Laibacher Nr. 109. Pr2n»m«l«ti»n»pi«<«! Im «omptoil «»nzl> ft, »l. halbj. fi. b su, hiii die Zustellung in» H»u« halbj, 5« li. Mit dlr Post g»n,i. ft, 15, halbj, 7 bV. Dinstag, 13. Mai. Äns,rtion»g«bül- Yilr Netne Insliat« bi» »u 4 Zellen «5 lr., glößcre Per Zeile 6 li., bei öfter« Wicbnholungcn P« Zeile » lr. 1879. Amtlicher Theil. ^. ^m Is). Mai >8?9 wurbo in drr t, f, Hof. und Staat«. l>^"? '" ^'"' bns XXV, Ztiick drs Rcichsssl'sctzlilntlcs, ^cscn^ ^^"^ '" ^^ dculschen AuSgnbe, auügcgebeil und ^°chlbo enthält »ntrr l> ^ di^ Prrordüuiiss dl>s Miniftrls fiir Cultn« und Unt«-^lcht vuin ^4. April 1«7!1, niit wrlcher ciin' provisorische ^bciuds,,,,,^ des 8 Uü dcr evangelischen lt'irchenversassnng ülr s,. ^Nlltdai! wird; ^ " das (^sss^ von, ^i, April 1879, l'i-trch'end die Ne^nlis. Hi «^"6 drs Elschslilsjcs von drr Passcnniindunss bis Snccu i ' "? dns Gl's^; von, 7, Mai 1879 ildrr dic Registrierung "r Esshandrlsschiffc. "islli,^ ^^"^ ^"^ nmrdcn die italienisch-, böhinischo, pol» nH' lulhmische. sloornische. lroalische nnd roinanische A»S-«lu^i "'" l. Jänner l«?9 vorlänfia, blos in der dentschen Le°.A erschirnenen 1. Stiiclcii des ReichsgesetzblntteS a»S> '""l» und versendet. ^____ („Wr. Ztg." Nr. 109 vom 10. Mai 1879.) Nichtamtluhtt Theil. Laibach, 11. Mai. ^ , ^us Anlaß der Feier dcr silbernen Hochzeit Ihrer ^ Mlcil des Kaisers und der Kaiserin haben an ^ ^rschj-dcnen Unterrichtsanstalteu Lehrende und einw ^ ^u erhebenden patriotischen Festen sich ver-^H Ee. Majestät der Baiser haben diese zahlreichen liG^ungcu aufrichtiger Liebe nnd treuer Anhang-wohlgefällig zur Kenntnis zu nehmen geruht. O^ ^e. Majestät der Kaiser haben der Kirchen« und d^ ^evurstehuiig in Untcridria zur Herstellung h, ^'chthmindachcs eine Unterstützung von zwei» «,, "dcrtGuldcn auS Allerhöchster Privatlassc aller-^'gst zu speudcu geruht. Urtheile dcr Presse über das Programm der „112". s^ Die Wiener Blätter der letzten Tage beschäftigen ^ begreiflicherweise in sehr eingehender Weise mit da« ""Freitag veröffentlichten Programm der „112", hj., ^gleich ein politisches Glaubensbekenntnis für H "vorstehenden Renwahlen zu bilden bestimmt ist. ^ ..Neue freie Presse" setzt an diesem Werke „Breit. ^'Nglnt" und „DollrinariSmus" aus. Für ein Wahl- "glanull sn es nicht gcmeiuuerständlich, nicht llar ____________ genug. Sie tadelt, daß die Herstellnng der Valuta Übergängen sei. Trotz seiner Mängel fr^ut sie sich des Entwurfes, der der Wahlbewegung eine Richtung geben werde. Der Schwerpunkt aller politischen Arbeit der nächsten Zeit werde in der Herstellung des Gleich-gewichtes im Staatshaushalte liegen. Das Blatt heißt das Programm insbesondere als ein Mittel zur Einigung der vcrsassimgstreuen Fraetionen willkommen, da ohne eine kräftige und einheitliche Pariei kein Heil vun der Zukunft zu erwarten sei. Die „Presse" rügt, daß dcr (mittlerweile bekanntlich einstimmig an. genommene) Entwurf die wirkliche Situation nicht iu erschöpfender Weife keüuzcichnc nnd sich „in Enrven" bewege. Seltsam sei die Logik, welche die Nothwendigkeit der Herabsetzung des Hccresanfwandes mit „der Lage Oesterreichs zwischen den beiden größten Milltär^ slaalen" begründet. Dcr das Verhältnis zu den anderen Nationalitäten behandelnde Passus sei unverständlich uud bedürfe der Klarstellung. Im allgemeinen sei jedoch der Entwurf als ein willkommenes Erstliug»-zcicheu dcr Wahlbewegung zu begrüßen. Das „Fremdeublatt" billigt'rückhaltlos, daß die Behandlung der wirthschaftlichen Fragen in die erste Linie gestellt wnrde. Als erster ernster Verfuch einer gedeihlichen Partcibiloung verdiene der Entwurf alle Beachtung. Leider ergehe er sich vielfach iu Allgemeinheiten und werde der Präcisieruug bedürfen, wenn er nicht zn Mißverständnissen und erneuteu iuncren Kämpfen führen soll. Nmneiltlich was d,e Vcrmindcruug des Heeresaufwandes betrifft, kann sich das genannte Blatt nicht einverstanden erklären, wüufcht vielmehr eine entschiedene Betonung der Neichsintercsscn. Das „Neue Wiener Tagblatl" hebt mit Befriedignng hervor, daß die Opposition au» Schlnsse der Session und unmittelbar vor dm Neuwahleu kräftiger und ziel» bewußter erscheint, alK sie während der ganzen Session gewesen ist. Dcr Entwurf sci ein Ausfluß mannhafter Ueberzeugungen, das „Programm der Opposition" für die künftige Campagne. Das „Extrablatt" vermißt dort, wo dcr Entwurf sich gegen jede Ausdehnung der Occupation verwahrt, den geboteneu Beisatz „unter dcr Vorausfetzung, daß sie nicht nothwendig sein sollte." Davon abgesehen, könne jeder Verfassungstreue das Programs nnterfchreiben, welches idcntifch mit dem Programme der Regierung fei. Es habe also die „Opposition um jeden PrciL" endlich resigniert und ein: Basis aufgestellt, auf der alle Parteien, selbst die Ezechcn, ihre Vertreter in den Rcichsrath senden kön'icn. Die „Vorstadt-Zeitung" ist hauptsächlich von )en Programmsätzcn befriedigt, in denen der „Verständigung nnd brüderlichen Eintracht der Rationalitäten" das Wort geredet wird. Das Programm habe Mängel, sei aber nichtsdestoweniger ein gesunder Boden zu einer Einigung der verfassungstreuen Parteien, bereu Anbahnung spät, wenu auch nicht zu spät erfolge. Auch die „Morgcnpost" heißt insbesondere den von den anderen Nationalitäten handelnden PassuK ob seiner Versöhnlichkeit willkommen. Im übrigen verspreche das Programm des Guten zu viel, um gerade jetzt, vor den Wahlen, den Wählern volles Zutrauen einflößen zu können. Die „Deutsche Zeitung" endlich entschuldigt deu Fortschrittsklub wegen des Anschlusses au dieses Programm den Vorwürfen „mancher dem parlamentarischen Getriebe ferustehciideu Parteigenossen" gegenüber. Für die Mitglieder dieses Klubs gehe das Programm in vielen Stücken nicht weit genug, aber der Mlb habe einen rühmlichen Beweis seiner Selbstlosigkeit und Liebe zum Deutschthume iu Oesterreich gebe» wollen. Parlamentarisches. Der Spezialausschuß des Abgeordnetenhauses, welchem die Pctitioneu der steierischen Kurorte um Schutz ihrer Heilquellen zugewiesen wurden, hat feinen Bericht vorgelegt. Der Referent, Abgeordneter Freiherr v. Poche, führt in feinem ebenso umfassenden wie instruktiven Elaborate den Nachweis, daß die östcrrcichifchcn Heilquellen durch das allgemeine Berggcsl'tz in wirkfamcr Weise gegen die durch den Acrgwcrlsbetrieb drohenden Gefahren gesichert sind uud daß kein spezielles Schutzgesetz, beziehungsweise die Trplchcr Katastrophe verhindert haben würde. Denn niemand würde an die Möglichkeit gedacht haben, daß dcr Bergbau in dem sieben Kilometer von der Teplcher Urquelle entfernten „Düllinger"-Schachte die Quelle schädigen könnte, und selbst diejenigen, welche an die thcoretifche Möglichkeit einer folchcn Gefährdung geglaubt hätten, würden kaum verlangt haben, emen Schußkreis, dessen Radius eine deutsche Meile hätte betragen müssen und welcher eine große Anzahl im blühendsten Betriebe stehender Bergwerls-Untcrnehmun-gen in sich geschlosseu hätte, um ihre Quellen ziehen zu lassen. Der Bericht leugnet jedoch nicht, daß die Heilquellen nach dem dermaligen Stande der österreichischen Gesetzgebung solchen Gefahren ziemlich schutzlos gegenüberstehe», welche ihnen durch solche in ihrer Feuilleton. ^lera oder auf dunklen Wegen. ?i,man von Ed, Wagner. (Forlschuna..) ^'n,^ ^" "ach zehn Uhr, als Alcxa sich auf ihr ^ c, c l?ab. Das Feuer flackerte hell im Kamin. >d^ ""' dein Gesims brannte ein Licht. Ein Lchnstnhl ^d ?"' Kamin gerückt, zur behaglichen Rnhe ein« ^ ' "ber bevor sie sich darauf niederließ, fiel ihr chr^i 'hre Briefmappe, welche sie ans dem offenen '^t s^sch hattc liegen lasfen. Sie bemerkte, daß Ül'i ze ,, ^ aufmerlfam gelesen worden wären. Das "ei»i ^Mle übrrhanpt den' Anschein, als sei jemand ^b? s! "lchsuchen dcr Papiere gestört worden und <. ,5^? yrußer Eile wieder in die Mappe gelegt. !? >Ä 'lt Pierre Renards Wc,k," dachte Alexa. l^'e» > verscheuch! worden sein, ehe er alles wieder > ^'Uite. Es ist gut, daß sich in dieser Mappe ?^" d,. !"" '"einem Vater und keine Briefe be. ">»i^/"rch selche seine Mühe hätte belohnt werden Hl d'i> ?s^lt die Papiere wieder und besichtigte »i,t^ueme,l Schieblästchen deS Sekretärs, welche eii, lM , ,"er waren und an denen sie nichts Ver- V^c ^nf,^""lnn; dann unterzog sie ihre Koffer ^lH"6- Auch diese waren offenbar mittelst "" geusfuet worden und durchsucht. Sie nahm aus einem kleinen Kästchen voller Putz- uud Schmucksachen Stück für Stück heraus, um es dauu wieder geordnet hineinzulegen. Da fand sich auf dem Boden, so gut wie, möglich versteckt, eiuc hübsche uud sehr kostbare Brosche, welche sie am Tage vorher Mrs. Iu-gestre hatte tragcu fehcn. Ihr Schreck übcr dicscn Fund war unbeschreiblich. Sie zweifelte leinen Augenblick daran, daß Pierre Renard die Brosche gestohlen uud iu dem Kästchen versteckt hatte, nm sie iu den Verdacht des Dicb-stahlö, vielleicht gar, um sie ins Gefängnis zu bringen. Kalter Schweiß trat auf ihre Stirn, und eine liefe Verzagtheit kam einen Augenblick übcr sie. Wie kouute sie hoffen, ihr Mrk erfolgreich zu Ende zu führen, da sie bei jedem Schritt von ihrcn Feinden, die sie sich ohne ihr Verschulden zugezogen, beobachtet und verfolgt wnrde, denen kein Mittel zn gering war, nm sie zn'verdächtigen uud zu verdränge,,, uud die felbst gewissenlos gcuug waren, sie zur Verbrecher,',, stempeln zu wollen. Sie durste sich nicht über den Diener bei seinem Herrn beklagen, sie dürfte sich auch nicht Mrs. Ingcstrc «errathen; denn wie hätte sie die Feindschaft drs Dieners erklären wollen, ohne sich selbst zu verrathen?" Sie mußte selbst die Brosche wieder iu das Zimmer ihrer Beschützerin bringen. Sie steckte sie in die Tasche und machte sich auf del» Weg nach dem Gemach der alten Dame, wo sie sich nach devcn Befinden erkundigte. Sie fand Gelegeuhcit, die Brosche in ein offenes Schmuckkästchen fallen zu lassen, aus welchem Rcnard sie ohne Zweifel aenommen hattc. Dann kehrte sie, erleichtert aufathmend, zurück. In der Halle begegnete sie ihrem Feinde, dcr auf dem Wege zu dem Zimmer seines Herrn war. Es blitzte eine unverkennbare Schadenfreude aus seinen Augen. Ihr Besuch in Mrs. Ingestre's Zimmer kam seinen Anschlägen jedenfalls gelegen. Er grüßte mit unterthäuiger Höflichkeit uud ging au ihr vorüber. „Was wird er uutcrnehmen, wenn er findet, daß fein Vorhaben vereitelt ist?" dachte Alexa, als sie ihre« Zimmer zuschritt. 