■gif. 39. ponncrst##. den 13. Mai 1880. V. Jahrgang Cillicr Jritiuia. Pränumerations-Bedingungen. Für <5illi: Mit Post. won«:ii4 ... -.bb verseudung: . . l.» «MfTtciiabTW . . I.BO ««Ifcjtüna jf-aitiäVvi« . . . S.ÜO >«m«l AuNtlmiH lkinzelne Nummern 7 kr. Erscheint jeden jBonnrrftng und Sonnt,ig Morgens. Inssnskö werden angenommen in krr vfrW»itio« Ht ..HiflicT .IKti! un» Molltt & tSenlt'. tu (üttn. i). «aac >» m ------—» Politische Rundschau. Eilli. 12. Ma'. Die vom blind«n Deutsckenhasse getrieben? Abstimmu»gSmaschine der Mojvliiät des Abgc-vrtnetenhanscS kann wieder auf eine neue Errungen-schast ihrer Thätigkeit weise',. Von nieecr.r Äni-mofltät bictirt, wurde die Walil der drei Abge-ordneten des oberöslerrcichischen Großgrundbesitze» angegriffen uid in de> S'tzuig vem ly.d. annul-litt. Durch neunzehn Jahre hotte» die Besitzer lanZtüstichcr Häuser in Oberösterreich unbean-stündet das Wahlrecht in der Curie des Großgrundbesitzes geübt und nun entscheidet die Will-tühr der Majorität, daß dieser UsnS dem Gesetze widerspreche. Wären die Herren Dehne. Groß und Handel nicht Mitglieder der Verfassung«-Part i. lann würde man sicherlich nie an die der-meinlliche Richtigstellung des betreffenden Gesetzes gedacht haben. Doch es galt ja die Verfaffnngs-Partei ;u schwächen. Dazu ist jede» Mittel gut genug, dazu bedarf e« auch keiner Bearündu^g. denn die Mechanik der Abstimmung hat ja bis jetzt noch nie den Diemt versagt. Die Herren der Rechtspartei verstehen eben die gegebenen Verhältnisse auszunützen. daß der Versöhnungskampf nicht mit erlaubten Waffen von Seite der Rechtspartei geführt wird, die« zeiot im vollsten Masse das neueste Attentat onf die Verfassungstreuen. — In der gleichen Sitzung brach.« Dr. Herbst seinen «»trag, die Interpel-lationsbeantwortung bezüglich der Sprachenverord-nung einer Discussion zu untergehen ein. Ebenso brachte Graf Wurmbrand den Antrag auf Erlaß eine« Sprachengesetzes. unter Fesihaltung der deutschen Sprache ol< StaatSsprackie ein. Die Majorität will indeß beide Anträge schon in der ersten Lesung zu Falle bringen. Die Landtage sollen nach einer Meldung der Presse am 5. Juni zusammentreten. Wenn die „Jndependenze beige" gut unter-richtet ist, trägt man sich in Italien ernstlich mit dem Gedanken, den Oester reichern in Bosnien einen Occupation?nachbar zu verschaffen. Das genannte Blatt meldet nämlich, der italienische l»e-sandte in Eonstantinopel. Graf Corti, sei nach Rom berufen worden und werde in keinem Falle früher auf seine» Posten zurückkehren, bevor die Türkei befriedigende Erklärungen abgegeben hat. Unter dieser Voraussetzung werde er dann beauftragt werden, den türkischen Diplomaten zu eröffnen, daß. wenn sie fortfahren, sich de» albanesischen Elements zu bedienen, um die Beschlüsse der europäischen Eabinete zu vc.eiteln. Italien keinen Anstand nehmen werde, eine Okkupation vorzu-schlagen, von der man in Rom glaube, daß ihr die ^ignatarmächle deS Berliner Vertrages, mit Ausn»h»ic Oestttreich», günstig gestimmt sein dürften. „Diese Berichte," fährt der Eorrespondent weiic. fort, „haben nicht« Befremdendes an sich, denn eine eventuelle Occupation Albaniens durch Italien ist schon öfters von der progressistischen Partci angeregt worden, welche gegenmärtia regiert, und Herr Erispi hat mehrmals in seinen Reden und Schriften darauf angespielt." Die albanesische Liga richtete an ihre Comilt!» im Paschilik von Novi-Bazar die Auf-forderung. ihre» „Brüdern" in Albanien, die sich zu einem Entscheidung«kämpfe mit Montenegro rüsten, schleunigst Hilfe an Mannschaften und Munition zu senden. Ein ähnlicher Aufruf erging auch an die Liga>ComiteS in Macedonftn. Mann erwartet in Eettinje den Obersten Horvatovtc als Ueberbringer von Belgrader Pro« Positionen zum Abschluß eines Offensiv- und Defensiv-Bündniffe» der beiden serbischen Staaten, deren Intercffe gegenüber der albanesischen Gefahr al» ein identisches betrachtet wird. Einem Telegramm des BicekönigS von