Laibacher «r. 164 si. ll. h«l»I. fi. »bo. «» hit .»justtll«na ,«» H«n» Hal»!, »o v. V!« d» V»st «on»! ». >5, bald, f> ? «. Donnerstag, 20. Juli. 15,7«. Alntlicher Tbeil. sve. l. und l. Apostolische Majestüt haben den Huuptmann erster Klasse des Gcniestabes und Ad« julanten beim technisch administrativen Milllärcomil^ Karl Ihlll, mit Veibchalt des Hanplmanns Charal ters. zum Custos der Wassensammlung des Allerhöchsten Kaiserhauses-allergnüdigst zu ernennen geruht. Ge. t. und t. Apostolische Majestüt haben mit «llerhVchster Entschließung vom I I. Juli d. I. den Postrath Stanislaus ftbdrich in Prag zum Obcr-posldireclor in Innsbruck allergnüdigst zu ernennen geruht. (ihlumecly m. r>. Der Iostizminister hat dem Staatsanwalle Wil< Helm Plchs die angesllchtc Versetzung von Klagenfllrt nach Graz bewilligt und den StaatsanwallsSubstitulen in Oraz Ludwig Kickh zum Staatsanwallc in Klagen« surt ernannt. Der Iuslizminister Hal ocn chemaligcn Nath des lön. Obergerichtes zu Hermannstadt Dr. Franz Freiherr,, v. Vtylius zum Landesgerichtsralhe bei dem Landes» gerlchle in Graz ernannt Der Iustizminister hat dc,n Gerichtsadjuncten Paul Pairhuber die angesuchle Versetzung vom Kreis gerlchte in Leoben zu dem Vandesgerichte in Oraz be« willigt. __________^ Der Iustizminister hat dem Vcjlrlogerlchloaoiuncten Rudolf Khern die angesuchte Berjctzung von Tscher« nembl nach Glein bewilligt und den Auscullanten Johann Slerlj zum OezirlsgcrichtSadjunclcn in Tschernembl ernannt. ^ Nichtmlitlicher Tlicil. Wie», l?. Juli. ««»»ei» , Über den Siand der «inderpeft in den im Rüche rathe oerlrelenen Vündern in der Zeit vom U>. biß 17. Juli 1876. »»»gebrachen ist die Rinderpest in obiger Zelt in leinen, Orte dieser Münder. Dieselben erscheinen somit am l? Juli d. I. frei v", Rinderpest Die Haltung Rumäniens. Mit einer bedeutsamen Nachricht überraschte vor» gestern der Telegraph au« Vularest die politische Nell: »Angesichts des immer bedrohlicher »erdenden Krieges hat der rumänische Kriegsminister in der Kammer eine Porlage zur Mobilmachung der tlrmee unter Ein» beziehung eines Theiles der Reserven eingebracht" — so lautet die lakonische Meldung! Es ist begreiflich — fügt die «Presse" dieser Sensationsnachricht an leitender Stelle hinzu — daß diese neueste Meldung von der untern Donau Aufsehen macht, obwol sie einige Bor« laufer hatte, die deutlich auf einen Entschluß des La-blnet« Vrali,no hinwiesen, sich für alle Fülle mililürisch bereit zu hallen. Da« Ol'servalionscorp« von zwei» lausend Mann war noch nicht ausgeslell' — es ist es vielleicht zur Slunde noch nicht — als schon angelündet wurde, dasiclbe werde auf 15.00(1 Mnnn gebracht wer> den. Die Unterhandlungen mil der Pforte bezüglich der lheilweisen Neutralisielung der unleten Donau scheinen von rumänischer Seile, wenn wenigstens den heutigen officiosln Organen in Vulareft Glaube,, zu schenken ist, in sehr energischer rnd lalegoriich fordernder Weise ge» führt worden zu sein. Die rumänische Regierung ijl sich offenbar des Werthes ihrer Neutralität für die Pjorte wohl bewußt und die friedlichen Versicherungen ^oan Vratiano's siod von Mahnahmen und Kundgebungen begleitet, die der Pforle gleichzeitig nahelegen sollel,. daß die Ha'tung Rumänien« auch eine andere sein lonme und daß die s»zerüne Regierung wohl thun werde, sich die Rumänen zu Freunden zu erhallen. Man hat wissen wollen, daß die Regierun, de« Fürsten Karl einen bestimmten Prei« für diese Freund-schaft von dem oltomanischen Cabinet gefordert habe, und e« ist »nge»ommen worden, daß die militärischen Demonstrationen Rumänien« sowie die zweideutigen Artikel der Regierungsorgane in Bukarest beftim»! seien, auf dic Pforte eine Pression auszuüben. Die ein zelnen Punlle de« rumänischen Ultimatum« sind speciell aufgezählt worden: Befreiung von dem Tribut, das «echt der Donaufürstemhümer, Münzen mit dem Gild. niS de« Fürsten zu präyen, endlich die Abtretung de« Donaudeltas. Man wollte heule sogar wissen, daß Vra-liano auch die ganze Dobrudscha verlangt habe. Gerade diese Betston machl alle vorangegangenen wenig wahr. scheinlich, denn e« ist laum anzunehmen, daß Rumänien feine tresslicht strategische Grenze im Süden durch die Erwerbung eme« Glbiele« 0l.richiebe„ wolle, das mili. türisch gegen lürllsche Truppen jchwer haltbar, die Wehrkraft der Donaufürstenlhümel verzetteln winde. Einen andern, nicht zu unterschützenden Vortheil bildet für Rumänien auch die ethnographische Abgeschlossenheit seines Gebietes, das von Rumänen fast ausschließlich bewohnt ist. Dieser Umstand ist Ursache der eigenthümlichen neutralen Stellung Rumämens zwischen den Nord» und südflave«, der glücklichen Position, die es bei seine» dynastischen Hinterhalt in den orientallichen Wirren gewissermaßen unanfechtbar macht. (5m ?nnt>zu»>chs »il fremden Elementen würde sofort be» Etz»r«l<«l daß l>-manischen Gtaal« al» Nationalstaat ver««d«r« »d «U« die Garantien beseitigen, welche dieser bietet; es