Ptttnmntteliens - Prtifc F tir Laibach: »anzjahri, . . . (i ft. — tt. Haldjahrig . . . 3 „ - „ Bierteljahrig. . . 1 „ so „ Monatlich . . . — „ s« „ Mil ier Post: «Sa»,iahrig . . . S st. — kr. Haldjahrig . . . 4 „ 56 „ Bierteljiihrig. . . a „ n , f?#t Zustellung inJ H»u« uicrtd-jahrig 15 h., monallich 8 tt. ®injelite Rummcru 5 ti. Laibacher Tagblatt. Anonyme Mittheilungen roerbett nicht berUcksichtigt; Manus kripte nicht zuruckgesendei. Btčaklion: Babnbofgasse Nr. 132. toptlitton unč 3nfcta!nt-Onrritn: Koagretzplatz Mr 81 (Bucdhandl Ben 3. v. tfleintnatir & F.Ba! 3ttfrritoitsprriff| 'Vilr die eiuspaltige Petrtz' dei zweimaliger Einsckalri: fcreimal 7 kr. InsertionSstemvel jedeSnral 30 tr. Bei grotzeren Inseraten und vsterer EinsckaltunA entfprrd’cnbfT ?h'ctott. Nr. 48. Montag, 1. Marz. — Morgen: Simplizius. 1869. Die Erlosung des Lehrerstandes. Die letzte „Novice" mcint, jeder verfassungS-treuc Ocsterrcichcr mfiffc sich gcgcn dcn UkaS deS UnterrichtSininisterS, bctreffcnd die cinstroeilige Rege-lung der Schulaufsicht, ctklaren, mir die „verfas-fungstreuen" Manner des ..Tagblatt" bildeten cin ..Unikum." indem sie jedem Ukafe Beifall zollen wiirden. Die beste Antwort auf diesen Vorwurf mag der HinweiS auf die lctzlc Reichsrathssitzung fein, in der sich an die Beantwortung der Tornan-schen Interpellation uber diesen Gegenstand durch Minister Hafner eine liingere Besprechung anknupfte, bei der die Anschauung dcr krainischen und tiroli-schen ReichSrathSabgeordncten, roovnach jener Erlah verfaffungswidrig und ungiltig ware, nicht die ge-roiinschtc Untcrstiitznng ooit Seite der liberalen Majoritat des AbgeordnetruhauseS erhielt. Ber-fasfungStreue Abgeordnete, wie Sturm, Figuly, nahmen jenen Standpunkt cin, den auch das „Tag-blatt" bei Besprechung dieser groge innehielt, der in so hohem Grade das Mitzfallen der „Novice" erregt Hat. Doch da die Ministerialverordnung zu-niichst den krainischen Lehrerstand betrisft, so diirfte stcherlich einer von dort kommenden Stinnne einigeS Gcroicht beigemesfcn werden. Nach dcn AuSfiih--rungen der nationalen BolkSvertrcter follte man glauben. dah sich die krainischen Lehrer unter dem »siitzen Joche" des KleruS ganz selig fuhlen wurden. Datz dem nicht alfo sei und wie der krainische Lehrerstand uber die Berfiigung dcs Ministers Hafner denke, mogcn unsere Lefer a us folgender Zuschrift crsehen, die unS von cincm im Dienste ergrauten Dolksschullehrer aus Unterkrain zukommt: „Endlich — endlich fangt man an, die zwischen Schule und Gemeinde — die zwischen Schule und Staatsbehorde fchon lange bestehende dunkle Schcidc-wand der klerikalen Hcrrfchaft beifeite zu fchieben. Was ist dcnn roohl naturgeniatzcr, als dcr direkte Berkchr der Schullehrer mit der Gemeinde und mit der politischen BezirkSbehSrde in Schul- und Unter-richtsfachen? Der Lehrerstand befindet sich nicht mehr in jenen, Znstande der Kindheit, datz er in der AuSubung dcr jctzizen Didaktik an einem mittelalterlichen Gangelbande gelcitet roerden solite; hingcgcn bcsitzt er Fahigkcit genug, an der pSdago-gisch-didaktischcn Schulverwaltung den geziemenden Antheil zu nehmen. Wir Lehrer diirfen unS demnach nicht mehr daS Slnsehen entziehen lassen, mit dem unsere biSherigen nichtfachlichen Schulverwalter auf unfere Kosten dem Publikum gegeniiber sich zierten. Mir durfen unS nimmermehr von der Gemeinde — »iinmermehr von dcr politifchcn BezirkSbehSrde durch dcn bckannten Zwischenkcil, dcr unsere Krast lShmtc, isolireu laffcn. Mir diencn der Gemeinde und dem Staate, die uns zahlen und fchutzen, licber direkt, als durch Bermittlung rankcfchmiedcnder Zroifchen-perfonen. Freudig begriihen roir demnach die Ber-ordnung bes Herrn Unterrichtsministers Dom lOten d. M., welche uns mit einem Rucke von dem druckenden Joche befreit, uttb roir roollen hoffett, der hohe trainer Satibtag roerbe nachstenS fiir bie .bringenben Unterrichtsbcbfiirfniffc bes Bolkes Ab-hilfe fchaffen, ben Lehreren eine lourbigcrc Stel-lung — bein Bolke nber cincn gcdcihlichcrn llnter« richt gbnnen. Frei fOnnert roir nun aufathrnen, inbem uns jene Pcinigungcn nicht mehr bcvorstehen bie roir unter bem klerikalen Regimente zu erbulbcn hatten. Ja, uber das Kapitel der Lehrerpcinigungen lietze sich gar vieleS sagen! Die klerikalcu Htinde hatten dcr Mittel viele, um die Lehrcr zu verfolgen und roenii es nicht ge-lang, sie ganz zu ruiniren, derart zu drucken, dah mancher, ungebulbig ob dcs schrocren Joche«, die Flucht ergriff und Ucbcrfctzung oder Entlaffung begchrte. Kanu eS demnach Munder nehmen, datz fo mancher oder vielleicht gor viele Vehrcr, ihrcS HSHern Bernfes vergeffenb, fogar ihreu Charakter oerleugnetcn unb Kriecher rourben ? Es ist bemnach crklSrlich, bah man unter ihnen nicht allzeit jene Charaktercntroick-lung antrifft, roclche bie gtfunbc PSdagogik mit Rccht von ihnen forbert. Belich dvch fcic Cfterrei chische Gesetzgebung die Pionniere der roahren unb echten Volksbildung bis heute unter dem klerikalen Druckc. Da der Klerus die Aufficht, die Gemeinbe aber bie Erhaltung bes ?ehrerS unb ber Schule hatten, fo konnte ber Pfarrer die UnterrichtSerfolge auch bes besten Lehrers bem Bolke ungeniigenb be-zeichnen, roas botl ganz lcickt anging, roo bie Ge-meinbcvorstcinbe ob ihreS ganzlichen MangclS cm Jntelligenz vollcnds unter geistlichen Einfliissen stehen. Das gemeinc Volk bctrocfitct bie Schule hflufig burch dic gcfarbtc Brillc des EgoiSmus und dcr Jndo-lenz. Es hatzt und vcrfolgt nicht felten dcn Lehrer, rocil eS ihn