Ptuj, 11-15 October 1999. Archaeologia Poetovionensis 2. Pokrajinski muzej Ptuj, Ptuj 2001. ISSN 1580-7355. 396 pages, 164 figures, 47 tables, 4 maps. The international scientific symposium was dedicated to the 1930th anniversary of the first mention of Poetovio in written records, to the centennial anniversary of the discovery of the first temple of Mithras at Spodnja Hajdina near Ptuj and to the construction of a protective building over the remains of this first temple. The papers cover four topics and are published in four languages; Slovenian, German, English, and French. Poetovio in the 1s' century AD was the seat of the provincial governor and the military headquarters of the Panonnian army, from the 2°d century onward the headquarters of the Pannonian fleet, the headquarters of the provincial financial, tax, and custom services. The first few papers present the links of Poetovio with neighbouring towns through the archaeological data. Most of the papers deal with Mithraism in the territory of the present-day countries of Slovenia, Croatia and Hungary, its origin, expansion, position within the Roman religion, its symbolism and rituals. The stone, metal and ceramic finds are presented from all five temples of Mithras discovered at Poetovio and the temples of Mithras at Aquincum, as are connections between Mithraism and other Roman cults, the spread of Christianity, and so forth. I must stress that too many mistakes were made in the translations from the Slovene to foreign languages, and also from the foreign languages to Slovene. Some of them even appear on the front cover of the book. Unfortunately these mistakes, as P. Kos has already noted (Argo 45, 2002, 130-131), many throw shadow on the work of other Slovenian editors. Barbara NADBATH Ljudmila Plesničar-Gec: Zgodnjekrščanski center v Emoni. [Early Christian Centre at Emona]. Kulturni in naravni spomeniki Slovenije. Zbirka vodnikov 198. Ministrsvo za kulturo, Uprava Republike Slovenije za kulturno dediščino, Ljubljana 1999. ISBN 961-6037-38-2. 48 pages, 35 figures. In this small guide-book written in Slovene, the author reviews historical events in the late Roman period, the spread of Christianity and the early Christian centre in Emona, which was restored and opened in 1976 as an archaeological park. The early Christian centre, consisting of a baptistery, portico and supposed basilica was built during the and centuries AD. At that time the city of Emona was impoverished, because of major political and economical crises. Despite all the crises and the battles that took place near Emona (the battle between Constantius II and Magnentius, and between Theodosius and Maximus, Theodosius and Eugenius), the early Christian community increased in strength and splendid mosaics were donated by its members to the centre. Barbara NADBATH Slavko Ciglenečki: Tinje nad Loko pri Žusmu. Poznoantična in zgodnjesrednjeveška naselbina. S prispevkoma Zvezdane Modrijan in Andreje Dolenc Vičič ter Ivana Turka (Tinje oberhalb von Loka pri Žusmu. Spätantike und frühmittelalterliche Siedlung. Mit Beiträgen von Zvezdana Modrijan und Andreja Dolenc Vičič sowie von Ivan Turk). Opera Instituti Archaeologici Sloveniae 4. Inštitut za arheologijo ZRC SAZU, Založba ZRC, Ljubljana 2000. ISBN 961-6358-18-7. 