^' Mittwch, 1. Miirz 1899. Jahrgang 118. Nllllcher Zeitung. ^«^^-—^ ^____________ "'ine' ^,."' halbjHd^^ ^ ° stverscnbunll: ganzjährig fl, 15, halbjährig ,l. 7 b». Im Comptoir! ^^"'"°le hi« "'"» N. ö-b«. Für die ftustellung in« Hau« ganzjilhrig e«» Wiedelyoluiige» p« Zeile 3 lr. Nie «Laib. Ztg,» ersckeint tsglich, mit Nusnahmr der Vvnn° und ssriertage. Die Administration beiüldul sich llongrelsplatz Nr. », die Redaction Varmhcrzigergasse Nr. Ib. Eprechstunde» der Nebaclion vm> « bl« l0 Uhr vor» mittag». Unlranllerte Briefe werden nicht angenommen, Manuscript? nicht zurückgestellt.! '' ^ "Mtllcher Theil. ^"gnädigst ' "^ l. Apostolische Majestät geruhten ! ^evi/ss^"" des Oberstlieutenants Franz ^ ?^'°pold n"^". ^ davna, des Infanterieregi- i« ^ in den w^"/s der ^'lg'er Nr. 27, auf sein ^^lnA^'ss^uhestand anzuordnen und demselben I^sicht ^^n vberslens-Charakter »ä Iionor^ leihen. ^°le und das Militär-Verdiensttreuz j 3^^V des Generalstabsarztes Dr. Her- - zH °uf sei« M^ des militär-ärztlichen Officiers- "°^! '"" Ansuchen von diesem Dimstposten an- ^V?°^l"^^ Dr. Moriz Ritter Nagy ü^^ef des ^.^.'. Sanltätschef des 11. Corps, 'Nttl. lNl"ar.arztlichen Offtcierscorps zu er- 'i°^^l?V^ des Oberstabsarztes erster Classe !tl>I '^os in u ""' Sanitätschef des Militär- ' ^ ^zuordn^"^ ""^ lein Ansuchen in den Ruhe- ° ^ 5 Islabsar^« ^ demselben bei diesem Anlasse den j °^^ in verle'd "tter ^ ^""^' ^^ Nachsicht . ^^"nen:"' '/^y^o^M erster Classe Dr. August '^>o. ""'""dant des Garnisonsspitales Nr 25 ! "^; sum Sanltätschef des Militär -Commandos blasse Dr. Georg ^ "»t> ten des (3^^'^hefarzt in Cattaro, zum Com-^ warm,vnsjpltüles Nr. 2d in Sarajevo, ^ ^7'^^ Jakob Zuckermann, des dc ^ '" 6attaro " P'essburg, zum Garni° '^l,,^ gHu"?°freiwilligen Titular-Corporal, "^^ Karl Bettini, des ^'<"lllch * Ho")- und Deutschmeister Nr. 4, c Gebern ^"ettenarzt; ,"ch^^au?!7 des General-Intendanten Franz ^sl,7'M'Nlnist^nm7^^c ^' ^' Abtheilung des ^" 2- ^ "nzuor^ ""s' "" ,ein Ansuchen in den lMi^l und ^"' demselben bei dichni Anlasse ^ >ln. ^" Tar. '^^ "nes Sectionschefs mit ^m""^z"< "leihen und anzubefehlen, ^^we^ der Allerhöchsten Zufriedenheit zu ernennen: den Militär-Oberintendanten erster Classe Johann Fabritius, Intendanzchef des l4. Corps zum Vorstand der 12. Abtheilung des Reichs-Kriegsmini-steriums; den Militär-Oberintcndanten zweiter Classe Josef Bachmayer, der Intendanz des 3. Corps, zum Intendanzchef des 14. Corps; dem Regimentsprofohm Anton Marsch des Ruhestandes das silberne Verdienstkreuz mit der Krone zu verleihen. ________ Seine l. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 20. Februar d. I. allerguadigst zu gestatten geruht, dass dem Vorstande der Direction der Staatsschuld, Hofrathe Dr. Peter Gregurz anlässlich der von ihm erbetenen Versetzung in den dauernden Ruhestand für seine vieljährige, pflichteifrige und vorzügliche Dienstleistung die Allerhöchste Anerkennung bekanntgegeben werde. Seine l. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 23. Februar d. I. dem Redacteur des Telegraphen-Correspondenz-Bureaus Ludwig Pollal sowie dem in diesem Bureau in Verwendung stehenden Dr. Hippolyt Tauschinski den Titel eines kaiserlichen Rathes taxfrei allcrgnädigst zu verleihen geruht. Nichtamtlicher Theil. Zeitungsschllu. Die Wiener Presse beschäftigt sich heute vorwiegend mit dem ungarischen Cabinetswechsel. , Das «Vaterland» führt aus, auf den Abschluss der Obstructions-Campagne könne nur die Krone nut Befriedigung zurückblicken. Die Erneuerung des Ausgleiches sei nicht nur bis 1904 außer Frage gestellt, >ondern auch die dann nothwendige Ausgleichserneuerung erscheine in Ungarn über alle ernsthaften Schwierig-lelten hinausgebracht. Dieses Resultat allein lohne den Aufwand an Festigkeit und Energie. Jetzt, nachdem die Oppositionsparteien ohnmächtig geworden seien, habe man sich mit ihnen «abgefunden». Wer dabei «capitulierte», das seien fast ausschließlich die Oppositionsparteien. Was die eigentliche Beruhigung in der mueu Constellation bereite, sei nicht nur die Kampfunfähigkeit der Oppositionsparteien, sondern das von der Krone gebotene und durchaus gelungene Zusammenhalten der Majorität. Von einem System» Wechsel in Ungarn sei keine Rede; weit mehr könne man sich auf eine neuerliche Befestigung des jetzigen Systems gefasst machen. In mehreren Blättern finden sich vergleichende Betrachtungen über die Lage dies- und jenseits der Leitha. So hebt die «Sonn- und Montags«Zeitung» den Unterschied der politischen Sitten hervor. In Ungarn höre und würdige man die Männer, die der Forderung nach Versöhnung und Verständigung Ausdruck geben. Bei uns würden sie verhöhnt, und es drohe ihnen das Schicksal, von ihren eigenen Parteigenossen geächtet zu werden. Bei uns habe Aussicht auf Sympathie und politischen Erfolg bei den Massen derjenige, der den Chorus der Schreier verstärke, womöglich übertöne. Das «Extrablatt» sieht voraus, das der neue ungarische Ministerpräsident nach Vereinigung der liberalen mit der Nationalpartei über ein riesiges parlamentarisches Gefolge verfügen und ein ausschlaggebender Factor im ganzen Reiche sein werde. Der Wille Ungarns werde noch mehr als bisher in allen reichsgemeinsamen Fragen die Entscheidung zu Gunsten Ungarns beeinflussen. Wenn jemals, so sei es für alle österreichische» Parteien jetzt höchste Zeit, zur Versöhnung und durch sie zum Frieden und zur Einigung zu gelungen. Nur dadurch könne Oesterreich in die Lage versetzt werden, einer übermächtigen Bethätigung des ungarischen Machtwillens zu Ungunsten der diesseitigen Reichshälfte mit Aussicht auf Erfolg entgegenzutreten. Die «Wiener Neuesten Nachrichten» machen dafür, dass die ungarischen Obstructionswirren nicht im Interesse Oesterreichs benützt worden seien, die österreichische Obstruction verantwortlich, deren Wiederaufnahme den Liberalen zu verdanken fei, da die deutfche Voltspartei, selbst wenn die radicalen Elemente in ihr wirklich unter allen Umständen die Oberhand behalten hätten, allein nicht imstande gewesen wäre, Obstruction zu treiben. Das Blatt geht so weit, die Obstructionisten geradezu des Verrathes an Oesterreich zu zeihen. Die obstructionierenden Liberalen hätten der in «Schwierigkeiten gerathenen Schwesterpartei in Budapest» hilfreiche Dienste geleistet. Das zuletztgenannte Blatt erörtert auch die Berathungen zur Feststellung des auf Böhmen bezüglichen Theiles des deutschen Gesammtprogrammes. Das erste Geschäft des Landcs-Subcomite's für Böhmen war — wie das Blatt bemerkt — zu erklären, dass es das Programm ja nicht etwa ausarbeite, damit dasselbe vielleicht, Gott behüte, als Substrat für praktische Feuilleton. ^ Flöduig. ""Wladimir «evee. Horllehung.) vollständiges Bild, nicht ^°r^"' Ms n^'zze des wirtschaftlichen Lebens ^l'ch ?. ^u e ^ dem 'z7ve.ten wichtigen ^ H/r U- '""l zuwenden — der Grund. ^"^^"ndhV bem Gebiete von Flödnig und Um- ^" ^i7^'tl ^ n^Sältnisse allerdings'noch s?