Nr. 244. Mittwoch, 26. Oktober 1887. 10«. Jahrgang. Millllcher Zeitung. ^""Ulneratlonspltls: Mit Postv«iahr,n ia ,u « ^«'iien 25 tr., qlösiere rer^'i!,' ü l^ : b,< öfteren Wiebclholunsscn pl. Zcilt »kr. Die „Lalbacher Zliluna" «lcheint läglill» m>< Nusnohmc der Sonn» und yeiertagt. Die «b«l»iftratl«>» befindet sich Kahnhofallfie iL, bi? Nedactio» «vienerftinßc 15, — Nnflaulierie »rnit seiner vieljährigen pflichttreuen und Mießlichen Dienstleistung bekanntgegeben werde. «,„ Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit "Uelhöchster Entschließung vom 17. Oktober d. I. den Almisterial-Vicesecretär im Ministerium des Innern ^l' Antun Ullmaun zum Director der Kranl>'N-""unlt Rudolphs Stiftung mit den Meiumäßigen Be zugen allergnädigst zn ernennen geruht. Taaffe m. «>. « Se. f. und k. Apostolische Majestät haben mit "^tMhst^. Entschließung vom 19. Oktober d. I. aller-H'lädigst anzuordnen geruht, dass dem Hoswucipisten °er statistischen Centrcilcommission in Wien Dr. Ernst -Nlschler der Ausdruck der Allerhöchsten Znfrieden-Mt mit dessen eifriger und ersprießlicher Dienstleistung "mnmtgegebeu werde. f>> >. ^"!. ^' b' ^> "urde das XIX. Stück des Landesgesehblattes . If.^ Herzossth.,!,, Krnin ausgegelien >i„d uersendet. Dasselbe enthalt unter i Nr. ii5 das Or'sch wm «Juni l8«7, betrchcnd die Correction Mojstrana"^ »teanlier.ma beö Feistrihdaches bei Nr. 86 die Kundmachung der l. t. Landesregierung für Kram vom 15. Oktober 1887, womit anf Grund der Ermächtigung des k. l. Acterbauministerillms das in Gemäftheit des § 2 des Gesetzes vom 6. Juni 1887, Nr. 25, L. G. Al., betreffend die Correction des Saveslusses nnd die Regulier rung des Feistrihbaches bei Mojstrana, zwischen der Staat«. Verwaltung und dem kramischcn LandeSausschnsse abgeschlos-sene Uebcreinlonlmen lundgeinacht wird. Von der Redaction des Lanbesgesetzblattes für Krain. Laib ach am 26. Oktober 1887. Nichtamtlicher Weil, Die Finanzen Ungarns. Es ist bezeichnend für unsere Zeit, dass in drei großen Staatswesen die Männer, die an der Spitze der Regierung stehen, sich mit der Führung der wirtschaftlichen Angelegenheiten betraut haben. Fürst Bismarck steht dem Handelsministerium vor. Herr von Tisza hat gleich Herrn Rouoier deu dringenden Ruf nach Ordnung der Finanzen damit beantwortet, dass er die Leitung dieses Neformwerles und die Ober-leitung der öffentlichen Geschäfte überhaupt m seiner eigenen Person vereinigte. Das Werk ist ein schwieriges, und der Mann, der es unternehmen soll, muss die Ellbogen frei haben, muss eine große Autorität besitzen, muss das Vertrauen des Landes genießen. Mau ist heutzutage darüber hinaus, nach Zauber-mittcln zur Heilung kranker Vndgets zu suchen, und Wundermänner wie jene, die in früheren Zeiten ihre Künste zu diesem Behufe anpriesen, würden gegenwärtig nicht mehr gehört werden. Das Wunder, die Einnahmen zu erhöhen, Summen, die unerschwinglich schienen, auf das Hundertfache zu steigern, haben Dampf und Telegraph, hat die Triebkraft drs mo-derncn Lebens vollbracht — und die Ausgaben sind mit ihnen, sind mit der unablässig wachsenden Sorg» fält für das öffentliche Wohl. find mit der Vcrvoll-lommnnng der Kriegsmaschinerie in allen Ländern gewachsen. Dieses Anschwellen des Nationalhanshaltes ist nicht mit einem einzigen Schlage und auch nicht überall zugleich erfolgt. Einen großen Anstoß hat für Frankreich das Jahr Siebzig, hat für Ungarn das Jahr des Ausgleiches gegeben. Da wie dort ist man mit den Leistungen der Leistungsfähigkeit vorausgeeilt, da wie dort bedarf es der strengen Eur durch einen Mann. dem die Nation sich anvertraut. Weder Wun. der finanzieller Erfindungsgabe, noch Wunder weltumwälzender Neueruugen darf sie von ihm erwarten; ne muss darauf gefasst sein. dass von ihr größere Opfer als bisher verlangt, dass ihr kleinere'Gaben dafür geboten werden. Die Zinsen der Staatsschulden sind unablässig angewachsen, das heißt, man hat die Zukunft voraus-belastet und nun. da die Zukuuft gekommen ist, muss man sich emschräukcu und muss zuaunsten des Schul- denzahlens auf vieles Nützliche, vieles Nothwendige verzichten. Diesem Regime muss man sich. bis die natürliche Entwicklung wieder nachgeholfen hat und die Früchte der einstigen Anlagen voll gereift sind, unterwerfen, darin allein liegt die Möglichkeit einer Heilung. Und dass man sich ihm unterwerfe, dass man, nicht nur anf dem Papier und in der Abstraction, sondern jeder in der Wirklichkeit, auf der Straße, in seinen vier Wänden verzichten lerne und zugleich aus seiner Tasche reichlicher spende, das will man sich immerhin von einem Manne zumuthen lassen, dem die Mehrzahl der Nation den Preis der politischen Intelligenz, der Thatkraft und Zähigkeit seit Jahren immer wieder znerlannt hat. Das erste der Entsagungsbudgets hat Herr von Tisza Samstag dem ungarischen Reichstage vorgelegt. Es schließt mit einem Deficit, das. obwohl verhältnismäßig größer als das österreichische, doch um mehr als drei und eine halbe Million geringer als das vorjährige ungarische ist. Diese Verringerung ist dadurch herbeigeführt, dass die Gesammteiunahmen um diese Summe und noch etwas mrhr höher veranschlagt sind als im vorigen Jahre, die Ausgaben dagegen sich fast gleich bleiben sollen. Um dieses letztere Ergebnis zu erzielen, hat der Finanzminister umsomehr sich der Sparsamkeit befleißen müfsen, als die Neuanschaffungen d?3 gemeinsamen KrieaMinisteriums den Autheil an den gemeinsamen Ausgaben, und zwar ebenfalls um etwas über drei und eine halbe Million, gesteigert haben. Er beschloss, wie er bereits voraus verkündet hatte, an den Investitionen zu sparen, und wir finden namentlich für die Ausstattung des Eisenbahnnetzes, für sonstige öffentliche Arbeiten und für Investitionen im uumi'ttelbaren Bereiche des Finanzministeriums weit bescheidenere Summen eingestellt, als im Budget für 1887. Aber auch in der Verwaltung sind mäßige Ersparungen erzielt, zunächst bei den Staatseisenbahnen, dann im Handels- und Ackerbauministerium und im Justizministerium. Insgesammt beträgt die Summe aller Ausgaben A45 Millionen Gnlden. nur um ein ganz Geringes mehr als im laufenden Jahre. Die Besserung auf der Einnahmeseite, die in Summe A27'/, Millionen ergibt, ist durch höhere Veranschlagung der Gebäude-und Erwerbsteurr sowie des Einkommensteuerzuschlages, der Wein-, Fleisch- und Biersteuer, dann — in Er- Jeuilelon. Der erste Schnee. eche ^ melancholischeste aller Naturerscheinungen: der ßlocl2"^! Nicht der duukle Himmel und nicht der dem H 5 kl bedingen die Schwermuth, diese liegt in de„ g ^achter der Erscheinung. Wenn aus den jagen-^lten, !' Wolken die zarten Schmeflaumen nieder-hinauf ^ rathlos in der Atmosphäre hin nnd her, srde l '"^ ^rab wehen, endlich auf der erwärmten sich sa. ^"tn zerfließen oder in irgend einer Spalte leisten ^" ""d den Angriffen der Luft Widerstand das O« '" klingt eine Ossian'sche Stimmung durch Uehens 1!"H' wir gedenken der Einsamkeit, des Ver- yj °es TM's -,„d her Todten, selige,, Z c,.U"lsunst 'st die weiße Farbe in den trüb-der' Nnm '^" der Barden so oft wiederkehrend, nnd kine er^?