pi»l« oin 1 so 72 UMMtilwiiD (s«t>ß»» mwnisd«» Wk. «o«I» V«ni»Iwiis vvod6m«I«Gl ssstOß«» hte. 20S«>: ». ,W«ö«« >1.4, sslHiIkichilrVG» w »I0a»M0. Ttlckw u». t7. 5?7 WNWfoe»D, <^O»tz 7 vs-vmvsr?S32 «. la ^«ssidot: ^urtiöOv» ul. 4 iV-fv/sttung» »: Kdt»ol«i». moimv. N vla, ru«t«ll«n 24 Vin. 6ufek Vt», Ve 6» Dbsslq» ^>««1 mon»U. SS 0t» Li««lnumm«» < di» 2 l)il,. KHWWkktpi« «tvkt «. 4» » UIvaRMV» W»«» ui. <7. » vt», Ve 6» Dbsslq» mon»U. SS 0» ^««Inummv SlWIIIM MckPWw kilWWkklpi« «Ivkt wwmlVst. Mariborrr KrUm »»» vom w. dls 20. veiemder Ltvp« 6« L^ioe « Di» 25 — Im?rpln->»»»r. »«» Ntvolutionsfieber in SpanlmI Besetzmg der wichtigsten Punkte Madrids durch MMtSr.I Gendarmerie uud Polizei Madrids. DeAe,n!ber. S«rz nach Vütternacht wurden die wichtigsten Pmlkte der Hauptstadt durch MilitSr, Gendarmerie und Polizei beseht. Die Nrün-de für diese Maßnahme werden vorliiu^ig nicht kekannt^geben, doch heißt es seit Ta- Regierung M erwarten seic». Die Hairpt. sladt bietet das Bild einer stillen Gärung. Balen : ia, S. Dyzelnber. Heute früh wurde in Balencica ein Me» tallavteiterstveik proklamiert, an dein etwa üOvo Arbeiter beteilig sind, die höhere Löh- gen, daß revolutionäre Aktionen liegen ^iejne ^i verminderter Arbeitszeit verlangen. Folgt der Dollar dem Pfund? Vachsende Gefahr ein«S völigen Währung» chaos. Der sckMrfo Kursstilrz des englischen Wun des lost in d<'r Mlt steigende Besorgnis aus Ter Abschlac^ im Vergleich zur Goldparilöt ist sc» l^ros;, dnf, das Pfund auf einen Tief« Punkt ss?sunk>.'ii ist. wie er neck) niemals er'» erreicht Die Aufgaibe Boidstan« dards in Clui!nnd im .^bst lWl ^at zu einer nngelienren V?r'ch unit gelassiin wer dei', das', riesijie l^oldvcrschiffuugen von Indien na6> L^^ndon an^siesührt wurden, die ^^wnr daS Tempo de-? ^filndsturzes et-Inas nerlanasiimen. aber an der Tatsache selbst nichl.^ zu Kndern verinösien. Ainerisa sieht dein Pfund'sturz nlit ge-ttiischten l^c'^tthlen Die Angrisie gegen den Dollar, die ron Frankreich aus^inien, sind a'l^stüschlagen motden. Die noch in Amerika arbeitenden kurzfristigen franzi^siichen leider sind auf einen so niedrigen Iletrag zusann>,enssl'schntol.^en, das; selbst tei Abzug die Wäl-rung drlden belaufen si6> auf Mlliarden Dollar, also an» die nniivheure Summe von IKVi) Missiard^'n Dinar. Die Privatwirtschaft ilt bis ü>ber die Ohven verschuldet In varzwoi Bonnarfch der Sapaner 10.000 Chinesen in russischen MchllwgSlagem metzelt hätten. Die chinesische Delegation, so betont die Erklärung, befinde sich in Ueber-einstimmung init den» Ltitton-^Ausschutz und sei überzikugt, daß eine Regelung des .Konfliktes nur aus dem Boden und nach den Bestimmungen der Vi^lkerbundsatzungen, des Kellog-Paktes und des Neun-Mächte^Vertra-ges erfolgen könne. Italien zahlt am 15. Dezember. R o m, 6. Dezember. Der große faschistische Rat hat den Beschluß gefaßt, die Regierung aufzufordern, sie möge, falls inzwischen nicht unvorhergesehene Schwierigkeiten eintreten, aul Dezember die Schuldenrate an die Vereinigten Staaten im Gesamtbetrage von Millionen Lire entrichten. Begründet wurde dieser Beschluß mit deiil Hinweis darauf, das; nmn bei erfolgter Zahlung in einer günstigeren Atmosphäre werde mit Washington verhandeln können. L o n d o n, 6. Dezember. Wie aus Schangl.)ai berichtet wird, haben die Japaner in Fortsetzung ihrer Offensive in der Mandschurei die Stadt Hailar besetzt, die die Chinesen vor dem Verlassen in Brand gesteckt hatten. Die chinefischen Truppen habeil eine große Anzahl von japanischen Geiseln, darunter den japanischen Konsul, mitgenominen und sind auf sowsetrufsisches Gebiet übergelaufen, lvo sie entwaffnet »vur-den. Mo « rau, 6. Dezember. Wie aus Tschita lierichtet wird, sind große Teilte der Armee des GeneralA Suptngwen auf rusiisches Territorium geflüchtet. Gestern drangen mehrere Tausende von Chinesen bis zur Station Mandfchurtfa vor, wo sie vom Stationschef verlangten, nach Rußland befördert zu iverden. Da sich der StationSchef weigert, die Japaner aber bald anrücken mußten, kletterten die Chinesen in die Waggons, stellten als Laien selbst die Wechsel u. dampften auf sämtlichen verfügbaren Zügen geg. Rußland ab. Die Chine^n wurden von den j!>iussen sofort in Empfang genommen u. entwaffnet. Gegen 10.000 Mann chinesischer Ueberläufer und Zivilpersonen sind jetzt in ruffischen FlüchtlingSlaßern untergebracht. Dertagmig bis zum ts. Ätinner Z Berlin,«. Dezember. Heute um 3 Uhr nachmittags tritt der neue deutsche Reichstag zum ersten Male zu-sammeir, um die Wahl des Präsidiums vor-zunehmen. Da Störungen von außen her zu befilrchten sind, ist die Schutzpolizei in voller Bereitschaft. Nach der heb.e durchzuführenden Prasidiumswahl wird sich der Reichstag bis inorgen vertagen. Das Zentrum wird angeblich die Vertagung des Reichstages bis zum l5. Jänner beantragen. Wie sich die Parteien zu dieseni Antrag stellen werden, ist augenblicklich no6i nicht abzusehen. Bon kommunistischer und sozialistischer Äite lie- gen mehrere Mißtrauensanträge gegen das .Kabinett Sckileicher vor. Außerdem liegen von dieser Seite mehrere Amnestievorschläge vor, die die Reichsregierung angeblich berücksichtigen will, wenn der Reichstag in der Frage der Vertagung keine Schwierigkeiten machen wird. Die Haltung der Nationalsozialisten ist nach wie vor unUar. In einer längeren Rede erklärte Adolf Hitler gestern u. a., nur Energie und Zähigkeit führten zum Enderfolg, in keiner Weise aber die Politik der Kompromisse. In der Gesckiichte seien wichtige Entscheidungen noch nie im Kompromißwege erfolgt. Unmetter w Rorditalien. R o m, ö. De.pmber. Norditalisn ^:nrd von schweren Wolkenbrüchen Zchn^'estürmen und Ueberschwemmungen heimgesucht. Ein Wolkenbruch hat die Strap,en Livornos unter Wasser gesetzt; die mußten auf eine andere Strecke uirrgelcitet Heerde«; ^rvite Landstrecken stehen unter Wasser. )n der Gemeinde Cecina sind Bauernhäuser eingc^ stüyzt. In der Provin.^ Pi>sa sind dnrch U'eldklüssigkeit hervorgerufen wor« Das hat dür die kurzfristigen L j u b l j a n a. ti. DeKomber. Devisen-. Berlin l.W8.10 bis Zürich bis 1Il3.8ö, London bis l?ork Scheck 5741.59 b-s 57i?9.55. Paris 225.!0 vis 250.22, Praa l70.ß7 bis Triest 0l>l.24 bis 293.64. Zagreb, 5. Dczeinber. Devisen: Berlin l.W8.l9 bis lZ78.99, Mailand 291.8.^ bie-293.tz4. London l8.'^.25 bis Newvork Scheck 574l.59 bis 5759.8."). Paris 2?.>.29 bis 220.41, Prag 170.67 bis 171.51. Zürich !108..35 bis 111.^^.85. Z ü r i ch. 6. Dc^)e!iil>er. Devisen: 'Z^iiris 20.31, London ^^ewtwrf d>20, Mlilland 20..?7. Prag 15.40. Serlin 12.-;. Kundengelder sind so gering, daß sie kauni ins Gemicht fallen. Die Bank ist alw nicht in der Lage, die GesMst? zu machm die für sie von grös^ter Bedeulnng und Bis zum Herbst nächsten Jahres droht eine cr-"lebliche VerÄiärwng der Lagi' einzutreten, falls es nicht zum rndi'al.'n Wnti-s^^ifi'^um-schlvung kommt. In Ainerika, etiens» wie :n den europäischen floaten, s'nd ^^?i<'!e: l'ni.'!« hen kurz- oder nnttelsristig lv'! l'en Es bkltcht kaum eine "Ili^ichkeit^ tzi^ «wVvch. »W 7. «ezevSer loss. z«m Mign» Svmmen in la«ffsnfti> qr Ailllili?u uulMMmdeln. Entsche^eud nnch bei drescm ProAem die Rückkehr deS Vcrtrnucnv des PMrkums. Aber ob !d>ie kur^ Zlpanile Zeit bis M den fritisthen Daten cruSreicht, um der SchvieriglMen H«v zu iivrden, maß man veAwÄfolu. Tic Hoffnungen der gangen Welt Mie« sich auf die MltiwirGchoftSkochevenz. Aber ma,? es Ä4 eil, WsiK Oinen ansehen dak sie nun schon Mn zweiten Mate l che.^ Anc'mak des Verfalls erreicht hat, daß ein Zusammenbruck) nnanfhaltbar wird. Unter diesen UnWnden wird man cS i>eHe-hcn, wie verlockend WäihrungSexperimente er'cbeincn, die denn auch in Amerika immer wieder propagiert werden. Selibst bekannte VirtschaftsWrer sehen keine andere Mög-Nchkeit, die Riesenschuld^^rrlasden atzudecten, Ol's sie durch eine Devalorisiernnq zu entwerten. Tevalorifierung heißt Heiabsehun? k>eö Nold'irertes des T^llars. England sslauibte eine deichräntte Inflation durchführen zu können imd das P^und auf seinem natürlichen Etand ausp-^ndeln zn lassen. Die Tntw^ckliunI der letzten Wichen hat bewiesen, daß das nicht möcplich ist, solange die die Wirtschaft hemmen^n und stö renden Faktoren lveiter wirksam sind. Sollte luan in Amerilka e>ne Dollar-Inflation durchführen, so wiirde damit das schon setzt I-cs!ehende Vähruncsschaos endgültig völlik^ unentwirrbar u>cr>den. Es ist selkstnerstän-srck>, dasz kein Land auch Iu^slawicn nicht, in einen, solchen Augenblick seine l^oldwäh-rung amrecht erhalten kann. Wi? aber dann siu Au-?>wess aus dein Durcheinander gefunden werden soll, bleibt l^eiheimnis jener Zackiverständiiien. die für weitere Wälirunxis ei^perimente stimmen. Stsjerseichlkche Demarche i« Beograd Wien 5. Dezember. Das österreichilsche Bllndeskanzleramt hat deu ödsterreichischen Gesandten in T'eograd bcnuftragt, bei der jugvslmvischen Regierung ltrtundissuugen darilber einzuziehen, ob cs delt Tatsachen entspricht, daß eine Gesellschaft ^wn zehn Personen am vorigen Sonn« ta<^ einen K^loineter iveit auf üsteireichi-sche-z Gebiet eingedrungen ist und einsn Kom muuisten namens Anton Sternitz liber die i^tärntuer Grenze nach Jugos'laivien hinüber geschleppt l)at. Der Gesandte erhielt von seiner ^^egieluug den Auftrag, In^>ornmtionen einzuholen und lwn Iugosiaiwien eine Unter suchuug i^egen die Beteiligten der Gren^.- u. Eoiweränitätc-iverletzun^ anzufordern. W MMI il Nm M Ii lO villi xevodnüeli W»» MiMW -ur emplokl«o. ^ ^ fl»5eke via 14 — Oe!>5tee.vo6S.