> M ^u frei n '3^' Wir wissen nur, dass es « die ls in t> ' H°„ ^hrt,,,^^ begütert war und im An-im Mannsstamme aus- ^U ^ großer Theil - ^"lalls ursprünglich voll- ' die 5^ Nenannt?,. r ""d von diesen schon um id!>!^ ^tp^f'Iahrhundertes an ihre Seiten- ^w" srV^. über. ""d UN !V^"elalter der Unterfchied "" lur die Gliederung der socialen Stände maßgebend gewesen, so lagen die Dinge zu dieser Zeit schon erheblich anders. Ursprünglich waren alle Freien dem Reichsoberhaupte unmittelbar unterworfen. Diese Unmittelbar-leit verlor sich infolge verschiedener Umstände im Laufe der Zeit, daher denn auch die persönliche Freiheit in ihrer Bedeutung start sank, während der Gegensatz von rittermäßig und mchtrittermäßig für die Gliederung der Gesellschaft nach Verufsständen entscheidend wurde. Wer durch seilten Beruf mit dem Waffenrechte aus« gestattet war, stand, ob nun von Geburt aus frei oder unfrei, focial höher als der freie oder gar unfreie Nichtrittermäßige. In unseren Gegenden bildeten die oberste Schichte die vollfreien rittermä'higenGefchlechter, von denen auf österreichischem Boden die meisten schon sehr früh ihre NeichKunlnittelbarleit einbüßten. Hu diesem freigcborenen Landesadel gehörten nun die Grafen von Weichsclburg und anfangs (bis zum Ende des 12. Iahrhundertes) auch die Schärfenberger. Eine ähnliche Stellung, wie sie diese freien Ritter« mäßigen einnahmen, erlangten allmählich auch Unfreie, die schon früh von den Großen des Reiches, welche anderö ihrer Lehensverpflichtungnichtgeni'lgcnlonltten,znWaffeil. diensten herangezogen wurden. Durch das Waffenhandwerk hob sich ihr Ansehen, sie stiegen über die nicht-waffenfähigen Standesge.wssen, ja selbst über lene Classen der Freien empor, denen das Waffenrecht ntcht zugestanden wurde, beziehungsweise, welche stch von ihrer Heerespflicht durch Uebernahme von Geldleistungen und anderen Diensten losgekauft hatten. So bildete sich der Stand der Dienst mannen oder Ministerialen. Spuren ihrer Unfreiheit finden sich freilich trotz aller Vorrechte, die sie infolge ihres Berufes genießen, noch lange. Sie gehörten durch Geburt einem Herrn an, der allerdings von ihnen nur ritterbürtige Dienste heischen tonnte; sie durften ohne fein Wissen oder gegen seinen Willen keine Ehe eine gehen, er mochte sie veräußern und ähnliches. Die angesehensten Ministerialen waren jene, die dem Neich-oder dem Landesherrn gehörten. Ihnen folgten jene der Kirchen, der Klöster und des vollfreicn Adels. Langsam näherte sich der Mimsterialstluid teduch immer mehr den freien Rittermäßigeu. A»f",gs dic,ell an Hahl weit überlegen, gewannen sie einen N"s ve-deutenderen Einfluss auf die Eltt,chließm,gcn des Landes« Herrn als ihres Dienstherrn; er wurde an lyre Zu-in mung bei alle., wichtiges Aeten der Vcrw.ltnng aebunden u„d mufste ihnen einen VortlM ,mch dein anderen zugestehen. So erlangten die D.enst.nam.en auf österreichischem Boden eine Stellung, die social jener der vollfreien Nittermäßigen nahezu gleich war, m politischer Beziehung überragten sie — weil sie stch eben in der Majorität befanden — sogar diese. Es ist daher erklärlich, dass auch auf österreichischem Boden vollfreie Geschlechter in den Ministerialenstand übertraten, um dessen Vortheile genießen zu können. Dies war beispielsweise um 1200 gerade nut den Schärsen« bergcrn der Fall. (IoUsttzunz solzt.) Laibacher Zeitung Nr. 49. 362 1. Wrz^> . polmsche Unterhandlungen diene, von emem solchen praktischen Schritte sei man weit entfernt. Das Pro-gramm werde ausgearbeitet, damit es da sei und man darüber Reden halten und Zeitungsartikel schreiben könne, und damit Vereine und Versammlungen Zustimmungsresolutionen beschließen können. 'Das nennt man deutsche Realpolitik. Gott besser's!» Von dem ^Tagespost»-Artikel des trafen Stürgkh meineil die «Wiener Neuesten Nachrichten», Graf Stürgth habe uur für den Grafen Stürgkh gesprochen, und das sei verdammt wenig. Auch die «Reichswehr» wendet sich dagegen, dass die Conferenzen in den Schleier des Geheimnisses gehüllt sowie dass alle Verhandlungen mit den in Betracht kommenden Compaciscenten von vornherein perhorresciert werden. Dieses neueste Vorgehen der deutschen Opposition habe keinen praktischen Zweck und sei eine «politische Unklugheit allerschä'rfsten Grades». Die mit so großem Aplomb angekündigte Programmaction werde den Deutschen keinen einzigen Vortheil bringen, vielmehr ihre Lage wesentlich verschlechtern. Ebenso ironisiert die «Neue Montags-Zeitung» die «verzwickte Communique-Weisheit» der Prager Vertrauensmänner. Das Elaborat derselben hätte nicht mit einer kriegerischen Fanfare eingeleitet werden dürfen, die wieder nur eines jener unzeitgemäßen Complimente sei, welche man den radicalen Flügelmännern abstatte, um es nicht ganz mit ihnen zu verderben. Vielmehr hätte dem Elaborate genau die entgegengesetzte Kundgebung vorangestellt werden müssen, nämlich die Formulierung der national-politischen Forderungen habe den ausdrücklichen Zweck, als Grundlage für eventuelle Verhandlungen mit der Negierung zu dienen. Das Blatt bemerkt unter anderem, mau sollte meinen, dass gewisse Erfolge, welche die ungarische Obstruction dadurch erzielte, dass sie eine sorgfällig ausgearbeitete klare Forderung energisch gegen die Regierung vertreten habe, auch die deutsche Obstruction einigen Geschmack an einem parallelen Vorgehen hätten finden lassen. In einem «Zur Klärung» überschriebeilen Artikel seht die «Montags«Presse» auseinander, der verfassungstreue Großgrundbesitz habe sich der deutschen Programmaction aufrichtig angeschlossen in dem Bewusstsein, dass er wie -alle betheiligten Parteien dem höheren Zwecke Unterordnung schuldig sei. Er habe sich aber gleich allen anderen Betheiligten die politische Bewegungsfreiheit gewahrt und auf seine Grundsätze keineswegs Verzicht geleistet. Er habe sich auf eine intransigente Politik nie eingeschworcn und sehne die Ueberwindung unserer nationalen Schwierigkeiten und eine Verständigung lebhaft herbei, als ersten nothwendigen Schritt zur Befreiung aus Verhältnissen, die schließlich zum materiellen Ruin aller und zur Lähmung jedes geistigen Aufschwunges führen müssten. Wenn der nationale Raoicalismus unter den Deutschen im Wachsen sei, so trage hieran die «unheilvoll verfehlte Haltung der Regierungen gegen die Deutschen in Oesterreich» die Schuld. Es gebe nur ein Heilmittel: die «totale Umkehr auf diesem Unglückswege.» Politische Uebersicht. Latbach, 28. Februar. Der vorgestern in Troppau abgehaltene deutsch-schlesische Volkstag war von ungefähr zweitaufend Theilnehmern besucht und nahm eine Resolution an, in welcher der Widerruf aller Verordnungen, Erläfse und Verfügungen auf sprachlichem Gebiete gefordert sowie erklärt wird, dass die Deutschen in Schlesien so lange in unbeugsamem Widerstände gegen jede Regierung auszuharren entschlossen sind, bis die Sprachenfrage gemäß der Bedeutung des deutschen Volkes und seiner Sprache gesetzlich geregelt sein wird. Weiter protestiert die Resolution gegen eine Angliederung schlesischcr Landestheile an czcchische oder polnische