^ der Schwcrmulh. Heiurich Heine, malt ist die ?"' ""p"l> wenn der erste Schnee fällt. b' «ich ," ^. ""lie Laub von den Bäumen fällt, "enn der erste Frost die Fluren bereist, erst wenn der erste Schnee fälli. dann stirbt die Erde und. ihr uraller Freund, der Himmel ist es, der traurig das Leichentuch um sie breitet. Der erste Schnee! Zagend betrachtet ihn die Thier-welt in Wald und Feld und in den Ortschaften. Schnee bedeutet ihnen Entbehrung. Das keuucn die erfahreneren zRehe. Hasen uud die Kügelträger aller Art nur zu gut, und die jüngeren, denen das weiße Gewimmel etwas Unerhörtes ist, diese wissen sich die betrübten Mienen ihrer unterrichteten Verwandten und Altgenossen nur zu gut zu deuten. Der Schnee bedeckt die letzten, ohnehin so spärlichen Reste der Vegetation, er über-kleidet das schützeude, wärmende Laub, er erschwert das Gehen, noch mehr das Fliehen vor der Gefahr — o, über den ersten Schnee! Meint man denn. die Sperlinge thäten es ohne guten Grund, dass sie beim ersten Schneefall ein ungeheueres Klagegeschrei erheben? Ist es denn wirklich einem frischen, frohen, freien Spatzen zuzumutheu, auf Gott weiß' wie lange in einem schmutzigen Schornstcinluch Zuflucht zu fnchcn. wo man überdies noch von, Rauche belästigt wird, dass die Augen beißen ? Der erste Schnee! Die arme Witwe in der dunklen, dumpfen Kammer erbangt in tiefster Seele, wie die Flocken an die kleinen Fensterscheiben fliegen. Ihr Knabe ist in der Schule. Ein bleiches, abgehärmtes Kind. Wenn nur wenigstens seine Schnhe nicht zer-rissen wären. An das Nichtessen gewöhnt sich ein Kind, die Oberllcider können nothdürftig nachgebessert werben, aber mit klaffend offenen Schuhen durch den Schnee waten, das kann dem Kinde den Tod bringen. Ueber» dicö hat der Aermste gerade im Winter, wo die Mutter mit aller Anstrengung nichts verdienen kann. einen viel größeren Appetit. Draußen ballert das Schnee- treiben fort, durch den ungeheizten kleinen Blechofen seufzt der Wind. Der erste Schnee! Werden die Wohlhabenden sich der Witwe und ihres armen Kindes erbarmen? Der erste Schnee! Wird er liegen bleiben oder alsbald schmelzen? Wird dem ersten Schneefall bald ein weiterer und ausgiebigerer folgen? Diese Fragen, für den Meteorologen sehr interessant, dem Landwirt nicht gleichqiltig, sind für Hunderte und aber Hunderte wahre Existenzfragen. Die Menschen anerkennen im Winter, wo es doppelt nothwendig wäre. am wenigsten das Recht auf Arbeit, und da muss denn der Himmel ein Einsehen haben. Ein ausgiebiger Schneefall macht die Reinigung der städtischen Straßen nothwendig, er bedeutet Arbeit, Verdienst, Brot. Bald werden sie wieder in den Straßen zu sehen sein, ihre Schneeschaufeln schwingend, die stämmigen Gestalten, deren Platz ehemals eine industrielle Werlstätte gewesen, dann jen? anderen, deren Gesichtsausdruck erkennen lässt, sie hätten eilimal bessere Tage gesehen. Wenn nun erst der Schnee liegen bliebe! Und wenn ihrer nicht gar so viele wären, die sich heißhungrig auf seinc Fortschaffung stürzten! Auch die Eoncurrenz um das Schneeschaufeln wächst von Jahr zu Jahr. Wenn er nur nicht vereinzelt bliebe, der erste Schnee! Auch muss später die Eintheilung eme richtige sein. so dass es zum Beispiel 24 Stunden un-unterbrochen Tag und Nacht schneit, dann mehrere Tage Ruhe und schönes Wetter bleibt, damit man die Wegschasfung mit Muße besorgen kann, dann aber muss es gleich wieder zu schneien anfangen, 24 Stunden, Tag und Nacht. Der kste Schnee! Wie dem Leidvollen alleK zum Leide wird, so dem Glücklichen alleb zum Frohsinn Lllibacher Zeitung Nr. 244. 2004 zß. Oktober 188?. wartung administrativer Verbesserungen — des Tabak« gefällcs herbeigeführt. Auf diese Weise ist das Deficit, wie bemerkt, auf etwa 18'« Millionen herabgedrückt, die durch Rente zu decken sind. Das Budget für 1888 soll indes nur einen Uebcr-gang bilden. Mit dem darauf folgenden Jahre würde, nach der Voraussicht des Herrn v. Tisza, trotz der m zwei Raten zu leistenden zehn Millionen für Neu-bewaffnung der Honveds die Zeit der nahezu oder ganz deficitlosen Budgets beginnen. Drei Gesehentwürfe sind berufen, die Erreichung dieses Zieles zu ermöglichen: ein Entwurf über die Erhöhung der Verzehrungssteuer, ein Entwurf, wonach das Tabakmouopol strammer, als dies bisher in Ungarn der Fall war. gehandhabt werden soll, und schließlich ein Entwurf über Erhöhung der Gewinststeuer, Einführung eines Stempels auf einlaufende ausländische Wechsel und Aufhebung jeder Ermäßigung bei Bemessung der Erb-schafts- oder sonstigen Uebertragungsgebüren. Die größten Hoffnungen seht Herr v. Tisza auf das Spiritusqesetz. dessen rechtzeitiges Inkrafttreten, wie er verspricht, es ermöglichen würde, dass im Jahre 1890 nicht nur kein Deficit, sondern sogar ein Ueberschuss aufzuweisen wäre. All dies unter der Annahme, dass nicht be« drohliche Wolken neue militärische Vorsichtsmaßregeln nöthig machen. Die große regierungstreue Mchrheit, welche die ungarische Nation in den Reichstag entsendet hat, hat die Darlegungen Tisza's mit lebhaftem Beifall auf< genommen. Wir schließen uns dem Wunsche an, dass es dem Ministerpräsidenten gelingen möge, die Finanzen Ungarns ins Gleichgewicht zu bringen, und wir sind überzeugt, dass man überall in Oesterreich del« großen Versuch, den er unternimmt, mit Sympathie verfolgen wird. Die beiden Reichshälften hängen viel zu eng zusammen, als dass nicht schon der Egoismus uns die aufrichtigste Theilnahme für das Wohlergehen des Nachbarstaates eingeben müsste. Nur Kurzsichtig« keit kann dies verkennen, nur Unverstand kann sich etwa gar auf der einen Seite der Leitha über das Ungemach auf der andern Seite freuen. Das Wohl oder Wehe im Westen der Monarchie übt seine Wirlungen im Osten und umgekehrt. Die Gemeinsamkeit wichtiger öffentlicher und Cinzelangelegen» heiten erzeugt eine Gemeinsamkeit der Interessen, die namentlich auf finanziellem Gebiete aufs tiefste empfunden werden muss. Politische Weberlicht. (Das Kronprinzenpaar in Steier< mark.) Kronprinz Erzherzog Rudolf und Krön« Prinzessin Erzherzogin Stefanie sind zu mehrtägigem Aufenthalte in Steiermark eingetroffen. Die Bevölkerung von Graz sowie der anderen Städte, denen die Ehre des Besuches zugedacht ist, hat alles aufgeboten, um dem erlauchten Paare einen ebenso großartigen als herzlichen Empfang zu bereiten. Sie will dadurch neuerdings vor aller Welt Zeugnis ablegen, wie tief in allen Theilen des Reiches das Gefühl der Anhänglich« keit an das erhabene Kaiserhaus alle Volksschichten durchdringt und wie einig alle Stämme und Parteien der Monarchie sind. wenn es gilt, dieser erhebenden Gesinnung Ausdruck zu geben. (Ministerrath.) Vorgestern wurde unter Vorsitz Sr. Majestät des Kaisers ein Ministerrath abgehalten, an welchem sämmtliche Mitglieder des Cabinets theil« nahmen; die Conferenz währte von 1 bis 3 Uhr nachmittags. Wie man hört, fand im Lanfe des gestrigen Tages eine Besprechung zwischen dem Ministerpräsidenten Grafen Taaffe und dem Unterrichtsminister Dr. von Gautsch einerseits und mehreren hervorragenden Mitgliedern des Czechenclubs anderseits statt, in wel« cher den letzteren die Stellung des Ministeriums zu den Wünschen und Beschwerden der czechischen Ab« geordneten bekanntgegeben wurde. (Das Reichsgericht) erhandelte vorgestern die Beschwerde des Pfarrers Gruda und Genossen wegen Verletzung des Artikels 19 des Staatsgrundgesetzes, weil das Ansuchen um Errichtung eines czechi. schen Staatsgymnasiums in Troppau, beziehungsweise Verstaatlichung des dortigen czechischen Privatgymna« siums, ohne Angabe der Gründe abgewiesen