196 Seiten Text, 38 Tafeln Strichzeichnungen, 6 Tafeln S-W Fotos. Mit der Siedlung auf dem Tinje legt Slavko Ciglenečki eine weitere bedeutende spätantike Höhensiedlung in Slowenien vor. Durch die Jahrzehnte lange und intensive Forschungstätigkeit haben der Autor und seine Mitarbeiter nicht nur eine Wissenschaftsepoche mitgeprägt, sondern auch zu einer Verdichtung des Fundbestandes beigetragen und verbunden damit das Wissen um die Spätantike in Slowenien maßgeblich erweitert. Die vorliegende Publikation umfasst die Grabungsbefunde, die archäologischen Funde, eine übergreifende Einordnung der Grobkeramik vom Tinje unter Berücksichtigung des bekannten ostalpinen Fundbestandes sowie eine Einordnung bzw. Charakterisierung der Siedlung. Der angefügte Katalog stammt von den Mitarbeiterinnen Z. Modrijan und A. Dolenc Vičič, die archäozoologischen Funde wurden von I. Turk bearbeitet. Eine große und keineswegs selbstverständliche Serviceleistung stellt die Zweisprachigkeit (slowenisch-deutsch) der Publikation dar, die auch dem des Slowenischen unkundigen Leser eine detaillierte Lektüre ermöglicht. Der deutsche Text ist nicht nur beinahe fehlerfrei, sondern darüber hinaus in einem fließenden und gut lesbaren Stil abgefasst. Bereits zur Gewohnheit geworden ist ferner die hohe Druckqualität von Publikationen der Slowenischen Akademie der Wissenschaften. Anlaß für Grabungen auf dem Tinje waren Notbergungen, die in Folge von Straßenbauarbeiten sowie der Intensivierung eines Steinbruchs notwendig geworden waren. Hinzu kamen punktuelle Schnitte in unterschiedlichen Bereichen des Berges, die zu einer Klärung der Lage der Siedlung sowie ihrer Dichte beitragen sollten. Die Notgrabungen erbrachten insgesamt acht Objekte, die in numerischer Reihenfolge diskutiert werden. Dem deskriptiven Teil sind Grabungsfotos sowie Grundrisspläne bzw. Profilzeichnungen beigelegt. Die massiven, durch die Bauaktivitäten verursachten Störungen sowie der schlechte Erhaltungszustand der Objekte verringern die Aussagemöglichkeiten und erschweren eine gültige bzw. nachvollziehbare Befundauswertung. Da zudem auf eine interpretative Aufbereitung der Dokumentation verzichtet wird, kann den oftmals detailliert beschriebenen Grabungsergebnissen nicht leicht gefolgt werden. So würden beispielsweise Rekonstruktionszeichnungen der Balkenkonstruktionen maßgeblich zum Verständnis der Bauweise, aber auch zur Deutung einzelner Befunddetails beitragen. Der Autor lässt Fragliches bewusst offen und unterscheidet klar zwischen Befund und Hypothese. Die abgebildeten Profilzeichnungen erlauben einen Einblick in die Stratigraphie, wobei darauf hinzuweisen ist, dass in den einzelnen Objekten zwar „Kulturschichten" dokumentiert wurden, jedoch nicht zwischen Bau-, Nutzungsoder Zerstörungshorizonten geschieden werden konnte. Das in den Objekten aufgefundene Material stammt somit nicht aus geschlossenen Schichten, dementsprechend heterogen ist auch seine Zusammensetzung. Bedauerlicherweise wurde dort, wo sich allem Anschein nach Schichten trennen ließen (Objekt 4 mit Kulturschicht 1 und 2), das Fundmaterial nicht getrennt abgebildet und analysiert. Die Benutzung der Publikation wird ferner dadurch erschwert, dass die Fundkontexte nicht geschlossen dargestellt sind. Zwar wird in der Befundbeschreibung auf das Inventar hingewiesen, ein direkter Tafelverweis bleibt jedoch aus. Um einen Überblick über das gesamte Fundinventar eines Objektes zu erhalten, ist es daher notwendig, auf Basis der Konkordanzliste (S. 191-196) die Komplexe zu rekonstruieren. Ohne auf Details eingehen zu können, seien im Folgenden einzelne Objekte näher diskutiert. Von den in Holzbauweise errichteten und vom Autor als genuin spätantik angesprochenen Objekten 2 und 4 haben sich lediglich Abarbeitungen im Fels, Feuerstellen und Pfostenlöcher erhalten. Eine Rekonstruktion sowie eine funktionale Interpretation der beiden Gebäude ist aus diesem Grund sehr schwierig. Für Objekt 2 (S. 19-26) wird aufgrund der Existenz zweier Gruben sowie eines Schmelzofenfragments eine Verwendung als Schmelzplatz für Eisenerz vorgeschlagen. Objekt 4 (S. 27-33) enthielt aussagekräftigeres Fundmaterial, wobei in erster Linie auf den