M» BS» ?sWW^ piMl» 1'SV 7l>. lOkrgWng WDMWWW Vir. 2!v vonnGkBTMy. osn -zugusr Ivsc? DMW>»>>»ß sIiil. M'. MVG GWlM ». Kd«««««>w-K»«ckm« t» «1.4 VA«»Itl«tz ». (s«i. .WAt«» »t.4. M I I??M R W «««v. N VIn. »iwNG« S4 VI«. <»?ok Po«» »«,««. SM«. HM»«» »«>»>» »«»»WW» «ms» >IO»» « VI».«» M» Mio» «omM. » vi» cl»«!»««» ß tzw » Vt» Mariborrr AntuM JnfolgH tks «uf d»« Freitag satende« Feiertoße« werbe« A«?ü«blßu«ge» sür die S«»nt«gD««««er, be. soaberS solche für bie »ubrik Meiner AnZki^^, ««r bI»Do««erA' ta> <«) Uhr angenommen. GpAter ei«lange«de »«striige vwnen «icht be. rüSsichtigt «erde«. Die Ver»alt«ng. Kommt Ximieseu? Es sind rund zwei Monate het, seit Prinz ^rol von Rumänien, der Verbannte, im l-lgzeug^ nach sewem Lande ettte, um den ^!!ron seines Baters Carol I. und seines ei« M'n Sohnes Michael zu besteigen. Die tensation dieses Ereignisses ist seit langem »erklungen, doch erst jetzt beginnen sich die luswirkllngen des Schrittes zu zeigen, zu dem sich Carol damals entschloß. Daß der ru« mänis«^ Staatsstreich eine tiefgreifende Po« il. Wandlung mit sich bringen mußte, war von vornherein klmt. Doch konnte mügen erkennen. Es bedurfte einer längeren ttempause, bis die Erregung, welche die Rück !ihr Carols und seine Thronbesteigung in !iumänien ausgelöst hatte, fich einigermaßen cgcn konnte. Vor allen Dingen brauchte der neue König selbst eine Atempause, um sich in IL neue Situativn hineinzufinden und Aor« bereitungen zu staatSpolitischen Schritten zu reffen. Denn heute weiß man eS bereits: ^önig Carol II. von Rumänien ist nicht ge-llk gt, ein Werkzeug in den Hün<>en von Par-kipolitikern zu sein. Er will aktiv in die Ge-«hicke des Landes eingreifen. Vor kurzem hat Carol II. in Sinai« eine lnterredung mit dom rumänisc^n Botschafter in London, dem ehemaligen Minister des luswürtigen, TituleScu, gehabt, eine Unterredung, der eine große Bedeutung bei-gemessen werden nniß. KÄi^g Carol !l. trSgt ich mit dem Gedanken, eine weitestgehende liegierungSumbildung vorzune^en. Man rinnert sich, daß es die Regierung Maniu var, die durch ihren großen Sieg über die -aolfeindlichen Liberalen den Weg zur Rück, ehr Carols ebnete und diese Rückkehr för-ttte und ermöglichte. Nach dem Eintreffen larols in Bukarest trat die Regierung Ma-Ul zurück. An ihre Stelle kam das Kabinett -'iivoneSeu, das, in wenige)^ Stunden gebil-die Aufgabe übernahm, Carol zum KÄ« ^>g zu proklamieren und die Neuordnung der unge im Parlament zur Anerkennung zu llngen. Nachdem di^ geschehen ist, ver-lhlvand das j^binett Mironescu mit dersel n Schm?lligkeit von der Bildsläche, wie es ilandegebracht wurde. Wiederum betrat ein libinett Maniu die Politische Arena. Ebenso das erste Kabinett Maniu war es auch eine Parteiregierung, die Regierung 'cr Partei der nationaldemokratischen Bau« ^ (Zatanisten). Deni neuen König schwebte eine Regierung der nationalen Union ^r. Er wollte sich vor allen Eventualitäten ^ern, also auch für de^ F^ll, daß die natio- Dor dem 5wnklave? Äufiand des Vllpstes sedr ernst Katastrovve kann jebm Augenbli» erfolgen «eine Heiligtktt der Papst kriwkelt scho« längere «m ben Fol^ einer starke« Verktihlnng. In den letzte« Tage« ^t sich jedoch die Krankheit derart verschlimmert, daß her Zuftanb des Pat ente« »« ernste« Besorgniffen Anlaß gibt. In den Kreise« des Vatikans, «o« de«« der Er«st der Kra«k' heit bi»!^t verhAlt «mrde, gM «»« jetzt ofse« t«, daß sk die ernstesten Vesiircht«»-gen hege«, i«Sbesondere da sich ' /im ^pste a«ch die Folge« seiner Zmkerf Mkheit im« «er stärker bi^rkbar machen Räch Mitteilungen des Vatikans ist der Anstand des Papstes derart ernst, daß jede« A«genblick «»it der Katastrophe gerechnet werde« kan«, da die Kräfte des Patienten rapid abnehmen. Uebrigens scheint ^r Papst de« ar«st seines Zustandes so ziemlich z« kennen, da er vor ei»Uge« Tage«, als »a« ih« die Pläne sür die Ne«ovietvag eines ^ RH, R o m, IS. August. vatikanische« Vediwses »orlege« wallte, re-fig«lert «itwartete, er iiderlaffe die Snt» schMUUg daritber seinem ?lachsolger. Der Papst walte sei« Umgebung nicht bennrn-hige« mid erteilte noch bis vor einigen Tagen «ndienze«, we«n «uh «nter großen kArpeNiche« EchWerze«. Die «erzte empfah. le« ih«, sich einer Operatia« z« unterziehen, doch le^te der Patient dies ab, da ein ope-ratwer Angriff «it graßer vesachr sür das Lebe« verbmide« wäre. ««gestchts dessen, daß «it dem «bleben des Papstes gerechnet werden ka««, wurde« »a« der K«rie ale kirchlichen Kreise davon verständigt. Die kompetenten Kreise trefsen i« aller Stile bereits die vorbereUunqen siir ei« e»ent«>es Konklave, da alle Anzei. che« dafür spreche«, daß Petris Thro«' schon in alleraächster Zeit wird neu besetzt werden «üsse«. XürNMt Truppen in Versim Die Li«»»«, »»« gla«»« «ahnt z»« — Dt« E»»s«l« al» VerMtU« LM. A n g o r a, l3. August. Die tiirkische >egier««g ließ der U«ßiw-dig««g, die sie i« ihrer letzte« Note dem perfischen Kabinett zugehe« ließ, gleich die Täte« folge« ««d gab ihre« Truppen de« Vesehl, die perslsthe Gre«je z« iiberscheei. ten u«d gege« die aufständische« Knede« vor zurücken. Türkische Abteilung« besetzten baraufhin den O^bhang des Ararat. Die perfische Grenzwache verzichtete auf jeden Widerstand «nd beschränkte fich nur ans sor «mle« Protest. Die türkischen Abteilange« bezöge« ihre Gtel«nge« im Dreieck Eriva« Dschnlsa — Urmia mit dem Stützpunkt aus de« Aybey Dagh. Die Operatiane« ge» gen die Kurden sühren Infanterie und Gen darmerie «it Unterstützung von Flugzeugen durch. In hiefige« politischen Kreisen glanbt mau, die perfische Neuerung werde die Ue« berfchreitung l»er Grenze d«rch türkische Truppen nicht als feindliche Aktion ansle. gen. ES handle fich ja nur darnm, die Kur. de«stämme zurechtznweife« und deren «n-aasgesetzten VinsSllen auf türkisches Gebiet ein für ale«al ein vnde z« beraten. ^ ^ NW. M o s kau, 15. August. Die Preffe kaumientiert lebhaft den tür-kisch-perfifchen Konflikt und erblickt darin eine Gefahr auch sür Rußland, da in den Streit auch der autonome kurdische Staat im Verbände der Sowjetrepubliken hinein-sezoge« werden könnte. Die Blätter raten beiden Regierungen, den Streit einvernchm» lich beizulegen, da durch einen Krieg weder die Türke! noch Perfien etwas gewinnen könnten. Im Gegenteil, durch eine bewaff. nete Abrechnung könnte nur England gewinnen. Die Preffe läßt ziemlich Na? durchblicke«, daß Rußlsand eventuell die Vermittlerrolle Übernehmen würbe. nale Bauernpartei, ldie ihm zum Dhron verhalf, eines Tages, der vielleicht nickt einmal ent^rnt ist, eine Niederlage erleidet. Carol wußte aus Efahrung, daß man sich auf das rumänische Parlament nicht verlassen kann; wurde er doch jetzt genau so einmütig zmn König proklamiert, wie er vor vier 5^ren durch den Parlcnnentsbeschluß der Thron-rechtc fiir „immer" enthoben wuvde. Nein, König Carol hat allen Grund, dom Parlament zu mißtrauen. Ilmso wichtiger war es für ihn, alle Parteien, die jemals in Rumänien masjgebcnd waren oder wieder maßgebend werden können, zur Mitarbeit an der Regierung heranzuziehen, um ihnen allen die Verantwortung sür die Aeva Carol auf- zuerlegen. Wenn nicht alles täuscht, glaubt Carol d. Augenblick für gekommen zu sehen, wo die Sammlung der Parteien, die Sache Carols nunmehr mit aller Entschiedenheit vonstatten gchen kann. Der Mann, der die große «ammlungsaktion auszuführen hat, kann kein anderer als Titulescu jein. Schon vor Jahren, unmittelbar nach dom Toide des großen liberalen Staatsmannes Ionel Bratianu, wurde Titulescu als der kommende Mann Rumäniens bezeichnet. Doch zeigte er wenig Neigung, die Würde einer großen Verantwortung zu übernoli-men. Er wich auS. Er