In-dien zufolge marschirte Generals Roberts mit be-deutender Trnppeamenge gegen das Logarthal und Maidon behufs Ordnung der dortigen Zustände. Aus Kiirani wird berichtet, daß in und um Zur-mal größere Zusammenrottungen Eingeborner stattfanden, um Wiederstand geg-n die Eröffnung der englischen Eommunication durch den Shutar-gartanpaß zu leisten. Rede des Abgeordneten Dr. Aoregger gegen die Stonenillrung der Mittet-schuten. (Schluß.) ' Wie stellen Sie sich, meine Herren Slovenen, das vor. daß in den Gymnasien der Unterricht in der sloor nischen Sprache ertheilt werden soll ? Ich will ganz daoon absehen, baß die Lehrbücher nicht vorhanden sind iRuse rechtS: Oho!) daß die Lehrbücher für die bedeutendsten und wichtigsten Gegenstände nicht vorbanden find. habe hier ein Verzeichniß sämmtlicher Lehrbücher in sio-venilcher Sprache, und meine Herren, alle biese Lehrbücher kann ich aus den zehn Fingern abählen Die meisten derselben sind nicht genügend befunden worden, um zum Unterrichte zugelassen zu werden, und für die wichtigsten Gegenstände besteben gar keine Lebrbücher. Sie haben keine siovenische Pädagogik. Sie haben keine siovenische Propädeutik, keine Logik, keine Psycho-logie in slovenischer Sprache; von den höheren Wissenschaften, von einer allgemeinen Weltgeschichte u. s. ro. will ich gar nicht sprechen. Und da soll dann der Unterricht in slonenischer Sprache ertheilt werden ? Und wenn schon auf dem künstlichen Wege, den der erste Herr Redner geschildert hat. vielleicht im Wege der Fabrikation siovenische Bücher über Nacht geschaffen würden, woher nehmen Sie dann die Lehrer? Sie werden sagen: Wir haben siovenische Lehrer, wir werden dieselben in das Land zurückrufen, nachdem sie in allen Wellgegenden zerstreut sind. Aber glauben Sie denn, daß biese Lehrer die Ge genstande auch in siovenischer Sprache beherrschen? Bedenken Sie doch, daß es nicht genügend ist. eine Sprache zu sprechen, sondern daß man auch den Lehrstoff in der Sprache durchdacht hal»en muß. um in dieser Sprache lehren zu können I Was wird aber die Folge davon sein? Man wird sagen: Wenn wir nicht die genügend« Zahl Lehrer haben, so müssen wir die Lebrer heranbilden. Wie bilden wir sie aber heran? An einer Universität. Ergo verlangen wir eine siovenische Uni-versität Aber, meine Herren, ba müssen Sie dock weiter bedenken, wa» denn Alles eine Universität erfordert. Selbst die aelehrtesten unter den siovenische» Gelehrten würden nicht genügen, um nur eine halbe Facultät entsprechend zu besetzen, und wenn sie schon die Lehrer finden, glauben Sie denn, daß «ine Ration von I'/, Millionen Seelen die Grundlage des geistigen Lebens einer Universität sein kann? Wissen Sie denn nicht daß die Univerfität die Eentralftätte der ganzen geistigen Bewegung einer Nation sein muß. daß sie nur dann ge-deihen kaun wenn ein« große, kräftige, mächtige Ration hinter ihr steht, eine Nation mit Wiffenschast, mit Kunst, mit Geschichte, mit Handel, mit Industrie. eine Nation, die überhaupt im großen Vollerleben sich bewegt, die große Ziele versolgt. die Großes schafft? Nur eine solche Ansiall kann eine Bedeutung haben, und den Namen einer Universität verdienen Es scheint mir darnach, daß für alle Zeit die Möglichkeit ausgeschlossen ist, eine Universität zu gründen, man wollte sich denn damit begnügen, daß dieselbe «in Scheinleben führe, wie die Universität zu Agram, oder in noch viel geringerem Maße als diese. Wenn also eine Universität nicht gegründet iverden kann, wie soll denn an den Gymnasien der Misir« abg«hols«n werd«», daß weder Lehrer noch Lebrmitel bestehen? Ja. man wird da und dort fick ein Buch hernehmen und nach der je-digen Manier Uebersebungen und eompilalionen an-srrtigen. siebe da ist di« Literatur — man wird mit bankerotten Studenten, veriiveiselten Sxisten;«», welche nur daraus lauern, ivie skinerzeit in Croaiien durch Ausneivung der Deutschen an Stelle d«rs«lb«n aes«tzt zu werden, die Gymnasien besetzen, wenn man die Sache in der .