konnte nicht ausbleiben, daß die Donaufürftenthümer in jede Verwicklung auf der Vallanhalbinsel hineingezogen würden. Es scheint uns nicht nothwendig, solche Combinationen aufzustellen, um einen Grund für die rumänische Mobilmachung zu finden. Vis jetzt sind in dem serbisch türkischen Kriege die Chancen so ziemlich gleich vertheilt; wenn auch der Krieg ein langwieriger und schwanlender wird. eine Entscheidung muß doch eintreten. Was diese auch bringen mag. so ,sl es doch selbstverständlich, daß nur diejenigen suzeranen Staaten be> derselben mitzure« den haben werden, die ihre militärische Vereitschaft in dic Wagschale zu werfe,, haben Rumänien tonnte bei den Vedingungcn eines Friedensschlusses zwischen der Pforle und ihren serbischen Bajall-nllaaten erheblich interessiert sein. und dieses Interest »»nnll^ .5 n„s ^ wahren, wenn es demselben einen ? rucl geben lann. Der beste Rath von «luiiM» uuo t«nte laum anders lauten, und die Mobilmachung Rumtniens liehe sich demnach ebensowol, wie aus be» Ulchoche schwebender Verhandlungen, aus der Vorsicht skr die Au-tunft erklären. Es hat ja allen Anschein, daß auch Griechenland, das bisher so ofte„t»tiv in dem Streite zwischen de» Slavenlhllm und der Pforte nebenaus stand, den ne«-llchen Gedanken verfolgt Man bestätigt aus /ltbr Cavalier lachte laut auf. „Was Teufel!" rief er. «für einen «rmen. der um ein Almosen bittet, bist du ungewöhnlich schwer be« waffnet." «Die Wege sind nicht sicher." versetzte der ander,, al« wollte er sich entschuldigen. «Vah! ich glaut" "><^l l»ns! d„ etwas zu oer. lieren hast." «Nein! aber ich hat's nm y z,l gewinnen " Diese Worte wurden in eine« drohenden Tone ge sprochen. Anders klangen aber die hinzugefügten: ..Haben Sie Mitleid mit einem Armen, mein Herr!" ..Verstelle dich doch nicht. Bursche," erwiderte der Cavalier. „Sage doch lieber: Die Vdrse oder das kben!« «Wenn Ihnen d»s besser gefüllt." versetzte der Unbekannte, «jo bin ick auch dazu bereit." Und mit einer rapiden Vewegung erhob er jei« Gewehr und fetzte dessen Vauf dem Reitende« aus die Vrusl. .Ah. jetzt weiß man doch, w«« der Herr will." rief der letz'ere. schlug die ihn bchrMMtze W«M M Seite, warf sich vom Pferde und s«he tz» U»M> «, die Gurgel. Dieser suchte sich zu wetz««. Aber vergeben«. Die Hand des Cavalier« hielt wie eine eiserne Klammer seinen Hals umspannt Dem Ersticken nahe. lieh er du Flinte fallen, sank aus die Kmee und faltete. stu»m um Gnade ftehem). sei« hand, Die Gnade, die ldm >,„, geschenk« n,,,^ ««l jedoch nicht g«nz na^ (G«5ch«» in einer nicht unvel>«>,,»>»i)ll, MnMhl vsillsycny'ev», 5ie ihm von dem Cavalier «us den «»ckn, heziW w«rd» N«ch dieser Eiecution sagte der «Uller lachmd: „Ich bin heute in zu guter Lau», ,lm dich »ach Fougerolles zu schleppen ««d dich o», ^» l«W». »nch mangelt mir die Heit d»g>. D«"i' ^^"^ patron, de» T<»>l, d«ß ich dich diefos»» Indessen, betrachte >«ich »,«. d«»i» du m.cy w,^, erkennst, sollten »k «« «««mal ^ 3>4 l»«<«nen. Mit diesem guten ««the will ich dich "erabl«ieden. Der «««Hit. der n«h '«"" "i ^« Kmeen m^ r.chte.e seim d«»«, »^ «k "^"'" ^ C«M-liers. Ein Vlitz de« l«,ch»"ften Hasses leuchtete darin. 1276 zu machen, nachdem Serbien und Montenegro das Kriegs' banner entrollen durften; sie scheinen offenbar in einem Mißverständnis über die Absichten der Kaisermüchte begriffen, von dem sie erst Thatsachen zurückführen können. Vom Kriegsschauplätze. 17. Juli. Mit der Entsendung seines vierten Aufgebote«, welche« die waffenfähige Mannschaft bis zum 50. ?e« ben«jahre umfaßt, nach dem Kriegsschauplatze hat S e r-bien jetzt seine militärischen Kräfte aufs äußerste an» gespannt. Das vierte Aufgebot ist dazu bestimmt, alle die Lücken auszufüllen, welche durch Krankheit, Verwun« dung, Tod in den Reihen der Eombattanten entstanden find. Und zwar dürfte durch die entsprechende Retablie« rung in erster Reihe die unter dem Befehle des Ober« sten Hach stehende Ibar-Armee befähigt und befehligt »erden, wiederum zur Offensive überzugehen. Oberst Hach soll mit seiner auf beiläufig 21.000 Mann oer> stürlten «rmee um jeden Preis den dreizehn Meilen langen und acht Meilen breiten Landstrich in seine Ge« walt bekommen, der Montenegro von Serbien trennt und Vosnien mit Vulgarien verbindet. Um die Mille dieser Woche werden wol die kriegerischen Vorgänge am Ibar wieder ein lebhaftere« Interesse gewinnen Inzwischen ist als ein hoch bedeutsames Ereignis für die ganze Entwicklung des Krieges die Mobil« «achung der rumänischen Armee eingetreten. Um dle Vedeutsamleit dieser Maßregel zu erfassen — sagt da« „N. Wr. Tgbl." — muß man sich zunächst oer« gegenwärtigen, daß Rumäniens Grenze gegen die Türlei der Donau entlang bis zu den Mündungen derselben bei« läufig 100 Meilen sich erstreckt. Es ist dies eine söge« nannte «nasse", leicht zu überwachende Grenze. Den Türken ift es weniger schwer, als den Rumänen, über die Donau hinüberzurücken. Sie verfügen am Donau Ufer über die