zahlen mutz, eS flngt ihn on, unb bann unb roann gelingen ihm folche Berfolgungen, bie von klerikaler Seite gefchurt rourben. Es gibt ja Pfarrcr genug, roelche mit ben sie umgcbenben Pcrsoncn gern wechseln unb es unliebfam sehen, batz ber Schullehrer im Bcrtrauen bes BvlkeS Murzel faffcn follte. Mir bcgriitzcn baher mit Freiibe cine Verfii-gung, bie daS OrtSschulinspektorat jenen piibagvgich untuiibigcn Hanbcn cntrisscn unb in dic Hanbe sachkunbiger Fachmanner gelegt Hat." Reichsraths-Verhandlungen. Sitzung bes Abgevrdnetenhauscs uorn 27. Februar. Prasibcnt Kaiferfeld eroffiieic bie Sitzung nacb 11 Uhr. Bom Finauzminister ist das Ansucheu um eine Nachtragsbewilligung von 300.000 Gulden fiir bas Budget des Jahres 1869 zur Bewaltigiing der Arbei-ten in Wieliczka eingelangt. Abg. Pratobevera und Genossen (die n. o. Abgeordneten unb bie SOiitglieber bes „Klnbs ber a n her- Ieuilleton. Slovenische Volksrathsel.^' m. _ Wein ohne Gefah, allerlei Blurnen ohne Bluthe, ^veijahrige Aepfel. — Die Mcintraube, der Honig, Wachhoidcrbeeren. Es gcht unb Hat keine Fuhc, es fpricht unb Hat keinen Munb. — Die Uhr. Aufwarts wachst es, abrocirts hattgt es, Hat rothe Hofcn an. — Die Zwiebel. Was ist hoher als ber Himmel? — Das Kir-chenthor (mit Bezug auf ben Baldachin obcr Him-wel, untcr bem man bas Hochwurbigste tragt.) Wie viele Buchstabeuhatbic hcitige Schrift? — Bierzehn. Eiuen kleineu Knecht Habe ich, wohin er fomtnt, [lets sagt er bit Mahrhett. — Die Schnellwage mit otm Gewichte. __ Was ist am gebulbigsten? — Das Papier. * Siehe Nr. 21 uni 22. Wo bleibt der Schuee am langsten ticgen ? — In ber Pratka (Bauerntaleuber.) Eiu Bar gcht auf Eiern uttb zertritt bennoch keines. — Der Mottb uttb die Sterne. Wirst utatt eS iiberS Dach, fo tanit man es boch noch beim Schroeis halteu. — DeS Knanels Cube. Eiu Fah mit zroeierlei Metnttt. — Das Ei. Mit brci Fahdauben befchlagen ist es mit schv-nen weihen Mehl voll angesnltt. — DaS Haidekorn. Allen zeigt er es, allein iht er es. — Die Hostie in der Kirche uttb bet Gcistlichc. Mas gebrauchen alle Scute von cincm. — Dcn Namen. Auf ber Hiihc wachst FlachS, auf bem Flachs fteht cine Fichte, auf ber Fichte ist eiue Masserquelle. — Dic Mctgb, bie ein ©chaff Wasscr auf bem Kopfc tragt. Weim man cs nicht hat, wuttfcht man cs nicht, roentt man cs hat, gabe matt cs urn die ganze Welt nicht her. — Ein Glatzkopf. Grvhcr als ein Haus, Ilcinti als eine Mans, roth roie Blut, schmeckt sehr gut. — Die Kirsche. ES hat Haare boch keinen Kopf, einen Bauch doch kein Eingeweibe, und einen Schwcif. — Die Riibc. ' Grohcr als ein Haus, klcincr als cine Hcuitc, futz roie Honig, bitter' roic Mermuth. — Die Nuh. Wcr macht ben Hcrrn? — Dcr Schneider. Oben unb unten tragt es Haare, je mehr ich cs zusammenbriicke, besto roohlcr ist mir. — Das Augc. Dcr Batcr ist Hutmacher, ber Sohu ist Tromm-ter, bie Mutter ist Waschcrin, die Tochtcr ist Schlccke-ritt. — Dic Wolke, der Doimer, ber Regen unb ber Blitz. Fiir uns wurbe er auf ber Welt geborett, fiir uns wurbe er befchnitten, fiir uns verges? er fein Blut, unb doch hat er uns nicht crlost. — Der Kapauu. Huudert ber grohtcn Ochfen treibt cs. — Die Peitfche. Was muss man wagcn unb nicht zahlen. — Dic Worte. Sin kleinwinzig hupfenb Ding, hebt einen grohen Klotz in die HShe. — Der Floh. sten Linken") interpetiircit iit Bezichung anf bert com it. b. Landtage ausgesprochenen Wunsch auf Einfuh-rung bet birettcn Wahlen s ih" bad Abgcorbnctcnhaus das Ministerium, „ob dassclbc einen diesbeMglichen Gesctzentwurf nod) in dreser Session bent .'pause vor-zulegen gebcnfe." Die Interpellation roirb znr Beaut-mortnng an das Gesammtministerinm gcleitet. Bom Jnstizminister mirb ein Gesetzentwnrs, de-trcffenb einige Acnbctungcn in ben Gehalten unb Be-ziigeit ber Gerichtshosbeamteu unb Diener, nberreicht. Dr. ^anbcdbcrger erftattet sodami Bericht liber bad vmu Herrenhause beschlossene Gesetz, betressenb bie Hastnng von Eisenbahuunteruehmungeu. Nachbem Dr. R o s e r auf einige Unrichtigkeiten, die sich in ben Bericht eingeschlichen, ansmerksam ge-macht, crgtiss Dr. Dan b ek bad Wort, uttt bie An-nahmc be« GesctzcS zu besnrworten, mil Hinweid auf das jnngste Eisendahnnngliick bet Biechowitz, bei wcl-chem befauutUch Herr Dr. Daubef selbst nicht niter« heblich vcrlctzt wurde. In ber Spezialbcbattc nahm Abg. Lenz zn § 1 das 9Vcrt, zu melchem er ben Znsatzantrag ftellt, bah bei ber SBeineffung bed SchabenetsatzeS bent Richter ein grvherer Spielraum gelassen werbe, als bies ttach bent biirgertichen Gesetzbnche ber Fall ist. Der Antrag wirb, nachbem Iustizminister Dr. Herbst unb Dr. v. P e r g er bagegen gcsprochcn, abgelehnt. Bei tz 3 stellte Abg. Sen j abennald einen aban-bentben Antrag, ber jcboch, ba er nicht hinlanglich unterstutzt wurde, gar nicht zur Berathnng tarn. Der Gcsetzeniwnrf wurde hieraus mtverandert angenommen. Abg. Loh ninger reserirte sobann iiber ben Gesetzentwnrs, betressenb bie Einhebung ber Erwerb-unb Einkommensteuer von Eise»bahnunter»ehmmige.n. Abg. Baron Pratobevera erklart trn Namen ber nieberosterreichischen Abgeorbneten, sur dad Gesetz nicht stimmen zu fbnttcn, ba basselbe betanntlich bie Kommuue Wien unb bas Land Niebetostetteich burch Entziehung von grohen ©teuersummen sinanziell ties schcidigt; jedoch aud Achtung fitr die Majoritdt des Hanses, roclche bcreits mchrmals fiir die Annahme dieses Gesetzes sich ausgesprochen, werden er unb seine Kollcgen aus Niederosterreich sich jeder DiSkussion cnt-halten. Das Gesetz wurde ohue