ör. 25.892/32 Wie Köniq Georg das Sparen erlernte. Als Wniy Georg der Fünfte noch junger Seekadett ^var, führte er — wie das bei den englische,: PrinM Tradition ist — ein recht flottes Leben. Ärbei kam es nicht selten vor, d>as', er in finanzielle Bedrängnis geriet, (^ines Tages, als er nicht mehr ein noch ans ^vußte, wandte er sich an seine Großmutter, die gestrenge Königin Viktoria mit der Bitte um eine Unterstützung. Da war er Niber au die falsche Adresse gekommen. Cr erhielt die Antwort, daß ein zukünftiger Mo..arch zu sparen verstehen nrüsse itnd daß er selbst sehen solle, wie er mit seinem Ge« halt auskommt. Der junge Prinz hatte zwar eine andere Antwort erwartet, aber er fand sich schtlell damit ab. Die Königin ii>ar nicht wenig erstaunt, als sie schon am nächsten Tage w'^e'-er einen Brief ihres Enkels hatte: „Liebe <^oßmutter, ich habe mir Deine Mihnuna zu .'derFLn genoinmen. und um nrir s'incn kleinen Sparfond zn fchafien, habe :ch Deinen Brief 'iir 10 Pfund verkmlft". Äielle'.cht hat diese tleine Episode unt dazu veigetri'^j daß der jetzige König si^> ange-isichts der schwierigen Lage ^-.u s.'» einschneidenden Älpavma^aHmen Derfchärfung des KonWes Dte SreazzwttchenftMe c» der woolla oiftd bulgori»De «it »I« Gii»tenzMchenfall beb» Dorfe >»sen i« Bezirke Bofi^ad richtete die ft»Gofla»ijche »egienmG wich ihren Ge-w eöfi« « ». »«lgOrische Skgienmß das Srsnche«, der Vindernfnng der im Grenz-verkehrsabkommen vom 14. Feder l9M vorgesetzt fOgenannte« Gemischte« Unter-s«h»»gSkd«iÄßion pchinünen zn »ollen. Die bnlGgrische Regierung hat dieses vr. snchen «it dem Hinmeis daranf ab^lchnt, datz der erwähnte Awischensgl tiber Ansf«-dernng der bnlgarischen BeHürden in einer ans dnlgarischen nnd jngoslawischen Vssizie-ren znsammengesetzten itommiffian am SV. Rovemder d. I. bereinigt morden sei. In der Antwort der bulgarischen «egiernng heißt eS serner, die sngoflawischen Grenzbehörden hatten sich in dieser Frage nicht an die Vesti«. mnngen des TtatntS B, eines integrierenden Teiles deS Abkommens vom 14. Feber 19Za, gehalten, anch seien die benachbarten bnlgarist^n Wachen von dem Zmischensall nicht in Kenntnis gesetzt morden. Diese Vehmiptnng hat sich ans Grnnd des authentisch gepriisten Inzidents als unrichtig ermiesen. SS ist nicht mahr, daß die jugoslawische Grenzwache die nachbarliche bulgarische Grenzwache nicht benachrichtigt HSt-te, ebensowenig hat eine Zusammenknnst jugoslawischer und bulgarischer vssiziere auf Ersuchen der bulgarischen Behörden stattgesunden. Der Kommandant der 3V. Grenzwachkompagnie hat die schristliche Einladung znr Zusammenknnst dem znstLndigen bulga» rischen Kommandeur zugel^n lassen, woranf diese Sinladnng dem bulgarischen Kommando in Verski Bok überreicht wurde. Bulga-rischerseitS wurde der Smpsang der Vinla» dnng schriftlich beftiitigt. Ute«f»we»iK ftichWtig ßft die VthgNPtniW in der Antwort de< HMMifchen Anhin«i«ß. sters, dntz der gwifchmfM mit beendigter AnsNUmenknnft der tMgnrlschen «ch slawischen Ossiziere am W. November ». I. att liqnidiert z» betrnchttn sei. Den besten Beweis dafür, dasj der Konflikt nicht lignidiert ist, gibt der bulgarische Antzenminister indem er behanptet, der bnl-garische Vfs^ier habe die Anfftellnng des Protokolls nnd die Unterschrist verweigert, eine UUfinnige Soche, wenn es wie die bnigari-sche Regierung behauptet tatsächlich zu ewer Einigung über die Umstände deS Zwi-schenfalles gekommen märe. Ans alldem ist ersichtlich, datz die bulgarische Regiernng keinen Grnnd gehabt hatte, die vinberufuug der Kommission abzulehnen, wofür nach dem Abkommen vo« 14. Feber 193V die Anstimmnng einer der bei-den «egiernngen nicht nötig-ist, sondern schon die Srslillnng einiger praktischer und sormeller Bedingungen genü^. Da diese Bedingungen erfüllt sind, kann kein Streit mehr darüber obwalten, daß es sich nm eine «icht-erfüllnng einer internOtionairechttichen Verpflichtung von feiten VulgarienS hgndelt. Bei dieser Gelegenheit ist zn betonen, bah die jugoslawische Regierung trotz mehrsacher VandeneinsSlle aus jugoslawisches Territorium die Einberusung der Kommission nicht mehr als dreimal gumlh umlh umlhwy m mehr als drei Mal gefordert hat, nnd zwar nach dem Attentat in Pirot im März 1VZ0, serner im Oltober 1932 wegen der Explosion aus den Schienen und sÄlesjlich wegen des Zwischensalles in Resen. Hinsichtlich dieser drei genannten ZwifchensSlle ist zn betonen, daß die jugoslawische Regiernng noch heute über daS Ergebnis der Untersuchung nicht informiert worden ist. Dasselbe gilt sür die Maßnahmen, die nach dem Piroter ÄufammentriU des Reichstags Heute reibunMoser Verlauf gesichert — Das Ergebnis der Besprechungen zwischen General Schleicher und Reichstags. Präsident Göring Berlin, 5. Dezember. In der heutigen Sitzung des Reichskabinetts berichtete Reichskanzler General von Schleicher über seine ab Samstag mit Göring geführten Verhandlungen bezüglich des Zusammentrittes des Reichstags. Göring soll dem Reichskanzler die Zusicherung gegeben haben, daß die erste Sitzung des Reichstags reibungslos vor sich gehen würde. Es wurde eine Vereinbarung mit dem nationalistischen Alterspräsidenten General Litzmann getroffen, der fest entschlossen ist, jeden kommunistischen Versuch der Störung der konstituierenden Sitzung mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln zu verhindern. Die .Kommunisten wollm jedoch vor der Wahl des Präsidiums ihre Mißtrauensanträge gegen das Kabinett Schleicher eiirbringen. Dabei schwebt ihnen eine Angriffsfront bis zu den Nationalsozialisten vor. General Schleicher soll dem Reichstagspräsidenten Göring erklärt haben, die Regierung würde jeden Augenblick gerne vor den Reichstag treten, sie nlöchte aber zwecks Klärung einiger Fragen noch gerne an Zeit gewinnen. Man rechnet bereits damit, daß die Regierung am 12. Dezember mit ihrer Erklärung von den Reichstag treten wird. Das Entscheidende in dieser Situation ist die Frage der Mißtrauenskundgebung gegen Schleicher und seine Regierung. Die Nationalsozialisten sind bereits unterrichtet, daß Schleicher entschlossen ist, den Reichstag sofort aufzulösen, wenn sich eine Mehrheit für einen demagogischen Mißtrauensantrag der Kommunisten finden sollte. Im Falle eines solchen .Konfliktes würde Schleicher den Reichs tag bereits im Jänner neu wählen lassen, eine Sache, die Nationalsozialisten, die bei den Gemeindewahlen in Thüringen Stimmenverluste erlitten, in keiner Weise riskieren würden. Neue sabpolexpeditlonm Die Erschließung der Antarktis — Wiffenschasttiche und wirtschaftliche Borteile Die Polarnacht, die in den Gebieten der Antarktis in die Zeit unserer Sonlmermo-nate fällt, ist zu Ende. Die günstigste Jahrzeit zur Erforschung dieses, in cwiges Eis eingehüllten Eristeils ist ausgebrochen. In einigen Tagen begibt sich eine norwegische Expedition unter Leitung des Kapitäns Risser L a r z e n nach dem Südpol. Der von der norwegischen Expedition aus-gest-llte Reiseplan ist äußerst schwierig. In erster Linie handelt es sich um die genaue Feststellung und Kartographierung der Kü-stenlinie von Enderby bis zum Weddellschen Meere und im Anschluß daran um Schlit-tensah' cn und Flüge über gewaltige Po-large^endeu, die bis jetzt kein Menschenfuß betreu?n hat, in der Richtung des Südpols, wobei das große Rätsel der Antarktis gelöst werden soll. Unter den Südpolforschern besteht nähmlich keine Einigkeit in Bezug auf die Frage, ob der antarktische Kontinent ein einheitliches, vereistes ?^estland oder eine Inselgruppe darstellt. Es steht so weit fest, daß der antarktische Kontinent eine größere Ausdehnullg hat als das europäische Fest' land. Er hat die Form eines abgerundeten Schildes. Seine Gesamtfläche beträgt etwa 13 Millionen Quadratkilometer. Das Innere der Antarktis ist mit wenigen Ansnahmen völlig unerforscht. Vermutlich stellt es eine Hochebene dar, die von rasjgen Bergmassi-ven durchgekreuzt wird, deren höchste Gipfel l7i>c) Meter crreicheu. Die ErsorsWng der Antarktis hat eine Attentnt «ck «nch de» zmeiten ilebersak ans de, i» Der geuMten Untersu» chui>>t?oni«Ißio« einstimmig beschlossen wurde». Anläßlich des Knlaer ZngSattentats am 22. Oktober gaben die dnlgarischen Delegierten eine anSweichende Antwort in dem Sinne, daß man nicht habe herausfinden lttn»-?», woher der Attentäter gekommen ioar. De? Lokalougenschein und dje Organisation der Verteidigung der jugoslawischen Grenze li:-serxen aber den Beweis, daf^ vo»t jugosla« Wischer Geite her jedes.Htrankomuiet? air die Grenze unmöglich ist. Die jugaslaniische Regierung stellt deshalb sest, daß die bulgriri-sche Regiernng keinen Grund anführen tonn sür die Ablehnnng der Einberusung und Teilnahme an der gemischten bulgarisch-iu-gofkawifchen Kommissionen, soserne sich dicS auf den Vorfall von Resen (19. Novcmbcr) bezieht, wodurch das Abkommen vom 14. Feber 193V verletzt erscheint. Mit Rücksicht daraus, daß Bulgarien gegebenen Berpslichtungen beziiglich der Vor-hindernng terroristischer Aktionen im Grenzgebiet nützt gegeben Hot und weil es die Tätigkeit ^S Organismus für die sriedli^ie Liquidierung sthwerer GrenZzwischenfölle verhindert, sieht sich die jugoslawische Regierung genötigt, als erste unerläßliche ??l iß-nahme zwecks Verhinderung seÄ) n. 1821. Die Ursache dieser verhältnismäßig späten Entdeckung des südlichen Polargebietes liegt darin, daß es von den Wirtschaftsund Kulturzentren sowohl der Alten wie der Neuen Welt weit entsernt liegt. Die süd-lichstm Spitzen der bewohnten Kontinente wie z. B. das Feuerland, j^pland und Tasmanien sind von Antarktis in einer Entser-nung von 2000 bis 4000 Mlometer gelegen. Die größte Schwierigkeit dei der Erforschung der Antarktis besteht jedoch in ih-rer unerhört schwierigeil Zugänglichkeit. Um zum Festlande zu gelangen, müssen die Sch'.ffSexpeditionen zunä«^!