37. Kapitel. Erkannt. Ungeduldig wartete Pierre Renard an, andern Tage auf die Nachricht von dem Verschwinden der Brosche der Mrs. Ingestre. Ungewöhnlich erregt schntt er im Hause umher, horchte überall, wo zwei Dienstboten zusammenstanden und plauderten; aber niemand wußte, daß etwas Auhcrgewöhuliches vorgefallen sei Erst am Abend sah er Mrs. Ingrstre. und er machte em sehr erstauntes Grsicht, als er die fragliche Arojcke auf dcr Brust dcr alten Dame bemerkte. Alexa war während der nächsten Tage sehr auf ihrer Hut; sie untersnchte jeden Abend ihre Sachen fand aber nichts, was nicht ihr gehörte. ' Mrs. Ingestre wurde Alexa immer mehr zuae. thau uud dachte mit Bangen daran, daß das Mädchen mm bald zu Lady Wolga zurückkehren sollte. Aleza war eine so angenehme Gesellschafterin, fo sa»fl, so natürlich und aufrichtig theilnchmend mit ihren Leiden, daß Mrs. Ingestre beschloß, sir für immer zu mga-gieren, wenn cs ngrnd möglich sein würde. „D,c Vorsehung hat mir ein jt'"d ""sagt," dachte sie; „abcr dieses Mädchen lann mil eine Tochter sm,. Ich will sic nicht wieder zu Lady Wolga lassen, wenn ich es verhindern kann." Lady Wolga schrieb nicht an Alexa und verlangte ihre Rücklehr nicht. Lord Kiligsconrt hatte die Lady wieder besucht; er hatte sie von seiner Unterredung mit Alexa benachrichtigt und ihr gesagt, daß dieselbe ihr Geheimnis nicht offenbaren wollte, daß er ihr aber 928 Nähe vorgenommene Arbeiten drohen, welche nicht mit dem Bergbaubetriebe zusammenhängen, z. B. Schachtabteufungen zu anderen Zwecken, Arunnenvertiefungen, alle Arten von Eingrabungcn unter die Erdoberfläche überhaupt, sowie durch zufällig eintreteudc oder absichtlich herbeigeführte Ereignisse, welche geeignet sind, die Ergiebigkeit einer Quelle zu vermindern, diese zu verschlechtern, nach einem andern Punkte abzuleiten oder versiegen zu machen. Eine particulars Gesetzgebung zum Schutze der Heilquellen besteht derzeit überhaupt nur in Frankreich und in dem ehemaligen Herzogthnme Nassau. Der Bericht zählt die betresseuden gesetzlichen Bestimmungen auf und wendet sich sodann zur Besprechung der von den Petenteu gewünschten Maßregeln, bezeichnet die Forderung ausgedehutcr Schutzrayons nach dem Muster der französischen Legislation als nicht ungerechtfertigt, fügt aber hinzu, daß das französische Gesetz die Gewährung dieses Schutzes davon abhängig macht, ob die betreffende Quelle den Charakter der Gemeinnützigkeit au sich trägt. Im ganzen bezeichnet der Bericht die Forderungen der Petenten als zu weitgehend und als nicht erschöpfend. Denn es gebe neben den zu Heilzwecken benutzten noch eine andere Gattung von Quellen, denen eine eminente Wichtigkeit fur das Gemeinwohl durch Verbesserung der Gesundheitsverhält-nisse in mindestens ebenso hohem Grade zuerkannt werden muß, als vielen der berühmtesten Heilquellen. Es sind dies diejenigen Quellwässer, welche zur Wasserversorgung großer Populationscentren dienen. Es wäre daher nur einfach consequent, daß, wenn gewissen Heil-quelleu auf Grund ihrer anerkannten Gemeinnützigkeit gesetzliche Sonderbegünstigungen gewährt werden sollen, man diese Begünstigungen auch auf die eben genannte Kategorie von Quellwässern ausdehne. Aus diesen Gründen beantragt der Ausschuß, daß die Petitionen der Negierung zur eingehenden Würdigung abgetreten und dieselbe aufgefordert werde, mit thunlichster Beschleunigung Gesetzesvorlagen vorzubereiten, durch welche die Anerkennung der Gemeinnützigkeit solcher Wässer ermöglicht wird, welche in hervorragender Weise, sei es als Heilquellen, sei es als Trinkwasser für größere Ortschaften, der Verbesserung der Gesuudheit dieueu, und durch welche Vorlagen die zur Sicherung dieser Wässer nöthigen Maßregeln herbeigeführt werden können. Oesterreichischer Neichsrath. 455. Sitzung des Abgeordnetenhauses. Wien, l0. Mai. Die Generaldebatte über die Thierseuchengcsetze wird weiter geführt. Siegl erklärt sich für das von der Regierung acceptierte Prinzip der Grenzsperre, verlangt aber, entgegen der Regierung, welche fünf Jahre beantragt, nur ein Uebergangsstadium von drei Jahren, welches auch den wirklichen Interessen Galiziens am besten entspreche, weshalb er erwarte, daß die polnischen Abgeordneten nicht dagegen stimmen werden. Zum Schlüsse beantragt der Redner noch eine Resolution, in der die Regierung aufgefordert wird, Mahregeln zur Herab« setzung der Salzpreife zu treffen. (Beifall.) Dr. Heilsberg polemisiert gegen Dr. Krona-wetter, der unter anderm Lungenseuche nnd Rinderpest vertraue, und daß nichts, was es auch sei, seine Liebe und Treue zu ihr verringern könne. Alexa war bereits eine Woche in Mont Heron und hatte in dieser Zeit weder von Lady Wolga noch von ihrem Vater etwas gehört noch gesehen. Sie ging des Abends auf der obern Terrasse spazieren, aber der junge Graf war fast immer bei ihr, uud sie konnte ihn nicht fortschicken, obwol seine Aufmerksamkeit ihr zuweilen peinlich war. Pierre Renard bemerkte ihre Vorliebe zu ein« samen Spaziergängen nnd beobachtete sie scharf auf Schritt und Tritt, in der Hoffnuug, etwas Licht in das Geheimnis zu erhalten, welches ihn jetzt fast aus^ schließlich beschäftigte. Er hatte die gegen seinen Bruder ausgesprochene Absicht ausgeführt und den Chef von Scotland Zard im Namen seines Bruders Jean Re-N"r'o benachrichtigt, daß der vernrtheilte Mörder des letzten Marquis von Montheron in einem abgelegenen Thale an der Küste Griechenlands als Farmer lebte, unter dem Namen Mr. George Strange, daß er aber, weil er sich entdeckt glaubte, entflohen sei uud sich jedeufalls in den Felsschluchten in der Nachbarschaft seines Hauses aufhalte. Auf diese Nachricht hin, welche Jean Renard, der nach London gegangen war, durch seine persönlichen Aussagen bekräftigte, wurde in aller Stille und nllt der nöthigen Vorsicht' eine Nachforschung seitens der englischen Regierung unternommen, um die Verhaftung Lord Stratford Herons zn bewirken. In den Zeitungen war keine Notiz von diesem Unternehmen erschienen, da die Mittheilungen der Brüder Renard nicht aus den engsten Negierungs-kreisen hinausgedrungen waren, und s» blieb Lady Wolga noch immer in Unkenntnis der Thatsache, daß ihr früherer Gatte noch lebte und von Polizeispionen verfolgt wurde. (Fortsetzung folgt.) mit einander verwechselt habe, und gegen Steudel, da> durch die Grenzsperre die Fleischpreise in