befestigten Städte und Festungen Niddin, Glftooa, Rustschuk. Silistria. wodurch ihnen die Noth. wendigleil erspart bleibt, gegenüber den rumänischen Trupptnaufstellungen mit großen Truppenmassen Gegen« aufftellung zu nehmen. Andererseits aber entbehren sie der entsprechenden Bahnverbindungen, die ihnen Ver« schiebungen von Truppen in kurzer Frist erleichtern wür» den, da sie nur über die einzige Bahnstrecke Varna« Uustschul verfügen, während den Rumänen die Eisen« bahn durch die Moldau und die Bahn Bukarest.Galatz zu diesem Zwecke ersprießliche Dienfte leistet. So wird sich die Pforte immerhin der Nothwendigkeit nicht entziehen können, den etwa 60,000 Mann rumänischer Truppen beiläufig ein« Heeresmacht von 40,000 Mann gegenüberzustellen. Welche Eventualitäten man sich auch denken mag, die Mobilmachung der rumänischen Armee wird chre unmittelbare Rückwirkung auf den Kriegsschauplatz äußern. Zunächst wird ein großer Theil jener Verstärkungen, »elche soeben die Pforte au« Konstantinopel und Asien herangezogen hat. um sie nach Nisch und Mitrooica zu werfen, durch die Aufstellung absorbiert werden, welche durch die rumänische Aufstellung nöthig gemacht ist. Von geradezu unberechenbarer Tragweite dürfte aber die mo< rallsche Wirkung stin, welche d gen und sich endlich Rasclen«, jenes Randstreifen« zwi« schen Montenegro und Serbien, zu bemächtigen. Dies ist jetzt die einzige unmittelbare Aufgabe der serbischen Kriegführung, während daneben der Freischarentrieg in Vulgarien nnnmehr mit allen Kräften forlbelrieben wer-den muß. Für die Serben ist also, für die nächsten Tage wenigstens, die größle Zurückhaltung qebolen, für die Türken die nachdrücklichste und nachhaltigste Offe.'sive. Von Belgrad aus werden die lehlen Sieges« depeschen der Türken Lügen gestraft. Die Serben, so heißt es in der officiellen belgrader Depesche vom 17. d.. haben bisher leine Kanone verloren und bei Al Palanta auch leine Munition eingebüßt; vielmehr haben die ser bischen Truppen den Türlen 200.000 Patronen und 1000 Haubitzgranalen abgenommen. Die Votposten der Serben stehen noch immer vor Nool Bazar Ein tele« graphischer Bericht deS Generals Alimplt llagt über die fürchterlichen Grausamkeiten, die von den lürklschen Trappen, den Baschi Bozuls u»d Redif«, in Vosnie,, verübt werden. „Um die Ehrislen zu vernichten, weide alles massacrlert und in Brand gesteckt. Sie vlerthellen die Kinder oder werfen dieselben in die Höhe und fangen sie dann mit der Spitze ihler Aatagan« auf. Viele Weiber und Kinder flüchten sich in da« Lager der Ser« ben." Schließlich werden aus belgrader Quelle neue Siege gemeldet. Venicly, Commandant einer serbischen Abtheilung, habe sich des ganzen Toplicalhale« am Fuße des Kopaonit.Gebirge« bemächtigt. Zehn Ortschaften schlössen sich den Serben an und stellten Freiwilliae. «btheilungen von bosnischen Insurgenten haben den Türlen die Communication zwischen Vjelina.Vrita und Vjelina-Tuzla abgeschnitten. Dagegen liegen au« türkischer Quelle folgende Siegesbulletins vor: Nisch. 15. Juli. (Officiell.) Die irregulären türkischen Truppen griffen die Serben b:i Scheherlöyl an, schlugen dieselben mit großen Verlusten in die Flucht und besetzten die serbischen Stellungen. — Ein Telegramm der „?l. fr. Pr." aus Semlin, 15. Juli, lautet: „Der Gouverneur von Bosnien meldet: Die serbischen Siegesberichte sind unwahr. Unsere Tiuppen sind siegreich. Em Bataillon unserer regulären Truppm. begleilet von zwei Kanonen und einer entsprechenden Anzahl Reservemannschaft, griff bei Lubovije.Oslelissi die 2500 Mann starlen Serben an und schlug sie in dic Flucht, auf welcher dieselben 200 Todte und 300 Verwundete verloren, während der Rest ins Gebirge flüchtete. „Das Telegraphcngebäude der Serben wurde zusammengeschossen." ^ , Die Haltung M o n t e n e g r o's ist von Anfang an eine mehr als Minutiae gewesen, sie ist. seitdem der Krieg ausgebrochen, nicht eb.n llarer geworden, und das Verhältnis speciell zu Serbien, an welches man es durch eine formelle Allianz qebunde,, glaubte, scheint einfach ein Verhältnis der Mißgu'st ""d des Vauerns zu sein; die Sprache wenigstens des offlclellen mon tenegrini,chen Blatte« bringt in dieser Richtung ebenso bezeichnende al« überraschende Momente. Allerdings. Montenegro „wünscht ,einen serbischen Brüdern Waffen, glück und Siea." aber Montenegro ist ein selbständiger (l). Serbien ein Vasallenstaat, und bei so ganz verschiedenen staatlichen Verhällnissen ..lann Montenegro mit Serbien leine Verträge schließen l?)" Und als wenn das noch nicht deutlich genug wäre. führt das officielle Blatt fort: „Fürst Nikola führt nicht im Bunde mit Serbien den Krieg gegen dle Pforte, sondern er führt »hn allein und auf eigene Faust. Serbien ist nur insofern Mon. tene^ro's Verbündeter, al« die Serben durch ihre Ope« ralionen die Pforte schwächen und ihre Kräfte paralysieren, und in diesem Sinn ist jeder, wer er immer sei. unser Alliierter."