenz die Abweisung der Berufung und die Bestätigung des ersten freisprechenden Urtheils, dem sich der Vertreter der „Deutschen Wacht' selbstver-ständlich anschloß. Der Gerichtshof fällte sodann ein freisprechendes Urtheil. — Nun wird der Herr Bezirksobmann Dr. Sernec wohl doch zufrieden sein und seinen Irrthum einseben? Cillier Mufikverein Nachdem in der Ausichußsitzung de» Muukoereines vom 13. April die wichtigsten Fragen, darunter die Wieder-anftellung de« Herrn CapellmeisterS Dießl auf Grund eincS neuen Vertrages eine befriedi-gende Lösung gefunden, etklärten der Herr Ob-mann Dr. I. Stepifchnegg und Herr Obmann-Stellvertreter Wilh. L i n d a u e r ihre 1894 Ehrenämter auS in vertraulicher Sitzung ange-führten Gründen niederzulegen. Dieser Erklärung schloß sich der ganze Ausschuß an und wurde der bisherige Casfier des MusikoereineS Herr Franz I. N o w a k. beauftragt, im Namen deS MusikoereineS die geeigneten Vorkehrungen zu treffen, daß ehestens eine außerordentlich« Ge-neralverfammlung des MusikoereineS. behufs Neuwahl der MuikvereinSdirection ausgeschrieben werde. Herr Franz Nowak übernahm diese Auf-gäbe und schreibt die außerordentliche General -Versammlung für Don-n e r S t a g, den 19. April. 8 Uhr Abends. auS. Infolge der Wichtigkeit der TageSordnunq ist eine zahlreiche Betheiligung der Mitglieder dringend geboten. (Siehe Inserat.) Au» der evangelischen Gemeinde. Der für morgen, Sonntag, anberaumt gewesene evangelische Gottesdienst, sowie die Volloer-sammlunq des Gustav AdolsvereineS findet wegen Verhinderung deS Erscheinens des Herrn Pfarrer« nicht statt. Deutscher Schulverein. Wien, 12. April. (H a u p t st e l l e. j Zu Beginn der Sitzung deS GesammtauSfchusseS am 7. April widmet der Vorsitzende dem in Prag verstorbenen Führer der Deutschen Böhmen». Dr. Franz S ch m e y k a l einen tiefempfundenen Nachruf und gedenkt der Verdienste diese» ausgezeichneten Manne« um den deutschen Schulverein. Nach Genehmigung der seit der letzten Sitzung de» weiteren Ausschusses erfolgten Bewilligungen werden die bisher den Arbeiten des engeren Ausschusses beigezogenen Herren Dr. Walter Brix, Gustav PawihooSky und Victor Ziegler in die Bereinslkitung cooptiert und beschlossen deren Wahl in die Vereinsleitung der Haupt-Versammlung in Olnmtz zu empfehlen. Zum Schluß gelangt eine Angelegenheit der Vereins-schule in Wrschowitz zur Berathung und Be-schlußsassung. — In der AuSschußsitzung am 10. April wird vom Borsitzenden cer Verdienste deS in Klagenfurt vor Kurzem verstorbenen Landesgerichtsrathe» Steiner in warmen Worten gedacht und hieraus den Ortsgruppen in Eisenerz, Königsberg i. Schl., Kronstadt i. B. Liboch, Neubistritz, UllerSdorf und Voittberg sür verschiedene Veranstaltungen, den Vertretern der nordmährischen Ortsgruppen beim Vertreter-tag in M. Schönberg für eine Sammlung, weiter» der Bezirksoeriretung in Judenburg, der Stadtgemeinde Neubistritz, der Tischgesellschaft bei Zweiger in Boit-berg. für Spenden den Glasmachern in Sagor-Littau für einen Ball-ertrag, dein Verein zur Erhaltung des Deutsch-thums in München für eine Spende, der Frauen-ortSgruppe Wiesbaden des allgem. deutschen Schulvereines für eine specielle Spende sür den Kindergarten in Stecken und endlich der krainifchen Sparkasse für eine Spende für den Kindergarten in Sa^ot der Dank ausgesprochen. Nach Kennt-nisnahme der Danksagung des Vorsitzenden des allgem. deutschen Schulvereines in Berlin. Geh. Reg.