^ eine Barriere von rosigen Eisbergen durchquereit. Bei der Passage durch die Eisengen zwischen den schwimmenden Eisriesen, geraten die Schisse in Gefahr, von den aufeinanderprallenden Kolossen zermalmt zu werden. Hinter der Eisbergbarriere dehnen sich gewaltige, mit Treibeis bedeckte Polarstrecken aus. Das Treib- nnd Packeis stellt oft für die Durchfahrt drr Schiffe unüberwindliche Schwierigkeiten dar. Als letztes, dritt^ Hindernd stellen sich den Forschern unübersehbare Eisfelder entgegen, die überhaM keine Ditrch-salirtsmoalichkeit bieten. Wiederholt waren gliinzend anä^erüstete Südpolerpediiionen gezwungen, anpeiichtS dieser ungeheuren Mttwoch, den 7. Dezember » ^MaNborer ,Pitung' Nummer 327. Schwierigkeit daS Ziel der Errichtung des antarktischen Festlandes aufzugeben. Nicht immer aber ist eine Rückfahrt möglich. DaS tragische Schicksal der „Balglka" im Jahre I8W, der „Gaussen" im Jahre 1902 und der „Germania" im Jahre 1911 kann als warnendes Beispiel dafür dienen. Die norwegische Expedition LarzenS ist nicht die einzige, die in diesen Tagen zur Südpolsahrt startet. Der bekannte amerikanische Polarforscher Lincvln Ellworth und der Pilot Bälchen, der an dem letzten Südpol-s^ug BtirdZ beteiligt war, rüsten gleichfalls zu einer Flugexpedition nach der Ätarktis. -ky. Das «eheimnis der Piwzesiw P»kv»taD. Eilie merlwürdige Begebenheit ereignete si6i dieser Tage in England: Die Ge^ine der rothäutigen Jnddanerprinzesiin Poka gontas find aus der St. Johann-Mrche in London auf rätselhaft« Weise verschwunden Pokagontas hieß die sch^e Tochter des Häuptlings eines mächtigen JndianerstaM' mcs, der vor etlva drei Jahrhunderten weite Strecken des heutigen Staates Virginia be völkertc. Die Geschichte der Jndianerprin zessin ist von der Romantik des wilden We stens^ umwoben. Als eines Tages der engli sche Kapitän John Smith an der Spitze sei ner Kriegerschar in daS Gebiet des Indianer stammes eindrang, wurden die Weißen von der Jndianerübermacht vernichtend geschlla qen und nioderqeimehelt. Nur Kapitän Smith entging dein Tode, da die Tochter des tzüupt Imgs den gcfcssclten Mann mit ihrem Leibe schützt«'. Kurz darauf verließ Kapitän Smith Amerika und kehrtt: nach London zurück. Die untröstliche Indianerin begab sich gleich falls nach England, um den Mann den sie mehr als il)r Leben liebte, ausfindig zu machen. In London erfuhr sie, daß Kapitän Smith sich inzwischen mit einer Engländerin verheiratet hatte. Diese Nachricht erschütterte die Toäiter der Prärien so sehr, da» sie einige ?age s^>äter an einem Herzschlage starb. Tie wurde in einom silberneu Sarg in der St. Iiiliann'Z-Kirche in London bestattet. Die tragisch" Geschichte der Indianerprinzessin ist in Ainerika allgemein bekanrit. Sic wird den amerikanischen Schulkindern in den er« ten Geschichtsstunden beigebracht. Die mei-ten Amerikaner, die in London weilen, Halen es für ihre Pflicht, die St. IvhinmS-Kirche zu besuchen. Bor einigen Tagen wutde von einem am^lanischen Reifenden die er-taunlic^ Feststellung genlacht, daß der sil-berne Sarg der Prinzessin Pokagontas verschwunden sei. MiE>rd ^hS Da» Io-Jo«Spi«!l hat zäheres Leben, als man ursprünglich angenommen s)atre. WaS hätte gelegen, alS den zahlreichen Wettbewerten und Rekordversuchen auf den verschiedensten G^ten, auch Jo-Jo^Wett-bewerbe anzufl?iedern. In dem Gasthaus eines tschechischen Dorfes benMte sich cm junger Mann, den Weltrekord im ^-Jo spioien zu brechen. Er spielt« acht Stu?ch«n ununterbrochen und das Jo«Io machte tau sende von Umdrehungen. Es foll dem fun gen „iküTrstler" gelungen sein, den Welt vekord zu brechen, aber danach brach er ohnmächtig zusammen. KOj ^ DOlO«eß»wng i«» «iel»» vis „killig»" i»t im allOftsuOss»»», »is zik» b^i 5trom. Ds? 5eI»ILH»Ol «ir DOl»ue?»tung «>» ^i» »boele», vietsekoftliekG 7U»IVS«^ a ^ ii n t ck » »I Maßnahmen M Gntwimlng Semetndeaefttz, Wadlgeftd. Bauernschudvied und Alnanzgefttz ^ Waffen aew« die KNte In ganz kurzer Zeit kommen zwei I zentralisiermig weitgehendste politische Frei«>se beiden Gesetze einen inneren Zusammen- wichtige Gesetze vor das Plenum der Skup schtina, deren Auswirkung aus die admini^ ftrative und politische Lage Jugoslawiens von besonderer Bedeutung sein wird. Es han delt sich l)ier uni das Gemeindege-s e tz und um das neue W a h >l g e s e tz. Wenn schon die wichtigsten Enttviirf« ausgezählt sind, muß auch das neue Finanz-^ ese i-. mit dem Budget lYNM .'ni^efikhrt werden, da«) ebenfalls mit der Novinalisie-rumi der assgemeinen La;^ in inniger IZcrbinduirg steht. Zusaunnengefaßt kann der Sinn d^'r nor-liegeliden Entwürfe nNt: „nzeitgehcnt^slc T?- Der Knacker einst und W Wohnungseinbrrcher arbeiten meistens nachmittags — Der GroWadteinbrecher ist kein Mörder Die leyten Tage l?aben in Berlin ein An-waäijen der täglichen Etnbruchszifser zur ,'^olgl' gcliabt. Die Polizei rechnet sonst mit tögliäi etwa Einbrüchen innerhalli Grosi-Berlins, von denen fast die .Hälfte Wohnungen betrifft, während sich der Rest auf Ge, schäfte, Speicher, BnroS sowie Böden und .et dachen. Am liebsten beschränkt er sich auf die Aneignung von Geld, Schmuck, Pelzen und Teppiäjen, soweit Wohnungen in Frage kommen, sowie auf die besten Seidenstoffe, wenn es sich um Geschäfte handelt. Der gewerbsmäßige Großstadteinbrecher unterscheidet sofort mit fachmännischem Blick den Brillanten vom Simili, den orientalischen voui europäischen Teppich und ein versilbertes Besteck von dem aus reinem Silber. Er arbeitet nie ohne Handschuhe, damit ihm nicht ein Fingerabdruck zuni Verhängnis wird, und denkt nicht im entferntesten an die Mitführung einer Schußwaffe. In den letzten Monaten geht er nur selten nachts seinem Gewerbe nach, sondern init Vorliebe in den späten Nachmittagsstunden. Seine Hochsaison sind die Feiertage. Ebenso wie jeder Einbrecher seinen Heh ler an der Hand hat, steht er auch mit Leuten in Verbindung, die ihm für teures Geld Einbrecherwerkzeuge herstellen. Erst kürzlich gab es auf diesem Gebiete eine neue Ersin-duug. Ein Mittel zun» geräuschlose,: Spren gen von Decken. ES bedarf teines langsanlen und zeitraubenden Abklopfens des Stücks u. des Mauerlverks niehr, uni durck) Decken der Rabitzwände zu gehen. Der Einbrecher von damals, der rohe Geselle, der siiZ, >nit dem Stemmeisen an den Geldschrank hermachte, ist so gut wie ausgestorben, wenn auch hin und wieder Verbrecher mit primitiven Werkzeugen in Er^ scheinnng treten. Es handelt sich dann in solchen Fällen weniger um Menschen, die den Wohnungen oder Geschäften der dichtbevölkerten Großstädte gefährlich werden, fonderit um solche, die ihren „Berus" fast ausschließlich auf dein flachen Lande mit seinen weniger gut gesicherten Häusern und seinen einsam gelegenen Gutshöfen und Schlössern ausüben, und nur gelegentlich einmal eine Villo an der äußeren Peripherie der Groß« stadt brandschatzen. Sie sind die gefährlichen, die Schußwaffen mit sich führen, von denen sie auch Gebrauch machen, wenn sie überrascht werden. Der Großstadteinbrecher ist kein Mörder. heit und weitgehendste Sparsamteit" ^zeich net werden. In Beograd spricht man in Ver bindung damit von einem Erwachen einer neuen Art von Liberalismus und Akschiven-ken von der tonservatiren Einstellung, die bisher aus Gründen der Notwendixxkeit eingehalten iverden niuf^e. Selbstverständlich ist eine große Reihe ^-on Debatten notlvendi<^, bis diese Geieh? das Licht d<'r Welt erblicken können. Man verweist dal'ei auf eine Reihe von Not!?eset^en, di^ in den letzten Monaten herausgekomm^e das; man genü'gettd Zeit harte, die ,lotwe»idigen Borstudien bis zur letzten Kon-jeqlleniz durchzuführen. Diese Gesetze tragen daiher auch mehr repräsentativen Charakter, mc z. B. das B a u e r n s ch u tz g e s e tz, das vorerst aus diesem Grunde nur eine kur^^ Geltungszeit hatte. Um den neuen Gesetzen den Präventiv-charakter zu nehmen, ergibt sich die Notwendigkeit umfassender Debatte,» und Enqueten bei !ve»'ckien das ganze Volk nicht nur dnrch die Volksvertreter, sondern auch durch die maßgebenden .JWtutionen vertr-.''cn !st. Es ist iellstrerstä»chlich, daß nian !i»cd«r ei-nein 'Z^hlges^tz, noch ei,iem Bud^e^ unter deti heutigen Nniständen einen vorläukizen Charakter verleihen darf, und daß ilicn auch bei eimm Gen»eingesetz angesichts deS ver stärkten Bauernschutzes init definitiven Tnt scheidunge-u koml»«^n ums;, deren UnabSnder lichkeit aus dem Wesen l>es Gesetzes selbst zu entspringen hat. Äeiln Budget steht die Frage der Spar^ stunleit in den Au'^gliben of'ei». Nach den verschiedenen Meinungen des Auslandes hat Europa die große Ärise bereits i'iberbrückt. ?iese Meiittlngen könneil jedoch nich: die lln tcrlage für ein reale' Budget bilden. Viel-mehr ist an^zunehnien, daß sich die Lagc noch nviter l>erscj^in't und dasi sich damit der Ein gang an verschiedene!, 3tnatöeinna>l).ne,l »vr ringert. Für die'tn Z^-nls mus; das ^^^ud-iet gt'sichert werden. Es hiindelt hier nicht uin eine Prognose, sondern ausichneßlich uin die Sicherung, danrit die Aktivität der staatlichen Fina»»!zcn aufr<^)t erhalten n>erdt?n kann. Das Wahlgesetz stellt unzu^eiselhaft einen "-edeutenden Schritt na vorwärts in der in teressanten Entwicklung der jugoslawischen I,menpolit:k dar. Zum ersten Maie nach dem 6. Jänner ist die Ml-iüchkeit d?r Errichtung ,reuer politischer Parteien geboten und gleichzeitig wurden anch die B^'dingun-gen dafür erlei6?tert. Bisli^r haben sich au-ner der Staatspartei erst Miei .^lub-? gebildet, und es ist augenblicklich nicht bekannt, loelclie n^itere En^victtung sich hier vorbereitet. Man ist der Äirsicht daß genleinsani mit den» Wiederaufleben des Politis..)en ^e-benH in Jugoslawien auch eine n<.ue wirt-s6>aftliche Koniunktnr ern'achsen dürfte. Was das neue Genicind-egeseh anbelangt, verhätt man sich noch abwartend. Es soll nttch ein nenes Gesel.; über die B.?'.wt.' n' .Aoobereitiung sein und man glnM^ die. hang besitzen werden. Gemeinsam 'u^en ste aufDezentralisierun g und A u-t o n o m i e, die, fest abgegrenzt, das admi-nistratire, wirtschastliche und tud^etäre !^e-ben der Selibstvertvaltungstörper zum Fortschritt sühren können. Nimmt man diese Gesetze unid dazu noch ein vollkoinmen durchdachtes Bauernschutz-gosetz, das sa ebenfalls in Beratung gezogen umrde, so ergibt sich damit das Bild i»eu«r Maßnahinen zur Entw,rri»ng der Ltri-se, die genügend großzügig sind u.in auäi Erfolg zu >)<»ben. Bei Hämorrhoidalleiden, Berstopsung, Darmrissen, Abszessen, .Harndrang, Ctau-ungsleber, .^reuzschmerzeii, Brnsll'ekloinn^en-heit, "ochen, Schwindelanfällen bri' gt der Gebrauch des natiirlichen „Franz-Josef"-Bitterwassers immer angenehme Erleichterung. Fachärzte für Innerlichkranke lassen in vielen Fällen tagtäglich früh und abend.' etwa ein halbes Glas Franz-Joses-Was'er trinken. Da« „Ztzra»5'Iofe?".Bitterwaster ist in Atw-theken. ^ogeÄen und Cvej^reibandlunaen erbältlich. Für und wider den Mieterschutz Versammlungen der Mieter- und HauSbesit-zerkreife in Zagreb. Wie sehr die Frage des Mieterschutzes angesichts der immer drüclcnderen Lage der Be-völkerttl»g dieOefsentlichleit interessiert, sielit man an, besten darans, dt^ß i,n ganzen Staate immer wieder Zusainnienkiinste von Mie» tern und Hausbesitzern abgelialten iverden. Vor allem ist es die Frage der Wiederein-sührung des gesetzlichen Mieterschutzes, um den ein harter Kainpf geführt wird. Vergangenen Sonntag fanden in Zagreb zwei große Versamwlnngen statt, die von den Wohnungsn,ietern nnd .Hausliositzeru einlie« rufen worden waren und zu denen auch Ver« treter der Interessentenkreise ans anderen Städten, so aurj, aus Maribor. erschienen ivaren. der ü^.