Debatte angenommen. Sum Schlnsse folgten noch Berichte ber vetschie-benen Ausschnsse iiber Petitioner Nadjste Sitzung Dienstag. Ein Erlatz des Ministers des Innern, welchcr die geistlichc Ehegerichtsbarfeit in jeneSchran-kcn zuriickweidt, die ihr bur* ben GewissenSdereich gezogeu stub, lantct vollinhaltlich: Es ist zur Kenutnih ber Regierung gefommene dah einige Ordinariate in Eheangelegenheiten init Uebcrschreituug der ihnen fur den GewissenSdereich zn-stehenben Bersiigungdgewalt eine Gerichtfibarfeit auS-zuiiben beansprncheu. Auherbem hat bie Regierung Wclchc Kopse sittb am hausigsten in ber Kirche, — Jene ber Schuhnagel. Holz auf Holz, dazwischen Veinmanb, icbenbe tauten mit holzenten Schnabeln. > — Dcr Tisch, bie EhlSffel, bad Tischtuch unb bie speisenbcn Gastc. Wcnn man es mjt Priigeln drischt unb mit Sabeln zerhackt, weint es nicht, boch roenn es ein Kind in die Hand mmmt unb driickt, so vergieht es Thrancn. — DaS Eis. Wie viel wiegt ein Bollinond? —- Ein Psund, roeit er vicr Viertel hat. Einc Scele unb einen Kbrper hat es unb doch tebt eS nicht? — Die Lampe. Was ist am schwerstrn? — Das Feuer, benit niemand faint es in ber Hanb haltett. Ein (Mefahrtc, ber nicht wartcn will, wenn man ausrnhet. -- Die Sackuhr. Wcnn bic Sonnc es bescheint, weih es viel, sonst aber gar nichtS. — Die Sonnenuhr. Welches Thier ist am meistett heimisch? — Die ■ Fliegc. Es schreit, wenn man ihm zu csscn gibt ? :— wahrgenommen, bah ntehrere Ordinariate ben Versli-guttgeit, welche ste fiir ben GewissenSdereich treffen fbitttett, bie Form gerichtlicher Akte geben. Dies ge-ichah in wieberhotten Fallen baburch, bah bei Vottn-fungen obet Ver stand izungen die Form gerichtlicher Ausfertigungeit gebraucht, bah bic Versliguugeit in ber Form unb mit der Bezeichntmg von gerichtlichen Ur-lheilen ober Bescheiben erlaffen, bah in benfelben von eincnt „Zu-Recht-erkennen" gesprochen, bah ber Aus-ipruch burch Berusung aus die file die bejtanbenen geistlichen Ehegerichte erlafsette Jnstruktion motioitt, bah bic Verweisung ait bie Znstanbigfeit ber Gcrichte audbtltcklich nur iit Ausehtmg ber Rcgelung ber Vct-mogensangelegenheiten ausgesprochen unb bah bie Akicn-Mckc mit eiitem Siegel verschen wttrbcn, welches nur wahreitb ber Wirksamkeit bes Ehegesetzes com 8 Okt. 1856 Nr. 185 gesiihrt werden fonnte. Diescr Borgang steht mit Art I. des Staats-grundgesetzeS iiber bie richterliche Gcwalt com 21. Dcz. 1867, sowic mit Art III. bed Ehegesetzes »out 25. Mai 1868 im ofsenbaren Widerspruche, ba itach biescn Gcsctzcn alle Gerichtsbarkeit im Staate nur im Xiamen bed Kaisers audgellbt wirb unb insbesonberc bic EhegerichtSbarkeit den wcltlichcn Gerichtcn auSschlich-lich" zustehc. Die Pslicht, belt Bollzug ber ©taatdgrnnbgcsetze, sowic auch bes jetzt geltenben Ehegesetzes zn ftchern, bestimnit mich im Eiuventehrnen mit den Herren Ministern der Justiz unb des Kultus, Hochbieselben an-zuwciscu, bem (ben) int Sprcngcl beftnbticheit Ordinariate (Orbinariaten) betanntzugebcn, bah sich basselbe dcr gesetzwidrigcn obcncrwahntcn Vorgange zn ent-haltcn unb bah es tiberhaupt bei Ansiibnng ber mir [Ur den GewissenSdereich ziisteheuben Versugungsgewalt jede Form zn oenneiben Habe, welche geeignct ist, bie irrigc Meinung hcrvvrznrusen oder zn erhoLen, alS ob bentfetbeu noch irnrner cine Gerichtdbartcit in Ehe-facheu znstandc. Hiemit ist die Anbrohung zu verbinben, dah m jedem Falle der Uebertretuitg dieses Verbotcs gegen jeden Thcilnehmcr nach ber faiferl. Berordnung vom 20. April 1854 insbefonbere nach ben §§ 7 unb 11 berfetben burch bie Landesstelle oder im Auftragc ber-fetben mit ben zurn Zwcckc fUhrcuden Bollzugs- unb Exekntionsmittcln, sowie mit den nach diesem Gesetze zulcissigen Strašen werbe oorgcgaitgen werden." Fastenpredigt tines echten Priesters. Kanrn trauten roir unscrn Ohren. Einc Prcbigi ohnc AnSsallc auf ben ©taat, auf die Radikalen, auf die Freigeister, eine Predigt — nicht gefchrien unb gekeist, sondcnt einc geistvolle, wohlgeordnete Kanzel-rede, welche die Wissenschast, die Bilbung unb Frciheit aus ber Quelle ber gottlichen Gnade entfprungeit schildcrt! Pater Posmger, ein junger Geistlicher, sprach ant letzten Dienstag in ber Franziskanerkirche zn Wien wahrhast erhebcitbe Worte, bie sanatischen Zelotcn als Muster bieneit sollten, bie einen eklatanten Gcgcusatz Das heih gemachle Schmalz, rocnu man zur Ein-brenn Mchl hinein sctiflttet. Wie viele Sprossen hat bie Himmelsleiler ? — Zehn, bie zehn Gebote Gottcs. Bier Fusse, fiins Hande, zwci Menfchcnkorper unb boch nur eine Secle. — Der Prebiger aus ber Kauzel unb bic hSlzerue Hand bafelbst mit bem Kruzifixe. Welcher Heiligr in ber Kirche ficht am meisten? — Der in ber Nahe bes Fensters steht. Welcher Heilige ist ber stark,lc? — Der heilige Leopolb, roeil er eine Kirche in ber Hanb halt. Aus welcher Strahe ist noch nicmanb gefahrcn? — Auf ber Milchstrahe. Welchcr Stab ist ber schwerstc? — Der Bcttel- stab. Welches Gcschvps ist das starfste? — Die Schnccke, ste trfigt ihr Hand mil sich. Was fehlt eincnt gut gemachten Slieftl? — Scin Pnar. zu ben Rebeit ber iibrigen Prebiger bilden. Mit vielcn Bcispiclen aus bet Fifik, Naturgeschichte unb Ehentie — Gebieten, welche als gottlos unb bie Gottcs-ibee itegirettb stetd Don bcn'aubcren sogenanntcn Fasten-prcbigern gentieben werden — bcwies ber Prebiger, bah bad Zusantmenwirkcn ber Naturfrastc con Gott bercchnet ist, bah Gott die Kraste orduet und tcitct. Dcnn cs gibt Kraste, die schetnbar unniitz find, so schwach