*Kind hat. . ... . Aber so weit sind wir denn noch nicht gekommen. Der Herr Unterrichisminister hat vorgestern gesagt, der Unterricht muß zwei Eigenschaften ha»,«», der «chüler muß möglichst leicht und möglichst viel lernen. Unter den möglichst viel verstehe ich nicht rnulta, sondern inulturn. nicht das Quantum, sondern das Quäle. Nun gebe ich ^bnen gern zu. daß. wenn der siovenische Knabe aus s„nem Elternhaus« in di« Volksschule eintritt, der sosor-tige Unterricht in der deutschen Sprache ibm ein Hin-derniß wäre. Dafür ist aber auch gesorgt. In der Volks schule wird nicht nur ausreichend slovenisch gelehrt, sondern in einem Maße, daß die slovenischen Eltern selbst laut und von allen Seiten Klage führen, daß dieKinderinderSckulenichtdaSlernen. was sie l «rn« n sollen Denn, s„g«n sie. wir schicken die Kinder in die Schule, damit sie Deutsch lernen; Slovenisch sprechen si« ohnehin, mit den» Slo> nischen kommen sie aber nicht weiter. Nun kommen Sie aber zurück und können nicht deutsch lesen und schreiben, eine solche Schule gefällt uns nicht. Dann treten die Eltern aeqen di« Schul« überhaupt aus und diinn hat st« der Fahrer der Bauernschaft dort, wo er sie haben wollte. Er will sie zu Feinden der Schule machen, in welcher Gestalt immer. Wenn Sie also da6 Sloveniiche als ausschließlich» Unterrichtssprache einführen wollen, so erzeugen Sie da-mit nur den Unwillen der Bevölkerang. einen Ansturm gegen di« Schulgesetze und einen entschiedenen Rückschritt in cultureller Beziehung. Roch auffallender tritt d«£ an den Gymnasien aus. Wohin soll der Abiturient komme«, wenn er seinen Unterricht nur in slovenischer Sprache erhalten hat? Wirb ihm dadurch etwa das Fortkommen erleichtert '< Wird ihm das Lernen erleichtert, wenn er nach absolviriem slovenischen Gymnasium erst ei« Weltsprache lehnen muß, um sich weitere Kenntniffe zu erwerben '< Lernt er aber etwa mehr, wenn er slovenisch und nicht deutsch lernt? Ich bitte mir nur einen Fall aufzuführen, wo ein Säiüler verhindert worden ist, das Gymnasium zu besuchen, weil dort die Unterrichtssprache deutsch ist? Ich werd« Ihnen dagegen lSV ^alle aufführen, in welchen die Enkel der Väter der Ration in die deutschen Schulen sich drängen — auch in Laibach — weil fie nur dort etwas lernen, während sie in den siovenischen Schulen nicht die genügende Ausbildung er-halten Di« slovenischen Ellern also sehen selbst ein, daß die deutsche Schul« wohlthätig für ihre Kinder ist. weil sie dort leichter und mehr nicht nur sür die Ge.ienwart lernen, sondern vorbereilel werden, in der Zumnst leichter ui lernen, weil sie nicht aus ihr Hei-Mailand beschränkt sind, sondern in d,e geine weite Welt im Besitze der Kenntniß einer Weltsprache hinaus-treten können. Das ruse ich Ihnen, meine Herren Slovenen. vor Allem zu. überlegen Sie das. versündigen Sie sie sich nicht an der Zukunft Ihrer Kinder, .-enen Sie die Mittel zu ihrer materiellen und geistigen Fortbildung nehmen wollen, indem Sie dieselben aus die engen Psähl« der Heimat einschränken Wohl hat kürzlich einer der Führer einer nationalen Partei hier erklärt: „Run gut. sie sollen zurückkommen, fit sollen im Lande bleiben und sich da redlich ernähren!" Hai aber dieser Führer auch vberdacht, was er damit sagt? Bedeutet sein Ausspruch nicht jene chinesische Mauer, welche seine Ratio» gegen die Ausienwe» vollständig absperren soll? Glaubt er damit seiner Nation eine Woblihai ut erweisen, wenn er ihr die engen Grenzen zwischen Riesen- und Erzgebirge anweist? Ist ibm nicht selbst der Anachronismus ausgefallen welcher in diesen Worten liegt, heutzutage wo alle, Verhältnisse dahin drängen, daß da« Verkehrs- Sebict erweitert werd«, wo der Staat nicht mehr für das. eben ter Einzelnen ausreicht, wo der Weltthei den Nationen und Individuen nicht mehr genügt? In dieser Zeit der Eisenbahnen, Telegraphen und Telephone will man um ein Land eine chinesisch« Mauer aufführen ? Und das wäre der Ersolg der Absichten, die