war froh, sich nach London zurückziehen ?u können, um nicht in den Streit der Parkten hineingezogen zu Mysteriöse AuOandrelfe Betdlens LM. B u d a p e st, 15. August. Großes Aufsehen hat in der gesamten Oeffentlichkeit der Umstand hervorgerufen, daß MinisterprHident Graf Bethlen plötzlich nach Oesterreich abgereist ist, wo er mehrere Tage zu verweilen gedenkt. An diese unerwartete Auslandsreise werden die verschiedensten Kommentare geknüpft. Allgemein geht die Meinung dahin, daß Graf Bechlen voin Prinzen Hohenlohe die Einladung erhalten hat, an einer großen Jagd beilzunehmen. Andrerseits verlautet, daß diese Jagd nur ein Deckmantel sei, da es sich bei der ganM Angelegenheit nur um eine Zusammenkunft von Logitimisten handle. Einladungen zur Jayd erhielten nämlich eine ganze Reihe von Vertretern des ehemaligen tzochadels sowie andere prominente Monarchisten, um über die Möglichkeit der Rückkehr der Habsburger auf den unAarischen Thron zu k^aten. Dürre und Hagelfchlag RO. N e w y o r k, 13. August. Die Kadastrop'he, die eine NnHa-hl von Mittel- und Äldstaaten der Union d^rch Dürre und Wassermangel betroffen hat, wirkt sich noch dadurch aus, daß Hagelschlag dazugekommen ist. In den letzten Tagen ent luden sich nämlich stellenweiise nach fast dreimonatiger Regenlosiykeit außerordentlich lhestige Gewitter, die Mrr etwas Fsuchtig» ^t brachten, allein auch weiteren Schaden anrichteten. Die Gewalt der Gewitter war so groß, daß der Sturm an GÄüuden großen S«haden anrichtete. Die wslkenbruch-artigen Regengüsse waren größtenteils von Hagelschlag Hegleitet, die meist noch daS vernichteten, was die Trockenheit nicht ganz zu zerstören vermochte. In den am härtesten betroffenen Gebieten herrscht geradezu Hu?rger. Äe Regierung b^lli^ 100.000 Dollar als erste Hilfe für die arme Bevöl-i kerung. An der Newyorker Börse sind in den letzten zwei Tagen die Getreidepreise abermals bedeutend emporg^chnellt, während die Notierungen der übrigen Werte durchschnittlich um zurückgingen. Wkver Beben in UnterltaUm LM. N e a P e l, 13. August. In Pozzuoli wurden in der vergangenen Nacht wieder einige ziemlich heftige Erdstöße verspürt. Der Sachschadm «ist zwar nicht bedeutend, doch flüchtete die Bevölkerung in panisc^m Schreck in? Freie Börwi^chte Z Ü r i ch, IS. August. Devise«: Veograd 9.1L75, Pari» 2().SL37b, London 2b.14, Newysrk As.ob, Mailand 2v.92b, Prag 1S.S4b, Wie» 7L.67, Budapest 90.19, Berlin 128.80. L j u b l j a n a, IL. August. Devise«: Berlin 184S, Budapest 958.40, Zürich 100b.90, Wie« 796.59, London 274.42, N«vhork Ü6.S3, Paris Wl.gü. Prag 167.07. Triest L9Ü.0K werden. Doch war ihm mehr als sodem anderen klar, daß seine politische Rolle noch längst nicht ausgespielt ist. Wird er jetzt die große A'ufgabe übernehmen, eine Regierung natioimlen Einigung zustande zu bringen? Un'd was geschieht, n>enn er dabei scheitert oder aber di« Aufgabe nicht einmal übernimmt? Dann wird wohl die Zeit für eine Diktatur gekommen sein. In dieser Richtung steuert Rumänien, was leicht in Einklang mit der persönlichen politischen Einstellung König Carols zu bringen ist. ES nmß angenommen wevden, das, Rumänien wieder ain Borabend wichtiger Ereiqnisse steht, die eine logische Folge der Mckkehr Carols n>aren. ' ?kilwmer Donnerstag. !»en N Anistust ?930. Die Marsbewodaer über do< Leven auf ver In Amerika herrscht die gröhte Dürre und Trccken'hei.t, wie sie selbst die ältesten Leute noch nicht erlebt Haiden. Be^^onderS schwer werden davon natürlich die Lanb-leute betroffen, speziell diejenigen östlich deS Mississippi. Wenn wir unser Wetter austauschen könltten, n!^r .<^>enns>p!f)är?n etwas rosiger aussehen. Das Tal des Mississippi fällt von einen» Extrcnn inZ ander?, entwv^'r die größte Trcclenheit oder die stärksteln Wavkenibrttche «suchen eS heim. Aber der Unterschie-d Mischen den Hljj^^^owellen und 'der Trockenheit in den Pereini-gten Staaten cineil'eits lind den Wolk^'nl>rt'lc!^n und Nie« Verschlagen andererseits bei uns ist ganz cs>arakteristiich. Die beiden Seiten des Atlan tischen O.^ans liaiben zair selb?» Zeit selten 'das gleiche Wetter. Man l>öre, zvas die Be« ivohner des Mars darmWn für Schliissc auf >das Vorhandensein von Men^cl)en auf der Erde ziehen. Sie berichten ihren c^e^ehr-ten (^eselk^chaften darüber in folgenden Tliefen: Die allgemeine ?l)eorie, daß die Erde vcn lobenden Geschöpfen beivAhnt wird, wird augenblicklich durch.teleskopi'jäie Beobachtungen der kliniatrsckien Bc'dingungen dieses Pla neten widerlegt. Die eine Se'ite d?r Erdoberfläche ist in Feuchtigkeit gehiillt, wvihrend die andere knochentrocken ist. Es niüfjte dali-er vers6iiodene MöMchleiten der LeibenSf^irm gsben, angepaßt die'^en geigensätzlichen Re-tckigiingen, die das ganze Ii'g iit. ii-gend welche Form des Lebens zu ertragen. nen? Es ist /ehr sch^vierig, ein Bäuerlein vom Lande mit frommem Dank und eine« „Bitte, beehren Sie nnch wieder" abzuspei-sen. Natürlich ist e? auch möglich, daft der Mtomat b?i einen: solchen Ereignis eine ganz' andere Haltung einnimmt. Vielleicht gibt er den -Heller z»rüsk und flüstert leise: „Verzeihung, daß Sie sich unrsonst bemüht haben." Oder man stößt auf einen Wi^'ge-cwtonwten, der die Wahrheit ^gt, ^vber schlau Ausamulenn'chnet: ,.K^?lne Gylphe, aber imnier noch eine !?ute Figur für einen Mann." Oder etwa auf einen Aiutomaten, der zu jeder Tages- oder Nachtzeit Lll?ar<-ten hergibt, mid dabei den brüKken Segen hinzufügt: „Zur Hölle, l^n,erat>!- » Senf lm Herbst Die »Schfle Te«fer Ralslas««» im Zeichen de» Taropaplane» Brtaxd» Das Mantag bekanntgeßebene Prog»a«m der KV. Tagltng de» Völlerbunhsrates, die am 5. Septencher in Senf heßlnnt, «tthElt als politisch wichtigste Fragen die Beschluß-s«»sfung über die Inkraftsetzung der Aende» rukgen zum Status des Internationalen Gerichtshofes im Haag, die veratungett über die außerordentliche Paliistinatagung der Mandatskommission und Berichterstattung über die Feststellungen an der polnisch-litauischen Grenze. Ter Rat hat außerdem noch einmal Stellung zu nehmen zu zwei deutsche« Min» derheltenbeschwerden aus Oberschlesien. Dif Ratstogu»ß erhält größere Vcheutung durch die Verhaichlunge«, die schsir von dem ersten Tag a» «icherhalb des Rahme»» ihrer Arbeiten zwischen den stihrenden europäischen Mächten über de« Suropaplan vria»d» zu erwarten stnd. Man nimmt an, daß dieft Beratungen einer ersten persönlichen Fühlungnahme der Außenminister Über das Europa-memorandum,. gleichzeitig aber auch verein« barungen über das Programm der lIuropa. besprechungeu während der Vollversammlungen de» Böllerbmtdes dienen werden. Bor neuen Aufgaben vsterreichische Wahl» >«ö Eherecht«res»r« -- Gesetzliche Ae>ela»g »er Ar»ell»l»se«a«ierftiitzuag Die eileme Äungsrau im Stwand Die eiserne Jungfrau in ihrem Origlnal-zustand niar gerade kein sehr angenehmes, jitnges weibliches Wesen. Sie war ein metallenes (bestell, mit eisernen Nägeln gl'^pick!. in welchen: Verräter, Keher und Verbrecher AN Tode gepreßt wurden. In Wien hat nian jetzt eine erheblich frenndlichere Version der ei'fernen Jungfrau gesaffen in Gestalt einer antoniatifchen M>a!