find sic in ihrer Wirkuug, anbere wirfcn wicber so start, bah sic ben Wcltban zcrstorcn wiir-dcn, roenn ihnen nicht ebcn so ntachtige Kraste ent-gegenwirkten. Die Einrichtnngen ber Natur ergan-zcn eine bic anbere, cine ist zur aitbcrn nothwen-dig, auch wcnn sic einaitber entgegen stub. Warm uttb interessaut fchilbertc ber Pater bad Wirten ber Kraste unb zcigtc babci, dah er cinen rcichcn Schatz an Erfahruitgeu in dcr Wiffcuschast gcsammelt hat. Weil intereffauter jedoch ist ber Thcil, in welchem biefev lvahre Priefter von bem Mcnschcn uub ber Gc scllschast spricht. Die wahrc Mcnschenliebe, das Bcr-zcihen unb Bergeben, bie Nothwendigkeit bed Antago-nisntuS spricht aud ber Schilderung, bic aber keines-wegs in banalen Frascn ober im Tone salbungd-vvllcr ©entintentalitat, sonbern mit wahrcr Erkcnntnih bes Lanscs ber Zeiteu oorgebracht wirb. Dcr Mcusch ist bad voruehmstc Gcschops Gottcd. Gott hat ihit angehaucht mit seinent Geiste, hat ihn zurn Behcrr-scher ber (Srbe unb bed Mecred gemacht. Scin Geist beweidt in ben Bildnugcn der Hande, in den Kunst-werkcn, in der Sprache unb hauptsdchlich in bent freien Willett bie Gottdhulichkeit. Den Mcnschcn hat Gott im Ebcn bei ber Priisung nicht gut crfatmt, barmn ntuhte er hittaud, bamit er in bet Natur, bic er behcrrscheit sollte, Gottcs Allmacht besser ertemte. — Nun fragt sich's, bcsitzt ber Mcusch auch bic Fdhigkciten, die Natur zn bcherrschenWenn roir aus bie Hohe, auf roctcher bie Wisscuschaft heute steht, blicken, roenn roir bie terrungenfchaften ber Menfchheit betrachten, bann fbttnen roir mit Rccht, fagett bah ber Mcnsch bie Welt bcherrschc. Allcrbings fanten Jrr-thiimer »or, abet intnter habcn grohe Manner bic Wahrhcit entbeeft! Unb noch viel tnehr als schon entbedt wurde, roirb noch entbeeft werden, weil die Bcrduimnnng uttb Unterbriicfung nunmehr uumbg-lich, roeil bie Frciheit unb Bilbung bie heitigsten Gliter ber Menschhcit gerootben find. AUerbingd sage man, cs gibt Dttern, ^iattern, Boseroichter, Vampire, Wolfe im Schasspelze 2c., es Uberiaufe einen ein mo -ralisches Grauen, wenn man auf bie Gescllschaft bticft. O, feht bie Mcnschcn nicht so an. Gott hat seiner Allmacht in bem Mcnschcn eine Grcnze gesetz!, er bcnUtzt ihn als Mittel, um bad road gottUch ist im Mcnschcn mit bes Mcnschcn Hilse zut Gotthcit roiebet zu bringcit! Datum schus er ihn nach sciucm Ebeu biibe. Die Zuruckfiihruug zurn Gottlichen kann abet nicht auf mechanifcheiu, sonbern auf geifiigcin Wegc geschehen, baruttt gab Gott bem Mcnschcn ben freien Willett. Bebeuft, roenn ber Mcnsch geirrt hat, er famt roieberfehrctt zu Gott in i’iebe, roenn er will. Bebeuft, bah bet Mcnsch nicht im Stanbe, ist Gottcs Ralhschlitsse zu stotett, unb roenn er benselben exitge genroirtt, so zcigt sich Gottcs Allmacht unt so tttehr, bie butch bctt SDicujchen das zu Gott roieberbringt, road von Gott gefommen ist. Dad Bose ist aid eitfr gegenroirfenbe Krast auch nothroenbig, sowie bie cut« gegenroirteubcu Naturfrastc zut Erhaltuug bed Alls nothroenbig sittb. Das Bbsc ist bic Kraft, Die etuig Boses will Und etoig Gutes schasft. „Wo sic mich nicht sitcheit, roctbett sic mich finbeit," fagt ber Herr. Wenn bet Biensch auch irrt, con Gott fomrat er, zu Gott muh er wieberfchren! „Bebeuft, was ich auch gefchaffen, zu meiner Ehre hade ich’d gefchaffen," fagt ber Herr! (N. Frbbl.) Uitfcr Feudal-Adel in Rom. Der „Bolkssfetind" britigt einen uiuftdtiblichen Bericht liber den Eiupfang ber in Rom weilenbcn faiholifdicn Auslliuber bei Sr. Heiligfcit dem Papste. Diese Sorte Empsang, roclche destimmt ist, fcic Allgcnieinhcit bet Kirche zu fimbolifiren unb bie in ihrrm Arrangement lrlihaft an die Huldigung bet Ratiouen, roclchc wiihrcnd der grohcn franzosischen Revolution Baron Klotz in Szene setzle, crinnert, spielt fid) alljahrlich ab. Der heurige Empfang hat aber fur und Ocsterreicher darum ein spczicllcs Jntercsfe, weil „unser" Graf Leo Thun von den huldigenden AuSlandcrn, wie dcr ..Bolksfreund" ver> sichert, ..einstimmig" znm Sprechcr gemahlt wurde. Der rSmische Korrespondent bed klerikalen BlalteS gibt seine Vermuthungen zum beftcn in Betreff bcr Motive, welchc die nichtosterreichischcn Glanbens-genosfen bewogen, einem Ocsterreicher ben Vorrang einzuraumen. Er sagt namlich, dah diets wohl „in zarlcr Wurbigung jener traurigen Umstanbe ge-schchen, roclchc eS mit sich geliracht haben, batz keine Regierung im Laufe ded verflosscnen JahreS bem vaterlichcn Herzen PinS IX. so tiefe Wunben gc-schlagen hat aid die iisterreichijche. Den trcuge-bliebenen Sohnen des Kaiserstaates geziemte eS, bem heiligen Bater zu berocifcn, datz Regierung und Reichsrath nicht das ganze Oesterreich find, batz auch in ZiS- und Transleithanien noch katholische Gesiiinunc, zu findcn ist, ja datz diese urn so kraf-tiger sich entwickelt, je mehr sic angefeindet und ver-fvlgt roirb. Was bas offizielle Oesterreich nnserer Tage gcsiindigt, das snchen die den herrschenden Kreisen scrnstehenden Katholiken Oesterreichs wieder gut zu machen: sie find ed, die die Ehre bed Sster-reichischen NamenS in Rom retten." Natiirlich, die Handvoll adeliger Malkontenten, die cd nicht verwinden tiinnen, datz sie den „hcrrschenden Kreisen fernstehen," werden in Rom fur geeigneter gehatten, Oesterreich zu vertreten, atd desscn Regierung und Reichdrath. Die ..Frommen" find schon so bc-scheiden. Sin Hauflein derselben geniigt und man hat ..Bcrtrctcr aller Nationen beifamntctt. Unter den Oesterreichern bemerkte man die