Staats« oder Landesgebilde und fordert vielmehr den Ausbau der administrativen Selbständigkeit Schlesiens durch Errichtung selbständiger Landesstellen für alle Zweige der staatlichen Verwaltung. Zur ein-müthigen Bekämpfung der durch die Reichsraths-Majorität geübten Zurückdrängung der Deutschen solle ein gemeinsamer Berathungsausschuss eingesetzt werden, in welchen auch die deutschen Parteien in Schlesien ihre Vertreter zu entsenden hätten. Zur Begründung dieser Resolution sprachen Abg. Dr. Ritter von Demel über die Sprachenerlässe für Schlesien, Abg. Franz Hofmann für die Einigkeit der Deutschen, Abg. Doctor Menger über die Lage der Deutschen in Oesterreich, Abg. Dr. Lecher über den Ausgleich mit Ungarn und Abg. Karl Türk über eventuelle Ausgleichs-Unterhand-lungen. Czechische Blätter berichten, der böhmische Landtag werde zwischen dem 13. oder 15. März zusammentreten. Nach einer der «Pol. Corr.» aus Petersburg zugehenden Meldung sollen die Befürchtungen, welche in manchen dortigen Kreisen durch die sich unter den Albanesen zeigende Bewegung geweckt wurden, durch die letzten Berichte aus Macedunicn zum großen Theile zerstreut worden sein. Die Haltung, welche die Pforte nunmehr gegenüber dieser Bewegung beobachtet sowie die jüngsten Weisungen des Sultans an die Valis der genannten Provinzen lassen die Erwartung als berechtigt erscheinen, dass ernstere Ausschreilungen der Albancsen nicht erfolgen dürften und das» die Regierung solchen Gewaltthätigkeilen jedenfalls rasch ein Ende setzen würde. Nach einer der «Pol. Corr.» aus Athen zugehende« Meldung constatieren dort eingelaufene Berichte, dafs auf Kreta von englischer Seite die muhamedanische Bevölkerung in auffälliger Weise begünstigt und auf die Kräftigung dieses Elementes hingearbeitet werde. Zu diefem Zwecke werden von den Engländern Bemühungen aufgeboten, die nach Kleinasien ausgewanderten Muhamedaner zur Rückkehr nach der Insel zu veranlassen und sollen bereits einem großen Theile derselben die für diese Reise erforderlichen Mittel zur Verfügung gestellt worden sein. Besonders ostentativen Charakter habe das Verhalten der Engländer in Kandia anlässlich des Bairamfestes getragen, bei welcher Gelegenheit sie den Muhamedanern ihre Sympathien in mannigfachster Weise kundgaben. Ein bezeichnender Vorgang sei es ferner, dass ill Kandia die Verbreitnng eines allegorischen Bildes, welches die Zerreißung der Ketten Kretas durch die vier Mächte darstellt, von den englische" strenge verboten worden ist. , ^ Aus London wird gemeldet, dass o" ,-lungen über die zwischen England ul>o ^ reich in Afrika schwebenden Fragen el^., Verlauf nehmen, als man erwartet h"tte M° > ^ aus in günstiger Weise entwickeln. Auf ° 5 sei man von dem aufrichtigen Wunsche M ^. möglichst weitgehendes Entgegenkommen zu e>^ ll schaftlichen Verständigung zu gelangen- ^ tentionen und die sich daran knüpfende»'^^ werden dnrch den Zwischenfall von M a ^ man französischerseits keinerlei politische Beoc ., lege, nicht tangiert. Mit der beabsichtigten ^. einer Kohlenstation in Ma scat habe F"' ., der französische Botschafter in London ^'^ soll, keine politische, auf territorialen 3M Action im Auge gehabt. ^^-«^ Tagesueuigleiten. ^ — (Graf Rechberg.) Der ge"ejc"H, > Minister Graf Johann Bernhard voll ^^h^ Rothenlöwen stammte aus einem >^ «^ schlechte. Am 17. Juli 1806 geboren, ""^5' 1628 Attachi der österreichischen GesandtsG ,^ 1830 Legationssecretär in London, 1633 <9>^ in Darmstadt und 1836 in Brüssel. Nachd^l einige Zeit in der Wiener Staatstanzlei gea ^ wurde er 1841 österreichischer Gesandter "^ 1843 in Rio de Janeiro. Er kehrte 1647 ^ zurück, begab sich 1849 als Bevollmacht «^ Centralgewalt nach Frankfurt. Mitte 1U53 w ^, Fcldmarschall Radetzly für Civilangelegenhe^ ^ I bllroisch.vcnetialüschen Königreiches beigegeve' ^ zum Präsidialgesandten beim Bundestag e ^ 17. Mai 1859 wurde er zum Mimsterp^, nannt und übernahm das Portefeuille ^s F des kaiserlichen Hauses, musste zwar im "^ das Präsidium an den Erzherzog Rainer a" ^ aber noch Minister des Aeußern, bis 2?- ^ ^ Graf Mensdorff-Pouilly sein Nachfolger l0>" war Mitglied des Herrenhauses. M^ — (Mord ans Aberglaube.) -^ aus Semlin vom 23. o. M.: In Serbien y ^ dem Volte der Aberglaube, dass die SaM^ü, Radovan irgendwo in der Erde vergrabe" l^ selten bilden sich ganze Vauerngcllossenich"> ^ vereinten Kräften diesen Schätzen nachspüre',^ Vauerngesellschaft war oiesertage in der O"^ ^H am Wcrle und ein Vauer, Theodor Paj""' ^ seine Frau Marinta mitgebracht, welche a ,^ mit ansah, wie die Männer im Schniew ^" gesichtcs die Erde aufwühlten. Da fagte e"^ ^> gräbcr, er habe gehört, dass es nur "" ^o/ Schätze zu heben, weim ein Mensch dabel ^ ,'> Schatzgräber blickten einer den anderen sl U.- ^ einer derselben wies mit einem Winke .^ Pajkovic hin und wandte sich mit einem ".^ an Pajkovic selbst. Dieser hatte den ^ia O^, sagte: «Gut, sie möge sterben; es gibt «oh ^ auf dieser Welt!» Kaum hatte er diese M^ ^, da krachte ein Schuss, der das arme ^.^ streckte. Krampfhaft gruben die aberglalU ^,^ angesichts der Leiche die ganze Nacht hl^/v Z)er Zoctor. Roman aus dem Leben von L. Ideler. 4b. Fortsetzung. «Er trägt absichtlich eine Verkleidung und macht fremde Geldspinden auf,, sagte sie. «Er ist mir sehr unheimlich. Ich wollte, er wäre erst fort!» «Ist er Ihnen so lästig?» forfchte Rauenthal. Sie erröthete leicht. «Es kam gestern zu einer Aussprache zwischen uns, die ich nur zu gern vermieden hätte!» Dem Doctor stockte das Blut in den Adern. «Und Sie?» fragte er athemlos. «Ich war ehrlich und sagte ihm, er möge mich als eine gute Bekannte betrachten, mit der man einige vergnügte Stunden verlebte», entgegnete sie. «Erschien es auch glücklicherweise gar nicht weiter übel zu nehmen. Im ganzen hat er wohl andere Pläne, und nur in dieser Waldstille, in dem steten Zusammenleben ist er auf solche Gedanken gekommen. Ich betrachte Sie natürlich als meinen Freund, Herr Doctor», setzte sie ernst hinzu, «wenn ich Ihnen solche Mit« theilungen mache!» «Der bin ich auch!» versicherte er ihr warm, aber er war doch nachdenklich geworden. Dass er selbst Agnes liebte, wusste er sehr genau, aber er sah diese Neigung als eine total hoffnungslose an; die Vergangenheit stand zwischen ihm und seinem Glück. Und doch war ihm der Gedanke ein unerträglicher, sie als die Braut eines andern fehen zu sollen. Und so nahe war diese Gefahr gewesen! Noch war sie vorübergegangen, aber wie bald wiederholte sich wohl bei dem liebreizenden Mädchen eine solche Bitte eines anderen Mannes und dann war sie ihm ans ewia verloren. Mitunter hatte er selbst daran gedacht, um ihre Hand zu werben. Er war ein vermögender, unabhängiger Mann, der, wenn er auch seine ärztliche Praxis niemals wieder aufuahm, wohl imstande war, sich eine eigene Häuslichkeit zu gründen. Agnes war lieb und gut gegen ihn; sie schenkte ihm ihr Vertrauen, das sie wahrlich an keinem Unwürdigen verschwendete, aber war es nicht vielleicht nur großes Mitleid, das