__________________________________^ Eine Unterredun» mit Ristiö. Wie der Special Eorrespondent der ..Presse", so hatten auch zwei französische Journalisten, die Spe« clal«Eorrespondenten de« «Figaro' und „Llbertü", vor einigen Tagen eine Unterredung mit dem serbische« Ministerpräsidenten Riftlt, in welcher sich Ristlt mit großer Offenheit über die Politll Serbien« und insbesonder« über dessen Verhältnis zu den österreichischen Slaven aussprach. Aus der beireffenben Eorrespondenz des pariser ..Figaro" theilen wir nach-stehende Darstellung der interessanten Unterredung mit: „Wir stellten Herrn Ristit vor — schreibt der Eorrespondent des „Figaro" — daß Europa da« Be« dürfni« habe, über die Bewegungen der serbischen «r« meen unterrichtet zu werden, wie über diejenigen der türkischen Armeen. Das Publikum löime sich nur dann ein Urtheil bilden, wenn e« gegenüber der türkischen Version auch die serbische Version kenne." ..Ich erkenne mit Ihnen", antwortete Ristit. „daß die französische Presse Serbien großc Dienste leisten lönnte. Ich weiß auch, daß sie, mit seltenen Ausnahmen, bisher für uns fehr schlecht disponiert war. Ich nehme jedoch unbedingt an, daß sie die öffentliche Meinung nicht genau vertritt. Ich lenne Frankreich von meinem Aufenthalle daselbst; ich konnte mich überzeugen, daß es sich für unsere V^nrebul'gen interessiere. Niemals hat uns sein Einfluß Schaden zugefügt. Ich erinnere mich an 1862, als die Türken, Herren der EitadeUe von Belgrad, ohne Gnade die Gladt bombardierten; damals war Herr o. Mouslier. Ihr Botschafter, der erste der fremden Vertreter, welche unsere Sache in die Hand nahmen. Ich vertrat damals mein Vaterland in Kon« slantinopel und werde den Dienst niemals vergessen, welchen Frankreich uns leistete, Ihre Sympathien wur> den uns sehr werthooll." „Ercellenz, antworlete ich, die öffentliche Meinung hat sich in Frankreich nicht verändert aber die Zeilen sind n»cht mehr dieselben. Ma« findet Ihre Zache gerecht und Ihre Bestrebungen des Erfolges würdig. Frankreich wird stets im ganzen mit den Völkern sein. welche für ihre Unabhängigkeit kämpfen. Aber man meint, daß bei der gegenwärtigen Lage Europa's dieser Krieg inoppor« tun ist. Man fürchtet, daß der Kri-c, Emopa in eine sehr nahe Zukunft voll ernstester Verwicklungen hinein» reiße, und diese Furcht empfindet Frankreich mehr als irgend jemand." «Ich weiß es. antwortete der Minister, aber Europa täuscht sich oder vielmehr man täuscht es. Alle in dieser Hinsicht circulierenden Gerüchte entbehren der Begrün« dung. Diejenigen, welche ein Interesse haben, die von Ihnen erwähnten Verwicklungen wachsen zu sehen, oer» breiten lügnerische Nachrichten üblr unsere «bfichlen. Man schildert uns als ein eitle« Volk, begierig, den Brand nach außen zu tragen. Nicht« von all dem ist wahr. Es ist unsere feste Absicht, die Oonaa al« eine endgiltige Barriere auf der Belle nach Oesterreich hin zu betrachten. Niemals haben wir aewünsch,, daß bsttr reichlsche Slaven zu uns stoßen. Die österre'chischen Sla-ven haben niemals zu Serbien gehört. Sie bildeten einen Th:il deS Königreiche« Kroatien. Wir haben von dieser Seite nichts zu erwarten. „Im Banal sind die verschiedenen «asse» sehr ge« mischt. Wir begegnen längs der Donau Hympathien. aber wir haben sorgfältig darauf geachtet und werde» stet« darauf achten, daß diese Sympathien platonisch bleiben. Man sagt. daß wir bei uns österreichische öla< oen haben. Wir haben nur einen österreichischen Offizilr in unserer Armee, und dieser ist eln Serbe, welchci in Oesterreich Dienste genommen halte. Man schreit)! selner. daß vlele russische Offiziere «n unseien Reihen wäre". Es gibt nur drei russische Offiziere in Serbien. G » neral Tschernajeff. der lä.,gsl seinen Abschied genomme,, hatte, und zwei andere gleichfalls demissionierte Off'zic.e serbische» Ursprungs. Wir gestalten leincm Fremden b l Uü« zu dienen. „Es ist, wie Lie sehe,,, unmüqlich. die Achtung r>or dem europäischen Frieden noch weiter zutreiben. Glau> bt"S,e mir, wir hüten un«. zum Borneo für el,.e" arehen krleg zu werben und al« Einsah z>, dienen. Wir ziehen es beiweitem vor. Serben zu 'leiben, und nla> s al« Serben. Hier muß ich von dem wirtlichen Ziel die« es Krieges sprechrn. Wir wollen außerhalb de« allen serbischen Gebiets nichts erobern. Den Türlen die Turlel. den Serben das alte Serbien, das ist da« au« dem gegenwärtigen Serbien und Vosnien gebildete Gebiet, vereint mit Montenegro und der Herzegowina. Wir haben den Türken vorgeschlagen, l»ie>e «enderung zu vollziehen, und un« dabei verpflichtet, die Integrität de« «üllljchen Reiche« zu achtem und Vasallen zu bleiben. Wenn der Krieg, »le ich glaube, für un« günstig ist. so werden wir dennoch im Interesse de« europäischen Frieden« die Suzeranelüt der Pforte annehmen. Diesen Krieg werde« wir mit der äußersten Energie fortsetzen Wir haben unsere Hllfsmiitel von langer Hand vorbereitet, denn ,chon seil lange warteten wir auf die sen