>rhine, die nicht nur für ten eulpfangenen .Heller Ware zuruck-glb-t, sondern mit angenehnier weiblicher Stimme sagt: „Danke, bitte beehren Sie mich wieder." Die Stinnne ist so crngenehul, daß mancher noch einen .?)eller opfert, nur, nm sie wieder M hören Manche halben es sogar so !veit gfter vor'kommen, den Heller nimmt und ^eine Ware dafür liefert^«^ Wird die HW' den Inhr^r Taschen abliefern muf; ten Mlbglllckter Angriff out Veschawar Ein Armeedepot niedergebrannt. Peshavar, 11. Angust. Die aufst^n. ldischeu Afridis hai^n am Sonntag einen Ue^ berfall auf ein englisches Arnleedepoi ver übt und es in Brand gesetzt, so daß eS voll ständig eingeäschert wurde. Eine indische Kc, vallerieabteilnng nchm zirsammen mit weh reren FIiuMugen sofort die Verfolgung de.' Eingeborenen auf» C'S kmn zu einem Fsücr. gefecht, in dessen Berwnf g Kavall«isten sie. tötet wurden. Die Verluste der Afridis di!rs. ten beträchtlich sein, da sie vo» englisches Flugzeugen bombardiert wurden. Peschawar, 11. August. Auf Weisuni der Behörden von Peschawar wurde der Per kehr von fämtlichen Post-, Personen- un! Lastzügen zwischen Peschawar und der Ctiit' Noushera (östlich von Peschawar) bis au Widerruf unterbrochen. Bombay, 11. August. Geftern kam e hier KU großen Kunidgebungen und Volks^ier fammlungen von Hindus zum Zeichen de Protestes gege« die jüngsten Maffenverha tungen von Filhrern der indischen National bewegung. Pan^t Malavaya hielt in eine der l^rfammlnngen Rede, in welche er gegen die engdtfche Politik in Indien un gegen das Borgeln der englischen Polij. in Indien sc^rfe Angriffe lichtete. Er tonte, daß die ^nidus unter allen Umstän den an ihrer bisherigen Taktik des bi'irfler lichen' Ungehorsams und der passiveil Nef stenz festhalten. Der große Diamanten stur» Der bedrohte Diamanten-Weltmarkt I^Stseltiskto Dinee xeken !n (öüöatrika) vor sleti. ?velmsl in Vc>edon den Inka l^iegt üas LelÄ M üer 5trOe? Roman von Otsried v. Hanstein. eol»»r<«^i d? NerNo ffeielitireor», liell« lSoele). 37 ^ch will mich duchaus nicht entschuldigen, den Schwachheit und Zagl^aftigkeit ist leine Entschulldiguncz Sie haben vollkoninien recht, :venn Sie nrir Ihr Vertra>uen entziehen^ Am schwersten »aber drückt nlein Vater auf meiner Ä'ele. Das eine können Sie mir «glaintben: ich Wte .^iriiger' nicht unschuldig verdächtigt, ich hatte meine Un-besonnenst bei der Beteilignnuch ihm offen olles sagen. Ich will ihn bitti'n. niich fort' Anlassen. Ich muß in eine ganz nene Nu:-gebung; ich nius; versuchen, nur ads ^^r« trauen der Mensckirn wiei^er^ugewiinu'n." „Du darfst jel^t niclit eine neue Uns>eso.i-nellheit tun. Dein Vater ist noch ilnuier sehr krank. Ich möchte nicht, das; er von 1'en zn>eil)underttauienid Mark etn>as erfÄirt, ohne daß die Sackie vorher vollkomnien geklärt ist Mit meiner Einwilligung hast du ihm geiagt, 'daß Gibson gezahlt hat. W.nln du i.hln jetzt alles gestehst, müßtest du alich diercn offenbaren Diebstahl envähnen. Das Nlöchte ich nicht." „Atvr ich kann doch nicht nrit der Lüge iin .('»erzen ihm gegenivbertreteil." „Das sollst dn anch nicht. Konnnissar Schlüter fährt i?l nieinem AiMrag noch l>ente in die Schn>eiz. nm die Person zu i'lberfnhren. Du wirst lnit ihnl reisen." Fritz erschrak. „Ich glaube -dir, >!>aß es dir schl^>er wird; alvr das bist dn mir schuldig." „Ja. Onkel." Unwillkürlich kam aii^i i^iin der verlrc'.ute Name, unter dem er >den >bestcn Freund 'eitles Vaters von ^lird auf zu nennen gewöhnt n»ar, nl>er seine Lippen. „Ich n>e?de dein Ausbleiben deinem Vater s.egcnül>er erklären." ioll ^hn gar nicht niehr sehen?" „^'S ist ^sser so. „Es geht ihn: schlecht?" „Habe keine Angst; er ist auf dem Wege zur Genes'nng, n>enn wir ihn «schonen." Fritz Wehn hatte noch etn>as auf '«dem Her^n. Gugeni^eiul sah es ihn» an. „Was willst du noch sa^n?" „Onkel, muß .^lene erfahren „Denke jetzt nicht an Helene, das ist oor-t!e!. Sie ist ,ulf Rei'^en, es wird sich ein Weg finden lafsen, sie daran zn gewöhnen, daß sie l>ergßt, was sie vergessen mnß; aber ich ux'rde selien, daß ich lihr 'das ^limniste verheimliche." Gngenheiin iah ihn an. l5s zuckte in seinein (V,esicht; aber er bezwang die aufstei« genide Weichheit. „Ich danke dir, Onkel. Ich nnterwerse nrich vollkommen deinem Willen." Sie Wmegen. und der Konnnerzienrat schüttelte traurig den Ziopf. Der Kern »r>ar aiich heute noch gut, nur der Wille so schwacki; die Verleitung fand >jo günstigen Boden. Schlade, sehr schade! Dr. Schlüter kam zurück. „Ich bin bereit." „Nicht ivaihr. Sie nehuien meinen v^errn Wehn nüt?" „Das könnte urüine Arbeit in der Tat sehr erleichtern." « Schon UIN Mittag s^is^en die I>'>?ideu abermals in der Bahn. Regierungs»'^^ Aesen- donk hatte telephoni'sch mit dem Unters'N ckMngsrichter in Moabit gesprochen und di< 'ser der Reise, die a-nf des Komerzienral Kosten gefchaih, natürlich zugestimmt. Es ivar eine l)errliche Fahrt, besonder als am nächsten M^ovgen die Sonne aiii dämmerte und sie durch die Bergstra^ Bafel zuifuhren. Konttnissar 'Schlüter ivar leidettjchaftlicl< Naturfreund. Das .Herz ging ihm auf, wm er wieder in dle ihm vertrauten Gegend'! blickte. Er su6)te auch Fritz Wehn auf ai dere Gedanken zu bringen; der ober starr teilnahmslos vor sich hin! Die Schweiz! oft war eine Reise in die Alpen ein Ziel ei ner Sehnsucht Alvesen. Nun sollte er ")>! und tetzt lvarf er nicht einmal einen Bli aus dem Fenster ^des Wagens. Er hatte m! sich selber genug zu tun. Er überließ sich willenlos der Fi^hriln Schlüters. Du'rch desten Vermittlung allei war es auch ermöglicht, d«ß er so schn.' einen Paß l^kommen hatte. Er gi,?g mit dem Zdomnuissar in den Sp-' sewagen, iveim dieser ihn aufforderte. aß, was nmn ihm bestellte nnd ging ebens gloicl>giiltig wieder in den Wagen ^rück, aufs neue in sein Briiten zu versinken. In der FM>e kanven sie in Basel an u'. waren nlittags in Bern. il^rtseßuna.solgt.) ^5? 2^!«^ äieser Xisten aut clen >VeItmar!it ?u bringen, um 6on VVeltprel» iür Diamanten !n sinem solcken ^u^mazse 7U er?ickiittesn, äsk er 8icl> nur unersieblicli von c!em preise cler lilin8tliciien Imitationen untersckeiäen würde. Oer Lclileier äe5 (jelieimnisses um 6is mv-«iteriösen Oiamantenkisten in Kapstadt ^icN in äen letzten 1'seen eelüktet. Hin Nerr. äer 8icli t>r. /Vi a r o n s tc i nennt, entdeckte vor ^2l,rc8kri??t In Lticlakrika. in 6er I^'iike des s)r.'lnjenflu88es, einige neue Diamantoneru-Ken. Oie^e stunde erwiesen «>lcli scknell a!s LlilZ reicli^ten der Welt. Lodnld die «iidak-l-ikani-ictie I^exierune davon Kenntnis eriiielt, SLiiUix sie Dr. ^arenski vor, seinen dundort tielieimzukalten. ^r erklärte sieli di^mit einverstanden. da ilim selbst einleuchtete, dalZ die knrcierte Ausbeute seiner un^edeuer rei-clien tiruden den Wert der Oismanten ka-t.i??trs>plial lierunterdrUclcen vürde. Weder s^Imtol:ral?Ilen nocli ^eitunxsleute dürfen sicli den neuen Qruben nÄliern. die vk>n l'rui^pen i^evvaclit >verden. l^ersonen, die auf diesen tiruken liescliÄftiet sind, mllssen strengstes Ltillsel^^eleen bewaliren. I>sun entdeckte Kiir/Iicki der süciakrikanisciw vtautsmann (Zeneral 8 m u t s lieim durcli-seilen des Ltats iür LtralZenbsul^rkeiten in ?i^dakri1n 2l1.5vs) pkund, der unter I^ulirik tixurierte »Strakenbau in einem üel,iote, an velcliem die I^ekierune interes-?!iert ist«. Qeneral 8muts viinsclite über die ^nxelexenlieit näliere ^ukklürunL 2U bekommen und erliielt die Auskunft, dak der ös» trae für die ^nlexune von StralZen im Gebiete dsr neuen jViarenskt-s^ruben verwendet wurde. OaK der öetrax keine scblecl^to Ver» wendunsl fand, wurde von einem der I?eeie> runksmitkliecler sclilaxkräftix bewiesen. Der Nini5ter sollte erkliirt ltaben, dÄÜ er persön-licil die IVIarenski-l^ruben in Nck^leitunL von ?acliverst3ndiken besucbte und dabel im I^au fe von nur ein paar Ltunden Lteine im Werte von ca. Pfund mit I^eiclltixikeit sammeln konnte. Varauk sclilog er mit Dr. !