sie so weich gegen ihn stimmte? Würde sie nicht doch, wenn er die Hand nach ihr ausstreckte, erschrocken zurückweichen? Und das wollte er um jeden Preis vermeiden. Er wollte ihr Bild im Herzen behalten, klar und ungetrübt, wie er sie zuerst gesehen hatte in der Waldstille von Ehorin. Das junge Mädchen täuschte sich aber völlig, wenn sie dachte, dass der Engländer seine Bewerbung nur aus einer vorübergehenden Laune, einer Art Badelangeweile, aufgenommen hätte. George Wilson war eine sehr zähe Natur. Unter der Maske scheinbarer Gleichgiltigteit hielt er eisern an seinen einmal gefassten Plänen fest und als Agnes ihm auf feine directe Erklärung mit einem ebenso bestimmten «Nein» antwortete, war er nur deshalb fo unbekümmert, weil er gar nicht daran dachte, dass dies ihr letztes Wort sein könne. Er beabsichtigte, sie zu erringen, ebenso, wie er alles andere daran setzte, einen andern großen Plan auszuführen, auf deu er seit Monaten still, aber unablässig hinarbeitete. Lächelnd sagte er sich, dass er seinem Ziele schon bedeutend näher gekommen sei; nur ein Ring fehlte noch ill der Kette, die er fchmiedete, dann musste das Wagestück glücken und er war reich — sehr reich sogar. Dann musste Agnes die Seine werden, sie verliehen Deutschland und siedelten sich _________.....______________.....- , ^4 drüben jenseits des Oceans irgendwo an^ ^'j und rechnen Mr. Wilson, und selbst p' ^ Bekannten ahnten nicht, welche ungehe"^ Ail brccherischen Pläne sich hinter dieser gM dem gleichmüthigen Wesen verbargen. ^ ^ Voll einem weiten Spaziergang I.„i,t^ Gesellschaft zurückgekehrt. Es war ^F<, Abend und die Bewohner des kleinen.^^ Plaudernd vor den Hausthüren. D/e ^, zj ^ grüßten ulld die Leute nickten freundlich „v^ zu. Man kannte fich ja schon untett' /^ Doctor kannten alle, den freundlichen, " ^ jungen Mann, der fo trank gewesen '"" ^ noch so elend aussah. ^ s^ Auch die alte Frau Krause hatte ^ ^ angelegen sein lassen, die Freundschaft ^,. gebigen Herrn zu pflegen. Sie kam ol.^. »^ Wohnung des Doctors und gieng >' ^ wieder von dannen. Sie hatte in u)l l bescheidenheit bereits viel erhalten. «^ Heute aber stand sie sonntäglich ^ ^ einigen Nachbarn zusammen auf der S" ^ Hausthür, und inmitten dieser G^ d>^ Mann, der städtischer gekleidet war, ""^ >,', und eine Bahnmützc trug. Mr. ^,,,d>^ sehr aufmerksam diesen Mann, der sich, M^,. gehenden nicht kümmerte. Erst als dle ^l^ die Fremden grüßten, sah er auf ^M!>^ in das Gesicht des Doctors, der neben vorübergieng. , (Fortsetzung folgt) l ^^ZckungNr.49. ^ I.März 1899. ' °^' sie NM^"^" graute. Den gesuchten Schatz - 3 d't Nrk. ^ nicht und in der nächsten Nacht Ml boi, 7," '"tgesetzt werden. Allein die Behörde °He ^ °"^ Aberglauben verübten Morde und , .,, ^ s. F^raber hinter Schloss und Riegel sehen. . hZt Htt "V^londeres Kunststück».) Der .Maus," inke ^"" ^""stag nachts in ein ,! ?," Laune l-i^ T"borslraße in Wien, wo er sich sehr :,! ? °ußene 5 plötzlich erhob er ein gefülltes Glas ^ 2^"" KlM^""" ^sten, dass er jetzt ein ganz ' !^^°r trin» ^igen werde, und zwar, wie man ^> di/""! "msse. Kaum gesagt, sehte er das ' 7 ^tchtt' " . hatte thatsächlich Phosphor getrunken. !«i "lnheni« '" bewusstlosem Zustande in das Spital /'UebH" Glider. Wiederholt hatte er erklärt. d ^ (Pas ^3 sei. Das Motiv ist nicht bekannt. ^tellun/im^^ Teleskop) für die Pariser ^" Vie ^ "^" ^^ geht seiner Vollendung ^lii^ ^ "bjettivüssnung wird 1'/. Meter, die ^ die ^ "lcht unter einer drehbaren Kuppel, b°"z°ntale?^"' ^"^ Ausstellung, sondern erhält "°" den c> ^ ""s gemauertem Unterbau. Das ^ Vlll^^^^^bjecten erhält es durch einen be- "^gelosten « """ zwei Nieter Durchmesser. Die ^als i. l"r dieses Riesenrohr werden nicht ,^ (Seu ? ^""' betragen. !^örun . " berühmten Pulver- ^ ^k briti?^ beunruhigt die Erinnerung an Guy "' bch man -'!> deputierten noch immer in solchem Elastes ei ^ die Kellerräume des West. !1 "gründe. /"erlichen Besichtigung unterwirft. !. ° Anlacht ^ ? "^^ etwa wieder einmal der ^ iu sdrpn e" lst. das Parlamentsgebäude in ^.7"' ein 3"'- ^" "nigen Tagen stiegen ein ^ in ihren l?"?"lpector «nd ein Piquet Helle- , Malten ,/!'^"lchen Trachten unter der Führung ^l> un^ .^lp"nten Officiers in die Keller- ,ber Gag. >. ^'"'^" zwanzig Minuten lang in- 3" Kittels lll, ^"lserleitungen spazieren. Obwohl > ^ Nesickf "^"°^ ^^hell erleuchtet sind. führte ?> ^t s-^"UU"ll.sco!nm:ssion dennoch kleine Blend- .'«,."^'gunä /. ^ Nespect vor der Tradition. Als ^ "'lt d",n ^ ""^ aieng jeder beruhigt nach ^^ Kön «/?"elMen Bewusstsein, von dem ^! ^greiche eine große Gefahr abgewendet in Sibirien.) Um ^ 6^ fallal ... l.^""^ibirien über den eisbedeckten ^ t>./ ^n unk '.^"" ^ ein See. der eine Länge '°" ./Aschen R^ breite von 80 km hat. - ist ^c ,Muren V"wng «>in Riesenschiff, kerr^-doat, >l^7?he^ ""^"Wen erbaut worden. Dies ^ L ^tüclen b? ^ beim Transport zerlegt und in i' 'n V'"t du chbr?cf,/""" ^lien getragen werden. ^«>^"le. 25 3?'^ es eine Eisdecke von 1 m X?Ner übers^ ""'^'""llggons können aus diesem ><' '""den B^?^"' ^""' nächsten Jahr an der mongolischen Grenze ^>>" leinen m'^ genießell, diese», europäischen ^^^-^^.^ungen zu beobachten. ^ und blt ^ ^^ '" ^emeinderatl). ^> un? "bends^!?. ^.' Landeshauptstadt Laibach ^»""i!>' bem Vo"s /"^"^'"liche Sitzung ab. au ^'l.^bie Nlitt^? ^ung machte Bürgermeister "°" dem Ableben Ihrer z>' ?" de^V°2u. MariaImmaculata, ^e^"b°ch. K^'HUfs'ereines vom -Rothen b.7 ^d "^, den GM,^urgermeister gab namens der ^>chw ^^"ete a« '"^en des tiefsten Beileids Aus- ^z 3" ^^' ' °°ls dies im Sitzungsprotololle ^'^3^ die Mittheilung, '^° 2?"W.^is5"lser anlässlich des Aller-^> 1^ hat, dass die ^ ^ühr,^N(.^^"' Madchenschule den Namen: ^z'r >Ugten^°he Auszeichnung gereiche der l»ii^ .^»"ci^ "'""ls ae«? ^ und werde sicherlich mit H'h ^"th ^"°nunen werden. <'. aZ>Niädch.'^°zar bemerkte, dass die U>2 "" den 3"' w Jahre 1895 gegründet ^>V'lt btinal,'??"'n Folgen des Erdbebens V">Rn 2 dtiba^ .scheitert; nur der Energie des ^!lt. stellte Wickelnd« ^I^ ^" danken, dass die sich ^ "erd^" Anlraa 1"? '"lfnet werden konnte. >^'<.