von slo° venifcher Seite geplant werden. Wenn ich mir di« ftrog« Hofe vom Gesichtspunkte des Deutschen betrachten würde, könnte ich mich da-mit wotil zufrieden geben. Was mufo die Folge se'n, wenn di« Wünsche, die an uns gerichtet werd«», erfüllt werden? Die Ration, welche sich aus sich allein beschränkt, besonders in der Kleinheit, in der sie besteht, inrlhte naturgemäß einschrumpfen, geistig und physisch verkomm mer, st« müßt« zu Grunde gehen, mühte jenes «chicksal erleiden welches allenfalls die einst so großen Wenden an sich erlebten T«r L>e st erreicher aber dars Derartiges an einer österreichischen Nation sich nicht erfüllen lassen, und darum muß ich vom österreichischen und auch vom rein menschlichen Standpunkte gegen derartige Wünsche auf das allerkräftiafte opponiren. Oesterreich braucht mächtige, gesunde, kräftige, rultuisähige Völker, nicht aber verkümmerte Reste ein-stiger Rationen. Ter Oesterreicher in mir erhebt sich dader dagegen und ruft Ihnen zu: Schädigen «die nicht da« eigene Bäte«land, indem Sie sich beschranken wollen aus eine Existenz, die niemals eine Zukunft haben kann! Es ist also meine Herren, nicht bloß eine Spra-chensrage, die hier ausgekämpsl werden soll, es ist vor Allem eine Cultursrage, über die Sie zu entscheiden haben, und darum, meine Herren, bin ich überzeugt, daß Si« sich jener engen und beschränkten Auffassung nicht anschließen werden, die Ihnen hier vorgetrogen worden ist. Stellen Sie sich die Frage so: In welcher Weise, mit welchen Lehrmitteln wird diese Ration rascher, besser rnd sicherer einer gediegenen Cultur entgegenführt — wenn wir sie beschränken aus die Rudimente des Slo-vmischen oder wenn wir ihr den ganzen reichen Scha» der deutschen Sprache zugänglich machen. Bedenke» Sie aber auch das Eine: der österreichische Etaalskörper kann nicht zwei Seelen haben Wenn auch in dem Slovenen. der deutsch spricht, vielleicht, nach der Theorie des geehrten Herrn Borredners, zwei Menschen gegenwärtig sein können, zwei Seelen kann der öfter-reichisch« Staat nicht haben. Ich kann mir Österreich nur denken, wenn e« vom deutschen Geiste beseelt ist, nur wenn die deutsch« Sprache, wie hier wiederholt bemerkt wurde, als Staatssprache als Grundlage für die geistige Entwicklung des Staates angenommen wird, nur dann kann ich mir eine wirklich gedeihliche Ent. wicklunq desselben vorstellen. Tiefe Frage aber, mein« Herren, wurde auch als eine Machisrage bezeichnet. Run ja, in jedem Kampfe handelt es sich darum. Macht zu gewinn n ; aber ich bitte Sie. meine Herren, trachten wir nicht, die Frage dahin zu leiten, welche von den Rationen über die andere etwa eine Uebermacht gewinnen soll. Richt die Uebermacht einer Nation d irs den Gegenstand des Kampfes diloen, sondern die Macht d eS Volkes. So lange wir aus dem Boden der nationalen Streitigkeiten stehen, so lange wir in nationalen Errungenschaften den Sieges-preis für unsere Kämpfe erblicken, so lange werden wir zu einer Einigung nicht kommen. Wir müssen un« an-dere Ziel« stecken, ethijch würdige Ziele: die materielle Wohlfahrt d«S Volkes und die geiltige sreiheitliche Ent-Wicklung desselben. Diesen Zielen streben wir zu, dann, meine Herren, wird ei » öglich sein, eine Verständigung herbeizuführen. Ich fürchte, künftige Generationen werden uns wahrhastig nicht verstehen, vielleicht schon die nächste nicht mehr, wie wir in dem Kampfe um kleinliche Vortheile eines oder deS anderen Volkes aus das Volk selbst vergtssen, wie wir in kleinlichem Hader unser Baterland preisgeben konnten. Kleine Chronik. Eilli, 12. Mai. (Ernennung.) Der Hütlenverwalter Herr Adolf Bru n n er in Cilli wurde zum Ober. Hüttenverwalter ernannt. (Ueberfetzung.) Die k. f. Finanz-Lande«-Direktion für Steiermark hat den k. f. Steuer-anitS-Proktikanlti, Forlunat \! a p e i» e vom Haupt» steueramte in Cilli zum Steueramte in Schönstein übersetzt. (AuSdemGrajer Gemeinderathe.) Auf Antrag des Dr. Ritter v. Weiß brachte Dr. Hiebler in der