wurde. Der Vertreter des Unterrichtsministeriums, Ministerial« Vicesecretär Burckhardt, führte aus. es existiere kein Gtseh, welches den Staat überhaupt zur Errichtung von Gymnasien verpflichte, er könne daher verfassungs-mäßig nicht gezwungen werden, eine solche Anstalt zu errichten. Eine Verpflichtung zur Errichtung von Schulen mit bestimmter Unterrichtssprache bestehe nur für die Volksschulen. Auch an den deutschen Gymnasien in Schlesien sei für die Slaven zur Ausbildung in der Muttersprache durch czechische Curse vorgesorgt. Der Redner sprach auch den Beschwerdeführern die Kloge-bercchtigung ab. Dr. Fan derlik. Vertreter der Be. schwcrde. brachte Klagen wegen mangelnder Gleich« bt'rechtigung gegenüber den Czcchen in Schlesien vor. D»r Staat errichtete deutsche, müsse daher auch czechische Mittelschulen in Schlesien errichten. Das Mitglied des Reichsgerichtes Dr. Randa verlangte Auskunft über die Zahl der deutschen Mittelschulen Schlesiens, das Mitglied Bye über d^e czechischen Sprachcurse. Die Urtheilspublication findet heute statt. (Der Börsesteuer-Ausschuss) hat bereits den Entwnrf des Referenten Dr. von Ailinsti in Berathung gezogen und mit Stimmeneinhelligkeit das Eingehen in die Specialdebatte beschlossen. Von Seite des Regierungsvertreters liegt die wichtige Erklärung vor, dass die Regierung den Referentenentwurf einer ernsten Erwägung würdig halte und dass ihr auch die Resolution, welche auf eine gleichzeitige Einführung der Börsesteuer in Ungarn abzielt, begründet erscheine. (Ungarn.) Die ungarische Presse ohne Unterschied der Partei constatiert den günstigen Eindruck, den das Exposi und das Finanzprogramm des Herrn v. Tisza auf das ganze Haus hervorgerufen haben, und heben fast einmüthig hervur, dass der Voranschlag und das Exposi sich vortheilhaft von den früheren unterscheiden, und dass das Programm sich in einem der Größe der Finanzfrage entsprechenden Rahmen bewegt. Dasselbe beweist, dass Tisza, der sich der schwierigen Aufgabe unterzogen, die Regelung des Staatshaushaltes herbeizuführen, mit Ernst und Eifer die Erfüllung derselben in Angriff genommen hat. (Aus Bosnien.) Die Enthüllung des aus Nnlass des ersten Besuches drs Kaisers auf bosnischem Boden errichteten Denkmals in Bosnisch-Vrod fand vorgestern in Anwesenheit des Landescommandierenden Baron Appel, vieler hoher Würdellträger, Deputationen und einer nach Tausenden zählenden Menge der Land-bevölkerung in feierlicher Weise statt. Die Festrede" hielten Semsi Beg, Sirbegovic und der Bürgermeister von Bosnisch-Brod. ., (Deutschland und Fran kreich.) MM erregt die Entscheidung der deutschen Regierung, wonach die bereits bewilligte Anlage einer Telepho^ linie Brüssel-Aachen-Köln untersagt wird. Die deutM Regierung soll befürchten, es könnten durch die Tele-Phonlinie Berichte über drutsche Truppenbewegung!" über Biüfsel nach Paris gelangen. (Zur bulgarischen Frage.) Seit a"«"' «er Zeit hat der «Nord», das Brüsseler Organ t>tt russischen Reichskanzlei, schon wiederholt cine Sprac»e geführt, welche unsicher zwischen Zorn, Hochmuth lU'v Resignation hin und her schwankte. In seiner lelM Nummer kommt noch etwas Heimtücke hinzu. Der «Nord» möchte nämlich in Oesterreich Ungarn Misötrauen gegen Italien wecken, und deshalb porträtiert er CwPl als einen eingefleischten und unverbesserlichen Irrebel^ tisten. Dieser Kunstgriff ist doch wohl zu verbracht, als dass der «Nord. sich seiner hätte bedienen M"' (Frankreich) Die französischen Journals beglückwünschen den Minister Flourens zu dem E>nA' nehmen mit England in der Suez-Canal-Frage. "^ «Röpublique Franhaise» hofft, Flourens werde deu von Regierung und Kammer im Jahre 1882 begangene" Fehler vollständig gutzumachen verstehen. Der neutral Canal bedeute ein baldiges neutrales Egypten und eim ebenso baldige Wiederherstellung der herzlichen «^ ziehungen zwischen Frankreich und England. ^, (Aus den baltischen Provinzen.) M der «Garazdanin» meldet, wird die UniversitätM" Dorpat ihren altrussischen Namen «Inrjev» uned" erhalten. Tagesneuigleiten. Se. Majestät der Kaiser haben dem äolN^ zur Restaurierung der Pfarrkirche zu St Rochus lM Sebastian auf der Landstraße in Wien eine UntcrstiltzlM von 500 fl. aus der Allerhöchsten Privatcasse allergy digst zu bewilligen geruht. ..,, Se. Majestät der Kaiser haben, wie das ungar^ Amtsblatt meldet, für die römisch-katholischen ^ meinden Kis-3ttmeti und Mißlola und für die "for mierte Gemeinde Legenye je 100 st. zu spenden gerU"' — (Zum Schutze der Wälder.) Wie u^ aus Kärnten mitgetheilt wird, beschäftigt sich der dorns Landesausschuss mit dem Entwürfe zu einem ^R,' durch welches die den Wäldern — wegen der UnmöM teit einer entsprechenden Ueberwachung — so s^ ^ Harz> und Terpentingewinung eingeschränkt, beziehunö weise ganz abgestellt werden soll. Die Veranlassung h'^ bot zunächst eine diesbezügliche Eingabe der Kärw Landwirtschafts - Gesellschaft, sowie der weitere Ums"^ dass jene Verordnungen, welche bestimmt sind, den , Kärnten vorkommenden Beschädigungen der Wälder du Gewinnung von Harz und Terpentin entgeaenzuwlr nicht den gewünschten Erfolg haben. ^ — (Der Zwang zur Rückkehr.) Es ist^ alte Lied, nur mit einer neuen Der erste Flockentanz dcs Jahres gemahnt die Heiteren vielleicht an den Ballsaal, an Eislaufen, Weihnacht«« bescherung, Schlittenfahrten, unsere Kleinen vielleicht zuvörderst nur an das lustige Schneeballwerfen. Nicht die Glücklichen sind indes auch die gemüth- und ge« dankenvollsten, und ich lobe mir denjenigen, welcher in Betrachtung des Schneegeflatters die Stirne an die Fensterscheibe lehnt, stillbewegt die Wehmuth der Natur« erscheinung auf sich wirken lässt, und dessen Empfindungen ihn sanft hinüberleiten zur Erinnerung an das Leid des Menschendaseins. . * , Stolze Kerzen. Roman aus dem Englischen. Von Max von Weißenthurn. (15. Fortsetzung.) Entehrt! Barmherziger Gott! Der unglückliche junge Mann, welchen er zu seinen Füßen hatte liegen gesehen, er war Leonard, Sidonie's Bruder gewesen. Schwerathmend lehnte sich .'»tarl gegen einen Treppenpfeiler. Halte Schicksalswalten mitgespielt bei dem Interesse, welches er für den jungen Spieler empfunden? War es das Fatum, welches gerade ihn in das Hau« deü Vaters jenes jungen Mannes geführt und welches gerade dessen Schwester seinem Herzen so unendlich theuer hatte werden lassen? Todt! Es überlief ihn ein kalter Schauer, wenn er sich vergegenwärtigte, wie niederschmetternd, wie vernichtend die Todeb«unde dem Vater und der Schwester sein musste, deren Augenlicht, deren Herzensfreude der Sohn und Bruder gewesen war. Er entsann sich. wie Sidonie ihm von den gol« denen Träumen erzählt, welche der Bruder ausgesonnen, und wie sie mit stolzem Lächeln hinzufügte, sie sei begierig zu wissen, wie viele dieser Träume sich verwirklichen würden. Wie viele? Nicht ein einziger! Der rege Geist, welcher sich mit denselben befasst, war erloschen. Tief im dunklen Schoß der Erde lag das junge Leben, welches die Freude und der Stolz der Seinen gewesen war. In fremder Ferne hatte er die Augen geschlossen zur ewigen Ruhe, Vater und Schwester allein und gebrochenen Herzens zurücklassend. Karl Hargrave stand erschüttert. Was konnte er thun? Die unumstößliche Thatsache überwältigte ihn nahezu. Hätte er seinem Impulse Folge leisten dürfen, so würde er zu der Geliebten geeilt sein, um mit ihr zu trauern, aber er hatte nicht das Recht dazu. Sie musste ihr heißes Weh allein tragen, und doch fühlte er, dass er nicht aus ihrer Nähe weichen könne. In einer Stunde sollte der Wagen kommen, welcher ihn hinwegführen musste, aber fortzugehen unter diesen Umständen, es wäre ein Ding der Unmöglichkeit, wäre herzlos gewesen. «Mein guter Jacques,» sprach er endlich, die Hand auf die Schulter des alten Gärtners legend, «ich hätte heute abreisen sollen.» «Abreisen, Herr, während so schwere« Unglück uns belastet? Daran können Sie nicht denkenl» rief der treue Diener klagend aus. «Weiß Gott, ich reise gewiss nicht aus freien Stücken,» entgegnete Karl, mühsam seine tiefe Rührung beherrschend, «aber meine Abreise wurde gestern ^ schlössen, und Herr von Ilaine könnte in wel ^ Verweilen in einer schmerzensreichen Zeit lv>e jetzige, eine Zudringlichkeit sehen!» ^, «Ihre Gegenwart als eine Zudringlichkeit .