-Rath Prof. Dr. B ö ch h für die Beglück-wünschung zum 70. Geburtstage, des Berichtes über den Anfall von Legaten nach Josef Steyskal, Wenzel Jusa, Amonia Mattys und Heinrich Gomperz, sämmtlich in Brünn, sowie nach Gustav Glaßner in Troppau, Bewilligung einer Erhöhung des Errichtungsbeitrages für den Kindergarten in Hermagor. Vorlage de» Bau-plane» der Schul« in Luttenberg und Berathung von Hauptoersammlungs - Angelegenheiten gelangten Angelegenheiten der Berein»anstalten in Eisenberg, Lichtenwald, Prachatitz, Roscha, St. Egidi und Wrschowitz zur Erledigung. Verein Lüdmark in Graz. Steiermark. Frauengasse Nr. 4, im 1. Stock. AmtSstunden täglich außer an Sonn- und Feiertagen von ö—'/,! Uhr. Der deutsche Berein ..Südmark' setzt sich die Aufgabe, die deutschen Stamme»« genossen wirtschaftlich zu unterstützen, die in den gemischtsprachigen Bezirken Steiermark». Kärnten», Krain» und de» Küstenlandes bereit» wohnen oder sich dort niederlassen. Einem Bauer in Kärnten wurde ein Darlehen von 400 Gulden, nach Untersteier ein solches von 200 Gulden bewilligt. Einem schwerkranken Lehrer in Unter-steter wurde eine Unterstützung von 30, einem 1894 in Kärnten «ine von 20, einem Bauer in Unter« steier eine von IV Gulden gegeben. Der Ortsgruppe Bad Neubau« bei Cilli wurde eine Wiesenmooseage getauft. Dem Fräulein Marietta Sianitz in DeutschlandSberg. der Ortsgruppe Wienerneustadt und den deutschen Hochschülern in Cilli wurde sür die Verunstaltung von Fest-lichkeilen zugunsten de« Vereine« Südmark der Dank ausgesprochen. Spenden haben eingesandt: die OrtSar. Klagenwr, 63 S.. die Ortsgruppe Laibach 31 G. 89 Kr.. OrlSgr. Villach (erste Kronen) 14 G. 75 Kr., deutsche Kärntner Stu-denien durch ->tud. jur. Hieber 7 G., Bierwastl in Innsbruck 8 G. 25 Kr.. Heinrich Feltel in Wien 3 G. 70 Kr, Valentin Mosser in Villach 5 G., E. Zimmermann in Murau 2 <3., Bote a. d. Wienerwald 2 @. 50 Kr., M. u H. Seiler in Judenburg 1 G, Moriz Richter 1 G., Lrt«gr. Köflach I G-. OrtSgr. DeutschlandSberg 2 ®., Huth al« Ertrag eine« Eisfestes dort-selbst 5 G.. Emil Maria Steininger in Wien 8 G., I. Ruderer als Ertrag des Tüdmark« tränzchenS in Graz 70 G., Dtrector Tcholz 50 Kr. (1. Krone), OrtSgr. Dentlchlandsberg als Ertrag des Concertes deS Frls Sianitz 30 G., Onsgr. Stainz 4 G. 62 Kr., OrtSgr. Salzburg als Ertrag einer Vorlesung des Hr. Dr«. Nicoladoni 11 G. 37 Kr., Ortsgruppe Wienerneustadt 253 G. 23 Kr. Der Gewerke Herr A n t o n F ü r st in Kindberg hat dem Vereine 50 vorzügliche Sensen gespendet. Jene Ortsgruppen die solche für arme Bauern geschenkt haben wollen, mögen sich dieserwegen an die Vereinillitung wenden. Für ein Gut in Billach wird ein junger kräftiger Maier gesucht, der bereit und geeignet ist, bei der Feldarbeit selbst mitzugreifen. Ein größeres Gut in Sieier wird zu kaufen gesucht; größere Gebäude, Wald und Wasserkraft müssen dabei sein. Am 31. März fand die Gründung der FrauenoriSgruppe Cilli statt, am 15. April ist die der Petiauer und wahrscheinlich am 21. April die der Mürzzu-schlag« Frauinortsgruppe. Neue Ortsgruppen sind in der Bildung begriffen: zu Wien (eine akademische) und Krem«münster. Fürstin Gabriele Windischgrätz. die Gemahlin des Ministerpräsidenten ist am Freitag in Gonobitz zu längerem Ausenthalt eingetroffen. Zauber«, Geister- und Tpeeiali-täten - Theater. In der heutigen Nummer unsere« Blattes kündigt die Direction deS Zauber-Theaiers Aufführungen an, worunter auch »die Orientalische Zauberei vor 300 Jahren oder das schwarz« Kabine»." Wie wir hören, ist diese Piece eine Zugnummer ersten Ranges. Der Künstler arbeitet auf einem hell erleuchteten Podium, welche« ganz mit sammt auSge» schlagen ist, außerdem ist die Bühne von unten hell erleuchtet, fo daß man unter ihr hindurch sehen kann. Aus dieser vollständig leeren Bühne erscheint und verschwindet alles wie es der Künstler befiehl», ohne daß da« Publikum eine Ahnung ha», wie die« kommen kann. In Gotischer wurde heute eine Section des deutschen und österreichischen Alpenvereines gegründet. Dieselbe dürfte berufen sein. daS deutsche Element in der Sprachinsel zu beben und zu kräftigen und deshalb ist dies« Gründung besonder« zu begrüßen. Die hiesig« Section hat an die junge Schwesterfection einen Drahtgruß gerichtet. Aus dem Amtsblatt?. (Feilbie-tu n g e n.) Wildon: Realität de« Anton und der Marie Suppan in St. Georgen (7230 fl. 33 kr.), am 8. Mai und 12. Juni. — Cilli.' Realitäten de» Jakob Wellej in St Georgen und Traina (7415 fl. 33 kr.), am 25. April und 23. Mai. — Rann: Realität des Johann Großl in Oklyukooagora (998 fl.), am 