Wien nicht vertheuert würden. Es sei wünschenswert!), dem Coterie-wesen auf dem Wiener Viehmarkt ein Ende zn machen und den Viehzüchtern in den Alpenländern die Con->urrenz zu ermöglichen. (Lebhafter Beifall.) Dr. Krona -wetter vertheidigt fich gegen die verschiedenen Vorwürfe. Die Anhänger der Grenzsperre hätten nicht die Absicht, den Bedarf im Inlande zu decken, sundern Export zu treiben, wodurch die Fleischpreise iu Wien sich verthcnern würden, v. Pacher weist nach, daß die Interessen der Landwirthschaft und der Industrie einander nicht feindlich sind, uud daß die bösen Wirkungen des Ausfuhrverbotes nach Deutschland und der Einschleppnng der Rinderpest ans Rußland nur durch die Grenzsperre gehoben werden können, ^tendel erneuert seine Einwendungen gegen die Grenzsperre. Nach dem Schlußworte des Referenten Ritter v. Proskowctz, der nochmals beide Thierseuchengesetze wärmstens befürwortet, wird das Eingehen in die Suezialdebatte mit allen gegen 2 Stimmen (Steudel uud Dr. Krouawetter) angenommen. Zuerst gelangt das Gesetz inbetreff der Abwehr und Tilgung der ansteckenden Thiertrankheiten zur Verhandlung. Bei § 1 beantragen Dr. v. Petrowicz nnd Ritter v. Dzw onkowsti, daß die Maul- und Klauenseuche aus der Reihe der daselbst angeführten ansteckenden Krankheiten gestrichen werde, was aber von Dr. Graf bekämpft und vom Hause abgelehnt wird. Dasselbe nimmt hierauf die Hg 1—7 unverändert an. Bei 8 8 beantragt Fifchcr, daß die Ausstellung von Viehpässen im Inlande nur dann erfolge, wenn Senchen im Lande herrschen. Der R eg ieru n gs Vertreter, Sectionschef Kubin, hebt hervor, daß dieser Paragraph allerdings Verpflichtungen auferlege, welche jedoch im allgemeinen Interesse nothwendig erscheinen; es seien die Gründe pro und contra im Ausschüsse nach allen Richtungen hin discutiert worden, und man sei zu der Ueberzeugung gekommen, daß es nothwendig sei, diese Be-stimmnng beizubehalten. Dieselbe gewähre einen Schntz sür denjenigen, der seine Thiere auf die Thierschau bringt, wenn er weiß, daß nur solche Thiere auf die Thierschau gebracht werden dürfeu, für welche ein Thierpaß ausgestellt wurde. Was die von dem Abg. Fischer beantragte Erhöhuug der Eutfernung von zchn auf zwanzig Kilometer anbelangt, so wurde diese Ent-fernuug im Ausschüsse nach längerer Debatte auf zehn Kilometer festgesetzt, weil dies eine Distanz sei, wo für die Nachbarschaft die Evidenz über die Gesundheits-verhältnisse aufhöre. Redner bittet, den § 8 in der Fafsung, welche der Ausschuß beantragt, anzunehmen. Nach einigen Bemerkungen der Abgeordneten Schrems, Dr. Graf, Neumayer uud Freiherr v. Hackelberg beantragt Neumayer, die ganze Angelegenheit der Viehpässe den Landtagen zuzuweisen. Bei der Abstimmung wird jedoch tz 8 unverändert n"ch der Vorlage angenommen und die Suezialberathung abgebrochen. — Nächste Sitzung Montag. Friede zwischen England und Afghanistan. Am 9. d. M. wurden im englischen Lager von Gnndamuk der Friede zwischen Afghanistan und England abgeschlossen, Iakub Khan hat alle Bedingungen accepticrt, welchc ihm von der indu-britischen Regierung gestellt wnrden, nnd in eine ziemlich ausgiebige Gebietsabtretung gewilligt. England hat die sogenannte „wissenschaftliche Grenze" vollständig erworben nnd die Westgrenze Indiens ein gutes Stück, bis au den Kamm der Grenzqebirge, vorgeschoben. Der ganze Khyber-Paß, das Knrum-Thal bis zum Shuturgardan-Paß, uud endlich das auf dem Wege von Qucttah nach Kandahar liegende Pischiu-Thal bis zu dem Ehodscha-Passe im Chodscha-Amram-Gebirge werden dem indischen Reiche einverleibt. Vom Shutur-gardan-Passe bis Kabul sind 100 bis 120 Kilometer, so daß eiue englische Colonne in fünf bis fechs Tagen jederzeit vor der Hanptstadt Afghanistans eintreffen kann. Ob die zwischen dem Kurum- und dem Pischin« Thale gelegene Landschaft Siwistan ebenfalls an das indo-britische Reich fällt, ist nicht bekannt. England wird in Kandahar einen Agenten anstellen nnd in Kabul einen britischen Gesandten unterhalten, zn wel« cher Stelluug Major Cavaguari berufen ist. Derselbe wird den Emir — es ist das erste mal, daß Iakub iu ciuer englischen Depesche diesen Titel erhält — nach Kabnl begleiten. — Die Grazer „Tagespost", von der Erwartung ansgehend, daß hiemit der definitive Friede zwischen den beiden kriegführenden Theilen angebahnt sei, widmet dieser Nachricht nachstehende Betrachtung: „Es unterliegt keinem Zweifel mehr, daß sich sowol England als Afghanistan über ihr militärisches Können arg getäuscht haben. In Kabul ist man hcntc wol klar darüber, daß die Vernichtung einer britischen Armee nicht mehr so leicht herbeizuführen ist, wie 1842 und daß selbst die angestrengtesten und kostspieligsten Bemühungen, eine afghanische Armee nach europäischem Muster zu schaffen/ zum größte» Theile vergebliche warcu. Im Kabinette des Lords Lylton aber ist mall ebenso davon zurückgekommen, sich in das Abenteuer einer Eroberung von ganz Afghanistan zu sturz^ Der mehrmonatliche absolute Stillstand der ^p rationen auf allen Punkten und die Unfälle der NR ber- und Kurum-Colonne machten der Obcrleitmlg w° klar, daß an ein Festhalten der verschiedenen '« uud einen gleichzeitigen Vormarsch anf Kabnl t>M das Kabul-, das Lugar- uud Taruakthal und an e'M Marsch nach Herat nicht zn denken sei. Das M^ britische Reich ist nicht Militärmacht genug, um M in ein solches Unternehmen zu stürzen, in welchem ^ stets die unbeweisbare Gegnerschaft Rußlands mn ü-bekämpfen hätte. Es ist auch weder rathsam. ^M> von europäischen Trnppcn ganz zn entblößen, no ' allzu viele eingeborue Truppen für eiuen solchen KN,^ heranzuzieheu. Endlich gaben wol auch die vcrMlic ftuauMe Lage Iudieus', das britische Deficit uno ^ schwierige Haltung des englischen P"llaments. !