Sitzung des Gemeinderathe« vom 10. d. folgende Resolution eta: „In Rücksicht auf die Sprachen Verordnunaen der Regierung, sowie auf die vom Abgeordnelenhause gefaßten Resolutionen, welche die Slavistrunz der deutschen Unterricht«-Anstalten in der Steiermark verlangen, erblickt der Gemeineelath der Stadt Graz in dem Streben, den slavischen Nationalitäten Oesterreich« ein Ueberge wicht gegen die Deusckcn zu verschaffen, eine Gefahr für Staat und Cultur un) ist ent' schlössen, mit allen Mitleln im heraufbeschworenen Kampfe der Nationalitäten kräftigst für die po!i» tischen und geistigen Güter des deutschen Volkes einzutreten. (Vom neuen Friedhose.) An Man. tage sau» am neuen Fricdhofe die CollaudirungS-Commission stall. Dieselbe stellte fest, dah daS entworfene Bauprogramm getreulich eingehalten und erfüllt wurde. Die von den Gegnern des neuen Friedhofes ausgesprengte Behauptung über die große Feuchtigkeit deS Erdboden« wurde gänzlich ad absurdum geführt. ES wurden nämlich an der höchsten und tiefsten Stelle Gräber über die normale Tiefe aufgeworfen und trotzdem e« vier-zehn Tage vorher fast ununterbrochen geregnet hatte, stieß man ni'gci>p» auf eine feuchte Schichte te« Erdreiches, die irgendwie da» durch müssige« Gerede von Neidern ausgesprengte Gerücht zu rechtfertigen vermocht hätte. Für die Nichlkatholiken wurden drei Beete am oberen Theile deS Be-grädiiißplatzcS, links vom Eingänge refervirt. — Nach beendigter Prüfung öeS Platze« hielt Bürgermeister Dr. Reckermann eine Ansprache; er betonte den Zweck und Chiracler dieser neuen Schöpfung der Commune Cilli. welche fern jeder Engherzigkeit und ohne Opfer zu scheuen für sämmtliche Confessione» killt letzte Ruhestätte geschaffen. Er ei klärte den Friedhof für eiöffrikt und übergab denselben der Begräbniß Commission. (Cillier Musikvcrein.) Da« erste diesjährige Milgliedcr-Conccrt. das der Musik-verein Sonntag, den 9. d. in den Casino Locali-lätei! vkranstaltktk. reihte sich in ebenbürtiger Weise den früheren Musikabenden an. DaS zahl» reiche Publikum lauschte entzückt den tadellos schwungvollen Aufführungen, die abwechselnd "cm Direktor Blümel und dem VereinSkapellmeister David dirigirt wurden. Der reichliche wohl-verdiente Beisall, der sämmtlichen Pieren gezollt wurde erreichte seinen Höhepunkt beim Bortrage de« Rekiialiv Nr. 13 und der Arie Nr. 15 de« Haydn'fchen Oratorium« „Die Schöpfung", in dem unsere vortreffliche Gesanglehrerin Frau Paula Sinc den gesanglichen Theil übernommen hatte. Der edle Wohlklang der umfangreichen feingeschulten Stimme kam zu voller Entfaltung und bestrickte geradezu die andächtigen Zuhörer. Bon den übrigen Nummern de« reichhaltigen Programm«, dessen Wah' durchweg« den edlen Geschmack unserer BereinSleitnng bekundete, möchten wir in Küze nur noch besondere« betonen: Die Ouverlure. zur Op lkgcnhcit gab seine Braoour und Verve auf ge-nanntem Instrumente zu zeigen. — Da« Septrtt „Abendlied" von Schumann, welche« von der Elite te« Musikoerein« rxecutin wurde, fand gleichfalls begeisterten Beifall. Mit aufrichtiger Freude können wir neuerdings constatiren, daß unser Musikverein unentwegt da« bei der Gründung ausgesprochene Ziel verfolgt und die Musikkunst in unserer Stadt hebt und di» Verständniß dafür fördert und verbreitet. —»— (Der Thurmbau der Marienkirche.) Nachdem nunmehr alle Vorbedingungen des Thurmbaue» erfüllt und die bezüglichen Summen zum Theil angewiesen wurden, wird der Bau de« Thurme», der über ein Decennium ein« gestellt war, und ohne die Muuiftcenz der edlen Erblasserin Frl. Iosefine Geiger auch «ahrschein-lich eingestellt geblieben wäre, gleich nach den Pfingstfeiectagen in Angriff genommen werden. (Freiwillige Feuerwehr.) Zu St. Peter im Sannthale wurde eine freiwillige Feuer-wehr errichtet und die Statuten genehmigt. (Schönstein, den 10. d.) Die hiesige Marktgemeinde wählte Herrn Herman Schnitzer von L i n d e » st a m m zum Communalverwalter. Diese Wahl wurde von unserer Bevölkerung