^l'ieterversannnlung wurde festgestellt, daß nur ein gesetzlicher Mieter« schütz die Lage der Festbesoldeten l'twas lindern könne. .Hiebe! mufften die Vanusse in> Ei,tvernel?men niit den Mietern und .Hausbesitzern die Mietzinse ans einer .Höbe ,na-ximieren, die weit nnter den? gegen,vartigen Niveau liegt. Es ,vcrden Fälle angeführt, wo z. B. in ,'^agreb n,ehrere .Hat'sbesiker in Ge,neindehönsern billig ,nohnen, ,vährend sie ihre Hänser teuer vermieten. Außerde,n wird gefordert, daß arbeitslosen Mietern besondere Begünstigungen eingeräun,t werden, ,vie dies beispielstveise auch sür Geldinstltnte gilt, soniit eine Art Moratoriuu,. Für die Mari-borer Mieterorganisarion sprac!, deren Ob-inann .Herr T u in p e j. In der Versam,nlung der .Hausbesitzer 'uurde die Feststellunti genmiln, daii !>ie b«^-ste ^I'r.ianis.ition k»as 7 ' .^>isi?'i''st^ ^'0 Dinar nicht jlborfteigt Ferner dürfen Darlehen und Kredite auf laufende Rechnung jenen 5)nnsl»esitzern nicht gekündigt werden, die den Zinsen- nnd Amortisationsdienst in Ordnung einhalten. Steuerrückstände sollen auch mit Cinlagebücheln beglichen werden. (^Geldinstitute, die das Moratorium genießen, sind dazu zu verhalten, seitens der Kredit-uehnier eigene Tckiuldbücher anzunehmen, ttul damit die Verpflichtungen des Kredit-nchnlers zi; verringern. Film Ecke Johann Strauß Im Mim „Heute spielt der Strauß..Wenn beim Doinayer in Hietzing diese Tafel ausgehängt ist, dann pilgern Tausende von Wiener hin^ NU5 und jubeln „ihrem" Strauß zu. Und erst die ?^rauen! Aber der geniale Strauß Hut nur für Lilln ein Auge. Dieses reizende Geschöpf hat zwischen den» Grafen Domsky und ihm zu lvählen. Strauß' Ernennung zum Hofkapellmeister soll für Lilly die Entscheidung bringen. Wenn die Ernennung erfolgt, will sie auch seine Frau werden. Entscheidend ist hiefür die Premiere der Fledermaus. Graf Donisky gelingt es die Ernennung zu hintertreiben und auch die Premiere wird auf seine Veranlassung ausgepfiffen. Auch Lilly hat sich von ihm abgewendet und reist mit Dom-sty nach Paris. Sie kann ihren Strauß aber doch nicht vergessen und als dieser nach dem durchschlagenden Erfolg der Operette in Verlin seinen ersten Walzer am Hofe spielen kann, werden Lilly u. Strauß das glücklichste Paar . . . Kino llnion'TonKno: Nur noch Dienstag und Mittwoch der herrliche Filinschlager „DaS Lied einer Nacht" mit Jan Kiepnra u. Mag da Schneider in der Hauptrolle. — Ab Don nerstag das gewaltigste Filmwerk aller Zeiten „Quo Vadis?" in Tonfassung. Burg'Tonkino: Heute, Mittwoch, letzter Tag der erstklassige Großtonfilm „General Platov", die Nacht der Entsch^dnng mit Olga ^ehova und Conrad Veidt in der .Hauptrolle. — Donnerstag feierliche Premiere eines der schönsten ?^ilme der heurigen Saison „Der Kaifenvalzer" mit Kammersänger Michael Bohnen, Lee Parry, Paul HSrbiger n Gretl Theimer in den Hnnp^rollen. — Musik von Johann Strc^uß. Ein wirtlich wunder schöner Film. Aus Celle c. U«s »e« P>ßhli»ßi. Die Postbeamtin Frau Maria Mrak wurde von CÄie nach D«>brna versetzt, die Postbeamtin Fräulein Gabriele UrStL aber von Ljubljana nach Celje. e. Lm>eldimg her Katzrrtder i« der Um« gebaugSgemeinde. Das Gemeindeamt Celje-Umgebung verlautbart: Die Bezirkshaupt-mannschast Celje fordert alle Besitzer von Fahrrädern auf, diese umgehend beim Ge-mvindeamte Celje-llmgebung zmn Zwecke der Eintragung in das Siegvster anzumelden. Jeder Eigentümer eines ^rrades hat genaue A^gabm über die-Nummer und die Marke des Fahrrades zu machen, sowie Dinar zur Z^gleichung der Gebichren mitzubringen. Dieser Aufforderung haben auch alle diejenigeil nachzukonrmen, die ini vergangenen Monate ihre Rä^der zur militärischen Evidenz angemeldet ha^n. e. «ortrag übe? daA ««erbegefetz. Heute, Dienstcig, den 6. Dezember um 19.30 Uhr findet in den unteren Räumen des „Narod-ni dom" ein Vortrag über das neue Gewerbegesetz (soweit es die Privatangeftellten betrifft) statt. Die Privatangestellten aller Fachorgmnsationen sind zu diesM Bortrage geladen. e. Mehrere provisorische Exekutoren iver-den bei der Steuerverwaltung in Celje aufgenommen werden. Darauf »verden besonders reduzierte Beamten aufmerksam ge-lnacht, die sich zwecks Informationen bei t«r Steuerverwaltung melden mögen. c. Etabttheater. Ain Feiertage, Donnerstag, den 8. d. M. kommt im Stadttcheater das Märchenspiel „Juröck" von Paul Golia zur Allfführung. Beginn uni lü Uhr. Karten-Vorverkauf in der Buchhandlung Goriöar (Kralja Petra cesta). Au« wl« p. Brände ohne Ende. Bor einigen Tagen »vurde das Wirtschastsgebäude des Besitzers Thoinas Mnrkovie in Bukovci das Opser eines auf noch unoufgeklärte Weise entstandenen Schabenfeuers. Den aus Bukovci, Stojnci, Sv. Marko und Zabovci her« beigeeilten Feuertvehrcn gelang es, lvcnig-ftens die angrenzenden Objekte vor der drohenden Gefahr zu bewahren. Ein »veitever Brand brach b^ der Besitzerin Anna Ga-brovec in Grußkovlj bei Podlchnik aus. Auch hier wurde das Wirtschastsgebäude ein Raub der Flamme:!. Der schaden ist umso empfindlicher, als auch FuttervorMe und Einrichtungsgegenstän!« vernichtet wurden. In beiden Men vermutet man Brandlegung. p. RohheitSakt. Der Schneiderineister Janko Repiö wurde Samstag abends von einem gewissen K. A. in der PreZcrnova ulica angehalten und nach kurzem Wortwechsel niedergeschlagen. RepiiZ, der einen Hieb auf den O!^rkiefer erlitten hatte, blieb bewußtlos liegen. p Festgenommen wurde gestern von der Polizei ein gewisser F. K. aus Maribor, der sich versch. B.'tr'"''''.'reien zu Schulden kommen ließ^ Der Mann betrieb nebst Ber-sicherungswerbearbeit auch ejnen originellen Seifenhandel, in dein er für 10 Kilo Seife unentgeltlich 3 Meter Stoff zu liefern versprach. den. Mit Frau Kaftevc ist eine gütige und stets hip^reite Krau ins Grab gesunken. R. i. p.l g. Dag «esde V«Ie«b»H«»Dchen bauen oberhalb der Villa Lorber die ehemaligen Verwalterinnen auf Schloß Puchenstein Frl. Entma Oppenheims? und Frl. Paula Kindler. Der HolMu dürfte bald fertiggestellt sein. Aus Slov. Bifirlca slb. I« Streite a«geschossen. Samstag abends kam es unweit von Smartno zu ei« nem blutigen Awi>schenfall. Der BesitzerZsohn Topolie geriet mit einem gewissen Motalm in einen Streit, in dessen Verlauf letzterer droihte, ToPolie wegen unerlaubten Waffen-tra^ens mlzuzeigen. TopoliL f^erte darauf Kiveimal gegen Motalm, der, in Unterschenkel schwer getrofken, zusammenbrach »vShvend Topoliö das Weite suchte. Motalm wurde zunächst nach Slov. Bistrica und dann ins Mariborer Krankenhaus überführt. Aus VMlme Po. z» l Johr, ftrengi« «ruft wurde vom Kreisgericht in Maribor der 18Mrige Anton G. verurteilt, »velcher als Han^lsan-gestellter seinen Dienstge^r den Kaufnmnn Franz Drofenik mn die Suunne von 18.S62 Din schädigte. Der Angeklagte hatte nämlich auch das Amt eines Inkassanten über und ve^orgte diese Stelle auch anfänglich zur vollsten Zufriedenheit seines Dienstge-!^rs. Anfangs Mnner eignete er sich aber auf raffinierte Art einen Teil der inkafsier-ten Gelder an, »velche er dann in lustiger GesellsÄiaft verbrauchte. Bei der Ber^nd-lung g^tand er reunrütig seine Tat ein. Aus Dravoarad g. Auszeichnung. Der hiesige Hotelier und Großgrundbesitzer Herr Rudolf Komauer wurde mit.dem Orden der I^goslawischen Ki^one ^.ünfter Klasse ausgezeichnet. Wir .gra t Mieren! g. Ernennmtg. Zum Berlvalter auf Schloß Puchensteln wurde der Major i. N. Herr Pretnar ernannt. g. Ans dem FiytHnzdienpe. Der Oberrespi- zient der lMi^en Finanzkontrolle Herr I. A n d e r l u S. Filsl^r), Kesten, „Der Schaviatan" Ernst Haffner, „Jugend auf der Landstrahe" und Mbert Lamm, „Betrogene Jugend. Bon Hans Fallada werden genannt: Hemingkvay, „In unserer Zeit" (Rowohlt), Heinrich Hau. ser, „Noch nicht", Marieluise Fleißer: Marie Luis^ Weißmann, Tesammlte Dichtungen". Hellmut DvawS-Tychfen, „Nordische Gedich-te, Manfred HauAmann: Kurt .^user, ..Bi-neta" (F. Mscher), Emil Ludwig: Kurt Bveysig, ,Mesl!^i!^ der Seeie im Werdegang der Meitsch^t", Stefan Zweig. „Marie Antoniette", Robert Neumann „Unter falscher Flagge". Thomas Mann weest bloß auf Robert Muisils Roman „De? Vtann ohne Eigenschaften" hin, hinter den er alles andere zurückstellt iM. Reng Schickele: Jos^ Conrad, „Der goldene Pse?il". Josef Roth, „Radetzkymarsch" (Verlag Kiepenhauuer), Wilhelm Hausenstein. „Europäische .Hauptstädte" und der große Z^ockhauS. » Sine »ickeachlDiE UPNiMlIlichkkit. Wenn man heute mit wenig Brennmaterial gut heizen will, muß man sich immer ror Äugen halten daß die zum Verbrennen des Heizmaterials erforderliche Luft in entsprechender Mnge zugeführt werden muß. Wenn zn vi^l kalte Lust zu dem brenltenden Material hinzukommt, ist der Erfolg eine niedrige Brenntemperawr, d. h. ein großer Teil des Brennmaterials wird nicht zur Heizung aufgezehrt, dagegen entsteh bei Mangel an Brennlust Rauchbildung. In der Praxis muß darauf geachtet werden, daß die Lu^t stets durch die Roftfiäche hindurch zum Heiz Material gelangt und die übrige Lu^tzusüh-rung möglichst abgÄ»rolselt wird. Wenn die Mrme längere ^it gehalten werden soll, so müssen nach Verbrennen des Heizmaterials sä.mtlichc Türen des Ofens, inklusive der Drosselung, falls Sie am Ofen vorge-sehen ist, geschlossen werden, jedoch darf dies nur dann goschel^, wenn daS ?^uer voll-ständig erloschen und nur Höchts einige Mutstkcke auf der Rostfläche verÄi«!ben sind. Au^ diese Weise kann an Brennmaterial je nach Ausführung und Beschaffenheit deS Ofens eine Ersparnis von 20-30?S erzielt werden. Ebenso kann man, bei sm^enräßer Auswahl von elektrischen GWHbirnen, die monatliche Stromrechmmg aus in den Wintermonaten niedrig halten und für die verausgabte Summe eine bedeut^ bessere Beleuchtung erzielen. Man darf daher beim Einkauf auf die Differenz von einigen Dinaren nW achten, d^ die Ersparnis zeigt sich bei ^n Glühlamlpen nicht beim E'nkau^., sondern ergibt sich w^rend der Brenndauer Lampen von Weltruf ersparen im Laufe Ihrer Benützilng das vielfache ihrer Ein-laufskosten und sind auch viel haltbarer, so das? auch durch diesen Umstand dl« kleine M<'s^rau?qlile ^im Kau-ie derselben eingebracht wird. VMwoch, 7. DeD«Oer lWS. .Mariborer Zeitmiff'' Ninmner .