Salm, Harrach, Clam, Blome, Sennycy, Gozze, Chotek, Mirbach und andere mehr. Politische Rundschau. Laibach, 1. Marj. Die Haltung bed Kle r ns gegenttber bem ueuen Schulaussichtdgesetze, bezichungdweise gegenirber bcr Berorbnung bed Ministeriumd ffir Kultud unb Unterrickt, bildet gegenwartig ben Gegenstand eif* riger Besprcchnngen zmischen den grotzcn und kleinen Htiuptern der Klerisei. tird handelt sich vorerst darum, fiber die Frage schlussig zu werden, ob die Pfarrer die ihnen im Orteschulrathe zugedachtcu Pliitze einnehmen. sollen oder nicht. Die Mehrheit der Stimmen neigt zur Berncinung der Fragc, wahrend cine anschnliche Minderheit die Nichtde-theiligung der katholischen Geistlichkeit an ben ncucn ©chulaufsichtdbehorbcit aid einen schwcren Nachtheil ffir die Folgezcit ansicht. Der ..Tiroler SBolfdbote" rrwahnt bed ©erudites, datz an die Religiondlehrer die Weisung von Seite ihrcr Obern ergangen sei, den Religiondunterricht in den Bolkdschulen einzn-ftellen, sowic biefelben ber geistlichen Aufsicht ent-iogen tocrbcn. Ed soll bod wohl cine Drohung fein, sie ware aber so tinbifd)cr Natur unb stcht einem solchen Wibcrspruchc mit bent so oft her-, J>,orftehobcnen Pflichtgesuhle ber katholischen Gcist-! "chkeit, batz sic kciue ernfthnfte Erwahnung verbient. Der Wiener Gemeinberath hat am lctzten Frei-ta9 befchlofftn, gegen die provisorischc Bcrord' n»ng bed Kultndministcriumd in Betreff der Schulanssicht $ evro ah rung einzulegen, unb "hnt bedhalb jebe Mitroirkiing an ber Enthebuug der bidder beftchenben SchulaussichtdbchSrdcn von %ent Amte ab, crklart jeboch, roenn bad fattifche wchibestehcn einer Schulaufsichtdbehordc vom I ten Marz 1869 an bie unabroeidbarc Nothwendigkeit der Herstcllung einer solchen geschasstn haben wird, die Angclegenheiten ber Bczirkdschulaufsicht im fiber« •fagencn Wirkungdkreise zu nbcrnchmen und den "lirgcnncifter zu bcauftragen, die zur Durchsiihrung etforbcrlithen Mahregeln zu treffcn. Man schrcibt ber „R. Fr. Pr." aud Lcm -erg '• Die Nachricht, batz bie Tiroler und Slove- ne«, jene treuen unb unzcrtrennlichen Freunbe bet Polen, mit benen sie so manchen Kampf gegen ben Viberalidmud audgef odjten haben, gegen biepolnifche Resolution stimmen roerbcn, hat hier bie Hoffnun-gctt auf ben Crrfolg berselben nicht wenig getrfibt. Man beginnt an ber Moglichfcit einer Majoritat im Haufe fur bie in ber Resolution enthaltenen Focdernngen sehr stark zu zroeifcln, unb biefem Umftatibe ist ed zuzufchreiben, bah bie heutige „Gaz. Rar." in ihrem Leitartikel bie polnischen Abgcorbneten aufforbett, mit dcr Linkcn zu pakti-rcn, ihr die Stimmen ber Polen fur die Wahlrc-form zuzusagen, roenn die Abgeordnctcn ber Linkcn sich vcrpflichlcn roerbett, fruher bie Rcfolutiondfragc zu crlebigcn unb fur bicfelbe zn stimmen. Die Wogcn dcr Wahlbcweg ung gehen in Ungarn von Tag zu Tag hoher und hoher, mit anbereu Wortcn, wir haben fast a lie Tage von Schlagcrcien und Exzefsen zu bcrichtcn. Leider cnden biefelben nicht immer mit Bculcn unb lcichtcn Bcr-lctzungcn, foiibern nicht set ten mit M orb unb Todt-schlag. So rourben unlangft in Szollod unb in Kiralyi-Halmeez (im Zemplincr Komitat) je zwci Pcrfoticii getobtct unb bei 40 ocrrounbet. In Kapod-var fanb gleidjfatld biefer Tage tine Wahlschlacht ftatt, bei roelchet sechdzehn Schwervcrwunbete auf bem Kampfpiatze blieben. Die Andcinandersetzung zwischen be in preutzischen Staate unb bcr Stabt Frankfurt a. M. hinfichtlich bed VermSgend ber ehemaligcn Republik ist nun bcenbet. Die Stabt erhalt aid AudgleichS-Summe brci Millionen Thlr., von wclchen ber KSnig von Prcutzen cine Million aud befonberetn Wohlwollcn aud scineit Privat-mittcln beroiUigte. Die Lorbeern bed BidthumdvcrweserS von Freiburg, bed nun in Kr im in a l-Un tc r such ung befiublichen Hcrrn Pikars Kfibel, taffen unsere lUtramontanen nicht fchlafcn. So wie biefer ben Bfirgermcister von Konstanz, Hcrrn Strohmcyer, zuerst ennahnt unb bann cxkommunizirt hat, so mochten auch bie Ultramontaneu gegen bic ostcrrei-chifchcn Minister vorgchen, welchc die Berorbnung gegen ben Fortbcstand bcr geistlichen Ehcgcrichtc er-laffen haben. Dad ..Baterland" ist niimlich fiber diese Berorbnung so entrfiftct, batz cd mit ber Ex-tommunifotion der Minister Gidkra, Hasner unb Hcrbst broht. In ben Spaltcn bed ..Baterland" ist diese Drohung sehr crnst gcmcint; ihte Audsuh-rung, lueint bad kirchlich-fcubalc Blatt, wfirbe tau-fenbe von Katholiken erleuchten, welchc nur aud Mangel an Erkenntnitz fehlen. Der franzofische »Monitcur be l'Armcc" fpricht sich gegen cine all g cm cine Ent-waffnuug and. Frankreich roollc die Orb-nnng und Ruhc Enropad nicht ftiircn, aber ed ent-roaffnc nicht. Dad be tgifche Ei f e nbahngcsetz ist raschcr, aid bicd untcr anberen Uinstanben gcschchcn ware, fauttionii't roorbcn. Wahrschcinlich roollte man bie niicrquickliche Sache so balb aid moglich abthun. Unb vielleicht noch aud einem anberen Grnnbc. In ofsiziellcn franzosischen Kreisen trug man sid) nod) immer mit bcr Hoffnnng, batz ber KSnig von Bclgicn, erschreckt burd) ben aud Frank-rcid) hcrfiber hallcitben Larm, bie Sanktion ver-roeigcrtt rocrbc. Diesen Wahn roollte man balb-inoglichft zerstCren. Jetzt blcibt ben sranziZsischcn Ossiziellen nur noch cine Hoffnnng, nanilid) bic, batz bie bclgifche Regierung bie ihr burch bad Gefetz eingcraumtc Macht nicht benfitzen rocrbc, nnt bad Bahngeschaft zu hintcrtreiben. Aber bei ber Kon-sequenz, roclchc bic Regierung bid jetzt gezcigt, roirb biese Hoffnnng rovhl cine trfigerifchc