mit lebhafter Frkuoe begrüßt, um so mehr als bei den Gemeinderathswahlen die Marktbewohnerschaft stet« in der Minorität zu bleiben pflegt und na» mentlich zum Bürgermeister fast immer so auch gegenwärtig ein Grundbesitzer der Umgebung ge-wah t wurde, weil die gesammte S-eue, gemeinde, also Mark! und Umgebung, in einer Gemeinde-Vertretung vereinigt sin». Aus diesem Anlasse wurde auch seinerzeit rirc Petition >.u den Land-tag, um Trennung k>eS Markte« von der Umge-buiig gerichtet. Hoffentlich findet dieser Wunsch unserer Bevölkerung halb seine Erfüllung. (Pettau, den 9. Mai.) Heute fand hier die feierliche Vkradsolgung de« oem Ober-lehr er Johann Weingerl verliehenen sil-Kernen BeebienftkreuzeS mit der Krone statt. Um I I Uhr Bormiitag» begab sich Herr Weingerl ge-leitet von Angehörigen, Amtsgenossen und Fest» gasten »ach der festlich geschmückte» Kanzlei de» Bezirksschulraiht» Pettau, woselbst er vom k. k. Beznkehauptmann Trautveite r. dem k. k. Bezirksschulinspector Rann er und den Mitg!ie> der» de« Bezirksschulrathe« erwartet und empfang«» wurde. Nach einer passenden Ansprache übergab der BezirkShauptmann dem Genannten die Deco-ration, worauf unter Hervorhebung seiner Ber> dienste von Seite teS Bezirksschulinsp.clors die Glück iünsche im Namen des Bezirksschulrathe» und der Lehrerschast von Pettau sowie de» Ort«-schulrathc« von Ziikowitz, an welcher Schule der Gefeierte durch 42Iatnk wiik^e, dargebracht wurden. Zu dem au» diesem Anlasse veranstalteten Bankette hatten sich 34 Festgäste emgefunden. Bei dem fröhlichen Male toastirie Lehrer I R o b i t s ch ans den Kaiser. Lehrerin Z u r h a l e g aus die Kaiserin, Dr. S t r a f e l l a au» den Decorirten und Schulinsrector R a n n e r auf den Statthalter. E» liefen auch mehrere Telegramme ein, da-runter auch die Antwort des Herrn Stallhrllc,» auf den ihm gebrachten Toast. (Zum Erdabrutsch bei Tteinbrück.) Die am 4. d. nach Muternacht, zwischen der Strassenwindung am AuSgange te» unier dem Bahnkörper laufenden Tunnels un» unter der Kapelle am Eingänge in die Ortschaft Mailand erfolgte Erdabrutschung war nicht durch den Druck der Erdmasfeo, sousern durch Ablösung eine» großen Theiles des Felsens erfola«, dabei löste sich auch das auf dem Felsen befindliche Erd- und Schottermateriale ab und wurde dadurch die Straße von Mailand, welche in den Tunnel mündet, ganz verschüttet, da» Geländer der Bahn eingesrückl und tvtilwei't der Bahnkörper mit dem Rul>chungS> materiale bedeckt. Die Passage wurde sogleich ge-sperrt und die Bah.« - Verwaltung traf Anstalten zur möglichst schnellen W-gfchaffung der Ervmassen. Die A^rutschung beträgt 360 «üb. Meter mit 21 Meter Länge. Wegrn allsälliger Gefahr für die der Abrutschung zunächst liegensen Häuser wurde durch den Bahn-Inge»ieur H.'un Unger da« Terrain untersucht und constatirt, daß vorläufig keine weitere Gesahr für die zunächst-liegenden Häuser vorhanden fei. (Ueberfuhr.) Da es anzunehmen ist, daß der Wogleinasteg Heuer nicht mehr restaurirt werde, so hat sich bereit» ein Unternehmer ge» funden, welcher an der gleichen Stelle eine Ueberfahrt errichtet hat. Wir können diese« Unternehmen, da« einem gewiß allseitigen Wunsche Rechnung trägt, nur besten« begrüssen. (Ein Diebsjäger.) Der Inwohner S p e ß auSLubetschno bemerkte, als er unlängst um 10 Uhr Nacht» nach Hause ging, im Walde drei Bursche um ein Feuer sitzen. Auch hörte er den Einen davon auf slovenisch rusen: „Jungen« sind die Eier nicht gut?" Er vermuthete Diebe, eilte ohne viel Besinne, zu einem Wirthe, ließ sich von der Haushälterin ein dopelläufige» Gewehr verab« folgen, kehrte in den Wald zurück, schlich sich aus ungefähr 40 bi» 5V Schritte an die Schmausenden heran, und feuerte ohne dieselben anzurufen zwei Schüsse auf sie ad. Die Bursche stoben auseinander und S p e ß bemächtigte sich der zurückgelassenen Koch- und Eßapparate, so wie der Biciualien. Erstere gab er dem Wirthe, letztere darunter circa ein Dutzend Eier behielt