^iner Zt,^?s der Bürgermeister be-^^t?U"g in <,.. l^"l dem Kaiser für diese Weise den Dank des ^^"ion ^"e zu bringen. Der Antrag Nach Uebergang zur Tagesordnung berichtete der städtische Commissar Tomec über die Beschaffung des Eises für die städtifche Schlachthalle. Infolge des außerordentlich milden Winters konnte das nöthige Eis-quantum in der Umgebung Laibachs nicht aufgebracht werden und musste daher das Eis aus Körnten bezogen werden. Die Kosten haben sich dadurch außerordentlich erhöht und dürften über 1200 fl. betragen. Der Referent stellte daher den Antrag, dass die Gebüren für die Benützung des Eiskellers entsprechend erhöht, und zwar verdoppelt, respective verdreifacht werden sollen. Gemeinderath Kozak wies bei dieser Gelegenheit auf die Vortheile hin, welche die Errichtung von Markthallen und der damit verbundenen Kühllammern für die Fleischer sowohl wie für die Consumenten mit sich brächte. Bei der Abstimmung wurde der Antrag auf Erhöhung der Gebürcn angenommen. Der Verwalter des städtischen Elcktricitätswerkes Ingenieur Ciuha referierte über die projectierte Erweiterung der Centrale des Elettricitätswertes. Die Anzahl der Consumenten mehre sich so erfreulich, dass den Anforderungen nur dann werde entsprochen werden können, wenn noch eine dritte Maschine aufgestellt und die Accumulatorenstation entsprechend vergrößert werde. Die Gesammtlosten würden sich auf 119.060 fl. stellen. Die Arbeiten wären der bestbekannten Firma Siemens & Halske als dem billigsten Offerenten zu übergeben. Der Antrag wurde ohne Debatte angenommen. Gemeinderath <3 ubic berichtete über den Erlass der k. t. Landesregierung in Angelegenheit der gewerblichen Fachschulen in Laibach. Die Direction der genannten Fachschulen hat in ihrem Schlussberichte über das Schuljahr 1897/98 die in jeder Hinsicht mangelhafte Unterbringung dieser Anstalt hervorgehoben. Das k. k. Ministerium für Cultus und Unterricht hat nun mit dem Erlasse vom 29. December 1898 hierüber bemerkt, dass eine Abhilfe gegen die bezüglichen Uebelstäude im Interesse der Schule dringend gebot n erscheine. Nachdem die Er-richtung einer Werlmnstcrschule baugewcrblicher Richtung in Laibach zwar im Principe in Aussicht genommen ist, die Verwirklichung dieses Projectes aber aus finanziellen Gründen in nächster Zeit nicht zu erwarten steht, erschiene es der Unterrichtsverwaltung sehr zweckmäßig, wenn für die Unterbringung der beiden in Laibach bestehenden Fachschulen — auch die Fachschule für Kunststickerei und Spitzennäherei ist in ungenügenden Räumen untergebracht — in einem zweckentsprechenden Gebäude derart versorgt würde, dass hiebei gleichzeitig auch aus die beabsichtigte Ausgestaltung dieser Schulen durch Angliederung einer Wertmeisterschule zu einer Staatsgewerbeschule Rücksicht genommen würde und die seinerzeitige Unterbringung dieser erweitertcn Anstalt gesichert wäre. Infolge des erwähnten Erlasses hat die l. l. Landesregierung den Stadt-magiftrat eingeladen, für die Beistellung eines geeigneten Gebäudes Sorge zu tragen. Der Laibacher Gemeinderath hat bereits in seiner Sitzung vom 20. Februar 1896 den principiellen Beschluss gefasst, für eine Staatsgewerbeschule ein geeignetes Gebäude beizustellen. Die Unterbringung einer derartigen Anstalt, welche die mechanisch-technischen, die baugewerblichen und die kunstgewerblichen Fächer der gegenwärtigen Fachschulen umfassen würde, würde jedoch so hohe Anforderungen an die Finanzen der Stadtgemeinde stellen, dass dieselbe nicht imstande wäre, allein die Baukosten zu erschwingen. Der Referent stellt daher namens der Section den Antrag, dass die k. l. Regierung zu ersuchen sei, mit Rücksicht auf die große Wichtigkeit, welche die neue Staatsgewerbefchule nicht nur für Kram,, sondern auch für die umliegenden Provinzen hätte, einen. entsprechenden Theil — etwa die Hälfte — der Baukosten zu übernehmen. — Der Antrag wurde einstimmig angenommen. l Gemeinderath ZuZel berichtete namens der Nau-section über die der Firma Tönnies für die Erbauung des Augmentationsmagazins bewilligte Nachtragszahlung von 1065 fl. und stellte den Antrag, dass dieser Netrag aus dem Amortisationsfonde gedeckt werde. Der Antrag ^ wurde ohne Widerrede allgenommen. ! Sodann berichtete Gemeinderath Gogola namens der Regulierungssection über das Anerbieten der Pa-lusa'schen Erben betreffs Anlaufes ihres Hauses am St. Iakobsplatze seitens der Stadtgemeinde. Das Anerbieten wurde abaelehnt, desgleichen das Gesuch der Besitzerin Ataria Sustersic um Erhöhung des Kauf-schillinges für ihren an der Stadtwaldstraße zu Reg«, lierungszwecken abgetretenen Grund. Dem Hausbesitzer und Vierbräu er Adolf Perles wurde für die Abtretung des zur Regulierung der PreZeren - Gasse nothwendigen Grundes der Betrag von 1200 st. zugesichert. Den Hausbesitzern Anton Klein und Fr. Ravnihar in der Spitalgasse wurden 60 Quadratmeter Strahengrund behufs Vorrückung ihrer Häuser in die Baulinie abgetreten. Der Preis wurde mit 15 st. pro Quadratmeter festgestellt. Gemcinderath ZuZel berichtete über das Resultat der Verhandlungen mit dem Besitzer Franz Strukelj m der Bahnhofgasse betreffs Abtretung des zur Regulierung diefer Gasse nöthigen Grundes. Herr Otrulch hat sich nun bereit erklärt, den benöthigten Grund um den Ve-trag von 35.000 st. abzutreten. Der Antrag wurde mit dem Zusätze angenommen, dass auch die Eröffnung der neuen Mitloöitstraße in nächster Zukunft zu erfolgen habe. — Dem Besitzer Strehar an der Triesterst.alje wurden über Antrag desselben Referenten für den zu Nraulie-rungszwecken benöthigten Grund 20 fl. per Quadrat-tlafter angeboten. Gemeinderath Plan tan referierte in Angelegenheit des Ankaufes des Häuschens Nr. 7 an dec Raoeyky. straße (Eigenthum der Congregation der barmherzigen Schwestern) zu Regulierungszwccken. Der Coogregation wurden 5000 fl. als Kaufpreis angeboten. Dem Beiher Josef Aelko au der Triesterstraße wurde für abgetretenen Grund eine Entschädigung von 6 fl. per Quadratmeter bewilligt (Referent Gemcinderath Klein). Gemeinderath Pavlin stellte und begründete den selbständigen Antrag, dass der Stadtmagistrat beauftragt werde, ein motiviertes Programm soivic einen allgemeinen Plan für den Bau der städtischen Markthalle unter Berücksichtigung eines hiefür geeigneten Bauplatzes zu verfassen und dieses Operat binnen Jahresfrist dem Gemeinderathe binnen Jahresfrist zur Beschlussfassuna. vorzulegen. Die Anträge find mit einer umfassenden und detaillierten Rentabilitätsberechnung mit den gegenwärtigen Verhältnissen des Laibachcr Marktes, sowie mit amtlichen Daten zu motivieren, aus welchen auf der Einfluss der Markthallen auf die Entwickelung unserer städtischen Verhältnisse geschlossen werden könnte. Zu diesem Zwecke sei ein Credit von 500 st. aus den Ueberschüssen des Vorjahres zu bewilligen. Der Antrag wurde nach einer längeren Debatte, an welcher sich Vicebürgermeister Dr. Ritter von Äleiweis sowie die Gemeinderäthe Gogola, Predoviö, Zabukouec und Kozak bethciliglen, mit ansehnlicher Majorität angenommen. Gemeinderath Oubic motivierte seinen selbständigen Antrag betreffs Aufnahme des sogenannten Erdbebenzuges in die ständige Fahrordnung der l. k. Staatsbahnen und beantragte ein diesbezügliches Gesuch an die k. l. Aetriebs-direction in Villach. Der Antrag wurde einstimmig angenommen. Sodann wurde die Sitzung um halb 8 Uhr abends geschlossen. ______________ ---(Handels- und Gewerbekammer in Laibach.) In der gestern nachmittags abgehaltenen Plenarsitzung wurde die Neuwahl des Kammerpräsidiums für das Jahr 1899 vorgenommen. Gewählt wurden einstimmig Herr Johann Perd an zum Präsidenten, Herr Anton Klein zum Vizepräsidenten und Herr Johann Banmgartner zum provisorischen Präsidenten. — (Die Kaiser manöver in Kür n ten.) Für die heurigen Kaisermanöuer in Kärnten wurden, wie gemeldet wird, bereits in mehreren Schlössern in der Nähe Klagenfurts Unterkünfte für den Mollarchen und das Gefolge sowie für die