^1a-renski im I>^amen der I?e«jerune ein ^bkom-men betreffs die I^ekulierune der l^rubenaus-beute und der (Zelieimlialtun? der xan^en Laciie. l^ni den Weltdiamantenmarkt nlclit in eröv te s?estür7.uttl: 7U setzen, werden nun die Diainanton aus den I^arenski-diruben lm flukZieus: nacl, Kapstadt xebracl^t, wo sie el-mo xewi^He >?sit In Verwabrunx bleiben und nur alimkililicl^ in kleineren Sendunsren auf den Weltmarkt kelanj?en. l^vr krnlZo Wert der Diamanten berulU aus sciiliekiicii auf il^rer ?eltenbeit und ist im tirunde «euommen auk eine Illusion des IVlen-«clienkesclileclites 7uriick7ufübren. Der Dia-iuantenw?rt ?>clicint aber in let^er ?eit trot? der strengen /Vlastnabmen der siidairikanl» sclien I?e?it.'runx eine scliwere ^rscbütte-runL erlitten ?.u 'laben. ln ^ m s t e r d a m. dem Welt^entrum des Diamantenbandels. wird von einer prosten D i a ni a n t e n-Krise xesproclien. Die Diamantensclileik-Werkstätten arbeiten jeti'.t in ^nlsterdam nur .? 1'uee in der Woclie. DaK die ?clileifunter» nelimnnken Personal nieltt eekündixt und ilire 'I'üren niclit Lesclilossen iiaben. berulit nur darauf, da» die bolländiscben Diaman-teilscliieikmeister und -(Zesellen eine Kaste bilden. ^b»!i.'selien von seltener (^lesclück-liclilieit und vom scbarfvn l^lick bes>t7.en sie eine andere bocbz:uscliätz:ende f'.issenscliakt: es sind erl'robt elirliclie und besonders ?u-verliis^ixe I.eute. ?ie werden ln der l^eiiel fast keiner Kontrolle unterzogen. ?ie .arbeiten an den Diamanten, wie es ibre Väter u. I.Irvi>ter eetan iiaben. Die Diamantensciileik-knn'^t ist eine >^rt erblicber Neruf in >^instcr-dam. und die ?clileif?eselieii sind stol:? darauf. (last es im l.aufe von .labrxebnten keinen Dieb unter ilmen kexeben liat. DasZ die f'abri kanten !-oIcI'e l.eute nicbt leicbt kündigen ^cinnen. ist leiclit verständlicb. ^uf der D i a m a n t s n b 6 r s e in sterdam sielit es traurig aus. Die Ursaclie daran ist vielleiclit weniger ln der k^ntdek-knng neuer flruben in Südafrika ?u sucben, als ln cler grolZen Wirtscliaftskrise In Amerika. dem f.ande. welclies den grollten Absatz für alle kidelsteine bildet. Die l^acbfra. ge aus Amerika ist selir stark gesunken. lauter soiclien I^mstZnden mulZte ein steige-rnng des Diamantenangebots unilbersebbare I^olgen Iiaben. l^mso grölZer ist die I^esorg-nis um neue Diamanteufunde in Südafrika. Sine ruUche Segenrevolution? Sensattonelle Enihttlluitgen der „Chicago Tribu»e" Sensationelle Enthüllungen über eine geheime Versammlung im Hause des Generals Miller in Paris, des jejjigen !^ührers der Weihrufsen und Nachsolgers Kutiepows, macht die „Chicago Tribüne". !^n dieser Versammlung seien die Pläne einer neuen, auf breiterer Grundlage als je bisher unternommenen Gegenrevolution ausgearbeitet worden. Der Präsident der R^l?al Dutch Company, Sir Henry D e t e r d i n g, der bekannte Petroleummagnat und unerbittliche Feind der Sowjetregierung, habe seine sinanzielle llnterstützung zugesagt. Ter Führer der weihrnssischen Gegenspio-lmge, Y^neral S t o g o w, habe ausstihrliäse Darlegungen tiber die Lage in der Roten Armee gemacht. Diese sei insolge der wachsenden Unzufrie^nheit unter den Truppen keine sichere Garantie des bolschewistischen Regimes mehr, wenigen Wochen könne man IW.sM Mann auf die Beine bringen. Zum Gcneratissimus der Mif^n Armee sei General Michael Diteritsch auser-sehen worden. Zum ersten Flug Amerika—Japan oestartet sind mn lO. Ail-iust die anlerikcrt^s'steslunq der Adriabahn, auch mit drm Ad' if, ifchen Meer dar. fiier werden sich somit nnch der l^rtiostellnnq der Vriilke die internationalen Verkehrswege zwisch-n Ost und West und Nord und Süd kreuzen, was zur wiltschaftli« chen Hebung beider benachbarten Länder ungemein beitragen muh. Aus dem Znlanöe In V a k : P e t r r> n i c, suttu^ rellen ,'^enirum der juc^oslawiiclv.'n ^lin'nk>'n in lder Vai-ka fand eine ^eier der jui^osla'v^ l .!?lovaten statt, die ll. seit der (°'rilndunq deZ jilg^'sliiivischrn ^tl^niqreicheö. Vor d.'in >trieq? n^urden diese Feiere in Tuul, der Zsovakei al'gehallen. Va?ki P^'trc'liac zähl! unl^efähr (.^iiiuwüiier. Verliin« dttNli ini?^ der Feier wurde eine landwirt-sÄaslli-!>^' Auöst.'liunc^ erö'fnet, w lchc voil den aros'.ell Fortschritten der Zli^vaken in ^'^iigr'ftamicn zeul^t. einigen Ta^en wiirdc, N'ie an di'.'^er stelle berichtet, der lu'?' a r a f e n c V Adnokat lind 2 .laun Dr. ^ n Z-n ja r in einer Va.. ^ iine t 't nn'q^fnn-den. taucht der V.'rdacht auf, dar, ^u.^iljar t'eineö natürlichen qcste'rben ist^ '?)ev Verdacht falst auf eine znnpe Inline, die den Mvokaten nm 7 Uhr sriih in seiner !^'.>elinilnsi besucht hat. Tie UntersnchiMt'lelr werden fortciefilhrt und es sind in'"ress'''.nt'.^ (^in^^elsieiten zn erwarten. ZlhllllllM Mttl .s^onigbusserl: Kilogramm Mehl, 1t'. Deknlirnmm siedenden .'^vnig. stanze Eier, LN Tef.'^qra'nnn Zncker, 3 Kaffeelöffel Zimnit, l ^.'äffel Nellx'n. l ?öffel SHeifefoda. Kleine ?ln'?stecher. Mit Ei beftreich-en. backen. Kennen Mich nlit Zncker vder Cbaeoladeqla-flir j'il,erzogen werden. Diese M-asse gibt zirka 1Ü0 Stück. Hält sich unbegrenzt. Nische!^ragen, vor allem der Ort, wo der Vrückensäilag erfolge« soll. Beograd säilägt Prza Palanka var, während sich Rumänien noch nicht entschlicsten kann, diesem Porschlag zuzustimmen, (zg kann jedoch als sicher nnge^ uommcn werd?n, daß die Perhandlungen schon in allernächster i^eit zu einem beide Teile zusriedenstellenden Abschluß gebracht werden, sodas; spätestens im kommenden FrUH jähr '>ie Vaunrbeltcn ausgenommen werden tön neu. Die ^lvstcnsrage ist schon so ziemlich e-^Ikdlk^t. da ein Teil der Konstruktionen aus Neparationsrechnung bestellt 'vcrden soll. Der Nttl'»ett, den Jugoslawien und Rumä-uitn au5 der Durchsührunq des gkohen Bauprojektes ziehen werden, ist außerordentlich i gro^. Stellt doch die Prücke mit dem kurzen Zusahrtsmeg, der aus jugoslawischer Seite noch zu schassen ist, das sehlcnde Bindeglied Mit k>em Tretboot von Varls nach London Sine DonoubrüSe zwischen Äugoflawien und Rumänien Eine neue europäische Transverwihahn V e o li r ad, l?. Autinst. Der Bau der großen Donaubriirke bei Pan-öevo schreitet riistig vorwärts und man rechnet damit, daß in etwa Aahressrist der erste Zug auf dem klirzesten Wege von Beograd aus das Banat wird erreichen können. Dadurch wird der grosse llmweg über Subotica, den gegenwärtig die zwischen der jugoslawischen Nesidenz und Rumänien verkehrenden Züge einschlagen müssen, entfallen. Es gibt noch einen zweiten Punkt, an dem der jugoslawische und der rnmänisdv Schienenstrang einander ziemlich nahekommen, ohne sich jedoch zu berühren, da die Endpunkte durch den breiten Wasserspiegel der Donau getrennt iverden. Es handelt sich um die äuszerste Nordstrecke Jugoslawiens, uni das Gebiet des sogenaunten Dreiländermink-tes, dort, wo Jugoslawien, Rumänien und Bulgarien zusammeustotzen. Die Fortsetzung der Strecke Poiarevac — ttucevo gegen Turn Severin oder Brza Palanka stellt die kürzeste Linie Beograd — Bukarest dar. Hier schlägt die Donau im allgemeinen eine Nord - Süd-Richtung ein. Am linken Stromufer reicht ^ das rumänische Eisenbahnnet; bis zum Z^lnk;, während aus der jugoslawischen Seite dir am weitesten nach Osten vorgeschobene Bahnhos noch immer gegen Kilometer von der Donau entfernt liegt. Schon vor dem Kriege wurden zwischen der rumänischen und der damaligen serbischen Regierung Verhandlungen eingeleitet, die den Bau einer grossen Brücke über die Do-nan in der erwähnten Gegend zum Zwecke hatten, um dadurch Beograd aus dem kürze-stcu Wege mit Crajova uud somit mit Bukarest zu verbinden. Der Ltrieg hat jedov) die Besprechungen zum Stillstand gebracht. Jetzt sind die Vorarbeiten für die Berwirttichnng des großen Planes, der für beide Teile von ausserordentlich großer Bedeutnug ist, wieder in Gang gebrach worden. Gestern wurde in Bukarest eine Konserenz der beiderseitigen Fachleute erijssnet, um das Projekt zur viilli-gtn Reise zu bringen. Die Spezialberatungen werden in Beograd gepflogen. Soweit bisher in Ersahruug gebracht werdeu konnte, sind beide Staaten mit allen Kräften bestrebt, den Der Start zu di^'ser Ftihrt, die der junqe Plan zur Verwirklichung zu briugen. Der Pariser Rennfahrer Rene S ^ hierzu rvl,stru!erten Tretb^^nt nige Schwierigkeiten bereiten nur uoch tech- seineabwäils iiber Le Havre, Calais und Mittwoch treffen an? dein Taninfer manobo'' ensiNsche ^än^ier unter der ^üli-rilna Artiir ^^aaeleis, de-Z bekannten ^'^'ondoner Elwraldirisienten, in Dnbrovn ik ein. Sie werd<'n Freitag nm lllir abendc- vo? der .stat.kiedrale Dnlirovnik unter freiutt !dinunel ein Konzert veranstalten. Der <^e!ncindekassier tion N i ü Zpasc^sa ist var einiqer Zeit anö seiner ineinde nerschwnud.'n. Iet^t' erst stellt e-i- sich heran'^, dan er einen Vetraci von Dinar veruntreut hat. » s^n der Nmqel'iinsi von a r l ? v e sind in diesem !