entscheidenden Augenblick. Wir glauben des Erfolgs versichert zu sei,,. Und wenn es auch ander« kommen sollte, wenn die türkische Armee unsere »rmee vernichten sollte, so wird Serbien mit seiner Unabhängigkeit doch nicht untergehen. Man vertilgt eine so lebendige Rasse, wie die unsrlge, nicht von dem Erdboden Unsere Kinder »erden da« unterbrochene Weil wieder aufnehmen ssy? üen Fürsten, für mich. für alle diejenigen, welche diesen Krieg vorbereitet haben, indem sie diese unaeheure Ver< antwortlichlelt auf sich häuften und diese« opferwillige voll in den Kampf trieben, wird dann freilich alle« 1277 vorbll seln. Doch »ir find lm Falle der Niederlage ent« schlössen, von den lrümmern des Gebäude«, welche« »ir so mühsam errichtet haben, zerschmettert unterzugehen." Politische Uebersicht. U«lb«ch, 19. Juli. Kaiser Wilhelm trifft heute abend« in Sal> bürg ein, wo er von Sr. Majestät dem Kaiser Franz Ioief begrüßt wirt»; am Donnerstag verbleiben beide Monarchen in Salzburg. Die Kaiser'EiUrevue wird nach den bleherlgen Dispositionen ohn« Anwesenheit der Minister erfolgen. Wie dem .Pesler Vloyd" geschrieben wird, soll für jene Zlsammenlunfl, bei welcher e« sich hltlchfalls um die Erörterung t»er politischen Situation gandeln soll, ein streng privater Charakter reserviert sein. De« »eileren wird gesagt: „Keine politische Per« sönllchlelt steht den beiden Souveränen zur S ile. Kei« nerlel Aufzeichnungen werden den Anhalt und die Re» sultate ihrer Vespllchlmgen ftfieren, keinerlei Mitlheilun^ wird den übrigen Machten zugehen. Was scilens des Dlti.llaiserbundt« geschehen soll und wird — unt« ull^n Umstünden oder unter gewissen Voraussetzung:« — da« ist in Neichstadt festgestellt worden. Es hat längst die volle Villigung des Kaisers Wilhelm erhallen, und die reichftadler Abmachungen sollen in Salzburg weder «bgeündert noch auch nur ergänzt werden." Ueber die zwischen den beiderseitigen ftinanzmini-stern bezüglich der Vanlfragc getroffenen Abmachungen wurde vorgestern im ungarischen Ministerrathc ver handelt. Die ..Vudapcster i5orr." bestätigt die Nachricht, daß, abgesehen von der Achtzig Millionen-Schuld, eine vollständige Einigung zwischen Varun Preti« und Herrn v. Szell erzielt wurde. Sowol da« Vanlslalut alö auch der Vanlgesetzenlwurf sind cndgiltig festgestellt werden. Mit der Nationalbanl sollen die Verhandlungen erst später — also nicht, wie es ursprünglich hieß, noch im Laufe dieser Woche, — und zw«r im schriftlichen Wege eingeleitet werden. Der Verichl des französischen Senators Pari« Über die Borlage, betreffend die Verleihung der alade« nuschln Grade, liegt nun vor. Der Neferent führt, um die Ablehnung dieser Vorlage zu motivieren, nicht blos Principielle, sondern auch praktische Gründe ins Gefecht, ind«m er nemlich auf die bedeutenden Opfer hinweist, welche bereit« für die seiner Ansicht nach durch den Hnt« Wurf in ihrer Elisteu; selbst bedrohten freien Facul ' täten gebracht worden waren. 6e seien für die aus drei Hacultäten bestehende latholiscve Universität von Pari« l."'" ' ' Francs, f0r das lathol.schc Institut von Lillc 4,1 Francs, für die RechlSsacnltat von Angers 1 Francs und für die Nechtsfacullal von ^yon 4<». ...^ncs ausgegeben, respective gezeichnet worden Wie der „Monileur Unlversel" wissen will, wird der Unlerrichtsminister Waddinglon auf seine Vcr Ünderung seiner Vorkge eingehen, aber wahrscheinlich nicht die Portefeuille-ivaae stellen. Uebrigen« deute alles darauf hin, daß der Entwurf mit einer Majorität von lO bis 12 Stimmen durchdringcn werde, da außer den Herren siouland und Vourbean noch mehrere andere Vonaparlisten sich für ihn erllürt Hütten. Ueber die Forderungen, welche Rumänien an die Pforte stellt, verlautet nun einiges nähere. Die »Ngence haoa«" bringt einen Auszug au« dem Me« moire, in welchem die rumänische «egieruna die Punlle bezeichnet, «welche fit lm Einvernehmen mit der otto. »anischen Regierung z« regeln wünscht." Fügen wir iofort bei, daß dieselben allerdings zahlreich, fast durch, weg aber di«culi:rbar ftnd. Von Al'sprüchen im «lohen Style, wie die Abtretung der Dobradscha und die Ve» leitigung de« Tribut«, ist wenigsten« in dem Memoire nicht die Rede. .Aus die staatsrechtliche Stellung Ru-Manien« beziehen sich die storberungt,,, daß auch die Hforte den von den üb igen Vlüchlen bereite zugelasse» "en ^historischen" Namen ^Rumänien" anerlenne. daß der rumünlsche Agenl in Konstantinopel in das diploma» lisch« Üorps aufzunehmen und mit der jurisdiction über seine l„ der Türkei ansässigen Nationalen zu betrauen sli Hienach würde der Vertreter Rumänien«, wenn er «uch nicht den Titel eines Gesandten führen würde, fac» llsch doch d>e Stellung eines solchen einnehmen, was für ba« Verhältnis zwischen Rumänien und der Pforle niHt bhne Eonsequenzen sein lbnnle. Der Abschluß von Han bel«.. Post. und Telegraphen ^onvlntlonen mit der Pforte !sl eine alle Forderung Rumäniens. Endlich verlangt ^üs Memoire allerdings eine Orenzberichligung im Donau delta, doch sieht diese nicht so gefährlich aus. da die ru Dänische Regierung den Anwohnern des romanischen Ufer« nur die freie Venützun» der ihr Gebiet bespülen, ^n Oewüsscr sichern will. Man »ird laum an,^ehm »> !