5. Mai und 6. Juni. — R o d i t s ch : Realiiät d<>« Hugo und der Theresia Ogriseg in Drevenik (804 fl. 74 kr.), am 4. Mai. Jahr- und Viebmärkte in Eteier-mark. Am 17. April: Fürstenfeld, Wochen», sür Getreide und andere landwinschiftli^« Pro-ducte. — Kapellen, Bez. Rann. I. u. V. — Am 18. April: Graz, Getreide«. Heu«, Stroh-, Laden- und Kodlenmarkt am Grie«-, Holzmarkt „N-«tsch- W«cht" am Dietrichsteinplatze. — Brück a. d. M., V. — Pettau. Wochenmarkt. — Am 19. April: Graz. Hornviehmarkt nächst dem Schlachthaus?. — Rann, Bez. Peilau, Schweinemark«. — Am 20. April: Graz. Stechviehmaikt nächst dem Schlachthause. — St. Jlgen am Turiak. Bez. Wind.-Graz, I. u. V — MiSling, Bez. Wind.» Graz, I. u. V. — Pettau. Wochenmarkt. — Am 21. April: Graz. Getreide-, Heu-. Stroh-, Laden- und Kohlenmarkt am Gries-, Holzmarkt am Dietrichsttinplatze. — Am 23. April: EiblS-wald. .Kriim. u. V. — Frotmleiten. I. u V. — St. Georgen an der Siiefling, Bez. Wildon, I. — St. Georgen. Bez. Murau, I. u. V. — St. Georgen a. d. Pößnitz. Bez. Marburg. I. u. V. — GnaS, Bez. Feldbach, I. u. V. — Halbenrain, Bez. Radkersburg, I. — HainerS-dorf. Bez. Fürstenfeld, I. — Kanifcha, Bez. Pettau, B. — kindberg. I. u. V. — Nieder-wölz. Bez. Oberwölz. I. u. V. — St. Oswald ob Freiland, Bez. D.-Landsberg. V. — Pettau, I. u. V. — PifchelSdorf. Bez. Gleisdorf. I. u. V. — Pöllau. I. u. B. — Ponigl. Bez. St. Marein, I. u. B. — St. Ruprecht an der Raab, B«z. Weiz. I. u. V. — Sekkau, Bez. Kniitelfeld. I. u. V. - Unterkötfch, Bez. Marburg, I. u. V. — Waldbach, Bez. Voran, I. — Wörth. Bez. Hartberg. I. — Am 24. April: Fürstenfeld. Wochenmarkt für Getreide und andere landwirtschaftliche Producte. — St. Georgen, Bez. Cilli, I. u. V. — Pletterie, Bez. Rann. I. u. V. — Praßberg, Bez. Oberburg. I. u. V. — Am 25. April: Graz, G«treide», Heu«, Stroh-. Laden, und Kohlenmarkt am GrieS-, Holzmarkt am Dietrichsteinplatz. — Dobova, Be; Rann. I. u. V. — Fladnitz, bei Passail. Bez. Weiz. I. — Geistthal. Bez. Boitsberg, V. — St. Georgen an der Stainz. Bez. Ober-RadkerSburg, I. u. B. — St. Georgen am Tabor, Bez. Franz, I. u. V. — Gutendorf, Bez. Cilli I. u. B. — Hörbing, Bez. D.-Landsberg, B. — St. Kathrein am Hauenstein, Bez. Vorau, I. — Klein. Bez. Ainfels, I. u. V. — Miefenbach. Bez. Birlfeld. I. — Oberkoftreinitz. Bez. Rohitsch, I. u. V. — OberpulSgau, Bez. Wind.-Feistriv. I. u. V. — Pettau. Wochenmarkt. — Puch. Bez. Weiz. I. u. V. — Saldenhosen. Bez. Mahrenberg, I. u. V. — Sinabelkirchen. Bez. GltiSdorf, I. u. V. — St. Stcfan in Hofkirch«n, Bez. Pöllau, I. — Wolfsberg. B«z. Wildon, I. u. V. Gonobiy. 13. April. ^Eig.-Ber.) lM ä n n«r - G e f a n g - V e r e i n.j Am Sonn-tag. den 15. April, findet in Franz Wer bn igy'« Gasträumen die Gründungs-Liedertafel unier Mit« Wirkung eines OctettcS der Cillier MusitoereinS-Capelle. geleitet von deren Capellmeister. Herrn Adolf Dießl statt. Der Beginn ist aus '/,8 Uhr abends festgesetzt. , Kleine Nachrichten. Wiener-Neustadt. 13. April. Herzog Robert von Parma wurde in seinem Schloßpark in Schwär-zenau von einem plötzlich auf ihn eingedrungenen Rehbock an der Hand nicht unerheblich verletzt. — G munden, 12. April. Heute morgens um 8 Uhr gerieht der Wald an der südlichen Lehne des Sonnenstein«. dem sogenannten Antenwinkel. in Brand. Da« Feuer nahm bei der unsäglichen Dürre colossale Dimensionen an. — Prag. 13. April. Hundert Bahnarbeiier. welche mit der Legung eines zweiten GeleiseS. beschäftigt waren, wurden von sinkenden Kohlenarbeitern des Falkenauer Revier« zur Arbeit«-emstellung veranlaßt. — L e m b e r g. 13. April. Im Dorfe C z i k o w bei Przemysl wurde d«r griechisch-katholische Pfarrer Johann Arden überfallen und schwer verletzt. Der Pfarrer erlag bald darauf seinen Verletzungen. — Aus Oedenburg wird berichtet: Die Intern ierung des Grafen Karl szechenyi in der Döbliiiger Irrenanstalt beschäftigt die hiesigen Gesellschaftskreis« sehr lebhaft, da dieselbe ohne Intervention der politischen Behörde erfolgt fein soll. — Wien, 13. April. Der .N. Fr. Pr." wird auS Belgrad gemeldet, daß in den Staatskohlenwerken von Sinj ein« Erploiion schlagender Wetter stattgesunden habe. Sechzehn Arbeiter seien getödtet worden. Hingesendet. Cillier Stadtpark. Dem Stadtver» schönerungSoerein in Cilli, insbesondere den teiierben Persönlichkeiten desselben muß für die bisherigen Leistungen im Stadtparkgebiete, Haupt« fächlich aber für die große Mühe und Ausdauer, da« größte Lob, die volle Anerkennung und all-feitig der innigste Dank ausgesprochen werden. Bei dieser Gelegenheit wird jedoch auch der Wunsch und die Bitte hervorgehoben. eS möge am ob«ren Parkende bei dem Fahr- und Gehwege von der Berglehne die vorspringende sogenannte Nase beseitiget werden, wodurch nicht nur einem etwaigen Unfall« vorgebeugt, sondern auch die Augenweide bedeutend gewinnen würde. Das hiedurch zu gewinnende Material« würde sehr leicht im Parke selbst Verwendung finden. Der Erfüllung diese« vielseitig angeregten Wunsche« wird sehnsuchtsvoll entgegengesehen. Mehrere Parkbesucher. Kunst. Schristthnm, Mtme. C h e m i s ch te ch n i s ch e « Lexikon. Eine Sammlung von mehr al« 15.000 Borschriften für alle Geweibe und technischen Künste. Herausgegeben von den Mitarbeitern d?r .Chemisch-technischen Bibliothek." Redigiert von Dr. Bersch. In 20 Liefe-rungen »u 30 kr. (3t. Hartleben« Verlag in Wien.) Bisher 15 Lieferungen ausgegeben. Jede der rasch aufeinander folgenden Lieferungen dieses Werke«, von welchem soeben da« 15. Heft ausgegeben wurde, liefert den Bewei«. daß die Absicht, in demselben dem Gewerbeireibenden, dem Kunstlechniker und überhaupt jedem Arbeitenden ein Nachschlagebuch für alle Fälle seiner Thätigkeit ,u bieten, voll er--füllt wird. Die Bielseiligkeit und Reichhaltigkeit der Vorschriften au« allen Gebieten der Technik ist eine überraschend große; alle Angaben sind so gemacht, daß bei genauer Befolgung der Borschrift die be-treffende Arbeit sicher gelingen muß. Da» „Chemisch-technisch« Lexikon" m>jß daher al« eine reiche Fund-grub« de« Wissen« und al« ein verläßlicher Führer jede» Arbeiter« bezeichnet werden; e« ist bi« nun kein zweite« technische« Werk vorhanden, welche« so vollständig eine ganze gewerbliche Bibliothek in sich schließt. dirr »»qqoaleil ©(Stiftn! sin» itt d«,icht» i« *>run sein Ziest geschl-ppt hat. Der Bücherwurm ist ein ungesellige«, ein-siedlerischeS Geschöpf und am liebsten bei seinem Genießen ungestört und allein. Selbst die Gesellschaft von seinesgleichen, duldet er nur gelegentlich und auf kirne Zeit, wobei es nicht selten um eine« besonders leckeren Fraßes willen zu hitzigen Kämpfen kommt. Dieselben enden nie mit einem Friedensschlüsse, dagegen oft mit lebenslänglicher Feindschaft, und wenn einer dem anderen die Leckerbissen nicht abjagen kann, so begeifert er sie doch, bis sie dem Besitzer unschmackhasi und wertlos erscheinen. Die Abneigung gegen jede Störung erstreckt sich auch aus daS Büchernest sammt seinem Staube und Moderdust. Wehe dem Weibchen, da« eS wagt, da irgend etwa? anzurühren, zu verändern, zu säubern. Der Bücherwurm wird dann furchtbar wütend und bissig, und noch stundenlang hört man sein Knurren und Grollen. Ader nicht alle Exemplare der Specks sind so bösartiger Natur, die meisten zeichnen sich durch ein friedliches Phlegma aus. das sie gegen alleS unempfindlich mach,. Der Bücherwurm dieser An verlangt nichts, als daß man ihn in Ruhe läßt. Etwaige Veränderungen im Nest merkt er gar nicht, schon seiner großen Kurz-sichtigkeit wegen. Er kümmert sich um nichts, was um ihn her in der Welt draußen vorgeht, ja nicht einmal um sich selbst, vernachlässigt sein Fell, nimmt außer der Büchernahrung nur die allernotdürfligste zu sich, ohne etwa« davon zn schmecken, und würde somit unfehlbar vor Mangel und Verwahrlosung umkommen, wenn nicht irgend ein Weibchen, sei eS das eigene oder ein angehöriges oder gemietete«, sür ihn sorgte. Diese Gefährtin kann, bei der gänzlichen Hilf-losigkeit und Gleichgiltigkeit deS Bücherwurms, natürlich in nichts auf feine Unterstützung