^ sehen! Nimmermehr! Der Herr und das gn^l Fräulein sind ganz allein und verlassen; nicht em der Graf ist hier, um sie zu trösten und ihnen "" stehen?» .hte" War e« Uurecht? Karl fühlte bei diese'' '^„f, Worten eine beinahe freudige Regung in st" wallen. , ache «O, Herr, verlassen Sie uns nicht! 39 Sie darum an!» bat Jacques. .^ «Ich vermöchte es nnr sehr schwer,» erw' ^ Karl. «Vielleicht kann ich hier ja auch irgendw' .^ Nutzen sein! Aber wenn ich bleiben soll, so ""' meinen Kutscher verständigen —» ^0 «Martin ist hier! Er kann den G°"s >" ^, gnädigen Herrn besorgen,» wendete Jacques els .^ Er schien förmliche Angst zu haben, dass °" ^„ol nicht mehr zurückkehren würde, wenn er sich ern ^, entfernt habe, und Karl willigte denn auch "«", l mentanem Zögern ein, dass ein Diener an,la» den Kutscher verständige. ^d Er sehnte sich danach. Sidonie zu '^ .«erte» hoffte nebstbei. sich in dem gänzlich desorgo^ ^,„ Hause von Nutzen machen zu können; so "^eierho^ dem Kutscher sagen, derselbe möge s'« ""., ^0^' stcts zur Abfahrt bereit halten, aber nicht, wic nach Auen Retiro kommen. .^. ggcl Kaum hatte Jacques sich entfernt, so »M plötzlich lautes Weinen. War es S'don,e r ^aibacher Zeitung Nr. 244. 200.^ 26. ^tobcr l««?. «lche Fabrikantenstochter Klara S. hatte den nicht minder «'Yen Fabrikbesitzer Otto S. geheiratet, nicht eben weil NY das Herz zum Herzen gefunden, sondern weil deren "? erkannt hatten, dass die Geldsäcke so ziemlich die Mche Größe hatten. Nach Jahr und Tag zeigten sich eul l. ^^ erzwungenen Verhältnisses. Die Ehe- Ute bekamen gegen einander eine unwiderstehliche Ab-ne'gung. und der Ehegatte wurde immer brüster und a»« ^ ""^ ""^ schönen Tages war die junge Frau «'s dem Hause verschwunden. Sie war zu ihren Eltern urnsgekehrt und erklärte, indem sie zugleich den Ehe-Mwungsprocess wegen Misshandlungen anstrengte, dass ^ "!cr""^ nimmer zu ihrem Manne zurückkehren wolle, "er Ehegatte verlangte aber — sei es, um den Scandal zu vermeiden, sei es, um seiner Frau eine Bosheit an-M"" ^ ^°^ bie Frau bis zur Beendigung des Ehe-M'dungsprocesses bei ihm wohnen müsse. Gestützt auf 'e -Uestiunnllüg des bürgerlichen Gesetzbuches, dass die 'Na» den Wohnsitz des Mannes theilen müsse, klagte er "Gericht und verlangte-, es möge das Gericht der Frau ""'tragen, dass sie zu ihm in seine Wohnung zur Fort-^yung der ehelichen Gemeinschaft binnen vierzehn Tagen -' sonstigen Zwangsmaßregeln zurückkehre. Die erste Instanz erkannte, dass dieses Begehren im ordentlichen euchre, fahre,, excquiert werden solle. Ueber Recurs der ^Mn Frau entschied aber das Obcrl.indesgericht und ^ dtr Oberste Gerichtshof, dass über das Begehren des den /^ "'^ '^ ^^^ emks Processes entschieden wer» W l ^' ^'^"" ^"^ ^ll^ Gericht von Amtswegen zu ^ ^'"chen habe, ob ein Zusammcnwohnen der Eheleute hattet werden solle oder nicht. Diese Entscheidung gründet !^ aus die Erwägung, dass das auf die Vorschrift des .- pichen Gesetzbuches gestützte Begehren des Gatten, . e Ehegattin zur Rückkehr in die Wohnung behufs Fort-> »ung der ehelichen Gemeinschaft zu verhalten, nicht rein ^""rechtlicher Natur ist, sondern hiebei auch öffentliche "Uus'chten obwalten, dass ferner der ordentliche Process " seinen Formen und dem damit verbundenen An-""ltszwange der Natur der Sache, welche ein bcschleu- gtes Verfahren und die persönliche Vernehmung der , ^"l"en erheischt, nicht entspricht, und dass endlich das bricht bei Entscheidung dieser Frage nicht allein an die "Ntrage und Interessen der Parteien gebunden ist, son "n auch auf die Aufrechthaltung der öffentlichen Ordnung und Sitte Rücksicht zu nehmen habe. l^ ^ ^°6 Jubiläum im Sarge.) Aus Her-Abt^ '^?^ """'" Vorgestrigen telegraphiert: Der ?v.^s WW" Chorherrenstiftes Norbert Zach, dessen heute gefeiert .vVrden'soll ist Wte früh gestorben. Prälat Zach stand im 7<) Lebens Ar ." (Archäologischer Fund in Barcola) Arbeiter, die auf emem Grundstücke des Herrn Ritter ijahony in Barcola bei Trieft diefertage mit Canals i'erungsarbeiten beschäftigt waren, stießen in einer Tiefe °°n ungefähr einem Meter auf Ueberreste eines römischen "aues mit vorzüglich erhaltenen Mosaik.Fußböden, und °^ar gelang es bis jetzt, zwei schöne Zimmer von je vier Quadratmeter Fläche vollständig bloßzulegcn. Der Mosail-oden des einen Zimmers stellt ein wunderschön ent-vrsenes schwarzes Bandornament auf weißem Unter-2 «nde vor, der des zweiten Zimmers ist aus bunten ^nchenzusammengesetzt, die von einem schwarzen Rah- eg „ ^'"' K^ll kam bald zu der Ueberzeugung, dass biete'^ ^^'!"etle sein könne, die bei ihrer jungen Ge-lNoH?l» weile lind es nicht über sich zu bringen ver- ^"'lhreu Schnierz völlig zu beherrschen, ^ari ^' ^ein Herr, nnin geliebter Herr!» vernahm <3i^" Plötzlich in gellendem Aufschrei Nannette's ^bvlljo Vater, mein Vater,» holte er nun auch ss' «nicht das, nur nicht das. o habe Mitleid!» lhlli f^ wendete sich hinweg, wie es die Ehre von es is, .eNe, denn eine innere Stimme sagte ihm. dass Aschen ^ Hause Geheimnisse gebe, welche zu er-boil c,. ^r nicht das R^cht besaß. Eo eilte er denn, Saiten "bm Gedanken gepeinigt, hinaus in den de« ' "nd es famen ihm unwillkürlich die Worte ^lNl, > "/ beklagenswrrtcn Spielers wieder in den ""lnni'en. He " '"' Park von Monte Carlo ver« und. ^ ' '«s bedeutet Ruin und Schande für mich °"bere'. " ^"t. nicht für mich allein, auch für 'hres zg3z! " Sidonie sagte, dass er bei dem Tode "eini Er"/ zugegen gewesen? Nein und lansrndmal /«an wii^' ^ vor dicscm Gedanken förmlich zurück, ^e er imtt !." "'^ Fragen überschütten, l,nb wie huschen s!I^ lein. dichlbrn zn erwidern, ohne den ^eitrn'/«tt; ^ lhm theuer waren, nenen Schmerz zu funden?i« ^ "^ " es über sich tmngen sollen, den „> srine U ^/'?''" ^thastnng mitzutheilen? Freilich 7°er liicht tr^? ^ glänzend da'rqcthan worden, konnte ?tnl I« "Udem "' den Herzen derer, welche den !n> ftnK'« s° hnß Hebt. noch ein Zweifel ^glich! "em, ein solches Bekenntnis war chm lForlsetzung folgt.) men eingefasst werden. Weitere zwei Gemächer, die jedoch noch nicht ganz bloßgelegt sind. haben ebenfalls Mosaik-böden. Zweifellos hat man es mit einer römischen Villa zu thun, deren Mauern die Richtung von Süden gegen Westen haben. — sThränen einer Witwe) Eine rührende Scene spielte sich vor einigen Tagen in den oberen Räumen des Berliner Zeughauses ab. Es erschien daselbst eine Dame, die nach einer bestimmten Fahne aus dem