^uis?re .'Zahlreiche ?chlansi! n zü beobachten, die Mensll'en nnd Tie'e fie^äljr^ den. Cchon nleh'.'l're'.nale ist e'?' versie^ommelt, das; Banern von (^^iitschlangeil qebib'en wurden. » ?tn' der strecke ?e^an __ Mibnnar lans, e-^i dnrck^ die <^)ei>te'>g»'aemvart ein>Z Ll^koinotivfnhrer? eine Eisenb-alnik^'tnstrl^vh^; vernteiden, die ent^eklich^' ^-osq.'n b^!te annehmen ki^nnen. Der ^okeinr'tiv^jil^rer deZ nlit ls> Kiloni^'r t^^e'ckn>indiliteit fahrend.'u Znste'? bemerkte plöftlim ein.'n enjaesic'nkoni-n'enden Zng, der mit der sil^'ifb'.'n l^eschwtn-dic^keit herankani. Der Pasiagiere in beiden Zügen beinächtigte sich eine Panik, aller- Dover nnch der eniili-sch-'n niid von dort in seine .'i>einiat zurilcl auosührcn will. „Mcrriborer Zeitung" Nummer Vonnerswfl. ?i^n !VAf. letzien Augenblick gelang es jedoch noch, bei« de anzuhalten, was umso schwerer war, der eine Zug ein starkes Gefälle herab-ki^f. Die beiden Züge sind kaum zwei Meter poneinander entfernt stehen geblieben. Au« villi p. Tonfilm auch in Ptuj? Wie man cr- fäjhrt, boabsichtigt eiive Zagrvber Firma auch in Ptuj ein Tontino M ^'nichten. Dieslie-Verhandlungen stillen bereits sta!t» gefun^n p. Die Aernsprechzelle am hiesigen Post- amt ent'p'^'chr Ichon lange nicht mshr den Anforderungen. Die Zelle ch viel zu klein vnd ermöglicht z. B. einem kräftiggi'. Mit' bllrgb sich sodann Fürstbischof Dr. Karlin in daS Pfarrhaus, wo ihm die BaraLdwer Militärkapelle ein Ständchen brachte. Ein Fackelzug schloß sodann den Vorabend ab. Sonntag friih trafen die Feuenvehrleute massenhaft aus Nah und Fern ein. N. a. erschienen auch der Präses des Jugoslawischen Feuerwehrverbm^des Türk aus Ljub ljana und dessen Stellvertreter Vengust aus Celje. Unter Leitung des hiesigen Kaufmannes Herrn K i kec improvisierte sich ein stattlicher Festzug, an welchem sich gegen Taul^ende von Mnick^n beteiligten Fürstbischof Dr. Karlin zelebrierte sodann unter Assistenz der heimischen Geistlichkeit am Hauptplatze eine Feldmesse. Der imposante Festzug b^b sich hierauf zum nsuen Rllst-httus. wo Fürstbischof Dr. Karlin die feierliche Einweihung desselben vornahm. Die Feierlichkeiten sÄoß ein Volksfest in den Räumlichkeiten des „SokolheimeS" aib, das w bester Stimmung in die späten Abend« stunden hinein verlief. Für das Gelingen des G^rentages uni'erer Feuerwehr erwarb sich insbe^^ondeve deren umsichtiger Hauptmann K u h a r i L die ^ößten Verdie?^te. Tatkräftig standen ihm außerdem die Herren R u s, S i n i g o j, Kikec und Zimmermann mit ^t und Tat zur Seite. Aus 6akovtl L. Todesfall. Montag verichied hier der Schächter der israelitischen Kultu^gemein'de Herr Jgnaz G l e s i n g e r tm?llter von 54 Jahren. Der Verblichene bekleidete sein Amt lange Jahre hindurch. Friede seiner Asche! L. Sportliches. Wegen des sturuiartigen Unwetters mußten vergangenen Sonntag alle in AuHcht genonnnenen sportlichen Veranstaltlungen aki^agt und auf einen späteren Zeitpunkt verschl>ben iverden. Haltet bleFadrvorscvriften »lnl Schon öfters sind uns aus 'den Autcbe-sttzerkrei'sen Klagen zugekommen, daß sich die Landbevölkerung noch vielfach an die alte Straßenpolizeiordnung halte, was naturgemäß Unglücksfälle herausbeschwören muß. Schon mehrere Jahre gelten die neuen Vor-schristen, wonach in gcinz Jugoslawien rechts gefahren wird. Mährend sich die Autoinobilisten auch strikte an diese neuen Bestimmungen hcilten.. frönen die Landleute fast durchivegs noch den alten Gewöhn Heiden. Wie oft kommt es vor. daß der Bauer mit seinen Wagen auf der linken Straßenseite daherkommt. Der Autolenker sieht dies und will nach links ausweichen^ Im letzten A-ugenblick erinn,^rt sich jedoch der Bauer, daß er rechts fahren muß, biegt auch in diese Richtung ein und kommt daher gerade vor den Wagen des Lenkers, der wieder nach rechts biegen muß, n>enn er das Fuhrwerk und den Mann nicht überfahren will. Aus diese Weise »verden die Ailtomo-bilisten in Verwirrung gelbracht, worin größtenteils die Urbachs der vielen Unglücks fälle zu suchen ist. Die Behörden, vor allem die Gendarmerie, werden daher neuerdings ersucht, jeden Fall von solcher Fahrlässigkeit aufzugreifen und die Schuldtragenden entsprechend zu bestrafen. Jedenfalls ist es dringend nötig, die Landbevölkerung bei jeder Gelegenheit auf die Einhaltung der Fahrvorschriften aufmerksam Au mac^n. m. Trauung. In Zdole ibei BreZice wurde dieser Tage der Auskultant des Kreisgerichtes in Maribor, Herr Max A 8 i L mit Frl. Anica Q e r n o g a, einer Tochter des dortigen Kaufmannes und Gastwirtes (!ernoga, getraut. Den TrauM vollzog der Theologieprofessor Dr. C a j n k a r aus Mciribor Unsere herzlichsten Glückwünsche! m Trauungen. 5^n der letzten Zeit wurden in Maribor nachstehende Paare getraut-Jng. Mois Probevßek mit Frl. Hela Que.'ik, Lehrerin^ Anton Lasar, Schulleiter, mir Frl. Katharina Robnik, Lchrerin, Josef Feren-tak. Schulleiter, mit Frl. .'^lene Fräs; Franz Bert, Schulleiter, mit Frl. Marie Kos, Lehrerin; August Kronvogel mit Frl. Elisabeth Kurnik; Franz Pel.^ mit Frl. lsä' cilie MoLnik; Jol>ann Bergott mit Frl Anna Amon; Franz Rosnl? niit Frl. Jo^e-fine Schäfer; Mattf)äus KroSel mit Frl. Agnes Greif; Bartholomäus 'Petrov'K mit Frl. Angela Budna; Ludwig Sprinser mit Frl. Marie 2ivko; Rudolf Heinrich mit Frl. Marie KureS m. Parkkonzert. Bei schöner Witterung konzertiert am Feiertag, d?n 15. und am Sonntag, den 17. d. im Stadtpark jedesuial von halb 11 bis 1? Uhr die hiesige „Draoa"-Kapelle. m. Unerhörte Motorradraserei. Gestern gegen 19 Uhr abends rasten nebeneinander zwei hiesige Motorradfahrer in einem solchen Tempo die Hauptstraße in Studemi dahin, daß es wohl einem Zufall zu oevZan-chen war, daß sich auf der ^jerade gegen Abend stark frequentierten Straße kein Unglück ereignete. Genug ist 'chcn der vielen Unfälle, die durch un!be»onnenes Rasen verschuldet wurden Solch?.r W'ldlin^^sn soll man ein für allemal den Führerschein entziehen, um der sich immer inehr niehrenden Zahl VerkehrSunsäll? Ein'wlt zu bieten. m. Ein großes Konzert des Eilenbahner-Musikvereines „Drava" findet im Falle günstiger Witterung und bei freiem Eintritt in der Veranda der „Union"-Brauerei D o n-n e r s t a g, den 14. d. um S0 Uhr statt. m. Große Wohltätigkeitstombola. Die An- tituberkulofenliga in Maribor veranstaltet am Sonntag, de,^ IS. Oktober eine große Wohltätigkeitstombola mit einer stattlichen Anzahl wertvoller Gewinste, die, wie s^n heute verlautet werden kann, gewiß allseitigen Anklang finden werden. Die übrigen P. T. Vereine iverden ersucht, an diesem Tage von ihren Veranstaltungen mit Rücksicht auf de,, emTnent Humanitären Charakter der Tombola Abstand nehmen zu wollen. m. Die Arbeitsbörse benötigt dringend 1 Photographen, L Tischler, 1 Fleischhauer, 1 Müller, 1 Kellner, 1 .