rechnen; er kümmert sich auch nicht um seine eigenen Jungen, und so liegt ihr die Sorge für da« Männchen und die Jungen, für Aetzung und Nest ganz allein ob. Glücklicherweise honoriert irgend jemand, sei es der Staat, sei eS die Gemeinde oder sonstwer, die stille Thätigkeit des Bücherwurms so, daß die Familie vor Mangel geschützt ist, oder die Voreltern haben so viel in den Bau getragen, daß der Bücher-wurm mit den Seinen genug hat. Anderenfalls stände e« schlimm um die tägliche Fütterung, denn der Bücherwurm ist zur Herbeischafsung von Nahrung durchaus untauglich. Auf Schönheit und Eleganz kann er eben-falls keine Ansprüche machen. Mag er vielleicht ..K-«tsch- Wacht" in seiner Jugend aanz hübsch und frisch gewesen sein, — von der Zeit an. wo er sich zum Bücher-wurm ausbildet, nimmt er mehr und m?hr die Farbe de« Staube« und der Ledereinbände an. mit denen er sich umgibt, in denen er schwelgt, bis er zulegt ganz so stockig ist und modrig erscheint, wie die Luft im Büchernest. Ohne Brille sieht man den Bücherwurm nie, und seine Augen blicken darunter ganz erloschen und blöde hervor, hasten auch aus keinem Gegenstande mit Theil-nähme; nur wenn sie auf auserlesene, besonders schimmlige Bücherdelicatessen fallen, rrhilten sie Glanz und Leben. Die zitternden Hände deS Wurme« sind mit langen oder auch abgeknabberten. jedenfalls ungepflegten Nägeln ver-sehen, das Gesicht ist unrasiert, das Haupthaar so spärlich, daß die Stirn in der Nackengegend endet. Die fleischlosen, schlotternden Glieder stecken in einem abgetragenen HauSrock, die Füße in Latschpanioffeln. Weiße Stärkwäsche bemerkt man nie an ihm, dagegen ein großes, buntes Taschentuch, mit dem er häufig seine Bril.e putzt. 1894 vermischtes. %* (Man hörte einen Geizhals sagen.) er würde alle« thun, wenn er 20.000 Mark damit verdienen könnte. Man kam heim-lich überein, ihn fragen zu lassen, ob er sich für diese Summe wollte totschlagen lassen. Als ihm d'e Frage vorgelegt wurde, erbat er sich 24 Stunden Bedenkzen. und wie nach Ablauf dieser Zeit seine Entscheidung vulangt wurde, lautete die Antwort: .Ich habe Ihre Offerte in Betracht gezogen und bin zu dem Schluß gelangt, daß die 20.000 Mark mir nach meinem Tode nichts mehr nützen würden; aber ich will Ihnen sagen, wozu ich bereit bin: Ich gestatte Ihnen, mich sür 10.000 Mark halbtot zu schlagen." Wenn man bei einem Geschöpf, das so wie diese« durch eine einzige Gier beherrscht wird, noch von andern Neigungen sprechen kann, so ist es für den Schnupftabak. Es giebt sehr wenige oder gar keine Raucher unter den Bücherwürmern, aber die meisten schnupfen, und zwar mit Leidenschaft. Im übrigen kann es wohl kein anspruch- und bedürfnisloseres Geschöpf geden. Weder die Genüsie der Kunst, noch die der Natur, weder die Freuden der Tafel, noch die der Geselligkeit, weder Ruhm, noch Reichthum sind ihm begehrenswert oder gar notwendig, er begnügt sich ein- sür allemal mit seinem staubigen Bücherwinkel, seinem Lamp-chc», seiner Prise und dem bischen Nahrung. daS man ihm aufzwingt. Selbst der Schlaf, der ji-dem andern Wesen fo notwendig, wird von ihm nur im kleinsten Maße genossen. Die halbe Nacht und länger sitzt er über den Büchern, und am Morgen kann er es kaum erwarten, wieder zu ihnen zu komnlen. Merkwürdigerweise wird der Bücherwurm bei alledem gewöhnlich sehr alt, gerade als ob die Abschließnng von Licht und Luft etwa« Konservierendes hätte, — wie man es ja auch wirklich bei Leichnamen beobachtet. Die Ver-änderungen, die die Jahre mit sich bringen, vollziehen sich so allmählich und unmerklich, daß die Umgebung sie gar nicht wahrnimmt. Niemand kann sich erinnern, ihn je ander« ge-sehen zu haben, al« mit demselben Pergament--fardenei Gesicht, denselben brillenbewasineten. blöden Augen, demselben verwitterten Hausrock ncdst Pantoffeln, demielben unbeschreiblichen Duft nach Staub, Moder und Schnupftabak. Aber natürlich ist auch er dem ewigen Natur-gesetz unterworfen, nach welchem nichts auf Erden unsterblich ist. und so verzehr, sich