^nntn. daß e« »er Mobilisierung der rumänischen ^rm« bedürfe, um diesen Ansprüchen slachdruek zu g den. ^Nemzeli Hlrlap" erfüdrl, da« Volten der ^llrlei auf dem Kriegsschauplatze sei das Ergebnis ^ne« wohldurchdachten Plane«. Man »olle »it ganzer ^fl gegen die serbijchmonlenegrinische Armee auftreten "nd die eigenen Vlreillrüfle nicht im lleinen Kriege er» !^ben. sondern durch ein paar entscheidende Schlachten "w Krleae ein Ende machen. Vom Kriegsschauplätze fehlen immer noch häßliche Nachrichten. Die serbischen Q>ellen schreiben ^ wft t»»e« bw G Tage gelebt halle. Von dei, ftrauen der Ve amlen. Geistlichen und Lehrer, die in der Zeit von 1831 bi« Ende 1871 sich bei der allgemeinen Witwen.Ver» pfleaungsanslalt betheiligten, waren bi« zum Schlüsse de« Jahre« 1871 7<»50 vor ihren Ehengatten gestorben; ' sie hatten zusammen 323.819 Iohre durchlebt, so daß für jede derselben sich da« durchschnittliche Slerbealler auf 40 Jahre. 8 Monat,. 23 Tage berechnet. DieRe« «ister der berliner städtischen Slerbelasse für Eommunal« beamle endlich weisen nach. daß bi« zum 31 Dezember 1874 von den Veamtcn und Lehrern, welche seit dem Iahrc 1^39 bi« ;u dem genannten Tage derselben an. gehörten. >>08 gestorben sind. daß dieselben zusammen 2«,li>3 66 Jahre durchlebt hatten und daß hiennch im Millel jeder dieser Veamlen ein Alter von 51 Jahren, 5 Monaten und 24 Tagen erreichlc. Die vorstehend mitgetheilten Zahlen geben aber über das durchschnittliche StcroeaNer der Veamten lein vollkommen richtige«, sondern in Wahrheit ein zu un< günstiges Vild. da dasselbe durch VeobachNmg bcr Ab' fterbeverhältnisse verschiedener Vrrsicherungsjahrgange gewonnen wurde. Neben den GterbcfÜllen au« Altersklassen, von denen nur noch wenige unter ocn Lebenden verweilen, sind auch die jüngeren Jahrgänge in Rech. mmg gezogen, deren Vertreter nach der Natur orr Dinge bci ihrcm Todc erst ein nicdrigcb Alter erreicht haben konnten. Altersklassen aber wird sich das wahre durchschlMi...^ ^lcrbealler erst berechnen lassen, wenn auch diejenigen Glieder derselben gestorben sind, denen ein höheres Alter zu erreichen bestimmt ist, und die da» durch da« Zuwenig ausgleichen, welches eine Vercchnung des Sterbealler« ihrer vorzeitig gestorbenen, weniger lebenskräftigen Altersgenossen ergibt. Nur aus den Stcrbefüllcn derjenigen Vcamten also. deren Eintritt in die Pcnsionslassc schon längere Zeit zurückliegt, wird sich ein zutreffendes Vild über das durchschnittliche Alter, welche« d,e Veamten erreichen, gewinnen lassen. Die Register der königlich preußischen allgemeinen Witwen. Verpflegungsanstall ergeben nun, daß von den Beamten. Geistlichen und Lehrern, welche während der Jahre IX'.I d<5 1"40 in diese Kasse ein traten, bi« Ende gestorben sind, und daß dieselben zusammel. . l'" durchlebten. Jeder derselben lebte also in> ahre, 1 Monat und 2 Tage. Ein noch hühc^e «mer btt Jahre, f» Mc» nale und 9 Tage - erreichte aber durchschnittlich kt.,, der 188 Gemeindeveamlen. welche von 1«^' ble in die berliner städtisch« Sterbelasse eintraten u»l iir 1874 verstürben. l««'l»««rsch«ll dl» «««fll», I« «ch,,be». t>^n V«ssnb»hnklfif,n wird davon ^sprochfn, b«ß »», in Hos-lr„ll z» ,s. nenn,», z«ll d„<„, P,ße« »«s»e »er »«, b« l. l. »sn,lal'I>-lp,c»>°n d,l öst«reichischn, E«n»b«tz«e« »nf ,in I»hl tz«r««ch«», d,lz„t »l« Gl»,«l 3nlp,s»ol d,l l'smbsl,'«,5r,ow,tz.IGy««ch« »nngierendl R,gim,ng«"«ll) ««»dm« «mel v «l«b, b,fi,«»l sein. »» z»« «Mb« tz««ft ««nch», »it «AMcht «»s »» N»-ft«nd ers»«^«. »«ß H«r» «WM» sch»n §«tt «w«l «eche »»« H«ch« rm den »«»ser und die »«isern, «uf »Uen ihren «eise» p«r Eisen« bahn bfglfitste. - («rbbeben) »« 17. d. m,tt,^ »» h«s» » Uhr. »ulde in »in, ei» sehr »«!»,» Erdbeben verjprUrt; »i« Nicht»», gm, »,n Vest »,ch Ofi Dem ersten heftigeren St»ße s»lßte» ,»ei leich»«« Schwingung,» In de» Z»n»n» ««chte fich »er er«, St»ß d»rch fi«rle« »rzi»tsrn »er «öbel »»» FnnD« vn»«»-b« I« Ih»n»e d^ D««inil«nerl,!ch, l««en »ie Gl»<«» i» Schwingung Die i',ute aus der Straße blieben erschreckt Hetz«, al« fie dn, «uch bort starten Nucl »erspUrle«. Der Hi»»«l »« lnchl bewölll. d„ l>ufl ruhig »>» »WM». », der V»r1, ,»H«»H in diejem »ugenblxl, panischer Vchnck«. i»be» ble leichte» Me« gelwände b,ese» N»thb«e« zn lr«chen »nd z> berste» beß««» nnd der Slsnb »on allen Fuge» b»ch< «>ft»»»«Ne I» nO« «omente glaubte m«n. d«ß el»a einer »er i« El»z«sch»Ge h», findlich'n Dampjapparat, gsspr»ngen <,,; «lle» ß>rzte «u» lm» Saale hmaue. t»l Thnren »nd Fenftn »«»e» „«Hensie» »»» d,e Hundert, von vesuchern sprangen i,« Freie »be» »r>ck>e» fich ;n» H«uplllu»g»ng, h,n»n» - l« i > 0 sfi, ier«.»e »be,,«»,.) »», «re«M, wird vom «. d « bmchlet: ««» «0. Km» lM» 0W>i»N b« an den vodnlse, gre»^»d,n r««H» ewe Yl>l»»«»»«!ll i« kind«» » l«nft«nz. ber »«irtnnberglschen v„ U«i»K«««e» „b jn»l» ber bHerreichischen o»n hier bei be» v«ier» P»s»»»»>»D»D»»»e». Die Oesterreich,! langten gegen ii Uhr nachmittag» per V«H» »nb ble V»dens,r »,,» einer Vertretung b« V«rn,!