^ die drohende birmanische Gefahr uud die WA ' welche der südafrikanische Krieg auferlegt, den MsM^ So ist es denn gekommen, daß die eulsiM. Bedingnngen weit milder ausgefallen sind, "ls >' am Tage der Einnahme von Dschellalabad und >^ der Besetzung vuu Kandahar für möglich gehalten ^ ' Die wichtigste strategische Erwerbung der EluMM ist diejenige des Kurumthales bis zum ShntturMM Paß; denn sie gibt ihnen den Weg auf Kabul ^ das Logarthal frei und gestattet ihnen dadurch s gleich einen großen Einfluß anf die Beziehungen verschiedenen Stämme zu einander, namentlich , mächtigen Ghilzai zn den Khost-Stämmen. Nicht M"" wichtig in politischer und militärischer VeziebM ' die Erwerbung der fruchtbaren Landschaft WIM zum unwegsamen Äcrgwall von Kwadja-AüN'aN schließlich 'des Khudiak-Passcs. Dieser führt oe» ^' nach Kandahar, nnd der für diesen Platz zugeM^ß britische Agent sichert wiedernm den politischen ^"^ ,, auf diese Gegend nnd die Bezichuugen zu den Du^ im Osten Afghanistans. Daß fortan ein st""^ britischer Gesander in Kabnl wohnen wird, war), selbstverständliche Bedingung. Jedenfalls trägt MW' durch deu Friedensvettrag ganz bedeutende ^^ davon, indem es in völkerrechtlich geregelte VeziclM zn Afghanistan tritt und dadurch' in'die Lage lo>m ' seinen Einfluß in bequemster Weise geltend zu macy Insoferne ist dieser Friedensschluß eine Schlappe >,^ Rußland. Indessen übernimmt das indo-britische ^ dnrch die Erwerbung der oben genannten TcrNt ^ nnd strategischen Positionen auch kostspielige millt"" Z Verpflichtungen, die, wenn besagte Punkte eillts^'^ nur als Etappen anf dem Wege nach Kabul ""^B< aufgefaßt werden sollten, ungeheuere Dimension nehmen würden." __<- Der Saatenstand in Oesterreich. Auf Grund der eingeholten authentischen V^, tiouen nach dem Stande Ende April l6" D üffentlicht das k. k. Acker ban Ministerium !",^ folgenden Bericht iibcr den Saatenstand in Oeslel Ungarn: ...,? Die zweite Aprilhälfte war dnrch anhaltend "ll^ Temperatur, welche jedoch nnr ausuahmswelje ^ Gefrierpunkt erreichte oder »inter denselben he^Mt und dnrch oft wiederholte Niederfchläge ch"^"^B Die Abweichnngen von diesem Witternugsgange .„i verhältnismäßig wenig bedeutend. Nur in ^'^,is, ehemaligen Podolicn gehörigen Theile Os^ .Z i» dann ill einigen Gegenden Böhmens, besl)»^ ^< dessen nördlichen Theilen, wnr trockene >^! ^,,,-ch-herrschend, nnd eine veränderliche Witterung " s^,g^ schnittlich normalen Tcmperatnrs- und Niedcl^^ Verhältnissen war in der Bukowina nnd in ^^' bürgen, dann an der Sndgrenzc Ungarns vorl" ,^Z Auf den Vorbergen dcr höheren Gebirge ^,. ..^il)>l Schnee bis hart an die Grenze dcr Gelre'^^, und blieb anf den nördlichen Abhängen der Alp ^h, selbst häufig liegen. Anch in den Getreideregwnc' ^ mens, Schlesiens, Galiziens und der nördlichen ^ länder stellten sich wiederholt Schneegestöber em^, Fröste werden nnr ans Steiennark und ^^ berg, dann einigen schr wenigen Gegenden der .„-westländer nnd Galiziens gemeldet. In vielen "^ den Ungarns, besonders im westlichen AMc chl^ Landes nnd im Küstenlande, waren die 9l>eoc>' ^,, so stark und anhaltend, daß nicht nur WieW', > scht auch Aecker anf längere Zeit unter WcMr "^ wnrdeu. Da die ^ahl der relativ warmen ^^^ ijt her beinahe überall nnr eine fchr geringe w" > g5 die Vegetation im allgemeinen nngewöhllllch lm ^^ Namciitlich gilt dies von den Ländern "'" ^,.^0 theilen der südlichen Zone. So werden "'.^.iM noch nicht einmal die Seidenrauvenclcr an«,^ z> nnd fangen in Istrien die Maulbecrbau« e ^sft treiben au. Die hier und da ""gekoini'ie ^1. konnten, da sie eine wenig entwickelte Vcgctau ^, nicht viel schaden, etwaige Schäden aber w" nachfolgende ansqiebige Regen schnell ,^'^'.^lng ' Für die Wintersaaten war die den meisten Fällen günstig, da erstere von " ^ ^ Wachsthume zurückgehalte», in dein 1"^' M-sich kräftig bestocken konnten. In zuums) »29 genden dcr Nordwestländer, dauu Galiziens und der nuldlichcn Alpeuläuder war jedoch die Kälte so groß, °aß sie nicht nur das Wachsthum, sondern auch die ^estockmig hinderte, daher dort ein nicht uubeträcht« -lcher Theil der Wlllterjaaieu, bejouders der Roggen« ^ateu, sehr kümmerlich aussieht, auch namentlich iu ^alizien und Krain über schütteren Stand des ^loggens gellagt wird uud manche Saaten sich lion °kn durch den Nachwinter im März erlittenen Schäden Wt mehr erholten, welche sich bei entsprechender ^ittermig noch hätten erholen tonnen. Im Küsteu-">we so wie auch iu Uugaru und Kroazicu sind viele u»d in Niedcrösterrcich sind manche Wcizensaateu iil' >°lge der großen Nässe bleich oder gelb geworden. Mvlge häufig vurtumlnendcr großer Nässe nimmt "^ Uulraut in vielen Saaten in ungewöhnlichem '"laße überhand, worüber besonders in Ungarn häufig Magt wird. Alle erwähnten Uebelstände hindern jedoch nicht, ^' Stand dcr Wintersaaten im allgemeinen mit Rück« W aiif das vortreffliche Aussehen des größern Theiles ^selben als einen befriedigenden, zu den besten Hoff-"ungeii berechtigenden zu bezeichnen. Am meisten wird °u Stand des Weizens im Flach, und Hügcllande °er Äulowina uud iu Siebenbürgen gelobt; diese Frucht l^hl überhaupt mcisteuthcils bc'ffer als Roggen, muh "uch iu manchen, j^och ziemlich scllenen Gegenden ^3en zu großer Ueppigkeit bereits geserbt werden. ,i loggen schoßt bereits in den südlicheren Theilen ^'garus, in Nicderöstc> reich fängt er erst zu schösse» ""' und zwar nur in güustlgeu Lageu. Ueber den Raps liegen beinahe durchgehends ''^' Bnstigc Nachrichten vor. Derselbe steht in den "nsten Gcl,el,deu Ungarns bereits in reicher Älute, ", "u Norowestläuderu uud Galizieu ist die Blüte-^ deinuächst zu erwartcu. Der Glauzläfcr läßt sich ^u letztgenannten Ländern schon häufig scheu. Kagesuemgkeiten. -~ (Großer Postdiebstahl in Wien.) Au3 ^ vom Wiener Hauptpostamte zum Südbahuhose . ^ä'tttcn Postwagen wurde Sonntag nachts der Geld. y?