mit dem vorrückenden Alter auch seine Lebenskraft. Der Bücherwurm trocknet ein. aber so ganz allmählich, daß er es selbst nicht merkt, noch weniger die Umgebung, und so ist diese höchlich überrascht, wenn sie ihn eines Tages entseelt zwischen seinen Büchern findet. Eine sühlbare Lücke reißt sein Hinscheiden nicht, weder in der Welt, noch in der Familie. Die öffentlichen Blätter bekunden, daß er da-gewesen und nicht mehr ist. sprechen vielleicht lobend von seiner Hingebung an das, was er zum Lebenszweck erwählt, und dann ist es aus. Die ausgehäusten Schätze werden veräußert, um wieder anderen Bücherwürmern als Leckerbissen zu dienen. Staub und Moderlust stiegen zu den geöffneten Fenstern des Bücherwinkels hinaus, die Büchergestelle und sonstigen Möbel, die seine dürftige AuSstaitung bildeten, machen andern Stücken Platz, und wenn dinn neues frisches Leben in den gesäuberten Raum einzieht, ist mit der letzten Spur auch das Andenken an den Bücherwurm verschwunden. E. Ludwig. MTI222 bestes Tisch- M ErfroclTO6töW, erprobt bei Husten, Halskrankheiten. Magen- und Blasenkatarrh. v. Heinrich Mattoni, Karlsbad und Wien. Die Seiden - Fabrik G. Henneberg I. ». I. Bol). »iirtch kni« »ttto °» f riwl«: Ich»»'»». ■?*« ue6 OOTt 45 ft. d>« B. 11.65 pt. «o«r - ,!»>! •tfrt'ift, lotn««. ocmitfttit. Tamafte ttt (ct. vrr'ck. Cuol. »»d ,,i», «rfat. Bait'sii. XeiisK« «IO »<">»- >»d t» »K j I - - 1" foWir «x f riuatf Ütufirr wn,r»t»d. & ft. 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Die Verleihung geschieht über Präsentation des jeweiligen Fürstbischofs von Seckau durch die hohe k, k. Statthaltern. 2. Drei Franz Holdheim sche Stipendien für eheliche Kinder katholischer Eltern diesmal für drei Knaben. Die Verleihung geschieht über Präsentation des fürstbischöfl. Consistoriums im Einvernehmen mit der AnftaltS-Diretion durch die hohe k. k. Statthalterei. 3. Ein Josefa Fürgott'sches Stipendium für ehelich geborene katholische Taubstumme. Bevorzugt sind Ver-wandte der Stisterin. Die Verleihung geschieht über Präsentation des fürstbischöfl. Consistoriums im Einvernehmen mit der AnstaltS-Direction durch die höhe k, k. Statthalterei. 4. Ein Franz Gottlieb'sches Stipendium. Hieraus haben vor allem Anspruch taubstumme Kinder auS den Psarren Vorau, TechantSkirchen und Wenigzell. Die Verleihung geschieht über Präsentation des fürstbischöfl. Consistoriums durch die hohe k. k. Statthaltern, 5. Ein Josef Seßlersches Stipendium für katholische taubstumme Kinder mittelloser Militärs, Staatsdiener, Privatbeamten und Taubstummen aus den ärmsten Volksclassen. Die Verleihung geschieht über Präsentation des deS fürstbischöfl. Consistoriums durch die hohe k. k. Statthalterei. 6. DaS Peter Leardi'sche Stipendium. Bevorzugt sind Kinder aus den Pfarren Straßgang. Feldküchen, mit Einschluß der Gemeinden Großsul». premkütlrn, Äalvaritnberg, ?> Ändrä. Alariahilf und üarlau bei Graz. Die Verleihung geschieht über Präsentation des Dechants von Straßgang durch die hohe k. k. Statthalterei. 7. Ein Gräsin von Saurau'sches Stipendium für Taubstumme auS den Psarren premstättni, Ngist, pack und Alodriach : dann für andere Taubstumme. Die Verleihung geschieht durch den jeweiligen Fürstbischof vo» Seckau. 8. Drei Jgnaz Dissauer'sche Stipendien mit Verleihung durch die löbliche steiermärkische Sparcasse.. 9. Ein halbes Ritter von Haydegg'sche Stipendium für bildungsfähige, in Steiermark geborene Taubstumme ohne Unterschied der Confession. Die Verleihung geschieht über Präsentation des jeweiligen Landeshauptmannes von Steiermark durch den steiermärkische» Landesausichuß. 10. Das Graf von Lamberg'scheStipendium. Bevorzugt taubstumme Kinder ehemaliger Unterthanen von Ernau. üammerstein und Kaisersbrrq, dann des Gutes Friftrih bei 31», das Gut pöllau, der Güter bei Nadlrrsbnrg und Hitzendorf. Die Verleihung geschieht über Präsentation des Herrn Grafen Zulius Lamberg durch den steierm. Landesausschuß. I I. Das Baron Seßler'sche Stipendium für Taubstumme aus den damaligen Bezirken Lindberg, Ceoben, LniUelfeld, ferner aus dem Zudruburger- und eventuell aus dem Sruckerkreise. Bevorzugt sind Kinder aus-gedienter Militärs. Die Verleihung geschieht über Präsentation des Baron Victor Seßler-Herzinger durch den steierm. Landes-AuSschuß 12. Drei steiermark. landsch. Stipendien mit Verleihung durch den steierm. Landes-AuSschuß. 