^27. /IsZcaF QAZ^SUIjlc SchaMer« WMrvordtkfaoe PK »,««« l«i. Anfänglich regnerisch, am 2. und besonders am 4. Dezember zeitweise stürmisch. Hierauf trockener, kälter. Schneefall um 13. Dezember, in Regen übergehend, Tau» Wetter, dann wieder kälter. Zur Z^t des astronomischen Winterbeginnes Anstelgen der Temperatur,' um Weihnachten windig mit Schneefall. Bis Ende deA Monates im allgemeinen winterlicher Wettevcharakter. Für Mml-r lgZZ. Normaler Wintermonat oihne große Extreme, nicht sehr kalt. Im Gegensatz zum Januar des Boriahres winterlichtt und ver-hältnismähig viel Niederschlag, Ähnee. In der ersten Dekade ziemlich schwankende Temperatur, doch gemäßigter, :nit stürmischen Winden zu Beginn der zweiten Dekade. Hierauf anhaltend kälteres Wetter, das um den 16. .Iiinncr wahrscheinlich von windigem Tauwetter untcrbroäi^'n wird. Nach Mitte der dritteil Dekade Niederschlagwetter mit kalten Nordwinden, besonders um den N. Jänner. Witterungschavakter anhaktenli Ende des Monatcs. tlmttiebe bunkler Elemente In den letzten Tagen tauchen immer ^läu-fist^r dunkle Elemente an der Perlps)erie u. am ?lbend selbst in der Stadt auf. Vor einigen Tagen verilbten fünf Individuen in der Nähe von Sv. Peter unter dem sogenannten Schlapfenlberg «inen verivegenen Raubüberfall auf einen Wagen, au^> dem sich drei Personen befanden. Zuui Glück scheute dcis Pferd und rannte im Galopp davon, alier imiuerlil» gelang es den Gaunern, ci--ncn der !?ahrgäste vom Sitz zu werfen. Die Räuber durchsuchteil dem erschrocken'.'n Mann alle Taschen und ließen ihn schlisß-ilich laufen. Bon den Tütern fehlt bislang jede Spur. Gestern nachmittags wurde bei hellichtem Tag an der westlichen Stadtiperipherie ein Einbruch verüHt. Die Täter erbra<^n in der Dr. Ro'sinora ulica die Wohnung des Villen besitzers Ludivig Lang und ließen einen Bar betrag von 2A> Dinar sowie nlchrere Klei« dungestücke nlitgehen, worauf sie wie^der spur verschwanden. m. E»a»sklischkS. Am 6. De-cnlber »va-ven es 70 Jahre her, daß die lange Zeit von Graz aus versehene evangelische Tochtergemeinde M^ribor init Ptuj zusammen zur selbständigen Kirchengenieinde erhoben wurde. Diesen Anlaß geunkt man mit einer Doppelfeier festlich zu begehen. Am w. d. M. um ?^21 Uhr wird bei freiem Eintritt im Casinosaale ein F e st a b e n d stattfinden, dessen musikalischen Teil das bekannte Wendt«Trio (die Damen Hansi ^^e-lig, .^lene Mendt, Grete Pelikan), Frau Amalie Urbaczek und Herr Prof. .Ermann Frisch bestreiten werden und in dessen Rahmen der Inspektor der Kirchenge^^zeinde, Herr Dr. l Kieser die Begrüßungsansprache halten wird. .Herr Senior Joh. Baron aber gedenkt in der Festrede einen Ue-berblick über die Geschichte d^ Gemeinde zu bieten. Dem Festabend wird sich eine gemütliche Zusanmwnkunft im Saale der „Gambrinushalle" anschließen, zu der auch alle Gomeind inltglieder und Freunde der evang. Kirck»? eingeladen swd. Ter F e st-gotteSdienst findet am tl. d. M. um 1l) Uhr vormittags in der Christuskirche statt, wo!^i der geinischte Vhor des „Männergesangvereines in Maribor" unter Leitung des Herrn Prof. H. Frisch Cljöre Mls dem Oratorium Paulus singen wird. m. Vegrützmlgsabend der Maridorer Poft. ler. Die hiesigen Postangestellten veranstalteten Sonntag nachmittags anlaßlich des ersten Besuches des neuernannten Chefs der Postdirektlon in Ljubljana Herrn Doktor Tavzes im Hotel „Orel" einen Begrü-siungsabend. Den Willkommgruß entboten dem neuen Chef Frl. Anica Vatovec und Frl. Pondelak sowie die Herren Kumer. Mvnda, Bodopivec, Ztefanec, BoÄöev, Ma-licrl und BabiL, worauf Postdivektor Dok« tor Tavzes selbst das Wort ergriff. Der Mend verlief iui .^eichen eitt<.'s unfle^wnu-genen Zusammettjeins. Den Abend vevschö- Dteastaa. d«,». Dezember nerten Borträge des Gesang- und Musik-Vereines der Postangestellten. m. «eeltßWiG der ««toduStzalteftelle am HiMfftPlMH. Mit 8. d. wird die Haltestelle für die in der Richtung über die Draubrücke fahrenden Wagen der Städtischen Autobusun-ternehmung von der „Belika kavarna" auf den Neuen Platz gegenüber der Wartehalle verlegt. Hier halten auch jene Wagen, die die Richtung KoroSka cesta nehmen, sonlit die für Selnica und die Mariborer Insel bestimmten Wagen. — .Die Autobusunternehmung wird nun in diesem Zusammenhang ersucht, an der neuen Haltestelle wenigstens ein Primitives D a ch zu errichten, damit die Fahrgäste nicht im Regen und Schnee auf die Wagen zu warten brauchen. nl. «eschSstsjubiläum. Dieser Tage felM Herr Karl P i r ch, der Inhaber der bestbe-^nnten Blitzableiter - Jnstullationsunter-nehmung in Maribor, sein LWHriges Ge-schäftszubilämn und ein Zufall wollte es, daß mit dissekn Jubiläum auch sein 50. Geburtstag zeitlich sozusagen zusmnmenfiel. Der Bater des Jubilars ^te diesen hier a>m Platze wohl konkurttnlzlosen Gewerbezweig vor 30 Jahren begründet, worauf sein Sohn, der heutige Jnha^r, in: Laufe der Jahre den Betrieb in joder Hinsicht moderttilsierte und auf die Höhe der Zeit zu bringen wußte. Viele Blitzableiter auf den größten Gebäuden weit und breit sind Erzeugnifse der Firma Karl Pirch. Aus diesem freudigen Anlasse spendete .Herr Karl Pirch den trag von Dinar S00.— für die Winterhilfe der Stadtgeineinde Maribor. nt. Autoverkehr in der Podreika eefta« Der Stadtmagistrat teilt mit, daß die Pobre?.ka resta zwischen der ReickMrücke und der Tr-SaSka cesta ans verkehrspolizeilichen vnd Gründen der allgemeinen Ächerheit für das Befahren mit Ltraftfahrzeugen (Automobilen und Motorrädern) bis auf weiteres gesperrt wird. Bonl Krabja Petra tr^^ aus ist die Pobrc^ka cesta nur über die Masarykova und die TrZaSka cesta zu erreichen. Gleich-.zeitig wurden Schritte unternonlmen, um d^is Turk-Haus, das in dem in Frage kom-nrenden engen Ten der PoibreZka cesta den Stein des Anstoßes bildet, abzutragen, wor-anf die Straße planiert n>erden soll. Nl. Aiirntner Liederabend. Unter der Aegide des Jpavic-SängergaueS wird Montag, den 12. d. um 20 Uhr im Union-Saale ein Konzert veranstaltet, an dem Kärntner Lieder zum Vortr,^ gviangen. Das Pro« grannn ^vird von snnf Gesangschören aus Wrnten bes^itten, die die schönsten Kärntner Lieder singen iverden, darunter auch solche die in Maribor noch nicht gehört ivurden. Ms aui 10. Novem^r 1929 Sänger aus der Umgebung von Klagensurt zum erstenmal in Maribor auftraten, war der Saal ausverkauft, und niemanden: tat es leid, donl Konzert beigewohnt zu haben. Dasselbe galt für die Abführung des Volks stücke „Wklova Zala" ani 16. Ma: v. I. Diesnml tre^sen gegen 70 Sanger aus dem Gail-. Rosen- und Jauntal in der Drau-stadt ein. ?)c'an erwartet, daß die Bevölkerung die neben l^te herzlich.aufnehmen und iihrent Konzert vollzählig beiwohnen wird. m. Nur «ehr «enige Tage trennen uns vom 7. Dezember, dem Tag, an dem der Männergesangverein unter der stets bewährten Leitung seines I. Chormeisters Herrn Prof. Hermann Frisch, der Einladung des Heurigenbesitzers Peperl Lustig in Grin-zing Folge leisten wird, und wieder einnial Stimmung zu machen. Unser Peperl Lustig hat diesmal wirklich alles getan, um einen Abend zu Stande zu bringen, der seinesgleichen wird suchen müssen. Sein Conferencier, dessen Namen er uns leider noch vorenthaltet, wird seinen großen Ruf, der ihm vorangeht, alle Ehre machen und die Zuhörer mit seinem Humor und würzigen Einfällen andauernd in die allerbeste Laune verfetzen. Die beiden Heurigensänger, Toni Wurzenberger und Franzl Purzelbanmer, Urweaner-Tnj'en von anno dazumal, werden die Perlen der Wienerlieder mit Herz und Sinn echt „wienerisch" zu Gehör bringen, so dast alles fröhlich und munter in die Kebrreime mit einstimmend wird. Dann wieder entlocken die Schraninieln Bal^^er^ t weisen ihren Instrumenten und die An- nerl Singlmeier läßt es sich nicht nehmen, den Wienerwalzer zu besingen. Das ist jedoch gleich das Signal zu einem lustigen Liederwettstreit, denn die Mirl Berghofer und der .HiaS Oberwiejer lachen über das dumme Getanze der Städtler, für sie gibts halt nur an Landler, an Schuahplattler. Doch ni6)ts Schöneres, nichts feurigeres u. beseeligenderes als einen CzardaS, so jubelt ein feuriger Ungar mit seinenl Pustanmdel. Aber das sind der Völker noch nicht alle, die sich bein« lustigen Peperl zusammengefunden haben, denn wie aus der Erde gewachsen stehen plötzlich acht, bärtige Russen auf der Bildfläche ln:d singen ihre russischen Weisen. Wilde, tolle Spanier wieder lassen ihre ebenso tollen Weisen erklingen, ja selbst Grandi hat sich für diesen Abend zum Sänger ausgebildet und etwas mehr gegessen, um die weite Reise machen zu können und seine Gestalt beim Heurigell zu zeigen. Na, und ganz selbstverständlich bringt es die Blümel Rosel nicht ÜberS Herz, still zu sein und muß sich auch dem Publikum zeigen und ihr Geschlecht, aber in erster Linie die süssen Wienerinnen, preisen. Um auf gar nichts zu vergessen, hat unser Peperl auch auf die Rutschen gedacht und schließlich muß er für diesen Abend auch eine „Miß Grinzing" erküren lassen, uln den Abend auch recht zeitgemäß zu machen. Und was er bei der heutigen Zeit als ^uptsache betrachtet, das find die wirklich niedrigen, volkstümlichen Preise; er läßt schon heute bekannt geben, daß der teuerste Platz nur 20 Din kostet. Aus all denl Besagten kann man wohl mit Recht darauf schließen, daß Peperls.Heuriger bis auf das letzte Platzerl besetzt sein wird und macheil wir schon heute jedermann darauf aufmerksam, sich die Sitze rechtzeitig zu sichern. Die Musikalienhandlung Höfer hat in liebenswürdiger Weise den Kartenvorverkauf übernommen. m. Bidelvorttag. Don^ierstag, den 8. d. um 20 Uhr wird im evangelischeil Gemeinde saale (Truibavjeva ul. 1) der nächste Vortrag über das Thema „Wie löst die Bibel uie soziale Frage?" swttfinden. Jedermann ist willkommen! 