fein. Serrano erf (arte ben Sorted, a lie Minister beizubchalten unb fagtc, bad Miniftcrinm habc fein anbered Programm, aid bie Prinzipien bcr Revolution unb roiinschc balbige befinitive Laubcd-konftituiruiig. Ein kbnig tiched Dekret verfugt bic Ab-fdjaffung ber Sklaverei in ben portugiesischen Be-sitzungcn. Zur Tagesgeschichle. — Die Ankunf t Jhrer Mojc ft a ten in A g r am erfolgt am 8. Morz urn 8 Uhr Abendd. An bemsclben Abend finbet sestliche Beleuchtung ftatt. Am 11. imternimmt Se. Majcftdt der Konig einen Audflug noch Bellovar, am 12. mittelft Eisenbahrt noch Sifsek unb Petrinjo, ant 13. nod) Korlstodt. An jebctn biefer brci Abcnbe kehrt Se. Majcftat nach Agram zitrucf. Am 14. tritt Se. Majcftat mittelft Eiscnbahn die Fohrt nad) St. Peter unb von bort nach Finnic an. Wohrenb dcs Auscntholted in Finme roirb Sc. Majcftat Porto-Re, Buccari unb Zcngg befuchen. Am 16. Abeitbd erfolgt bic Fohrt nach Pola, ant 18. bic Fohrt von Polo nach Tricst, too Seine Mojcstot am 11). Morgend eintrifft. — Es roirb bem „Wr. Tgbl." old naheju gewth bezcidjnct, boh bcr Kaiser von seiner kroatischen Reise nicht nach Wien znrfickkchrcn roerbe, ohitc in Laibach unb Graz jc eiiteu Tag verroeilt zn haben. In ber lluigebung bed Kaiscrd roerbett sich in Tricst unb roohrcnb bcr Doner ver Rtickrcisc nach bcr Resibenz Gros Taaffe unb bcr Minister bed Jmtcrn befiubctt. — Dcr Kaifer hat fid), roie Wiener Blotter ntclben, enblid) stir bie Be rpochtung bed Arfe-n a Id audgesprochcn, und ist in bctt nochsten Togen fchoit bie betreffenbe Konkurdondfchreibnng zn erwartcn. Dcr Konkurd felbft ist ein tieschrankter; einmol bUrfen nnr Ocsterreicher in bic Konkurrenz eintreten unb bann liiuft bcr Termin bed Konkursed schon mit 31. Mdrz b. I. ab. Die Beurthctlnng ber Dffertc erfolgt burch cine eigend bamit betraute Koimnisiion. — Dcr Minister bed Jnncrn hat einc Zirku lar-Berorbnung crlaffett,roclchc, nnt bent Grnnb fatzc ber pcrfonlichcn Vcrontroortung bed Amtdvorston--bed im Sinite bed Art. Xll. bed StaotdgrnnbgcsetzeS liber bie Audilbuitg ber Regiernngd- nnb bcr BollzngS-geroalt ber Bcvblkernng gegeitilbet AnSbruck zn geben, verfiigt, boh bie Erlosic ber Stattholtereicn unb Be zirfdhauptmannfchaftcn hinfort nicht mehr nantend ber BchSrdcn old solcher ober mit Anroenbung bed miper-fbnlichen „man," fonbern in pcrsonlichcr ober bem er roiihntcu Grnnbsatzc nicht roibcrsprcchcnber leibenber Form abgesoht roerbett. And) soll bafiir Serge gc tragcn rocrben, boh allc abroeidlichcn Erlebiguitgen bcr Bczirkdhauptmannfchoftcn kurz unb blinbig unb mit thunlichster Bcrusuug ber zu ©ruiibe liegenben gcfctz-lichen Beftimntungen unb in gleicher Wcisc bic Ent-schcibnngcn ber Statthalterci iibcrhonpt, unb nament' itch liber Bcschwcrbcn, cvcntncll burch audbrilctliche Billignng ber Entschcibnng bcr Unterbehorbe, ntotivirt roerbeit. — Die Entschcibnng, roclchc bie k. k. niebcr-ofterreichisdje Stattholtcrci sich bcziiglich bcr AbHal tuugvott Madteubdltcn zur Fastcnzeit vorbchiclt, ist nunmehr erfloffeit unb ed rourben fammt lichc Etoblisscmentd-Bcsitzer mit ihrett Gesuchcn rocgcn Abhaltuitg von Modfcnbatlcit zur Fostenzeit abroeid lid) besd)iebett. — Anldhltch eiued Falled, in roelchcm ciu zur Gcfatignitzstrafc verurtheiltcr Pricftcr sich auf jene Beftimmung Led Artikeld XIV bed Konkor-bated ber'ief, bcr zufolge Geistliche ihrc Hoftzeit in Klijfterit unb nicht in ben Strafanstalteu bed Staoted abblihcu bilrfcn, hat bad Wiener Obcrlonbed gericht in einer feincr lctzten Sitzungcn einc prinztpicllc Entschcibnng gctroffeit. Ed hat namlich cittfchiebeu, batz bic bctrcffcubc Beftimmung mit ber in bcit Staatd-grmtbgefctzen audgcfprodjcnen Glcid)heit aller Stootd-blivger vor bem Gesetze in Wiberspruch stcht nub bo burd) ollein fdjott old aufgehobeit bctrachtet tocrbcn ntutz, ohitc boh cd zu biefer Aufhebuug einer befon bcreit Bollzugdvorschrift bebiirfte. Bcrnrtheilte Gcist liche haben bemuad) ihrc Strafe in bcnselben Gefongnift-haufent ivie attbere Straflingc obznbtihcn. — Wohl nt a u d) c H a u d f r a it, rocldje friihe Setzlingc, uamcntlich Gurkcn, rothc Ruben :c. haben mochtc, hat leiitcu gecignetctt Platz zu ciu cm Friih-bcctfaften, unb im freicit Loiibe find bei Beginn bed Friihjahrd die Pflauzeu out utciftcn bent Jnsektcnfros; jc. audgefctzt. Man bebieut sich bedhalb alter Zaincn (Kvrbe,) ffillt biefelben */, mit ctroad berrottetem Dung uitb ben Rest rnit Erde, in welche man ben (Bomen tinlegt. Die Zainen konnen nun beliebig ait cinen roarntcn Platz hinqestellt, recht tiequem zugedeckt obet aber nnter Dach unb Fach gebracht ivcvbeit. Da aus ben Zainen bas iiberfliiffigc Wafser immer anslanft, so kann znr Befordernng bcr ©anteitfeimmig unb be8 WachsthuiNs ber Pflanzen tiichtig gegoffen roerbeit, ohne bah bie Pflanzen zu naf; stehen. Die Zainen nimmt man banu spater auf das i'anb, mo man setzen will, sticht die Pflanzen ntit einent altcit Blechloffel rc. vor fichtig herans unb setzt sic. Lokal- unb Provinzial-Angelegenheiten. Origmal-Korrespondeuz. 