13. Ein Ritter von Kaiserfeld'scheS Sipendium mit Verleihung durch den steierm. Landes Ausschuß. 14. Ein Franz Dasftter'sches Stipendium mit Verleihung durch den steierm. Landesausschuß. Die Gesuche, stilisiert, an den steiermärkischen Landes Ausschuß, belegt mit dem Taufscheine, Impf-, Gesundheits- und Armuths-Zeugnisse, sowie mit der Bestätigung der landsch. AnstaltS-Direction über die Lern-fähigkeil des Bewerbers, sind an die Direktion der LandeS-Taubstummen-Anstalt in Graz bis längstens 30. Äpril 1894 einzusenden, Gra). am 20. März 1894. 342 Vom keimn. Lanbes-Ausschulse. 5 Fahrkarten und Frachtscheine nach Amerika königl. Belgische Postdampfer der „Red Star Linie" von Antwerpen direkt nach New-York & Philadelphia ■siBeeM. tob der hoben k. k. «*terr. Regleruac Man wende sich wegen Frachten und Fahrkarten an die 114—40 ZESed. Star Xjin.ie in WIEX. 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Juki 1894 beginnenden halbjährigen Curs an da Landes Hufbefchlagschule in Graz. kommen für würdige und mittellose Hufschmiede 10 LandeSstipendien k 50 fl. mit freier Wohnung nach Maß-gäbe des Raumes in der Anstalt, ferner von mehreren BezirkSverlretungen, sowie landwirtschaftlichen Filialen gewidmete Stipendien ebenfalls ä »0 fl. zur Vertheilung. Die Bedingungen hiezu find: Ein Alter von mindestens 18 Jahren, Gesundheit und kräftige Körperentwicklung, Heimatrecht in Steiermark, gute Volksschulbildung und eine mindestens ^jährige Verwendung als Hufschmied. Außerdem hat sich jeder Bewerber mittelst eines Reverses zu ver-pflichten nach Absolvierung deS LehrcurseS das Hufschmiedgewerbe mindestens durch 3 Jahre in Steiermark, beziehungsweise im Bezirke, von welchem er ein Stipendium erhalten hat. als Meister oder Gehilfe auszuüben. Die an d?n Landes-AuSschuß zu richtenden, mit dem Rcverse, dcm Tauf- und Heimatsscheine, dem Lehrbrief, Gefundheits- und Schulzeugnisse, dcm Arbeitsbuch, Vermögens- und Sittlichkeitszeugnisse belegten Gesuche der Bewerber sind bis längstens 20. Mai 1S04 an den Landes-AuSschuß einzusenden. Solche Hufschmiede, die kein Stipendium anstreben und den Curs hören wollen, haben sich unter Nachweis des Alters von mindestens IL Jahren, einer zweijährigen Verwendung als Schmiedgehilfe. einer guten BolkSfchulbildung unter Vorweis deS Lehrbriefes und Arbeitsbuches längstens in den ersten drei Tagen deS CurfeS beim Anstaltsleiter zu melden. Graz, am 7. April 1694. Aom stüermärKischcn Landes Ausschüsse. preö der aner Mnnei _insbep. bei Ilarnsäurebildung, elirou Karturrh 31»»«, Blasen- urnl Nuren-teiubildang und bei Bricht'sehet Nierenkrank- 's beit. Durch seine Zusanimfnietzung und Wohlge*chroark zugleich beste» diitati-»che« a. erfrischendes Getränk. P reblauer Bronnen Verwaltung in Preblau Post St. Leonhard. Kirnten 85—26 CAPITALS-ANLAGE. 47« PFANDBRIEFE des gali«. Bodencredit-Vercines, gegründet 1842. PUPILLARISCHER. FATIRUNGSFREI. CAUTIONSFÄHIG, auch zu Militär - Heirat» Cautloaen verwendbar. HYPOTHECIRT in erster Rangordnung, und nur bis zur Hülste de» Wertes, ausnahmslos auf landtifliebe Gfiter. Von der Belehnung ausgeschlossen sind städtische Gebäude und Rustical-Grfinde. HYPOTHEKENWERT: auf jefl. 100 Pfandbriefe entfällt eine hypothekarische Bedeckung von il. 253.33. SICHERHEIT ersten Range?, durch die bis inr ersten Hülst« ihres Werte» belehnten lai dtätlichen Gfiter, durch die Haftung de« Bodencredit-Verein init allen seinen Activen und Reservefonds, ausserdem wie bei der Oest.