dänischen Feldznge fragte. Als der Zeugwart fie zu derselben führte, betrachtete die Frau jenes durchschossene Zeichen heldenmüthigcr Tapferkeit mit sichtbarer Ergriffenheit und tiefer Wehmuth, und Thränen des Schmerzes flössen ihr über die Wangen. Es war die Witwe eines wackeren Officiers, der mit jener Fahne in der Hand bei dem Sturm von Düppel den Heldentod gestorben ist. — (Bulgarische Studierende in Lem-berg.) Pas bulgarische Finanzministerium hat acht junge Bulgaren, welche ihre Reifestudien in der Heimat voll-» endet haben, auf Staatskosten in die Thierarznei. und Hufbeschlagschule in Lemberg entsendet. Gleichzeitig hat die bulgarische Regierung im Wege des Wiener auswärtigen Amtes die österreichische Untcrrichtsverwaltung mit dem Ersuchen angegangen, es möge diesen Studierenden aus Bulgarien die Frequentierung der besagten Lembcrger Schule gestattet und ihr Verhalten in- und außerhalb der Schule einer strengen Aufsicht unterzogen werden. — (Schlossbrand.) In Wola Iustowska nächst Krakau ist vorgestern das berühmte Czartorusti'sche Schloss, welches auch vom Kronprinzenpaare, als dasselbe zu Ende Juni l. I. in Galizien geweilt hatte, besucht wurde, abgebrannt. Der durch den Brand verursachte Schaden ist ein sehr bedeutender. — (Sarah Bernhardt) hat Herrn Gustav San stieben von Paris aus beauftragt, ihr Gastspiele in Oesterreich und Ungarn zu vermitteln. Die Künstlerin will überall Sardou's neues Schauspiel «Tosca» spielen und hat vom Dichter das Aufführungsrecht sür eine märchenhafte Summe erworben. — (Eine Trauung feltener Art) wurde am vorigen Sonntag in der wendifchen Kirche zu Neschwitz bei Löbau vollzogen. Der Bräutigam aus Stollschwitz zählte 82 und die Braut, eine Witwe aus Loga, 7« Jahre. — (Verwechslung.) «. . . Also in Rom waren Sie auch!?» — «Freilich! Alles gehört und gesehen; wunderbare Stadt, großartige Sammlungen — der Vatican, die Museen und vor allem die Sixtinische Kapelle. ,» «Sagen Sie, Herr Doctor, spielen die denn wirklich so vorzüglich?» Das Tarok zählt zu denjenigen Kartenspielen, welche, mit den, «amen «Commercespiele» belegt, stets die Phantasie und den Ersindungstricb der Menschen herausfordern, um neue Aa> rietälen und Spielweisen den schon bestehenden anzureihen, lts N'bt in der Thal wenig Commercespiele, dir heute nur noch jene Grundzüge und Regeln enthalten, welche sie bei ihrer Zusam "'"'strllung ursprüusslich hatten. Pie Anhänger des alten engll Ichcn Hjhlst mit seinen. Simple, Double und Triple haben im 5Ü. r Z"l die neueren Varianten: das .gepfefferte, oder 'U.ayenne.Uhisl. wie das .Lu^re aux lücl.es. ebenso er-Neheu gesehen, wie die Freunde dcs .Schaslops. nunmehr für A A?? den geistvollen «Scat, gerne eingetauscht haben. D,e Anhänger der gewöhnlichen Pn-ft-renre haben sich nach und nach der .Hte'e.ischen. wie der «Russischen Presence, zu-gewendet, und wenn auch gegcnwärtia noch in Süddeutschland. der Schweiz und m Tirol das altes? Tarol mit 78 Müttern gespult wlid ,o «st dasselbe doch angesichts der großen Zahl von «modernen TarK.ekn.. die heute -zumal in Oesterreichs Ungarn - ausschließlich favorisiert werden, wohl als veraltet anzusehen. . . .v , Mit der Reducierung des Spielmittels von 78 auf 54. respec-twe 42 Karten sielen auch einige Nnsaaen - daS slilsicrte Mniss reich, die ganze wie dir siiisierte Cavallcrie vier Damen, Cavalle. Vubeu. die Madoren. sechzehn LalonS:c — weg: dagegen lamen in den modernen Tarolspielen neue Ansagen hinzu, die von den eben genannten grundverschieden sind Eine große Modification erfuhren die besonderen Eigenschaften des Slüs; dieser steht in den Tarolspielen mit 78 Blättern — dem «Groß'Tarol» und seilien Abarten «Tarol L'Hombre» und «Tarot unter Vieren» - außer jedem Stichverhältnisse; rr tann weder stechen noch gestochen werden, aber er vermag sich beliebig in einen Tarol. eine Figur oder einen Scartin zu verwandeln, je nachdem cs seinem Bescher conocniert. Ei h^ eine blanl sitzende Dame ebenso wie einen doubleton befindlichen Cavall oder einen croi< siemc sitzenden Buben, da ihm das Recht zusteht, sich im geeig« neten Momente zu slüsieren lexcusieren). Sein Besitzer zeigt ihn vor, legt ihn zu den gemachten Stichen und gibt aus diesen einen beliebigen Laton an jenen Theilnehmer ab, dem der Stich zufällt. Aelterc Tarotspieler erinnern sich sscwiss noch, dass diese Karte, die einen Harlekin darstellt ehedem stets das Wort .Excusez!» auf dem Vilde trug; der Name Slüs ist wohl hier» mit in Zusammenhang zu bringen Der Slüs warb in allen modernen Tarol Arten zur höchste,, Trumpflarte und sticht hier auch den bisherigen höchsten Stecher! den Mond. Eine sehr intcressante Nuance deS Groß'Tarol. das «Misere» oder «Stichfreispi.len», wurde keinem der modernen Tarolspicle einverleibt, und es bleibt dielleicht einer späteren Zeit vorbehal-ten, denselben dirse Nuance organisch einzufügen. Ms Vater der jetzt landläufigen Tarolarten gilt das »Lapp'Tarol» unserer Mtvorderen, das nur den «Dreier» und den «Solo» kannte und bei welchem der Spielunternehmer die untere Talonhälftc nicht besehen, also auch nicht aufnehmen durste. Dasselbe hat in den letzten fünf Jahrzehnten einige Mo-dificatwnen und Zuthaten, wie das Steigern, das Contrabietcn ?c., erhalten, die dcn Grundcharalter des Spieles nur unwesentlich ändern, dem letzteren aber erhöhtes Interesse verleihen. Dem .Tapper» zunächst steht das «Block.Tarol» mit anderer W«t> brstimmung der einzelnen Spiele, dir im Falle des Verlustes «Betes» nach sich ziehen (wie im L'Hombre und Boston). Das «Köniarufen» gewann durch die Beigabe zweier Spiellategorien, des «Dreier» und des «Solo-Dreier», in gleicher Weise wie das «Steierisa>Tarol» durch jene des «Zweier» und des »Einer», die letztgenannte Tarolarl aber überdies durch die GewinN'Points. Berechnung. Eine solche greift auch im «Neunzehnerrufen» platz, das «n 'lulltrß mit fliegenden, en trois mit einem ständigen Strohmann und auch nn äeux mit zwei Strohmännern gespielt wird. Diese beliebte Tarotart kann als eine gute Schule für jene bezeichnet werden, die einen Einblick in das Wesen und den Geist des Tarolspicls gewinnen wollen. Das 'Strohmann^ Tarol» sen 6eux) lässt vermöge seiner ganz eigenartigen Zusammenstellung eine Fülle von Spielmöglichleiten und Feinheiten zu und ist hiedurch zum Lieblingsspiele aller delitcuden Tarol< sreunbe geworden, Recht anziehende Varianten weisen die Tarol» spiele auf, welche mit der auf 42 reducierten Kavtenzahl geübt werden, und unter diesen ist das in Ungarn favorisierte «Pas-tirwilsch», auch «Huszas» genannt, wohl das amüsanteste. Die mannigfachen neuen Varianten und Tpielweisen haben auch neuere Spielgesetze und Usancen im Gefolge, die nunmehr allerdings an verfchiedenen Orten auch in verschiedener Weise ausgelegt werben und ebenso verschiedenartig zur Anwendung lommen. Die Meinungsdifferenzen über die eigentlichen Spiel-grsetzc des Tarol sind, wir möchten sagen, an der Tagesordnung i häufig lommcn dieselben in der Weise zur Austragung, dass ein «gelehrter» Kiebitz als Schiedsrichter fungiert. Erst in neuester Zeit finden sich diese Gesetze in einer soeben im Buchhandel er schienenen Monographie * systematisch gegliedert vor. Vor lurzcm hat sich in der «Laibacher Zeitung» eine Colv trovcrsc über den Streitfall entwickelt, ob eine Ultimo-Ansage und die dieser