^zer, l Zimmermann, 2 Maurer, 2 Spengler, 4 Meier, Winzer, mehrere Knechte, mehrere Lehrlinge (Ti- M a r i b o r, 13. August. schler, Spengler), 1 Kranfenwärterin, 1 Köchin, mehrere Stubenmädchen und Köchinnen. m. Feuergefahr. Gestern gegen Mittag quoll aus der sich in der KoroSka cesta .'^0 befindlichen Wohnung des Reisenden .H. ein verdächtiger Rauch. Zuin Glück stellte es sich später heraus, daß der Rauch aus einem vol-len Ofen kam. m. Traurige Ziffern. Die Statistik des ersten Halbjajhres unserer Polizei hinsichtlich der Unfallschronik und der verübten Selbst-nierde umfaßt insgesamt 9 Selbstmorde, 9 Unglücksfälle mit tödlichem Ausgang sowie einen Mord. m. Raufhandel. Vor der hiesigen Arbeitsbörse kani es gestern vormittags unter den wartenden Arbeitslosen zu einem großen Krawall. Aus noch unbekannten Gründen fuhren sich zwei Hitzköpfe in die Haare, wobei einem Arbeiter ein halbes Dutzend Ohrfeigen verabreicht wurde. Erst die Polizei bereitete der Balgerei ein Ende. m. Abgängig ift seit 5. August der 17jäh-rige Sohn Josef des Ob Zeleznici 16 wohnhaften Feldwebels P i L e L n i k. Eventuelle Aufschlüsse über das Verbleiben des Burschen mögen der Polizei bzw. den Eltern bekanntgegeben werden. Otm»r A. ist von seiner Ztuclienreise im ^uslsnäe zurückxekekrt unä oräiniert nieder in QrmvR X?. SS m» m. ttleiderdiebstahl. Der Schaffner des aus Sv. Lenart kommenden Autobusses übergab einem hiesigen Dienstmann ein Paket mit Kleidern r^t der Weisung, dasselbe in einer hiesigen Färberei abzugeben. Der gute Mann wollte indessen noch einen Weg besorgen und hinterließ dasselbe in einem hiesigen ^list-hause. Als er wiederkam, war das ^ket vel> schwunden. ^ m. Zum gestrigen Taschendiebstahl wird uns noch mitgeteilt, daß dem Langfinger mich ein voller Rucksack, in »velchem sich zahlreiche Wäschestücke befaiiden, zum Opfer gefallen ist. m. Unauffindbar ist schon seit einigen Tagen der 15 jährige Schüler Helinut VreLko. Man vermutet, daß sich der Junge auf „Reisen" besindet. Informationen ü^r den Verbleib des Jungen mögen der Polizei mitgeteilt werden. m. Diebstahl. Dem bei den Meharbeiten der Stadt beschästigten Hochschüler Viktor Gril aus Ljubljana kam gestern vormittags an der Ecke Masarykova — ^dranska ulica eine neue Aktentasche abhanden. Vom frechen Täter fehlt noch jede Spur. m. Die Polizeichronik des gestrigen Tages weist lediglich 16 Anzeigen «»us, davon vier wegen Diebstahls und se eine wegen nächtlicher Ruhestörung, Beschädigung fremden Eigentums und öffentlicher Gewalttätigkeit. m. Spende. Für den blinden Invaliden spendete „Ungenannt" den Betmg von Nnar. .Herzlichsten Dank! m. Wetterbericht vom 13. August 8 Uhr: Lirstdruck 731, Feuchtigkeit-smesser —1, Ba-rometerstaild 7lÄ, Teinperatur -^19, Windrichtung WO., Bewölkung ganz, Niederschlag Regen. * Der Erste Arbeiterradfahrerverband sür Slowenien, Zentrale i« Maribor und die Ortsgruppe Studenci veranstalten am 17. August 1930 gemeinsam ein M e i st e r-s ch a f t s r e n n n e n der Zentrale für Slowenien und ein Jubiläumsrennen der Ortsgruppe Studenci. Das Rennen wird auf der Strecke Maribor—Marenberg—Maribor durchgeführt. 80 Kilometer. Start um 6 Uhr früh beinl Kilometer 1, KoroSka cesta. Wmdepunkt beim Kilometer 41. Nach dem Rennen im Gasthause Klemenöak in Studen-l?i Konzert und Preisverteilung. Nachmittags um 15 Uhr beginnt das große Gründungsfest der Ortsgnippe Studenci mit allen möglichen Belustigungen. Eintritt 3 Dinar. — Am Vorabend, den M. August uin 20 Uhr im Gasthause KlomenLak großes Konzert unter Mitwirkung de? Arbeiter-(^esanssvereine und der Feuerwehnnusik aiis Pekre. C-iutritt 3 Dinar. — Uin zahlreichen Besuch aller Veranstaltungeu ersucht freund- lichst der Ausschuß. — Bei schlechter Wlt-terung fin-det das Fest am nächsten Sonntag statt. — Am Donnerstag, den 14. d. M. haben alle Mitglieder zum Klubabend zu erscheinen, wo Anmeldungen für das Sonil-tagsreniien entgegengenommen werden. I4K * Erfindung. Zwecks Kommerzialisierung einer Erfindung, die sicherlich in der ganzen Welt verbreitet sein wird, wird ein Teilhaber mit etwas Kapital gesucht. Risiko ausgeschlos-sen. Angebote unter „Erfindung 10989" an die Verwaltung des Blattes. 10989 * Der Arbeitergesangverein „Enakost" in Stiudenci veranstaltet am Sonntag, den 17. d. M. im Gastha^llfe Anderle in Radvanje ein großes Volksfest niit verschiedenen Belli-stigungen. Eintritt frei. Im ?^lle schlechten Wetters findet das Fest am darauffolgenden Sonntag statt. * «rohes Gartenfest veranstaltet am Fefer tag und Sonntag die neue Radvanjer Musikkapelle in Lobnik's Gasthaus in Sp. Radvanje. Am Programm sind Bestkegelscheiben uni> andere Belustigungen. Um zchlreic^n Besuch bittet höflichst der Wirt. Ausseift e. «in neuer Gtadtphyfik«». Mit der Lvl. tung des städtischen Phystkates wurde Herr Dr. Jakob R e b e r n i k, Verwalter des Gesundheitsheimes in Celje, bettaut. DS neueStadtphysikusenipfängt Parteien tägl. von -halb 11 bis halb 12 Uhr im Stadtamt, Zimmer Nr. 14 c. F Klno Burg'Kino. Bi« einschließlich Freitag umsaht den Spielplan der groszartige Nsa-Prachtsilin „Flucht vor der Liebe". Ein PrachtN'crk der Usa liiit der entziickoiiden Ära.^erin Ieniiy Illgl», dein scl)ueidigen Enricr» Veiifcr, dem köft-licheii jtiirt Wespermaun und der rassigen Vera Schiiitterli^w als Hauptakteure. In Boxberei- Donftvr?inl,. fs. Tluftttfk ^2»mnno?kr 7kummer ?IN. tun^: „Tee ß>s«»»e ««rr" mi< AI I o l s s« n in der Hauptrolle. Der erste Tonfilm . . . Blt Donnerstag gelangt der wutt» verschöne Volkssilm „Der Ps>rrer »m» Kirch» feld" von AniKengruber mij. Wilhelm Dieterle in der Hauptrolle auf vl^^igem Wunsch neu« erltch zur Vorführung, ^eser in seiner Dar« ftelluihg vnd AuSfüh^Ug «inzigarttge Pracht, stlw beg«ff,iete schvn 6^ seinen ersw, Vorfüh-rungen eln^ aubergewLhnNchcn Interesse der Zuschauerschaft. Ein hoheS Lied von Liebe un^ Leiid. * V«i WMWew ist daS Wtüchch« vFranz'Iosef"-Bitterwasier ein angenehm wirkendes" ^uSniltt^, die Beschwerden er-heblich zu verringern, zumal oft schon kleine Mengen sicher nützen. Zuschriften von Frfluenärzten loben gleichlaNtend die recht milde Wirkungsweise des „Franz-Josef« WassnS. die sich für den zarten ZdSrperbau des Weibes g«m« vorzÜÄich eignet. Los „Armz.Joj^".VitiermH^ in Fpoth«'. f«n, Drogerien und S^zevoi^k^nd'liungen erhältlich. 17 Donnerstag, 14. August. Ljubljana 12.30 Uhr: Schallplatten tonzcrt. — l8.30: Leichte Musik. - 2!: Ue-bertragung von Bled oin Sc^-. — B e o« g r : Ueber ttagung der Salzkrrqer Festspiele. — 21: Tamburaschenkonzert. — S2.1ö: Aben't'on» zert. — Wien 15.15: N'r^ - 20: Uebertragung der SalLnrger Kest-spiel«. — 21: Abendkonzert. — Breslau 19: Leo-Fall-Abendntzuisik. — 20.30: Meger-tes sommerliches HSrspW ^DaS Donnerwet. kr". — 21.40: Zur Untek'l^ltung — S?3ö: T^zmusik. — S t u t t g s r t 20: AuS MoAart-Kamm«rnnisit. — L-t.S0: Kachtton^crt. — Frankfurt l8.3ü: Skandal aais öem Stegreif. — 20: Uebertra-fung aus Salzburg. — 21.15: Lieder. Seienden, Chansons. ^ 22.20: Tail^mulftk. — Verlin 18 20: Bolkstlimlick»e Lieder. — 1S.go: Orche^terkonzert. — 20.30: W. Spay krs Hörspiel ^Kan^ der Tertia^'. An'chlie-ßend: TanKmustk. -^Langenberg 17.30: BesperkonAert. — 20: Usbertragung »er Galzburger Festspiele. — 21: v. Schönchans und F. Kopipel-EllfeldS Lustspiel ,Die golidene Eva". — Anschließend: Kon-»ertübertragung — Pxaa 18.