-ung. Bank durch d.is Recht der politischen Execotion. DIESE PFANDBRIEFE sind zum jeweiligen Tageaconrae erhältlich bei der Wechselstuben-Actien-Gesellschaft „ „MERCUR" I.. Wollzeile 10. L, Strobelgasse 2. Z»i»d und reif! «»loittili tehcr >« "^drancd dci billigst« 3nfa«» tu »o»n«nfoff«e. beffrtt z«. Iundhnl»s«dil»lich« ÜJittSnatn tt >»» gleich a_ stirbt. Lathr«i«er Kathremer' Kneipp Mal? Kaffee von in an» 4t)t lUfct« Hulotiiat« «ach«r»i,d ictjt so »oijiiiUJi 6a 6 et mit d<>» it«iil|n<*taffct iuf»iittiKn gemahlt» »»d >» jedet gkwodntkN Wrijc jttb«!. ettet wcidt» tann. Hochreiner «neipp-Mali Saffee il ut ..put" srtruttttn (mit IHU«, ZnSit «Ort $oni«) <«ht »ngtnelii», UN» getuib. * Hathrei«er'° Kneipp Mal, Kaffee «tlMlfl sich fctfonbtr» iiittäglidi an» «rinnt* fit ivtnuti, sinket. *lt»t-orm«,. llioijtn- us» Mcti>e«lti»« »I» Mimisch«« Vr»-ct ei, »ittlicher »klündhc»«- nn» Fa-nuUtn-S«ff«c. d«t li»et«8 ju »ob«« ist. — (Sin halb Silo M tt. Hathreiner' Kneipp Malz kaffrr »it» SKgtn («intt S5tll«bn»t }llt j«»«n f»u!l|ol! an» |«»en »offtttnitltt i» (omit anentbetjxt iA »et «cht« Hnthreiner. Ulan otrlang« an» irtim« nnt tut rotijcn Crijin«l»o or»l»IInn^en »tati. "♦ Nachmittag 4 Uhr und abends 6 Uhr. Montag, den 16. April, abends 8 Uhr: ^ Grosse Vorstellung mit neuem Programm.4 Billti's ii Ymertu! für itnotritrl« StiM&it» ni L Pliti»»der Tt|«seisu ii Tiutu n hibti. Hochachtnngjivoll I <»«»!. Director. ua.nSEJ! - - -Eröffnung. Unterzeichneter erlaubt sich einem ?. I. Publicum anzuzeigen, dass die Gastwirtschaft „zum Waldhaus" heute den 15. April 1HO-1 eröffnet worden ist. Gleichzeitig erlaubt sich derselbe zu versichern, dass er stets bestrebt sein wird, allen Anforderungen gerecht zu werden und durch echte Getränke, gute Küche und Kaffee das Beste zu bieten. Um zahlreichen Besuch bittet hochachtungsvoll 3ofcf Aubu. Musik-Verein Cilli. Nachdem der Ausschuss des Musik-Vereines zurückgetreten ist schreibt der Gefertigte itn Auftrage des abtretenden Ausschusses sQ iPOHMerMtnff, flrti 19. MSBt, abends 8 Uh im Salon des Hotel Elefant eine ausserordentliche General-Versammlung aus- Ta.gresorA3Wa.ng-: Wahl der Vereintleitung. Sollte die auf 8 Uhr abends anberaumte Versammlung nicht beschlußfähig sein, so findet um halb 9 Uhr darauf die zweite Versammlung statt, welche bei jeder Zahl von Mitgliedern beschlußfähig ist. — Um zahlreiches Erscheinen wird ersucht. Cilli, 14. April 1894. Für den Musik-Verein: 8*5 Franz .T ok. I>Towak. Schöne Oleanderbäume Frühreife amerikanische Rosen-, Saat- und Speise- Kartoffeln 7 Stück, mit reichem Blüthmansau, sehr buschig und 1 Stöek „Psaffenkappel-', __ ebenfalls sehr schön und üppig sind tu | P_er Schaff #'• Irr., per 100 Kilo 2 fl. 60 kr. verkaufen. Ges. Anfragen bei Frau Oliva 8'n<' iu haben b»i Ed. Skolaat. "4®—3 in Rünierbad. Anzusehen sind die ge- |_ ,, — nannten Verkaufsobjecte im 3. Wlchter-hause in Trewerofeld. 310—3 NIEDERRAD preiawürdig zu verkaufen. Nähere Auskunft wird in der Oreislerei Herrengasse Nr. 27 ertheilt. empfiehlt bestens Victor Wogrgr, zum „goldenen Anker" in Cilli. Lehrmädchen finden Aufnahme bei 340-2 Franz Peeohlaffo, Theatergasse 4. Z. 63 praes. Kundmachung. Nachdem die Aunclionsperiode des gegenwärtigen Gemeinde-Auslchusses demnächst abläuft und die Wählerlisten für die bevorstehenden Neuwahlen gemäß § 16 der Gemeinde-Wahlordnung für die Stadt Hilli seil 10. März 1894 zu Jedermanns Linstcht Hieramts auffiegen. wird die Weuwakl des Hemeinde-Hlusschustcs der Stadt Mi in Hemäßheit der Bestimmung des § 17 der citierten Wahlordnung auf den 2K.. 27. und 28. Flpril 1894 in der Weise angeordnet, dass am' 26. $pris Gormittag von 9-12 Wr. eventuell Sach-mittag von 3-6 Hlbr die Wähler des III. Wahlkörpers, am 27. Bpril Gormittag von 9-12 Phr die Wähler des n. Wahlkörpers und am 28- April Gormittag von 9-12 Ahr die Wähler des I. Wahlkörpers zu erscheinen haben Jeder Wahlkörper wählt 8 Mitglieder des Gemeinde-Ausschusses und 4 Ersatzmänner. Die Wahlhandlung ündet im Pathslaale, Patb- Haus, L Stock, statt. Stadtamt Lilli, am 2. April 1894. Der Bürgermeister: 387 Stiger. Orack und V.rlag der Firma Johann Raknocb in Cilli. Herausgeber u. Tsrantwortlicber Bcdaiteur Joaef Zürkl^r.