Manöverleitung sichergestellt. — (Der « S i ttiche r h o f.») Laut einer uns zugehenden Mittheilung wird das infolge des Erdbebens unbenutzbar gewordene, dem krainischen Religionsfondc gehörige Gebäude «Sitticherhof» am Alten Marke zu Mietszwecken adaptiert; die bezüglichen Arbeiten werden fchon im Laufe des Monates März d. I. in Angriff genommen werden. —6. — (Auf den Unterkrainer Bahnen) wird sich die Perfonenbeförderung insoferne angenehmer gestalten, als die bisher für die Gütermaniftulation verwendeten gemifchten Züge der Linie Großlupp - Rudolfswert voraussichtlich ab 15. März in Personcnzüge verwandelt werden; die bedeutenden, durch das nothwendige Verschieben und die Gütermaniftulation hervorgerufenen Aufenthalte wurden von dem reiscnden Publicum sehr bekrittelt. Diese günstige Aenderung ist dadurch möglich geworden, dass ein Theil der bisher benutzten schweren Güterzugslocomotiven durch eine größere Anzahl leichterer, für die Personenzüge bestimmter Locomotiven ersetzt wurde. — (Der Ausschuss der «Sloven ska Ma tica») hält Mittwoch den 8. d. M. um 5 Uhr nachmittags in der Vereinslanzlei eine Sitzung mit folgender Tagesordnung ab: 1.) Mittheilungen des Vorsitzenden; 2.) Gcnehmignng des Protokolles über die li5. Ausschusssitzung; 3.) Bericht der literarischen Section; 4.) Bericht des Secretärs; 5.) Allfälliges. — (Waidmännifches.) Im abgelaufenen Jahre kam im politischen Bezirke L a i b a ch Umgebung folgendes Wild zum Alischusse: 1 Stück Rothwilo, 426 Rehe, 1312 Hasen. 6 Kaninchen, 19 Stück Auerwild. 98 Stück Haselwild. 782 Rebhühner, 699 Wachteln. 93 Wald- ulld 406 Moosschnepfen, 9 Wildganse 622 Wildenten. 68 Füchse. 7 Marder. ", II"^/ F. a)-ottern. 3 Wildkatzen. 9 Dachse. 9 Uhus, 28 Eule,:, 180 Habichte, Falken und Sperber. —o. —. (Wahl.) Bei der am 15. v. M. stattgehabten Constituierung des Ortsschulrathes in Ncm, Bezirt ^-lem, wurden folgende Functional gewählt: Pfarrer Ianko Kista in Ran zum Obmanne, Alois Ierman aus Rail zu dessen Stellvertreter, Peter Suetlin. Johann Koöar. Alois Ierman aus Ran und Peregrin Node aus Zice zn Mitgliedern, serner Johann Griar aus Rau und Michael Zupanc aus Zagorica zu Ersatzmännern. —o. — («Cosisce» in Krain bürg abgebrannt.) Man schreibt uns aus Krainburg: Die aus dem Laibacher Zeitung Nr. 45________________________________364__________________________________ I.Ma^A Margarethenberge befindliche, Herrn Johann Cof gehörige und nach ihm benannte Gastwirtschaft — ein wegen seiner herrlichen Aussicht beliebter Ausflugsort der Krain-burger — ist in der Nacht vom Sonntag auf Montag niedergebrannt. Das Feuer, dessen Cntstehungsursache unbekannt ist, brach gegen 11 Uhr nachts aus, als schon lange niemand mehr in der Gastwirtschaft sich befand, und äscherte binnen kurzer Zeit den hölzernen Van vollständig ei». — (Von der Erdbebenwarte.) Heute nachts gegen 11 Uhr 45 Minuten verzeichneten der Mkroseismograph und das große Horizontalpendel ein auswärtiges Beben. Nach dem Vebenbildc zu schließen, dürfte der Ausgangsort etwa 600 bis 700 k,n weit entfernt sein. Hauptausschlag 3 mm am Mikroseismo-graphen; Richtung vorherrschend S.-N. — Vergangenen Sonntag am Morgen verzeichneten alle Instrumente den Vorbeimarsch der Artillerie; die Ieichnungen sind sehr charakteristisch und von einer seismischen Bewegung wesentlich verschieden. ö. — (Deut sch-ti st err eichischer-Mittelschultag.) Mit Zustimmung der Mittelschuloereine hat der vorbereitende Ausjchuss beschlossen, die siebenten deutsch-österreichischen Mittelschultag im Jahre 1900 abzuhalten. — (Schülerproduction.) Am 25. Februar abends wurde vom hiesigen Zitherlehrer Herrn Petrit im Schweizerhause eine Schülerproduction, zu welcher nur geladene Gäste, Eltern und Freunde der Schüler Zutritt hatten, veranstaltet, die sehr animiert verlief nnd Zeugnis gab, dass sich das anregende Zitherspiel in unserer Stadt immer mehr Bahn bricht. Der fleißige Lehrer Herr Petric lann mit dem Erfolge zufrieden sein. — (Unglücksfall.) Am 24. v. M. waren die Arbeiter Josef Zupaniii, Johann Vidmar und Alois Pajk bei lcm 39'/, zwifchen den Stationen Sittich und Rooockendorf der Linie Laibach-Rudolfswert mit dem Abladen von Bahnschwellen beschäftigt. Hiebei geschah es, dass eine der durch Thau feucht und glatt gewordenen Schwelle« den Händen des Josef Zupanöit entglitt und ihm so unglücklich auf den linken Fuß fiel, dass der Fuß-rücken fast ganz zerquetfcht wurde und diefe schwere Verletzung für den Genannten eine bleibende Arbeitsunfähigkeit nach sich ziehen dürfte. —ilc. — (Tödlicher Unfall.) Am 16. v. M. fiel dem Knappen Franz Medvesek des Trifailer Bergwerkes cin von einem mitarbeitenden Knappen losgebrochener Felfen derart auf den Fuß, dass Medvescl ins Civilspital nach Laibach überführt werden musste, wo er infolge der erlittenen Verletzung am 27. v. M. starb. __> — (Explodierende Cigarette n.) In der hiesigen k. l. Haupt-Tabalfabrik wurden diesertage unter Oberaufsicht des Herrn Hofrathes Hillerbrand aus Wien mehrere hundcrttaufend Stück Cigarette» stückweise untersucht, ohne dass darin irgend eine Art von Sprengstoff aufgefunden worden wäre. — (Erwerbsteuer-Coutingentcommis-sion.) Die gestrige «Wiener Zeitung» veröffentlicht die Liste der Erwerbsteuer-Contingelttcommission, welcher 13 von den Erwerbsteuer «LandescomMissionen und 13 vom Finanzminister ernannte Mitglieder sowie je 13 Stellvertreter beider Kategorien angehören. Das Herzogthum Krain ist in der Commission durch Dr. Danilo Maja r o n, Landtagsabgeoroucten und Advocate» in Laibach, vertreten; als dessen Stellvertreter fungiert Johann Gogol a, Notar in Laibach. — (In Abbazia) sind in der Zeit vom 17. bis einschließlich 25. Februar 582 Gäste zum Cur-gebrauche eingetroffen. — (Telegraphen-Verkehr nach la Paz in der Republik Bolivien.) Telegramme für la Paz in der Republik Bolivien sind nur auf Gefahr des Aufgebers und via. Lissabon-Madeira zulässig. — (Demolier« ngsarbciten.) Diesertage wird mit der Abtragung des Arcetischen Hauses an der Petersstraße begonnen. Ebenso wird auf dem Fischplatze das Atrukclj'sche Haus demoliert werden. Letzteres Object erscheint insoferne von einigem Interesse, als darin seinerzeit der erste Jahrgang der neuerrichteten Lehrerinnenbildungsanstalt provisorisch unterbracht war. — (Per son alnach richt.) Das l. k. Oberlandesgericht für Steiermark, Kärnten und Krain hat den Nechtspraktikanten beim Landesgerichte in Laibach Dr. Victor Murnik zum Auscultanten für den Grazer Oberlandesgerichtssprengel ernannt. — (Oeffentlichkcitsrecht.) Der Minister für Cultus und Unterricht hat das dem Stifts gymnasium in St.