folgende Contra.Meldung auch dann Geltung haben, wenn der Ansagende den Pagat nicht besitzt, und es ist nicht lange her, dass dieselbe Frage in Wien Anlajs zu einer mit tomischen Apen/us gewürzten Ehrenbcleidigungs Verhandlung bot. Daher mag die Wiedergabe der bctreffenbgn Bestimmung obenerwähnter Publication hier am Platze sein: «Hc.t ein Theilnehmer Pagat Ultimo angesagt, ohne im Ve-sitze des Pagat zu sein. und die Gegenpartei Contra geboten, so hat ersterer, respective seine Partei, die durch die Contra»Mel« dung verdoppelte Prämie für den verlorenen Ultimo zu ent' richten. Der Ausgang des Spieles wird hierdurch mcht in» fluenziert. (Anmerkung.) In manchen Kreisen wird eine Ultimo-Ansage ohne Pagat als Renonce behandelt. Ganz abgesehen davon, dass in einigen Spielen, wie im Königrufen und Paskie« witsch, die Ultlmo-Meldung ohne Pagat in den Hanblarten zu« lässig ist. mithin von einer Rcnonce nicht die Rede srin kann, halten wir diesen Vorgang schon deshalb nicht für richtig, weil die Nuance Pagat Ultimo bekanntermaßen vom Erfolg der Partie vollständig unabhängig ist; eine unrichtige Ultimo-Ansage kann daher auch nicht, nnc dies jede Renonce bedingt, den Verlust der Partie nach sich ziehen.» Für diejenigen aber. welch? einen anderen Standpunkt ein» nehmen, wie für jene, die noch irgend einen Zweifel darüber hegen, was in diesem Streitsall Rechtens sei, empfiehlt sich als sicheres Auslunftsmittel die Gepflogenheit unserer Nelterväter. Nach derselben erklärte derjenige, welcher den Pagat ultimieren wollte, diese seine Absicht nicht mit den Worten «Pagat Ultimo!», sondern er legte einfach den «Kleinen» vor Beginn der Partie aus seinen handlarten offen auf den Spieltisch vor sich hin. Dass dieser Vorgang der erstventilierten Streitfrage von vorn» herein den Boden entzieht, liegt wohl klar zutage. R. V. * «Illustriertes Wiener Tarolbuch». Leit» faden zur Erlernung aller Arten des Tarotspiel«. Mit ein« Sammlung von 33 Problemen und einem Anhange! Tarok» Codex, die Spielqesrtze enthaltend. Von T. Ulmann, Wien, A. Hartlebens Verlag. Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Das kronprinzliche Paar in Graz.) Das Programm des vorgestrigen Tages erfuhr, wie man aus Graz berichtet, insofern eine Veränderung, al« der für nachmittags um 3 Uhr projectiert gewesene Vesuch der Brauerei Reininghaus infolge hofärztlicher Weisung aus Wien wegen eines vor einiger Feit in der Familie des Fabriksdirectors vorgekommenen Scharlachfalles noch im letzten Augenblicke abgesagt worden war. Nach der Besichtigung des Schlosses Eggenberg hat das kronprinzliche Paar dem Prinzen Don Alfonso und dem Grafen Franz Meran einen Vesuch abgestattet und verweilte sowohl bei Don Alfonso als beim Grafen Meran längere Zeit. Der am Abend stattgehabten Hoftafel wurden auch P. K. Rofegger und Dr. Anton Schlossar zugezogen. Gestern fanden beim kronprinzlichen Paar officielle Empfänge statt, worauf die Domkirche, das Mausoleum und die Landesschiehstätte besichtigt wurden. Auch fand gestern eine Conferenz der Mitarbeiter des Kronprinzenwerkes statt. — (Jubiläum der Laibacher Cital« nica.) Der nun renovierte Saal der Laibacher Citalnica versammelte am vergangenen Sonntag anlässlich der Feier des 25jährigen Bestandes derselben ein zahlreiches, distin» guiertes Publicum; unter anderen Honoratioren bemerkten wir auch den Herrn Landespräsidenten Baron Winkler und Bürgermeister Grasselli, Das Festprogramm er-öffnete der Vorsitzende Herr Dr. Ritter von Bleiweii. -Trsteniski mit einer Festrede, in weicherer in kurzen Umrissen der Geschichte des Vereines gebachte. Mit einem warmen Appell zur Liebe des Vaterlandes und Pflege der Muttersprache schloss der Vorsitzende seine beifällig aufgenommene Rede, Der gemifchte Chor der Vitalnica trat nun in A. Foersters frischem und herrlichem Chore «N» ssore» auf und erntete durch dessen exacten Vortrag wohlverdienten Ruf nach Wiederholung. Die fchon vom philharmonischen Concerte her bestens bekannte Pianistin Fräulein Mila Human führte sich an diesem Abende in der Citalnica ein und erzielte durch den meisterhaften Vortrag der Chopmschen ?-ni0ll Phantasie eine nachhaltige Wirkung. Der Damenchor der Titalnica trat in einer Nummer selbständig aus und sang mit frechen hellen Stimmen Curschmcnins dreistimmiges Lied «Da« raibacher Zeitung M. 244.________________________________2006 26. Oltobcr 1^>^ Veilchen», dchen Wahl uns aber nicht sonderlich ansprach. F. S. Vilhars «I^ubiöicH» wurde vom Männerchor mit Präcision vorgetragen. Den Schluss des musikalischen Theiles bildete Bacins «Kriia^i ua mo^i», welcher Chor vom Männerchor sehr gut zu Gehör gebracht wurde, ob< wohl die herrliche Composition die doppelte Anzahl der Sänger noch ganz gul hätte vertragen können. Dem Programme gemäß folgte nun ein Kränzchen, und wurde von den Tanzlustigen bis zum frühen Morgen in ani-miertester Weise Terpsichoren gehuldigt. Schließlich wollen wir bemerken, dass die Akustik des weiten Saales nichts zu wünschen übrig lässt, sowie auch die Beleuchtung desselben mit Gas und die Ausschmückung des Saales den wohlthuenbsten Eindruck auf den Beschauer machen. Zu empfehlen wäre es nur, dass bei der endgiltigen Herstellung des Bühnenraumes eine intensivere Beleuchtung desselben angestrebt und erzielt werde. — (Zur Situation.) Wiener Nachrichten zufolge hat die Besprechung zwischen der Regierung und den Führern der Czechen vorgestern nachmittags in den Räumen des Ministerraths-Präsidiums stattgefunden. An derfelben nahmen theil der Ministerpräsident Graf Taaffe und die Minister Dr. von Gautsch und Freiherr von Ziemialkowsli. Von den czechischen De« putierten waren erschienen Dr. Rieger, Graf Richard Clam - Martinih und Dr. Zeitha mmer. Die Con-fercnz dauerte über zwei Stunden. Ueber die den czechifchen Abgeordneten gemachten Eröffnungen liegen von com-petenter Seite keinerlei Mittheilungen vor. Aus diesem Grunde verzichten wir auf die Wiedergabe der verfchie-denartigsten Nachrichten, die in den journalistischen Verkehr gesetzt worden sind. Sie können nicht von autoritativer Seite stammen und tragen überdies, ihrer detaillierten Angabe ungeachtet, alle Merkmale der Unglaubwürdigkeit an sich. Gestern trat über Verlangen der czechischen Abgeordneten das Executivcomitö der Rechten zusammen, welchem die Delegierten des Cesly Klub über das Ergebnis der Conferenz beim Grafen Taaffe berichteten. — In parlamentarischen Kreisen verlautet überdies, das Abgeordnetenhaus werde am Freitag seine letzte Sitzung vor der Vertagung halten. Es wird nicht für unmöglich erachtet, dass der Ausgleichsausschuss bis dahin sein Referat über die Zuckersteuervorlage abschließen wird. — (Gegen die Verfälschung derLebens-mittel.) Im Ministerium des Innern beschäftigt man sich seit längerer Zeit mit dem Entwürfe eines Gesetzes, welches der Verfälschung der Lebensmittel überhaupt und dem Verkaufe von gesundheitsschädlichen Lebensmitteln insbesondere in wirksamer Weise begegnen soll. Die Verhandlungen mit den betheiligten Ministerien lassen, wie wir hören, einen baldigen Abschluss gewärtigen, so dass die Vorlage dieses für die Bevölkerung so wichtigen Gesetzentwurfes an das Parlament vielleicht noch im Laufe dieser Session erfolgen dürfte. Nach diefem Gesetze würde jede Gemeinde, welche mehr als 10 000 Einwohner zählt, verpflichtet