5rLcdtendrot Wi« — »w »«ll. I«l<5 »M. Wt, Nl Der Ottsa«ssch>ch des »Oten »reuteS in Studenei veranstaltet Mittwoch, den 7. d. Ulin 16 Uhr im Gasthaus Spurej einen Ni-koloabend. Beschickt tl»ird die gesamte Schu?ljugend, die ärmste außerdeu, mit Kleiderstoffen, Wäsche und Schuhwerik. Nach der Bescherung wird dortselbst bei freiem Eintritt ein Unterhaltungsabond abgehalten. Der Reinertrag ist für die teilweise Deckung der Ausgaben für die Mkologeschmke und nach Möglichkeit auch ffir die Aeihnachtsbe-scherung der ärmste,l Ortsbew^ner bestimmt. Besondere Einladunge,! lverden nicht versandt. Alle Freunde und Gönner des Vereines sind herzlich geladen. nl. Einen recht gediegenen Uk leisteten sich gestern einige Herren der St<^t als sie siö) als Nikolo nnd Krampus verkleideten, sich auf ein Auto setzten und so Nlittei: durch die Stadt „promenierten". Ihr Aufzug erregte natürlich allendhalten All^iehen. — Auch sonst gab es gestern inieder sehr viele ..Nikolaus" ,md „B^rtl", die in den Mend stunden besmldevs in d^n BorsMten thr „Umvesen" trieben, manchmal von den Kindern voll Schreck und Angst envaret, —. inanchnwl aber auch mit Heller Freude, n>cnn die Kleinen nach angstvoll gestmnmel. teni Gebet von den: „guten alten ??ikolatts" mit den sehnlichst erhc^fsten Süßigkeiten bedacht wurden . . . m. Ju der Drau verungliickt? Der Besitzer K i l h a n aus Sv. Lovrenc kam mit dem Wagen nach Maribor, um Einkäufe zu besorgen. Er kehrte mit dem Abendzug zurück, während sein Knecht Anton Kodrie nlit dem Wagen nach Hause fuhr. Der Besitzer wartete die ganze Nacht vergebens auf seinen Knecht. Am nächsten Morgen wurde der Wagen mit den Pferden bei der Fähre am jenseitigen Drauufer vorgefunden, während vonl .Unecht jede Spur fehlt. Da dj^' Schronle der Fähre geitfjuet war^ nimmt man So- dric, ohne den Fährmann zu rufen, iiber den Fluß setzen wollte und deshalb selbst die Schraicke geöffnet hat. Hiebei muß er, da er etwas angeheuert war, in die Drau gestür.;t und ertrunken sein. Es wurden Nachforschungen angestellt, um zu ergründen, ob diese Annahme richtig ist. m. «adioSberttaguug des SuWall.LSuder-kampses O«fteneeich — Uuglaud. Die hic-sig und der Rechtsanivalt .Herr Dr. K u m b a-rovic aus einem gerichtlichen Ausgleich 500 Dinar Forner stcillten der Kaufmann Herr Franz M a st e k 48 Stück versch>iede-ner Konfettionswaren und der Industrielle Herr Viktor Iare .^0 kg Malzkaffee zilr Verfügung. Den hochherzigen 'Spendern wird der innigste Dank ansgesprochen. m. Lt. RitalauS. Unter dtti vielen Heit?-gen der Legende, die mehr oder minder ties im Volke Wurzel gefaßt haben, erfreut sich wohl keiner einer so großen Beliebtheit wie der Alte mit den: langen weißen Barte n. dem großen Sack auf dem Rücken, der mit Aepfeln, Nüssen, Puppen und allem möglichen gefüllt ist. Wer kennt ihn nicht, den freundlichen alten Nikolaus, der so gern bereit ist, jedem Menschen eine Freude zu bereiten! Auch dieser weißbärtige Heilige aus Myra in Lybien hat, wie so viele andere dazu verhalten müssen, an die Stelle Od-Hins zu treten und manche von dessen Eigenschaften, ins christliche umgefärbt anzunehmen. Und es ist hübsch zu sehen, wie gerade in diesem Falle dem Urbilde seine Häe-ten genommen und die weichen, sinnige« Farbm mit Bewußtsein gesteigert werden. Ursprünglich ist diese dem Nikolaus zu Gruu de liegende Figur der ruhelose Wanderer Odhin, der Weisheit zu erforschen sucht, mit den Mnderern sich in einen Redekampf einläßt, wobei der Ueberwuildene sich ihnl zu eigen geben muß. Seine Lieblinge besc^nkt er, seine Gegner straft er. Häufig reitet er bei diesen Entdeckungsfahrten auf seinem achtfüßigel» SchimmelhenB Sleipnir. — Als an Odhin's Stelle Nikolaus trat, ward' aus dem Redekampf ein kurzes Examen für die Kinder, aus dem Schutz für Odhw'S Lieblinge ward die Böschung des Nikol^S und — ganz wie Odhin_reitet auch dieser einem Schimmel, für den häufig die Sinder Heu auf das Fensterbrett legen. MttmOch 3 Uhr nachmittags AadioSbev» tragung des WettspiÄs England—Oesterreich in der Vettka Kmarna. 1S405 'n. Wetterbericht vom 6. Dezember, 8 Uhr: Feuchtigkeitsmesstt — 2, Barometerstand 739, Temperi^ur 4.5, Windrichtung AW., Bewölkung ganz, Niederschlag Nebel. * Rikolta»Aeier der Privat- und .Handeks-angestellten findet Samstag, den 10. d. rm Mrodni donl statt. Geschenke werden dort« selbst inr 1. Stock ab 16 Uhr entgegengenommen. Der Reingewinn fli^t den Arbeitslosen zu. IlS * Die TmizfchVle des Sakol Maribar S. PobreZje veranstaltet Mittwoch, den 7. Dezember um 20 Uhr im Saale des Gast-Hauses Reneelj einen Mkolo-Abend. — Geschenke werden nachmittags im Saale dortselbst übernommen. — Geladen sind die Mitglieder sowie auch daS übrige Publikum. * Grajska Llet. Heute abend frische Seefische und Wstenländische Spezialitäten. Abonnenten wer^n aufgenomnmr. Monatlich 600^ Din. Mttag- und Abendmahl nach Wahl laut aufliegender Speisekarte. 1643«? b. Letzte Reife. Novellen von Jakoib Boßhart, Dorette .Hanhart, Hermann Hesse, Felix Moeschlin, Jakob Schaffner, Lisa Wenger, Ernst Zahn. Ovell Füßli Verlag, Mrich. In Leinen Rmk. 4.80. Ein Buch der guten Namen! In all'gc- beu. Zeiwng' ?ki«mer N7. MMvoch, de« 7. Dezember lvS?. Wirtschaftliche Rundschau Hmisinduftrie am Bachern Abgeordneter Gajsek über wirtschaftliche Maßnahmen am Bachem — Reue Expottgenossenschaften - 8 45 des Finanzgesetzes und die Regulativsparkaffen —Die wirthchaftlics^n V<'rhältnlsse de?' P verlan-qen drin-^ird nach e>nbii.'te Holz, Obst illch Biel?; die .'»>0'!zan'^fuhi ist jedsch ßast eiiu^estcllt lliU» l.'rqibt keinen TiesinetrM'erteil Ew>ac^ stünsti^r wa- ren die Pcrhltltnisse.im Obstbnu in diesem Iwhi^en, denn es. kr>nntvn c^cqen iX) Wa^.^c»n ^'sepfÄ rvrkciuft nvrden. Vi<'hhanöel ist noch unrentabel. Vitch ist qenii-l^end ^>l»??^nöen llnd auch in entsprechender Qumität, aber die .^nusc koinmen nicht in das Verklitl'V'lpbiet lind so kann dieser Wirt-schafr>>znviq nicht lvllkonrmen cm^senützt werden. Wie Abgeordlieler a j e t er- klärt, arbeitet inan jebt an der "örni,dun<^ vmi k^elwsscttsl^aften, die sicl> ini Rsss>.nen deix bcstelMden Or^^anistilionen mit dein ErNl'rt der .^uptartrkel befasse,, sollen. Dabei is, die (5rrichtunq twn Zpeziolsl^ktiontn fiir jeden ein.^eluen wichtiste,, Än^uhrz^neig fledeicht. f^elinqt ?o, di<^se ^rganisatson^arbnnn bat der Bauer die Ailsftisir 'einer Produkte stt'bst in die >>f!nd iienon,!nen und damit auch de,, Zivi-schenhnn'^es liii>:'.'schils'. Nil dev l^rnndnnii ci^er ??eide.^cn!)ssenschnfi a,n !^ac!?ern. der auch e.'ne V ieni-Nllnqe,, e>sseiisel>a st n nj^esä>' ossen werden fciss. Auf diese Weis^ uijsl nilii, die ^^ieutli'bili'siei.iinq i>er ne»iblinde:l.'n i5'i's!>ort-nl l in,!e iten »in retten. unablxinsiis; ron dieser Mastnasme ist uo> a n i n d u ü 7 i <> einfi'lhren will, erster 9inie 'iird die nurlmndeiien ^^ai^zlwrräte her erden siä) dieser Aktion ftflnf anichlies^en, un,s^imchr da doinit die ^nner -^ros^n verariuter 'Ann-ei-nio^m-rÜ^ !^e>ii6)ert iivrden kann. Nebstlbei ist die Eillsührlnig der hausin-dustriellen Erzeucjunq von A-lock^tarbeiten vovgeschen. Diese Flechtarbeiten sind l>aupt-sächlich da^l» bestimmt, die Win.zer iilit l^e-fassen usw. zu versehen, dann al^^r sollen auch alle Sorten .>tiirbe erzeugt merden, dii.' l^lsetzbar sind. Mit Einfiihrung d'ir .^^al,ö indltstrie ist ein gailz neues Moment gegeben, daö als wlrksa,nes Aiblr>ehrlnitt^l treffen die Wirtschaftskrise der tieinen Leute betrachtet ^Verden kann. Abfl. Gnjsek äußerte sich ferner über die '^»liiSwirtunq des neuen ^iimnzges^es auf das Draubanat und erwähnte, das; für die nächste Zeit ein neues Gesetz üHer öie ReM' latwsparkassen zu erioaLten ist dessen Ent^ lv-ur? schon vor einiger Zeit fcrtiflqestellt lvur^. Die Refful^tivsparkafsen leiden sel)r unter der Verfiilftnnq des 8 45 im ??inanz-<1^sel.ie. der die Abfkil^irttNfl aller Einla>7en. inelchc nach dem l. ?lpril I9N ersi^lqt sind, an die Zentraiie der ^»ypot^arbank in Nei>-grad fordert. Unsere Reflulatinsparkassen haben bi'?sier iinmer noch Kredite zn 7—0?^ Verzinsunci abgeben kiini'.en. Missen sie je-do die (k-inla^n abführen, dant» kann leicht ein ^ldnian^el, der sich lzeute ohltt?' dies schon benierkbar mackit, eintreten lind da,nit kämen die Pilt^ittareizllasi^'n in l^ie-fa!)r, l'ezw. könnte damit das Be:trauen der !^-aM>el.'ölrerunq in die Pupillarnchetibeit dsr ^inlaqen in den )1?estnlatinspt,rkassen leiden. Vi'!)er siud diese Sparkassen immer als die si?s)ersten Unteulehinen b-.'lrachtet llvrden. Natlirlich hätte die '^^ieretrdnnnci al,6) noch uieitere '-chwieriqke'tprc zur ^»ssse. die si6) in Mebrspeselt I>ei dei ?'?'t<'ilunq von litre diteu äns^el-n ini'iszten unk aus',erden, kannten sich auch die De^betzinsen nW auf der beuti-stsn .i^ölhc lialteil. Den bisherigen V^tnühull-s^en ist es ''F>l>n ^elnngen, die Einlagen uor dein !. ?!Pril auf drei Ias>ro lvi dru lassen .^11 belassen doch nnrt» sich die Ab-änderiinq des l^etzes c^erc^de in Bezn^i auf dik' neuen <^nla^)rer villilsleii ^uitex'NVi, in l.srwnüchst er'tattele der ^industrielle «>nd Mi!-silied de? '^'wualrates a d r a r e : »lU''' 'Zred!>(e einen ellcki'l^pseltden Berichs iiter die ^^^a,ie de? ^^Vkuslerl^enx'rbes auf den, t^e-liäete der seinerzeit!sien Ilntersteiernwrk, loor ans er eiui^'liend die m'rschiedenen in Betracht kointnenden ^Vorschriften wsprachund iia'^1>'.ries, day^ die t)0>i)en '.Ibciaben die Lnj^e ilnhnltl>ar inachen. l'r^eN'>erl'einsl>^'ktor Zasotnik ssii^rle sta t^stijctv Daten ülier den ?land nnseies Miu-leracinerbeo an. Daraus ist <'r!sichtlieii. ^an. es im >s5rdlichen Teile de? Draubanat.Z .^eszen l'.'lX» l-;eil>erlilick>-.' Äliihlenlx'triebe qibt, n»o-von et!?Xl IsX) ,^usau,men rnit '3äsie..n und ülinliclW'^i l^en>erbetreilx?lii>en in Iii vern'and ^chen, die 'Meißen ledo in., .^e-n^^i^llchen .!sei7ittnereiniqum'le,l oritarrl-lsiert sind. Auf dem l^ebiete de^^ ehenialisseii .>'raln al!bt e-'. keine M>lllerstenossen'ct>aft'.'n, daqet^en l^estelit in i^'iubljana ein Verband de».- Mi'islervei.eiiussun^n, dessen '^^'ili;7»eit fick) auf da;? stanze Traubanat erstreckt Nach einer ans'ichrsichen Debatte umrde eine .'liei^i),' von s^orderulll?eil aufgestellt, t»ic einstiiiliiii^ anste,uzmineil wurden. Za luirl» u. a. ^t>i<' Warenunisa^stener :m Mül.iIeN'fach incht r.dehr ei^Nslelt^oben oder zn-iniudest auf die .'^^äift? l)<'ra!bcteset?t nnrd. Ie-5md al? 1!nterlaiie filr die Beine»^ j"»nq dwier Swuer die d^r NothW^er Pro.dutten't»c>rse qu nes)men, da nach der bis-herii^en Prans die passroell (>^biete, wo lve« lien der Transport- und Bermittiunsivspeien die lijetreidepreise höiier sind, schlechter dar^ an sii'd als die <^treide;ie>ienden. Die Pfli5> len der Vanern- und der .