er für seinen Hausbedarf. Die Gendarmerie, welcher diese Angelegenheit mitgetheilt wuroe, erruirte nun, daß die drei Bursche Grundbefitzer«söhne au« Lubetschno waren, daß dieselben sich Speck und Eier zu verschaffen wußten, um ein frugale» Souper im Walde zu veranstalten und daß einer derBursche durch den son» derbaren Uebereifer deS Diebsjäger mehrere Ber-lttzul'gen tutch die Schrotladung des Gewehre» erhielt. (Beim Wafferscköpfcn.) Die Au», zugleregattin Barbara Boxiö au» Wollog, Sieu rgemeinde Si. Martin, wurde al» sie aus dem Letoschnitza'Bache Wasser stöpsle von der Epilepsie desaUeii und starb, daRiemaad zugegen war um ihr Hilfe ju leisten, am ErstickungStode. (Arsenik für Zucker.) Der in dcr (Scmatißt Chrislos, sötj. Tüsser, wohnhafte B>rg-arbei.er Joses Bevk kam am 9. d. volltruliken nach Hau>e. Er wollte seinen Zustand wie er es deren» oft gethan, durch Genuß vo- Zucker er« trichtern. Unglücklicher Weise nahm er jedoch ao^ge dessen diliiieu einigen Stunden. (Ausgefundene Leichen.) Am 5. d. nmrde in einem Walde bei Pontgl die bereit» h^lboerweste L.iche einc» undekannieu Manne» gc-funden. Dieselbe lag in einem Graben und war mit Laub bedeckt. Die Aerzte constatirten an der-selben eine Schußwunde und mehrere Verletzung en am Kopse. Üi ist zweifellos, daß eilt Mord vorliegt. — Am 7. d. wurde aus einem der Ge-wetkschafl Oistro gehörigen Heuboden der Berg-atdeiter Korlii.k todt aufgefunden. Laudwittfchast, Handel, Industrie. (Die landwirthfchastlicke Filiale Eilli) hielt am 6. d. eine Hauptver-samrnlung ab. Leider war der Besuch derselben in Holge de» ungünstigen Wetter», welche» die auswärtigen Mitglieder vom Erscheinen abhielt, nicht besonder» zahlreich. Rich einer herzlichen Begiüßung rer Anwesenden erstattete I r. L a n g e r einen Bericht üocr die letzte Hauvtversammlnng in Graz. Er demeikie, daß e» ihm kaum gelungen sei die Angelegenheit der Sannregulirung aus die Tagest» dnung zu bringen. E» sei in dieser Ange-legenheit allerdings Biele» gesprochen worden, allein er verspreche sich noch wenig Erfolg, daher er sich auch veranlaßt sehe, folgenden Antrag zu stellen: „Der La»dtag»abgeordnete Herr Dr. Neckermann sei zu ersuchen, diese Angelegendeit «dermal» im Landtage zur Sprache zu bringen und die Jnter-essen der Landbevölkerung zu vertreten." Nachdem der Antrag angenommen worden war, hillt der A>ju»ct der Ovst- und Wcinschule au» Marburg, Herr Hansel über Rebschnitt und Anlage von Redschulen einen instructiven Portrag. dir den ledhrstesten Beisall und dir vollste Anetkennung fand. Eine sehr lebhafte Debatte entspann sich bei Besprechung der LandwirthschastSlehre al« Bo ks« fch»>^egenst,nd im 7. und 8. Schuljahre, di» schließlich der vom Filialsecretür Lopan gcstllle Antrag: „Die LandwirthschastSlelre hat im 7. u. 8. Schuljahre als Bolksschulgegenstand am Lande die möglichste Berücksichtigung zu finden- — ange-iiommen wurde. Ferner wurde auch der Wunsch deS Ausschusses das neue siovenische Lesebuch für die landiv. Fortbildungsschule im Bürstenabzüge zur Einsicht zu erhalten, gebilligt. — In da» Ausstellungs-Comitö für die Landesausstellung in Graz wurden die Herren: Dr. Langer, Lutz, Dr. Ipavic, »autschitsch, Hausen-dichter und B i l g e r gewüdlt. Herr Hansel zeigte weiter» auch eine Schlundiöhre und besprach deren Anwendung bei Rindern. Zum Schlüsse wurde dem Vortragenden der Dank der Versamm-lung ausgedrückt, desgleichen dem Obmanne Dr. Langer für sein Einstehen und die Wahrung der Interessen der Filiale Cilli gelegentlich der Heu-rigen Generalversammluug. — Am nächsten Tage fand eine Exkursion nach dem Stadtwalde statt. An derselben nahm in Folge de» fraglichen Wet-lers auch nur eine kleine Schaar Theil. Herr Professor S ch m i r g e r au» Graz besprach hiebei den Waldboben, da» Alter der Goldbestände und zollte der ganz rationell angelegten Aussoistuvg volle» Lob. Man kann auch der Stadtgemcindt zu den herrlichen Erfolgen im Stadtwaide nur Glück wünscht». Am