0. Marburg, 27. Februar. ((Sine L anb -tag sw a HI.) Mein Telegramm hat Sie schon von bent verfasiungSfreunblichen Siege in Kemitnitz gesetzt. Jch hatte nicht ennangelt, vom Zentralpunkte ber Wahl-agitationen Jhnen schon friiher einigeS bemerkens-werlhe einznfenden, rocntt nicht Jhr Korresponbent aus Fcistriz bereits bie Hanptmomente berichtet hatte. Beiderseils war bie Wahlagitation mit bein Auf-gebotc aller Kraste in Szcnc gesetzt. Plakate in weitz-grtinen Farben erossneten bas ganze; sie enthielten bie Anempsehlnng bes Herrn Konrab Seidl zum Abgeorb-neten ber Bezirke Marburg, Feistriz unb St. Leon-harbt. Die Wirknng war eine ersoigreiche unb ohne iibermahige meilere Agitationen war bie Wahl bes liberalen Kanbibaten ziemlich gesichert. Ein Anfrns an bie Wahier in ber „Marburger Zeitung," ber zugleich mit biesem Plakate erschien, roar bie Ursache mehrsacher Erroiberungen, Erklarungen unb Berich-tigungen, bie theilroeise auch in Separatabbriicken er-ichicnen unb vertheilt rourbeu. Am 26. Abends acht Uhr, am Borabenbe ber Wahl, wurbeit bie Wahlman-ncr, welche als Anhanger ber national«! Partei gelten, in belt Sofalitaten ber Čitalnica mittelft ©inlabuitgeu versammelt. Es erschien baselbft cine ziemlich Anzahl, fulminante Reben wnrden gehaltctt, bie fiir ben Angeu-blicf ihreit Zroect nicht verfehlten unb Herr Dorninkusch, ber nnticnale Kandidat, schien bie Versamrnlnng ntit seinent Progratnm zu entziicken. Allcin ber 27. Februar unt halb 11 Uhr Vonnittags zeigte cine ganz aitbere Fisiognomie. Weitz-gritne Papierbfittber mit ber Auf-schrisl: „Wir roahten Konrab Seibl — Hoch bie griitte Steierrnark," in bcntfchcr unb slovcnischer Sprache fignrirlen auf einntal auf ben Rocken eitter fchr be-trdchtiichen Anzahl von Wahlinanneru, ittt Rathhaushofe spielte bic Stabtkapellc muntere Weisen unb bie Wahl begonit. Als bie National«! sahen, bah bie Weih-griincn iiberhanb ltahmen, cittferiitcn sie sich unb legten, roie id) es auch bereits telegrasisch mittheilte, Protest ein. Preh- unb Ehrenbeleibignngsklagen solicit auch schon anhaitgig seitt, ganz ohne Hanbgeinengc ging es bet ber Wahl nicht ab, unb so marc also a lies geschehen, was zn einer orbentlicheit Wahl elites Land-tagsabgevrbneten gchort, mtr cities haben toir itoch speziell vor bcit Ungaru voratiS: Tobte unb Berwmt-bete zahlen wir keine. Lokal -Chromk. — Die uniformirten Biirgerkorps von Rnbolss-werth, Gurkselb unb Lanbstrah beabfichtigen — roie bcr „Laib. Ztg." gcsdirieben roirb — bas allerhochste Herr-scherpaar, bas aus seiner Rcise nach Kroatien bie Station Gurkfeld-Videm bcriihrcn diirfte, baselbft fcierlichst zu cmpfcmgcit. — (Die Schiehsta11e), rourbe bei bcr heu-tigen crefutiven Fcilbictuug von ber hicsigen Spar-kassc unt ben Schatznngswcrth von 12.500 fl. angc-tauft. Es hciht, bah bie Dircktion bcr Sparkassc bic Absicht Habe, bas Gcbaubc bsfentltcheit Zroetfen zn er-halten. Dieser Tagc zirkulirtcn ©criichte, welche ber Schiehstatte eine anbere Bcnveitbung zugebacht wisicn wolltcn, matt crzahlte sich ttamlich, bah ber Bercitt „Matica“ bcabsichtigtc, biesclbc kcinflich an sich zu bringett nnb baselbft cine Bereinsbrnckerci zn ctablircu. Doch fofite biefc Jbee nach erfolgtem Attfaufe nicht fofort ins Leben gerufcn roerbcn, foitbcru ber i'an-bcsausschuh hatte bie Absicht gehabt, bas Gcbaubc banit vott ber Matica auf brei Jahre zn pachtcn, unt baselbft bas provisorische Jrrenhaus stir ruhige Jrre bis zur Bollenbung beS projektirten itcttcit Jrrenhauses zu unterbriitgen. In roie roeit bicfe Ictztcrc Version auf Wahrhcit bcruhe, mtissen roir bahiit gcstcllt seitt lasscit. — (Den er sten popular -wi sf enschaft-lichen Bortrag) int Kasino wahrcnb ber lauseuben Faftcuzcit hiclt ant verflofscnen Eamstag Herr Finanz-fefretar Ertl. Dcr Sortrageitbc begaim „]eiiicit Aus-flttg in bas Gcbict bcr Jartitffcrie" mit bcr Schil-beriutg bcr Uittstaubc, nnter beitcit Moliorcs „Tarttiffc" eittft erschien, unb ber Wirkung, bie er hervorgebracht; banit zcrglicbcrtc er belt psichologischcn Prozch ber Ent-ftchuitg unb bes Wachsens dieses Lastcrs uitb giitg hierauf zu cittcr kurzcn historischcn Skizzc seines Ge-geitftanbes ilbcr, inbeitt cr hcrvorhob, roelchc grotzc Rollc bie Tartiifferie zu allcit Zcitcn in ber mcnschli-chen Gefcllfchaft gefpielt, unb namcntlich an eittigen Bcispiclcn zeigte, bah eincrfcits grofje Tartiiffcs in bcr Gcschichtc lauge Zeit iticht gebiihrenb erfanitt worbcn scieu (Filipp IV. von Frankrcich, Wallenstein, Robespierre), aitbererfeits roieber roahthaft verchrungstvitr-bigc Manner erst Jahrhunberte spater zur Aitcrkcu-nmtg gclangten (Oliver Kronnvcll). Dcr zweite Theil bes BortrageS roar ber Tartiifferie unfercr Zeit ge-roibmet, von roclcher Rebttcr behauptetc, bicfes faster fci gleich manchem anberen allgemeiner, bafur aber rocitiger intenfiv geworben, unb in bent Masje, als prononzirte Eharalterc uitb so auch vollenbete TartUffes jetzt seltencr feicn als ehebeitt, in bent Mahe feicn auch bic Halben- unb Bicrtcl- unb Gelcgcnheitstarttlffes gewachfen; am roenigften haben sich bie frontmen Hcnchler geanbert, bic hcute noch zitfanimeithalteit uitb in ber Wcifc fantpfeii, roie chcntals. Dcr roeiblichcn Tartiifferie gegenUber stellte sich bcr Vortragcnbc auf ben subjektiven Stanbpunkt unb versicherte, mit einer galanten Wcnbung stblieheub, bah er hicrtibcr gar feinc unattgenehmeit Erfahningcn gemacht Habe. Dcr ganzcVortrag bot vicl bes Gcistrcichcn unb Jntercffantcn, was auch bas Publikum, welches mit gefpauutcr Auf-mcrkfamkeit folgte, fehr zti wiirbigen fchieit. — (Fajte nun ter Hal tun gen.) Die am nachfteu MUtwoch itn Kasino ftattfiubenbe Abcnbunter-Haltuug ocrfpricht fchr amiifaitt zu roerbeit. Wic wir erfahren, haben Frl. Pichon, bas Mannerchor ber filhar-monischeit Gefcllfchaft unb bie belicbte Regimentskapclle von Huyn in Anbctvacht bes roohlthatigctt Zrocckes bic Riunmctn bes Prograntnts iibcruommen. • Die bcimit tierbunbcitc Tombola, bereu Sfeincrtrag sitr bic