^'^nndel'5'niisilen sind ans^^ilpseichen. Die fi'ir die ?aiischu,i"ili-len si<''itenden Erleichlernnsten sollen sür beide Arten von Bauernniiisslen s.clten. u. zw. in der Weise, daß n',r dus veriiialilene Mast von den Mahlproduklen d'iqesten die iil'lict)e ern,äf',iqte Uny'aksteuer entrichtet n>i rd. verlier wird die ^-ovderun^ aufiVl'tellt, das', die '-^^erechnunq der 1linsaj?stei.er aus ^alluren lnndend sein soll, da ans diese Wei sl? die i-^asteil des M'nll!.'rii^,'.ierbcs etwas er« leichtert werden. Die lllniöti<)l' und lln oiir:^ dioe .i?'ontrolle k»ei Bcict:'rn und ^saujiieulen ist al>nlschaffen. Die Transporttarife für das für passilv l^lnete liestimmte (Getreide sind bedeutend lierabqusetzen. ^n orsialrisat'orisllis; q<^faßt, in Marrbor unrerzüglich ei.-nen ^achverb^nd der MNervereinil^iuii^cn ',u jirü,ldeu zuftändiqen Stellen init allem Nachdruck lx'rfochten nvrden. X Stand der Rationalbank noin November sin Millionen Dinar, in .^laminern der Unterschied gegenüber der Äorwoche). Aktiva: Metalkdeckunq s. . lt?.-^), davon in l^old s^.). We^fiel^orte- <—). — Passiva: Banknotenumlau'. t7I'>.3 Perbindlichteiten c;oqon Zicht 8A4.7 (— davon ^^orderur.qen des Staates 9.5, s_ 2.^), verf^iiied^ne 'i^er-- bindlichkeiten in (^ro- k__Äsl.!'>) und anderen Rechnungen S43.N s— — Nedeckunq?i5.7s>?S 0.12» davon in Goild allein O.-V?). X Stotierusg der Blaier-Anleihen. Das Finanzministerium verfiigte, das; die sieben-und achtprozentiflen Obligationen der Blai-er-Anleihe an den jugoslawischen Börsen wieder zu Kvtierllng zugelassen worden. Es handelt sich jedoch nur um jene Ztücke, deren Nummern im amtlichen Verzeichnis angeführt sind. X «egelung der Ba«er«schul0en ^n der Montagsitzung des Skupschtinaausschusses für das Studium des Gesetzentwurfes über die Bauernentschuldung wurde nach längerer Debatte der Beschlub gefaßt, den .^insfusj init 7?i; für Darlehen der Kreditinstitute u. mit 4?ö für Privatdarlehen festzusetzeu. In beiden Fällen kommen noch 3 Prozent der Schuld als Amortisation hinzu. Die Zinsen und Anivrtisationsquoten sind halbjährig an» 15. Mai und 15. November zu begleichen. Der Landwirtsckiaftsminister wird ermächtigt, im Falle einer wesentlichen Aenderung der Lage die .Höhe des Zinssusses und der Amor-tisationSqul?te im Berordnungswege abzuändern. l5s ist damit zu rechnen, daß der Gesetzentwurf noch im ^^allfe lc>iescr Woche ver-abschiedet sein wird. X Sine SewerbekaNmer in Zagreb. Der .^andolsnnnister hat eine Entscheidung getroffen, ivonacl» in Zagreb eine selbständige (!^ewcrbckanliner errichtet wird. X Aadiovorträge fiir die Landwirte. Um uniere ^'aildwirte mit der rationellen Agrar ivirtscl)ast m'rtraut zu inaclien, wird im Ten der ^'lublsana ein Zhklus von Borträgen veranstaltet, die in gedrängter Fonn alles für den Bauern Wissenlverte behairdt'ln sollen. Der erste Bortrag wird Donner>^tag, den d. uin 7..'D Uhr beginnen. X Wcinmarkt in Joonjkooci. Wie bereits erlvähnt, vemnstaltet die Weinbaugenossen-schaft „^eruzalenti^an" in Ivanskovei am 13. d. ihren Weimnarkt, verbunden utit einer Weinausstellung. Die Veranstaltung wti?d von aüen Arten Sortenlveine beschickt lvec^'ll, die in, Bezirk Ormo^-^lutomer ge-deihei», u. zw. sowohl von !)eurigen, als auch Ä^ineil früherer Jahrgänge. Jedennum: hat die beste Gelegenlieit si«li urit gern'>iem Zeitverlust von der Güte der vieSjnl)t..gen Weine zu überzeugen und mit den ^produ^ zenteu direkt in Verbindung zu treten. Der Ort Ivanjkovci liegt initlen im Weinbaubezirk Onno^-Ljutmirer, in unmittelbarer Nähe der belaiintesten Ä^iuberge. T<^- 5aal, in deul die Weins6)au al>gehatten N'ird, l>e-sindet sich ili der Nähe des Balin'hoses, sodas; der Besnäi der Veranstaltung auch bei ungünstiger Witterung jederinaun er'Nwgliäit ist. Die Zugsverbindungen sim> sehr günstig- X Vollversammlung der Wrtschaststam- mer. Die.'^tldels-, O^nierlx- und Industrie-laininer in Ljubljana hält Mittwoch, den 14. d. »IN i> Uhr eine Bollsitzung ab. Auf der Tagesordnung stehet, lvichtige An^elegegen-heiten, ivie der Boranschlag für das nächste Jahr, die Belieferung der BahnverwaUung mit der ^i'ohle, die Revision des Gesetzes über die Arbeiten'ersicherung, verschiedene Zteuersragen und die Tätigkeit des (ik^tver-beförderungSinstitut> der Kaimmer. X Jugoslawische Odftausfuhr. Nach amtlichen Daten sind bis 20. Norelnber nach den, Ausland andi^esührt wovden: <,1«^ Wag--sslins Traube^, l^voit ^.^^8 ^lach Oesterreich und nach der Tschechssloivakei), 115n Waggons frisclx Pslauinen (davon l8^.'! na-h Oesterreich, 1047 uaÄ> der Tschechoslovatl'i und 95l itach Deutschlmtd), 31öö Waggon? Aepfel und Birnen sdavon 3W3 nacl) Deulia> land, nach der Tschechosl^owakei und ."^12 Jübs5)e Anvlhl von Waggonsendungen nach dem Au?li?:s.> mit sich bringen. Nadiv Mttwoch, -B» 7. Dezember. L j u b l j a n a, 17.30 Uhr: Äindereck.. — 19.30: Literarische Stunde. — 20.30: Bokalkonzert <>adei. — 2i: Salonquintett B e o g r a d, 1Ö: Stunde für VolkSschul/en. — W.IS: Konzert des Riadioorchesters. — 10: Natiouallieder. — 20: Uebertvagung aus Zagreb. ._ W i e n, 15.20: Fastballänder-kmnpf OesterreiS) — England. — 17.10: Nachm'ttagskouzert. — 18.20: Erste Hilfe bei Skiunfällen. — 20.30: Unterhaltungskonzert. — H e i l s b e r g, lK.30: Ä!usi5a-lische Zeitbilder. — 10.10: Bridge-Unterricht. — 19.35: Lautenmusik. — B r n n n, 1tt.10: Nachmittagskon^rt. — M n h l a k-t e r, 10.30: Arien für Koloratursopran. — 21.30: Tänze aus aller Herren Lönder. ^Bukarest, 20: Konzert. — 20.45: .^k'lavievvortrag. — S t o ck h o l in, 20.45: Utlterhaltungsprogranlm. - R o nl, 20.45i: l>)einischtes ttonzert. — Langender g, 20: Meister ihres Fachs. — 21: Alte und neue Musik. —Prag, 19.25: Raduz nnd Mahulena, drainatisclies Märchen mit Mu« sik. — O b e r i t a l i e u, J0.lD: .^>eitele .^iontvdie, darnach Jazz. — B u d a p e st, l2.0i')' Russische Lieder und Arien. — 19.15: Ungarische Lieder. _ Warschau, 20: Schallplattenrevne. — 21.05: Klävierkon-zert. n o n i g s w n st e r h a u s e n, 17.3t» Wieniel Mens6?en kann die Erde ernähren? -- 20: ^tonzert. Bücherschau I b. Hören und Schweigen. ?)!o,na>l von ^ Marie von Mutius. In .Halbleder 2.50 Mk. l Wcgtveiser-Berlag, Berlin-Charlottenburg 2. Die Verfasserin, einer bekannten Diplo-niatenfanlilie angehörig, wendet sich mil ihrer feinsinnigen Erzählung an Leser, Vellen die Aufrechterhaltung alter .^^ultur und die Ideale gediegeuer Bildullg am .<^erzen liegell. Eine vornehme Geistesarnlosphäre lagert über der Erzählunllg, reiche Lebenserfahrung und gütige Lebensweisheit durchdringeil den Ton der Darstellulig. b. Von der Wolga Mm Amur, .öie lsö^^ chische Legion und der russische Bürgerlrieg. Dargestellt auf Grund authentischen Materials i'on Dr. Margarethe .iklante. ropa-Berwg. Berlin W/.^?. Gon^ie?'??,? Mk. 7..',0. .'^wi'clven Äri<<, un^ Friv'd?« INIti bis 1^>A) in Mtieleuroipa fast nnüe'^chtc: v'Ar den Sorgen lun t»a? eigene Äj^icksas — te sich in ^»tnstlml!^ uiZt» Si^rle«, erjch?:!. ternde Tragödie ,'.b, v,»», der erstin^ki«; riufsichts^os der Schleier ^ienl»'»7nren '.v'?d. Im Mittelpunki der nlieranc; .<>alrdlllng steht da., abenteuerlich? Unter» ne>t)men der ischechischeu ^^eakonäre. das silier der ivichtigjten 'Balisteiiie !)ev ts5>e.'s?'>« iloilvakischen Staates geworden ist. Sch?n lailiie Jahre vor dem .^triege hat die tsche chische Ul,a!len>egung in der al teil hal^sbur^^ischell Moliarrl)-!? auf 's),- Zi^l hingearbeitet uild dieses ilationaitsche6i.i'i^i,e Denleu' hat sich selbslilierstäitdlich a,lf die ein zelneil Truppenteile der k. u. k. Ariltee ans-gelvirkt. Diese Einführung erleichtere da? Berstülldilts dafür, dafi scholl Wl5 !s6)?chi' scl)e 'jieglinlenter zllin Feilld übergelau'en silld. Aus diesen kriegsgefangenen Soldaten lnidete lnail i,l RuUand die tschechische Le-lston, die den »allrp»> für Ma^sarv? durch Teilnals>llle an der französiichen Front zu iinterstützell gedachte. A,if d^'^ni Trcinsj'.'rt liach den, Weston .>wan>esch:chite des !7r'.?s^n Ltrie^es ül^rliaupt .^ll v,?rzetchn?n hat. Äwn imlst diese Tatsachenberichte sÄbrr gvle^ liaben uill diese furchtbare si^irdsrk»? Kpisoi»^ zu begreifen. Das Äuch verdient größte Be^ achdlng und ir»i7d berechtigtes Aufsehen er-'.'egen. b. Durch .Gimmel »nd HiMe, Roman »»» s>')!^ete von llrbanitzkl). Verlag Panl Zsoln«iy. nach ^^stcrrelch^ 2.?7 Wagqmr^ Nüsse (da. wird die G.. von .7k nach Deutschland nnd narb Iyjkhriqen Privatsekretkrtn MW Oesterreich) und !210 Waggons Dörrv'^au. ?j^5st»ndms aufnehmen. Die schon durch nlen (davon nach DeutschSand 410 der früh„e Werke bewmte V«^asse,»l schtkdeK T.?chi'chosl^vwakei :W, Oesterreich 240. 5^- j s,k,erzenqend das Lebe« i« fiebernd« feuisse 2l88.5 (— 1.4), Loiiibvrd^arlebeii > l-.'u nnd lO',. De: Oblterport se!)? ' (Nier nnd Tragik «»si-nder LtebeSi^»««» ,349.7. i.— ^^ . BvchMe.<».»«n^Stoat tt00 '^»c-n' W»>. .IZs. iviov^8c«/^u Dle Zeit des WlnterfpoM ist da!... Mit den prächtigen Uebungen in Sonne und Schnee, die den Körper stahlen, dem Sportler ncuc Lebensfreude geben und ftden sür die Tage anistrengender beMflicher Ar-fürstlich entschädigen. MonatelaW wartet man auf den ersten Schnee u. lvenn er «sich verspätet hat. fährt nmn ihln eben ganz einfach entgegen, nach der alten Thec^rie, daß der Berg zu Moham in-ed kommen wem: Mohammod nicht zum Bere Vekrinch« gehören zu den entizüe»^ kv'^'M'ders fs^r ?nn!M?^1^en'?leider viel^ «lflMriffen ' ü. i I l n U n q n l. im gegebenen Augenttick nicht all^sizjehr er-mildet zu werden und — ivas sicherlich nicht unwichtig ist: man befaßt fkh eingehend mit der Garderobe und init den Reuanschasfun gen, die trotz aller Bescheidenheit Kr den Wintersport notwendig find. Daß „Mode" und „Sport^^ Begriff seien, die mancherlei Berührungspunikte haben, kann nicht bezweifelt werden und daß gerade der winterli«^ Sport init dem nmmter brochenen AufentMt im Gelände, also i« Schnee und FeuchtiMt, eine besonders g«t „durchdachte" Rodung erfordert mache, ist fast sÄbstverstSndlich. NaNrlich Mre es ein arger Fehler, fich in phantastische Mvdegedanken za verlieren, denn die , Sonntags-Sportlerin" u,^ .,Mo depuppe" würden urdrvNig wirken. Nichts destowemger darf lnan sich doch manche Originalität in ?^rbc und .