«: Dsu^che Sendung. — 19.35: Rossinis Over „'^r varbier vvn Sevilla". — 22.15»: Orgeklon-^rt. — Mailand 19.80: Buntes ^lkon-zert. — 20.40: Gounoids Oper „Faust". — Klnschlie^end: Unte^ltuni?Smustt. ^ Mün chen 17.0k>: Festivielilbertrayung „Mtter» dämmerung" von R. Wagncr. — 2110: llngari^ier Liederabend. — An-schlienend: — W a r s ch.a u 18: Äolistenkonzert. — 20.li^: Bolkstümliches Konzert. — 23-Tonznvufik. — Paris 20.20: Konzert. ZlfteatermdKunft Falsche „Tanzende Flihe", ^'^ni Tarl Aleißner in Dresden ist ^inerzeit ein TrinnerunffSibuch „Tan^nde Fühe" erschienen, als dessen Berfasserin Aima P a nl o-v a genannt wurde. Wie der Verlag ner mlninohr «bekanntgibt, ')atte er die Nech-t« an dem Buche von einer enÄrschen Ivir-ino enl>^^rb<'n, die ?hm di<; Urht'ber'chast von Frau Ptwlc^va vertraglich mrsil^rte. was stch nuninel)v als 5Äu!ichung ^rauA)el, „Panmna'kanÄal", >Ztück von E'berhard Mlfgang Möll<»r, „ziiViinps tM Kolbenau", Dranm von Me»1^irt Pobl, ,Die 25». K^^niodie vm, Josef S^ll' .I6) will leben", l5,ltspi«'s von ?^riedrich Lichtnoker, ..Rhtithmische Lustspiel von Stesa,, Cnrell, „Deportation", 7raalkmn!^die son Pliil.pp Hergesell", ..Bil.m,^^. Er!^anst>iel »on Liotlc Mlin und Ernst Heinrich ^,rcn.. ..Die Pvroinanen", Drama von Karl t^Sfar Pi-sz?, „Rsenin ist liiik» lirffcn (leblie-ben", eine IntellcrtU(.Ä<'ntragödle von Cliqeu v). YkeveS. MrtzeksktUcks kunckcksu StmermnWgung Z»« Z«««k« d«r Li«ö«ra«g »er Wirilchaftskris» Im Finanzministerium arbeitet eine Aach« kommissio« an dem Entwurf« eine» Gesetzes, daß »umfangreiche Ermäßigungen der Gteu-»rH I« ganzen Lande bezweckt. Der Entwurf ^i»tz «ach Fertigstelung dem MwtfterprL' sldenken zur Genehmigung vorgelegt werde«. I« erster Linie sollen die Steuern der selbständige» Landwirte und Gutsbesitzer her« abgießt werden, um auf diese Weise die al« gemeine WrtschastSkrise zu erleichter«. Geltst verständlich wird man trachten miiffe«, das^ d«rch diese Gteuerermäßiguug das VAtget« gletchgewicht und die allgemeine FinanzwEL des Staates nicht gestört wird. Gleicher«»eise wird auch die Frage der Ermäßigung verschiedener Steuern und Nb-gaben der Finanz- und Baninstitute studiert. Wie man erfährt, ist das Ministerium ge. «eigt, die Steuern aus die tiefst mitgliche Grenze z« reduzieren. Die endgiltige Ent-fcheidung dariiber soll in den nächsten Tagen gefällt werden. Der Zweck dieser Maßnahme ist, den Bank» und Finanzinstituten die Mög liö^ett zu gebe«, ihren Zinsfuß bei Anleihen unid kreditieruagen weitgehendst zu ermäßige». ANivn gegen Bata Der Plan der Gründung einer Bata^Schuh fabri^ in Jugoslawien ist, »vie wir kürzlich meldeten, in ein konkretes Stadium getreten. Die letzten Meldungen daii^iber haben in den Kreisen unseres ZchuhmachergewcrbeS und der Kchuhindustric Beunruhigung hcovorge-rufen, da erklärt wird, daß die Bata-Fabrik auf eine breite Grundlage gestellt werden soll, was sich für das heiunsche Schuhmacher« gewerbe, wie auch für die Schuhindustrie zweifellos schr nachteilig aiuSwirken müßte. Die Bcogvadcr Schuhmachcrmeister, die in einem Verband organisiert sind, haben die Oeffentkichteit mis die Folgett^ bereits aufmerksam gemacht, die erwachsen tonnten, wenn Bata seine Pläne verwirklicht. Der Vorsitzende des Verbandes der Beograder Schuhnvacher, B a c - L, verSsfentlichte in der „Politika" einen längeren Artikel, worin die Schädlichkeit des Bata-Projektes für die heimischen Schuhmacher dargelegt wird, welche die Bedürfnisse unseres Konsums zur Gänze zu decken vermögen und dabei bei gleichen Preisen solidere und dauerhaftere Ware lie» fern. Es würi>en 15.000 Schuhmachermetster i>n» St-aate betroffen werden, die 45.000 Gehilfen und Lehrlinge beschäftigen, was zusammen mit den FaMilieirmitgliedern etwa eine Biertelmillion Jnteresienten bedeutet. Die jugoslawische Batasabrik könnte indei-sen nicht soviel Arbeitskräfte beschästigen als durch die Fabrik Gewerbetreibende b^chäfti-gungsloS würden, da die Produktion bis zu 70 Prozent mechanisiert wiirde. X Heel und auf Scheckkonti. überstieg 1 Milliarde Tinar. X ttonserenz der Weine,!cp<»rteure. An» 20. d. M. siudet in Novi Sa^ eine >ioi''erenz der Weinexporteure statt, die sich mit !>er Frage dt^r Or;>inifierulr^ oer Weinausfuhr in das Ausland, nauleiUlich nach .^'»olland, trfassen wird. X Langsr^ige gr.'^j»e fs^r L'indwi^te. Die landwirtschasU'ch'a Orgarl'ationen au.' de:u gnn.'^en Lande ha'X'n ein« '^lt'ordnung ent^'an.v, dv ' -'tändi.scr Spelle eine Denk'ckri't üderreich'e. ^n die'er Denk ^'ri't wird g.l^lv'^er:. de.ß von den staat. '.ichen ^nst'tute« au Lan^w'rte^ ic^Mristiue ^tledite auc-gegv'^vn würden. X Kongreß der Internationalen Handels-kammer. Zufolge der gefaßten Beschlüsse wird der nächste Kvngreß der Internationalen Han'delskaminer in der Zeit vom 4. bis S. Mai 1S31 in Washington abgehalten. Auf der Tagesordnung stehen alle jene sich bis zu diesem Zeitpunkt ergebenden wirtschaftlichen Fragen, für die sich innerhalb de» vergangenen zwei Jahre die Weltwirtschaft interessiert hat. X MmittiGer Gchvtz siir h«i««sche» v»». Der iSeylsder (Ungarn) MumHipÄausschuß hat beschlossen, im Weg.« emer besonderen Stadtverordnung eme Ver^5rungksteuer für Südfrüchte einzuführen Aus den einflieqea den Beträgen w!rd' die Stadt den Ver6ra'lch von ungarischem Obit Dvopagierm. i^^leich» zeitig wurde bsschlosfen, im Weqe eines Rundschreibens auch die übrigen Munizipien zu ersuchen, Ähnlich- S.'szulznm^nahmen im Interesse der ungarischen Obstkultur zu treffen. X Hefetransport mit Flugzeug. Die Hefefabriken in Pilsen beschlossen, zwecks rasieren Transportes, Hefe nach Z^goslawien mit Flugzeugen auszuführen, ^r Bcrhntransport dauert A> Stunden, während der Flugtrans« Port in 24 Stunden bewerkstelligt wird . X N«sseh«nde-Schau. Im Rohmen der Grazer V^sse (30. A^lst bis 7. Septeln>ber) veranstaltet der Tteiriiche .('^unds^ortklub am letzten Messesonntag (7. September) im Industriehalleipark eine große Schau von Hunden aller Rassen. Die Ausstellun-gslei-tung liegt in den.^nden des bekannten Kynologen Gewerke Ing. Hans Zirl, Präsident des Steirischen .Hundesportklubs. Ve 'öchau wird nach den bisherigen Anmeldungen beionders viel im Lande gezüchtete Jagd Hunde zeigen. Alle A-uskünfte erteilt die Kanzlei des Steirischen HundesportklubZ, Graz, G?illpar,zcrstraße 22. Diese Stell« versendet auch ü'ber Wunich Anmeldeischeine. X Die Landwirtschaft auf der Grkzer Messe 1930. Natiivgemäß ninrmt auch auf der heurigen Grazer Messe die Landioirt-'j6)ast einen breiten Raum ein. ?lbgesehen von der Viehausstellung, für die bere'ts «hervorragendes Material auege^cht wurde, und der Obst- und Weinbau^^lnsstellung. die zu einem Glanzpunkt der Ansstelluna zu werden verspricht, zeigen die bis jetzt vorliegenden Anmeldungen an landwirt-'schastl-ichen Maschinen ein starkes Anwachsen dicer Gruppe ^,ienüber den Verjähren. Verschiedene führeni^s Firmen haben ihre Beteiligung zll.X'!a'^t, beM. haben bereits angemeldet, is stelienn>ei'e schon Platzschwierigkeiten ent^stehen. Die Ausstellung landwinchastl'the? Maschinen wird N'^edcr dcnseben ^^'lan, wie den le-o.in-genen ^ahreil - Pun/g2mer Pavillons — eiirnv'k^men. Dem Lan>nnrl Wirt dort eine veict»e ^chan der verÄii^^den-sten landwirtschaftlichen Maschinen n''.keste? An die V. T. Abonnenten! Wir ersuchen unsere P. T. Abonnenten, die Bezugsgebühr, soweit sie noch nicht beglichen sein sollte. sc»bald als möglich anzuweisen. um in der Zustellung des Blattes keine Unterbrechung eintreten zu lasten. Be^ dieser Gelegenheit niack^n wir auch daraus aufmerksam, dak allen Säum-yen, nvlcbe die BezugSgebüZr ^Ir die beiden letzten Monate noch nicht entrichtet haben, das Blatt eii^yestellt wer'^n muß. Di« Verwaltung d. „Maribor,r Zeitung"^. Bauart und Ausfilhrung ztt.i! größten T.