Rückwege wurde bei der städtischen Pstanzschule Halt gemacht und Herr Professor Schmirger erfreute die Gesellschaft mit einem gemeinverständlichen Vortrage über Gewinnung de» Waldsamens, Anlage von Pflanzschulen, Pflege jüngerer Waldbäuine mit besonderer Rücksicht aus die örtlichen Verhältnisse de» Stadtwalde». Beim Beginn der Dämmerung eist traf die Gesellschaft wieder in der Stadt ein, hochbefriedigt über die Fülle de» Gesehenen und Gehörten. Ordnung der kirchlichen Leichenfeier in Eilli. Nach Eröffnung de» neuen städtischen Fried» hose» zu Tschrert wird bei Bestattung vo» Leichen nachtehendeBegräbniß Ordnung eingehalten werden: 1. Wenn ein Leichen-Eondukt angesagt wird, so erscheint die Geistlichkeit im Ornat, zur sestge-setzten Stunde bei dem Trauerhause, allwo in dem Hausflur die Leiche eingesegnet, dann aber aus d?» Leichenwagen gehoben wird. 2. Dcr Eondukl bewegt sich durch die ange-gedenen Gassen zur Stadtpfurrkirche, wo der Sarg vvm Wagen gehoben, beim Hauptpartale innerhalb der ttirae nochmals eingesegnet, dann aber zu Wagen aus den Friedhof li.ittfuhrl wird. 8. Jc nach Wunsch der Angehörigen de» Verstorbenen kann der Leichen-Eondukt vom Trauer-hause statt zur Pfarrkirche auch zir deutschen 5?iiche, oder nach St. Maximilian stattfinden, allwo die Leiche beim Lirchcnportale eingesegnet, dann aber auf den Frieohos überführt wird. 4. Wünschen vie Angehörigen de» Veistor-benen, daß die Geistlichkeit die Leiche auch aus den Friedhof geleitet, so ist, — besonder» bei ungünstiger Wiitciung — ein Wage» beizustellen. 5. Im hiesigen jtrantenhause (Gisela^ Spital) Verstorbene werden, wenn sie im Stillen zu de-erdigen sind, beim Spitale eingesegnet und aus den Friedhof üdersührt. 6. Verstorbene, welche nach ersolgtem Tode in dcr Leichenhalle am neuen Fricthosc aufgebahrt werde«, können alldort mit Eondnkt zu Grabe ge leitet, oder auch im Stillen eingesegnet werden. 7. Die Begrädnißtaxen bleiben die gleichen, wie bisher; nur der Weg zum Friedhofe wird be-sonder» zu entgelte» sein. 8. Im Uebrigen bleibt bei Leichenfeierlich« leiten die bisherige Ordnung aufeecht. Eilli, am 12. Mai 1880. Die Avtci-Slodtpfarr-Vorstehung. Kourse der Wiener Aörle vom 12. Mai »860. Goldicntt...........89.05 Einheitliche Staatsschuld iu Noten . . 72.65 „ „in Silber . 73.35 1860tr Staa'.s-Anlehenslofe . . . .131.30 Bankaktien................838.— Creditacticn . .......... 276 30 London............119.— Nabvlcond'or.......... y.431/» k. l. Müitjducaten........ 5.61 100 Reichsmark.........58.60 Ankunft und ilßfaört der Eilen-vaönzüge in Eilli. Richtung Wien. Triest: Ankunft Abiahrt gilma...................... 3.29 3.:!l Nchtö.. Loealjug....................—•— 5.30 Früh Post.ug.....................11.33 11.40 M»tq. Gemischter Zug.............. 5.22 5.82 Abds. Postzug.....................11.33 11.38 Nchts. Richtung Tricst - Wirn : Eilma......................12.16 12.18 NchlS. Postiüa..................... 4.— 4.ö Früd. Gemischter Zug.............. 8.65 9.03 Borm Posizug ...................*34 4.40 Nchm Localzüg....................10.3 —NchlS. Vom 16. Mai an treten auch die Tages-Eilzüge in Verkehr. /.»ei höcli«t elegante. g»n» neu« Bettstätten von hartem Hol», sammt ebensolchen Nachtkaateln mit echten Marmorplatten sind um den Betrag von 70 fl. *11 verkaufen. Dieselben werden auch gegen It&teniahluugen hintangugeben. Anrufragen in der Redaktion d. B. 201—2 Hotel gold. Löwe. Jeden Donnerstag um 6 Chr Abend» feinstes Krebsenrisoto, jeden Freitag frischgefangene Sardellen. Neue Sendung Pilsnerbier :»us der ersten Actien-Brauerei in Pilsen ist vorzüglich. Achtungsvoll 200-2 Fr. Walland. 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Dergl. feinst farbig 40 u. 50 kr. 192—1 Alles annoncirte ist am Lager, Verhaus nur bis ?.?. JfMai iHSO. Cilli, Hauptplatz 109- Nur mehr 10 Tage. .H< Nj ?< st I ji H I N st st st V H « J l'ruck und Verlag von Joliaun Uakus^h in Cilli. Verantwortlicher Redacteur Max Besozzi.