^rm gestatten, ohne dabei auch dem Rahmen der SportUch» keit zu treten. Gn flotter Schal, ein lebhaft schattierter Gürtel und eine schicke, ivenn auch sachlich geschnittene Sportdreß gelten als durk^us „zulässige" Vff^. SelbstverstäMch muß aber die Praktische Seite in allererster Linie berücksichtigt werden. Bvr allen Dmgen soll ein für den Winter sport bestimmtes Stück s^h^ widevsta-ndsfähig sein, Aeuchtigteit und Schnee darf ihm nichts anhaben; auch darf das Material die Aeuchi-tig^t nicht zu sehr auiisaugen und was das Mchtigste ist: der Stoff einer Sportaufmachung darf auch bei intensiver Inanspruchnahme nicht leiden und unter keinen Umstände« unansehmlch werden, also nieinals zerlkrüllt und unnett sein . . . Vielfach haben sich unl die »vrag^' der ^arte der Wintvrsportdrest interessante Tis-kussione»! ergeben und allen» Ans^^ne nach ist man zu dem Schluße gekommen, die Auf-machiinq 'n^lichst farHeiifroh und HUter zu halten, olnie Äbev aufdringliche Wirkuniien zu bringen. Noch vor ivenigen Jahren galt — besonders für den Akisport die dunkolklaue Nor-^voger-Au'machttng als tonangebend seither aber hat man sich ffür die Trainingsdrch zu jenen hellen Milt<"irben entschlossen, die die T5nilng des Seg<.^inens haben. Diese Schalt' rung aber ^väre an sich gowiß vie zu freudlos und nmß da^her durch e?itch«»-cs^nde bunte Akzente belebt werden. Als Veisviel dafür zeichen wir in unsevein vorlejüen '^ildc einen Skianzu?^ in Oierall-^rin, aAs einem nach nelte^^er Mode prä .«rierte,: Materiale, das die ^uchngkeit nicht nur ansaugt, sondern „abperlen" läßt, ivic der Fachausdruck lautet. D« flvtten „Schulterstügel" zeiM eine deutliche Anlehnung der neuen Sportdreß a« die Ideen der Tagesnrode. An Form eines buntgestreiften Mrtels. eines viel' farbigen Schals und einer lebhaft schattierten MÄtze sowie kunstgelverbli^genlustertcr iMustlinge und dnmit ii!tereinsti.nl.mender Schnesstreiien findet da? t>eliebtc koloristische Moment Eingang in die Sportmode. U^rauS praktisch sind die hier angedeuteten „Reißverschlüsse", die es erm'i^li'^n, den Gti-Olieral rasch anzuzielien und abznle.?en. Für die Roi!«'lbahn Mhlt man einen faltigen Rock (der der Bewegung nicht hindert^ ist), in Berbindllng m»t eii»er sport-l'ich<»rna.mentierten, farbenreichen, zum Ha^e hochzeschlosftMn Kasa? Mld Z) Um auch nns modisch so arg benachteilig ten Herren der Schkpfung einmal zu berück si' Seil unlsach-?emäßes Gevkt sie viel leichter zur Ber-ijwetstung treibt als uns geduldige Frauen. ZSurst zum Beispiel, iveiche Mettwinst. ivirt» tets formlosen '^i .^rdriickt, weni'. inan ich nicht einer W u r st ^ ä g e dedient, eines Messers mit gezahnteni Mn'se. das nn'chelos die schönsten Scherberi schiieidct. Ebenso emplfehIenÄwert ist die Tonlatk'nsägc, natürlich rostfrei, die jeden Manic ihre.' appetitlichen .'oandhabum-; wogen ^nm vergnügten Beftetarier macht. Ätde« DK« a« rechl«, Vlotz Gin Ao^t ohne Rauu^ zu sein, hat nich^ nur seine schwerwiegenden sozialen FlZl.?en. sondern auch seine kleinen unangenehmen, alltäglichen Begleiterscheinungen. Ob wir wollen od.?r nil^, mir iverden in eine ,i0tio-naie Schict'algennnnschaft hinei^lgedrän^t. such weni! .vir uns nnr darüber ärgern mü^n, lverl wir nicht wissen, wo wir un^re gekrauchte Wäs6)e hinstecken sollen. In ?!euban.oo^nungon, ulÄ mt auch in ülberftllten Altwo^hnungen, ist genügend Ab-stellramn vorhandm. Da man .Aiten mit Berlzcug, alte Schithe usw. nicht gut leüen das Büfett stellen kann, prüft man jeden Quadratzentimeter Raum aufs genaueste. Die Fläche des Fußbodens ist gesteckt noll. aber die Wände und der ganze Luftraum lassen noch «tllertei Be«vend^ungSmogI^ keiten zu. das mit sachlicher Art und mit moderuer Farblomlposition dem inodernen Bshilranme angepaßt wind, in dem es in Verwendung foimnt, ist nicht etwa als exzentrische Mode« laune, stne»evn «s eines der Gekvte indi-vvdueller Mrrichtunystunst zu werten. Am allgemeinen pflegt man das Geschirr ^ den ^ö-älhr-Ti^^ m weiß zu halte«, aber durch eine grelle Farbe (i>ie für die Traghenkel und für die Ariffe der DeckÄ anwendet nnrd) zu beleben Unser Bild macht mit dieser neuesten Richtung vertraut und deutet darauf hin, wie 'chick sich bei weißem Porzellan die brandroten, gift^stA ilen oder schars-mSevgeiben Atzente auKnch-lnen. prakiiMe Winke Do» der Hand i« den Mund Die im Hause unentbehrliche Zitrone ist leide? nicht ganz ttllig. Man versucht daher, durch Knr^^anstren gung khr mehr zu entlocken ckls sie hergeben kiann Viel wirksamer ohne I i>e Plage aber ist es, sie ein Weilchen vor Gebrauch auf der .^i>-zung oder der Herdplatte zu erwärmen. Für den Tischgebrauch gibt inan die einzelnen Zitronenf^ben in die neuartige, rofjlfreie „Z i t r o n e n z a n g e", das Stück mit Kvei breiten Flächen umklammert, ergiebiges und sauberes Al-^reffen ermt^glicht, wälirend die Kerne .Zurückbleiben. WHche «s«» — «i« VeSMügen ltetvr der Ar im Badezimmer soll ein .^)ängeboden angebracht werden. Man nageet rechts und Iin?s an die Wand je eine Leiste, die so lang ist, wte nachher der Hängeboden Tiehe haben soll Darauf, legt n»n 2rn star-kes Brett, das den Inhalt des Hängebodens M tragen be^ mt. Ew Vorhang an Ms-singringen schließt das Gan^e ait. Meistens dient ein Hängeboden zuai Äuf« Nlchme von Z^ofi^rn und gebrauchter Wäft^. Der Tag der großen Wüsche wird also mtt der erstm unliiÄsamen Etappe eingeleitet, auf Line Seiter zu steigen m«d Wäsie GauS oder Ente mit AepNn zu füllen. eig. nen sich schöne, ni?r'sMtt. Nun wird die fertiggerichtetc Gan? ^^dc'r lKnte innen gesalzen, ivenn ipwünscht, »ni Masoran bestreut, nnt de« ^feln voilge stV^t. zugebunden unL, gebraten, iivickK'^edü nstetesl >.ijn die ,^ninschieren de. ' ^verÄen nun di.' ^rmn m^n sich öie Männer chr Krijl')'i^ttte oÄer Gans^ Lumis?:. U (Z^». Fortsetzung.)« Roman van Gert Rotberg copvrlLkt dv I'eucktviuieor. NtMo <8»»Io) „Ak^r bitte! ??atstrtich, nur ein bißlbcn schnell, mein Lie-ber!" Der i'unqv B<'alntc tvnt iinq^duldig rc»n ,'>l?f', liil' d?!! airderen. Er wn? ''lachst llnst<'wtten i'lkvr dicse Perzösisruns^. ^<'lche Bcrzlxierulisicn knnnte man doch. Dc> hinq luaiiclnntil t'lc tialbe 'Ärrhe >n lon ab »MI1 .ulc txittn unttütz m<'hr Ärbeit. ?i'l vxniolil^'snrnft^r eilte davon, unt> sei-n<' ^riirkc'n>i'li uifhlcn ^intcr ihiu lx'r. ?'<'v d-er bi^licr luir i;<'lint'N'?uet. ir^'iin NU1N jlin ;i<'svasit irnt j.'jzt nä- her. silaiit-'c .zil wissen, »rvr da.5 Mor-Phiuin !n da? Mttcte." Alle ^U^vfc n>niidlen sich riictl'lrki.i z» ihin Hill. „ZprcrsK'N 5i<' doch! iViinut,? ist klist-5cil", dräirsitc tx'r Veanitc. „Ich 'niid dicsc? "^srniörrnd hier dem Bett aus ^:.'in Tc^^pich. (5s kmnit? clvnso gut verlieren wc^rden sciil, <,l'Z t>le Mäfin nach ibreni schi'kifem^en Manne sab. Äi.x'r in der <1olt>cnen Fassunc^ txr Rubincn lefindet sich eine Idee ^wvphiunl uiid t»as Arnvband lag hi<^! — .^-»ier! T^s Morphiuni kann also »on Zitier !^lte nicht darauf g<^sch!itt<'t worden sein, als da.^ ArnMnId bereites «in ^^'.'den lag, sondcril die Mörderin Hatto rs noch an: Arnt, als das Verbrechen qeschal). Sie isi dann in der >^'>ast hängen ii<5 d?« Verschluß bildctl^, ist zerrissen." .Die >^xrren saljen sich an, dann der fül^rende Beamte langsam: „.s>rlten Sie die l^räfiii ^iir die Mmderin lsires satten, .'»xrr Doktor?" .Ja!" „'T^nn —'hätten Sie daS niber doch .i^leich sagen können. Die Gtäfin ist nicht in ihren .(>inlmern. Was ist einfacher, als das; sie ihre,i? Komplizen nachgereist ist?" Der Doktor dlickte i^Nt erstmint an, dann fragte er: „Der siuu^ (^ras! Mr haben hier den Brie? des (trafen Bonenbirchner qefnnden Daraus gcht hevvvr, daß der junsje lZtraf in Wien seinen Alschied «üs O^.fiAier nehinen mußt«, iveil er sich etivas .zusHulden hatte kommen lassen. Und nun ist es nicht schwer, AU folgern, »vaS sich hier abspielte. Die Grä-siA ist jung und sbsondcrliches '^^erchältnis !^stan-den l)at. Das; zuweilen die (^)räfin es sich deutlich merken ließ, )vi<. unangenehm ihr die ,'iärtlichkeiten i)res (Batten n>aren. Das andere ergibt sich ganz von selbst." Die .Herren nickten sich zu, und öer Arzt fragte zorn'bobend< „Sie bringen also den jun^n (^raieil >nit dieser unseligen Dit in Bevt^indung?" „Allerdings! Seine heimliche Abreise läßt diesen Schluß ohr« iveitereS zn." „Wer den jungen Grüsen kennt. i»>eiß, daß er einer solchen Tat niemals fähig »var", snigte der Arzt entschieden. DK? Herren lächelten. Dann sprachen sie noch leise niiteinander; aler immer ungodulbbffer saij d?^ Führer ans die Tür. Endlich erschien der .'??ausho*m«istleich vor Entseheil sagte der .Hauslh^imeister: „Man hört ganz deutlich ein Stöhnen!' „Machen Sie Platz!" Der Beamte schritt in den Ähnensaal hin» ein die anderen folgen. Das dänlmmernde Dunkel, von Sonnenstrahlen durchzogen^ blendete erst, dann «ber sahen es dich alle' eines der lebensgroßen Gemälde war herabgestürzt^ und hatte jemand unter sich begraben, denn eine men^iche .s^aud s^ch )ervor, und das StÄhnen kam a^ch von dort. Ein kurzer Ruf, dann wurde das schilfere Bild ron den Männern ausgerichtet. Und alle blickten entsetzt an^, die Gräfin Kora. An der linken ^pfseite tvar ?ine gräßliche Munde. In kurzen Abständen ertönte das sck)aurige Stöhnen, daß aus einem todwunden Körper kam. . Der Arzt mnvnwtte leise: o« ileilsksok ullt)ln vnil cter k^rkeiiNlMk Uer riclltiLei, ^)r«Aclie ttblniiiRiF. >viL cienn ulieli lliv ^elliiit im.'« ^clnner^sn füllten IWt eikeiltlicll um ilii8 ünk die i>telle uukmci'ks.'im /ii muelien, lin >vvl-clior (tie (!oxunvle ^ctimerxen im lie.'^iciite linc! !ni »runxen Kü»pol' liäit niiin äen nun 8clivn iider ^5 Isdre im (ZebrnuLlie «telienclen ecliten l^eller» »LIsÄiIuI6, kvrne ini t1su8e. k'Lllers L!«stluiin. — por Ziuminäest ! Paket <9 ?rvi?v-. Doflpcl- (xier 2 Lrc»vo !spo:xlallluseilen) ftlr 5S vin. Drei solelie l^akete nm s>In. l.V 8on6et ^potdelier Lnxen V. l'eil er. 5;tubica Vvnja. Llssplst? l82 Nktnovina). l4.Z7.^ genelimlxt vom 51ta>»i«rlum lilr 8oziaI»?olNik a. Volkürc-inn^ktN «uk Sst. kir. SW vom Z4. IN. Klein« /^nreiser /^nil-ggssi Lliicj Z vtn», in öi'iej- M2i'l?.ii' 1»,". i.. nininU l-Pnrbuch. " Billiqe Villa, sto, schone (^''>irl<'imnl,ige. l7ü.(»sy Di»., nichi wr-vtafthau«, prima, lnlliq. Büro „Napid". GciKpozkli ill. Sinsamilicnhaus .^ii mriluifcn-«n l ^ntrRxe unter «^qukiteure" AN «Ile Verv. ia rviellvr S«»PQ»Il» U»« H4. Ständer, vernickelt lnix t<,feln, sl'>r Auslaap^cnstoi. kaufm qesucht I. Kravo?» Ale-ksandrova cefta 13. Ibvv? Gnstixljc^ Villa. 2 Ävbnun^ qen. qraker Okrst- unci Gemüse sparten, elektr. ?icht, ver-kmrfen. teillveile qeiic!, Bari^eld ilNit» Einlosobuch t^er ...^>riini.l-mca''. Naradnl dvni Ptuj. Trubarjeua uk. IL, l6!1'? Ltauje alte» Gold. 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