-l lm Betrieb vorgeführt n,erd-n, aus dewn er k^ine Auswahl . "en ke^n. Iedv'>?'.i'ls wii^d die Gritppe Ma- schinen^ auch als Lehri^cup^^ ^5)ren Zweck erfüllen und wertvoll« Anregungen für man chen Betrieb geben. r7 » LrkUl, 5omm«r»veot5«n »«k««» aail CRLNU 0RI^0l. -I Sport : S. A. Napid. Freitag ab 9 Uhr Tra^« ning der Altherremnannschaft. E^cheinen aller Pflicht! Bei dieser Gelegenheit wird die Aufstellung für das bevorstehende Gastspiel in Graz vorgenommen werden. ! „Napid" nach Eelje. Kommenden Sonn tag, den 17. d. leisten die Schiwarzblauen eimr Einladung des Sportklubs „Eelje" Folge und absolvieren auf dem dortigen Sportplatz ein Gastispiel. Die sportlic^n Beziehungen beider Vereine werden nun doch eine erfreuliche Erfrischung erfahren. : TtNniAwrnier i» Plus. BerAangenen Sonntag trug der dortige Slow. Tennis-lliub gegen die Mannschaft des Siportklubs „Mura" aus Murska Sobota ein Kiub-nlatch aus. welches nachstehende Resultate brachte: Sakotnik-Nemec I. S!3, 7:5; Hon-very-Nemec L. 9:11, 6:2, 7:ö: Aurko-Aardos 6:4, 1:6, 2:6; Tobias-Senar 6:2, 9:7; Sa. kotnik-Honvery gegen Nemec L.-Aardos 6:1, 3:6, 8:6 und Jurko-Tobias gsgen NNn>ec J.-Henar 6:3, 6:8, 4:6. Die Begegnung endete somit 4:2 zu Vunsten der heimischen Spieler. : Der 10g.Met«r-Weltrekord verbefiert. In Toronto gelang es dem Olynrpiasieger Percy Williams, den von Paddock gehaltenen Weltrekord über 100 Meter von 10.4 ^künden auf 10.3 Sekunden zju verbefsiirn. : Pavao Nurmi hat sich in den Kopf ge« setzt, den Weltrekord ü'ber drei engliich« Meilen zu drücken. Er startete am Freitag erneut in Stockholm in einem Borgc^elaü-fen über diese Strecke, kanr aber nur in 14:45.8 auf den fünften Platz. Bei der gleichen Veranstaltung holte sich der stnniiche Olympiasieger Larva den 1500-Meter.Lauf in 4:07. : Der Valkan'Cup. In Sofia wurde vor loenigen Tagen die Sitzung des Balkan-Cup-Komitees abgehalten. Daran nahmen teil: Bulgarien, Rumänien und Jugoslawien. Griechenland hatte keine Delegierten e^tien det, obwohl die Sofioter Konferenz gerade auf Verlangen Griechenlands nach ^lga-rien oerlegt nmvde. Die Griechen schienen überhaupt sehr gemütliche Leu^ zu ^in, denn sie hatten für das am 20. Juni stattfindend« Länderspiel um den Balkan-Cup zwi'chen Bulgarien uaid Griechenland ohne irgendeine Entschuldigung gar keine Mann s<^t entsendet . . . Man ninrmt an, daß Griechenland aus dem Balkan-<5up ausgetreten sei, -mid hat daher die Türkei aufgefordert, an dies^ Spielen te-ilzunehmen. Statt Dr. Ribolis, der bisher Sekretär des Balkan-^ups war, wurde Dr. Andrejevi^ ails Beograd einftimnvig gewählt. DaS Balkan-Cup-Spiel Vn-lAarien gegen Jugoila Wien findet in der Zeit zwischen dein 7. und 2i. Sgptember in Beogi^ statte Harold Tooby : Mullad Nesradin und der Wucherer Einst ging es Millah ?!esradin >ehl schlecht. Schon seit Tagen hatte er nichts nwhr zu essen und wußte weder ein noch auS, wie er das nötige Geld da^u bekommer. sollte. Da breitete er in letzter Verziveiflung '.eilten Ged.'lteri'^ch n?,? fict, aus, kniete darauf n^der und flehte zu Allah, ihm Geld zu ict»en?en. Mullah Ne.?radins ?«achl>ar. der ein Wucherer nxir, sctxnlte z-ufällis^ zum Fenster l^crcin. Als er hi?rte. loie ?!esradin zu Allab um l'.'l.'le. d^^chte er: nur, da-? wird einen Spaß geben!" Dann ging er in „Mari-borer ?tummer K1K. DlmnerstaH. Ssn ^?7'?luGist!W. sew HmlS, holte ^wen Beirte! voll Dukaten, stieg auf Dach txm MsvadtnS HauS und loavf ihn in den Gchorirstetn hi«mwc. Klw» gend das Geld w den Ovnrtn, dkekt vor NesradwS Augm. Wie freute d« fich! Er sprang au^, hob ^ Boutol vom Herd unid wollte jchon t«!mit da» Haus verZassa^ da stand der Nachbar w der TÄr und fich vor Lachen. „Was willst du von mir?" fragte ReSra* din ew wenig bestiikAt, wie wir eS ja alle unter den glichen Umstünden gewesen wären. „Wie soll ich nicht lachen?" sprach der Wluu mir mein Geld nicht freiwillig Kuritckgibst, dann werden wir zum Kad-i gehen, der wird entscheiden, ob eS mir gehört oder dir." „Ich kann nicht zum ^di gshen". antwortete NeSradin. „Ich habe kein Geld, mir Efsen oder Meider zu t^en, soll ich etwa in dies^ Lumpen zum Kadi gehen?" Da sagte der Wucherer, er würde ihm beider leihen. So ging NeSvadi« mit dem Nachbar in sein Haus. Der ^te seine Kleider hewvr. Keines ade? wollte Nesraidin nehm«. V«eS war ihm AU kurz, baS andere zu wng, das et« war Au wei^ d«S andere M eng. G««z zuletzt, als der Wucherer ihm sein schönstes Kleid anprobierte, ^rach NeSradin: ^AeS paßt." Nun wollte der Wucherer mit ReSradln zum KM gehen, da sagte der NeScadin: „Höre du, ich bin ei« Mullah, schickt eS sich etwa für einen Mullah, zu Fuß diurch die Gtvahen zu geHm?" Da wurde der Wmj^rer sehr zornig, doch endlich willigte er etit, chm sewen Eseil zu leihen. vor Kadi erzühlte der Wucherer ne Geschichte^, wie er den Mvllch mit den Du-katen auf die Probe hatte stellen wollen. Der Kadi Hdrte Hm zu, bis er zu Ende war Da seufzte NeSradin und s>pvach: ,,O Herr! Und glaubt diesem Mann? W!^et Ihr diesem gvtTosen Wucherer m-chr gwiuben als mr ldadi jedoch glaubte dem Wucherer kttn Wort und ließ ihn mit Gtöckm hin-, aiusjagen. Ui«rk5.^U5ik destekenä «us 14 likl i«n liÄmoiln v!rä vexen ^uklügutix dittix verle»utt. ^ Okkerte unter ,>Verks-^us!k' an äie Vervaltuax cler ^ö^sndorer ^eitullgx" VVVVVGGsGVG^sGVVVtztz^ Welche Herrschaft oder l^utSver waltun^ hätte Interesse für eine moderne Anlage f. Zucht« und Mostanstalt deutscher Tdel» schweine und Prüm, ^^.eüügel. 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Mit M«»»e»i»v«I» U»6 p«l»el»»K Ik«I«r Vrvnrtidvrtritt naeti ()«»terrOtoG. l>»G MU«r. Vurelirel»«-vlium Hvinl del Vorvelian» ilO» klD»»O>>OV«l»«» »a ä«r 0r«nr« erteilt. — veilAiteiä« ?»U»pr«t>»d««il»»ti»ua»en ««t iuio»!.. uaiar. «. ö»t«rr. Veline«. »»1 cker von»«» Im ^^äricktliedea Azeer» »ovl» l» iMltverlledr. — ^>«KS»It« «ller Xrt» »ovle !^«»«e»«»vrei»O vln IS---) «rdSItllek del 6or zzrsse-^ci.. >vien vn^ »ovie - 6er Veiier Ser l^iprl»er Nerditme»«» -- del äer Il«att«tOlIe In l.elp-1»» veeterr. HteRK»» ». bei <«» «dr«a-»mtl. Vertretunien le ^>«Ie 6er Uublt»»«er Xre6ltd»»k. Lrits ^u«o»I. ^reoeiwrt V.» Selieiker ck Lo.» l^eUell» eeet» lt uaä 'rulslio.prometm» »ve»» le Ki«rN»or-»ilo adüiet. 1074t nuai.e Vtr va««« in enledten u. ,u^ I jeÄem 0kte el»e »W>W>>WWWW ekexiedeetaet,-tize N«rrea «I» ve^eme V«!ed»tt>Iuag del kokEm Vek'ilensl, »uek nedeadeiuklick. k'eedkenntat»« un «iie lnterrelrlem-d»eden. 109V0I SlllM« von kiotten. fite«»» >V»a,«a. Oeleen u. »t»' leram uo»e»let«r u. äe-'en Ller vervsnäsn8le MM ^ Zielter vtrkeoäe» Littel! Xnrenedmor v«-'uek! LellStlist veäer (leiäorn nvak >Vi,e!,eI » LrdSltllek in Xpotke-cen un6 vro«orlen. Ver. l»n«on 8!« äie or!?in»le ilauv p»ekuo« mit fr>n. rü,l»eker >ut»el,rlktl Vertreter lilr SloNe»!«»« 0e. M. oliewkelie 5»drtlr '^leäellßk» «Ile». Mekmerrettallt sxedea cke Vnterreledneten «llen Ve»-A vandte». ?»eunäen unä kalcennien äle treurl«« dieelntedt. öaS iwe janllfltxeltedte, uavelsseSlienv Qattln, j^utter. loedter. 8ckNe,ter u»v.. l'rau koÄns laclravec ged. HelekdniMer t)l«i»»t»e, 6eii lt. >llzu»t 1S30 um 3 l^r kttiti niek kurrem l^eläen unä vel,eken «lt 6»n Irvituussea cker Ile!>. I^eltiioa im L7. l.Lden»i>l:re zoUerIeden ver-»ckteäea t»t. 0>» l.eickenbe>x»nz>i» «ler uivetßeSIlvken Oekt». »eickieäenen tlnctet vonneriülg. 6ea 14: ^uxu»t um IS ^kr von (!et l.e!etl«niu»ile äee »tlätieekea ^rtell» Kaie» in l^bkeije lu» naed IS. ^u» ^»t um 7 vt»r tu ä«r Dom- unä 8t»Ätpk»rrkilÄ« ß^eluea ve»ä«o. >^>r idor. RM IL. Xuzxuit 1V30. N«W»I«» r«6r»vc. 0>tte. A»ri r«6r«e««. Sotni. /^Ile odrwei, V«rv»»«G>. ISSS» »«o«k»t» p»r«« vt,!«» »law »«««»d«« edeirel!»iltour unä kllr