°l Ar. 4 mit dcr Bezeichnung „Traufit Südbahu" ^., ^e bisher noch unaufgeklärte Weise gestohlen. Dcr tt^/^c Geldwert!) der abhanden gekommenen Post- ^ soll sich über 40,000 fl. — nach riuer audercu ^ ^>e s^ar über 100.000 st. — belaufen. Der Fall H ^begreiflicherweise grüße Scufatiun. Die gauze H ^iefselldilug dcr Cc»tralc, aller Filialen uud dcr n,^ltc, welche mit den Souutag früh abgegangenen ?^ü der Südbahu uach uud üocr Trieft, uach ulld . ^ H„a,aru, uach und über Tirol expediert werden ^"tr. bcfaud sich iu diesem Geldbeutel. . -— ^Iustizprufuugeu im Jahre 1878.) )!'" geuauuteu Iahrc siud iu Oesterreich 23!) Prüfungen !^ bas Richtcramt, 139 für die Advokatur uud 34 für "5 Notariat, somit zusammen 412 Iustizprüfungeu ab- ^nlten wurdcu. Von diesen Prüfuugeu weisen 10 Per- ^ k'neu ausgezeichuetcu Erfolg auf, 34 Perzeut siud c / !^hr gutem, 50 mit gutcm uud 6 Prrzcut uhuc Er- 8 nligelegt wordeu. Nach dcr Prüfuugsart cutficleu ^U obigru 412 Prüfungen 58 Pcrzcut auf das Richtcramt. ^ /pkrzent für die Advokatur und 8 Pcrzeut auf daS !>e ,"'"- Fast dasselbe Perceutualverhältuis stellt sich iuglich i)^, Spracheil heraus, iu welchen die Prüfuugeu i/"cgt wurdeu. 212 Prüsuugcil (52 Pcrzeut) wurdeu l>>,^"^^"' Sprache, 102 (3'.) Perzcut) in deutscher und «^ "udcrcu Sprache, cudlich 38 (9 Pcrzeut) iu ciner ß»d Aschen Sprache allein abgelegt. Diese Resultate Hüi?" ^"eu dcr Vuljahrc ziemlich gleich geblieben. w^> 1" 1^78 sind in Oesterreich 119 Auseultautcn Ii^ Mnttcu befördert, 138 Advokaten iu die Advokaten- to^/'"lictragen uud 20 NutariatSkanoidatcn zu No> ^ ^Unuut wurdcu. Es ist demnach die Zahl dcr im ^ »nc>s '""lht jl'dcu Äbcnd genau dasselbe. Hat c? die ,""c ^"llc ciustudicrt, so wiederholt sie jede, Ritz .., lciustc Nüauec. Die Wolter stellt Rossi un-tz letzen ' ^uch an ihr hat er iudcsscu manches lll^s ^ ^un den uiännlichcn Künstlern des Burg. «w ^ l)e,,?^ er «ls weitaus die erste Bühue Deutsch-rin besl^ ^""' scheint Souucuthal dem grußcu Küustlcr ^. «Ne^ ^llcn zu haben; auch für Robert hat er ok ^ Ni '^^ ^urt. Im allgcmciueu meint er, ^l^at, ."^' AttrMauspieler Schiller bcfser fpiclcu »ick/'sch. k. ' ^"' lehtercu fasscu sic zu wcuig !!c>3K^ ^'"züclt ist cr vuu dcr Gallmcycr. Sie hat ^it Virtuosität handhabt, fanden im aufmerksam zuhörenden Auditormm rauschenden Bcisall. Heute abends lonzerUercn die Genannten im Aucr'schen Vrauhause „zum Rössel". 930 — (Die Generalversammlung) des hiesigen gewerblichen Aushilfskassen - Vereines, registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung, findet Sonntag den 18. d. M. um 11 Uhr vormittags im städtischen Rathaussaale statt. Die Tagesordnung ist folgende: 1.) Jahresbericht und Rechnungsabschluß pro 1878 ; 2.) Mittheilungen des Vereinsoireltors; 3.) Bericht des in der letzten Generalversammlung gewählten Nevisions-Ausschusses; 4.) Ergänznngswahl von vier Mitgliedern des Vorstandes; 5.) Wahl eines Revisions-Ausschusses zur Prüfung der Iahresrechnung pro 1879 ; 6.) all» fällige besondere Anträge der Genossenschasts-Mitglieder. — (Mord an fall.) Die aus Zerovnica, Ortsgemeinde Laak bei Steinbrück, gebürtige Grundbesitzerin Ursula Stigl wurde am 3. d. M. nachmittags beim Nachhausetrcibcn ihrer Ochsen vom Vichmarlte in Laat Von einem unbekannten Manne angehalten, der zwei Pistolenschüsse auf sie abfeuerte, von denen einer sie schwer verletzte. Der Verbrecher entkam. — (Ein Wohnungsei n schleiche r) Der Laibacher Schwurgerichtshof beschäftigte sich in seiner Sitzung vom 10. d. M, mit einem sicherheitsgefährlichen Gauner erster Kategorie, der vor mehreren Monaten auch in Laibach mehrfache Proben seiner Kunstfertigkeit im Diebsfache abgelegt hatte und von hier aus mit seinem 3iaube glücklich entkommen war, allerdings nur bis Cilli, woselbst er sich durch den Verkauf einer der in Laibach gestohlenen Pretiosen verdächtig gemacht und hicdurch seine Verhaftung herbeigeführt hatte. Der jugendliche, erst 20 Jahre zählende Gauner, Namens Markus Bosina, seines Zeichens Bäckergeselle und im Gurlfelder Bezirke zuständig, hatte sich die Wohnungs-einschleicherei zum Spezialfache erkoren und es in diesem Genre bereits zu großer Nuutiniertheit gebracht, was zahlreiche erfolggekrönte Diebstähle beweisen, die er in Ugram, Laidach und möglicherweise auch schon in anderen Orten verübte. In Laibach gelang es ihm im vorigen Jahre, die momentane Abwesenheit oder Unachtsamkeit der Hauslente benutzend, sich in die Wohnung de» Handelsmannes Herrn Schläfer, des Herrn Oberingenicurs Hans und des Fräuleins Schmalz einzuschleichen. Ersterem stahl er aus einem Glaskasten ein Fernruhr im Werthe von 7 si. und 4 Silbergulden, dem Zweitgenannten zwei Silber- und zwei Ehinasilber-Löffel, im Gesammtwerchc von 10 st. uno Fräulein Schmalz eine anf 50 st. bc-werthcte goldene Uhr nebst gleicher Kette, ein goldenes Armband im Werthe von !55 st. und eine mit 20 fl, bewerthete, mit einer eingravierten Widmung versehene silberne Tabaksdose. Im ganzen waren es 11 »n ähnlicher Weise verübte Diebstähle im Gesammtwerthe von nahezu 400 si., auf welche sich die Anklage