«» tzrelb»rz pll Gchist mi» d,m »al°»ß»»zer K«pe>« abwechselnd m»t der b»«,risch,n. »elch, s,hr brav spielten, »ach erhoyt V,g„, 6 Uhr f«lhlss> d»e lVllrtemdergtl »nd V»be»^r »it ihre» Schifte unb Musit »b >»d e«»«» fp»ter bi» Vesterreicher, »lle b»t>«u»r»b, baß b»« Sch,ibe» s, schne« »neber ersaHD» »Ußti" lGr oß« r»i gee Ve«r,g) Der »ien« »««<«e X« veryarbenen H„zog« »»« «ob««« »»»«HlT« «S«ke«D«. lbch«tz««b »n d,r g»lll»l»» e,ne« «ntifsn Schilds nnd Vntzichnng b^ lastbaren 0r«z»««««. ,» sUns Jahren schweren «erler« »««theil». j,d»ch varlilufig gegen «rlag »i«el »,« sei»« Gili» »Mße««» llanlia» «us frei«, lH»ß gestell». In»«1ge d« ««»««»»« si»n« anders» grotzartlgen Unlerschleise» wurde jedoch »«»lß«M »b»^ »er. h»s„l »« tz«»b««t stch «Mich b«n»». b«ß S«l»»»» «Z»i»4»He» „nen »ber«»« lostbaren «ltar »«« vn>»0.000 st. »erlanfte. M«rf i» l»»»»»« »nk»«»«' semerzn, bir »erß«be»e» Var»» »»sel» Mchschiltz »» 4»««« ßeb, in Flammen »r sprang an« d,» 5„„. nm ,» H»»» »> "l". v"^hl», i,d,ß s«'°s,runl,n den »u«,,ng. spr««s "* be« F„ Ge. Vtaj^^ tz« »ais« ha« »« «sterh»ch»er »»^«Mch«^ „, ,5 ^ ,7, ^^^. gesungenen ««chflchl der noch ,n verbußenbe» Gtr«s, M ße»»)' reu geruht Der sof,rt ^u» lA»«,»«e Oebrochte «ertz»chße «»»», b,n°et ist »utheil ,e»»rb«»: M «»»» ,, «r»D«««». G»rße« l». Guben V. «bller«b«rs ,. «»«nie, l,. «ste«» N. «Dr«bi«e» 1l. «apvbistri« ?. PraZ «4. »«r«°us W. «ember,»«, ««ibach «. »r«, 4. Schw°,I. «endars?. vles^itsch b. «epH ft. knnber, ,«, kanlowitz l. - («ill»» « ib, li.) Di, gestrig, varste»»», l» «»> cu« «Hib». »»z» ßch b»»U«» - lth,«lll.»r«ch.) »ich« lZll»» e«ib«ch. »ch -le» e« v , r erlebt» he»er w»« «H»»»«»r«ch. «ur »U be» Unterschieb,. b«ß berselb« i« l«»««»« «»«ße» »»»«<>»«» ««-gsnomme» ,» tz«be« schei»« D«s -»»«»«rer The«ler,eb««b, w»rb, «e»Uch dilser,«i, i» «>e<»«»»«»',' »«<«»k« D«,selbe nn«tze »»« b« wiemr V.benef,di«.»st^ welch, h.er.u, ».l «o^vo fi. int«,»««, w«r. »» be» Se«r«« »»» «<0.0«1 si. er-st««b«». b« ßch lei, «»bern «efi,cl«»t «^»eldel tz»M. 1278 — (Unsere v i erp r« l> u ct< on.) In der Erzeugung«-p««»e I87<75 war die Zahl derieuigen Vrauereien. welche mehr al» 15,000 Eimer probucierten, 255. nemllch in Nie»erüslerreich 2s. Oberöfterreich 17. Salzburg 3. Vühmen 148. Mahren 29. Schlefinl 6. Valizien 11. Vulowin» 1, Steiermarl b. Kilrnlen 1. Krain 1, lirol 3, Ungarn 6. In Steielmarl wurden von den grüßeren Vranereien folgende Quantitäten erzeugt: Oraz (Schreiner) 227.300 «uner. Punligam 178.000 Llmer. Sleinfeld 155.600 suner. Iapl 39.700 «im«. Vöß 38.040 Eimer. — In «ärnlen: S«ng»borf 20.400 Eimer. In «rain Leopoldsruhe (Laibachj V6.900 Eimer. - (Kronprinz «utz,lf.V«hn) Der Vencht de« Verwallungsrathe« an die neunte, heute den 20. d M. stattfin, dende Oeneralonsammlung der >ctiol^re dieser Vahn ist uns zugegangen, und entnehmen wir demselben nachstehende« : Die Rein» einnahmen bellefen ftch im Jahre 1875 auf 899.304 fl. 42 lr. gegenüber 728.414 fi. 18 lr. im Jahre 1874. «n dieser Steigerung Partic»p»tlte: eine Erhöhung der Vrutlo-Einnahme per 15.294 fl. 5b lr. und eine Vermindernng der Ausgaben mit 155.59b st. 69 lr.. zusammen 170.890 st. 24 lr. Im Personen-und Oepilclsverlehre »rat ein Ausfall ein; derselbe betrug nm 155,570 Pers«neu und 36142 Ztr. Oepilcl weniger »«» 1874. Der Frochtenverlehr hat dagegen «n 621.443-3 Ztr und 98.622 fi. 44 lr. Einnahme zugenommen. Es wurden im Jahre 1875 im ««V» befördert 1.354.416 Personen. 71.104» Ztr. Vepäck. «0.472.278 Zlr. «üler. und zwar 78.666 Ztr. «ilgilter und 20.393.612 Ztr. Frachtgüter. Die Einnahmen bezifferten sich im P«rs«nenvttlthre auf 957.562 fl. 65 lr.. im HepÄcksverlehr auf 27.117 si. 43 tr.. ün Eilgüteroeilehre auf 46.362 fl. 81 lr. im Frachlgütnverllh« auf 2.788.475 st. 23 lr. Die Vrult«. Einnahmen delilfen sich aus 3.706.32? st. 61 tr.. d,e Velriebs-»u«l««e» auf 2.807,023 fi. 19 lr., da« «eiuerlrilgni«, wie schon bemerll, auf 899,304 ft. 42 lr. Die Haupt-Vilanz enthält folgende Zlffern: »ctiv«: Vesiyftand 111 Mil« l»«nen 779.878 st. 77 lr., «afsa- und Effeclenbeftilnde, Depot«: 4.8«0.76s st. 66 tr.. «alerialoorrälhe 1.148,652 fl. 33 lr. De« bit«en 15.164,158 fl. 88 kr, Slaal«garanli« 25.999.235 fl. 2? lr., in Summ» 158.922.687 st. 91 lr. Passiva: «esellschafl«. lapilai 123.552,900 fi.. Zinsen und Iilgnug«rÜ sellschaf» verpflichlet fe,, den velsicherten Veirag an den Ve,uas« berechtigten zu bezahlen. " — (VegilnNi« ung für Getreide« ran «port,.) I» t.ner ,u Salzburg abgehalllne» « zum 9. d. M. 2»,U Personen nnb im »nrorte Glei-chenberg bis ,um 7. d. M. I l49 Parteien mit 19,5» P«,«nen zum Gebrauche der «ur angelommen - In « »«er bad sind bis zum 5. d M 171 Par.e.en mil 309 Personen, im «ade Rohltsch-Sauerbrunn bis ,«m 1. d. M. 10,5 «e.looen! und ,m Vade «euhau« bei «illi b>« ,um ,0. d Vl 2«l Par. leien mit 508 Personen ,«m Gebranche der «ur angelommen In Laibach verkehrende GiscnbahuMe^ Nach Wi en »b>. I Uhr 7 M«. nachm. Poftzua. " ,?. " ^ " m°rc,ens «ilpoftzug. ^ l0 .. 