-Paul für die vier unteren Classen verliehene Recht der Oeffentlichkeit auf die fünfte und sechste Classe für das Schuljahr 1898/99 ausgedehnt. — (Oeffentliche Gewaltthätigkeit.) Im Gasthause des Friedrich Berdais in Sava, Gemeinde Nossbüchl, tranken am verflossenen Samstag abends die Bauernburschen Martin Kepa und Martin Skofic, beide aus Sava, Brantwein. Um 10 Uhr entfernten sich dieselben stark angeheitert aus dem Gasthause mit dem angeblichen Vorsatze, sich nach Hause zu begeben. Dies thaten sie auch. Unterwegs jedoch gewahrten sie im Hause dTclenramme,) Budapest, 28. Februar. Die abtretenden Minister verabschiedeten sich heute von der Beamtenschaft, worauf die neuernannten Minister die Vorstellung der Beamten entgegennahmen. Handelsminister Hegedüs betonte in seiner Ansprache, dass er dem neuen Wirkungskreise fern stehe, er habe sich aber für verpflichtet erachtet, dem Rufe Seiner Majestät zu folgen, indem er auf die Unterstützung der Beamtenschaft rechne. Er bat die Beamten und die öffentliche Meinung, von ihm nicht zu viel zu erwarten, indem ein Zurückbleiben hinter den Erwartungen beschämend, ein Uebenreffm derselben jedoch ehrend sein werde. Die Rede Hegedüs' wurde mit lebhaften Eljen-Rufen aufgenommen. Budapest, 28. Februar. Sämmtliche oppositionellen Parteien hielten heute abends Conferenzen ab. Die Partei-Delegierten bei den Friedensverhandlungen legten das abgeschlossene Compromiss vor, welches einstimmig genehmigt wurde. Die Partei-vorstände verständigten hievon den Ministerpräsidenten Kolumcm v. Szell. Iu Parlamentskreisen verlautet, die Nationalpartei werde am 2. März we Auflösung beschließen. Sämmtliche Mitglieder dürften in die liberale Partei eintreten. Budapest, 28. Februar. Die Mitglieder der liberalen Partei mit sämmtlichen Mitgliedern des neuen Cabinets erschienen corporativ bei Baron Vanffy, um sich von ihm zu verabschieden. Die Ansprache Poomamcztys beantwortend, sagte Baron Banfjy, während seiner ganzen Laufbahn habe O ... wusstsein erfüllt, dass der Dienst fü^^ Vaterland volle Hingebung erfordere. "^^ gelang, Erfolge zu erzielen, fo verdanke er A> hingebenden Unterstützung der Partei. ^ ^ der politifchen Lage wolle er nicht berühren, biete sich hiezu in Zukunft eine Gelegenheit" ^ Budapest. 1. März. In der he"Nge" ^., der liberalen Partei gav Ministerpräsident ^> führliche Erklärungen ab, indem er seine "".M liche Anhänglichkeit an den Dualismus, iM ^ Ausban eines einheitlichen ungarifchen Stages ^ Nach einem Rückblicke auf die letzte Par? ^ fetzt Szell die Einzelheiten des Comproimll^y Opposition auseinander, empfiehlt dasselbe w ^ bittet um Unterstützung der Partei und e^! werde sich auf die liberale Partei stützt ^ Unterstützung aller mit Vergnügen annch»"''^ im Nahmen der liberalen Partei auf Orunv v^ Programmes ihm Unterstützung gewäh^ ^. Der Antrag auf Annahme der CompronU^^ sowie auf Votierung des Dankes an Sze" ^l, Lösung der Krise und auf Zusicherung vo"^ ^ stützung feitens der Partei wurde ellly genommen. Erkrankung des Papstes. (Original'Telegramm?.) ^uljl Rom, 28. Februar. Die «Agenjia A,> meldet: Der Papst, welcher gestern in der" ^' halb 11 Uhr vormittags bis halb 2 Uhr/H^ die Glückwünsche von Mitgliedern des dtp'".st Corps anlässlich des bevorstehenden Ia^est^k Krönung entgegengenommen hatte, fühlte l^sij Empfange ermüdet und klagte über Kälte, ^ ihm seit zwei Tagen empfindlich fühlbar nM ^F morgens stellte sich Schmerz in der Seite el"^ Dr. Lapponi, welcher den heiligen Vater " ^ suchte, constatierte Fieber. Er rieth ihm, 0" F hüten und empfahl absolute Ruhe. ^ ^A gewiss, dass der für den 2. März anbera""^ sicalempfaug unterbleiben und der ^apst ^^ j< nicht, wie er beabsichtigt hatte, eine M> Hauskapelle lefen werde. .gj^ London, I.März. Reuter-Meldung./ Der Papst hatte heute einen längeren "' Anfall. Frankreich. ! (Original-Teltgramme,) i^ Paris, 28. Februar. (Senat.) ^M den Gesetzentwurf, der jeglicher Tyrannel H-Thor öffne. Iustizminister Lebret bittet, ^!» entwurf zu votieren, der in keiner 23^ F^ verletze. Das Revisionsverfahren in b?" /A Kammern werde öffentlich fein. Die Regler" ^ Wahrheit und Gerechtigkeit und fei überzeAzU Gesetzentwurf zur Beruhigung beitragen w" z ^ bekämpft den Gesetzentwurf. Ministcrpra"" ^ sagt, er sei sich seiner Pflichten bewusst. l^F habe er den Gesetzentwurf, der von der rep ^^ Majorität der Kammer genehmigt wurde, „ ^. Das beweise, dass die Regierung "iewa.M Gruppierungen und gewissen Ligen ein .^ ^ leihe. Der Entwurf beschränke in ^e^/ die Garantien des Angeklagten. Das S" ^ suchungsmaterial werde in Druck ^ D. j/ Die Regierung wünsche daher, dass ^ gefällt werde, vor welchen: sich alle be"gA^ nähme von revoltierenden Narren. Der ^ ffv. schließlich die Vertrauensfrage. Sena^M Rousseau sagt, der Kampf gegen die ^"«W^ werde sich bei den vereinigten Kammern ^^,nl. Hofes fortsetzen. Er protestierte gegen "" ^s der Politiker in die Justiz, welche das i^A, des Reiches gegen verirrte Massen bilde" ^ ! Senat beschloss mit 155 gegen 125 ^ / , Eingehen in die Specialdebatte. Mor^ ^ Debatte fortgesetzt. .,F"' Paris, 28. Februar. Der Senat "^ mit 155 gegen 125 Stimmen das ^"^F SMialdcbatte. Die Fortsetzung der Very"' !. hierauf auf morgen vertagt. <,t ^k Paris, 28. Februar. Der Se" F,'' Debatte über den Gesetzentwurf, durch ' F^ sionsprocesse der Strafkammer des Cas>^ ^^ genommen und den vereinigten Mw'" A^.^ twnshofes übertragen werden sollen, f^'Msl!'^ laye vertheidigt die Vorlage, da sie e'U .^^ ches Beruhigung schaffen werde. Der <^" ^ wortete dann den Entwurf vom gesey ^/,.> punkte, kritisierte dio Haltung der SW> ^,', Eassationshofes. deren Aefchluss "icht s,F^ Autorität haben würde, drückte sei" ,^ ^ die Angriffe der nationalen Armee aus » die Haltung des Generals Roget hin» » _____________________________________36^__________________________ 1. Milrz"1899. Wien 2.^2^""""' ^ ^daaom. "^bruar. (Orig.-Tel.) Der Director '"Dr ^'""^ und des Mädchengymnasiums Pro- ^ lnitta.« V^"ar. (Orig.^Tel.) Der Kaiser be-ch u^ A die Michetti-Ausstellung iin Künstler, ^lelluna n «/" Anschlüsse daran auch die Studien- ^Augenschein. ^^'nist,^"ö- (Vrig.-Tel.) >>Wr. Ztg..^ Der "ncaiz, "nannte den Steuereinnehmer Karl ?". ^lusch , e" Haufttsteueramts-Controlor Io- ^kueiei^l ^ Hauptsteuer^Einnehmern und "''^ntioln ?" ^"° Grebenc zum Hauptsteuer- ^zz^^el der Finanzdirection Laibach. ^lugetommene Fremde. ^> 26 c> Hlltel Elefant. ^?' Villas^°l- ^»nöariö, Bauunternehmer, Selce. ?^lin. H''"^er. Grafenbrunn. - Zavodnil, Privat. ^^ ^.^'ü'cl. Fischer, Stern, Gambrich, ^iV.^^ nl " °l"' Winder. Najer. Epstein. Eder, Savdel. «'°'. Piaa "^/."lm.. Warnvdorf. - FrieS. Hausen-^,l«'^ K,n,^ N"°nn. s, Gemahlin. Ma.dler, Kflte,, Trieft. - Pasche, Mm„ Altcnmarlt. - «°>> ^ i^"' ' V"'" Mdttlinss. - Verger. Priester. Kflte,. Idria. - Kostälitz, ^l^ Rudolf, Priester. Dornegg - Nlühweis, Kfm. z ""l 2b Verstorbene. ^illn?« Iebruar. Maria Kutar. Vebienerintochter, ^o.28 ^,^' ^armllltarrh. " ^' K°rM^^ ?'"^ln Iggel, gewesen« Vuch< ""ilüdterstraße 7, Oeä^mn, pulln. ^" 22 «> . A" Civilspitale. ,^^"ruar. Nndreas Slovsa, Nettler, 6b I.. ^"^N Maria Hribar, TaMnerin, 7b I., ^^^" "zar. TaaMnerin. 82 I.. Pneumonic. Aandestveater in Zaivach. »3. Vorstellung. Verade. Mittwoch den 1. März Sensations'Neuhelt! gum drittenmal« l <3ensation«.