erstreckte. Obwol sich Bosina der letzteren gegenüber hartnäckig leugneud verhielt, erkannten die Geschwornen dennoch in acht Fällen auf „Schuldig" (darunter alle drei Dicb-stähle in Lalbach), infolge oesfen der Gerichtshof unter dem Vorsitze des Landesgcrichtsrathes v, Zhuber den Angeklagten zu sechsjähriger schwerer Kerkerstrafe sowie zur Leistung des Schadenersatzes verurtheilte. — (Süd- und Rudolfbahn.) Der Verkehr auf den beiden, unfer engeres Heimatland durchziehenden Eisenbahnen war im Monate März d. I, folgender: Südbahn: Befördert wurden 401.453 Personen und 388,611 Tonnen Frachten; die Einnahmen betrugen 2.909.123 Gulden und stellten sich höher als im März 1878. — Rudolfbahn: Befördert wurden 08.035 Personen und 105.798 Tonnen Frachten; die Einnahmen beliefen sich auf 313.250 si. und waren etwas niedriger als im März des Vorjahres. — (Beamtenverein.) Vom ersten allgcn«inen Beamtenverein der österreichisch-ungarischen Monarchie kommt uns folgender Geschäftsausweis pro April d. I. zu. Im Monate April liefen 432 neue Lebensuersiche-rungsanträge über si. 477,250 Kapital und st. 3220 Rente ein; abgeschlossen wurden 373 Versicherungsverträge per si. 364.570 Kapital und si. 3814 Rente. Der Gesammtstand der Lebensversicherungsabtlieilung am 30. April bezifferte sich mit 31,365 Polizzen (Verträgen) über fl. 29.609,200 Kapitals- und si. 61,486 Rentensumme. Hievon waren rückversichert si. 765.600. Durch Todesfälle im Laufe diefes Jahres sind 118 Versicherungsverträge erloschen und aus denselben ft. 93.600 fällig geworden. Die feit Beginn der Vereinswirlfamleit ausbezahlten Vcrsicherungskapitalien betragen fl.2,157,000. An Prämien pro April war die Summe von si. 115,850 einzuheben. Neueste Post. Original-Telegramme der „Laib. Zeitung." Wien, 12. Mai. Das Abgeordnetenhaus nahm die Resolution betreffs Errichtung medizinisch-chirurgischer Facultäten in Lemberg, Olinütz nnd Salzburg an. Die Gesetzentwürfe wegen der Secundärbahneu Ezaslau-Zaniratch und Chodau-Neudek wurden ebenfalls angenommen. Sodann Spezialdebatte des Thier-feuchengefetzes. Die „Pol. Korr." berichtet aus Ragufa, l2ten Mai: Gestern wurde Spizza feierlich übernommen. Die Truppen rückten anstandslos in Sutwmare ein; die österreichischen Behörden wurden vom mmiteilegri« llischen Abgesandte!, begrüszt, der das versammelte Volk zur Treue für den neuen Herrscher aufforderte. (Ziuius.) Deputationen der ÄevölktNlng drücken deren Freuden-gefühle und ihre unwandelbare Treue für den Kaiser aus. Rom, 12. Mai. Im heutigen (Konsistorium wurden Fürstbischof Fmstenberg und Erzbischuf Haynald zu Kardinälen, Forlati zum Bifchof von Cattaro ernannt. London, 12. Mai. Die „Times" melden aus Gmldamut vom 11. Mai: (5cwagnari überreichte Iakub Khan ein Schreiben des Vizelönigi, adressiert an Emir Kabul, wodurch Iakub als factischer Herrscher Afghanistans anerkannt wird. Moskau, 12. Mai. Der Generalgonverneur erließ eine Verfügung, betreffend den Waffenhandel und den Waffenbesitz, analog der in Petersburg erlassenen Verfügung. Odessa, l l. Mai. Fürst Battcnberg ist heilte vormittags hier eingetroffen, wurde von den Behörden nnd der Vevöltenmg festlich empfangen und ist nachmittags auf der Aacht „Erltlik" nach Livadia abgereist. Wien, 11. Mai. (Mont.«Rev.) Der Neichsrath dürfte gegen Ende dieser Woche geschlossen werden. Es steht aber noch keineswegs fest, ob dieser Act mit» telst einer feierlichen Thronrede erfolgen werde. Trieft. 11. Mai. (Presse.) Das bereits zweimal verregnete Volksfest des slovenischen Vereines „Edinost" hat heute nachmittags stattgefunden. Der Festplatz war mit Fahnen, die Tribünen mit den Bildnissen des Kaiserpaares und slavischen Inschriften geschmückt. Der Statthalter sammt Gemahlin wurden mit öivio»Rufen und Pö'llerschüssen begrüßt, worauf die Volkshymne von einer Militärmusilbande gespielt und mit Zivios aufgenommen wurde. Die Rede Na-bergojs betont die Anhänglichkeit der slavischen Stämme an das Kaiserhaus. Vereinspräsident Dolenec weist die historisch bekannte Ergebenheit der Slaven für die Habsburger nach und sagt, daß ihnen Abfallgelüste fremd seien. Der Statthalter sprach in slovenischcr Sprache seine Freude über die loyalen Kundgebungen der Tricster Slaven aus. Das Fest wurde durch strömenden Regen unterbrochen. Trotz des Regens harrte aber die enthusiastisch bewegte Volksmenge ans. Madrid, l 0. Mai. Der König glbt Montag ein Bankett zn Eh^n des Kronprinzen Erzherzog Rudolf. — Der Postzng zwischen Madrid und Eudix ist entgleist; sechs Personeil wurden getöotet, mehrere verwundet. Paris, 11. Mai. (N.fr.Pr.) Die Gerüchte über eine Ministerlrisis, die gegenwärtig circulieren, sind alle falsch; die Minister sind prinzipiell einig, sie differieren blos in nebensächlichen Dingen, so in der Polizeifrage. Das Gesammtkabmet tntt vor die Kammern und' bleibt, bis diese ihm das Vertrauen entziehe,,, was unwahrscheinlich ist, da die Majorität der Republikaner die Regierung stützen will. Telegrafischer Wechselkurs vom 12, Mai. ^. ,. Papier«Nente 6545. — Silber . Rente S7'1b. - «so!»' Rente 73 05. 1860er Staats'Anlehen 126-. — Va»t.«ctien 830. — Kredit» Acliell 25!) 50, — London 117 35. — ZMl — —. K. l. Münz-Dulaten 5 52. — 20. Franken «»tuae s 36. - 100'Reichsmarl 57 «5. Wien, 12. Mai, 2'/, Uhr nachmittags. (Tchl>'M>^ Nreditacticn 259 50. 18U0er Lose 126 50. 1864er Lose 1«' , österreichische Nente in Papier 66 50. Staatsbnh» 26/'", Norobahn 922'50, W-Franlenstücfe 9 »6 . ungar. KrcditacMN 238 50. üslerrcichischeFlancubanl —. österreichische AmMam 11350. Lombarden76 7.'