35. .. vorm. «ilzua. "«.'/." 3 " 13 " ^"^ 2"« tt"a. .Triefte ^"^ « nachts Eilpoflznq - " " b « 17 ^ nach«. Poftzug. M " " 6 ^ 12 ^ abends Eilzug. " « » ^ ,. 50 ^ abends qem » 5 90. — «aftole°n,d',r 10 11. — 100 «elch«m«l 62 30. Wien. 19. Juli. Zwei Uhr nachmittag«. (Schluhcoursej «reditactien 144 90. 1860er Lose 112—, 1864er Vole 13l 50, österreichische Nenlc in Papier 66 -. Staatsbahn 272 50. Nord» bahn 179 — . 20.Franlenflütle 10 10, ungarilche «lreditaclin, 12^—. »fterreichische ssrancobant 18—, »fterreichische «n«lobanl 7275, Lombarden 79—, Unionbanl 5850, auftro-orienlalilche Vanl — . kloydacllen 324- , »uftro-oltomanische Vanl - , tllrlische Pose 16 — , «ommunal - «nlehen 95 5i0. «gyptische 95—. Flau Nachbörse: Crebitactien I4«»0. 20i»l. »el,n, pr. Hellolit. « NN I0> 8 Vulter pr «ilogr — 85l—>— Korn ^ 5 «l» 6 ^0 «ier pr. Stück - 1;------- serfte ^ 4 60 5, 7,, Milch pr. z.'i«er ^ 8-------- Hafer » 3 90 4 7 «indsle,sch pr.Klgr. - .^' Halbsrucht „ 7 «<> Kalbfleisch .. 1 Heiden ^ 5«0 b ftt» Schweinefleisch ., ? »> Hlrse . 4,60 4 l,7 Kchüpsenfieisch .. . j26 - < «uluruh « 540 5 72 Hiihndel pr S«<»ck -^ ^. Eldäpfel100Kilogr. 8'— tauben „ l«------- linsen Heltoliter l2------------ Heu(neu)ll»K«log. 267- . Erbsen . »0----------- »troh „ ^ 8^!— »isolen ^ 8------ Hol^harl.. pr »in «indsschmal, «lgr. 9l Q.-Mtter --- « — schweinelchmalz ^ 85- — ^weiche«, « - b!— speck, frisch „ - 68 - We1n.roth..1lX,eit. ^ - zg^ ««»ucheri ^ — >75 - — weißer. „ fin!— Angekommene Fremde. «m 19. Juli dstel 2<«5t »te». Tratn«. Urztensgattin. St Martin. -Vestal, Advocat, und Draaovina. ilsm.. Trieft - Tomlei, Valler. «fite.; Vrillo, »roßhändlerl «ngelbauer «ei« Pro«, pero. Inssenienr. nnd Sarcillo. Wien — v EhrenreiH «ut«bes.. Ponowitsch. - gmazel. Kaplan, und Sucher, «rnnd« besiher, St. Peter. - Vranili. Moräutsch r»ndtner. Krain« bürg. -- Ada«, l. l Directionsadjunct. sammt Ka«,lie. und Nohr. Station«:Vorstehers Vatlin, sammt Sohn, Steyer. — Eornelli. Nqram. H«tel Glela«t. «oller Ursnl«. M»«e — Dntsch. Wippacd. ^etdinilsch, Prosesjor. f, Krau, »ottlchee. - «alenlli Dornegg. — Ueßmann und stenovii. Vlgram «bele«, Krauß und Gugenheim «aroline f. tochter, w«en. Heller, Tagor. — »antfch, 0b«rs«ifter, Vbernfiein. kt«« V«lh«ch. «ach, l. l. Forfiadznnct. famm, Fmn«<^ Flitsch br Gewitter mit Platzregen, letz-l?.?«.^ 5A" "b««thti.°. bi« gegen «bend anhallind. »bend« lhe. we.se gel.chtet. Da« I««e««il.el X, ««rm, > 1S8'. uM 2 6" unter dem ?l«r««le. »erantworilicher «ebactenr: 0,l»w«r Vamber, 3^örsen^rl^i ^'5"' ^. ^"" ^" ""le war nnbtschHft.gt. gab aber lein Zelchen übler Stimmung; im «tgenlytNt waren die Verlbt nack. w,lck.n «,»« ^. 's ' ^-----^ ' ». ..^ <^»,,^,l^^^l. ,„ bturthnlen ,.».hnl ift. in gnter N»chs7age. Gold ,i,mli« stationär. ' ' " ""^" "°" "' ^""""l ^e« Markts« M«i« ) ««... (..... ««70 6« 8U 8«hrn«r.) """ (..... 66 70 «i8n 3»«»er.1 M„z—„. ( . - . 63 70 6i»80 «PlÄ. ) ««"err"" ( . . . 6»-?0 K9 80 »,se. 18«........ 248— «bl — , 1»4........ 107 75 I08b0 , 18«........ 1l8 «b 1»250 , 1b«0 zu 100fi. ... 1,885 1187k. , 1S»4........ l8l «5 131 50 O«mll«n«Pf«»bbri«fe .... 144- 14»- Pr»»ie»a»l»h«»derSt«dl«i«, Hb5v »« — «.lizl.» l «?3 1 - »6- L«50 Sie»e»«>«r,en l '?" l . . 7« - 7b«, U«««« l '"^"« l . . 7s« 7« 75 D,n«»lReg»lier«ng»«L»se . . 104— 104 ev U»>. Eiftnbahn.llnl..... »825 «87b U»«. Pr»».ien,«nl...... 7l?5 72 »in,« «««»«,«!. »nlehe» . »» 7b «i - »ette» As» v«»le». «««l-G«»l.......7« b0 73 7b G<.»^^^» ... W- KObO »,o««r«ö«»ßM» .... —— —- «ltdi»«nst,,t........ I4K90 147 II» «redilanftall. nngar..... 12675 137 — Depositenbant....... 1«7 128 — V«c«mple»nslall K6O— 670 — ßt»l!co:V»ul — ^ ».'— Handel«banl . . ..—»»'- ».«»«ualbanl . . . 863 — 8«4 — Oesierr. Vantgefellschafl . . . -. — —— Unionbant ........ b»« 08b0 V«« tr«»»Z— — — ßerdin»nd«.»l°rdbabn . . . 17M>—,7Vt>_ ßra»,. Iofeph » ««tz» .... Il» 50 1» — Leu,b..C,ern..I«ffy.V«h> . . 118b0 II» — kloyd.Oeselsch........»2b - 885-- vester,. «,rd»efi»»hu .... 1«« 15» - «"°l,«.««h°.......i5?^ 1«,M 5l»"""hn........,74.. 274w Silbbahn.........77.^ 77^ Iheih-««hn........,f,8^. ,^/° Ungarische Iiordoftbahn . . . 99^. zsch«fte». «llg. »sterr. Vauaesellschaft . . —^ _.^ Wiener Vangesellschaft..... __.^ ^. ^ Vf«»tzhriefe. «llg. »fterr. V«h»netzit . . . ly« ,y«.^1 dto. in S3 I«h» ^" Slldbahn » '. l ibbO lls'»^ V4 7b 95 2b S«db«hn. Xfton» '2^ U«,. Ofi.ahu . .'< 58'TV Vrixtt«»«. «rebil-l.......... lbb«) /5«^ «ud»lf« r......... 13« 13 7» »e«kl. «rullw» . . 61« «'«" Hambulg . . 6l»0 6>s" London .....,25 85. l«6l^ Pari« .........49-85 <5" «e«»fOf0 - l «r«in,jchl Ol»nzenll«ß«,«O,0b«i««ti«l«"'' l Prwatu«lltru«g: Gelb lH —, »«« ^'"