«euheit l Venefiz für den Sänger Iörünle Lenolr. Die Geisha ober die Geschichte eines japan. Theehauses. Ausstattungs-Opereite in zwei Acten von Owen Hall. — Deutsch von E. M. Noehr und Julius Freund. — Musil von S. Jones. Anfang halb 8 Uhr- Ende 10 Uhr. 93. Vorstellung. Ungerade. Freitag den 3. März Neuheit! Zum erstenmale: Neuheit! Her Star. Wiener Theaterstück in vier Acten von Herman« Vahr. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306-2 in. Mittl. Luftdruck 736 0 mm. 3 HZ »Z^ ff" l «wb b« Fimmel« I 8 LZ «<, F^lLN. 7436 76 ^. mähig heller ^ lj . Ab. 7450 14 N. schwach heiter 1. l? U. Mg. j 743 8 , -38 j NO. schwach , belvvltt ,00 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 0-4 > Nor» male: 1 «'. Verantwortlich« Nebacteur: Anton Funtek. «tn vllltgeb Hausmittel. Zur Regelung und Au'recht. Haltung einer guten Verdauung empfiehlt sich der Gekrauch der seit vielen Jahrzehnten bestbekannten echten «Molls Seidlih-Pulver», die bei geringen Kosten die nachhaliigste Wirkung bei Nerdauungsbeschwerden äußern. Original. Schachtel 1 fl. ö. W. Täglicher Versandt, gegen Post»Nachnahme. durch Apotheker A. Moll, k. u. t, Hoflieferant, Wien, Tuchlaubc» 9, In den Apotheken der Provinz verlange man ausdrücklich Molls Präparat mit dessen Schuhmaike und Unterschrift._________(201) 7-2 100.00U «roneu, »5.««» Kronen und lo.Uttft Kronen sind die Haupttreffer der großen Jubiläums UuK» ftellunstK'Lottevie. Wir machen unsere geehrten Leser darauf aufmerksam, dafs diese Treffer auch bar mit 20'/« Abzug ausbezahlt werden uud die Ziehung unwiderruflich am 18ten März 180S stattfindet. Franz Wilhelms abführender Wee von Franz Wilhelm, Apotheker in Neunlirchen, Nieder« österreich, ist durch alle Apotheken zum Preise von ö. W. fi. 1 — per Palet zu beziehen. Wer den Thee trinlen will, weil er z. B an Wicht, Mheumatismus oder sonst einem veral« teten Uebel leidet, soll von den acht getheilten Paketen durch acht Tage täglich eines mit einem Liter Wasser auf einen halben Liter einlochen, den abgelochten Thee durchseihen und zur Hälfte früh bei nüchternem Magen und zur Hälfte abends vor dem Schlafengehen lauwarm trinlen. -— Bei hartnäckigem Leiden soll der Thee beharrlich getrunken werden, bis das Leiden behoben ist (was oft nicht mit einem ganzen Paket erreicht wird). — Ist das tiefsteckende Leiden beseitigt, so hat man dann bloß zeitweilig, z. B. bei Beginn der vier Jahreszeiten, ein ganzes Palet zu verbrauchen, wodurch etwa vorhandene Krankheitsstoffe mit dem Urin und sonst durch die Unterleibsorgane ausgeschieden werden und man von weiteren Leiden befreit bleibt. — Während dieser Thee-Cur ist eine strenge Diät zu empfehlen und sind Speisen und Getränke, die den Magen beschweren, zu meiden; fette, ialzige, säuerliche, ftarl gewürzte Speisen, sowie Genuss von Bier und Wein sind nicht zu empfehlen. Vor Verkühlung und Nässe soll man (3811) sich während der »b Vallzisch« «ai<. «ubwl,.««»». ««rs7k«clt 4»/. . . , . lw«!.«0»z Vorarlberger Nahn, Vm. l8»t, 4°/, (div, St.) 2.,,. !00 fl, «, »« »0 10U - Un«. Golbrente 4»/, p« ««ss« ll» «0 l»a - dt°. bt». p« Ultimo .... Nö »0 l« -vto. Rentt ln Kronenwilhr., 4"/» stcuer d»°. bt,. Gilb« ll« sl., 4V,°/. l»l 4^> lL» 2, dto. slaa!« Obli«. (U»g. vslb.) ». I. 187L, b°/,..... «»(>«>' l«1 0^> bt,. 4»/,"/,2chllnlitzal°«bl.«Obl lN<>«0 lnl > 0 ><». Vrä»..«InI. k 100 ll, », W l«ll — l«< i>c dt». vto. k bOfl. 0.«» ,«l»z t>l»«d It,cih°Rt,. Grundentl.»^bligalione« . »>lb - Hl,poll>tlb.,0tst.. »oollLb»/, ». »«?.' 9?'?o Laiibelbaul, Otst,. 200 st. . . «4» 8» 247 5, Ot «5 — «nt,„l«b«n». «»».. »« ». 17? — 17» - »«lb W«« A< sl. «Vl . . 47l-474 — »Ul.N°be>lliacher».-«,2N0fl.«. 4«, - Oesterr. «orbwsstb. 800 fl. O. «44 l»0 »4H— bt». bto. (lit. N) 2«, fl. G. »5» ?l> »z? »5 «fag.D»!« «is«nb. lbN fl. V. . 0» »» l«0 »?> Kl<,al»tils»bal,,! 200 fi. V. . »«» 6b 3«, ,ö Kabbah» 200 fl. G..... ««'50 «?'- kübnorbb «erb.««, «« fl, «Vl. »0? ?° »0» 7k> tr«m!»al,«ss,,«r,,l7l»fl,e,«. —'— —— »to, b4 — ü^«'-«ramwaü «sl.«. lll3-ü0 »14 bo »w«r ««eallKlhntn. «ch. in «len l00 fl..... 10? — l0« — »isenoatinn,. Ltihg,, «trfit. »0 fl. 1!9 lw 150'- ,,«lbf»>ahl". Papierf. u. «..». »1-- 9g- Litstnaer Viauerci lW fl. , . l»8 50 159 — W,nt»n Glselljch,, l>ft,»«lp Pra«« «i!t,i.Inb, «e», 2 fl. 1,89 11»»»' balg«-Tarj, Elnnlol,!,:» 00 fl. 689 — »4? — „SchliVtÜtz,", P»P»«<. XX) ft. »06—»09 — ..»»,»«».", V»»l«i »- > »O. l«8- »SS - »«lb N«l« lrifailer Kot)lenti>.. «,z 4«/„DonllU'LamPffch. lonfl.IV. i?n— »««— Of«»« Lofe 40 fl..... ««-bo «7 — Palffy.«ole 40 sl. «Vl. . . . «. d0 «b 50 siolbtü lt^euj, Oest. «l.U.,10N. zo ,z zl>.^z ckothe» »«uz, Una, Oes. >,üfl. — — __-__ »tudollch.Uose l» sl . . . ,8 — L8-75 kalm-Lok 40 fl. IM. . . 8d ?» 8« 7 .... -'---------'— Dalulen. »unlten........ 5-?a »?« «Ossrancl.Glucl«..... 9b», 9'i", Deutsch, Nfichsbanlnot«» . . l»«-»7. 59>1», gtalienijche Uanluoten ... 44»» 44 « G»p<»«.«ub«l . . . ; . ; 1 11?^ , «7„ MAiA , S|. freundliches Sclxön mölDliertes Monatzimmer im I. Stocke, sonnseitig gelegen, mit Benützung des Gartens, ist vom 25. Marx ab Polanadamm Nr. 12 zu vergeben. Anzufragen im I. Stock. (7ö7) (706) Nc. II 177/99 1. ®bict ©eint t>ieftcjen 3)cpositenamte erliegen im 3)epojtteiii)auptbud)e sub ©anb III, 3fol. 92, SBerrt)Q^tuiig8 ^r. 826, in bcr SKafje 3ofi-f ^ieca oon Senofetfd), für bie ÜÄcjjen[ii[tung bet Sßfarrftrdje in ©cnofitjc^ für Äajpar ^ßieja laut ©c» fc^cibe« beS f. f. ©ejirfSgerictye« «Ibelsbcrg öom 18. September 1868, 3.58/81.00, feit 18. September 1868 sub 3 «rt 2, ber ©etrog per 30 fl. 40'/, fr. unb ber ©etraa per 28 fl. 41V, ft- «nb saut ©ejdjeibe« üom 21. Wooember 1868, sub I Art. 134, der Betrag per 44 kr., fohin zusammen 59 fl. 26 kr. seit mehr als 30 Jahren. Cs werden sonach die unbekanntwo abwesenden Eigenthümer dieser Depositen aufgefordert, ihre Ansprüche binnem einem Jahre, sechs Wochen und drei Tagen vom unten angesetzten Lage an. geltend« zumachen, widiigens die Depositen als heimfäll'g erklärt und für den Fiscuö an die Staatscasse übergeben werden würde. K. k. Bezirksgericht Smosetsch, Abtheilung I, am 22. Februar 1899. (669) 3—3 No I. 173/99 1. Edict. Vom k. k. Bezirksgerichte Gurkfeld wird bekannt gemacht, dass im dies-gerichtlichen D.posttenamte nachstehende Depositen seit mehr al« 30 Jahren erliegen: 1.) Michael uud Maria Simontit, Executionsmasse, Sparcassabüchel p^r 14 fl. 47 kr; 2.) Josef g,bkar, Invalide, Verlass-masse, Sparcassabüchel per 2 fl. 14 kr.; 3.) Theresia Levstek von Arch, Exe« cutionsmasse, Sparcassabüchel per 13 fl. 60 kr.; 4.) Martin Koritnik, Curandenmasse, Barschaft 25 kr.. Sparcassabüchel 35 fl.; 5.) Wilhelmine Nothburqa Rottohar, Pupillarmasse. Barschaft 70 kr., Vpar« cassabüchel per 6 fl. Die unbekannten Anspruchsberechtlgten werden aufgefordert, die zur Belebung diefer Dtpositen dienlichen Legitimationen so gewifs binnen einem Jahre, sechs Wochen und drei Tagen anzubringen, widrigen« nach Ablauf dieser Frist ob'ge Depositen als heimfällig erklärt und für den F scus an die Staats« casse übergeben werden. K. k. Bezirksgericht Gurlseld am 21. Februar 18V9.