sein, ein Organ zur Ueberwachung des Lebensmittelverkaufes zu bestellen. Außerdem würden in den einzelnen Kronländern Untersuchungsstationen bestellt werden, welche über amtliches Einschreiten die ihnen vorgelegten Lebensmittelproben zu untersuchen hätten. Die Kosten der Untersuchung trägt, im Falle eine Verfälfchung constatiert ist, der Schuldtragende, andernfalls die Gemeinde. Die Strafbestimmungen sind strenge. Die staatliche Ueberwachung der neuen Institution würde den politischen Behörden zustehen. — (Schumi's «Archiv für Heimatslunde».) Die neuen Folgen der beiden Werte des hiesigen Schriftstellers Herrn Franz Schumi: «Archiv für Heimatkunde» und «Urkunden- und Regestenbuch des Herzog-thumes Krain» wurden als Fortsetzungen dieser bereits im ersten Theile Allerhöchst angenommenen Publicationen der l. l. Familien-Fideicommiss-Bibliuthel einverleibt. — (Die philharmonische Gesellschaft) eröffnet die diesjährige Concertfaison am nächsten Sonntag abends um 7 Uhr im landschaftlichen Redoutensaale, In demselben wirken aus besonderer Freundlichkeit die Damen Fräulein Annie Skodlar und Fräulein Fanny Lenarcic mit. Das reichhaltige Programm lautet: 1.) F5anz Schubert: Ouvertüre zu »Alphonso und Estrella», für Orchester; 2.) Felix Mendelssohn-Bartholdy: 50 Butter pr. Kilo. ,^^3 Korn » 4 71 Eier pr. Stück . . . ' ^ Gerste . 4! 88 Milch pr. Liter . . ^ ^ Hafer . 2 j 11 Rindfleisch pr. Kill' . " A Halbfoich! » 4 88 Kalbfleisch ' ' ^ 3 Heiden » 4 39 Schweinefleisch » A Hirse . 4 8« Hähndcl pr. Stück . , ^ Kukuruz » 4 :'.!> Tauben » . ^ Erdäpfel pr.Meter>Ctr. 2 ll Hl>u pr. l(X) Kilo , . '^ Linsen pr, Hektoliter . — — Slroh l00 » . . ^ " Erbsen » — — Holz, hartes, pr. Cubil» -' ^ Fisolen . ---------M'ler..... ^ " Rindsschmalz pr. Kilo — 80 Holz, weiches, pr.Eubii-Schweineschmalz » — 80 Meter.....'^ ^ Speck, frisch, . — 5« Wein, roth., pr.Heltolit. l« ^ Speck, geräuchert, » — 80 Wein, weißer, » ^0^ Am 24. Oktober. Hotel Stadt Wien. Ullerich, Oesterreicher, Gutmann, FeM' Schrank, Schmchler, Schmidt. Schweighoser und ^«»/ Kaufleute, Wien. - F.,ber, Forstuerwalter, Gottfchee. — P"' Pfarrer, Castclamare. „ Hotel ssltfant. Sa»ö. Naqy. Fregler ,md Singer, K"B"''' Wien. — Goldberg, Geschäftsleiter. Wainsdorf. — M""/ Reif., Reichenburg. — Dr. Ritter uou Wurzbach, RegierlM'. rath, f. Frau, Verchtesaaden. - Grünwald, Reis.. SH",,' Dr. Iurtela, Atwocat, Pcttau. - Rome. Pfarrer. 6^"'« — Schrey, Postmeister, s. Frau, Veldes. - Elsner, «><")" beamter, f. Frau und Trappmann, Kfm., Trieft. _»,, Gasthof »als« von Oesterreich. Schrott. Neamtens-Gatti».'""'' Tochter, Budapest, - Monetti, Ttationschefs.Gattin, ^° ' — Vizal, Händler, Altrnmarkt, Verstorbene. ^ . Den 24. Oktober. Franz Marjetic, Arbeiters-H 2'/,. I., Castellgasse 10. ssraifen nach Darmlatarrh. ^ "?"„,, Jäger. Mehgerö-Gattin, «5 I.. Hradchlydorf 26. Lunne»^ — Johanna Vristi. Gastwirtens-Tochter. I l I., FloriansaM Gehirnhautentzündung. ^^> Meteorologische Beobachtungen in LaibaH^-- ff I«H Z, 3§ß z s W jk «... ...^.,. D _ I__«IK^ ^__ _ ^, ^., ^-< 7 U.Mss.s 729,69 0.4 !NW. schwach^ ""Schnee 22.0" 25, 2 » N. ! 731.71 2.6 ! O. schwach ! bewölkt Och"" !1 . Ab. ! 736.60 0.8 ! O. schwach ^ brwülll , ^. Schneesall von 4 Uhr morgens bis nachmittags A ^ ^>> haltend. Das Tagesmittel der Wärme 1,3«, um 8,1° um" Normale. ^" Verantwortlicher Redacteur: I. Nag lit. Allen Frauen wiirmstcns empfohlen. ^z, Sidzina, Post Iordam'>r sGalizien). Beinahe ^e" fünf Jahre hat meine ssrau Obstruction, Magenlcidctt uN" ^< Appetit zum Essen gehabt, u»d obwohl sie Moriso» "H^caU<" Hofer-Pillen gebrauchte, alles war umsonst — erst nan) ^ ,^ ^ von Apotheker R. Brandts Schweizerpillcn ist die Kranl^^eN gangen und Appetit zum Esscn wieder zurückgekehrt! ^„hwist schicke ich Ihnen meinen herzlichsten Dank. Achtimsssvo" ^„ter-Wiato, Oberlehrer an der Volksschule. Die Richtigteil n't'"' ^, ^ schrift bestätige ich mit meiner amtlichen SchulstaMp'H. '< 7<1 "' Apotheker R. Brandts Schweizl-rpillen sind k Scha^. zirexz in den Apotheken erhältlich, doch achte man auf das w .^^ft) in rothem sseld und den Namenszug R, Brandts. el'sli^' Es wird besonders vor den in Oesterreich vie.faM ° ^cht' den falschen Schweizcrpillen gewarnt, und haben s'A. .: Danksagung. > D Für die zahlreichen Beileidsbezeigungen, M"'^ > W spenden und die rege Netheiligung an dem ^! ;,., W M licgängnisse unserer innigstgeliebten Mutter, « M hnngsweise Schwiegermutter, der Frau M » Thcrcsc Gcrm > W Gutsbesitzers - Witwe > D sprechen hicmit statt jeder besonderen Danlsag'^ » W allen Verwandten. Freunden und Bekannten « M tiesgesühlten Danl aus ' > > die traueren.ftintcrblicbcne^ __UaibachttAitun8Nr. 244 _________________2007_______________________ 26. Oktober 1887. Course an der Wiener Dorse vom 35. Oktober 1887. «dm, oMe««. 5°«^«« «.^ Veld War, Tt°»ts.U«l«hen. ^Udlrren.,......."4o «i>h<> >««<>« 5°/ 6l°°"l°st 250 fi. ,29 7t, ,»u «5 >»«4er """lost , . ion ^ ,^.zo I,9.s,n oifte?^«^"^ fteunftei . lliNlll- ^ k^bn^riorität«« . . ft?.- ,7«, ' ^°<"«'Ob,.(Un8.OI,bahn) -.----------- «i»i!,i H vom I. ,u?« . l,2 Ii0l l4 — ''« «««,<'«>,« 4«/» ,oo ,l. . . ,«.?5l5«'le ^tundentl.. Obliaationen ^ :»^.......oss.0... "'»" N°b°/.'.A und slavonische' ,' !,'" 3°,«« 2b "'°"«'!!bl.....jl. 5°^ uns.arisOe......,«4.—1«,50 Andere öfientl. »nlehen. Donau.»ilg.,Lole e°/« 100 fl. . !1»?bll9 75 bto. Anleihe 1«78, steuerfrei . !il)5«0l<<ß — «Inlebei, ^ k»lldl»em«nde Wien !><>< 50!0b l5 Nnlehe» !>, Elablgemeinde Wien (SUbcr unb Gold) , , . . —'- —'-^ Prämie,,.Änl, d, ^libt.,.ni, Wien >»» ?bl80 25 Pfandbriefe lillr l00 fi.) hodtn«, allq öfterr, 4°/n Volb. l«e — l»« ^s> bto, in 50 „ , 4>/, °/<> loo 40 lo<< 80 dlo. ill s><) „ „ 4°/, . «7 10 »740 dto. PrümirN'Echulbvtrlchl.3»/« >ul! — »>2'5l> cest.Hypotdrlenbanf »oz, Ii>/,«/» lNl —'02 - r>s!,»u?>a B^is verl. 4' ,»/, . . l«< ?b l(q, >ft!.'rvl,!redit»Uct»,'Nges. >„ ^.s! in ^ i^/,«/, — — »-— Priorllul») OUigatione» ll»o ft,> «tMabeth wefibah« l, «emission i —>. —>— ^erb!!>a>,dlolbba^» x, », ilbri /s, l<>o 25 !franz»Iojcs'l>l!ahn . . , . __» ^,. Galizijcde ^<>i>! » l'ubwiu» Ä)>,hn Vm. !«»> »«l> f>, S. ^l,»^ l«»'?bl0l> vo Oesten, Noitwrstbahu , , . I0«l5IuN?b »eld 0l<3- k 5«/......l«-lL»5° Nn,,»nllli», Nahn.....99', Vl>>d!llose 100 st......lvs - l?» »o Llaiy.Lose 40 ft...... 47 75 4« ?s, 4«/n Donau.Dampflch. ION fi. .Ils b0l!7si0 Lllibachcr Piämieil«Nnleh,«0fi. l« — l> 50 Oscncr Voft 4« fl..... «875 4!» 75 Palf Ealm-vose 40 ofl.S.4U°/i,lz8 »0 2»» i!s, !itbl.,«ofl«8° ">«!«; 70 !i»ebilbanl, Mg, Ung, »UO fl, . 2<,e.—Mb ^>u T>epostlc»l>anl, «Ilss.2ou sl. -i?8.—l7» — !ii^n!pl,:'Oel.,!«ledcil>ft,s^«fl.b«»—b«L — ^rrldellNb,, os!.xU«s!,XI>»/ol, ^uu II. G, üU",„ « Oesteil.Ung, Vaul . . . -8»«'—887- UnwlldllNl ^uo >I.....»II—»ll'25 H.'ilshlt'l'.iül, »lllz, !4,> w«« Ini>rneh«nnge». Nlb«chl»Vahn luu fl. 6bal»!i ,zo fl, . , —'— —.— , Weftbahn zoo f«, . , »>»-—»», !>0 Bntchtiehrader Vist, 500 fl. «Vt 7»l — V95 — Oefi?rr,üun sl. «Vt. . . .«51—»<»3 — Diau.Eis. (Bat..Db.,^.)«o0fl.V. - .— —-- Duf-Vot'envacher — Mn«irchrn.Balcfel«»i!a'V.,ft.«M «l» — «« s<«, V«,.»esl«cherL..B,«00s!,«.w, —.----------- llabll:nb?r>l'»e<, i!l0l?b,öst.ung.. Tricfl500fl. . Silber . l?l 50 »72 — Prass'Dus!.' vu xuv si. Silber . i8« 7b 1«7 «b ViebeilbÜl«« «tisriib. «00 fl. , — — —-— Staill«e>!c!!ll!, ö. W, .US'—2>«>»<> Gllbbahn «0 sl. Gilbei , . « ?s> 87 — Eub«!Nl'lbb..Verb..