Stadt-arnteit beftimmt ift, roirb ebenfalls fiir utelc eiiten Anzichnngspunkt bilben. — (Eisenbahn Laibach-Tarvis.) Die beziiglichcn Koitzcssivnsverhanbluugen haben ttutttnehr ihren Abschluh gesitnben, inbeitt mit allerhbchfter Ent-schlichung vom 23. Februarb. I. ber Afticngcfcllfchaft ber Kroitpritiz Rubolfsbahn bie Kouzefsion zum Bane unb Betricbe bcr Lokomotiv-Eisenbahn von Laibach nach Tarvis ertheilt roorbcu ift. In Folge bicfer Entschei-butig roerbeit bent Vcrkchrc bic rocsentlidjeu Vortheilc unb Erlcichternngcn gesichert, iuocnt Ditrch bic unmittel-bare SSereiniguttg ber ttcucn Linicn ntit einer fchon beftehenbett grbhercit Uutcrnehmung unb burd) bic sohin bcanrftc Erfparnng bcr Kosten eitter bcsonbercn Zen-tral-i'eitung uberhaup’t bie mogliche Abntiitberiiitg ber Bctriebsanslagcn in Aussicht gcstcllt roirb, rooraus auch bent garantirenben Staatsschatzc bcbeuteitbc Ersparnisic erroachsen biirsten. — (Bcnef iz - A n zci g e.) Biorgcn Abenbs sinbet bic Bcitesiz-Borstellung unfercr braven ittuntereit i'iebhaberin Frl. Ko n rabin statt, wcldje hieztt bic stir Saibad) ttette, reizendc Opercttc „Die Einquartie-rung" unb bas pikantc Lustspicl „Ein Autograf" ge-wahlt hat. Diefe gliukliche Wahl, weld)e einen recht amiifanten Abcnb vcrfpricht, fo wic bie Bclicbthcit, bereu sich Frl. Kourabin crfrcut, Ictffeit ein voltes Hans mit ©ichcrheit prognostizircit, welches bie ebenfo fleihige als venucitbbare Bencsiziantin auch oollkvm-nten verbient. Witterung. Lat back, 1. Marz. Der Februar, tet ft* bur* Trockenheit unb Milde aiiszeichuete, schlotz geftevn mit eincm trUbeit Regen- unb Schneetage. Die Hijhe bes gestrigeu Nieberschlages bttrug 14.56.'" i)iad)ts heiter. SDiorgenS Nebel. Borm. Aushei-tcrung. Schwacher Beftroinb) jonnig. Temperatur: Morgens 6 Uhr —2.0", Reis, Nachm. 2 Uhr ■+ 3.1° (1868 + 9.1”, 1867 + 2.7’.) Barometer im fallen, 321.69.'" Das gestrige Tagesmittel ber Warme -f- 1.4°, um 0.2° ilbn bent Normale. Vom Sffionat Marz unb ben niichstsolgenben gilt bit Banernregel: Trockener Marz, nasfer April, ktlhler Mai, Filllt Keller unb bringt ciel Hen. Ein griiner Marz briiigt feltcn etwas guteS, Marzenstanb ift Gvlbes rocrth. Ein fetichter, fanlcr Marz Jst beS Baiiern Schmerz. Angekommene Freuide. Am 28. Februar. Stndt Wien. Schaffenhaus, Privat, Fitimicello. — Muster, Triest. — Saitz, Kaufm., Wien. — Jugowttz, Kausm., Kmiuburg. — Mabame Sebastianetti, Triest.— Grabiier, Haiibelsm., Oiottfchee. — Gugler, Kausm., Stuttgart. — Wiener, Kausm., Wien. - Hcrzselb, Kausm., Wien. — Neuhanser, Kausm., Wien. Elsner, k. k. Beamte, Skein. Elefant. Balusch, k. k. Lieut., Kraiudurg. — Sonuen thal, Pest. — Zimabori, Triest. — Gollob. RealitStenbes., GSrz. — Nothrr, Kaufnt., Wien. — Germ, Besiher, Graz. — Fimba, Kausm, Triest. — v. Kappiis, Diealitdtcnbef. Steinbiichel. — Supauiii, Privat, Wien. Lottoziehung vom 27. Februar. Wien: 44, 29, 90, 67, 46. Graz: 56, 79, 3, 38, 25. Gedenktasel iiber bie am 3. Marz 1869 ftattfinbenben Lizitationen. 1. Feilb., Kvlbl'sche Real., Wocheiuervellach, 7229 fl., BG. Rabmanusbors. — I. Feilb., Tcrzaii'sche Real., Hrase, 610 sl., BG. Kraiuburg. 3. Feilb., ©tubit’febe Real., Pance, 2285 fl. 20 !r„ BG. Laibach. - Relizil. Sutl'sche Real., Brezovic. 235 fl., BG Tscbermmbl. Erledigunqen: Osfizialstelle bciin Rechii.-Depart, bes OberlanbeSger. Graz, 900 fl. Bis 15. Marz beirn Oder-lanbesgcr.-Pras. Graz. — Lehrerstelle an ber zu errichteuben nieberen Lanbeswalbbauschule in Sdmecbera, (500 fl. Bis Enbe Marz bet ber Jnhabung ber Herrskl'asl Echneebcrg. Thl eater. Heute: Eglmitliir. Schauspiel in 4 Aklen von Ebuarb Mantner. Personen: Fllrstin von Egern, Fr. SchmibtS. — Kla-riffc, bereu Tochler, Frl. Konrabin. Graf Albert von ber Lohe, Hr. MatheS. — Baron Dblling, Hr. Mahr. — Herr von Roben, Hr Stefan. — Eglantine, Frl. Arthur. — Zelter, Theaterarzt, Hr. Moser. — Doktor Schraube, Mufti referent, Hr. Parth — Trenbel, Thealcragcnt, Hr. MUller. Wiener Biirse vom 27. Februar. Staatefonde, SPerc. often-. Wiihr. . t>Io. v. 3.1866 . . bte. Renle, ijst. Pap. bto. fcto. Lst.inSilb. Lose eon 1854 . . . tote »on i860, ganze foie ttoit 1860, fttinft. Pramienich. v. 1864 . GrundentI.-Obl. Steiermark zu 5 pCt. »Senten, Kram u. Kitstenland 5 „ llngarn . . jufl „ Kroat.u. Slav.s „ SlebenbUrg. „ 5 „ Aotlen. Nationaldank . . . I£rebitanftalt . . . N. o. E«compte-Ges. Anglo-oftcrr. Ban! . Deft. 58obencretv8l. . Oest. Hypoth.-Bank . ©Icier. EScompt.-Bk. Kais. Ferb.-Norbb. . Sllbbahn-Gesellsch. . Saif. Msabetb-Bahn. Earl-Subwiy-Bahn Siedend. Eilenbahn. Saif. Kranz-JofesSb.. f}ilnft.»8«rcfet E.-B, Alfold-Fium. Bahn . Pfandbrlefe. Nation. 6,$B. oetloeB Ung. Bob.-Lrebitanst> Allg.ost.Bob.-Erebit. bto. in 33 3. tiitfj. (flelb | Ware 59.1!."» 59.50 63.60! 63.90 62.80! 62.90 69.!®; 69.35 91.—i 91.50 »8.50 «8.60 102,—1102.50 127.50 127.60 78.50 | 78.50 | 74.50 89.- 94.— 79.— 79.— 75.— 725.— 728. 292.50 292.70 802.—:805.— 283. — 283.50 274.— 278.- 77.— 78.— 23231 2328 232.20 232.50 178,—1178.50 116.24 216.75 159.— 159.50 Il74.25 174.50 188.—1189.— 161.75 162____ 96,-t 92.751 96.20 2.75! 93.25 107.60 108.— 90.25 ! 90.75 Oest. Hyvoth.'Bank. Priorit&ts-Obllg. Siibb.-Gel. zu 500 Fr. bto. IBone 6p(5t. 'Jiotbb. (too fl. EM.) Sieb.-B.i2lx, ft. o.W.) tliubclf8b.(300ft.o.2B.) Franz-Jof. (200 fl.©.) Loae. Crebit 100 fl. 6. W. . Don.-Dampfsch.^Gef. zu 100 fl. S$(. . . Triester 100 fl. CM. . bto. 50 fl. . Ofenet . 40 ft. 6.W. Etzterhazy fl. 40 CM. ©aim . „ 40 „ Palffy . „ 40 „ Llary . „ 40 „ 6t.