.. Unionbanl 76—, Llnndaciie"''s< "' türkische Lose 20 75. (loimimnnl^'lnlehs» 114 70, EWplische-, Goldrente 79 10. ungarische lttoldrente 92 50. Fest. Anbekommene Fremde. Am 12, Mai. Hotel Gtabt Wien. Prohasla und Schulz. Graz, - Deal. M!' Priester, Laibach. — Dr. Salier; Gicscnbicr, Ksm,. "lidA"»' Trieft. - Voll und Vcnig. Kslte.. Wien, — Clerck, KM» Korneuburg. . Hotel Elefant. Muravch. (veneraldirellor der RudoMY''. Wien, Moril). RegierungSrath. - Kuh», Belliebsdircit^ nnd Stcindl. Eisenbahninspettur. Stcyr, — Schuabl, lM' bahnrcvidcnt, Leubcn, Mnrlo, Nfm,, Klagenfurt. - f"" man. Kfm.. Graz. - Morpurgu. Kfm.. Trieft. - Durbes". ilfm,. Fiume. — Wicöner. Kfm,. Vriinn. - Beschäl, I""' Adclsbcrg. — Dietrich, Ksm, Wippach. - Icrman. Ste«" amtscontrollor, Idria. — Trevn, Aßling. .,.<,,. vaierischer Hof. Kcrsul. Hdlsm., Fiumc. Pirler, GoM". — Reittcr, Pastau. — Schirmcr. Berlin. .. z^ Mohren. Koschnil und Komatar. Bistriza. — WaberSlll, "^ Josef und Cui Johann, Tolmein. — Komatar, Strame Dedcl, barmhcrz. Bruder, St. Veit. ______. Verstorbene. Den 11. M a i Iohaun Justin, Sträfling. 45 I., Kast^ gasse Nr, 1^. Leberentlntung. Rudulf Millanz, H""°.^ maunstind, !, Mon. Domftlatz Nr. I... Gehirnhöhlen-W.'li"^ Den 12. Mai. Antun Pichl. KlmiuiehstcchclS ^ und Rcserucgrsreitr. 19 I. Petersstraszc Nr. l,i>. Lu»cieiitu°' lulose, - Issnaz (^jrachsl. llhrinachcresohn, :.Mou,. NoftW 9ir. >:'., Mcnii^itis, — Katharina Puwcnil, Arbeit«««""" 45 I., Kuhlhal Nr. 3. Gehirnapuplcxie. __^. Korrespondenz der Redaction. , In ^. - Karte nnd Vries Western richtiss erhalten- ^ lchtercn folgt briefliche Antiuort, jobald uus die DurchM^, Manuscriptes möglich gewordeil ist. Vorläufig unscttN bindlichslen Dant. Meteorologische Beobachtunsten in Laib^> Z ^« W^ °^ 2° «^ :l' « ö^'ß Z « ^ "^^ 7 U. Mg, 72s !)6 ^. 8 8 SO. schwach ' bewöM «,)g 13, 2 ., N. 731-l^ ^-i:i6 SO. mäßig thcilw.heiter " 9 ., Ab. 73431 -j- 7 6 O. schwach bewöllt .^, Angenehmer, souiuger Tag; sehr liihl; abends ^> Das Tagesmittel der Wärme ^- 1U0', um 4 3" unt" Normale. ^^^^^^^ Verantw,rtlicher Redacteur: Ott» m«r Na»nbel^. W Danksagung. > >W Fiir die zahlreichen Ärwcisc de« Beileids >" > ^W die gespendeten Kränze anlnsjlich des Versch"^" W DW der Frau W > Herluine o. 3c!wW^3omuollll!ell > W sprechen den tiefgefühlten Dnnt auS W M die trauernden <5!)l.'!(li!)d'l(!)!. Wien, 10. Mai. (1 Uhr.) Veranlaßt durch die etwas mattere Tendenz der Berliner Vürse, nahm die Speculation einige Realisierungen vor. Pllpierrcntc........66 45 66 55 Silberrente........6?-- 6710 Woldrente.........78-25 79 05 Lose, 1854........116 75 11725 » I860........126 25 126 50 » I860 (zu 100 fl.) . . . 130— 130 50 ^ 1864........161 __ 16150 Un«. Prämien-Anl.....10175 102 — Krcdit'L..........172 — 173 - siudolfs.L.........,7_. 17 25 Prämienanl. der Stadt Wien 114 25 114 50 DollllU'Regulicrungs.Lose . . 109 50 109 75 Dumäuci: - Pfandbriefe . . . 143 _, 14^50 Ocftcrr. Schatzschcine 1881 rück» zahlbar.....«' ' - W1 - —-— Oestcrr. Schahscheine 1882 ruck» zahlbar........100 - 100 25 Ungarische Goldrcntc .... 32!jb 3345 Ungarische EisenbahN'Anleihe , 108- 10«°,0 Ulläarischc Eisenbahn-Anleihe, Cumulativstückc.....- l08-. 10825 Ungarifche Schahanw. vom I- ^74..........II»— tiv^d Unlehen der Ttadtgemeinde Wicn in V. V. ..... 9950 100 Vrnndentlaftuugü Dblinatlsoe» j Böhmen.........102 - 103 — Niederösterrcich......104 75 — Galizien.........89 25 89 75 Siebenbürgen.......8125 82 — Temeser Äana!......812b 81 75 Ungarn..........3525 85 75 «etien von Vanlen Vül» Wir« Anglo.östcrr. Nanl.....115 25 115 50 Kreditanstalt .......259 25 259 50 Dcpositenbans.......185 167 Kreditanstalt. unc,ar.....233 25 23950 Ocsterrcichisch' ungarische Bank 324 - 826 - Unionbaul ........7625 76 50 Vcrlehrsbant.......11175 112 25 Wiener Banlverein.....110 75 120' Uslien van Transport Nnterneh» mungen. Nlfiild.Vllhn .......12s - 12950 Donau-Dampfschiff.^csellschaft 567- 569 ^ Elisabeth-Nestbahn.....178 17825 Olid ware Ferdinands.Nordbahn . . 22'i0-2235 — Franz.Iosevh-Bahn .... 14025 14050 Galizische Karl« Ludwig. Bahn 235,'.0 236 Kllschau'Oderbergei Aahn . . 108 25 108 75 Lcmoerg'Czcrllowitzcr Bah» . 134— 134 50 Lloyd - Oescllschast.....649-. S51 - Oesterr. Nordwestbahn . . . 12625 12675 Nudolss.Äahn.......13l 131 50 Ttaatsbahn........266 50 26? Sttdbahn.........77- 7750 Theiß.Bahn........19l) 19!) 50 Ungar,'galiz, Verbindungsbahn »7 75 98 25 Ungarische Nordostbahn . 124 50 l2l, - Wiener Tramwlllj'wefelifchaft 185 50 l86- Pfandbriefe. Allg.öst.Vodenlreditanst.li.Gd.) 114 75 115 - « .. .. siB-V.j 99 99 25 Ocsterreichisch. ungarische B.lnl 100 l»0 I0l Ung. Äodentrcdit Just. (A.»V.) 98 25 98 50 PriorltatS Dbll«atlanen. Elisabeth-B. 1. ltm.....95' 35 50 Ferd-Nordb. in Silber , , . 103 50 104 Franz Joseph Nahn .... 9250 9275 Mal. Karl'Lndwia-B, 1, Cm, >02^ ^ ?Z Oesterr. Nordwest-Bahn . , "^ ?l^ Siel.enbiirger Bahn ^ "'> ^7^ Staatsbahn 1. Em, . - ^^ il9 " Tiidbahn ü 3'/...... lUtt i^" 5«/. .... - ^"'^'^ Tcviieu. ^ Auf deutsche Pläye . . ^ - ^740 l'?;, London, furze Sich' - - ^ ^,^o tt?', Londl)n. lange Sicht . Paris........ ^ Vell»««rte« Dukaten . . - ' "' " " s > ' Napoleonsd'or . 9^3"/,. Deutsche Ncichs- 57 , ljU ^ Note,l . . . , 57 „ >" ^ ,^ ^ ^ Silberaulde» , . 100 „ ^ « Krainische Vr.mdentlast'.ngs-Obl'aat"" Mld 9150. Wa" .. ..g.75 b" Nachtrag: Um 1 Uhr 15 Minuten notieren- Papierrente ttU45 bis 66 55. Silberrente 67— bis «7'10. wsldrente 73 95 bis 79 05, Kredit 259 80 bis 260' -114- . London 117-40 bis 117 70. Napoleons 9-2S'/, bis 9 27. Silber 100 — bis 100 . ^