«,>o0fl.227 7^ »»» «» , wr., neu ic»0 fl ! 4, bb 4» — Trlln»polt»«e - »«» — Un«,w«^b.s«aab»»ra<)»00sl S.,«l — l»« — Ind»ftrle«ctie» sper Vtii«), > <«ybi unb Kindbe«, Ei!«»» und StahLInb, in Wien luO fl. . — — — — «i<«nbal,n».«t!e> -— —- -„ElbemilhI", Papiers u. o iy Salgo.Tarj. «iisenlaff. loo sl , ,?8 — l»^» — Trifail« «,hlen»,-»el. 70 sl, . — — - - -Wofftnf .«., Oest in w. I0U fl. »z.« — »60 — Devil« Deutsche Platzt......,l 45 «»5 i!«ndon . l,z A> l» « P»l<» , . . 4«.«0 «« »alute«. Ducalc«........^.,, , yh «.»«ncs «,««tl<<,<»k'<,»s!,l!!,!' Sl« «l «< Italienische »anlnoten (loo Lire) 4» 05 «» »» Papiel-Nubel per Vtil« , . . it«,, » ,0^ §f(Mipstl nach T)i*. 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Bei der Bruderlade in Trifail ist die Stelle eines GllSClSfteR! {jefäir''er Gemischtwarenhändler, mit der Ut\] ^r zur Führung der Correspondent doppelten Buchhaltung, im Victual ien-frXZl)1« 'uit dem Gehalte von 1000 fl., 1^*5 Wohnung, Beheizung und Be- a'Ung sogleich zu besetzen. lut»g e^or8ieni5ol« Ausstellung in Lellin, ,,!t! VN,- ^inlls, 7, .7»I,!-en <1»x 5!-o»!,e Ne^l«, I. n. «^^ um, nlebl llu «»«.'>«<'!'«t2<',,l!,^ n>.',!!It !«V!!!l'l»p»s»,l!!> » l «! t » ^I V i >> «»"«!, lx^^.uük, »!!>l v>»',!!«»» !>,!'f<> ^v<>>« ^!"',x! !!',s,i^,!>,!,!„!!!!< >!«. ?'< !! e>!»i ^lie! < »>» »!), '»»«ürvirt«!- l««Ilv»,yr »^. »a i<..l», ,ni!»!l,!->l»»>» »'»!-<>»'». v«l> <»«>!«>,! I«, 5UV»-si!«««,^' II»N' «.,!>.!! !,!< r nur oiü!^ < ^viiimt v<'re, tr«o5«»«ll »»I»«ls»ct«, uixl ^I!< <:.!!-!>«, l'!"-!, s«l'!!'!«< ^pulvoi- a«s »l!i-<>>, ll<»!l«»«» i.xl^M« ,'süi. ,. rn<", <>'« i» v,s»<>,>ie>'»s' vertiuixl. I>«r ..-»clil!«!,« i-'oi-m »>»i «!<,<>»!(><,,I». llort ^tlrk»<'>,»ll »ovoli! v>« ^»n» illi,!-,« >'> '1 ><«»,'». U«i- < ,-»!<« l>e»uncles« <^'s U«l>l»!l »,, j> l, <. » p l, u s-^f<,^.> ^«75''»«^ »'.'>!-, <>, v!ß »kor« düsUliijfl <»<>«<, l»r»p!»r»,^ „eben !c> mxli-r«' »l<,I>, !»ii>s psullli«l>>t, l>»reni »elir li u tl u u >!l!>r^«rl!> »>n !> ll«u, ,in> ^^I>l!>IV«tt !n a!« »eike» a /v«l^. VorM"»', "«r !.«?>> Ix. I»' u!'«i»-!w^Il<'li mk,,<»r«t,><:,<<«!! uixi ,»i«lel ^»lvll! »Vlnl»!, lu ,lUrs<,». ium»I 7,„r'I'>»>^»<' ''i!,«<'s<<>', i»',l!<>!!'il«'l>. ! d«i »o>!!l,«n liwä^rn. ä!« ^,n>»^« lU /üiil,,,^, >" i> >'»!>r>„,^'«»>,!''!. «l»l«Xtl»ot I» rii « el> ll r » nliui! «« n uix! >»u^. «tsoollen), »«lllvitrzct „, I.osllmlul>li«n- ,>i's«?i, <;!!, (N!>^l»!«. vl^üüel,«! «»!-»!!». ^.->"7, I,''«oi»!'r« »!»< X»I,!,!»X»> Xr»i,kl!«!tt) »!»l»»,n. — lx-r I»s«l« <8t eil! „n.l >>!ii,I<,!»ss«!l!!,<,>! 5ü! liitxler «.«»«i^r. — vi« U«,l)r»»( »,»l»„ve,,!!n« «,l ,!!>!> " <' !> " » s >>«' u 0 c> 0 » VnI!'« o <- nt«' „ , ! lt!il'l!< »««„Mnrer,. ,.!.,<>n <,! <>c>„ ^!,^« ii, »<<,!-!» «N«>» ><>ic»>» ! /< /urVeslluwn^^ertl,. ^,!<» ^'»Vl!« <>!,!, k!« «in>»l>'"UNlc«l! <,d«>n l>^i <»l>!'>i-!!in> <1o« >Vi>c>- ^X ^« V^ "' ^^^ ^l»,e mi» !>!^. s!<'dps>»l"l,, l!»!l,<«. 1','i!!!!!-!!<< l> v>< >,!>!<<' >!<>"I><«»<^" Ilil, ^^ ^> >F lNl»rk<>, v«r,«li«n. ?I!»< >' u ^' !"«!n'!> »»« in ^s>!^e , >^> M^ «>. iu l<»I> /»!'<»!><><,' von »l ll'IVls. t^---- ^ >" > ^p«tn»l«ll. >»»»>!l<:lll»lltl,<»llle!l. Xl»»U!«ne«l»l ,,«!,« in I^»i!>»<:b . «mtlurn Xpotdsll« ä«, M>Ui 7.1»U»l7. (1217) 4—2 Die weltberühmte Hygienische Ausstellung in Berlin, dio vor oinlKi-n .Tnliren dus prosRe Oeblet z. B. das trooken« MalMXtrMt von eiher der nlljrpiiii'iiicn (JnBiindli«-i»Bi)«ep« und nicht zu uiilcme.hatz^iidi;» nit-dieniisch- diis klciiiirc «i-bii't dtr Iluu8(fiiit«tik mit diätetischen Bedeutung m J"ulKe »einet s..'vi.-l<-iiutierkeniifiiswcrtJii'ii Präparaten »tets Klei ciimä»8Jjf en niemals licsclenkt und verbessert hat, I ichs die U b e rm ii s h i ff e o (»eli«Jte« an ^«¦hildfte Welt zni-rst aiif.'iffciitliiiinliehe Keiiclitiffkel 1 al» abiolut «rei von str.rtv in trocken e.oimurvirtcr jcjflleher 8c h imm e 1 b i 1 d n n ». Bo F.»r in iiuihierkHiiw werden. Von dienen 1h« die xtets r.uv«jrlaH»iv" Halt- soll-n l.ler nur einige, erwähnt werden, barkeit de» trook«eii BUUextractei und die Car ne wura oder Klei nchpul ver- der anderen trockenen hxtraete Vrüi'itrate, die in verschiedenster jfewlniieiihast verburffl. Der reichlich» Korm alü BUeuitn, Cliocnlade etc. dort fttickBtofsffeha.lt sowohl wie. »an« »urrst in den Handel kamen. Der erste besonder» der «ehalt an P h c sphor- irro«xe Korecher aber. der diese. Idee, wie säure befäliifft diese Präparate neben so mane.he. lindere nicht minder praktische ihrem sehr hohen Isiihrwerth auch dazu, und wichtig, zuerst der gebildeten Welt in die Reihe der ersten und sivreck- Vort'iilirlP, wnrMe.bijc. Die ursprilnfflich m ä « s i k » t e n K i n d e rn a b r u n g ¦- micli neliier Vorschrift verarbeiteten und inittel ffeBtelH werden zu dUrfon, zumal 7,„. Trockne eiiiKed.-inipstcn inediciniseh- ! bei solchen Kindern, die Anlage zu diiiteti^chcn NahrnniTKinittcl. Malzextraot l)riiiencrkr«nkun k e n und »oir. (trocken), Mehlextract n. Legumlnotcn- doppelten («iedorn (Rhaehltis. englische •xtraut, tf.in7. besonderH hIk NiihruiiKS- Krankheit) haben. — Der Preis ist ein „*,l siiirkuiiKsinitle.l für Kinder inä*»iffeT. - Die Oebrauchsanweliung lit und s c li w a c h e. K e e o n v n 1 e r c e n t e n , ! leicht auezufUhrcn. bieten sieh dcni Atiffc in Komi eines leicht I ys. /urVcrhuturiffwerth- irröblichcn Vulvern dnr. Sie sind, was aVA«, loser Nacliahinunjfe« eben bei den im l,uboriil<>riiini des Apo- a/OV* IBt •'flde ''»»«he rait thekei-H F. Schmied in Teplltr fubriclrten Ly CM /^ nebenstelicnd.Hehatz- Vrlipiiniten die wichtiKe lljnipttiache. 1st, If/ JML \» marke versehen. Kcht absolut leicht löslich und in Kolffe ihres fe jtT sV 7-u ^aben in fast alle,n trockenen Zustundc von sehr zuver- tL— ^ W'1 Apotheken, lüssicer Haltbarkeit. Als solches ist ]W,t in Ijfcibach: Kinhorn-Apotheke &f ViÜi T. TnMog._______________(1217) t—3 : ^»» '^uiants nebst Zahlungsbedingnissen für k. k. Staatsbeamte über i | U^ifbrmkleider und Unifbrmsorten | ! rr . versendet franco die = ,1^0*1* Tiller & Co. ^f k. k. Hoflieferanten | '......*n........, M | Uien, VII-, Marlahllfergtrawe 22. (?W43) 7 = 1^^^^^^^ iifyil "l'i I J ^'J Als sicher heilwirken- ^ ^^T w W •¦ 1^^ M ^ ff TM ^^ Y vorragendsten Aerzten I ¦V/fl rCB II ./ W bei Unterleibskrank- ¦ ¦/^"^^ ^%r %\^ \JJlJ / heilen, Blutstockung, ¦ Hf ^k |BH|HBBHBiMfP|| / Hiünorrhoidal-, Leber-, H ^^^^ ¦IfcHB|3|''T>lir3M'H *^ Nieren- u. scrophulösen H H^^ ¦«•¦¦Ä3Ak*B»AÄiÄÄ Leiden; Fieber. Gicht, H ¦ I Hautausschlägen, Stiihlverstopsung etc. I ^L ¦ Käuflich in allen Spezerei- und Mineralwasperhandlungen ¦ ^ m sowie Apotheken und Droguerien. (1920) 52—27 ¦ ^^^^^^Die Besitzer Qetrüder Loser in Budapest, f Eiectrische Telegraphen-Leitungen,! Telephon-Anlagen u.Blitzableiier. | • Preis - K:itü luijc yi ü h a\ A- //•,.- // f>___^ Gegen Husten u. Katarrh namentlich der Kinder; gegen Heiner-keit, Verschleimung, Hai»-, Magen-, Blanenleiden und Harnbeschwerden ist bestempfohlen die Kärntner Römerquelle reinst alkalischer Alpensäuerling, na-tnreoht; unübertroffen als hochfeine» Tafelwasser, das den Wein nicht schwärzt und vollkommen frei ist von organischen Substanzen sowie von Schwefel- und Jodverbin-dung-iii mit deren lästigen Nebenwirkungen. In LMbaoh bei M. K. Snpan, Wienerstrasse ; in Krainburg bei Franz Doleng.____________(4428) 52—2